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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [RPG] Die Sage des Königs der Meere - Akt 1: Aufbruch



Rosered_Strauss
25.09.2013, 17:27
Mit einem kräftigen Ruck wurde die Tür schliesslich geöffnet. Draussen prasselte der Regen hinab, während Sturmböen über die menschenleeren Straßen peitschten und einem so das Wasser ins Gesicht spritzten. Doch sobald die Türschwelle übertreten war, hatte man das Gefühl, man befand sich in einer anderen Welt. Die Lachen von Flüssigkeit auf dem Boden waren nicht aus Wasser, sondern aus Bier; und es war – nicht zuletzt der vielen Leute wegen – mollig warm. Den nassen Mantel immer noch eng um den Körper gelegt, trat der Neuankömmling schliesslich in den Innenraum der Schenke und schloss spätestens nach einem unwirschen „TÜR ZU; ES PISST REIN!“ die Tür. Er nahm sich Zeit um sich umzusehen und musste feststellen, dass der Name „Rumpfbrecher“ äusserst passend für die Bar war. Denn die Schenke war früher einmal wohl tatsächlich der Rumpf eines größeren Schiffes, das jedoch nun einem gänzlich anderen Zweck als der Seefahrt diente, wenngleich man sich überall an diesen erinnert fühlte. Sei es das eingerollte Segeltuch, das an einer Wand nur darauf wartete, entrollt zu werden; seien es die Taue, die über die ganze Decke verteilt hingen; sei es, dass wohl wenigstens die Hälfte der Gäste thorwal'sche Seefahrer zu sein schienen (und als solche groß, bärtig, muskulös und sehr betrunken waren) oder schlichtweg der Geruch von Salz, Fisch und Bier – es gab hier sehr vieles, was einem das Gefühl geben konnte, hier tatsächlich in einem Schiff und nicht in einer Taverne zu sein.

Jedoch schien den Gast die Hoffnung nach letzterem zu beflügeln, und so zeichnete sich Erleichterung in seinem Gesicht ab, als er nach einigen Momenten den Wirt erspähte. Der selbst für einen Thorwaler sehr große und stämmige Mann, welcher ein Hüne von über 2 Schritt war, stand hinter dem Tresen und war gerade dabei, ein paar Krüge zu säubern. Hin und wieder strich er sich durch den Bart und warf ein bedeutungsschweres Nicken in Richtung eines Matrosen, der am Tresen lehnte und ihm mit vom Alkohol leichter Zunge so einiges zu erzählen schien. Er kämpfte sich durch die Tische hindurch – was gar nicht so einfach war, saßen dort doch kräftige Gestalten, die einen Gesprächspunkt gerne einmal mit weit ausholenden Gesten unterstützten – bis er schliesslich beim Wirt ankam. Dieser verdrehte die Augen, als der Betrunkene gerade erneut damit anfing, 'weise Worte' von sich zu geben. „P'ssauf: 's isch' doch sho: entweder man sechelt frei, oder man sechelt nicht. Daswischen gibs nix, un' beim Barte Swfnirs, daswischen sollts auch nix geb'n.“ Der Wirt schien sichtlich erleichtert, als jemand Neues ankam und ihm somit eine Gelegenheit gab, sich abzuwenden. „Swafnir zum Gruße. Was kann ich für Euch tun?“

Der Besucher zog sich gerade die Kapuze aus dem Gesicht und enthüllte damit ein wettergegerbtes, hageres Antlitz, das schon einmal bessere Tage gesehen hatte. Auffallend war jedoch eher, dass es sich um keinen Thorwaler, sondern um einen Mittelreicher handelte. Den Wirt schien es jedoch nicht zu überraschen, einen Fremdländer hier zu sehen. Ganz im Gegenteil sogar – er schien sogar Besucher aus anderen Regionen erwartet zu haben. „Lass mich raten – auch auf der Suche nach Ruhm und Abenteuer? Was ist deine Geschichte? Gestandener Kämpfer, der von weit her kommt? Tugendhafter Streiter der Götter? Glücksritter in Phexens Gunst? Nein, sag nichts – ich habe noch zu viel zu tun, um mir jede Geschichte anzuhören und so zu tun, als ob sie mich interessiert.“ Die Worte waren verblüffend grob dafür, dass der Mann eigentlich erfreut darüber sein sollte, dass viel Kundschaft anwesend war. Tatsächlich schien er jedoch eher genervt zu sein, meinte jedoch beschwichtigend: „Na, aber zumindest kann ich mit einer warmen Schlafstatt dienen. Du hast Glück – das hier dürfte wohl das einzige Gasthaus innerhalb der Stadt sein, in dem du noch Plätze bekommst. Wulfgrimms Mannschaft ist noch auf See, daher ist einiges frei. Was darf's also sein?“ Der Gast, der sich bisher nicht zu Wort geäussert hatte – oder nicht zu Wort hatte äussern können – lächelte schwächlich, während er den Blick über den Schankraum schweifen liess. „'Schlafen' ist eine gute Idee – aber 'Essen und Trinken' eine noch bessere.“ Er kramte kurz in seiner Börse und zog ein Silberstück daraus hervor. „Was mit Fleisch wäre gut – und natürlich Bier.“ meinte er und ging bereits auf einen Platz in der Ecke zu. Der Wirt rief ihm nur noch etwas bestätigendes nach, aber der Neuankömmling blendete ihn bereits aus und setzte sich an den Ecktisch. Nervös faltete er die Hände unter dem Tisch, während er sich im Raum nach seinem Kontaktmann umsah. 'Hoffentlich geht das nur gut...' dachte er sich. 'Hoffentlich geht das nur gut.' War es ein Fehler gewesen, den Auftrag anzunehmen? Ja. Es war ein Fehler gewesen. Aber jetzt kam er aus dieser Sache nicht mehr heraus. Er brauchte das Geld, aber noch viel mehr fürchtete er sich vor den Konsequenzen. Sich gegen diesen Mann zu stellen... gegen ihn und seine... Der Gedanke wurde jedoch jäh unterbrochen, als sich die Tür zum Gasthaus erneut öffnete und der Regen von draussen hinein prasselte.

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http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.png„...es egal, ob der Regen Teil des örtlichen Klimas ist – es gibt meiner Meinung nach entschieden zu viel davon.“ meinte Safir gerade, als er mit seiner Begleiterin aus dem Regen in das Innere des Gasthauses trat. Er wartete noch einen Moment, bis sie auch herein gekommen war, als er schliesslich die Tür hinter sich schloss. Er zog die Kapuze seines schweren Mantels ab und genoss für einen Augenblick einfach nur die Wärme und Behaglichkeit, die die Gaststätte ausstrahlte. Bevor er jedoch irgend etwas weiteres denken oder tun konnte, meldete sich sein Magen lautstark zu Wort und bat ihn, doch eine Mahlzeit zu organisieren. Etwas peinlich berührt ob des lauten Knurrens, aber dennoch äusserlich gelassen, machte er sich auf, um hoffentlich von diesem Wirt eine Zusage zu bekommen.

Sie beide hatten es schon in anderen Gasthäusern ausprobiert, aber überall berichteten die Besitzer, dass das Haus hoffnungslos überfüllt war. Der Grund dafür war die angekündigte Wettfahrt des Seefahrers Phileasson. Safir konnte nicht verhindern, dass ein Grinsen sich auf seine Lippen stahl, während er daran dachte. Asleif 'Foggwulf' Phileasson. Ein Name, der in etlichen Geschichten auftauchte. Einer der größten Seefahrer Aventuriens. Und ausgerechnet dieser suchte für eine Wettfahrt eine Mannschaft. Allerdings machte sich Safir keine Illusionen – zwar konnte er nicht bestreiten, dass eine solche Wettfahrt (mit einer Legende als Kapitän, wohlgemerkt) mehr als reizvoll klang. Aber bei dem Ansturm von Bewerbern würde er als ein Niemand es schwer haben, sich hervorzuheben. 'Na ja...' dachte er sich, '… ich kann ja wenigstens dabei zusehen, wie sein Schiff aufbricht.'

Die Gedanken an Abenteuer, Ruhm und Reichtum wichen allerdings schnell wieder der Realität, als er schliesslich am Tresen ankam. „Amchalla.“ begrüßte er den breitschultrigen Mann, und fügte auf dessen misstrauischen Blick hinzu: „Die Zwölfe zum Gruße. Sagt, guter Mann, ihr habt nicht noch ein paar Schlafplätze für ein paar Reisende übrig? Wir hatten bisher leider noch kein Glück, Speis, Trank und Unterkunft in dieser Stadt zu bekommen.“ Der Wirt musterte ihn und die Frau, mit der er herein gekommen war, bevor er schliesslich nickte. „Dann hat das Pech für Euch jetzt ein Ende. Eine Mahlzeit wird euch Torhalla dort...“ meinte er mit einem Nicken in Richtung der Schankmagd, „... gerne an den Tisch bringen. Und ich habe sogar noch ein paar Plätze im Schlafsaal frei.“ - „Shokran!“ entfuhr es dem erleichterten Safir, bevor er hinzufügte: „Ich danke Euch.“ Er kramte in seiner Börse herum, um für ihre Schlafstätten zu bezahlen, bevor er sich mit seiner Begleiterin an einen freien Tisch aufmachte. Besser gesagt, den einzigen freien Tisch. „Wir haben es tatsächlich geschafft.“ wandte er sich an seine Reisegefährtin. „Ein trockenes Dach über dem Kopf und eine warme Mahlzeit! Nach all der Zeit unter freiem Himmel eine willkommene Abwechslung, muss ich sagen."


So, meine Lieben - willkommen im Rpg. Was jetzt passiert ist ganz einfach: lasst eure Charas einfach in der Taverne ankommen, verbringt einen schönen Abend und begebt euch schliesslich zur Ruhe. Das Abenteuer beginnt erst dann ;)

Janoko
25.09.2013, 21:55
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Deine vorletzte mahlzeit war auch warm.", kam als Antwort. Cylithia schaute sich in dem vollen Schankraum um und seufzte. Nicht unbedingt die Art von Schlafplatz, die sie sich gedacht hatte, aber ja, in einem Punkt hatte Safir recht - ein trockenes Bett war ihr grade lieber , wie draußen zu verweilen. Dennoch fing sie dort an, wo Safir die unterhaltung unterbrochen hatte, als sie zur Tür herein kamen. "Auch wenn dir der regen zu viel ist, so gehört er nicht nur hier dazu. Das Wetter ist doch noch recht freundlich, kein Unwetter für dieses gebiet wenn du mich fragst", wie um ihre Worte Lügen zu strafen grollte und polterte ein mächtiger Donner über sie und den Rest der Schenke hinweg. Ihr lächeln fiel der Frau aus dem Gesicht. Man konnte sehen wie sie versuchte ein weiteres Agument aus ihrem Kopf zu entwirren, das sie ihm entgegenschleudern konnte. Durch das halbe, wenn nicht gar mehr,Mittelreich hatte sie irgendwie immer wieder die selbe Route mit deisem... Kerl. Sie wusste nichts anderes was sie zu ihm sagen konnte. Das er Wundarzt war, hatte ihr so manches mal die galle in den Rachen getrieben. er war nicht jemand, der schonend mit seinen 'Partienten' umging. aber es war immer wieder ein Interessantes ereignis gewesen wenn sie beide irgendwo aufgetaucht waren, um proviant oder etwas anderes zu besorgen - mehrmals hatte man sie als 'liebenswertes Paar' bezeichnet und jedes mal war sie mit dem Kopf durch die Decke, sofern eine Vorhanden war, gegangen. Safir hatte dann mit all seiner Überzeugungskunst sie dazu bewegen müssen, dem armen Etwas das es gewagt hatte, sie als 'Paar' zu bezeichnen, keinen Todesfluch auf den Hals zu jagen. Natürlich konnte sie keine Todesflüche, aber ein Feuer konnte sie ganz gut erzeugen und nach ihrem Willen formen.

Daher war es nicht verwunderlich das sie ihren fast zweieinhalb Schritt langen 'Wander'-Stab in den Stuhl stecke der neben dem Stand, auf den sie sich zu setzen gedachte. Sie streifte den Mantel ab, der über ihrem Haupt gelegen hatte und eine wahre kasade von rostigbraunem Haar kam darunter zum vorschein. Sie schüttelte sich erneut. Es war zwar mollig warm, aber der Frau schien es noch zu kalt zu sein. Cylithia setzte sich und machte eine untypische nbewegung - sie stzrich sich ihre Haare kurz aus dem gesicht und Safir konnte kurz ihre Ohren betrachten, die sie schnell weider verdeckte, als sie seinen interessierten Blick bemerkte. Ihr Blick wurde nun hart. Er wusste ziemlich genau warum sie, sie versteckt hielt. es war einer der wenigen Punkte, der sie an sich selber störte. "Also, was warmes zu essen sagtest du, Safir? Travia zum Danke", fügte sie mit einem augenzwinkern hinzu. Rahja wählte sie absichtlich nicht. Zwar war es vielleicht angebracht des zu erwartenen Trunkes ihr zu Danken, aber Cylithia hatte so ihre Zweifel ob der Tulamide das nicht falsch auffassen würde. Und sie hatte nicht grade Lust ihn mit seinen eigenen Waffen zu erschlagen. Doch bevor sie sich weitere Gedanken darüber amchen konnte kam die Schankmaid, die der Wirt Thorhalla genannt hatte, und setzte ihnen jeweils eine Schüssel vor. Der dampfende Inhalt roch köstlich und für einen Moment vergas Cyli, das Safir überhaupt anwesend war, oder irgendwer. Sie legte ihre Hände an die SChüssel und die Hitze, die durch das Holz drang erfüllte sie mit einer Gewissen Freude, wie es immer war, wenn sie die AUswirkungen von Feuer spürrte.

Doch dieser Moment währte nur kurz, den Thorhalla legte ihnen beiden Löffel hin. "Guten Appetit!" - Cyli würde es sich sicherlich schmecken lassen. Safir hatte recht - warmes Essen, was man nicht selber bereiten musste war schon etwas - noch dazu in einer trockenen Unterkunft.

Ironhide
26.09.2013, 15:20
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Eigentlich hatte der Tag recht gut angefangen, doch mit je später es geworden war, desto schlechter wurde er - zumindest vom Wetter her. Es regnete nicht nur einfach, nein ein Sturm hatte sich zusammengebraut udn Elza war mitten rein geraten. "Na Großartig...", seufzte er. Das eben ertönte Donnern bedeute, das dieser Platzregen nur noch stärker werden würde. Er war nicht unbedingt ein Freund des Regens. Umso besser wurde seine Laune, als er das Wirtshaus erblickte. Hier solle er sein Glück nach eienr Schlafstätte versuchen, hatte man ihm gesagt. Woanders war alles belegt. Man hatte ihm gesagt aus welchem Grund, aber da hörte er meistens schon nicht mehr wirklich zu, denn ein Bett war seine einzige Sorge und nicht der Grund weswegen er keins in den gasthäusern fand.
Elza sputete sich die wenigen Meter zwischen ihm und dem Wirtshaus schnell hinter sich zu bringen, denn der Regen war wirklich nervig.
Angekommen an der Tür, trat Elza rein - nur um fast wieder durch die Welle der warmen, ja schon fast stickigen Luft, wie er fand, wieder hinaus zu purzeln. Gut, angenehm war was anderes, aber das sollte nun nicht das Problem sein. Sein erster Schritt auf dem Boden erzeugte ein leises 'Platsch', was aber durch die teils grölenden Leute völlig übertönt wurde. Dafür aber spürte Elza es umso deutlicher. Ein Blick nach unten und er sah das es nicht nur eine kleine Pfütze am Eingang war, sondern der ganze Boden solche Nassen Flecken hatte. Er schaute nach oben, aber Regen der irgendwo eindrang, sah er nicht. "Na wird ja immer besser...", murmelte er unhörbar vor sich hin. Elza sah sich um und aber einen freien Platz erspähte er nicht. Alle Tische waren belegt, hauptsächlich von Thorwaler. Die Laune von Elza wurde nicht wirklich besser, denn er mochte Thorwaler nicht unbedingt. Warum? Das wusste er selber nicht, da war er wohl von seinem Vater geprägt worden. Wie dem auch sei, begab sich Elza zur Bar. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Wirt, hatte er sienen Schlafplatz und bezahlte ihn auch sogleich. Vorerst blieb Elza am Tresen, denn kein Tisch war mehr frei, an den er sich hätte setzten können.
Lieber beobachtete er ein wenig die Leute, die sich hier eingefunden hatte.

Elza suchte nach Gesichtern, die nicht dem typischen Thorwaler entsprachen und fand auch bald daruaf welche. Eine Frau, deren rotbraunes Haar in langen Mähnen auf den Rücken viel, und einen Mann, der schwarzes Haar auf seinem Haupt trug. Elza überlegte kurz, aob er sich dazu setzten könnte. Seine Beine würde es ihm sicherlich danken, denn er war nun wirklich schon dan gazen Tag unterwegs gewesen. Also bewegte er sich in deren Richtung.

K.B.Dwarf
26.09.2013, 17:11
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngMit einem Ruck wurde der Riegel der Schanktür zurückgezogen, um die Tür dann soweit zu öffnen damit man eintreten konnte in das Zwielicht des Gasthaues und nicht den Regen durch die Räumlichkeiten Peitschen zulassen. Der durchdringende Geruch von Bier, Met und über Feuer gebratenen Fleisch füllte sofort seine Nüstern, als der Ankömmling die dick beplankte Tür schloss. Es prasselten die Gischt von außen gegen das Holz und ließ den Ort dank seiner wärme wohliger erscheinen. Wasser tropfte von der Kapuze in den roten Bart, um von dort dann auf den hölzernen Boden entgegenzufallen, der mit Sand bestreut worden ist, damit niemand auf dem glitschigen Holzboden ausrutscht.

Als dann der Mann sein Gesicht lichtet, während er die Kapuze seines Umhangs nachhinten schlug und sein nasses Haupt zeigt. Drängte er sich gemächlich durch den Gastraum und fuhr mit einer Hand durch sein Bart, um diesen etwas vom dem Regenwasser zu befreien. Doch rasch lief das Wasser direkt nach, da sein Haar und Gesicht ebenfalls gänzlich vom Regen gezeichnet und durchnässt sind. Während er sich an einigen Landsleuten vorbeidrängt fielen ihm ebenso die ganzen Fremdländler aus dem Mittelreich und anderswo auf. Dabei drängte er sich an einen edlen Herrn vorbei der nicht wirklich hierher passen wollte und fasste dem Mann auf die Schulter, als er an ihm vorbei ging. Kurz darauf rief er spöttisch dem Wirt zu. „Wer hat denn hier seine Bälger vergessen?“ Der Wirt lächelt nur nickend, während er einen Hornbecher mit einem Tuch auswischte. „Swafnir zum Gruße, Raskir. Gibst du mir ein Met.“ Bereits wo Faenwulf seinen Satz beendet hat war sein Hornbecher bereits voll und bereit seinen Durst zu stillen. Dabei ließ er selbst flink ein paar Münzen auf den Tisch rollen. „Mein Zimmer ist noch frei?“ Fragte er kurz bei Wirt der nur nickte und sich bereits anderen Gästen zuwendete und ihre Becher gefüllt.

Genüsslich trank er etwas vom Met, um anschließend mit seinen Handrücken über den Mund zu wischen. „Viele von außerhalb hier.“ Sagte er mit bedacht und schaute sich nach einer interessanten Tischgesellschaft um, an der es hier nicht mangelte. Man hatte das Gefühl die gesamte bekannte Welt sei hier vertreten mit jeden einzelnen Berufszweig, dabei dominierten Stark die Ottajaskos mit ihren Mannen. Doch an diesen Abend hat man die Möglichkeit mehr von der Welt zu erfahren, als Seemannsgarn, weshalb er nach einer doch interessanten Gruppe von ‘Gästen‘ sucht und auch so eine fand. Sein Blick fing sich an den Edlen von vorhin, der nun an einen Tisch saß mit einer Frau und einem Mann mit einem dunklen Teng und somit aus einen deutlich wärmeren Land anscheinend kommt. Diese Tatsache und das die Gruppe eine Merkwürdige Zusammensetzung hat, erlaubte ihn dorthin zu gehen.

Rosered_Strauss
26.09.2013, 17:47
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAuch Safir murmelte nur noch ein "Lass es dir schmecken.", bevor er sich über seine Mahlzeit hermachte. Er war nicht ausgehungert - aber die Strapazen des Tages liessen ihn das Essen in sich hineinschaufeln, sodass er sich bewusst dazu ermahnen musste, seine guten Manieren auch weiterhin an den Tag zu legen, um nicht in alte Gewohnheiten zu verfallen. Während auch sein Gegenüber aß, wanderte sein Blick unbemerkt zu der Mähne ihres braunen Haares, welches nun ihre Ohren verdeckte. Ohren, wie er sie noch nie zuvor gesehen hatte. Sie erschienen ihm fast ein wenig zu fremdartig, wenngleich sie im Gesamtbild nur zu dem exotischen Charme passten, der Cylithia zu Eigen war. Doch seine bisherige Reise mit ihr hatte ihn gelehrt, auf der Hut zu sein, und jedwedes Kompliment so subtil wie möglich zu äussern. Aber die Überlegungen verblassten bald, ausgeblendet vom Geschmack des Eintopfes. "Ah, hervorragend. Nichts geht über eine warme Mahlzeit am Ende eines anstrengenden Tages." meinte er mit einem Schmunzeln auf den Lippen, als er sich zurücklehnte. Sein Blick fiel auf Torhalla, die ihm immer wieder verstohlen Blicke zuwarf. Er lächelte ihr zu und zeigte auf die nunmehr leere Schüssel - sie nickte, griff sie sich und eilte davon, um sie wieder aufzufüllen.

In der Zwischenzeit hatte sich ein anderer Mann zu ihnen begeben. Schon alleine am Wuchs und seiner Bekleidung war heraus zu lesen, dass er nicht von hier stammte und wohl aus besserem Hause war. Kurz verhärtete sich seine Miene, bevor er einen freundlichen, unterwürfigen Gesichtsausdruck zur Schau trug. Selbst auf den dritten Blick hin würde die nach aussen getragene Höflichkeit und Freundlichkeit ehrlich wirken - für alle, bis auf Cylithia, die das Zucken in seiner Miene gesehen hatte, bevor er sich seine 'Maske' aufsetzte. "Amchalla, hoher Herr. Ihr seht nicht so aus, als kämet Ihr von hier. Wie kann Ich bescheidener Mann Euch behilflich sein?" meinte er, als der Edle an ihrem Tisch ankam. Aus den Augenwinkeln bemerkte er, dass auch ein weiterer Mann auf sie zugesteuert kam, wenngleich dieser eher nach einem Ortsansässigen aussah. Er schüttelte sich die Ärmel kurz aus und faltete die Hände vor sich auf dem Tisch zusammen, während er den Kopf leicht zur Seite neigte, um beide Neuankömmlinge im Blick zu behalten.

Janoko
26.09.2013, 22:52
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Das hatte ihr irgendwie noch gefehlt. Leute die sich einfach zu einem setzen wollten. Den Edelmann würde man nicht so einfach abschütteln können, den er stand auch über ihr, obwohl sie ausgebildete Magierin war. Den thorwaler, der sich auf sie zu bewegte sah sie gar nicht. Das es Safir auch nicht gefiel, das jemand zu viel Intresse an ihnen zeigte, hatte sie nur ganz kurz gesehen. Er war ein Meister im verstecken seiner wahren Gefühle, worum sie ihn manchmal beneidete. Bevor sie nun als auch dem Edelmann freundlich zu nickte, warf sie Safir einen warnenden Blick zu, nur um sich wieder ihrer Suppe zu widmen, die asbald auch leer war und sie wartete sehnsüchtig auf Thorhalla, damit sie auch ihr einen weitere Schüssel bringen konnte. Ungeduldig wartete sie auf die Schankmaid die sich durch die gut gefüllte Stube boxte. Den einen oder anderen Thorwaler Seefahrer stieß sie bei seite - wobei es immer so aussah als wenn sie ihn nur vor einen Sturz bewahrte. Sie drängte sich auch an dem Edelmann vorbei und stellte Safir seine zweite Portion vor die Nase. "Wenn ihr so freundlich währt?", meinte Cylithia mit blick auf ihre eigene Schüssel und Thorhalla nickte und nahm das Gefäß um sich erneut durch den Schankraum zu manovieren wie ein Fischerboot bei stürmischer See.

"Wenn ich so frei sein darf, ihr seht nicht so aus, als kämt ihr von hier. Mit Verlaub, dürfte man erfahren, was ihr hier treibt?", sie schenkte Elza ein flüchtiges Lächeln, bevor sie sich bewusst wurde das sie lächelte und stellte dieses sofort ein. Nun fiel ihr doch der Thorwaler auf, der sich ihnen stetig nährte. Hatte jemand anderes ihre Ohren gesehen? Wollten sie sie alle Branntmarken, weil sie anders aussah als sie sollte? Cylithia seufzte und man hätte die Steinbroken rollen hören, wenn sie denn nicht nur imanigär wären. Es waren sicherlich dutzende Fremdländer hier, die für jeden Thorwaler interessant sein konnten, warum waren sie ausgerechnet das Zentrum dieser Aufmerksamkeit? Man merkte, das es Cylithia ganz und gar nicht gefiel. Safir wusste aus erfahrung das sie bei dem erst besten Kompliment ihre gute Laune verlieren konnte. Er hatte es schon öfters gespürt, jedes Mal wenn er ein sehr offenes Kompliment hatte fallen lassen, hatte er glück gehabt das sie wirklich keinen Todesfluch beherschte. Allerdings hatte sie ihm einem Flim auf den hals gehetzt der obwohl keine Hitze verbreitend ihm den Schlaf geraubt hatte. MAn konnte ihr ansehen da sie sich mental auf solche Höflichkeitsfloskeln einstellte, die sie nicht hören wollte.

Ironhide
26.09.2013, 23:58
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
"Was ich hier mache? Nun, das weiß ich slebst nicht so genau.", erwiederte Elza mit einem ehrlichen, leicht verlegenden Lächeln der Frau. Dann wandte er sich an den Herren. "Ihr könnt mir in der Tat behilflich sein. Ich würde mich gerne setzten wollen, sofern die Plätze hier noch frei sind, guter Mann." Auch ihn blickte Elza freundlich an. Er wusste von zu Hause, das nicht unbedingt jeder ihm wohlgesonnen war. Adel verpflichtet, hatte sein Vater ihm immer gesagt. Freundlichkeit gegenüber seinen Untergebenen war stets das A udn O für ihn gewesen. Aber Elza hatte am eigenen Leib schon erfahren müssen, noch als Kind, das einige Leute den Adel auch nur mit einer aufgesetzten Maske begeneten. Dennoch, das hieß nicht das jeder ihm gleich ans Leder wollte. Elza Wartete höfflich, bis man ihm antwort gab. Er hoffte einfach, das sie ihn nicht abwesien würde. Natürlich konnten sie sagen, das die Plätze für ihre Gefährten reserviert waren, Elza würde sich dann freundlich verabschieden und wieder zur Bar gehen. Es gab noch den ein oder anderen freien Platz, aber nun zu jedem Tisch gehen, nur um seine Beine auszuruhen war sicher nicht seine Art. Er würde sich selbst lächerlich vorkommen dabei.
Das sich hinter ihm der Mann auf sie zubewegte, der ihn eben schon so 'unsanft' begrüßt ahtte, sah Elza natürlich nicht. Er hatte das von eben ignoriert. so gut es ging. Es gab immer mal wieder solche Sprüche, doch er ließ sich nie darauf ein. Es gehörte sich schlicht nicht. Er hatte aber auch schon andere Menschen erlebt, die seines Standes waren und solche Sachen zum anlass nahmen um sich aufzuführen wie möchtergern Könige. Es war daher auch verständlich, das die Leute zwar fast immer höfflich reagierten, aber das nicht unbedingt ein Ausdruck von Freude war, wenn man ihn sah.

K.B.Dwarf
03.10.2013, 01:18
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngZielstrebig und selbstsicher schritt er durch den Schankraum, vorbei an jolenden Bärtigen und den zum Teil einschüchtern wirkenden Fremdlingen. Einige waren aber erpicht sich mit den Thorwalern zu messen. Sei es in der Stärke, beim Armdrücken oder an dem verkraften von Alkohol. Ab und an nickte er einigen Mienen zu die ihn erblickten und hob kurz seinen Hornbecher zum Gruß oder grüßte einige brüderlich bevor er weiter ging. Es war wohl nicht seine erste Nacht hier, während er sich den Fremdlingen nähert.

Er grübelte in zwischen in was für einer Gesellschaft er sich begibt. Es stand auf jeden Fall fest, dass der elegant Gewandte Recke aus hohem Hause stammt, sein Rüstzeug und Kleidung entsprach in gewissen Teilen dem eines Mittelländers, doch sicher war er sich nicht, da die Mode des Adels bekanntlich keine Grenzen kannte. Die anderen beiden waren deutlich schwerer ein zu ordnen. Der Mann kam aber dem Anschein nach aus den südlichen Gefilden und erweckte den Eindruck eines Gebildeten, eine Art Berater vielleicht. Die Frau wiederum passte nur im Bild als eine Dienerin oder als das Weib des edlen Herrn. Und somit dachte er einen Zusammenhang zwischen den drei Gefunden zu haben. Denn welcher Adlige würde ohne Gefolge reisen?

Seine Gedankengänge endeten in den Augenblick als er an den Tisch heran getreten war. Er nickte den feinen Herrn zu. „Zum Gruße.“ Bevor er sich an die anderen beiden mit einen nicken zu wandte. „Wäre es genehm, wenn ich mich zu euch setzten dürfte und meinen Beinen ein ruhe vergönnen?“ So fein zureden gefiel ihn nicht. Zu mindestens dachte er das die Mittelländer, das ‘fein‘ nennen würden. Auch wenn er weiß das sein Garethi weit entfernt ist von dem des Adels. Er wusste nicht, ob er dort eine gewisse Unsicherheit erblickte, als er zu dem Herrn und seinem eventuellen Gefolge schaut.
Während dessen brachte die Schankmaid eine weitere Schüssel mit dem deftig duftenden Eintopf für die Frau am Tisch. Torhalla blickte dann kurz in die Runde bevor sie Fragte. „Kann ich sonst wem noch was bringen?“ Feanwulf selbst winkte mit einem Lächeln ab.

Rosered_Strauss
03.10.2013, 10:30
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.png"Nun, der Platz steht euch frei, Euer Wohlgeboren." meinte Safir mit immer noch freundlichem Lächeln, bevor er sich wieder daran machte, sein Mahl zu verzehren. Während des Essens betrachtete er den Adligen unauffällig aus den Augenwinkeln heraus. Dieser hatte sich ebenfalls etwas zu essen bestellt und sah sich nun im Gasthaus um. Man brauchte kein besonderer Menschenkenner zu sein, um zu erkennen, dass er sich hier nicht unbedingt wohl fühlte. Woran das lag, war allerdings auf die Schnelle nicht festzustellen. Weiterhin sah er nicht gerade wie ein verhätscheltes Söhnchen eines Adligen aus, sondern eher wie jemand, der die Klinge an seiner Seite durchaus zu führen wusste. Generell war er eher kriegerisch gewandt, was ihm ein etwas unbehagliches Gefühl in der Magengrube verursachte. Mit einem Räuspern lenkte er sich jedoch von diesen Gedanken ab und die Aufmerksamkeit des Mittelländers auf sich.

"Verzeiht, Euer Wohlgeboren, aber ich habe Euren Namen noch nicht erfahren. Es wäre mir eine Ehre, euch korrekt ansprechen zu dürfen. Und weiterhin wäre es interessant zu wissen, was Euch wie uns in diese Gegend verschlägt. Seid Ihr denn auch der Wettfahrt wegen hier?" Nur ein Amateur hätte jetzt einen verschwörerischen Blick in Richtung derjenigen geworfen, die diese Unwahrheit auffliegen lassen könnte. Stattdessen vertraute er darauf, dass seine kluge Gefährtin es besser wusste. Er öffnete gerade den Mund, um fortzufahren, als sich eine weitere Gestalt an ihren Tisch begeben hatte. Es war der Thorwaler, den er schon zuvor bemerkt hatte. Nur durch langjährige Übung gelang es ihm, seine Maske der Freundlichkeit ohne das geringste Entgleiten aufrecht zu halten. Ob es allerdings gut oder schlecht war, dass ihm das Lügen und Vortäuschen von Gefühlen so leicht fiel - nun, das war eine Frage, die er sich später noch einmal stellen würde. "Aber selbstverständlich darfst Du. Sofern es Dich nicht stört, mit ein paar Fremdlingen zu sitzen." meinte Safir mit einem Nicken. Immerhin war der Neuankömmling nicht adlig, sodass er sich all die förmlichen Floskeln sparen konnte - das höfliche 'Ihr' samt Titel wurde ohnehin nur bei Leuten von Stand verwendet. Auch ihn fasste Safir kurz ins Auge. Er hatte sich selbst immer für gut trainiert und hoch gewachsen gehalten, aber in diesem Land wurde er von nahezu jedem zweiten eines besseren belehrt. So überragte ihn der Thorwaler auch, während seine breiten Schultern ihm auch eine große Kraft bescheinigten.

Mit einem kurzen Kopfschütteln in Richtung Torhalla hatte er sich erneut gesammelt und wandte sich erneut an den Adligen. "Aber ich vergesse meine Manieren - immerhin sollte ich mich auch vorstellen. Mein Name ist Safir, und ich bin Wundheiler auf Reisen. Ich bin hier, da ich von der anstehenden Wettfahrt gehört habe und es mir nicht entgehen lassen will, einen Blick auf die Seefahrer zu werfen, von denen ich selbst in meiner Heimat Geschichten gehört habe." Er blickte kurz zu Cylithia. Normalerweise hätte er den Kavalier gegeben und sie vorgestellt - aber als Maga stand sie vom Stand her weit über ihm. Ausserdem schien sie das als bevormundung aufzufassen und hatte bisher nie gut darauf reagiert, weswegen er ihr selbst die Initiative dazu überliess - sofern sie sich überhaupt vorstellen wollte.

Janoko
03.10.2013, 20:49
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Danke, THorhalla", sagte Cylithia und schenkte den Thorwaler keine Beachtung, selbst als Safir aufblickte und sie eigentlich dazu aufforderte sich vorzustellen, auch wenn er wusste, das sie seine Unterschwelligen Anregzngen dazu hasste, ließ es es dabei bestehen und wandte sich ihrem Eintopf zu. Sie wusste ziemlich gut, dass sie sich das ganze eigentlich nicht vor einem Adelsmann erlauben konnte, aber er schien nicht die Art von Adel zu sein, die sehr viel auf so etwas legte, immerhin saß er an einem Tisch mit ihnen. Sie hatte den Eintopf fast geleert als sie endlich ihren Stab aus dem Stuhl neben sich zog und dem Thorwaler damit die möglichkeit gab sich endlich zu setzen.

"Travia hat merkwürdige Vorlieben in diesen Breitengraden.", sagte sie dann, an niemanden bestimmtes Gewand. "Aber man sollte nicht abschlagen, was sie einem bietet.", ein kurzes Lächeln huschte über ihre Züge und schließlich fixierten ihre Augen Elza. "Um es etwas fürnehmer Auszudrücken, eure Exellenz, es wäre eine Freude euren Namen zu kennen.", die Ironie, die darin mitschwang war kaum vernehmbar, aber die Maga schien nicht sehr erpicht auf diese Unterhaltung, oder gar Gesellschaft. Sie wendete den Blick ab und ein unhörbarer seufzer entglitt ihr. "Setzt du dich nun oder hab ich meinen Stab umsonst seines Standes beraubt?", Cyli aß einen weiteren Löffel, ehe sie fortfuhr. "Wenns nichts ausmacht, ich würde nun gern etwas trinken, Safir, so war doch euer Name? Seid so nett und sagt der SChankmaid, sie solle ein Krug vorbei bringen, für euch auch?", dabei sah sie den Tulamiden und den Adelsmann fragend an. Den Thorwaler brauchte sie nicht fragen, da er ein Trinkhorn in der Handhielt und offensichtlich noch genügend Kehlenbefeuchter in diesem war.

Leicht belustigt stellte sie fest, das der große Nordländer sie einen Moment verduzt anstarrte. Fremdlinge, besonders ihre Frauen, waren nicht mit den Männern gleich gestellt, das wusste jeder Thorwaler und so war es verwunderlich das diese eine hier nun anscheinend keinen Heller darauf gab. Mit einer fließenden Bewegung hatte sie ihre Hand inihren Rock verschwinden lassen und sie wiederhervor geholt, zwei Silberstücke wurden zu Safir geschnippst. Der warme Blick der folgte war für den Hünen indiez genug, das die Frau Safir besser kannte als sie vorgab.

Rosered_Strauss
03.10.2013, 22:53
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafirs Lächeln nahm einen gespielt gequälten Ausdruck an, als er Torhalla herbeiwinkte und die gewünschten Getränke bestellte. "Und um dem Anstand genüge zu tun..." meinte er, als ob nach ihm niemand etwas gesagt hätte, "... die scharfzüngige schöne Dame hier ist Adepta Minor Cylithia." Den funkensprühenden Blick, den sie ihm zuwarf, ignorierte er gekonnt - den Schmerz, der ihn durchzuckte, jedoch nicht. Wie es schien, hatte sie ihn gegen das Schienbein getreten. Er hatte es kommen sehen, dass ihr sein Satz nicht ganz gefallen würde, dennoch war er nicht ganz auf die heftige Reaktion vorbereitet gewesen. Aus den Augenwinkeln bemerkte er ihr grimmiges Lächeln, während sie mit Genugtuung beobachtete, dass sein Lächeln weitaus angestrengter war. Seine Maske hatte einige Risse bekommen, und so trank er schnell einige Schlucke des kühlen Bieres, um sich wieder zu sammeln. "Ich hoffe, ich habe Euch nicht beleidigt?" meinte er zu Cylithia, als er den Krug wieder abgesetzt und sich wieder gefangen hatte. Das leichte lächeln, dass um seine Lippen spielte, zeigte dass er seine Worte nicht aus einer Laune heraus gewählt hatte.

Ironhide
04.10.2013, 16:07
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza war froh, dass er sich setzten konnte. Vor allem seine müden Deine dankten es ihm und zwar so sehr, das er befürchtete das sie jeden weiteren Schritt heute einfach verweigern würden.
Er selbst hatte seine Manieren wohl auch ganz vergessen, denn Safir stellte sich vor doch noch bevor er antworten konnte – und einige für Elza komisch anmutende Blicke zwischen den beiden bereits sitzenden Personen – machte ihm der eben schon auffällige Thorwaler einen Strich durch die Rechnung. Er kam zu demselben Tisch und fragte nach einen ebenso freiem Platz. Die Frau gewährte ihm den auch nach etwas zögern. Elza wollt erneut zu reden ansetzte, auch wenn es ihm nicht sonderlich gefiel wer da neben ihm Platz genommen hatte, doch man hatte ihn schon immer gelehrt, das persönliche Abneigung nie offen zu zeigen. Und er kannte den Mann ja nun auch nicht, als das er nur wegen eines für ihn unangenehmen Momentes verurteilen könnte.

Kurz darauf hörte er auch ihren Namen. Etwas irritiert von der ganzen Szene, denn Es war deutlich dass ihr das so gar nicht gelegen kam, fasste nun Elza endlich die Gelegenheit beim Schopfe und stellte sich ebenso vor.
„Auch meine Manieren lassen wohl zu wünschen über. Nun, ich bin Baronett Elza du Metuant zu Arivor. Aber ich bitte euch, nennt mich einfach nur Elza.“ Wieder ein ehrliches, freundliches Lächeln, als er seinen Namen nannte. Nicht ohne einen gewissen Stolz sprach er aber alles aus. Es war einfach etwas, was ihn ausmachte. Es war für ihn nicht nur einfach ein Name, es war einfach alles was ihn ausmachte. Nicht nur seine Herkunft und seine Zugehörigkeit zeigte er damit, nein auch was seine Zukunft war, sagte er mit dem Namen aus. „Und ja, auch mir wäre etwas zu trinken ganz recht.“, erwiderte er auf die fragenden Worte von Cylithia.
Aber das war genug der Formalitäten. Etwas anderes hatte Elza viel neugieriger gemacht.
„Ihr sagte eben etwas von einer Wettfahrt? Was hat es denn damit auf sich?“ Er hatte sich dabei an Safir gewandt, aber blickte ebenso fragend zu seiner Begleiterin. Deutliche Neugier hörte man in der Stimme herraus, als Elza die Worte sprach. Ebenso gespannt wartete er nun auch auf Antwort.

K.B.Dwarf
04.10.2013, 17:30
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngEs gefiel ihm das diese mittelländische Frau mumm besaß und sich nicht einfach so unterbuttern ließ von den Männern. Selten sah man dieses Spiel, da eher die Männer in den südlichen Regionen das letzte Wort hatten, als im Gegenzug in Thorwal. Doch rasch schien es ihm klar zu sein warum sie nicht das Wort scheute gegen das andere Geschlecht. Sie beherrschte Dinge die mit dem einfachen Geiste nicht erfassbar waren.
Feanwulf hat bei seinen Reisen vernommen, dass die Könige und Fürsten häufig solche Wesen als Berater und Höhergestellte in dienste hatten. Doch was macht so eine begabte Frau hier? Die Gesellschaft schien immer interessanter zu werden, da seine vorherigen Überlegungen komplett ins Leere gegangen sind. Auch wenn es im groben danach aussah, dass der Wundheiler und sie sich kannten, doch mit Sicherheit konnte er davon nicht ausgehen. Doch sicher war er sich, dass dieser Elza auch ein Gast an diesem Tisch war wie er.

Als Feanwulf sich nun endlich den Platz am Tisch genehmigt hat und das kurze treiben der beiden neugierig verfolgt hat, ziert ein schwaches Lächeln seine Mundwinkel, versteckt unter den roten Schimmer seines Bartes. Seine Faszination hing vornehmenden an den beiden fest, weniger an den Adligen selbst. Er wirkte bekannt und wenig Neues war für ihn zu vernehmen an ihm. Das die Atmosphäre der Taverne mit ihren grölenden Besucher - die stetig ihre Hornbecher aneinander schlugen - ihm wenig gefallen zu schein, war deutlich an dem hin und her huschen seiner Augen zu vernehmen.

Doch als der junge Adlige seine Unwissenheit kund tut, blickt er zu ihm und meint mit guter Schanklaune. „Junge, du hast davon nichts gehört? Seit Tagen wird über nichts anderes in diesen Land gesprochen. Die wohl beiden größten Seefahrer aller Zeiten treten gegeneinander an.“ Mit einen kräftigen Schluck trinkt er aus seinem Hornbecher bevor eifrig fortfuhr. „Warum wären sonst alle Tavernen hier und im Umland überfüllt. Alle die hierherkommen vollen ein Teil der Crew werden.“ Feanwulf musste seine kräftige Stimme nun Einsetzten, da nun ein Thorwaler zwei Tische weiter auf den Tisch gesprungen ist und versuchte ein kleineres Fass zu leeren. Dabei ließ dieser sich durch die anderen anspornen, während der Gerstensaft an ihm herunterlief. „Asleif Phileasson und Beorn der Blender wollen sich messen. Beide sind sehr erfahren, ich selbst will daran teilnehmen. Nach langer Zeit reizt mich nun mal wieder eine Fahrt auf dem kalten Wasser. Das letzte Mal war noch in meinen jüngeren Jahren, als ich…“ Der Mann ist nun vom Tisch gefallen samt Fass in der Hand, in die Menge. Außer einer Prellung am Kopf ging es ihm weitestgehend gut, während er von den anderen bejubelt wird. Er selbst hat bei dem Rumpel dort hingeschaut und blickt dann wieder in die kleine Runde. Die ebenfalls dort hin geschaut haben und mit nun ihre Augen zurück zu ihrer Gesellschaft ausrichteten. „Aber bevor ich groß weiterrede. Man nennt mich Feanwulf, ich bin der Sohn Torlif.“

Janoko
06.10.2013, 19:48
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Das Elza anscheinend keine Ahnung hatte, warum es hier an Unterkunftsmangel herrschte verblüffte die Maga nun doch etwas. Was tat er dann in diesen Breitengraden, denn was sonst hatte ihn hergeführt? Sie selber war nicht wirklich an der Wettfahrt interessiert gewesen, eher daran zu sehen wer sich alles mit den Beiden Draufgängern auf See wagen wollte. Sie gführte den Krug, den Thorhalla gebracht hatte zu ihrem Mund und nahm einen kräftigen Schluck. Es schmeckte scheußlich. Wie immer. Aber sie musste niemanden unterbreiten das sie das Gesöff, was die meisten Bier nannten, nicht mochte. Da war ihr das Wasser aus den Trinkschläuchen weitaus lieber. "Nun denn, Torlifson, nein, Faenwulf, was treibt dich an einen Tisch mit einem Unwissenden Adligen, und zwei einfachen Menschen auf der Durchreise?"
Sie wartete nicht auf die Antwort ehe sie sich Elza zu wandte und ihm einen weiteren Krug vor die Nase schob. "Trinkt!", es war mehr Befehl wie Aufforderung.

Ironhide
07.10.2013, 20:25
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Eigentlich war Elza nicht der Freund, vom übermäßigen Alkohlgenuß, aber das hieß nicht das er einiges vertragen konte. Bei weitem nicht so viel, wie es die meisten anderen hier taten, aber das lagauch nicht in seiner Absicht. Es war ungewohnt für in, so eine basrche Aufforderung zu bekommen, denn so hatte bisher nur sein Vater mit ihm geredet. Der Blick war etwas fragend an Cyl gerichtet, als er dann leicht mit den Schultern zuckte und ansetzte. Er trank, schmecken tat es ihm nicht sonderlich. Doch das störte Elza nicht so sehr, wie die stickige Luft.
Er setzt den Krug wieder ab, sprach dann ohne groß auf den Thorwaler zu achten. Seien Art gefile Elza nicht, bisher zumindest. "Eine Wettfahrt also... das klingt interessant, erzähltmir mehr davon." Dabei sah er vornehmlich Safir und Cyl an, wechselte mit neugierigem Blick hin und her.

Rosered_Strauss
08.10.2013, 22:27
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir runzelte überrascht die Stirn. 'Sagen dem denn noch nicht einmal die Namen Phileasson und Beorn etwas?' Er glättete seine Miene wieder, und räusperte sich kurz. Nachdem Elza ihm mit einem Nicken das Sprechen gestattet hatte, begann er: "Nun - ich kann es wohl nicht so akkurat wie Feanwulf erklären - dafür komme ich aus der falschen Gegend - aber ich werde es versuchen. Von dem, was ich gehört habe, soll bei diesem Wettstreit der 'König der Meere' ermittelt werden. Der 'Foggwulf' und der 'Blender' sind wohl die beiden berühmtesten und begabtesten Seefahrer. Nun, bei den Zwölfen - während Beorn wohl einer der begabtesten... kämpferischen Kapitäne ist, die die Meere besegeln..." (das Wort 'Seeräuber' wollte er vor dem Thorwaler nicht unbedingt in den Mund nehmen, ohnehin traf es nur teilweise zu) "... ist Phileasson ein erwiesener Güldenlandfahrer. Und nun soll zwischen ihnen der beste Seefahrer dieser Zeit ermittelt werden - der 'König der Meere'."

Der Tulamide lehnte sich zurück und runzelte nachdenklich die Stirn. "Ich muss jedoch gestehen, dass ich vermute, dass ein simpler Wettstreit nicht alles ist, was hinter dieser Wettfahrt steckt. Andererseits bin ich auch eine vollkommen andere Art Mensch gewohnt, daher erscheinen mir Thorwal'sche Sitten und Handlungsweisen eben noch etwas fremd." Seine Worte wurden von tosendem Applaus und Gejohle unterbrochen, als einige Rufe laut wurden. Scheinbar hatte jemand eine Runde ausgegeben, während Torhalla und der Wirt sich daran machten, die Getränke zu bringen. Safir wandte sich mit einem Grinsen zu den Anderen um. "Scheint so, als gäbe es heute Abend einen wohlhabenden Gönner unter uns. Freibier schmeckt eben immer noch am Besten." Aus den Augenwinkeln sah er, wie sie sich schon mit dem Tablett samt Krügen durch die Menge hindurch kämpfte. Kurz bevor sie an ihrem Tisch ankam, bekam sie allerdings den Ellenbogen eines betrunkenen Seemans ab, sodass das Bier verschüttet wurde. Die Krüge landeten auf dem Boden und verschütteten ihren Inhalt überall. Safir beobachtete das Geschehen und wollte gerade aufstehen, um ihr zu helfen, als sie sich schon erneut erhob. Sie fing seinen Blick zu, zuckte die Schultern und antwortete mit einem Blick, der zu bedeuten schien 'das passiert hier häufiger'. Safir runzelte die Stirn, setzte sich jedoch wieder. "Nun ja... dann warten wir eben noch etwas. Aber nach dem Bier werde ich mich wohl zur Ruhe begeben - es war ein langer Tag." meinte er an seine Tischnachbarn gewandt.

K.B.Dwarf
10.10.2013, 21:12
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngDie feucht fröhliche Laune im Schankraum wollte nicht abebben, auch wenn schon einige Trunkenbolde in den Ecken und auf den Tischen zusammengesackt sind, um ihren Rausch auszuschlafen. Es war kein leichtes die zärtlich weiche Stimme der Frau neben ihn zu vernehmen, als diesen ihn eine Frage stellte. Doch anscheinend hatte er sie verstanden, als sie Elza zum trinken aufforderte und ihn mit ihrer schlanken Hand den Krug reicht. Feanwulf folgt mir seinen Augen ihrer Hand bevor er zu ihr blickt. Er beginnt dann mit seinen Lippen eine Antwort zu formen. „Gerade diese merkwürdige Zusammensetzung und das über mäßiger Metgenuss vor einem Tag voller Tatendrang hinderlich sein kann.“ Zum Ende hin hebt er leicht die Schultern und lässt sie dann wieder absacken zulassen, um seine letzte Aussage etwas zu unterstreichen.

Als Elza seine geweckte Neugier gerne weiter stillen will. Beginnt nun der Tulamide es dem Adligen zu erläutern. Dieses zeigt für Feanwulf geschmack ein erstaunlich gutes Wissen. Was aber vielleicht auch nicht verwunderlich ist. Wenn man bedenkt von welchen Personen man hier redet. Doch als er anmerkt das hinter den Wettstreit mehr steckt. Tut es Feanwulf mit einem spöttischen Lacher ab und antwortet. „Ein Thorwaler ist nicht so kompliziert wie ein Mittelländler.“ Er Thorwaler dreht sich selbst um als das Freibier ausgeschenkt wird und ein erfreutes Lächeln ziert seine Lippen. Selbst einige Leiber die auf den Tischen niedergesunken sind erheben sich wieder, als sie es vernahmen. Feanwulf drehte sich wieder zu seiner Tischgesellschaft wieder. Das klirren der Humpen auf dem Boden vernahm Feanwulf, doch sein Blick richtet sich eher gen seinen über. Er nickt leicht als Safir das baldige Ende für den Abend ankündigt. Daher begann er damit rasch eine Frage in die Runde zustellen. „Aus welchem Winkel kommt ihr von dieser Welt?“ Sein Blick wandert über die Gesichter, während er seinen leeren Hornbecher weiter hält.

Rosered_Strauss
10.10.2013, 22:59
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls Faenwulf seine Frage in die Runde warf, hob Safir erneut seinen Krug und trank einen Schluck. Kurz huschte ihm die Frage durch den Sinn, ob er darauf wahrheitsgemäß antworten sollte. Allerdings erschien es ihm ungefährlich genug, und er wollte sich nicht zu tief in Unwahrheiten verstricken. "Nun, meine Wenigkeit kommt aus der Stadt Fasar. Ich weiss nicht, ob Euch das etwas sagt." meinte er in Richtung des Adligen und des Thorwalers, denn seine Begleiterin hatte selbstverständlich von Fasar gehört. "Es ist, zumindest den Scholaren zufolge, die älteste Stadt der Menschen, die heute noch bewohnt ist. Eine Stadt der Widersprüche - während das einfache Volk am Boden lebt, leben die Mächtigen in den Türmen über dem regen Treiben der Stadt. Zwischen diesen Türmen sind Brücken gebaut worden, sodass sich die hohen Herrschaften nicht mit uns abgeben müssen. Ich befürchte, es wäre eine Stadt, in der du nicht gut zurecht kämest." meinte er in Richtung Faenwulf. "Denn in Fasar ist die Sklaverei immer noch für viele ein lukratives Geschäft - und Geld spielt dort immer eine größere Rolle als Moral. Nichts desto trotz lässt es sich dort leben - wenn man weiss, wem man trauen kann und wo man arbeiten kann. Denn auf den Straßen... da ist das Überleben ein stetiger Kampf." Nach diesen Worten trank er erneut einen tiefen Schluck von seinem Krug und leerte ihn, gerade als Torhalla mit einem Set frisch gefüllter Krüge an ihren Tisch trat. "Verzeiht die Wartepause, die Herren." meinte sie in entschuldigendem Tonfall. "Ein neues Fass musste angebrochen werden, nachdem mir das letzte Tablett entglitten ist." Safir zuckte mit den Schultern und lächelte sie kurz freundlich an. "Keine Ursache - die Leute hier haben eben gerade viel Spaß. Das ist wohl kaum deine Schuld." Sie lächelte als Antwort darauf und stellte die neuen Krüge in die Tischmitte, während sich Safir zurück lehnte und zu den Anderen sah. 'Mal sehen, was die so erzählen.' dachte er sich.

Ironhide
13.10.2013, 16:01
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
"Wenn ihr zugehört hättet, wüsstet ihr bereits woher ich komme. Wiederholen brauch ich mich da wohl nicht, oder ist euer Gedächtnis so schlecht?" Elza kam mit der Art dieses Mannes einfach nicht wirklich zurecht an diesem Abend, sonst hätte er wohl weitaus anders reageirt. Aber Was sollte er auch groß erzählen? Da gab es nichts zu erzählen, sollten sie doch selbst gehen und gucken wie es dort aussah. Das war nun wirklich ncihts eine Aufgabe, Fremdenführer zu spielen, für etwas, was so weit weg lag von diesem Ort.
"Aber ich denke, bei dem KRach hier, ist das wenigverwunderlich, wenn man etwas mal überhört.", gab Elza dann doch nochmal zu, verzichtete aber dennoch darauf, das nochmal runter zu rattern. Langsam wurde er müde, was weniger am fortschreiten des Tages, als viel mehr an dem langen Marsch bis hier her lag.

Elza würde sich bald zu Bett begeben, auch weil er nicht den halben Tag verschlafen wollte. Je früher er wach war, desto mehr hatte er von dem Tag. Auch würde er sich morgen mehr Informationen zu der Wettfahrt besorgen, vielleicht wäre das ja doch etwas für ihn. Scheinbar war ja jeder andere genau deswegen hier.

K.B.Dwarf
17.10.2013, 17:59
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngSo schnell auch die Stimmung angestiegen ist im Schankraum, so schnell verflüchtigt sie sich auch wieder. Nur noch die Trinklustigsten hoben voller Eifer ihre Hornbecher. Zu meist waren es thorwalsche Seemänner. Ab und an drangen einige Wortfetzen an das Ohr von Feanwulf. Es hörte sich zuweilen stark nach Seemannsgarn an den sie sich gegenseitig vorsponnen. Doch seine stärkste Aufmerksamkeit hing an dem Tulamiden, als dieser von seiner Heimat berichtet. Seine eigene Vorstellung zeigte ihm eine Stadt mit Türmen, hoch wie Berge und kunstvolle arbeiten an allen Ecken. Während der Südländer seine Ausführungen fortsetzt, nippt Feanwulf mehrmals von seinem Bier. Als Safir das Thema vom Menschenhandel anspricht zuckt er selbst nur mit den Schultern. Es war ihm nichts Neues auf dieser Welt, es ist weit verbreitet und bekümmerte ihn selbst nur wenig.
„Aber dennoch würde ich diese Stadt gerne in diesen Leben sehen.“ Entgegnet Feanwulf freundlich mit einem seichten Lächeln das deutlich sichtbar ist. Doch rasch wurde es vom Adligen erstochen, als dieser mit einer Dreistigkeit in seinen Wörtern auf die Frage antwortet. Ihm selbst gefiel es wenig, doch er akzeptierte für diesen Augenblick diese Verklemmtheit. Er redet sich ein dass diesem Adligen die wohlige Nähe seines Gefolges fehlt.

Feanwulf blickte zu der kleine Maga, die anscheinend nicht so recht weiß was sie antworten soll. Es sah für ihn mehr danach auf, als habe sie schon die Müdigkeit eingeholt. Er selbst fühlte sich munter. Daher blickte er gen dem Adligen nochmal kurz –dieser Blick hatte nur wenig gutes an sich, aber auch nicht verwerflich böses- bevor er sich Safir wieder widmete. „Ich bin an einem kleinem Fjord weiter nördlich aufgewachsen. Das höchste sind dort die Steilen klippen an denen die Wellen des Meeres brechen. Es leben nicht so viele Menschen dort wie in den Städten der Mittelländler. Aber es wahrlich schöner dort.“ Gab er dann ehrlich zu verstehen, als wüsste er wie es im Mittelreich aussieht, was auch der Fall ist. Die Mienen seiner Tischgesellschaft wurden immer blasser und schlaffer, als würden sich bald zur nächtlichen Ruhe begeben.

Janoko
18.10.2013, 01:40
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia stieß die Luft etwas gequält, ob der Frage, aus. Doch nachdem auch der Thorwaler ein wenig aus seiner Kindheit erzählt hatte gab sie sich geschlagen. "An meine Kindheit erinnere ich mich nicht wirklich, alles was vor dem Besuch der Akademie liegt ist... schwamming." Damit beendete sie diesen Teil ihres Beitrags und Blickte den Hünen abschätzend an. dann glitt ihr Blick zu dem Adligen und sie schenkte ihm ein seltenes, sehr weibliches lächeln, bevor sie Safir anblickte. "Wir beide haben noch eine Unetrredung.", damit stand sie auf, griff ihren Stab, kramte etwas Kupfer hervor und legt die Münzen auf den Tisch. "Die Runde geht auf mich. Und Faenwolf, meine Augen sind hier oben", sagte sie und zog Safir von seinem Stuhl. Wie um zu unterstreichen das sie grade ein Huhn mit den Tuladmiden zu rupfen hätte, legte sie ihren arm auf seine Schulter und drückte ihn vorwärts. Nicht das sie die Kraft dazu gehabt hätte, aber Safir wusste das er besser ging, den ihr Stab tat nicht nur weh, sie führte ihn so meisterhaft das es manchmal schwer war ihren Bewegungen damit zu folgen, das hatte er in ihren kleinen Übungsgefechten mehrmals erleben können. Die maga war anscheinend mehr kraft in ihren Armen gewöhnt, da sie versuchte einige hiebe zu parieren, die schlicht durch sein Kraft ans ziel führten. Auch hatte er oft genug mit bekommen, wie sie beim Waschen an einem der Flüsse oder Bäche ihr eigenes Spielbild im Wasser kaum ansehen konnte.

Während er noch in Gedanken ging hatte Cyli ihn durch einen Korridor und eine Treppe hoch zu ihrer Schlafstatt gebracht. Es war nicht das bequemste, aber Cyli hatte auch nichte rwartet das sie Federbetten vor gesetzt bekamen. Aus mehreren Betten hörte man schon Schlafgeräusche. Einer der Anwesenden schien die Wälder um Andergast zu sägespäne zu verarbeiten und Cyli setzte eine leicht angewiederte Mine auf. Sie begann damit ihre Kleidung ab zu legen und war schon bei dem einfachen unterkleid angelangt als sie Safir Blick bemerkte. "Was ist?", fragte sie und legte den Kopf leicht schief, was eins ihrer Ohren Entblößte.

Rosered_Strauss
18.10.2013, 02:40
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir trug ein ergebenes Lächeln zur Schau, als Cyli ihn nach oben schleppte. Er verabschiedete sich von den anderen Gästen mit einem Nicken und einem Nachgerufenen "Boron zum Gruße", aber zu mehr kam er auch nicht mehr. Im Raum angekommen, machte er sich daran, seinen mitgeführten Besitz zu verstauen. Schnell waren die ledernen Armschienen verstaut, die Kette abgehängt und der Mantel über den Hocker gelegt. Anschliessend machte er sich daran, sich für die Nacht bereit zu machen. Ohne große Scham machte er sich daran, sich von seiner Oberbekleidung zu befreien. Unter dieser kam ein muskulöserer Körper zum Vorschein, als man ihm einem Wundheiler zutrauen würde. Es war allerdings auch deutlich zu sehen, dass er im Leben schon einiges hatte durchstehen müssen, denn auch einige Narben konnte er vorweisen - manche davon wohl noch aus Kindestagen, manche jedoch waren ihm wohl "später" zugefügt worden. Auffälliger war jedoch die große Tätowierung, die sich von seiner rechten Schulter den gesamten Arm bis kurz vor seiner Hand bedeckte. Cyli war sich nicht sicher, aber sie glaubte, dass es sich dabei um einige Schriftzeichen handelte - allerdings um keine, die ihr geläufig waren.

Er streckte sich gerade, als er sich umdrehte und in der Bewegung erstarrte. Sein Blick war auf Cylithia gefallen, die sich ebenfalls ohne Scham zu entkleiden angefangen hatte. Zumindest war dies sein erster Eindruck, denn sobald sie seinen Blick auf ihre weiblichen Attribute bemerkte, lief sie rot an und griff sich schnell ein Kleidungsstück, um sich damit vor seinen Blicken zu schützen. Safir räusperte sich, ihm war die Situation etwas unangenehm. "Verzeih - aber wenn du mir diesen Anblick bietest, kann ich nur schwer widerstehen." Erst nach diesen Worten ging ihm auf, dass das die Sache nicht unbedingt besser machte. "Nein, Moment - was ich eigentlich sagen wollte..." beeilte er sich zu sagen, und trat nun auf sie zu, um einen möglichen Konflikt hoffentlich am Eskalieren zu hindern. "Was ich eigentlich sagen wollte, ist..." begann er erneut, als ihm zwei Dinge gleichzeitig bewusst worden. Zum Einen, dass Cyli ihren Stab nicht gegen das Bett gelehnt hatte, sondern auf den Boden - und zwar genau an die Stelle, auf die er gerade schritt - gelegt hatte. Zum Anderen, dass er sein Gleichgewicht verloren hatte, während er sich noch damit abmühte, eine passable Entschuldigung aus den Fingern zu saugen.

Als nächstes merkte er nur noch, wie er mit Cyli zusammen stieß, und gemeinsam landeten sie mitten auf dem Bett. Sein Sturz war von etwas weichem abgefangen worden. Er stemmte sich auf beiden Armen nach oben - nur um nicht weit von seinem Gesicht entfernt das Antlitz Cylis zu erblicken, dass ihn mit weit aufgerissenen Augen ansah. Und auch, wenn Safir nur selten aus der Fassung geriet - jetzt war er nicht in der Lage, seine ruhige, gleichmütige Miene beizubehalten.

Janoko
18.10.2013, 03:55
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia war ebenso unbekümmert ihres Gewandes am entledigen, als Safir sie schließlicha nsprach, näherkam und über ihren Stab stolperte. Im nächsten Moment lagen sie beide auf dem Bett, das für sie gedacht war. Ihr war nicht mal erschreckens Laut entfahren, den sie hatte sich nur instinktiv an das gekrallt, was da mit ihr fiel. So lagen ihre Arme immernoch an seinen Lenden als er sich wieder hochstemmte. Vorsichtig öffnete sie ihre Augen und wurde noch eine Nuance röter, als sie vorher schon gewesen war. Safir hatte genug Gelegenheit gehabt ihre weiblichen Agumente zu sehen - dafür waren sie lange genug gemeinsam unterwegs gewesen, doch seine Maske, die er sonst immer meisterhaft auf seine Gesichtszüge setzte war ihm entglitten. Sie wusste nicht was sie in seinen Zügen lesen konnte, doch es war Sorge dabei und auch etwas was sie nicht einordnen konnte. Sie legte ihre Hände auf seine Schultern und zog sich hoch. Ihre Haare hingen lose von ihren Kopf und waren nicht mehr im Stande ihre Ohren zu verstecken, die spitz aus der Haarpracht hervor stießen. Auch diese leuchteten flammenrot was sie sich zu seinem Ohr vorbeugte und flüsterte: "A... aufpassen!" ALs sie sich zurück zog passierte Zweierlei. Safir beugte sich seiner Seits vor um in ihr Ohr zu sprechen und Cylithia drehte den Kopf zur Seite. Was dann geschah hätte sich weder safir noch die stigmatisierte Maga aus gedacht - ihre Lippen trafen sich und aus der flüchtigen Berührung wurde ein richtiger Kuss. Safir zog sie näher zu sich und Cylithia spürte das verlangen, das in ihr Wuchs, doch etwas schien sich im entscheidenen Moment in ihr quer zu stellen. Mit sanfter Gewalt löste sie den Kuss und holte keuchend Luft. Es dauerte einige Momente bis auf Safir merkte was sie da grade gemacht hatten und er wollte sich schon hastig aus ihren Armen lösen, doch sie hielt ihn fest. Geschlangene Fünf Minuten saßen sie auf ihrem Bett, von dem Vorhang verhüllt, bevor sie sein Gesicht in die Hände nahm und ihn fets anblickte. Bei allen Zwölf Göttern, was acuh immer er erwartet hatte, was da nun kommen würde, das nicht. "Ich ahb einen bei dir gut. Und wir vergessen das ganze einfach, ja?"

Rosered_Strauss
18.10.2013, 04:34
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafirs Verstand setzte aus, als aus ihrer flüchtigen Berührung ein Kuss wurde. Und er hätte niemals gedacht, dass ein einfacher Kuss solcherlei Gefühle in ihm auslösen würde. Als sein Verstand wieder einsetzte, fragte er sich unwillkürlich, ob er schnell in Deckung hechten sollte. Ihm war klar, dass Cylithia wohl lediglich überrumpelt worden war. Er hatte erlebt, wie ihr Temperament sie zu so manch rascher Tat getrieben hatte - und wenn sie etwas als Beleidigung auffasste (und sie hatte definitiv eigene Maßstäbe, was das anging), dann folgte die Vergeltung dafür meist schon auf dem Fuß. Aber sie überraschte ihn als sie die Umarmung nicht löste, in der sie sich befanden. Beinahe zaghaft lies er seine Arme dennoch sinken, um sie nicht zu bedrängen. Nach einigen Minuten - er konnte beim besten Willen nicht sagen, wie viele es waren - löste sie ihre Arme und umfasste sein Gesicht. Er hatte sich in der Zwischenzeit wieder gut genug in den Griff bekommen, um dieses Mal gefasster zu sein. Ihre Augen bohrten sich in die Seinen, und ihm lief ein leichter Schauer über den Rücken, als sie ihn so eindringlich ansah.

Was sie daraufhin jedoch sagte, hätte er nicht erwartet. Seine Verblüffung verdeutlichte sein Gesicht, indem sein Mund sich öffnete und schloss - und ihn Cyli somit schon das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit durcheinander gebracht hatte. Er blinzelte, als er sich schliesslich erneut in den Griff bekam und nickte. "Wenn es Dir so lieb ist, dann ja. Und keine Sorge - ich stehe zu meinem Wort." meinte er, und erhob sich und ging einige Schritte in den Raum hinein - soweit er es eben vermochte, ohne die Anderen zu stören - und zog einige Vorhänge vor, um ihren Schlafbereich etwas abzugrenzen. Anschliessend setzte er sich - immer noch mit entblösstem Oberkörper - auf seine Bettkante und begann, eine Münze zwischen den Fingern seiner Hand hin- und herzurollen. Eine Übung, die er schon seit je her absolvierte, um sich ein gewisses Geschick zu erhalten. Ausserdem versuchte er sich von den Bildern abzulenken, die in seinem Kopf umher wirbelten. Von Cylithia und ihren vollen Lippen, die immer näher... Er schnippste die Münze in die Luft, fing sie mit der anderen Hand auf und fuhr mit der Übung fort. Unfähig, sich gänzlich darauf zu konzentrieren, sah er stattdessen schweigend zu der Magierin hinüber, die sich inzwischen ebenfalls wieder gefangen hatte.

Janoko
18.10.2013, 04:52
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Sie seufzte lautlos. Das war ganz und gar nicht ihre Art gewesen. Das wusste sie und sie beide wussten, dass es hätte ganz anders kommen können. Dennoch zog sie nun rasch ihre Nachtgewand über und stellte ihren Stab zwischen die Wand und den Kopfteil ihres Bettes. Flüchtig berührte sie ihre Lippen und erinnerte sich daran was grade passiert war. Auf diese Weise hatte sie noch nie jemanden Geküsst. Es war definitiv kein Begrüßungskuss gewesen, aber auch nichts was sich liebende geteilt hätten (wie falsch sie da lag). Sie zog ein haarband hervor und kämmte ihre Haare mit den Händen nach hinten und sie schließlich in einem zopf zusammen zufassen. Es war die einzige Zeit des tages an der man ihre Stigmata sehen konnte. Wenn man von den etlichen kleinen ungewollten gelegenheiten während dem tag absah. Die Ohrmuschel zog sich weiter nach hinten, als bei Menschen üblich und lief spitz zu - obwohl sie sonst keinerlei Anzeichen einer Halb, Viertel oder Achtelelfe machte. Dennoch waren ihre Ohren etwas das sie zu etwas machte mit dem nicht jeder etwas zu tun haben wollte. Sie erinnerte sich noch gut an Safirs erste Reaktion es war nicht unglaube gewesen, sondern eine Gewisse Angst, die sich erst mit der zeit gelegt hatte. Sie waren da schon einige Monde zusammen am wandern gewesen, als er nicht zuckte wenn er ihre Ohren zufällig erblickte. und ihre Haare hatten sich immer als nützlich erwiesen um sie zu verstecken. Mit haaren konnte man was anderes nicht verstecken und sie sah seufzend auf ihren Busen. Schüttelte sachte den Kopf und blickte zu safir der wiedereinmal mit einer Münze spielte. Sie war sich sicher das sie aus ihrem beutel stammte.

Rosered_Strauss
18.10.2013, 05:08
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngNachdem sich Cylithia zum Schlafen bereit gemacht hatte, beugte sich Safir vor und löschte kurzerhand ihre Öllampe. "Boron zum Gruße, Cyli." meinte er noch in seinem gewohnt freundlichen Tonfall. Doch kurz bevor das Licht erlosch, konnte sie noch einen Blick in sein Gesicht werfen - das nachdenklich in ihre Richtung blickte. In diesem Bruchteil einer Sekunde wurde ihr bewusst, dass dies einer jener seltenen Momente war, wo Safir definitiv keine Maske aufgesetzt hatte. Ernst blickten seine dunklen Augen in ihre Richtung, bevor das Licht erlosch und nur noch ein dunkler Schemen an der Stelle zu sehen war, an der er sich befand. Nur noch das etwas entfernte Licht von einem anderen Gast beleuchtete den Raum. Er blieb noch einige Zeit reglos sitzen, hatte sogar mit seiner Übung aufgehört - und schien noch immer in ihre Richtung zu Blicken. Innerlich war er höchst froh darum, dass die Dunkelheit ihn etwas verschleierte. Denn er konnte seinen Blick nicht von ihr lösen, nicht nach dem was gerade geschehen war. Unweigerlich blieb sein Blick auch auf ihrer Brust hängen, die von seiner Position gut zu erspähen war. Erst nach einigen Herzschlägen konnte er sich von dem Anblick losreissen, als er seufzte und sich lautlos erhob. Nahezu lautlos begab er sich zu ihrem Bett hinüber und zog die Decke ein wenig höher. "Es ist zwar ein schöner Anblick - aber ich bin mir sicher, du willst nicht, dass jeder sich daran erfreuen kann, wenn er durch den Vorhang sieht." flüsterte er ihr zu, bevor er sich mit der Andeutung eines Lächelns zu seiner Schlafstatt begab. Er war sich sicher, dass er für diesen Satz büßen würde - aber in diesem Fall hatte er sich definitiv nicht zurück halten können. Er schlüpfte unter die dicke Wolldecke, bevor auch er die Augen schloss und mit dem Bild der Frau langsam einschlief, die ihn gerade derart aus dem Konzept gebracht hatte.

Ironhide
18.10.2013, 12:37
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Es dauerte nicht lange, das auch Elza sich zu den Schlafgemächern begab. Er verabschiedete sich noch höfflich von Feanwulf, bevor er aufstand und war dann auch schon verschwunden. Er ging jedoch an dem Schlafsaal vorbei und zu einem der wenigen Einzelzimmer am ende des Korridors. Er hatte das Geld um sich sowas ohne Probleme leisten zu können und etwas anderes kam auch gar nicht in Frage. Es war aber wie so vieles einfach normal für ihn und auf die Idee, sich mit einem Bett in so einem Sclafsaal zu begnügen kam er erst gar nicht. Er hatte darüber nicht einmal nachgedacht, es war einfach selbstverständlich. Er hatte schon an der Bar darauf bestanden und mit wenigen Worten klar gemacht, das etwas anderes gar nicht akzeptiert werden würde. Der Wirt hatte dies scheinbar so hingenommen. Immerhin brachte Elza Geld ins Haus und das nicht grad wenig. Während die Leute also tranken und aßen, hatte er sich daraum gekümmert, das eins der wenigen Einzelzimmer frei gemacht wurde. Von dem Troubel den der Wirt dadurch hatte, bekam Elza nichts mit.

Er ging kurz zur Bar, holte vom Wirt den Schlüssel für das Zimemr ab, ließ sich noch sagen wo es sich befand und war kurz darauf in selbigen verschwunden. Er sah sich um, begutachtete das Zimmer oberflächlich und zuckte dann mit den Schultern. "Es ist halt nicht zu Hause.", stellte Elza fest. Das war es in der Tat nicht. Erwartet hatte er das aber auch nicht, das hatte er schon früh gemerkt auf seiner Resie. Das Zimemr genügte ihm, würde ihm genügen müssen für diese Nacht. Er verschwendete keine Zeit, sondern machte sich eilige fertig für das Bett. Die Kleidung wurde über die Stuhllehne gelegt, die Stiefel daneben. Ausrüstung und Waffen lagen neben dem Bett, in Griffreichweite.
Es dauerte trotz des für Elza unbequemen Bett nicht sehr lange, bis er einschlief. Er würde am nächsten Morgen in aller frühe aufwachen, asl einer der ersten überhaupt.

K.B.Dwarf
18.10.2013, 18:54
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngAls sich Cylithia und Safir von der Tischgesellschaft verabschieden, nickt Feanwulf ihnen zum Abschied zu. Frech grinste er dennoch der Maga zu, als sie ihn er mahnte. Es gab keinen Grund dies zu verleugnen. Warum sollte er auch nicht hin blicken? Schweigsam saß er nun da, mit dem Adligen an seiner Seite. Seines Erachtens würde diese ehe auf kein Gespräch eingehen, weshalb er die ruhe nicht unterbrechen würde. Die Feierlaune im Wirtshaus selbst und nun gänzlich abgesagt. An nur noch zwei Tischen saßen kleine Grüppchen die sie leise unterhielten, ab und an drang ein Lacher hervor. Der Rest hat sich nun ebenso verabschiedet wie seine kurze Bekanntschaft oder ist gleich vor Ort eingeschlafen.
Dann erhob sich nun auch Elza und verabschiedet sich in einen höfflichen Ton. Es verwunderte leicht Feanwulf und er lächelte ihm ehrlich zu, als er zum Abschied nickte.

Der Rotschopf verweilte noch einige Minuten und ließ sich von Torhalla – die versuchte ein Teil des nächtlichen Chaos zu beseitigen – einem letzten Hornbecher Met bringen. Mit einer nüchternen Miene ließ er den Tag Revue passieren. Selbst den kurzen Abend betrachtete er nochmal kurz und kam leider zu dem Entschluss, dass dabei nicht wirklich viel zu Hören gab. Auch wenn die Bekanntschaft mehr versprach. Außer eine wagen Beschreibung von einer Stadt aus Türmen gab es nicht wirklich will wissenswertes. Vielleicht würde er dorthin reisen wenn er nicht angeheuert wird. Es versprach einen gewissen reizt.
Mit einem letzten kräftigen Schluck Met spülte er seinen Kopf wieder frei und erhebt sich. Andächtig lauscht er in die Stille. Gemächlich schritt er zum Tresen und nickte Torhalla zu – die sich eine Strähne aus dem Gesicht wischt und für kurze Zeit das Scheuern der Tische unterbricht – sie nickt ihm ebenfalls knapp zum Abschied zu. Händeringend müht sie sich ein Lächeln ab und stürzt sich dann wieder auf ihre Arbeit.
„Bis Morgen Raskir.“ Meint Feanwulf zum Wirt, als er an ihm und seinen Tresen vorbei Schritt. Müde gähnt er als er die die Küche des Wirtshaues ging zu einer Tür die in einem Verschlag des Hauses führte in denen die Tiere untergebracht waren. Dort hatte Feanwulf voreinigen Tagen hinter einer türftig gezimmerten Wand, getrennt von den Tieren sein Nachtlager aufgeschlagen. Sein Bett war etwas auf einander gebettetes Stroh auf dem zwei alte Felle lagen. Der Thorwaler ließ sich gemächlich auf seinem Schlafplatz fallen. Die Tier und die anliegende Küche strahlten eine angenehme wärme ab - die er gar nicht missen wollte – als er seine Stiefel abstreift. Rasch fiel er in einen leichten Schlummer, nachdem er seine Beine mit einem Fell bedeckt hat und seine Arme verschränkte, um die Hände unter den Achseln warm zu halten.

Rosered_Strauss
18.10.2013, 20:45
(Zur Stimmung: http://www.youtube.com/watch?v=DwB-NQ25cXY)

Die Nacht war hereingebrochen. Mit unverminderter Gewalt wütete der Sturm ausserhalb der Mauern des Gasthofes, aber innerhalb war es warm und behaglich. Alle Anwesenden hatten sich zu Bett begeben, und die Geräusche des Schlafens waren in unterschiedlichster Ausprägung und Lautstärke zu hören. Aber allem Gemein war, dass sämtliche Gäste in wohliger Ruhe in Borons Reich versunken waren.
Allen, bis auf einem Mann.
Im Dunkel der Nacht war er kaum zu erkennen. Er hatte sich seine Kleidung und seinen Mantel übergeworfen und die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, während er behutsam durch den Schlafsaal schlich und schliesslich in den Flur trat. Nervös warf er immer wieder Blicke hinter sich, denn wenn jemand erwachen würde und mitbekäme, was vor sich ginge... Aber das war nur die Nervosität. Es konnte niemand erwachen - nicht an diesem Abend. Nicht nach all der Vorbereitung. Nicht nach dem teuren Alchemika, mit welchem er den abendlichen Trunk versehen hatte. Es hatte ein genaues Auge und gutes Timing erfordert, um genau dann eine Runde Freibier ausgeben zu lassen, als das neue Fass angebrochen wurde. Doch es hatte sich ausgezahlt - denn aus diesem Schlaf würde heute niemand mehr erwachen.

Sich mit diesem Gedanken beruhigend, schlich der Mann die Treppe nach unten in den Schankraum. Er war noch gezeichnet von dem Gelage des heutigen Abends - durch das Schlafmittel waren Wirt und Mägde nicht mehr dazu gekommen, alles aufzuräumen. Schliesslich erreichte er das Zimmer des Wirts. Er horchte noch kurz an der Tür - die gebührende Vorsicht liess er nicht ausser Acht - als er von innen lautes Schnarchen hörte und es deshalb wagen konnte, die Tür leise zu öffnen. Der Wirt lag mit ausgestreckten Gliedmaßen am Boden seines Flurs, selig im Reiche Borons verweilend. Leise kniete er sich neben ihm nieder und griff vorsichtig in seine Tasche, um den Schlüssel zur Tür des Gasthofes hinaus zu ziehen. Anschliessend machte er sich auf dem Weg zur Eingangstür, um diese zu öffnen. Mit einem leisen Klicken öffnete sich das Schloss, und er öffnete die Tür einen Spaltbreit. Draussen warteten an der gegenüberliegenden Gasse bereits die Anderen. Als sie die Tür aufgehen sahen, setzten sich die 7 Mann gleichzeitig in Bewegung und schritten auf die Tür zu, die ihnen nun vollständig geöffnet wurde.

Der letzte der Neuankömmlinge hielt kurz inne und sah die vermummte Gestalt an, die ihm die Tür geöffnet hatte. "Also? Wo sind sie?" - "Der Moha hat sich oben im zweiten Einzelzimmer zur Ruhe begeben. Der Fjarninger liegt im vordersten Bett des Schlafsaales." Sein Gegenüber nickte kurz, und gab ein paar Handzeichen von sich. Die restlichen 6 Männer schritten rasch nach oben. Während sich 2 daran machten, in das Einzelzimmer einzudringen - einer der Beiden hatte einen Satz Dietriche aus seinem Mantel heraus gefischt - begaben sich die restlichen 4 in den Schlafsaal. Schnell fanden sie, was sie suchten - der Fjarninger war mit seinen Zwei Schritt und Dreizehn Halbfingern auch nur schwer zu übersehen, geschweige denn zu überhören. Und während zwei sich daran machten, ihn vorsichtig aufzusetzen und Handfesseln samt Knebel anzulegen, schafften es die anderen schliesslich, in das Einzelzimmer einzudringen.

Im Schankraum blieben weiterhin nur der vermummte Mann und der scheinbare Anführer der Spießgesellen übrig. "Ich habe meinen Part erfüllt. Kann ich jetzt also meine Belohnung haben?" meinte der Vermummte mit einer nicht unbeträchtlichen Nervosität in der Stimme. "Keine Sorge..." erwiderte sein Gegenüber daraufhin. "Deine Belohnung soll ich dir mit den besten Wünschen unseres Herrn persönlich aushändigen." Mit diesen Worten rammte er ihm den Dolch, den er sich unauffällig aus dem Gürtel gezogen hatte, in die Brust. Dem solcherart Überrumpelten blieb nicht einmal mehr die Zeit, einen Schrei fahren zu lassen - Blut quoll ihm aus dem Mund, als er langsam gen Boden sank.

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http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir hatte einen unruhigen Schlaf. Hatten seine Gedanken und Träume anfangs noch der schönen Maga gegolten, so verzerrten sie sich immer mehr, bis er schliesslich den gleichen Alptraum wie jede Woche erlitt. Unruhig wälzte er sich hin und her, und ein leises Stöhnen entfuhr ihm. Mit einem Mal schlug er die Augen auf, während er in Schweiss gebadet und schwer atmend dalag. Er wollte sich gerade wieder umdrehen, um vielleicht doch noch zu etwas Erholung zu kommen, als er auf einmal erstarrte. Seine Ohren erfassten die Stimmen von mehreren Leuten, die sich hier im Raum aufhielten - und definitiv nicht hier herein gehörten. Langsam drehte er sich um, bis er schliesslich einen Blick in ihre Richtung werfen konnte. In der Dunkelheit konnte er mehrere Schemen ausmachen, die sich um die Schlafstatt eines der Gäste versammelt hatten. Und auch, wenn er keine Einzelheiten erkennen konnte, so war es ihm, als würden sie ihn... "Verdammt!" brummte genau in diesem Moment einer der 'Eindringlinge'. "Wenn du die Fesseln so lasch anziehst, reisst der die doch einfach auf. Mach die gefälligst etwas fester!" - "Und wenn er davon aufwacht? Was dann?" - "Ach was. Unser Mann hat denen einen hübschen Schlaftrunk eingeflösst, die wachen so schnell nicht auf. Und wenn doch, sind wir dafür doch bestens gerüstet! Und nun hab dich nicht so!"

Spätestens nach dieser mitgehörten Unterhaltung wusste Safir, dass hier etwas ganz und gar nicht mit rechten Dingen zu ging. Langsam bewegte er sich aus dem Bett, um gleich darauf hinter selbigem in Deckung zu gehen. Er dankte den Göttern für die Vorhänge, die ihm einen zusätzlichen Sichtschutz ermöglichten, als er sich schnell die beiden Lederarmschienen umlegte und seinen Mantel anzog. Anschliessend schlich er zu Cyli. Vorsichtig flüsterte er: "Cyli? Bist du wach?"

So, es kann losgehen. Ihr werdet erwachen und wie Safir Teile dieses Szenarios miterleben. Während Safir und Cylithia im Schlafsaal sind und mitbekommen können, wie der Fjarninger Raluf entführt werden soll; bekommt Elza in seinem Zimmer mit, wie neben ihm eingebrochen wird. Faenwulf schliesslich wird schon mitbekommen, wie die Männer überhaupt in den Gasthof eindringen, da der Sturm seinen Schlaf nicht gerade tief hat werden lassen. Weiterhin werden sich die Eindringlinge ihrer Sache recht sicher sein, sodass sich vielleicht auch das eine oder andere Gespräch aufschnappen lässt. In diesem könnte erfahren werden, dass es sich bei den Gestalten um Söldner handelt, die dabei sind, 2 Individuen aus dem Gasthof zu entführen. Und während die meisten durch das Schlafmittel zu tief schlafen, um aufgeweckt zu werden, hatten die Helden das Glück, kein Bier zu bekommen, das mit diesem versetzt worden ist. Nun ist es an Euch: Was tut ihr? Ich möchte euch gerne die größtmögliche Freiheit lassen; entscheidet also, wie es Euch beliebt.

Janoko
19.10.2013, 09:49
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Undeutliches Murmeln war ihre Antwort, doch Safirs Hand die ihren Mund dann bedeckte um sie zu beruhigen ließ sie wach werden. Was auch immer er vorgehabt hatte, für Cylithia sah es so aus als wollte er die Situation ausnutzen und die Sache nicht so einfach zu vergessen wie versprochen. Sie hatte schon nach ihren Stab gegriffen, als Safir einen Finger auf seinen Mund legte und dann hinter sich deutete. Etliche Sekunden verstrichen bis Cylithia verstand was er von ihr wollte. Obwohl sie nicht Opfer von Alchemie geworden war, war es etwas, sie aus dem Schlaf zu holen, wenn nichts Triftiges anstand. So driftete sie wieder ab, zurück auf den Weg in das Reich Boron, der ihr einen wirren Traum bescherrt hatte. Es war das erste Mal gewesen das sie so etwas geträumt hatte und zu ihrem Entsetzen war es auch noch...

"Lass mich schlaf...", murmelte sie durch seine Hand hindurch doch Safir drückte ihr mit der anderen die Schulter, nicht das sie wieder in Borons Arme glitt. Sie hob ihren Arm und wollte ihm eine scheuern, als ihr Hirn die fetzen des Gesprächs das sie mit bekommen hatte endlich verarbeitet hatte. Die allzu familiäre Situation entstand als sie sich zu seinem Ohr vorbeugte und leise sprach: "Was ist los?", jedoch verharrte sie, so dass er in ihres Sprechen konnte und sich keine Gelegenheit ergab für die Wiederholung des kleinen Unfalls

K.B.Dwarf
19.10.2013, 12:18
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngDie Notdurft riss Feanwulf aus dem leichten Schlaf. Etwas widerstrebend richtete er sich auf und begab sich auf den Weg in die Ställe und sich von dem getrunkenen Honigwein zu entledigen. Mit müdem Blick schaute ihr Durch die offene Tür und sah dort zwei Gestalten in einem fahlen Licht stehen. Nur ein unverständliches Schnattern drang an sein Ohr. Doch er konnte nicht das Gefühl in ihm leugnen, denn irgendwas scheint hier nicht zustimmen. Es ist die allgemeine Nachtruhe eingekehrt. Das war meistens nun die Zeit der Schurken und Halunken.
Sein unwohles Gefühl wurde nun auch unterstrichen, als der eine Mann zu Boden sackte und das Licht den Dolch unheilvoll aufblitzen ließ. Das Bedürfnis sich von dem Met zu befreien schwante nun plötzlich und Feanwulf eilte zurück zu seinem Nachtlager. Bedacht darauf nicht die Tiere auf zu schrecken. Rasch streifte er sich seine Stiefel über und wappnete sich mit seinem Kettenhemd und ledernen Brustharnisch. Seine Axt steckte er sich in eine Schlaufe am Gürtel und griff nach seinem Speer und Schild.
Er wusste immer noch nicht was los war, doch das Interesse es heraus zu finden hatte er auch nicht. Allein das jemand ermordet wurde verhieß nichts Gutes, da der Mörder aus was zuwarten scheint. Feanwulf stand nun in der Tür zum Verschlag und würde nicht die Zeit verstreichen lassen seinen Speer zuschleudern.

Rosered_Strauss
19.10.2013, 13:49
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.png"Ich weiss es nicht." flüsterte Safir ihr ins Ohr. Auch wenn ihm immer noch der Zauber des gestern erlebten Moments vor Augen war, hatte er jetzt ganz klar andere Prioritäten. Er beugte sich etwas näher an sie heran und flüsterte weiter: "Aber diese Männer sprachen etwas von einem Schlaftrunk und davon, dass sie jemanden fesseln wollen. Und ich bin mir nicht sicher, ob sie den Rest von uns einfach so ignorieren werden..." Er hielt inne und warf wieder einen Blick in Richtung der Gestalten, die durch die Vorhänge und die Dunkelheit kaum zu sehen waren. Leise wehten Wortfetzen hinüber, jedoch bemühten sich die Söldner scheinbar damit, etwas leiser zu sein. "Ich meine, wir sollten sie aufhalten. Das wird allerdings nicht leicht werden... ich meine gesehen zu haben, dass sie bewaffnet sind..." meinte Safir immer noch mit gesenkter Stimme. Er nestelte kurz an seinen Armschienen herum, als auf einmal ein Blitz die Umgebung erhelle. Die Anwesenden schraken zusammen, als auch der Donner nicht lange auf sich warten liess. Safir duckte sich schnell und verbarg seine Arme hinter seinem Rücken. "Verflucht!" ertönte die Stimme eines Söldners, als die anderen spöttisch auflachten. "Oooh, nicht so schreckhaft." zog ihn ein anderer auf. "Genau." mischte sich ein Dritter ein. "Mach dir mal nicht in die Hose. Sehen wir uns lieber noch ein wenig um - wäre doch eine Schande, all das schöne Zeug hier einfach nur herumliegen zu lassen." "Na gut, aber wehe, Ihr behaltet alles für Euch. Immerhin schleppen wir beide den Kerl hier." murrte der erste wieder. Safir fluchte innerlich. Das die Söldner sich aufteilten, war zwar einerseits gut, andererseits würden sie so wohl früher oder später entdeckt werden. "Wir müssen schnell handeln, befürchte ich." raunte er Cyli zu. "Schaffst du es, einen auszuschalten? Ich versuche, den anderen Suchenden als Geisel zu nehmen."

Wer es auf einen Kampf ankommen lassen will: Die Söldner tragen nur leichte (Leder)Rüstung und sind mit Knüppeln und Äxten bewaffnet. Als grobe Richtlinie könnt ihr nehmen, dass die Leute ihre Waffe auf einem Wert von 8 beherrschen und somit schon recht erfahren sind. Der Anführer hat einen Wert von 9 und ein Kettenhemd sowie Lederteile als Rüstung. Nochmal zur Erinnerung: die Werte sollen euch einfach eine Vorstellung von der Kompetenz des Gegenübers liefern. Habt ihr z.B. eure Waffe auf "10", werdet ihr gegen jeden der Anwesenden in einem Einzelkampf gewinnen. Allerdings sollte das nicht allzu weit fallen, denn weit lägen diese Werte nicht auseinander. Mehrere Gegner auf einmal sind natürlich weitaus schwieriger und nur von wirklich erfahrenen Kämpfern zu bezwingen.

Janoko
19.10.2013, 16:21
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia wusste das es aussehen musste wie zwei Liebende, aber da sie grade dazu gezwungen waren so zu verharren, verdrängte sie den Gedanken an ihre Situation. Als der Donner über sie herein grollte fischte sie nach ihren Stab, der mit einem leisen Klock neben Safir zum stehen kam. "Ich hoffe es für dich", murmelte sie und löste sich aus ihrer Umarmung, rieb sich die Augen und trat langsam zu dem Vorhang, der ihre beiden Betten vom rest der Stube abtrennte. Vorsichtig zog sie den stoff eine kleines Stück zur Seite. Wa sie erblickte war eder im Halbdunkel der nachtliegende Raum, der von einer einzelnen Öl Lampe weiter hinten schwach erhellt wurde. Die Tür stand offen und der schwere Regen trommelte gegen das Dach und die kleinen Fenster. Immer wieder drang durch diese das typische Blaue Licht von Blitzen, die augenblicklich von Donner ferner und näher, begleitet wurden.

Sie lies den Stoff fallen und blickte zu Safir, der sich neben sie gestellt hatte, seine Ausrüstung schon fast gänzlich angelegt. "Zwei Mittelreicher... als keine Schränke, wie Faenwolf.", flüsterte sie erleichtert, den Thorwaler waren ein Kaliber an das man sich auch bei einem Überraschungsangriff nicht von vorne heranwagen sollte. "Der rechts gehört mir, den anderen nimmst du", Nicken als Antwort, dröhnendes Donnergrollen von draußen. Das brachte Cylithia auf eine Idee. Es blickte nochmals durch den Vorhang und stellte sicher, da beide Söldner immer noch langsam, darauf achtend nicht zu viel Lärm zu machen, den Raum durchquerend auf sie zu kamen. "Beim nächsten Donner, Phex möge es gelingen lassen" Der Gott der Diebe schien sie entweder erhört zu haben oder aber das Wetter ließ seiner brachialgewalt freien Lauf. Zwei Blitze zuckten über den Wolkenverhangenen Himmel und der doppelte Donnerschlag folgte auf dem Fuße.

Cylithia zog den Vorhang zurück und schlug safir auf die Schulter, ein Zeichen das er gar nicht brauchte, da er sich inzwishen auf in den Raum stürzte. Ihren Stab erhoben schnellte die Maga auf den rechten der beiden Söldner zu, der etwas verduzt auf seine Angreiferin starrte. Immerhin waren sie der Meinung gewesen, das alle per Alchemika bei Boron zu gast waren. Dennoch besaß er genug expertise die Kurze Axt, die in seinem Gürtel steckte grade rechtzeitig zu hben, um den Schlag, den Cyli ausführte ab zu wehren. Dennoch traf die krone des Stabes seine linke Schulter. Die Magerin wurde durch ihren eigenen Schwung an ihm vorbei gezogen, doch nutzte sie ihn auch um ihren Stab in einem geschwungenen Kreis wieder auf den mann zu kommen zu lasen. Auch diesen Hieb wehrte er ab, doch die Maga ließ nicht locker. und diesmal nutzte sie nicht die Krone, die etwas dicker war und kunstvoller gearbeitet, sondern den Teil des Tabes, der normalerweise auf dem Boden aufschlug. Sie durchbrach die Deckung des mannes und er kassierte einen Stechenden Schlag am Brustkorb. Blind vor Schmerz schlug er nun mit der Axt nach seiner Gegnerin und erwischte sie auch - jedoch nur ihr Gewand, welches reicsend einen Schlitz bekam und ihr Bein entblößte, und vermutlich auch mehr, wenn sich das Kleidungsstück weiter aufribbeln würde.

Cyli merkte erst das etwas mit ihrer Gewandung nicht stimmte als sie herum wirbelte und ihr rechtes Bein ohne schützenden Stoff zum stand kam. Doch der kurze Moment der sie diese realisation gekostet hatte, brachte ihren gegner dazu, nach zu setzen. sein Axthieb traf mit all seiner Kraft auf den Stab, doch dadurch das es ihr Stab war, ein Stab der Magie, konnte das Heft ihn nicht wie einen Zweig zerteilen, sondern bekam eine Scharte. "Mir reichts!", knurrte sie und schob in einer weiteren drehbewegung seine Waffe und seinen arm zur seite. Mit einem ekligen Krachen landete ihr Stab auf seinem Kopf. Wie ein Sack Rüben fiel der Mann zu Boden. Jetzt erst merkend wie schwer sie keuchte blickte sie sich nach Safir und seinem gegner um.

Rosered_Strauss
19.10.2013, 17:00
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls der nächste Donnerschlag ertönte, setzte sich Safir schon in Bewegung. Cylis Zeichen brauchte er gar nicht mehr, seine Reflexe und sein Gespür übernahmen ganz die Kontrolle über ihn. So weit es ging, nutzte er den Sichtschutz, den ihm ein anderes Bett bot - da war er auch schon an dem Mann angelangt. Er ballte die Faust so, dass sein Mittelfinger sich etwas erhoben hatte, und schlug dem Söldner gegen die Schläfe. Der geriet ins Taumeln, doch verlor er nicht das Bewusstsein. Safir fluchte leise, er war wirklich ausser Übung geraten. Aber daran liess sich jetzt nichts mehr ändern. Er umschlang den Mann mit dem noch freien, linken Arm, als dieser gerade seine Axt aus dem Gürtel gezogen hatte. Mit der anderen Hand packte er den Waffenarm des Söldners, um ihm selbigen hinter den Rücken zu drehen und zu verdrehen. Er keuchte aus - der Schrei löste sich mangels Atem nicht aus seiner Kehle - und liess die Waffe fallen, jedoch rammte er Safir seinen Ellenbogen in den Magen. Er blieb jedoch tödlich still und trat ihm von hinten in die Kniekehle. Das Bein des Mannes knickte ein, und er fiel mit dem Gesicht voran zu Boden, Safir mit sich ziehend.

Normalerweise hätten die präzisen Manöver ausgereicht, um den Mann ausser Gefecht zu setzen, aber leider war er kräftiger und ausdauernder, als es den Anschein hatte. Im letzten Moment drehte er sich zur Seite, um auf der rechten Schulter aufzukommen - womit Safirs Arm ebenfalls auf den Boden schlug. Sein Griff lockerte sich, und im nächsten Moment fing er sich einen wilden Schwinger ein. Doch der brachte ihn nur kurz aus dem Gleichgewicht, im nächsten versetzte er seinem Kontrahenten eine präzise Handkante auf dessen Handgelenk, mit seiner linken schlug er ihm erneut gegen die Schläfe. Wortlos erschlaffte er in seinen Armen, als Safir sich erhob. Das war zwar nicht so gelaufen, wie geplant, aber immerhin war er ausser Gefecht gesetzt. Jetzt blieb nur noch... "SAFIR!" erschallte auf einmal Cylis Stimme. Er wirbelte herum, um einen Söldner zu sehen, der die Axt gerade erhoben hatte, um auf ihn einzuschlagen.

Es blieb keine Zeit mehr zum Handeln - sein Körper reagierte instinktiv. Zu oft hatte er diese Bewegungen bereits durchgeführt. Er wirbelte herum, sodass die Axt neben ihm zu Boden raste und ihn nur an der Schulter schnitt. Mit einem vernehmlichen Klacken schoss die Klinge aus seiner Armschiene, als er die Hand anspannte und erhob. Mit einem einzigen Stoß versenkte er sie tief seitlich im Hals des Söldners, während sich eine zweite Klinge aus seiner anderen Armschiene löste. Diese drang mit einem kräftigen Stich in die Brust des Mannes, der noch nicht einmal mehr Röcheln konnte. Zu guter Letzt trat er in einer fliessenden Bewegung gegen das Knie des Angreifers, sodass er zu Boden stürzte. Seine beiden Klingen lösten sich mit einem leisen Schmatzen aus dem Fleisch des Mannes, als er sich sofort nach unten beugte und beide Klingen erneut im Hals des Mannes versenkte. Erst da wurde ihm bewusst, was er getan hatte. Das er sich nicht hatte zurückhalten können. Ein erneuter Donner erschütterte das Geschehen, und ein Blitz erhellte das Zimmer. Safirs Gesicht drückte vieles aus - Unglauben, Wut, Verzweiflung, Angst - bevor er all die Gefühle hinter der Maske tödlicher Ruhe verschloss. Er erhob sich langsam und sah in Richtung des verbleibenden Söldners, der nun ebenfalls seine Waffe gezogen hatte, aber noch mit weit geöffnetem Mund dastand.

Ironhide
19.10.2013, 18:26
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Der Schlaf war nur mäßig, das aufgezogene Unwetter wollte Elza einfach keinen guten Schlaf finden lassen. Es machte mehr Krach als er es gewohnt war. Wie schön war es doch zu Hause, wo ein solches Getöse hinter dicken Steinmauern verstummte. Doch hier war es, als wäre er mitten drin. Das Donnern ließ ihn sogar zusammenzucken. Nicht aus Angst, sondern wegen der ungewohnten Lautstärke für ihn. Elza Versuchte dennoch einen festen Schlaf zu finden, doch das Wetter ließ ihn nicht. Wieder ein Blitz und der darauffolgende Donner, doch etwas stimmte diesmal nicht. Es war ein anderes Geräusch zu hören, was sich fast mit dem Donner deckte. Es klang aber Hölzern und schien auch nicht von draußen, sondern von drinnen zu kommen. Elza horchte auf, und glaubte kurz darauf durch das heftige prasseln des Regens Stimmen zu hören, dumpf und kaum wahr zu nehmen, wenn man sich nicht auf sowas konzentrierte. Auch die schienen aus dem nachbarzimmer zu kommen. Elza stand auf, ging zu der Holzwand gegenüber von seinem Bett und versuchte genauer zu horchen, was da drüben vor sich ging. Er war schwer etwas zu verstehen, aber die wenigen Wortfetzten die er verstand, gefielen ihm nicht sehr gut. Irgendwas von Fesseln wurde geredet und einiges anderes was Elza darauf schließen lies, das es nicht mit rechten Dingen zugehen konnte. Er überlegte kurz, doch eigentlich gab es für ihn nichts anderes, als der Sache auf den Grund zu gehen. Elza zog sich das Nötigste an, um für den Fall der Fälle gewapnet zu sein. Sein Schwert durfte dabei natürlich nicht fehlen. So leise wie er konnte, schlich er zur Tür. Er konnte trotz des Gewitters deutlich hören, wie die Tür nebenan aufgemacht wurde. Nicht so leise, wie sie den Raum wohl betreten hatte, denn es war wirklich laut.

Elza wartete einen Moment, bevor er leise die Tür öffnete und lauschte. Stimmen waren zu hören, wie sie sich über das Gewicht des Mannes beschwerten. Elza zählte zwei verschiedene an den Stimmen. Er steckte vorsichtige den Kopf durch die Tür und spähte den Korridor entlang. Wie er es erwartet hatte, hatten die Männer ihm den Rücken zugedreht und ihr Opfer in der Mitte. Ganz klar, sie entführten den Mann gerade. Das aber konnte Elza nicht zulassen. Er schlüpfte durch seine Tür, das Schwert fest umschlossen und schlich sich an. Zumindest war das sein Plan. Er würde den ersten ausschalten, ohne das dieser wusste wie ihm geschah, dann würde er sich um den zwieten kümmern. So zumindest war es seine Absicht. Doch es kam anders, als er es sich gedacht hatte. Elza hatte gerade mal die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht, als er im schummrigen Korridor gegen einen Eimer stieß. Elza fluchte innerlich. Das hatten die Männer gehört, da brauchte Elza gar nicht erst anfangen zu hoffen.
"Was war..."
Doch den Satz bekam der Mann gar nicht mehr zu ende, als er sich im gleichen Atemzug umdrehte und Elza auch schon erspähte. Dieser hatte nun nicht mehr versucht sich ruhig zu verhalten sondern hatte eilige Schritte angelegt. Dem Söldner dämmerte es, sie hatten ein problem und nun war reagieren angesagt. Er ließ die Beine des Mannes einfach los, die zu Boden krachten und seinen Kameraden dabei fast mitrissen. Er griff nach seiner Waffen, einem Knüppel um sich gegen den herrannahenden Elza zu verteidigen, doch dieser war bereits in Schlagreichweite. Gerade noch rechtzeitig konnte er mit dem Knüppel den ersten Schlag abwehren, doch so unglücklich, das die Klinge an dem Knüppel entlangfuhr und erst durch die Finger die ihn umschlossen gebremst, jedoch nicht gestoppt wurden. Ein gellender Schrei durchflutete den Korridor, gemischt mit dem nächsten, heftigen Donnerschlag. Die unnatürlich abgetrennten Finger landeten auf dem Boden, genau wie der Knüppel. Blut floß aus den Wunden und tränke das Holz zu seinen Füssen. Elza jedoch nutze die Chance und stieß mit seinem Schwert zu. Der kräftige Stoß überwand die Rüstung seines Gegners, wenn auch mit Mühe aber einmal durch, bot das menschliche Fleisch nur wenig Wiederstand. Elza zog die Klinge wieder zurück, die von Blut getränkt war und sah noch, wie der Mann vor ihm zusammensackte. Wenn er nicht schon tot war, so würde er bald verbluten. Elza musste ihn unterhalb der Rippen erwischt haben, eine tödliche Wunde.

Nun galt es den zweiten Mann zu bekämpfen, doch der war nun auf Elza vorbereitet. Ihn so einfach überrumpeln konnte er also nicht mehr. Das Opfer, welches sich die beiden Männer auserkoren hatten lag derweil am Boden, wie ein Kleidungsstück was man achtlos zu Boden geworfen hatte. Der Mann stand nur wenige Schritte von der Tür zum Schlafsaal entfernt, in dem auch Safir und Cylithia nächtigten. Das die dort drinnen ebenfalls mit dubiosen Gestalten kämpften, ahnte Elza nicht im Geringsten. Er wusste ja nicht mal, das die beiden in eben jenem Saal lagen. Aber den lauten Schrei des Söldners der nun in einer Blutlache lag, musste man eigentlich deutlich gehört haben

K.B.Dwarf
19.10.2013, 18:32
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngMit geschickten Fingern drehte ihr den Speer und bereit sich zum Wurf von. Mit dem anderthalb Schritt langem Holz in seiner Hand holte er so weit aus wie es nur möglich war in diesen beengten Räumlichkeiten. Innerlich rechnete er nicht mit einem Treffe und hoffte dass ihm Swafnir gnädig sein würde. Da das spärliche Licht nicht wirklich beitrug seinen gegenüber zu töten, gar zu treffen.
Doch er selbst wusste, dass er nicht hoffen musste das Praios die Schenke erhellt und daher schleuderte er seinen Speer mit der ihm gegeben Kraft. Surrend flog der Speer der Gestalt entgegen, während Feanwulf seine Axt zieht. Etwas Glück verhalf dem Speer zu einem Treffer, als sich die Person drehte und somit die Schneide sich in einem Spitzenwinkel in die Schulter bohrte. Ein grausiges Knacken durch fuhr die Stille im Raum – was nur durch ein Poltern und Lärm von Oben unterbrochen wurde – mit einem Schrei des Schmerzes wurde der Mann durch die wuchte des Speeres von den Beinen geholt. Doch rasch sammelte sie der Recke und zog die Spitze aus seiner Schulter, während Feanwulf mit einem Kampfesschrei auf ihn zu stürmte. Schmatzend und klebrig fiel der Speer zu Boden und der Halunke drehte sich zur Seite weg, um das Interieur zwischen ihm und den Thorwaler zu bekommen. Er richtete sie angeschlagen auf und zog eine Klinge hervor. Feanwulf musste seinen Sturm kurzzeitig unterbrechen, um sich seinen Widersacher zu nähern. Dabei bewegte er sich um die Tischer herum Richtung Tür, somit stand für den Mörder fest, dass der Kampf mit einem Toten enden musste, sei es er oder der Hüne.
Mit dem Schild zum Feind näherte sich Feanwulf ohne zögern, ein wölfisches Grinsen ziert seine Lippen. Sein Widersacher wusste, dass er früher oder später seiner Wunde erliegen würde. Schlaf hing der Arm an dem Mann herab, dieser versuchte ihn immer wieder zubewegen unterschmerzen, um somit seine Balance zu finden für einen Kampf. Als sich nun der Rotschopf sich dem Halunken nun auf wenige Meter genähert hat, stürmte er nun wieder auf diesen ein. Brüllend hob er die Axt in einen wuchtvollen Bogen über Schild. Schwer tat sich der von schmerzen gepeinigte und parierte den Angriff und versuchte sie an einem Counter, dieser wurde aber mit der Schildkante. Leicht taumelte der Kerl vor Feanwulf weg. Dies gab ihm die Gelegenheit für einen weiteren Streit. Mit der Wucht seines linken Armes rammte er das Schild gegen seinen Widersacher. Dieser schöpfte aus seinen letzen Kraftreserven und milderte die Wucht in dem er von Feanwulf weg wich. Mit blitzender Klinge schlug der Mann gegen Feanwulf Rücken. Doch ihm fehlte die Kraft und der feste Stand, um mehr als das Leder von Feanwulfs Harnisch anzukratzen. Der Krieger drehte sie zu seinen Gegenstreiter und schlug dabei mit der Schildkante gegen den Kiefer. Der verzweifelte Kämpfer fiel links weg zur Seite, geraubt von seinem Gleichgewicht. Mit der funkelnden Schneide hackt Feanwulf auf das Knie seines Opfers ein. Dieser versuchte einen letzten Hieb, worauf ihn sein Henker den Schwertarm völlig zertrümmert mit der Axt. Keuchend dem Tode nahe lag nun der Halunke unter Feanwulf. Der überließ ihn seinen Wunden und wendete sich ab um einen Stuhl an sich heran zu ziehen. „Rede du elendiger Bastard und ich werde dich erlösen.“ Es herrschte bereits wieder Ruhe ihm Wirtshaus. Doch Feanwulf blickte immer wieder zur Treppe. Der kaltherzige Thorwaler trat den Halunken sachte gegen seine Wunde am Bein, dies reichte schon aus damit dieser anfing zu jammern. „Was machst du hier?“ Das klagen des Mannes nahm kein Ende, doch Feanwulf wartete kaltherzig ab.

Janoko
19.10.2013, 19:49
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Nicht nur der Söldner stand mit offener Kinnlade da. Cylithia traute ihren Augen kaum. Safir hatte sich mit solcher Eleganz durch diesen Gegner bewegt, die ganz und gar nicht zu ihm passen wollte. auch sein Faustkampf vorher war anders als sie aus den Trainingskämpfen in Erinnerung hatte. So war es erst der Schrei von Elzas Opfer, der beide aus ihrer Starre riss. Den Söldner, in dem er die Beine in die Hand nahm und die Treppe hinunter polterte. Cylithia bemerkte dies und sprang ihm im Laufschritt hinterher. Um den Schwung nicht zu verlieren griff sie den Türrahmen und leitete ihre Richtung somit um, ließ den ersten Treppen Absatz hinter sich und fand sich wenig später im Schankraum wieder, in dem der Thorwaler vom Vorabend einen weiteren Mann an der Fluch gehindert hatte. "Faen!", rief sie aus, denn so schnell sie auch sein mochte, einen Mann holte sie nicht ohne weiteres ein.

Sie hoffte dass der Thorwaler erkannte dass sich jemand vor ihr auf der Flucht befand. "Vermaledeiter Körper!", knurrte die Maga, denn obwohl ihr Stab viel sperriger war, war es ihr Körper, den sie keuchend hinter dem Flüchtigen hertrieb. Sie würde einen Zauber wirken müssen, da war sie sich sicher und sie ging im Kopf durch welchen der kleineren sie mit wenig Astralmacht verwenden konnte - sie wollte die Taverne nicht grade abfackeln. Da sie versuchte einen Zauber zu wirken, stolperte sie über einen der Stühle und legte sich auf die Nase. "Autsch..."

Rosered_Strauss
19.10.2013, 20:16
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir warf noch Cyli einen Blick zu. Ungläubig starrte sie in seine Richtung - als auf einmal ein markerschütternder Schrei durch den Gasthof hallte. Dies löste die Starre, die die Anwesenden befallen hatte - und ungünstigerweise reagierte der Söldner am schnellsten. Er liess den Fjarninger einfach liegen, wo er war, und rannte auf die Treppe zu, dicht gefolgt von Cylithia. Auch er setzte sich nun in Bewegung und rannte hinter dem Flüchtenden her. Draussen waren bereits andere Kämpfe ausgebrochen - aus den Augenwinkeln meinte er ihre Tischpartner von gestern zu erkennen - als der Söldner auch schon die Treppe hinab raste. Der Mann, gegen den der Adlige gerade focht, schien 'Flucht' auch für eine sehr gute Lösung zu halten, doch war Elza ein zu geschickter Schwertkämpfer, als dass er sich so einfach aus dem Kampf hätte lösen können. Der fliehende Söldner jedoch hatte dieses Hindernis genau wie die Maga überwunden, während die beiden Kämpfenden nun Safir im Weg standen. Geistesgegenwärtig hatte er seine Klingen wieder eingefahren, bevor er aus dem Schlafsaal gerannt war - aber jetzt wünschte er sich, er hätte irgend eine Waffe, mit der er kämpfen konnte. Er zögerte noch, als er schliesslich die Zähne zusammen biss und einen günstigen Augenblick abwartete. Als Elza und der Söldner endlich in einer für ihn günstigen Lage waren, sprintete er los, um an Beiden vorbei zu kommen. Der Söldner jedoch hieb reflexartig nach ihm und zog ihm seine Waffe quer über den Rücken, was Safir dann doch aufbrüllen lies. 'Zumindest...' dachte er sich, als die Treppe hinunter eilte, '... hat er seine Deckung für den Schlag öffnen müssen...' Das er dadurch jedoch nicht unbedingt gut dastand - der Angriff hatte zwar keine bleibenden Schäden angerichtet, aber Schmerzen tat es dennoch höllisch - war eben seine Schuld.

K.B.Dwarf
19.10.2013, 20:44
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngDas quälende Keuchen was stätig an das Ohr von Feanwulf kratze wurde von einem Ruf unterbrochen. Ohne zögern blickte er gen der Treppe und sah wie die Frau vom Vorabend hinter jemanden her eilte bis sie stolperte und fiel. Rasch stand er auf und Schleuderte einen Stuhl gegen den Flüchtling. Dieser zerschellte knapp vor ihm und ließ ihn stoppen. Bereits während der Stuhl flog hat sich Feanwulf seine Axt wieder gegriffen und rannte den Flüchtigen entgegen. Dieser versuchte als Feanwulf in der Nähe war mit seiner Waffe nach ihm zu hieben. Der Hüne parierte den Angriff knapp vor seiner Schulter ab und lenkte den Angriff nach rechts weg. Das gab den Krieger die Möglichkeit mit einem kräftigen Fausthieb gegen das Schulterblatt zu schlagen. Der Mann taumelte zur Seite weg gegen die hölzerne Wand und stütze sich an dieser um sich wieder auf zu richten. Die Angst stand den Halunken ins Gesicht geschrieben. Instinktiv wollte dieser immer noch fliehen und visiert nun erneut die Tür. Doch Feanwulfs brüllen riss ihn aus den Gedanken, gerade noch rechtzeitig um den Angriff zu parieren und den Gegenschlag durch zu führen. Dabei musst Feanwulf zurückweichen und sein Gegenüber mehr Raum gewähren. Nur knapp konnte er sich dem Knüppel entziehen. Aber der zweite Schlag war unerwartet und traf sein Schildarm, was Feanwulf mit einem schmerzhaften keuchen signierte. Er wurde weiter zurückgedrängt und sein Widersacher versuchte nachzusetzten mit den gewonnen Mut. Feanwulf trat dem Kerl dann aber einen Hocker vor die Füße und ließ ihn somit den weiteren Angriff abbrechen. Dies ermöglichte ihm den endgültigen Schlag aus zu führen. Pfeil schnell sauste seine Axt von unten heran und Schnitt sich durch die dünne Lederkleidung in den Bauch hin zum Brustbein. Röchelnd hauchte der Mann sein letztes bisschen Leben aus, als er seine Waffe aus den Leib rückartig herauszog. Mit ruhigen Schritten ging er nun auf die Maga zu. Ausdruckslos blickte er zu ihr, als sie sich wieder aufgerappelt hat und nun vor ihm Stand.

Ironhide
19.10.2013, 21:40
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Während sich unten alle gegenüber standen, grad den letzten Söldner erledigt, kam von der Treppe ein gequälter, stumpfer Schrei und dann polterte der letzte Söldner die Treppe herrunter. Elza folgte ihm. Blut tropfte von dem Schwertspitze, was sich dort sammelte. Er schritt langsam die Treppe runter, er wusste das der Mann an deren ende bereits tot war. Elza hatte ihn am Hals erwischt. So schlimm das er binnen kürzester Zeit verbluten war. Elza schritt gänzlich zu den anderen herrunter und sah sich alle mit ernster Mine an, bevor er sprach. Auf Höfflichkeit erzichtete er an dieser Stelle. "Also gut... ich weiß zwar nichtw as der da" - Elza zeigte mit dem Schwert auf den Toten zu Feanwulf's Füssen lag - "hier wollte, aber der dort und der Tote oben haben versucht einen zu entführen. Er liegt noch oben und schläft seltsamerweise wie ein Stein."
Elza ließ das Schwert locker herunter hängen. Er sah ernst aus, ganz anders als an dem Abend. Sein Gesichtsausdruck hatte etwas bestimmendes, ohne das er es darauf anlegte. Das er selbst einen Hieb hatte einstecken müssen, war aber eher nebensache. Er war dadurch nicht verletzt worden. "Jemand eine Idee was hier los ist?"

Rosered_Strauss
19.10.2013, 22:08
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls die Situation beruhigt hatte, standen sie alle - gemeint war, wie durch einen Scherz der Götter, die Tischgemeinschaft vom vorigen Abend - um den Anführer der Söldner herum. Als der Adlige fragte, was es damit auf sich hatte, war es Safir, der als Erster antwortete. "Wie es scheint, wollten diese Männer nicht nur Euren Zimmernachbarn entführen, sondern auch jemanden aus dem Schlafsaal. Adepta Minor Cylithia und ich konnten sie ausserdem dabei belauschen, wie sie davon redeten, dass den Gästen ein Schlafmittel in das Getränk gemischt wurde. Warum wir nicht davon betroffen sind, kann ich nicht genau sagen." Sein Blick wanderte vom Adligen zu dem vor Schmerz immer noch keuchenden Söldner auf den Boden. Dieser hatte versucht, sich langsam und leise zurück zu ziehen, aber Faenwulf wog nur demonstrativ die Axt in der Hand; und der Mann blieb, wo er war. "Aber ich weiss, wer es uns sagen kann. Und ich bin mir sicher, er wird es uns erzählen, wenn wir nur... 'nett genug' danach fragen." Er ging vor dem Mann in die Knie und sah ihm in die Augen. Sein Gesicht hatte nach wie vor einen freundlichen Ausdruck inne - doch dieser erreichte nicht seine Augen. Hart und Kalt musterten sie ihn, während er mit ruhiger Stimme fortfuhr: "Also? Wer gab Dir den Auftrag, dies hier zu tun - und was hattet ihr hier genau vor? Ich würde dich bitten zu reden - das dürfte das leichteste für dich sein..." Doch der Söldner spuckte ihm nur ins Gesicht, nicht im Mindesten von dem Wundheiler eingeschüchtert. "Pah! Wenn du glaubst, ich würde meinen Herrn und meine Einheit verraten, dann hast du dich geschnitten! Ich werde gar nichts sagen!" erwiderte dieser leise.

Janoko
20.10.2013, 11:14
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia rieb sich die Stirn. Das hatte weh getan. Aber warum war sie überhaupt gestolpert? Sie blickte sich um und fand den Verursacher - ein umgekippterstuhl lag hinter ihr. Sie schüttelte den KOpf und setzte sich nun vollendens hin. Als sie aufblickte, blickte sie in das Gesicht des Thorwalers vom vorabend. Grimmig und still blickte er sie an. Der offensichtlichste Blick war auf ihre erscheinung gelegt, immerhin rannte nicht jede Frau in ihrem Nachthemd irgendwelcehn fremden Männern hinterher, der zweite glitt zu ihren Ohren. Da sie immernoch die Haare im Zopf trug hatte sie keine Möglichkeit ihr Stigma zu verbergen. Schnell richtete sie sich auf und löste das Haarband um ihre Haare schützend über den makel zu legen. Es war ihr unangenehm, das es für den Thorwaler gereicht hatte einen Blick darauf zu werfen - sie selbst hatte in ihrer hast gänzlich vergessen, das sie sie entblößt hatte.

"Deinen Herrn nicht verraten? Oh, damit hast du uns mehr verraten, als du brauchtest", sagte Cylithia fast so kalt wie Safir, auch wenn bei ihr noch etwas anderes Mitshwang, etwas wärmeres, weibliches. "Aber bei Praois, wir könnten etwas Licht gebrauchen, meint ihr nicht?", damit wandte sie sich eher an die umstehenden, als an den im Sterben lichenden Mann.

Rosered_Strauss
20.10.2013, 13:05
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir lächelte innerlich, als Cylithia die grimmige Miene des Mannes vor ihm zum Erstarren brachte. "Natürlich." meinte er, erhob sich und ging zum Thresen, um dort die Öllampe zu entzünden und mir ihr zurück zu kommen. Der Söldner unterdessen wurde zunehmend bleicher, das Blut, dass aus seinen Wunden quoll, setzte ihm offensichtlich zu. Ein größer werdender Lichtschein sagte allen, dass Safir zurück kehrte - und wenige Sekunden später stand er wieder zwischen ihnen. Seine Schritte hatte man kaum gehört - vielleicht lag es an dem stürmischen Gewitter, das draussen tobte, aber er bewegte sich dennoch auffällig leise. Er stellte die Lampe auf einen Tisch und massierte sich die Handgelenke, unter denen seine ledernen Armschienen aus seinen Ärmeln ragten. "Also." meinte er erneut. "Ich denke, es wäre das Beste für dich, wenn du zu reden anfingest. Je mehr du dich sträubst, desto länger wird es dir nicht gut ergehen..."

Er kniete sich vor dem Mann nieder, und umfasste dessen Gesicht mit beiden Händen. "Weisst du..." begann er in anfänglich freundlichem Tonfall, "... ich bin ausgebildeter Wundheiler. Ich weiss genau, welche Schmerzen man mit so einer Wunde erleidet. Ich würde dir sie gerne verbinden und dir so das Leben schenken - aber es geht nun einmal nicht nur nach mir. Und ich bin mir sicher, die Herrschaften hinter mir werden mich erst lassen, wenn du ihnen etwas gegeben hast, dass sie als 'Bezahlung' für diesen Dienst akzeptieren können." Der Söldner spuckte Safir erneut ins Gesicht. Anders als zuvor machte dieser sich jedoch nicht die Mühe, die Spucke wegzuwischen, sondern strich ihm nur sanft über das Gesicht. "Es ist bedauerlich... Ich hätte wirklich nicht gerne darauf zurückgegriffen, aber es scheint keine andere Wahl zu geben..." Er löste seine linke Hand vom Gesicht des Mannes, um sie zur Wunde fahren zu lassen. "Weisst du was? Ich mag nicht so aussehen, aber ich habe in meinem Leben schon viele Verletzungen gesehen. Ich habe mehr vom menschlichen Körper gelernt, als so manch anderer. Mit anderen Worten: ich weiss genau, wie ich jemanden heilen kann... und wo es wirklich schmerzt."

Mit diesen Worten griff er hart in die Wunde des Mannes, der des Schmerzes wegen aufbrüllte. Blut besudelte Safirs Hand, doch es schien ihm nichts auszumachen. Mit einem immer noch freundlichen Lächeln auf dem Gesicht, doch mit einem Tonfall in dem nun schneidende Kälte mitschwang - Cylithia hatte ihn in den Monden ihrer Reise noch nie so reden gehört - wandte er sich wieder an den Mann. "Ich weiss genau, wie viel Blut ein Mann wie du verlieren kann, ohne dass er stirbt. Ich weiss genau, an welchen Stellen jemand zustechen muss, ohne das der Betroffene stirbt... und ich kann dafür sorgen, dass du das alles überlebst. So lange, bis du uns gesagt hast, was wir wissen wollen..." Erst mit diesen Worten liess er von dem Mann ab - er zog seine rechte Hand von der nun zitternden Wange seines 'Opfers' zurück und entfernte die blutende Hand von der Wunde, als er sich an die Anderen wandte. "Wer möchte ihm die erste Frage stellen? Ich bin sicher, dass er nun etwas mehr Vernunft angenommen hat..." meinte er mit einem freundlichen Lächeln auf dem Gesicht, das so gar nicht zu seiner Handlungsweise von gerade eben passen wollte.

Da ich heute nicht zugegen sein werde - euch aber am Vorankommen nicht unnötig behindern will - folgen hier die Infos, die ihr mit entsprechender Arbeit aus dem Söldner heraus kitzeln könnt. Safir hat ihn schon einmal "aufgewärmt", allerdings benötigt er noch den letztendlichen Anstoß, um schliesslich mit dem Reden zu beginnen.
Zu den Infos:
Der Mann ist ein Mitglied der Söldnergruppe "Hand Ignis". Das Oberhaupt der Gruppe ist ein Mann namens "Darjin Garalor", anscheinend ein Söldner- Veteran aus Maraskan. Er wird als Mann um die 25 Götterläufe beschrieben, mit kräftiger Statur und flammend rotem Haar und Spitzbart.
Zum Auftrag der Söldner: der kleine Trupp hier (ein "Finger" der "Hand") hatte den Auftrag bekommen, 2 "ungewöhnliche Menschen" - den Fjarninger und den Moha - zu entführen und in einen Gutshof eine halbe Tagesreise von eurem Aufenthaltsort entfernt zu bringen. Dort sollten sie eingesperrt werden, bis ein "Kontaktmann" kommen würde, um diese abzuholen. Das weitere Wie und Warum kann euch der Mann nicht verraten, da es ihm nicht mitgeteilt wurde. Der Rest der Söldnergruppe ist nicht in Thorwal, nur der "Finger", den ihr ausgeschaltet habt, ist hier zu finden.

K.B.Dwarf
20.10.2013, 14:38
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngMit kritischem Blick musterte er die Frau vor sich. Nur schwer ließ sich erahnen, was sein nächster Schritt wäre. Doch allmählich kehrte etwas Wärme in sein Gesicht zurück, diese würde aber durch den nächtlichen Schleier verdeckt. Als er sie dort erblickt hafteten seine Augen kurz an ihrem Gesicht, um genauer zu sein an ihren Ohren. Leicht legt er seinen Kopf nachdenklich zur Seite und man konnte ein kurzes Lächeln auf seinen Lippen erkennen, bevor er sich weg drehte und zu den keuchenden Überresten seines Opfers ging.

Kurzerhand kam auch der Rest von der Trinkgesellschaft in den Schankraum. Feanwulf konnte sich das Grinsen nicht verkneifen und empfand es als einen Scherz der Zwölf, dass nun ausgerechnet die vier vom Vorabend hier versammelt haben. Zügig versammelten sich alle um den sich Windenden der mit Schmerzen seinem Ende entgegensehnt.
Mit Bedacht verfolgte er das Verhörspiel von Safir und Cylithia. Widerstrebend verweigerte der Mann sich seinen gegenüber und verteufelte sie. Feanwulf selbst war diesem Spiel überdrüssig. Doch erwartete ab und verfolgte missmutig das Geschehen. Doch als sich nun beide von ihm lösten, drängte sich er an den Tulamiden vorbei und hockte sich über sein Opfer. Ohne ein zögern machte er sich auf den Mann zu durchsuchen. Außer einigen Münzen, einen Blutgetränkten Zettel und einem Medaillon um dessen Hals fand er nichts. Er ging dabei nicht zimperlich vor, was vom keuchen und stöhnen seines Opfer signiert wurde. „Rede oder ich werde dir dein restliches Leben zur Qual machen, dass du dir wünschtest bei Boron zu sein!“ Verheißungsvoll wiegte er seine Axt in der Rechten. Sichtlich eingeschüchtert über die Gestalt die ihm droht und nun bestialischer im Halblicht zu ihm blickt. „Rede hab ich dir gesagt! Wer ist dein Anführer, was ist dein Auftrag! Dann wird es dir bald besser gehen.“ Zögerlich blickte sich der Mann an ihm vorbei in die anderen Gesichter die er nur mit trübem Blick vernehmen konnte. „Nichts werde…“ Feanwulf ließ die Axt auf die Hand von dem Mann niederfahren und trennte ein sauberes Stück davon ab, sowie den Kleinenfinger und Ringfinger. Sein Opfer schrie schmerzerfühlt auf und versuchte seine Hand zu sich zu ziehen. Aber Feanwulf verwerte dies ihm und packte dessen Hand am Gelenk, damit er diese unter seinem Fuß legte. „Wenn du nicht redest zerhack ich dich Stückchen für Stückchen und lass dich verenden, du Made!“ Der Mann schien nun gebrochen zu sein. Er zitterte und ein wimmern begleitet seine Stimme. „Ich arbeite… fü… für eine Gruppe namens Ignis Hand. Wir werden von Darj… Darjin Garalor geführt.“ Aber das war anscheinend Feanwulf nicht genug, weshalb er sich ihm am Mantelkragen packte und zu sich hoch zog. „Das war doch nicht alles! Was hab ihr hier gemacht? Sag es besser!“ Bedrängte er ihn weiterhin. „Argh,… Wir sollten zwei Kerle entführen und sie zu einem Gehöft beringen, einen halben Tag von hier. Bitte ich weiß nicht mehr!” Wehend flehte er Feanwulf an auf zu hören und ihm zu helfen. Bedächtig schätze er seine nächste Handlung ab und kam zu dem Entschluss, dass niemand mehr dem Mann helfen kann. Er ließ ihn langsam und bedächtig hinunter und erhebte sich von ihm, um dann mit einem kräftigen Ruck seiner Axt gegen den Hals zu zulangen. Es knackte kurz und der Mann, als die Axt das Genick brach und zum stoppen kam. Schlaff lag nun der Mann dort, auf dem Weg zu Boronsreich. „Ihm hätte man eh nicht mehr helfen können.“ Gab er kalt zu verstehen und ließ seine Axt in die Schlaufe seines Gürtels gleiten und blickte dabei zu den drei Gestalten vor ihm.

Ironhide
20.10.2013, 15:14
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
"Warum in Rondas Namen habt ihr das jetzt gemacht?", fauchte Elza nachdem der Thorwalrer sein Opfer halb geköpft hatte. "Nur weil er sagt, das er nichts mehr weiß, glaubt ihr das auch noch? Törricht!" Elza war sauer über dies Aktion. Auch wie sich Safir verhalten hatte, war nicht so ganz das was er sich vorstellte bei einem Verhör, aber das behielt er für sich. "Nun wissen wir, zwar was sie vor hatten, aber nicht ob noch mehr hier sind, wann sie sich treffen wollten oder warum sie diese Männer entführen wollten. Ich glaube er hat noch mehr gewusst, nur gehofft das wir uns damit zufrieden geben. Wie dem auch sei... was nun?"
Elza war an die drei Verhörspezialisten rangetreten, hatte sich das ganze zuvor aus wenigen Metern entfernug mit angesehen. Die zuvor entblößten Ohren von Cyl hatte er nicht gesehen gehabt und auch gar nicht darauf geachtet. Nicht zuletzt wegen den schumrigen Sichtverhältnissen.

Elza war zudem nicht sehr begeißtert, der Sache auf den Grund zu gehen, sollten die anderen das Vorschlagen wollen. Zumindest nicht um diese Uhrzeit. Er war müde, das Gewitter nervte ihn und nun stand er in einem Raum mit noch recht unbekannten Leuten und einigen Toten die nichts gutes im Schilde geführt hatten. Eigentlich wollte Elza wieder ins Bett, sollten sich doch andere darum kümmern, die Leichen zu beseitigen. Doch da keiner der dreien Antwort gab, sprach er weietr: "Es missfällt mir zwar, das die Nachtruhe hiermit vorbei ist, aber wir sollten uns umsehen, ob nicht doch noch mehr hier sind und uns auch um die anderen kümmern. Zumindest um den, der im Flur liegt. Ich werde mal den Wirt aufsuchen und ihm die unerfreuliche Nachricht bringen, das man an sein Bier vergiftet hat und was hier passiert ist." Elza drhete sah wartete gar nicht großartig auf eine Antwort, er war es gewhont das man seinen Worten folge leistete, ausser er richtete sie an seinem Vater.

Rosered_Strauss
20.10.2013, 19:24
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir verneigte sich nur vor dem Adligen, als der ihm schon seinen Rücken zuwandte und in Richtung der Räumlichkeiten des Wirtes schritt. Langsam wandte er sich an den erschlagenen Söldner, kniete sich zu ihm nieder und schloss dessen Augen. "Boron - diese Seele senden wir zu dir. Möge Rethon, die Seelenwage, sein Leben angemessen beurteilen, auf dass er in deinem Reich zur Ruhe kommt." Mit diesen Worten zeichnete er kurz mit den Händen das Boronsrad in die Luft, bevor er sich an die anderen wandte. "Einer der Söldlinge ist oben noch bewusstlos. Wir sollten ihn fesseln, damit der hohe Herr ihn der Gerichtsbarkeit übergeben kann - seine Aussage ist ja Beweis genug, und ansonsten wird sicherlich dein Wort..." - was er an Faenwulf richtete und sich anschliessend an Cyli wandte - "... oder das Wort der Adepta Minor den nötigen Ausschlag geben. Ansonsten werde ich mich mal daran machen, die Körper der Gefallenen hier herunter zu bringen. Sie sollten nicht hier überall herumliegen..."

Mit unlesbarer Miene wartete er kaum darauf, was die anderen antworteten, und machte sich auf den Weg nach oben. Cyli bemerkte, dass er innerlich sehr aufgewühlt schien, denn obwohl sie wusste, dass er die Geschehnisse des letzten Abends trotz seiner Worte immer noch nicht zu ignorieren im Stande war, hatte er anders als zuvor noch nicht einmal mehr einen Blick für ihre verführerische Gestalt, die nur im Nachthemd vor ihnen stand. Schnellen Schrittes ging er die Treppe hinauf in den Schlafsaal und begab sich zu dem Mann, den er niedergestochen hatte. Langsam kniete er vor ihm nieder und machte sich ebenfalls daran, ihm die Augen zu schliessen. Erneut betete er, dieses Mal jedoch auf Tulamidya. "Boron... verzeih dem armen Sünder sein Vergehen, dass er beging. Lass seine guten Taten gegen die schlechten Aufwiegen, und beurteile seine Seele gerecht. Vergib mir, Boron." Er stiess die Luft aus, die er anschliessend angehalten hatte, und erhob sich wieder. Er blickte nachdenklich auf seine Hand, die er zur Faust ballte und wieder öffnete.

Janoko
20.10.2013, 20:09
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia drehte den Kopf weg, als Faen dem mann ein schnelleres Ende bereitete als ihm ohnehin schon vorbereitet worden war. Auch sie murmelte etwas für die Reise der Seele zu Boron. "Möge der Rabe dich sicher zu ihm geleiten", sagte sie und senkte seufzend das Haupt. Natürlich würde Borons Rabe diese Seele wie auch jede andere die hier das Licht der Welt verlassen hatte in Borons Reich bringen. Endgültig. Nicht nur als Nächtliche Gäste. Irgendwie war sie froh selber nicht das Rauschen von Golgaris Schwingen gehört zu haben, den diese Halunken wären sicher über ihre Leichen gegangen. "Ich werde mir erstmal etwas Anziehen", sagte sie zu den anderen und deutete auf ihr Nachthemd, ehe auch sie die Treppe wieder nach oben stieg. Der Moha lag immernoch seelig schlafend halb im Flur, das gleiche galt für den Fjaninger. Die Alchemika wirkte ja verdammt gut. Sie horchte auf als sie aus dem Schlafraum Tulamidya hörte, was sie wieder an das gesehene und geschehende Erinnerte. Ihre Schritte beschleunigend stand sind kurz nach Safirs Vergebungs bitte hinter ihm und hatte ihn auf die Beine gezogen. "Was ist das für ein Werk?", knurrte sie, ebenso in der Südländischen Sprache, wie er gebetet hatte. "Du hast mich angelogen, nicht? All die Zeit. Ein einfacher Wundheiler, ja, natürlich, nach dem was ich grade gesehen habe soll ich dir das noch abkaufen?" Cylithia war recht laut geworden, so das man sie auch im Schankraum hörte, aber dort keiner der anwesenden ein Wort dessen verstand, was sie Safir an den Kopf warf. "Erklär es mir!", forderte sie immer wieder udn jedes mal nachdrücklicher. Safir konnte einen Ausbruch magischer natur kommen sehen, den es ab zu wenden galt. Natürlich war sie nah genug damit er ihr eine der Klingen in den Körper hätte rammen können, aber das wäre wohl der falsche Weg gewesen. "Und ich hoffe es ist gut, sonst werden Borons hallen einen weiteren gast begrüßen"

Rosered_Strauss
20.10.2013, 20:27
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir schrak hoch, als ihn zwei zierliche Hände packten und nach oben zogen. Cyli fuhr in wütend an, während er nur beschwichtigend die Hände heben konnte. Nicht, dass es etwas nützte, aber es sollte zumindest zeigen, dass er nichts vorhatte. Safir sprach mit ruhiger Stimme, sein Gesicht jedoch hatte einen seltsamen Ausdruck inne, den Cyli im ersten Moment nicht recht zu deuten wusste. "Ich habe dich nicht über mich angelogen, Cyli. Aber es ist genauso wahr, dass ich dir noch längst nicht alles über mich erzählt habe." Er hielt kurz inne, als er seine Worte sammelte, als sie bereits wieder Luft holte, um einen neuen Wortschwall von sich zu geben. Er beeilte sich, dem zuvor zu kommen. "Wahr ist, dass ich Wundheiler bin. Wahr ist aber auch, dass diese Tätigkeit nur meine letzten drei Götterläufe beschreibt. Zuvor... musste ich mich anders durchs Leben schlagen. Und das ist nichts, auf was ich stolz bin." Er wandte den Blick vom Boden ab und sah sie an.

"Ich bin auf den Straßen Fasars aufgewachsen. Andere Straßenkinder waren meine Einzige Familie. Ich habe gelogen, ich habe gestohlen und sogar getötet, um zu überleben. Nicht, weil ich eine perverse Freude daran empfinde, sondern weil ich überleben wollte. Dafür nahm ich das in Kauf, sah ich doch keine andere Möglichkeit." Sein Blick nahm einen harten Glanz an, als er seine Arme vor sich verschränkte. "Ich könnte jetzt Reue heucheln, aber das tue ich nicht. Ich mag das Unheil bedauern, dass ich in dieser Zeit angerichtet habe - aber ich würde es wieder tun, wenn ich mich in der gleichen Lage wieder fände. Ich musste für meine Familie und mich sorgen. Und bevor du fragst - ja, aus jener Zeit stammen meine Fertigkeiten. Ich habe mir etliche Tricks angeeignet, um mich wehren zu können, und wurde später sogar unterwiesen. Doch dann wurde ich zum Heiler ausgebildet, und diese Profession übe ich nach wie vor aus." Safir hoffte inständig, dass sie nicht vergessen würde, dass er sich tatsächlich in jeder Ortschaft, in der sie vorbei gekommen waren, um die Ausübung seiner Tätigkeit bemüht hatte. Auch, dass er sogar manchmal denen geholfen hatte, die ihn bestimmt nicht hatten bezahlen können - auch wenn er stets behauptet hatte, sie konnten es - war durch seine Worte in ein neues Licht geraten.

K.B.Dwarf
20.10.2013, 21:26
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngMissmutig blickte er zu Elza, als dieser sich über sein Handeln entrüstet äußert. Mit einem Blick der nichts Gutes verheißt wendet er sich von den Adligen ab und schaut den beiden anderen kurzer Hand nach. Im Zwielicht der Öllampe machte er sich dran den ersten Toten zu Schultern. Besudelt vom Blut Schritt er zu Tür und öffnet diese. Der Regen strömt herein durch die offene Tür und durchnässte sofort Feanwulfs Haupt. Er ließ den Kadaver von seiner Schulter gleiten, damit dieser in den schlammigen Boden neben der Tür liegt. Dann ging er wieder in die Schenke, ohne dabei den Adligen zu beachten. Und ohne zu zöger Schritt er zu den anderen Toten. Bevor die Überreste des Burschen nach draußen befördert durch sucht er seine Taschen. Doch nichts war darin enthalten und er packte ihn somit auf die Schulter, um ihn ebenfalls nach draußen zulegen. Dabei hört Feanwulf ein Geschnatter von oben herab. Es hörte sich nicht gerade freundlich an und war auch nicht verständlich für ihn. Mit einem matschenden Geräusch entledigte er sich seine Last und schließt anschließend die Schanktür hinter sich.
Feanwulf schaute sich nun nach seinem Speer um und griff sich dafür die Öllampe. Ein funkeln in einer dunklen Ecke ließ ihm vernehmen wo sich seine Waffe befand. Er packte sie auf den Tisch an den sein Schild nun schon seit geraumer Zeit lehnt. Ruhig und ohne Eile ging er zu den hölzernen Tresen und legte die Erbeuteten Münzen darauf ab, um dann dahinter zugreifen. Er holte eine Tonflasche hervor die er mit zu dem Tisch nahm, wo seine Ausrüstung ruht. Der Rotschopf setzte sich auf einen Hocker bevor er den Korken entfernt und einen gierigen Schluck daraus nahm.

Janoko
20.10.2013, 21:32
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia ließ nicht von seinem Kragen ab, sondern verkramte daran. Nicht gelogen. ja so konnte man es auslegen. Er hatte ihr einfach den Teil Wahrheit über sich verschwinden den er nicht hatte preis geben wollen. Aber das Leben auf der Straße erklärte nicht warum er solceh Waffen besaß, noch das er so geschickt damit um ging. "Phex' sollte euch strafen.", fauchte sie und kam ihmwieder nahe genug, damit es zu einem Kuss kommen konnte. Jedoch merkte Safir das er damit wohl wirklich in Borons Hallen zu gast sein würde. Cylithia hatte die typische Haltung angenommen, die sie hatte, wenn sie wie ein mann sprach, wenn sie ihr Urteil fällte und er war nicht zum ersten mal in dieser Situation, jedoch nicht wegen seiner Tätigkeit. Sie wusste das er selbst endgeldlos seine Wundheilerischen Tätigkeiten verrichtet hatte, aber erst jetzt fiel irh auf, das er manches nachts nicht da gelegen hatte wo er sagte er würde schlafen, oder er war nicht ausgeruht. "Ihr verschweigt mir immer noch etwas!" setzte sie weiter nach, war jedoch fast den Tränen nahe. "In den Straßen lernt man nicht, so zu töten, das könnt ihr wem anderes erzählen, aber nicht mir!", sie schluckte hart und wollte ihm grade entgegen werfen das er nicht der einzige war der eine unangenehme Kindheit gehabt hatte, da stand Elza im Türrahmen und Cylithia blickte ihn kurz an, dann wieder Safir und ließ ihn schnaubend los. "Wenigstens habt ihr einen am leben gelassen!", sagte sie in garethi und wandte sich ab und ging zu den Vorhängen hinter der ihr Bett stand - es war offensichtlich das sie sich jetzt umziehen würde.

Ironhide
20.10.2013, 21:47
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza brauchte eine ganze weile, bis er den Wirt überhaupt wach hatte. In seinem Flur hatte er ihn gefunden. Als jener dann endlich wach war, berichtete ihn Elza was in seinem Hause vorgefallen war. Der Wirt versicherte ihm, noch mehr oder weniger im Halbschalf, sofort zu stelle zur sein. Elza genügte das, ging wieder raus und hörte von oben den Krach. Feanwulf kümmerte sich um die Leichen und Elza woltle nun wissen,w as oben los war, war da etwa noch jemand der Ärger machte? "bei den zwölfen..." murmelte Elza leise und eilte die Treppe hoch. Seine Schritte waren trotz der eile relativ leise. Er stolperte fast über den schlafenden im Flur, dann stand er in der Tür. Lange genug um zu hören das Cyl und Safir redeten, aber er verstand nichts. Er wurde nach wenigen Augenblicken bemerkt. Elza wartete noch bis sie sich hinter den Vorhang verzogen hatte, dann schritt er in den Raum. Er blieb bei schumrigen Licht und mit dennoch ernster Mine vor dem mann stehen. "Was ist mit dem zwieten Opfer, geht es ihm gut?" elza versuchte im dunkeln was zu erspähen, aber das war kaum möglich. "Der Wirt ist wach udn hat mir versichter, sich darum zu kümmern, was die LEichen angeht. Und sagt, was ist hier oben passiert?"
Das es noch einen der Söldner gab, der lebte, wusste Elza noch gar nicht.

Rosered_Strauss
20.10.2013, 22:04
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir blieb noch angespannt stehen, als der Adlige schliesslich in der Tür erschien und die Situation somit vorerst beendete. Das Thema war nicht abgeschlossen, dass wussten sowohl Cyli als auch er selbst - aber es war ihm ganz recht, dass diese Unterhaltung noch etwas auf sich warten liess. Er sah der immer noch erzürnten Maga nach, wie sie zurück zu ihrer Schlafstatt ging. Doch vor seinem inneren Auge sah er immer noch die Tränen, die im Schein der Öllampe in ihren Augen geglitzert hatten. Als sie bei ihrem Bett ankam, stand er immer noch mit leicht geöffnetem Mund und ausgestreckter Hand da, nur wollten ihm keine Worte einfallen, die die Situation gebessert hätten. Er liess kurz die Schultern hängen, raffte sich jedoch gleich wieder auf. 'Es gibt Arbeit zu tun.' dachte er sich, als Elza ihn ansprach und ihm damit einen weiteren Grund gab, sich aus seiner Lethargie zu reissen.

"Leider gelang es uns nur, einen Einzigen von Ihnen lebendig zu fangen. Seht, dort liegt er - er ist nur bewusstlos." meinte er und begab sich auch gleich dorthin, um ihn zu fesseln. "Wir sollten ihn herunter bringen und dem Wirt übergeben - er wird ihn sicherlich der Wache überreichen. Wir sollten jedoch schnell die Frage klären, was nun zu tun ist." Er senkte den Kopf etwas, wie um zu verdeutlichen, dass natürlich der Adlige den ausschlaggebenden Befehl geben würde. Als der Adlige sich zum Gehen wandte, stand Safir schnell auf. "Wartet, Hoher Herr." meinte er hastig, als Elza stehen blieb und ihm einen fragenden Blick zuwarf. "Wenn der Bewusstlose erwacht, wird er sich wohl zur Wehr setzen. Es wäre das Beste, wenn Ihr ein Auge auf ihn haben könntet. Ohnehin habt ihr den höchsten Stand von uns inne - und somit obliegt die letztendliche Entscheidung, was mit ihm Geschehen soll, Euch. Ich werde mich derweil um die Gefallenen kümmern - dies ist eine Arbeit, für die ich ohnehin besser geeignet bin als Ihr, dem ich so etwas nicht zumuten wollen würde."

Der Adlige überlegte und schnaubte kurz, was wohl einem 'wenn es denn sein muss' gleichkam. Nachdem Elza den Gefangenen nach unten brachte, lud sich Safir die Gefallenen auf und brachte sie nach unten in die Scheune. Nachdem Faenwulf sah, was Safir tat, schritt er selbst nach oben, um ihm dabei behilflich zu sein. Schliesslich - nachdem die düstere Arbeit verrichtet war - ging Safir erneut nach oben, um dort Cyli immer noch vorzufinden. Safir blieb in der Tür stehen, während er geistesabwesend an seinem Ring drehte. Er musste feststellen, dass es ihn schmerzte, sich an die Tränen der Maga zu erinnern. Und noch mehr schmerzte es, da ihm vollkommen bewusst war, dass nur er dafür verantwortlich war. Er liess einen lautlosen Seufzer fahren und sah zur Decke auf. Hätte sie anders reagiert, wenn er ihr völlig reinen Wein eingeschenkt hätte? "Wohl nicht... wer würde das denn schon..." murmelte er, bevor er sich wieder etwas straffte und zu seinem Gepäck ging. Bei seinem Bett verharrend, sprach er etwas lauter: "Cyli - wir sollten nach unten gehen. Es bleibt immer noch die Frage offen, was getan werden soll." Sein Gesicht war wieder ausdruckslos, doch den Schmerz konnte er nicht aus seinen Augen verbannen - denn er wusste, dass er ihr Vertrauen wohl eingebüßt hatte.

Janoko
20.10.2013, 23:02
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Sie hatte sich grade fertig angezogen und ihre Ausrüstung an ihre Plätze geschoben, als Safir zu seinem Bett kam. "Ist dem nicht offensichtlich?", fragte sie schneidend, eisig zurück. Die Tränen waren verschwunden, dafür hatten sie etwas platz gemacht was Safir nicht enordnen konnte. Es war nicht hass, oder gleichgültigkeit. Ihr blick hatte etwas, das von einem verletzten tier sprach, als ob die Wunde äußerlich nicht sichtbar war. Sie seufzte und stand auf. blickte zu Boden und schließlich zu Safir. Dieser hatte seine Augen abgewendet. "Schau mich an", er reagierte nicht. Es versetzte Cylithia einen weiteren Stich. "Schau mich bitte an." Er reagierte immer noch nicht. Sie ballte die Hand zur Faust und holte tief Luft, bevor sie leise, bedrohlich in ihrer beider Muttersprache zischte. "Safir, wenn du mich nicht augenblicklich ansiehst, soll dich Phex mit schwachen Lenden udn Blindheit strafen. Also, bei Ronda, sieh mich endlich an!"

Sie war vor getreten und hatte ihm am Arm gefasst, als er sie erst ansah. "Die Wahrheit mag schmerzen, aber sie ist der Richtige weg. das hat man mir oft genug gesagt. Und ich habe es auch befolgt. Du weißt ganz genau das mich nur meien Magie besser macht als dich, also warum musstest du mich anlügen?", sie erwarete keine Antwort darauf sondern ließ ihn los und strafte die Schultern. "Ich denke wir haben etwas zu tun, Safir"

Rosered_Strauss
20.10.2013, 23:28
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir schaffte es nicht, den Blick der Maga lange zu erwidern. Schuld mischte sich mit Scham, während er sich tiefer in sich zurückzog. Der Appell der Maga traf ihn jedoch mit der Gewalt eines Hammers. Hätte sie ihn nicht am Arm gefasst, wäre er wohl zurück gewichen, so aber blieb er wie angewurzelt stehen, als sie ihm ins Gedächtnis rief, an was er sich eigentlich hätte erinnern sollen. Daran, dass er es hätte besser wissen sollen. Daran, dass er beileibe nicht der Einzige war, dem es früher schlecht ging. Er schluckte sämtlichen ungesprochenen Worte jedoch hinunter und nickte. "In der Tat. Gehen wir hinunter - die anderen Beiden sind sicherlich schon fertig." Als Cyli sich umdrehte, griff er noch kurz nach seinem Mantel - und anschliessend nach der Hand der Maga. Diese wollte sich jedoch nicht beirren lassen und machte Anstalten, weiter nach vorne zu gehen, als Safir etwas mehr Kraft darin legte, sie kurz warten zu lassen. Sie blieb stehen, schlug jedoch seine Hand beiseite und blickte ihn ausdruckslos an. Er konnte es ihr nicht verdenken.

"Es wird nicht heute und nicht morgen sein. Aber ich werde dir reinen Wein einschenken. Über das..." meinte er mit einer Geste auf seine beiden Drolinas, "... und über das." Damit hob er seinen rechten, zur Gänze tätowierten Arm, an dessen Hand sein Ring prangte, den er nahezu niemals ablegte. Er versuchte, ihren Blick einzufangen, aber dessen Kälte sagte ihm, dass es im Moment wohl ein aussichtsloses Unterfangen sein würde - die ihm vertraute Wärme würde darin wohl nicht so bald wieder einkehren. "Ich werde dir Alles sagen. Und ich werde es wieder gutmachen. Das verspreche ich dir. Ich brauche... ich brauche nur etwas Zeit." Während seiner Worte hatte er sämtliche Masken fallen gelassen und ihren Blick erwidert, ohne auszuweichen. Es war ihm Ernst damit, keine Frage - aber Ernsthaftigkeit reichte nicht aus, um den Schaden wieder gut zu machen, den er angerichtet hatte. Anschliessend schritt er auf sie zu und an ihr vorbei. "Und nachdem ich nun sagen durfte, was ich wollte, können wir uns dem anderen Problem zuwenden. Sehen wir Mal, ob die Nordländer dem Ganzen ebenfalls nachgehen wollen." Schnellen Schrittes verliessen sie den Schlafsaal und machten sich auf den Weg nach unten in die Stube, wo bereits auf sie gewartet wurde.


Unten hatten sich bereits alle zusammen gefunden. Feanwulf hatte sich wieder an einen Tisch gesetzt und einen Krug vor sich, in dem sich noch ein Rest von Flüssigkeit befand. Elza stand breitbeinig da und warf misstrauische Blicke auf den Söldner, der an einen Stuhl gefesselt worden war. Dieser war immer noch bewusstlos, auch wenn ein leises Stöhnen von ihm ankündigte, dass dieser Zustand sicherlich nicht mehr lange von Dauer sein würde. Und schliesslich war da auch noch der Wirt, der mit der Situation teils überfordert und teils ganz und gar nicht zufrieden war. Zorn und Angst lieferten sich einen stetigen Kampf auf seiner Miene, bis das thorwalsche Temperament die Oberhand gewann und den Zorn zur vorherrschenden Emotion machte. Cyli und Safir stellten sich zu ihnen, sodass sie nun im Kreis um den Söldner standen. Safir war der Erste, der mit klarer Stimme in Richtung des Wirtes das Wort erhob. "Leider vermag ich nicht akkurat zu sagen, was genau passiert ist. Was ich jedoch sagen kann ist das, was wir gesehen haben. 7 Männer haben sich hier zutritt verschafft, nachdem ein Kontakt ein Schlafmittel in Umlauf gebracht hat. Als sie sich sicher sein konnten, dass die Meisten hier nicht aufwachen würden, schlugen sie zu. Ihr Ziel war es, den Fjarninger und den Moha zu entführen, denen ihr ein Bett gegönnt habt. Wir jedoch waren nicht von dem Mittel betroffen, erwachten - und setzten uns zur Wehr."

Safir sah in die Runde und jedem in die Augen - nur dem Adligen nicht, da sich dies nicht für einen Mann ohne Stand gehörte - und fuhr fort. "Weiterhin haben wir aus einem dieser Männer einige Informationen heraus bekommen. Bei den Leuten handelt es sich um Angehörige einer Söldnereinheit, die den Auftrag bekommen hat, diese Beiden zu entführen und in ein Gut in der Nähe zu bringen." Den Wirt nun ausblendend, wandte er sich an die Tischgemeinschaft vom gestrigen Tag, die auf so ungewöhnliche Umstände zusammen geführt worden war. "Ich für meinen Teil möchte nicht, dass so etwas noch einmal geschieht. Diese Männer haben hinterrücks und feige gehandelt, und sie hätten auch vor uns nicht halt gemacht, hätten wir nicht zuerst zugeschlagen. Ich will zu diesem Gut gehen, um herauszufinden, wer der Drahtzieher hinter diesem Ganzen ist. Doch ich bin nur ein einzelner Mann - und kann daher nur begrenzt viel ausrichten. Ich benötige Hilfe. Und ich hoffe, sie in Euch zu finden. Ihr, Euer Wohlgeboren, seid ein Mann von Stand und Ehre. Sicherlich behagt es auch Euch nicht, was heute Abend vorgefallen ist. Sicherlich möchtet auch ihr das offene Missachten der Gesetze Praios - des Gottes der Könige und der Gerechtigkeit - nicht ungesühnt lassen. Und Du, Feanwulf, scheinst mir ein kampferfahrener Recke zu sein, dessen Axt gegen so manchen Halunken bestehen zu weiss. Ich würde mich weit sicherer fühlen, wenn ich das Schwert des hohen Herren und deine Axt bei mir wüsste, denn so wäre ich nicht mehr ansatzweise so wehrlos. Und ich bin mir auch sicher, dass du dem nachgehen willst, nicht wahr? Ich hoffe, du willst. Ohne Dich würde ich es nicht schaffen." meinte er schliesslich in Richtung Cyli, während er schliesslich auf die Reaktion der Anderen wartete.

Ironhide
21.10.2013, 16:33
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza blickte immernoch mürrisch drein, er hasste es wirklich, unausgeschlafen zu sein. Schlecht für den noch letzten Söldner, er würde das nun abbekommen. Während Safir seien Rede schwang, überlegte Elza schon, wie sie vorgehen könnten. Für ihn gab es da gar keine andere Möglichkeit, als die Sache aufzuklären. Er nickte Safir daher mit einem kurzen "Natürlich" zu, als dieser ausgeprochen hatte. Er sah ihn dabei mit einm entschlossenen gesichstausdruck an, der deutliche machte, das Elza gar nicht anders dachte, wie er selbst. Ob einer der anderen der Sache auch noch auf den Grund gehen wollte, war für Elza recht wichtig. Natürlich wäre es ihm sehr gelegen, denn zu Zweit konnte das wahrlich gefährlich sein. Und auf die Wachen zu warten, die der Wirt noch herbeirufen musste, konnte zu lange dauern. Alle Anzeichen dieser Aktion zeigten nämlich, das in den frühen Morgenstunden schon das Treffen an eben jenem Hof stattfinden konnte. Immerhin hätten die Halunken die Nacht zeit sich dorthin zu begeben, mit ihren Opfern. Es war daher also Eile geboten.

Elza ging zu einen der nebenstehend Tischen, auf denen noch reihlich Krüge vom vorabend standen. Weder der Wirt noch die Schankmaid hatten groß was geschafft. Das Schlafmittel musste wirklich sehr gut gewirkt haben. Er nahm einen der Krüge in die Hand, prüfte ob noch etwas drin sei und setzte ihn dann wieder ab. Er war leer. Auch der nächte war leer udn der übernächste. Beim vierten Krug jedoch hatte er Glück. Er war halb voll. Mit selbigen in der Hand schritt er zurück zu der Gruppe, die alle um den langsam wach werdend Söldner herumstanden. Da dieser auf dem Stuhl gefesselt war. "Sicherlich werde ich dem auf den Grund gehen. Zwar sollte man sich zu solch einer Sunde eigetlich zur Nachtruhe gebettet haben, aber wenn die Herren es anders wollen, bitteschön." Damit schüttete er den restlichen Inhalt des Gefäßes dem langsam wieder aus seiner Bewustlosigkeit erwachenden Mann ins Gesicht. "Genug geschlafen." Der Mann prustete das Schale Bier aus, was in seinem Mund gelangt war und brauchte dann einen Moment, bis er sich orientiert hatte. Um ihn herrum standen einige Gestallten die alles andere als fröhlich aussahen. Es kam zu einem kurzen Gespräch, indem Elza versuchte noch mehr aus dem Mann herraus zu hohlen, aber er wusste auch ncihts weiter, eher noch weniger. Elza machte das nur noch grimmiger, aber es brachte auch nichts. Er überliß den mann dem Wirt. "Er gehört euch. Ich schlage vor ihn an dei Wachen zu übergeben. Und wenn von den sonstigen keiner einen Einwand hat, dann sollten wir uns auf den Weg machen, der Sache auf den Grund zu gehen. Es steht aber jedem frei, mitzukommen oder hier zu bleiben."

Janoko
21.10.2013, 17:47
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Der Söldner wachte auf mit einer Kräftigen Alkoholdusche. Cylithia seufzte, ein weiteres mal an diesem Abend, oder viel mehr jetzt noch Nacht. Doch aus dem seufzen wurde ein Gähnen, das länger an hielt als man es hätte erwarten können. Sie wischte sich die Tränen aus den Augenwinkeln und stellte ihren Stab an den Tresen. Die Befragung des Mannes durch Elza ergab nichts neues, eigentlich sogar noch weniger. Nachdenklich rieb sie sich ihr Kinn und blickte an den Anwesenden vorbei, auf einen unbestimmten Punkt. Es war für Safir ersichtlich was die Maga grade tat und er musste sich das grinsen verkneifen - oder er verbarg es einfach nur zu gut unser seiner Maske. "Wir sollten noch den... Fjaninger und auch den... Waldmensch... den Moha", verbesserte sie sich, den sie bezweifelte, das sie anderen wussten, das Moha nicht für alle Waldmenschen galt. "Wenn ihr natürlich nichts dagegen habt. Vielleicht wissen sie ja, warum sie entführt werden sollten.", sie blickte kurz in die Runde und wagte auch einen Blick in Elzas Gesicht. Sie konnte sich das leisten, ob aus Aroganz oder weil sie wusste das ihr Sozialer Stand es ihr erlaubte, war in dem Moment egal. "Was die Nachforschung angeht....", sie lächelte kurz und trat an Safir heran und legte ihre hand auf seine Schulter, bevor sie ihm leise etwas auf tulamedisch zuflüsterte: "Wenn du weißt, wer einen harem bewacht, den solltest du aufpassen nicht wie slch einer zu reden", es war nur eine Implizierung,a ber die sie für angebracht hielt. Safir hatte mit ihrem Vertrauen gespielt, jetzt bekam er die ersten Auswirkungen davon auf zynistische Art zu spüren. Sie for in garethi fort, so da sie wieder jeder verstand, "Ich denke, wir sind uns einig, das wir die halbe tagesreise antreten werden, ich will Wissen, warum man mir beinahe die Kehle aufgeschlitzt hat. Und diesem 'hilflosen' Wundheiler beisehen, wie seit Monden schon."

Rosered_Strauss
21.10.2013, 18:32
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir zeigte sich ehrlich erfreut, als der Adlige seine Hilfe versicherte. Auch, dass Cyli sich scheinbar etwas gefasst hatte, erfreute ihn - das, was sie ihm jedoch zuflüsterte, jedoch deutlich weniger. Sein Lächeln gefror und bröckelte schliesslich, als die Maga weitersprach und mit einigen Andeutungen mehr als deutlich machte, dass Safir noch einiges von ihr zu erwarten hatte. "Das meinst du nicht ernst, oder?" flüsterte er auf Tulamidya zurück, sah jedoch nur, wie sich ihr liebenswürdiges Lächeln vertiefte. Das versprach, ungemütlich zu werden. Safir schluckte kurz nervös, bevor sich die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf den Söldner richtete, der nun erwacht war, und sich hektisch und panisch umsah. Diese Gelegenheit nutzte Safir, um sich seinen Mantel etwas enger um sich zu ziehen und sich weiterhin neben Cyli zu halten. Er versuchte, ihren Blick einzufangen, scheiterte jedoch erneut. Er quittierte dies mit einem innerlichen Seufzen.

"Nun, dann werde ich mal den Moha holen. Feanwulf, vielleicht könntest du mir gleich mit dem Fjarninger helfen? Ich möchte mir ungern den Hals brechen, wenn ich unter seinem Gewicht zusammen breche." Damit machte er sich auf, um den dunkelhäutigen 'Jungen' nach unten zu tragen. Nach Safirs Verständnis war der Südländer wohl noch nicht einmal im Mannesalter - aber bei der Betrachtung seiner Miene wurde offenbar, dass er mehr Götterläufe gelebt hatte als so mancher der kleinen Gruppe. Zumindest war er durch seine geringe Körpergröße gut durch Safir zu tragen, der ihn auf seinem Rücken nach unten in den Schankraum trug und dort auf einen Stuhl setzte. Er verstaute seine eigenen Gefühle wieder tief in sich, um sich ganz der Pflicht zuzuwenden. Er öffnete das Auge des Mohas, um einen Blick auf dessen Pupillen zu werfen. Er wandte sich an Cyli. "Ich befürchte, dass diese Mistkerle das Schlafmittel zu hoch dosiert haben. Wir werden ihn wecken können, sicherlich... allerdings ist die Frage, wie genau er uns Auskunft geben kann."

K.B.Dwarf
21.10.2013, 19:49
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngAbwesend hielt Feanwulf mit seinen Fingerspitzen das Mundstück seiner Tonflasche, während er sie leicht in den Finger hin und her dreht. Er ging nicht mal weiter auf die Ausführungen des Tulamiden ein, als dieser beschrieb ihn zu gebrauchen bei der Aktion. Stattdessen erhob er sich von dem Hocker und griff sich seine Ausrüstung vom Tisch und ging in den Verschlag. Kurz nickte er den Wirt zu, als dieser noch leicht benommen wirkte von dem nächtlichen Trunk. Etwas sorge war in seiner Miene zu vernehmen, die der Throwaler versuchte zu mildern, als er seine ihm seine Hand auf die Schulter packte. Es wird seinen Geschäft wenig gut tun, wenn man überall hört dass Leute hier entführt werden und man Rauschmitteln ausgesetzt wird. Das Interieur hat aber glücklicherweise wenig von dem nächtlichen Kampf im Haus ab bekommen, außer ein paar zu Bruch gegangenen Stühlen und umgekippten Tischen. Da ist schon mehr bei so manchen Schlägereien passiert.

Als Feanwulf nun in den Verschlag angekommen ist blickten ihn die aufgewühlten Tiere an. Sie hat ein Strick allesamt daran gehindert reiß aus zu nehmen, weshalb sie dann das Gesamte Stroh bis in die Küche verteilt haben. Mit dem Fuß kehrt er das Stroh etwas zusammen, lieblos wie es scheint, da etwas anderes vorerst wichtiger war. Er ging zu seinem Lager und packte seine paar Habseligkeiten zusammen und verschnürte diese in einen Fellbündel mit einigen Lederbändern. Ein Seil in einer Schlaufe ragte aus den beiden Enden des Bündels hervor, als er dieses griff und sich über die Schulter legte. Rasch begann er damit dann sein Schild und Speer zu buckeln. Fertig gerüstet blickte er sich noch einmal kurz um. Er hatte das Gefühl etwas vergessen zu haben, bis er ein drückendes Gefühl in den Lenden vernahm und nun zügigen Weges in eine der Ecken des Verschlages eilt. Mit einer Erleichterung vernahm er das plätschernde Geräusch, als er sich von seiner Last befreite.

Als nun er sich von seiner Last befreit hatte und seine Güter zusammen gepackt hatte, stößt er nun wieder zur Gruppe zu. Gerüstet stand er bei ihnen und mit dem Schild auf dem Rücken wirkte er nun sogar etwas breiter als davor. Sie haben sich um den armen Tropf versammelt der die Nacht überlebt hat. Feanwulf wusste so gut wie der Wirt, dass der Kerl dem Henker vorgeführt wird. Denn auf versuchten Mord gab es nur eine Strafe in Thorwal. Der Adlige versuchte nun auch aus diesen Informationen zubekommen, doch dies war minder nur vom selben erfolg gekürt wie der von Feanwulf selbst. Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen über die Tatsache, dass er aus dem richtigen Gefühl heraus gehandelt hat.
Doch sein Blick wurde dann rasch auf die Maga gelenkt die anfing ausgelassen zu gähnen. Er selbst spürte auch leicht die Müdigkeit in seinen Knochen nun doch er fühlte sich wach genug, um sein eignes Gähnen, als Antwort zu unterdrücken. Dies wurde nur merklich, als er seinen Kiefer anspannte. Mit verschränkten Armen hörte er ihr zu, während sie andeutet die beiden Entführungsopfer zu befragen. Er selbst zuckte nur mit den Schultern und gab ein kurzes. „Na gut.“ Von sich, denn er sah wenig Sinn darin die zu befragen und so noch mehr Zeit zu verlieren. Ihm war es auch recht egal, weshalb man sie entführen wollte. Man wollte ihn zu Boron schicken und das war Grund genug, um Rache zu sühnen. Dennoch half er ohne widerwilligen Worten Safir und folgte ihn. Der Fjarninger brachte schon ein Stolzes Kampfgewicht auf die Waage, doch es war ohne weiteres Schaffbar für ihn, auch wenn er anfangs durch sein Gepäck selbst leicht in die Knie ging. Im Halbdunkel war es etwas schwierig die Treppen zu sehen, als er diese langsam hinunter ging und anschließend versuchte nicht jeden Hocker um zu rempeln. Mit Mühe legte er ihn mehr oder weniger sanft auf eine Bank nicht weit vom Rest der Gruppe und begann damit die Fesseln und knebel von ihm zu lösen. Sie waren stramm gezogen und hinterließen Abdrücke am Hand und Fußgelenk. Dennoch schlief dieser Hüne tief und fest, nach den Handlungen die er über den Abend hinweg erlitten hat. Dies fand Feanwulf schon etwas amüsierend und verwunderlich, während er überlegte ob er hin wecken sollte oder nicht. Er entschied dagegen und tat dies auch dann kund, als er sich zu der Gruppe wieder gesellte. „Ich denke wir sollten sie schlafen lassen und nun aufbrechen. Bevor die Riechen das etwas nicht Stimmt.“ Feanwulf war es egal, weshalb man diese beiden entführen wollte und empfand den Grund auch als wenig hilfreich, was auch seine Stimme verdeutlichte.

Rosered_Strauss
22.10.2013, 20:53
(Zur Stimmung: http://www.youtube.com/watch?v=y4ZyNoHwC1k)

Nachdem man sich einig war, gab es nicht mehr viel zu sagen. Schnell hatten die Helden ihre Ausrüstung beisammen, und mit geschultertem Gepäck verliessen die vier unterschiedlichen Gestalten noch mitten in der Nacht die Taverne. Sie schritten durch menschenleere Straßen, denn wer um diese Uhrzeit noch wach war befand sich entweder in einer Taverne oder dort, wo er nicht gesehen werden konnte. Als sie am Tor ankamen, war es dem Wort des Adligen zu verdanken, dass sie es passieren konnten. Den Wacheingang nutzend, liessen sie die Stadt hinter sich und marschierten den breiten Weg entlang, der sich erst in einigem Abstand zur Straße verzweigte und verschiedene Felder und Höfe ansteuerte. Sie hatten sich noch ein paar Fackeln vom Wirt geben lassen, um zumindest etwas Licht ins Sprichwörtliche Dunkel zu bringen. Der Beschreibung des Söldners nach hatten sie noch Zeit, bevor sie dort ankamen. Die Landschaft, die sie passierten, war karg - Felder wechselten sich ebenso oft mit Felsen ab, und nur dann und wann war auch ein Baum zu sehen. Und selbst um diese frühe Uhrzeit waren bereits einige Tagelöhner draussen auf den Feldern, um sich ein paar Kreuzer zu verdienen. Diese schenkten den Reisenden, die die Straße in aller Frühe bereisten, jedoch keine Beachtung und schufteten still vor sich hin. Die Straße stieg langsam an, als sie auf eine Anhöhe zuschritten, auf der wohl auch der gesuchte Hof war. Dennoch würde es noch einige Stunden dauern, bis sie dort ankommen würden - und sobald sie dort wären, würde es auch schon wieder hell sein.

http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir unterdessen überlegte, was er tun sollte, wenn es zu einem Kampf kam. Mit jedem Kampf, den er austragen würde, würde er in Gefahr laufen, dass man seinen Kampfstil bemerkte. Und die unangenehmen Fragen, die darauf folgten - beispielsweise, warum er sich nicht als das zu erkennen gab, was er war - wollte er am liebsten noch ein Weilchen verzögern. Er liess seinen Blick über die Gemeinschaft schweifen. Cyli schritt nicht wie sonst neben ihm her, sondern hatte sich mit an die Spitze gesetzt, auch wenn die Erschöpfung nun langsam ihren Tribut forderte und sie verlangsamte. Der Krieger - denn mittlerweile hatte Safir seine volle Montur gesehen und war sich sicher, dass es sich bei dem Adelsmann um einen solchen handelte - hatte glücklicherweise mit seinem Ring nicht viel anfangen können, und er bezweifelte, dass er seine Tätowierung erkennen könnte. Dafür war wohl auch die regionale Distanz zu groß. Schliesslich betrachtete er den Thorwaler, der mit einem Ausdruck vor sich hin stapfte, den Safir als 'grimmige Vorfreude' bezeichnen würde - zumindest schätzte er den breitschultrigen Mann so ein. Sein Blick wanderte wieder zu Cyli zurück, fokussierte sich dann jedoch wieder auf den Weg. Auf dem Weg hatte er ein einziges Mal versucht, sie in ein Gespräch zu verwickeln – doch nach ein paar Worten hatte er es bereits wieder aufgegeben. Müde konzentrierte er sich darauf, einen Fuß vor den Anderen zu setzen.

Janoko
23.10.2013, 17:35
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia hatte absichtlich ihren Angestammten Platz neben Safir verlassen und sich etwas weiter vorne eingereiht. so da sie fast neben Elza lief, der obwohl der frühen Stunde ent zügiges Tempo vorlegte. Cylithia konnte es ihm auch nicht verdenken. Immerhin wollte er schnell wieder irgendwo hin, wo er seinen Kopf auf etwas weiches Bett konnte und erneut Boron zu beuchen. Doch Cylithia wusste, das er dazu nicht bis zur Nacht kommen würde. "Sagt, wenn es nicht die Wettfahrt ist, was führt euch in diese trostlosen und, zugegebener maßen, klaten Gefilde?", dabei schlang siescihihren eigenen Mantel enger um die Shculternund blickte seufzend nach hinten, wo Safir einsam aber bedacht vor sich hinstapfte. So schäbig wie er mit diesem Mantel aussah... doch Cylithia wusste dass das Kleidungsstück alles andere als schäbig war. Es war eine Meisterhafte Illusion - Stoff und Leder. Was ihm eine Besondere schwere verlieh.

Nervös blickte sie wieder nachvorne und stolperte fast, konnte sich noch grade an ihrem Stab fangen, bevor sie den Stein, der ihr im Wege wahr, knurrend anblickte. Im ersten Moment sah es so aus als wollte sie diesen mit einem gewaltigen Luftstoß davon peitschen, aber im nächsten beeilte sie sich, wieder mit Elza schritt zu halten. Sie murmelte erneut etwas, jedoch weder auf tulamedya noch auf garethi. Es klang sauer, aber so leise das man es nicht verstand.

Ironhide
23.10.2013, 18:20
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
"Oh, entschludigt, ich hab euch nicht gehört. Ihr habt einen Leisen Schritt, Adepta Minor." Elza jedoch verlangsamte seinen dabei nicht. Sie lag mit ihren gedanken völlig richtig, auch wenn Elza diese nicht kannte. Ihm war natürlich bewusst das es mitd er Nachtruhe schon lange dahin war und auch nichts mehr werden würde. "Nun, was ich hier tue? Ich weiß es selber nicht so recht. Die Zwölf haben mich hier her geführt. Ich hatte ken Bestimmtest Ziel, auf meiner Reise. Mein Vater glaubt, ich tue dies um mein Verständniss für die Kulturen und Völker zu vertiefen. Vielleicht hat er auch recht damit. Menschen udn ihre Schicksale haben mich schon imemr interessiert. Doch möchte ich die Frage auch an euch zureckgeben, Wohlgelehrte Dame. Was hat euch in diese Gefilde geführt? Nur die Wettfahrt? Und wenn dem so sei, was wisst ihr alles darüber?" Elza war zwar noch immer genervt und mindestens genauso müde wie Cyl selbst, aber das Gespräch nahm ihn etwas der Anspannung und Müdigkeit. Das versuchte er auch ihr zu zeigen, das er nicht seien Laune an ihr oder einem der anderen auszulassen gedachte.

K.B.Dwarf
23.10.2013, 20:50
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngEnthusiastisch stapft Feanwulf durch das schlammige Erdreich des Weges. Er hätte nicht gedacht das der Regen so plötzlich auf hört. Doch an der Küste ändert sich das Wetter sekündlich. Aber trotz des fehlenden Regens, ist die Reise zu dem Gut kein angenehmer Spaziergang am Praiostag. Die kälte zieht allen an ihren Leibern.
Im Osten sah man bereits die ersten Vorläufer der kommenden Morgenröte am Himmel, während Madamal zu schwinden beginnt. Das Gut am zu sehen schürt nur seine geweckte Kampfeslust und lässt seine Müdigkeit in den Hintergrund wandern. Er fühlte sich wach, doch dies würde nur solange anhalten wie er sich bewegt. Die Rast dagegen stellt eine Gefahr für seinen Elan da, weshalb er sie um alles meiden würde.
Vor ihm stolziert der Adlige namens Elza - innerlich hofft er das seine Ausrüstung nicht nur einem Dekorativen zweckt dient, wie bei so vielen Mittelländer – und die zaghafte Gestalt der Maga.
Feanwulf blickte dann zu seiner Rechten und beäugt den Wundheiler der sich Abwesend durch die Kälte schleppt. So kam es ihm jedenfalls vor, als er diesen so beäugt. Als dann brennt ihn dann doch eine Frage auf den Lippen. Unschlüssig stellte er diese Frage leise und achte darauf keine Aufmerksamkeit zu erwecken. Leise wispert er gen Safir, während dieser den Boden entgegen Blick. „Sag mal, ist deine Liebste so ein Elfenweib?“ Er blickte dann kurz nach vorne, um sich zu vergewissern nicht gehört worden zu sein. „Ich meine gesehen zu haben das sich so’ne Spitzenohren hat. Ich bin mal zufällig ein, zwei im Mittelreich über den Weggelaufen.“ Ob es sich dabei um Mischlinge handelte wusste er selbst nicht, oder ob es wirkliche Elfen zu seiner Zeit waren. Doch irgendwoher kamen ihm diese Ohren der Maga bekannt vor.

Rosered_Strauss
23.10.2013, 21:09
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir richtete seine Aufmerksamkeit schlagartig wieder auf die Gegenwart, als Feanwulf ihn ansprach. "Eine was?" fragte er verwirrt. "Ich bin mir nicht sicher, was du meinst. Von Elfen habe ich noch nie etwas gehört." Tatsächlich hatte er sie zuerst für einen Djinn gehalten, für eine zum Leben erwachte Märchengestalt - umso erschrockener war er, als er ihr aufbrausendes Temperament zum Ersten Mal am eigenen Leib zu spüren bekommen hatte. Die Angst rührte nicht zu einem unbeträchtlichen Teil daher, dass er befürchtete, sie könne ihn nun mit einem einzigen Gedanken bestrafen. "Um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht sicher, was es mit ihren Ohren auf sich hat. Jedoch spricht sie nicht gerne davon, und ich möchte ihr ungern zu nahe treten." meinte er leise zu dem Nordländer. Er warf ihm ein schiefes Grinsen zu. "Und du solltest es auch nicht tun, denn an dir ist so einiges, was schnell Feuer fangen würde." meinte er mit einem vielsagenden Blick auf dessen Bart und Haarpracht. "Aber wo du es schon einmal ansprichst - was sind denn Elfen? Und inwiefern ähneln sie Cy... der Adepta Minor denn?" Ehrliche Neugier blitzte in den Augen des Wundheilers auf, als er sich einige Strähnen seines schwarzen Haares aus dem Gesicht streifte, um dem Thorwaler seine volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Janoko
23.10.2013, 22:51
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia kicherte verhalten. "Ich würde behaupten ich bin ein Tollpatsch, Herr.", sagte sie und deutete auf ihr Füße, sie war ja grad gestolpert. "Euer Vater glaubt? Was glaubt Ihr selber? Auch wenn es natürlich etwas gutes ist das dies euer Vater glaubt." Es war wie im Porzellanladen mit verbundenen Augen und auf Zehenspitzen - ein Balanceakt sonders gleichen. Cylithia war keien Frau der etikette und kam mit der Sprechweise selbiger nicht sonderlich klar. "Menschen und ihre Schicksale? Wo sind eure Feder und das pergament?", fragte sie dann wieder kichernd, bevor sie sich abwendete um zu gähnen. Dabei ließ sie ihren Blick nach hinten wandern und sah Safir sich mit Faen unterhalten. Warum auch nicht, immerhin hatte er sie nicht als Gesprächspartner.

"Was mich hier hertreibt? Persönliche Gründe. Wobei die Wettfahrt erst sehr spät an mein Ohr gedrungen ist. Ich hörte das Phileasson, einer der wenigen Güldenlandfahrer, sich anschickte mit Beorn eine Wettfahrt zu veranstalten - um Aventurien herum. Beide müsen sich eien Crew suchen und dann mit diesen in See stechen. Deswegen findet man auf Meilen kein geeignetes Gasthaus in dem noch ein Bett frei wäre..." 'und wir haben unseres soeben höchst unfreiwillig verlassen.', fügte sie Gedanklich an und wandte sich nochmals zum Gähnen ab. "Unterwegs traf ich den Wundheiler, Safir und da wir uns ständig begegneten beschlossen wir gemeinsam gen Norden zu ziehen. Wie ihr sicherlich wisst ist es kein kurzer Weg aus dem Süden bis hier her." Sie dachte mit leichtem Vergnügen an Safirs erschockenen Blick zurück, nachdem er den ersten Ignisfaxius abbekommen hatte. Er war ihr so lange auf die nerven gegangen mit einem 'Wunsch' den er frei hätte, weil er sie gesehen habe. Woran er auch immer festgemacht hatte, das er einen Wunsch bei ihr frei hatte. Erst später war ihr eingefallen, das es vermutlich an ihren Ohren lag und sie hatte sich von da an gehütet ihre Haare so zu tragen, das man ihre Ohren überhaupt zu gesicht bekam. Komischerweise erinnerte sie sich an den genauen Wortlaut seines Wunsches... und irgendwie passte es zu dem, was sie heute hatte mit ansehen können. Er hatte zwar keinen Namen genannt, aber doch allen ernstes gefragt ob sie jemanden wiederbeleben könnte - bei Leibe, wer würde das nicht gerne, aber die Macht Boron etwas zu entreißen hatte weder sie noch jemand der auf Erden wandelte.

Ironhide
23.10.2013, 23:30
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Irgendwie hob das aufkommende Gespräch mit der Minor die Laune von Elza merklich. Nach außen hin musste er immer förmlich sein, seinen Stand entsprechend Verhalten. Doch er mochte das auch nciht imemr machen und seine Begelieter, die sie nun mal alle waren, wollte er das auch nicht immer antun. Zumindest Cyl nun nicht mehr. "Elza... bitte Nennt mich Elza. Ich denke in dieser Umgebung und zu dieser Stunde können wir auf Förmlichkeiten Verzichten."
Elza sah Cyl freundlich an, sofern das unter diesen Umständen möglich war. Aber sie sollte es doch als soclhes erkennen können. "Warum ich ekien feder und dergelichen dabei habe? Nun, ich will die Schicksale der Menschen und sie selbst nicht in die Welt hinaustragen. Ich habe viele gesehen und gehört, die das nicht wollen. Aber ich lerne so mehr von der Welt, von ihren Facetten und ihren Rassen, den Lebensweisen der Leute und was es alles zu wissen gibt. Ich glaube, das ich aus diesem Grund nun auch hier gelandet bin."
Als sie Dann auf sich zu sprechen kam, horchte Elza weiter auf. Doch ihr Antwort war sehr knapp und irgendiwe unbefriedigend für ihn. Aber er bleiße es auch dabei. Vielleicht ergab sich später eien Möglichkeit dazu, sie nochmal in einer Unterhaltung besser kennen zu lernen.

Ich habe die beiden Namen sicher schon mal gehört, aber ich war nie ein mann,d er sich an berühmtheiten hielt. Wie ich schon sagte,d as Leben der unbekannten interessiert mich da mehr. und immerhin sidn es die, die das Leben erst ermöglichen. Denn ich glaube kaum, das sich mein Bruder oder gar mein Vater aufs feld stellen würden. Aber seis drum." Elza sprach ruhig, denn Groll hegte er keinen gegen seine Familie. Auch wenn man bei seiner letzten Aussage schon irgendwie raushörte, das ihm nicht alle Ansichten seinesgleichen gefielen.
"Aber etwas könnt ihr mir sicher verraten. Ihr habt da ein Sigel auf der Hand, welches mir nicht entgangen ist. Mögt ihr mir sagen, woher es stammt?" Elza wusste zumindest das es vone einr Akademie kommen musste, nur welcher, das entzog sich ihm völlig.

K.B.Dwarf
24.10.2013, 20:05
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.png„Ein Djinn?“ Gab Feanwulf unwissend zu verstehen. Doch er ließ die Frage vorerst auf sich Ruhen, während er zu den neugierigen Augen von Safir blickt. Er weiß selbst nicht viel von diesen Elfen und ihrer Kultur. Selbst hat er sie nur kurz kennengelernt auf seinen Reisen und dabei unzählige Gerüchte und Geschichten über diese vernommen. Einige Skalde haben auch die Schönheit der Elfen und ihre Talente besungen. Sei es ihre Treffsicherheit oder andere körperliche Fähigkeiten.
Während sie weiter Schritten und sich der feuchte Schlamm immer mehr an ihren Stiefeln festpappt und ihre Füße auf Dauer immer schwerer werden ließ versuchte ihm Feanwulf die Elfen irgendwie zu um schreiben. „Sie sind recht hoch gewachsen, fast so groß wie ich selbst und sehr grazile und elegant von der Körperhaltung. Viele Skalden besingen diese, meistens trifft man die Skalden im Norden von Mittelreich an. Doch ich kann nicht mit Gewissheit sagen was sie dazu Gedichtet haben oder nicht.“ Während er darüber spricht blickt er wieder nach vorne zu der Maga und mustert sie. Er versuchte seine gerade getätigte Aussage an ihr zu bekräftigen. Aber durch die Kleidung an der der Wind zerrt blieb es ihm verwehrt und er musste auf das bereits gesehene zurückgreifen. Feanwulf hielt es für gut möglich und würde auch den Gedanken weiter verfolgen, trotz Safirs Warnung oder vielleicht genau wegen dieser.
Doch er bezog sich dann wieder auf die Frage des Wundheilers und seiner Neugier. „Ich habe vor einigen Jahren ein paar Elfen kennengelernt. Es war damals nahe Donnerhall, eine Stadt nördlich am Neunaugensee gelegen. Ich war nicht in der Stadt aber die Landbewohner meinten dort soll es viele von ihnen geben. Auch irgendwelche Halbelfen, doch wo nun der Unterschied ist zwischen Vollelf und Halbelf, weiß ich nicht.“ Darauf hebt er kurz die Schultern an. Er selbst wusste nicht viel mehr, außer diese Wesen ihren Reiz mit sich führten.

Rosered_Strauss
24.10.2013, 20:24
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngInteressiert hörte Safir dem Thorwaler zu. "Es hört sich an, als ob du ein ganzes Stück herum gekommen wärest, Feanwulf Torlifson. Ich beneide dich darum." meinte der Wundheiler mit einem anerkennenden Nicken. Er richtete seinen Blick erneut auf die Straße, als er meinte: "Ich habe erst vor 'Kurzem' die Lust am Reisen entdeckt. Vor ein paar Monden, als ich Fasar verliess, um nordwärts zu wandern." Er warf dem Thorwaler einen Seitenblick zu, der durch das Lächeln auf seinen Lippen komplimentiert wurde. "Aber vielleicht mag das auch nur an der netten Begleitung liegen, die zu Treffen ich das Glück hatte." Er streckte sich, um die Müdigkeit aus seinen Knochen zu vertreiben. Trotz des weiten und langen Mantels, der ihn großflächig einhüllte und kaum Rückschlüsse auf Kleidung oder Körperbau darunter schliessen liess, war Safir recht kalt. Es gab eben einen signifikanten Unterschied zwischen dem Klima seiner Heimat und dem hiesigen, rauen Land. "Weisst du..." meinte er nachdenklich, "... ich denke, ich werde weiterhin auf Reisen bleiben. Nicht nur, dass ich mich die letzten Monde an diesen Lebensstil gewöhnt habe - es ist etwas wundervolles, mehr von der Welt mitzubekommen. Aber der Weg macht mich sentimental wie einen alten Mann. Wir sollten uns wieder auf das Geschehen konzentrieren - für Unterhaltungen wird sich anschliessend bei einem gut gefüllten Krug mehr und angenehmer Zeit finden lassen."

Janoko
24.10.2013, 23:05
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Ersteren sollte man gehört haben... letzteren... nur wenn man davon noch erzählen kann. Es gehen Geschichten um, das der Blender berüchtigt für seine... ähm...", sie wollte Kaperfahrten sagen, doch war es wohl besser dies nicht in der Nähe des Thorwalers zu tun. "aggressiven Besitzaneignungen auf See." Sie lächelte schwach und musste grimmig daran zurück denken das Elza ihr vorher niemals das Du angeboten hätte, wenn sie keine Magie gekonnt hätte. Er hätte sie nicht mal mit der Unterseite seiner Schuhe angeschaut. Daher glaubte sie ihm auch nicht so ganz, dass ihn Schicksale der Menschen interessierten. Sie vermutete eher, dass er es zu Hause nicht mehr ausgehalten hatte, da er die zweite Geige spielen sollte und hatte sich Hals über Kopf und ohne Gefolge auf gemacht in die weite Welt - entsprechend verirrt hatte er sich.

Als er auf ihr Siegel zum Sprechen kam versteifte sie sich kurz. "Sultan Hasrabal, möge er ein langes Leben führen, hat mich an seiner Akademie zur Maga invocatio Elementarii ausgebildet", sagte sie dann wobei sie den Namen des Sultans mit einer Art Respekt aussprach, die davon zeugte das sie selbst hier im hohen Norden fürchtete dafür gescholten zu werden, sollte sie den Namen nicht mit genügend Respekt aussprechen. Dass sie das Ganze eine Stange Geld gekostet hatte die sie nicht einmal gehabt hatte verschwieg sie, immerhin hatte man ihr ein Stipendium gegeben - mit der Annahme das sie das Geld zurück zahlen würde. Kupferstück für Kupferstück. Die Maga seufzte. Wenn sie an ihre Tage an der Akademie von Pentagramma, Hexagramma und Heptagramma zur Meisterung jenseitiger Entitäten zu Rashdul, kurz Pentagramm Akademie zu Rashdul, zurück dachte, waren es gemischte Gefühle, die sie dabei hatte. Einerseits die, mit Gewalt von ihren Eltern getrennt worden zu sein, dann die, das sie Gesellschaftlich dadurch einen Quantensprung hinlegte - nicht das man überhaupt von Quantenphysik oder ähnlichem eine Ahnung hatte in Dere und schließlich ihre Abschlussprüfung. Auch ihre erste Reise war ihr noch gut in Erinnerung und ihre niedergeschlagene Wanderung gen Norden, auf der sie schließlich Safir getroffen hatte und sich etwas wie Freundschaft entwickelt hatte. Sie beide waren nicht so verschieden gewesen - hatte sie jedenfalls geglaubt, doch jetzt fielen ihr immer mehr Sachen ein, die nicht zu dem Bild eines einfachen Wundheilers passen wollten. Zum einen war da seine Kenntnis über Schwachstellen im Körper, die ein Wundheiler zwar kannte, aber nicht wusste, wie man sie beschädigte. Oder die emotionale Kälte, die der Tulamide oft an den Tag legte. Nur selten hatte sie sein wirkliches Gesicht gesehen, obwohl es in letzter Zeit einfacher geworden war, durch seine Maske hindurch zu schauen, nicht nur weil sie wusste, wie er versuchte einige Gefühle zu überdecken, nein auch weil sie langsam genügend tage an seiner Seite verbracht hatte um diese Feinheiten zu erkennen.

Ironhide
25.10.2013, 01:12
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza horchte etwas mehr auf, als sie von dem Blender sprach. "Hm.... 'aggressiven Besitzaneignungen auf See.' Das klingt nach Beutezügen, regelrechte Überfällen. Also kein Mann der Gerechtigekeit." 'Und Eher', fügte Elza in Gedanken hinzu. Das ihm die Art wenig gefiel, ja reglrecht ein Dorn im Auge war, behielt er aber erstmal für sich selbst. Den ganzen Satz sprach er auch so leise aus, das die hinter ihnen gehenden Safir und Feawulf das nicht hören konnten, selbst wenn sie es wollten. Die wenigen Meter die sie rennten reichten schon völlig aus dafür. Nur Cyl konnte das verstehen. Elza verzichtete darauf,s eien Meinung dazu so frei zu äußern, wie er es zu Hause tun würde. "Da scheint mir der andere eine weitaus bessere Wahl zu sein."

Nun wusste er auch, woher sie ihre Fähigkeiten hatte. Doch der Name sagte ihm wenig, doch meinte er, ihn schonmal gehört zu haben. "Sultan Hasrabal... wenn ich mich recht entsinne, ist das der Sultan des Sultanats Gorien. Aber ich kann mich auch irren." Wenn das jedoch stimmte, dann konnte Elza ihr Herkunft grob einordnen. Zumindest lag die Vermutung dann nahe, das sie in der Nähe auch geboren udn aufgewachsen war. Doch das war nun auch erstmal egal. Wer weiß ob sie darüber nun reden wollte. Elza sah kurz nach hinten, ob sie die anderen beiden net schon verloren hatten und stellte fest, alle waren da, wo sie sein sollten. Die beiden Männer gingen nebneinander her und neben ihm Cyl.
"Doch die Wettfarten fangen so langsam an, mich zu ineterssieren. Wirst du an denen teilnehmen, oder hast du vielleicht doch andere Pläne?"

Rosered_Strauss
25.10.2013, 15:00
(Zur Stimmung: http://www.youtube.com/watch?v=-TqkRRJlhmk)

Nachdem die ungleiche Gemeinschaft einige Worte gewechselt hatte, verfiel sie wieder in müdes Schweigen und setzte ihren Weg fort. Elzas Stimmung wurde den Weg über nicht gerade besser, auch wenn er es als unter seiner Würde empfand, das allzu offensichtlich nach aussen zu zeigen. Immerhin war es seine Pflicht, hier zu sein. Feanwulf hingegen war wohl der Einzige, der Vorfreude auf das Kommende empfand. Er hatte nicht vergessen, wie die Söldner ihre Waffen gegen ihn gerichtet hatten und brannte darauf es ihnen mit gleicher Münze heimzuzahlen. Cylithia und Safir liefen weiterhin getrennt, während eisiges Schweigen zwischen ihnen herrschte – denn es würde wohl noch eine Weile dauern, bis Erstere letzterem wieder verzeihen würde. Doch schon bald richteten sich alle Blicke auf einen Hof, der durch die aufgehende Sonne beschienen wurde. Sofort waren alle konzentriert bei der Sache – denn ein Hinterhalt war ganz und gar nicht auszuschliessen.

Doch aller Umsicht zum Trotz konnten sie keine Anzeichen für einen Hinterhalt entdecken. Ruhig lag das Gehöft vor ihnen und scherte sich nicht um die misstrauischen Blicke, die ihm zugeworfen wurden. Der Hof bestand aus drei Gebäuden: Einer Scheune, die jedoch schon einmal bessere Tage gesehen hatte – das Dach war durch die Gezeiten brüchig geworden und eingestürzt – sowie einem größeren Schuppen, der wohl das Arbeitsgerät für die Felder enthielt. Schliesslich – und darauf richteten die Gefährten wohl den Großteil ihrer Aufmerksamkeit – gab es noch das Hauptgebäude. Ein großer, mit Strohdach versehener Bau, der einer großen Familie ein Heim bieten dürfte. Ein großer Kamin zierte das Gebäude, das im Gegensatz zur Scheune gut erhalten zu sein schien. Vorsichtig und mit gezogenen Waffen bewegten sich die vier ungleichen Reisenden auf das Haus zu. Sie spähten durch die Fenster, horchten an der Tür – doch vergebens. Nichts war zu sehen. Es war schliesslich Elza, der sich seitlich neben der Tür postierte – Feanwulf stellte sich auf die Andere Seite, während sich Cylithia und Safir zurückhielten – und diese schliesslich öffnete. Mit erhobenem Schild trat er ein, bereit, sich im Ernstfalle seiner Haut zu erwehren – nur um feststellen zu müssen, dass auch dieses Haus verlassen schien.


http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir folgte den beiden kriegerisch gewandeten Männern in das Haus nach, während er sich nach wie vor in gebückter Haltung fortbewegte. Erst, als sie in jeden Raum – Stube (samt Küche), Schlafzimmer und Vorratskammer – einen Blick geworfen hatten, senkten sie die Waffen: es war niemand hier. Safir, der seine Handgelenke bereits angespannt hatte, entspannte sich etwas, blieb jedoch weiterhin wachsam. „Sehen wir uns um – vielleicht findet sich ja irgendein Hinweis auf die Drahtzieher dieses Unterfangens.“ Er warf einen Blick über die Schulter und aus dem Fenster. „Und jemand sollte ein wachsames Auge auf die Umgebung haben – nicht, dass wir durch weitere Bewaffnete überrascht werden.“

Mit diesen Worten begann er, sich die Stube einmal näher anzusehen. Er konnte es nicht mit Genauigkeit sagen – aber irgendwie hatte er ein mulmiges Gefühl, seitdem sie im Haus waren. Irgend etwas stimmte nicht... Er sah erneut zum Fenster, aber das einzige Leben, das er wahrnahm, war ein Vogel, der weit über ihnen seine Kreise zog. Mit gerunzelter Stirn wandte er sich ab und sah sich weiter im Raum um.

Das Haus ist natürlich nicht leer. Versteckt im Haus liegt ein Zugang zu einem versteckten Keller. In diesen werdet ihr einiges finden, was euren Charakteren die Nackenhaare zu Berge stehen lassen wird. Zwei Räume werden zu finden sein: Ein "Hauptraum", der bis auf zwei sehr magisch anmutenden Zirkel leer ist. Cyli wird entdecken, dass dies ein Bannkreis für Chimären ist. Im Nebenraum finden sich mehrere Käfige und sogar ein kleiner, abgetrennter Gefängnisraum, die jedoch allesamt leer stehen. Der Raum wird von einem bestialischen Gestank erfüllt sein, liegt doch ein Haufen von Tierkadavern achtlos in der Ecke und verrottet vor sich hin.

K.B.Dwarf
25.10.2013, 21:13
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngMit einem Kampfesschrei stürmt Feanwulf die Räumlichkeiten. Doch leider kam er ins stocken als er hineinstürmte. Nicht wegen einer Übermacht an Feinden, sondern eher wegen fehlender Kontrahenten. Der Rest der zweckdienlichen Gemeinschaft betrat nach einander nun auch das Haus. Nur spärlich fiel das erste Morgenlicht durch die trüben Fenster.
Der Thorwaler schaut sich vorsichtig mit den anderen vorerst um, dabei immer sein Schild vor sich und bereit mit seiner Axt zu zuschlagen. Es bestand weiterhin für ihn den glücklich Hoffnung endlich einen von den Halunken zu Gesicht zu bekommen. Doch als sie das Haus durchgegangen sind und niemanden gefunden haben vergrub Feanwulf die Schneide seiner Axt in der Wand neben ihn und platzierte sein Schild auf den Rücken und fragte dabei in die Runde. „Sind wir überhaupt im richtigen Haus, oder haben wir uns in der Tür geirrt.“ Dann griff er nach dem Stil seiner Waffe und zog sie aus dem Holz. Locker hielt er nun seine Hiebwaffe in der Hand, während er damit begann die Tür zu schließen und sich in den Räumlichkeiten um zu schauen. Als er nun damit begann etwas, irgendetwas zu suchen, seien es Hinweise auf diesen Ort, irgendeine wertvoller Gegenstand oder einfach nur ein paar Münzen. Während er sich umschaute kratzte ein süßlicher Geruch an seinen Nüstern. Er kannte den Geruch, aber es war noch so wenig, dass es ihm schwer fiel dieses zu zuordnen. Jedenfalls empfand er diesen Geruch als unangenehm.
Nach einander öffnet er Kommoden und die paar Schränke um nur zwei Münzen unter den Kleidungen der hiesig Wohnenden zu finden. Er merkte den verachtenden Blick des Adligen, diesen entgegnet er nur mit einem Schulter zucken. Bis auf einmal der Geruch stärker wurde. Dieser leichte süßliche Geruch, das war Verwesung, irgendetwas oder wer lag hier tot herum. Und das schon seit Tagen. „Irgendwas haben wir übersehen. Ihr riecht es doch auch?“ Gab Feanwulf kurzerhand kund und begann damit sich gründlicher um zu schauen, dabei rümpfte er immer wieder seine Nase, als wolle er eine Witterung aufnehmen.

Ironhide
25.10.2013, 22:33
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza gefiel es in der Tat nicht, wie der Thorwaler hier suchte. Es sah mehr aus, als wäre er nur auf seinen persönlichen Vorteil bedacht, als sich um anere zu kümmern. Die Sympathie für diesen Mann wurde mit keiner Sekunde besser, sie sank er noch, sofern das möglich war.
Das einzige gute diese Nacht war bisher das Gespräch mit Cyl, welches seine Laune gebessert hatte. Elza selbst unterließ es, die Sachen zu durchwühlen. Nicht weil er sich zu fein dafür war, er war schlicht davon überzeigt, das dort nichts zu finden sei. Wahrscheinlich hatten sie irgendeinen verarmten Bauern vertrieben, de rirgendwo wartete wieder zurück zu können. Aber selbst das war schon sehr optimistsich gedacht. Elza ging genervt durch die einzelnen Räume, schob hier und da mal etwas mit dem Fuss beiseite, aber etws zu finden glaubte er damit nicht. Er sah aber ab und an aus den Fenstern, ob sich nicht schon jemand nährte. Doch es war nicht zu sehen.
Den Geruch hatte Elza auch bemerkt, doch woher er kam konnte er nicht einordnen. Das senkte seine Laune dann auch wieder. Ales in allem fand der nichts ungewöhnliches, alles sah so normal aus, wie man es erwartet hatte, fand Elza.

Janoko
25.10.2013, 22:48
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia konnte den Blick, den Safir ihr zuwarf nicht einordnen, doch hätte sie es gekonnt, wäre es pure Eifersucht gewesen. Auf wen konnte man sich denken. Denn die Maga hatte sich recht eingehend mit dem Adelsmann unterhalten, und ihm mehr verraten, als sie es zu Anfang bei Safir getan hatte. Dafür kannte dieser aber weitaus mehr Details als nun der Sohn des Barons, der Elza war. Langsam die Räume durchsuchend ignorierte sie Safirs Hinweis, dass jemand auf passen sollte. Immerhin konnte er das genauso gut wie jeder andere auch.

Faen hatte Recht, es roch komisch, jedoch war der Geruch sehr subtil, kaum wahrnehmbar. Cylithia kramte nochmals durch etliche Schränke, die Faen schon durchsucht hatte, jedoch nicht auf der Suche nach Fersengeld oder ähnlichem. Etwas anderes hatte sie dazu gebracht nochmals in den Schränken zu suchen - wenn der Geruch irgendwoher kam, wo sie so keinen Zutritt hatten, dann musste es eine versteckte Tür, oder ähnliches geben. Achtlos warf sie die Kleidungsstücke aus dem Schrank hinaus auf den staubigen Boden - alleine die Staubschicht deutete darauf hin dass hier lange niemand mehr wohnlich war. Selbst ein Witwer hielt wenigstens die Stube reinlich, da sie der raum war, in dem man meistens Gäste empfing, so unwahrscheinlich wie diese auch sein mögen.

Als sie schließlich im zweiten Schrank angekommen war - dem aus dem Faen die Geldstücke hatte mitgehen lassen, war sie etwas rabiater Geworden was die Kleidung anging. Sie legte sie nicht mehr zu Boden, sondern Riss sie förmlich aus ihrem stillen Dasein des dunklen Schrankes. "Sagt ein Ton und ich jag euch einen Zauber auf den Hals!", knurrte sie als sie jemanden hinter sich spürte. Ob es Safir war oder jemand anderes konnte sie gar nicht sagen, den ihre Aufmerksamkeit lag auf dem was sie gefunden hatte - ein Im Holz eingelassener kleiner Hebel, den man herausziehen konnte. Sie griff nach dem kleinen Stückchen Holz und Zog daran. Erstaunlicherweise und zu ihrem Missfallen brauchte dies mehr Kraft als sie gedacht hatte. So hatte sie fast ihr ganzes Körpergewicht aufgebracht bevor der Hebel in die Endgültige Position rastete und ein vernehmbares Klicken zu hören war - etwas war entriegelt worden. "Jungs, wir haben was!", sagte sie zufrieden und stemmte die Hände in die Hüften. dabei blies sie sich eine Strähne aus dem Gesicht und merkte erst jetzt dass ihre Haare verrutscht waren und damit sicherlich jedem genug Gelegenheit geben hatten ihre Stigmata zu sehen. Jedoch machte sie keine Anstalten sie zu verdecken, wie noch zu vor an diesem Tag, da sie das kleine Erfolgserlebnis grade für wichtiger hielt.

Rosered_Strauss
25.10.2013, 23:39
(zur Stimmung: https://www.youtube.com/watch?v=f9CgpBUKZVE)

http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir blieb bei der Suche nicht lange alleine. Feanwulf und Cyli machten sich ebenfalls daran, etwaige Hinweise zu finden. Safir befand sich gerade in einem Raum mit Feanwulf, während sich Cyli mit Elza in der Stube aufhielten. In Safir brodelte es. Es half nichts, dass er sich ihren Konflikt vor Augen führte: es gefiel ihm nicht, wie blendend sie sich mit dem Adligen zu verstehen schien. Er hätte beinahe lächeln müssen, denn es war absolut nicht die Situation, in der Eifersucht zur Geltung kommen sollte. Aber mit einem erneuten Blick zu den Beiden musste er feststellen, dass es ihm einen Stich versetzte, sie so zu sehen. Er konzentrierte sich erneut auf den Schrank, den er gerade untersuchte, als er hinten Elza vernahm, der Cyli mit einem tadelnden Tonfall ansprach. Der Wundheiler drehte sich um, um gerade noch rechtzeitig eine sonderliche Szene mitzuerleben. Denn Cyli betätigte gerade einen Mechanismus, der Elza sprichwörtlich den Boden unter den Füßen wegzog. Ein Teil des Bodens klappte einfach nach unten, und der Adlige hatte gerade noch die Zeit, einen Laut der Verblüffung von sich zu geben, als er auch schon nach unten stürzte. Doch das war Safir erst einmal egal. Reflexartig schoss er in die Höhe und auf den Raum zu, auch wenn ihm schon beim Aufstehen klar war, dass er nicht rechtzeitig kommen würde. "CYLI!" rief er, streckte noch eine Hand in ihre Richtung aus... nur um zu sehen, dass sie sich schlicht am Regal festhielt, das wohl an der Wand festgenagelt war und somit einen guten Halt bot.

Safir verharrte eine Sekunde in einer gehetzten Haltung, bevor er realisierte, dass sie sicher schien. Er ignorierte seine Wangen, die vor Scham zu brennen begannen, und konzentrierte sich vielmehr auf die neue Öffnung, die nun vorhanden war. Ein kleiner Teil des Bodens war einfach weggeklappt und lag nun wie eine Rutsche nach unten gerichtet da, während einige Treppenstufen weiter nach unten führten. Von unten drangen eindeutig Flüche nach oben - Elza schien es gut zu gehen. Ohne sich weiter um seine Umgebung zu kümmern, kramte Safir eine der Fackeln aus seinem Gepäck und stieg nach unten, während er Cyli nur einen kurzen Blick zuwarf. Sie schien verwundert zu sein, ganz so als würde sie sich fragen, was oder warum er das gerade getan hatte. Er richtete seine Aufmerksamkeit wieder nach unten und traf schliesslich Elza an, der sich wieder in eine aufrechte Position begeben hatte. "Ihr gestattet, Wohlgeboren..." meinte Safir, als er sich an dem Adligen vorbei zwängte und einen kurzen steinernen Gang entlang ging. Er kam vor einer schweren Holztür zum Stehen, und hielt sich den Mantel vor die Nase. Bei den Göttern - was war hier unten nur für ein Gestank? Aber es war ein Geruch, der ihm bekannt vorkam - und der ihm ganz und gar nicht gefiel... Glücklicherweise war der Adlige noch dabei, auf die Anderen zu warten, und so hatte Safir die Gelegenheit, das Schloss der Tür mit einem seiner Dietriche - die er kurzerhand aus einer versteckten Tasche seines Mantels hervorholte - zu öffnen. Mit einem leisen Klicken öffnete sich das Schloss, er verstaute den Dietrich und öffnete die Tür.

Der erste Raum schien längst nicht so schlimm wie erwartet. Tatsächlich war er sogar nahezu völlig leer - sah man einmal von zwei sehr ungut anmutenden Symbolen ab, die in der Mitte des Raumes prangten. Beide besaßen für sich einen Durchmesser von zwei Schritt, und waren überfüllt mit etlichen Schriftzeichen, deren Bedeutung er noch nicht einmal erahnen konnte. Er meinte jedoch, eine stilistische Gemeinsamkeit zu den Zeichen auf Cyli's Magierrobe feststellen zu können. "Cyli - sieh dir das Mal an." rief er der Maga nach hinten zu, während er sich weiter umsah. Beide Heptagramme lagen nur wenige Finger voneinander entfernt, und Safir bekam leichte Kopfschmerzen, je näher er sich diese Symbole besah. Hinter sich hörte er Schritte und sah Cyli in den Raum kommen, und so wendete er sich ab und ging in Richtung des verbleibenden Raumes. Mit beinahe physischer Gewalt drang ihm eine Wolke von Verwesungsgestank in die Nase, sodass er sich mit dem Mantel Mund und Nase bedecken musste, um sich nicht zu erbrechen. Der neue, kleinere Raum sah aus wie aus einem Alptraum. Käfige in verschiedenen Größen standen hier herum, während eingetrocknetes Blut an etlichen Stellen klebte. Der Gestank drang von einem Haufen von achtlos aufeinander geworfenen Tierkadavern, die in einer Ecke des Raumes lagen. Was Safir jedoch am meisten erschreckte, war, dass unter dem Haufen ein menschlicher Arm ins Freie lugte. Schnellen Schrittes ging er darauf zu, aber natürlich war der Mann, dem der Arm gehörte, schon längst verstorben - und auch die Verwesung hatte schon eingesetzt. "Bei den Zwölfen!" entfuhr es ihm gedämpft von den Lippen. "Was ist hier alles geschehen??"

Janoko
26.10.2013, 01:50
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Der Maga war die verwunderung ins Gesicht geschrieben, als sie Safir in den Raum stürzen sah, da sie nicht wirklich wusste, was der Wundheiler damit bezweckt hatte. Dennoch schritt sie selber die Treppe hinunter, die sie geöffnet hatte. Bei Elza angekommen lächelte sie ihn verlegen an, immerhin hatte sie dafür gesorgt, das er etliche Schritt gefallen war. "ICh hoffe, du hast dir nicht weh getan.", meinte sie während sie sich an ihm vorbei quetschte und nicht einmal darauf wartete das er Platz machte. Der Gestank hier unten war pasistenter und ihr wurde übel. Dennoch fing sie in den ersten Raum, nahcdem Safir sie dazu aufgefordert hatte. Die beiden Kreise in dennen sich siebenseitige Firuegen befanden waren mit dutzenden Schriftzeichen bedeckt, die nur einem Zweig der Professionen bekannt waren: Den maga. Cylithia schluckte, den etwas sagte ihr, dass es nicht gut war das die Kreis dort waren und ihre Vermutung bestätigte sich je Näher sie den Zeichen kam. Dennoch hockte sie sich vor die Magischen Bannkreise und fuhr sich nachdenklich über die Stirn. "As... Asfalo... Asfaloth...", sagte sie laut und legte ihre Finger dabei vor den Kreis, so als würde sie Silbe für Silbe lesen, die dort geschrieben stand., jedoch war der name des erzdämon das einzige was ihren Lippen entfuhr. Ihr gesicht war alle Farbe entwichen, nicht weil der Gestank, nun da Safir die Tür zum Nebenraum geöfnnet hatte, unerträglich geworden war, sondern weil das was sie hir vorgefunden hatten auf vielerlei Weisen ungut war. Cylithia stolperte rückwärts, weg von dem was sie für etwas der abscheulichsten Magie hielt, die es gab und viel schlimmer noch, sie war verboten. Hasrabal höchst selbst hatte den ganzen Dämonischen Trakt seiner Akademie pulverisiert - im wahrsten Sinne des Wortes. Und hier, dutzende tagesreisen, Monde von Hasrabal entfernt fand sie dämonische Zauberei. Alleine der Name der Erzdämonin Asfaloth, der Herrin der Chimären, deutete auf diese Magie hin. Safir Ausruf ließ sie aus der Starre auffahren und sie stürzte zu der Verbindungstür. Der Gestank multiplizierte sich um ein vielfaches, den der Geruch der verwesenden Kadaver war physisch spürbar - wie eine dicke Schicht eines nicht deffinierbaren Belags, der sich an jedes Molekül der Luft geheftet hatte, die hier unten vorhanden war.
"Was?", brachte sie fragend hervor, als sie an Safir vorbei auch schon den faulenden Leichnahm sah, der zwischen den Leichen der verschiedensten Tiere lag. Sie konnte den Würgreflex grade noch unterbinden. Obwohl sie früher an diesem tag für mindestens einen Menschen den Tod beeutet hatte, so tieb ihr der anblick dieser Leiche die magensäfte hoch und sie nutzte die nächste Ecke außerhalb der Kammer um ihr spärrliches Frühstück auf falschem Wege in die Welt zurück zu bringen. "Frage dich eher, was sollte mit den beiden geschehen... es ist offensichtlich das hier schwarze Magie gewirkt wurde!", keuchend gab sie einer neuerlichen Welle Übelkeit den Weg frei.

Rosered_Strauss
26.10.2013, 14:01
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir zuckte beinahe zurück, als Cyli von schwarzer Magie sprach. Er wusste nicht, um was es sich handelte - aber seitdem er Cyli kannte, wusste er, wie mächtig Magie tatsächlich sein konnte. Und schwarze Magie war etwas, was er niemals anzutreffen gehofft hätte. Auch er musste sich mehr als zusammen reissen, um sein Mahl nicht wieder hervor zu würgen, und nur seine eigenen Erlebnisse verhinderten, dass er diesen Räumlichkeiten gänzlich entfloh. Er hatte schon einige Tote gesehen, aber das hier... "... das ist widerwärtig." murmelte er gedämpft, während er einige Schritte von den Kadavern zurücktrat und sich mit der Fackel kurz den restlichen Raum besah. "Und ich will gar nicht wissen, was mit ihnen geschehen sollte! Ich sehe hier Käfige, in denen man auch Menschen einsperren kann! Was für ein abartiges Tier tut so etwas??" Mehr und mehr geriet Safir in Rage, war es doch ein guter Weg, um seine Angst in den Hintergrund zu verdrängen. Ausserdem war es nur allzu leicht, in finstere Wut zu geraten.

'Wenn ich nur daran denke, dass Menschen hierher verschleppt wurden...' Kurz blitzte Safiras Gesicht vor seinem inneren Auge auf, und er musste sich stark zurückhalten, um seiner Wut nicht unkontrolliert freien Lauf zu lassen. "Sollte ich das Schwein in die Finger bekommen, dass das hier zu verantworten hat, dann Gnade ihm Boron..." entfuhr es ihm, bevor er sich wieder zur Stille ermahnte und sich abwandte. An die anderen - die unterdessen alle in den Keller gekommen waren - gerichtet meinte er: "Hat irgend jemand etwas gefunden? Irgend etwas, dass auf die Identität dieses Magiers schliessen lässt?" Schon während dieser Worte warf er weitere Blicke umher, ganz so, als könnte er spontan ein Indiz erspähen. Doch natürlich gelang ihm dies nicht so einfach.

K.B.Dwarf
26.10.2013, 14:59
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngMit Verwunderung blickte Feanwulf Safir nach, als dieser in die Richtung der beiden anderen eilt. Er selbst drehte sich anschließend von dem Schrank weg an dem er zuvor am durchsuchen war und folgte ihm zügig. Ein schelmisches Grinsen legte sich auf seine Lippen, als er die Flüche von Elza vom Boden des Loches vernahm. Etwas Undeutliches wisperte anschließend Feanwulf, was das geübte Ohr als Thorwalsch erkannte. Während die drei dort kurz verharrten und Feanwulf den kurzen verwunderten Blickwechsel der beiden mit anschaute und dabei mein das zetern des Mittelländer vernahm, konzentrierten sich anschließend alle wieder auf ihre Aufgabe. Safir sprang recht zügig dann hinunter zum Adligen. Mit einer Handbewegung bietet Feanwulf der Maga den Vortritt an hinab zusteigen. Er beäugte sie dabei noch einmal kurz und Ruf sich das was er mit Safir besprochen hat ins Gedächtnis.
Als ihr Name aus dem Loch hervor drang machte sie einen hops nach unten. Gemächlich und ohne haste folgte er ihr, dabei blickte sich er noch einmal sorgfältig um, als ob er befürchtet das ihnen jemand folgen könnte. Als er hinunter stieg merkte er wie der süßliche Geruch nach Verwesung zunahm. Mit einen unwohlen Gefühl meldete sich krampfend sein Magen, doch er ignorierte dies ohne die Miene zu verziehen.
Mit einem Lächeln blickte er gen Elza der sich den Staub grob von seinen Stoffen abklopfte. Dieser schien aber weniger erheitert zu sein. Lag es nun an der Tatsache ob er durch den Boden gefallen ist oder wieder Feanwulf erblickt. „Ich hoffe Sie sind wohl auf, mein Herr.“ Letzteres kam nur zögerlich heraus aus seinem Mund. Anschließend ging er an Elza vorbei in den Raum den bereits die beiden anderen waren. Er sah wie die Frau vor zwei Kreisen hockt und er selbst nur mit Verwunderung herausbrachte. „Was ist das hier?“ Sowas derartiges kam ihn bisher nicht unter die Augen.
Als Safir nun die Quelle des Gestanks fand verzog Feanwulf angewidert die Miene. Er hielt sich den Arm vor seinen Mund. Doch dies nützte nicht viel gegen diesen klebrigen Geruch. Als dann die Maga von schwarzer Magie sprach blickte er sie mit einer leichten Verwunderung an. Er selbst hatte noch nie was von solcher Magie vernommen und auch nur geringfügig daran Interesse als er die toten Leiber erblickte. Auf die Frage des Wundheilers schüttelt er nur mit dem Kopf und meint stattdessen. „Wir sollten das alles hier anzünden.“ Es schien für ihn die Sinnvollste Idee, um den allen hier einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Ironhide
26.10.2013, 17:40
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Was oben abging, entzog sich Elzas Aufmerksamkeit. Er hatte das Pech, genau da zu stehen, wo sich die versteckte Falltür befunden hatte. Dumm für ihn, Amüsant für den Rest. Getan hatte sich Elza dabei nichts, eher war sein Stolz angekrazt. Aber das behielt er für sich, war für den Moment eh nicht so wichtig. "Es geht schon, danke, Cylithia.", gab er ihr als antwort. Auch Feanwulf versicherte er mit
einem kurzen "Ja es ist alles gu, danke.", das er sich nichts getan hatte.

Es dauerte einen Moment, bis alle unten waren und hier alles durchsuchten. Der Gestank war hier noch stärker und als Safir dann den Nebenraum entdeckte und die Leichen dazu, wurde Elza genauso übel, wie der Maga und er fragte sich kurz darauf, wie er es schaffte sich so sehr zu beherrschen, es ihr nicht gleich zu tun. Es wunderte ihn wirklich, denn viel fehlte nicht. Er ignorierte alles weitere da, denn das bekamm nicht nur seinem Magen nicht sonderlich gut. Und das was Cyl sagte, war dann doch etwas, was ihn mehr interesseirte, denn es war etwas, wovor ihn mal der Hauseigene Adepto Minor gewarnt hatte, sollte er jemals mit sowas in Kontakt kommen.
Er trat an Cyl herran, als sie ihren letzten Satz geendet hatte. "Bevor wir hier alles anzünden, sollten wir erstmal rausfinden, was es damit auf sich hat. Sagt mir, Cylithia, ihr habt eben Asfaloth erwähnt und schwarze Magie. Bei letzterem weiß ich zumindest, das es nichts gutes bedeuten kann, aber ersteres entzieht sich mir. Wisst ihr womit wir es hier zu tun haben könnten? Denn ich glaube, das diese beiden Sachen.." Elza zeigte auf die Kreise und dann in den Raum mit den Kadavern und der Leiche, "zusammenhängen. Hier Passt irgendwas noch nciht zusammen und das wir die beiden Männer nicht befragt haben, könnte ein fehler gewesen sein."
Ob Elza der einzige war, der da irgendeinen zusammenhang sah, konnte er nicht wissen. Aber er war sich sicher, das hier irgendwas größeres im Busch war. Und das war nicht mehr nur eine einfachere Entführung.

Janoko
26.10.2013, 21:44
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Elza, wärt ihr so nett die Kleidung, die ich aus den Schränken gerissen habe, hier runter zu bringen? Faenwolf suche bitte eine Fakel oder etwas ähnliches... Safir...", sie machte ein Pause und unterdrückte ihre Übelkeitswelle die Aufkam als sie daran dachte. "Praios soll ihn reinigen, würdest du den armen Schlucker hier her bringen und hin legen?", es war eine ehrlich gestellte Frage, immerhin wusste sie das selbst bei ihm das ganze nicht Spurlos vorbeiging - dazu kannte sie ihn inzwischen lang genug. "Und ich... ich schau das ich etwas mehr über die Kreise raus finde" Das gesagt rappelte sie sich auf und begab sich wieder zu den beiden Heptagrammen, die sich bei näherer Betrachtung als Bannkreise herausstellten und ihr unbehagen nur noch weiter schürrten. Jemand hatte hier nicht nur dunkle magie benutzt, sondern etwas erschaffen wollen - oder es getan. Asfaloth stand dutzendfach an den Rändernm genauso wie andere Worte, die ihr Kopfzerbrecehnen bereiteten. Es war ihr nach wenigen Momentan klar das es Bannkreise im namen der erzdämonin Asfalothw aren. Und Asfaloth... war die Herrin der Chimären. Aber es ergab keinen Sinn. Jedenfalls nicht für die Adepta Minor. Immerhin stand in ganz Aventurien alleine auf das Wissen um diesen Zauber die Purgation, warum also sollte sie auch nur Kenntnis davon erlangthaben?

Froh, das Elza wieder erschien verteilte sie die Kleidung mit ihm Haufenweise im Raum. Auch wenn der Adelsmann deutlich das Gesicht verzog, so half er Safir den Leichnam auf einen dieser Haufen zu betten und mit etwas abzudecken. "Wenn wir die Fackel haben sollten wir ihn Praios und Boron übergeben. Und ich werde den Raum dann evrsiegeln. Dabei hatte sie einen Nachdenklicehn Ausdruck im Gesicht, welchen Geist oder Djinn sie dafür jetzt genau rufen sollte.

Rosered_Strauss
26.10.2013, 22:37
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir warf Cyli einen längeren Blick zu, nickte jedoch schliesslich. Er wandte sich von ihr ab und dem Leichenhaufen zu. Bei den Zwölfen, das würde keine angenehme Arbeit werden. Ganz und gar nicht. Er schluckte kurz, griff dann jedoch beherzt nach dem Arm des menschlichen Körpers. Sofort wallte Übelkeit in ihm auf, als sich einige Insekten fluchtartig auf ihm zu bewegen begannen - doch er legte sich ins Zeug und zog die Leiche unter der Ansammlung hervor. Er förderte einen Mann zu Tage, der wohl zu Lebzeiten einmal ein kräftigerer Thorwaler gewesen sein musste - jedoch sah er deutlich wilder aus als die Seefahrer, die er bisher angetroffen hatte. Zwar nur noch schwach, aber immer noch vorhanden, waren einige Zeichnungen zu sehen, die der Tote auf seinem Leib trug - etwas, was ihm wie eine rituelle Körperbemalung vorkam. Auch ein langes, filziges Haupthaar samt stattlichem Bart umrahmte die groben Gesichtszüge des Mannes. Womöglich war dies ein Angehöriger eines der unzivilisierteren Volksstämme der Nordregionen... Er wuchtete den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn zu dem designierten Platz, während ihm der Gestank des Toten unaufhaltsam in die Nase stieg.

Er riss sich zusammen und legte ihn so behutsam wie möglich ab, als er sich noch mit äusserlicher Ruhe die Insekten abklopfte, während er sich anschliessend ein wenig Leichensaft abzuwischen versuchte. Dies gelang ihm jedoch nicht wirklich, denn die Übelkeit meldete sich mit aller Macht zu Wort. "... entschuldige mich einen Moment..." meinte er leise, als er zu an den Rand des Nebenraumes ging und sich dort in eine Ecke erbrach. Zwar war der Gestank in diesem Raum noch um einiges schlimmer, aber sich vor den Anderen zu erbrechen - sich vor Cyli zu erbrechen - das wollte er sich nicht zugestehen. Als sein Magen mit seiner Rebellion fertig war, blieb er noch einige Momente stehen, um rasselnd Atem zu holen. Er wischte sich noch kurz den Mund ab, als er sich zurück zu den Anderen begab. "Brauchst du noch lange?" fragte er Cyli, die gerade über den Kreis gebeugt stand und sich diesen näher besah. Er blickte zu den Anderen, als er immer noch mit schwacher Stimme vor dem Leichnam zu sprechen begann: "Boron, Herr, wir bitten dich: Nimm diese Seele zu dir und geleite ihn in das Reich des ewig währenden Schlummers. Egal, was er im Leben getan haben mag - ein solches Ende verdient man nicht. Zeige ihm deine Gnade und lasse Golgari ihn in dein Reich geleiten." Er machte eine kurze Pause, auch, um erneut Luft zu holen und die Übelkeit weiter zurück zu drängen. "Praios, König der Götter, Gott der Könige: lasse deine reinigenden Flammen jenes Übel von ihm weichen, dass ihm hier widerfahren ist. Möge dein zorniger Blick auf den Frevler fallen, der dies zu verantworten hat, und ihn die gebührende Strafe für sein Vergehen erleiden lassen."

Nach diesen Worten bedeckte er ihn mit den Kleidern, die der Adlige geholt und beiseite gelegt hatte, und legte die Fackel darauf. Es dauerte nur ein paar Sekunden, bis die Kleidung Feuer fing, und ab da breitete sich das Feuer mehr und mehr aus, bis es den Mann schliesslich eingehüllt hatte. Das Geräusch brennenden Fettes erfüllte nun die Luft, während Safir einige Schritte zurück getreten war und nun nahe Cyli stand. Er schien sich dessen jedoch nicht bewusst, denn er fügte leise (und eigentlich nicht für fremde Ohren bestimmt) auf Tulamidya an: "Ich kenne dich nicht, aber ich schwöre bei den Göttern: Ich werde denjenigen Bluten lassen, der das zu verantworten hat. Chrr'kss phssh'ha shazz." Bei den letzten Worten lief es Cyli kalt den Rücken herunter - denn was Safir dort vor sich hin flüsterte - für die Anderen durch den 'Lärm' des Feuers nicht hörbar - waren ganz klar Wörter, aber ganz gewiss nicht von einer Sprache, die sie kannte. Er zischte beinahe wie eine ... Echse.

K.B.Dwarf
26.10.2013, 23:58
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngMissmutig und mit einem eklig klebrigen Geschmack auf der Zunge beäugte er die Szenerie. Nach dem sich Cylithia von den Bannkreisen abgewandt hat probierte er mit der Solle seiner Stiefel die Kreidespuren zu verwischen. Die Toten waren eine Sache und ließen ihn kalte, bis auf seinen Magen. Doch das was sich auf den Boden zeigte erregte ein deutliches Unbehagen in ihm.
Leider schienen diese hartnäckig am Boden zu haften und wollte sich nicht von diesen lösen. Dies verstärkte nur sein Unbehagen und er zog seinen Wasserschlauch hervor und lässt darauf ein Teil von dessen Inhalt auf den Boden nieder plätschern. Erneut rieb er mit dem Hacken über die Zeichen und teilweise lösten diese sich vom Boden. Aber rasch wurde ihm klar, dass er die Zeichen nie völlig zerstören könnte.
Das Gefühl fern von diesem Ort zu sein zeigte sich deutlich in seinen Gesichtszügen. Es war keine Angst, sondern mehr die Tatsache hier seine Seele verlieren zu können. Er blickte zu den dreien die nun die menschlichen Überreste einer armen Gestalt verbrannten, worauf er zu Treppe nach oben Schritt. Der Rauch folgte ihn nach oben und sammelte sich im Dachstuhl des Hauses. Wenn der Kadaver lange genug brennt würde spätestens in einer Stunde das Reetdach, durch den Ruß, in Flammen auf gehen, nach Feanwulf erachten.
Er blickte sich dann kurz um, als habe er das Gefühl beobachtet zu werden. Mit einem Schluck aus einer Tonflasche die an seinem Beutel baumelt versucht er sein inneres zu beruhigen. Langsam hoffte er die drei würden langsam mit dem was sie da unten tun fertig werden.

Rosered_Strauss
27.10.2013, 01:14
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir stand noch ein paar Augenblicke vor dem Brennenden, als er sich schliesslich zusammen riss. "Gehen wir hinauf. Hier ist kein Ort, an dem man verweilen sollte." meinte er zu den Anwesenden und machte sich dann schnellen Schrittes in Richtung Treppenaufgang. Die anderen Beiden - Elza und Cylithia - liessen nicht lange auf sich warten und folgten ihm gleich nach. Während er die Treppenstufen nach oben ging, hielt er sich erneut vor Augen, was sie dort unten vorgefunden hatten. Er nahm sich fest vor, seinen Schwur einzuhalten und denjenigen für seine Taten zur Verantwortung zu ziehen. Schliesslich traten sie aus dem Keller hervor und befanden sich nun in der Stube, die immer noch unverändert vor ihnen lag. Nun befanden sie sich alle wieder ausserhalb des Kellers, aber keiner mochte wirklich ein Wort darüber verlieren. Er sah seine Gefährten der Reihe nach an. In jedem Gesicht las er die ähnlichen Emotionen, die auch er selbst verspürte. Er trat einen Schritt ans Fenster und genoss es, mit einem tiefen Zug die frische Luft einzuatmen. Er drehte sich um und lehnte sich gegen die Wand. "Also?" war alles, was er in die Runde warf.

Ironhide
27.10.2013, 01:28
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
"Nichts also, es gilt noch immer zu klären, wer dieser Asfaloth ist, bzw was damit bezweckt werden sollte."
Unten hatte Elza keine Antwort darauf bekommen, aber heir wandte er sich damit weider an die Maga. Das sie eigentlich Besuch bekommen sollten, hatte Elza nicht vergessen, weswegen er während er sprach zu Safir trat, das fesnter schloss und ihn vom selbigen einfach wegschob. "Wir bekommen noch Besuch und ich denke die werden sie erkennen, asl einie der nicht zu ihnen gehört." Dann ging er wieder in den Raum hinnein, darauf achtetn das er sich weit genug von den Fenstern entfernt hielt. "Und bevor die hier auftauchen, will ich gerne wissen, was unsere geschäzte Adepto Minor uns darüber verraten kann. vielleicht hilft uns das weiter."
Elza versuchte dabei alles was unten sonst noch passiert war, auszublenden. Es gelang ihm auch sehr gut, wie er fand.

K.B.Dwarf
27.10.2013, 21:44
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngFeanwulf stand abseits als er die drei und ihr tun beäugt. Das herrische Auftreten des Adligen wurde ihm dann auch nun zu wider. Er hat schon häufig gesehen wie diese handelten und was für eine Macht ihnen zu Verfügung stand. Doch diese waren auch wesentlich prunkvoller, trugen reichverzierte Stoffe und hatten auch deutliche Insignien der Macht. Aber für ihn brauchte es mehr als nur einen Stand. Man muss was geleistet haben um seinen Namen gerecht zu werden und seinen Wort Gewicht zu verleihen. Am Anfang war es für ihn ein leichtes darauf einzugehen doch das nun gezeigte Auftreten ist ihm dann doch unangemessen für ein unbeschriebenes Blatt. „Woher wollt ihr wissen, dass wir noch Besucher erwarten?“ Warf er den Adligen entgegen. Man konnte es als Vorwurf deuten, doch dies schien eher weniger Feanwulfs Absicht zu sein. „Und ich kämpfe dann lieber ihm Freien bevor mein Kopf umhüllt ist vom Rauch wie der Schädel Hyrsir.“ Dabei deutet er mit seinen Axtkopf auf den Qualm der von unten aufsteigt. „Und ich werde selbst dafür Sorgen das dieser verfluchte Ort gänzlich in Flammen aufgeht.“ Bei letzteres hörte man den ernst mit den er es aussprach deutlich heraus.
Sein Blick löst sich von den Adligen Elza, der nicht erfreut zu sein scheint, als dieser so unverblümt von einem niederen Menschen so direkt angesprochen wird. Eine unverrückbare Nachdrücklichkeit spiegelt sich in seine Miene wieder als er zu Safir und Cylithia blickt. „Macht schnell was auch immer ihr vorhabt.“ Gab er den beiden dann entgegen. Dann ließ er seine Axt in die Schlaufe am Gürtel zurückgleiten. Seine Augen wanden dann wieder zum Adligen. „Hier in Thorwal sprechen nur die Taten für einen.“ Es lag weder ein Jähzorn noch eine gewisse Freundlichkeit in den Worten. Eher hörte es sich wie ein väterlicher Rat an, bevor er sich wegdreht und beherzt den Riegel der Tür zerbarsten ließ, als er die Tür mit einem tritt öffnete. Nur er weiß ob er damit was bezwecken wollte oder nicht. Draußen lag nun ein dünner Nebelschleier über den Boden, während er die kühle Luft einsog.

Janoko
27.10.2013, 22:04
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia war froh aus der Kammer heraus zu sein. Das der Adlige so darauf erpicht war zu erfahren wer Asfaloth war machte sie ein wenig stutzig, immerhi wusste jedes Kleinkind, das die Götter Gegenspieler hatten. "Wenn du dich gedulden kannst... ich muss noch etwas machen", sagte sie und blieb oberhalb der Treppe stehen. Sie blickte hinab und seufzte, der rauch war nicht garde etwas was ihnen Half, jedoch war es ihre Aufgabe den Raum zu versiegeln, nicht nur damit man später investigieren könne, was da denn wirklich vorgefalen war.
Sie begab sich zu ihrem Rucksack und holte darauß ein weißes Gewand hervor, das sie sich überstreifte. Ebenso zog sie ihre Schuhe aus und kehrte mit einem Stück Kreide zurück. Sie hockte sich hin und begann selber einen Kreis zu zeichnen, jedoch kein Heptagramm, sondern 'nur' ein Pentagramm. Es trug nicht so viele Schriftzeichen wie die Bannkreise eine Etage tiefer. Nicht darauf achtend das die anderen irh wohl komische Blicke zuwarfen schritt sie von ihrem Werk und suchte im Hof Steine zusammen. Mehrmals kam sie wieder in den Raum und legte diese, zu einem Haufen geschichtet, in die Mitte des Pentagramms. Schließlich kniete sie sich neben den Kreis und begann zu sprechen. Safir verstand die ersten Worte nur, weil sie nicht zur Formel gehörten. "Hoffen wir das es hier einen gibt!", hatte sie auf Tulamidya gesprochen, ehe sie tief Luft geholt hatte und für alle verständlich sprach. "Eine Opfergabe lege ich dar, in Demut und Verständnis, einen Diener deines Elementes, bringe mir da und erscheine, oh Sultan der Elmente!"

Kaum das sie geendet hatte klirrte der Steinhaufen und verschmolz, wurde größer und schließlich sschwebte eine graue massiv wirkende Gestalt vor der Maga. Cyli lächelte schwach als sie aufstand. "Grüße.", sie neigte kurz ihren Kopf und erwartete keine Antwort. Erzdschinne waren nicht dafür bekannt, jemals ein Wort vons cih aus zus agen außer man stelle expliziete Fragen, die sie beantworten mussten und nicht mit einen Nicken oder Kopfschütteln abwickeln konnten. "Unter diesem haus ist ein Raum in dem ein Feuer brennt, es verzehrt die Sterblichen Überreste eines Mannes. Ich möchte das ihr diesen Raum versiegelt.", der Dschinn gab keinen Wort von sich, jedoch verschwand er und tauchte etliche Minuten später wieder auf. "Gibt es einen anderen Zugang zu diesem Raum als diesen hier?", fragte sie vorsichtshalber nach. Ein Nicken als Antwort. "Versiegelt auch diesen. Niemand soll emhr in diese Kammer kommen", erneut verschwand der Dschinn und erschien etliche Minuten später. "Ich danke euch.", Cylithia lächelte den Erzdschinn an und dieser zerbröckelte krachte polternd auf den Boden, durchschlug diesen und evrschwand wieder in der Erde, bis er wieder teil des gesteinswurde das unter dieser lag.

Cylithia blickte die anderen an und ging nicht auf die Verblüfften Blicke ein. "Asfaloth ist die sich ständig Wandelnde. Ihr Göttlicher Gegenpart ist Tsa, ich hoffe ihr habt wenigstens von dieser gehört", sie gab jedem einen Blick, bevor sie fortfuhr. "Die natur der beiden Kreise in der nun verschlossenen kammer ist... etwas was mir nie begegnet ist, jedenfalls nicht in verbindung mit dem Namen der Erzdämonin. Doch es sind bannkreise um etwas zu halten. Und der name der Mutierenden kann nur bedeuten das schäußliches damit bewerkstellig wurde.", fügte sie an und seufzte vernehmlich. "Ich fürchte, jemand hat hier Experimente im Namen der Erzdämonin ausprobiert und... eventuell etwas gerufen, weil ansonsten zeichnet man soetwas nicht"

Ironhide
27.10.2013, 22:51
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza blickte ernst zu dem Thorwaler, und sprach den in der Tür stehenden Mann an, als Cyli mit ihre versiegelung geendet hatte und der Erzdschinn wieder verschwunden war. Er sprach mit der ähnlichen Tonlage, wie es Feanwulf zuletzt getan hatte.
"Ihr hört entweder schlecht zu, oder denkt einfach nicht nach weil ihr nur 'Taten' sprechen lassen könnt, da euch der Alkohol zu Kopf steigt und euch das denken vergessen lässt." Das Wort Taten betonte Elza besonders, denn so ausfallend wie Feanwulf grad wurde, schein er entweder wirklich nicht in der Nacht zugehört haben, oder aber er konnte den eigentlichen Grund ihres Wegs hier her nicht verstehen. "Es sollten Leute entführt werden und hier her gebracht werden. Und die Rede war, das sich um selbige dann gekümmert wird. Wo also sind diejenigen die sich um diese Leute denn gekümmert hätten? Irgendwer muss hier noch sein, hier her kommen. Also zügelt endlich eure Zunge mit solch fehlgeleiteten Aussagen. Und auch werden wir das Gehöfft hier nicht anzünden, bevor diejenigen nicht hier sind. Ich will wissen was hier vor sich geht und ganz bestimmt niemanden mit einem Feuer warnen, damit mir diese Leute durch die Finger gleiten. Und ihr werdet nicht kämpfen können, wenn hier alles in Flammen steht. Soweit solltet ihr doch selbst schon Gedacht haben."

Damit ließ Elza den Mann auch stehen udn wandte sich an die Adepta: "Danke für diese Erklärung, Cylithia. Ich muss zugeben das ich dies zum ersten mal gehört habe. Über Erzdämonen sprach man bei uns nicht, mein Vater verbot es auch nur die Namen in den Mund zu nehmen. Verzeiht daher meine Unwissenheit." Elza versuchte dabei wieder freundlich zu wirken, sogut es die Situation zulassen würde. Während der Beschwörung, war Elza ruhig, war beeindruckt von dem Dschinn und hatte ihn ehrfürchtig angesehen. Sowas sah man immerhin nicht alle Tage.
"Was ihr sagt, gefällt mir gar nicht und ich denke, es sollte weiter Untersucht werden, sobald Zeit dafür ist. Die Praioskirche dürfte sich doch sehr wohl hierfür interessieren. Sofern sie da wieder rein kommen und ihr der gleichen Meinung seid, Adepta."
Elza War wirklich inetessiert daran, das aufzuklären, was hier vor sich ging. Er wusste das Cyli nicht unbedingt erfreut sein würde, wenn sie zu der Praioskirche gehen sollte. Daher fragte er sie auch. Aber es galt ja noch das eigentliche Verbrechen, weswegen sie hier her gekommen waren, aufzuklären.

Rosered_Strauss
27.10.2013, 23:07
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngEs war zwar bereits das zweite Mal, dass Safir Cyli beschwören sah, doch es war genauso eindrucksvoll, wie er es in Erinnerung hatte - womöglich sogar noch eindrucksvoller, baute sich doch eine beinahe übermannesgroße Gestalt aus Fels vor ihr auf. Sie schien humanoid zu sein, doch war kein Gesicht zu erkennen. Und doch schien es jedem, als würden sie unverwandt von der Gestalt angestarrt werden, die Cyli herbei gerufen hatte. Sie konnten nicht genau sehen, was der Dschinn genau tat - doch sie spürten seine Handlungen, als der Boden unter ihren Füßen zu erzittern schien. Als die Maga den Dschinn wegsandte, sah Safir dem ganzen traurig nach. Er hatte von ihr schon erfahren, dass ihm diese Dschinne keine Wünsche erfüllen würden. 'Es sind eben doch nur die Sagengestalten, die so etwas vermögen...' dachte er sich - was ihn jedoch nicht weniger ehrfurchtsvoll stimmte. Er wandte sich wieder an die Runde. "Es dürfte schwer werden, einen Geweihten des Praios' hierher zu bitten - immerhin wäre der nächste Tempel etliche Meilen entfernt. Bis diese hierher kommen könnten, wird dieses Versteck schon längst als zerstört erkannt werden - ganz zu schweigen davon, dass sie ohne magische Hilfe nicht mehr hinein kommen. Und kein Praiot würde jemals die Anwendung von Magie zulassen wollen - es widerspräche ihrem Glauben." Mit diesen Worten beteiligte er sich erst einmal nicht weiter an der Diskussion und trat einen Schritt ins Freie - als er erstarrte.

Schnell wich er wieder in die Tür zurück und raunte ein "Runter!" Als er erst nur verständnislose Blicke erntete, untermalte er seine Aufforderung mit einer energischen Geste. "Tut, was ich sage! In Deckung!" Er lugte am Türrahmen vorbei zu dem Baum, der einsam inmitten des angrenzenden Ackers stand. Dieser stand zu weit weg, um genaueres zu erkennen, aber eines war klar ersichtlich: etwas saß auf dem Baum. Etwas, dass die Götter niemals in ihrer Schöpfung hervorgebracht hatten. Das Wesen war annähernd zwergengroß, wenngleich eher dürr und von nicht ersichtlichem Geschlecht. Seine Füße krallten sich an einen Ast, während die Arme in fledermausartigen, ledrigen Schwingen endeten. Der Kopf hingegen war eine grausige Mischung aus Tier und Mensch - Fell, glatte Haut, tierische und menschliche Züge mischten sich zu einem grotesken Scheusal, das mit übergroßen Augen in ihre Richtung blickte. Gerade in dem Moment, als sie alle in Deckung gehuscht waren und einen Blick nach draussen warfen, erhob sich das Wesen mit kräftigen Flügelschlägen und begann, höher und höher zu kreisen. Erst, als es nur noch als kleiner Punkt am Himmel zu sehen war, erhob Safir wieder seine Stimme. "Dieses... Ding. Es hat uns beobachtet - schon seit dem Weg hierher. Ich dachte mir, dass es etwas zu groß für einen Vogel wäre, war mir aber nicht sicher... aber jetzt... jetzt erkenne ich diesen Schemen wieder."

K.B.Dwarf
28.10.2013, 18:21
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngMit einem unfreundlichen Blick schaute er über seine Schulter, als Elza hin verunglimpfte. Die Schmälerung seines seins nahm erfüllte ihn mit einem gewiesen Zorn. Nicht nur da der Adlig seinen spröden Ratschlag nicht annahm und ihn schmähte als ein nichtsnutziger Säufer, sondern auch damit begann ihm Anweisungen zu bellen. Als dieser dann nun nach außen trat sagte er etwas auf Thorwalsch, was sich weniger freundlich anzuhören mag.
Draußen strich er mit seiner Handfläche über den Tau bedeckten Rassen, um dann seine Lippen zu benetzen. Durch das milchige Glas vernahm er das sich etwas ungewöhnliches in dem Haus regte. Neugierig blickte er in den Raum, als er sich wieder vor die Tür stellte. Er hat gesehen dass die Adapta Minor, wie sie gelegentlich genannt wurde, was vorbereitet hat. Irgendwie hat er es schon geahnt dass dort ein Zauber ausgearbeitet wurde. Doch dass dieser so atemberaubend wird hätte er sich wohl nicht in seinen kühnsten Träumen ausgemalt. Der Respekt gegen über Cylithia stieg rapide an, da er eine solche Machtdemonstration selten gesehen hat. Aufmerksam folgte er der prozedur, jede Handlung verfolgte er Aufmerksam, auch wenn er nicht im Entferntesten versteht wie dies alles funktioniert. Als dann dieses Schauspiel beendet war besinnt er sich zurück und wendet sich ab mit den Worten. „Wenn das alles war können wir diesen verfluchten Ort in Schutt und Asche legen.“ Eine gewisse Verachtung lag in diesen Worten. Er entsinnt sich auch an die Worte des Adligen, worauf er missmutig eine grimmige Miene zog. Mit einer Hand kramt er in seinen Lederbeutel am Bund und zog seinen Feuerstein hervor sowie seine Axt und ging in zum Ansatz des Reetdaches. Aber der Ruf von Safir ließ ihn stocken und Feanwulf begann damit nach dem Feind zu schauen. Doch er sah nichts auf Anhieb bis seine Augen an dem Baum hängen blieb. Er sah dort eine Gestalt von geringem Wuchs, er konnte es auf kein Tier ein ordnen und wusste mit diesen Ding nichts anzufangen. Als er dann einen Schritt darauf zumachte, breitet es darauf seine Schwingen aus und erhob sich in die Lüfte. Ohne Regung und beraubt von seinen Handlungen beäugte er diese widerliche Gestalt als diese weit oben in den Lüften verschwand. „Bei Swafnir!“ Begann er auf Thorwalsch, um dann auf Garethi fortzufahren und hinter sich zu blicken zu den anderen. Die nun aus dem Haus hervor lugten. „Was war das?“ Und deutet dann auf den Baum an dem die Bestie hing.

Janoko
28.10.2013, 19:01
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia wischte sich behutsam Safirs Hand von der Schulter. jedoch nicht weil er sie nicht anfassen sollte, sondern weil sie selber wusste was ihn dazu gebracht hatte und es instinktiv auch getan hätte. "Das ist etwas, was keiner der Zwölfe jemals zu denken gewagt hat, auf dem Anlitz ihrer Welt wandeln zu lassen.", meinte sie schließlich zu Faen und stand auf um in den Himmel zu blick wohin diese Kreatur verschwunden war. "Ich fürchte, wir ahben soeben eines der kreaturen gesehen, die dort unten erschaffen worden sind. Kinder Asfaloths", sie schauderte und deutete mit ihrem Stab in den Himmel auf dei Kreatur, die immer noch wie ein Assgeier ihren Kreis über ihnen zog. "Es besteht aus mehr als einem Tier...", sie kam nur nicht auf das genaue Wort - oder aber vermied es spezifisch zu werden.

"Ich denke es ist un erreichbar für uns von hier, aber Safir, du sagtest es ist uns gefolgt? von Thorwal aus?", die Maga wurde nachdenklich und schüttelte den Kopf. "Es ist ein Spitzel. Jemand weiß, das wir und nicht die Söldner hergekommen sind...", sagte sie dann langsam und eine unrationale Angst machte sich in ihr breit - es war dämonischen ursprungs, als konnte es nicht hasrabals Diener sein. Das ließ sie einerseits erleichert sein, andererseits hieß das, das jemand Mächtig genug war um solch abstoßende Magie zu wirken.

Rosered_Strauss
28.10.2013, 20:04
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir nickte nur auf Cylis Frage hin, während er - ein wenig widerwillig - einen Schritt von ihr zurücktrat. "Da bin ich mir sicher - leider." meinte er daraufhin. Auch in seinem Magen bildete sich ein eisiger Klumpen, als Cyli ihre Schlussfolgerungen darlegte. Unwillkürlich rückte er sich seinen großen Rucksack zurecht. "Ich denke, wir sollten zurück in die Stadt." wandte er sich anschliessend an die versammelten Gefährten, die immer noch hin- und her gerissen waren zwischen der Ehrfurcht vor dem gerade eben beschworenen Erzdschinn und dem Grauen, dass die gerade gesehene Monstrosität in ihnen allen auslöste. Safir selbst schaffte es zwar, seine Mimik im Griff zu behalten und seine Nervosität nicht nach aussen zu tragen, aber dass er erbleicht war konnte auch ein meisterhafter Lügner wie er nur schwerlich verbergen. "In der Stadt kann zumindest dieses... Ding - oder etwas vergleichbares - nicht gefahrlos durch die Straßen wandern."

Er stellte sein Gepäck auf einem Tisch ab, um die restlichen beiden Fackeln daraus hervor zu holen. Mit einem Blick über die Schulter sagte er zu Feanwulf: "Brennen wir diese Hütte nieder. Über einem derartigen Keller wird niemand gelebt haben, dem wir damit schaden würden... Und ich finde ebenfalls, wir sollten das Ganze hier endgültig zu Ende bringen!" So zündeten sie ihre letzten Fackeln an, während Cyli und Elza sich aus dem Haus begaben. Fean und Safir folgten nach, nachdem sie innen einige Brandherde schufen, von denen sich das Feuer nach und nach ausbreitete. Es knisterte und knackte, als die Feuchtigkeit unbarmherzig aus dem Holz getrieben wurde und das Haus zu qualmen begann. Safir warf noch einen Blick darauf, bevor er sich abwandte. "Hier sind wir fertig." meinte er mit hörbarem Abscheu in der Stimme, denn gerade hatte er sich noch einmal die Abartigkeit ihres Fundes hier vor Augen geschlichen.

Ironhide
29.10.2013, 14:34
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Elza tat zuerst aus falscher Annahme, was Safir verlangte. Er dachte, der Wundheiler hätte diejenigen erspäht, die er anzutreffen hier gehofft hatte, um sie der Gerechtigkeit zuzuführen. Auch er spähte hinaus. Und bei allem was ihm lieb und teuer war, so etwas hatte er noch nie im Leben gesehen "Bei allen Zwölfen...", presste er zwischen den Lippen hervor. Das Geschöpf, welches Elza anstarrte, erhob sich in die Lüfte.
Selbst der Adlige blickte dem Wesen nach, als es zum Himmel entfloh. "Ich weiß es beim besten Willen nicht, so etwas habe ich noch nie gesehen...", antwortete er dem Thorwaler. "Bei Praios, wer immer dieses Wesen auf die Welt losgelassen hat, kann nichts Gutes im Schilde führen." Schließlich wandte er den Blick ab und richtete ihn auf die Dinge, die vor ihnen lagen
"Wenn es uns gefolgt ist, dann... " Elza sprach nicht weiter, den die Erkenntnis ließ ihn verstummen. "Und ja, Cylithia, du hast recht, es scheint ein Spitzel zu sein.“

Selbst Elza war nun der Meinung, dass man diesen Ort in Brand stecken könne – Praios würde ihn schon reinigen mit seinen heiligen Flammen. Er verließ mit der Maga die Räumlichkeiten, während Safir und Faenwulf sich daran machten, die Fackeln an geeignetes Material zum Niederbrennen zu bringen. Es würde brennen und das war alles was nun noch zählte. Er nickte zustimmend, als Safir vorschlug zurück zur Stadt zu gehen, denn hier würden sie nicht mehr auf irgendjemanden treffen.
Ihre Abreise war schnell. Jeder schien hier weg kommen zu wollen und das nun lichterloh in Flammen stehende Gehöft wurde langsam kleiner, die Rauchsäule jedoch würde man noch Meilenweit sehen.. Elza brach dann nah kurzem Moment als erstes das Schweigen und wandte sich an Safir. "Sagt, wann habt ihr das... die Kreatur das erste Mal bemerkt? Tatsächlich schon bei unserem Aufbruch?" Der Wundheiler hatte das zwar schon gesagt, doch Elza wollte noch einmal die Bestätigung haben und gleichzeitig das grimmige Schweigen durchbrechen, da die Gruppe erfasst hatte.. "So etwas ist mir in der Tat noch nie untergekommen, ich denke auch sonst noch niemanden, oder?"

Rosered_Strauss
29.10.2013, 17:24
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir nickte nur auf die Frage Elzas hin. "Ganz Recht, euer Wohlgeboren. Auf dem Weg hierher - ich meine, dass es bereits nach den ersten Meilen waren - bemerkte ich einen ungewöhnlich großen Schatten hoch oben in den Lüften. Ich nahm jedoch an, dass es sich - wenngleich um einen ungewöhnlichen - Vogel handeln würde, immerhin bin ich hier ortsfremd. Doch es liess mich etwas stutzig werden, als ich den Schatten immer wieder bemerkte. Zuerst hielt ich es für verschiedene Vögel der gleichen Art, aber jetzt... jetzt bin ich eines besseren belehrt worden. Der Schemen, den ich sah, ist zweifelsohne der jener Kreatur gewesen." Während er sprach, hatte er seinen Rucksack abgenommen und förderte ein ledernes, langes Bündel zu Tage, dass er nun gut Griffbereit so positionierte, dass es aus dem Rucksack hinaus ragte.

"Und nein..." fuhr er fort, als er sich den Rucksack wieder umschnallte und sich einige widerspenstige Haarsträhnen aus dem Gesicht strich, "... ich habe solche Kreaturen auch noch nie zuvor gesehen. Und darum bin ich eigentlich auch recht froh." Er sah sich etwas unbehaglich um und wandte den Blick immer wieder gen Himmel. Im Moment war dort allerdings neben den dunkeln Wolken, die erschreckend schnell aufzogen und die Sonne bald verdeckt haben würden. "Bei den Zwölfen." brummte er. Er warf noch einen Blick über die Schulter zum nunmehr vollständig von Flammen eingehüllten Haus. "Wir sollten uns beeilen, meint Ihr nicht? Das Feuer wird bestimmt bald neugierige Augen anziehen."

Janoko
29.10.2013, 18:49
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Es ist acuh gut das ihr sowas noch niemals gesehen habt", schnappte Cyli, merklich bissig dazwischen. "Solche Zauberei ist nicht umsonst verboten. Selbst die SChwarze Gilde duldet diese Art nicht.", knurrte sie und man konnte sich denken was sie von dieser hielt, den die Schwarzen waren bekannt dafür etliche moralisch verwerflichen Zauber zu tollerieren oder gar zu praktizieren. "Es ist nicht umsonst etwas das man nicht wissen soll, um keinen Preis und es erfüllt mich mit Sorge", meinte sie dann etwas weniger bissig und wieder diplomatischer, da sie wusste das sich viele nicht darum scheerten was die Gilden der magier so unter einander für Ränke und Zänke hatten.

Missmutig blickte sie zu Safir, als er das längliche Lederpakett hervorzog um es griffbereit zu haben. Es erinnerte sie nur daran das er ihr nicht die Wahrheit über sich erzählt hatte, aber das hieß nicht das sie es nicht gut hieß. Wenn er kämpfen konnte und nicht nur Wunden versorgenw ar das allemal besser wenn sie einem solchem... Vieh gegenüberstanden. "Und was machen wir, wenn wir wieder in Thorwal sind?", fragte sie mehr sich selber und begann sich selber eine Antwort zu geben "Nun, man könnte bei dem Wirtshaus vorbeigehen und den... Moha und den Fjarninger dennoch befragen... wenn sie denn aufgewacht sind. Nur bezweifle ich das sie noch irgendwo dort sind, immerhin sidn wir einen hlaben tag her gewandert, haben etliche Stunden in diesem... abscheulicehn Haus verbracht udn werden jetzt erneut für einen halben tag auf dem Weg sein..." Plötzlich und ohne Vorwarnung ließ sich ein lautes und evrnehmliches Grollen hören, das ihre Begleiter alle aufschrecken ließ, da es sich anch einem hungrigen Tier anhörte. Die maga errötete und lächelte verlegen.

K.B.Dwarf
29.10.2013, 20:28
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngAls er nachhinten schaute blickte er in die Sorgenvollen Mienen von allen dreien und könnte nur auf ihre Antworten nur bedächtig nicken.
Mit dem Feuerstein schrappt er über die Axt und ließ ein paar Funken auf die Fackeln überspringen die Safir hielt. Die andere entzündet er dann kurzer Hand mit der von dem Wundheiler. Beide trennten sich von einander und suchten sich verschiedene Punkte aus wo die Zerstörung ihren Lauf nimmt. Er selbst zündete die Kleidungen an und machte auch den einen oder anderen kleineren Gegenstand zu Feuerholz mit seiner Axt, bevor er es vom Feuer umschlingen lässt. Nachdem er damit angefangen hat steckt er seine Fackel in Reetdach und deutet mit einem nicken zum Ausgang Safir, dass es nun Zeit ist zu verschwinden.
Nach einigen Schritten weg vom Haus atmet Feanwulf tief durch und füllt seine Nüstern mit der frischen kühlen Luft des Nordens. Er fühlt sich erleichter das nun dieser Ort bald nicht mehr sein wird. Auch wenn er wusste das in einigen Monaten dieses Land an eine thorwalsche Familie übergeben wird. Denn bewirtschaftetes Land ist zum Teil rare in diesen Land und wahrlich begehrt von vielen. Es würde auch nichts bringen wenn er über diesen Vorfall berichtet, da der Übermut seines Volkes die Gefahr vergessen ließ. Dann gab es da noch die Wettfahrt, die er nicht verpassen wollte. Er würde im alles in der Welt probieren angeheuert zu werden.
Mit Sorge blickte er kurz gen den Himmel und suchte diesen kurz ab, bevor er zu den anderen blickte die anscheinend auch vorerst Ratlos waren. Aber eins stand für alle anscheinend fest, zurück nach Thorwal, in die Stadt. Während aber noch über das Ziel in der Stadt entschieden wurde stand es für ihn schon fest, was er auch mit kräftiger Stimme kund tat. „Ich werde anheuern, egal unter welchen Hetmann.“ Kurz lugte er noch mal gen den Himmel, als Safir eine Lederbündel hervorholt, was Feanwulf für einen Schlechtwetterumhang im ersten Augenblick interpretiert. Ihm fielen nun auch die Unwetterwolken auf. Es erfreute sein Herz nicht, doch nahm er diese Tatsache hin, da es gegeben war für diese Jahreszeit.
Innerlich fühlte er sich unwohl von dieser Kreatur beobachtet zu werden, dennoch widerstrebte es ihm dies nach außen zu tragen und dafür eine harte grimmige Miene aufzusetzen. Er begann dann mit zügigen Schritt voran zuschreiten, dabei blickte er kurz nachhinten und passte dann seine Geschwindigkeit den Marsch der anderen an. Auch wenn sie sich bei der Rückkehr in Thorwal trennen würden, wollte er sie nicht hier zurücklassen. Er wusste nicht warum er so dachte, da er nun mit diesen Menschen nichts mehr zu tun hat. Oder vielleicht doch, wird sein Schicksal länger mit diesen gebunden sein? Hat Swafnir was mit ihnen geplant?

Ironhide
01.11.2013, 16:24
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Auch Elza war ebenso wie Safir der Meinung, das sie zwischen sich und dem Feuer Abstand bringen sollten. Immerhin hatten sie es gelegt und wer wuste schon ob man sie dafür nicht zur Rechenschaft ziehen würde. Wolken waren währendessen aufgezogen, so schnell das es schon unheimlich war. Es würde sicher bald wieder Regen geben und er hoffte, das es nicht wieder so ein Unwetter sein würde wie die letzte Nacht. "Ob das Feuer bis dahin alles zerstört haben wird?", murmelte er in Gedanken vor sich hin. Das es jemand gehört haben könnte, entging ihm in dem Moment. Elza entging auch nicht, was Safir sich im Rucksack griffbereit zurecht legte. Er sah nicht, was in dem Bündel war, aber in Anbetracht der Vorkomnisse in der Hütte und der Bespitzelung ihre Gruppe durch eben jenes Wesen, glaubte Elza an irgendeine Art von Waffe. Am ehsten ein Schwert. Es kam ihm etwas befremdlich vor - nicht nur weil es ihm eigentlich verboten war - das ein Wundheiler solcher Art Waffen mitführte. Sollte es denn der Wahrheit entsprechen. Leichtes Misstrauen überkam Elza, doch ließ er sich das nicht anmerken. Seine Mine war genauso nachdenkenlich wie eben schon, der kruze Blick auf das Bündel gescha eh ausserhalb des Blickfeldes von Safir. Und bei den Aufkommenden Wolken konnte es natürlich auch sehr wohl möglich sein, das es etwas gegen das schlechte Wetter sein. Er würde es scho noch sehen, sollte die Gelegenheit dazu da sein.

Die Maga reagierte gereizt auf das Thema, sprach von der schwarzen Gilde. Elza horchte auf, verzog das Gesicht etwas, so das er sie fragend ansah. Er überlegte ob er sie weiter danach fragen sollte, doch unterließ dies für den Moment sein. Zu einem späteren Zeitpunkt, sollte es die gelegenhiet ergeben, konnte man ja auch noch reden. Denn wenn selbst die schwarze Gilde solche Art von Magie ächtete, dann war es etwas, was Elza irgendwie mit großer Vorsicht genießen sollte. Weiter Fragen zu stellen, könnte seiner eigenen Gesundheit sehr schaden.
Über die Frage was sie machen sollten, bei der Ankunft, war auch Elza für den Moment ratlos.
"Ich denke, das wir aufgrund der langen Reise zurück, die beiden nicht mehr antreffen werden. Es würde mich doch sehr wundern.", gab er Cyli recht. Und als dann ihr Magen einen nicht zu überhörneden Laut von sich gab, fuhr nicht nru Elza ein Schreck in die Glieder. Erst als er zu der Maga sah, verriet ihm ihr Gesichtsausdruck was er da eben gehört hatte und das ließ Elza ebenso Lächeln. "Du hast recht, Cylithia, auch ich habe einen nicht zu missachtenden Hunger. Ich würde sagen, wir bringen noch etwas Abstand zwischen dem Inferno und uns und rasten dann." Er hatte seinen Hunger bis eben doch tatsächlich ausgebelndet, was er aber mehr unbewusst getan hatte.

Feanwulf sagte dagegen deutlich, was er vor hatte. Er schien nicht sehr erpicht darauf zu sein, dem Ganzen auch nur noch einen Gedanken zu widmen. Verständlich, wie Elza fand. Denn auch ihm jagte es einen Schauer über den Rücken
"Ich muss gestehen, das auch mir die Ideen ausgehen. Derzeit ist das alles eine Sackgasse, wenn wir nicht irgendeinen glücklichen Umstand weitere Informationen zu verdanken haben." Elza fiel dabei die Worte der Maga wieder ein, die sie eben von sich gegeben hatte. Wer auch immer dahinter steckte, hatte sicher auch genug Möglichkeiten, dafür zu Sorgen das sie alle vier sich in Borons Reich wiederfinden würden, sollten sie all zu viel Neugier an den Tag legen. "Und da sich eh alle nur um die Wettfahrt scheren, würden wir auffallen, stellen wir weiter Fragen danach." Das durchatmend des Thorwalers animierte auch Elza dazu, einmal etwas tiefer Luft zu hohlen. Kein Gestank verpestete hier die Luft und es hatte etwas reinliches für seine Lungen. Elza wollte noch etwas weiteres sagen, aber verzichtete dann doch darauf. Auch seine Schritte wurden etwas schneller, Cylithia und Safir taten es ihm gleich und schnell hatten sie alle drei zu Feanwulf aufgeschlossen und entfernten sich von dem Ort.

Rosered_Strauss
02.11.2013, 14:35
Schon bald liess die ungleiche Gemeinschaft das nun brennende Haus hinter sich. Während sie zu Beginn des Weges noch einige Worte wechselten, hing früher oder später jeder dem Gedanken an das zuvor gesehene nach. An das grausame Ende, dass viele dort gefunden hatten. An die abscheuliche Kreatur, die sie gesehen hatten, die wohl irgendwo in den Wolken über ihnen lauerte. Doch auch diese Gedanken verblassten, als sich dunkle Wolken mehr und mehr über ihnen ballten, und schliesslich das Unvermeidliche eintraf: mit einem weithin hörbaren Donnergrollen öffnete der Himmel seine Schleusen, und während Rondra mit Blitzen um sich warf und ihre Schritte Donnerten, sandte Efferd riesige Wassermengen gen Erdboden. So gut es ihnen möglich war, hüllten sie sich in ihre Mäntel und Kapuzen, aber diese konnten auch nicht verhindern, dass sie völlig durchnässt wurden. Sie legten schliesslich eine kurze Rast unter einer mächtigen Kiefer ein, die ihnen zumindest ein wenig Schutz vor dem Regen gewährte. Als erneut ein Blitz die Umgebung in helles Licht tauchte, sahen sie auch deutlich eine schwarze, geflügelte Gestalt, die weit über ihnen kreiste. Ab diesem Zeitpunkt stand es fest: das Ungetüm folgte ihnen tatsächlich.

Doch es bestand keine Möglichkeit, sich des Ungeheuers anzunehmen, dafür hielt es sich ausser Reichweite. Es blieb ihnen schliesslich nichts anderes übrig, als weiter zu marschieren. Spätestens Feanwulf teilte ihnen auch mit, dass der Sturm wohl heftiger werden würde - hier in der Umgebung war dies häufiger der Fall - und mit etwas Glück würde auch die Kreatur durch die Sturmböen gezwungen sein, sich einen sicheren Unterschlupf zu suchen. Doch in dem immer stärker werdenden Regen konnten sie einen eventuellen Verfolger ohnehin nicht mehr ausmachen, zu fordernd war es, dem Sturm überhaupt zu trotzen. Doch sie schritten tapfer voran, denn wenn es eine Möglichkeit gab, die unerwünschten Augen abzuschütteln, dann durch ein Unwetter wie dieses. Und nach einigen Stunden - der Sturm tobte noch immer mit unverminderter Gewalt, wurde jedoch auch nicht mehr schlimmer - gelangten sie wieder nach Thorwal. Sie schritten durch die großen Tore der Stadt und begaben sich unverzüglich zu dem Gasthof, indem sie sich einquartiert hatten. Ihnen allen stand der Sinn nun nach etwas Erholung.

http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir schritt als letztes durch die Türe, die er unverzüglich wieder hinter sich schloss. Er schüttelte sich wie ein nasser Hund und strich sich das Haar zurück, um wieder mehr sehen zu können. "Bei den Zwölfen - da fand ich ja sogar die Khom angenehmer." brummte er, während er seinen Mantel ungerührt auswrang und eine immer größer werdende Pfütze am Boden hinterliess. Das Lederbündel hatte er kurz vor den Stadttoren wieder sorgfältig in seinem Gepäck verstaut, und bisher war er auch nicht darauf angesprochen worden. Schon sah er auch den Wirt auf sie zueilen - das Schlafmittel hatte wohl aufgehört zu wirken. Es war aber auch eigentlich nicht verwunderlich - durch den langen Marsch, den sie hinter sich hatten, war es schon wieder Abend geworden. Er hob die Hand, bevor der Wirt anfangen konnte. "Ich bin mir sicher, wir können alle Fragen klären - aber erst, nachdem wir etwas Warmes zu essen und etwas zu trinken vor uns stehen haben. Bitte." Der Wirt schloss den Mund wieder, besah sich die Helden genauer und nickte dann schliesslich knapp. Er zeigte über die Schulter auf ihren Tisch, der noch frei war - der Rest des Gasthofes hatte sich wieder auf die gestrige Sollstärke gefüllt. Gemeinsam schritten sie zu 'ihrem' Tisch, an dem sie der Zufall - oder war es das Schicksal? - am gestrigen Tage erst zusammen geführt hatte. "So." meinte Safir, als sie alle sich gesetzt hatten. "Irgendwelche Ideen, wie wir mit der Situation umgehen können?"

Ihr habt nun ein wenig Gelegenheit, euch über das Geschehen zu halten. Der Wirt wird bald das Essen vorbeibringen und dann anmerken, dass jemand uns sprechen will. Gemeint sind die beiden Männer, die wir am Vortag gerettet haben: Raluf (der Fjarninger) und Ynu (der Moha). Diese werden sich an euren Tisch quetschen und erfahren wollen, was vorgefallen ist.

Janoko
02.11.2013, 19:35
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Der Regen war gausig. anders als Safir konnte sich die maga nicht einfach wie ein räudiger Hund schütteln. So hingen ihre Haare in nassen Strähnen hinab, aus denen das Wasser nur so hervor tropfte. Sie freute sich schon auf das Essen - sei es Eintopf, Fleisch oder etwas anderes, hauptsache warm. Ungeniet griff sie sich - sie meinte niemand schaute zu irh hin, an den Busen und rückte etwas unter diesem zurecht. Erst als sie Safirs Blick bemerkte lief sie leicht rot an. "Du weiß doch, das hab ich in Kulisk gekauft... auf solch hesindianische Kreativität, wie man in Belhankan gekommen ist.... der Nutzen ist famos!", Sie kicherte verhalten und wischte sich einige haare aus dem Gesicht. "Ihr habt euch doch beschwert das ich damit ein Loch in meinen Geldbeutel gebrannt hätte", stichelte sie und wusste, das Safir ihr dafür zu gerne Wiederworte geben würde, hatte er sie doch schon in der Belhankanischen Kleidung gesehen, die sie meinte. Sie wurde jedoch ernster und der kindliche Schalk verschwand aus ihrem Gesicht und ihrer Stimme.

"Die Situation? Du meinst der tatsache das man uns bespitzelt hat, das man uns beobachtet hat? Glaub mir, ich wurde ihnen liebend gerne Praios Feuer zeigen", knurrte sie. Das sie überhaupt den Namen des Gottes in die hand nahm, der gegen die magie war, ließ darauf schließen das ihre Wut darüber in ihr kochte. Sie hatte sich zurück halten können, den Hof nicht per Zauber in Schutt und asche zu legen, dafür hatte er jetzt anders weitig gebrannt. Sie beugte sich tiefer über den Tisch, näher zu den anderen und hoffte da sie das gleiche taten. "Ich bin mir sicher, das dieses Werk weitreichender ist, als die bloße Entführung zweier... minderzivilisierten... Menschen ist.", sie pausierte einen Moment, " Selbst wenn du Anheuern solltest", sagte sie zu dem stur dreinblickenden Thorwaler, "ich glaube kaum, das sie eine solceh Begleitung als begeherens wert erachten.", sie spiele dabei auf die Chimäre an, die sie zuvor über sich am Himmel gesehen hatten - die die ihnen Gefolgt war. Doch bevor sie weiter ausführen konnte was sie dachte, wurde sie vom Wirt unterbrochen, der eine defitige mahlzeit brachte - Es sah anch Schwein, Kartoffeln und einer Soße aus. Thorhalla brachte dazu entsprechende Krüge. Cylithia verharrte einen Moment, am überlegen ob sie weiter reden sollte, doch der Hunger siegte und so nahm sie Messer und gabel in die Hand. "Wohl bekommts!"

K.B.Dwarf
02.11.2013, 21:46
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngAuf ihren tristen Marsch gen Thorwal zogen rasch die dunklen Wolken vom Meer ihnen entgegen. Alle versuchten sich vor den Regen best möglichst zu schützen. Feanwulf eigener Schutz war spärlich, trotzdem dass er ein Bewohner des Nordens ist. Oder vielleicht war auch das der Grund weshalb er nur seinen Umhang um sich enger schling, der nur wenige Minuten ihm vor dem Regen schirmte. „Ich muss den Stoff wieder einfetten.“ Gab er nüchtern und leise von sich, während sie sich kurz unter den Baum hoffnungsvoll stellten. Doch das Blätterdach über ihnen war bereits völlig durchdrungen vom Nass und Feanwulf dachte den salzigen Geschmack des Meeres auf seinen Lippen zu vernehmen, während er durch nässt sein Haupt zu den Blitzen drehte, die die Götter auf sie herab lassen. Leider registrierte er die Anwesenheit der Kreatur. Er hoffte die Flughäute würden bald reißen und dieser Abscheulichkeit einen jähen Tod bescheren.

Auch wenn die Thorwaler Rondra teils ihre Unabhängigkeit zu verdanken haben, laut dem was er aus Sagen und Erzählungen vernommen hatte, erachtete er diese Gottheit als ein derzeit lästiges Schicksal, während diese immer wieder diese Lande heim sucht mit ihren Blitzen und Stürmen. Aber vielleicht macht ausgerechnet das zu so einem wetterfesten Volk. Feanwulf wusste es nicht, doch zu gern würde er wieder eine einfache bewölkte Nacht vorziehen. Bereits völlig bis auf den Leib durchnässt Schritten sie durchs Tor. Ihm ist dabei aufgefallen das Safir sein Bündel wieder verstaut. Doch das interessierte ihn wenig, sein Hauptaugenmerk gilt der Taverne von letzter Nacht.
Beim durchschreiten hielten sich die Wachen bedeckt in ihren Stuben und wagte es nicht mehr als nur auf die erste Stufe zuschreiten, um kurz die Neuankömmlinge zu beäugen und sie anschließend passieren zu lassen. Die Straßen waren leer und der aufgequollene Boden in den Seitengassen wurde ebenso gemieden von den Huren und ihren Freiern bei den Regen. Alle haben sich unter die schützenden Dächer ihrer Bleiben verkrochen. Nur der Kerzen und der Fackelschein aus den Häusern erleuchtet spärlich den Weg vor ihnen, während ab und an ein Blitz grollend über sie alles hell erleuchtet.

Alle versammelten sich unter dem Vordach der Taverne bevor sie eintraten. Feanwulf zog den Riegel zurück und trat als erster ein. Alles schien so als wäre nichts passiert nur die Mienen von Thorhalla und Raskir verrieten die Sorgen die ihnen die letzte Nacht brachte, während sie zu der Gruppe blickten. Beherzt drückte Feanwulf seinen Bart zusammen, um ihn vom Wasser zu befreien, während er seine Kaputzenhaube vom Kopf streicht und sich anschließend durch ebenso nasse Haar fuhr. Der schicksalhafte Tisch war noch frei, als sei dieser nur für sie Reserviert. Während sich der Hüne umblickte und kurz einer anderen Gruppe zu nickte schreitet Cylithia zielstrebig an ihn vorbei zum Tisch. Die anderen beiden hatten vor ihr zu folgen was er ebenso nun tat.
Als dann der Wundheiler fragte wie sie nun vorgehen wollten gab Feanwulf nur kurz zu verstehen. All dies schnellst möglich zu vergessen. „Wir haben alles getan was zu tun galt!“ Meinte er nur streng darauf als Antwort. Es ist ein Unglück und für ihn ist dieses nun von der Welt getilgt.
Seine neugierigen Augen wanden sich dann an die Maga, diese blieben kurz an den Dekolleté ihrer durch nässten Kleidung hängen die an ihrer Haut klebte, bevor er sich besinnt ihr zu antworten. Er verstand direkt hieb auf was sie hinaus wollte, als ihm die Kreatur darauf ins Gedächtnis zurückrief. „Rondra wird hoffentlich dem Scheusal die Flügel zerschmettern, damit es nicht vor mir fliehen kann wenn es soweit kommen sollte.“ Entgegnet er ihr im festen Glauben diese Chimäre töten zu können. Erfreut nahm er die Speisen vom Wirsthaus entgegen und mit einem breiten Lächeln griff er nach dem Humpen vor sich. Er gönnte sich einen kräftigen Schluck und stieß kurz darauf auf. Dabei hielt er sich den Handrücken seiner Faust vor dem Mund, ehe er mit dieser nach dem Essen langte. Raskir hat reich aufgetischt, was Feanwulf begrüßte nach dieser kargen Reise. Er ries sich ein großes Stück Fleisch aus der Schweinekeule und nahm sich dann mit der anderen Hand eine Schüssel mit dem Eintopf. Während er deftige Stück vom Fleisch verschlang griff er rasch nach dem geschnitten Brot aus der Holzschalle. Dabei missachtet er, für ihn, das obligatorische Besteck.

Ironhide
03.11.2013, 21:50
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Auch Elza war heilfroh, endlich wieder im trockenen zu sein. Der Baum hatte kaum Schutz geboten vor dem Wetter und auch war es Elza irgendwie Recht, ein Dach über den Kopf zu haben. Die Kreatur gefiel ihm genausowenige und auch wenn er es nicht zugeben würde, das er Angst hat. Was Cylithia sich da zurechtrückte entging ihm völlig und was sie sprach, ließ er ebenso unkommentiert. Alle waren mehr oder weniger froh, ein festes Dach über den Kopf zu haben. Er ignorierte so gut wie alles, da es auch nicht an ihn gerichtet war, bis sie am Tisch saßen und Speiß udn Trank vor sich hatten. Ihm war batürlich nicht entgangen, das Safir das Bündel wieder versteckt hatte, ihm war auch nicht entgangen das Feanwulf seine Kleidung einfetten wolle. Auch er überlegte, wie er seine eigen Kleidung Wetterfester machen konnte. Doch bei einigen Sachen war das nicht von Nutzen. Sein Kettenhemd ließ bei aller impregnierung genug Wasser durch, andere saugte sich regelrecht volldamit, so das es ihm schon Mühe gemacht hatte, den Marsch bis hier her zu bestreiten. Doch war das sicher nicht der letzte und schon gar nicht der erste. Den Gruß Cylis zum essen erwiederte Elza mit einem nicken.

Er sagte nichts, bis die Maga das Wort ergriffen hatte. Auch er sprach vorsichtig, so das nur die Tischgefährten es hörten. "Du hast recht, Cylithia, es wird weitreichender sein und es wird uns noch weiter verfolgen. Ich möchte euch da nicht im Weg stehen, Feanwulf, aber es wäre vielleicht das bessere, wenn wir erstmal zusammen beleiben. Diese Kreatur weiß das wir gesehen haben, was unseren Augen verwehrt bleiben sollte. Und ich denke, das den Hintermänner sehr viel daran gelegen ist, unsere Köpfe getrent von unseren Hälsen zu sehen. Bleiben wir zusammen, ist die Chance größer, Ruhmreich aus einem Kampf hervorzugehen."
Auch Elza hate sich etwas zu essen genommen, trank einen kräftigen Schluck bevor er mit dem bereitgelegten Besteck sich das Flesich zurechtschnitt und aß. Aber auch redet er dann weiter, als er sich an Safir wendete.
"Aber etwas anderes. Sagt, Safir, was hat es mit dem Bündel auf sich?" Der Ton war nicht unbedingt scharf, aber schon deutlich genug, das Elza eine schlechte Ausrede durchaus duchschauen würde. Safir konnte davon ausgehen, das er genau wusste wer Waffen tragen durfte, denn das nahm Elza an. Natürlich war das eine reine Vermutung, doch würde etwas anderes nur sehr schwer zu glauben sein.

Rosered_Strauss
03.11.2013, 22:51
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.png"Bei Rahja - wohl bekommts." meinte Safir auf Cylis Tischansprache hin. Er sah ihr noch kurz in die Augen, lächelte kurz schelmisch auf ihre Erwähnung der 'Belhankaner Erfindung' und machte sich auch daran, sein Essen zu verschlingen. "Ich stimme der Adepta Minor und dem hohen Herren zu." meinte er zwischen ein paar Bissen, als er den Mund freihatte. "Ich bin mir sicher, dass wir diese Kreatur so bald nicht abschütteln können. Denn wir haben ihrem Herren bestimmt keinen Gefallen getan. Wir haben einige seiner Leute erschlagen und sein Versteck niedergebrannt - das wird er sicher vergolten haben wollen. Es wäre tatsächlich geschickt, blieben wir beisammen, denn dann könnten wir uns besser zur Wehr setzen - und ziehen nicht mehr Leute mit hinein, als unbedingt notwendig." Er stocherte mit seiner Gabel nachdenklich in seinem Essen herum, als sich allerdings Elza an ihn wandte und ihn nach seinem Bündel befragte.

Safir sah ruckartig auf und ihm in die Augen. Ohne seine Miene zu verziehen fixierte er diese, bevor er einen Seufzer ausstiess. "Verzeiht, hoher Herr, ich hatte eigentlich gehofft, dass ihr das nicht bemerken würdet. In diesem Bündel befinden sich zwei Andenken an meinen Ziehvater. Es war sein letztes Geschenk an mich. Und auch, wenn ich weiss, dass ich diese nicht mit mir führen sollte, so konnte ich es nicht über mich bringen, sie einfach so aus der Hand zu geben - immerhin ist es eines der letzten Dinge, die ich von ihm besitze. Seid versichert, dass ich keinerlei Intention hatte, sie einzusetzen - doch diese Kreatur jagte mir leider genug Angst ein, um mich sie zumindest griffbereit haben zu lassen. Vergebt mir." Nach diesen Worten neigte er den Kopf vor dem Adligen, während er sich jedoch wieder seinem Essen zuwandte. "Ich denke jedoch..." fuhr er fort, "... das wir zwar nicht auseinander gehen sollten - aber vielleicht augenscheinlich. Vielleicht gelingt es uns ja, eine Falle zu stellen. Wenn dieses Wesen seinem Herrn - möglicherweise auch einer Herrin - Bericht erstattet, mag es uns ja aus den Augen verloren haben, wäre es doch nicht mehr direkt bei uns. Wenn sich einer von uns an einem anderen Ort einquartieren würde, würde das vielleicht dazu verleiten, diesen gefangen nehmen zu wollen." Er liess ein kurzes, schmales Lächeln um seine Lippen spielen. "Und ich bin mir sicher, dass ich das geeignetste Ziel unter uns bin. Immerhin erscheine ich längst nicht so wehrhaft wie Ihr alle."

Ironhide
04.11.2013, 15:58
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
So Ruckartig wie Safir aufsah udn Elza fixierte, wusste er sofort, das er ins schwarze getroffen hatte. Elza hatte richtig kombiniert, das alleine vierriet ihm schon dei Art, wie Safir nur darauf reageirte angesprochen zu werden. So wie Elza ihn weiter scharf ansah, ohne eine Mine zu verziehen und damit deutlich machte das er eine Lüge, auch zu einem späteren Zeitpunkt, irgendwie ahnden würde, so fixierte ihn auch Safir. Es war etwas, was Elza wirklich den Tag vermiesen konnte, wenn man log. Es gab wenig was Elza nicht irgendwie Verständnissvoll begegnen konnte, Lügen gehörte nicht dazu. Wahrheit ging einher mit seiner Lebensphilosophie und jemanden bewusst an zu lügen war etwas, was er als eines der schlimmsten, wohlbemerkt moralischen, Verbrechen erachtete. Das es oft ein sehr zwiespältiges Unterfangen war, mit der Wahrheit direkt zu arbeiten, es sogar mitunter besser war sie zu verschweigen, brachte Elza schon desöfteren in heikle Situationen. Doch im großen und Ganzen kam die Wahrheit eh immer raus, irgendwie.
Safir begann zu sprechen und Elza hörte zu. Er bestätigte ihm zwar ohne sie direkt anzusprechen, aber die Worte die er sprach ließen keinen Zweifel zu. Elza wusste mehr als alles andere, das es ihm verboten ist, solche Waffen mit sich zu führen. Ihn machte es auch stuzig,d as ein Wundheiler sowas überhaupt hatte. Es steckte noch mehr dahinter, meinte Elza. Aber er glaubte dem Wundheiler, auch wenn er für seinen Geschmack, etwas zu sehr auftrug. Viele Menschen hatten ihre Schicksale zu tragen, das hatte Elza bereits erfahren. Die einen besere, die anderen schlechtere. Scheinbar gehörte Sair zu den letzteren. Elza beschloss aber auch, es erstmal dabei zu belassen, denn es schein als würde Safir ihm nichts verheimlichen. Aber aus - wie Elza vermutete - gutem Grund noch nicht alles erzählte.
Aber man tischte ja auch nicht jedem gleich seine Lebensgeschichte auf, verständlich daher.
"Nun, ich denke dann ist es wohl auch damit genüge getan. Ihr werdet eure Gründe haben, so ein Riskio einzugehen. Doch ist das Erbe eines Mannes stest zu bewahren, solange es die Ehre gebürt."
Für Elza war es damit ersteinmal getan. Es interessierte ihn zwar, was Safir noch so alles zu sagen hatte, doch sicher nicht hier und schon gar nicht zu dieser Stunde.

Diese Kreatur einzufangen hielt Elza fpür einen sehr waghalsigen Plan. Wer wusste schon, welche Kräfte dieses Wesen in sich trug? Und wenn es mit schwarzer magie zu tun hat, was zweifelsohne feststand, dann hatte es doch vielleicht auch magische Fähigkeiten? Er war skeptisch, ob dieser Plan so angebracht wäre. "Und was wenn wir es haben? Zeigen lassen können wir uns damit sicher nicht. Es vernichten würde uns nur bleiben, restlos. Und ich habe meine Bedenken, das es uns zu seinem Meister - oder Meisterin, ühren wird. Und wer immer das sein sollte, wird über nicht wenig Macht und Einfluss verfügen, wenn es sich eien Schaar an Männer leisten kann."
Elza wurde sich dessen bewusst, wenn man bedachte das hier die letzte Nacht nicht unerfahreren Männer am Werk waren. Und die kosteten Geld, was in den Mengen nicht jeder hatte. Die Person, die dahinter steckte, musste zumindest über ausreichende Mittel verfügen.

Rosered_Strauss
04.11.2013, 16:13
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir schüttelte den Kopf. "Verzeiht, ich habe mich falsch ausgedrückt. Sicher, wenn wir das Wesen fangen könnten, wäre uns vielleicht auch geholfen. Aber mir scheint, es ist eher ein Späher als ein 'Kämpfer'. Daher denke ich, dass bei einer passenden Gelegenheit weitere Lakaien auf uns aufmerksam werden könnten. Und diesen würde ich gerne eine Falle stellen, mit mir als Köder. Wollen sie mich umbringen, schlagen wir sie und kitzeln aus ihnen heraus, von wem und wo sie den Auftrag bekommen haben. Wollen sie mich irgendwo hin bringen, damit der Auftraggeber selbst Rache nehmen kann - oder sich zumindest danach erkundigen, wer hinter uns steht - dann könnt ihr mir folgen und sehen, was dort geschieht."

Während er sprach, war Safir weiterhin vollkommen gefasst. Dass er sich selbst damit in den Rachen des Löwen begeben würde, schien ihn überhaupt nicht zu stören - im Gegenteil. Seinen Zügen haftete sogar eine Art 'grimmige Belustigung' an, die nicht ganz zu seinem Beruf passen sollte. "Ich hasse es, was dort geschehen ist!" fügte er an, während sein Antlitz kurz von Zorn verschleiert wurde, er sich jedoch schnell wieder fing. "Und ich möchte nicht tatenlos herumsitzen, während der Urheber des Ganzen noch in der Nähe ist. Und das ist er - das Betäubungsmittel hat zu kurz angehalten, als dass er mehrere Tagesreisen von diesem Ort hätte entfernt sein können."

K.B.Dwarf
05.11.2013, 20:59
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngMan sah deutlich Feanwulf an, während er aß, dass ihm der Gedanke wenig gefiel wegen den Vorkommnissen sein Ziel aus den Augen verlieren zu müssen. Er weiß selber nicht, ob es Mut ist der aus ihm spricht oder der Ehrgeiz seine Angst vor dieser Bestie verdeckt. „Sollen die mir nur auf die See folgen. Dort reißen meine Brüder und ich der Bestie und ihren Erschaffer die Eingeweide mit der bloßen Hand raus.“ Unbeirrt löffelt er seine Suppe weiter, darauf bedacht seinen Bart sauber zu halten. „Und was…“ Begann er als er seine Schüssel nun gänzlich leert, um dann weiter zu reden. „… sollen wir vier unternehmen gegen so Jemand der sowas erschafft. Sollen sich die Männer des Jarls drum kümmern.“ Mit einer abfälligen Handgeste, als wolle er etwas bei Seite schieben, beendet er seinen Satz und blickt nun in die Gesichter der anderen. Ein Thorwaler würde wohl erkennen das dort kein Zorn oder Wut in seiner Miene liegt, aber jedes falsch gefehlte Wort mit Missgunst gestraft werden könnte. Kurz trank er einen kräftigen Schluck ehe er wieder meint. „Und bei Swafnir, ich werde da draußen...“ Er zeigt dabei mit seinen Finger auf die Tür, während er seinen Arm mit den Ellbogen stützt. „Mit irgendeinem von den beiden zur See fahren.“ Seine Stimme wirkt dabei fest wie ein Felsen und für den Augenblick verdrängt er das gesehene Erfolgreich aus seinen Gedanken. Während er gesprochen hat, schien er dabei ganze Zeit auf seine Körpersprache zu achten und wirkte dabei breiter und bulliger als normal. Nur er wusste das es so nicht seine Absicht war.

Janoko
10.11.2013, 19:29
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia schüttelte leicht den Kopf. Sie mochte es nicht, das Safir sich als Köder hinstellen wollte. Alleine der Gedanke daran machte einen Knoten in ihren magen. Doch wusste sie, das sie beide Sturköpfe waren und Safir schien sich diesmal nicht von seinem Plan abbringen lassen zu wollen - sei es von dem Adligen oder vom Thorwaler, der eher darauf erpicht war, schnell aufs Meer zu kommen. "ICh glaube kaum, das du dazu inder Lage wärst, oder deine Brüder.", sagte sie nur knapp und wandte sich dann vom Thorwaler zum Wundheiler. "Wenn du 'unschuldiger' ausschaust, dann frag ich mich, wieso du dich dann überhaupt als Köder hin setzt - wäre es nicht besser, wenn man ihnen jemanden als Köder bringt der weit aus besser im Stande dazugewesen wäre, die Söldner zu erlegen?", das 'wie mich?', ließ sie weg, denn ihre Aufmerksamkeit viela uf den Waldmenschen und en Wild aussehenden Fjarninger.

Die beiden standen etwas absatz der normalen 'belegschaft' der Schenke, die die nächtliche Alchemika nicht daran hinderte sich nun erneut die Hucke voll laufen zu lassen. Ihr blick wurde von dem Waldmenschen aufgefangen, der dies als Zeichen deutete, sich zu ihnen gesellen zu können - so schritter, den brummigen Fjaninger im schlepp zu 'ihrem' Tisch. Der Moha setzte sich zwischen Safir und Cylithia, während der brummige Fjarninger sich neben Faen setzte, der etwas unverständliches in sein Horn grunzte, aber dennoch zur Seite rutschte, damit der andere Platz hatte.

so Rose, deine aufgabe =P

Rosered_Strauss
10.11.2013, 22:17
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafirs Augen weiteten sich unmerklich, als Cyli anbot - oder besser verlangte - selbst den Köder zu spielen. Er schüttelte den Kopf und versuchte, ihre Argumente zu zerlegen. "Es sollte von Vorteil sein, wenn sich der 'harmloseste' fangen lässt. Denn sie haben bereits 7 Söldner an uns verloren - sie werden also erst einmal Erkundungen einholen wollen. Und durch ihren Späher werden sie wissen, dass wir als Gruppe unterwegs waren. Ich denke, sie werden das leichteste Ziel nehmen, dessen sie habhaft werden können." Er fixierte bei seinen Worten vor Allem die Maga, von der er nicht wollte, dass sie sich in solcherlei Gefahr begab. Doch schon wenige Herzschläge später wurde er davon abgelenkt. Abgelenkt durch eine große Pranke, die ihm auf den Rücken klopfte. Safir musste sich am Tisch festklammern, um nicht auf die Platte gestoßen zu werden. Ein grobes, bärtiges Antlitz schob sich in sein Sichtfeld und grinste ihn an. Der Fjarninger schritt daraufhin an ihm vorbei und liess sich neben Feanwulf, während sich der Moha zwischen Cyli und sich setzte.

"Ah, wie schön, all die Leute mal auf einem Haufen zu treffen. Ihr habt uns ja kaum Zeit gegeben, uns bei euch zu bedanken." donnerte der Fjarninger, während er mit der flachen Hand auf den Tisch schlug und somit das universelle Zeichen für 'Bier' gab. Um diese Geste zu unterstützen, richtete er sich dennoch in Richtung Schankmagd und brüllte "Heda - meine Kehle ist trocken!" Er befürchtete wohl, das Klopfen alleine würde nicht ausreichen. Der Moha unterdessen war stiller, er erlaubte sich nur ein feines Lächeln über das Betragen seines Kumpanen. "Jedenfalls..." fuhr der große Mann fort, ohne irgend jemanden auch nur zu Wort kommen zu lassen, "... wollt' ich das Mal gesagt haben. Danke! Hab' vom Wirt gehört, dass ihr unsere Ärsche gerettet habt. Das wäre ganz schön blöd gewesen, hätten die uns bekommen. Immerhin setzen wir bald Segel!" Er lachte laut, wie um zu verdeutlichen, dass er recht froh darüber war, dass genau dies nicht geschehen war. Safir unterdessen hatte die Pause genutzt, um wieder Atem holen zu können. "Das freut uns." meinte er, und sah in die Runde der Neuankömmlinge. "Uns ebenso." erwiderte der Moha, der gleich darauf anfügte: "Ich bin übrigens Ynu, und der grobschlächtige Riese ist Raluf. Freut uns, Eure Bekanntschaft zu machen." "Das heisst Raluf der Kühne!" fiel ihm sein Begleiter ins Wort.

"Mein Name ist Safir, ebenfalls erfreut. Können wir Euch irgendwie..." "... helfen? In der Tat. Ich kam nicht umhin, um zu überhören, dass ihr den Hintermännern dieser ganzen Sache eine kleine Überraschung bereiten wollt. Wir würden Euch dabei gerne unterstützen - immerhin waren wir es, die sie haben wollten." Safir zog die Augenbrauen hoch. Er hatte gar nicht gehört, dass dieser Waldmensch nahe genug an sie heran gekommen war, um ihre Worte zu verstehen. "Nun... ja, in der Tat. Hilfe käme uns sehr gelegen. Immerhin bräuchten wir sämtliche Männer, die wir bekommen können." meinte der Wundheiler und sah bei diesen Worten Feanwulf an.

Ironhide
11.11.2013, 18:08
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza war noch imemr skeptisch, vor allem wegen der Sache mit dem Köder. "Nein, nein...", sprach er ruhig in Richtung von Safir und Cylithia, die beiden Neuankömmling mit einem Nicken abtun fürs erste, "...Keiner von euch beiden sollte sich in so eine Gefahr begeben. Ich glaube nämlich, sie werden das irgendwie ahnen." In Elza reifte aber ein andere Plan, doch würde er damit nicht sofort herrausplatzen, zumindest nicht solange er die beiden Neuankömmlinge nicht befragt hatte. Damit wandte er sich dann auch jene, die nun mit am Tisch saßen. Den Vorlauten ließ er dabei aber erstmal links liegen. Elza passte es nicht, wie er auftrat, ohne jeglichen Versuch, sowas wie Anstand zu zeigen.
Daher wendete er sich direkt an den Moha. "Ich bin Baronett Elza du Metuant zu Arivor. Es freut mich, euch wohlauf zu sehen. Doch sagt, warum waren diese Männer hinter euch her?"

K.B.Dwarf
15.11.2013, 22:24
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngGrimmig blickte er in die Gesichter seiner Begleiter, während die heiß darüber redeten. Wie man diesen Hexer, oder was auch immer dieses Wesen erschaffen hat, eine Falle stellen könnte. Seine Miene wurde dabei halb von dem Humpen verdeckte, aus dem er immer wieder einen Schluck nahm.
Nach seiner Auffassung waren beide ungeeignet und würden einfach nur frühzeitlich zu Boron gerufen werden. Doch er selbst würde sich nur ungern als Beute anbieten wollen, da es nicht in seinem Blut lag. Auch wenn er überlegte wie sie sonst die Bestie aus ihrem Versteck locken könnten kam er auf keinen Nenner, wodurch sich eher seine Meinung ins gegenteilige festigte.
Seine Gedanken wurden dann aber von zwei Gestalten zerschlagen, als diese sich zu ihnen Gesellen. Der eine war ein Hüne der seines gleichen sucht, während der andere von der äußerlichen Erscheinung wie der Südländer ausschaut. Nur dreckiger, ungepflegter und deutlich Wilder als Safir selbst. Feanwulf wusste nicht, ob dieser auch aus dem warmen Süden kam wie der Tulamide. Doch die äußerlichen kulturellen Unterschiede waren zu extrem, schon rein äußerlich, sowie von der Art des Verhaltens.
Doch der Hüne, der sich neben Feanwulf niederlies gewann sofort dessen Sympathie. Er war ein Artverwandter aus dem hohen Norden. Ein Fjarninger, auch von einigen hier Eisbarbaren genannt, was nur zu gut ihre wilde und störrische Natur wiederspiegelt. Rasch ordert der Riese unter den Riesen einige Humpen zum Tisch, worauf Feanwulf seinen zügig leerte. Dabei begrüßte Safir die Neuankömmlinge auf seine gewohnte höffliche Art, die er nur allzu häufig an den Tag legt. Bis ihn der Adlige ins Wort fiel und anscheinend sich somit gegen den Plan von den Wundheiler und der Maga äußerte, worauf ihn die anderen beiden verdutzt anschauten, unwissentlich um das Vorangegangene. Bis Elza etwas Licht ins Dunkel brachte und sich anschließend Ynu vorstellte.
Dabei kam nun Thorhalla an den Tisch geschritten. Sie wirkte frischer -als gestern, ob es dabei an den Schlummertrunk lag war nicht klar- doch die Sorge zeigte sich in ihren wachen Augen, während sie in die Runde blickte und die neuen Humpen auf den Tisch stellte. „Bring mir dann bitte noch ein Met.“ Orderte Feanwulf, als dieser seinen Krug vor sich gestellt bekam und anschließend einen kurzen reißerischen Blick zu Raluf warf. Dieser tat es dann Feanwulf gleich, worauf dieser sich dann kurz vorstellte. „Feanwulf Torlifson.“ Und trank darauf einen kräftigen Schluck aus seinem Humpen.

Rosered_Strauss
16.11.2013, 14:37
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngDer von Elza etwas überrumpelte Ynu zuckte nur mit den Schultern. "Verzeiht, doch das kann ich Euch nicht sagen. Ich würde, wenn ich könnte - doch mir ist es ebenso schleierhaft wie Euch." - "Bah! Ich sage, wir reden nicht weiter darüber, sondern schnappen uns diesen Mistkerl und prügeln es aus ihm heraus!" warf Raluf ein und grinste breit, als er seine muskelbepackten Oberarme spielen liess. Als Feanwulf neben ihm ein Met bestellte, wurde der Fjarninger hellhörig. "Für mich auch noch einen!" rief er Thorhalla hinterher, bevor er dem Thorwaler zunickte und ihm am Unterarm packte. Dieser erwiderte den Gruß mit kräftigem Griff, und der Hüne grinste noch einmal etwas breiter. "Angenehm, Feanwulf Torlifson! Ich bin Raluf, genannt 'der Kühne'!" Während die beiden Nordmänner sich gleich darauf ihrem Met zuwandten, das die Schankmagd just in jenem Moment brachte, wandte sich der Rest der Runde wieder dem aktuellen Thema zu. Safir, der sich nach seinen anfänglichen Beiträgen etwas zurück gehalten hatte - er hatte seinen Ring nachdenklich betrachtet und im Schein des Kamins gedreht - ergriff wieder das Wort.

"Nun, wir sollten uns entscheiden. So wie es sich anhört, möchte niemand die Sache auf sich beruhen lassen. Versuchen wir daher, die Sache noch einmal klarzustellen. Wir wissen nicht, welche Hintermänner es gibt - aber ich bin überzeugt davon, dass sie einige Fragen an uns haben, die wir ihr Versteck vernichtet haben. Durch dieses... Ding werden sie uns weiterhin im Auge behalten - und ich bin dafür, wir nutzen das aus und stellen ihnen eine Falle. Ich bin nach wie vor der Ansicht, ich bin der geeignetste Köder für sie, scheine ich doch am wehrlosesten. Mein Vorschlag ist also Folgender: ich gehe meiner Arbeit nach und bin daher alleine in der Stadt unterwegs. Das werde ich mehrere Tage lang machen und wohl auch gleich dort in der Nähe nächtigen, während ich mir Mühe gebe, scheinbar möglichst unauffällig zu bleiben. Sollen sie ruhig glauben, dass ich mich vor ihnen verstecke. Der Rest von Euch sollte in der Nähe bleiben - vor Allem die Adepta Minor, denn sie dürfte über mehr Möglichkeiten als alle Anderen verfügen, eine magische Kreatur zu erspähen und ein Signal zu geben. Sobald sie zuschlagen, erwehre ich mich dem Zugriff - und ihr platzt herein, sodass wir uns zumindest einen Gefangenen aneignen können."

Als er geendet hatte, lachte Raluf auf. "Na sowas! Und da sagt man, dass Südländer keine Eier haben! Wenn du jetzt noch nen anständigen Bart hättest, könnte ich dich glatt als Mann respektieren!" Er lachte weiter, während Safir lediglich ein gequältes Schmunzeln darauf erwiderte. "Aber eigentlich ist das Alles viel zu kompliziert. Wozu sich so viel Mühe machen, wenn ich dabei bin? Lasst sie in meine Nähe und ich zerreisse sie mit blossen Händen! Dabei brauche ich doch keine Hilfe. Im Kampf kann mir nämlich sicher niemand von Euch das Wasser reichen!" lachte er erneut, während er jedoch Feanwulf herausfordernd ansah.

Ironhide
16.11.2013, 15:29
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza fasste nicht was er da hörte. Wieso fing Safir nur davon an, von ihren Taten zu reden und vor allen erwähnte er diese Kreatur, wenn auch beim ersten Mal nur Andeutungsweise darauf einging, aber bei der erneuten Erwähnung genau sagte mit was sie es zu tun hatten. Elza konnte es einfach nicht recht fassen. Dennoch, in ihm reifte eine andere Idee und er war sich sicher, dass mindestens Raluf davon angetan sein würde. Doch kaum das Safir geendet hatte, ergriff selbiger wieder Lautstark das Wort. Elza war jetzt schon genervt davon. Das erste versuchte er einfach zu überhören, letzteres ließ er ebenso ungehört an sich vorbeziehen, so gut es nur irgendwie ging.
"Nun, ich denke uns hat sich eine ganz andere, bessere Möglichkeit aufgetan. Ihre eigentlichen Ziele haben sie nicht erreicht letzte Nacht, sie werden es wieder versuchen. Dafür war es zu gezielt, sich genau diese beiden aus der Menge der Menschen hinaus zu pieken. Daher wäre mein Vorschlag, das ihr Beide," - Elza blickte zu Raluf und Ynu - "den Köder spielt. Der Stall ist ideal dafür. Dort wird zu später Stunde niemand sein, ideal für die Angreifer und ideal für uns, ihnen einen Hinterhalt zu stellen." Wie Elza sich das nun gedacht hatte, war ihm selbst noch nicht bewusst.

Es war für ihn das erste Mal, dass er sich sowas überlegte. Bisher war er die meisten Zeit alleine unterwegs, bis auf einige Ausnahmen von meist nur wenigen Tagen. Er konnte zwar kämpfen, hatte sowas auch an der Akademie gelernt, wie man Kampftaktiken in kleinen Gruppen anwendete, um einen Feind von unbekannter Zahl zu überrumpel und Matt zu setzten, doch hier war das seine erste Bewährungsprobe für ihn. Egal welchen Vorschlag sie nun folgen würden, jeder würde seine Rolle spielen müssen, sonst würde das Vorhaben sicher scheitern. Elza jedoch war sich sicher, wenn sich diese Fremden auf ihre beiden nächtlichen Opfer konzentrierten, würden sie in die Falle gehen. Ja er war sich da ganz sicher. Die Feinheiten würden aber sicher noch zu besprechen sein, denn sowas wollte auch gründlich geplant sein, um nicht schief zu gehen.

Janoko
19.11.2013, 17:10
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia schüttelte unmerklich den Kopf - dachte sie jedenfalls, doch ihre haare schwangen wie Pendel hin und her. Der junge Adlige schien zwar was von taktik zu verstehen, doch auch nicht emhr als er sein Metkrug werfen konnte. Ulrik wäre da ganz anders dran gegagen da war sie sich sicher. Zischend holte sie kurz Luft, bevor sie den kopf schnell schüttelte um den Gedanken wieder los zu werden. Ynu, dessen name Cylithia irgendwie an einen Hund erinnerte sah sie fragend an, doch der Rest der kleinen gesellschaft hatte mit ihren kleinen machtspielchen zu tun - Raluf, der Faen anfeixte, Safir und Elza, die sich zwar höflich anschauten, aber dennoch einen Kampf fochten. "So sehr eure Idee auch Früchte tragen mag, ich bin dagegen.", sagte sie zu Elza und war wieder zum Sie übergegangen - rein aus gewohnheit. "Und ich denke nicht das es eine magische Kreatur, sondern eine Abscheulichkeit ist, die wir da gesehen haben!", meinte sie mit einem Seitenhieb auf Safir. "Aber... ich scheine auf taube Ohren zu stoßen", schloss sie und schluckteden teil darüber, das sie eine Frau war, herunter - diesen teil würde sowieso keiner der Anwesenden wirklich verstehen.
Sie hob ihren Krug und setzte ihn an, als wolle sie ihn in einem Zug leeren, doch Safir unterband dies mit einem Wissenden Blick, eine betrunkene Cylithia war das letzte, wa sie jetzt gebrauchen konnten.

Rosered_Strauss
21.11.2013, 01:03
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir beäugte misstrauisch, wie Cyli erneut nach ihrem Krug griff. Er sandte ihr einen mahnenden Blick, den sie auffing - und sogar befolgte, indem sie den Krug wieder abstellte. Er wandte seine Aufmerksamkeit anschliessend wieder dem gesamten Tisch zu. "Euer Plan mag ebenfalls - mit einigen Änderungen, wenn man mir die eigene Meinung gestattet - gelingen. Jedoch denke ich, dass dieser stärker ausgearbeitet werden müsste, so birgt er momentan noch zu viele Unklarheiten." meinte der Wundheiler knapp, während die Maga überrascht eine Augenbraue hob. Es war das erste Mal, dass Safir nicht vollendet höflich und zustimmend gegenüber jemandem von höherem Stand war, sondern sogar seine eigene Meinung als die bessere vertrat. "Ich denke, dass wir mit meinem Vorschlag eine bessere Chance haben. Wir sollten also..." begann er erneut, als Raluf jedoch ein Schnauben von sich gab, das laut genug war, um den Rest seines Satzes zu übertönen.

"Ihr sitzt da und schmiedet Pläne. Zeigt mir einfach nur, wer die Feinde sind, und ich erschlage sie alle - ganz gleich, ob Abscheulichkeit, Monster oder Magische Bestie. Gegen meine Axt wird so schnell nichts bestehen." feixte der Fjarninger, während er erneut einen herausfordernden Blick an Feanwulf sandte. Doch bevor Safir darauf antworten konnte, ging das Temperament der Maga mit ihr durch. "Eure Axt?" Cylithia rümpfte die Nase, "Ihr würdet Boron schneller einen besuch abstatten als ihr sie überhaupt heben könnt!" Cylithia hatte nun doch einen provozierenden Ausdruck in der Stimme, der nicht zu ihr passen wollte. "Egal welche Abnormität vor euch auftauchen würde, ohne Met und eine ganze Horde eurees gleichen würdet ihr euch nicht mal in die Nähe dieser wagen!" Bedrohliche Stille senkte sich über den Tisch, als der Hüne seine Augen zusammenkniff und Cyli durchdringend musterte. "Das hört sich ganz so an, als zweifelst du daran, dass ich Manns genug bin!" meinte er in die angespannte Stille hinein. Bevor jemand anderes etwas sagen konnte, setzte Cyli noch nach. "Wonach hat es sich denn angehört?"

Als der Fjarninger aufstand, erhob sich Safir zeitgleich. Er war sich sicher, gegen diesen Berg von einem Mann zumindest einige Schläge anbringen zu können - doch ein einzelner, kräftiger Hieb von diesem mochte ausreichen, um ihn bewusstlos zu schlagen. Er öffnete gerade den Mund, als Ynu sich einmischte. "Lass es Sein, Raluf! Es gibt nur einen Feind, dessen Tod Dir Ehre bringen wird, und der befindet sich nicht hier! Diesen müssen wir erst finden. Und willst du wirklich wegen den Worten einer einfachen Frau so aus der Haut fahren?" meinte er beschwichtigend, während er Cyli dabei ignorierte, die jetzt den Moha mit wütend funkelnden Augen betrachtete. Doch zumindest schienen die Worte des Mohas die erhoffte Wirkung zu haben, und seine Miene hellte etwas auf. "Ja... du hast wohl recht. Und nun komm, Torlifson! Wollen wir doch mal sehen, ob du es schaffst, mir auch nur ansatzweise beim Trinken das Wasser zu reichen!" Er lachte erneut schallend auf, legte eine Pranke um den Thorwaler und führte ihn zur Theke. Safir sah den beiden Nordmännern nach und konnte sich ein erleichtertes Seufzen kaum verkneifen. "Nun..." begann er erneut, als plötzlich ein Schrei durch den Gasthof hallte. Schlagartig wurde es still, als alle Köpfe in Richtung Treppe zuckten. Dumpfe Laute ertönten, von weiteren Schreien gefolgt - doch jeder Schrei verstummte, als die Urheber derselben scheinbar nach und nach zum Schweigen gebracht wurden.

Es war Raluf, der als erster handelte. Er schüttelte die entsetzte Starre ab, die sie alle befallen hatte, und rannte zu seiner Axt, die er an den Tisch gelehnt gelassen hatte. Damit war die Starre gebrochen. Safir riss seinen Rucksack auf, um das lederne Bündel schnellstmöglich zu entpacken. Er sah auf, als klackende Laute von der Treppe etwas ankündigten. Etwas, das er in seinem ganzen Leben nicht gesehen hatte - und auch nie wieder sehen wollte. Eine Monstrosität sprang in den Raum, die ihn an einen Skorpion der Wüste Khom erinnerte - nur dass dieser hier länger war als selbst Raluf. Die gewaltigen Scheren, die auf und zu klappten, waren durchaus imstande, einen Arm oder ein Bein mit einer einfachen Kraftanstrengung abzutrennen - egal, ob eine Rüstung dazwischen lag oder nicht. Der Fjarninger holte mit seiner übergroßen, zweihändigen Streitaxt aus, doch diese glitt einfach am Panzer der Kreatur ab. Dafür schnellte sie zu ihm herum und zischte ihn an - wobei die größte Perversion an ihr offenbar wurde: sie hatte ein Gesicht... ein Gesicht, dass noch stark genug an einen Menschen erinnerte.

Safir hatte sein Bündel unterdessen entrollt und riss die beiden Schwerter, die er darin sorgsam verborgen hatte, hinaus. Das gewohnte Gewicht fühlte sich gut in seinen Händen an, während er einige schnelle Schritte machte, um die Bestie zu umrunden. Doch noch hielt er sich auf Abstand, da er sich längst nicht sicher war, ob sie diese Kreatur bezwingen konnten oder ihr Heil in der Flucht würden suchen müssen. Unterdessen setzte Raluf zu einem erneuten Hieb an - und dieses Mal spürte ihn die Kreatur auch. Denn die Axt wurde derart heftig geschwungen, dass sie sich durch die Platten in das Fleisch der Kreatur grub, was diese wütend aufzischen liess. Ihr Stachel schnellte nach vorne, und nur Ynus Geschick rettete dem Mann das Leben, denn er hatte einen Stuhl auf die Chimäre geworfen. Dieser prallte gegen den Schwanz und liess ihn so wirkungslos in das Holz neben dem Fjarninger krachen, um sich gleich darauf wieder aufzurichten. Safir machte einen Satz nach vorne, um mit seiner rechten einen gezielten Stich zwischen zwei Platten des Wesens auszuführen. Dieses fuhr jedoch herum, sodass er einen ebenso hastigen Satz zurück machen musste, um einer Schere zu entkommen.

Soo - was euch angreift, ist das liebe Monstrum hier: http://abload.de/thumb/chimre15vs4z.jpg (http://abload.de/image.php?img=chimre15vs4z.jpg) Die Chimäre wird nur schwer zu bezwingen sein - sie ist genauso schnell zu Fuß wie ihr, ihre Scheren werden wohl nur durch Plattenrüstung aufgehalten und ihr Panzer ist nur schwer zu durchdringen oder zu umgehen. Doch mit vereinten Kräften sollte diese Bestie bezwungen werden können - nur nicht in einem einzigen Beitrag. Es bedarf der koordinierten Handlung aller Helden - also lasst euch etwas einfallen ;)

Ironhide
23.11.2013, 17:54
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza war nur Sekunden nach Safir aufgesprungen, eilte die wenigen Schritte zu den Kämpfenden und stellte sich zusammen mit seinen neu gewonnen Gefährten diesem Ungetüm. Aus dem Augenwinkel heraus sah er auch Feanwulf sich für en Kampf rüsten. Die Maga hatte er im Rücken, doch wer er sich sicher, dass sie ihre Kräfte nutzen würde, entweder für den Angriff oder aber zum Schutze von Safir und den anderen. Elza hatte nur ein Schwert, doch das genügte ihm auch.
Es reichte, um die Schere mit einem Schlag noch zusätzlich von Safir abzulenken, obwohl dieser durch seine schnellen Reflexe gar nicht getroffen worden wäre. Es gescha alles so schnell, das Elzas Augen den Geschehen nicht so folgen konnte, wie es von statten ging. "Bei allen Zwölfen!!", entfuhr im entsetz, als er den Kopf zum ersten Mal zur Gänze erblickte. Für einen Moment war er wie gebannt, als ihn diese kleinen Schwarzen Augen ansahen, die tief in den Augenhöhlen saßen, Geschütz von dicken knochenplatten, die fast den gesamten Kopf umgaben. Der kreischende Schrei, den der Skorpion von sich gab, erlöst Elza aus seiner Bewegungslosigkeit, gerade noch rechtzeitig um sich vor der zweiten, mächtigen Schere in Sicherheit zu bringen.

Elza Satz nach hinten wurde von Safir unterstützt, der ihm an Kragen gepackt hatte und zurück zog. 'Wie ich dir, so du mir, hum?', schoss es in dem Moment durch Elzas Gedanken. Doch viel Zeit um der guten Tat von Safir genug Würdigung zuteilwerden zu lassen, hatte er aber nicht. Die Mächtige Axt von Raluf sauste erneut nieder, doch glitt sie wie beim ersten Schlag ab, fraß sich nicht durch den Panzer. Doch lenkte es erneut von Safir und Elza ab. Dem adligen Akademiekrieger kam die Gelegenheit nur recht, wollte er sie doch nutzen, einen gezielten Schlag oder Stich anzubringen. Einen Moment überlegte er, dann fasst er einen Plan. Der Skorpion drehte sich zu Raluf und Ynu, was Elza nur in die Karten spielte. Einen günstigen Moment abwarten, rammte Elza mit einem Gezielten Stich dem Ungetüm zwischen die Gelenke eines seiner vielen Gliedmaßen die es zum laufen nutzte. Ein gellender Schrei war die Antwort, denn Elza hatte stark genug zugestoßen um die dünnen Panzerplatten an der beweglichen Stelle zu durchstoßen und dem Monster ernsthaften Schaden zuzufügen. Die Quittung bekam er fast auf dem Fuße, als ihn die Schere mit einer enormen Wucht traf und Elza von den Beinen fegte und ihn bis zu ihrem Tisch zurückschleuderte, an dem sie eben noch gesessen hatte. Dass er sich nichts gebrochen hatte, war da schon ein Wunder.

K.B.Dwarf
24.11.2013, 19:05
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngNoch während sie zum Tresen schritten - dabei das Können des anderen in Worten und überschwänglichen Gesten durch ihren eigenen zu schmälern – erklang ein gewaltiges rumpeln von den Zimmer über ihnen, gefolgt von schmerzlichen Schreien. Alle blickten stillschweigend zur Decke, als sehen sie die Abscheulichkeit durch die dicken Planken. Feanwulfs Blick wandert an der Decke umher. Es scheint beinahe so, dass er den schwerfälligen klickenden Geräuschen folgt, bis das Ungetüm die Treppe hinunter stolpert. Es konnte sich nur schwer auf den Stufen halten und glitt in einen der Tische nahe der Treppe. Mit seinen gewaltigen Scheren räumte es um sich herum frei und ließ das Interieur durch den Gastraum fliegen. Die Bestie lotet die Umgebung aus, als es sich dreht und ruckartig umschaute, bedacht fern von hellen Lichtquellen zu bleiben. Doch rasch nimmt die Kreatur eine Haltung an die Feanwulfs als aggressive Drohverhalten an nahm. Hoch hob diese Abscheulichkeit ihren Schwanz über sich und dreht sich dabei leicht hin und her.
Er selbst hat so eine Kreatur noch nie gesehen. Es erinnert ihn an einen Flusskrebs doch ohne diesen mit einem Stachel besetzten Schwanz.

Als Raluf aus seinen Sichtfeld zog und zum Tisch eilt um seinen riesigen Zweihänder aus der Lederhülle zu befreien und sich dem Biest zustellen. Er sah wie der Nordbarbar auf das Ungetüm einschlug mit gemäßigten erfolgt. Feanwulf selbst ist nicht zum Tisch zurück geeilt. Er zog seine Axt und einen Dolch hervor und flankierte seinen Ahnenverwandten. Der Adlige und der Wundheiler gesellten sich an diesem Schlachtenfest. Das der Safir mit einem Schwert dran Teilnahme nahm er resigniert entgegen und wehrt den heran sausenden Stachel ab, als dieses Biest sich wieder Raluf wählte. Er schlug nur eine leichte Kerbe in diesen und lenkte diesen ab. Dennoch musst Raluf einen Schritt nachhinten machen, denn dieses Ungetüm wollte ihn mit seinen Scheren packen. Feanwulf nutzte diesen Moment und rammte seinen Dolch in eines der Gelenke der Klauen besetzten Glieder. Dieses Tier schlug ihn drauf zur Seite, wodurch er den Griff um seinen Dolch löste und gegen Tresen gedrückt wurde. Wild suchte die Bestie nach dem Grund für den Schmerz doch Feanwulf brachte rasch ein paar Schritte zwischen sich und der Bestie, als dieser sich aufrichtete und sich nun zu seinen Habseligkeiten machte. Dabei blickte er in das energische Gesicht der Maga, während sich seine Hand nach dem Speer streckte.

Janoko
29.11.2013, 01:16
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia starrte ungläubig zu dem, was dort die Treppe herunter kam - es war eine weitere Abscheulichkeit, die so nicht hätte existieren dürfen. wer auch immer es erschaffen hatte, hatte auch den Spion geschaffen, der sie angegriffen hatte. Zu ihrer Verwunderung hatte Safir in Windeseile seine SChweter ausgepackt und ihr dämmerte langsam, das er diese nicht nur aus Erinnerungsstücke mit sich trug, sondern das er sie gebrauchte. Hatte er sie wirklich bei allem angelogen, was er tat? Blinder Zorn fuhr in die Maga, als sie energisch vor schritt und rief "Plumplumbarum!" - ihre Ausgestreckte hand zeigte auf die Chimäre, doch anscheinend tatsich nichts. Dennoch lächelte die maga einige Sekunden später grimmig auf und blickte die Kreatur abschätzend an. "Sie sollte sich schwer fälliger bewegen können!", ließ sie verlauten, bevor sie selbiges von der Kreatur vorgeführt bekamen - es konnte seine Schere nicht schnell genug heben um einen Hieb von Raluf aus zu weichen, der Zwear an der natürlichen panzerung abglitt, aber dennoch wirkung zeigte - ein entsprechender Riss war sichtbar geworden.

Cylithia achtete nicht weiter darauf, sondern lief fast Ynu über den haufen, der sich aus dem Kampfgeschehen heraus hielt, etwas was die Maga ihm nicht übel nehmen konnte. Dennoch stolperte sie dadurch und rappelte sich fluchend auf - zum Glück hatte sie grade keine zauberformel gemurmelt, sonst wäre es nur wieder schief gegangen. So musste sie sich einen moment sammeln, ehe sie erneut ihre hand ausstreckte und dabei den Rumpf des Untiers 'anvisierte'. Das Safir in der 'Schussbahn' stand, schien sie nicht zu stören, den nach wenigen Momenten des Sammelnd machte sie einen Ausfallschritt nach vorne und donnerte "IGNIFAXIUS, ENG GEBUNDEN ZUM STRAHLE!" Safir, der bei der ersten Silbe aufgehorcht hattem konnte sich grade so unter dem Gewaltigen Feuerstrahl, der Cylithia's handfläche verließ hinweg ducken, so das er die Kreatur breitlings traf un dsich durch die Konzentriertheit auf einen Punkt schließlich durch den Panzer der kreatur fraß. Dennoch schien es diese nur in Rage zu bringen, das man ihre natürlichen Panzerungen derart in Mitleidenschafft zog. immer noch durch den Plumplumbarium in seiner Freiheit behindert drehte es sich langsam in richtung der Maga, die schwer keuchend zu ihr blickte. "Heute ist echt nicht mein tag... daneben...", murmelte sie und brauchte einen Moment um sich weiter von der Kreatur zu entfernen.

Rosered_Strauss
29.11.2013, 02:12
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngGerade, als Safir sich seinem Instinkt folgend beinahe herab fallen liess, brannte sich ein feuriger Strahl durch den Panzer der Kreatur. Er schnellte nach oben und warf der Maga einen Blick mit schneeweissem Gesicht zu. Doch viel länger liess er sich nicht vom Kampf ablenken, denn die Kreatur gab ein hasserfülltes, schmerzverzerrtes Zischen von sich und griff wahllos alle Umstehenden an. Safir jedoch nutzte die Gelegenheit und sprang nach vorne. Zielsicher liess er seine Klingen wirbeln und versenkte sie beide in rascher Folge in der neuen Lücke in der Panzerung, nur um anschliessend einen Satz zurück zu machen. Zu spät, wie sich herausstellte. Er sah gerade noch, wie die Scheren vorzuckten, und schlug mit beiden Klingen parallel nach der rechten. Die linke jedoch grub sich in sein Bein, und nur seinen schnellen Reflexen war es zu verdanken, dass es nur eine Fleischwunde war - jedoch eine tiefe. Blut breitete sich an seinem Bein entlang aus, während er kurz einknickte - sich jedoch zusammen riss und den Schmerz umarmte, anstatt sich ihm zu ergeben.

"Stirb endlich, du verdammtes Ding!" knurrte er, während er anfing, beide Klingen immer parallel zu schwingen, um somit kräftigere Hiebe auszuteilen. Hatte er zuvor seine Schwerter stets tänzerisch um sich herum gewirbelt, so vernachlässigte er nun die Finten zu Gunsten der Wucht, die er in seine Hiebe steckte. Einer Eingebung folgend, sprang er erneut zur Seite - gerade rechtzeitig, als das Biest erneut herum wirbelte und mit dem Schwanz ausholte. So sah er sich in der Lage, mit beiden Schwertern gegen zu halten. Ihm war jedoch klar, dass er ohne Cylis Unterstützung wohl schon bei seiner ersten Verletzung gut hätte verloren sein können, hätte sie nicht ihre Zauber gewirkt. Kurz kam ihm der Gedanke, dass er ihr nun ohnehin weitaus früher als gedacht Rede und Antwort stehen würde - aber in seiner momentanen Lage sollte er sich nicht allzu viele Gedanken darüber machen. Als die Kreatur wieder herumschoss - Raluf hatte unterdessen die Taktik gewechselt und wartete auf die Gelegenheit für einen günstigen Schlag, während die Anderen die Bestie bedrängten - warf sich Safir ihr in den Weg. Denn hätte sie sich diesen Weg aussuchen können, wäre sie zu nahe an Cyli herangekommen - zu nahe für seinen Geschmack zumindest. 'Vergiss es!' dachte er sich, als er seine Schwerter herumwirbelte und einen Hagel von Schlägen - die von Jahrelanger Praxis zeugten - auf die Chimäre niedersausen liess. Die Schläge richteten zwar keinen erkennbaren Schaden an, doch zwang der ungestüme Angriff sie dazu, nicht weiter vorzupreschen.

"Hier bin ich, du Scheusal!" schrie er es an und wich einige Schritte zur Seite, während er immer noch sein Möglichstes gab, die Aufmerksamkeit des Biestes durch seinen Ansturm zu fesseln. "Schau mich an - ja schau mich an, du räudiges Drecksvieh! Ich mach dich fertig!" Er war sich nicht sicher, ob das Monster seine Worte verstehen konnte - aber er war sich sicher, dass es die Schläge spürte, denn tatsächlich wandte es seine ganze Aufmerksamkeit ihm Safir zu. Dieser behielt zwar sein spöttisches Grinsen auf den Lippen, doch erbleichte er, als er Mal um Mal vor dem direkt vor ihm zuschnappenden Scheren zurückweichen musste oder sie mit beiden Klingen gleichzeitig zur Seite schlug. Mit anderen Worten entkam er dem Tod jedes Mal nur um Haaresbreite. Er musste mit jeder verstrichenen Sekunde den Drang niederkämpfen, sich einfach umzudrehen und zu fliehen - oder auch einfach nur den Drang, seinen Gefährten einen raschen Blick zuzuwerfen. Denn er sah, wie Raluf sich so zu positionieren versuchte, um eine gute Schlagposition auf die durch den Zauber verwundbar gemachte Stelle zu erhaschen. Doch der Stachel blieb ihm immer im Weg. Safir schluckte, als besagtes Gliedmaß sich erhob, um zuzustechen. Wie eine Maus, die gebannt auf die Schlange starrte, fixierte er er den wohl tödlichen Stachel - und als dieser herabschoss, wirbelte er um die eigene Achse herum und rammte beide Schwerter auf die linke Schere, die die Axt des Fjarningers noch hätte parieren können. "JETZT!" brüllte er, als er spürte, wie sich ein brennender Schmerz in seinem anderen Bein ausbreitete - das Ungetüm hatte ihm eine ordentliche Fleischwunde am linekn Bein zugefügt (den Göttern sei Dank nicht dem bereits angeschlagenen rechten!) und seinen Mantel einfach durchtrennt, Brigantina hin oder her. Nur Raluf war es zu verdanken, dass das Bein nicht ab war, denn der Eisbarbar stiess einen gutturalen Schrei aus und rammte seine beidseitige, zweihändig geführte Axt mitten in die wunde Stelle der Panzerung.

Ein grässlicher Schrei löste sich aus dem Mund des Ungetüms - dass es überhaupt ein annähernd menschliches Gesicht hatte, verursachte ihm immer noch Panikzustände - und es wankte unbeholfen ein paar Schritte zurück, wild um sich schnappend, sodass die Kontrahenten sich von ihm lösten. Safir wollte ihm nachsetzen, aber er knickte auf ein Bein ein, da er sein schwerer verwundetes kaum noch belasten konnte. Er atmete flach und stoßweise, als sich Schwärze am Rand seines Bewusstseins ausbreitete. Aber als ihm die Worte seines Lehrmeisters durch den Kopf gingen - zusammen mit dem Gesicht der Person, die er auf keinen Fall in Bedrängnis sehen wollte, solange er noch Waffen führen konnte - umarmte er auch diesen Schmerz, auch wenn er sich sicher war, dass er sich anschliessend vor Erschöpfung nicht mehr auf den Beinen halten können würde. "Bereiten wir dem Miststück ein Ende!" keuchte er, während er mit hoch konzentrierter Miene auf die Bestie zuhinkte.

Ironhide
10.12.2013, 21:18
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza rappelte sich auf, wenn auch unter Schmerzen. Doch Zeit zum Wunden lecken, blieb nun keine Zeit. Es galt diese Monstrosität aufzuhalten, irgendwie. Raluf, Ynu, Safir und Feanwulf kämpften tapfer, da wollte, nein konnte Elza nicht einfach nur zusehen. Kaum das er stand, stürmte Elza auch schon wieder los, denn den anderen in etwas nachstehen, wollte er auch nicht. Es dauerte keine Sekunde, dann hatte Elza den Überblick. Cyli hatte ganze Arbeit geleistet und der Rest hatte nachgesetzt, nun war Elza also wieder dran. Ihm fiel ganz in der Nähe des Viehs ein Tisch auf, der bei dem ganzen Trouble noch nicht umgeworfen worden war und der kam ihm ganz gelegen. Im vollen Lauf machte er einen Satz auf den Tisch, ohne nahm den Schwung mit und sprang dem Ungetüm auf den Rücken.
Die Bestie war überrascht, was sich da auf seinem Rücken befand, doch nicht weniger überrascht sahen die anderen ihn auch an. Die Bestie versuchte den Kopf zu drehen, wollte wissen was sich da auf ihm befand, doch gelang es nicht. Die Schere gelangte nicht auf den Rücken, trotz mehrere Versuche die Elza zu seiner eigenen Überraschung selbst ausweichen konnte. Einigen nur sehr knapp, aber nicht getroffen werden, war schon eine beachtliche Leistung. Doch die Chimäre gab nicht auf, wollte Elza von ihrem Rücken haben und versuchte nun die Bedrohung zu stechen, und genau darauf hatte Elza gehofft. Es dauerte etwas und Elza musste höllisch aufpassen, aber er hielt sich meist nahe der verletzten stelle. Schon der dritte hieb mit dem Schwanz nach Elza, wieder war es sehr knapp, wie knapp wurde Elza erst bewusst, als das aufgeschlitzte Hosenbein sah.

Doch genauso schnell wie er zur Seite war, stand Elza wieder auf Posten, sich im Gleichgewicht halten bei den Bewegungen des Ungetüms. "Na komm, stich mich, Versuchs nur!", schrie Elza und fixierte dabei nur den Stachel. Der hatte sich wieder aufgestellt, bereit zuzustoßen und er tat es auch, wie aus dem Nichts schoss er hinab, verfehlte Elza nur knapp, aber traf dafür die verletzte Stelle. Genau das, was Elza beabsichtigt hatte, Ein ebenso schrecklicher Schrei wie der vorherige durchfluteten den Raum, doch hielt er länger an. Ohne den Zauber von Clihtiha wäre dieses Unterfangen sicher nicht möglich gewesen und er wäre nun tot. Elza wurde dabei wieder vom Rücken geworfen, doch länger dort oben verharren wollte er auch gar nicht. Auf seinen Füssen landend, wirbelte Elza sofort herum um nicht überrascht zu werden. Die Bestie war mit sich selbst beschäftig, denn der Stich mit dem eigenen Stachel war schmerzvoller als alles bisher andere. Doch Elza wollte ihm keine Ruhe geben, preschte erneut hervor und schaffte es in der Sekunde der Ablenkung mit dem Schwert in die Wunde zu stechen. Doch bevor er es richtig versenken konnte, wirbelte die Bestie herum und Elza glitt sein Schwert aus der Hand, welches in der Wunde stecken blieb.
Das war das schlimmste was einem Krieger passieren konnte, sein Schwert zu verlieren. Doch nun Waffenlos, versuchte Elza die Aufmerksamkeit nun seinerseits auf sich zu ziehen. "Komm schon, hier her, versuch dein Glück!!"
Elza fixierte ihn erneut, um jeder der wütenden Attacken aus dem Weg zu gehen. Er hoffte dass die anderen seinen Plan durchschauen würden. An sich war es kein Plan, denn das sein Schwert stecken bleiben würde, war nicht seine Absicht gewesen, aber es ergab sich dadurch eine neue Möglichkeit. Würde jemand das Schwert mit einem gezielten schlag noch tiefer in die Wunde rammen, würde das dieser Bestie sicher den Rest geben.

K.B.Dwarf
21.12.2013, 13:22
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngAls er nun dann seinen Speer mit beiden Händen packte und sich zurück zu seinen Kampfgefährten blickt wird der Raum in einen rötlichen Flammenschein getaucht. Ungläubig blickt er zu der Maga, die wohl der Auslöser für diesen sengenden Strahl ist. Ehrfürchtig blickt er zu ihr, bis er sich aus ihren Bann reist. Der Kampf ist während dessen rasant voran geschritten. Der Schwerterschwingende Wundheiler wurde, während dessen verletzt, was ihn wenig wundert. Er ist und bleibt ein Arzt. Denkt sich Feanwulf nur während dessen, als er zum Angriff mit den Speer ansetzt. Raluf dessen Kampfgeschick wohl mehr aus seiner Robustheit und Stärke resultiert, hiebt immer noch gezielt auf die Kreatur ein. Der er musste jedoch stocken als der Adlige auf die Kreatur springt. Feanwulf wusste nicht, ob dies Mut oder Wahnsinn war. Doch er behauptete sich auf den Rücken der Bestie, wie ein Reiter auf einen wilden Hengst.
Die Kreatur stach sich selbst in den Leib und verlor die Übersicht über das Geschehen. Dies nutzte Feanwulf und stach der Kreatur ins wenig geschützte Gesicht, während Raluf nun mit kräftigen hieben eines der Gelenke von den Scheren durchschlug. Jämmerlich schiere dieses Monstrosität auf, während nun alle zum letzten Stich und Hieb ansetzten.
Als sich nun dann die Kreatur nicht mehr bewegte und auch nun die letzten Zuckungen abgeklungen sind ließen sie von der Bestie ab. Feanwulf ließ seinen Speer in dem zerstochenen Gesicht stecken, während sich auf den Boden eine Schwarze rötlichschimmernde Flüssigkeit ausbreitet. Allen hat anscheinend der Kampf viel Kraft gekostet und auch abverlangt. Er selbst blickte sich kurz um und setzte sich dann auf der Kante eines umgestürzten Tisches und schaute ungläubig zur Kreatur. Bis er das stöhnen von Safir vernahm.

Rosered_Strauss
02.01.2014, 01:06
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngDer Kampf war heftig gewesen, und jeder der Anwesenden wusste, dass ein einziger gut platzierter Angriff der Kreatur ihren Lebensfaden durchtrennen konnte - doch sie bezwangen diesen widernatürlichen Feind. Sie alle fügten ihm einige Verletzungen zu - sei es durch Präzision, durch magische Macht, durch Einfallsreichtum und Wagemut oder schlicht und einfach durch schiere Stärke - und schliesslich obsiegten sie. Jeder legte noch einmal alle Kraft, die aufgebracht werden konnte, in ihre Schläge, als die Chimäre schliesslich mit einem hohen, grässlichen Schrei ihren letzten Atemzug tat. Der Schrei würde ihnen allen noch eine Weile in Erinnerung bleiben - denn für ihre Ohren klang er leider viel zu menschlich für solch eine Monstrosität. Doch der Schrei erstarb, und die Kreatur blieb blutend auf dem Boden liegen und rührte sich nicht mehr. Während Ynu sich bei den anderen Gästen aufgehalten hatte - er hatte die meisten hinter sich geschart und einen Tisch umgestoßen, um sich so notfalls zumindest einige Augenblicke erkaufen zu können - machte sich Raluf daran, Scheren und Schwanz der Kreatur vom Leib zu trennen. Wahrscheinlich rechnete er halb damit, dass finstere Zauberei das Wesen reanimieren könnte. Safir unterdessen blieb noch keuchend stehen, als ihn der umarmte Schmerz schliesslich einholte. Sein Gesicht verlor rapide an Farbe, als das Adrenalin langsam nachliess und ihn die Pein langsam einholte. Er legte mit zitterndem Arm seine beiden Schwerter beiseite, als er sich auf den Boden sinken liess, mit dem Rücken an den Tisch gelehnt. Er betastete vorsichtig sein Bein, um die erhaltenen Wunden einschätzen zu können. Zu seinem Glück waren die Schnitte zwar tief, aber nicht unheilbar - dennoch würde er wohl demnächst etwas Ruhe vertragen können. Und einen Wundarzt samt Verbänden und vielleicht einem Kräutertrunk.

Er stieß zischend seinen Atem aus und machte sich daran, sich aufzurichten. Jetzt Schwäche zu zeigen, war etwas, was er sich nicht gönnen wollte. Allerdings wurde ihm gleich darauf der Fehler in dieser Überlegung bewusst, als seine Verletzungen aufzulodern schienen und er sich trotz aller Selbstbeherrschung ein gequältes Stöhnen nicht verkneifen konnte. Im Lärm der Gaststube wäre dies wohl im Normalfall untergegangen - aber in der momentanen, beinahe gespenstisch anmutenden Stille (die nur von den dumpfen Lauten von Ralufs Axt unterbrochen wurde) war der Laut gut zu vernehmen. Und so fand er schon bald einige Augenpaare auf sich gerichtet. "Ist es... endlich tot?" hörte er sich selbst fragen. Es war nicht sein eloquentester Versuch, seine Verwundung zu überspielen, aber im Moment brachte er nichts besseres zu Stande. Und jetzt, wo sich die Situation langsam beruhigte, bemerkte er auch Elzas Blick, der unweigerlich auf seine Klingen gerichtet wurde. Safir stiess einen gequälten Seufzer aus - zum Einen, weil er sich eigentlich nicht so vielen Leuten anvertrauen wollte. Cyli war eine Sache, das hatte er sich ohnehin schon vorgenommen gehabt. Aber all die Anderen... Nun, was zählte es im Moment noch. Sie alle hatten gesehen, dass er sich seiner Haut mehr als zu erwehren vermochte.

"Bevor ihr fragt und mir einen Vortrag haltet, was ich darf und was nicht..." begann er müde in Richtung des adligen Kriegers und hob seine rechte Hand in die Höhe, an der sein Siegelring zu sehen war, "... möchte ich anfügen, dass ich berechtigt dazu bin, diese Klingen zu führen. Ich bin Schwertgeselle des Asir al'Kamal. Ein Rechtskundiger wird euch die Gültigkeit meines Ringes bestätigen, den ich aufgrund meiner bestandenen Ausbildung wie meine Waffen zu tragen berechtigt bin - und auch, dass der Ring der meine ist. Was die Verschleierung des Ganzen angeht, so werde ich dazu nur sagen, dass ich so handeln musste und dass meine weiteren Gründe diesbezüglich die Meinen sind. Ich hoffe, dass das respektiert werden kann." Während der Schwertgeselle erschöpft auf die Antwort und die Reaktion der anderen Anwesenden wartete, bemerkte er ebenso wenig wie ein Anderer von ihnen, dass sich ein Augenpaar auf sie alle gerichtet hatte. Ein Augenpaar, aus dem keine gute Intention sprach - vielmehr sogar der blanke Hass, als er auf den Leichnam der Chimäre starrte.

Janoko
02.01.2014, 01:31
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cyli wischte sich den Schweiß von der Stirn. die wenigen zauber die sie gewirkt hatte, hatten sie all ihrer Kraft beraubt. Als Safir schließlich zu gab kein Wundheiler zu sein, schien das in ihr neue Energie frei zu setzen, den mit festem, schnellen Schritt war sie bei ihm und blickte ihn mit einer vielzahl an gefühlen an, allen Vorran wohl aber eine Art vertrauensbruch. Die Maga sah aus, als würde sie im nächsten Moment dem Schwertgesellen, den sie zu lange für einen Wundheiler gehalten hatte, den rest geben - er konnte ja nicht wissen, das sie keinen Funken Magie mehr wirken konnte, jedenfalls keine, die verletzend gewesen wäre.

Entweder hatte Safir damit nicht gerechnet, oder Cylithia besaß mehr Kraft in ihrem Arm als ihr bewusst war, aber der Hieb saß. Safir hielt sich den bauch, in dem ihre zierliche Hand hineingeschnellt war. Doch verdeckte sie ihren #Angriff' geschickt mit ihren Körper, während sie sich zu ihm herunter beugte. "Lügner.", murmelte sie ehe ihre Faust nochmal ihr ziel fand, jedoch viel schwächer. Safir hielt ihre hand instinktiv fest - und Cyli versuchte sich gar nicht zu befreien. Sie richtete sich wieer auf und blickte zu den Umstehenden. "Steht nicht wie angewurzelt dar, holt die Stadtwache!", herrschte sie einen der Thorwaler an, der wie aus eienr Stasis zu erwachen schien und ohne nachfrage der Aufforderung der Adeptin nachkam.

Ironhide
02.01.2014, 01:51
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza konnte nicht anders, als ein kurzes, schiefes Lächeln für Safir über zu haben, bevor er sich wieder einen ernsteren Gesichtsausdruck zulegte. "Nun, eigentlich war ich eher um eure Wohlbefinden besorgt, nur Zweitrangig um eure Kampfgeschick und der Berechtigung eure Kampfutensilien, doch nun habt ihr mich höchst Freiwillig aufgeklärt. Wobei ich denke, dass ihr nicht nur mir noch so einige Erklärungen schuldig seid." Letzteres sprach Elza mit einem gewissen, mahnenden Ton aus, das er gute Gründe haben konnte das ein oder andere für sich zu behalten, aber es kein gutes Licht auf ihn warf. Elza wusste, dass er zumindest Cylithia so einiges verschwiegen hatte. Zumindest war das wohl offensichtlich denn sie schien ihm weniger gut gesonnen zu sein, für den Augenblick. "Ich denke, darüber können wir uns noch zu einer anderen stunde ausgiebiger Unterhalten." Da er nur wenige Schritte neben Safir und Cyli stand, bekam er zumindest etwas von dem ganzen mit, doch hörte er das Gemurmel von ihr nicht.
Fürs erste beließ Elza es dabei, denn er hatte selbst so einige Wunden zu lecken.

Ihm taten seine Knochen weh, war er doch quer durch den Raum geflogen und auch von Rücken der Bestie nicht unbedingt sanft auf den Beinen gelandet. Auch ihm schmerzte so einiges, allen voran der Brustkorb, noch vom ersten Schlag der Bestie. Als die Maga sehr barsch nach der Stadtwache verlangte, nickte er dem nur abwesend zu. Er bemerkte das nicht mal.
"Das alles ist nicht gut... ", murmelte er vor sich hin, bevor Elza sich einen Stuhl wieder auf richtete und sich auf selbigen niederließ." Irgendwas sagt mir, das wir erst am Anfang des ganzen stehen - was auch immer es ist. Denn es dürfte wohl klar sein, das hier sollten wir nicht überleben." Ihm war klar, dass er damit etwas aussprach, was er sich nur aufgrund die vorangegangenen Ereignisse zusammenreimte. Aber er war sich sehr sicher, dass er damit richtig lag.

Rosered_Strauss
02.01.2014, 02:09
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngCylis Faustschlag traf ihn mehr als nur körperlich. Aber er hatte sich bereits mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass die Magierin sehr erzürnt über seine Geheimniskrämerei sein würde. Das hatte sie ihm ja bereits auch schon klar gemacht. Ihren zweiten Schlag - der weitaus weniger Kraft hinter sich hatte - fing er mit seiner eigenen Hand auf. Während sie ihn als Lügner betitelte und anschliessend einem der Gäste ein paar Anweisungen entgegen warf, bemerkte sie auch unweigerlich, dass seine Hand zu zittern begann. Er verfluchte seine Schwäche in diesem Augenblick, während er sich allerdings vorlehnte, um der Maga etwas ins Ohr zu flüstern. "Wenn du erlaubst, würde ich dir gerne später alles erzählen... ich habe dir ja versprochen, mit der Heimlichtuerei aufzuhören..." Er lehnte sich wieder etwas zurück, während er noch leise murmelte: "Hätte nur nicht gedacht, dass es so früh sein würde..." Auf Elzas Worte hin nickte er müde, wollte gerade etwas sagen - doch er verzog das Gesicht, als sein Bein sich erneut bemerkbar machte. Doch dann durchzuckte den Schwertgesellen eine ungute Vorahnung. Ruckartig drehte er sich herum und sah sich verstört im Raum um - denn sein Gespür sagte ihm, dass eine Gefahr nahte.

Doch bevor irgend jemand etwas weiteres sagen oder tun konnte, war eine Stimme im Raum zu vernehmen. "Ich hätte nicht gedacht, dass dieser zerlumpte Haufen zu so etwas in der Lage wäre..." Sofort richteten sich alle Blicke auf denjenigen, der diese Worte gesprochen hatte. Aus den Reihen der übrigen Gäste löste sich eine Gestalt in langem Mantel aus dunklem Stoff. Unbeeindruckt von allem um sie herum schritt sie auf die Chimäre zu, die tot am Boden lag, während Raluf noch breitbeinig über ihr stand. Auch dieser hatte bemerkt, dass hier jemand war, der scheinbar mehr als nur an ihrem Ableben interessiert war. Er wollte sich gerade umdrehen und dem Vermummten den Weg versperren, als dieser eine kurze Geste machte. Er schlug die Faust in die offene Hand - und Raluf erstarrte. Ungerührt ging die Gestalt an dem Hünen vorbei und beugte sich zu der Kreatur hinab, um mit einer in einem Handschuh steckenden Hand über den Leichnam zu fahren. Cyli war unterdessen einen Schritt zurück gewichen - denn sie hatte erkannt, was der Mann getan hatte. Und jetzt, am Tiefpunkt ihrer astralen Macht angelangt, fehlten ihr die Mittel, um sich gegen einen ausgeruhten Magier verteidigen zu können.

"Ihr... ihr wisst nicht, wie viel Zeit und Mühe ich investieren musste, bis ich in der Lage war, ein solches Wesen zu erschaffen!" Er richtete sich wieder auf, während er die Anwesenden immer noch keines Blickes würdigte. Safir unterdessen hatte - ebenso wie der Rest seiner Gefährten - wieder zu den Waffen gegriffen. Bleich wie der Tod hatte er sich erneut auf die Füße gestemmt, doch in seiner momentanen Verfassung wäre er längst nicht mehr so agil wie zuvor. Der Verhüllte Mann unterdessen stiess Raluf um - und als dieser einer Statue gleich umkippte und in der gleichen Haltung liegen blieb, in der er gestanden hatte, war auch dem letzten Anwesenden klar, das hier Magie im Spiel war. "Ich sollte euch töten für das, was ihr getan habt." fuhr er mit eisig kalter Stimme fort. Doch dann erklang ein leises, hämisches Lachen unter seiner Kapuze. "Aber der Tod wäre eine zu einfache Strafe für das hier. Ich habe eine Kreation verloren - also werdet ihr sie wohl ersetzen müssen. Immerhin gibt es einige interessante Subjekte unter Euch..." meinte er und fixierte sie nach und nach. Er richtete seine Hand auf sie und zeigte bedrohlich mit dem Zeigefinger auf einen jeden von ihnen. "Also werde ich meine Wut hinunter schlucken und euch stattdessen das Leben schenken. Denn von dieser Stunde an gehört euer Körper mir, und ich werde ihn dazu verwenden, dem perfekten Wesen einen weiteren Schritt näher zu kommen. Bis dahin - versucht, am Leben zu bleiben. Es wäre eine Schande, würde euch etwas umbringen, bevor ihr euch verwerten kann..."

Mit diesen Worten verschränkte der Magus seine Arme vor der Brust - und war verschwunden. Noch einige Momente hielten alle die Luft an, doch nichts geschah. So stellte Safir schliesslich die Frage, die ihm durch den Kopf ging: "Was bei allen Dämonen war das gerade?"

K.B.Dwarf
08.01.2014, 18:10
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngFeanwulf der ohne jede sichtliche erregung weiterhin an den Tisch lehnt und die anderen Beäugt. Die Maga wirkte auf ihn nun hilfloser als im Gefecht gegen die Bestie, während der Wundheiler stetig blasser scheint und sein Körper zu schwächeln beginnt. Der Adlige hingegen tat eine Ahnung kund die unwissend in den nächsten Augenblicken wohl bestätigt wird.
Als sich nun der Thorwaler aufschwingt blickt er zu Raluf, der seinen ekel gegenüber dem Monster mit Gewalt ausdrückt, anschließend schaut er gen den Moha der sich verächtlich vor dem Kampf gescheut hat wie die restliche Gäste. Er schnauft kurz aus, als er seinen Blick abwand von den ‘Feiglingen‘ und zu den schwächelnden Südländer geht.
Dann meldet sich hinter ihm eine Stimme. Sie klang für Feanwulf wirr und ohne tieferen Sinn. Doch nach einem Herzschlag, merkte er doch dass der Klang von dem Mann eine Klarheit und ein selbstbewusst sein ausstrahlt, wozu eine verwirrter Geist nicht in der Lage ist. Er dreht sich zu der schwarz gehüllten Gestalt hin, dabei wander seine Hand zum Axtkopf, um seine Waffe aus der Schlaufe zu befreien.
Er spie aus als er die schändlichen Äußerungen von dieser Abscheulichkeit hört. Es ekelt ihn nicht nur der Gedanke an, dass dieses Individuum Pläne äußert sie zu verdammen, sondern auch dass er nun auch dieses Monster vor sich sieht. Seine Wut schäumt immer weiter an. Doch als er nun zum Angriff stürmen wollte verschwindet diese Bosheit in Person. „Soll dich Swafnir in seine tiefen ziehen.“ Grollt er dem Unbekannten, in thorwalsch hinterher.
Dann wand er sich von der zerstückelten Bestie ab und geht nun zu Safir, der bleich auf dem Boden befindet. Sanft legt er seine Hand auf die Schulter von Cylithia, um sie somit an ihr vorbei zukommen. Sein Blick blieb dabei auf den Wundheiler und kniet sich vor ihm herunter, um seine Wunde zu beäugen.

Ironhide
25.01.2014, 18:47
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza war aufgesprungen, seine Hand am Schwert doch auch er sah von einem Angriff ab, als er sich nach den anderen umsah. Sie alle waren deutlich gezeichnet von vorherigen Kampf und als klar war das sie einem Magier vor sich hatten, der alles andere als ein Anfänger war, verzichtete Elza schweren Herzens darauf, den Unhold gleich hier den Gar aus zu machen. Er würde nämlich sicher kein Erflog dabei haben.

Nachdem die ganze Szene vorbei war, wandte sich auch Elza zu Safir und antwortete ihm. "Ich hab nicht die leistest Ahnung, aber so viel steht fest, es ist derjenige, den wir gehofft hatten zu finden. Nun haben wir ihn gefunden." Sein Blick glitt dann zu Feanwulf, der neben Safir kniete und dann zu Cylithia, die sichtlich Erschöpft aussah. "Mit euch alles okay?", erkundigte er sich, doch die Maga nickt nur und ließ sich auf einem Stuhl nieder. Ihr war es wohl etwas zu viel, um nun irgendwelche Worte zu finden. Elza ließ sie erst mal in Ruhe, er glaubte dass dies für den Moment besser wäre. Hinter seinem Rücken hörte er die Stimme von Ynu, der sich um seinen Freund zu kümmern schien. In dem Moment fiel ihm wieder ein, wie der Mann es geschafft hatte, Raluf außer Gefecht zu setzten und nach einer Sekunde des Schreckens, beruhigte sich Elza wieder, denn der Hühne saß bereits wieder. Mit dem Verschwinden des Mannes hatte sich wohl auch seine Starre wieder gelöst.
"Mir machen seine Worte aber Sorge, dass jemand von uns als sowas da endet."

Janoko
11.02.2014, 21:00
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia sank auf Safir, jedoch eher aus Schreck vor dem was grade passiert war, als aus Erschöpfung - oder beidem, wobei sie sich letzteres nicht eingestehen. Safir hielt immer noch ihren Arm und sie zog ihn zu sich, bis sich ihre Hände berührten. "Wir haben ... einen äußerst Schwarzen Magier... gesehen...", sie kämpfte damit nicht zu hyperventilieren, den das Adrenalin schoss grade durch ihre Blutbahn und wollte dass sie floh oder etwas tat. „ganz schön tiefe Scheiße, in die wir uns da begeben haben...", murmelte sie dann und seufzte. "und jetzt lass uns einen Wundheiler für dich finden, ich bezweifle, dass du an dir selbst herumdoktern willst..." sie lächelte matt "und ich brauch n gutes Met."

Rosered_Strauss
11.02.2014, 21:28
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.png"Dem stimme ich zu..." erwiderte er mit erschöpfter, leiser Stimme. Er sah zu seinen Gefährten auf, die nunmehr alle in seiner Nähe standen und der Stelle, an der die vermummte Gestalt verschwunden war, nervöse Blicke zuwarfen. "Aber es sieht so aus..." fügte er etwas lauter an, "... als ob uns vorerst keine Gefahr droht. Wir sollten uns ein wenig dringend benötigte und vor Allem verdiente Ruhe genehmigen, um wieder zu Kräften zu kommen. Und sobald wir das Ganze hier verarbeitet haben, können wir besprechen, was wir zu tun gedenken. In meinem Falle wird das zunächst ein anderer Wundheiler sein..."

Und so kehrte wieder etwas Leben in das Gasthaus zurück. Die Tische wurden wieder aufgestellt, die Trümmer zur Seite geräumt und die Gäste beruhigt. Dies war vor Allem dann nötig, als die Kreatur unmittelbar nach dem Verschwinden des Magus zu verdorren anfing. Der Panzer wurde spröde, die Knochen barsten und das Fleisch verwelkte in Sekundenschnelle - und nach einigen Minuten war nur noch ein stinkender Haufen ehemalig organischer Materie auf dem Boden, der keinerlei Ähnlichkeit mehr mit der Kreatur aufwies, die von den Gefährten unter Einsatz ihres Lebens bekämpft worden war. Cylithia hatte schnell erkannt, dass auch dies einem Zauber geschuldet war - doch der Großteil der Menge glaubte an dämonisches Wirken, weswegen sie eilig davoneilten und den nächsten Priester aufsuchten. Dieser kam auch bald, um sich schliesslich vom Wirt die Geschichte anzuhören, was denn genau passiert sei. Unterdessen war auch ein Wundheiler herbei geholt worden, der die Verwundeten verarztete. So ging der Tag schliesslich zu Neige, während alle noch das Geschehene zu verarbeiten versuchten.

Auch Safir kehrte in Gedanken immer wieder zu dem Monstrum - der Chimäre - zurück, doch gab es noch einen anderen, dringlicheren Gedanken in ihm, der einen größeren Teil seiner Aufmerksamkeit für sich beanspruchte. Nach langem Abwägen und innerlichem Hin und Her richtete er sich schliesslich langsam in seinem Bett auf. Er trug nur noch seine Leinenhose, sein Obergewand hatte er abgelegt, nur die Lederarmschienen waren noch an seinen Armen. Er liess den Blick zu dem benachbarten Bett wanderten, wo er auf einer Gestalt ruhen blieb. Langsam und auf Tulamidya begann er: "Ich... bin dir wohl noch eine Erklärung schuldig. Eine Erzählung. Und wenn du nichts dagegen hast... würde damit nicht länger warten wollen."

Janoko
12.02.2014, 15:43
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Eine Erzählung? Ich möchte keine Geschichte höhren, sondern die Wahrheit", kam es leise aus dem anderen Bett. Safir musste zugeben das Cyli es geschafft hatte sich schlafend zu stellen, ohne wirklich zu schlafen. Umständlich entledigte sie sich der Decke, die ihren Körper bedeckte und kam den kurzen Weg zu seinem Bett. Der Verband um ihre Hüfte war selbst durch ihr nachthemd sichtbar. Der Wundheiler hatte nicht gesparrt mit dem Leinen. Vorsichtig setzte sie sich auf die Bettkante von Safir's Bett. "Also?", fragte sie und blickte durch den Schlafraum in dem sie lagen. Sie suchte nach Anzeichen, das der magier ihnen eine weitere seiner Kreaturen auf den Hals hetzte. Sie gähnte, ein Zeichen das sie wirklich Müde war und ließ sich zur Seite kippen. "Erzähl endlich..."

Rosered_Strauss
12.02.2014, 17:34
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafirs Mundwinkel zuckten kurz, da es ihm schien, als würde Cyli tatsächlich gleich einschlafen - aber sie hielten die Geschehnisse des Tages wohl noch genauso wach wie ihn. Zumindest war das seine Vermutung. "Wo fange ich an..." murmelte er zu sich, während er sich aufrecht hinsetzte. Mit dem Rücken zur Maga gewandt, sah er zur Decke hoch, als könnte er durch sie hindurch zum Himmel hinauf blicken. "Du erinnerst dich sicherlich daran, dass ich erzählt habe, dass ich auf der Straße aufwuchs und mir dort meine Fertigkeiten angeeignet habe. Aber wie ich angemerkt hatte, hatte ich schon bald Hilfe. Obwohl es eigentlich sehr ironisch ist, denn mein Va... mein Meister wurde zunächst von mir bestohlen. Zumindest hatte ich das vor, doch er war sich bewusst, was ich vorhatte, und wollte lediglich sehen, wie geschickt ich mich anstellte. Und er meinte, dass ich das Potential hätte, einer seiner Schüler zu werden." Safir seufzte leise, als er mit einem warmen Gefühl an die Zeit mit seinem Lehrmeister zurückdachte. Dieselbe Wärme war auch in seinem Tonfall zu vernehmen, auch wenn er sich dessen nicht bewusst war.

"Sein Name war Amchran, und er leitete ein kleines, aber gutes Teehaus in den Straßen Fasar. Doch das war nur die Tarnung, denn hinter dem alten Mann verbarg sich niemand anderes als Asir al'Kamal, der größte Schwertmeister Fasars. Und er hatte mich - einen dreckigen, halb verhungerten Straßenbengel - als einer von seinen Schülern ausersehen. Mein Leben verlief ab diesem Zeitpunkt völlig anders. Ich hatte ein Dach über dem Kopf, bekam jeden Tag etwas zu essen und konnte sogar in einem Bett schlafen. Zum Ausgleich dachte ich, dass ich am Ende eines jeden Tages Golgaris Schwingen rauschen hören würde." Ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen, als er sich daran erinnerte, wie er am Ende jedes Tages völlig am Ende seiner Kräfte ins Bett gefallen war. "Und so lernte ich den Stil mit 2 Klingen. Der Stil ist eigentlich auf 2 Kurzschwerter ausgelegt, aber mein Meister war der Ansicht, dass längere Klingen für mich geeigneter wären. Zu meiner Ausbildung gehörte auch, dass ich für die Mächtigen als Leibwächter dienen sollte. Und hierbei kommt auch mein anderer Kampfstil ins Spiel." Sein Lächeln war verflogen, als er seinen rechten Arm hob, an der eine seiner Lederarmschienen prangte. "Für die mächtigen war es eines, dass man ihr Leben als Leibwächter schützte. Um diese Aufgabe aber zufriedenstellend erfüllen zu können, musste man auch in die Offensive gehen. Und zwar nicht mit gezogenen Klingen, sondern mit Subtilität und Geheimhaltung."

Die Wärme, die bei den vorigen Schilderungen in seinem Tonfall gelegen hatte, war verschwunden. Und noch immer war sein Blick gen Decke gerichtet, während er scheinbar ganz in Erinnerungen versunken war. "Wegen all dem..." begann er, unterbrach sich jedoch und fing erneut an. "Geheimhaltung war das höchste Gebot, dass es zu befolgen galt. Ich konnte meine Aufgaben nur erfüllen, wenn man nicht wusste, was ich war. Wäre ich als Schwertgeselle umher stolziert, wie es die Krieger und Ritter in den nördlichen Ländern tun, wäre ich bereits dutzende Male gestorben - und hätte meine Auftraggeber nicht beschützen können. Ich habe selbst meinen Geschwistern gegenüber nicht erwähnt, was für eine Profession ich erlernte. Erst später konnte ich ihnen eine ehrliche Antwort geben - als ich lernte, ein Wundheiler zu sein. Ursprünglich war es als Tarnung gedacht, aber... als ich Fasar schliesslich verliess, fand ich mehr und mehr Gefallen an dieser Tätigkeit. Ich kann und will meine Wurzeln zwar nicht verleugnen, aber ich empfinde es als wichtig, neben dem Handwerk des Kämpfens auch einen Ausgleich zu haben."

Janoko
16.02.2014, 21:26
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Du bist ein Lügner und Betrüger!", schnaubte Cylithia und schnellte hoch, doch Safirs hand war geschwind auf ihre Schulter gelegt und zog sie mit Sanfter Gewalt zurück. Obwohl die maga sich wehrte, schien Safir sie zurück ziehen zu wollen udn er schaffte es auch. Selbst ihr schwächlicher Versuch Magie zu wirken, wurde von ihm unterbunden. Ihr liefen Tränen über das Gesicht. und man merkte ihr an, das, obwohl sie die Wahrheit gefordert hatte, es ihr Vertrauen zu Safir geschädigt hatte. So war es verständlich das sie nicht wollte, das Safir sie umarmte, doch sie konnte nicht gegen ihn tun und versank schluchzend in seinem Armen. "Ich hasse es!", nuschelte sie leise und es war unklar was sie genau meinte. Dennoch wurde ihr erst jetzt bewusst, das sie die Nähe von Safir auf eine weise genoss, die sie nie hätte aufkommen wollen lassen. "ich hasse es!", wiederholte sie diesmal für Safir verständlich. "Lüg mich noch einmal an und du wirst dir wünschen das du zu einer kreatur verarbeitet wirst!", knurrte sie bedrohlich, bevor sie ihren kopf gegen seine Brust schlug. immer wieder, bis Safir ihren Kopf festhielt und ihn vor sein Gesicht zog. "Wehe...", begann sie doch safir küsste sie auf die Wange. Er war ja nicht ganz Lebensmüde.

Rosered_Strauss
16.02.2014, 22:23
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngNachdem er Cyli einen Kuss auf die Wange gedrückt hatte, drückte er kurz seine Stirn gegen die ihre, bevor er sein Gesicht wieder etwas von dem ihren entfernte und ihr unverwandt in die Augen blickte. "Ich verspreche es dir. Ich, Safir al-yeshinnah, schwöre, dich nie wieder bei irgend etwas zu belügen." Nach diesen Worten zog er die Maga an seine Brust und drückte sie mit sanfter Gewalt fest an sich. "Ich verspreche es dir..." wiederholte er seine Worte erneut, dieses Mal jedoch leiser und eher an sich gewandt. Trotz der eigentlich eher traurigen Situation - er wusste, dass er sich einiges an Vertrauen bei ihr verspielt hatte - kam er nicht umhin, die Umarmung zu geniessen. Die Nähe zu geniessen, die dieser Moment ihm bescherte. Und doch beendete er selbst die Umarmung, befürchtete er doch, dass er zu weit gehen würde, sollte die Nähe noch weiter andauern. Und um nichts in der Welt wollte er sich einen weiteren Fehler bei ihr erlauben... "Ach, verdammt." meinte er auf einmal zu niemand bestimmten. "Warum muss alles nur immer so kompliziert sein..."

Ironhide
17.02.2014, 00:31
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Auch Elza war schnell in seinen Gemächern verschwunden, denn wie jeder andere auch hatte er Ruhe nun bitter nötig. Zu anstrengend waren die letzten Stunden gewesen und so langsam machte sich das bei ihm bemerkbar. Innerlich war er sehr aufgewühlt und es dauerte etwas, bis Elza an schlaf denken konnte. Er zog sich aus um sich für die Nacht bereit zu machen, legte sich in sein Bett und schloss die Augen. Schnell schlief er ein, doch war der Schlaf unruhig und nach wenigen Stunden, noch lange vor den ersten Sonnenstrahlen wachte er wieder auf. Die Geschehnisse ließen ihn doch nicht so einfach los, wie er es sich für die Nacht erhofft hatte.
Elza setzte sich auf, denn erneute Versuche ins Land der Träume zu gelangen, schlugen fehl. Elza wusste nicht, wie lange er geschlafen hat, doch einige Stunden musste es wohl doch gewesen sein. Es war absolut still im gesamten Haus, zumindest hörte Elza nichts. Er stand auf, ging zu dem Schreibtisch und entzündete die Kerze die dort in einem einfachen Eisenständer gesteckt war. Es war nicht viel Licht, welches von der Kerze kam, doch es reichte Elza. Er setzte sich an den Tisch, holte aus seiner Tasche, die direkt daneben stand ein Blatt Papier hervor und auch sein Schreibzeug fand den Weg auf den Tisch. Sicherlich war jetzt nicht unbedingt die ideale Zeit, einen Brief zu schreiben, doch vielleicht half ihm das, wieder in den Schlaf zu finden. So setzte er die Feder an und begann mit dem Brief.



Hallo Mutter

Meine Berechnungen waren richtig, ich bin zur rechten Zeit in Thorwahl angekommen und werde meine Reise nun weiter planen. Ich weiß noch nicht, wohin es mich von hier aus verschlagen wird, aber sei dir gewiss, das meine Reise auch weiterhin Aufregend sein wird. Ich habe mich einer kleinen Gruppe angeschlossen. Es ergab sich, das wir hierzueinander fanden. Ein Wundheiler, den kennen zu lernen vielversprechend ist, denn er scheint mehr zu sein, als er einem zu sagen Pflegt. Eine sehr interessante Persönlichkeit, wie auch seine Begleiterin. Sie ist von weit aus höherem Stand als der Rest, was alleine schon ihr Titel Adeptin sagt. Ich freue mich schon auf Unterhaltungen mit ihr, bin gespannt was sie interessantes zu erzählen hat. einer Maga bin ich ja bisher noch nie begegnet. Auch ein Einheimischer gesellt sich zu unsere Runde, doch kann ich über ihn bisher noch nicht viel Sagen. Er ist ein Krieger, ein Mann der auf dem Schlachtfeld sicher viel Erfahrung hat und weiß mit Waffen umzugehen.

Elza hielt kurz inne, denn nun machte sich die Müdigkeit wieder über ihn breit. Auch überflog er das eben geschriebene nochmals, und befand es für gut. Seine Mutter musste nicht wissen, was ihm die letzten Tage beschert hatten und in was ihr Sohn da hinein geraten war. Es wäre besser, und wie in vielen anderen Briefen schon zuvor log Elza zwar nicht, aber behielt einige Infos für sich.

Ich hoffe doch, das ihr alle wohl auf seid und es euch gut ergeht. Ich weiß das es die Zeit der großen Bälle ist, viele Gesellschaftliche Verpflichtungen auf euch warten und ihr wenig Zeit haben werdet, damit ihr euch um euch selbst kümmern könnt. Richte bitte alle aus, das ich sie liebe und mich schon auf eine Wiederkehr freue um euch dann ausführlich von meinen Abenteuern zu berichten.

In liebe, Elza

Kaum das die letzten Worte geschrieben waren, fielen Elza auch schon die Augen zu. Im Halbschlaf ließ er sich wieder auf das Bett fallen und würde die Augen erst wieder mit den Strahlen der Morgensonne öffnen.

K.B.Dwarf
17.02.2014, 18:30
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngSo schnell der Schankraum geräumt war zum Gefecht, war er nun auch wieder gefüllt. Doch es waren nicht nur Gäste die das geschehende und vergangene murmelnd beäugen. Stark erklang der Ekel vor der verwesenden Kreatur, ebenso klänge der Neugier. Rasch zogen Gerüchte die Runde. Gefüllt mit Mengen von Hirngespinsten und merkwürdig anzuhörenden Vermutungen.

Mit Mühe presste sich ein örtlicher Heiler durch die Massen. Es war ein älterer Greis mit einen verfilzten Bart und grauer Mähne. Nicht weit von ihm folgt dicht ein Jüngling. Dieser trug einen kleinen Beutel mit sich umher, dabei verteilet sich ein angenehmer Geruch von Jasmin und Lavendel. Ohne Umschweife kümmerte sich der Alte, um den Südländer, dabei schien er willkürlich in den Beutel des Jungen zu greifen und begann damit eine Salbe herzustellen, als er diese zerstoß.

Doch weiter verfolgte Feanwulf das Handwerk des Alten nicht. Er fing an mit einigen anderen den Schankraum herzurichten und zerschundenes Mobiliar auf die Straße zu werfen. Einige Tischler gingen mit ans Werk und versuchten etwas zu retten. Lange weigerten sich die Leute die modrigen Überreste der Kreatur weg zu schaffen. Aber nach einigen Worten der Priesterschaft ging einige mit Swafnir die Liegenschaften zu entfernen. Torhalla zögerte nicht und begann den Boden zu schrubben. Doch vergebens, man wird wohl noch Jahre später einen großen dunklen Fleck im Boden sehen und Geschichten darüber hören wie dieser dort hingekommen ist.

Der Heiler hielt an jeden der Gefährten an und beäugte diese, um sich nach ihren Wohlbefinden zu erkundigen. Doch nur der Eisbarbar und der Thorwaler lehnten jegliche Behandlung ab. Feanwulf spürt die Prellungen und Blutergüsse auf unangenehmerweise. Doch er befand selbst, dass es nicht wert war behandelt zu werden.

Aber nach dem alles Augenscheinlich zum normalen Rhythmus wieder gefunden hat und sich die Menschenmenge aufgelöst hat. Verweilt Feanwulf an einem Tisch für sich, während sich die anderen in ihre Unterkünfte begaben. Er würde es nie zugeben doch die heutigen Ereignisse haben ihn aufgewühlt und ließen seinen Verstand nicht frei. Kaum war sein Körper augenscheinlich zur Ruhe gekommen bestellte er die ersten Humpen, um seinen Geist frei zuspülen.

Janoko
21.02.2014, 23:45
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Du bist selber Schuld an der ganzen Misiere...", murmelte sie in die matratze. Sie schloss die Augen und seufzte. Vor ihren Augen lief die erinnerung an einen Zauber, der schiefer nicht hätte gehen können Knurrend versuchte sie den gedanken weg zu wischen, doch es gelang ihr nicht. Am liebsten hätte sie geschrieen wie falsch die Welt doch um sie herum war, hätte ihren Frust über so vieles gerne lauf gelassen, doch etwas hinderte sie daran. Sie hatte Safir das ganze längst vergeben, eigentlich schon, als die Kreatur erledigt gewesen war. Sie war froh das er noch lebte und nicht gestorben war... wie andere.
Es dauete nicht lange und sie war eingeschlummert ohne in ihr eigenes Bett zurück zu gehen. Selbst die kurze Frage safir's und die Rippenstiche, die er ihr gab, weckten sie nicht auf. Der tag forderte endlich seinen Zoll, einen tiefen von wilden Träumen geplagten Schlaf, deren Inhalte sie mehrmals aus dem Schlaf reißen sollten, zwei Mal schweißgebadet und panisch um sich schauend.

Rosered_Strauss
22.02.2014, 00:38
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngNachdem Safir ein paar Mal versucht hatte, sie zum Aufwachen zu bewegen, versuchte er, sie zu ihrem Bett zurück zu tragen. Doch bereits beim aufsitzen meldeten ihm seine Beine, dass sie das im Moment für keine gute Idee hielten - und wenn er ganz ehrlich war, fand er die Situation bei Weitem nicht unangenehm. So machte er ihr einfach ein wenig Platz und zog die Decke über sie. Glücklicherweise war sie groß genug für sie Beide, und er versank bald schon in einem wohligen Schlummer. Und so ging der Abend für jeden unterschiedlich zu Ende. Während Elza in seinem Zimmer nicht mehr behelligt wurde (es war zu spät, als dass der Wirt ihn noch mehrmals nach seinem Befinden fragen konnte), gesellte sich Raluf noch zu Feanwulf und trank einige Humpen mit ihm. Auf Gesprächsversuche reagierte der Hüne mit der mürrischen Äusserung, dass das bestimmt bis morgen Zeit hätte - jetzt müsse er sich erst einmal den unangenehmen Geschmack des Tages aus dem Gaumen spülen.

Als der Morgen anbrach, waren es die heimischen Seeleute, die zuerst erwachten. Mit einer Mischung aus Grunzen und Fluchen machten sie sich daran, sich in aller Frühe zum Hafen zu begeben, um wieder in See zu stechen. So gut Safir (überraschenderweise) auch geschlafen hatte - das brachte ihn zum aufwachen. Jedoch sträubte er sich dagegen - wachte er doch mit einem warmen Gefühl im Magen auf - und so drehte er sich einfach um, presste die Augen zusammen, murmelte schlaftrunken vor sich hin und versank wieder in Borons Armen. Jedoch erwachte er schon nicht allzu viel später erneut - nur dieses Mal in einer völlig anderen Lage als zuvor. Zierliche Arme hatten sich um seinen Leib geschlungen, und ein weicher Leib drückte sich gegen seinen Rücken. Zuerst blinzelte er nur träge - doch dann wurde er schlagartig wach, als ihm bewusst wurde, was hier gerade los war. In was für einer Lage er sich befand. Während Cylis weibliche Rundungen gegen seinen Rücken drückten, konnte er nur schwer schlucken. "Ähm... Cyli?" fragte er vorsichtig.

Janoko
22.02.2014, 01:13
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cyli wachte nicht auf, nahcdem Safir sie leicht panisch wecken wollte. Eher genervt von der Anwesenheit einer Stimme die versuchte sie aus Borons Armen zu holen, versuchte sie sich von ihm weg zu drehen, was jedoch nicht wirklich funktionierte. Benommen wachte sie langsam auf und zog ihre Hände zurück um sich die Augen zu reiben. Erst jetzt bemerkte sie, das Safir mit ihr im Bett lag. "Was", sie holte aus, "machst", ihre Hand formte eine Faust "du in", der Arm schnellte nach vorne, "in meinem Bett?", ihre Faust traff die Innenseite von einer von Safirs Händen.

Sie versuchte mit der zweiten zu zuschlagen, doch auch diese fing Safir ab. Man sah schon etwas frust in ihren Zügen, das man ihre Hiebe einfach so abfing, doch Safir wusste zu gut wie sie zu schlug, wenn sie nicht ganz wach war, da sie dies über die Reise verteilt mehr als nur ein dutzend Male getan hatte. Schließlich wollte sie nach ihrem Stab greifen, der aber nicht da war, wo sie ihn hingestellt hatte. Der griff ins leere ließ sie verdutzt zu der Stelle schauen wo er sein sollte. Es brauchte einige Momente bis sie realisierte, das nicht Safir im falschen bett war, sondern sie. "W.. was hast du angestellt?!", platzte es aus ihr heraus.

Rosered_Strauss
22.02.2014, 01:37
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir räusperte sich, um seine Fassung wieder zu gewinnen. Doch sein Gesicht war von einer gewissen Röte überzogen, und sein Blick wanderte hektisch umher, unsicher, worauf er sicher ruhen konnte. "Ich habe nichts angestellt!" meinte er im Brustton der Überzeugung. "Nachdem wir gestern Abend noch geredet haben, warst du sehr... müde, und hast dich nicht wecken lassen." Sein Blick wanderte zu ihren Augen, war jedoch nicht imstande, dort lange zu verweilen. Nachdem er seinen Blick nur mit äusserster Mühe auf ihrem Gesicht lassen konnte, wandte er den Blick wieder ab und fuhr fort. "Nun, es war spät, wir waren alle fertig... da hielt ich es nun einmal für das Beste, dich einfach schlafen zu lassen." Ein kurzes Grinsen schlich über sein Gesicht. "Du weisst doch selbst, dass man schlafende Drachen nicht wecken soll." neckte er seine Begleiterin. Erst jetzt schaffte er es so langsam wieder, seine Gesichtszüge unter Kontrolle zu bekommen.

Sein Grinsen wurde jedoch etwas gezwungen, als er sich anschickte, seine Beine zu bewegen. "Bei allen Ifritiim..." murmelte er und liess sich zurück in die Kissen sinken. Er blinzelte erschöpft zu Cyli hinauf. "Ich weiss, dass ich bestimmt ein paar Schläge verdient habe - es dürfte sich immer etwas finden lassen - aber im Moment bin ich noch etwas... müde." Von einem inneren Teufel geritten, strich er ihr kurz sanft über die Wange, während er meinte: "Gewähre mir also eine kleine Toleranzgrenze. Mir zuliebe." Ein spitzbübisches Lächeln glitt über seine Züge, als er nachfügte: "Später kannst du mich nach Herzenslust flambieren, dem werde ich wohl ohnehin nicht entgehen können."

K.B.Dwarf
01.03.2014, 21:53
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngAls die ersten wärmenden Strahlen durch das milchige Fenster fielen und Feanwulfs Augenlider erwärmten, öffnet er diese und verschwendete kein Gedanken an den gestrigen Abend. Tagträumerisch blickt er gen das Fenster und tat sich schwer seinen Kopf zu erheben, der auf seinen verschränkten Armen auf dem Tisch ruht. Er empfand keinerlei Bedürfnis sich zu erheben außer seine trockne Kehle zu befeuchten. Ein leises poltern und rumpeln ließ ihn dann doch an sich zu erheben. Torhalla bereitet den Schankraum für die kommenden Gäste vor, denn in einigen Augenblicken dürften die ersten Frühaufsteher hinunterkommen. „Hach, ich wollte dich nicht wecken Feanwulf.“ Entgegnet sie ihm entschuldigend sanft am Morgen. Doch er winkt mit einem leichten Lächeln ab und meint. „Hast du nicht.“ Worauf er sich erhebt und aus seinen Hornbecher den Rest schal gewordenes Bier trinkt. Als er seine Habe zusammen packt vergewissert er sich, dass nicht abhanden gekommen ist. Es ist nicht so dass er damit rechnet dass etwas geklaut worden ist. Doch besser ist es alle male zu wissen was man noch hat.

Mit unbesorgter Miene und einem sanft mutigen Lächeln auf dem Lippen schritt er durch den Schankraum an Torhalla vorbei, hinter den Tresen, in die Küche, bis zum Verschlag in den er bisher sonst immer genächtigt hat und legt dort seine Sachen ab. Anschließend befreite er mit einem plätschern von seinem Bedürfnis, als er sich in einer Ecke im Verschlag erleichtert.

Er streckte sich bevor er das Wirtshaus durch den Hintereingang verlässt und sich auf den Weg zum Markt macht. Dabei ging er an einigen Bauern vorbei die auf den gleichen Weg waren, um ihre Waren feil zu bieten, einige nickten ihm zu. Doch er Schritt weiter zu den Docks bis zu einer ruhigen abgeschiedenen Stelle, die viele kannten doch selten kamen welche so früh raus wie er.
Feanwulf entledigt sich seiner Kleidung und legte die auf einer Grassode ab die mitten im Sand eine einsame Insel bildet. Es war frisch, doch ihn kümmerte es wenig auch wenn sich seine Körperbeharrung sträubte ging er ins Wasser um seinen hellhäutigen Körper zu benetzen, um dann in die kühlen Fluten einzutauchen.
Er tauchte auf als das Wasser ihm bis zu Taille stand und damit begann seinen Körper vom Schweiß und dem Unrat von letzter Nacht zu befreien. Ihm fuhr ein Schauer über den Rücken der weniger durch die Kälte kam, als von dem Gedanken über diese Kreatur. Er beschloss keinen weiteren Augenblick an diese Bestie zu verschwenden.

Nach einer Weile begab er sich aus dem kalten Nass zum Strand und legte sie etwas abseits nahe einen Baum, während der Wind und die Sonne seinen Leib trockneten. Dabei dachte er an seine neuen Begleiter. An den Adligen, der sich im Kampf bewiesen hat. An den Wundheiler der mehr ist, als der Schein wieder gibt und an die bezaubernde Elfe. Zu mindestens dachte er es, während ein wohliges Gefühl durch seine Lenden fuhr und er jeden weiteren Gedanken mit einem spöttischen grinsen abtat und sich nun erhebt um seine Kleidung wieder anzulegen.

Nach dem er seine Blöße bedeckt hat machte er sich nun auf den Weg ins Zentrum zum Markt. Es ist eine geraume Zeit verstrichen und die Bauern und Händler haben ihre Stände bestückt und präsentieren ihre Auslagen. Feanwulf war relativ unentschlossen, doch sein magerer Geldbeutel ließ nicht viel zu außer etwas Obst. Du muss bald mal wieder arbeiten oder jagen. Riet ihm sein Verstand, während er zurück zum Wirtshaus ging. Dabei wurde die Stadt immer geschäftiger und erregter. Die meisten im Wirtshaus waren nun auch aus dem Betten und gingen dran ihr Tages Geschäft zu erledigen. Wie durch einem Zufall war sein Tisch noch frei und er setze sich wieder, dabei schaut es nun so aus als sei er nie aufgestanden.

Janoko
08.03.2014, 02:55
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Die Maga schnaubte verächtlich und schleuderte ihren Arm nach vorne, dabei schon die Intonation des Zaubers auf den Lippen, doch anstelle des Feuerstrahls, den sie erwartet hatte, kam nur eine kleine Flamme, die sofort erlosch, da sie keine Astralkraft übrig hatte. "Du...", sie ließ ihren Arm sinken und drehte sich weg, stand auf und schien unbekümmert damit an zu fangen sich für den Tag an zu ziehen. Safir konnte durch den Vorhang den sie vor gezogen hatte dennoch erkennen was sie grade tat und er hatte das Gefühl sie tat das absichtlich tat, das er erahnen konnte, was sie tat.

Etliche Minuten später stand sie, wieder in ihrer Robe, vor seinem Bett und blickte ihn seufzend an. "Du machst echt Sachen.. läßt dich einfach ans Bett fesseln, oder meinst du, du kannst dich noch bewegen? Wenn ja, würde ich dir raten, dich schnell zu bewegen!", Ein bösartiges grinsen Huschte über das Gesicht der Maga, als sie ihren Stab tätschelte.

Rosered_Strauss
09.03.2014, 16:36
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir hatte unterdessen angefangen, seinen Mantel zu säubern und all den Staub abzuklopfen, mit dem er selbst das Kleidungsstück unscheinbarer gemacht hatte. Als Cyli zurückkam, schenkte er ihr ein Lächeln, dass allerdings etwas gezwungener wurde, als sie ihren Stab tätschelte. "Ja, ich kann mich noch bewegen. Und ja, ich würde das gerne auf ein Minimum reduzieren. Aber wenn du darauf bestehst..." meinte er mit leidiger Miene, stemmte sich auf und stand nun nur mit Unterkleidern vor ihr. Er bückte sich nach seinem Mantel, um ihn sich überzustreifen. "Aber lass uns erst einmal etwas zu Essen holen, in Ordnung? Danach stehe ich dir uneingeschränkt und in allen Belangen zur Verfügung." Er schenkte ihr ein kurzes, ehrliches Lächeln, dass sich gleich darauf verzog, als er sein Bein belastete. Es stand zwar besser um die Wunde - aber ganz verheilt war sie noch lange nicht... Geistesabwesend griff er noch einmal kurz auf sein Bett, wo seine zweite Armschiene lag, und streifte sie sich über.

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Kurz nachdem sich Feanwulf gesetzt hatte, wurde bereits ein weiterer Stuhl von dessen Tisch zurückgezogen. Mit einem tiefen Brummen hiefte sich Raluf auf den Stuhl, der unter seinem Gewicht bedrohlich zu ächzen begann. Wie es zu erwarten war, hatte er natürlich seine breite, zweischneidige Axt auf den Rücken geschnallt. Wenn man ihn sich so ansah, könnte man fast meinen, dass er sie auch mit ins Bett nahm, so gut passte sie zu seinem wilden Äusseren. "Geschlafen?" meinte er zur Begrüßung und gähnte herzhaft, wenngleich etwas gekünstelt. Doch die Frage, ob er 'gut' geschlafen hatte, stellte sich selbst Raluf nicht - dazu saß ihm selbst das Bild der Chimäre noch zu sehr im Nacken. Während der Fjarninger lautstark nach einem Met rief (die Tageszeit schien bei ihm dabei keine Rolle zu spielen), gesellte sich Ynu leise zu den Beiden hinzu. "Guten Morgen." meinte er freundlich, während er sich setzte.

Ironhide
12.03.2014, 19:02
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza schaffte es nur langsam, seien Augen zu öffenen, zu schön war es in Borons Reich. Nur wiederwillig gab er sich der gewissheit hin, das der Tag ihn nun haben wollte. Es nütze alles nichts, er erhob sich von seinem Schlafgemach, stellte sich vor das Fenster und blickte nach draußen. Die Sonne war schon deutlich über den Horizont, auch wenn sie noch nicht sehr hoch stand. Je wacher er wurde, desto mehr wuchs sein Verlangen nach einem Bad. Der Badezuber den er sich schon letzten abend auf sein Zimmer hatte bringen lassen, war auch schon gefüllt. Nur leider war das Wasser nun nicht mehr warm, denn auch das wurde schon am Vorabend für ihn vorbereitet. Elza hatte nun die wahl, ins kalte Wasser oder es sein lassen. Er überlegte etwas, denn waschen wollte er sich schon. Aber kaltes Wasser? Elza seufzte. "Na was solls."
Kurz darauf saß er zwar nicht im Zuber, aber er stand drin und wusch sich so gut es ging. Das kalte Wasser machte ihn richtig wach und er spürte, wie ihm der der 'Dreck' der letzten Tage von der Haut gespüllt wurde. die Prozedur dauerte nicht sehr lange, dafür war es ihm doch zu kalt und entspannen musste er sich nun auch nicht mehr, das hatte der schlaf erledigt. So für den Tag vorbereitet Zog Elza sich wieder an, nahm seine ganze Habe und den Brief für seine Mutter, verließ das Zimmerund begab sich nach unten.

Als Elza wieder in den Schankraum ankam, hatte sich selbiger schon wieder etwas gefüllt. An einem der Tische sah er Feanwulf, der, so wie es aussah, die ganze Nacht dort verbracht haben musste. Elza fragte sich kurz, ob er auch mal schlafen würde, oder ob für ihn Bier ein Allheilmittel gegen alles war. Doch beschloß der Adlige, das es an sich auch egal war. Jeder so, wie er am besten klar kam. Elza ging zu dem Tisch, doch vorher hielt er noch an der bar um den Wirt etwas zu fragen. "Sagt mir, wo finde ich den nächsten Kurier?" Der Wirt, der ihn zuvor begrüßte hatte, erklärte ihm den Weg. "Es ist nicht weit, edler Herr. Geht nur wenige Schritte in Richtzng Hafen und ihr werdet auf einen treffen, der eure Nachricht dort hinbringen wird, wo ihr es wünscht." Das klang gut und Elza wollte auch dorthin aufbrechen, sobald er etwas gegessen hatte. Er bestellte noch etwas zu essen, ging dann zum Tisch herrüber wo schon Feanwulf, Raluf und auch Ynu saßen und setzte sich mit einem morgendlichen Gruß dazu.

Janoko
14.03.2014, 00:31
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia achtete nicht darauf wie schlecht Safir die Treppe nahm, doch sah sie unten im Gastraum ein paar bekannte Gesichter und setzte zu diesen. "Gut geschlafen?", dabei setzte sie sich ganz undamenhaft auf den Stuhl und blickte die Runde. "Jetzt n aufweckenden Trunk, wäre wirklich was, meint ihr nicht?", das sie damit nicht met meinte, schien nicht nur Raluf klar. Ynu schien in sich hinein zu lächeln, während Cyli sich Brot und aufschnitt bestellte.

Sie blcikte sich in dem Raum um. "Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass das icht unsere letzte Begegnung mit dem... Magier war."
das Brot kam und Cyli aß gemütlich etwas davon, bis Safir endlich auftauchte. "Du lahmarschiger, nichts nutziger, Wundheiler!", warf sie ihm entgegen und hatte ein bissiges Lächeln im Gesicht - was hatte sie jetzt schon wieder vor?

Rosered_Strauss
14.03.2014, 02:17
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir lächelte als Antwort nur gequält auf und überspielte den aufflackernden, resignierten Schmerz in seinem Blick gekonnt. Er liess sich langsam zu Tisch nieder und seufzte erleichtert auf, sein Bein wieder etwas zu entlasten können. Mit einem "Die Zwölf zum Gruße." wandte er sich an seine Tischnachbarn. "Ich würde das Thema eigentlich nicht ansprechen wollen - aber irgend jemand muss es wohl tun. Was tun wir? Der Drohung wegen..." Er lehnte sich etwas weiter zurück und massierte sich die Handgelenke, während er fortfuhr. "Ich denke, es wäre das Sicherste, wenn wir vorerst beisammen und in Bewegung blieben. Ich vermute - oder vielmehr befürchte - dass unser jetziger Feind sich auch nicht davon abschütteln lässt, wenn wir uns trennen und untertauchen. Dies wird wohl eher dazu führen, dass er uns einzeln aufspüren und einfangen wird. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass er über die Mittel dazu verfügt..."

Der Schwertgeselle gähnte unterdrückt und fuhr sich durch seine rabenschwarzen Haare. "Wenn ich diesen Gedanken weiterspinnen würde, würde ich sagen, dass ein möglicher Schritt wäre, an der Wettfahrt teilzunehmen. Oder es zumindest zu versuchen. Dann hätten wir nicht nur den Vorteil, eine gewaltige räumliche Distanz zwischen uns und ihn zu bringen - wir verringern auch drastisch die Möglichkeit, dass er uns überhaupt angreift. Es mag hart klingen, aber das ist nun einmal ein Fakt." meinte er in kühlem, nüchternen Tonfall.

K.B.Dwarf
15.03.2014, 13:31
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngDer Schankraum füllte sich gemächlich und die Stimmen mehrten sich. Geschäftig ging es umher, da sich die meisten zu den Docks aufmachen wollen. Sei es nur um die Männer und Frauen zu verabschieden die auf Fahrt gehen oder selber daran teilzunehmen. Auch er würde sich bald auf den wegmachen um anzuheuern. Starrköpfig wie es nun mal seiner Art gebührt würde er sich nie durch einen unbekannten von seinen Kurs ablenken lassen. Er versuchte nur wenig Gedanken an den gestrigen Abenden zu verschwenden, was ihm sehr gut gelang. Unter den Menge tat sich Raluf und Ynu hervor die sich an den Tisch gesellten Ynu zog weiterhin seine ruhige und stille Art vor. Dies kam Feanwulf nur zu recht. Anscheinend auch Raluf der auch nicht viele Worte von sich gab.

Während sie stillschweigend am Tische da saßen und in ihre Humpen schauten, kam nun Elza zu ihnen. Mit was essbaren in der Hand setzte er sich. Doch das schwere schweigen wird erst gebrochen als sich die Maga und der Südländer sich zu ihnen setzten. Dieser unterbreitet der Gruppe ohne zögern seine Gedankengänge, nach einer kurzen Neckigkeit von der Zauberin. Feanwulf war ohne weitere wieder Worte dabei, da seine Interessen sich mit den Plan vom Wundheiler decken. „Dann sollten wir bald zu den Anlegestellen gehen bevor die Ottas überfüllt sind und keinen Platz mehr für uns haben.“

Ironhide
20.03.2014, 12:28
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Das Schweigen war eigentlich recht angenehm gewesen, bis es von Safir in einem regelrechten redeschwall unterbrochen wurde. Er überlegte kurz, was er eigentlich davon hielt, mit auf ein Schiff zu gehen und eine Resie anzutreten, von der er eigentlich nichts wusste ausser dem, was die anderen bisher davon erzählt hatten. Daher hielt er sich zurück, aber stimmte dem Vorshclag dann zu. "Es wird wohl das beste sein. Und wir sollten bald aufbrechen, da stimme ich euch zu."
Innerlich stimmte er auch Safir zu, das es auf einem Schiff schwerer war, sie zu fassen.
Elza überhörte die stichelein von Cyl bewusst, er befand es war besser, sich nicht da einzumischen oder etwas zu sagen. Er wollte nur ungern in die Schusslinie der Maga geraten. "Also dann, wollen wir aufbrechen?"

Janoko
25.03.2014, 01:51
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Ich bezweifle nicht, dass er uns einzelnd eher 'ernten' könnte, allerdings habe ich noch meine zweifel an... einer weiteren Schiffsfahrt.", den letzten teil murmelte sie eher und unverständlich, doch safir wusste ganz genau worauf sie anspielte - ihre letzte Fahrt mit einem Schiff hatte mit einem Sturm begonnen, hatte eine Zwangspause auf einer der Zyklopen Inseln und der Bekanntschaft mit der Familie Arethusia geendet.
Ein kurzes Lächeln huschte ihr übers Gesicht, als sie an die jüngste der Familie dachte. Ein kleines Poewerpacket, das seine Eltern auf trab hielt.

"Fakt ist aber auch," die Maga drückte Safir ins Bein, was diesem einen kurzen Schmerzerfüllten laut entfahren ließ. "das wir unseren Wundheiler hier, noch etwas auf peppeln müssen... und ich muss mich ausruhen...", fügte sie noch an, da Safir den Morgen bisher nur ungebraten überlebt hatte, weil ihre astrale Kraft vom gestrigen Kampf noch völlig erschöpft war. "Und ich möchte noch etwas auf dem Markt kaufen... wenn ihr nichts dagegen habt?", dabei verstärkte sich ihr Griff ganz kurz, nur um zu implizieren das sie damit explizit Safir meinte - immerhin war ihr Blick nicht miss zu verstehen, es schwang Sorge darin mit.

Rosered_Strauss
25.03.2014, 02:25
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.png"Aber natürlich!" meinte der Schwertgeselle schnell und atmete erleichtert auf - zum Einen, weil Cyli sein Bein losgelassen hatte, zum Anderen, weil sich ihr Zorn zumindest für den Moment verflüchtigt zu haben schien. Bevor er sich erhob, wandte er sich jedoch noch einmal an die Anderen. Raluf und Ynu hatten unterdessen nur aufmerksam zugehört und ihre Zustimmung lediglich durch Gesten ausgedrückt - der Waldmensch durch ein von einem ernsten Gesichtsausdruck begleiteten Nicken, der Fjarninger durch ein lautes Brummen samt auf den Tisch geknallten Humpen. "Ich denke, wir sollten uns noch den heutigen Tag um alles kümmern, was wir brauchen - und uns spätestens morgen nach einem Schiff umsehen. Wir sollten uns nicht zu viel Zeit lassen." Mit diesen Worten erhob er sich, bot Cyli zum Aufstehen seine Hand an - die sie gekonnt ignorierte - und warf sich seinen Mantel um. Er nickte den Anderen zu, bevor er sich schliesslich an die Maga wandte. "Gehen wir?" Mit diesen Worten gingen sie aus der Taverne in die Stadt hinein - oder humpelten, wie es in Safirs Fall war. Er versuchte, sich den Schmerz seines Beines vor Cyli nicht allzu sehr anmerken zu lassen - was ihm dank seiner gut unter Kontrolle gehaltenen Mimik auch teils gelang - doch dass seine Gesichtsfarbe recht bleich war, konnte auch sein schauspielerisches Talent nicht überspielen. "Was genau möchtest du denn?" fragte er seine Begleiterin interessiert.

Feanwulf und Elza unterdessen blieben noch einen Moment sitzen, während die beiden Tulamiden sich erhoben. Raluf beugte sich vor und meinte: "Nun, ich hab eigentlich alles, was man zum Reisen braucht - aber wenn wir auf ein Schiff wollen, bräuchte ich wohl was anderes zum Anziehen." Ynu nickte bekräftigend - auch er war nicht unbedingt sonderlich wetterfest angezogen. "Ich denke mal, dass wir uns neu einkleiden lassen - und auch unseren Proviant sollten wir mal wieder auffrischen." Auf diese Worte lachte der Fjarninger laut auf, während sich der Rest der Tischgemeinschaft fragte, welcher Scherz den Hünen nun amüsiert hatte. "Verzeihung?" ertönte auf einmal eine unbekannte Stimme. Ein verletzter Thorwaler war an den Tisch getreten. Er trug einen Druckverband um den Schädel und den Arm in einer Schiene - und irgendwo meinten sich Elza und Raluf dunkel daran zu erinnern, ihn auch am Abend des Angriffs der Chimäre gesehen zu haben. "Mein Name ist Jaegor Fjaldorsson. Ihr habt mir mit euren Gefährten gestern Abend das Leben gerettet." meinte er mit schwacher Stimme, aber mit Ernst in den Augen. "Ich kann euch zwar nicht angemessen dafür danken... aber ich denke, dass mein Hetmann es gerne tun würde. Ich kam auch nicht umhin zu hören, dass ihr nach einem Schiff sucht? Ich könnte ein gutes Wort für Euch einlegen. Ich bin nämlich der Bootsmann der Seeadler."


So, was können Feanwulf und Elza nun tun? Das Glück ist euch hold: tatsächlich kann euch Jaegor bereits jetzt zum Hafen führen, damit ihr mit seinem durchaus bekannten Kapitän sprechen könnt. Wer bisher eifrig mitgelesen hat, hat sogar schon eine Idee, wer das sein könnte =P. Zwar werde ich das Gespräch mit ihm übernehmen (sprich: ihn bitte nichts reden lassen), aber ihr könnt euch schon einmal ingame besprechen, wie ihr den Kapitän von eurem Wert überzeugen wollt. Zwar wird Jaegor ein gutes Wort für euch einlegen, aber der Kapitän wird lieber selbst die Leute beurteilen, die auf sein Schiff kommen. Beschreibt einfach euren Weg durch die Stadt (evtl. kauft ihr euch ebenfalls Proviant/ wetterfeste Kleidung/ gewünschte Utensilien wie das immer praktische Seil oder eine Sturmlaterne) und kommt am Hafen vor dem Drachenschiff "Seeadler" an - in meinem nachfolgenden Post werdet ihr dann schon begrüßt werden. Die "richtige" Unterhaltung mit dem Kapitän wird dann abends folgen, wenn a) alle Charas wieder beisammen sind und b) er seine momentane Arbeit abgeschlossen hat.

Ironhide
08.04.2014, 17:17
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
"Euer Dank ehrt uns und ich denke, das nicht nur ich froh darüber bin, das ihr nicht euer Leben verloren habt.", erwiderte Elza dem jungen Mann aufrichtig. Dann ging er auf den Rest der Worte von Jaegor ein. "In der Tat, wir suchen ein Schiff und eure Hilfe ist gerne angenommen, sofern meine Weggefährten hier nichts dagegen einzuwenden haben." Elza konnte sich eigentlich keinen Grund denken, weswegen sie das Angebot ausschlagen sollten. Das Schiff, die Seeadler sagte ihm nun rein gar nichts aber das taten die aller wenigstens Schiffsnamen. Natürlich war auch Elza schon mehrmals mit einem Schiff gereist, doch gingen diese Reisen niemals länger als einen Monat. Diese hier, so war er sich sicher, wäre um einiges länger, auch wenn es sich um eine Wettfahrt handelte. Zumindest ging Elza davon aus, das die Seeadler daran teil nahm. Ob dem wirklich so war, konnte er beim besten Willen nicht wissen. Nun wartete er noch auf eine Reaktion der anderen.
Doch er selbst würde nicht direkt zum Hafen gehen, denn er war sich sicher, noch das ein oder andere auf dem Markt für die lange Reise zu finden. Auch sollte der Brief an seine Mutter noch sicher an einen Kurier übergeben werden. Aber je länger Elza überlegte, desto mehr merkte er, das er gar nicht genau wusste, was er auf seiner langen Seereise eigentlich benötigte. Brauchte er überhaupt etwas? Er war sich auch sicher, das er sich einen Platz auf dem Schiff würde erkaufen müssen. Zu wenige Erfahrung hatte Elza einfach von dem Leben auf See, außer als Reisender

Janoko
13.04.2014, 14:39
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia antwortete nicht sondern ging mit straffen Schritt weiter. Erst vor einem Krämersladen blieb sie stehen. "Was ich haben möchte?", sie wirbelte herum und blickte ihn schelmisch an. "Ich denke ein Satz neue Kleidung, den du brauchst definitiv neue." Das sie auch selber neue haben wollte verschwieg sie und so komisch es auch klang, sie interessierte sich für die modischen Ausflüchte die man hier in Thorwall hatte - Kuslik mit seinem SChnürrmieder hatte ihr schon mehr oder weniger den rest gegeben und sie war mit vorliebe wieder in ihre weiten und etwas zu großen magier gewänder geschlüpft.
Das sie hier eine der kleineren Frauen war schien ihr nichts aus zu machen, denn sie summte munter vor sich hin - was Safir später als böses ohmen deuten würde.

Rosered_Strauss
13.04.2014, 15:17
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir antwortete auf Cylis Ausführungen mit einem freundlichen Lächeln - er hatte zwar das bestimmte Gefühl, dass ihre Freundlichkeit nicht völlig echt war, aber er genoss dennoch die gemeinsame Zeit. "Tatsächlich könnte ich einmal wieder eine neue Garnitur gebrauchen. Nun, abgesehen vom Mantel zumindest." meinte er und strich über selbigen, um seine Worte zu unterstreichen. Gemeinsam schlenderten - bzw. humpelten - sie zum Marktplatz, um sich dort nach passender Kleidung umzusehen. "Es ist zumindest einmal etwas neues." meinte Safir, als er sich die thorwalsche Kleidung besah - gerade hielt er eine gestreifte Stoffhose vor sich, die nicht recht zu seinem Outfit wie auch zu seinem Auftreten passen wollte. Mit einem höflichen Lächeln legte er sie zurück und wandte sich an seine Begleiterin. "Und? Hast du schon etwas gefunden, was dir zusagt?" Unterdessen kramte der Schwertgeselle seine Börse aus seinem Mantel, um auf Wunsch für sie zahlen zu können.

Janoko
16.04.2014, 18:02
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia seufzte. Die Klamotten waren nicht wirklich ihr Geschmack, aber es gab Hosen. Sie war wirkliche erstaunt über die Tatsache das es Hosen für Frauen gab. - in den Tulamieden Landen und selbst im horas Reich war sie schief angeschaut worden, wenn sie mit Hosen geliebäugelt hatte - auch Safir schien mal wieder dei Augen zu verdrehen. Fast schon träumerisch ging sie durch die recht geringe Auswahl (immerhin sah alles gleich aus, farbliche variationen mal abgesehen) und blieb dann doch bei den Kleidern hängen. Hier war die Auswahl auch nicht variationsreicher. Dennoch schien es ihr eines angetan u ahben, den immer wieder schaute sie sich dieses doch recht warm auschauende Kleid an - bis sie schließlich den Schneider fragte ob sie es mal anprobieren dürfte. Sonst war es Safir gewesen der sie mit leichtem Druck dazu bringen musste sich solceh Sachen überhaupt an zuziehen.

Rosered_Strauss
16.04.2014, 19:40
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir betrachtete die Szenerie mit einem Lächeln, bevor es plötzlich erlosch und er sich mit gezwungener Ruhe umdrehte und seine Umgebung in genaueren Augenschein nahm. Er liess seinen Blick durch die Menge schweifen und versuchte, ein ihnen zugewandtes Gesicht auszumachen - doch es gab niemanden, den er auf Anhieb gesehen hätte. Erst langsam beruhigte er sich wieder. "Du wirst fahrlässig, 'Jungspund'." murmelte er vor sich hin, als er das Gesicht zu einem nostalgischen Lächeln verzog. Erst, als er sich umdrehte und Cylis Blick auf sich spürte, die sie mit unterschwelliger Verwirrung ansah, bemerkte er, dass er immer noch in sehr angespannter Haltung dastand. Das war vielleicht nicht für jeden ersichtlich, aber die Magierin war schon lange genug mit ihm unterwegs, um seine Körpersprache begrenzt deuten zu können. "Es war vor ungefähr 3 Götterläufen." meinte er auf ihren Blick hin. "Eine Klientin aus einem der Türme Fasars wollte sich auf dem Basar etwas kaufen. Natürlich befürchtete sie, dass die Feinde ihrer Familie diese Situation ausnutzen würden - und sie hatte recht. Ein Scherge - nun, ein dilettantischer Scherge - wollte ihr mit einem Messer zu Leibe rücken. Leider erspähte ich ihn in dem Gedränge erst sehr spät, sodass mir keine andere Wahl blieb, als mir den Stich selbst zuzuziehen. Es brachte mir nicht nur eine Schelte meiner Klientin ein - obwohl sie natürlich froh war, dass ihr Aggressor erledigt worden war - sondern auch meines Vat... Meisters. Wäre ich aufmerksamer gewesen, hätte ich es gar nicht erst soweit kommen lassen müssen." Sein Blick schweifte in die Ferne, als er sich wieder umdrehte und auf die Menschenmenge sah. "Das Gedränge hier... es erinnert mich sehr an jenen Tag in Fasar."

K.B.Dwarf
22.04.2014, 21:42
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngAls sich die Gemeinschaft trennt trat kurz darauf ein in Mitleidenschaft gezogener Thorwaler an den Tisch. Feanwulf selbst rümpft kurz die Nase, bevor er diese hinter einen Humpen versteckte. Er nahm an es sei ein Bettler der etwas Geld sehen wollte. Doch sein voreilig gefälltes Urteil wurde nach wenigen Worten des Mannes neu geformt. Während der Adlige sich schmeichelhaft ausdrückte und Feanwulf ihn beenden ließ, brach er hervor. „Hast du gerade Seeadler gesagt? Die Seeadler von Asleif Phileasson?“ Der Mann nickte nur stumm, was wohl an seinem Zustand lag.
„Na dann bring uns zu ihm.“ Rasch leerte er seinen Humpen als wäre das Gesöff purer Nektar und packte seine sieben Sachen. Bis ihn wieder der Gedanke kam, dass er nicht alleine mehr war und zu Elza blickte. „Oder was meint ihr?“
Er selbst fühlt sich für eine Fahrt gewappnet und Vorräte werden höchstwahrscheinlich auf dem Schiff sein, weswegen er sich keine weiteren Gedanken macht. Ohnehin fühlt sich sein Geldsäcklein sehr leicht an.
Nun blickt auch der andere Thorwaler zum Adligen. Der anscheinend aus seinen Gedanken gerissen worden ist.

Janoko
22.04.2014, 23:39
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Safir sah kommen, was Cylithia tun wollte, doch da sie keinerlei magie in sich hatte, war ihre hand nicht zum abfeueren eines Strahles ge streckt, sondert sie klatschte geräuschvoll gegen seine linke Backe. "Erzähl mir nichts was du mir vor Ewigkeiten hättest erzählen sollen!", knurrte sie und scherrte sich nicht darum das ihr Ausbruch auf tulamidisch zwar keiner Verstand, aber die bedeutung allen klar war. und keiner schien der wütenden Frau zu nahe kommen zu wollen, die immer wieder ihre Arme ein setzte um Safir einen Hieb zu geben, es war immer noch erstaunlich wie gut sie sich schlug im waffenlosen kampf - wenn man mal von dem verbalen part absah, mit dem sie sich wie ein habicht auf ihn stürzte. Sie hatte immer noch das Kleid in der hand, welches ihr gefallen hatte und nur der Marktstandbesitzer, ein Hüne von einem Thorwaler, der Angst um seine Ware hatte, brachte ylithia davon ab weiter auf Safir einschlagen zu wollen, indem er sie einfachheitshalber zurück zu seinem Stand trug und sie freundlich darauf hinwieß, das seine Ware nicht als Schlagwerkzeug geeignet sei - so lange sie nicht bezahlt war.

Rosered_Strauss
23.04.2014, 00:40
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir wurde von dem Ansturm, den Cyli entfesselte, zwar nicht unbedingt überrascht, aber dennoch überrumpelt. Jedoch ertrug er wortlos Schlag um Schlag, und auch wenn ihm die Schläge nicht zu sehr zusetzten, schmerzten sie ihn doch auf einer anderen Ebene sehr - neben dem offensichtlichen Schmerz, geohrfeigt und geschlagen zu werden. Erst, als der Standbesitzer sie darauf hinwies, dass sie die Ware nicht zweckentfremden sollte, beruhigte sie sich etwas und wandte sich wieder der Kleidung zu, um diese nun doch zu ersteigern. Safir blickte kurz zu den Schaulustigen, die ein paar Blicke auf das Geschehen geworfen hatten, und winkte ihnen mit freundlichem Lächeln zu - wenngleich seine etwas rot werdende Wange recht deutlich von seinem jüngsten Streit deutete. Innerlich seufzte er schwer - es war das erste Mal, dass er versuchen musste, eine Beziehung zu reparieren. Jedoch wollte - oder besser gesagt konnte - er die Hoffnung darauf nicht aufgeben. Solchen Gedanken nachhängend, spürte er auf einmal einen kräftigen Schlag auf den Rücken. Er liess sich zu Boden fallen und rollte sich ab, um in Sekundenschnelle bereits wieder auf den Beinen zu sein - nur um Raluf zu sehen, der mit Verbänden um die Brust und einem belustigten Funkeln in den Augen dastand. "Na sieh mal einer an - gut, dass ich Euch Beide treffe." meinte er, als Cyli wieder zu ihnen trat. "Ihr solltet mitkommen - es sieht ganz so aus, als hätten wir die Chance, anzuheuern." Safirs Miene hellte sich auf. Die Aussicht, ausserhalb der Reichweite dieses... Mannes zu kommen, war ein Lichtblick. "Nun, dann sehen wir uns das doch einmal an." meinte er.

Unterdessen kamen Ynu, Elza und Feanwulf am Hafen an. Dort herrschte gerade geschäftiges Treiben, denn es galt etliche Schiffe zu be- und entladen. Doch selbst im Arbeitschaos dieses Ortes stachen zwei Schiffe aufgrund er ihnen zukommenden Aufmerksamkeit heraus. Und auf eines von ihnen steuerten sie geradewegs zu. Schon unterwegs wurde Jaegor von etlichen Matrosen angesprochen und begrüßt, Grüße, die er kameradschaftlich erwiderte. "Wartet einen Moment." wandte er sich an das ungleiche Trio, bevor er schnellen Schrittes über die Planke auf das Drachenschiff schritt, das als 'Seeadler' zu identifizieren war. Schon wenige Momente später kam Jaegor bereits wieder zurück und nickte ihnen zu. "Wir haben Glück - der Kapitän ist sogar selbst anwesend und wird wohl in ein paar Momenten eintreffen." begann er, wurde jedoch von einem kräftigen Schlag auf den Rücken unterbrochen. "Nicht so steif, Jaegor - der Kapitän hat auch einen Namen." meinte der hinter ihm zum Vorschein kommende Thorwaler mit einem Schmunzeln. Der muskulöse Hüne von ungefähr 2 Schritt Höhe war mit einer Krötenhaut, der typisch thorwalschen Lederrüstung samt Eisennoppen, gerüstet und trug ein fremdartig scheinendes Schwert an seiner Hüfte. Doch das wirklich auffällige an dem Thorwaler waren seine stechend grauen Augen, die einen zu fesseln schienen. "Ich habe gehört, ihr habt meinem Bootsmann seine Haut gerettet - ich bin euch zu Dank verpflichtet." begann er, um einem jeden der Anwesenden mit einem kräftigen Händedruck seinen Respekt zu zollen. "Verzeihung..." wandte da Ynu ein, "... es freut uns, dass ihr uns die Ehre..." - "Ja ja ja, genug mit den Floskeln. Ein 'Du' reicht völlig." - "... es freut mich für deine Dankesworte. Aber es waren nicht nur wir, die das Ganze bewerkstelligt haben - mein Reisegefährte Raluf sowie ein tulamidisches Pärchen haben auch ihren Teil dazu beigetragen." - "Oho. Nun, ich freue mich darauf, auch diese einmal kennen zu lernen. Aber genug der Höflichkeiten - ich habe gehört, dass ihr ein Schiff sucht. Und ich bin sicher, dass ihr auch gehört habt, dass ich meinerseits eine Mannschaft suche."

http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngIn diesem Moment traf das verbleibende Trio ein. Safir und Cylithia hatten sich in Ralufs Windschatten durch die Menge der Matrosen bewegt, was ihnen ein leichtes und schnelles vorankommen garantiert hatte. "Ich habe die guten Neuigkeiten schon gehört." begann Safir, als er von seinen Gefährten zu dem Thorwaler blickte - und er stockte. Das konnte doch nicht... "Asleif? Bist du das?" fragte er ungläubig. Der Angesprochene runzelte kurz die Stirn, bevor sich seine Miene erhellte. "Wer hätte das gedacht! Dere ist wahrlich kleiner, als man glauben mag! Das tulamidische Ehepaar von den Zyklopeninseln! Wer hätte das gedacht!" Während der Thorwaler dem verwirrten Safir auf die Schulter klopfte, hatte dieser sich verschluckt. "Also... das... wir..." meinte der Wundheiler ohne eine Spur seiner üblichen Eloquenz, als Asleif sich Cylithia zuwandte und auch ihr ohne ihr eine Wahl zu lassen einen kräftigen Händedruck schenkte. "Es scheint, als könntet ihr ordentlich zuschlagen - er ist ja der beste Beweis dafür. Das gefällt mir!" meinte er mit einem breiten, gutmütigen Grinsen, bevor er sie wieder losliess und ein paar Schritte zurück trat, um sich nun wieder an alle zu wenden. "Nun, jetzt wo wir doch alle zusammen versammelt sind, will ich mich wohl doch einmal vorstellen. Ich bin Asleif Phileasson, genannt der 'Foggwulf', und bin gerade jetzt auf der Suche nach talentierten Individuen. Wie ihr sicherlich gehört habt, werde ich schon sehr bald auf eine Wettfahrt gegen den 'Blender' antreten, und da diese Fahrt ungleich jeder zuvor sein wird, sind vertrauenswürdige Individuen umso wichtiger für mich."

Er musterte nun die Anwesenden mit einem ernsten Gesichtsausdruck. "Daher verzeiht, wenn ich euch nicht einfach auf die Seeadler lassen kann, selbst wenn ihr mir einen großen Gefallen getan habt. Dazu müsstet ihr mir schon erklären, welche Fertigkeiten ihr für eine Reise um ganz Aventurien herum mitbringen würdet. Gefällt mir die Antwort, können wir uns sicherlich einigen."


So, die letzten Atemzüge des Prologs! Es wäre nun natürlich geschickt, wenn ihr gute Argumente auf Lager hat, warum Phileasson euch mit an Bord nehmen soll. Stellt einfach eure Stärken nacheinander vor, bevor ich mit seiner Stimme dann das 'Urteil' verkünde - und dann kann die Geschichte endlich beginnen ^^.

Ironhide
24.04.2014, 21:49
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Die Reaktion von Feanwulf vielen weit aus positiver aus, als Elza sich gedacht hatte, was ihn dann doch etwas überraschte. Der Thorwaler hatte ihn damit aber auch wieder aus seinen Gedanken gerissen und einen Moment lang wusste Elza nicht, was er von ihm wollte. "Hm...was?" Es dauerte wenige Sekunden, bis Elza die Worte von Feanwulf im Hirn verarbeitete hatte. "Ja natürlich. Wir sollten zu ihm gehen."
Gesagt getan und sie machten sich auf den Weg.

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Dort angekommen, empfang sie kurz darauf tatsächlich der Kapitän des Schiffes Seeadler und dankte ihnen nochmals für die Rettung seines Bootsmannes. Der Kapitän war ein stattlicher Mann, der es wohl auch mit Raluf aufnehmen konnte, so empfand es Elza zumindest. Nun überlegte der Adlige aber auch, wie er auf dem Schiff bleiben konnte. Wieder schoss es ihm durch den Kopf, das er eigentlich keine Ahnung von der Seefahrerei hatte. Auch zweifelt er inzwischen daran, das der Kapitän ihn einen Platz geben würde, wenn er nur mit Divisen wedeln würde. Irgendwas sagte Elza, das dieser Mann für kein Geld der Welt einfach jemanden mitnehmen würde, der nicht so recht wusste, wohin ihn das Schicksal führen würde. Einen Passagier würde er auf der Fahrt nicht gebrauchen können, soviel konnte sich Elza auch selbst denken. Vielleicht würden sich die Wege nun auch trennen? Er konnte kaum die anderen davon abhalten, sich auf die Reise zu begeben. Verlangen schon mal gar nicht. Zusammen wären sie stärker und auf See auch sehr viel sichere. Nur was würde er nun tun?
Er müsste sich Schutz suchen, und versuchen nach Hause zurück zu kommen. Dort würde er von treuen Truppen umgeben sein, die es sicherlich mit vielen Feinden aufnehmen konnten. Ja das würde wohl das beste sein. Doch erstmal wollte er noch auf die anderen Warten und das zumindest mit ihnen durchsprechen. So einfach verschwinden ohne ein paar Worte war nun wahrlich nicht seine Natur.

Janoko
25.04.2014, 20:24
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Sie war hoch rot geworden und man sah Cylithia an, das der Hetmann, bei dem sie anheuern wollten, nicht gut daran tat, sie weiter mit Safir als paar zu bezeichnen - es war damals schon Safir nicht gut bekommen, das er das gesagt hatte. Seufzend zog sie ihre Hand aus seiner und gab ihm einen vernichtenden Blick, der, wenn sie noch astrale Kraft gehabt hätte, vor all den Menschen in einem Ignifaxius geendet wäre. Doch sie tat es nicht, was entweder wirklich an der Selbstbeherrschung lag, die sie hatte, oder an der Tatsache, dass sie ihm einen Zauber auf den Hals jagen konnte. Mit pochender Schläfe stellte sie sich neben Safir, der zwar nur wenige Ellen von ihr entfernt gewesen war, doch die Geste zeigte unbeabsichtigt, das ihre folgenden Worte nicht ernst genommen werden konnten. "Wir sind kein paar!", meinte sie und blickte den Thorwaler nicht direkt an, auch wenn es die Wahrheit war, die sie sprach, so würde ihr dies keiner abnehmen, so gut war sie nicht im Lügen - wie andere anwesende Personen. Als Asleif schließlich nach dem Grund fragte warum er sie auf sein Schiff lassen sollte platzte es aus ihr heraus, in gewisser Weise hatte sie die Neugierde überkommen, wissen zu wollen wie das Boot war - sicherlich anders als der große Brocken, der zu ihrem ersten Treffen verholfen hatte. "Ich habe an der Akademie von Pentagramma, Hexagramma und Heptagramma zur Meisterung jenseitiger Entitäten zu Rashdul studiert und dort gelernt, Männern, Feuer unter dem Hintern zu machen. Im wahrsten Sinne des Wortes. ich würde euch liebend gern demonstrieren, was ich meine, doch der Kampf mit... dem Greul hat mich Momentan meiner Fähigkeit dazu beraubt, der gute Mann hier wäre sonst nicht hier... oder mehr verkohlt.", fügte sie mit einem böswilligen lächeln in Safirs Richtung hinzu. während sie dazu überging, dem Hetmann nicht ihre 'Vorteile' zu erklären, sondern ihn über sein Schiff aus zu fragen - wobei sie ihr Wissen über die Sterne und die damit verbundene Navigation einbrachte. Dass die anderen dem Hetmann noch erklären mussten warum er sie mitnehmen sollte, schien der Maga entrückt zu sein, den sie blickte die anderen mehr oder weniger feindselig an, sobald sie versuchten ihren Redeschwall zu unterbinden - Safir wusste worin das Enden würde, hatte er die Anfänge von Cylithias Eifer doch schon in Kulisk sehen können - bevor er von einem Türrahmen gestoppt worden war.

Ironhide
25.04.2014, 22:20
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png Elza verschlug es im ersten Moment die Sprache, nicht nur war die Magierin dazu übergegangen sich vor zustellen und damit den ganzen anderen - ihn eingeschlossen, Rest auf die unwichtige Schiene zu schieben, nein, sie brachte es sogar fertig von dem Thema, welches der Kaptitän angeschlagen hatte, ab zu lenken. als sie schließlich von höhrer mathematik anfing, platzte ihm der kragen, oder besser, es brach seine Stille. "Cylithia?" - sie reagierte nicht. "Cylithia!", bellte er schon fast, als ihr Redeschwall schließlich verstummte und sie sich zu ihm herum drehte. 'Geht doch', sagte Elza zu sich in Gedanken selber, bevor er tief Luft holte. "Jetzt, wo wir euren Redeschwall unterbrochen haben, werte Adepta Minor, können auch wir anderen uns Vorstellen, meint ihr nicht?", wie um seiner eigenen akristokratischen Würde gerecht zu werden, stellte er das Bein, an welchem sein Schwert hing nach vorne - hatte die Magierin doch grade zugegeben, dass sie keinen Funken Magie in sich barg zur Zeit, sonst, da war er sich sicher, hätte sie ihre unterschwellige Drohung an den Wundheiler - oder Schwertgesellen, oder was Safir nun auch immer war, wahr gemacht.

So war ihm die Tatsache egal, das die Maga ihn nur verdutzt anschaute oder zu einem Konter ansetzte - er hatte jetzt das Wort und sie würde es nicht zurück bekommen. Das nutzte er nun um selber seine Zweifel, die er bis grade hatte, ablegend, seine Vorstellung zu machen. "Um dort nun anzuknüpfen, ich denke, ich spreche für uns alle, wenn ich eure kleine Wiedersehensrede unterbreche, immerhin hattet ihr etwas gefragt. Ich bin Elza du Metuant, Sohn des Barons Hakaan du Metuant, aus Arivor.", Stolz umspielte seine Mundwinkel, war er doch immernoch ein Adelssohn, wenngleich auch nicht der, der er gerne sein wollte - der Erstgebohrene. Man hörte den Horathi Dialekt heraus und jedem der Anwesenden war bewusst, das er einer der vielen Baronessen war, die das Horasreich produzierte. "Ich habe unter den Meistern an Glodenhofs Akademie das Handwerk eines Kriegers gelernt. Mein Schwert ist nicht nur zur Zierde da. Davon sollte euer Kamerad zeugen können." er holte nochmals Luft, bevor er fortfuhr. "Man hat mir das führen kleiner Taktischer Einheiten angetragen und ich bezweifle nicht, das ich dies auch tun kann - auch wenn ich natürlich nicht in einem Kriege war."

Rosered_Strauss
25.04.2014, 22:50
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir konnte nur schmerzlich lächeln, während Cyli ihrer Abneigung gegen ihn Luft machte. 'Da habe ich ganz schön etwas vor mir...' dachte er sich. Immerhin wollte er, dass sich ihre Beziehung wieder besserte - und mehr. Aber im Moment war es weitaus wahrscheinlicher, dass sie ihre Drohung wahr machte... Er zwang sich zum Ausatmen, während Elza ihren Redefluss unterbrach. Er musste rational bleiben. Ein Schritt nach dem Anderen. Nachdem der Adlige seine Rede beendet hatte - sie war etwas kürzer, als er angenommen hatte - räusperte er sich. "Mein Name ist Safir al-yeshinnah. Ich bin Wundheiler und Schwertgeselle nach der Schule des Asir al'Kamal. Ich verfüge somit über Kenntnisse in der Heilung von Verletzungen wie Giften und bin ausgebildet im Kampf mit dem Langschwert, dem Kurzschwert und den blossen Händen. Weiterhin verfüge ich über eine gute körperliche Verfassung - so angekratzt sie im Moment der jüngsten Ereignisse wegen auch ist."

Seine Mundwinkel zuckten kurz, als er daraufhin fortfuhr: "Ich weiss nicht, wohin die Fahrt genau gehen soll. Aber, wenn mir die Bemerkung gestattet ist, jeder von uns wäre eine Bereicherung für dein Schiff. Was die Rolle Cylithias angeht, so muss ich dies wohl nicht weiter erörtern - ihre Qualifikation als Maga sollte für sich sprechen. In meinem Falle sind Erfahrungen in der Heilkunst der entscheidende Faktor, während der Baronet mit seiner Erfahrung in Kampf und Taktik trumpfen kann. Was schliesslich Feanwulf angeht..." begann er, als Phileasson die Hand hob. "Von ihm habe ich bereits gehört - es scheint, als hättest du dir einen gewissen Ruf erworben." meinte er in Richtung des Thorwalers. Safir unterdessen nickte nur kurz - er hatte gesagt, was er zu sagen hatte. Als sich sein Blick kurz trübte, musste er seinen gesamten Willen zusammen nehmen, um nicht umzufallen - er konnte jedoch nicht verhindern, dass seine Haut erheblich blasser wurde und er sich unwillkürlich an der nächsten Schulter festhalten musste, die in Reichweite war. In diesem Falle die von Cyli.

Janoko
27.04.2014, 19:07
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia stutzte, als der Adlige ihre Unterhaltung einfach unterbrach. Er war zwar ein Baronett aber selbst das gab ihm nicht das Recht, ihr einfach das Wort ab zu schneiden, doch bevor sie sich zu ihm wenden und ihm seine Levitten lesen konnte, hatte Safir seine Hand auf ihre Schulter gelegt und stützte fast sein gesammtes Körper gewicht an ihr ab, was sie leicht in die Knie zwang - aber auch etwas Sorge in ihr Gesicht trieb. "Muss ich dir noch eine Backpfeife verpassen?", flüsterte sie ihm zu, während sie ihre Haltung etwas änderte damit sie sein gewicht besser aushalten konnte, immerhin war Safir nicht leicht - das hatte sie schon mehrfach erfahren. "Ich hab dir doch gesagt das ich eigentlich mit dir zu einem anderen Wundheiler wollte, als dem Stümper, der di...", aber Safir schnitt ihr das Wort ab indem er sich anblickte und sein Blick sagte aus, das jetzt nicht der Zeitpunkt war, sich über andere Wundheiler zu unterhalten.

Ihren Arm um Safir legend war ihr kleiner Plan für Elza in Rauch aufgegangen, doch würde das nicht sonderlich etwas ändern. Sie konnte lange warten, bis zum richtigen Moment. Und sie würde Safir noch ins nächste badehaus schleppen, weil vor der Schiffsfahrt wollte sie wenigstens noch einmal ein richtiges Bad nehmen - sie hoffte das Asleif nicht sofort ablegen wollte und somit ihren Plan zu nichte machte.

Rosered_Strauss
28.04.2014, 02:27
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls Safir seinen Schwächeanfall erlitt, sah Phileasson dem Ganzen aus den Augenwinkeln zu. Nach einigen Momenten hatte sich der Schwertgeselle jedoch wieder gefangen und richtete sich wieder auf, wenngleich immer noch bleicher, als gesund war. "Ich..." begann er, wurde jedoch von dem Thorwaler unterbrochen. "Ich denke, es wäre das Beste, wenn Du Dich noch ein wenig zur Ruhe legen würdest. Ich denke, ich werde Dich schon finden, wenn ich meine Entscheidung getroffen habe. Ach, und Adepta Minor - vielleicht wäre es das Beste, wenn Du auf ihn aufpasst. In seiner Verfassung kann es nicht schaden." meinte er und nickte den beiden Tulamiden aufmunternd zu, als er sich wieder den Anderen zuwandte. Der Schwertgeselle wollte gerade protestieren, als ihn ein Ellenbogen in den Rippen traf. Er verzog das Gesicht, nickte den anderen Anwesenden zu und entfernte sich mit Cylithia von den Docks.

Während Cyli noch den Arm um ihn gelegt hatte, erwiderte er die Geste nach einigen Schritten. "Ich kann es nicht fassen." meinte er leise. "Ich habe mir noch nie so einen Augenblick der Schwäche eingestanden. Welch Ironie, dass es ausgerechnet jetzt soweit ist - jetzt, wo ich es am Wenigsten will." Er seufzte schwer. "Nun, aber daran ist jetzt wohl nichts mehr zu ändern. Aber sag... wohin geleitest du mich denn gerade überhaupt?" fragte er mit einer gewissen Neugierde in der Stimme.

Janoko
28.04.2014, 03:11
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia lächelte vergnügt. "Wir wollten doch eigentlich in ein Badehaus... und ich denke das werden wir nun tun.", sie navigierte mit recht raschem Schritt. "Und der Moment der Schwäche, den man hat, zeigt meist die große Stärke, die einem Inne wohnt. Das hab auch ich auf die eine oder andere Weise erfahren müssen." Sie bog ab und stand vor einem Steinernen Gebäude, dem "Badehaus" wie es sich selber schlicht betitelte, weil etwas anderes war es nicht. Sie trat mit safir ein und bezahlte das geforderte Entgeld. "Kann man dich alleine lassen, oder muss man dir helfen?", stichelte sie und ließ Safir am Eingang zur Herren umkleide stehen, während sie, gekonnt ihren unmut verbergend in die für die holde Weiblichkeit verschwand.

Rosered_Strauss
28.04.2014, 03:25
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.png"Je nach Gesellschaft gerne." murmelte der Schwertgeselle grinsend, doch Cylithia nahm das bereits nicht mehr wahr, hatte sie sich doch zur anderen Umkleide aufgemacht. Er selbst machte sich daran, sich seiner Kleidung zu entledigen. Es dauerte weitaus länger, als es ihm recht war. Es mochte zwar auch daran liegen, dass er sich vollständig gerüstet hatte, dennoch forderten seine Verletzungen einen merklichen Tribut. So war Cylithia bereits im Wasser, als er splitterfasernackt und scheinbar ohne jegliche Scham zum Becken ging. Sein Handtuch hatte er zwar dabei, trug es jedoch über dem Arm. Denn selbst jetzt wollte er dem Frieden nicht so recht trauen und hatte in dem mehrfach gefalteten Stoff einen seiner Dolche verborgen, mit dem er sich notfalls zur Wehr setzen konnte. Während er langsamen Schrittes in Richtung des Beckens ging - er war zu stolz, um zu humpeln, vor allem vor Cyli - warfen alle Badenden ihres Beckens einen Blick in seine Richtung. Einige der anwesenden Damen erröteten, während er die einzige Reaktion, auf die er achtete, nicht genau sehen konnte, denn ihre Haarpracht fungierte als Sichtschutz. Er legte sein Handtuch ab und liess sich langsam neben ihr ins Wasser gleiten. "Aaaaah..." entfuhr es ihm. Genüsslich streckte er sich, so weit es seine Verfassung zuliess. "Da fühlt man sich wie Neugeboren."

Janoko
29.04.2014, 02:28
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Mit zielsicherheit griff sie safir an sein bein und hörte das scharfe Einsaugen der Luft. "Neugeboren, natürlich.", kommentierte sie einen Ausruf und blickte ihn verstohlen durch den kleinen Vorhang aus Haaren an. "Ich hätte echt gehofft, das wir noch einen Wundheiler finden, der wenigstens weiß, wie man sowas richtig behandelt...", dabei hatte sie sein Bein aus dem Wasser gezogen und - ungeachtet der Tatsache das er da durch mit dem Kopf Unterwasser kam. Ihr gefiel nicht was sie sah, aber sie war keine Expertin und ließ plötzlich von ihm ab als sie gewahr wurde wie die anderen sie anblickten.
Peilich Berührt rückte sie zwei gutte Ellen zur Seite und Blickte die nächst beste wand an - oder die durch sitzenden Thorwaler, Mittelländer und ihre weiblichen begleiterinnin - wobei sie sich absichtlich so hinsetzte, das man nicht genau sehen konnte wohin sie schaute - nähmlich eher zu Safir als du den anderen-

Rosered_Strauss
29.04.2014, 03:04
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngBesagter Schwertgeselle tauchte gerade prustend aus dem Becken auf, nachdem ihn die Aktion der Maga überrascht mit dem Kopf unter Wasser befördert hatte. Nach Luft japsend sah er sich für einen Moment desorientiert um - der Kampf im und unter Wasser hatte sich nicht im Curriculum seines Lehrmeisters befunden, bevor er sich die Haare aus dem Gesicht nach hinten strich und sich mit dem Rücken zum Beckenrand zurück lehnte. Genüsslich schloss er die Augen, während sich seine Atmung langsam wieder verlangsamte und er in eine beinahe meditative Ruhe versank. Erst, nachdem er seine Schmerzen vollständig umarmt und damit schliesslich ausgeblendet hatte, öffnete er die Augen wieder und sah zu seiner Begleiterin hinüber. Er hatte für einen Moment den Eindruck, dass sie in seine Richtung sah - aber ganz sicher konnte er sich nicht sein. Zumindest schien es so, als wäre ihr angestauter Zorn zumindest für den Moment verraucht. "Nun..." meinte er und knüpfte damit erst jetzt an ihren vorigen Kommentar an, "... vielleicht haben wir ja Glück und können tatsächlich bei ihm anheuern. Er hat bestimmt einen Schiffsarzt, der kompetent genug ist - wenn er nicht das Pech hat, an einer schweren Verletzung zu leiden." meinte er mit einem schiefen Grinsen und massierte sich das Kinn. Etwas ernster fügte er an: "Nun ja... am besten dürfte es jedoch sein, wenn ich mich einfach nach einer passenden Tinktur umsehe. Das wirkt wahre Wunder."

Janoko
30.04.2014, 02:00
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Du willst wirklich wieder auf ein Schiff?", fragte die Maga mit gespieltem Entsetzen, hatte sie doch selber inzwischen die Neugierde gepackt, was die Welt so für sie offen hielt. Sie seufzte schließlich und sank tiefer ins wasser, war ihr doch aufgefallen das auffallend viele der Männer zu ihnen beiden herüber blickten. "Sag, was würdest du davon halten wenn wir erstmal dein Bein heile bekommen und dann schauen das wir hier weg kommen...", doch bevor sie ihren Gedanken wirklich aussprechen konnte, sah sie eine Gestalt in das Badehaus kommen, die sie hier nicht erwartet hatte. "Was macht Elza hier?", fragte sie erstaunt und blickte, sich auf Safirs Schulter legend, zur Umkleide, in die der Krieger grade verschwunden war. - Hatte Phileasson sie etwa alle schon weg geschickt? Dennoch verschenkte sie daran keinen weiteren Gedanken, den Safir hatte seine Hände an ihren Rücken gelegt um sie so auf sich zu halten. "Was machst du da?"

Rosered_Strauss
30.04.2014, 02:13
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls Safir mit halb geschlossenen Augen dalag, hörte er auf einmal etwas vertrautes. Es brauchte einen Moment, bis er es erkannte - und Cyli es ansprach: Elza hatte sich wohl in das Badehaus begeben und plante, sich zu ihnen zu gesellen. Der Schwertgeselle verschwendete keine Zeit, packte die Magierin so sanft wie er es vermochte und schob sie sich auf den Schoss, sodass sie dem Rest des Beckens nur noch den Rücken zuwandte. Auf ihre etwas perplexe Frage meinte er: "Ich decke dich! Oder willst du, dass seine 'Wohlgeboren' dich mit Blicken vernascht? Ich vermute doch nicht." 'Ausserdem gefällt mir die aktuelle Lage.' fügte er stumm hinzu, während er sie solcherart an sich drückte. Doch trotz ihrer Nähe war er angespannt - obwohl sie gemeinsam die Chimäre bezwungen hatten, war er dem Adligen gegenüber immer noch skeptisch eingestellt. Das sich dieser bisher redlich bemüht hatte, auf sie zuzukommen, machte ihn in den Augen des Schwertgesellen nur noch verdächtiger. Vielleicht war er aufgrund seiner Zeit in Fasar etwas paranoid - aber für weitaus wahrscheinlicher hielt er es, dass er sich ihm Gegenüber in Acht nehmen musste und keinerlei Schwäche zeigen durfte. "Pass auf mit ihm... ich weiss noch nicht, was ich von ihm halten soll." raunte er Cyli zu.

Ironhide
30.04.2014, 08:41
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Auch Elza verabschiedete sich vom Kapitän höfflich, nachdem auch Feanwulf sein bestes Phileasson dargelegt hatte. Der Adlige hatte keinen blassen Schimmer, wohin sich die beiden verzogen hatten, aber wohin es ihn trieb, das wusste er schon jetzt. Zielstrebig ging er durch die Strassen, bis er vor dem Gebäude stand, welches er gesucht hatte. Da es mit dem Bad in der Herberge ja nichts geworden war, wollte er das nun hier nachholen. Er freute sich shcon jetzt auf die angenehme wärme des Wassers, in welches er sich gleich begeben würde.
Elza betrat das Badehaus, suchte sogleich die Umkleide auf und entledigte sich rasch seiner Sachen um das Angenehme nicht lange auf sich warten zu lassen. Kurz darauf stand er, nur noch mit einem Handtuch bedeckt, im Raum. Noch hatte Elza weder Safir oder Cykithia gesehen, da er nicht wirklich auf bekannte Gesichter geachtet hatten und zum anderen weil er gar nicht damit gerechnet hatte, hier jemanden aus seiner neuen Gruppe zu treffen. Doch es dauerte nicht lange, und Elza erblickte die beiden. Er hatte kaum ein paar Schritte getan, als er die beiden erblickte. Er beschloss sich zu ihnen zu gesellen, sofern sie das denn wollten. Die wenigen Schritte waren schnell getan dochbevor Elza sichin Wasser gleiten ließ, verlangte seine Erziehung in einer solchen Situation das er die Anwesenden erst um erlaubnis bitten musste. Dies galt an so einem Ort mehr als irgendwo anders sonst. "Verzeihtmeine Störung, doch macht es euch etwas aus, wenn ich mich zu euch geselle?" Höfflich und mit einem freundlichen Lächeln, wartete der Adligenun auf Antwort.
In welcher Psition Safir aber Cyli im Arm hatte, bemerkte er nun erst, da es ihm vorher nicht wirklich aufgefallen war. Innerlich fluchte er, denn die traute Zweisamkeit hatte er eigentlich nicht stören wollen. Die beiden standen sich offensichtlich doch sehr viel näher, als er bisher vermutet hatte. Doch gekonnt ließ er sich nichts von seinem peinlichen Faupax anmerken, sondern lächelte weiter freundlich.

Rosered_Strauss
30.04.2014, 18:53
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngBevor Cyli auch nur reagieren konnte, erwiderte Safir den Gruß des Adligen. Mit einem erschöpften, freundlichen Lächeln - das nur sie als nicht völlig aufrichtig erkennen konnte - schüttelte er den Kopf. "Natürlich nicht, euer Wohlgeboren - gesellt Euch ruhig dazu, wenn ihr wollt. Es ist immerhin ein freies Land - und ein freies Badehaus." Während er seine rechte Hand weiterhin auf ihrem Rücken verweilen liess, strich er sich mit der linken die mittlerweile recht lang gewordenen Haare aus dem Gesicht. "Ich muss jedoch gestehen, dass ich überrascht bin. Ich nahm an, dass im Norden die Tradition des Badens in keinem so hohen Kurs stand wie bei uns im Süden - aber dies zeugt wohl nur von meinem mangelnden Verständnis fremder Kulturen. Ich nehme an, ihr seid auch der Erfrischung wegen hier - und wegen des möglichen, baldigem Aufbruchs?" Weiterhin freundlich dreinblickend achtete er genaustens auf die Züge des Kriegers, dessen Antwort er erwartete.

Ironhide
01.05.2014, 08:34
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Egal was Safir zu finden hoffte im Gesicht des Adligen. er würde dort nichts finden. Elza hatte in der Tat keinerlei Hintergedanken, Entspannung stand für ihn nun an erster Stelle, bevor es weiter ging. Wer wollte sich schon festlegen, zu sagen, wann er wieder die Gelegenheit dazu nutzen könnte?
"Sie mag vielleicht nicht so hoch im Kurs stehen, da habt ihr recht.", fing Elza an, während er sich in das Wasser begab um dann fort zu fahren. "Aber geschätzt ist es doch mindestens genauso wie in eurem Lande." Elza schloss die Augen und genoss das warme Wasser sichtlich. "Hier bin ich in erster Line um nochmal etwas Ruhe zu finden. Ihr habt recht, wenn wir demnächst aufbrechen, dann wird so eine Möglichkeit sicher selten sein. Kann also nicht verkehrt sein, diese Gelegenheit zu nutzen." Elza lächelte weiter höfflich und es war ihm anzusehen , das er dieses Bad wirklich sehr genoss. Auch wenn er erst wenige Minuten im selbigen war. Nun aber wurde sein Ausdruck doch etwas neugieriger, denn ihm war am Dock nicht entgangen, das sie den Kapitän kannten.
"Aber sagt mir, ihr kennt den Kapitän von früher?" Elza blickte dabei auch zu der Maga, die sich bisher ruhig verhalten hatte.

Janoko
01.05.2014, 11:42
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Die Maga zog sich ihr Handtuch hoch und setzte sich, diesmal auf die andere Seite des Wundheilers, weiter entfernt von Elza. "Ja, wir haben ihn zufälligerweise auf den Zyklopeninseln getroffen, als das Schiff mit welchem wir gen Norden segelten in einen Schweren Sturm geraten ist", meinte sie und zog das Tuch etwas enger um ihren Körper, was nicht die Beabsichtigte wirkung hatte, ihr aber nicht auf fiel. dennoch bemerkte sie das Safir sich angespannt hatte, ganz so, als sei Gefahr in Verzug.
Vorsichtig legte sie ihre Hand auf seine Schulter und versuchte ihn dazu zu bringen nicht so zu verspannen - in dem sie versuchte ihn zu kitzeln.

Rosered_Strauss
01.05.2014, 12:09
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngWährend Safir - immer noch das gleiche Lächeln auf den Lippen tragend - Elza beobachtete, bemerkte er auf einmal, wie ihn etwas in die Seite piekste. Er warf nur einen kurzen Blick in Richtung Cyli, die sich mittlerweile wieder ein Handtuch um den Leib geschlungen hatte, bevor er eine Hand auf seiner Schulter spürte. "Wir wussten damals nicht, um wen es sich handelt. Er haaaaaa..." begann er, als er wahrnahm, wie die Maga an seiner Seite ihn zu kitzeln begann. Völlig verblüfft hatte er nicht daran gedacht, seine Mimik wie sonst unter Kontrolle zu halten. Er saß noch kurz mit geöffnetem Mund da, als er sich peinlich berührt räusperte. Seine Wangen begannen zu brennen, als sie damit fortfuhr, ihn zu 'piesacken'. "Ähm... was ich sagen wollte..." begann er, als er Cyli einen 'Was bei allen Zwölfen machst du da?' - Blick zuwarf. Seine Schultern, die bis zu diesem Zeitpunkt angespannt waren - er war sich nach wie vor unsicher, ob der Mann, der sich 'Elza' nannte, wirklich das war was er zu sein vorgab - entspannten sich, war die Situation nun doch eher obskur. "... ist, dass wir ihn als 'einfachen Kapitän' auf unseren Reisen kennen gelernt hatten. Scheinbar hat er sich an uns erinnert."

Ironhide
01.05.2014, 13:23
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Kurze verwunderung stand Elza ins Gesicht geschrieben, als Safir seine Fassung verlor. Doch hielt sich Elz zurück und überspielte seine Verwunderung gekonnt. "Wenn er sich erinnert, dann müsst ihr Eindruck gemacht haben."
Elza bekamm nichts mitvon dem, was Cyli ihrem langen Wegbegleiter grad antat, er würde auch den Teufel tun, sich darum zu scheren. Ihn ging es nun gar nichts an, was die beiden miteinander taten. Auch hier zeigte sich seine gute Erzihung, denn gekonnt ignorierte er was da vor sich ging. Immerhin lenkte es den Wundheiler nicht so sehr ab. "In einen Sturm? Ich habe gehört, das der ein oder andere Sturm so ein Schiff im nun von der Landkarte fegen kann. Doch wie unschwer zu sehen ist, ist euch dieses Schicksal ersparrt gebleiben. Sagt, wie ist es euch in dem Sturm ergangen?"

Rosered_Strauss
01.05.2014, 13:30
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir lächelte leicht gequält - und musste sich dafür noch nicht einmal verstellen. "Wir hatten... Glück. Das heisst aber nicht, dass es angenehm gewesen wäre. Als jemand, der mit der Seefahrt nicht sonderlich vertraut ist, ist es... beängstigend, ein Spielball der Wellen zu sein. Nichts tun zu können. Das ist ein Gefühl, dass ich zwar kenne - aber angenehmer macht es das natürlich nur bedingt." Er seufzte, bevor er mit den Schultern zuckte. "Nun, aber wenn wir Glück haben und dort anheuern können, dann wird uns dieses Schicksal glücklicherweise erspart bleiben. Zwar befinden wir uns dann zwar auf See, aber auch unter der Obhut eines der besten Kapitäne - wenn nicht sogar des besten Kapitäns - der auf Dere zu finden ist. Und ich muss mich ohnehin nicht aufs Segeln als vielmehr um das Verarzten kümmern." meinte er mit freundlichem Lächeln. Er war sich bewusst, dass sein Gegenüber wohl kaum vergessen haben dürfte, das das nur ein Aspekt seiner Fertigkeiten war - aber bis jetzt war er eben noch nicht auf seine eigentliche Profession angesprochen worden, und er würde den Namenlosen tun und das vor Anderen Leuten von sich aus anzusprechen, so es nicht unbedingt notwendig war.

Janoko
01.05.2014, 14:14
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Nur um das Verarzten?", meinte Cylithia, während sie sich genüsslich streckte und zurück ins Wasser sank, dabei ausversehen die Haare von ihren Ohren streichend. Das wasser war angenehm warm und irgendwie schüttelte sie es bei der Vorstellung afu einem Schiff an zu heuern, wenn sie an den letzten Sturm dachte, der sie fast das Leben gekostet hatte. Und wenn es da Schiff mit dem besten kapitän der ganzen Sphäre wäre, sie hatte immer noch ihre bedenken, war die Natur nicht das einzige, das ihnen sich in den Weg stellen konnte. Manchmal waren es auch erzürnte Dschinne, oder andere astrale Entitäten, die ihren Schabernack mit menschen trieben - seien es Demonen, die besitz ergriffen, oder magier, die verbotene Kreaturen erschufen, weil sie die Lust daran hatten. Ihr fiel auch ein, das sie eigentlich die Grauen benachrichtigen hatte wollen, doch dies nicht getan hatte - und jetzt empfand sie es als unnötig.
Dementsprechend fluchte sie auf tulamidyia vor sich hin: "Ich hasse diesen Körper manchmal wirklich..." seufzend sank sie noch tiefer ins Wasser.

Rosered_Strauss
01.05.2014, 14:22
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir runzelte die Stirn, als Cylithia den Kommentar leise vor sich hin murmelte. Da er auf Tulamidya gesprochen worden war, war er sich sicher, dass nicht alle Anwesenden ihn verstanden hatten - und auch, dass er nicht zum gehört werden beabsichtigt worden war. Er beschloss, dass Worte fehl am Platze waren, daher legte er ihr nur den Arm um die Schulter und drückte sie kurz seitlich an sich, bevor er sie wieder losliess. "Nun, solange die Situation nicht dringlich wird, schon - ich habe nichts davon, mit meinem Stil öffentlich durch die Straße zu walzen." meinte er und hoffte, dass er keine weiteren Worte verlieren musste. Allerdings erinnerte er sich daran, was Grund ihrer letzten Auseinandersetzungen gewesen war, deswegen fügte er auf Tulamidya leise an: "Die falschen Personen könnten auf mich aufmerksam werden...", bevor er sich wieder Elza zuwandte

Ironhide
01.05.2014, 16:15
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
"Einen Sturm auf dem Wasser begegnen ist niemals angenehm.", erwiderte Elza auf Safirs Worte. Sein Blick ging dabei nun auch wieder zu Cylithia, die sich derweilen die Haare zurück gestrichen hatte. Elza kam nicht umher, sein Blick auf die Ohren zu lenken, jedoch blickte er nach wenigen Sekunden wieder fort. Keiner der beiden hatte das wohl bemerkt und der Adlige überlegte nun, ob er das mal ansprechen sollte, oder nicht. bisher hatte er noch niemals eine Person gesehen, die solche Ohren hatte. Als Kind hat er Legenden gehört, von Elfen, aber als junger Mann tat er die nur noch als eben solche ab. Geschichten die man seinen Kindern erzählten, damit sie einschliefen oder um sie in eine Welt zu entführen, die ihre Fantasie anregt. Nun aber sah er einen Menschen, der Ohren hatten wie die Wesen aus den Legenden. Elzas Blick war nachdenklich geworden, während er auf die Wasseroberfläche sah. Dann wandte er sich wieder an die Maga, die derweil ein paar wenige Worte mit Safir gewechselt hatte, die Elza zwar gehört, aber aufgrund der Lautstärke und der nicht erlernten Sprache nicht verstand.

Das Lächeln war nun verschwunden und sein Blick sehr viel schärfer, ohne dabei aber verurteilend zu wirken. Zumindest hoffte er das. "Ähm...", fing Elza an, da er nicht so recht wusste, wie er nun seine Neugier zum Ausdruck bringen sollte und auch, weil er sich sicher war, das er nun jegliche Etikette über Bord werfen würde. Dennoch konnte er dem inneren Drang nichtwiederstehen, sie auf seine Sichtung anzusprechen. Immerhin sahen ihrer Ohren dem gleich, was man nur als Legenden kannte. "Darf ich fragen, Adepta Minor, was es... nun... eure Ohren, ich habe so etwas noch nie gesehen." Elza blickte sie dabei an, wieder mit mehr Neugier in den Augen, als alles andere.

Janoko
01.05.2014, 18:50
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Ruckartig zuckte die Tuladidin zusammen und legte ihre Hände auf ihre Ohren. Hochrot verschwand sie fast gänzlich im Wasser. So hatte es doch tatsächlich jemand geschafft, ihre Ohren zu sehen und das aus ihrer eigenen Unachtsamkeit. Sie versteckte sich schnell hinter ihren Haaren, ohne ein Wort über die Lippen zu bringen, erinnerte sie sich doch zu gut an die Entdeckung durch Safir - nur das sie diesmal keinen zauber einsetzen konnte um den Übeltäter zur Strecke zu bringen. Hätte man in ihren Kopf schauen können, hätte man einen kampf sehen können, der zwischen ihrer Scham und einer unbändigen Wut ausgefochten wurde - genau das war es gewesen was sie mit dem Satz auf tulamidya gemeint hatte. Es war einer der Markel an dem sonst so markellosen Körper, den sie immer wieder verfluchte. Erinnerten sie ihre Ohren doch immer wieder daran was passiert war und welchen preis sie dafür hatte zahlen müssen - ihre Freunde waren alle tot, oder unfähig, sich selber die nase zu kratzen. Jedenfalls war dass das letzte was sie von ihnen wusste. - das sie fast alle wieder wohlauf waren und nur die Maga in der Runde fehlte kam ihr nicht in den Sinn - sie hatte sich die Schuld an dem ganzen gegeben und war davon gelaufen. Und jetzt, etliche Monde und hunderte Meilen weiter, holte sie es wieder ein. Dabei hatte sie geglaubt mit Safir den letzten Mundtot gemacht zu haben.

Survivor
01.05.2014, 20:08
http://s14.directupload.net/images/140501/i68a57o8.png
Ähnlich wie manch Anderen, zog es auch einen gewissen Zwerg ins Trockene. Das es ein Badehaus war störte Balrog nicht, im Gegenteil, er fand diese Fügung ausgesprochen günstig. „Vor einer der Art großen Reise sollte der Körper ruhig noch einmal gewaschen werden...“ meinte er zu sich bevor er das kleine Entgelt bezahlte.
Nicht das Balrog besonders reinlich wäre, aber dem allgemeinen Gerücht, sein Volk, insbesondere jene vom Ambossgebirge, hätten einen üblem Geruch am Leibe, wollte er nun nicht noch mehr Stoff zum anheizen geben als ohne hin schon war. Außerdem würde er auf See noch oft genug ins Schwitzen kommen, wenn ihn die Brecher, von denen die Seeleute erzählt hatten, treffen würden.
Ein Zwerg der zur See fuhr, sie hatten alle den Kopf geschüttelt, als ihr Kapitän dem zu gestimmt hatte. Auch Balrog war dies noch immer nicht ganz geheuer, doch er brauchte eben jenen Mann um sein Ziel zu erreichen.

Sein Lehrmeister schaute erneut, in dem vom heller Glut erleuchteten Schmiedegewölbe, auf die Klinge in seiner Hand, zum bestimmt zehnten Mal so schien es Balrog.
Er selbst wusste nicht was sein Meister und auch die anderen Schmiede daran so besonders fanden und er trat unruhig von einem Fuß auf den anderen während er am Rande der kleinen Versammlung stand und die anderen Lehrlinge im Hintergrund weiter schmiedeten.
„Und du bist sicher das du sie wie sonst auch geschmiedet hast?“fragte der alte Ambosszwerg mit dem schlohweißen Bart.
„Ja Meister, ich habe nichts an dem geändert was ihr mir in den letzten Jahren beibrachtet.“
„Dann ist es wohl ein Zeichen.“ sagte er mit endgültigem Ton in der Stimme.
„Ein Zeichen? Ein Zeichen wofür? Ich verstehe euch nicht Meister.“ hackte der junge Balrog zum ungezählten Male nach.
„Mach dich bereit Balrog, sobald du die Feuertaufe morgen bestanden hast und ich hege keinen Zweifel daran das du das wirst, wirst du auf Reisen gehen. Auf eine lange Reise.“

Mittlerweile hatte sich der Zwerg seiner Sachen entledigt und war auf dem Weg zu dem großen Becken das sich in diesem Badehaus befand. Dabei nichts weiter als ein Handtuch und sein Kettenhemd, welches er über dem Arm gelegt darunter versteckte. Er ging nie ohne es wohin, musste er es ablegen so nahm er es irgendwie versteckt mit sich. Ein Tick, eine Angewohnheit die er in seinem Söldnerleben entwickelt hatte und das vielleicht auch auf die allgemeine Meinung seines Volkes zurück zuführen war. Den Zwergen war die Oberfläche nicht unbedingt geheuer, sie bot keinen Schutz von oben. Und welcher Drache würde nicht einen schutzlosen Gegner angreifen.

Scheinbar waren schon einige Gäste anwesend und schienen sich zu unterhalten, doch das störte den Zwerg nicht. Er würde sie in Ruhe lassen, solange sie ihn in Ruhe ließen. Er legte das Kettenhemd leise klirrend neben sich ab und stieg ins Wasser.
Die Frau die mit zwei Männern das Bad teilte, hielt sich die Ohren zu und sah alles andere als begeistert aus. Mehr noch schien es dem Zwerg, als wäre ihr irgend etwas unglaublich peinlich. Doch was kümmerte es den Zwerg, er hing wieder der alten Erinnerung nach die ihn auf seine eigentliche Reise gebracht hatte.

Rosered_Strauss
01.05.2014, 20:39
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.png"Es ist kompliziert." antwortete Safir an der Stelle der Maga, die vor Scham gerade im Wasser versank. "Ausserdem halte ich für das Beste, wenn wir uns erst einmal anderen Dingen zuwenden - denn wir müssen immer noch auf der Hut sein." fuhr er ernster fort, als neben ihnen jemand weiteres ins Becken stieg. Safir wollte zuerst nur einen kurzen Blick in Richtung des Neuankömmlings werfen, als seine Aufmerksamkeit dennoch darauf verharrte. 'Ein Zwerg? Hier?' Hatte er vor wenigen Monden noch nicht einmal gewusst, dass es Zwerge gab, hatte ihn ihre Unterkunft in Kuslik eines besseren belehrt. "Amchallah, Herr Zwerg. Männer eures Schlages sieht man nicht so häufig - umso mehr freut es mich, dass es mir nun vergönnt ist, die Bekanntschaft eines weiteren Angroscho zu machen." begrüßte er ihn, als er sich an seine Zeit in besagtem Gasthof zurück erinnerte. Er hoffte nur, dass er mit seinen Worten - und dem Zwerg - erfolgreich von Cylis Ohren hatte ablenken können, zumindest fürs erste. Immerhin wusste er, wie unangenehm es ihr war.

Ironhide
01.05.2014, 20:57
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Die Maga antworte nicht, doch Elza merkte deutlich das er etwas angesprochen hatte, was mindestens Cyilithia mehr als nur unangenehm war. Elza hatte es schwer, nicht noch einmal nachzufragen, da seine Neugier immernoch sehr groß war. Doch dank Safirs Einwand, ließ er dann doch davon ab. Auch wenn Elza leiber jetzt als morgen seine Neugier stillen wollte. Natürlich erntging dem Adligen nicht, wer sich zu ihnen gesellte. Wieder blickte Elza leicht verwundert, doch nicht weil er einen Zwerg sah, davon hatte er schon einige gesehen, sondern eher, weil selbiger im Wasser war. Soweit er wusste war das doch ungewöhnlich.
Doch Safir war schneller im Ansprechen und daher verzichtete Elza nun darauf, ebenfalls etwas zu sagen, sondern wartete nun doch erstmal ab, was der Zwerg von sich geben würde.

Survivor
01.05.2014, 21:44
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Eigentlich hatte Balrog gehofft sie würden ihn noch etwas länger in Ruhe lassen, doch dem war nicht so. Aus seinen Gedanken gerissen blickte er zu den anderen dreien und betrachtete sie eingehender als beim Einstieg ins Bad.
Sein Gegenüber, jener Mann der ihn angesprochen hatte, schien ein Tulamide zu sein. Jedenfalls hatte er das Äußere jener Menschen denen Balrog auf seiner Reise begegnet war und von denen er wusste das sie welche waren.
Die Frau daneben und auch der andere Mann, schienen Mittelländer zu sein, zumindest vermutete er dies auf den ersten Blick. Die Begrüßung war höflich ausgefallen, weshalb er nur ein einfaches Brummen als Gruß für etwas unangemessen hielt. Aber nur etwas, das leicht missmutige Brummen blieb dennoch nicht aus
„Hmmm...Amchallah auch euch, Herr Tulamide. Das ihr nicht viele von uns seht ist einfach zu erklären, wir sind zu nah am Meer als das sich viele Zwerge hier aufhalten würden, das sollte allgemein bekannt sein.“ Nach einem kurzen schweigen setzte er fort „Was kann ich für euch tun? Habt ihr Probleme mit den anderen beiden dort? Wenn ja so ist die eure Sache, ich mische mich grundsätzlich nicht in Fremder Angelegenheiten...

Rosered_Strauss
01.05.2014, 22:10
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir hob beschwichtigend seine rechte Hand. "Nein, ich kämpfe nicht mit irgendwelchen Problemen oder gar Anwesenden hier. Es treibt mich lediglich die Neugier - denn seht, ich bin auch erst seit kurzer Zeit hier und komme aus einem Sultanat weit südlich von hier. Ich habe erst einmal einen anderen Zwerg - oder besser gesagt ein Geschwistertrio - getroffen, und so erscheint mir euer Volk doch noch sehr ungewohnt und fremd. Würdet ihr mir ein wenig von Euch erzählen? Ich bin mir nämlich sicher, dass ich so bald keine Gelegenheit mehr dazu haben werde, mit einem Angroscho zu sprechen, geschweige denn meine Neugier über einen zu stillen." Innerlich atmete er erleichtert auf - das Thema war erfolgreich von Cyli abgelenkt, und vielleicht würde sogar das Gespräch mit einem Zwerg die Erinnerung an ihre Ohren begraben. Es war zwar eine kleine Hoffnung, aber Zwerge waren eben sehr selten unter Menschen zu finden, und so war es gut möglich, dass auch der Adlige noch nie zuvor einen Zwerg in seinem Leben gesehen hatte. Darauf baute er. Und mit diesem Gedanken drückte er die nahezu gänzlich im Wasser verschwundene wieder an sich und strich ihr sanft durch die Haare - die beiläufige, liebevolle Geste sollte vor Allem dazu dienen, ihre Ohren wieder hinter ihrer Haarpracht zu verstecken und ihre Hände von diesen zu lösen, würde das doch noch mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Survivor
01.05.2014, 22:52
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„Aus reiner Neugier also aha?“
Balrog musterte den Tulamiden weiter. Er holte die Frau die statt im Boden im Wasser versunken war wieder hoch, strich ihr die Haare zurecht und hielt sie bei sich. Die Art und weise wie er es tat, lies den Zwerg die Zuteilung der drei zu einander neu aufstellen. Eigentlich hatte er vermutet die beiden Mittelländler gehörten zusammen, aber nun war er da anderer Meinung.
„Ihr wollt also etwas über mein Volk wissen...nun, dann müsst ihr Fragen stellen und ich werde entscheiden ob ich sie beantworte. Jedoch sei gesagt das ich ungern mit Leuten rede von denen ich nicht einmal den Namen kenne...“ eine vielleicht harsche Art darauf hinzuweisen das man sich noch nicht einander vorgestellt hatte, doch Balrog war nicht der Typ der sich groß um den Eindruck scherte den er bei anderen machte...außer bei einem gewissen Kapitän vielleicht.
Der Zwerg schaute nun auch den anderen Mittelländer an und musterte ihn ebenfalls. Scheinbar war er die Einzelperson in dem Trio. Sein Körper wirkte nicht wie der eines einfach Arbeiters oder Reisenden, auch war nicht die übliche Fülle von dicken Händlern zu sehen. Athletisch, wie ein Kämpfer oder jemand der wusste wie man kämpft, urteilte der Zwerg für sich selbst. Ebenso der Tulamide der mit ihm sprach.

Janoko
01.05.2014, 23:15
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia besah sich den Zwerg durch den Vorhang aus Haaren, den sie imernoch vor dem gesicht hatte. langsam ließ sie ihre Ohren los, fast so, als hätte sie angst, es wäre immer noch für jedermann - und den neu angekommenen Zwerg, sichtbar, das diese nicht 'normal' waren. Sie wusste nicht mehr ob sie Safir erklärt hatte, das dies Stigmata waren, oder ob sie ihn bei seinem versuch einen Wunsch aus ihr heraus zu bekommen zu geschockt gewesen war um darauf weiter ein zu gehen. "danke...", murmelte sie leise udn wischte sich die Haare aus dem gesicht um den zwerg besser sehen zu können. Sie starrte ihn nicht an, jedoch schien sie nach merkmalen zu suchen, als vergleiche sie ihn mit einem anderen Zwerg. "Die Zwölf zum Gruße", meinte sie nachdem sie sich mehrmals Geräuspert hatte.

Rosered_Strauss
01.05.2014, 23:25
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir nickte. "Fürwahr - verzeih meine Unachtsamkeit. Mein Name ist Safir, und ich bin ein Wundheiler aus dem fernen Fasar. Und ich biete im Austausch für das Stillen meiner Neugier natürlich auch das Beantworten Deiner Fragen an, so es nicht meine Gefährten betrifft, sollten diese doch selbst angesprochen werden." Er rieb sich das Kinn, bevor er sich räusperte und anfügte: "Nun, was ich gerne wissen würde wäre folgendes: Was stimmt von all den Gerüchten, die man sich über Zwerge erzählt? Lebt ihr tatsächlich viele Jahrhunderte und werdet gar so alt wie der Stein selbst? Wohnt ihr tatsächlich nur in Höhlen unter den höchsten Gebirgen, wo ihr unermessliche Reichtümer in allen erdenklichen Formen schürft und anfertigt? Und tragen eure Frauen tatsächlich auch Bärte?" Er hielt inne und hob erneut die Hand. "Oh, verzeih - ich hoffe, du hast letztere Frage nicht falsch aufgefasst. Du musst wissen, ich weiss über dein Volk nur das, was man sich im Volksmund erzählt. Und auch wenn dort immer wieder eine Unze Wahrheit enthalten ist, darf man doch längst nicht alles glauben. Dies ist mir bewusst."

Survivor
02.05.2014, 00:33
http://s14.directupload.net/images/140501/i68a57o8.png
Balrogs Miene hellte sich etwas auf
“Hah...seht ihr, so ist doch schon besser. Nun Safir, mein Name ist Balrog, Sohn des Balrox und ich bin Schmied. Sowohl das herstellen von Waffen als auch das herstellen von Rüstungen ist mein Handwerk. Allerdings verstehe ich mich beim Rüstungsbau eher noch auf Leder den auf Metalle.
Ich stamme aus Waldwacht, einer Zwergenstadt die im Ambossgebirge liegt und meinem Stamm als Hauptstätte dient.“
Balrog verstummte kurz als er sich der Frau zu wandte und ihren Gruß mit einem Nicken erwiederte
„Auch euch den zwölf zum Gruße...“
Auch wenn von den Zwölf nur eine Gottheit für ihn zählte, so respektierte er doch den Glauben an die anderen. Angrosch war der einzige Gott und Vater dem die Zwerge huldigten, hatte er sie doch aus Stein und Feuer erschaffen. Doch der Tulanide hatte nach anderen Dingen gefragt und so antwortet ihm Balrog „Kommen wir zu erst zu eurer letzten Frage. Die Antwort lautet, Nein. Lediglich ein leichter Flaum wächst ihnen an jener Stelle, an der bei uns der Bart wächst.“
Kurz strich er sich das Wasser aus dem seinen bevor er fort fuhr.
„Was eure Frage bezüglich unserer Wohnstädten anbelangt, so sage ich euch das es in unserem Volke durchaus welche gibt die das Leben an der Oberfläche vorziehen, jedoch der Großteil von uns, lebt wahrlich an den Füßen und Wurzeln der Berge. Aber nicht wie ihr meint in Höhlen oder gar Löchern, sondern in prächtigen Festungen und Gewölben, in Kavernen und Sälen die selbst eure höchsten Burgen und Mauern noch übertreffen, mit Anlagen die jeder Armee stand halten und an der selbst die Drachen aus alter Zeit scheiterten.“ Ein glitzern konnte man in den Augen des jungen Zwerges sehen, als er sich an die Festungsanlagen seines Volkes erinnerte. Er war stolz darauf was sein Volk tat und was es bisher erreicht hatte und so Angrosch wollte auch noch weiter tun würde.
„Was unser Alter anbelangt so übertreffen wir euch wahrlich wie die Steine. Dreihundert bis Vierhundert Jahre sind keine Seltenheit, manch einer von uns schafft es sogar noch weiter. Über unsere Schätze und dergleichen habt ihr richtig gehört. Angrosch unser aller Vater hat uns aufgetragen seine Schätze zu Hütten und zu schützen, sie zu veredeln und zu vervollkommnen.
Nichts von dem was ihr bis her an Gold und Edelsteinen gesehen habt, gibt euch auch nur eine Vorstellung davon was in den Tiefen der Erde liegt...“
Damit schwieg Balrog wieder und er starrte für einige Sekunden ins Wasser, den Gedanken an seine Heimat und seiner Liebsten nachhängend. Die Wärme des Wassers sich als Hitze der heimisches Essen vorstellend.

Mit einem Mal jedoch fuhr er mit dem Kopf aber wieder in ihre Richtung und schaute sie fragend an. „Nun, ich habe jetzt für wahr mehr als genug von Meinesgleichen erzählt, mehr als mir persönlich lieb ist. Nun seid ihr an der Reihe...was treibt ihr hier? Ich sehe euch und eurem Begleiter an das ihr nicht nur einfache Reisende seid, kein Wundarzt ist der Art...trainiert, wie ihr es seid. Ich fürchte fast das ihr mir nicht alles sagt was es über euch zu wissen gibt.“
Es klang nicht wie ein Vorwurf, doch Balrog wollte, das sein Gegenüber wusste das er einen fähigen Kämpfer erkannte, wenn er ihn vor sich hatte. Eine Tatsache die wiederum über ihn aussagte das auch er nicht nur ein einfacher Schmied war.
„Gehe ich recht in der Annahme, das ihr hier seid, um dem Wettstreit der beiden Kapitäne bei zu wohnen?

Janoko
02.05.2014, 20:36
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia hatte Safir noch über den Mund fahren wollen, den er hatte zu viel gefragt, ihrer Meinung nach, doch bevor sie überhaupt dazu gekommen war, hatte der zwerg, balrog sein Name, angefangen zu erzählen. Dennoch stutzte sie etwas als der zwerg einfach so heraus sagte, dass er in safir mehr asah als nur einen Wundheiler - was sie fast schon wieder sauer machte, da sie das über die Zeit nicht mit bekommen hatte, aber dennoch musste sie schmunzeln. Er konnte nicht jeden davon überzeugen, das er nur ein einfacher Wundheiler war. So nahm sie kurzer Hand das Wort und hieb Safir dabei nochmals mit dem Ellenbogen in die Seite. "Es ist nicht das erste mal, das ich die Preisungen der tiefen Hallen höre", gestand sie, waren die drei Zwerge in Kulisk nicht ihre ersten gewesen. "allerdings hat er nie sein Alter verraten wollen, obwohl ich ihn noch als recht jung eingeschätzt habe.", sie schmunzelte kurz ehe sie sich dann doch daran machte, die Frage des zwerges zu beantworten. "der Ruf um eine solche Wettfahrt, die es wohl nur einmal geben wird, eilt ihr selbst vorraus, nicht?", sie verlagerte ihr Gewicht etwas und rutschte unmerklich weiter weg von Safir. "Ursprünglich war es nicht unser Ziel, uns das Auslaufen der Schiffe an zu sehen, den wir hatten etwas anderes vor...", was sie genau vor hatten wusste sie selber nicht einmal, außer das es war, so weit wie möglich weg zu kommen. "und bei diesem unterfangen haben wir... ein paar nette Zeitgenosen kennen gelernt.", es klang fast so als ob sie in dritter Person von sich sprach - wäre da nicht die hand, die auf Safirs Knie lag. Sie hatte sich auch nicht vor gestellt, doch dem Zwerg musste klar sein, dass die Frau keine einfache magd war, die der Wundheiler mit sich herum schleppte.

Rosered_Strauss
02.05.2014, 21:32
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir verzog etwas das Gesicht, als seine eigene Antwort von Cyli kurzerhand unterbrochen wurde (und als er ihren Ellenbogen in die Seite bekam) - aber übel nehmen oder gar unwirsch reagieren konnte und wollte er nicht. Immerhin hatte er selbst genug Scherereien verursacht, als dass er sich über andere aufregen hätte dürfen. "Um daran anzuknöpfen - in der Tat dürfte ich etwas besser gebaut als der durchschnittliche Feldscher sein. Aber ich habe auch weitaus mehr erlebt, als man es aufgrund meiner Profession vermuten würde - und gerade auf Reisen kann und muss man sich fit halten, um die dort wartenden Gefahren zu überstehen. Ohne jetzt allzu sehr ins Detail gehen zu wollen dürfte mein Lebenslauf nicht der gewöhnlichste sein." meinte Safir mit einem völlig aufrichtigen Lächeln. So authentisch brachte er es vor, dass er förmlich zu hören glaubte, wie die Augenbrauen seiner Gefährten in die Höhe wanderten. "Nun, aber wenn Du mir die Frage gestattest - was treibt dich denn nach Thorwal? Deiner Schilderung nach hört es sich nicht danach an, als ob es Zwerge so weit nach ausserhalb zieht. Oder bist du wie so viele andere auch dem Ruf der Wettfahrt gefolgt? In diesem Falle dringen die Rufe des Foggwulfs und des Blenders weiter, als ich angenommen hatte."

Survivor
02.05.2014, 22:26
http://s14.directupload.net/images/140501/i68a57o8.png
„Interessant werte Dame, euren Worten entnehme ich das ihr, anders als euer Begleiter, schon früher die Bekanntschaft mit Zwergen gemacht habt wenn ihr von einen „ihm“ redet. Ich nehme stark an ein weiterer Manne aus unseren Reihen. Jedoch ist es für mich verständlich das er über sein Alter schwieg, zu unterschiedlich sind die Ansichten und Grenzen die uns von euch trennen.“
Balrog machte eine kurze Pause um sich kurz zu sammeln.
„Das eure Reise euch nicht zu jenem Ort brachte, zu dem ihr aufbracht, kann nun Glück oder Pech gewesen sein. Glück weil ihr nun dem Start dieses Rennen bei wohnen könnt, Pech weil es euch vielleicht von etwas wichtigem fernhält. Doch so oder so, ich wünsche euch Erfolg bei dem was ihr vorhabt.“
Balrog merkte das die Frau nicht ganz zu dem Tulamiden gehören konnte. Sie reisten vielleicht zusammen, doch sie war definitiv ihre eigene Herrin, sehr selbst sicher...so zumindest die Vermutung des Angroscho. Möglicherweise ein höherer Stand als der eines normalen Bürgers?
Dem Zwerg gingen so einige Ideen durch den Kopf, auch diese von einer jungen Adligen die mit ihrem vertrauten Leibwächter unterwegs war.
Ein Gedanke der durch aus zudem bereits festgestelltem passte.
Wieder wanderte der Blick zu Safir, welcher ihn nun auch wieder an sprach
„Zunächst...Safir. Es ist durch aus möglich, vielleicht auch üblich, das man auf Reisen kräftig sein muss, gewiss auch als Wundarzt wenn man schreiende Verwundete oder der gleichen versorgen muss, doch...“ der Zwerg fixierte den Tulamiden nun förmlich
„Kein Wundarzt dem ich in meinem 101 Götterläufen begegnet bin, hatte solch eine Muskulatur wie ihr sie habt. Man sieht an euren Armen und euren Schultern an das ihr es mehr als nur versteht, mit dem Schwert um zu gehen. Vielleicht mögt ihr mich mit euren Worten täuschen können, aber euer Körper und seine Bewegungen, können es nicht...lasst euch das von mir als erfahrener Söldner gesagt sein.“

Balrog war neugierig was der Mann vor ihm noch alles sagen oder versuchen würde, wenn er die Karten noch etwas offener auf den Tisch legen würde. Er war als Zwerg sowieso gerde heraus mit seinen Worten und er mochte es nicht, wenn man sich hinter solchen versteckte, weshalb er es auch nicht tat.
Was aber deine Frage bezüglich meines Unterfangens angeht....nein, der Ruf der beiden Männer und ihres Wettstreites reicht nicht bis zu uns. Es wird wohl daran liegen das mein Volk generell nicht viel vom Meer und seinen Tücken hält. Was mich nun hierher treibt, ist jedoch eben einer jener Männer und sein Wissen. Ich suche nach ein paar bestimmten Wesen und hoffe bei ihnen etwas zu finden, das mir bei meiner von Angrosch gestellten Aufgabe weiter hilft.
Die Zyklopen sind das einzige, was mich hier am Meer hält. Und eben jener Mann den sie „Foggwulf“ nennen, kann mir sagen wo ich sie finde. Dafür werde ich ihn auf seiner Reise begleiten, komme was wolle und wenn es die Seeschlangen sind...“

Janoko
03.05.2014, 03:17
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Wahrlich bin ich einem Angroscho begegnet. Allerdings trennten sich unsere Wege an einem... Sterbebett.", Cylithia seufzte und brachte ein nicht ganz so fröhliches Lächeln zu stande. "Zyklopen? Ihr wollt euren Weg schneller zu Boron beschreiten, als es mir lieb wäre, so scheint es mir." Sie schüttelte sich und lehnte sich wieder gegen den Beckenrand, nicht hne Safir vorher einen bösen Blick zu zu werfen, der vieles Bedeuten hätte können - das er dem zwerg erzählen sollte, über ihn selbst, weil sie selber mehr wissen wollte - oder das genaue Gegenteil. Sie streckte sich kurz, was ein vernehmliches Knacken ihrer Knochen mit sich brachte - aber auch das Entblößen ihres Oberkörpers.

"Asleif wird euch sicherlich die Zyklopen zeigen können, ich wäre von der Vorstellung, in ihre Nähe kommen zu müssen, nicht sonderlich berauscht", fügte sie zu ihrem Satz hin zu und strich sich einige Haare zurück, die inzwischen wieder trockener waren. recht peinlich darauf achten sie sich nicht hinter die Ohren zu streichen, sondern nur zu Seite, was mehrere Versuche in Anspruch nahm.

Ironhide
03.05.2014, 03:31
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png Elza hörte den Ausführungen des zwerges, Safirs und auch dennen von Cylithia zu, immerhin waren selbst die Informationen der beiden nützlich. Auch wenn sie sich als gefährten gefunden hatten, waren sie sich nicht so wirklich näher gekommen, wenn es um solche Dinge ging. Nicht nur der 'Wundheiler' schien ein Geheimnis zu haben, sondern seine, Elza musste schlucken als ihr handtuch herunterrutschte, betörende Begleitung war genauso geheimnisvoll. In mehrerlei Hinsicht. Sie hatte schon Zwerge gesehen, sie konnte Zaubern, sie sah nicht normal aus, wenn er an ihre Ohren dachte und verhielt sich manchmal recht seltsam. Mochte es an ihrem Selbstbewusstsein liegen, oder aber weil sie anders erzogen worden war, Elza fand es interessant. Auch bemerkte er das 'Revier'Verhalten Safirs, was ihn etwas verwunderte, da er fest davon ausging, das zwischen den beiden mehr wie nur eine Reisegemeinschaft bestand - wie falsch, aus Cylithias Sicht, er damit lag konnte er gar nicht wissen.

Nachdem die Maga nun geendet hatte, begann er nun zu sprechen: "Verzeiht, wenn ich mich nun einmische, Herr Zwerg", sein Anstand verbot es ihm, diesen grade heraus als Balrog anzusprechen, "Ich bin Elza du Metuant, ein Freund dieser beiden, wir haben gemeinsam gefochten und ich muss euch zustimmen, Safir ist kein gewöhnlicher Wundheiler. Ich habe mit eigenen Augen sehen dürfen, wie gut er mit der Klinge ist und Cylithia hat ein feuriges temprament, auch wenn man es ihr grade nicht ansehen wird." Das er sich grade immer mehr sein eigenes Grab schaufelte, war ihm nicht bewusst, nur der Blick der Maga, der ihm den Mund verbot war ein kleiner Hinweiß auf das, was vielleicht folgen mochte. er ignorierte ihn gekonnt, vom Stande her war er ihr immernoch um einige Schritte vorraus. "Nun erzähl, Safir, wie kommt es, das du so gut mit dem Schwert umgehen kannst?"

Janoko
03.05.2014, 03:41
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png in der Tat warf Cylithia dem Adligen einen mundtötenden Blick zu, doch aus einem anderen Grund - war sie dch nicht auf einen Zwerg erpicht, der sie hier ertränken wollen würde, war doch Magie jeglicher Art Drachenwerk für die Angroscho. Als Elza jedoch wieder zu Safir kam und ihn aufforderte etwas darüber preis zu geben, woher er den so gut mit den Schwertern umgehen konnte, verschwand dieser Blick, immerhin wollte sie Safir das gleiche Fragen - und er hatte ihr versprochen darüber zu sprechen. Vielleicht nicht vor all den Leuten - und noch dazu einem Zwerg, den sie grade erst kennen gelernt hatten - und eventuell falschen leuten, die es nicht hören sollten, waren sie doch nicht alleine im Badehaus - der Zwerg war doch eine kleine atrraktion für sich selbst, so das etliche Kinder neugierig, aber doch zu scheu zum näher kommen, in kurzerer Entfernung die Gruppe betrachteten. Cylithia musste innerlich grinsen über das Alter des zwerges, war er doch schon dutzende Jahre älter als sie glaubte überhaupt zu werden. Und wenn es stimmt, würde er noch leben wenn ihre Ururenkel grade das Licht der Welt erblickten. Alleine der Gedanke daran machte sie etwas Neidisch, genauso wie es sie damals bei Grimbor neidisch gemacht hatte. Sie hatte dessen Alter nie heraus bekommen, aber sie hätte es nicht gewundert, wenn er die zweihundert Götterläufe längst gesehen hatte. Ein unglaubliches Alter, wenn man bedachte was alles in zweihundert Jahren alles passiert war.

Rosered_Strauss
03.05.2014, 11:14
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir blieb stumm, als sich das Gespräch wieder ihm zuwandte. An seiner Mimik war keinerlei Regung abzulesen, ganz so, als würde er die Worte nicht einmal hören. Lediglich Cyli, die weitaus näher bei ihm saß als Elza oder Balrog, konnte bemerken, dass seine Hände sich verkrampft hatten und er sie sehr langsam wieder öffnete. Sein Blick blieb starr aufs Wasser gerichtet, als er erst nach einem langen Augenblick den Blick hob und zu Cylithia hinüber sah. Anschliessend liess er seinen Blick kurzerhand über die anderen Gäste dieses Etablissements wandern. Ihr eigenes Becken hatte sich in der Zwischenzeit etwas geleert - es waren zwar noch andere Gäste anwesend, doch waren diese zu alt, um zu seinen Häschern zu zählen. Doch selbst dabei konnte er sich nicht ganz sicher sein. Es wäre das Klügste - es wäre das Richtige - das Ganze abzutun. Vielleicht könnte eine neuerliche Lüge... aber innerlich musste er den Kopf schütteln. Er hatte Cyli die Wahrheit versprochen. Das es unter diesen Umständen geschah, war ihm zwar nicht sehr recht - aber er musste sich an sein Wort halten.

Mit einem Seufzen strich er sich erneut die Haare aus dem Gesicht, als er seinen Blick in weite Ferne richtete. "Warum ich so gut mit der Klinge umgehen kann, wie? Nun, das ist schnell erklärt: es war die Einzige Möglichkeit für mich, zu überleben. Ihr alle müsst wissen, das 'Safir' strenggenommen nicht mein richtiger Name ist. Bei meiner Geburt - in meiner frühen Kindheit - trug ich einen anderen Namen, doch habe ich diesen schon längst vergessen. Er wurde mir von jenen gegeben, für die meine Existenz von geringstem Wert war, und er beschreibt nicht den Namen, der ich bin. Ich wurde zu 'Safir', als ich den Hof dieser Personen verliess und nach Fasar ging, um dort ein richtiges Leben zu beginnen. Nun, ich fand es dort - wenngleich nicht so, wie ich gedacht hatte. Ich fand zumindest eine Familie - ich war der Älteste von einem guten Dutzend Straßenkindern, die sich gemeinsam durch den Alltag schlugen, um am Leben zu bleiben. Das ging zumindest anfangs gut... Früher oder später konnte dies jedoch nicht mehr klappen. Meine Schwester Sefira wurde krank, schwer krank. Wir legten alle zusammen, versuchten auf jedem erdenklichen Weg, an ein paar Münzen zu kommen - aber es reichte nicht. Wir konnten den Heiler nicht bezahlen, und unser flehen schien ihn nur tauber für unser Anliegen werden zu lassen."

Er seufzte, als er sich an den Nacken griff, sich zurücklehnte und nach dem Handtuch tastete. Dies blieb noch unbemerkt, lag das Augenmerk der Zuhörer doch auf ihm und seiner Geschichte. "Nun, ich sah schliesslich keine andere Möglichkeit mehr. Ich konnte nicht zulassen, dass Sefira starb. Ich war ihr 'großer Bruder', ich war für sie verantwortlich. Also nahm ich mir vor zu tun, was getan werden musste." Auf einmal hielt er den Dolch in der Hand, den er bisher ungesehen versteckt hatte. Er achtete nicht darauf, wie die anderen reagierten, sondern hielt den Blick weiter in die Ferne gerichtet, während er die Waffe geistesabwesend in der Hand wog. "Ich hatte mir ein Ziel auserkoren und war bereit, den letzten Schritt zu tun. Es ging um Alles oder Nichts. Doch in jenem Moment, als ich zuschlagen wollte - in jenem Moment fand mich das Schicksal. Oder präziser gesagt, mein Lehrmeister. Er hielt mich zurück, und wir wechselten einige Worte. Was anschliessend kam, war jedoch für mich das Verblüffendste: er bot mir ein Leben an! Ein Leben abseits der Straße, mit genügend Verdienst, auf dass meine kleine Familie überleben konnte! Wie hätte ich Nein sagen können?" Seine Lippen verzogen sich zu einem breiten Lächeln, als er seinen Blick gen Decke richtete, als er sich an jenen Moment zurück erinnerte, mitten in den staubigen, heissen Straßen Fasars. Es war im Schatten eines der Türme geschehen, so erinnerte er sich. Irgendwo pries ein Marktschreier Öle an, während eine Fuhre für den Sklavenmarkt laut polternd an der Nebenstraße vorbeifuhr und seine Wachen jeden Passanten anblafften, sich besser zu verziehen.

"Nun, mein Meister machte sein Versprechen war: meine Familie war gerettet und Sefira geheilt. Und als wäre das nicht genug, sorgte er mit der Zeit sogar dafür, dass sie ebenfalls zu einem neuen Leben kamen, als Wäscher oder als Aushilfe in einem Gasthof... aber ich schweife ab. Seit jenem Zeitpunkt war ich Lehrling des Mannes, der sich mir zuerst unter dem Pseudonym Amchran vorstellte. Seit jenem Zeitpunkt war ich einer der beiden angehenden Schwertgesellen des größten Schwertmeisters in Fasar. Seit nunmehr knapp 18 Götterläufe führe ich meine Klingen, seien sie kurz oder lang, um seinem Vorbild und seinen Instruktionen gerecht zu werden. Ich lernte verschiedenste Kampfformen im bewaffneten wie unbewaffneten Kampf, lernte Gesprächsführung, Benehmen, höfische Etikette, berühmte Fabeln und etliches mehr. Natürlich wurde ich auch körperlich getrimmt und halte mich bis heute so gut es mir möglich ist in Form." Er seufzte erneut, als er seinen Blick das erste Mal seit Beginn seiner Erzählung wieder in die Gegenwart wandte und zu Balrog hinüber sah, bevor er den Blick zu Elza und schliesslich zu Cyli wandte. "Und bevor die offenkundige Frage gestellt wird, will ich sie selbst beantworten. Tatsächlich bin ich ausgebildeter Wundheiler. Ich absolvierte erfolgreich die dafür erforderliche, drei Götterläufe währende Ausbildung. Warum mich also als solcher ausgeben, wo doch 'Schwertgeselle' ein weitaus ansehnlicher Titel ist, womit man mir mehr Respekt entgegenbringen würde? Die Antwort darauf ist sehr einfach." wandte er sich an Elza.

"Mir ging es niemals um Ehre. 'Ehre ist für Narren, denn den Toten nützt Ruhm nichts mehr' - und der Tod hätte mich schnell ereilt, wäre ich offenkundig durch die Straßen geschritten. Teil meiner Ausbildung - teil meiner Berufung - war der Schutz derjenigen, die meinen Meister oder mich um Hilfe baten und deren Wunsch gewährt wurde. Und auch, wenn ich ohne zu zögern mein Leben dafür geben würde, würde das nur wenig helfen. Ohnehin waren die wenigsten Bedrohungen, denen ich mich stellen musste, durch Offenheit zu bewältigen - oder gar durch das Schwert. Ich wurde vergiftet, von Pfeilen wie Bolzen getroffen, von hinten niedergestochen und mehr - doch die Narben, die dies hinterliess, zähle ich zu guten Erinnerungen. Denn sie sind der Beweis dafür, dass es mich und nicht den Klienten traf. Ich hielt sie am Leben - und meist gelang es mir, dem Aggressor Selbiges zu nehmen." Es war an diesem Punkt, da er beide Hände gehoben hatte und einzelne Narben an seinem Leib befühlte. Es wurde offenkundig, dass sein Dolch aus seiner Hand wieder verschwunden war - doch keiner hatte gesehen, wann, wo oder wie er diesen wieder verborgen hatte. "Meine Tätigkeit als Wundheiler war die Tarnung, die ich benötigte, um in der Nähe meiner Schutzbefohlenen zu bleiben und gleichzeitig nicht als Bedrohung wahrgenommen zu werden. Wäre ich offen aufgetreten, wären die gestorben, die ich schützen sollte. Dies gilt für mich auch heute noch - wenn ich jemandem helfen will, ist es am Besten, ich tue dies im Verborgenen und nicht im Offenen. Denn letzten Endes zählen Resultate, ganz gleich, welche Methoden angewandt werden. Entweder die Hilfe gelingt, oder sie gelingt nicht. Es gibt keine Grauzonen dazwischen. Letzten Endes konnte ich deswegen - dem Offenlegen meiner Fähigkeiten wegen - auch nicht jene schützen, die ich eigentlich... Aber genug davon. Ich habe Euch erzählt, warum ich im Waffengang bewandert bin, warum ich meine Identität verschleiere und das ich tatsächlich Wundheiler bin. Ich denke, dies sollten für heute Antworten genug sein." meinte er abschliessend, während er wieder eine emotionslose auf seinen Zügen trug. Immerhin wusste er nicht, wie sie reagieren würden - und ob nicht sogar sein Vertrauen Schaden zur Folge haben würde. Er hatte sogar seine Karten offen gelegt und den Dolch gezeigt - und hoffte immer noch inständig, dass dies kein Fehler gewesen war.

Survivor
04.05.2014, 11:42
http://s14.directupload.net/images/140501/i68a57o8.png
„Eine einleuchtende Geschichte...“ urteilte der Zwerg. „Nichtsdestotrotz eine Geschichte. Versteht mich nicht falsch Safir, ich bin nicht euer Feind und ich habe bei Angrosch nicht vor es zu werden, aber der nun wieder verschwundene Dolch und euer Verhalten vor der Geschichte, lassen mich noch immer etwas an euren Worten zweifeln...darüber zweifeln, ob ihr jene Leute wirklich beschützt...oder doch eher...“
Der Zwerg lies die letzten Worte unausgesprochen. Er wandte sich nun der weiblichen Begleitung zu, welche noch immer mit entblößtem Oberkörper im Bad saß. „Ein gar wundervoller Anblick, wäre sie eine Zwergin.“ dachte Balrog sich. So jedoch ließ ihn das ganze auf eine gewisse Art kalt.
Er betrachtete durchaus die Schönheit der Frau, doch weniger als Mann, den viel mehr als einfacher Beobachter. Soll heißen er starrte sie nicht einfach an, schon gar nicht auf die beiden offensichtlichen Argumente.
„Es tut mir leid werte Dame, das es solch ein Ort war an dem ihr euch von meinem zwergischen Bruder getrennt habt. Ich bin sicher, sollte sein Lebensfunken in dieser Welt erloschen sein, so ist er ohne Zweifel wieder zu Angrosch Lebensfeuer zurück gekehrt. Sollte dies jedoch nicht so sein, so hoffe ich das ihr euch wieder sehen möget um die erlebten Tage zu feiern und neues erlebtes auszutauschen.“

Nun war als letztes der Adlige dran, seinem Titel nach und so wie er sich vorgestellt hatte, schien er der Sohn eines Baron zu sein, auch wenn Balrog nicht wusste wer er war.
Seinem Selbstvertrauen, oder eben das was der Ambosszwerg dafür hielt, schien noch etwas größer zu sein, als es bei der Frau der Fall war. Dem Zwerg entgingen die Blickkontakte, oder besser noch wortlosen Gefechte, nicht die die Frau dem adligen zuwarf.
Er konnte die Verteilung der drei zu einander einfach nicht aufbauen, jedes Mal wenn er dachte das es passen würde, warfen sie sie wieder über den Haufen.
„Ihr müsst mich nicht mit „Herr Zwerg“ ansprechen Baron, wir Zwerge halten nichts von großen Titeln und der gleichen. Selbst wenn eure Etikette oder euer Anstand es euch nicht gestattet, so nennt mich, sollten wir uns hier noch ein weiteres Mal begegnen, einfach Balrog.
Ich werde es euch nicht übel nehmen und ich hoffe auch ihr nehmt mir mein mangelndes Anreden nicht übel.“ mit einem entschuldigenden und leichten Kopfnicken, beendete er die Unterhaltung mit dem Adeligen und auch dem Rest und machte sich daran wieder das Bad zu verlassen.
„Ich wünsche euch Herr Baron und auch euch beiden, noch einen angenehmen Aufenthalt und viel Glück in den nächsten Tagen, macht es gut.“

Damit schlang er sich sein Handtuch um und verließ den Raum in Richtung Umkleiden. Dort angekommen, rieb er sich mit einer Salbe ein die mit Ruß vermischt war. Für die meisten Menschen war dieses Verhalten nicht nachvollziehbar, hatte sich der Zwerg doch gerade eben gewaschen. Was die Menschen jedoch nicht wussten ist, das die Zwerge, zumindest die Ambosszwerge, damit vor dem Feuer ihrer Feinde schützten.
Nachdem er sein Kettenhemd und auch seine Ledersachen übergeworfen und angezogen hatte, seinen Rucksack geschultert und seine Waffen griffbereit hatte, entschwand Balrog dem Bad und ging im strömenden Regen wieder zurück zum Hafen. Es gab noch einige Vorbereitungen zu treffen, bevor die Große Fahrt losgehen würde.

Ironhide
04.05.2014, 11:57
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Die Ausführungen des Wundheilers hörte Elza aufmerksam zu. Und er war etwas erstauntüber das was dieser Mann von sich gab. Ein wenig fühlte Elza sich hintergangen, denn bei ihrem ersten treffen sagte Safir nichts davon und ließ auch keinerlei Zweifel daran, des es hätte anders sein können. Kurz gesagt, er hatte ihn angelogen. Zumindest war Safir nicht aufrichtig gewesen und das war etwas, was Elza nicht sehr mochte. Er selbst war das genaue gegenteil zu ihm. Offen mit dem was er war und was er tat, war er doch auch verpflichtet dazu, seiner Familie Ehre zu machen. Überhaupt, war das Ansehen und der Ruf seiner Sippe das wichtigste, so wurde es ihm eingetrichtert. Doch um ihn ging es nun nicht. Elza waren nun eher andere Sachen wichtig, zu einem was Cylithia vor ihnen 'verbarg' und zu anderen - und weitaus wichtigere - warum hatte Safir so lange gebraucht um mit der Wahrheit rauszurücken? Es machte ihn Nachdenklich, warum Safir so lange die Wahrheit verschwigen hatte. Zwar kannte er ihn noch nicht lange, aber es schien auf die Maga zuzutreffen. Ein Blick zu ihr und es war ihr anzusehen das sie ebenso alles zum ersten mal hörte, glaubte Elza in ihren Gesichtzügen zu erkennen. Ihre Ohren waren inzwischen wieder hinter ihren Haaren verschwunden, jedoch ihr Handtuch noch nicht wieder an Ort und stelle. Elza räusperte sich, in der Hoffnung das sie verstehen würde, warum er das tat.
Doch ging es in den Worten des Zwerges unter, der sich jedem einzelnd zuwandte, bevor er das Bad verließ udn die drei wieder alleine ließ.
Elza verzichtete darauf, ihn dahingehgend zu berichtigen, wie sein Titel richtig genannt wurde und verabschiedete sich seines Standes entsprechend höfflich, wenn er auch auf das aufstehen verzichtete.

Nun wo der Zwerg ausser hörweite war, ergriff Elza als erstes das Wort. "Nun, ich denke für heute sind genug Informationen ausgetauscht worden. Auch wir sollten langsam den Rückweg antreten, meint ihr nicht auch?"



Post 900 ftw :D :D :D :D

Janoko
04.05.2014, 13:01
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.pngDie Redelaune die Safir überkommen hatte, verwunderte Cyli dann doch. Sie hatte gedacht, er würde vielleicht ein Wort darüber verlieren, das er nebst seiner Ausbildung zum Wundheiler eine zweite Ausbildung angestrebt hatte, aber das hier war nun ein wenig Overkill. Ohne dem Zwerg wirklich nach zu sehen, als dieser scih verabschiedete, hatte sie ihren Blick auf die andere Seite des Beckens gerichtet und anscheinend da fixiert, da sie auf Elza's Frage nicht einmal reagierte, nicht mal aufschaute. Safir war nicht sein richtiger Name? War die ganze Reise von Samra an nichts weiter als Trugwerk gewesen um hier her, nach Thorwal zu kommen? Hatte er einfach die Situation genutzt, mit einer Maga reisen zu können, die ihm für die Dauer der Reise von nutzen war? Doch Cylithia wusste keine Antworten auf diese Fragen, wohl aber, hatte sie jetzt ein ziemlich gleiches Bild seiner Kindheit vor Augen. Nur das ihres nicht als Straßenkind geendet hatte und in Sklaverei begonnen. Hätte man sie nicht beim Spielen 'erwischt', als damals die Magie aus ihr brach, udn wäre es nicht zufälligerweise der Sultan von gorien gewesen, der sie umgehenst an seine Akademie verbracht hatte - was einem rasanten emporstieg auf der Gesellschaftlicehn Leiter gleich kam, war sie nun nicht mehr das Sklavenkind, das jeder treten konnte, wenn es ihm danach beliebte.
"Du bist nicht der einzige, der vor seiner Vergangenheit davon läuft, Safir.", kommentierte sie schlielich und blickte ihm in die Augen. "allerdings wir dich auf diese Weise selbst Boron nicht in seinen Hallen verweilen lassen.", sie stand auf und geab sich in die umkleide, dabei nicht mal darauf achtend, das irh handtuch imernoch auf halbacht hing.

Rosered_Strauss
04.05.2014, 13:28
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir blieb noch mit versteinerter Miene sitzen, während sich die Anderen nach und nach aus dem Bad entfernten. Er seufzte schliesslich, um den Gefühlen, die in ihm tobten, Luft zu verschaffen. Oder akkurater gesagt der Leere, die sich in ihm ausgebreitet hatte. War es das, was die Wahrheit mit sich brachte? War dies die Belohnung dafür, dass er über seinen Schatten gesprungen war und das erzählt hatte, was er eigentlich nie hatte erzählen wollen? Er schüttelte den Kopf und erhob sich aus dem Wasser, nackt wie er war. 'Ich muss erst einmal einen klaren Kopf bekommen. Selbstmitleid ist nicht empfehlenswert.' dachte er sich, als er samt seinem Handtuch und dem darin versteckten Dolch zurück zur Umkleide ging und sich dort anzog. Er brauchte immer noch frustrierend lange dafür, aber schliesslich war er wieder in voller Montur. Als er hinaus trat, war niemand der Anderen zu sehen - etwas, was ihm im Moment ganz recht war. Er brauchte erst einmal ein wenig Zeit, um wieder rational denken zu können. Und vor Allem brauchte er Linderung für die Schmerzen, die ihn durch seine Wunden plagten.

Ein Blick in seine Börse verriet ihm, dass der Kauf von einer entsprechenden Tinktur zwar möglich war, ihn aber nahezu seine gesamte Barschaft kosten würde. Aber es ging wohl nicht anders - mit diesem Bein würde er auf der eventuellen Fahrt nicht von Nutzen sein, ganz zu schweigen davon, dass er sich kaum würde wehren können. So machte er sich auf den Weg in Richtung Markt, um dort nach einem entsprechenden Händler zu suchen. Nach ein wenig Suche und Herumfragen fand er auch schliesslich ein passendes Geschäft, indem er sich nach andauernder Verhandlung und im Austausch für nahezu den kompletten Inhalt seiner Geldbörse eine wirksame Salbe ersteigern konnte. Anschliessend begab er sich zum Hafen, um sich dort ein ruhiges, abgeschiedenes Plätzchen zu suchen, nachdenklich auf das Meer zu starren und seine Gefühle wieder unter Kontrolle zu bekommen.

__________________________________________________ ____________

Praios' Antlitz (= die Sonne) war bereits halb hinter dem Horizont verschwunden, als Safir wieder beim Gasthaus ankam. Was ihn dort erwartete, überraschte ihn - waren doch alle seine Bekannten im Schankraum versammelt. Cyli, Elza, Feanwulf, Ynu und Raluf - ja, sogar der Zwerg aus dem Badehaus war anwesend, was ihn sehr überraschte. Diese legte sich jedoch, als er zu ihnen trat und sah, wer sie um sich geschart hatte. Phileasson blickte gerade auf, als der Schwertgeselle dazu trat. "Ah, da ist ja auch der Letzte. Das trifft sich doch gut." meinte er mit breitem Lächeln, das jedoch schnell wieder verblasste, als er sich ernst an die vor ihm versammelte Mannschaft wandte. "Ich habe die Situation bedacht und eure Lage mit in Betracht gezogen. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass die Fertigkeiten eines jeden von Euch für mein Unterfangen von großem Wert sein können. So ihr es denn wollt, begrüße ich Euch herzlich an Bord der Seeadler. Doch bevor ihr einwilligt, muss ich Euch auf folgendes Hinweisen: Als Kapitän trage ich die Verantwortung für die Reise und sämtliche Unterfangen, die währenddessen unternommen werden. Dies bedeutet, dass die letztendlichen Entscheidungen von mir getroffen werden und sich ein jeder von Euch diesen zu beugen hat. Weiterhin wird euch diese Reise fort von hier führen - fort von allem, was ihr je gekannt habt. Wir werden eine sehr lange Zeit auf Reisen verbringen, es wird Gefahren geben und ihr werdet mehr von unserer Welt sehen, als ihr es Euch jemals hättet erträumen können. Wenn ihr einwilligt, mit mir zu segeln, bleibt ihr auch bis zum Ende bei mir und helft bei meinem Anliegen."

Er trat einen Schritt zurück, um jeden prüfend anzusehen: "Und nach all diesen Dingen versichere ich Euch, dass es niemand bereuen soll, mit mir zu segeln! Bei Swafnir, ich verspreche euch, dass ich uns nicht nur zum Sieg, sondern auch zu unsterblichem Ruhm führen werde! Ich habe mein Wort niemals gebrochen, und ich habe es auch jetzt nicht vor! Der 'Blender' mag sich anstrengen, wie er will, aber ich werde den Sieg davon tragen - und dazu wäre mir Euer aller Hilfe mehr als Willkommen! Was sagt ihr?"

Ironhide
05.05.2014, 22:02
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Nachdem Elza das Bad verlassen hatte, unmittelbar nach Cylithia, hoffte er, sie alleine anzutreffen, weswegen er sich beeilte noch vor ihr das Badehaus zu verlassen. Fast wäre es ihm auch gelungen, doch war die Maga schneller gewesen. Er hatte sie um nicht mal eine Minute verpasst, doch war sie schon in der Menge verschwunden, als er vor das Badehaus trat und sich kurz umsah. Hätte er etwas genauer hingesehen, dann hätte er sie sicher noch erspähen können doch war sich Elza einfach sicher, das er vor ihr draußen sein würde. Nach einer Weile aber merkte er, das er sie verpasst hatte und verließ den Platz vor dem Badehaus. Er ging in die Stadt, aber auch nur um seinen Brief an seine Mutter endlich los zu werden, den er noch bei sich trug. Er fand schnell den Botendienst, den ihm der Wirt genannt hatte. Elza versicherte sich mit genügend Münzen, das sein Brief schnellstmöglich überbracht werden würde. Dennoch würde es lange dauern, denn der Weg war sehr weit und nicht immer einfach.

Der restliche Tag verlief dagegen Ereignislos. Zwar dachte Elza nach über das was im Badehaus gesagt würde, doch lief er weder Safir noch Cylithia über den Weg. Letztere wollte er nochmal wegen ihren Ohren ansprechen, aber er wusste noch nicht wie. Er hatte gemerkt, das die Maga damit ein Problem hatte und der Adlige überlegte, ob er nicht doch die ganze Geschichte einfach vergessen sollte. Ähnliche Gedanken hatte er auch was Safir anbelangte, oder wie auch immer Sein richtiger Name denn nun eigentlich sei. Das Vertrauen was Elza gefasst hatte, war zumindest gestört, wenn nicht noch schlimmer. So recht wusste das Elza noch nicht einmal selbst, denn er musste sich dessen erstmal klar werden, was da eigentlich von dem Wundheiler losgelassen wurde. Er war kein Wundheiler, zumindest nicht ausschließlich, er war Schwertgeselle, ein Mann den man anderswo sicherlich hängen würde, bekäme man ihn in die Finger. Von wem auch immer er verfolgt wurde, sofern Elza es richtig verstanden hatte, so musste dieser jemand gefährlich sein.

später am Tag fand Elza sich im Gasthaus wieder, wobei er sich am Morgen des Tages sicher war, das er hier nicht mehr einkehren würde. So konnte man sich dann doch irren. Im Verlauf des Abends gesellten sich nach und nach alle anderen dazu, was Elza die Gedanken schlussendlich vertrieb. Er hatte Gelegenheit sich mit Raluf, Yun und auch Feanwulf zu unterhalten. Etwas überrascht war Elza allerdings, als er den Zwerg das Lokal betreten sah. Doch zu einem längeren Gespräch kam es allerdings nicht, denn nach ihm betrat dann Cylithia den Ort. Elza sah sie an, etwas zu lange und sie bemerkte das natürlich. Doch verzichtete Elza in der Runde darauf, nun über das zu reden, was er an ihr entdeckt hatte. Und selbst wenn er gewollt hätte, wäre er nicht dazu gekommen. Auch der Kapitän war anwesend, welchen der Adlige aber erst später wahrnahm. Es entbrannte ein Gespräch, wobei jedoch nichts wichtiges ausgetauscht wurde.
Erst als dann auch endlich Safir sich zu ihnen gesellte, begann der Kapitän mit seiner kleinen Ansprache.
Danach war es ruhig und man konnte erkennen, das ein jeder doch nochmal kurz in sich gegangen war. Elza war dann doch der erste, der das Wort ergriff:
"Nun, werter Kapitän, Unsterblichkeit ist nicht das streben was ich habe, doch ist die Verlockung nicht gering, mein Namen und den meiner Familie in den Geschichtsbüchern aller Herrenländer zu wissen. Ihr könnt auf mich zählen."

Janoko
07.05.2014, 01:22
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cyli war recht flott gewesen, nachdem sie, wieder bekleidet, aus dem Badehaus gestolpert war. Sie musste verarbeiten was Safir gesagt hatte. Sie hatte sich an den Kai gesetzt und blickte den Seeleuten bei ihrer Arbeit zu. Das stetige platschen der Welllen gegen die Befestigte Hafenstraße war irgendwie beruhigend und hatte die Maga bald weit auf die Reise zurück in ihren Gedanken geschickt. So merkte sie nicht, das Safir an ihr vorbei streifte, seinen eigenen Gedanken nachhängend. Als sie schließlich zurück gekehrt war, hatte sie sich in den Schankraum gesetzt und war rechtbald von dem Fjarninger und Ynu herübergewunken worden.

Wenig später waren auch der Zwerg und Faenwolf dazugekommen. Elza blickte sie die ganze Zeit mit Augen an, die ihr nicht gefielen - wenn er das Thema nicht bald vergessen würde, hätte sie einen weiteren Menschen, der ganz genau wissen würde, was ein Ignifaxius mit einem tat.
Als schließlich auch noch der Foggwulf selber die Schenke betrat, waren fast alle anwesend - nur Safir fehlte. Als er schließlich auftauchte, schien ihr Kapitän in spe sie zu fragen ob sie dabei wären. Cylithia lächelte schwach, als sie ihren langen reisegefährten sah und antwortete dem mann, der die Verantwortung für die fahrt - und den zu erwartenden Ruhm, übernahm mit einem schlichten "Bin dabei"

Rosered_Strauss
07.05.2014, 01:32
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngMit verschlossener Miene lauschte Safir dem kurzen Vortrag des Kapitäns und der darauf folgenden Erwiderungen. Als Cyli knapp ihre Zustimmung kund tat, nickte auch er. "Ich betrachte es als Ehre, mit dabei sein zu dürfen. Auf mich könnt Ihr... kannst Du zählen." korrigierte er sich nach einem Blick des Thorwalers. Er konnte indes nicht verhindern, dass sein Blick kurz zu Cyli herüber schweifte. Hatte er sich durch die Wahrheit weitere Steine in den Weg gelegt? Hatte er die Distanz zwischen ihnen noch ein wenig größer gemacht? Er wandte den Blick wieder nach vorn. Diese Gedanken waren mühselig und führten zu nichts. Er würde nicht aufgeben, und herum jammern würde ihm ohnehin nichts bringen. Für einen kurzen Moment war er froh, dass sich sein Innenleben nicht auf seinem Gesicht widerspiegelte - er würde sich ungern als jemand zu erkennen geben, dem so etwas derart zusetzte.

Unterdessen hatte sich Raluf auf seine Brust geschlagen. Es hatte Safir ohnehin überrascht, dass er so lange - es waren immerhin einige Momente vergangen - hatte schweigen können. "Ha! Als ob ich diese Gelegenheit verstreichen lassen würde! Der Foggwulf empfindet meine Axt als nützlich? Dann soll er sie bekommen, mit allem was dazu gehört!" Der Schwertgeselle verdrehte innerlich die Augen - so, wie der hünenhafte Nordmann es formuliert hatte, war die Axt wohl das denkende bzw. dominante Organ seiner Selbst. Nun, nicht dass es ihn groß kümmern würde. Auch Ynu war nach Ralufs Beispiel einen Schritt nach vorne getreten und hatte sich höflich vor dem Kapitän verneigt. "Auch mir ist es eine Ehre, an Bord der Seeadler mitreisen zu dürfen. Was in meiner Macht steht, will ich für das Schiff und seine Besatzung tun."

K.B.Dwarf
08.05.2014, 18:06
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngInteressiert beäugt Feanwulf den kleinwüchsigen Mann. Er hat schon einige von seiner Statue und wuchs gesehen. Sie sollen ein eigenständiges Volk sein was in den Bergen lebt und riesige Reichtümer horten. Er hat mal gehört wie sie sich nennen, doch die Mittelländer nennen sie meist verächtlich Gnome oder Zwerge.
Doch als der Foggwulf das Wort erhebt lauscht er mit einer freudigen Miene den Worten des Kapitäns, während er seinen Humpen ansetzt seine Kehle zu befeuchten. Es war für Feanwulf selbst ein durchaus gelungener Tag, da er das Ziel, weswegen er angereist ist, erreicht hat. Nachdem nun die Worte des Foggwulf abebbten und alle anwesenden erpicht ihr beitritt verkündet haben meldet sich auch nun Feanwulf mit seiner kräftigen tiefen Stimme zu Wort. „Ich wäre verflucht wenn ich die Möglichkeit verachte mit zu segeln und noch dümmer um sonst beim beladen geholfen zu haben.“ Feanwulf nahm einen weiten Schluck aus seinen Humpen und wischte anschließend mit seinen Handrücken über den Mund. „Bei Swafnir ein Thorwaler lässt es sich nie entgehen neues zu entdecken und reiche Beute zu machen, dass liegt uns im Blut und dass wissen alle bis in den tiefsten Süden. Daher werde ich mit meinen Brüdern Kämpfen und feiern wenn wir am Ende mit prallgefüllten Taschen und Ruhm auf unseren Schulter wieder heim kehren.“ Er selbst ist während seiner doch für ihn langen Ansprache aufgestanden, um seiner Stimme einen kräftigeren Nachdruck zu verleihen.

Survivor
08.05.2014, 19:55
http://s14.directupload.net/images/140501/i68a57o8.png
Seine Füße trugen ihn vom Badehaus aus zum Markt. Ein nicht unüblicher Weg für einen Zwerg, verkauften sie doch ihre Werke und Dinge auch an Menschen. Insbesondere die Hügelzwerge seines Volkes, pflegten einen sehr regen Austausch mit dem „großen Volk“.
Auch wenn Balrog nun schon einige Tage hier war, so starrten ihn die Leute immer noch an. Ähnlich dem Badehaus, waren auch auf der offenen Straße, die Kinder zu schüchtern, zaghaft oder unsicher, um ihm irgendwie mit ihrer Neugier in die Quere zu kommen. Es nervte den Zwerg schon lange nicht mehr das die Menschen ihm hinter her sahen oder manch einer, nachdem er vorbei war, zu flüstern anfing. Er wusste wer er war, zu wem er gehörte, was er und seine Familie, sein Volk, geleistet hatte und wie auch die Menschen stolz sind, so sind es auch die Zwerge...wenn die Kleinen die Großen darin nicht sogar im allgemeinen übertreffen.

Es waren Kleinigkeiten die Balrog noch für die Reise benötigte. Eine Seereise die um ganz Aventurien herum ging, mochte ein herber Verschleiß für die eigene Kleidung und Rüstung sein.
Somit kaufte er etwas Leder in verschiedenen Stärken und seine Sachen ausbessern zu können und er besserte seine Waffenpflegeutensilien aus in dem er seinen alten Schleifstein gegen einen guten neuen ersetzte. Verpflegung zu kaufen war unsinnig, ihr Kapitän würde dafür Sorge tragen das sie auf See nicht so schnell verhungerten. Material fürs schmieden zu kaufen war auch ohne Zweck, ein Feuer auf See würde nur ihr Schiff vernichten. Leder würde ihm schon reichen um sich die Zeit zu vertreiben. So verließ er den Marktplatz wieder und kehrte in einer Schenke ein. In dieser fand er auch den „ Foggwulf “. Nach einer kurzen Begrüßung, bat ihn der Kapitän noch ein wenig zu warten, es sollten noch Weitere kommen die mit auf die große Reise kommen.
Nicht schlecht staunte der Zwerg als ein Teil der Mannschaft sich aus jenen Leuten zusammen setzte, denen er schon im Badehaus begegnet war. Hinzu kam noch ein weiterer Thorwaler den die anderen zu kennen schienen, welcher ihm selbst aber unbekannt war.

Auf die Worte des Kapitäns hin bekundeten die anderen ihre Zustimmung und mit unter sah man wie beim Thorwaler ihre Begeisterung für die Reise. Es blieb also dem Zwerg als letzter zu antworten. „Gold, Schätze, Ruhm und Ehre sind auch für mich sehr erstrebenswerte Dinge, doch wir beide wissen Asleif "Foggwulf" Phileasson, das ich mir etwas ganz anderes von der Reise erhoffe. Ich gedenke euch zu zeigen, wie viel mir diese andere Reise Wert ist. Dafür will ich,
wie der Rest, mein Bestes geben, auch wenn es einige Wundern dürfte das ein Zwerg mit zur See fährt. Sei es drum, auch ich bin dabei...“

Rosered_Strauss
09.05.2014, 01:49
Phileasson wartete, bis alle der Anwesenden ihre Meinung kund getan hatten. Mit jeder weiteren Zustimmung wurde das Lächeln auf seinen Zügen ein Stück weit breiter, bis er schliesslich mit einem fröhlichen Grinsen dastand. "So gefällt mir das! Ich will die Zeit jetzt nicht damit verschwenden, lange, großartige Reden zu schwingen - ihr habt sicherlich etwas besseres zu tun. Denn wir brechen morgen in aller Früh auf. Findet Euch bei der Seeadler ein, wenn Praios Antlitz' sich über den Horizont erhebt. Dort werden noch einige Worte über die bevorstehende Reise verloren werden, und dann brechen wir auf - und werden Beorn gleich das Heck zeigen. Ein Anblick, an den er sich besser gewöhnen sollte!" Er trat vor, um einem Jeden der versammelten Gefährten die Hand zu schütteln, bevor er sich aus dem Gasthaus entfernte. Es war schliesslich Raluf, der als Erster das Wort erhob. "Ich habe ebenfalls noch einige letzte Vorbereitungen zu treffen - ich brauche einen neuen Schlafsack. Für 'ne Hängematte gibt es auf einem Drachenboot wie diesem nun keinen Platz." Nach diesen Worten drehte er sich ebenfalls um und bahnte sich einen Weg aus dem Gasthaus, während Ynu sich noch die Zeit nahm, den Übrigen ein freundliches Nicken zu schenken und ein "Wir sehen uns spätestens morgen früh. Die Götter mit Euch." von sich zu geben.

http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir hob die Hand zum zeitweiligen Abschied, bevor er sich ebenfalls an die versammelte Gruppe wandte. "Ich habe glücklicherweise meine Besorgungen schon erledigt und werde die Zeit wohl nutzen, mir noch ein wenig Ruhe zu gönnen. Wir sehen uns." Ohne lange auf eine Antwort zu warten machte er sich nach oben in Richtung des Schlafsaales auf. Das er derartig hastig von Dannen zog, lag zum Einen darin begründet, dass er immer noch nicht ganz sicher war, wie er den Anderen von nun an begegnen sollte - zumindest musste er sich um ihre Verschwiegenheit keine Sorgen machen, fuhren sie doch ab dem morgigen Tage alle auf dem selben Schiff. Wenigstens ebenso beteiligt war jedoch seine noch bestehende Wunde am Bein - er war sich sicher, dass er während der Schiffsfahrt erst einmal so schnell nicht zu wirklich geruhsamen Nächten kommen würde. Oben angekommen machte er sich auch ohne Umschweife daran, sich niederzulegen - und schon bald versank er in einen tiefen Schlummer.

Unglücklicherweise war dieser Schlaf - ganz gleich wie tief - nicht von Dauer. Denn als wären die Anstrengungen der letzten Zeit nicht genug gewesen, suchten ihn wieder Erinnerungen heim - Erinnerungen, die sich in seinen Alpträumen wieder und wieder wiederholten. Unruhig wälzte er sich des Nachts umher, in einem unruhigen Wachtraum gefangen. "Nein..." murmelte er, immer und immer wieder. "Verzeih mir... das wollte ich nicht! Das wollte ich Nicht! Geh nicht. Geh Nicht!" gab er von sich, während er vor seinem inneren Auge seinen Meister sah, wie er langsam von den Flammen verzehrt wurde. Er war zwar nicht dabei gewesen - aber das hinderte seine Träume nicht daran, ihm genaustens zu zeigen, wie es ausgesehen hätte. "Bitte... bitte nicht! Stirb nicht! Lass mich nicht alleine! Nicht du auch noch!" meinte er flehend, immer noch mehr schlafend als wach. Mit einem Ruck erwachte er schliesslich. Mit einem unterdrückten Schrei fuhr er auf und hatte reflexartig seine Hand nach vorne ausgestreckt, wie um jemanden zu ergreifen. Schwer atmend blinzelte er, als er langsam realisierte, dass Boron ihn wieder mit Alpträumen gepeinigt hatte. Während er die Hand langsam sinken liess, sah er sich um - und sah mehrere Augenpaare auf sich gerichtet, auch die seiner Reisegefährtin. Er wandte den Blick ab und liess sich langsam wieder zurück in die Kissen sinken - so hatte er sich den Start in diese neue Reise ganz und gar nicht vorgestellt. Einen schweren Seufzer von sich gebend, richtete er sich erneut auf und begann, sich anzukleiden. Während er sich routiniert seine Kleidung samt einzelnen Rüstungsteilen anzog (zumindest seine ledernen Armschienen) war sein Blick in weite Ferne gerichtet, seine Gedanken immer noch bei den vergangenen nächtlichen Schrecken.

Er begab sich nach unten in den Schankraum, in dem noch nicht viel los war - mit Ausnahme des Wirts, der bereits um diese Uhrzeit seinem Geschäft nachging und seine Taverne säuberte. Es dauerte nicht allzu lange, bis auch seine restlichen Bekannten - mittlerweile war es wohl eher angemessen, sie 'Gefährten' zu bezeichnen - eingetroffen waren, ebenso reisefertig wie er. Ein müdes "Guten Morgen." war alles, was er an Eloquenz aufzubieten vermochte, während sie sich aus der Taverne begaben und raschen Schrittes in Richtung Hafen gingen. Die kühle Morgenluft und die frische Brise, die von Seeseite her gen Innenland wehte, liessen seinen Verstand langsam wieder klarer werden. Mit ihm kehrte seine übliche Wachsamkeit zurück - und er begann, sich nach möglichen Hinterhalten umzusehen. So paranoid es auch sein mochte war er lieber zu vorsichtig als nicht vorsichtig genug, gab es doch wohl immer noch einen Schwarzmagier in der Nähe, der Unaussprechliches mit ihnen vorhatte. Doch falls dieser sie beobachtete, so zeigte er sich nicht - und sie kamen ungestört am Hafen an. Dort hatte sich bereits eine große Menschenmenge versammelt, in deren Mittelpunkt sich drei der prominentesten lebenden Thorwaler befanden. Auge in Auge standen sich Asleif 'Foggwulf' Phileasson und Beorn 'der Blender' gegenüber, während die Hetfrau Garhelt auf sie beide einredete. Scheinbar waren sie gerade noch rechtzeitig eingetroffen, denn gerade sprach sie: "... und um den Wettstreit vor den Augen des Gottwales und seiner göttlichen Geschwister mit allem gebührenden Respekt zu behandeln, wird ein jeder von Euch eine Schwester der Travia an Bord willkommen heissen und stets mit sich nehmen. Und nun vernehmt die Regeln für diesen Wettstreit, der der Erste und Letzte seinesgleichen werden wird:

Ihr werdet dreimal vier Questen zu lösen haben, und euer Weg wird um das ganze bekannte Aventurien führen - und womöglich sogar darüber hinaus. Ihr dürft Eure Konkurrenten auf der Reise behindern, aber es ist verboten, sie zu töten. Ihr werdet als Fürsten und als Bettler reisen, in Kälte und in Hitze, verzweifelt und voller Hoffnung. Seid gewiss, Mut und Stärke werden alleine nicht ausreichen, euch ans Ziel zu bringen. Achtzig Wochen gebe ich jedem, dieses gewaltige Abenteuer zu bestehen, bei dem es nur einen Sieger - einen König - geben kann. Eure erste Queste ist folgende: Fahrt ins Yetiland und fangt dort einen der riesenhaften zweizahnigen Kopfschwänzler! Aber gebt acht und fangt das Tier lebendig, damit es in die Hjaldingstadt gebracht werden kann. Sobald ihr dieses erreicht habt, wird euch eure geweihte Begleiterin die nächste Queste verraten. Und nun brecht auf! Zwei Knorren werden euch vor der Küste von Yetiland erwarten, um die Expedition ins ewige Eis mit allem Notwendigen zu versorgen. Möge Swafnir mit Euch sein. Mögen seine göttlichen Geschwister über Euch wachen!"

http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls die Ansprache verklungen war - während der Rede der Hetfrau hatte man nur das Rauschen der Wellen und das Singen des Windes vernehmen können - schlugen die beiden Rivalen ihre Faust vor die Brust, um mit einem feierlichen Schwur zu geloben, die Regeln des Wettstreits zu befolgen. Anschliessend reichten sie sich die Hände in einem kameradschaftlichen Händedruck - beurteilte man dessen 'Härte' jedoch an der Anspannung, die in ihren Gesichtern zu lesen war, so versuchten sie wohl bereits, einander die Hände zu brechen. Schliesslich wandten sie sich jedoch ab und schritten zu ihren jeweiligen Schiffen. "Macht euch bereit! Es dauert kein halbes Stundenglas mehr, bis wir aufbrechen! An Bord mit Euch! Wir haben eine Fahrt zu gewinnen!" brüllte der Foggwulf, während sein Konkurrent seiner Mannschaft etwas vergleichbares zurief. Safir, der bis dahin beinahe erstarrt und gebannt gelauscht hatte, machte beinahe einen Satz nach vorne. Als Speerspitze der kleinen Gruppe bahnte er sich einen Weg durch die Schaulustigen - von denen die gefühlte Hälfte ihnen äusserst neidische Blicke zuwarf - bis sie schliesslich auf der Seeadler ankamen. Dort angekommen hatte sich Phileasson bereits daran gemacht, das Schiff auslaufbereit zu machen. Alles bis auf die Segel wurde bereit gemacht, während Matrosen hier- und dorthin eilten. "Ah, da seid ihr ja." begrüßte der Kapitän sie, als sie die Planke hinauf auf das Schiff liefen. "Vorne am Bug sind noch einige Plätze für Euch frei. Greift euch schon einmal ein Ruder, so ihr damit umgehen könnt - je eher wir bereit sind, desto besser!" meinte er, während bereits wilde Vorfreude in seinen Zügen zu lesen war. Safir salutierte kurz, während er sich nach vorne drückte, um schliesslich an seinem Platz anzukommen und sich auch schon ein Ruder zu greifen. "Nun geht es also los." meinte er zu niemand bestimmten, als ihre kleine Gruppe sich vorne versammelte.


Viel bleibt nicht mehr zu tun: Beschreibt zum Abschluss einfach, wie ihr auf dem Schiff ankommt, ein paar Gedanken zu dem bevorstehenden Abenteuer habt - und gleich darauf eröffne ich den 1. Akt

Janoko
09.05.2014, 16:55
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.pngMochte man es nun Zufall, oder einfach Fügung nennen, aber auch Cylithia hatte nicht die besten Träume. Allerdings war es kein verbrennender Meister, der sie Quälte, nein, es war etwas ganz anderes. Etwas, das Safir wahrlich als Dschinn bezeichnet hätte. Sie konnte nch aus dem Traum heraus das Knochenknacken und auch die erstickten Schmerzenschreie hören. SChweißgebadet war sie aufgewacht - nur ein paar Minuten, oder doch Stunden? vor Safir. Dementsprechend war ihre Laune am allertiefsten Punkt angekommen. Trotz der morgendlichen schwärze, war sie dazu übergegangen, die Rucksäcke, die sie noch nicht fertig gepackt hatten, zu vervollständigen. Sie schüttelte den Kopf, bei einigen Sachen, die sie in die tiefen dieser verschwinden ließ.

Das Frühstück war keines Falls das beste, oder eines an das sie sich gerne erinnern würde - die übliche Freundlichkeit in ihrer Stimme war einem mürrischen, fast schon trübseeligen Ton gewichen, als würde sie jetzt schon bereuhen überhaupt an Bord gegangen zu sein - oder es betraf etwas ganz anderes. Hatte der Traum sie doch daran erinnert was sie suchen wollte. Was ihr Grund für die Wanderung durch halb Aventurien war, warum sie überhaupt dem ganzen zu gestimmt hatte. Nicht aus nächstenliebe, nicht weil sie nach Ruhm suchte, nein. Sie musste jemanden finden um etwas rückgänig zu machen und wenn sie dafür einen Zeitfrevel begehen musste. Sie würde jemanden - oder etwas, finden, das diese Sache rückgänig machen konnte und, im Umkehrschluss, Boron um etliche Seelen berauben.

An bord besah sie sich die Traviageweihte. Die war für ihren Erfolg - oder Misserfolg, ebenso wichtig, wie die Rückseite ihres Bootes, das der Foggwulf gedachte dem Blender schon beim Auslaufen zu zeigen. "Ja, es geht los", meinte sie und setzte sich neben Safir auf die Ruderbank, war es ihr doch genauso vergönnt zu Rudern, wie allen anderen. Thorwaler nahmen jeden, der an Bord war, dran. Frauen machten da keine Ausnahme. Und Cylithia sah es nicht einmal ein deswegen sich herausnehmen zu wollen.

Ironhide
09.05.2014, 19:20
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Man sah es Elza vielleicht nicht an, doch war ihm das ganze nicht geheuer, was der kapitän da von sich ließ. Nicht wegen der Worte, für einen Moment, erkannte Elza in ihm etwas, was er nur zu oft bei seinem Vater mitansehen konnte. Große Reden schwingen, von zukünftigen Errungenschaften reden, als wäre es Gesetzt das man diese auch erreichen würde. Es war etwas, was Elza nicht sonderlich mochte und dessen er sich noch nie hingeben konnte. Allerdings kam Elza so spät, das er die Worte der Hetfrau, die zuvor an die leute gerichtet waren, gar nicht mehr gehört hatte. Nunw ar es also an der Zeit, aufzubrechen. Für Elza ein neuer Abschnitt, egal wohin ihn dieser führen würde, er würde sich vom Schicksal treiben lassen. Eine lange Seefahrt hatte er noch nie miterlebt, schon gar nicht als einfacher Matrose und er wusste nur zu genau, sein Vater - seine ganze Sippschaftwürde nur die Nase rümpfen, müssten sie ein Ruder in die Hand nehmen. Sie waren reich, von blauem Blut und gaben Anweisungen, befolgten doch wiederum nur solche, die von noch höhere Ebene kamen. Doch gabs da überhaupt noch sehr viel die über seinem Vater standen? Elza überlegte nicht ser lange, denn war das nicht der Zeitpunkt, im Kopf die Herrachie in seinem Lande durchzugehen. Viele waren es nicht, das wusste er aber mit großer Sicherheit.

Ohne groß Worte zu verlieren, oder auf den Gemütszustand seiner Gefährtenzu achten, da die Zeit dafür einfach mangelte, geseltte sich Elza zu Safir und Cylithia, die ihm vorangegangen waren. Er nahm hinter den beiden Platz. Das fand er gar nicht so schlecht, denn so konnte er sich das rudern von ihnen Abgucken. Sie schienen es immerhin mal getan zu haben, Elza jedoch hatte so ein Ruder das erste mal in der Hand.
'Womöglich ist es ja viel einfacher, als ich denke...'

Survivor
12.05.2014, 20:04
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Nun kam sie also mit großen Schritten, die große Reise. Würden sie nieder gestiefelt werden? Oder würden sie sich dem Tempo anpassen können? Egal, für einen Zwerg war das irrelevant, wenn die Menschen sie in begannen und vor hatten, sie auch zu überleben und zu beenden, so würde sie für einen Zwerg nur einen Wimpernschlag lang dauern. Einer jener Gründe warum sich Balrog dazu überhaupt durch ringen konnte. Es würde nicht viel Zeit seines Lebens in Anspruch nehmen.
Mit unter war ja sogar ein Schatz und die Aussicht auf einen Kampf drin, eine Vorstellung, die sein Blut wieder schneller durch seinen Körper fließen ließ und ihm dabei half, sich in die Riemen zu legen. Wie auch die anderen hatte er sich zu den Rudern begeben. Er saß an der Außenseite, weil hier das Ruder nicht soweit hoch und runter schwang, wenn die anderen es bewegten. Außerdem konnte er hier gut seine Kraft einsetzen, auch wenn er mit den Beinen kaum den Boden erreichte.
„Ein weiterer Beweis dafür das Zwerge nicht aufs Meer gehören...“ grummelte Balrog für sich selbst in seinen Bart. Das seine kurzen Bein nur schwer auf den Boden kamen, hatte jedoch eher was mit der thorwalschen Schiffskonstruktion zu tun, als damit das Zwerge zu klein waren.
Egal, Balrog saß nun und würde sich mit dem Rest in die Riemen legen. Er war in der Nähe der anderen aus dem Badehaus, wenn auch nicht direkt neben ihnen. Dafür hatten sich die Plätze zu schnell gefüllt, als das er dort noch unter kam.

„Oh Väterchen Angrosch, möge dies hier nur nicht das Ende sein.“ betete der Zwerg noch in seine eigenen Sprache, ehe es von den Docks los ging und die Wellen stärker gegen das Schiff schlugen.
Das dies nicht gerade Balrogs innere Unruhe besänftigte, konnte man leicht sehen. Das Klatschen neben seinem Kopf war dafür einfach zu laut.