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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Fortsetzung] Die Sage des Königs der Meere - Akt 2: Gen Norden, ins ewige Eis!



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hakuryu
14.06.2016, 22:58
http://abload.de/img/thorfin2efri.pngThorfin war aufgeregt. Offensichtlich wurde nicht nur auf seine Meinung wert gelegt. Das Lob und die Anerkennung taten dem Jungen gut und jetzt hatte er sogar noch eine konkrete Aufgabe bekommen. Da er sich von Anfang an mit den Tieren gut verstanden hatte, sollte das Führen eines Hundeschlitten nicht sonderlich schwer sein. In den letzten Tagen hatte er schon immer man einen Blick mit drauf geworfen und ihm waren unterschiedliche Arten den Anspannens aufgefallen. Crottet erwies sich als ausgesprochen guten Lehrer. Nicht nur die Art des Anspannes war wichtig, sondern auch wo welcher Hund hin kam. Das Zweiergespann wo immer zwei nebeneinander und bis zu zehn Tiere einen Schlitten zogen hatten die kräftigsten ganz hinten direkt am Gefährt, dann mußte mach auch darauf achte wer nebem wem am besten laufen konnte und wie man am besten verhinderte das alles durcheinander sprang. In der Regel kam das dienstälteste und inteligenteste Tier an die Spitze. Hier konnten schnell große Strecken zurückgelegt werden.
Bei der Fächerform verteilte sich das Gewicht besser und wurde oft auf unsicherem Terain verwand wo die Schneeschicht dünn oder auch Gletscherspalten zu erwarten waren. Auch konnte man das Gespann quasi zusammenklappen wenn es eng wurde.
Crottet meinte auch das gerade die erfahrenen Tiere oftmals von sich aus Hindernisse umgehen würden und das man dem in diesem Bereich folgen mußte. Immerhin wollen ja alle überleben. Unter den prüfenden Augen seines Lehrers spannte Thorfin die Tiere an, wobei er sich stellenweise erkundigte wo die jeweiligen Stärken des Tieres lag. Eine kleine Proberunde zeigte ihm das er doch etwas umstellen mußte, was ihm ein wohlwollendes Nicken von Crottet einbrachte. Dann wurde auch sein Schlitten beladen und der junge Thorwaller nahm die Zügel in die Hand um unter den shcarfen Blick seines Lehrers den Schlitten zu lenken.

Ironhide
18.06.2016, 13:09
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Die Reise ging weiter, was für Elza bedeutetet, das er erneut auf einem der Hundeschlitten aufstieg und davonfuhr. Nun war es nicht mehr der Zwerg, der neben ihm auf einem Schlitten stand, nun war es der der junge Thorfin und er schien seine Sache recht gut zu machen.
Sie waren noch nicht lange unterwegs, Elza spähte mit zusammengekniffenen Augen nach vorne, um etwas erkennen zu können. Eis und Schnee reflektierte das Sonnenlicht, wenn es durch die Wolken brach und das blendete Elza ungemein. Dann etwas zu erkennen, war schon eine Kunst. Das ein um andere Mal wäre Elza daher fast stehengeblieben und hätte Alarm geschlagen, da er eine Schneewehe für einen dieser pelzigen Yetis gehalten hatte. Sie waren aber auch nicht einfach zu erkennen und so hoffte er einfach, das er sie erkennen würde, wenn es denn wirklich welche waren und keine, vom Wind aufgehäuften Schneeberge.

Aber seine Gedanken schweiften auch zu ganz anderen Sachen ab, hier inmitten der Einöde wo es im Grunde nichts, aber auch gar nichts zu sehen gab. Er dachte an sein zu Hause, wo er jetzt ebenso gut hätte sein können. Dort würde es ihm gut gehen, er würde nicht frieren und müsste Angst darum haben, das ihn irgendein pelziges Wesen in Stücke riss.
Aber er war nicht dort, er war hier, inmitten vom Nirgendwo und das mit so vielen unterschiedlichen Menschen, wie er es sich selbst nie hätte träumen lassen. Irgendwann würde er das aufschreiben müssen, sobald sie wieder in wärmeren Regionen sein würden. Er hatte eh schon viel zu lange nichts mehr notiert, aber es war auch zu viel passiert und es war zu wenig Zeit dazu gewesen. Er musste aber auch Sorgsam mit Papier und Tinte umgehen, hier gab es weit und breit nichts, wo er sich neues hätte kaufen können. Also würde es warten müssen.
Elza blickte erneut in die karge Landschaft und verwechselte auf ein neues eine Schneewehe mit einem Yeti „Wenn das bald kein Ende hat, werde ich noch verrückt.“, murmelte er vor sich hin.

Yijare
25.05.2017, 16:11
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Ich schaue zu dem Tulamieden der mich wieder anspricht. Anscheinend hat er die subtile Nachricht nicht bekommen, warum ich mich zwischen ihn und die Magierin gesetzt habe. „Unterbrochen ist das falsche Wort.“, meine ich und wische mir eine Strähne aus dem Gesicht. „Sie ist nicht euer Besitz. Und anscheinend seid ihr der Meinung, dass man so mit jeder Frau umgehen kann. Ich habe nichts gegen Züge meiner Mutter, aber ich glaube, manche von euch sollten nicht jede Frau als ein Stück Bettgeschichte sehen, dass sie nach dem Tage wieder beiseite werfen können. Dass ihr die Gefühle von jemandem verletzt ist euch anscheinend vollkommen egal.“

Ich drehe mich von dem Tulamieden weg und sehe das Gespräch damit auch als Beendet an. Ich richte die Fellmütze, indem ich sie über meine Ohren ziehe und dann zu Cylithia schaue. „Du solltest deinen Kopf auch besser schützen.“

Rosered_Strauss
30.05.2017, 18:33
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir wusste nicht so recht, was er auf die harschen Worte der Geweihten erwidern sollte. In ihm kämpfte der Drang, einfach zu lachen, so absurd war der Gedanke, er könnte Cyli zu etwas zwingen, was sie nicht wollte. Doch wenigstens genauso sehr brodelte heisser Zorn in ihm auf, Geweihtenstatus hin oder her. Was bildete diese Schnepfe sich ein? Sie kannte ihn nicht, hatte keine Ahnung, wer er war oder was er tat. Sie hatte auch keine Ahnung davon, wie er und die Magierin miteinander umgingen. Er drehte sich gerade um, als die Wut in seinem Bauch obsiegte, öffnete den Mund, um etwas zu sagen, streckte den Arm aus, um den Ihren zu ergreifen, da schallte Phileassons Stimme über ihren Rastplatz. „Kommt her – alle von Euch. Ja, auch du Crottet, sieh nicht so verdattert drein.“ Es schien fast so, als hätte der Kapitän gewittert, dass Unruhe in der Luft lag. Bei näherer Betrachtung war das aber auch kein Wunder: Sorgen hatten sie wahrlich genug! Nicht nur, dass sie attackiert wurden von Geschöpfen, die sie bislang nur aus Kindermärchen kannten – oder gar nicht, wie im Falle der Tulamiden – nein, auch Beorns Mannschaft war ihnen immer noch Voraus. Die Kälte des Ewigen Eises setzte ihnen allen zu, und auch, wenn sie meistens so miteinander redeten, als gäbe es sie nicht, spürte sie doch jeder in seinen Knochen. Jeder Atemzug wurde von einer Wolke gefrorenen Atems begleitet, das Trinken von Wasser war mühsam, musste das Eis in den Trinkschläuchen doch vor jeder Nutzung durch große Hitze geschmolzen werden, Hitze, die nicht so einfach entstehen konnte, gab es hier doch keinerlei Bäume oder anderweitig Möglichkeiten, ihren Vorrat an Brennmaterial aufzufrischen. Sie waren in so viele Lagen Stoff und Pelz eingeholt wie noch nie zuvor, und dennoch schien jeder Windstoß dafür zu sorgen, dass einem die Kälte in die Knochen fuhr. Schliesslich war da noch der Umstand, dass sie noch keine Ahnung hatten, wie sie an einen zweizahnigen Kopfschwänzler gelangen sollten.

Doch dazu hatte Phileasson ein paar Worte zu verlieren, als sie sich alle vor ihm versammelten. Inmitten all dieser Gefahren schien er nie die Zuversicht zu verlieren, und auch jetzt grinste er sie fröhlich an, während jedoch auch seine Zähne klapperten. Dieser unerschütterliche Mut war es, der auch die Herzen seiner Mannschaft vor der Verzweiflung bewahrte. „Ich habe über die Sache mit Beorn nachgedacht. Was auch immer geschehen ist, der Schweinehund hat es sich sicher selbst eingebrockt, da bin ich mir sicher. Immerhin kenne ich ihn gut genug. Ich werde also nicht unser aller Leben gefährden, nur aus irgendeinem verfehlten Grund aus nicht erwiderter Nächstenliebe. Immerhin ist dies eine Wettfahrt, und ich plane, ihn samt und sonders zu schlagen. Notfalls auch einfach direkt ins Gesicht.“ Vereinzeltes Lachen ertönte, als der Kapitän jedoch schnell wieder ernst wurde. „Wir wollen heute noch einiges an Weg zurück legen, also packt alles ein, was ihr könnt, und ladet es wieder auf die Segler. Wir brechen so bald wie möglich auf. Ihr kennt Eure Aufgaben – frisch ans Werk!“ Von den Thorwalern erklang vereinzeltes, zustimmende 'Das wohl!' - Ausrufe, ehe sie sich daran machten, den Anweisungen ihres Kapitäns Folge zu leisten. So schluckte auch Safir seine Worte, die er an die Geweihte hatte richten wollen, vorerst hinunter und machte sich daran, den Anderen bei den Arbeiten zu helfen.

Der Rest des Nachmittages verlief unspektakulär für alle bis auf Thorfinn, der mit einem der Hundeschlitten fahren durfte. Seine Begeisterung war für alle, die das Gesicht des Jungen erspähen können, klar erkennbar, für was Crottet nur ein gutmütiges Kopfschütteln übrig hatte. „Der Junge ist begeistert mit dabei, das wohl – aber Begeisterung alleine reicht noch nicht aus. Ich werde ihm etwas mehr Vorsicht einbläuen müssen.“ erzählte er abends am Lagerfeuer. Es wurde jedoch nicht mehr allzu viel gesprochen, denn sie alle waren müde von der langen Reise, deren Strapazen und nicht zuletzt der Kälte wegen. Bald wurden die Wachen ausgehandelt, und während die Unglücklichen wehmütig zu den behelfsmäßigen Behausungen sahen, die sie sich errichtet hatten, legte der Rest sich schlafen. Für die meisten war es jedoch kein allzu ruhiger Schlaf. Über ihren Köpfen prangte eine hohe Gletscherwand, die sie am morgigen Tage würden umfahren müssen – die Steilwand selbst schien unüberwindbar für alle bis auf die Elfe, die jedoch nur trocken angemerkt hatte, dass sich die Mühe nicht lohne. Und als wäre das nicht genug, mussten sich die Wachhabenden bald auch in die Sicherheit ihrer Lager zurückziehen, denn ein Sturm brach los und weckte auch diejenigen, die es trotz der Umstände geschafft hatten zu schlafen. Kräftige Windböen schlugen gegen den windgeschützten Bereich, den sie als Lager auserkoren hatten, und hätten sie Zelte gehabt, sie wären davon geweht worden. Das Heulen der Hunde schlug schnell in ein Winseln um, als sich die Tiere auch zu ihnen in Sicherheit begaben. Schnee peitschte ihnen mit der Wucht von Faustschlägen entgegen und brachte sie alle dazu, die Köpfe tief einzuziehen, während sich der Schnee immer höher vor ihrem provisorischen Schutz türmte. Phileasson rief etwas, doch selbst seine Sturmgeprüfte Stimme ging in der Gewalt des Unwetters unter. So gestikulierte er ihnen nur, dass sie die Köpfe unten halten sollten, bis sich das Unwetter verzogen hatte.

Es war ihnen jedoch nicht vergönnt, das Ende dieses Sturmes abzuwarten. Unter dem Lärm der tosenden Böen war es einzig die sie begleitende Firnelfe, die auf einmal den Kopf in die Höhe riss, als ob sie etwas aufgeschreckt hätte. Sie – und Safir, dessen Nacken in altvertrautem Kribbeln eine Gefahr ankündigte. Eine, die dem Sturm in nichts nachstand. Die Elfe erhob sich, um einen Blick hinter den sich immer höher auftürmenden Schneewall zu riskieren – und zuckte gleich darauf zurück. Sie rief etwas, doch auch ihre Zweistimme wurde vom Sturm schlicht verschluckt. Doch daran, dass sie sie hastig beiseite winkte – raus aus der Deckung! - und daran, dass sie ihren Bogen bespannte und ihren Jagdspeer in seiner Haltung lockerte, begriffen schnell alle, dass ihnen nun noch eine ganz andere Gefahr drohte. Alle griffen sie nach ihren Waffen, schnallten sich Schilde an oder machten sich so gut eben möglich kampfbereit. Safir, der seine beiden Schwerter in den Händen wog, klammerte sich grimmig an das eisige Metall, dass ihm selbst jetzt Zuversicht einzuflössen vermochte. Bislang war es nur im Kampf so gewesen, dass er sich als Herr seines eigenen Schicksals wähnen konnte. Mit den Anderen an seiner Seite schob er sich aus der Deckung heraus, nur um vollkommen von dem verblüfft zu werden, was ihn dort erwartete. Tatsächlich wurden sie angegriffen – doch niemand hätte ahnen können, von was. Langsam rollten seltsame, kristalline Gebilde näher. Sie erinnerten an einen Seeigel, nur dass sie gänzlich aus trübem Eis zu bestehen schienen und wesentlich größer waren als ihre maritimen Artgenossen, maßen doch ihre Stacheln gut 1 Schritt und sahen spitz genug aus, um auch durch eine Rüstung zu dringen. Weitere Blicke enthüllten, dass es sogar noch größere Wesen gab, deren Stachellänge bis an die 4 Schritt reichten! Ein unheimliches Gefühl ging von ihnen aus, und Angst erfasste ein jedes ihrer Herzen. Dennoch fragte sich Safir kurz, wieso diese Furcht von diesen Wesen so präsent ausging – da sprang eines leicht in die Luft und wurde sofort von einer Sturmböe erfasst und ihnen wie von einem Katapult geschleudert entgegen geworfen. Als es in den Schneewall einschlug, wurden die Stacheln der Kreatur beinahe zur Gänze in den Wall getrieben. Auf keinen Fall wollte sich Safir solcherart erlegen lassen. Erneut schrie die Firnelfe und winkte ihnen hastig zu. Diese Gesten hatten eine klare Bedeutung – sie mussten hier weg, und zwar schleunigst!

So, es geht nach langer Zeit auch hier weiter. Die Gegner, gegen die ihr euch gerade wieder findet, nennt man 'Eisigel' und sind wandelnde Bomben. Nicht nur, dass sie sich wie beschrieben mit dem Wind tragen lassen können, um ihre gefährlichen Stacheln zum Einsatz zu bringen – sie sollten auch nicht unbedingt angegriffen werden, was die Helden aber nicht wissen und ihnen von Alari auch nicht mitgeteilt werden kann (weil von wegen Sturm!). Bei einem schwereren Treffer 'platzt' der kugelrunde Hauptkörper nämlich und katapultiert seine Stacheln in alle Himmelsrichtungen.

Janoko
03.06.2017, 18:14
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png „Bei aller Götter Namen, was ist das?“, fragte Cylithia, deren Augen eng zusammengekniffen waren. Was auch immer auf sie zu kam, sah nicht besonders gefährlich aus, da der Wind sie anscheinend vor sich hertrieb. Aber was unscheinbar aussah, konnte das gefährlichste auf ganz Dere sein. Magie war an sich auch unscheinbar. Sie versteckte sich meistens in unscheinbaren Dingen. Wie normalen Menschen. Wie ihrer selbst. Sie war nicht ‚normal‘, aber auffällig war sie auch nicht. Die Maga seufzte leise und schloss die Augen. Die letzten Stunden waren komisch gewesen. Nicht nur, dass Ilra etwas zwischen Safir und ihr sah, das nicht da war. Sie war nicht Safirs Besitz, noch war er ihr Besitz. Aber die Geweihte schien etwas gesehen zu haben, was Cylithia beunruhigte. Anscheinend war da etwas das die gute Freundschaft mit Safir in den Augen anderer anders dastehen ließ. Sie konnte sich nur einfach keinen Reim darauf machen, was dieses etwas war.

Auf dem Eissegler hatten sie keine Möglichkeit gehabt Ilra von etwas anderem zu überzeugen, da die junge Geweihte sich stur gestellt hatte. Und was Cylithia langsam zur Weißglut gebracht hatte war die Tatsache, dass Ilra es den ganzen Tag schaffte, sie von Safir fern zu halten, doch jetzt, wo sie „angegriffen“ wurden, hatte sie sich zu dem Südländer stellen können, ohne da die Geweihte etwas gesagt hatte – diese sah so aus, als hätte man ihr gerade Gewaltsam die Augen geöffnet und ihr Geist musste erst noch vollkommen von Boron zurückkehren. Zögerlich legte Cylithia eine Hand auf Safirs Schulter und starrte weiter auf diese Sphären mit Stacheln. „Meinst du, die sind gefährlich für uns?“, brüllte sie in sein Ohr, da der Wind wieder aufgefrischt hatte und normales Unterhalten unmöglich machte.

Ironhide
05.06.2017, 11:51
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Es reichte wohl nicht, dass es einfach nur eisig kalt war, ihnen alle Glieder abfroren und die Luft einem die Lunge gefrieren ließ, wenn man sie ungefiltert zu tief einatmete. Dann ein Sturm, der all diese Erscheinungen noch verschlimmerte und nun auch noch ein Angriff von… was eigentlich? Es war das zweite Mal, das Elza sich einem Gegner gegenüber wiederfand, den er noch nie gesehen hatte. Zuerst wirkten diese Kreaturen träge und nur vom Wind getrieben, Kugeln aus Schnee und Eis, mit denen der Wind spielte. Doch war dem nicht so, wie er schnell erkennen konnte. Es waren Lebewesen, zumindest deutete er ihr Verhalten so. Eine Schneekugel würde sich wohl kaum vom Boden abstoßen und einen solch gezielten Angriff starten. Zumindest deutete er es als ein solchen. Oder lag er da nur falsch und sah schon Sachen, die so nicht waren? Hoffte er vielleicht auf einen Kampf, oder einfach nur auf Abwechslung? Es gab ja sonst nur Schnee und Eis, was einen Blind werden ließ. Da war eine Aktivität mit Schwert und Schild mal etwas anderes, wenn auch Gefährliches. Soweit Elza sehen konnte, war er nicht der einzige, der sich zum Kampf bereitmachte. Die Firnelfe war die erste, die den herannahenden Gegner entdeckt hatte und sie schien mehr zu wissen, als der Rest. Sie stand nur wenige Schritt von Elza entfernt, doch reichte diese Entfernung schon aus, um ihre Worte gänzlich ungehört zu machen. Sie schrei irgendetwas, schien aufgebracht zu sein, ein Wesenszug den er noch nie an ihr beobachten konnte. Die trägen Stachelkugeln würden noch einen Moment brauchen, wie es schien, also beschloss der Adelige, sich zu der Elfe zu begeben, um in Erfahrung zu bringen, was sie erwarten würde. Mühselig kämpfte er sich durch den Sturm, einen Blick auf die Elfe, den anderen auf diese Viecher, von denen jetzt wieder eines abhob und sich vom Wind tragen ließ. Wie ein Geschoss raste es an Elza vorbei, der sich gerade noch ducken konnte, um nicht getroffen zu werden. Krachend schlug sie ein einer anderen Schneewehe ein und vergrub sich fast gänzlich darin.
„Was bei allen Göttern ist das nur?“, schrei er in Richtung von Alari, die ihn aber wohl kaum verstand. Ihre Gestik aber verstand er. Elza und all die anderen sollten ihre Köpfe unten halten und sich in acht nehmen.

hakuryu
13.06.2017, 23:42
http://abload.de/img/thorfin2efri.pngEin Sturm. Mal wieder, nur diesmal ein verdammt heftiger. Mitlerweile fragte sich Thorfin ob jemals wieder in wärmeres Gefilde kommen würde. Wenn sogar die Hunde zu den Menschen krochen war es wirklich übel. Das zumindest hatte er begriffen, bei den anderen blieben die einfach an Ort und Stelle und ließen sich einfach einschneien und hatte so ihren ureigensten Iglu und waren vor weiteren Unbilden geschützt. Trotzdem wirkten die Tiere recht unruhig. Bevor der Junge allerdings fragen konnte was es damit auf sich hatte, ruckte der Kopf der Firnelfe nach oben und deren Gesicht durchliefen sehr beredete Ausdrücke. Schnell war klar das ihnen ein Angriff bevorstand, durch was blieb dem jungen Thorwaller vorerst noch verborgen. Er lockerte seine Dolche in den Scheiden und sah nach ob er an seine Wurfmesser schnell und sicher rankam. Eine Verständigung war schlicht unmöglich bei diesem Sturm, also lugte er selbst hinter der Schneewehe hervor. Was er sah war eigentlich nur Schnee und Eis, zudem war es auch noch nicht wirklich hell, was das beobachten und suchen noch erschwerte. Eine Bewegung erregte seine Aufmerksamkeit. Ungläubig wischte sich Thorfin die Augen weil er nicht glauben wollte was er da sah. Sein Unglauben wurde schlagartig zu fast panischer Angst als eines der Eisseeigel sich mit dem Wind tragen ließ und unweit von der Gruppe in die Schneewehe katapultiert wurde. Von nahem waren die Wesen deutlich größer als er angenommen hatte. Die Stacheln waren riesig und verdammt spitz. So ein Yeti war ja eine Sache, das Ding war da aber war was ganz anderes. Es bestand quasi nur aus Eis und Schnee, wo hingegen der Yeti eindeutig verletzt werden konnte. So sah sich Thorfin praktisch waffenlos dem Eisigel gegenüber. Keines seiner Messer würde auch nur im Ansatz etwas bewirken. Völlig mit dem Anblick des ersten Igels versunken bemerkte der Junge nicht das sich ein zweiter wieder auf dem Luftweg gemacht hatte. Lediglich dem schnellen Griff der Firnelfe war es zu verdanken das er noch lebte. Sie riß ihn mit einem Sprung um und zeitgleich aus der Landezone des anfliegendes Igels. Wenn das Kind gewußt hätte wohin es fliehen sollte hätte er es zweifellos getan. so kauerte er sich lediglich zusammen, nur um gleich wieder mit hochgerissen zu werden. Diesmal war es allerdings der Zwerg der sich regelrecht durch den Schnee pflügen mußte um aus der Gefahrenzone verschwinden zu können. Nur schwach konnte Thorfin erkennen das sich die ganze Gruppe zielgerichtet vom Lagerplatz entfernte, auch die Hunde strebten in die selbe Richtung. Was sollte nun aus dem Lager werden? Ihre ganze Habe befand sich jetzt unter Beschuß und ein krachendes Splittern durchdrang selbst den tosenden Sturm. Was es war war nicht auszumachen, das Schneetreiben war einfach zu dicht und alles verschwand praktisch hinter einem weißen Schleier und war nur noch schemenhaft zu erkennen.

Survivor
15.07.2017, 16:55
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Es nahm einfach kein Ende. Die Eiswüste, der Tot, die Folter aus Weiß. Aus riesigen Kreaturen die sie mit Eisbrocken bewarfen, wurden nun riesige..."Igel"? Das ganze musste einfach ein Werk von Drachen sein. Mit ihrer verdorbenen Magie konnten sie so etwas sicher zustande bringen. Die Wesen oder auch Gebilde vor den Augen des Zwerges , waren für diesen, nur noch so zuordbar.
Natürlich war das meiste von dem was er sah, neu für ihn. Doch bei all dem, was er als Wärme liebender Zwerg erlebt hatte, war dass ...nichts was ihn vor Angst lähmte. Klar lief ihm ein kalter Schauer über den Rücken. Klar zitterte sein ganzer Körper, nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Anspannung, doch scheinbar war er bereit einfach alles zu akzeptieren was es hier zu sehen gab.
Balrog nahm wahr, das sowohl die Firnelfe als auch ihr Kapitän, alles andere als ruhig waren und wirkten. Ein Umstand der das ungute Gefühl in seinem Kopf noch weiter steigerte. Gut bei dem bisher erlebte war das verständlich, doch bei diesen Wesen, schien das, zumindest bei der Elfe, noch mal etwas anderes zu sein.
Der Zwerg konnte ihre Worte wegen des Sturm nich verstehen und sehen auch nicht wirklich, doch er hatte schon eine Idee. Seine Rippen schmerzten noch immer vom letzten Kampf, doch das würde einen Angroscho nicht aufhalten.
Balrog blickte zu den Hunden hinüber, welche noch immer angeschirrt waren. "Guter Junge..." dachte er noch, doch eben jener Junge musste nun aufeinmal gerettet werden. Sowohl von der Elfe als auch von Ihm.
Danach befand der Zwerg sich in der Nähe des Kapitäns und der Hunde. Er erinnerte sich an die Geschichten über jenen Mann der alle Meere und Seen bereist haben soll, immer einen Ausweg fand aus den schlimmsten Situationen und nie sein Ziel verfehlt hatte. Einer Idee nachgebend dachte der Zwerg daran als er sich erhob. Auch er wollte zeigen das Zwerge, egal wo sie waren, immer eine gute Idee hatten und sich behaupten konnten. Woher kam diese Idee? Nun Balrog selber würde später sagen das er es nicht mehr wüsste, doch eigentlich dachte er zu diesem Zeitpunkt, für einen Zwerg, schon nicht mehr "Normal". Gerade als sich die Blicke der beiden trafen, der des Kapitäns und der des Zwerges, erkannte der Mensch, das der Zwerg etwas vor hatte das ihn locker das Leben kosten konnte.
Die Lippen des Zwerges formten die Worte "Flieht...ihr Narren!"
Im nächsten Augenblick sah man den Zwerg, wieder auf einem der Schlitten, die Hunde davor gespannt und in Richtung der Igel aufbrechend. Es war bei dem Sturm unmöglich ihn von seinem Tun abzbringen. Ruckartig setzte sich dass Gespann in Bewegung und nahm schnell an Fahrt auf. Die Hunde und er waren in der kurzen Zeit, die Balrog sie gelenkt hatte, ein gutes Team geworden. Sie wussten und hatten es auch schnell gespührt, das er sie nie unötig in Gefahr bringen würde, doch auch die Tiere wussten das sie ohne Ablenkung dieser Dinger, alle früher oder später tot sein würden. So folgtem sie seinen Anweisungen und liefen trotz ihre Instinkte, zunächst auf ihren Feind zu.
Der Feind, nun aus der Nähe betrachtet, war trotz dem zutun der Drachen, eine beeindruckende Front. Balrog musste schlucken als er die Länge einiger der Stacheln sah. Doch für einen Rückziher war es nun zu spät und seine Dickköpfigkeit würde das auch gar nicht zulassen. Was sollten außerdem die anderen von ihm denken wenn er seinen Plan so schnell über den Haufen warf. Als das Gespann jedoch einigen der "Dinger" zu nahme kam, lies der Zwerg abdrehen und schlug eine Richtung ein die paralell an der Gegnern vorbei lief.
Wie erhofft hatte es einen Effekt...einige der "Igel" folgtem dem Gesapnn.
Als eines dieser Wesen aber sehr nahe an den Zwerg und die Hunde heran kam, platzte oder besser explodierte es plötzlich. Der Körper barst und schleuderte seine Stacheln, nur knapp an dem Gespann vorbei, in den Boden. Es schlugen einige Teile nur knapp neben und hinter Balrog ein und das unter ihm aufbrechende Eis, lies den Schlitten hochspringen. Es zeigte mit welcher Leichtigkeit, diese Wesen selbst harte Dinge wie das ewige Eis durch drangen und zerstören konnten. Doch unbeirrt rannten die Hunde weiter und zogen so den Zwerg weiter.
"Ihr macht das gut Jungs, jedem von euch will ich eine Extra große Portion Fleisch geben, wenn wir und alles anderen hier von weg kommt..."
Doch auch Balrog wusste nicht wie gut sein "Ablenkungsmanöver" ankommen würde.

Rosered_Strauss
23.10.2017, 19:38
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngDer Sturm machte es fast unmöglich, irgend etwas zu verstehen, doch da Cyli in sein Ohr brüllte, konnte er genug von ihren Worten aufschnappen, um darauf zu antworten. Doch bevor er ihr diese zurufen konnte, erhob sich ein weiterer Eisigel und segelte von einer Sturmböe getragen auf sie zu, nur um wenige Meter vor ihnen auf dem Boden aufzukommen. „Ja!“ rief er ihr zu und unterstrich seine Aussage durch ein kräftiges Nicken, als er eine Pranke sich auf seine und Cylithias Schultern legte. Der Foggwulf drückte sie in Richtung der eisigen Wand, um sich an dieser entlang zu bewegen. Ein Blick über die Schulter verriet dem Schwertgesellen, dass sich die im Sturm nur Schemenartig wahrnehmbaren Gefährten beeilten, ihnen zu folgen. Auch wenn er ahnte, dass er genausogut gegen den Wind spucken konnte, nahm er einen seiner Wurfdolche in die Hand, um einem zu nahe kommenden Eismonster etwas entgegen schleudern zu können. Elza unterdess wurde von der Firnelfe weiter getrieben, während sie ihm ihrerseits etwas zurief. Er konnte nur Bruchstücke ihrer Antwort verstehen, doch das Wort 'Eisigel' drang klar an seine Ohren, während der Rest im Tosen des Windes unterging. Bevor sie jedoch ihr Lager verliessen, schnappten sie sich noch den jungen Thorfinn, der durch die elementaren Gewalten bedrängt nur schwerlich voran kam. Es war der Rittersmann, der ihn sich über die Schulter warf und dann sein möglichstes tat, um der gewandten Elfe nachzufolgen.

Die Mannschaft sammelte sich hinter einem Schneehügel, gerade als ein weiterer Igel explodierte und seine Stacheln wie Speere auf die nähere Umgebung niederregnen liess. „WIR MÜSSEN IHM HELFEN!“ rief Phileasson ihnen mit donnernder Stimme über den Sturm hinweg zu. „BALROG RISKIERT SEIN LEBEN DA DRÜBEN – ICH WERDE NICHT FEIGE FLIEHEN; WÄHREND ER DA DRAUSSEN IST!“ Safir, der davon nichts mitbekommen hatte, spähte bei diesen Worten über den Schnee hinweg und erblickte die groben Umrisse eines der Hundeschlitten, der vor den Kreaturen über das Eis raste. Ihr Kapitän hatte unterdessen Schwert und Schild gezogen, doch gerade, als er sich daran machen wollte, vorzustürmen, hielt ihn Alari zurück. Sie rief ihm etwas zu, dass jedoch für die Umstehenden unhörbar war, woraufhin er inne hielt, sie ernst ansah und dann nach einer gefühlten Ewigkeit nickte. Mit dem Schwert zeigte er in Richtung des Walls. „VORWÄRTS! FOLGT MIR!“ rief er – scheinbar hatte sich der Plan gewandelt. Als sie sich in Bewegung setzten, sahen sie, wie die Elfe zurück blieb – sie hatte die Stimme erhoben und sang ihre Lieder mit vor Anstrengung verzerrtem Gesicht. Einzig Cylithia erkannte, was die Firnelfe tat. Sie wirkte mehrere Zauber auf sich, um den elementaren Gewalten Herr zu werden – sie erkannte den Cantus der 'Windstille' und des beschleunigenden 'Axxeleratus' sowie einen dritten, ihr jedoch unbekannten Zauber. Aus eigener Erfahrung wusste sie, wie schwierig es war, mehrere Sprüche gleichzeitig aufrecht zu erhalten – es war, als würde man mehrere Dinge gleichzeitig erledigen. Doch ihre Aufmerksamkeit wurde schnell wieder von der Elfe ab- und auf ihre Situation gelenkt. Einer der großen Schneeigel, dessen Stacheln weitaus länger als Safirs Schwerter waren, hatte sich direkt in ihren Weg gleiten lassen – an ihm führte kein Weg vorbei. „SCHILDMAUER BILDEN!“ rief Asleif, als sie sich mühsam in Formation brachten, um das Ungetüm zu bezwingen. Safir schleuderte versuchsweise den Wurfdolch, den er für eben jenen Zweck in der Hand behalten hatte, der jedoch wirkungslos an dem Eis abprallte. Cyli, die direkt neben ihm lief, konnte den äusserst farbenfrohen Fluch hören, den er daraufhin ausstieß.

Balrog unterdessen hatte ganz andere Probleme als die Ineffektivität der eigenen Waffen. Es sollte kein Problem sein, den Kreaturen schwere oder auch tödliche Schläge beizubringen – doch dies lebend zu bewerkstelligen war ob der schieren Anzahl und Beschaffenheit dieser Wesen eine ganz andere Sache. Todesmutig hatte er sein Leben Angrosch anvertraut, auf das sein Gott seinen Mut mit ruhiger Hand und sicherem Stand belohnte. Dennoch zitterten auch seine Knie, denn die Angst, die von den Igeln ausging wie ein fauler Atem, war so intensiv, dass auch das starke Herz des Zwergen davon berührt wurde. Er hatte jedoch kaum Zeit, sich dieser Furcht wirklich in Ruhe anzunehmen, denn jeden neuen Moment wurde sein Mut auf eine neue Probe gestellt, als er so nah wie nur möglich an den Igeln vorbei raste, um ihnen ein reizvolleres Angriffsziel zu bieten als den ungeschützten Rest der Mannschaft. Zu seinem Glück schien sein Mut auch die Hunde erfasst zu haben, die seinen Schlitten zogen, denn sie scherten nicht aus und befolgten die Befehle, die er gab – wenigstens zwei Male hatte ihm dies bereits sein Leben gerettet, liessen sich die Eisigel doch gerne einmal vom Wind heben und werfen, was es äusserst schwer machte, ihre Bewegungen vorher zu sehen. Was er jedoch nicht sehen konnte war Alari, die sich so leichtfüßig durch das Schneegestöber auf ihn zubewegte, als liefe sie über ein ebenes Feld. Die Sturmböen kamen um sie herum zum erliegen, während sie schneller noch als die Hunde rannte, die den Zwergen zogen. Sie hatte Asleif versprochen, ihm beizustehen und ihm zu helfen, dieser Misere zu entkommen – und das würde sie tun!

Ironhide
22.11.2017, 16:35
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Es war nicht erkennbar, ob die Kälte oder die Kreaturen im ewigen Eis schlimmer waren, doch eins stand für den Adelssohn fest. Beides war nichts für ihn. Die Kälte blieb, kroch in jede nur erdenkliche Ritze und wurde von tosenden Stürmen begleitet Und wenn der Himmel mal klar war, blendete einen Schnee und Eis, so dass man fast nichts sah. Die Wesen die hier irgendwie lebten, waren schlimmer, aber dafür keine permanente Angelegenheit. Wenn Elza hätte wählen können, dann würde er jedoch die Kreaturen vorziehen, immerhin verschwanden sie auch wieder irgendwann, oder man konnte eventuell fliehen.
Ihm fehlte ein Überblick über die Situation und es war schwer, etwas zu sehen, aber Elza erkannte den Plan, zumindest glaubte er, den Sinn des Vorhabens zu verstehen. Er folgte dem Aufruf – zumindest das, was er mehr durch die Gestik verstand, als dass er es hörte – und begab sich zu dem Wall. Die Idee war gut, auch wenn er nichts von dem Plan mitbekommen hatte, so glaubte er, dass der Kapitän ihn sich schon wird ausgedacht haben, um dieser Bedrohung zu entfliehen. An einen Kampf schien ohnehin nicht zu denken, zumal Elza auch keine Taktik einfiel, diesen Wesen bei zu kommen. Just in diesem Moment krachte einer dieser gigantischen Igel direkt vor sie nieder und versperrte allen den Weg. „Großartig!“, fluchte Elza von den anderen ungehört. Auch der Dolch von Safir war Wirkungslos. „Ein Königreich für ein Feuer!“, brüllte er einfach dem Wind entgegen, wohlwissend, dass er hier nicht auf einen Waldbrand zu hoffen brauchte. Aber er war sich sicher, hätten sie Feuer, was nur Heiß genug wäre, würden sie diese Wesen aus Eis einfach wegschmelzen können – glaubte er.

Beim Schildwahl war er ohne Zögern mit dabei, in der Hoffnung das es irgendeinen nutzen brachte, sich und die anderen vor diesen Stacheln zu schützen. Doch bei dem was er gesehen hatte, war es gut möglich, dass die Stacheln einfach durch die Schilder stachen, oder der Igel einfach über sie hinwegrollen würde. Hinter ihnen waren alle die, die keinen Schild hatten, dafür aber ihre Waffen Kampfbereit hielten. Safir schien entschlossen, Thorfin wollte dem in nichts nachstehen, auch wenn er wohl nicht die Erfahrung hatte. Die Männer von Phileasson waren allesamt bereit, auch Ilra schien sich auf das kommende gefasst zu machen und Cylithia hatte sicher einige Zauber parat, so hoffte der Elza und wie es Balrog und Alari erging, konnte er nur erahnen. Sie waren weit in seinem Rücken und bei dem tosenden Sturm eh schon außer Sichtweite.