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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Fortsetzung] Die Sage des Königs der Meere - Akt 2: Gen Norden, ins ewige Eis!



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Rosered_Strauss
13.05.2014, 02:33
Im Winter in Thorwal der Streit war entbrannt
zwischen Phileasson, Held dieser Saga,
und thurreichem Beorn, der Blender genannt.

So wäre in Strömen geflossen der Hetleute Blut,
wenn nicht Garhelt die Rekker gen Norden geschickt,
Kopfschwänzler zu erringen in der Schrate Land.

Als Mammut verborgen in feurigem Tal,
auf frostig Eiland, dass einst Arjolf umrundt,
Kopfschwänzler sie konnten bezwingen.


Ein rauer Wind wehte nordwärts und rüttelte kräftig an den noch nicht herabgelassenen Segeln der beiden Ottas, die nur noch auf das Kommando der Hetfrau der Hetleute warteten. Wie sein Konkurrent Beorn stand auch Asleif Phileasson, genannt 'der Foggwulf', am Steuer seines Schiffes und überprüfte ein letztes Mal den Zustand seines Schiffes. Viel Zeit und Mühe hatte er in die Vorbereitungen investiert, und so fanden sich an Bord der Seeadler neben den benötigten, erfahrenen Seeleuten (die sich aufgrund seines Rufes nur so um ihn geschart hatten) auch einige eher 'speziellere' Individuen unter den Matrosen. Sei es ein Baronet aus dem Horasreich oder ein Angroschim aus dem Ambossgebirge, sei es der Moha mit der bronzefarbenen Haut aus dem tiefen Süden oder die beiden Tulamiden aus fernen Sultanaten - noch nie hatte eine Otta eine derartige Vielfalt an Kulturen auf sich vereint. Und selbst unter den 'heimischen' Besatzungsmitgliedern gab es die, die aus der Masse hinausstachen - allen voran der weitgereiste Thorwaler Feanwulf, der unter seinen Landsleuten einen ausgezeichneten Ruf genoss. Im Gegensatz zu seinem einstigen Freund und jetzigem Erzrivalen Beorn betrachtete Phileasson diese unübliche Konstellation mit großem Wohlwollen, wusste er doch um die höchst unterschiedlichen Fertigkeiten, über die die anwesenden Individuen verfügten. Er richtete den Blick von seiner Mannschaft wieder gen Land - denn in just jenem Augenblick schickte sich die Hetfrau Garhelt an, das Signal zu geben.

http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir saß - wie auch seine Gefährten - gespannt am Ruder. Auf dem Deck war es derartig still, dass man meinte, jeden Herzschlag hören zu können. Sämtliche Schrecken der vergangenen Tage waren vergessen, als die gesamte Stadt aufgeregt den Atem anzuhalten schien. Er konnte sich nur mit Mühe davon abhalten, aufzustehen und gen Land zu sehen, um das Startsignal mit eigenen Augen ansehen zu können. Doch wie sich herausstellen sollte, war dies auch gar nicht nötig. Mit langsam einsetzenden Trommelwirbel dauerte es noch einige Augenblicke, bis ein schwerer Gong geschlagen wurde - die Wettfahrt war eröffnet. Sofort schwand die Stille, als beide Kapitäne hastig Befehle brüllten. "Anker lichten! Hauptsegel setzen! Legt euch in die Riemen! Zeigen wir der 'Seeschlange', dass ihr die 'Seeadler' in jedwedem Belang überlegen ist!" Die eingefleischten Vollmatrosen verschwendeten keine Sekunde, um die Order auszuführen. In Windeseile hatten die Thorwaler das Schiff vollständig abfahrtsbereit gemacht und das Hauptsegel in Richtung des rauen Windes gehisst. Die Fahrt konnte losgehen!

(Zur Stimmung: https://www.youtube.com/watch?v=4fWfwWxgowA)

Als der Bootsmann begann, einen Takt auf den Trommeln vorzugeben, machten sich alle 30 Ruderer - 15 auf jeder Seite - daran, sich ins Zeug zu legen. Safir war sich bewusst, dass er unter keiner noch so vorteilhaften Betrachtung als Seefahrer gelten konnte - aber die Motivation der Thorwaler, ihre Begeisterung und offenkundige Erfahrung sorgten schnell dafür, dass er sich dem benötigten Tempo anpassen und seinen Teil beitragen konnte. Auf gleicher Höhe entfernten sich die beiden Ottas aus dem Hafen, während von Beorns 'Seeschlange' laute Rufe hinüber drangen. "Asleif, jetzt kannst du sehen, was ECHTE Thorwaler zu leisten imstande sind!" brüllte der Blender über die Entfernung hinweg, was Asleif nur mit einem Lachen quittierte. "Ist das alles, was du kannst, Beorn? Worte schwingen anstatt Taten folgen lassen? Wir werden ja sehen!" brüllte er zurück, als er sich an die Mannschaft wandte. "Ich bin mir sicher, Ihr alle wisst, dass die Fahrt lang und ereignisreich sein wird. Ihr alle wisst, dass wir uns unsere Kräfte für einen Moment aufsparen sollten, in dem sie wirklich notwendig werden. Und ich sage Euch: JETZT ist einer dieser Momente! Es mag erst der Anfang der Queste sein, aber ich will verdammt sein, wenn der Blender mit seinen Schmähungen über mich, Euch und die Seeadler recht behält! Zeigt ihm, dass ihr ECHTE MÄNNER seid! Zeigt ihm, aus welchem Holz ihr geschnitzt seid!" Innerlich konnte Safir nicht anders als zu grinsen. Ihr Kapitän hatte im selben Atemzug das jetzige Vorhaben als unsinnig und zugleich notwendig beschrieben. Und obwohl er ersterem eher zustimmte als zweiterem, konnte er es nicht verhindern, mit dem Rest der Matrosen einen lauten Ruf der Zustimmung von sich zu geben. Allenorts sah man, wie die Muskeln der Seefahrer sich spannten, als sich alle Ruderer ins Zeug legten, unwillig, der 'Seeschlange' einen Vorsprung zu gewähren.

Janoko
13.05.2014, 18:25
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia taten die hände jetzt schon weh, ihre Schultern brannten, aber sie würde das Tempo ohne murren mitmchen - das nahm sie sich jedenfalls vor. Jeder Schlag auf der Rudertrommel - Cylithia hatte einfach kein besseres Wort dafür, ließ die Ruder allesamt gleichzeitig ins Wasser tauchen, die Männer und Frauen sich nach vorne stemmen nur um auf dem Zweiten taktschlag das Ruder aus der gischt zu reißen und wieder nach vorne zubringen. Der Schweiß lief und nicht nur bei ihr. Dennoch hatte sie da Gefühl, dass der Blender ihnen davon zog, schaute Asleif doch nur nach vorn und nicht zur Seite oder gar nach achtern. Shaya, das war der name der Geweihten, die sie an Bord genommen hatten - Cylithia hatte ihren namen nur kurz gehört, als der Foggwulf sie begrüßte, war neben der Maga, die einzige Frau auf der Seeadler. Im gegnsatz zu den eher grauen und Braunen Tönen der anderen An Bord war ihre Kleidung Gelb und orange, wie man es von einer Geweihten der Travia erwarten würde. Nicht destotrotz hatte Cylithia erst zwei Mal schauen müssen, den obwohl die Geweihte kaum kleiner war wie sie selber, war sie keine Mittelreicherin, sondern eine waschechte Thorwalerin. - Waren beide Frauen mit Stigmen versehen? Cylithia lächelte verbisen, während sie und Safir das Ruder erneut aus dem Wasser hoben um es nach vorne zu bringen. "Wird Zeit, dass der Wind das Segel fängt", murmelte sie beim nächsten Zug - sie hatte sich vermutlich genauso schnell wie die anderen Abgeschaut, wie die Vollmatrosen atmeten um keine Seitenstechen oder ähnliches zu bekommen.

Ironhide
13.05.2014, 20:12
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Auch Elza legte sich in die Riemen, wie so schön sagte, doch anders als die Maga vor ihm, dachte er nicht daran sich auch die Atmung der Matrosen abzugucken, was sich schon nach wenigen Minuten zu rächen anfing. Elza aber muckte nicht, denn wie würde es wohl aussehen, wenn er - der Adlige von hohem Geschlecht - schon nach zehn Minuten rummeckern würde? Er würde ein Klischee erfüllen, sich zum Gespöt aller machen, nichtnurauf diesem Schiff. Auch der Konkurent von Phileasson würde sich wohl kaum vor lachen halten können. Jeder der Elza nun ansah, konnte ein Lächeln auf den Lippen sehen, trotz des sehr anstrengenden Ruderns. In Gedanken war Elza nämlich grad dabei, sich vorzustellen wie eben jener Boern sich zu tode lachte, aufgrund Elzas kindlichen rumgeheule. Doch schon bald verschwanden die Gedanken und damitauch Elzas lächeln von den Lippen. Die Vorstellung war doch etwas zu absurd und das Ruder forderte nun doch so langsam seinen Tribut.
So langsam fing Elza an, seine Oberarme und Schultern zu spüren, rieb sich die Hände an dem Ruder auf, so war zumindest sein Gefühl. Er war nicht unempfindlich, aber dieser Art der körperlichen Belastung hatte er so noch nie erlebt. Er konnte nicht sagen, das er körperlich schwach war, doch im gegensatz zu den kräftig gebauten Thorwaler an Bord doch eher einer der Leichtgewicht. bei jedem Schlag tat es Elza den anderen Ruderern gleich, tauchte das Ruder ein, zog es durchs Wasser um es zusammen mit seinem Ruderpartner wieder aus dem Wasser zu heben und durchdie Luft zu führen.
Die anfänglichen Seitenstiche wurden stärker, aber der Adlige ließ sich nichts anmerken, hoffte er zumindest. Inzwischen hatte er sich auch die Atemtechnik der anderen abgeschaut und nach einer Weile ging es ihm wieder sichtlich besser. Elza dankte den zwölfen, das sie ihn so schnell davon befreit hatten. Elza konzentriete sich nun wieder darauf, seiner Aufgabe gerecht zu werden und sie so gut es geht zu erfüllen. Aber anders als Cylithia behielt er das für sich, auch wenn er ihre Worte gar nicht gehört hatte. Seine Gefährten um ihn herrum taten es ihm gleich, ruderten im Takt der gesamten Crew.

Survivor
14.05.2014, 22:44
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Schlag um Schlag, Schritt um Schritt, flog die Seeadler übers Wasser und an der Seeschlange vorbei. Wer wen am Ende fressen würde, vermochte Balrog noch nicht zusagen, aber man würde diese tierischen Namen, wunderbar für eine Geschichte nutzen können. Momentan jedoch, war das stetige auf und ab der Ruder und das andauernde ein und ausatmen der Matrosen, alles was der Zwerg so richtig wahrnahm. Er hoffte das sich ihre Anstrengungen auszahlten und das er seinen Fokus noch eine Weile auf diese körperliche Anstrengung richten konnte, würde er die Pause doch nicht als so erholsam empfinden wie es der Rest wohl tat. Erst wenn er wieder festen Boden unter seinen Füssen hätte, würden seine Geister wieder zur Ruhe kommen. Doch das würde noch Dauern, dessen war sich Balrog gewiss. Also richtete er seine Gedanken wieder aufs rudern und hoffte, das der Adler sich nicht vom Gift der Schlange treffen ließ, sondern ihr mit seinen Krallen und dem Schnabel den Kopf abriss.

Rosered_Strauss
17.05.2014, 14:36
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngNach ein oder zwei Stunden Rudern war es schliesslich geschafft: die 'Seeadler' lag in Führung, während die 'Seeschlange' zunehmend an Fahrt verlor und immer weiter hinter dem Drachenboot zurück fiel. Als die Trommel an Bord somit schliesslich ebenso verstummte wie der zwischenzeitlich angestimmte Gesang, vernahm Safir mit Freude, wie Phileasson schliesslich den Wechsel der Ruderer befahl. Er machte für einen der bis dahin wartenden Thorwaler Platz, der sein Ruder übernahm, und bemerkte, wie auch der Rest seiner ungewöhnlichen Reisegruppe sich von den Rudern zurückzog. Bevor er sich jedoch mit den anderen in der Mitte des Bootes Platz nahm, warf er noch einen Blick zu ihrem Kapitän. Trotz des errungenen 'Erfolges' wirkte dieser nicht sonderlich erfreut, sondern eher nachdenklich - womöglich sogar etwas besorgt. Der Schwertgeselle nahm sich vor, ihn deswegen einmal anzusprechen - später. Im Moment freute er sich erst einmal darüber, dasitzen zu können und nichts zu tun.

Er war durch seine Ausbildung körperliche Anstrengung gewöhnt, und da er Askese gelobt hatte, war er auch Entbehrungen gewohnt. Aber die Anstrengung des Ruders gerade hatte ihn völlig durchschwitzen lassen. Erschöpft blieb er dennoch gerade sitzen, sich keinerlei Schwäche erlaubend - ansonsten hätte er sich liebend gerne einfach hingelegt und sich entspannt. Er wandte den Blick gen Himmel und liess seine bisherige Reise Revue passieren. Es war verblüffend, wie sich diese Seefahrt von der letzten unterschied, die er unternommen hatte - alleine schon, weil die Stimmung eine vollkommen andere war. "Wir machen gute Fahrt." murmelte er vor sich hin, als ein kräftiger Wind die Segel wölbte. Er richtete sich ein wenig weiter auf, um auf die vorbei rauschenden Welle zu sehen. Die scheinbar endlose Weite der See entfaltete sich vor seinen Augen, während er in deren Betrachtung versank. "Die Welt ist... so viel größer, als ich dachte..." meinte er in Gedanken versunken.

Janoko
17.05.2014, 15:44
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Wechsel der Ruderer - Cyli kam nicht aus eigener Kraft von der Ruderbank und einer der Für sie einspringenden Männer hob sie zur Mitte des Schiffes wo sie sich einfach hin legte. Ihr Kleidung klebte ihr am Körper und am liebsten wäre sie in die See gesprungen. Natürlich hätte sie sich dann erstmal erklären müssen, weil ein "Mann über Bord" Manöver würde weder Phileason noch jemand anderes gut heißen. "Jetzt was zu trinken...", murmelte sie und überhörte dabei Safir's Kommentar, das sie Fahrt machen würden. Das zerren des Segels, das im vollem Luv stand, an den Seilen, die es hielten und damit das Schiff vorwärts 'zog' ließ sie verschmilzt lächeln. "Das letzte Mal mit Wind im Segeln haben wir einen unruhigeren Ritt vor uns gehabt... Und unerwartet bekanntschaft mit ihm gemacht, erinnerst du dich?", fragte Cylithia immer noch lächelnd zur Seite - war es doch ein Sturm gewesen, der ihnen Asleif bekannt gemacht hatte - und andere, wie da Haus Arethusia, das später noch eine Tochter haben sollte, die sich nicht zu Hause halten ließ.

K.B.Dwarf
18.05.2014, 18:23
http://s1.directupload.net/images/130921/dufr2z4e.pngÄtzend arbeitet das Holz unter der Kraftanstrengung der Besatzung, während die Gisch gegen die Wanden des Ottas prallen und die Rudermannschaft mit dem salzigen Nass abkühlt. Umso weiter sie auf das offene Meer fahren umso höher werden die Wellen. Feanwulf selbst hat sich von seinen Oberkörper von der Kleidungbefreit, so wie seine Volksgenossen. Er fühlte sich sichtlich wohl auf dieser Fahrt, was man wohl auch an seiner Körperhaltung spürte.
Nachdem wechsel steckte er sich zwei Lederlumpen in die Hosentaschen mit dem er seine Handflächen gegen das scheuernde Holz schützte. Nach dem Sprint gegen die Seeschlange merkte er selbst wie kräftig seine Arme und Hände durchblutet sind. Nur mit kraft kann er die Gelenke bewegen, während er versucht diese zu lockern. Er setzte sich an den Mast an dem er seine Habe vertäut hat, nahe seinen Gefährten. Als der Tulamide vor sich hin murmelte meinte Feanwulf dazu. „Und wir werden nur einen kleinen Teil sehen. Den mancher aber noch nie gesehen hat. Geschwiegen betreten hat.“ Man hörte eine deutliche Freude aus seinen Wörtern heraus, während die Ruderer um sie herum in Takt stöhnend ein und aus Atme und sie über die Wellen springen. Manch ein Mittelländer würde schon über der Reling hängen und die Fische mit seinem Mageninhalt füttern. Es war für Feanwulf selbst ein großartiges Gefühl auf diesem Otta zu sein.

Ironhide
18.05.2014, 20:52
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Auch Elzahatte sich zu seinen Gefährten gesetzt, besser gesagt gelegt wie die Maga. Man brauchte kein Hellseher zu sein, das auch ihn diese ersten Stunden serh mitgenommen hatten. Er war wohl neben Cylithia der einzige an Bord, der nicht mal mehr in der Lage war, seine Augenlieder zu bewegen, dennochverharrte er nicht lange so. Er rappeltesich auf, lehnte sich aber dann auch gegen den Mast, an dem noch Platz war und versuchte sich irgendwie erholungzu schaffen,w as angesichts des Wellenganges nicht so leicht war. Elza war noch nie Seekrank, aber er war auch noch nie anso einem Unterfangen beteiligt gewesen. Die Schiffe, die er sonst als Transportmittelnutze, waren größer, meist mit zwei Masten und es passten auch mehr Leute und mehr Material auf diese Schiffe. Er war nicht oft so gereißt, aber diese Annehmlichkeit vermisste er nun doch etwas.
Aber Elza wollte nicht meckern, zumal er dazu wohl eh kaum in der Lage wäre. Die gute Laune des Thorwalers konnte er zwar nicht teilen, aber dafür war esgut, das selbiger eine frohe Stimmung hatte. Es reichte, das seine Laune nicht grad die beste war. "Hast du denn schon alles gesehen, mein Freund? Ihr sprecht, als wenn euch ein großer Teil dieser Welt schon bekannt ist. Wo haben euch eure Beine denn schon hingetragen?" So recht wusste Elza nicht, worüber er sonst sprechen sollte, da kam ihm Feanwulf grad recht. Und es interessierte ihn wirklich, denn wo auch immer sie nun als nächstes landete, vielleicht war er oder jemand der anderen schon mal dort. Das würde dann sicherlich von Vorteil sein.

dabei unbemerkt blickte er zu der Maga, die eben Safir angesprochen hat, auf alte Erinnerungen. Sie sprach das an, was er bereits im Bad gehört hatte, wenn auch nicht in allen Einzelheiten. dabei musste er wieder an ihre Ohren denken, doch das musste warten.

Rosered_Strauss
18.05.2014, 23:01
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngEin Lächeln schlich auf die Lippen des Schwertgesellen, als er sich an die gemeinsam erlebte Erfahrung zurück erinnerte. "Im Nachhinein betrachtet scheint es sich beinahe um Schicksal zu handeln... ich hoffe nur, dass uns dieses Mal nicht wieder ein Sturm erwischt." meinte er, während er den Rest ihrer kuriosen kleinen Exotengruppe ins Auge fasste. Die meisten von ihnen stachen doch schon sehr aus dem ansonsten einheitlichen Bild der Otta heraus - aber es war wohl gerade mit ihre 'Fremdartigkeit', die ihnen einen Platz auf der 'Seeadler' ermöglicht hatte. Als er mit einem Ohr Elzas und Feanwulfs Dialog lauschte - und durchaus auf die Antwort des Thorwalers gespannt war - beschlich ihn bei der Betrachtung des wolkenverhangenen Himmels ein mulmiges Gefühl. Es war nicht so, als ob er irgend etwas gesehen hätte - aber seine Intuition sagte ihm, dass irgend etwas bedrohlich war. Mit zunehmendem Alter hatte er gelernt, seiner Intuition zu vertrauen, auch wenn sie nicht zwangsläufig auf einen bevorstehenden Angriff oder dergleichen hindeutete. So griff er lediglich geistesabwesend an die Griffe seiner Schwerter, was ihm ein Gefühl der Sicherheit verschaffte - mehr noch als all die kräftigen Thorwaler um ihn herum.

Janoko
19.05.2014, 00:10
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia erwiederte darauf nichts sondern seufzte nur und blickte gen Himmel - der sich anscheinend genau zu dem verziehen wollte, was ihnen die bekanntschaft mit Asleif erst ermöglicht hatte. Mit etwas Glück würde es nur dukel werden und in strömen Schütten, sie sonst aber in Ruhe lassen - beides keine Aussichten auf die sie hoffte. Zu Mal aus dem leichten Wanken eines Händlers das Schwanken eines Drachenbootes geworden war. "Lass mich sehen ob ich was zu trinken bekomme...", meinte sie dann und schwang sich nach vorne, nur um bedeutend langsamer wieder auf die Füße zu kommen - es war immer noch ein unterschied ob der Boden sich bewegte und man das Austarieren musste, oder ob man sich vom festen Boden aufrappelte. Etwas belustigt schaute sie auf den Zwerg, der krampfhaft versuchte nicht seinen Schrecken vor dem Meer herr über ihn werden zu lassen. Sie sprach ihn aber nicht an - was vermutlich gut so war. Sie setzte vorsichtig Fuß vor Fuß um zur Geweihten zu kommen, den die, so war es gesagt worden, würde für das Leibliche Wohl sorgen und trinken, so empfand Cylithia, gehörte zur kategorie des leiblichen Wohles - etwas Wasser, das nicht mit Salz versetzt war, war alles, was sie sich grade wünschte.

Survivor
26.05.2014, 19:50
http://s14.directupload.net/images/140501/i68a57o8.png
Eine Pause, endlich, so ungern sich Balrog des schwankenden Schiffes wieder bewusst wurde, so gern nahmen seine Arme doch die Ruhe an. Auch wenn sie durch das schmieden am Schmiedefeuer gestärkt und ausdauernd waren, diese ständige Belastung durch das anhaltende Rudern war doch etwas anderes. Erschöpft ging er in die Nähe des Tulamiden und betrachtete diesen etwas. Auch Safir schien nicht wirklich ans Rudern gewöhnt zu sein, er saß wie auch der Rest der Ausgewechselten am Boden und erholte sich von den Strapazen.
„Darf man sich zu euch gesellen?“ fragte der Zwerg noch kurz ehe einfach nieder plumpste und ebenfalls auf dem Boden saß. „Ich wollte mit euch schon heute morgen darüber sprechen, aber ihr saht mir nicht so aus als wäre euch dies recht gewesen.“
Der Zwerg holte mit einem Mal seine Axt hervor und wog sie in der Hand. Was der Tulamide über diese Handlung dachte, konnte der Angroschim nicht an seinem Gesicht ablesen, auch nicht an den Bewegungen seines Körpers. Seine Muskeln waren nun von seiner Kleidung und seiner Ausrüstung verdeckt. „Hätten wir uns nicht im Badehaus getroffen, sondern erst hier auf dem Schiff, hätte ich euch wohl nicht als Schwertgeselle erkannt. Nun...genau genommen weiß ich, außer das was ihr nun im Bad erzählt habt, nichts über eure Profession. Es schien mir jedoch so als ob es euch nicht behagte, etwas über euch oder eure „Arbeit“ zu erzählen. Ich wollte mich bei euch entschuldigen, sollte ich euch Unbehagen bereitet haben, es war gewiss nicht meine Absicht.“

Zur Axt gesellte sich bald noch ein kleines Set aus Waffenpflegeutensilien. „Nicht das es mich sonst interessieren würde was andere Denken oder tun, doch wir sitzen hier für die nächste Zeit sprichwörtlich im selben Boot, daher wäre es ungünstig mit euch in Zwietracht zu stehen, sei es auch nur leicht.“
Mit einem Schleifstein fuhr der Zwerg nun im Takt der Ruderer über die Klinge des Axtblattes.
Das schabende Geräusch lenkte ihn vom Wellengang und dem schwanken des Schiffes ab. Es beruhigte ihn sichtlich, sich auf etwas fixieren zu können was ihm vertraut war und das er kannte.
Auch warf er ab und zu einen Blick auf die Schwerter des Tulamiden. Nicht weil er fürchtete der Mann neben ihm würde ihn töten wolle, sondern weil ihn vielmehr die Schmiedekunst aus dem Süden interessierte.

Rosered_Strauss
29.05.2014, 17:47
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngMit einem "Salâm." nickte der Tulamide dem Zwergen zu, als dieser ihn fragte, ob er sich zu ihm gesellen durfte. Als dieser ihn höflich seine Gesinnung erklärte, nickte Safir erneut - dieses Mal aufrichtig dankbar. Jedoch machte es ihn zugegebenermaßen auch etwas nervös, als der kleine, bärtige Muskelprotz seinen Schleifstein über die Klinge gleiten liess. "Mach Dir keine Sorgen - du hast nichts gesagt, dass mich beleidigt hätte." meinte er freundlich. 'Immerhin kenne ich Dich nicht gut genug, als das mir deine Worte etwas bedeuten würden.' "Wenn, dann muss wohl ich mich entschuldigen - immerhin bin ich fernab meiner Heimat und fernab des mir vertrauten Umgangs. Hier ist alles... anders, daher werde ich bestimmt schon auf ein paar Füße getreten sein." Sein Blick schweifte vom Gesicht - und v.a. dem Bart - des Zwergen ab und suchte Cylithia.

Diese hatte sich zu der Geweihten Shaya begeben, die die Maga mit einem offenen Lächeln begrüßte. "Swafnir zum Gruße, Adepta Minor. Gibt es etwas, womit ich Euch behilflich sein kann?" fragte sie, als sie dem starren Blick der Maga zu dem Behältnis mit Trinkwasser folgte, dass sie just in die Hand genommen hatte. Sie sah wieder auf, bemerkte, dass die Tulamidin das Gefäß immer noch besah und grinste neckisch. "Nun, ich vermute einmal, ich weiss, nach was es euch gelüstet." meinte sie, ergriff den ihr hingestreckten Trinkbecher und füllte ihn mit dem kühlen Nass auf. "Passt aber auf - trinkt es am besten gleich hier. Für Landeier ist der Wellengang zu gewöhnungsbedürftig - und Ihr wollt sicher nicht erneut zu mir kommen, nur weil ihr mehr als die Hälfte verschüttet anstatt getrunken habt." neckte sie weiter und knuffte der Maga kameradschaftlich- vertraut gegen die Schulter.

Safir unterdessen hatte das Ganze beobachtet, als er zu dem Zwergen zurück sah, der seine Klingen fest im Blick hielt. "Men-fadlek, Effendi - ich war gerade abgelenkt. Ihr wolltet eine meiner Waffen betrachten?" meinte er immer noch leicht abwesend, war er sich doch längst nicht sicher, ob der Zwerg überhaupt etwas gesagt hatte. Innerlich schalt er sich einen Narren - warum benahm er sich wie ein kleiner, liebeskranker Jüngling anstatt wie der Mann, der er war (oder sein sollte)? Er konzentrierte sich wieder auf das Hier und Jetzt sowie seine unmittelbare Umgebung - und damit auf Balrog. Kurzerhand zog er die Klinge ein Stück weit aus der Scheide, sodass der Zwerg sie rudimentär inspizieren konnte - doch weder gab er das Schwert aus der Hand, noch zog er die Klinge ganz - er selbst würde es in jedem Falle als aggressive Handlung deuten und entsprechend Paroli bieten. Und er war sich nicht sicher, wie die Thorwaler darauf reagieren würden. "Ich habe meine beiden Schwerter von meinem Sahib - meinem Meister." fügte er an, als er einen unverständigen Blick erntete. Das Schwert selbst bannte jedoch die Aufmerksamkeit des Zwergen, war die gesamte Klinge (wie auch das Stück von ihr, dass er momentan betrachten konnte) doch geschwärzt und reflektierte nahezu kein Licht.

Janoko
30.05.2014, 08:35
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Ein schwaches Lächeln schlich sich auf ihre Züge - sie war vielleicht eine landratte, was aber nicht hieß, das sie nicht schon zur genüge auf Schiffen unter wegs gewesen war - vom Flusssegler bis hin zum handelsschiff - samt Sturm, hatte sie schon einige Decke betreten. "Ach wenn es mir schmeichelt... nenn mich beim Vornamen", erwiederte sie, bevor Cylithia den Becher hinunterstürzte, als sei das Wasser flüchtig. "Die Götter haben mir schon mehr streiche gespielt, als mir lieb ist.", meinte sie dann, ohne auf etwas bestimmtes ein zu gehen, bedankte sich nochmals für das Wasser und schritt vorsichtig zurück, - nur um ihren Platz von dem Angroscho belegt zu sehen. Und das Safir sein schwert halb gezogen hatte. Fast schon instinktiv wollte sie dem Mann eine scheuern - doch Balrog schien Safir darum gebeten zu haben sein SChwert zu ziehen, wenn auch nur halb. Sie zuckte mit den Schultern und setzte sich zwischen den Thorwaler und den adligen, da ihr Platz belegt war. - Raluf saß abseits und auch Ynu, der vorne im Bug neben dem Adlerkopf platz genommen hatte, war wohl in seine Gedanken vertieft. "Schlange und Adler", murmelte sie und bezog sich dabei auf die beiden Schiffe, die, obwohl der Wind sie schon erfasst hatte, immer noch Rudermannschaften im takt der Trommeln rudern ließ - wobei die Trommel der Seeschlange blass hinter ihnen schon verschwimmen zu begann.

Ironhide
02.06.2014, 16:20
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza hatte wahrgenommen, das sich Safir und Balrog unterhielten, während Feanwulf noch immer still neben ihm saß und die Augen geschlossen hatte. Er hatte ein zufreidenen Gesichtsausdruck auf den Lippen, fast so als freue er sich, endlich aufgebrochen zu sein. Die Maga hatte sich etwas zu trinken geholt, als sie sich dann neben Elza setzte. "Wie bitte?", fragte Elza sie, als sie etwas sagte. Sie sprach leise, daher war sich Elzanicht sicher, ob es eigentlich für ihn Gedacht war. "Verzeiht, solltet ihr nicht an einem gespräch interssiert sein, aber habe ich glaube gehörtzu haben, das ihr von Tieren gesprochen habt?"
Wie auch die Maga, nahm Elza das immer dumpfer werdene Geräusch der Trommeln war, welche dem anderen Schiff gehörten. Sie entfernten sich und je schnell sie vorankamen, desto leiser wurden die Trommelschläge, die zudem von den eigenen übertönt wurden. Elza sah kurz nochmal zu Feanwulf und dachte sich, er wüsste nun, warum er so zufreiden aussah. Schnell jedoch richtete er sich wieder der Maga zu, sich dessen bewusst das es sich nicht gehörte, seine Aufmerksamkeit ablenken zu lassen bei einem Gespräch.

Survivor
02.06.2014, 21:33
http://s14.directupload.net/images/140501/i68a57o8.png
Sie war schwarz, sie war wahrlich der Art dunkel, das sie das Licht schluckte. Von den Liebelein und seinem Selbstrüffel bekam der Zwerg kaum etwas mit oder sagen wir, es war ihm schlicht einerlei. Der Mann würde schon wissen was er tat, immerhin schien er seine Begleitung nicht erst seid kurzem zu kennen. Diese Erkenntnis war dem Angroscho ja schon im Bad gekommen.
Die Klingen waren nach Safirs Aussage von seinem Meister, sicher ein großes Geschenk vermutete der Zwerg. Doch wofür? Einen besonders guten Auftrag? Oder doch schon zum bestehen der Ausbildung? Egal, sie war schwarz und das allein reichte schon um seine Neugier zu entfachen.
Der Zwerg konnte nicht anders als die Waffe noch genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit dem Daumen und dem Zeigefinger berüherte er sachte die Klinge und rieb die Finger an ihr, gerade so als wolle er sie zerbröseln. Er nahm die Finger wieder weg und sah das sie sauber waren.

„Kein einfaches Pulver das man auftrug und verklebte. Es fühlt sich eher an als habe man es eingebrannt. Und das sogar so stark das normale Reibung und auch die eigentliche Nutzung die Schwärze nicht entfernen...interessant. Sagt mir doch bitte Safir, ist das was ihr da habt ein Khunchomer? Mit dem die Schwerttänzer der Novadis wahre Wunder vollbringen sollen?
Ich habe dies nur gehört und noch nie einen gesehen geschweige den auf dem Markt erblickt.“

Rosered_Strauss
06.06.2014, 23:48
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir schmunzelte kurz über die für ihn unverblümte Art des Zwergen - aber amüsieren tat sie ihn durchaus. "Soweit ich weiss, ist die Schwärze ins Metall mit eingearbeitet - doch mit welchem Verfahren kann ich nicht sagen, ist dies doch nicht mein Feld der Expertise. Und nein, dies ist kein Kunchomer - nicht wirklich. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, welchen Namen diese Waffengattung trägt - aber es sind trotz ihrer leicht geschwungenen Klinge keine Säbel, sondern eher Schwerter. Ich meine mich aber daran zu erinnern, dass mein Sahib sie... 'Nachtstürme'? ... oder ähnlich nannte. Ob dies jedoch ein Eigenname oder etwas anderes ist, ist mir nicht klar." Er liess die Schwertscheide wieder zum Heft zurückgleiten, sodass jeder weitere Blick auf das Metall verwehrt wurde. Verstohlen sah er zu den Thorwalern um sie herum - egal, wie harmlos er das Ganze hatte aussehen lassen wollen, hatte er immer noch Anstalten gemacht, die Waffe zu ziehen. Etwas, was an Bord sicherlich nicht optimal war. Doch zu seinem Glück schien keiner der Ruderer etwas bemerkt zu haben, und die massige Gestalt des Zwergen hatte sein übriges getan, die Blicke von ihm fernzuhalten. "Men fadlek - ich befürchte, ich konnte Dir in diesen Belangen nicht wirklich weiter helfen. Aber ich kenne mich nun einmal eher mit dem Führen dieser Waffen als mit ihren spezifischen Eigenschaften aus."

Janoko
08.06.2014, 19:28
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Tieren? Nein nein, ich hab von den Schiffen gesprochen. Seeschlange und Seeadler. Sie sind als Tiere genau so Feinde wie unsere Kaptitäne hier...", erwiederte sie und gab ihn ein aufrichtiges Lächeln. "Nicht das eine persönliche Fede nicht anders gelöst werden könnte...", dabei tätchelte sie ihren Stab, der zwar am mast angebunden war, damit er nicht weg rollte, aber dennoch immer in ihrer Reichweite zu sein schieb - das sie mit diesem durchaus austeilen konnte wusste der Adlige. "Aber die Tierwelt ist nicht so interessant wie eine Thorwalische Wettfahrt, und, wir sind bestandteil einer solchen, für wahr, wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, das Swafnir vielleicht noch einen kleinen Schubser braucht, damit die Segel vollends gebläht sind... und wir diese Ruderschuffterei lassen können - ich will nicht wissen ob sie mich da hoch schicken", dabei deutete sie nach oben und meinte einen fahrigen Blick des adligen zu erkennen, ganz so, als wolle er da ganz bestimmt nicht hoch

Ironhide
08.06.2014, 20:36
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elzas Blick blieb an dem Mast gefangen, als er zu der Maga sprach. "Oh da geb ich euch recht, da hoch zu müssen ist kein Geschenk. Ich beneiden keinen um die Aufgabe, sofern er sie denn bekommt." Der Adlige vermied es laut auszusprechen, das er Angst hatte vor solch luftigen Höhen. Lieber stellte er sich den Männer auf diesem Schiff einem Kampf, als sich da hoch schicken zu lassen. Sicherlich, war der Gedanke nicht sehr intelligent, hatte Elza doch gegen die Kampfkraft der Besatzung kaum ein effektives Gegenmittel, doch traf es die Aussichten auf ein schnelles Ende seinerseits sehr. Zumindest aus seiner Sicht. Daher schob Elza den Gedanken schnell wieder zur Seite und löste seinen Blick um ihn auf die Maga zu richten.
"Aber gegen eine Briese die unsere Segel erfassen, hätte auch ich nichts." Es war ersichtlich, das Elza versuchte, sich abzulenken, um nicht mehr an den Ausguck zu denken. "Sagt, Cylithia, wäre es euch möglich, das Schiff zu beschleunigen? Natürlich ist diese Frage nur der Neugier geschuldet." Dabei versuchte Elza ein aufrichtigen Gesichtsausdruck zu machen, obwohl ihm noch immer mulmig in der Magengegend war.

Survivor
09.06.2014, 02:27
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„Oh mit Nichten, ihr konntet mir weiter helfen und sei es auch nur das befriedigen meiner unverschämten Neugier. Ich verstehe mich aufs Kämpfen nur in zweiter Hinsicht aber anders als ihr kenne ich mich dafür mit dem Fertigen solcher Waffen aus. Und auch wenn ich nicht die ganze Klinge sehen konnte, so vermag ich mir doch seine Form anhand der Scheide vorzustellen. Eine Idee wie sie wohl geschmiedet worden sein könnten, habe ich auch schon, aber ich müsste es selber testen es selber ausprobieren, nur darüber zu grübeln bringt mir nichts.“
Doch eben genau das tat er nun für eine Sekunde, ehe er wieder ansetzte
„Was die Färbung des Metalls angeht, so kann ich euch sagen das es wenn dann nur beim Formen der Klinge oder danach passiert sein muss. Davor ist nicht möglich, es sei den das Metall selbst wäre schwarz...ein solches Metall...nunja sagen wir euer Meister hätte diese Schwerter, bestünden sie aus dem von mir vermuteten Material, definitiv nicht bezahlen können. Ich denke eher, die Schmiede bei euch gebrauchen einen Zusatz und eine Art der Schmiedekunst die eben diesen in die Klinge, ins Metall bringt ohne ihn dabei zu zerstören. Aber ich mutmaße hier nur schon wieder, ich tat es als überflüssig ab und so höre ich jetzt auf.“
Mit einem mal packte der Zwerg mit der Hand den Unterarm des Tulamiden und hielt diesen fest.
„Ich danke euch Safir, diese kleine Unterhaltung war gut, sie lenkt mich ab und gibt mir die Möglichkeit das auf und ab des Meeres zu vergessen. Oh und...“ der Zwerg zog den Tulamiden etwas weiter zu sich heran ehe er ihm etwas leiser zu flüsterte „Macht euch keine Gedanken darüber ob jemand das ziehen eures Schwertes beobachtet hat, es wurde gesehen, aber genauso braucht ihr auch keine Konsequenzen fürchten, die Mannschaft hier und sei sie auch eher „neu“ kennt mich und meine Vorlieben für Klingen aller Art. Sie wissen das in meiner Gegenwart das eine oder andere Schwert gezogen wird. Es kommt darauf an was ihr danach macht mein Freund und ihr habt es nicht erhoben, sondern mich nur darüber schauen lassen. Somit habt ihr hier keinen Fehler begangen, zweifelt also nicht daran. Auch wenn eure Miene verschlossen ist, man sie nicht zu deuten vermag, so blickt ihr doch manches Mal ein bis zwei Sekunden auf einen Punkt, gerade so als dächtet ihr nach.“
Der Zwerg erhob und lies den Arm des Tulamiden nun wieder los. „Gleich eurer Begleitung, will ich unsere Geweihte aufsuchen, den auch mir brennt ein wenig der Durst im Hals, obwohl ich nicht sagen kann ob er nun vom Salz, oder aber gar von einer kleinen netten Unterhaltung kommt.“
Mit einem Zwinkern wandte er sich vom Tulamiden ab und ging zur Geweihten.
Sie reichte ihm einen Becher und er fragte „War es falsch ihn dazu zubringen das er mir sein Schwert zeigt? Ich meine ihr kennt mich, genauso wie der Rest der Bande das ich eine gute Klinge zu schätzen weiß. Ich habe ihm gesagt er brauche sich keine Sorgen zu machen aber...so wie unser Capitän schaut und nachdenkt, komme ich nicht umhin daran zu denken ob er solch ein Verhalten doch nicht gut heißt.“

Janoko
09.06.2014, 12:04
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Ich werde mich hüten, auch nur etwas in dieser Richtung zu versuchen...", murmelte sie zu ich selber, den Blick kurz zu dem Thorwaler neben sich gewandt. "Es gibt viele Sachen die ich nicht kann und auch nicht können will.", as sie dabei nicht ganz ehrlich war, musste Elza nicht wissen - immerhin war der Wind-Dschinn, den sie rufen würde - immerhin war diese Entität recht mächtig - und beleidigt wenn man eine andere der selben Klasse rief, und Cylithia hatte recht wenig Lust auf das Abfälle lachen, das ihr Dschinn über sie brachte. - ganz zu schweigen davon, dass der Zwerg sie zu Levthan schicken würde für solch Drachenwerk. "Ich habe mich dem Feuer verschrieben, es ist ein mächtiges Werkzeug... und manchmal reicht auch nur ein kleiner Stoß um... für den richtigen Weg zu sorgen.", dabei musste sie unwillkürlich an den ersten Ignifaxius denken, den sie Safir entgegen geschleudert hatte. "Und manchmal beginnt so eine wundersame Freundschaft...", meinte sie dann, ohne auf ihren eigenen, vorigen Satz wirklich ein zu gehen.
Swafnir schien es wirklich gut mit ihnen zu Meinen, den das Segel blähte sich nun doch ein wenig mehr als vorher "Ich hoffe bei Effered, das wir keinen Sturm bekommen..."

Ironhide
09.06.2014, 12:45
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"Ich wollte euch nicht beleidigen, verzeiht wenn ich euch zu Nahe getreten bin." Elza hob beschwichtigten die Hände, während er die Worte sprach. Aber Cylithia schien ihm nicht böse zu sein, was sie wohl - so hoffte er - seiner Unwissenheit zuschrieb. Doch die Maga redete weiter, was Elza seine befürchtungen beraubte. "Ich kenne mich mit der Magie nicht mal grundlegend so gut aus, wie ihr. Ich kenne nur sehr wenige eurer Proffesion, aber noch nie war jemand darunter, der sich dem Feuer verschrieben hat."
Es faszinierte und interessierte Elza doch mehr, als er selbst gedacht hätte. Feuer war ein mächtiges Element, wenn nicht gr das mächtigste in ganz Aventurien. Ganze Wälder fielen ihm zu Opfer, wenn es unkontrolliert wütete, oder aber man konnte nicht nur Waffen und Rüstungen damit erzeugen.
Aber den letzten teil verstand Elza nicht so recht, denn er konnte sich keinen wirklichen Reim daruaf machen. "Sagt, wie meint ihr das? Ichkenne ja viele Eigenschaften des feuers, aber Freundschaften schmieden, gehört nicht so sher dazu. Oder aber mir entgeht gerade ein zusammenhang, den ich gerade nicht erkennen mag. Ich hoffe ihr mögt es mir nachsehen." Auch Elza entging nicht, das sie aufgrund des aufkommenden Windes an fahrt zunahmen. Er sah auf die Segel, als die Adeptin es ansprach und teilte ihre Meinung bezüglich des Sturms. "Ja, das hoffe ich ebenso. Gleich in einen Sturm zu fahren war nicht das, was ich mir erhofft hatte."
Unbewusst legte sich Elzas griff um sein Schwert, nicht um es zu ziehen, war es doch mehr eine Reaktion die seine Sorge dem Sturm gegenüber etwas Ausdruck verschaffte.

Rosered_Strauss
09.06.2014, 19:31
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir sah dem Zwerg mit erhobenen Augenbrauen nach. Das kurze Gespräch mit ihm hatte gezeigt, dass dieser weitaus aufmerksamer war, als er bisher angenommen hatte. Und es zeigte, dass seine Miene nicht so beherrscht war, wie er es sich erhoffte. Er lächelte leicht und zuckte demonstrativ die Schultern, wie um sich zu zeigen, dass es immer etwas gab, was man falsch machte und ausbessern konnte. Während der Zwerg sich zur Geweihten Shaya begab, spitzte er seine Ohren, um dem Gespräch zwischen Elza und Cyli zu lauschen. Seine Klinge hatte er unterdessen wieder in die Schwertscheide zurück gleiten lassen und sich über den Rücken gehängt. Auch hatte er währenddessen einen Entschluss gefasst. Er würde nicht mehr halbherzig an die Angelegenheit heran gehen - und subtilität war zumindest unter den jetzigen Umständen ohnehin nicht mehr nötig oder gar angebracht. Es wäre also am Besten, wenn er alle Karten auf den Tisch legen würde, zumindest seinen zukünftigen Kameraden gegenüber - und natürlich ganz besonders Ihr gegenüber. Somit förderte er aus seiner Tasche nach und nach sein ganzes 'Arsenal' zutage: um seine Brust legte er sich den Gürtel mit seinen Wurfdolchen, die beiden Kurzschwerter wanderten an seine Hüfte und seine beiden Schwerter auf den Rücken, nachdem er seine Brigantina in Mantelform wieder angezogen hatte. Anschliessend richtete er den Blick gen Himmel - denn er konnte nicht umhin, seiner Intuition zu trauen. Und die rief ihm gerade zu, dass im Himmel noch Gefahr auf sie lauerte...

Unterdessen hatte Shaya bei den Worten des Zwergen herzlich aufgelacht. "Nein, ich befürchte, da verstehst du Asleif falsch. Der 'Foggwulf' bedauert nur, dass er am Steuer stehen muss und euch alle nicht selbst mit Fragen in die Mangel nehmen kann. Nein, es gibt keine Probleme. Er ist ein ausgezeichneter Menschenkenner - wenn es irgend ein Problem mit irgend jemandem hier an Bord gäbe, wäre dieser jemand gar nicht erst hier herauf gelassen worden."

Janoko
09.06.2014, 20:09
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia seufzte. Und deutete auf Safir, als sie weiter sprach: "Er hielt mich für einen Dschinn... und ich habe ihm etwas... eingeheizt.", sagte sie ausweichend und drehte sich nun doch zu dem SChwert gesellen um, da er sich an seinem Rucksack zu schaffen gemacht hatte und hob die Augenbrauen ein gutes stück höher. Hätte sie nicht gewusst was Safir mit schleppte - vorher hatte sie nie in frage gestellt warum er dies tat und nun sah sie auch warum und würde es noch weniger in frage stellen können, dennoch entglitt ihr ein weiterer seufzer, als sie Safir völligangekleidet sah. "Bei Levthan ich werd ihm noch einen Ignifaxius auf den Hals jagen... !!", murmelte sie und rappelte sich auf, dabei ihre Robe von ihren Konturen ziehend. "Ich hätte mir andere Kleidung mit nehmen sollen...", meinte sie dann und blickte zu Shaya die sich grade mit dem Zwergen unterhielt. "ICh würde es hier tun!", wiederholte sie, diesmal lauter und hielt sich bei der nächsten Welle am Mast fest.

Ironhide
09.06.2014, 21:30
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Auch Elza erhob sich, jedoch nur um die Maga wieder zu beruhigen, sofern er es denn schaffen würde. Das wäre hier alles andere als ein idealer Ort, für solch eine Maßnahme, meint ihr nicht?" Dabei lächelte Elza sie freundlich an, konnte aber auch aus den Augenwinkel herraus sehen, was Safir tat. Aber der Adlige ging erst gar nicht darauf ein, was hätte er denn auch tun oder machen sollen? Safir war Erwachsen und auch erfahren genug, zu wissen was er tat. Das er seine Waffen zur Schau stellte, in solchem Ausmaße, war angesehen der vorherigen Tage, etwas ungewöhnlich, aber bei der Umgebung wo sie sich nun befanden nicht weiter auffallend. Zwar hatte die meistennicht so viele Waffen bei sich, aber einen Dolch oder etwas derartiges fand er bei allen Besatzungsmitglieder, wenn Elza genau hinsah.
Elza schloss wohl richtig aus den Worten der Maga, das sie ihn einst einmal Wortwörtlich Feuer unter dem Hinter gemacht hatte, wissen konnte er es aber nicht. Er wusste noch nicht, wie ernst es die Maga meinte, dafür kannte er sie leider noch nicht so gut, alsdas er sie jederzeit problemlos einschätzen konnte. Das traff auch auf die anderen zu, aber mit jedem Tag und jedem Wort lernte er sie immer mehr kennen.

"Ich denke, ich werde mir nun auch mal etwas gegen meine trockene Kehle tun. Und ihr, werte Cylithia legt bitte nicht das Schiff in Brand." Elza sprach es so leise, das es kaum einer hören konnte, ausser die Maga und Safir. Dann wandte er sich ab und ging zu der geweihten.

Rosered_Strauss
09.06.2014, 21:54
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir hörte, wie Cyli näher kam - und das ihre Laune nicht die Beste war. Das war nicht weiter verwunderlich, wenn er bedachte, dass er sich gerade in seine volle Montur geworfen hatte. Den Blick hielt er immer noch gen Himmel gerichtet, während er die letzten Riemen festzurrte. "Es gefällt mir nicht." meinte er, als er merkte, wie die Maga neben ihm zum Stehen kam. "Ich habe ein mulmiges Gefühl... ich vermute fast, das wir immer noch verfolgt werden..." Er liess den Blick von den Wolken ab - er hatte bisher dort nichts erspähen können - und sah Cyli direkt an. "Ich dachte mir, dass es nicht schaden kann." meinte er und deutete auf sich. "Ausserdem... soll es eine Geste sein. Ich will nicht noch mehr verschweigen. Ich will mich bessern - zumindest Dir zuliebe." Er musterte sie abwartend und mit einer gewissen Vorsicht - denn er hatte das dumpfe Gefühl, dass sie ungeachtet seiner an sich guten Intention nicht mit seiner Aufmachung einverstanden war. Oder besser damit, dass er sie erst jetzt zum Ersten Mal anhatte und ihr zuvor so einiges verschwiegen hatte.

Janoko
10.06.2014, 19:42
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Das wäre noch eine angenehmere Art, Borons Hallen zu betreten", knurrte Cylithia ungehalten und hatte blitzschnell zum Schlag angesetzt, doch safir hatte ihre Hand mühelos abgefangen. Das darauß resultierende Blickduell wollte keiner der beiden Aufgeben, doch: "Brecher!", rief Ynu von vorne und jeder der bei genügend bewusst sein war, wusste, das der waldmensch eine Welle meinte, die das Schiff aus dem Wasser heben würde und dann wieder zurück werfen. Sekunden später lag Cylithia unter Safir begraben. "Das war nur eine Welle, kein Angriff von nivisischen Walfängern", brüllte sie ihn schon fast an, wie um ihrer Wut, die sich seit dem badehaus angestaut hatte, Luft zu machen. "Sag doch endlich dass ich dir als Freund nichts bedeute, dass du mich nur genutzt hast um her zu kommen!", Tränen flossen heiß über ihr Gesicht, als sie versuchte den tulamieden endlich von sich zu schieben.

Rosered_Strauss
10.06.2014, 21:18
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngDie Worte der Maga unter ihm trafen ihn mit beinahe physischer Gewalt - und es lag nicht nur an den Wellen, dass er für einen Moment ins Taumeln geriet. Fassungslos sah er die Tränen, die ihre Wangen hinunter flossen, und verfluchte die ganze Situation innerlich. Wie hatte es soweit kommen können? Aber als Reaktion auf ihre Angst konnte es nur eine einzige Antwort geben, mit er er sich begnügen konnte. Blitzschnell beugte er sich hinunter und schloss sie so fest in seine Arme, wie er es vermochte, ohne ihr weh zu tun - was sich mit seiner Ausrüstung sicherlich nicht leicht anstellte. "Verzeih mir." bat er sie mit brüchiger Stimme, jetzt, wo er ihr so nah war. "Ich... wollte niemals, das du das denkst. Ja, ich habe Dinge über mich verschwiegen. Aber NIEMALS habe ich dich benutzt! Die Zeit, die ich mit dir auf Reisen verbracht hatte, bedeutet mir mehr, als du dir vorstellen kannst!" Er liess sie aus seiner Umarmung frei, um ihr fest in die Augen zu sehen. Tränen schimmerten nun auch in den seinigen, fürchtete er doch um die Reaktion, die auf seine Worte folgen könnten. Fürchtete darum, sie endgültig zu verlieren. "Cyli - nein, Cylithia Heifast - du bedeutest mir mehr, als ich mit Worten jemals zu sagen imstande wäre! Ich würde dich in dieser Hinsicht niemals belügen! Ich... ich..." stammelte er und brachte es gerade jetzt, in diesem entscheidenden Moment, nicht über sich, die Worte folgen zu lassen, die er eigentlich sagen wollte. Es fehlte nur noch ein kleiner Schubs... Doch hatte die Angst in seinem Geist die Vorherrschaft inne, die Angst, dass alles unwiederbringlich verloren wäre.

Janoko
10.06.2014, 21:47
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Obwohl der Wind tobte und auch sonst geschäftiges Treiben auf dem Drachenboot, konnte Cylithia nicht anders als zu schweigen. Dennoch schien sie selbst das Atmen von jedem der Männer hören zu können - es waren Shayas Hände die ihre Fassungslosigkeit eindämmten - oder besser sie sanft von Safir hinfort zogen, zum anderen Ende des Drachenbootes. "Adepta, gleich am Anfang der Reise solch einen Aufstand...", meinte die dennoch noch gut gelaunte Geweihte "... aber ich denke ihr solltet ihm bald antworten" - Cylithia blickte sie verwirrt an. "Worauf?", fragte sie während sie das Grinsen des Kapitäns nicht übersehen konnte - entweder weil er es belustigend fand, dass seine Vermutungen richtig gewesen waren - oder aber weil er dem delitantischen versuch Safir's Spott zollte. Oder einfach nur in sich hinein lächelte.

Sie wischte sich die Tränen aus den Augen und blickte hinaus aufs Meer - auf was hatte sie sich hier nur ein gelassen? Aber wenigstens hatte Safir ehrlich gesagt, das ihm etwas an ihrer Gesellschaft lag und das schien die Maga schon fast vergessen zu lassen, das er noch nicht fertig gesprochen hatte. Dennoch war es erst Elza dem sie einen Blick zu warf, der besorgt zwischen ihr und Safir hin und her blickte. Den Zwerg schien das ganze nicht sonderlich zu interessieren udn Faenwolf saß immernoch lachend am Mast. "Ich mach mich zum Gespött des Schiffes!", meinte Cylithia schließlich als sie aufstand und zu ihrem Rucksack begab, aus dem sie eine leinen Hose und ein hemd befreite - anscheinend wollte sie sich umziehen.

Rosered_Strauss
11.06.2014, 17:06
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngEs war nicht so gelaufen, wie Safir es sich erhofft hatte - aber es war wohl auch vom schlimmsten Fall entfernt. Ungeachtet dessen sah er sich jedoch der derben Kameradschaft der Thorwaler ausgesetzt - um ihn herum wurde gegrinst, vereinzelt gelacht und allgemein solidarisches Schulterklopfen verteilt. Asleif war dabei auch nicht die größte Hilfe - aber zumindest machte er die Sache nicht schlimmer und animierte eher dazu, sich wieder auf die Fahrt zu konzentrieren. Die 'kleinen Späße' liess er die Mannen aber durchführen, und so hatte der Schwertgeselle wenig Alternativen übrig, als die Schultern zu straffen, eine gelassene Miene aufzusetzen und auf die Antwort der 'Mitschuldigen' zu warten. Und sich solange möglichst nicht weiter ins Rampenlicht drängen. Dieser Vorsatz wurde jedoch schnell vergessen, als er sah, dass Cyli gerade dabei war, eine recht gedankenlose Tat zu begehen. Und unglücklicherweise hatte Shaya sich gerade jemand anderem zugewandt - und auf die Hilfe der Männer wollte der Tulamide nun nicht unbedingt vertrauen, denn diese hätten sicherlich nicht allzu viel dagegen einzuwenden, wenn sie mehr von der schönen Frau sahen als bislang. "Yêh!" rief er, als er gerade sah, wie sie ihre frischen Kleidungsstücke heraus gezogen hatte. Schnellen Schrittes ging er auf dem wankenden Untergrund auf sie zu - und war noch nie im Leben so froh darüber, dass ihn sein Lehrmeister über die schiefsten Dächer hatte rennen lassen. "Châra, Cyli! Du musst mehr auf dich Acht geben!" sprach er sie eindringlich auf Tulamidya an. "Und wenn du dich schon unbedingt hier und jetzt umziehen musst, dann sage mir doch wenigstens Bescheid - ich kann sicherlich einen kleinen Sichtschutz organisieren!" meinte er zuversichtlich, während seine Gedanken fieberhaft daran arbeiteten, eben dieses zu organisieren.

Ironhide
12.06.2014, 16:51
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Plötzlich stand auch ELza neben den Beiden, der sich nicht sicher war, ob er sich da einmischen sollte, oder nicht. Er tat es dennoch. Einem aber war er sich sicher, die beiden liefen grad neben der Spur und das war nicht sehr gut. Er sah besorgt aber auch ernst drein, als er sie ansprach. "Es ist sicher nicht mein Willen, mich in eure persönlichen Angelegenheiten einzumischen, Rat zu geben wo ich keinen Rat geben kann, Regeln vorzugeben wo es nichts vorzugeben gibt, aber dennoch möchte ich euch zumindest eines Sagen. Was auch immer in euren Köpfen vorgeht, was auch immer eure Herzen belastet und was auch immer zwischen euch eigentlich ist - klärt es. Schnell. Mögt ihr von mir halten was ihr wollt und mich für diese einmischung verfluchen, aber ich gebe euch die Sicherheit, es wird kein Vorteil daraus entstehen, wenn ihr diese Offensichtlichkeit nicht klärt." dabei ließ er offen, was genau er meinte, war es ja ersichtlich genug für alle. Ihr kleines Drma würde noch in einigen Geschichten verwendet werden, sicher zu belustigung vieler, aber nicht um für Ruhm oder Ehre die bestätigung zu geben.
Dann trat Elza einfach wieder von den beiden weg - was aufgrund des Seegangs sich schwere gestalltete als dem Adligen lieb war. Wie Safir behandelt wurde von der Besatzung, wie Cyli im Geiste abwesend war und was die beiden grad taten, würde sicher nicht lange für belustigung Sorgen. Elza war aber wohl auch der einzige, der es derzeit anders sah, als der rest.

Rosered_Strauss
12.06.2014, 17:47
- 3 Tage später -

Es war der Nachmittag des 9. Firun. Die Ottas waren nun bereits seit dem 6. Firun den Hafen Thorwals verlassen und lieferten sich selbst jetzt immer noch ein heisses Rennen. Die Stimmung des Kapitäns, Asleif 'Foggwulf' Phileasson, war an diesem Tage nicht unbedingt allzu sonnig, wenngleich er sie natürlich nicht an seiner Mannschaft ausliess. Denn Beorn 'der Blender' hatte in einer waghalsigen, beinahe selbstmörderischen Aktion des Nachts und ohne entzündetes Licht Fahrt aufgenommen und war an der Seeadler vorbeigesegelt. Das es nahe der rauen Küsten Thorwals leicht zu einem Unfall hätte kommen können, stand ausser Frage - doch Beorn hatte es gewagt und geschafft. Phileasson seinerseits ärgerte sich maßlos, weil er bereits jetzt ein derartig waghalsiges Unternehmen durchgeführt hatte, was seine Männer in 'unnötige Gefahr' gebracht hatte - doch gleichzeitig musste er ihm auch Respekt dafür zollen, dass er das Manöver unbeschadet hatte durchführen können, da es von seiner großen Expertise zeugte.

http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir war gerade dabei, seine eigene Schicht zu übernehmen. Sie ruderten den Tag über in 3 Schichten, sodass sich immer 2/3 der Mannschaft ausruhen konnten, während 1/3 dafür sorgte, dass das Schiff weiterhin gut Fahrt machte. Denn, so hatte Phileasson ihnen erklärt, es war absolut notwendig, dass sie so schnell wie möglich voran kamen. Die meisten Thorwaler waren es gewohnt - doch gerade die Gäste hatten ab und an ihre Probleme damit. Der Schwertgesellen jedoch fühlte sich im Moment nicht sonderlich gut. Es lag nicht an der körperlichen Arbeit - als jemand, der einen asketischen Lebensstil pflegte, kam ihm die Arbeit gerade recht. Ausserdem vermochte sie es, ihn zum Teil von dem abzulenken, was seine Stimmung trübte. Dieses 'Etwas' saß gerade nahe des Masts, während ihre braunen Haare in der steifen Brise wehten. Er seufzte innerlich - seit ihrer kurzen Aussprache vor einigen Tagen hatte sie ihm gegenüber zwar nicht mehr die gleiche abweisende Art gezeigt, doch dafür bemühte sie sich nun um eine räumliche Distanz zwischen ihnen beiden. Auch wenn dies nicht ganz so schlimm wie die Wut war, war es dennoch nicht gerade angenehm. Immerhin hatte er die letzten Tage damit verbracht, sie hin und wieder in ein Gespräch zu verwickeln, wurde jedoch mit kurzen, abwesenden Antworten abgespeist. Shaya, die sich seiner in einer stillen Minute einmal angenommen hatte, hatte ihn beiseite gezogen und ihm versprochen, dass sie einfach noch mehr Zeit brauchen würde. Doch so sehr er sich auch bemühte, so ganz konnte er sich auf sie nicht einlassen und ihr Glauben schenken. Wie sollte die Geweihte Cylithia besser kennen als er, der mit ihr mehrere Monde lang gemeinsam durch die Lande gezogen war?

Diesen Gedanken nachhängend, bemerkte er erst weitaus später als üblich, dass sich etwas unheilvolles anbahnte. Als Erstes hatte es Phileasson gemerkt, der den Himmel verbissen musterte. "Ruht Euch aus, Männer - es kann gut sein, dass wir euer aller Kraft schon bald brauchen werden!" Safir hatte gestutzt, als er es jedoch auch selbst bemerkte - in der Luft schien etwas unheilschwangeres zu liegen, während Phileasson die 'Seeadler' in Richtung offenes Meer lenkte, fort von der Küste. Wie sich herausstellte, keine Sekunde zu früh. Denn bereits nach wenigen Minuten begannen sich dunkle Wolken überall zu sammeln, ganz so, als ob Rondra spontan beschlossen hatte, ihrer Wut Luft zu machen. Ein Blitz in der Ferne kündigte schliesslich den Sturm an, in den sie unvermittelt hinein geraten waren. Asleif fluchte derb - war der Sturm doch auch für die Verhältnisse dieser Gewässer recht plötzlich gekommen. Währenddessen fiel erst ein einzelner, schwerer Tropfen - dann noch einer - dann noch einer... Nur wenig später schmetterte ihnen der Himmel eine wahre Sturzflut entgegen, die sie alle bis auf die Knochen durchnässte, während der Wind immer stärker an den Segeln zu reissen drohte. "Ruderer, tauscht eure Positionen! Alle ausgeruhten Vollmatrosen an die Riemen, die Leichtmatrosen um Björn holen das Segel ein! Der Rest hält sich fest und achtet darauf, dass jeder an Bord bleibt!"

Die Befehle des Seebären wurden sofort umgesetzt. Safir hatte seinen Platz verlassen und war von einem kräftigen Thorwaler abgelöst worden, der nun an seiner Stelle das Ruder in die Hand nahm. Währenddessen brüllte Asleif weitere Befehle. "Sobald das Segel eingeholt wurden, möchte ich die größtmögliche Anzahl an Ruderern sehen! Vielleicht schaffen wir es, aus diesem Sturm frei zu kommen! Der Rest überprüft solange das stehende Gut!" Noch während die Anweisungen befolgt wurden, sah Safir hinaus aufs Meer. Er konnte nun auch die 'Seeschlange' sehen, bei der ebenfalls das Segel eingeholt wurde. Sie hatte immer noch einen Vorsprung, doch hatten sie diese Distanz im Laufe des Tages verringern können. Gerade, als er sich wieder seinen Kameraden zuwandte, traf die erste größere Welle die Otta. Sie wurde durchpflügt, dennoch spritzte ihnen allen das Salzwasser ins Gesicht und nässte sie noch weiter durch. "Na toll - NOCH ein Sturm! Ich HASSE Stürme!" rief der Schwertgeselle erbost auf Tulamidya, während er nach einem Tau griff und sich daran festklammerte.



- improvisierter Spoiler -

Ihr könnt nun - nachdem ihr bitte kurz beschrieben habt, was ihr die letzten Tage ingame getrieben habt - ebenfalls reagieren. Es sei euch freigestellt, ob ihr Rudern wollt oder euch anderer Aufgaben annehmen wollt - denn da wird einiges auf euch zukommen. Fürs Erste reicht es jedoch zu beobachten, dass die 'Seeschlange' immer weniger Vorsprung hat, dass die Wellen größer und die Böen heftiger werden. Viel Vergnügen.

Janoko
13.06.2014, 02:01
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia blickte verduzt drein als ihre Kleidung erneut an ihr klebte wie eine zweite Haut. Das hatte sie grade erst nahc der letzten Ruder Aktion ausgetauscht gehabt. Grummelnd blickte sie sich nach etwas zum festhalten um, als schon die nächste Welle unter dem Bug hinweg rollte - und sie erneut mit einer Ladung fischem Seewasser versorgte. "Bei Swafnir, womit hab ich das verdient?", brüllte sie in den Sturm und hangelte sich weiter nach vorne. "Balrog! Faenwolf! Elza! Safir! Ynu! Raluf...!", rief sie gegen den Wind an und suchte die Gesichter der eben genannten unter den Thorwalern, die alle geschäftig und lauthals fluchend über das Deck liefen und in der Takelage hingen um das Segel ein zu holen. Doch nur den Zwerg sah sie sofort, den dieser stand, immer noch, oder gar trotz des Sturmes wie ein fels auf den Planken.

Ironhide
13.06.2014, 14:22
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
"Ich bin hier, hinter euch!", gab Elza laut wieder, denn er stand wirklich nur gut 4 Fuss hinter der maga und hielt sich an irgendwas fest, was er selbst nicht benennen konnte. Ob es dem Adligen gefiehl das er bis auf die Knochen nass war und es keine besserung in Sicht war? Die Antwort war einfach. Natürlich war er nicht glücklich darüber.
"Bei alle Zwölfen, wer hat solch ein Wetter bestellt?"
Entgegen der letzten Tage, in denen Elza sich im Grunde mit allen über alles mögliche geredet hatte, war die See ruhig - zumindest ruhig im Gegesatz zu dem hier. Elza war nicht nur Safir und Cylithia dabei etwas näher gekommen, auch Feanwulf und Balrog waren ihm nun nicht mehr so fremd. Natürlich waren das nicht dei einzigen mit denenElza ins Gespräch gekommen war. Mit dem Kapitän und der Geweihten redete Elza auch viel, sofern man die paar Gespräche als viel bezeichnen konnte. Aber nun war es erstmal wichtig, diesen Sturm hier zu überstehen, wobei sich Elza nicht mal sicher war, dass das hier schon der größtmöglich Sturm sei.
"Geht es euch gut, Cylithia?!"

Rosered_Strauss
14.06.2014, 00:44
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir fluchte, als er von der zunehmenden Gewalt der Wellen hin- und hergerissen wurde. Anders als der Zwerg, der einfach zu stur schien, um von dem Geschaukel beeinträchtigt zu werden; anders als Elza, der über einen gesunden Gleichgewichtssinn zu verfügen schien - anders als diese Beiden konnte sich Safir nur auf den Beinen halten, weil er eine hohe körperliche Fitness wie auch akrobatische Fertigkeiten besaß. Diese kompensierten zumindest soweit seinen Mangel in Standfestigkeit, dass er noch agieren konnte - wenngleich das bei diesem Sturm immer schwieriger wurde. "Hier drüben, am Hauptmast!" brüllte Safir über die Gewalt des Sturms hinweg, als er hörte - oder vielmehr sah - wie Cyli nach ihm und Anderen rief. Die Seefahrer an Bord schienen überdies nur bedingt erfreut über den Sturm zu sein - überall sah man verbissene, Konzentrierte Mienen, als sich alle Seefahrer um ihre Aufgaben bemühten. Das die Segel schliesslich recht zügig eingeholt werden konnten, hatten sie wohl zu einem großen Teil Raluf zu verdanken - der kräftige Hüne zerrte nahezu im Alleingang an den Tauen, um die Befehle Phileassons ordnungsgemäß auszuführen. An seiner Seite war Ynu, der Cylithias Ruf an Ralufs Stelle mit beantwortete. Der Moha tänzelte beinahe über das Deck, und nur der Zwerg kam ihm in seiner Körperbeherrschung gleich. "Das wird noch viel ungemütlicher werden!" schrie er gerade über einen erneuten Donnerschlag hinweg. Der Gedanke jagte Safir Angst ein. Der Sturm, in den Cyli und er damals geraten waren, war schon furchteinflössend genug gewesen - aber wenn dieser hier noch weitaus heftiger werden sollte, dann konnte man beide nicht mehr miteinander vergleichen.

Survivor
15.06.2014, 23:12
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
„Ihr habt gerufen gute Frau?“ sprach der Zwerg etwas lauter über den tosenden Wind hinweg während er über die Planken auf die kleine Gruppe zu stampfte. Das Schiff erklomm gerade eine gewaltige Welle, was den Zwerg, als sie den Scheitel dieser erreichten und es wieder hinab ging, kurz von den Beinen hob. Mit einem fast schon krachenden Geräusch, schlug der kleine Schmied mit beiden Beinen voran bei der Gruppe auf und musste gestehen „Auch wenn ich immer wieder auf meinen Beinen lande, noch ein paar solcher „Sprünge“ und ich breche mir noch den Fuss.
Was wünscht ihr werte Dame? Eine Einschätzung unserer Lage? Wohl kaum, selbst ihr dürftet wissen das es kaum noch schlimmer kommen kann, jedenfalls kenne ich kaum schlimmeres. Eine Schnee-, Geröll- oder Schlammlawine in den Bergen meiner Heimat vielleicht, aber selbst da hätte ich mehr Hoffnung das ganze zu überleben als hier auf diesem verfluchten...“ fast hätte der Zwerg „Stück Holz“ gesagt, doch das wäre eine Beleidigung sondergleichen für den Kapitän gewesen. Und eigentlich verfluchte Balrog auch nicht das Schiff, schon gar nicht seine Mannschaft oder gar den Kapitän, vielmehr verfluchte er sich selbst und seine Idee bei dieser Reise mit zu machen.
Wieder einmal fragte er sich ob Angrosch sich etwas dabei gedacht hatte, das er ihn auf diesen einen Thorwaler hatte treffen lassen. „...Meer.“ beendete er dann noch seinen Satz, bevor die Pause zu lang wurde und seine Gedanken womöglich noch verriet.
„Von euch weiß nicht zufällig jemand wie man einen Sturm bändigt?“
Die Frage war eher retorisch als viel mehr ernst gemeint. Das keiner von den hier Anwesenden eine Naturgewalt beenden konnte war dem Zwerg durchaus bewusst.

Janoko
17.06.2014, 17:27
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithias flaue-Gefühl verschwand gar nicht, als der Zwerg etwas von einer GErölllawine erzählte die er überleben würde - vorrausgesetzt er wäre an Land. Raluf zerrte mit roher Gewalt da Segel in di raffung und Ynu schien mit dem herben Wellengang ebenso wenig Probleme zu haben, wie Asleif oder gar Shaya, die sich dennoch fest hielt und ihre versorgungsgüter vertäut hatte. "Einen Sturm zu bändigen, ich weiß nicht, Balrog, aber das kann hier keiner" - 'ich vielleicht, aber ich bezweifle, dass ich hier die Balance halten kann um das Ritual auszuführen - und ich fühle mich noch nicht so gut...', fügte sie Gedanklich hin zu, immerhin musste sie nicht laut aussprechen, das sie magierin war. Vielleicht hatte er Angroscho es noch nicht bemerkt, oder aber erwusste nicht um Magierroben, wenn gleich sie diese grade gegen für auf See besser geeignete Leinenhosen und eine Bluse getauscht hatte - der Unterschied war subtil - den die Kleidung klebte dennoch an ihr, wie eine zweite Haut, das Wasser - Salzig wie frisch, half nicht dabei, diesen umstand zu verringern. Nichts destotrotz schien die Seeschlange ihnen immer näher zu kommen - oder sie ihr. Das andere Schiff, das zwar über den tag wieder größer geworden war, aber dennoch in einiger Entfernung gesegelt war, schien Beinahe zum greifen nahe - sie verschwand im einem Wellental und die Seeadler jagte ihr nach, bevor beide Schiffe aus dem Wellengrund empor schossen und sich über den nächsten Kamm warfen. Wäre es nicht Effereds Wogen und rondas Wut, deren Spielball sie hier grade wurden, hätte man das ganze als eine Astäthische Form der Seemannsfahrt ansehen können.

"Mir reichts!", murmelte sie zu sich selber, was niemand hören konnte, da dertösende Sturm jeglichen Wortschwall hinwegwehte. Nur Asleif war mit seiner Kräftigen Stimme befehle am brüllen, die anscheinend jeder auf dem Schiff hören konnte, den wenn er die Matrosen dazu beorderte das Gewicht zu verlagern um der nächsten Welle weniger Angriffsfläche zu bieten, dann taten diese es, als wenn ihr Leben sprichwörtlich davon abhing - Cylithia wusste nur zu gut, dass dieser Gedankengang der Wahrheit entsprach.

Rosered_Strauss
18.06.2014, 00:52
Unter größeren Anstrengungen war es der Mannschaft der 'Seeadler' schliesslich endlich gelungen, die Segel einzuholen, die vom Sturm bereits arg malträtiert worden waren. Es zeugte von dem großen Können und dem kühlen Kopf des Kapitäns, das inmitten dieses chaotischen, von Minute zu Minute schwerer zu werden scheinenden Sturmes niemand über Bord ging - wenngleich alle samt und sonders bis auf die Knochen durchnässt und gut durchgeschüttelt wurden. Doch der Sturm war noch längst nicht am Ende - nein, es schien sogar, als würde er nur Fahrt aufnehmen.

http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngGerade peitschte eine Windböe über Deck und liess die Regentropfen schwer gegen die Seefahrer prallen. Safir war froh, dass er seine Brigantina anbehalten hatte - denn bei diesem Sturm fühlte er sich mit einer Rüstung wohler in seiner Haut. Zumindest solange er auf dem Schiff blieb. "FESTHALTEN!" schallte es da über Deck. Der Schwertgeselle war sich nicht sicher, ob der Ausruf von Phileasson oder irgend einem anderen Thorwaler gekommen war - doch befolgen tat er den Hinweis gerne. Und er tat gut daran: unter ihnen bäumte sich die See auf und hob sie gute 4 Schritt über den Meeresstand hinauf - vielleicht waren es mehr, vielleicht waren es weniger, er konnte es bei der derart aufgewühlten See nicht sehen. Was er jedoch sah, war dass das Meer um ihn herum auf einmal verschwunden war - und erst dann wieder in Sicht kam, als es abwärts ging. Bei diesem 'Sturzflug' (sie flogen nicht, aber glitten doch recht steil an der Welle hinab) musste sich selbst der bis dato unerschütterliche Zwerg festhalten, um nicht von den Beinen gefegt zu werden. Aber es wurde ihnen keine Pause eingeräumt - sofort musste der nächste Brecher durchbrochen werden, und anschliessend ging es wieder hinauf und wieder hinab.

Der schwere Regen peitschte ihnen mit physischer Gewalt ins Gesicht und prasselte nun auch mit hörbarer Lautstärke hinab - wenngleich das Geräusch der Wellen, die vom Schiff durchbrochen wurden oder wieder auf den Meeresspiegel krachten, noch um ein Vielfaches lauter war. Die Sturmböen taten schliesslich ihr Übriges, um nur aus voller Lunge geschrienen Sätze eine Chance zu geben, gehört zu werden. Phileasson stemmte sich unaufhörlich gegen das Ruder; unermüdlich die See um sich herum im Blick behaltend und stets dafür sorgend, dass die 'Seeadler' bestmöglich durch den Sturm hindurch geriet. "DIES IST DER ULTIMATIVE TEST!" schrie er über das Deck, während es von seiner Lungenkapazität zeugte, dass die meisten ihn sogar vernehmen konnten. "SWAFNIR WILL SEHEN; OB WIR MUTIG ODER FEIGE SIND! ER SCHLEUDERT UNS ALLES ENTGEGEN; WAS ER HAT - UND WIR WERDEN IHN NICHT ENTTÄUSCHEN! GEBT ALLES - DER BLICK DER GÖTTER RUHT AUF UNS! WIR WERDEN NICHT SCHEITERN!" So unglaublich es schien, grinste der gestandene Seefahrer von einem Ohr bis zum Anderen, als würde er genau diese Herausforderung tatsächlich geniessen. Aber noch unglaublicher war es, dass Safir tatsächlich der Gedanke kam, sich von der unerschütterlichen Zuversicht des Thorwalers anstecken zu lassen. Als sie gleich darauf erneut in die Höhe gehoben wurden, erhaschte der Schwertgeselle einen Blick auf die 'Seeschlange' - diese war nun keine 20 Schritt mehr von der Seeadler entfernt. Sie hatten inmitten des Sturmes aufgeholt.

Ironhide
20.06.2014, 00:27
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Es hatte keinen Sinn, noch ein Gespräch irgendeiner Art fortzusetzten, oder gar beginnen zu wollen. Das Meer tobte, brüllte und brach in seiner ganzen Gewalt über sie alle ein, das Elza es nur so Angst und bange wurde. Fing es mit einigen Wellen, Wind und Regen an, so war das nun so etwas wie dir Rache aller möglichen Götter. Es war nicht der erste Sturm, den Elza erlebte, aber die er auf dem Land erlebt hatte, waren geradezu lächerlich gegen das, was er hier an der eigenen Haut miterlebte. Während ein Sturm auf den Land mal ein Haus umblies, oder ein paar Bäume aus der Erde riss, so würde dieser Sturm mit Sicherheit ganze Festungen von der Landkarte tilgen. Davon war der Adlige überzeugt. Seine Hände hatten sich an irgendetwas festgekrallt und Elza würde erst wieder loslassen, wenn die See absolut ruhig sein würde. Er war nass bis auf die Knochen, seine Kleidung klebte ihm am Körper, hatten sich mit Wasser voll gesogen, was sie schwere machten. Doch war das Elzas kleinstes Problem. Auch das salzige Wasser störte ihn nur minder, wobei er sich sicher war, das halbe Meer zu verschlucken bei jedem Brecher, der über sie herein donnerte. Elza war in unmittelbarer Nähe zu Safir und Cylithia, neben der sich der Zwerg und auch Feanwulf aufhielten. Der Thorwaler ging dabei irgendeiner Aufgabe nach, wohl das Gut an Bord zu sichern. Genau konnte er das nicht sagen.

Aber nicht nur das Meer brüllte mit aller Gewalt, nein, auch ihr Kapitän machte sich bemerkbar. Elza fragte sich, wie er es schaffte, gegen diesen Lärm gegen an zu brüllen, aber er schaffte es irgendwie. Doch die Worte gingen an Elza doch eher vorbei, denn er glaubte nicht so ganz an das was er da hörte. Für den Adligen war das hier der Weltuntergang, zumindest ein Vorbote dessen. Er hatte keine Ahnung ob man ihm die Angst ansah, am ehesten wohl der Schwertgeselle oder die Maga, die ja in unmittelbarer Nähe standen. Vor wenigen Minuten noch hatte sie dem Zwerg verneint, das jemand etwas gegen das Wetter machen können, doch wusste es Elza besser. Zumindest glaubte er, sie würde es mildern können, wenn sie denn wollte. Aber er wusste auch, das sie vor Balrog wohl nur im aller äußersten Notfall zaubern würde. Irgendwie steigerte das Elzas Zuversicht leicht, hier doch Lebend raus zu kommen, wobei das auf und ab, welches immer länger anhielt, ihm diese Zuversicht langsam wieder nahm.
Er wurde herumgeschleudert, ohne das er etwas dagegen unternehmen konnte. Elza versuchte aber, sich zu orientieren, den Überblick zu behalten, was ihm auch recht gut gelang, trotz des Wellenganges und seinem sehr flauen Gefühl im Magen. Das auf und ab bekam ihm nicht sonderlich, aber dagegen konnte er einfach nichts tun.

Elza sah über das Deck, was er aufgrund der Situation das erste mal tat seid dem Sturm und glaubte seinen Augen nicht zu trauen. Genau vor ihnen hob sich die 'Seeschlange' aus den Wellen. Kurz starrte Elza wie gebannt auf das andere Schiff, denn es war ihm ein Rätsel, wie sie es geschafft hatten, den Kontrahenten einzuholen. War er sich doch sicher, das sie keinerlei Einfluss auf die Richtung hatten, die ihr Schiff nahm. Also waren die Götter ihnen vielleicht doch etwas wohler gesonnen als Elza annahm, oder aber ihr Kapitän ein Ass in dem was er tat. "Bei den Zwölfen, wie ist das möglich?", sprach Elza vor sich hin.

Janoko
21.06.2014, 01:02
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Dass das andere Schiff immer weiter an sie heran kam - die Laternen waren auf beiden Seglern entzündet, damit man wenigstens sah, wo sich das jeweilige Drachenboot befand - soweit waren sich die Thorwaler schon ihrer eigenen Sicherheit bewusst. "Asleif weiß, wie er seine Männer dazu bekommt, zu tun, was er will. Aber kein Kapitän kann ohne seine Mannschaft gut sein.", meinte sie in Richtung Elza, hatte aber keine Ahnung, ob er sie überhaupt verstand. Das Wasser ließ die Kleidung an ihr kleben und ihre Haare genauso - so konnten ihre Ohren hindurch stechen ohne das sie dagegen etwas tun konnte. "Wir müssen aus diesem Sturm - weder will ich ins Auge noch will ich hier bleiben!"

Rosered_Strauss
23.06.2014, 23:54
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls das Schiff das nächste Mal eine Welle hinauf glitt und wieder 'abstürzte', verlor Safir bei aller Geschicklichkeit den Halt. Das Tau, an dem er sich festgeklammert hatte, entglitt seinen unterdessen viel zu nassen Handschuhen, sodass er sich auf einmal mitten im Fall befand. Bevor er jedoch der Panik nachgeben konnte, die ihn mit der Gewalt eines Bolzens durchfuhr, reagierte sein Körper bereits. Er nutzte den in seinem Körper vorhandenen Schwung, legte einen Salto hin und schaffte es so gerade noch rechtzeitig, sich an einem der Taue des Rahmastes festzuhalten, unter dem sich u.a. Cyli und Elza gesammelt hatten. Er schlug mit Wucht auf dem Boden auf, konnte den Aufprall durch sein Geschick jedoch mildern. "Ya Fachud, ya..." begann er auf Tulamidya zu fluchen, doch der Rest seiner Worte ertrank sprichwörtlich in der nächsten Welle, die gegen das Schiff brandete und ihn am weiterreden hinderte, da er einiges an Wasser schluckte. Hustend rang er nach Atem, bevor er sich wieder fassen konnte. "Bei den Göttern - jetzt fange ich aber wirklich an, das Land zu vermissen!" fluchte er vor sich hin.

Janoko
24.06.2014, 00:19
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia wollte Safir noch was zu rufen - ob es ihm den gut gehe, immerhin war er über das halbe Deck geschleudert worden, als die nächste Welle nicht nur ihn, sondern auch sie verstummen ließ. Ihre Füße rauschten nahe an Elzas- gesicht vorbei, ehe sie genauso auf den Planken liegen blieb wie der eine oder andere Thorwaler. Doch sie sah schon, was sie da erwarten würde, den es gab noch dutzende von solchen wellen und jede einzelne davon schicke sich an die Seeadler unter sich zu begraben, und die Männer von Bord zu reißen. Lustigerweise brachte Cyli in dem Moment die Kraft auf um sich nach Shaya um zu sehen, die ähnlich durchnässt an der Achterbordwand ihre Hände in ein Tau krallte doch nochwas ließ die Maga dort hin Blicken - die Seeschlange hatte sich in den letzten vier Wellen von knapp vor ihnen erst mittschiffs und dann halbachtern bewegt, nur wenige Schritt von einander entfernt durchpflügten die beiden Schiffe das Unwetter.

Doch was nicht nur den Blick der Tulamidin nach dem achteren Backbord schauen ließ war die tatsache das sich das andere Schiff in dieser Richtung befand sonderen eher die darauffolgende quertreibende Welle die die Seeschlange weit über die Seeadler hob und mit einem dumpfen und doch ekligen Krachen den Bug aufs Deck der Seeadler donnerte. Holz splitterte und ein wütendes Brüllen des Foggwulf war selbst über dieses zu hören, als er Hranngar verfluchte. Mit einem weiteren knirschenden Laut riss sich die andere Otta schmatzend vom Deck und eine weitere Welle schwappte nun über das Deck der Seeadler, welche Cylithia für einige Moment nicht nur die Sicht, sondern auch die nötige Atemluft nahm.
Als sie wieder auftauchte war die Seeschlange schon wieder ein gutes dutzend Schritt von ihnen entfernt und wurde grade unter einem Brecher begraben, der nun auch langsam auf die Seeadler zurollte - da andere Schiff schoß das nächste Wellental hinab und verschwand aus ihrer Sicht. Mit knarren und knarzen stemmte sich der Kapitän in sein Ruder - und die Seeadler drehte sich von ihrem Ursprünglichen Kurs - es schien als sei Asleif dazu gezwungen diesen zu ändern - irgendwas, wenn man von der Zerbrochenen Bordwand absah, schien nicht zu stimmen.

Survivor
30.06.2014, 20:14
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Es war keine Schlacht, es flogen keine Körperteile durch die Luft noch spritzte übermäßig viel Blut.
Trotzdem war es schrecklich, so schrecklich das der Zwerg zu überrascht und erstaunt war um seiner Angst freien Lauf zu lassen. Sein Geist wollte diesen Anblick eigentlich nicht sehen, doch konnte er einfach nicht die Augen von der Szene abwenden.

Mit lauten Krachen und Ohren betäubenden Knall, schlug das Langsschiff des „Blenders“ in das ihre. Holz barst unter der enormen Wucht mit der die Wellen das eine Boot gegen das andere schlugen. Vielleicht sollte man auch eher sagen das es die Planken und die Seitenwand pulverisierte. Tau rissen und die gesicherten Sachen flogen förmlich übers Deck, rollten ins Meer und waren für immer verloren. Ein heilloses Chaos brach aus, als die Seeschlange endlich von der Seeadler abließ. Einige waren bei dem Zusammenstoß verletzt worden, es stecken mit unter Splitter in ihren Armen die sie zum Schutz erhoben hatten. Von Schürfwunden oder Prellungen mal ganz zu schweigen. Während ihr Kapitän Befehle durch den Sturm brüllte musste Balrog sich an einem Seil festklammern. Zu sehr wurde ihm nun bewusst was mit dem Schiff passiert war und wo sie sich ja eigentlich befanden. Überdeutlich sah er nun die Wellen und jede, so sagte ihm sein Verstand würde ihr Ende sein.

Plötzlich jedoch horchte er auf, ein Ton der aus dem tosen des Sturmes heraus stach. Es war nur kurz gewesen, der Zwerg war sich nicht sicher. Doch da ertönte es wieder. Es klang wie ein Hilferuf, doch der Sturm riss die meisten Worte die man sprach ein fach weg.
Der Zwerg blickte sich um, er blickte in die Gesichter der meisten, überprüfte ob alle da waren und da viel es ihm auf...“Wo ist der Moha?“
Die Frage war zu leise als das sie jemand hätte hören können und Balrog war sich selbst nicht sicher, ob er gesprochen oder das ganze einfach nur gedacht hatte.
Mit schnellen Blicken überflog er das Deck, schaute sich genau um und ging mit den Augen auch die intakte Seite des Schiffes ab.
Dort waren sie, langsam abrutschende, sich mit aller Kraft festhaltende Finger die kaum noch Holz zum greifen hatten.
Bar jeder Vernunft und mit soviel Geschick wie er bei dem schwankenden Schiff aufbringen konnte, rannte der Zwerg schon fast zu jener Stelle. Und er hätte keinen besseren Zeitpunkt wählen können.
Wie eine Falle schnappten die starken Finger des Angroscho nach Ynu's Hand und hielten diesen fest. Es zog ihn bei dem Seegang und dem Gewicht des Mannes beinahe selber über die Reling und nur mit Mühe blieb er auf den Beinen.
„SAFIR...HELFT MIR!“

Ironhide
01.07.2014, 16:39
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Für Elza ging alles sehr schnell, so das er sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte und beim Aufprall der beide Schiffe aufeinander über das halbe Deck geschleudert wurde. Er riss dabei fast die Maga um und schlitterte weiter bis zu der Geweihten, die ihn mit einem doch recht kräftigen Griff einfach packte und Elza so davor bewahrte, vollends ein Spielball des Wetters zu werden. Mit ihrer Hilfe, rappelte sich Elza wieder auf und wollte sich gerade bedanken, als der nächste Brecher im schlicht das Wort abschnitt. Das Salzwasser was der Adlige dabei schluckte, ließ ihn husten und keuchen, hatte er doch etwas in den falschen Hals bekommen. Die Geweihte schien zu lachen, trotz der sehr misslichen Lage, in der sie sich befanden. 'Na solange ich zumindest noch zur Belustigung diene, scheint's ja nur halb so schlimm zu sein... hoffe ich', ging es ihm durch den Kopf. Elza nickte der Geweihten nun einfach zu, als Zeichen seines Dankes und kämpfte sich dann wieder an seinen alten Standort zurück. Auf dem Schiff war derweil sowas wie ein kleines Chaos ausgebrochen, sie hatten einen nicht zu vernachlässigen Schaden, das sah sogar Elza als er sein Blick Backbord richtete. Und von irgendwoher hörte er die lauten rufe eines Zwerges, die Elza nicht sofort ausmachen konnte. Erst beim zweiten hinsehen, erspähte er den Angroscho und was ihn so sehr anstrengte. "BEI ALLEN ZWÖLFEN!!!", konnte Elza nur von sich geben, denn er wusste nicht, was er nun tun sollte. Safir war näher dran und es waren noch einige andere Thorwalher in unmittelbarer nähe die die Situation schon erkannte hatten und so gut es ging zur Hilfe eilten.
Elza stand etwas hilflos rum, war froh nicht wieder von den Beinen geholt zu werden, hielt sich mit aller Kraft fest, aber ansonsten stand er einfach nur da. Er war mit der Situation schlicht überfordert, denn auf so etwas hatte ihn nie jemand vorbereitet, es war das erste mal das er erlebte, wie die Gewaltender Natur wüten konnten, ohne zu wissen das dies noch lange nicht das heftigste war, was die Natur auf Lager hatte.

Rosered_Strauss
02.07.2014, 00:06
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir musste beinahe lachen, als nach ihm gerufen wurde - beinahe. Wäre er gerade nicht eben in das sich aufbäumende Wasser mit seinen Wellen und Wogen in den sicheren Tod gefallen. Seine Nackenhaare - so nass sie auch unter diesen Umständen auch sein mochten - standen der Nahtoderfahrung wegen immer noch zu Berge. "SEHE ICH ETWA AUS...." begann er zu rufen, als er mit beiden Beinen wieder auf dem schwankenden Untergrund aufkam, "... ALS WÄRE ICH GERADE DAZU IN DER LAGE??" Aber ungeachtet seiner Situation sah er ein, dass dem Waldmenschen geholfen werden musste. Dieser hatte es ohnehin nur seinem erstaunlichen Geschick zu verdanken, dass er den Vorfall überlebt hatte, hatte er sich doch genau dort festgehalten, wo nur Sekunden später die 'Seeschlange' mit der 'Seeadler' kollidiert war. Ynu hatte dies im letzten Moment mitbekommen und sich mit einem gewaltigen Satz in Sicherheit gebracht - doch selbst er hatte nicht verhindern können, dass er dabei den Halt verlor. Sein Glück war es, dass er gerade noch die Reling zu fassen bekam und sich nun mit aller Kraft daran - und an der Hand Balrog's - festklammerte, während seine Gefährten ihm zur Hilfe eilten. Und genau das hatte Safir nun auch vor. Vom Ruf des Zwergen angespornt, griff er sich das Tau fester, das ihm bisher schon als Halt gedient hatte, und wickelte es sich um seinen Unterarm. Als nächstes bemühte er sich, zu dem Waldmenschen zu kommen - ein Vorhaben, dass sich bei dem jetzigen Seegang als durchaus problematisch erwies. Doch beim zweiten Anlauf gelang es ihm, zu dem bärtigen kleinen Mann aufzuschliessen und den anderen Arm Ynus zu ergreifen. "ZIEH!" schrie er ihm durch den Sturm hindurch zu und stemmte sich mit aller Kraft nach hinten, um seinen Gefährten wieder an Bord zu holen. Dessen Glück war es, dass er seiner Statur wegen sehr leicht war - und so von den beiden aus seiner äusserst prekären Lage befreit werden konnte.

Unterdessen liess Phileasson weitere bunte Flüche vom Stapel, die er der Seeschlange hinterher schmetterte. Selbst mit seinem Können und seiner Erfahrung bekam er nun allmählich ernste Schwierigkeiten, die Seeadler auf Kurs zu halten. Und da der Sturm nicht nachzulassen schien, musste er eine Entscheidung treffen. "BEIDREHEN!" rief er, als sich alle Blicke auf ihn richteten. Grimmig blickte ihr Kapitän drein, während er seine Crew besah. "IN DIESEM ZUSTAND BRINGEN WIR UNS NUR IN GEFAHR! WIR SEGELN NACH OLPORT - DORT KÖNNEN WIR DEN STURM ÜBERDAUERN UND DIE SEEADLER REPARIEREN!" Es war klar, dass vor Allem Eines diese Entscheidung beeinflusst hatte - seine Sorge um seine Crew. Während er immer noch die Zuversicht selbst war, wollte er nicht wegen eines 'einfachen' Hindernisses seine Männer in mehr Gefahr als nötig begeben. Er stemmte sich gegen das Ruder und nutzte den Schwung der nächsten Welle, um die Otta zu wenden. Statt weiter in Richtung offene See zu fahren, änderten sie ihren Kurs nun auf landeinwärts.

Janoko
02.07.2014, 00:31
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Olport. Cylthia wusste zwar nicht wo dieser ghafen lag, aber Land klang grade besser wie jegliche Weite des Meeres, sei sie auch noch so friedlich. Das Asleif beidrehte - gekonnt, wenn man bedachte, dass sie ei gentlich nur noch ein Spielball der Wellen und des Windes waren. Sie blickte zu Safir und balrog, die gemeinsam den Waldmenschen wieder an Bord hievten, dann zu Elza, der über das halbe Deck geschleudert worden war und sich bei Shaya befand. Mit mehreren tiefen Luftzügen ließ sie ihr Tau los und begab sich über das schwankende Deck zu den beiden. "Elza, geht's dir gut?", fragte die Maga ohne auf die adlige Anrede zu achten, die sie eigentlich gebrauchen sollte, ein kurzer Blick zu Shaya verriet ihr, das der Thorwalerin zwar der Schock über die Kollision in den Knochen saß, sie sich aber mehr um das Wohl der leute an Bord sorgte als um das Schiff - ebenso wie ihr Kapitän.

Ironhide
02.07.2014, 17:36
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
"Ich lebe noch... danke.", antworte Elza. "Und ich hoffe das hält noch lange so an!" Elza war sich seiner Aussage aber nicht so sicher. Das Unwetter tobte unverändert, nahm keienrlei Rücksicht auf Schiff und Besatzung und es schien fast sol als wolle Effred sie sinken sehen, ur noch seinen Spassvorher haben mit ihnen. Anders konnte sich Elza das heir nicht erklären. Sien Blick glitt erneut über das Schiff, von der beschädigten Seite über die losgerissene Ladung bis hin zu der Stelle wo Safir, einige Thorwaler und Balrog grad Ynu geretten hatten. Feanwulf half den Ruderern so gut er konnt, Raluf sah er nicht sofort. Doch suchte Elza ihn auch nicht wirklich mit seinen Augen, er wollte sich einfach nur einen überblick verschaffen über die Lage des Schiffes. Warum er das wollte, wusste er slebst nicht so recht. Vielleicht weil man es ihm eingetrichter hatte in der Akademie, sich imemr einen Überblick über die Situation zu machen, vielleicht weil er einfach nur wissen wollte, wie es um sie alle stand. Doch letzteres konnte er einfach nicht erfassen, denn alles war neu für ihn. Also tat Elza das, was er im Moment für richtig hielt. Aber auch aus mangeln an anderen Möglichkeiten. "Ich hoffe, dir fehlt auch nichts!", versuchte Elza über den Sturm hinweg zu brüllen, damit ihn Cylithia überhaupt verstand. Scheinbar tat sie es. Auch Elza scherte sich einen Dreck um die gepflogenheiten des Adels. Denn weder sein Titel noch sein Geld würden ihn hierbei helfen.

Janoko
02.07.2014, 18:46
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Nein ihr fehlte nichts, außer das sie wie ein begossener Pudel da stand. Das schaukeln des Schiffes machte es ebenso schwer grade stehen zu bleiben, wie die tatsache, dass auch sie langsam bemerkte, dass das Schiff schlagseite bekam - irgendwo nahmen sie Wasser auf. "Ich hab schon schlimmeres gesehen!", erwiederte Cylithia wahrheitsgemäß, immerhin hatte sie schon sehen müssen wie Schwarzpelze Menschen ohne Probleme einfach auseinander nahmen, von Zwergen mal ganz zu schweigen. Mit noch immer recht unsicheren Schritten bewegte sie sich von Elza zu Safir und Balrog die wie zwei Ankersteine an Ynu dran hingen, der immer noch mühe hatte zurück an Bord zu kommen. "Ihr macht euch gut als Briefbeschwerer", meinte sie zu den dreien und half dabei, Ynu wieder zurück auf das wankende Boot zu bekommen, immerhin war es noch etwas anderes Planken zwischen dem wasser und sich selbst zu wissen, als gar nichts.

Rosered_Strauss
03.07.2014, 23:56
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngNachdem sie Ynu endlich wieder an Bord gezogen hatten - er war glücklicherweise mit nicht allzu schlimmen Blessuren davon gekommen - hatten sich die Gefährten wieder an halbwegs sichere Positionen begeben, an denen sie genügend Halt finden konnten, den Sturm zu überstehen. Normalerweise hätte man sich nun schon bemüht, die Schäden zumindest provisorisch einzudämmen - aber bei einem derartigen Wellengang war daran nicht zu denken. Dies - und der Umstand, dass die Gewalt des Sturmes die Segel unbrauchbar machte - erschwerten das Steuern der Otta um ein nicht zu unterschätzendes Maß. Doch einmal mehr konnten sich die Anwesenden davon überzeugen, dass Asleif 'Foggwulf' Phileasson nicht umsonst einer der beiden Anwärter auf den Titel 'König der Meere' war. Er schaffte es, das Drachenboot ohne weitere Schäden durch das Unwetter, das einem wie eine Prüfung Swafnirs erscheinen konnte, zu bewegen. Aber natürlich war es nicht nur sein Verdienst, was er später auch mit Feuer in den Augen betonen würde - es war eine jede Seele an Bord, die ihr Bestes gegeben hatte, ihre Kameraden zu schützen und sich ins Zeug zu legen.

Stunden später - das Zentrum des Sturmes hatten sie knapp hinter sich gelassen, auch wenn der Wellengang immer noch alles andere als ruhig war - liefen sie im Hafen Olports ein. Als sie endlich wieder sicheren Boden unter den Füßen hatten, konnten sie das erste Mal das Ausmaß des Schadens sehen, dass die Kollision bewirkt hatte. "Bei Swafnir... noch ein wenig weiter und wir wären Gefahr gelaufen, zu sinken!" murmelte der alte Ohm Follker als einer der Wenigen, die das Unwetter stoisch ertragen und sogar ein wenig genossen hatten. Der Kapitän unterdes zeigte als einzigen Rückschluss auf sein inneres Gefühlsleben eine gerunzelte Stirn, bevor er sich an die versammelte Mannschaft wandte. "Ruht Euch aus, Männer - das habt Ihr Euch verdient. Schiffszimmermann, Vollmatrosen - wir treffen uns kurz vor Sonnenaufgang hier. Wir werden uns die Schäden besehen und schnellstmöglich reparieren, während ich uns ein wenig Hilfe dafür organisieren werde. Wenn ihr Euch heute zur Ruhe begebt, denkt an Folgendes: Swafnir hat einen jeden von Euch getestet - und Ihr habt diese Prüfung bestanden! Seid stolz darauf, dass ihr dem Unwetter die Stirn geboten habt - und siegreich gewesen seid!" Mit diesen Worten schlug er sich gegen die Brust, während einzelne zustimmende Jubelrufe ertönte. Die Moral hatte sich erneut aufgebessert. Anschliessend drehte er sich um und besah sich seine 'Seeadler' noch eine Weile, während der Rest der Mannschaft sich zerstreute. "Ich würde meinen, wir suchen uns ein Gasthaus... irgendwo sollte es noch Zimmer geben." meinte Safir in Richtung seiner Gefährten.

So, zur Anweisung: am Besten werden sich alle Helden in einen Gasthof begeben, um möglichst viel Interaktion zu ermöglichen. Dabei ist es auch recht egal, was für Zimmer ihr nehmt - nur Einzelzimmer sind keine mehr vorhanden. Schlafsaal und Doppelzimmer hingegen schon. Es wäre auch schön, wenn ihr noch die Gefühle eures Chars hinsichtlich des überstandenen Sturmes ein wenig beschreibt ;)

Ironhide
06.07.2014, 11:28
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza war heilfroh wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. Mehr noch als der Rest der Besatzung, so glaubte er zumindest. Er war bis auf die Knochen nass, seine Kleidung hatten sich mit Wasser vollgezogen und klebte ihm am Körper. Die Worte des Kapitäns nahm Elza auf, jedoch ließen sie ihn kalt. Jetzt, wo sie aus dem Sturm raus waren, konnte man den Schaden erst wirklich richtig sehen. Zwar war das Wetter immer noch recht ungemütlich, aber im Gegensatz zu dem was alle auf dem offenen Meer eben erlebt hatten, nur noch eine Lappalie. Elza besah sich das Schiff, als die ersten den Hafen bereits verließen und erkannte nun erst das Ausmaß des Schadens. Ein wenig wunderte es Elza dann schon, das sie nicht gesunken waren und eine gewisse Erleichterung schlich sich bei ihm ein, die die vorhandene, das er wieder festen Boden unter den Füssen hatte, noch verstärkte.
"Das sollten wir tun.", bekräftigte Elza den Wundheiler. "Hier wird unsere Kleidung nicht trocken und ich bezweifel, das irgendetwas anderes was auf dem Schiff war, trocken wird bei dem Wetter. Zumindest ist es nicht der Fall bei meinen Sachen." Zwar hatte Elza auch einfache Sachen mit, die einfach aufgehängt sicherlich binnen kürzester Zeit trocken wären, aber zum einen hatte er nun wenige Lust, das auf dem Schiff zu tun, zum anderen wollte er endlich in ein warmes Zimmer, ganz gleich wo dieses sein würde. "Lasst uns aufbrechen."
Der Adlige wandte sich zum gehen und die anderen taten es ihm im selben Moment gleich. Weit mussten sie nicht gehen, bis sie auf ein entsprechendes Gasthaus trafen. "Nun, versuchen wir unser Glück.", sprach der Barons Sohn und trat ein. Ohne groß auf andere Leute zu achten, die nur spärlich vertreten waren, begab sich Elza direkt zum Wirt und fragte diesen nach einer Unterkunft für sich und die anderen. Dieser blickte kurz an Elza vorbei, sah sich Feanwulf, Cylithia, Safir und Balrog an und bejahte dann mit einen leichten Schulterzucken auch. "Das freut mich sehr, so sagt mir, was uns eine Nacht in eurem Gasthaus kostet." Der Wirt sah sich nochmal kurz alle an, dann nannte er Elza den Preis. Der Adlige nickt nur, kramte seinen kleinen Lederbeutel hervor, öffnete diesen und holte die entsprechende Anzahl an Münzen heraus, um den genannten Preis zu zahlen. Einen Protest der anderen ließ Elza erst gar nicht aufkommen, denn ihm war es egal ob sie es nun wollten oder nicht. Es ging nun einfach schneller und so konnten alle umgehend aus ihren Sachen raus.

Janoko
06.07.2014, 17:26
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia nickte zustimmen, immerhin war das Wetter nicht das beste und sie hatte nicht vor, noch weiter draußen zu bleiben. Elza führte sie schließlich, wie ein Adliger sein Gefolge, zu einer Taverne, "Travias Rast", in der er recht großzügig war - oder halt wieder der Rolle eines Adligen gerecht wurde, der für sein Gefolge zahlte. Die Maga wiedersprach ihm nicht sondern blickte in den Schankraum, der spärlich gefüllt war, keinerlei Saufgelage wie in Thorwal selber. Olport war nunmal ein gutes Stück weiter nördlich und hier war es doch etwas stiller, als in der Hauptstadt. "Wenn ich um Wasser für ein heißes Bad bitten dürfte?", fragte sie den Wirt, der grade die Horasischen münzen zählte und sie genauer unter betracht nahm, als die Thorwalschen, die er selber in seiner Kasse hatte. "Mir reicht ein Zuber, ich möchte mir nur meine Glieder ein wenig erwärmen", fügte sie mit einem Blick auf die anderen hinzu "Vielleicht möchten die anderen auch?"

Sie nahm sich einen der Doppelzimmer schlüssel, die der Wirt heraus gelegt hatte und schob die Tür in den hinteren Teil ihrer Unterkunft auf - die Gäste zimmer lagen alle ebenerdig, genauso wie der rest des gebäudes - sie kam an der Küche vorbei und ihr Magen meldete sich knurren. "Später!", befahl sie sich selber und schloss die Tür mit der Zahl auf, die auf ihren Schlüssel stand. Ein Doppelbett und ein kleiner Läufer war alles, was an 'annehmlichkeiten im Raum war. Die Stühle standen zusammen gestapelt an der Stirnseite und der kleine Tisch war noch in die Ecke gerückt - das Zimmer schien also nicht so häufig benutzt, wie der Wirt es wohl gerne gehabt hätte.
Kurz darauf klopfte es und ein junger Knabe, keine vierzehn Götterläufe, rollte einen Waschzuber herein und versicherte ihr, dass das Wasser bald fertig sei.

Survivor
06.07.2014, 18:41
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Ihr Höllenritt war vorerst beendet und sie konnte an Land neue Kraft tanken.
Das erste was der Zwerg am Ufer tat, war sich mit einem Fuß hinzuknien und ein kleines Stoßgebet zu Angrosch zu senden. Er nahm dann einen flachen, von den Wellen und dem Salz geschliffenen Stein und klopfte mit ihm drei mal auf einen anderen, größeren Felsen,
„Fürwahr mein Vater, dies war eine harte Prüfung...“ sprach Balrog und stimmte ihrem Kapitän damit zu. Doch er sprach dabei zu Angrosch und nicht zu jenem Gott der Thorwaler und Menschen.
Der Zwerg besah sich ebenfalls den Schaden am Schiff und auch wenn er vom eigentlichen Schiffsbau nichts verstand, so sagte ihm doch seine Kenntnis der Holzbearbeitung das dies nicht eben in ein paar Stunden gemacht werden konnte, zumindest nicht von nur ein oder zwei Mann.
Er schüttelte den Kopf und dabei kamen ihm wieder die Bilder des Zusammenpralls in den Sinn.
Ihn schauderte es dabei und noch einmal dankte er Angrosch das sie das alles bis jetzt überlebt hatten. „Ich kann nur hoffen du hast uns nicht am Leben gelassen um uns noch schlimmeres zu zeigen...“
Allerdings schlich sich langsam ein Verdacht in seine Gedanken, einen den er so ohne weiteres nicht loswerden würde und den es auch erst noch zu beweisen galt.

Mit diesen Worten folgte er dann dem Rest ihrer kleinen bunten Gruppe zu einem Gasthaus und blickte sich wie auch Cylithia in der Schenke um. Doch anders als ihr stand ihm nun nicht der Sinn nach noch mehr Wasser, lieber hatte er nun ein ordentliches Bier und ein ordentliches Mahl im Wanst. Beides bestellte er sich und ging mit den Worten sich umziehen zu wollen erst einmal zu den Schlafräumen. Danach kam er wieder und wer ebenfalls im Raum saß, bemerkte das der Zwerg immer noch sein Kettenhemd trug.

Rosered_Strauss
06.07.2014, 18:58
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngWährend Cyli und Elza sich gleich daran machten, sich Waschzuber zu bestellen, blieb Safir erst einmal in der Stube - schon bald würden auch die Anderen wieder hier eintreffen. Denn das Essen, nach dem sie alle hungerten, würde es hier geben. Er suchte sich schon einmal einen Tisch aus - dessen ehemalige Besetzung torkelte gerade zur Tür hinaus - und setzte sich, während sich Raluf, Ynu und Ohm gleich zu ihm gesellten. Auch Feanwulf liess nicht lange auf sich warten, und der Tulamide war sich sicher, dass sich schon recht bald ihre kleine Gemeinschaft um diesen Tisch versammelt haben würde. Mit einem Wink rief er die Bedienung heran und bestellte sich einen guten Schluck, während Raluf wie auch Ohm natürlich gleich zum Met griffen, während der Waldmensch es Safir gleich tat und etwas gemäßigteres bestellte. Erst, nachdem die Bestellung abgegeben worden war, nahm sich der Schwertgeselle die Zeit, sich näher im Schankraum umzusehen. Wie nicht anders zu erwarten, sah man hier nahezu ausschliesslich Thorwaler, wenngleich auch das Eine oder Andere Mal ein Mann oder eine Frau mittelreichischem Wuchses zwischen den nordländischen Hünen auftauchte. Doch am auffälligsten war eine in dichte Pelze gehüllte Frau - nicht nur, da sie selbst in der Wärme des Schankraumes verhüllt blieb, sondern mehr noch, da sich gleich mehrere 'Recken' dazu entschlossen hatten, um ihre Gunst zu buhlen.

'Um Gunst buhlen' war in diesem Falle als das laute Prahlen und Grölen von Betrunkenen zu verstehen, die sich selbst für die Könige der Welt hielten, denen der Rest Deres zu Füßen zu liegen hatte. Kurz, die Art von Verhalten, die meist nur in volltrunkenen und teils lüsternem Zustand zu Tage kommen schien. Die Frau schien das alles sehr kalt zu lassen, denn mit keiner Unze ihres Verhaltens zeigte sie, dass sie von dem Verhalten der Männer überhaupt Notiz nahm. Das hinderte sie jedoch nicht daran, dies als Zeichen mangelnden Interesses zu werten, sodass das Gebaren nicht nachliess. Schliesslich schien jedoch ein Nerv zu reissen, als sie ruckartig aufstand. Dabei fielen dem Schwertgesellen, der den Blick von der ganzen Sache nicht lassen konnte, vor Allem zwei Dinge auf: die Bewegungen der Frau waren so fliessend, als ob sie genau diesen Bewegungsablauf schon etliche Jahre geübt hatte - und sie war äusserst hoch gewachsen. Ein wenig über zwei Schritt hoch schien sie, und überragte damit selbst die Männer, die sich daran jedoch nicht zu stören schien. Sie trat einen Schritt auf die Kerle zu und schien ihnen etwas zuzuflüstern, was natürlich aufgrund der Lautstärke nicht zu verstehen war. Was jedoch zu sehen war, war, dass sie sie danach stehen liess und sich an den Tisch der ach so bunten Gemeinschaft begab, sich kurz umsah und sich schliesslich hinter Safir stellte.

(zur Stimmung: https://www.youtube.com/watch?v=sffPwPFyhCQ )

Der Tulamide kam noch nicht einmal dazu, den Mund aufzumachen und zu fragen, was denn genau los sei, als er plötzlich den Blick der Thorwaler auf sich spürte, die der Frau nachgefolgt kamen. Die gut 7 Kopf starke Bande sah erst ihn, und dann die übrige Tischgemeinschaft an. "Willst uns unseren Fang wohl streitig machen, wie?" lallte der 'Wortführer' der Angetrunkenen. Mit einem Mal verstand er, was hier vor sich ging. Mit einem Seufzen erhob er sich und hob beschwichtigend die Hände. "Die Dame hat nun einmal kein Interesse daran, euren..." Weiter kam der Tulamide jedoch nicht, denn linkerhand kam eine Faust herangeflogen und prallte unsanft gegen seinen Schädel. Von dem Schlag zurück taumelnd stiess er gegen Raluf, der aufgesprungen war, als einer seiner Gefährten angegangen wurde. "Na, Dich... Euch... will ich lehren, was es heisst, sich mit uns anzulegen! Du und dein Otta, ihr werdet euer blaues Wunder erleben!" - "Das kann doch nicht Euer Ernst..." begann Safir erneut, als jedoch ein anderer Thorwaler erneut nach ihm Hieb. Dies war auch der Moment, an dem der Geduldsfaden des Schwertgesellen riss. "Na gut." meinte er nur, als er vorschoss, ein Knie zwischen den Beinen des Mannes versenkte und anschliessend einen beidseitig geführten Schlag mit beiden Händen gegen die Schläfen des Angetrunkenen ausführte. Es überraschte ihn jedoch nicht sehr, dass das den Hünen nicht unbedingt umwarf, sondern eher in Rage steigerte. Aber es war lediglich eine Frage nach der Anzahl der Schläge, die er wohl verkraften würde. Aus den Augenwinkeln sah er, wie sich der Rest der angetrunkenen Bande auf seine Tischgefährten warf - er war sich jedoch sicher, dass sie mit den Trunkenbolden zurecht kommen würden.

Was jetzt folgt, dürfte klar sein - vom Met nicht mehr ganz bei Sinnen werden sich die Trunkenbolde nicht unbedingt durch Vernunft zur Ruhe gemahnen. Eine gute, altmodische Kneipenschlägerei ist die Folge davon, während der alle Helden irgendwie dazu stoßen werden. Und noch jemand wird auf den Trubel aufmerksam werden: Ilra hat sich gerade aufgemacht, sich ein Abendmahl zu bestellen, als sie die Rauferei erspäht - und mehr noch einen Blick auf die beiden eisblauen Augen der Dame, die sich seelenruhig an den Tisch gesetzt hat.

Survivor
06.07.2014, 20:07
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
"Jahwohl!"
Im nächsten Augenblick sah Safir nur noch wie 60 kg Lebendmasse in einen der Thorwaler einschlugen und ihn von sich weg rissen. Freudig die Fäuste schwingend hieb der Zwerg, auf der Brust sitzend, auf das Gesicht eines der Trunkenbolde ein.
Nichts ahnend war der Angroscho nach dem umziehen wieder in den Schankraum zurück gekehrt und hatte die Situation beobachtet die sich an zu bahnen schien. Mit freudiger Erregung hatte er darauf gewartet das die unausweichlich Prügelei losbrach.
Nach dem Safir den ersten Schlag abbekommen hatte, war der Zwerg los gerannt, hatte einen herum stehenden Stuhl fixiert und war im Lauf drauf gestiegen und wieder abgesprungen.

Nun jedoch, war die Überraschung verflogen und der große Mann setzte sich gegen den viel kleineren Gegner zur Wehr. Er warf sich herum, auf die Seite und schmiss so den Zwerg von seiner Brust. Nun hatte Balrog ein kleines Problem. Der Thorwaler war fast doppelt so groß wie er und ein Kinnhaken wurde demnach sehr schwierig werden.
„Was haben wir den da...“ brüllte der Mann ihm entgegen. „Eine bärtige Wanze die einfach hinterrücks angreift...so was gehört zerquetscht.“
Damit griff er sich einen Stuhl, packte ihn an der Lehne und schwang ihn über seinen Kopf.
Balrog blieb bloß die Möglichkeit auszuweichen, den aufhalten, wollte er dieses Holz nun nicht.
Er rollte sich zur Seite und mit einem splitterndem Geräusch zerbrach der Trunkenbold das Mobilar an der Stelle wo er eben noch gestanden hatte. Er griff sich gleich die nächste Sitzgelegenheit und wollte dem Zwerg schon wieder schlagen, als dieser hinter einem Tisch hoch kam.
Ohne weiteres zögern schob der Angroscho den Tisch vor sich her und rammte diesen in den Magen seines Gegners. Dieser lies den Stuhl fallen und lag kurz auf dem Holz, als der kleine Mann auch schon auf gesprungen war, über die Tischplatte lief und mit der Faust aus holte. Diese wurde jedoch geblockt und der Zwerg in wilder Wut zur Seite gerissen. Wieder auf zu Boden gebracht, griff der Gegner von Balrog nun zum Tisch, welchen er eben schon selbst zu spüren bekommen hatte.
Die Flucht nach vorne war die einzig logische Sache für den Zwerg um dem Schlag zu entgehen.
Da der Thorwaler sehr breit stand um die Kraft für den Tisch aufzubringen, schlüfpte der Zwerg eben genau dort hindurch.
Mit einem gekonnten Hechtsprung kam er hinter ihm auf dem Bauch zum liegen und das nächste was er tat war austreten.
Gekonnt traf er die Kniekehlen des Hühnen und brachte ihn so fast zu Fall. Nur fast, aber es reichte damit der Zwerg nun auf den Rücken des Thorwalers springen und sich auf dessen Schultern setzen konnte. Fest schlang er nun die Beine um den Hals des Mannes und versuchte ihm so die Luft zu nehmen. Dabei hieb er natürlich weiter auf den Kopf und auf die Schläfe ein.
Die Reichweite eines thorwalschen Armes hatte er jedoch unterschätzt, den die Faust seines Gegner kracht mehrmals mit gerade zu beängstigender Kraft, ebenfall gegen seinen eigenen Kopf. Kurz mit den Sternen ringend, drückte der Zwerg aber nur fester mit den Beinen zu. Um nichts in der Welt wollte er sich nun abwerfen lassen, zumal er bestimmt nicht noch einmal in solch eine Position kommen würde.
Wie ein bockendes Pferd versuchte der Mann ihn abzuwerfen, doch ihm Gegensatz zu ihm konnte Balrog seine ganze Körperkraft aufwenden.
Schlussendlich kippte sein Gegner um und der Zwerg errang den Sieg, doch es war ungemütlicher geworden als er gedacht hatte.
Nach dem er fertig war, schaute er sich nach den anderen um.

Janoko
06.07.2014, 20:22
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia hätte sich grade die Haare soweit 'fisch' gemacht, dass sie nicht mehr an ihr lagen wie ein nasser Wischmob als sie schließlich gepolter und getrampel hörte. Genauso wie aufgebrachte Stimmen wovon eine ganz klar Raluf gehörte. Wenn Raluf eine eine andere Otta verfluchte, konnte das nichts gutes bedeuten. Sie streifte sich schnell wieder das immer noch nasse Bluse über und kam mehr angerannt als das sie es geplant hatte. Was sie sah ließ sie den Atem anhalten - Safir hatte, wie auch immer er das geschafft hatte, die Wut einer ganzen Bande von Thorwalern auf sich gezogen, die immer wieder Hiebe und schläge nach den am Tisch sitzenden Gefährten gaben. Balrog hatte seinen Kleinen Wuchs sich zu nutze gemacht und hatte grade einen der Thorwaler nieder gestreckt in dem er ihn sprichwörtlich umrannte.

Die Maga warf sich nicht ins getümmel, sondern bewegte sich geschickt außenherum, bis sie Safir erreicht hatte und langte ihm eine - er war der Auslöser für die ganze Sache. Alsa ber schließlich eine Faust sie traf war sie perplex zu boden gefallen, nur um mit einem wütenden Aufschrei sich auf den Mann zu werfen, der ihr grade eine verpasst hatte.

Ironhide
06.07.2014, 20:37
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Auch Elza hatte inzwischen seinen Badezuber, wenn auch noch ohne Wasser darin. Ebenso wie Cylithia wurde ihm versichert, dass das Wasser in Bälde folgen würde. Der Adlige fing währenddessen schon mal an, seien Kleidung abzulegen. Es war eine Erleichterung, aus den schweren Sachen heraus zu sein und auch wenn das Leinenhemnd und Leinenhosen ebenso nass waren. So war doch der Stoff bei weitem nicht so schwer, wie das bereits abgelegte. Selbst in seiner Unterkleidung wirkte er 'besser' als andere, denn waren feine, wenn auch spärliche Stickereien an den Säumen zu erkennen, die in Gold gehalten waren. Doch das scherte ihn wenig. Sein Schwert hatte er neben das Bett gestellt, seine Sachen zum trocknen auf dem Stuhl drapiert und hoffte das der Knabe sehr bald mit dem Wasser auftauchen würde.
Jedoch wurden seine Plänen von lauten Gepolter und unverständlichen Gebrüll gestört. Schnell war Elza davon genervt, nahm sich sein Schuhwerk und seine Hose, zog sich rasch beide über und ging zur Tür hinaus um den Flur entlang zu spähen. Doch da war nicht viel zu sehen, aber Kampflärm drang nun an sein Ohr. Elza beschleunigte seine Schritte und blieb stehen, kaum das er den Gastraum betreten hatte. Es war nicht schwer zu erkennen, was vor sich ging, auch wenn die Gründe dieser Schlägerei ihm unbekannt waren. Elza seufzte vor sich hin, sah sich aber erstmal in aller Eile um, bevor er einschritt. Denn nicht jeder war darin verwickelt und so erblickte Elza eine verhüllte Gestallt, die er nicht einordnen konnte und die ruhig in einer Ecke saß. Doch das war dann auch die Ausnahme. Unweigerlich erblickte Elza dann Safir und Cylithia, die ihm einen scheuerte. Der Adlige wunderte sich etwas darüber, aber als die Maga dann eine Faust abbekam, vergaß Elza ganz schell seine gute Erziehung. Vorbei an Balrog der sich heroisch auf die viel größeren Gegner stürzte, ließ er auch Ynu stehen, der mit viel Geschick den Schlägen eher auswich und auf eine günstige Gelegenheit wartete, selbst Angriff über zu gehen.
Elza war mit wenigen Schritten bei Cylithia und eilte ihr zu Hilfe, doch kaum das er da war, erkannte er, das sie die kaum benötigte. Denn wie auch immer es die Maga geschafft hatte, lag der Thorwalher am Boden, niedergestreckt von Cylithia. natürlich war der angetrunkene noch lange nicht am Ende, aber verblüfft war Elza doch ein wenig. Aber sein Weg zu ihr sollte nicht umsonst gewesen sein, denn ein andere Trunkenbold stürmte schon heran, um seinen Kameraden zur Rettung zu eilen. Aber es fiel ihm schwer, diesen zu erreichen, stolperte er doch über das Bein des Adligen und knallte mit dem Kinn gegen die Kante eines Tisches. Elza war etwas verblüfft darüber, denn der Thorwaler bleib benommen liegen.
Aber ein andere stürmte heran, den Elza nicht kommen sah und bevor er wusste, was ihn getroffen hatte, lag der Adlige selbst mit schmerzender Wange am Boden.

Yijare
06.07.2014, 21:37
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Schweißgebadet war ich aufgewacht, hatte Rahja mich grade wirklich besucht? Hatte sie mir grade einen Auftrag gegeben? Verwirrt und zu gleich erstaunt über diese Tatsache blickte ich zur Decke, wie um meiner Herrin hinterher zu blicken, doch so sehr ich mich auch darauf konzentrierte - es blieb nur die Decke da, wo sie war. Sie hatte mich kleine Rose genannt. Schmunzelnd rappelte ich mich auf und richtete mein Gewand - immerhin wollte ich nicht aussehen wie jemand, den man grade aus dem Bett geworfen hatte. Das ich jetzt schon einen Mond hier fest hing, war alles andere als moraliserend, den ich wollte nur nach Thorwal. Und doch hielt es mich Tag um Tag hier. Weder die Gezeiten, die den Wasserstand im Hafen beeinflussen, noch die Männer und Frauen um mich herum trugen mich von hier fort. Einerseits etwas Gutes - war ich ihnen nicht unwillkommen, andererseits Schlecht, den so würde ich niemals da hin kommen, wo ich eigentlich hin wollte.

"Ein Konflikt der Begonnen war vor einer Ewigkeit und nicht zu Ende geführt...", rezitierte ich, was ich grade erfahren hatte. "Tue das Richtige um es zu Ende zu führen." Seufzend blickte ich an mir herunter - wieso musste es so wage sein? Nicht das ich Rahja Vertraute in dem, was sie mir grade mitgeteilt hatte, eher das es so viel und doch so wenig gewesen war. Mehr als ich auf nehmen konnte, zu wenig das ich behalten habe. Aber diese blauen, stechenden Augen... die würde ich suchen müssen, denn, so sah es aus, um diese drehte sich diese ganze Vision. Diese Augen kamen mir seltsam bekannt vor, als hätte ich ein ähnliches Paar schon einmal erblickt, doch mir will bei Hesinde nicht einfallen wo. Doch bevor ich mich weiter darüber vertiefen kann, wo ich sie vielleicht schon einmal gesehen habe, knurrt mein Magen. Schief lächelnd lege ich eine Hand auf meinen Bauch, immerhin war das Knurren ein Zeichen dafür, das ich zu lange nichts mehr gegessen hatte. "Was nehmen wir den heute?", fragte ich in den leeren Raum hinein, während ich mir das nötigste anziehe. Ich hätte zwar kein Problem damit in Rahjas Gewand vor den Wirt zu treten, doch war auch mir klar, das ich sie nicht dazu verführen sollte, wenn ich nicht mit ganzer Leidenschaft dabei war.

Prüfend ging mein Blick in den Spiegel, der nicht mehr wie eine polierte Metallplatte war, zurück blickte eine hochgewachsene junge Frau, deren blonden Haare sich in sachten Kaskaden über ihre Schultern hinweg legten. Wie lang sie wirklich waren, vermochte ich nicht zu schätzen, aber länger als die mancher Thorwaler bestimmt. Obwohl ich zierlich gebaut war, hatte ich die Einundneunzig Finger erreicht - 1,82 Schritt. Ich befand mein Aussehen für passend und verließ den Raum, nur um mich herum zu drehen und abzuschließen. Ich vertraute den Menschen zwar, aber es gab genügend Halunken, die im falschen Moment, das falsche taten. Erst jetzt fiel mir auf, das etwas an der Atmosphäre nicht so friedlich war, wie ich es in Erinnerung hatte - krachendes Holz, polternde Schritte, drohendes Gebrüll und das Typische Geräusch von aufeinander prallendem Fleisch. Es schien, als hätten die Ottjaskos wiedereinmal einen ihrer Schlagabtäusche - wobei eine wütend klingende Frauenstimme davon zeugte das es diesmal wohl eher um etwas anderes ging, als nur das übliche. Neugierde würde ich es nennen, was mich erfasste, als ich schließlich durch die Tür des Flures in den Schankraum trat - Yorlbart stand sich die wenigen Haare, die er noch hatte, raufend hinter seiner Theke und schien nicht recht zu wissen wie er den Streit, der ausgebrochen war, schlichten zu können - was neu für mich war, immerhin hatte er jede der Raufereien, sobald es um sein Inventar ging, in einem Fass Met oder zweien davon ertränkt. Doch diesmal schien es ihm nicht möglich und ich erkannte schnell warum - ein kindsgroßer Mann - es musste ein mann sein, denn die Barttracht war... üppig, hatte sich einem der Männer angenommen, ein anderer wurde grade von einer fremdländischen Frau gefällt und vier weitere Männer, die hier nicht hingehörten, waren ebenfalls mit von der Partie, ein Waldmensch, ein Berg von Fjarninger und zwei südländisch wirkende. Doch die Frau die sich hinter ihnen zurück hielt ließ mich zusammen fahren - die hochgewachsene Gestalt hielt sich zurück, als wenn sie abwägte ob das was hier grade vor sich ging, ihre Intervention gebrauchte, oder ob sie sich davon ausschließen sollte Was mich jedoch mehr fesselte war die Tatsache, das ihre Augen mich wie zu bannen schienen - das hatte die Frage nach dem wo ziemlich schnell beantwortet, doch wie sollte ich ihr erklären das ... ich wusste es selber nicht. Ich hatte gefunden, was ich gesucht hatte, aber das war noch lange kein Grund zum Schatten dieser Person zu werden.

Langsam, darauf achtend keinem der kämpfenden zu nahe zu kommen, wand ich mich durch das Getümmel, dass hier herrschte, wenn nicht gar ein richtiger Tumult. Doch mein Versuch das ganze unbeschadet zu überstehen, wurde fast sofort zu nichte gemacht - es war entweder einer der Ottjasker oder der Fjarninniger, aber mir klingelten die Ohren nach dem Hieb. Ruhig Blut bewahren, ruhig Blut. Doch zu meinem Leidwesen bekam ich direkt den nächsten Hieb verpasst. Verdutzt blickte ich auf den Mann - ganz klar einer der Ortsansässigen und wischte mir das Blut von der Schläfe. Schließlich bekam ich noch einen Ellenbogen in den Rücken, der mich zu Boden schickte. Ich brauchte einige Momente um mich wieder auf zu raffen, doch jetzt reichte es. Mit einem rechten Schwinger gab ich dem erst besten mann der mir in die Quere kam, einen ordentlichen Harken und duckte mich unter seinem Angriff weg. Noch ein schlag und ich fand mich auf allen vieren wieder - auf den Füßen stehend hatte ich mich soweit zurück gelehnt, dass ich meine Hände zum abstützen brauchte. Ich spannte kurz die Muskeln in meinen Beinen an und brachte meine Beine und meinem Körper nach oben, so das ich dem nächsten ein Knie ins Gesicht verpasste und mich dadurch an ihm nach oben riss um wieder normal zu stehen. Der nächste sollte nur kommen.

Rosered_Strauss
07.07.2014, 00:31
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngDas Cylithia ihm einen Schlag verpasste... damit hatte Safir nicht gerechnet. So geriet er ins Taumeln, als sie aber kurz darauf von einem Trunkenbold angegangen wurde. Er biss die Zähne zusammen, fing sich wieder und nahm instinktiv Haltung an, um dem Aggressor zu zeigen, was Sache war... aber er entspannte sich wieder. Er würde jetzt nicht damit anfangen, so zu kämpfen, wie er es gelernt hatte - denn diese Leute ärgerten ihn, aber er wollte sie nicht tot sehen. Und mit den Manövern des Mercenario könnte sich das durchaus ändern... Stattdessen duckte er sich behände unter dem Schwinger seines Tanzpartners hindurch und hieb zweimal blitzschnell in dessen Magengegend, was diesen sich zusammen krümmen lies. Mit einem weiten Schwinger gegen den Schädel riss er seinen Kontrahenten um und hatte sich so zumindest eine kurze Atempause verschafft, in der er einen besseren Überblick gewinnen konnte. Die Lage war... chaotisch. Neben den 7 Trunkenbolden hatten sich nun weitere Thorwaler erhoben und schienen drauf und dran, sich in die Keilerei zu stürzen. Und als wäre das noch nicht genug, hatte sich eine zierliche, blonde Frau auf ihrer Seite mit in den Kampf eingemischt. Der Schwertgeselle hatte diese noch nie gesehen, aber wenn sie ihnen erst einmal half, sich ihrer 'Angreifer' zu erwehren, konnte es ihm nur recht sein. Die einzige Person in der ganzen Schenke, die dem Treiben gelassen zusah, war im Übrigen die Frau, die sich an ihren Tisch gesetzt hatte. Sie sah dem Trubel unter ihrer Kapuze hervor gelassen zu, hatte die Beine über Kreuz geschlagen und wirkte mit sich und der Welt im Reinen.

Sein Kontrahent hatte sich unterdess wieder aufgerappelt und stürmte wie ein Stier auf ihn zu. Mit einem Blick zurück stellte er fest, dass er wohl in den Kampf zwischen Cyli und ihrem Gegner hinein rennen würde - also nahm er den Sturmangriff entgegen. Er war zwar kräftig, aber der Thorwaler verfügte über größere Muskelpakete als er. Somit unterlag er in einem direkten Kräftemessen und wurde gegen den Tisch gepresst, während er sich aus dem Griff des Mannes zu winden versuchte. "Ich hätte gedacht, Du wärest geschickter als das. Was hält Dich zurück?" wurde er auf einmal von besagter Frau angesprochen. "Was?" konnte er nur von sich geben, als er dem bulligen Mann über sich einen Kopfstoß verpasste und ihm anschliessend mit beiden flachen Händen gegen die Brust stiess, um ihn zurück zu schlagen. "Ich weiss nicht, was Sie meinen!" erwiderte er, als er dem Thorwaler einen Tritt verpasste und ihn somit zurück taumeln liess. "Das weisst du. Du hältst dich zurück - das sehe ich." meinte sie nur. Bevor Safir darauf jedoch etwas erwidern konnte, ging die Tür auf. Oder besser gesagt, wurde aufgeschmettert. In der Tür stand der Foggwulf, der die Situation mit einem Blick schon erfasst hatte. Mit einem Mal war es Totenstill geworden. "Was in Swafnirs Namen ist hier los?" verlangte er mit gebieterischer Stimme zu wissen, während die bisherigen Streithähne langsam voneinander abliessen.

"Äh... nun... wir haben... nur Spaß gehabt. Etwas mehr als gedacht vielleicht..." murmelte der nun nicht mehr so ganz selbstsichere Wortführer der Trunkenbolde. Währenddessen richtete sich Ynus Gegner stöhnend auf - ein einzelner Tritt des Waldmenschen hatte den Thorwaler an den Rand der Bewusstlosigkeit getrieben, während Radulf und sein Gegner immer noch in den Armen hatten und halbherzig miteinander rangen. "Ah, ich verstehe." meinte der Kapitän beflissen, liess die Tür hinter sich zufallen und schritt auf den Sprecher zu. "Nun, aber jetzt haben wir ja die Gelegenheit, uns wieder abzukühlen. Und weisst du, wie das am besten funktioniert?" meinte er kameradschaftlich. "Mit Met?" war die hoffnungsvolle Antwort. "Fast." erwiderte Phileasson nur mit einem breiten Grinsen, als er ausholte und sein Gegenüber mit einer gezielten Geraden ins Reich der Träume schickte. "Was steht ihr jetzt noch so rum und gafft?? Die Nacht ist jung, und ich habe noch keinen richtigen Spaß gehabt! Kommt her!" rief der Foggwulf, offenkundig in seinem Element - er versprühte eine wilde Freude und sein Grinsen war ansteckend. Mit neuem Elan warf sich Radulf gegen seinen Gegner und selbigen durch den Raum, während sich Safir dazu ermutigt fühlte, es seinem Kapitän gleich zu tun und einen Überraschungsangriff auf seinen Kontrahenten auszuführen.

Wie geht es weiter? Der Schankraum wird jetzt völlig im Chaos versinken, als ein jedermann sich nun an dem Faustkampf beteiligen will - möge der Beste gewinnen (es werden sich also nicht alle auf Euch stürzen). Ihr könnt Eure Gegner so langsam ausknocken, es gibt jetzt nur einige weitere mögliche Gegner =P
Ynu wird am wenigsten Probleme von allem haben - sein Kampfstil ist der mit Abstand wirkungsvollste und effektivste, während Raluf sich einfach durchdreschen wird, um Seite an Seite mit Phileasson kämpfen zu können, der sich selbst ebenfalls mehr als zu behaupten weiss. Die sitzende Dame wird sich nach Phileassons Ankunft ebenfalls mit einmischen und sich daran machen, ihm den Rücken freizuhalten.

Janoko
07.07.2014, 17:16
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Verblüfft starrte sie auf ihren kapitän. Asleif hatte sich wie ein Rammbock zu dem kleinen Scharmützel hinzugesellt und das musste erstmal verarbeitete werden. Cylithia fing sich erneut einen Schwinger ein, als das 'Free-for-all' weiter ging, doch diesmal war sie darauf gefasst gewesen und nutzte den Schwung des Thorwalers gegen ihn selber aus. Schnell hatte sie ihn im Würgegriff - was normale gegner dazu veranlasste schnell die Gegenwehr erlahmen zu lassen, aber sie hatte es nicht mit einem für sie 'normalen' Gegner zu tun. Der Thorwaler brach mit schierer Kraft aus ihrem griff aus und nahm sie dafür in die Mangel. Oder besser, er nutzte ihre Haare gegen sie, mit festem Griff zog er an ihren braunen, inzwischen recht langen Haaren. Sie heulte gequält auf.

Ironhide
07.07.2014, 18:20
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Nun wurde es Elza erneut zu bunt, denn neben ihm schrei soeben Cylithia auf. Wenn Elza etwas überhaupt nicht mochte, dann war es das man sich an Frauen verging. Ein paar Schritte von ihm entfernt, war zudem eine weitere Dame arg in Bedrängnis geraten, doch erstmal wollte Elza der Maga zur Hilfe eilen. Doch das war leichter gesagt, als getan. Elza lag selbst am Boden und war gerade dabei, sich wieder hoch zu kämpfen. Dabei hatte er wieder mehr Glück als Verstand. Denn sein Angreifer war so betrunken, das er bei dem Versuch sich auf Elza zu stürzen mehr oder weniger selbst ein Bein stellte und sich auf den Boden lang machte. Zwar war der Thorwaler noch nicht ausgeschaltet, aber es reichte Elza um sich um den Mann zu kümmern, der Cylithia so unsanft anpackte. Mit einem Satz war Elza bei dem Mann und hieb ihm seinen Faust gegen die Schläfe. Das genügte um den Angreifer abzulenken von Cylithia. Elza wusste, das sich die Maga sicherlich rächen würde - auf eine sehr unangenehme Art und Weise. Doch erstmal hatte er nun die Aufmerksamkeit des Thorwalers auf sich gezogen. Allerdings war auch derjenige wieder auf den Beinen, der sich eben so ungeschickt angestellt hatte. Nun sah sich Elza gleich zwei dieser doch sehr kräftigen Kerlen gegenüber. Er wusste, das er ordentlich Prügel beziehen würde, wenn ihm nichts einfiel um dem zu entgehen. Im direkten Kampf war er nun mal unterlegen, selbst gegen diese alkoholisierten Thorwaler. Dementsprechend flog auch schon die erste Faust heran, der Elza noch ausweichen konnte, doch die zweite traf ihn dafür umso härter und der Adlige musste schlucken. Ein Volltreffer in seiner Magengrube nahm ihm kurz die Luft, aber Zeit sich davon zu erholen, ließen ihm beide nicht. 'Denk nach, Junge!', zwang sich Elza selbst, um sich nicht dem stumpfen Schmerz zu ergeben. Es gelang ihm auch halbwegs, was dazu führte das Elza selbst einen tritt anbringen konnte, der auf das Knie eines der beiden Männer zielte. Glücklicherweise hatte dieser Tritt seine Wirkung und für Elza bot sich eine Lücke, die er gekonnt nutzte. Geschwind huschte er zur Seite weg, duckte sich dabei unter einem weiteren Fausthieb hindurch weg und schaffte es sich in einer Drehung aus der misslichen Lage zu befreien. Elza wollte etwas Abstand gewinnen und sah zu das er von den beiden erstmal weg kam. Sich nun beide im Blick habend, ging er noch ein paar Schritte rückwärts, um sich einen Plan zu überlegen. In dem Moment stieß er mit dem Rücken an irgend jemand anderen. Als Elza sich schnell umdrehte, um zu sehen, gegen wen er da gelaufen war, sah er nur noch eine Faust auf sich zufliegen, unter der er sich in aller letzter Sekunde wegducken konnte.
Im gleichen Moment hörte er den schrei von Cylithia, die sich scheinbar sich nun um den Mann kümmerte, der sie so unsanft behandelt hatte. Elza drehte sich wieder blitzschnell um und sah sich seiner Vermutung bestätigt. Nun hatte er nur noch einen Gegner vor sich, aber einen neuen hinter sich. Wieder saß er in der Zwickmühle, eine die er eben erst verlassen hatte.

Rosered_Strauss
07.07.2014, 22:44
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls Cylithia aufschrie, brach Safirs Konzentration. Sein Schädel ruckte herum, um zu sehen, was genau passiert war. Jedoch liess sein Gegenspieler dies nicht ungestraft und schmetterte ihm seine rechte mitten ins Gesicht. Benommen wurde der Schwertgeselle umgeworfen, fing sich jedoch rechtzeitig, um sich vor einem Tritt davon zu rollen. "Was für ein Krieger bist du eigentlich? Sind Schwertgesellen hilflos gegen Betrunkene?" polterte Raluf lachend, als er die Aktion mit ansah. Noch nie hatte Safir einem seiner Kameraden derart viel Unglück an den Hals gewünscht wie in diesem Moment. "Bei den Zwöl... Nandus, schenke ihm Verstand!" fluchte er, als er sich aufrappelte. Solange er nicht als Geselle erkannt worden wäre, wäre es ihm egal gewesen, wie viel er einstecken würde - immerhin wussten nur wenige Anwesende was er war sowie dass er es möglichst geheim zu halten versuchte. Doch Raluf hatte laut genug gebrüllt, dass es selbst die Betrunkenen registriert hatten - und somit stand für ihn nun auch noch das Ansehen seines Meisters, seiner Ausbildung, auf dem Spiel. Und das war ihm fast so wichtig wie das Polieren der Fresse desjenigen Thorwalers, der Cyli gerade hatte aufschreien lassen. Aber zuerst musste er sich um jemand anderes kümmern.

Er nahm erstmals seit Beginn des Kampfes Haltung an und verliess sich nun nicht mehr nur auf seine körperlichen Fertigkeiten. Sein Gegenüber bemerkte dies und trat ihm ebenfalls etwas vorsichtiger entgegen - somit war es an Safir, den ersten Schritt zu tun. Er täuschte eine Gerade auf das Gesicht seines Gegners an, was auch prompt per Kreuzblock vereitelt wurde - doch somit konnte er den gezielten Schlag in die Magengrube, der zeitgleich ausgeführt wurde, nicht vereiteln. Solcherart getroffen schnappte der Hüne nach Luft, während ihm Safir jedoch keine Gelegenheit zum Atem holen liess - wenn er schon stilgerecht kämpfte, würde er weder Gnade noch Rücksichtnahme walten lassen. Er rammte ihm erneut sein Knie in die Weichteile, was ihn beinahe zusammen klappen liess - doch immer noch blieb er bei Bewusstsein. Eine Handkante auf den rechten Arm später konnte der Tulamide jedoch seinen Kopf zu fassen bekommen und zog ihn ruckartig nach unten, seinem emporschnellenden Knie entgegen. Mit ungutem Knirschen brachen Nase und Kampfeswillen des Trunkenbolds, der wie ein gefällter Baum zu Boden kippte.

Janoko
07.07.2014, 23:21
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia keuchte schwer als sie endlich wieder frei war. Sie rieb sich den Kopf, der immernoch schmerzte von der Kraft mit der der Mann ihr daran gezogen hatte, aber das schien das Feuer sprichwörtlich in ihr entfacht zu haben. Auch wenn sie keinen Ignifaxius abfeuerte, oder doch ein hämisches grinsen huschte über ihr Gesicht. "Attributo Schnellsteigerung", flüsterte sie fast schon zu sich selber, sie hätte es auch laut schreien können, in dem Tumult in dem sie sich befand. Der Thorwaler vor ihr wusste nicht wie ihm geschah als die Frau die grade noch Probleme gehabt hatte sich ihm zu erwehren ihn mit einer gerade, die durch seien Deckung brach, als wenn sie nicht vorhanden gewesen wäre und ihn auf den Brustknochen traf. Das zusammen sackende keuchen, war Cylithia noch nicht genug, als ihr Bein nochmal nach schwang und dem schon am Boden liegenden mann den Kopf zur Seite riss.

Nun wieder voller Elan hörte sie Raluf über das geplänkel und hielt kurz inne um zu Safir zu blicken, der nun deutlich agiler und ähnlich wie in Thorwal selber kämpfte, die paralellen dazuw aren unverkennbar - nicht nur das sie sich wieder in einer Gaststube befanden, sondern auch wie er seinen gegner zu Boden schickte. Irgendwie kam ihr jetzt jedoch der Kampfstill frappierend bekannt vor. Sie musste kurz überlegen und kassierte einem Rempler vom Foggwulf, der grade einem der Thorwaler in der Schenke, die dazu gekommen waren, auswich. "al'Kamal!", rief sie laut aus und duckte sich unter selbigen Thorwaler hinweg, der einfach weiter gelaufen war um das nächstbeste ziel zu erreichen - der Kinnharken beförderte ihn segelnd zurück, woher er gekommen war. Ihre Faust ihm drohend hinterher haltend. "Da wo die her kam gibts noch mehr!", schmetterte die Maga ihm entgegen und fand sich von zwei weiteren Schlagwütigen Thorwalern wieder.

Rosered_Strauss
07.07.2014, 23:53
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls Safir den Namen 'al'Kamal' vernahm, war er dieses Mal gefasster. Hätte er sich im Moment jedoch nicht auf den Kampf eingestimmt gefunden, wäre er wohl herumgewirbelt, als seine Ohren dies vernahmen. Praktisch zeitgleich registrierte er, dass es Cyli war, die diese Worte gerufen hatte. Das liess ihm nur eine Alternative. Seinem Gegner aus Sicherheitsgründen noch einmal einen Tritt verpassend - zu einfach konnte man sich bewusstlos stellen - schnellte er herum und hechtete gegen einen der Thorwaler, die sich der Maga zugewandt hatten. Er riss ihn herum, um sich somit mit ihr von einigen Nordmännern umzingelt wieder zu finden. "Haben wir irgendwie gegen Travia gesündigt? Mit Gasthäusern scheinen wir gerade kein großes Glück zu haben!" rief er ihr auf Tulamidya zu, während er hinter ihr Stellung bezog. Rücken an Rücken standen die Südländer da, was dem Schwergesellen ein grimmiges Lächeln entlockte. So ungünstig die Situation auch sein mochte - ein Teil von ihm genoss die Hektik des Kampfes, vor Allem, da er nun unter Einsatz all seiner Fertigkeiten mit Cylithia zusammen streiten konnte.

Survivor
08.07.2014, 00:44
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Nach dem ihr Kapitän dazu gestoßen war, hatte Balrog die Hoffnung gehegt das sich das ganze etwas beruhigen würde, so sehr ihm die kleine Keilerei bisher auch gefallen hatte.
Doch als der Foggwulf dann ebenfalls zu drosch, ging das ganze erst richtig los. Nun war es keine Keilerei mehr, es ähnelte schon eher einem Wettstreit welcher von den Teilnehmern am Ende stehen würde. Dazu kam das dem Zwerg nun das erste Mal die vermummte Gestalt auffiel die sich scheinbar bisher zurück gehalten hatte. Nun da der zukünftige „König“ aber selber mitmischte, schien es auch auch eben jene Person nicht mehr ruhig oder gar kalt zu lassen. Sie brachte sich in die Nähe des Rückens und schien diesen fast schon frei zu halten, so als wäre es nicht das erste mal...aber sicher war sich Balrog nicht.
All zu lange konnte er die Szene nämlich nicht beobachten, den ein kurzer Schrei errang seine Aufmerksamkeit. Cylithia wurde an den Haaren gezogen und sowohl Safir als auch Elza schien ihr zur Hilfe eilen zu wollen. Allerdings gelang nur letzterem dies einiger Maßen.
Das hatte zur Folge das er sich am Ende zweien dieser Raufbolde gegenüber sah, einer vor und einer hinter ihm. Es war schwierig doch der voran gegangene Kampf, brachte Balrog auf eine Idee.

Die beiden Thorwaler ließen Erza nicht aus den Augen und sie sorgten dafür das er stets in ihrer Mitte war. Ein Umstand den der Zwerg aus zu nutzen gedachte den ihm stand so immer ein Gegner im Rücken. Wer nun aber dachte das er wieder auf einen Rücken springen würde der lag falsch.
Gerade als die beiden Raufbolde den Abstand bedenklich verringert hatten, drang eine tiefe Stimme an Elzas Ohr „Hey Baroness, Kopf runter...“
Auch die Thorwaler drehten sich zu der Stimmer, doch nur der junge Mann war geschwind und behände genug dem geworfenen Tisch auszuweichen. Mit den Beinen voraus flog der Holzgegenstand auf den ersten Hühnen zu, riss diesen mit sich und lies ihn mit dem anderen zusammen krachen.
Als nächstes bekam der Adlige eine Hand gereicht um aufstehen zu können
„Na, noch alles heil? Wie kommt ihr nur auf die Idee es gleich mit zwei von diesen Jungs aufnehmen zu wollen?“

Ironhide
08.07.2014, 01:43
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza war heilfroh über diese unerwartete Hilfe und nahm die ihm entgegen gestreckte Hand dankend an. Schnell half ihm Balrog auf die Beine. "Nun, ich dachte mir, es wäre viellicht besser, wenn die Raufbolde lieber mir den Schädel einschlagen, als der werten Cylithia. Doch... war die Idee wohl nicht meine Beste.", versuchte Elza sich zu erklären. Der Zwerg schaute ihn kurz an und lachte dann. Dann drehte er sich schon zu dem nächsten Gegner und warf sich diesem mit fliegenden Fäusten entgegen. Elza sah sich nochmal die beiden Thorwaler an, die benommen am Boden lagen. Vor denen musste er sich erstmal nicht mehr fürchten und es verschaffte ihm etwas Luft, sich endlich mal einen überblick zu verschaffen. Der Foggwulf hatte nun hilfe von der vermumnten Gestallt bekommen und beide schienen ein sehr gutes Team zu sein. Safir verhielt sich anders als er es vorher tat, so zumindest schien es dem Adligen und auch Cylithia schien Kraftreserven freigesetzt zu haben. Raluf tat das was er am besten konnte, einfach draufdreschen und das mit auch relativ gutem Erflog. Das Gegenteil davon war Ynu, der sich geschickt um die Fäuste wand und slebst dafür sehr gezielt und effektiv austeilte. Elza war schon beeindruckt davon. Auch der mit ihnen gekommene Matrose- Ohm war wohl sein Name - teilte für sein Alter ordentlich aus, aber war auch sehr gut darin, sich aus dem schlimmsten rasu zuhalten. Sein hohes Alter und seine Erfahrung waren von unschätzbaren Vorteil den er sehr gut auszuspielen wusste.

Und dann war da noch das hübsche Mädchen, die ebenso im Kampf war. Doch hier war etwas anders. Sie bewegte sich, als hätte sie keine Knochen, verdrehte und verränkte sich um Angriffe auszuweichen, wie es Elza noch nie gesehen hatte. Und sie ging auf jeden los, der ihr zunahe kam. Schnell erkannte Elza, das diese junge Frau eigentlich nichts mit der Schlägerei zu tun haben wollte. Sie versuchte ihr auszuweichen, aber das gelang ihr nicht sonderlich, denn sie steckte einfach mitten drin und sobald sie einem Thorwaler niederstrecken konnte oder einfach stehen ließ, war schon der nächste bei ihr. Sie stand gerade einem weiteren trunkenbold gegenüber, dem sie zwar gut ausweichen konnte, aber dafür sah sie den Mann hinter sich nicht, dersich anschlich und sich anschickte, sie zu packen. 'So nicht!', sagte Elza in Gedanken und eilte zu dem Mädchen. Er tat es nun dem Zwerg gleich, schnappte sich einen der zahllosen Stühle und war bereit ihn auch einzusetzten. Grad als das ihm noch unbekannte Mädchen ihrem Angreifer einen kräftigen Tritt verpassen wollte, wurde sie gepackt und war Bewegungsunfähig. Elza war keine Sekunde zu spät, hob den Stuhl hoch und zog ihn mit voller Wucht über den Rücken des Mannes. Der Stuhl zerbrach dabei und Elza hielt nur noch die Stuhllehne in der Hand. Doch es zeigte Wirkung und das junge Mädchen war wieder frei. Dafür hatte nun Elza wieder einen kontrahenten. Kurz musste Elza überlegen, als sich der Thorwaler langsam umdrehte, um mit sehr zorniger und schmerzerfüllter Mine nach demjenigen zu sehen, der ihn so hart getroffen hatte. Kurzerhand fasste der Adlige einfach den Schluss, nochmals zuzuschlagen und so wanderte die Stuhllehne über den kopf des Mannes, was ihn auch den rest gab. Er sackte zusammen und zählte nun wohl Sterne. Etwas überrascht über seinen Erfolg, sah Elza nun das Mädchen an, die in der währenddessen den anderen niedergestreckt hatte. doch viel zeit beib nicht, denn schon stürmten die nächsten heran. "Nimmt das denn kein Ende mehr?"

Yijare
09.07.2014, 22:54
http://yijare.lemrith.net/ilra.png So eine Kneipenschlägerei war schon etwas, in das man sich hinein steigern konnte. Mit jeden Hieb und jedem Schlag der nach mir geführt wird, kommt mein thorwalisches Blut zum Vorschein und ich erlebe je jeder Schlag von mir einen Wohligen Schauer durch meinen Körper jagt. Als ich schließlich von hinten gegriffen werde, denke ich das ich nun einen Ordentlichen Schlag abbekommen, werde, doch ein anderer mann scheint den Thorwaler hinter mir nicht zu mögen, den er wirft ihm einen Stuhl über den Rücken und schickt ihn mit selbigen zu Boden - dreckiges Spiel, aber wirkungsvoll. Der der mich vorher angegriffen hatte, war selber schon in einem Kampf verwickelt. So war kein Gegner mehr für mich übrig - bis auf den Fremdländischen. Er scheint nicht darauf vorbereitet, dass auch ich Kraft in meinen Armen habe, den er blockt noch nicht einmal ab, als meine Faust sich in seine Wange gräbt. Auch den zweiten Schlag scheint er nicht parieren zu können - oder zu wollen. Der Schlag endet in seiner Magengrube und ich merke grade noch wie die Faust des Foggwulfs auf mich zu rast. Ich packe die mir dargebotene Faust und nutze seinen Schwung um ihn an mir vorbei zu leiten - womit ich nicht gerechnet habe ist der Schlag der mich fast zeitgleich trifft - die Hochgewachsene Frau mit den stechend blauen Augen hat mir einer geschmeidigen Bewegung mir eine verpasst, die meinen Kopf zur Seite rucken läßt und mich nahc Luft schnappen läßt - das war anders geplant gewesen, aber dafür hab ich den Foggwulf nicht mehr an mir kleben und ich kann mich wieder um den am Boden liegenden Fremdländer - aus dem horasreich würde ich vermuten, kümmern.

Janoko
10.07.2014, 00:56
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia duckte sich unter weiteren Schlägen, diesmal wildgeführte, hinweg, die kaum auf jemanden Zielten sondern einfach nur der Schadensmaximierung an allen beteiligten dienen sollten. Sie zog dem Mann die Beine unter dem Körper weg und sah sich dem Rücken eines anderen Hünen gegenüber - mit einem fiesen Lächeln im gesicht machte sie zwei Schritte vorwärt und rammte ihre linke Faust in seine Seite - so dachte sie jedenfalls, doch der Mann wich grade in die andere Richtung aus und so schoss ihre Faust an ihm vorbei und traff das nächst beste - was unglücklicherweise Safirs rechte Schulter war. Geschockt blickte sie zum Wundheiler, der sich inzwischen etliche Ellen vor ihr auf dem Boden befand. Sie wollte schon zu ihm laufen und sich für diesen Unbeabsichtigten Schlag entschuldigen - immerhin hatte sie nicht vorgehabt ihm mit magisch verstärkter Kraft einen Hieb zu verpassen, doch der Berg von einem Mann an dem sie vorbei geschlagen hatte hatte seinen arm einfach herunter seusen lassen und schickte so die Maga genauso zu boden, wie sie grade ihren Reisegefährten auf die Bretter genagelt hatte, doch zog er sich einen schmerzhafzlklingenden Schlag gegen seine Beine ein - er strauchelte zurück und schien das getroffene Bein nicht mehr belasten zu können. Allerdings hatte auch die Mage ihre Probleme sich auf zu rappeln - so krabbelte sie zu Safir und schaute ihn besorgt an. "Alles in Ordnung bei dir?"

Rosered_Strauss
10.07.2014, 01:45
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngFür Safir geriet die Welt für einen Moment aus den Fugen. Eben hatte er sich noch an den abgelenkten Thorwaler heran'gepirscht', um diesen mit möglichst wenigen Treffern auszuknocken - als auf einmal er es war, der getroffen wurde. Ein Hieb von der gefühlten Stärke eines Zweihandhammers traf ihn an seiner rechten Schulter, liess ihn einmal um die eigene Achse taumeln und schliesslich zu Boden gehen. Verwirrt und desorientiert sah der Schwertgeselle sich um. "Was..." murmelte er matt, als Cyli ihn von der Seite ansprach. "Ich... kann laufen." meinte er, als er feststellen musste, dass er seinen rechten Arm nur unter Schmerzen bewegen konnte. In diesem Augenblick flog die Tür erneut mit einem hörbaren Krachen auf. "GENUG!" brüllte eine Stimme, die dem Tulamiden erst im zweiten Augenblick bekannt vorkam. Shaya. Die kleine Thorwalerin stand in der Tür, mit in die Hüfte gestemmten Fäusten, und schoss Blitze aus ihren Augen in Richtung der Menge. "Auch wenn ich nichts gegen eine ordentliche Keilerei einzuwenden sehe, muss ich hier doch einen Schlussstrich ziehen. IHR MACHT GERADE DAS MOBELIAR KAPUTT; DASS TRAVIA UNS IN IHRER GÜTE PRÄSENTIERT HAT!"

Spätestens jetzt war der Kampfeswille der Anwesenden erloschen. Für Safir war dies sehr verwunderlich, denn stattdessen half man einander auf, klopfte einander auf die Schulter und fuhr wieder mit seinem Tagwerk fort, als ob es keine Unterbrechung gegeben hätte. Anerkennend sah er zu der Hochgeweihten des Travia, die es mit wenig Worten und ihrer Ausstrahlung geschafft hatte, all diese gestandenen Recken mit einem Male dazu zu bringen, mit der Rauferei aufzuhören. Er wollte sich ebenfalls erheben, musste jedoch feststellen, dass er dies mit seiner linken tun musste. "Was ist eigentlich passiert? Was hat mich getroffen?" fragte er, immer noch leicht verwirrt. Unterdessen versammelte sich der Rest der Mannschaft wieder um den Tisch herum - oder stellte sich zumindest in Hörreichweite. Denn neben ihrem Kapitän stand die hochgewachsene Frau von gerade eben, die immer noch mit kaum erkennbaren Lächeln auf den Lippen in die Runde sah. "DAS nenne ich einmal Glück im Unglück!" strahlte Phileasson. "Darf ich Euch vorstellen: Al..." - "Ich kann für mich selbst sprechen, Asleif." meinte die Angesprochene. Erst jetzt fiel Safir der Klang ihrer Stimme auf. Etwas derartiges hatte er nie gehört. Es genügte nicht zu sagen, dass es eine unglaublich musikalische Stimme war - es war der reinste Wohlklang - es war sogar weit jenseits davon. Denn wenn Sie sprach, schien es beinahe, als würde sich ein Echo - oder besser gesagt eine zweite Stimme ihrer selbst - bilden, so dass sie stets mit zwei Stimmen sprach. "Mein Name ist Alari Lauriel Kristallkind. Ich bin... 'Gastdozentin' war das Wort? - an der Magierakademie zu Olport. Und ihr seid also Teil der Wettfahrt." meinte sie - doch sie hatte keine Frage formuliert. "Wir kennen uns schon eine ganze Weile." meinte ihr Kapitän, was von einem Schnauben begleitet wurde, ganz so, als teilte Alari diese Ansicht nur begrenzt. "Sie hat mir - und der ganzen Seeadler - einmal den Arsch gerettet, und zwar vor dem Unangenehmsten aller Tode. Mit ihr steigen unsere Chancen in der Eiswüste um ein Vielfaches." - "Du könntest mich jedoch erst einmal fragen, bevor du mich mit einbeziehst." erwiderte die Frau darauf, während jedoch ein leises Lächeln ihren Worten die klirrende Kälte nahm.

Janoko
10.07.2014, 02:28
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia lächelte schief, als sie ihm aufhalf. "Was dich getroffen hat? Nun, wäre der Thorwaler nicht aus meiner Schlagbahn gesprungen hätte dich gar nichts getroffen.", meinte sie um etwas davon ab zu lenken, das sie ihm grade fast die Schulter gebrochen hatte. Das sie für mindestens einen Knochenbruch verantwortlich war, war ihr klar, aber in dieser Rauferei war das ganze doch erlaubt, oder? Das Shaya grade mit purer Stimm gewalt die ganzen Männer dazu gebracht hatte wieder aufzuhören, beeindruckte die Tulamiedin dann auch. Jedoch war es die Stimme der Frau, die sich als Alari vorstellte, die sie hellhörig werden ließ - genauso die Tatsache, das sie ihre Kapuze immer noch nicht abgesetzt hatte. Jedoch war es Asleifs Betagen ihr gegenüber, das schließlich den wunderlichen Ausdruck in einen fragenden verwandelte, dennoch verließ kein Wort ihre Lippen, sondern sie besah sich, wer sonst noch alles bei ihnen stand - neben der Elfe, deren Augen strahlend blau waren, war noch eine andere Gestalt bei ihnen stehen geblieben. Auch diese Frau war hoch gewachsen, allerdings war ihre Gestalt fülliger als die der Elfe. Das blonde Haar, das kurz nach den Schulterblättern aufhörte, fiel in sanften Bächen von ihrem Haupt. Die braunen Augen blickten fest und immer noch voller Leidenschaft auf die Anwesenden, als ob sie die Unterbrechung der Keilerei als unliebsame tatsache hinnehmen musste, aber Cylithia konnte sich auch irren. Erst der Armreif der Frau ließ sie die Stirnrunzeln. Etwas an dem stirilisierten Band ließ die Maga grübeln.

Ironhide
10.07.2014, 18:14
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza wusste gar nicht, wie ihm geschah denn Dankbarkeit, die er doch irgendwie erwartet hatte und seis nur durch eine kurze Geste, sah anders aus, als Niedergeschlagen zu werden. 'Die spinnt doch!', schoss es ihm durch den Kopf als er auf den Boden kniete und sich überlegte, was er nun tun sollte. Er war zusammen gesackt, nach ihrem Schlag. Die Luft war ihm weggebleiben, denn er war nun so gar nicht darauf vorbereitet gewesen. Ob er dann aber Glück hatte, oder ob es nur Zufall war das Shaya in genau dem Moment zur Tür rein schritt und für Ruhe sorgte, konnte Elza nicht sagen. Ob seine kleine, Idee überhaupt gelungen wäre, stand nun in den Sternen.
Er rappelte sich wieder auf, warf einen halbherzigen und doch sehr Missmutigen Blick in die Richtung der Frau, die ihn auf die Bretter geschickt hatte. "So bedankt man sich neuerdings für Hilfe... sehr aufschlussreich.", murmelte der Adlige vor sich hin. Für den Moment war es ihm egal ob sie ihn verstand oder nicht. Es war selten, doch das nagte sehr an seinem Stolz. Nicht das er niedergeschlagen wurde, auch nicht das es eine Frau getan hatte, sondern das er sich wie ein dummer Junge vorkam, der glaubte etwas Gutes getan zu haben und dann dafür bestraft wurde. Elza war sich sicher, das er sich damit zum Gespött der Anwesenden gemacht hatte. Aber das war etwas, worum er sich später einen Kopf machen konnte.
Irgendwer bot Elza eine Hand an, jemanden den er nicht kannte. Elza aber schlug das Angebot aus, denn ihm war nun gar nicht danach, sich mit den Leuten noch abzugeben, die auf seine Gefährten losgegangen waren. Er war für den Moment bedient und daher war es wohl auch gut, das sein Schwert noch auf dem Bett in seinem Zimmer lag.

Eigentlich wollte er hier wieder verschwinden, endlich sein Bad genießen. Selbst der Hunger war ihm nach dieser 'Lektion' vergangen. Er fühlte sich sichtlich unwohl irgendwie fehl am Platze. Solche Gefühle hatte Elza das letzte mal gehabt, als er seinen Vater und seinen Bruder kurz vor seiner Abreise das letzte mal sah. Er wischte das Bild aber sofort wieder aus seinem Kopf, denn die Gedanken daran verfinsterten seine Stimmung nur noch mehr. Er sah sich die Frau nochmal genauer an und was ihm vorher auch schon aufgefallen war, bestätigte sich nun nur noch. Ihr Kleidung hatte ihn darauf schließen lassen, das sie eine Geweihte war. Nun sah er auch ihren Ring, was seine Vermutung eigentlich nur noch bestätigte. Eine Geweihte. Rahja-Geweihte, wenn es ihn nun nicht täuschte. Seine Stimmung änderte sich erst, als die ihm noch unbekannte Frau sprach - zumindest etwas. So eine Stimme hatte Elza noch nie gehört. Nicht einfach nur gesprochene Worte, nein es war eindringlicher doch genau beschreiben konnte er es nicht. Er konzentrierte sich auf die Worte, war er nun doch neugierig geworden, was es zu sagen gab.

Yijare
11.07.2014, 00:24
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Der Fremdländer schien nicht sonderlich erfreut darüber, das ich ihm einen Kinnharken verpasst hatte - nun wäre über einen Kinnharken schon erfreut? Aber er war hier in Thorwal und in Thorwal gab man nichts darauf wer wem half - außer man kannte sich, und ich kannte ihn nicht wirklich. Außerdem war seine Deckung völlig offen gewesen und ich hatte nur Ausgenutzt was auch jeder andere Ausgenutzt hätte. Da er sich aber schon von mir entfernte - mit einer Laune die ich nicht ein ordnen konnte, dann sprach aber die Elfe, die ich nun als solches erkannte - dieser Nachhall der Stimme, das konnte nur eine Vertreterin des schönen Volkes sein. Doch der Name Phileasson, der gefallen war, machte mich Neugieriger, als der Rest - ich hatte zwar eine Vision über die des spitzohrigen Volkes, aber wenn dies wirklich der Asleif "Foggwulf" Phileasson war, dann musste ich das jetzt erstmal erfragen, immerhin hatte ich dann die Ehre gehabt mit dem Güldenlandfahrer zu kämpfen - mit oder gegen ihn war dabei nicht teil der Angelegenheit. So setze ich einige Schritte auf ihn zu und wartete nicht ab, ob die Elfe fort fuhr - sie hatte mehr Zeit als alle anderen im Raum zusammen. "Ihr seid der Foggwulf?!", fragte ich verblüfft, "Was macht ihr denn in Olport? ich dachte ihr würdet in Thorwal eine Wettfahrt gegen den Blender bestreiten wollen?", während ich mit ihm sprach wanderte mein Blick über die anderen Anwesenden - neben der Hochgewachsenen Elfenfrau war da noch eine andere, kleinere Frau mit braunen Haaren, die besorgt zu einem dunkel haarigen mann neben sich schaut, der Sich seine Schulter hält - wohl nicht ganz so gut aus der kleinen Partie heraus gekommen. Der Horasier hatte sich neben einem Berg von Mann gestellt, den ich schon vorher als Fjarninger ausmachen konnte, doch daneben stand ein... ja was war der Mann? ich konnte ihn nicht einordnen - die dunkle haut sah irgendwie so fremd aus, das ich ihn nicht für einen menschen hielt - er war vermutlich eine Spezies die ich noch nie gesehen hatte - oder die nur noch nie hier oben gewesen war und mir daher nicht mal etwas sagte.

Rosered_Strauss
12.07.2014, 18:10
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls Phileasson hörte, wie Ilra nicht mehr an sich halten konnte, konnte er sich ein Grinsen nicht verkneifen. "Ja, man nennt mich auch den 'Foggwulf', Euer Gnaden. Aber nun kennt Ihr meinen Namen, aber ich den Eurigen nicht - findet ihr nicht, dass man daran etwas ändern sollte?" Während ihr Kapitän sprach, hatte Safir sein Gleichgewicht wieder gefunden. Zwischen Cylithia und Ynu stand er an eine Stuhllehne gelehnt und lauschte der Konversation. Bevor die blonde Frau jedoch erneut mit einem Schwall Fragen aufwarten konnte, meinte er: "Ja, wir sind auf der Wettfahrt, ganz recht. Was unseren Zwischenstopp hier angeht - nun, das ist dem 'Blender' und mehr noch einem dreimal verfluchten Sturm zu verdanken... auch wenn der 'Foggwulf' natürlich seinen Ruf nicht zu Unrecht geniesst." Sein natürliches Misstrauen brachte ihn dazu, die Frau ganz genau zu mustern, welche sich nun zu ihnen gesellt hatte. Schon auf den ersten Blick konnte man feststellen, dass sie eine Schönheit war - und für den Südländer eine umso exotischere, hatte sie doch eine hellere Haut wie auch blondes Haar. Schnell konnte er die Insignien der Rahja- Geweihtenschaft ausmachen, welche sie als Priesterin der Heiteren identifizierte - doch auch das konnte Tarnung sein. Vielleicht war er paranoid, aber nach seiner Erfahrung war ein wenig Paranoia wesentlich besser als im Endeffekt das Nachsehen zu haben. Von den Anwesenden kannte ihn jedoch nur die Maga lange genug, um dies in seinen Zügen lesen zu können - sein Misstrauen war nach aussen hin nicht zu sehen, getarnt durch eine ungehaltene, wenngleich auch neugierige Miene.

Ynu unterdessen, der das Ziel von Ilras Aufmerksamkeit war, war selbige etwas unangenehm. Schnell zog er seine Kapuze wieder auf, die die bronzefarbene Haut mit den etlichen, verschlungenen Tätowierungen verdeckte. Raluf hingegen war da einfacher gestrickt. Nachdem er seine Meinung über ihr Aussehen mit einem langgezogenen Pfiff zum Ausdruck gebracht hatte, hatte er sich wieder zu ihrem Tisch begeben und bereits für den gesamten Tisch eine Runde bestellt. Auch Ohm, der den Kämpfen durch sein hohes Alter zum Glück entgangen war, gesellte sich bald schon zu ihm, während auch der Waldmensch nicht lange auf sich warten liess. Als nächstes machte sich Alari bemerkbar. "Steh hier nicht herum und gaffe wie ein Kind, Mädchen. Setz dich hin, trink einen Schluck von diesem Gesöff, was euch talas so schmeckt, und dann fang an, dir von der Seele zu reden - Fragen stellen sich weder von alleine noch im Stehen in einem Gasthaus." Nach diesen direkten Worten, die in doppelt harter Stimme Gefrierbrand gleich über Ilra hinein gebrochen waren, wandte sie sich um und setzte sich, wobei sie Asleif auf einen Platz neben sich wies und Ilra auf den Platz neben sich verwies. Ihr Blick wie auch ihre Körpersprache liessen keinen Zweifel daran, dass sie darauf bestand. Somit setzten sie sich bald alle an den großen Tisch, um sich vor einem Krug Met wieder zu finden - was Safir ein Seufzen entlockte, denn egal, wie oft er es Raluf erklärte, er würde es wohl nie verstehen. Dezent schob er den Krug von sich, während sich sein Blick auf die beiden Frauen richtete, die neu in der ansonsten bekannten Runde waren. Alari zog nun endlich ihre Kapuze vom Kopf, als sich bald darauf das Essen ankündigte - scheinbar war die 'Tarnung' für sie nicht derart wichtig, als dass sie sich dadurch beim Mahl behindern lassen würde. Als Safir ihr Antlitz erblickte, schnappte er unwillkürlich nach Luft - denn ein solches Gesicht hatte er noch nie gesehen.

Waren Cyli wie auch Ilra als bedeutend schöner als der Durchschnitt anzusehen, so war Alari durch ihre schiere Exotik ein anderer Maßstab. Ihr Gesicht - wie auch ihre ganze Haut, die man erspähen konnte - war vollkommen ohne jeden Makel. Ihr schwarzes Haar wurde durch geflochtene Zöpfe und Schmuck aus Mammuton im Zaum gehalten, doch war es lang genug, dass es ihr sicherlich bis zur Taille reichte. Ihr Gesicht war lang, schmal und überderisch elegant, mit schräg abstehenden, großen Augen. Diese Eisblauen Augen schienen über eine eigene Leuchtkraft zu verfügen (und es war garantiert nicht nur seine Einbildung - ihre Augen leuchteten durch ihr Dasein als Fey tatsächlich leicht) und blickten mit der Wärme von Eissplittern in die Runde - ein kalter, harter Blick, der einen jeden gefühlsneutral beurteilte. Mit am fremdartigsten waren jedoch vor Allem zweierlei Dinge: die Ohren und ihr Gebaren. Erstere unterschieden sich von der Form und der Länge nach von denen Cylis, waren gar gar nicht zu vergleichen. Ihr Gebaren jedoch unterschied sie am meisten von den Versammelten - es wies sie aus als jemanden, der es gewohnt war, tagtäglich einen Kampf ums nackte Überleben gegen den Unerbittlichsten Feind zu führen, den man sich vorstellen konnte. Eine harte Rationalität und Gefühlskälte waren davon die Folge, welche im krassen Gegenzug zu ihrem sehr ansehnlichen Äusseren stand. Ohne es bewusst wahrzunehmen, hatte sich Safir halb erhoben, als er sie unverhüllt sah - doch ein eisiger Blick brachte ihn dazu, inne zu halten und sich wieder zu setzen. Betont gelassen griff er nach seinem Becher - doch ganz verbergen konnte er das Zittern seiner Hände nicht. Mühsam erinnerte er sich an Cylis Reaktion, die er einmal provoziert hatte - und dennoch hatte er nicht an sich halten können. Sich wieder von ihm abwendend, wandte sich Alari an die etwas schüchtern wirkende Rahjani an ihrer Seite. "Also, Mädchen? Was gibt es?"

Yijare
12.07.2014, 23:02
http://yijare.lemrith.net/ilra.pngAlari war einschüchternd, aber was hatte i anderes von einer Vertreterin der Langohren zu erwarten? Seufzend ließ ich mich neben der Fey nieder und blickte kurz in die Runde und auf den Metbecher, der mit einem Schwung vor mich gestellt wurde. Seufzend blicke ich auf den Inhalt und zucke leicht zusammen, als die Elfe neben mir das Wort mit eisiger Kälte wieder an mich richtet, als sei meine Frage für die Grund zu Annahme gewesen, das ich mehr wissen wollte. Doch mein blick wandert kurz zu dem Tulamiden - der sich halb von seinem Platz erhoben hatte, ehe Alari ihn mit einem Blick wieder zum sitzen zwang. "Mein Name ist Ilra.", meinte ich kurz in die Runde, ehe ich mir einen Ruck geben muss, war mein Name doch aufschließend dafür, dass ich nicht ganz Mensch war. - Etwas was man mir öfters vorgehalten hatte, etwas was man mir nach getragen hatte, ein Schandfleck für meine Mutter und mein Vater war von dannen gezogen - wo dieser nun war, war mir einerlei, aber sein Sohn, mein Halbbruder, war der erste Elf, den ich wirklich sehen sollte. Das dieser sein Dasein inzwischen bei Boron fristete... Ich holte nochmal Luft. "Ilra Seelenweber" und ich blickte kurz durch die Runde - keiner schien das als Anmaßung oder ähnliches zu verstehen.

"Warum ich auf euch zu getreten bin, nunja, es ist nicht alle tage, das ein so berühmter Seefahrer die Fäuste in das Gesicht eines anderen schlägt.", kichere ich verhalten und blicke dabei zu Phileasson ehe ich etwas ernster werde. "Ich bin dennoch nicht ganz ohne Grund hier. Man sagte mir ich muss jemanden suchen, der eisblaue Augen habe, den es würden Dinge geschehen, die diese Person betreffen würden.", dabei lasse ich meinen Blick auf den Tulamiden ruhen, dessen Miene wie ein Spiegelbild der Elfe zu sein scheint, nur das sie diese Sache viel länger geübt hatte. Vermutlich hat sie das ganze länger praktiziert, als die Zeit die vergangen ist, seit Tsa ihm das Leben schenkte.

Janoko
12.07.2014, 23:12
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia seufzte. Raluf hatte es mit seiner Mettrinkerei. Das Weder der Ohm, noch Faenwolf oder gar Asleif nein dagegen sagten, war ihr klar, aber leider ging es nicht nach ihrem Geschmack. Das kurze Zucken in Safirs Gesicht ließ sie die Augenbrauen fragend heben, immerhin hießt dass, das er etwas hier nicht mochte oder gar an etwas dachte, was nicht ganz dem rechten Spiel angehörte. Als er jedoch anstalten machte aufzustehen - vermutlich der Elfe wegen, die auch Cylithias Aufmerksamkeit für eine ganze Weile hatte - bis die Rahjageweihte zu sprechen begann. Sie schien eingeschüchtert von Alaris Verhalten und es war ihr nicht zu verdenken, denn auch mir machte dieser aalglatte Blick Angst. Und die Augen, die leicht mandelförmig waren und schief... abstanden, waren kein indiz für eine nette Persönlichkeit, doch etwas schien sich in meiner Erinnerung zu regen - "Du hast uns schonmal von ihr Erzählt, Asleif!", meinte Cylithia dann und lächelte schief, immerhin hatte sie ohne 'Erlaubnis' der Elfe geredet, vond er sie ihre Aufmerksamkeit mit gewalt abwenden musste. Und selbst dann war es schwer diese nicht wieder zu dieser wandern zu lassen.

Rosered_Strauss
13.07.2014, 00:11
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngBei den Worten Ilras lupfte Alari noch nicht einmal eine Augenbraue - mit unveränderter Mimik starrte sie die blonde Frau an, die gerade ihre Frage beantwortete. Erst nach einigen Augenblicken angespannter Stille schnaubt sie und wendet sich ab, um wieder in die Runde zu sehen. "Du machst einen Fehler, Mädchen. Schenke dein Vertrauen nicht dem, was andere dir sagen - schenke dem Vertrauen, was du für das Richtige hältst. Wenn du dich nur an andere klammerst, gibst du dich selbst auf." meinte sie mit abschätzenden Blick auf die Tätowierung, die sie als Geweihte der Rahja auswies. Nach diesen Worten, die mit der Herzlichkeit der nördlichen Gletscher gesprochen wurde, durchbrach Phileasson das Schweigen. "Ihr habt Glück, Euer Gnaden - Sie scheint Euch sympathisch zu finden. Ansonsten hätten ihre Worte euch wohl das Herz gefrieren lassen, und Rat hätte Sie Euch wohl auch keinen erteilen wollen." Er lachte, als er den Krug wieder auf den Tisch stelle - während so manch anderer sich unwillkürlich fragte, wie weit diese Worte überhaupt übertrieben sein mochten. "Und um Eure Frage zu beantworten, Adepta - fürwahr, dies ist sie." - "Sag bloß, du hast aus dem Nähkästchen geplaudert." meinte die Firnelfe daraufhin trocken und beinahe anklagend, was der Thorwaler doch nur mit einem Grinsen quittierte. Für den Bruchteil einer Sekunde zuckten ihre Mundwinkel nach oben, was ihre Züge aufhellte - doch so schnell diese Regung gekommen war, desto schnell war sie wieder verschwunden. Es war nun Safir, der anschliessend das Wort ergriff. "... und diese Suche führt Euch zu uns? Blaue Augen sollten so selten ja eigentlich nicht sein - es sei denn..." meinte er und liess seinen Blick kurz zu Alari schweifen. Fürwahr, solche Augen konnte es nur einmal geben - zumindest für ihn, der er nie einen anderen Vertreter des schönen Volkes gesehen hatte. Er wollte gerade mit seinem angeschlagenen Arm nach seinem Krug greifen, um diesen zumindest anstandshalber in der Nähe zu behalten, als ein sengender Schmerz ihn durchfuhr - Cyli hatte ihm den Arm wohl wirklich angebrochen. Nach aussen hin zeigte er davon jedoch nichts, und legte betont ruhig die Hand auf die Tischplatte.

Yijare
13.07.2014, 01:22
http://yijare.lemrith.net/ilra.png "In der Tat sind blaue Augen keine Seltenheit, Herr Fremdländer, aber diese Art der Augen, nun ich würde sagen, sie ist einzigartig, da ich sie...", ich stocke und schließe die Augen einen Moment, ".. gesehen habe, bevor ich die Person zu der sie gehören gesehen habe." ich schlucke und greife nach dem Krug, den ich mit einem Ansatz hinunter spüle und damit anscheinend die Aufmerksamkeit des Berges von Mann auf mich zog. "Wie dem auch sei, die Heitere sah einige Dinge passieren, die mit dieser Person zu tun gehabt haben." Seufzend blicke ich in den Krug der natürlich leer ist. "Yorlbert, bei Travia, bekommt man hier nicht mal mehr nachgeschenkt?", brülle ich zur Theke herüber und gebe keinen deut darauf, wie das vielleicht aufgefasst werden wird. "Rahja gab mir einen Auftrag und ich werde diesen zu ihrer Zufriedenheit ausführen.", murmle ich dann zu mir selber und warte darauf das ich mehr Met bekomme - ich musste den Fremden nun nicht alles erzählen, immerhin hatte sich bis auf die Fey - und dem Foggwulf noch niemand vorgestellt, nur die andere Frau, war mit ihrem Titel angesprochen worden - also hatten wir eine Magierin in unserem Kreis. Etwas mulmig wird mir dann doch zu mute - Magier oder Magie war etwas, das mir schon seit frühster Kindheit Probleme und schlaflose Nächte bereitet hatte.

Rosered_Strauss
13.07.2014, 01:43
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.png"Verzeiht..." meinte wie aus dem Nichts Ohm, "... wir hatten alle einen langen, anstrengenden Tag hinter uns - zusammen mit der kleinen Rauferei scheint uns das Sprache und Manieren verschlagen zu haben. Ich bin Ohm Follker, Skalde von Berufung." - "Und ich bin Raluf, den man auch 'den Kühnen' ruft." polterte der Fjarninger gleich hintendrein, schlug sich zur Verdeutlichung seiner Worte gegen die massive Brust und grinste breit. "Und der Stumme da neben mir nennt sich Ynu, aber die Mannschaft ruft ihn meist einfach 'den Moha'." Der so angesprochene nickte kurz zum Gruß, während er nur ein leises "Hallo." von sich gab. "Charmant..." murmelte Safir, während er Raluf erneut mit einem strafenden Blick betrachtete, den dieser allerdings nicht mitbekam. Mit einem Seufzer fuhr er fort. "Ihr könnt mich Safir nennen, auch 'al-yeshinnah' geheissen. Meines Zeichens bin ich Wundheiler..." - "Und Schwertgeselle!" - "... und Schwertgeselle. Danke, Raluf." meinte er, von Minute zu Minute reizbarer dem Hünen gegenüber. "Der Mann, der dort gerade an die Theke gegangen ist, um sich Nachschub zu holen, hört auf den Namen Feanwulf. Was den Rest angeht..." begann er und liess seine Worte ausklingen, um ihnen Gelegenheit zu bieten, das Wort an sich zu nehmen.

Janoko
13.07.2014, 03:58
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia musste schmunzeln als die Rahja Geweihte lautstark nach mehr trinkbarem verlangte - sie passte in das Bild, das sie von den Geweihten ihres Schlages hatte. Da sich niemand dazu berufen fühlte, Safir's Ausführungen weiter zu reden begann Cylithia - allerdings indem sie siche rst in Tulamidya an ihn wandte. "Versuch es gar nicht erst, oder ich brech dir wirklich was" - der knurrende Unterton verriet, das sie seinen neuerlichen Versuch zu verschleiern was er war meinte, ehe sie sich an die Geweihte wandte und sich somit ihr und gleichzeitig auch Alari vorstellt. "Nun, ich heiße Cylithia und mit, wie man unschwer erkennen kann, Maga.", Ein flüchtiges lächeln huschte über ihr Gesicht, war die Abfälligkeit der Elfe in ihrem Blick förmlich spürbar. Cylithia verstand diese nicht ganz, aber ließ es auf sich beruhen.
Sie hatte Safir noch etwas zu beichten - wie sie in der lage gewesen war ihm einen solchen Schlag zu verpassen und das sie sich nicht unbedingt ganz an die regeln gehalten hatte - aber neben Elza und den beiden Geweihten war keiner in der nähe der ihr hätte gefährlich werden können deswegen - so glaubte sie jedenfalls.

Ironhide
13.07.2014, 10:17
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza war eigentlich noch immer zu geknickt, als das er auch nur hier sein wollte. Den Krug mit Met hatte er nur abschätzig bei seite geschoben, was sogar Raluf verstand. Sein Krug blieb unangetastet. Das Elza aber nicht einfach aufstand und ging lag wiederrum an seiner Erziehung und an seinem Stand. Es war dahernicht nur die Höfflichkeit die ihm Gebot, seinen Platz nicht zu verlassen. Aber auch die Neugier hielt ihn hier, war der Adlige doch darauf aus, mehr von dieser Alari zu erfahren. Er war nicht weniger beeindruckt von ihr, als die anderen. Doch hatte er einen kleinen Vorteil. Er hatte sowas oft erlebt, bis er von zu Hause fort ging. Ähnliche Auftritte war er von seinem Vater gewöhnt, wenngleich dieser doch lange nicht so Eindruck hinterließ, wie es Alari tat. Elza konnte seinen kleinen Vorteil daher nutzen und war etwas gefasster als zumindest Safir. Er hatte eigentlich nicht vor, zu reden, lauschte doch mehr dem Gespräch und zog seine eigenen Schlüsse daraus, doch erneut musste er seinen Vorsatz brechen.
Wieder konnte er nicht anders, als der Aufforderung Safirs nachzukommen, sich doch selbst vorzustellen.
Mit einer Angedeutenden Verneigung ergriff nun Elza das Wort: "Ich bin Elza du Metuant, zweiter Sohn des Barons Hakaan du Metuant aus Arivor." An der Stimme von Elza merkte man deutlich, das er nicht der besten Laune war. Ilras Bemerkungen, ihr kichern und das laute rufen nach noch mehr Met besserten seine Meinung von ihr nicht wirklich und verfinserten seine Laune nur noch mehr. 'Und ihr wollte ich zur Hilfe eilen. Elza, was bist du doch ein dummes Kind!', schlate die Stimme seines Vaters in seinem Kopf wieder. Elza schob auch diese Gedanken schnellsten bei Seite.

Doch irgendwie hofft er, das diese Runde schnell vorbei sein würde. Zwar nahm er jedes Wort auf - auch das Safir asl Schwertgeselle vorgestellt wurde und dies umgehend bestätigte sowie das Cylithia sich als Maga vorstellte, trotz der Anwesenheit des Zwerges - doch er wollte schnell hier weg und seine Ruhe haben für den Abend. Die meiste Zeit aber blickte er dabei zwischen Alari und Ilra hin und her. Erstere war eine Erscheinung, die er so noch nie gesehen hatte, vor allem ihre Augen waren fesselnd, was ihre sonstige Erscheinung aber nicht weniger ansehnlich machte. Die Rahja Geweihte war auch eine Schönheit, wie Elza fand. So unsympahtisch er sie aufgrund der Vorfälle und ihren Äusserungen fand, so sehr fesselte sie ihn dann doch mit ihrem restlichen Auftreten. Elza beschloss, das es genügen müsste, sich vorzustellen. Ihm war einfach nicht nach reden.

Survivor
13.07.2014, 13:36
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Die Schlägerei war zu Ende und alles war wieder wie vorher...naja fast, ein paar Tische und Stühle waren nicht mehr da und etliche blaue Veilchen zierten das ein oder andere Gesicht so wie die Oberarme der Anwesenden. Alles in allem eine ganz vergnügliche Runde und mit unter hätte dies auch ein ganz guter Abend werden können. Wäre da nicht die Enthüllung über die große unbekannte Gestalt gewesen. „Eine Elfe...hmpf.“ Auch wenn man schon lange keine mehr von ihrem Volke gesehen hatte, so dachte sich Balrog seinen Teil zu dieser Sache und anders als beim Rest, lies ihn der Anblick dieses ach so schönen Wesens kalt. Genauso kalt wie ihre Augen zu sein schienen und so kam es das als die ersten sich der neuen Geweihten vorstellten, das der Zwerg seinen Met-Krug ansetzte und wie die Geweihte in einem Zug austrank. Doch er bestellte keinen neuen Trunk, sondern stand stattdessen einfach auf und verließ den Tisch. Es kam nun an ihn die Reihe sich vorzustellen, doch das interessierte ihn nicht. Auch nicht was der Rest der Versammelten von diesem Verhalten denken mochte
„Herr Zwerg...“ hielt ihn ihr Kapitän auf „Wollt ihr euch nicht erst noch vorstellen bevor ihr euch zu Ruhe legt?“ Da der Angroscho gerade neben dem Tresen stand, stellte er zunächst einmal den Krug ab. Dann atmete er noch einmal tief durch und wandte sich dann um. Jedoch nur halb und mit dem Kopf, nicht einmal mit dem Oberkörper.
„Nein...“ war die kurze und schlichte Antwort ehe er seinen Kopf wieder nach vorne wand.
„Wem oder was ich mich vorstelle, bleibt allein meine Angelegenheit, das erklärte ich euch bereits zu Beginn unserer Reise. Über eben diese Reise werde ich nun nachdenken müssen, den solange wie diese dauern wird, müsste ich mit eurer neuen Begleiterin auskommen.“ Balrog machte eine kurze Sekunde Pause in denen er nachdachte.
„Ich war auf vieles vorbereitet...Kämpfe, Gefahren, langweilige und eintönige Tage, die See und auch mit der Tatsache eine Maga an Bord zu haben kam ich irgendwie klar...wenn auch mit Bedenken.
Doch eine Elfe? Das wird schwierig...“
„Warum?“ kam die Frage in seinem Rücken „Das Fragt ihr wirklich Kapitän? Wegen dem Misstrauen das mein Volk dem ihren auch nach Jahrhunderten entgegen bringt, von den Vorurteilen die beiden Völker übereinander haben mal ganz zu schweigen. Also lassen wir das...ich werde darüber schlafen und wenn ich zu dem Schluss gekommen bin das ich damit aus komme, ohne andere und euch zu belasten, will ich mich entschuldigen und vorstellen. Sollten sich aber unsere Wege morgen trennen, so wäre ich auch nichts weiter als eine Unbekannte Person unter vielen auf dieser Welt.
So gehabt euch den wohl und schlaft gut, die Reparatur wird anstrengend...körperlich wie vielleicht auch geistig.“ Damit ging nun der Zwerg weiter und verschwand in seinem Quartier wo er sich mit offenen Augen und ohne Ruh auf sein Bett legte.

Rosered_Strauss
14.07.2014, 18:51
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir war etwas verblüfft, als der Zwerg sich nach einigen gewählten Worten erhob und von Dannen machte - derartiges Misstrauen hätte er von dem kleinen Mann nicht vermutet. Andererseits zeigte das nur wieder, wie wenig er die Meisten von ihnen eigentlich kannte. Phileasson sah Balrog nach, als er sich zu seiner Schlafstatt aufmachte. "Ihm wird noch einiges bevorstehen..." murmelte er in seinen Bart, eine Feststellung, die die Elfe erneut zum Schmunzeln brachte. "Nun..." mischte sich Safir wieder ein, "... wir haben uns nun mit Euer Gnaden zumindest rudimentär bekannt gemacht. Und Ihr habt uns erzählt, dass Ihr die Dame Alari gesehen habt? Nun, das klingt..." - "Safir. Sie ist eine Priesterin. Wenn sie es sagt, dann wird es so gewesen sein." warf Asleif ernst ein. Auch Shaya nickte bekräftigend, auch wenn sie die Aufmachung der Rahjani kritisch begutachtete - was nicht verwunderlich war, bedachte man die unterschiedlichen Ansichten der beiden Kirchen, wenngleich sie nach Aussen hin natürlich gut miteinander auskamen. "Natürlich. Dem füge ich mich." meinte der Schwertgeselle, der seinem Kapitän nicht widersprechen wollte - letzten Endes war es seine Entscheidung. Und es war die Seinige, ein wachsames Auge auf sie zu werfen. Der Thorwaler wandte sich nach dieser kurzen Zurechtweisung wieder Ilra zu. "Wenn Ihr glaubt, mit Alari die Person gefunden zu haben, nach der ihr gesucht habt, dann vermute ich einmal, dass es Euch danach beliebt, sie zu begleiten? Wenn Ihr schon von der Zukunft spracht?"

Bei diesen Worten wirkte Raluf etwas verblüfft. "Kapitän - Ihr denkt doch nicht etwa daran, diese zierliche..." - "Was ich denke, Raluf, werde ich Euch mitteilen oder eben nicht. Aber ja - wenn Sie tatsächlich der Meinung ist, das dies der Wille der Götter ist, werde ich mich dem nicht entgegenstellen. Denn so weit ich das beurteilen kann, ist sie sich dessen sicher. Also, Euer Gnaden - wenn Ihr der Auffassung seid, dass Euch Euer Weg zu Alari hin führt, dann habt Ihr meine Erlaubnis, an Bord der Seeadler mit zu reisen, solange auch meine Freundin hier an unserer Seite verbleibt. Ich muss Euch jedoch, so offenkundig es auch sein mag, warnen - denn diese Reise wird alles andere als Einfach. Schlaft am Besten erst einmal eine Nacht darüber - denn dies ist keine Entscheidung, die Ihr so einfach über das Knie brechen solltet." - "Da gäbe es noch etwas, Asleif." meldete sich Safir wieder zu Wort. "Ich würde es für eine gute Idee halten, wenn wir den Halt hier in... Olport? ... dazu nutzen, mit einander etwas besser vertraut zu werden. Im Moment wissen wir alle noch recht wenig voneinander - mit der Einen oder Anderen Ausnahme vielleicht - und auf lange Sicht dürfte uns das nicht unbedingt nützen." Phileasson hörte sich die Worte an, nickte nachdenklich und sah anschliessend zu jedem Einzelnen in die Runde. "Was denkt Ihr? Ich halte den Vorschlag für durchaus sinnvoll. Da wir ohnehin den einen oder anderen Tag hier verbringen müssen..."

So, ihr könnt bei Bedarf noch nen Post setzen, in dem ihr auf den Vorschlag antwortet, evtl. die Neue Situation (für Ilra und Balrog dürfe es ja am meisten nachzudenken geben) rekapituliert und euren Char ins Bett gehen lasst. Alternativ könnte Ilra natürlich auch gleich sagen, dass sie mit von der Partie ist (ist doch immerhin die Seeadler =P) - und wir können (wenn ihr wollt) das Gespräch zum besser kennenlernen gleich beginnen. Es liegt bei Euch.

Yijare
14.07.2014, 19:18
http://yijare.lemrith.net/ilra.png "Nun, dann liegt es ganz an ihr, ob ich an Bord gehen werde - oder nicht.", meine ich langsam und blicke kurz zu Shaya, die mich abschätzend anblickt. seufzend blicke ich kurz in die Runde und nehme den neuen Metkrug von dem mann namens Faenwolf an. "Nun Raluf, ich denke, wir können das auf gute, alte, Thorwalsche Art lösen - wir trinken und wenn du, ich nehm mir jetzt raus, dich zu duzen, darfst du übrigens auch, am Boden liegst, werde ich deine Münzen für den Trunk zum bezahlen nutzen, wie wärs?", ein leicht fies grinsen huscht über meine Züge. "Auch der Rest sei eingeladen dazu", füge ich an und blicke in die Restliche Runde, wobei mir der Abgang des Zwerges doch ein wenig komisch vorkommt. "Nun, wollen wir doch mal eure Trinkfestigkeit prüfen, Foggwulf. Ihr auch, Safir, Cylithi... a? Und Elza, ich würde doch gerne einen Wiedergutmachungstrunk mit euch stürzen."

Ironhide
14.07.2014, 20:32
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
So langsam wurde es Elza zu bunt. Nun hatte er schon genannt wer er war und diese Person - so ansehnlich sie auch war - immer noch nicht den Anstand eine vernünftige Entschuldigung hervor zu bringen? Ihm war durchaus bewusst, das er hier nicht zu Hause war und die Sitten und Bräuche verschieden waren. Aber selbst bei der bunt gemischten Runde schafte es die Geweihte immer noch nicht, sich darüber im klaren zu sein, das es Leute gibt, die eine andere Sicht der Dinge hatten.
Dennoch ließ Elza es Zähneknirschend zu, beschloss aber auch, das er zu einer anderen Stunde ihr nochmal etwas dazu sagen würde. Nun war aber nicht der richtige Zeitpunkt, denn es schien hier mehr der Drang zu herrschen, sich volllaufen zu lassen. Wohin das führte, hatte man eben schon gesehen. Dem Adligen hingegen war das eben schon genug gewesen, warum sein Unverständnis darüber nun nur noch stieg. Er war wohl doch zu sehr geprägt von anderen Sitten, die man hier so gar nicht befürworten zu schien. Er war noch nie in Thorwal und außer Geschichten war das eine der wenigen Situationen, wo er die Kultur nun miterleben konnte.

Diesmal war es ein Teil, der ihm nicht passte.

Er hatte schon den ersten Krug recht auffällig und mit einer gewissen Abschätzung beiseite geschoben. Gut möglich das Ilra das nicht gesehen hatte, doch nun nochmals auf einen Krug - und sei es zur Wiedergutmachung - eingeladen zu werden, schien ihm etwas höhnisch zu sein. Sah man doch das noch immer ein Krug randvoll neben ihm stand. Elza dämmert so langsam, das es hier normal zu sein schien, das man alles einfach ertränkte und dann war es erledigt. Er mochte das nicht, aber hatte schon den Entschluss gefasst, sich diesem zu fügen. Er knirschte nur ein "Von mir aus..." hervor und schaute immer noch ohne ein Lächeln drein. Er machte keinen Hel daraus, das ihn etwas wurmte, mehr als es ihm vielleicht auch selbst lieb war. Sicherlich würde es auf Unverständnis stoßen, würde er versuchen sich zu erklären. Aber auch weil es hier niemanden etwas anging, ließ er es sein. Aber nach kurzem Überlegen fügte er dann noch an. "Aber wenn schon, dann doch bitte einen Apfelwein für mich, sofern euch meine Wahl recht ist. Ansonsten muss ich euer Angebot nämlich ausschlagen, da mir dieses Gebräu hier nicht geeignet schient um mit jemanden anzustoßen, außer man möchte den nächsten Tag aufwachen, als sein man von Rondra persönlich niedergestreckt worden."Nachdem Elza ausgesprochen hatte, war er sich nicht mehr so im klaren darüber, ob das nun eine Beleidigung in irgendeine oder mehrere Richtungen war, oder ob er damit doch nur wieder untermauerte, dass das Zechen nicht das war was er gut konnte.
Ein besseres Kennenlernen, was ja vorgeschlagen wurde, war zumindest für den hetugen Tag nicht mehr in Elzas Interesse.

Janoko
15.07.2014, 00:38
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia hatte ihren Krug abgestellt und langte ohne Frage nach Safirs. Sie wusste, das der Schwertgeselle nicht einmal den Trunk anrühren würde. Etliche versuche, ihn zu mehr als ein wenig Alkoholischem zu bringen, waren gescheitert. "Elza, ich glaube, es wird auch was anderes als Thorwalschen Met hier geben.", sagte sie während sie schon mit großen Schlücken den zweiten Krug leerte - sehr zum verdruß von Safir, wusste er doch, in was diese #besäufnisse' bei seine Begleitung endeten. Jedoch war ihr bissiges "Was?!", weitaus sanfter, als er es in erinnerung hatte - das erste Mal als er sie besoffen gesehen hatte war in der Khôm gewesen und es war nicht gut geendet.

"Ilra? ich hoffe ich hab den namen jetzt richtig ausgesprochen - was führt eine Rahjani an einen Ort, der, soweit ich es sehen konnte, keinen Tempel für die heitere besitzt?"

Rosered_Strauss
15.07.2014, 00:57
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir beäugte kritisch, wie Cyli zu dem ursprünglich für ihn gedachten Krug griff und diesen zu leeren begann. Das machte ihm an sich nichts aus - hatte er doch Askese gelobt - doch er wusste, was seine Gefährtin in angetrunkenem Zustand für Verhaltensweisen an den Tag legte. "Nichts, nichts... lass es dir schmecken." meinte er mit einem gespielt theatralischen Seufzer, für den er einen leichten Tritt gegen das Schienbein kassierte. Diesen hatte er jedoch vorher gesehen und konnte den erlittenen Schaden so minimieren. "Übrigens hat es einen Grund, warum ich nicht herausposaune, welche Profession ich ausübe." brummte er ihr noch auf Tulamidya zu. "Ich werde ihn dir noch einmal darlegen - und wohl auch den Anderen, befürchte ich." Er seufzte erneut, dieses Mal jedoch aus einem anderen Grund. "Heda, Wirt - seine Wohlgeboren möchte gerne einen Apfeilwein oder etwas vergleichbares." rief er gen Tresen, als er sich wieder der kleinen Tischgemeinschaft zuwandte - insbesondere Ilra, der er wohl noch eine Antwort schuldig war. "Ich befürchte, ich muss Euer Angebot ausschlagen. Ich habe meinem Meister geschworen, den meisten weltlichen Genüssen zu entsagen, und ich bemühe mich, seinen Erwartungen gerecht zu werden."

Das provozierte ein Augenrollen Alaris. "Ich werde Euch talas nie verstehen... Nicht den Part mit dem Trinken, den verstehe ich sehr gut. Aber was soll es nützen, sich manches vorzuenthalten, wenn es niemandem schadet? Nur, damit man sich selbst sagen kann 'das hast du gut gemacht?'" Sie schüttelte leicht spöttisch den Kopf, bevor sie sich an die Rahjani wandte. "Und was deine indirekte Frage angeht, Mädchen - es sieht wohl so aus, als würde ich erst einmal mit Asleif fahren. Ob du mitkommst oder nicht ist alleine deine Entscheidung - bilde dir aber nicht ein, dass man im ewigen Eis die Zeit findet, etwas anderes als überleben zu tun." Raluf unterdessen grinste breit und hatte sich bereits den nächsten Krug geholt. "Dann lass mal sehen, was du... Ihr... kannst!" erwiderte er die Herausforderung der Geweihten.

Yijare
15.07.2014, 17:03
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Alari mich mit ihren Eisblauen Augen förmlich vernichten will. "Nun," erwider ich trotzig, "ich werde dort nicht alleine sein", bevor ich mich an Raluf wende und ihn abschätzend ansehe - er scheint ein gestandener Trinker - wie die meisten Thorwaler, oder Fjarninger. "Ich würde meinen, lass mich sehen, was DU kannst", grinse ich von hr zu Ohr und drehe mich in seine richtig, während mein Blick zu Elza wanert, der dem ganzen immer noch ablehnend gegenüber steht - Fremdländer. Allerdings war die Maga sofort dabei, ihre Begleitung, Safir mit namen, jedoch nicht und das schien einen kleinen Disput zwischen beiden herauf zu beschwören. So lagen also die Strippen - wer von beiden nun die Oberhand gewand - es sieht ganz nach der Maga aus, war mir egal - ich hatte ein Wett-trinken zu machen und ich sehe nicht ein, warum ich dem Met nicht fröhnen sollte, nach dieser Haarsträubenden Keilerei - selbst die Travia Geweihte hatte einen Humpen genommen und trank. Nach etlichen Krügen, mochten es drei oder vier sein, verspürte ich den Drang nicht mehr still zu sitzen, sondern zu Tanzen. Aber abseits des Publikums, das ich hier hatte, nein. So war es mir egal, das Ohm etwas brummte weil ich den halben Krug von ihm verschüttete als ich auf den Tisch stieg und anfing zu einem nur für mich vorhandenes Lied zu tanzen - und den ganzen Tisch dafür vereinnahmte.

Janoko
15.07.2014, 17:56
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia musste ihren Krug geschwind aus dem Tanzbereich der Geweihten ziehen, hatte diese doch schon etliche Krüge Met intus - wie eigentlich alle Anwesenden am Tisch, mit Ausnahme von Elza - der immer mehr einem kleinen Bockigen Kind glich, das nicht bekam was seine wohlgeborene Hand haben wollte. Sie schickte sich an, zu Ilra auf den tisch zu steigen, doch es war Safir der sie zurück hielt und sein Blick ließ die Maga leicht zusammen zucken - das letzte Mal hatte er diesen Blick gehabt, als sie nicht mehr wusste, was sie getan hatte, nahcdem sie zu viel getrunken hatte. So lehnte sie sich zu ihm herüber und nahm ihren Krug den sie fast ausgetrunken hatte und führte ihn zu seinem Mund. "Hier, trink auch einen Schluck... bitte.", fügte sie fast schon flehentlich an, ehe sie sich der tanzenden Rahjani zu wendete, der schon der Schweiß auf der Haut stand, was diese aber nicht zu stören schien. "Sach mal Safir... ich kenn zwar dieses al'Kamal... aber... was ist das eigentlich genau?", fragte sie lauter als sie es eigentlich geplant hatte und so mit konnte es der ganze Tisch hören und es war Ynu, der auf der anderen Seite des Tisches saß, der darauf antwortete. "Ja, Safir, sag, was ist das? Schwertgeselle scheint mir doch eine recht... neue... Art des Kampfes zu sein."

Rosered_Strauss
15.07.2014, 18:28
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir war sich nicht sicher, was er von der tanzenden Geweihten halten sollte. Hätte Cyli Anstalten gemacht, dort hinauf zu steigen, würde er sie sofort daran hindern. Aber eine Priesterin...? Gerade, als er diesem Gedanken nachhing, machte besagte Maga Anstalten, ebenfalls auf den Tisch zu steigen. Mit blitzschneller Bewegung packte er sie am Ärmel, sah ihr unverwandt in die Augen und schüttelte langsam und bestimmt den Kopf. Etwas enttäuscht setzte sie sich wieder hin, schob ihm ihren Krug mit eindeutiger, auffordernder Geste hin und stellte anschliessend eine Frage nach seinem Berufszweig, die auch Ynu zu interessieren schien. " 'al'Kamal' ist keine Kampfart - sondern der Name des größten Schwertmeisters des alterwürdigen Fasars, der den Scimshar- Stil begründet hat. Asir i... war mein Lehrmeister und bildete mich zum Schwertgesellen aus - was sowohl den Waffengang in mehreren Facetten wie auch Künste wie die Astrologie, höfisches Betragen oder die Kalligraphie angeht. Was das Schwertgesellentum selbst angeht - soweit ich weiss, ist dies auch eine recht neue Bewegung, die dabei ist, das vor sich hin vegetierende Rittertum abzulösen und in ernsthafte Konkurrenz zu den bestehenden Kriegerakademien zu treten." Nach diesen Worten nahm er Cyli zuliebe einen Schluck und prostete Elza seines letzten Satzes wegen zu.

"Orientieren kann man sich bei der Vorstellung des Ganzen dabei an den Handwerksgesellen - nur eben, dass das Handwerk in diesem Falle das Waffenhandwerk ist. Es gibt einen Meister und einen oder mehrere Schüler, die nach Abschluss der Ausbildung Gesellen sind. Mit der Zeit - oder um es spezifischer zu sagen, nach 12 offiziell gewonnen Duellen mit gestandenen Schwertgesellen - hat man überdies das Recht, selbst durch seinen ehemaligen Lehrmeister in den Stand des Meisters erhoben zu werden. Aber zurück zu meinem Stil: er basiert vor Allem auf den Kurzschwertern - auf der völligen Kontrolle der Distanzklassen und dem Kampf in beengter Umgebung. Überdies bin ich noch im Mercenario ausgebildet, kann mit Dolchen und Wurfmessern umgehen und habe rudimentäres Verständnis der Grundwaffenarten." Er trank erneut einen Schluck - wodurch der Krug glücklicherweise schon leer war, denn mehr wollte er nicht unbedingt trinken - und wandte sich an die Runde. "Aber es gibt sicher noch mehr, was ihr darüber - oder über mich - wissen wollt. Zumindest hoffe ich das. Denn mir liegen etliche Fragen über Euch auf der Zunge."

Er wandte sich von nun an der Reihe nach an die versammelten Mannschaftsmitglieder. "Cyli - du hast mir zwar bereits schon einmal erzählt, was für Magie du wirkst - zumindest grob - aber es wäre für mich dennoch von Interesse, näheres darüber zu wissen, ist die Magie doch ein essentieller Bestandteil von dir. Elza, es würde mich interessieren, was du an der Akademie gelernt hast und welchen Weg du in kriegerischer Hinsicht zu gehen bedenkst. Feanwulf, du hast mir schon mehrmals Ausschnitte aus deinen Reisen erzählt - aber doch nie etwas darüber, wo du eigentlich herkommst. Asleif - hast du wirklich bereits einmal das Güldenland bereist? Wie ist es dort? Raluf - als ortsfremder weiss ich bis jetzt noch nicht genau, was ein 'Fjarninger' ist, bis auf das du einer sein sollst. Sind alle 'Fjarninger' so groß? Seid ihr generell von anderer Statur? Ynu - ähnlich bei dir. Wo kommst du her? Ich kenne Mohas bisher nur als Sklaven der Erhabenen, doch weiss ich mittlerweile auch, dass sie ihre eigene Kultur und Geschichte haben, die den meisten Leuten jedoch bedauerlicherweise egal ist. Alari - ich habe noch nie eine Fey gesehen, daher wüsste ich noch nicht einmal, wo ich mit der Fragerei anfangen sollte. Es wäre mir sehr recht, wenn Ihr etwas über Euch erzählen könntet. Und schliesslich Ihr, Euer Gnaden." meinte er an die Geweihte, die sich mittlerweile wegen Asleif und Alari wieder gesetzt hatte. "Ihr wirkt Alari recht... ähnlich, und doch wieder nicht. Seid ihr ebenfalls eine Elfe?"

Yijare
15.07.2014, 18:56
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Mit einem leicht gequälten Lächeln verlangsame ich meinen Tanz, bis ich schließlich in der Hocke in Safir's Richtung auf dem Tisch sitzen bleibe. "Ich bin keine Fey, wie Elfen sich selber nennen.", antworte ich schlicht und blicke kurz zu Alari. "Allerdings ist eine Gewisse... Ähnlichkeit nicht ab zu streiten, da geb ich dir recht. Aber was hat es mit deiner Enthaltsamkeit auf sich? gehört das zu deiner.. Profession?", ich lächle ihn etwas schief an, als ich mich dann schließlich doch zu Raluf um wende. "He großer, ich hab zwei Krüge mehr als du getrunken, du schaust aus als seist du schon am Schwächeln. Bist du wirklich ei Fjarninger?", füge ich noch an, ehe ich vom Tisch klettere und mich dann zu Ynu auf mache, der immer noch das größte meines Intresses ist - er war so ganz und gar anders Artig. "Moha? ist das... ein Stamm? Eine Rasse?", frage ich ihn daher interessiert und lehnte mich seitlich neben ihm nach vorne.

Ironhide
15.07.2014, 19:50
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Ihm ging es mit der Geweihten nicht anders, als Safir. Elza sah in die Runde, als sie ihre Tanzeinlage begann und mindestens Ohm schien es ebenso zu Missfallen, kurz zumindest, von Alari ganz zu schweigen. Obwohl Elza zugeben musste, das sie ihre Reize sehr gekonnt einsetzte - was Elza schon gefiel. Nur sein Stolz verbot ihm, das zu zeigen. Und seine Erzihung natürlich auch. Es schien als wenn Raluf der einzige war, der keinerlei Probleme damit hatte, denn die Mine des Kapitäns konnte Elza nicht recht entziffern. Als dann aber auch Cylithia versuchte, selbiges zu tun, sah Elza zum ersten mal das der Schwertgeselle sie bestimmt und mit kurzer, ernster Mine zurückhielt. Doch so schnell wie er sie aufgelegt hatte, verschwand sie wieder und er hatte seinen üblichen Gesichtsausdruck. Dafür bescherte es ihm eine Frage und einen Rest des Mets von Cylithia, was Safir auch beantwortete. Elza hatte völlig entgegen seiner eigentlichen Vorhaben nun schon seinen dritten Wein vor sich, die aber lange nicht so üppig ausfielen wie die Metkrüge und dementsprechend auch bei weitem nicht die Wirkung entwickeln konnten.
Der meiste Groll war in Elza inzwischen verflogen, aber sein Stolz war dagegen zu groß als das er sich nun einfach gehen ließ wie einige andere hier. Ilra versuchte er so gut es ging zu ignorieren, was aber dank ihres gesamten Auftretens und der Tanzeinlage kaum möglich war. Das sie aber ignoriert hatte was sie von Cyli gefragt wurde, fiel das Elza weniger schwer.
Der Adlige erwiderte den Trinkgruß von Safir und lauschte dann seinen Worten, da er es doch interessanter fand, als den Tanz von Ilra. Selbige setzte sich bald wieder, entweder weil sie drum gebeten wurde - was sich dann allerdings komplett Elza Aufmerksamkeit entzog, oder aber sie tat es weil ihr Aufmerksamkeit fehlte. Doch wahrscheinlicher war es, das sie selbst dem gesprochenen Wort lauschen wollte. Als Safir dann geendet hatte, war er wieder etwas schlauer geworden über diesen Mann und das Bild des Wundheilers trat immer mehr in den Hintergrund.

Doch auch er wurde über seine Akademie gefragt und in der Tat, davon hatte Elza noch nie etwas seinen Gefährten erzählt. "Nun... Was lernt man an einer Akademie der Kriegskunst? Man wird mit den Werken großer Kriegsherren, den Errungenschaften der Technik und der Geschichte des Krieges vertraut gemacht. Vieles davon ist nur theoretischer Natur und ist doch eher langweilig und zäh. Aber ich denke auch, das es wichtig ist, zu erfahren woher unsere Taktiken kommen und worauf sich unsere strategische Vorgaben beziehen. Man muss aber schon der Thematik zugetan sein, um nicht in Borons Arme zu fallen bei den Vorträgen. Es ist aber doch auch sehr umfangreich, weshalb sich einige - so auch ich - spezialisieren, sofern sie anstreben, irgendwann einmal selbst ein Offizier zu werden. Ich hab mich auf die Leiten kleinerer Einheiten festgelegt. Wohin mich das aber noch führen wird, vermag ich jetzt noch nicht zu sagen, einzig Rondra wird es wissen."
Elza ging ein wenig auf, als er erzählte und seine Züge erhellte sich. Doch nicht lange. Schnell hatte er wieder eine neutrale Mine aufgelegt und widmete sich seinem Wein. Dabei hörte er den anderen aber genau zu.

Janoko
15.07.2014, 20:27
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia seufzte ergeben. "Magie ist ein seltsames Konzept. Sie kann nur gewirkt werden, wenn man die acanen Fähigkeiten dazu besitzt - und wenn man weiß, wie man sie ein zu setzen hat. Magie durch wirkt alles und kann so gut wie alles beeinflussen, von der Wahrnehmung, über Dinge, wie zum Beispiel der Hof, bei dem wir diese.. Kreatur gesehen haben - sie ist auch magisch erschaffen worden.. mit unaussprechlichen zaubern, aber du hast gefragt, was genau ich zaubere, nicht?", Cylithia nahm einen Schluck aus dem leeren Krug und blickte Safir nun mit einem Missgünstigen Blick an, der aber schnell verflog. "Ich habe mich auf... das Element Feuer spezialisiert... Die Academica in Rashdul, lehrt dies... Hasrabal, er möge lange Leben, lehrt dort mit anderen, den Umgang mit der Astralenkraft, die sonst unkontrolliert hervor brechen würde..." Sie blickte dann zu Ilra, die nicht auf ihre Frage geantwortet hatte, aber das schien der Maga nichts zu machen, den ein gleichgültiger Ausdruck schlich sich in ihre züge - ein zeichen dafür, dass der alkohol langsam seinen tribut forderte und die Elementaristin auf dem guten weg zu einem kater am nächsten morgen war.

Rosered_Strauss
15.07.2014, 21:11
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir lehnte sich zurück, um die Anderen antworten zu lassen, bevor er wieder damit begann zu antworten. Mit etwas Wohlwollen sah er, dass Ilra mit dem Tanz aufgehört hatte und nur noch auf dem Tisch saß - wusste er doch nicht, wohin seine Augen im Verlauf des Ganzen wandern würden. Und er war sich nicht sicher, wie Cyli im angetrunkenen Zustand darauf reagieren würde, würde er der Rahjani solche Blicke zuwerfen. "Ja, meine... Enthaltsamkeit ist Teil meiner Berufung, nebst anderen Dingen. Um Schwertgeselle unter Asir al'Kamal zu sein, musste ich dieses Gelöbnis ablegen, darf unsere Wachsamkeit doch niemals nachlassen." meinte er, führte es jedoch nicht weiter aus. Raluf unterdessen war etwas rötlich angelaufen - er hatte dem Met schon gut zugesprochen - als Ilra ihn neckte. Kurzerhand stand er auf, beugte sich nach vorn und hob sie von Ynu weg, um sie zu sich zu ziehen. "Ich sag dir was." meinte er mit stolzem Gesichtsausdruck, als er sich setzte und Ilra auf sein Bein setzte. "Als ich von meinem Stamm - Fjarninger waren das - hierher kam, da war ich einfach nur 'Raluf'. Aber nach etlichen Fahrten, Plünderungen und ruhmreichen Seezügen hat man begonnen, mich 'den Kühnen' zu nennen. So leicht trinkt man mich nicht unter den Tisch! Auch ein hübsches Rahja - Ding wie du nicht!" meinte er, grinste, stiess mit seinem Krug gegen den Ihren und leerte ihn in einem Zug. Der Moha hatte das Ganze unterdessen mit einem leisen, aber auch traurigen Lächeln auf den Lippen beobachtet und quittiert. Als Raluf mit Trinken beschäftigt war, begann auch er zu erzählen. "Wie die Meisten von Euren bemerkt haben, bin ich, was bei Euch 'Waldmensch' oder 'Moha' genannt. Keine dieser Bezeichnungen ist aber richtig, denn es gibt viele Stämme, jeder mit eigener Kultur. Ich war Teil des Stammes Keke- Wanaq - war, denn Dorf wurde von Südländern von Al'Anfa zerstört und Bewohner gefangen. Wir sollten auf Sklavenmarkt verkauft werden. Dadurch war ich eine längere Zeit in ... 'Zivilisation', wodurch ich auch Eure Sprache kennen."

Etwas überrascht hatte Safir die Schilderung des Mohas - oder des Keke- Wanaq - verfolgt, hatte er ihn doch noch nie so lange sprechen hören. So war ihm sein Akzent zwar aufgefallen, aber nicht die kleineren sprachlichen Besonderheiten seinerseits. Auch, was seine Geschichte anging, waren noch viele Fragen offen - doch angesichts seines melancholischen Gesichtsausdruckes hütete er sich vorerst, dort nachzuhaken. Anschliessend erzählte Elza von seiner Ausbildung und seinen Zukunftsplänen, während Ohm beinahe etwas neidisch - jedoch auch mit gutmütiger, väterlicher Miene - zu Raluf und Ilra schielte. Als alle geendet hatten, meldete sich der Skalde auch noch kurz zu Wort. "Ich für meinen Teil kenne viele Geschichten, und garantiert lohnen sich alle davon zu erzählen - aber nicht über mich. Ich bin mehr der Sammler dieser Geschichten, kein Teilhaber. Auch werde ich in meinem Alter wohl nicht mehr allzu viele Kapitel meiner eigenen hinzufügen können - wohl aber die Euren. Also bitte, sprecht ruhig weiter." Zu guter Letzt meldete sich Phileasson zu Wort. "Über mich werdet ihr alle wohl schon Geschichten gehört haben - es dürfte aber auch klar sein, das die Hälfte davon zu pompös ist und ausgeschmückt wurde. Es ist zwar schmeichelhaft, dass ich im Ringkampf eine Seeschlange erwürgte, um anschliessend eine Meerjungfer zu einer Meerfrau zu machen - aber das ist übertrieben. Die Seeschlange war immerhin keine 10 Schritt lang." meinte er ernst, bevor er laut auflachte und einen tiefen Zug aus seinem Krug nahm. "Nein, aber im Ernst - Geschichten entwickeln mit der Zeit ein Eigenleben, daher bin ich mir nicht sicher, was ihr von mir gehört habt. Aber ich sage Euch dies: ich habe jeden größeren Hafen bereist, den es auf diesem Kontinent gibt - vom hohen Norden über die Häfen des Horas- und des Mittelreiches bis hin zu der Banninsel Maraskan, den exotischen Waldinseln und dem Tor zur Welt, Brabak. Ich habe mit meiner Otta Walfänger versenkt, Al'Anfanische Galeeren vernichtet und so manchem Piraten gezeigt, dass Säbel nicht ausreichen, um sich durchsetzen zu können. Und obwohl es hier noch vieles gibt, was seiner Entdeckung harrt, so habe ich mich doch auch darüber hinaus gewagt... und es erreicht. Das Güldenland. Den Ort unserer Vorfahren. Es ist immer noch dort - ein fremdes, fantastisches Imperium, mit fremdartigen, exotischen Gebäuden; Zauberei, wie ich sie noch nie zuvor sah, und Gewürzen, wie ich sie seitdem nie wieder kosten durfte. Und das hervorstechendste sind die Bewohner. Dort gibt es aufrecht gehende Tiere, Menschen mit vier Armen oder drei Augen... und es gibt sie auch dort, unsere Götter. Oder zumindest namensverwandte. Ganz sicher kann man sich nicht sein."

Nach seiner Ausführung herrschte ehrfürchtiges Schweigen am Tisch, bevor es Alari war, die die Stille am Tisch brach. "Über mich gibt es nicht so viel zu erzählen wie über Asleif - wenngleich meine Lebenszeit eine ungleich längere ist. Ich wurde in Eurer Zeitrechnung vor über Dreihundert Sommern in das Salasandra meiner Sippe eingegliedert, und täglich kämpfen wir dort um das Überleben. Ich war glücklich, fernab von den kurzlebigen Völkern und dem badhoc - doch als Asleif und ich uns das erste Mal trafen, da wurde mir klar, dass wir uns nicht ewig aus der Welt zurück ziehen können. Oder zumindest nicht alle von uns. Seitdem untersuche ich Menschen und andere Völker, um zu sehen, was unserer Aufmerksamkeit dort oben entgangen ist... und es scheint, als wären in unserem Fortsein allerlei obskure und unnötige Regelungen entstanden. Zum Beispiel, das manche der Geburt wegen über anderen stehen sollten... eine lachhafte Vorstellung." schloss sie mit einem ironischen lächeln.

Survivor
15.07.2014, 21:23
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Auf dem Bett liegend ging der Zwerg das für und wieder dieser Reise mehrmals durch, doch er kam zu keinem Schluss. Nach einer wie ihm schien endlosen Zeit des nach denken und grübeln, schlossen sich doch seine Augen.

Die schwärze des Schlafes wich jedoch schon bald wieder und Balrog fand sich in einem steinernen Raum wieder. Es war keine Keller oder dergleichen, auch kein Thronsaal, sondern ein einfacher schlichter Raum in dem Werkzeuge an der Wand hingen. Schmiedewerkzeuge wie Balrog beim näheren betrachten heraus fand. Ebenso fand sich ein Kohle Haufen und eine Esse von welcher ein vertrautes rotes Glühen aus ging. Doch die Farbe war irgendwie intensiver als er es sonst kannte und gewohnt war. Auch die Kohle wirkte nicht wie die aus den zwergischen Mienen. Dunkler und schwerer, so als würden sie für ein ganz besonders Feuer sorgen.
Vor dem Schmiedefeuer stand ein Zwerg, alt wie es schien und mit weißen Haaren in seiner sonst
rötlich, goldenen Barttracht. Allerdings waren die Arme des Älteren stark und dick, so als wären sie nicht nur das Schmieden, sondern auch das Kämpfen und kräftig zupacken gewohnt.
Das Gesicht war Balrog zunächst abgewandt, doch plötzlich drehte sich der ältere Zwerg zu ihm um und hatte aus der Esse ein glühendes Schmiedestück geholt um es auf einem großen Amboss zu legen und dort zu bearbeiten.

„Kommt her und helft mir als Zuschläger...“ kam es als schnelle Aufforderung. Mit der Routine eines gelernten und geübten Schmiedes, griff Balrog sich einen neben dem Amboss stehenden Hammer und holte so gleich mit ihm aus. Sein Schlag war gut, doch er saß nicht ganz, auch die folgenden nicht und Balrog fragte sich woran das liegen mochte.
„Was ist los Junge, du schlägst ja zu als würdest du nicht richtig bei der Sache sein. Ist dir diese Tätigkeit nicht vertraut?“ kam die Frage vom älteren Zwerg.
„Doch doch...“ antwortete Balrog entschuldigend „Nur bin ich es nicht gewohnt das ich nun schon in meinen Träumen schmiede, wo ich doch ganz andere Sorgen habe.“
„Dabei dachte ich es gefällt euch zu schmieden, zumindest machtet ihr den Eindruck als ihr hier ankamt und euch umsaht. „Dem ist auch so aber...“ Balrog stutzte „Wer seid ihr eigentlich wenn ich fragen darf?“
„Ist das wirklich wichtig wer ich bin? Ich bin jemand der weiß das ihr das schmieden mögt, ja es sogar liebt und darin förmlich aufgeht wie es die Menschen so schön zusagen pflegen. Ich bin jemand der weiß das ihr es euch zum Ziel gesetzt habt mehr als nur eure Kunst des Schmiedens zu lernen. Und ich weiß das euch etwas plagt.“ „Wenn ihr das alles wisst, wäre es da nicht nur gerecht auch etwas über euch zu wissen?“
„Oh ihr wisst mehr als genug über mich. Einiges davon ist war, anderes wieder nicht, oder sagen wir nicht ganz...aber genug der Dinge...ihr sagtet ihr hättet Sorgen und wahrscheinlich schlagt ihr auch deswegen daneben.“
Der alte Mann holte erneut ein glühendes Stück aus dem Schmiedefeuer, das alte Stück war verschwunden. So dachte Balrog, tatsächlich war es das selbe.

Wieder fingen die beiden an zu schmieden, der alte drehte das Stück mal so rum und dann mal so rum. Jedes Mal schlug Balrog zu, wenn der Ältere mit dem eigenen Schlag fertig war. Und so ging es immer weiter im Wechsel und dieses Mal traf er auch die richtigen Stellen. Eine Zeit lang ging dass so schweigend weiter bis Balrog anfing „Wie ihr bereits richtig sagtet bin ich auf einer Reise, einer Reise die mich hoffentlich zu den „Einäugigen“, den Zyklopen bringt.“ er schlug dabei weiter und unter brach seine Arbeit diesmal nicht, ebenso wie der Alte es tat.
„Was wollt ihr von den Zyklopen?“
„Ihre Schmiedekunst erlernen, ich...wir verehren ihr Können und ihre Arbeiten als Schmiede...“
„Und ihr wollt ihre Kunst nur lernen weil sie so gut ist? Oder steckt mehr dahinter?“
„Ja in der Tat, ich erhielt ein...Zeichen... so will ich es mal nennen, von Angrosch, das ich dies tun solle. Ohne mein Zutun hatte ich nämlich einen Zyklop im Muster meiner ersten Klinge abgebildet.“
„Und was beschäftigt euch nun auf eurer Reise?“
„Die Art und Weise wie ich zu ihnen komme.“ antwortet Balrog als sie eine kurze Pause machten und das Stück zurück ins Feuer ging um wieder weich und biegsam zu werden.
„Ich habe jemanden gefunden der mir nicht nur sagen kann wo ich die Zyklopen finde, sondern der mir auch helfen könnte dort hin zu gelangen. Allerdings muss ich ihm erst meinen Wert beweisen und so folge ich ihm auf eine Reise einmal um ganz Aventurien herum.
„Ein gar tollkühnes Unterfangen für einen Zwerg, zumal es dabei übers Meer geht.“
„Richtig...woher...ach egal. Die Sache ist die das ich mich auf vieles vorbereitet habe, auf die Angst vor unzähligen Dingen wie das Meer, auf Abenteuer die diese Reise mit sich bringen würde und auf vieles mehr, doch das unser Kapitän nun eine Elfe, eine von diesem zauberndem, langohrigem Volk mit nehmen will gefällt mir gar nicht.“
„Und warum nicht, nur weil sie Magie verwenden?“
„Nur? Ihr seid mir gut, jeder Zwerg weiß das Magie Drachenwerk ist und Drachen sind unsere ärgsten Feinde. Sie horten die Schätze Angrosch und sind durch und durch böse. Sie morden und verwüsten wo es ihnen nur gefällt. Es mag zwar schon lange her sein das man einen Drachen aus alter Zeit gesehen haben mag, das bedeutet aber nicht das es sie nicht mehr gibt.
Und nun will eben jener Mann eine mit nehmen die genau solche Dinge tut wie eben die Drachen...zaubern, beschwören und all das andere dunkle Zeugs.“
„Hm...“ überlegte der Ältere von ihnen beiden und holte wieder das Metall aus dem Feuer.
Wieder begann die Arbeit am Amboss „Du gehst als von vorneherein davon aus das Elfen böse sind?“ „Nein, das nicht, was mich stört ist das sie dem Drachenwerk nachgehen und das auf einer Art und Weise das es fast schon an Sorglosigkeit grenzt. Magie ist schlecht und sie ist vor allem überflüssig. Alles was man mit Magie machen kann, kann man auch ohne sie tun, zumindest jene Dinge, die als nützlich erachtet werden.“
„Ach wirklich...was ist mit der Heilung durch Magie?“
„Heilen tut sich der Körper mit der Zeit selber, mit Magie mag es schneller gehen, so sagt man, aber unabdingbar ist sie dafür nicht...“
„Nun sagen wir nicht fürs genesen nein, aber wenn durch einen Kampf eure Hand abgehackt werden würde und ihr hättet keinen Heiler bei euch der gut genug ist um sie euch wieder anzunähen, was macht ihr dann?“
Balrog runzelte seine Brauen. Was war das für ein Zwerg der versuchte ihm etwas positives über Magie abzuringen. Allerdings musste er mehr oder weniger eingestehen dass das letzte Beispiel in seinem Fall wahrhaft schrecklich wäre.
„Nun gut...“ sagte er „Wenn Magie wirklich, wie an einigen Orten behauptet wird, Dinge wieder an oder nachwachsen lassen kann, dann gibt es wirklich etwas das nützlich an ihr wäre, so man es denn in Anspruch nehmen müsste versteht sich.“ er konnte kaum glauben das er dies zugab.

Der Ältere Mann blickte ihm danach genau in die Augen und hielt kurz mit dem arbeiten inne
„Ich will ja auch gar nicht das ihr euer Misstrauen gegenüber der Magie fallen lasst. Ich will lediglich versuchen euch zu zeigen das ihr etwas unvoreingenommener an die Sache ran gehen solltet um eine Lösung für euer Problem zu finden.“
Balrog runzelte wieder die Stirn „Meint ihr ich sollte nicht die Elfe als Problem ansehen, sondern eher meine Meinung über sie und ihre Art?“
Die Brauen des alten Mannes wanderten bejahend nach oben, ohne das er ein Wort dazu sagte.
Sie hämmerten nun weiter und der Alte lies den jüngeren Zwerg mit seinen Gedanken dabei alleine.
Es vergingen Stunden ehe sie zum Ende kamen und das Stück fertig war. Allerdings war das erstaunen groß als Balrog darauf blickte und erkannte was es war.
Er schaute wieder nach oben, doch da war der alte Mann schon zu einer Tür hinaus. Er sah gerade noch den Rücken und wie die Tür hinter ihm zu viel.
Der Angroscho ergriff den Dolch welcher auf dem Amboss ruhte und mit einem Mal war er wieder wach. Er saß kerzen gerade in seinem Bett und hielt seinen Drachenzahn in der Hand.
Seinen eigenen den er ohne die Hilfe dieses alten Mannes geschmiedet hatte.
Wer war er und warum war er ihm im Traum erschienen.
„Sehr seltsam...“ dachte sich Balrog und spürte mit einem Mal eine seltsame Verbundenheit zu diesem alten Gesellen. Hatte er ihn wirklich gekannt? Seine Überlegungen brachten ihn wieder auf die Beine und langsam wieder zurück in den Schankraum. Seinen Dolch hielt er immer noch in der Hand, doch er schob ihn hinter den Ledergürtel. Er erhaschte den Blick des Wirtes und bestellte sich bei ihm ein starkes herbes Bier. Das war ihm wesentlich lieber als dieser süße Met den die Thorwaler immer tranken.

Yijare
16.07.2014, 02:00
http://yijare.lemrith.net/ilra.pngEin kurzer Aufschrei entfährt mir, als Raluf mich einfach hoch hebt und mich auf seinem Bein platziert. "Mich bekommst du nicht unter den Tisch getrunken, kleiner Mann" - Raluf lacht darauf hin nur laut aus und legt seine Hand mit festem Griff um meinen Rücken. Als Ynu schließlich auf meine Frage antwortet blicke ich etwas verdutzt zu ihm. "Sklaverei?", ich verschütte fast den Inhalt meine Kruges als schließlich der Foggwulf zu reden beginnt - die Ausführung sind spannend und ich hänge an seinen Lippen - Tiere, die aufrecht gehen konnten, das klang sehr... exotisch. "Asleif, ich darf euch beim Vornamen nennen?", frage ich verschmilzt, "Ich würde diese Geschöpfe zu gerne mit eigenen Augen sehen..." und schließlich ist es Alari, die von ihrer Begegnung mit dem Foggwulf spricht. "Es gibt auch einige, die sich an bereits verheirateten Frauen vergreifen...", murmle ich ziemlich bissig in ihre Richtung, ehe ich mich wieder zu Raluf wende. "Was meinst du, noch ein, zwei Schlücke Met für dich?" Dabei ignoriere ich das gesagte der anderen am Tisch, bis Cylithia von Magie sprach - langsam drehe ich den Kopf herum und blicke Cylithia erschrocken an "Herausbrechen?"

Ironhide
16.07.2014, 19:15
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Es wurde eine Menge geredet und was man hier und jetzt über all diese Leute erfuhr, musste man erst einmal verarbeiten, was, so war sich Elza sicher, nicht mehr diesen Abend geschehen würde. Dafür war der Alkoholpegel doch zu sehr angestiegen und die Worte in zu großer Zahl gesprochen. dazu die beiden Neuankömmlinge. Eine Elfe die ihres gleichen suchte, deren Augen leuchteten und aus Eis zu bestehen schienen, fesselnder als alles was der Adlige jemals gesehen hatte. Wäre er selbst nicht leicht beschwipst gewesen, hätte er wohl nicht so sehr seine Blicke darauf fixiert. Der (immernoch) dritte Becher des Apfelweins rann seine Kehle hinunter, mehr als er eigentlich vor hatte zu trinken. Es zeigte Wirkung, wenn auch nicht die des Mets. Elza hatte auch den Ausführungen Cylithias und Safir gelauscht, hatte auch mehr von dem Foggwulf und Ynu erfahren. Raluf dagegen erzählte nichts, was man sich nicht eh schon dachte oder gar wusste. Einzig Ilra sagte nicht viel von sich, und schien nur auf das zu reagieren wollen, was ihr grad in den Sinn passte. Und in erster Linie war das ein kleines Wettrinken mit Raluf. Elzas Blicke blieben ein ums andere mal an ihr hängen, länger als er vielleicht sollte. Ilra war das mit Sicherheit gewohnt, und war sich ihrer äußerst anziehenden Reize sehr wohl bewusst. Wenn sie wollte, würde sie sich ein jeden hier um den Finger wickeln. Ein klein wenige stieg in Elza der Neid auf, das sie sich auf Ralufs Bein niedergelassen hatte.

Das geplante Bad, was Elza eigentlich angestrebt hatte, war längst vergessen und der Zuber würde noch bis in den Morgengrauen im Zimmer stehen bleiben, ungenutzt. Zumindest vorerst. Der Abend würde sich bald dem ende Neigen, dessen war sich Elza sicher, aber keiner der Anwesenden schien das war zu nehmen. Elzas Blicke bleiben wieder an Ilra hängen, die sich eben an Cylithia wandte, während Raluf einen Krug mit Met ansetzte, um einen kräftigen Schluck zu nehmen. Es schien, als wenn er den Krug mit einem Zug leeren würde. Aber das war für den Adligen ja eher zweitrangig. Und erst als er das kräftige Aufstampfen neben sich hörte, konnte sich Elza mit seinen Augen lösen. Die Geweihte war schon eine Erscheinung und Elza wollte sie näher Kennen lernen. Nur wie war noch die Frage. Doch nun musste er sich erstmal darum kümmern, wer da neben ihn herangetreten war.
Balrog war an den Tisch gekommen und hatte sich neben den Adligen gestellt. "Herr Zwerg, es freut mich euch hier wieder zu sehen. Ich hoffe ihr habt eine für uns alle erfreuliche Entscheidung getroffen und werdet uns weiter begleiten?" Es war deutlich hörbar, das Elzas Laune sich wieder sehr gebessert hatte. Er hatte die negativen Gedanken beiseite schieben können, fürs Erste.

Rosered_Strauss
16.07.2014, 22:51
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls Ilra starke Bedenken gegenüber Cylithia äusserte - oder vielmehr kurz regelrecht Angst zu haben schien - winkte Safir ab. "Sie hat alles unter Kontrolle." meinte er ungefragt, während er Balrog zunickte. "Balrog - schön, dass du wieder da bist. Wir erzählen uns gerade so einiges." setzte er an, wurde jedoch - wieder einmal - vom Fjarninger unterbrochen. Der hatte seine Linke immer noch um den Rücken der Rahjani geschlungen, während er mit der rechten seinen neuen Humpen griff. Jedoch hatte er mittlerweile recht viel intus, sodass seinen Worten schon eine gewisse Trägheit anzumerken war. "Pah. Ich werd mich... von niemandem - Niemandem! - unter den Tisch trinken lassen! Keiner hier wird sagen können, das Raluf nicht Manns genug ist, ein echter Thorwaler zu sein..." Mit diesen Worten führte er den Humpen an die Lippen, trank aus vollen Zügen und donnerte ihn wieder auf den Tisch. Ein wohliger Seufzer entrang sich seiner Kehle, als er dieses Mal (noch) darauf verzichtete, sich nachfüllen zu lassen. Asleif nickte dem Fjarninger zu, bevor er sich ebenfalls an Ilra wandte. "Natürlich kannst du mich Asleif nennen - denn wenn Ihr mit dem ganzen Gesieze und all den anderen Floskeln anfangt, hätte ich Euch über das Knie gelegt. Ich bin letzten Endes nur ein Mann, ein Seefahrer - und nicht etwas hohes wie ein Diener der Götter." - "Jedoch sind diese auch nur Menschen... und irren, genau wie ein jedes denkende Lebewesen." erwiderte Alari gleich darauf, während sie Phileasson herausfordernd ansah. Der grinste nur träge zurück. "Ich freue mich zwar auch, dich zu sehen - aber versuch ein Andermal, mich von meinem Glauben abzubringen. Lass uns den heutigen Abend erst einmal gemütlich zu Ende bringen." Das brachte die schöne Elfe dazu, den Kopf zu schütteln und in ihrer zweifachen Stimme etwas wie "Talas! Fjan'bala serjan b'sinta." zu murmeln.

Yijare
16.07.2014, 23:51
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Ich blicke kurz zu Alari und lasse Ralufs Becher nachfüllen - er wird schon merken das ich mehr ab kann als er. "Menschen sind zwar stur, aber er ist dir wichtig, als siehst du darüber hinweg." Die eisblauen Augen machen mir, dem Alkohol sei dank, weit weniger Angst als sie es am Anfang taten und das Safir anstelle von Cylithia antwortet läßt mich schief lächeln. "Ich rede auch nicht von ihr...", dabei gestikuliere ich etwas unbeholfen finde mich etwas seltsam verrenkt in Ralufs armen wieder, der mir vor dem 'umfallen' bewahren wollte. "Elza, ihr schaut aus, als hattet ihr Rahja ihrem liebsten Getränk zu gesprochen. Soll ich euch noch eines holen lassen? Und Herr Zwerg? Jetzt wo ich mich euch beseh... stimmt, ihr seht aus wie jemand vom Volk der Mienengänger." Geschickt entwinde ich mich mit einem "Bin gleich wieder bei dir" Raluf's Pranken.

Zielstrebig finde ich mich vor der Theke wieder und nehme der Schankmaid ihre Arbeit ab - wie ich es schon etliche Male bevor getan habe und ein ums andere Mal auch für ein wenig mehr in der Kasse gesorgt habe. "Also dann.. Raluf, noch eins? Ynu? Asleif? Ohm? Safir, du willst bestimmt auch noch eins, komm nimm." Eindringlich sehe ich dabei den Schwertgesellen an, wohl wissend, das es gegen sein Enthaltsamskeitsgelübte verstößt - was er selber an diesem Abend aber schon öfters selber gebrochen hat - er ist der Maga weit mehr zu getan, als er zeigen will und sie ebenfalls - und sie zeigt dies auch nur, wenn sie nicht böse Blicke in seine Richtung wirft. Ganz so als würden sie die Liebe, die sie für einander empfinden, nicht wahr haben wollen, oder es ist etwas vorgefallen, was sie böse auf ihn sein läßt. "Ich weiß nicht wie lange wir noch hier sind, aber ein wenig Spaß kannst auch ein Läknir haben."

Survivor
17.07.2014, 00:40
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
„Mienengänger“? So war Balrog noch nie angesprochen worden. Vom kleinen oder steinernen Volke war ab und an die Rede, doch so was war noch nie bei ihm vorgekommen.
Auch entging dem Zwerg die allgemeine Stimmung am Tisch nicht. Der Hüne Raluf hat mit unter schon mehr Met in der Krone als ihm selbst bewusst zu sein schien und ebenso Ilra. Doch merkte man ihr dies bei weitem nicht so sehr an wie dem Thorwaler.
„Ob sie sich „nüchtern“ trinkt?“ fragte sich der Angroscho kurz. Dann wäre sie wirklich ein gar übler Trinkgegner. Leute solchen Schlagen wurden zwar auch betrunken, doch es schien immer so als hätte der Alkohol keine Wirkung auf sie, was natürlich nicht der Fall war. Bei ausreichender Menge wurden auch sie irgendwann zu Boden gehen. Eine neue Runde wurde gebracht und Balrog widmete sich zunächst einmal Erza zu da dieser ihn auch zu erst angesprochen hatte.
„Ob ich zu einer Entscheidung gekommen bin fragt ihr...nun ich fürchte nicht, nicht wirklich jedenfalls. Lasst mich euch sagen das ich jemandem begegnet bin von dem ich nicht weiß wer er war und auch nicht, ob er überhaupt echt ist.“ Kurz schwieg er, zurück denkend an die seltsame Situation in der er sich im Traum befand. „Es war...nun zumindest glaube ich das...ein sehr seltsamer Traum, so echt und doch auch wieder nicht...jedenfalls wurde mir geraten ich solle meine Bedenken und Vorurteile, nicht meine Entscheidung beeinflussen lassen. Ein gar schwieriges Unterfangen wie ich anmerken darf...“ Balrog blickte hinüber zur Elfe und wie diese selber das Geschehen beobachtete. Ihre Blicke trafen sich kurz, ehe der Zwerg sich wieder Elza zu wandte.
„Folglich müsst ihr euch auf eine Antwort gedulden, aber seid gewiss, bevor wir ablegen, werdet ihr es wissen...“
Er prostete ähnlich wie Safir dem Baronett zu und wandte sich dann dem Gesellen zu.
„In solch einer...heiteren Runde mag ich euch das gern glauben Safir, doch habe ich das Gefühl das ihr nicht nur etwas erzählen wollt habe ich recht?“
Mit einem Auge verfolgte er das treiben von Ilra, nicht etwa weil er nicht die Augen von ihr lassen konnte, sondern viel mehr weil er sich Sorgen machte das es unangenehmer enden könnte als Gedacht. Ihre „Schönheit“ glich in einiger Hinsicht die der Elfe, daher lies sie den Zwerg genauso kalt. Einzig wegen des jungen Alters der Frau hegte er derlei Gedanken.
„Liebes Väterchen...wenn nicht einer der beiden nicht bald aufgibt...“
Er lies den Satz unbeendet und nahm einen guten Schluck seines Bieres.

Janoko
17.07.2014, 01:32
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Nun, wenn man Magiebegabte nicht darin unterrichtet, wie...", Cylithia hörte mitten im Satz auf und seufzte vernehmlich. Safir hatte ihre frage schon beantwortet und ihr Blick wanderte der Rahjani hinter her, deren Kleidung doch mehr preisgab als das sie es wirklich verdeckte. Das sie schließlich nach dem holen der neuen Runde Cylithia gar nicht ansprach, ob sie auch ein neues Met haben wollte, fiel der Maga gar nicht auf - die Aufforderung der Priesterin, Safir sollte doch etwas trinken, war viel verlockender als der süßliche Geruch des Trunkes, der nun den Rachen ihres Gefährten herunter sollte. "Sie hat Recht, trink auch mal was..", forderte sie ihn auf und ließ ihr, inzwischen gerötetes, Gesicht auf seiner Schulter nieder. Sie spürrte den Alkohol langsam und schaute aus recht glasig wirkenden Augen in die Runde - so lange würde sie es selbst von sich aus nicht mehr am Tisch halten, aber das war noch eine Weile hin

Rosered_Strauss
17.07.2014, 02:10
- 9. Firun -

http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngIm Anschluss an den Abend ihrer Ankunft in Olport war nicht mehr viel passiert. Hervorzuheben war nur, dass sowohl Safir als auch Elza schliesslich eingeknickt waren und einige Schlucke Alkohol mehr zu sich genommen hatten, als sie ursprünglich vorgehabt hatten. Im Falle des Tulamiden war der ausschlaggebende Faktor schliesslich die Maga gewesen, der er auf Dauer nicht mehr hatte Widerstehen können. Am nächsten Morgen waren sie beide erneut im selben Bett aufgewacht, etwas, was sie anders als zuvor mit einem Lachen hatten quittieren können - auch wenn unter der Oberfläche mehr Gefühle am brodeln waren, als man sich eingestehen wollte. Die weiteren Tage verliefen recht ereignislos. Asleif hatte sich erfolgreich darum gekümmert, dass die Seeadler von der hiesigen Werft wieder instand gesetzt wurde. Die Wege der Gefährten hatten sich in dieser Zeit zwar zerstreut - so ging z.B. Safir vor Allem seinem Waffenhandwerk nach, das er wesentlich ausführlicher als zuvor übte - doch bei den Mahlzeiten traf man zumeist zusammen. So waren mittlerweile auch Ilra und Alari Teil ihrer illustren Gemeinschaft geworden - während Ilra durch ihre herzliche Art, ihre Schönheit und ihre Berufung schnell das Vertrauen und Wohlwollen der Besatzung gefunden hatte, stand man Alari skeptisch bis ängstlich gegenüber. Die Firnelfe hatte auch in den folgenden Tagen nicht wirklich eine mildere Art der Gesprächsführung an den Tag gelegt, und auch ihr makelloses Äusseres konnte die Eiseskälte ihres üblichen Blickes nicht allzu sehr mildern.

Schliesslich war es am 9. Firun soweit: die Seeadler war wieder seetüchtig und sollte noch am selben Tag in See stechen. Bereits früh morgens hatte sich die komplette Mannschaft versammelt, während eine größere Menge schaulustiger bereit stand, um dem Spektakel beizuwohnen. Und noch jemand war anwesend: Der Swafnir- Geweihte Starkad Erwiderer hatte es sich zur Aufgabe gemacht, auf die Bitte Phileassons hin das Schiff und deren Besatzung im Namen Swafnirs zu segnen, auf das ihre weitere Reise von mildem Wetter gesegnet war. Safir konnte sich mit der Prozession nicht so recht anfreunden - galt seine Verehrung doch Feqz und Radscha Uschtammar - doch wusste er auch um die Bedeutung, die diese Zeremonie für die abergläubischen Thorwaler hatte. Somit gab er sein bestes, um den Anschein der Frömmigkeit zu erwecken - etwas, das dem begnadeten Lügner und Schauspieler gut gelang. Als die Messe schliesslich beendet und Schiff wie auch Mannschaft gesegnet worden waren, machten sich die Mitglieder der Wettfahrt daran, im Eilschritt wieder an Deck des Schiffes zu gelangen.

Was ihr jetzt tun könnt ist simpel: beschreibt einfach kurz, was eure Chars in den letzten Tagen gemacht haben, gebt einen Eindruck, wen der Anwesenden ihr 'ins Herz geschlossen habt' (mit wem ihr besser auskommt als mit dem generischen Besatzungsmitglied), redet miteinander - und nach diesem Post folgt bereits der nächste SL, der uns etliche Tage und viele Meilen weiter katapultiert.

Survivor
19.07.2014, 17:19
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Nachdem Abend mit dem Trinkgelage und seiner „Vision“, war Balrog einige Zeit lang durch die Gegend um Olport herum gewandert. Er machte sich Gedanken über das erlebte und kam zu dem Schluss das Väterchen Angrosch wohl unbedingt wollte das er auf dieser Reise mitfuhr. In welchem Zusammenhang das mit seiner eigentlichen Aufgabe stand, wusste er nicht genau. Klar war, das er von Asleif die Infos brauchte wo die Zyklopen lebten, aber war das wirklich alles?
Zudem stand immer noch das Problem mit der Elfe im Raum. Balrog war sich nicht sicher ob er ihr trauen konnte, der Kapitän schien da weniger Zweifel zu haben als er. So beobachtete der Angroscho die Elfin ab und an und musste feststellen dass das Gerücht, sie würden für alles und jeden Magie benutzen, scheinbar so nicht stimmte. Zumindest war die Magie für den Zwerg als solche nicht zu erkennen, wenn sie den gewirkt wurde. Und so musste er dieses Vorurteil revidieren. Das Elfen zu schwach sein und sich zu fein sind auch mal ihre Finger schmutzig zu machen, war spätestens seit der Schlägerei vom Tisch.
Doch obwohl er immer mehr erkannte das er bezüglich Alari falsch lag oder liegen konnte, wollten die Zweifel nicht vollends verschwinden. Die Sache mit der Magie von Cylithia war ohnehin klar, sie unterlag dem Gesetz welches den Gebrauch dieser vorschrieb. Was also sollte er tun?

Neben dem Grübeln, welches nach einer längeren Unterhaltung ruhte, schaute der Zwerg den Thorwalern auch bei der Reparatur der „Seeadler“ zu und obwohl er es nicht wirklich zeigte, hätte er bei den Arbeiten des hiesigen Schmiedes aufstöhnen können. Er wollte den Mann jedoch nicht kränken und so begnügte er sich damit überrascht die ein oder andere Feinheit der Thorwalschen Schmiedekunst zu erkennen und sich einzuprägen. Sachen oder Dinge brauchte er nicht neu zu besorgen, stattdessen begann er das ein oder andere Gespräch mit Ynu und redete mit ihm über seine Gründe warum er bei dieser Reise dabei war. Sehr offen war er nicht dabei, aber da ihm der Zwerg in dem Sturm das Leben gerettet hatte, sprach er schon mehr mit ihm, als wohl mit den meisten anderen.

Auch mit Elza kam er das ein oder andere Mal ins Gespräch. Zum einen interessierte es den Zwerg als Kämpfer was den Menschen in ihren Schulen so bei gebracht wurde, zum anderen trug auch der junge Adlige ein Schwert das eine gewisse Neugier im Zwerg aufkommen lies. Waffen waren eben das Steckenpferd des Angroscho. Die Klinge war alt, das glaubte der Zwerg dem Mittelländer auch ohne dessen Erzählungen. Sah er doch das es das ein oder andere Mal ausgebessert und wohl auch mindestens einmal neu geschmiedet worden war. Was den jungen Krieger jedoch überraschte, war die Tatsache das es eine Zwergenklinge zu sein schien. Das jedenfalls war Balrogs Meinung als er sich die Verzierungen des Wappens und den Leitspruch besah der auf der Klinge und dem Griff eingraviert worden war. Nicht das ein Zwerg danach leben würde, aber die Art und Weise der Arbeiten ließen für ihn kaum einen Zweifel auf kommen.

Als es dann endlich soweit war, stand auch der Zwerg wieder mit auf dem Schiff.
Er würde später bestimmt noch die ein oder andere Frage dazu beantworten müssen doch das war für ihn erst einmal zweitrangig. Wenn sie das nächste Mal ihre Ruhe hatte und sei es auf dem Meer, so musste er sich bei zweien ihrer Crew noch vorstellen, das hatte er ja in jener Nacht gesagt gehabt.

Ironhide
19.07.2014, 19:49
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Was war vom Abend geblieben? Eine Menge Sachen die erzählt wurden und zwei neue Begleiterinnen. Raluf war dem Met dann doch irgendwann überdrüssig geworden und wenn sich der Adlige recht erinnerte, war die Rahjageweihte Ilra als Siegerin aus dem Wettstreit hervorgegangen. Aber das war nur minder wichtig. Die nächsten drei Tage verbrachte Elza nur wenige am Hafen aber wenn er da war, half er bei der Reparatur so gut es ging mit. Vornehmlich aber suchte Elza weiter das Gespräch.
Von Safir erfuhr er nicht sonderlich neues, aber sie vertieften das was sie voneinander wussten noch. Safir war anzumerken, das er noch immer eine gewisse Distanz wahrte. Es war wenige verwunderlich, bei dem was Elza bisher wusste. Er fragte sich, ob er selbst nicht ähnlich denken würde. Zu lange schon, so glaubte der Adlige, war er mit diesem Verhalten auf Reisen gewesen, so das es ihm sicherlich ins Blut übergegangen war. Oft war auch Cylithia dabei, was Elza als Bereicherung dieser Gespräche empfand. Auch über ihre Magie wollte er mehr erfahren. Natürlich war es andersrum ebenso und Elza erzählte ihnen von sich so gut es ging. Dabei bleib es aber meist bei seinen Erfahrungen auf der Akademie und eher unwichtigen Angelegenheiten. Doch war dies sehr angenehm, denn Elza hatte das Gefühl, das sie sich so näher kamen und eine Freundschaft langsam zu keimen anfing.

Bei Balrog war das nicht der Fall - noch nicht. Aber auch mit ihm fand Elza das ein um andere Mal das Gespräch. Dabei zeigte sich der Zwerg sehr an seinem Schwert interessiert. "Von einem Zwerg geschmiedet?" Elza war verblüfft, als Balrog ihm dies bescheinigte. Was Elza wusste war nur, das es eins von drei Schwertern war, die in der Familie weitergegeben wurden. Alle drei sahen sich ähnlich. Das prachtvollste und größte war seid jeher dem Familienoberhaupt vererbt worden und so hatte natürlich sein Vater es im Besitz. Doch war dieses Schwert eher eine Zierde, etwas was zu Anlässen und Empfängen getragen wurde. Elza konnte sich nicht erinnern, seinen Vater damit auch nur zu Übungszwecke je gekämpft zu sehen haben. Das zweite war dem seinigen ähnlich. Die Klingen sahen fast identisch aus, auch Griff und Scheide waren sich fast gleich. Auf beiden Klingen war das Familienwappen fein eingraviert worden und ebenso zog sich der Schriftzug
"Durch Ehre zum Sieg für Arivor, die Senne des Westens, den heiligen Horas, die stürmische Rondra und den Götterkönig Praios"
auf der Klinge entlang. Der Griff war versilbert worden und die Scheide aus sehr gutem Leder, was man aber auch erst beim zweiten hinsehen erkannte. Eins dieser Schwerter trug nun sein Bruder und er selbst. "Ich kann euch sagen, Balrog, das diese Klingen seid mindestens 5 Generationen in unserem Besitz sind. Aber es ist gut möglich, das sie durchaus älter sind." Ein gewisser Stolz zog sich dabei um Elzas Gesichtszüge denn waren dieses Schwert und die beiden anderen der Stolz der Familie und es gab nichts was von ähnlicher Bedeutung war.

Alari war Elza dagegen ein Rätsel. Nicht nur das sie am Abend ihm mehr oder weniger vor den Kopf gestoßen hatte mit der Aussage über den Stand den er von Geburt an hatte - auch wenn sie die Allgemeinheit angesprochen hatte - sondern auch ihr recht abschätzigen Blick anderen gegenüber. So recht wusste Elza noch nicht, was er mit ihr anfangen sollte. Er kannte Elfen nur aus Legenden und auf der Akademie hatte er in Rechtskunde nur der Vollständigkeitshalber von den Tralloper Verträgen gehört. Mehr als diese Legenden und der Erwähnung von alten Verträgen wusste Elza jedoch nicht. Doch nun waren es keine Legenden mehr. Elza betrachtete sie mit Vorsicht, konnte er sie doch nicht einordnen. Aber der Foggwulf schien ihr zu vertrauen, sie gut zu kennen und er war nun alles andere als jemand zu sein, der nicht über gute Menschenkenntnis verfügte. Oder waren es in dem Fall Elfenkenntnisse? Elza verwarf den Gedanken wieder, schien er ihm doch abwegig zu sein.
Die restliche Besatzung war weniger Gesprächig, was aber kaum verwunderte.

dann gab es da noch Ilra, die Rahjageweihte. So recht wusste Elza noch nicht, was sie so an der Elfe faszinierte, sofern man davon reden konnte. Das sie am nächsten morgen fröhlich gelaunt im Schankraum stand und keinerlei Anzeichen von Alkoholkonsum zeigte, verblüffte Elza ein wenig. Der Wein den er getrunken hatte, machten ihn an diesem Morgen doch etwas schwerfällig, aber lange nicht so wie gewisse andere Thorwaler. Doch sollte der Morgen danach nicht das einzige aufeinandertreffen bis zur Abfahrt bleiben. Sie sahen sich öfters und daher ließ sich das ein oder andere Gespräch nicht vermeiden. Viel war dabei nicht zu erfahren, aber das konnte Elza ihr wohl kaum verübeln, andersrum aber legte der Adlige auch nicht sofort seine Lebensgeschichte auf offen. Erstmal wollte er diese sehr faszinierende und äußerst attraktive Frau doch schon besser kennen lernen. Die drei Tage waren zumindest der Anfang. Der Vorfall von dem Abend war für Elza aber vergessen und bei ihr war das ohnehin der Fall.
Es war offenkundig das Elza sich für sie interessierte, aber das er sich an sie ranmachte, wie einige der anwesenden Thorwaler auf recht plumpe Art, konnte man dann nicht von ihm behaupten. Auch wenn es ihm der Foggwulf einmal beim Essen als kleinen Seitenhieb unterstellte.

Ansonsten begnügte sich Elza damit, wieder etwas für sich selbst zu tun. Er tranierte ein wenige, mitSchwert und auch ohne. Er tat das alleine, ohne einen Traningspartner aber das störte ihn wenige. Er hatte nicht so viele Narben wie Safir, genaugenommen keine. Auch war er nicht so muskolös, er wirkte doch mehr atlehtisch. Er nutze meist die frühen Mrogenstunden, um Ruhe für sich sein kleines Programm zu absolvieren und um in Form zu bleiben. Nur einmal wurde er dabei von Ilra überrascht, die aber scheinbar wenige Interesse an dem Treiben ziegte, oder einfach nicht in der Stimmung war, groß was dazu zu sagen.
Nun war aber war der Tag der erneuten Abreise gekommen. Doch anderswo hatten man ganz andere Sorgen....


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Arivor.
Als sein Boron persönlich hinter ihm her, um ihn auf ewig in sein Reich zu holen, galoppierte der Bote den Weg entlang um seine Nachricht schnellstmöglich zu überbringen. Das Anwesen war bereits in Sicht und das Pferd würde froh sein, wenn es denn wüsste, das der wilde Ritt dort endete. Kurz darauf flogen die großen Eingangstüren auf und ungeachtet der luxuriöse Eingangshalle, rannte der Bote zielstrebig durch die Halle und steuerte das Kaminzimmer an. Ungeachtet aller Etikette trat der Bote ein, wusste er doch, das sein Herr hier war. "Baron! Herr Baron!! Etwas Schreckliches...!", Nach Luft ringend bleib er wenige Schritte vor seinem Herren stehen. Dieser war aus seinem gemütlichen Kaminstuhl emporgeschnellt, mit säuerlicher Mine dieses forsche Eindringen seines Untergebenen betrachtend doch noch bevor er auch nur ein tadelndes Wort redenkonnte, schnitt ihm der Bote jedes Wort ab und war gewillt seine Botschaft zu überbringen, koste es was es wolle. "Euer Sohn, Herr Baron. Elia... ", wieder schnappte der Bote nach Luft. Die Mine seines Gegenübers war indes von Sauer zu Neugierig und Besorgt gewechselt. "Sprich schon, was ist mit Elia! Rede endlich!"
"Elia ist tot, Herr Baron. Ein Unfall! Beim reiten, Herr... ich." Doch weiter kam er nicht, denn Hakaan hatte die Hand erhoben und verbat ihm so jedes weitere Wort. Der Mann musste die Worte erst einmal erfassen, hatte er doch soeben erfahren, das sein Erstgeborener nicht mehr am Leben war. Er sah zu dem Boten auf, der ehrfürchtig wartete. "Wie.", war seine erste Frage und so recht zu Antworten wusste der Nachrichtenüberbringer nicht. Erst ein erneutes Fragen brach den Mann zu reden. Hakaan hörte sich die Worte an, wobei sein Blick abwesend und leer wirkte. Als ihm der Tot seines Sohnes vollends beschrieben worden war, blieb es Still in dem Raum, wenn man von dem Knistern des Feuers absah. Erst nach einem zögerlichen Nachfragen, regte sich der Baron wieder und sah den Mann an, der noch immer mitten im Raum stand. Seine Mine verfinsterte sich wieder, so wie man es von dem Baron du Metuant gewohnt war. Doch seinen Augen, die den Tränen nahe waren, wirkten nun leer. "Geh. Finde Elza und bring ihn her."
"Aber Herr, wie..."
"FINDE IHN!"
"J-jawohl, Herr.", sagte der Bote ehrfürchtig, verbeugte sich und verließ das Zimmer. Er wusste zwar was er tun hatte, aber wie er das anstellen sollte, das war ihm noch schleierhaft.

Rosered_Strauss
21.07.2014, 01:01
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngWährend der Zeit, die die Mannschaft der Seeadler in Olport verbrachte, bemühte sich Safir um etwas Distanz zu den Anderen - was ihm nicht sonderlich gut gelang. An sich sollte es recht einfach sein - er nutzte die meiste Zeit des Tages, um sich seiner Fertigkeiten zu vergewissern und zu überprüfen, ob er nicht eingerostet sei. Während er somit Tagsüber meist in größtmöglicher Abgeschiedenheit seine Waffenübungen durchführte - begonnen mit einem waffenlosen Schattenkampf, gefolgt von der erneuten Übung seiner wichtigsten Dolchkampf- Manöver, bevor er sich schliesslich wieder und wieder daran machte, die entsprechenden Bewegungen mit dem Kurzschwert durchzuführen - was schon einen großen Teil des Tages einnahm. Und sporadisch wandte er sich den beiden Schwertern zu, die er von seinem Meister bekommen hatte. Mit einem Zähneknirschen musste er sich eingestehen, dass er seinen erlernten Stil nicht wirklich auf derartig lange Klingen anwenden konnte. Was hatte der alte Mann sich dabei nur gedacht? Waren es einfach nur Erinnerungsstücke? War es eine Aufforderung, sein Glück anderswo zu versuchen? Auf diese bohrenden Fragen fand er jedoch sobald keine Antwort, was ihn nur noch mehr wurmte.

Um sich abzulenken, schlenderte er meist durch die Stadt und übte sich in Unauffälligkeit oder Beschatten, im Feilschen und in anderen Feqzgefälligen Talenten. Doch egal, wie sehr er sich darauf zu konzentrieren versuchte, so kehrten seine Gedanken über kurz oder lang zu Cylithia zurück. Er ärgerte sich maßlos darüber. Es war ihm zwar sehr unangenehm, aber ein wenig Distanz tat ihnen beiden wohl gut. In letzter Zeit hatte er sich zu sehr gehen lassen und beinahe Schritte unternommen, die er nicht hätte unternehmen dürfen. Das Beste wäre, wenn er zwischen ihnen einen Schlussstrich ziehen würde. Doch das konnte er nicht. Alleine bei der Vorstellung blutete sein Herz, sah er doch erneut ihre Tränen vor sich, als sie dachte, er hätte sie nur benutzt. Er musste feststellen, dass er sich nicht lossagen würde können. Somit befand er sich in einer Zwickmühle - er konnte nicht von ihr lassen, aber er konnte sich ihr auch nicht weiter annähern. Das liess als Möglichkeit nur üblich, sich weiter mit ihr auf einer freundschaftlichen Ebene zu bewegen. Das es ihm das aber sehr schwer machen würde, nicht wieder Träumen von mehr nachzuhängen, stand ausser Frage - was dazu führte, dass er ihre zusammentreffen beinahe zu fürchten begann, während er sich gleichzeitig sehnsüchtig erwartete.

Hin- und hergerissen waren so die gemeinsamen Mahlzeiten - oder zufälligen anderen Treffen - meist etwas holprig, was für sie beide wohl auch offenkundig war. Somit war der Zeitpunkt der Weiterreise für ihn eine schwierige Zeit, stellte sie doch seine Fertigkeiten und Nerven auf eine harte Probe. Neben Cylithia konnte er sich nicht dazu durchringen, ihnen gänzlich zu vertrauen - mit der Ausnahme von Phileasson. Doch selbst Alari, die der menschlichen Gesellschaft und ihrem Wesen ferner war als selbst Balrog, konnte er nicht uneingeschränkt Glauben schenken - immer nagten Zweifel an seinem Hinterkopf, Zweifel, die durch seine Zeit in Fasar hervor gerufen wurden. Durch die Notwendigkeit der Wachsamkeit - immerhin konnte er sich nicht sicher sein, wie weit der Arm der Erhabenen reichte... Somit trug er die meiste Zeit einen recht erschöpften Gesichtsausdruck zur Schau, den er nicht verbergen konnte. Er hoffte, dass sich nicht der schlimmste Fall ereignen würde und er sie in Gefahr brachte...

Janoko
21.07.2014, 18:40
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Im selben Bett wie Safir zu erwachen war komisch. Nicht das sie das nicht schon etliche Male getan hatte, aber die emotionale Wand, oder besser die Wand gegen diese war nicht leicht aufrecht zu halten, wenn der Auslöser des ganzen einem mehr oder weniger tagtäglich halbnackt vor den Augen lag - oder die Tatsache, dasss er einen Körper hatte, der nicht von Stigmata gezeichnet war. Er hatte zwar unzählige Narben, aber er war kein Sklavenkind. Zwar aus dem Pöbel der Straßen von Fasar, aber er war kein Kind, das dafür vorgemerkt war, das Brandeisen ins Gesicht zu bekommen - oder wo der Besitzer gedachte sein 'Besitz' zu makieren. Da sie meistens warteten bis die Knaben und Mädchen alt genug waren, war Cylithia dem ganzen 'entkommen' - sie hatte dennoch einen 'Besitzer' - das akademische Siegel war so etwas, wie ein Sklavenbrandzeichen - auch wenn es mit weitaus angenehmeren Pflichten kam - und rechten.

Ilra war ihr ein phänomen - die Geweihte war quickvedel, ohne das geringste Anzeichen eines Katers am nächsten morgen durch die Schankstube gelaufen und hatte etlichen Männern das essen vorbei gebracht - der Wirt, so schien es, hatte erkannt dass das Mädchen mehr klingende Münze in er Kasse meinte. Aber neben der akrobatischen Geweihten war da noch der Eisblock von Frau, der sich Alari nannte. Doch da diese ihrer Tätigkeit als 'gastdozentin' wie sie es abschätztig nannte nach ging, schloss sich Cyli ihr an - die Akademie konnte sie sicherlich betreten, aber sie als Gildenmaga nun niemand, der es nicht gedurft hatte.

Die kurzen Treffen mit Safir - meist zum Essen, waren echt komisch und Cylithia seufzte jedes mal ablehnend auf. Sie hatte sich mit ihm bishier her durch geschlagen, aber langsam schien es sich zu bewahrheiten, was sie einmal ganz am anfang gesagt hatte - er war ein teil ihres Verderbens. Mit einem entsprechend mürrischen Gesichtsausdruck stand sie an Bord der Seeadler, als es hieß, dass diese wieder in see stechen würde. Anders als zu beginn ihrer Reise setzte sie sich nicht zu Safir an die Ruderbank, sondern wartete bis sie sich sicher war, dass er nicht zu ihr herüber konnte - Faen hatte dies kurzerhand unfreiwillig übernommen.

Rosered_Strauss
21.07.2014, 20:51
(zur Stimmung: https://www.youtube.com/watch?v=MRfJEbOztwc )

Als schliesslich die gesamte Mannschaft an Bord war, machte sich die Seeadler unter der Führung Phileassons auf, Olport zu verlassen. Der Sturm war schon seit Tagen verzogen, und es war auch noch kein Neuer in Sicht. Doch trotz der ruhigen See hatten sie weniger Zeit, sich auszutauschen - denn der Foggwulf setzte alles daran, den Rückstand zum Blender, von dem er schwer ausging, zu verringern. Einzelne hoffnungsvolle Stimmen sprachen zwar die Vermutung aus, dass der Blender in dem Sturm ebenfalls schwerere Schäden davon getragen hatte, aber ihr Kapitän glaubte nicht daran. "Beorn ist ein Hundsfott - aber er versteht sein Handwerk genauso gut wie ich. Wäre er bedeutend schlechter, würden wir uns keinen Wettstreit liefern müssen." war die einzige Antwort, die er darauf gab. Die ersten zwei Tage verstrichen recht ereignislos - erst am Ende des zweiten herrschte kurzzeitig etwas Spannung, als man ein Ruder eines thorwalschen Schiffes vorbei trieben sah - womöglich von der Seeschlange. Doch Alari dämpfte die aufgeheizte Stimmung so schnell wie ein Gletscher. "Ihr talas habt doch manchmal gar kein Interesse daran, nachzudenken! Habt ihr einmal gesehen, was Ihr alles zurück gelassen habt in jenem Sturm? Ein einzelnes Ruder sagt gar nichts aus."

Was die Stimmung, die seit jenem Zeitpunkt - man musste von einem größeren Vorsprung des 'Blenders' ausgehen - etwas gelitten hatte wieder aufhellte, war ein Ereignis, welches sie auf Höhe des Golfes von Riva ereilte. Dort trieb eine Walherde an ihnen vorbei, tauchte unter ihrer Otta hindurch und machte die gesamte Besatzung nass bis auf die Knochen. Doch die friedlichen Kolosse wurden von den Swafnir- Gläubigen als gutes Zeichen gewertet - und sowohl Ilra als auch Shaya nutzten die Stimmung, um dies als Zeichen der Götter zu interpretieren, an denen selbstverständlich auch je ihre Herrinnen involviert waren. Was die Gemüter jedoch schlagartig anheizt ist der Fakt, dass wohl einige Leute versucht haben, diese Wale zu erlegen. Nichts bringt einen Thorwaler so sehr in Rage wie Walfänger, und scheinbar hatten einige von ihnen den riesigen Tieren aufgelauert. Der Kapitän näherte diesen Zorn - war er selbst doch alles andere als angetan davon - dirigierte die Mannschaft jedoch in den Norden, wo diese wohl am ehesten zu finden sein würden - und wo ganz am Rande auch ihr Ziel lag.

Doch zuvor erreichten sie nach einigen Tagen die 'Meerlunge', wie das Gebiet zwischen den Nebelzinnen und dem Yetiland genannt wurde. Dichter Nebel versperrte oftmals die Sicht, sodass Phileasson stets sorgfältig abwägen musste, welcher Kurs einzuschlagen war. Doch dank des nahezu unvergleichlichen Geschicks ihres Kapitäns, was die Seefahrt anbelangte, büßte die Seeadler zwar Fahrt ein - aber längst nicht so viel, wie es andere Kapitäne gekostet hätte. Doch es war auch weniger die Navigation, die eine Schwierigkeit darstellte. Spätestens am vierten Tag in dem wabernden Nebel begannen sich die abergläubischeren Seeleute Schauergeschichten zu erzählen, die bald die weniger abergläubischen ansteckten - und nur wenige blieben von der Wirkung dieser Geschichten verschont. Selbst die Heldengruppe konnte sich eines gewissen Unbehagens nicht erwehren, wenn sie durch die nahezu Windstille, teils gespenstisch ruhige See mit ihren Eisschollen trieben. Seevögel waren schon lange nicht mehr zu hören gewesen, und so schien es ihnen beinahe, als fuhren sie geradewegs in eine andere Welt. Abends kam es dann schliesslich beinahe zu einer Panik, als der alte Skalde Ohm einige Schauergeschichten zu erzählen begann - und nicht allzu lange darauf eine davon Wirklichkeit zu werden schien. Eine einsame Schiffsglocke ertönte im Nebel, nachdem einige Mannen Stimmen gehört zu haben glaubten. Während Phileasson sich mühte, den Leuten die Angst zu nehmen - und Ohm nun auch andere Töne anschlug und die Leute zu einem Lied zu ermuntern versuchte - erscholl die Glocke erneut, dieses Mal jedoch bedeutend näher. Die sich in die Enge gedrängten Thorwaler reagierten instinktiv - ein Pfeilschauer wurde blind in Richtung der Glocke abgefeuert, nachdem einige unbeantwortete Rufe in den Nebel geschallt waren. Doch auf die Geschosse kam eine Antwort, die die Thorwaler beruhigte - ein Schwall saftiger Seemannsflüche drang nun immer näher an ihr Ohr.

Wie sich herausstellte, gab es kein Geisterschiff, sondern nur ein Schiff glückloser Robbenfänger, die hier auf Beutesuche waren. Im kurzen Austausch mit den Seeleuten erfuhr Phileasson, dass eine thorwalsche Otta seit ca. 5 Tagen an der Packeisgrenze bei den beiden thorwalschen Knorren an, die dort auf die Wettfahrer warteten. Beorn hatte einen nicht zu unterschätzenden Vorsprung. Mit einem Seemannslied auf den Lippen spornten Ohm und Phileasson die Besatzung zu neuen Höchstleistungen an, während gerade die Südländer nun zunehmend unter dem kälteren Wetter litten. Vor Allem Ynu, der noch nie zuvor Schnee oder gar Eis gesehen hatte, war sehr empfindlich und daher stets in dicke Kleidung gehüllt, die jedoch nicht optimal zu helfen schien. Doch all das sollte ausser Acht geraten, sobald die Seeadler am neunzehnten Reisetag den Nebel schliesslich hinter sich liess. Phileasson wendete die Seeadler nach Osten und liess sie schliesslich über Nacht vor Anker gehen - und dort bot sich der Mannschaft ein Spektakel, das wohl nicht viele zu Gesicht bekommen hatten. Am Horizont erstrahlte ein purpurner Lichtstreifen, der langsam heller wurde, bis er schliesslich in ein leuchtendes Orangerot übergegangen war und von blaugrünen Lichtstreifen durchsetzt wurde. Alari, deren Augen während des Spektakels in einem warmen Marineblau leuchteten, erklärte ihnen mit ungewohnt warmer Stimme, dass es sich bei diesem Phänomen um das Nordlicht handeln würde. Schnell verstummten die Stimmen, die hinter dem Licht ein ominöses Zeichen vermuteten, und lauschten gespannt den Ausführungen der Firnelfe, die das erste Mal zeigte, warum Sie als Gastdozentin an der Akademie wohl gerne gesehen war - denn für die zwanzig Minuten, die das Nordlicht und die Erklärung andauerten, war es beinahe, als habe sich ihr Wesen gewandelt und der Eispanzer, in dem ihr Herz vermutet wurde, geschmolzen. Als das Nordlicht jedoch langsam wieder verblasste, waren die letzten Sinneseindrücke die der immer größer werdenden Eisschollen, die sich langsam zu Bergen auftürmten - und mit gewohnt rauer Manier wies sie die Thorwaler darauf hin, dass sie ja aufpassen sollten. Denn das Eis kannte weder Mitgefühl noch Erbarmen.

http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngEs war schliesslich der zwanzigste Tag auf See, der anders verlaufen würde als sämtliche bisherigen. Safir war im Moment nicht sonderlich blendend gelaunt. Cyli und er hatten seit Beginn der Reise auch durch die Strapazen wenig Gelegenheit bekommen, sich auszutauschen - und wenn, haftete dem Ganzen ein leicht säuerlicher Beigeschmack an, der ihnen beiden eher unangenehm war. Doch so, wie er nicht gänzlich von ihr lassen konnte, schien auch sie ihn nicht vollständig aus ihren Gedanken verbannen zu können. Doch wie konnte sich ihre Beziehung wieder ein wenig erwärmen? Und wann würde ihm endlich überhaupt mal wieder etwas wärmer werden? Solchen düsteren Gedanken nachhängend, fror der Schwertgeselle auf der Ruderbank mehr, als es ihm recht war. Doch all das verflog mit einem Schlag, plötzlich ein anderes Schiff in Sichtreichweite kam. Hinter einigen Eisschollen kam ein anderes Schiff in Sicht. Und als wäre dies nicht genug, konnten diejenigen mit scharfen Augen schnell erspähen, um was es sich hierbei handelte. "WALFÄNGER!" brüllte Raluf als Erster, ein Ruf, der vom Rest der Mannschaft bald aufgegriffen wurde. Die Rufe der Nordmänner wurden auch von besagtem Schiff aufgenommen, dessen Kapitän scheinbar von Panik ergriffen wurde. Denn anstatt zu fliehen, hisste es seine Kampfbeseglung und begann, ihre Geschütze zu laden. Etwas, das ihrem Kapitän auch nicht entging. "KAMPFBESEGLUNG! ZUM ENTERKAMPF BEREIT MACHEN!" brüllte er, als Feuer in die Augen der Thorwaler getreten war. Vergessen waren Anstrengung und Kälte - jetzt galt es einige Walschänder zu versenken.

Mit wachsender Geschwindigkeit rauschte die Seeadler der Schivone entgegen, ganz so, als ob sie sie rammen wollte. Dies wurde bemerkt, und es wurde die Anstrengung einer Ausweichbewegung unternommen. Doch der 'Foggwulf' hatte es nicht auf ein Rammmanöver abgesehen, und riss das Steuer kurz vor dem Zusammenprall herum. Haarscharf bewegten sie sich an den Walfängern vorbei, während ihre Geschütze ihre Geschosse wirkungslos im Wasser versenkten. Doch die Thorwaler verfehlten nicht. "ENTERHAKEN! ZEIGT IHNEN; WARUM SIE BESSER ZU HAUSE GEBLIEBEN WÄREN!" rief Phileasson, als ein hochmotiviertes Brüllen erscholl - und die ersten damit begannen, die Schivone zu erklimmen. Der 'Foggwulf' nickte auch der Heldengruppe grimmig zu. "Hinauf auf's Deck - je schneller wir das mit möglichst wenig Verlusten hinter uns bringen, desto schneller können wir uns wieder unserem eigentlichen Ziel widmen!"

Ironhide
21.07.2014, 21:40
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Schnee war dem Adligen nicht fremd, aber je weiter es nordwärts ging, desto mehr nahm die Kälte zu. Er ahnte schon, das er noch niedrige Temperaturen erleben würde, als in seiner Heimat. Und er würde recht behalten. Wenn Elza schon glaubte, das es eisig zwischen Safir und Cylithia herging, dann war die Kälte des Nordens regelrecht erdrückend. An ihm war nicht vorbeigegangen das die beiden nicht mehr so vertraut miteinander umgingen, wie zu Beginn ihrer gemeinsamen Reise, als sie in Thorwal aufeinander trafen. Doch hütete sich Elza davor, sich in der Angelegenheit einzumischen.
Er verbrachte zu seiner eigenen Überraschung mehr Zeit mit Ilra, als mit irgendwem sonst an Bord. Hatte sie ihm noch in Olport einen gelangt, so lachte sie nun auch mit ihm und sie schienen sich doch recht gut zu verstehen. Auch ihre Kleidung wurde immer dicker, was die Blicke zudem von ihr nahm, Außer ihrem wunderschönen Gesicht, zeigte sie sonst kaum noch haut, denn erfrieren wollte sie mit großer Sicherheit auch nicht.

Die Nordlichter, die sie alle sahen, bestaunte Elza mit offenem Mund. So ein schönes Schauspiel hatte er noch nie gesehen und es faszinierte ihn. Alari lieferte die Erklärung, was es damit auf sich hatte und erst im nachhinein erfasste auch Elzas Verstand, was sie da von sich gab. Die Lichter waren ein Spektakel und nun hatte Elza schon zwei doch sehr schöne Erlebnisse gehabt, denn auch die Wale hatte er mit großer Freude beobachtet. Noch nie im seinem Leben hatte er derartiges gesehen und nun binnen kürzester Zeit gleich zwei solcher Erlebnisse. Ein drittes Erlebnis dazwischen war die Beinahe Entdeckung eines Geisterschiffes, denn auch Elza hatte sich von Ohm anstecken lassen, obwohl er dies nicht gewollt hatte. Aber er hatte auch zugeben müssen, das der Nebel und die Stille eine Wirkung auf ihn hatten, derer er sich vorher nicht hätte erträumen lassen. Es war halt doch etwas anderes, wenn man an Land in einer sicheren und bekannten Umgebung verweilte oder an einem Ort war, wo man nichts kannte und alles neu war.

Elza döste grad etwas, als Raluf seinen alles übertonen Ruf losließ, das sie auf Wahlfänger gestoßen waren. Elza wusste spätestens seid dem sie auf diese Tiere gestoßen waren, das kein Thorwaler es gut hieß, wenn man sich an einem solchen Tier vergriff. Ilra hatte ihn darüber aufgeklärt. auch wusste er, das es zum Kampf kommen würde und darauf bereitete er sich vor. Es dauerte auch nicht lange, und die ersten Besatzungsmitglieder erklommen das andere Schiff. Die Worte des Kapitäns drangen an sein Ohr und gab ihm mit einem Kopfnicken recht. Je schneller es ging, desto weniger Verluste gab es. Das war das, was Elza am meisten Sorgenmachte, bei einem Kampf. Es mag an der Ausbildung der Akademie liegen, das er verinnerlichte, was es hieß, zu hohe Verluste zu haben, und diese nicht ausgleichen zu können. Verminderte Schlagkraft und mehr Belastung weil man mehr Aufgaben zu erledigen hatte. Etwas, was man sehr früh in der Ausbildung zum Krieger lernte. Je höher die Verluste, desto schwere war das bewältigen der Aufgabe. Mit diesen doch recht spezifische Gedanken - immerhin war Elza nicht auf einem Schlachtfeld wo es eine geordnete Schlachtordnung gab - erklomm auch Elza eilig das Deck des andere Schiffes und hatte umgehend seine Waffe bereit, um sich in den Kampf zu stürzen.

Survivor
23.07.2014, 16:56
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Auch wenn er sich noch nie mit einem Geoden unterhalten hat, so hätte Balrog ihre Ablehnung des Eises nachvollziehen können. Es war gerade zu entkräftend wenn man sich nicht bewegte. Die Kälte kroch durch jede Ritze in den Kleidungen und versuchte überall dort wo sie ihrer habhaft wurde die Wärme aus den Körpern zu ziehen. Das die Thorwaler mit dieser Kälte klar kam respektierte der Zwerg sehr, zog er doch jetzt die Esse eines Schmiedefeuers allem anderen vor.
Die Nebelbank, in welche sie fuhren, fand er genauso seltsam und unnatürlich, wie die Schrecken die Ohm und die anderen in ihren Geschichten erwähnten. Vor allem als dann eine beschriebene Glocke im Nichts erklang, stellten sich ihm die Nackenhaare auf. Er blieb zwar ruhig, man merkte es ihm nicht wirklich an, dafür war er schon zu lange Söldner, ganz wohl war ihm bei dem ganzen dann aber doch nicht.

Nachdem die Nebelbank und ihre „Schrecken“ vorüber waren, kam der Zwerg wieder zu etwas Ruhe. Etwas völlig Neues war für ihn dann dieses Nordlicht. Auch mit den Erzählungen und Ausführungen der Elfe, verstand er nicht was sich dort zu trug und umgenau zu sein, wollte er das auch gar nicht. Es wäre für ihn eh nur unnützes Wissen gewesen. Für spätere Geschichten würde er sich den Anblick merken, doch wie und warum es da war, das war egal.
Müde setzte er sich der Angroscho etwas später auf seinen Rucksack und mit dem Rücken an den Mast. Dort schlief er sogar eine Zeit lang trotz der Kälte.
Plötzlich durchdrangen laute Rufe das Schwarz seines Traumlosen Schlafes. Balrog war sich nicht sicher aber er meinte im Dunst des Erwachens Worte wie „Walfänger“ und „Kampf“ zu hören.
Beide Worte versprachen Aufregung und etwas Bewegung. Doch zu seiner Überraschung musste der Zwerg feststellen das er etwas eingefroren war. Das Kettenhemd schien so kalt geworden zu sein das sich darauf Eis gebildet hatte und dieses Eis war dann über seinen Körper gekrochen und lag nun wie eine dicke Rüstung über ihm. Es war etwas unwirklich für den Zwerg den trotz des Eises war ihm war. Das dies an den vielen Luftschichten seiner Kleidung und der Isolierenden Wirkung vom Eis lag, wusste er nicht.

Ein tiefes Knacken erklang und einige Nord drehten sich in seine Richtung unter anderem auch ihr Kapitän. „Das nächste Mal sagt ihr einem Bescheid wenn er langsam zu Eis wird. Einen Winterschlaf wie die Bären in meiner Heimat wollte ich nun nicht halten.“
„Nun vielleicht solltet ihr eure Lebensgeister bei einem hitzigen Gefecht wieder erwärmen.“
„Nichts anderes habe ich vor Kapitän, nichts anderes habe ich vor...“
Damit knackte es erneut und mit purer Kraft sprengte der Zwerg den Eispanzer von sich und sprang auf von seinem Rucksack. So schnell ihn seine noch steifen Beine tragen konnten, bewegte er sich in Richtung des anderen Bootes und als ob sie es geahnt hatten, griffen zwei starke Hände an sein Kettenhemd und warfen ihn ein gutes Stück die andere Schiffsseite hoch zu den Seilen der Enterhaken. Sich nicht einmal im klaren darüber seien das ein Absturz ins eiskalte Wasser den sicheren Tot bedeuten würde, packte der Zwerg eines der Seile, rutschte daran einige Zentimeter herunter, sie waren durch die Kälte alles andere als griffig und machte sich dann an den Aufstieg.
Oben angekommen stand bereits Elza auf dem Walfängerdeck und schien bereit für den Kampf.
„Nun denn eure Hoheit...wollen wir dieses Pack nicht lange warten lassen. Ich muss mich bewegen sonst frier ich wieder ein...“
Ähnlich wie in der Schänke stürzte sich der Zwerg an der Seite einiger Thorwalern, freudig in den Kampf. Nur das er dieses mal nicht seine Fäuste schwang, sondern seine Axt und seinen Schild.

Janoko
23.07.2014, 17:18
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Es war eine Sache von dem ewigen Eis erzählt zu bekommen und eine andere in seinen Griff zu kommen. Der Zwerg mit seinem Schweren Stahlrüstung war eingefroren und die Maga hatte ein Kichern nicht unter drücken können als er sich beschwert hatte. "Walfänger..." wiederholte sie schließlich den Ruf, der die Otta überhaupt dazu gebracht hatte auf Enterkurs zu gehen. "Also wollen wir doch mal sehen was es da drüben gibt" Sie rutschte mehr mal an den Seilen ab und fluchte derbe, aber bei einem weiteren Versuch hatte sie endlich halt und begab sich auf das Deck des anderen SChiffes - was sie sah ließ sie zusammen zucken. blitzende Schwerter und ettliche Angriffslustig aussehende Thorwaler die auf ebend jene kleine Schwerterwand hinzu liefen. Mitten drin könnte sie nicht anders als selber die einzige Waffe zu ziehen die sie grade bei sich trug - den Dolch, der eigentlich nur zur zierde gedacht war. Ihren Stab hatte sie an Bord des kleineren SChiffes gelassen, würde ihn aber holen, sollte es sich als nötig erweisen.

Rosered_Strauss
23.07.2014, 17:33
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls es zum Angriff kam, war Safir entspannter als die Tage zuvor. Hatte er zuvor nicht gewusst, wie er sich potentiellen Bedrohungen entgegenstellen konnte, so bewegte er sich hier wieder auf vertrautem Terrain - zumindest 'halbwegs' vertraut, denn er hatte noch nie mit einem Mob wütender und hochmotivierter Thorwaler an seiner Seite gekämpft. Es war an sich unnötig, sich an dem Kampf zu beteiligen, denn die Nordmänner - zusätzlich zu dem Krieger aus dem Horasreich wie auch dem Zwergen - würden mit den panischen Walfängern wohl ein leichtes Spiel haben. Doch es bewegten ihn zwei Dinge dazu, sich doch an dem 'Sturm' zu beteiligen. Zum Einen war es ihr Kapitän, der ihm einen mahnenden Blick zuwarf. "Es wird das Misstrauen weiter schüren, wenn sich Teile der Mannschaft zurücknehmen, ganz gleich deren Gründe. Die abergläubischeren Naturen dürften das nicht allzu gut auffassen." Misstrauen gegenüber den Fremdländern war, obwohl die Seeadler in diesen Belangen wesentlich toleranter war als die Seeschlange, durchaus vorhanden, das wusste Safir. Ein weiterer Grund, warum der Schwertgeselle sich zum eingreifen entschied, war jedoch seine Begleiterin. Diese liess ihren Stab zurück und machte sich daran, sich am Kampf zu beteiligen. "Rahja hilf - was habe ich mir da..." murmelte er, als er ihr noch nachsah, sich ihren Stab schnappte und sich an einen schnellen Aufstieg machte.

Oben angekommen sah er, dass die 'Schlacht' bereits begonnen hatte. Die Nordmänner droschen auf die mit dem Mut der Verzweiflung ausgestatteten Walfänger ein, die den Thorwalern jedoch letzten Endes nicht allzu viel entgegenzusetzen hatten. Am auffälligsten war Raluf, der selbst die größeren Thorwaler noch um ein paar Spann überragte - aber das interessierte den Tulamiden im Moment nicht sonderlich. Fieberhaft blickte er sich um, bis er schliesslich die Maga erspähte. Mit einem erleichterten Seufzer stellte er fest, dass ihr noch nichts zugestoßen war. Im Sichtschatten der anwesenden Hünen pirschte er sich näher, als er sich in ihr Blickfeld schob. Ihren instinktiv geführten Dolchstoß fing er mit beiden Händen ab, indem er sie am Handgelenk packte - der Dolch hätte ihn sonst sicherlich schmerzhaft getroffen. "Du lässt mir noch bald graue Haare wachsen... jag mir doch nicht so einen Schrecken ein!" rief er ihr über den Kampflärm hinweg zu und warf ihr ihren Stab entgegen, den sie mit der rechten auffing. Mit einem kurzen Blick vergewisserte er sich, dass sie unbeschadet war - und auch noch ohne Kontrahent - als er seine Kurzschwerter zog und sich nach den Walfängern umsah. "Dann muss ich mich wohl an die Arbeit machen..." murmelte er, während sein Gesicht einen ernsten, konzentrierten Ausdruck annahm.

Ironhide
23.07.2014, 17:58
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Mit weit aus weniger Wut, aber einer Entschlossenheit die Elza selbst nicht gedacht hätte, ging Elza schon fast über das Deck. Er stürmte nicht blindlings auf den ersten gegner, sondern ließ sie kommen. Es dauerte nicht lange, un der erste Walfänge stellte sich ihm entgegen. Das Schwert was er trug, war nicht mehr als ein Stück Schrott, wie Elza bei dem Anblick der Klinge befand. Dennoch würde es ihm weh tun, dessen war sich der Adlige sicher. Ungestühm gingd er mann auf Elza los, was es dem Adligen aber nicht sonderlich schwer machte, den Angriff zu parieren. Schnell war klar, das er Elza nichts an Kampfkunst enteggen setzten konnte. Anders als in der Taverne, wo Elza sich mit den Fäusten hatte wehren müssen. Der nächste ungeschickte Angriff verlief daher für den Walfänger tödlich. Elza parierte auch den Hieb geschickt und konnte umgehend zum Gegenangriff ansetzten. Ein schneller Tot war die Folge. Elza aber bleib auf der Hut, denn er war sich sicher, das er nicht lange unbemerkt bleiben würde. Kurz drehte sich Elza um, sah Cylithia und Safir, die sich ebenso ins Kampfgetümmel stürzten und auch den Zwerg, der seine Axt durch die Luft schwing, als wolle er Bäume fällen. Zumindest hatte es den Anschein, das er ohne Probleme die dicksten Bäumen mit einem Schlag fällen könnte. Mitten drin auch Raluf und Feanwulf, die wie die restlichen Thorwalern austeilten als Hänge ihr eigenes Leben davon ab.
Doch lange Zeit sie zu bestaunen, blieb nicht. Elza musste sich den nächsten Gegner stellen.

Survivor
23.07.2014, 19:08
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Es würde ein einseitiges Gemetzel werden, falls man nicht sogar von einem Massaker sprechen würde. Doch die Wut der einen Seite war für den Zwerg ebenso verständlich, wie die Angst der anderen Seite. Die Thorwaler kannten jedoch keine Gnade mit ihren Feinden, waren ihnen Wale doch heilig. Und so schwangen sie wie der Zwerg ihre Waffen mit äußerster Kraft in Richtung Schänder.
Balrogs erstes Ziel war ein älterer Walfänger der scheinbar schon das ein oder andere Mal Erfahrungen mit Thorwalern gemacht hatte, den er stellte sich ihnen mutig entgegen. Doch war sein Gegner kein zwei Meter groß, sondern gerade einmal die Hälfte davon. Verdutzt schaute er zu dem Zwerg herunter „Was ist? Noch nie einen Zwerg auf einem Schiff gesehen? Nicht? Nun ja, dann wird es wohl dein erstes und letztes Mal sein.“
Und mit aller Kraft schwang der Zwerg seinen Lindwurfschläger auf den Mann zu. Dieser blockte die Axt überrascht mit seiner eigenen Klinge. Doch das war angesichts der Kraft des Angroscho zum einen nicht so einfach, zum anderen war die Axt schwer als das Schwert und so schlug er fast mit beiden Waffen auf den Mann ein. Zugleich griff er mit der Kante seines Schildes, auch die Füße seines Gegenübers an. Mit einem ekligem Knacken brach das Holz dem Walfänger den ersten Fußknochen und so humpelte dieser nun mehr als das er stand. Der Art aus dem Gleichgewicht, war es nun ein leichtes für den Zwerg. Der nächste Angriff des Mannes wurde mit dem Schild abgefangen und mit der Axt hieb er ihm glatt ein Bein ab. Stark blutend fiel dieser nun zu Boden wo auch bald sein Kopf neben seinem Schwert zum liegen kam. Mit Blut bespritzt und einem immer noch grimmigen Ausdruck in den Augen, ging es nun weiter zum nächsten Gegner.

Yijare
24.07.2014, 15:03
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Die letzten Tage waren auf dem schwankenden Boden der Seeadler verbracht worden - ich hatte weitaus weniger Hochseetauglichkeit als ich mir selber eingeredet habe. Aber Shaya kümmerte sich aufopfernd um alle an bord, mich eingeschlossen. Als schließlich Walfänger geortet waren, kochte mein Blut auf - war ich zwar Rahjani, aber Swafnir war mir nicht fremd und jagd auf sein heiliges Tier zu machen... das kam nicht gut, nicht, wenn eine ganze Horde von Thorwalern Kurs auf das SChiffgesetzt hatte, welches als Walfänger identifiziert worden war. Dennoch war es nicht mein Kampf. Für eine Rauferei war ich zu haben,. aber sobald Klingen, länger als die eines Dolches zum Einsatz kamen, war ich nicht bereit in den Kampf zu gehen, geschweige denn diesen mit Leidenschaft auszuführen.

So blieb ich mit Shaya auf der Otta zurück und bereitete mit ihr die Verwundetenversorgung vor - wenn wir schon nicht kämpften, konnten wir wenigstens etwas für die lädierten tun, sobald sie wieder zurück auf der Seeadler waren. Das die beiden Tulamiden sich in den Kampfschwangen, hatte ich mir schon gedacht - der SChwertgeselle war niemand, dem man einen Kampf vorenthalten konnte, auch, so schien es mir, wenn er dies lieber Phexgefällig tat und nicht Rondra als seine Schutzherrin sah. Die Maga war von ihrem Temperament her grade dazu verpflichtet den anderen zu folgen, sie war in einigen Dingen fast wie eine Thorwalerin, nur das sie mehr an die Herrin der Pferde glaubte, als an Swafnir.

Das hatte sich bei einigen Gesprächen mit ihr oder Safir herausgestellt - dort unten wurde Rahja mehr verehrt, als hier oben - was ich allerdings niemanden verübeln würde. Und dann war da noch Elza. Er war... interessant. Anscheinend hatte er gefallen an mir gefunden, schien aber selber nicht zu wissen, wie er mit diesen gefühlen umgehen sollte. Erw ar der erste Gewesen, der verlangt hatte, das ich mich beim Umziehen doch etwas mehr bedeckte und so gut wie möglich versucht hatte, den anderen einen Blick auf mich zu erwehren. Seufzend versuchte ich ihn weg zu scheuchen,a ber das war etwas, das ich lange versuchen konnte.

Alari war nicht davon angetan, dass ich mein Leben der Göttin des Weines gewidmet hatte, vor allendingen, nachdem sie heraus gefunden hatte, dass elfisches Blut in meinen Adern floß. Sie verstand nicht, warum ich mich den Göttern zu gewandt hatte und es schien als wollte sie mich konvertieren - was sie aber nicht schaffen würde, davon ging ich aus. Sie war eine Aufgabe, die die Göttin höchstselbst mir zu geteilt hatte und wenn diese Aufgabe mit Versuchung einherkam, so musste ich dieser Wiederstehen.

Der Kampfeslärm auf dem anderen Schiff wurde lauter, und auch die Schmerzenschreie mischten sich inzwischen in das tobende Brausen und klirren von Stahl auf Stahl. "Ich hoffe doch, dass die heile wieder rüber kommen.", meine ich mit runzelnder stirn zu der anderen geweihten und blicke seufzend dort hin zurück, woher wir kamen. "Und ich denke, wir sollten die Winterkleidung auspacken, es ist doch etwas kühl."

Rosered_Strauss
24.07.2014, 15:28
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir mochte nicht so recht gefallen, wie der Kampf verlief. Sicherlich, sie gewannen und würden wohl keine großen Verletzungen erleiden - aber dem Schwertgesellen fehlte dem kleinen Gefecht einfach etwas wichtiges. Ein würdiger Gegner. Einer, gegen den sich ein Sieg lohnen würde. So waren es nur einfache Männer, die ihr Brot auf eine in dieser Region eher ungünstigen Art und Weise zu verdienen gedachten. Es waren aber keine Krieger. Dennoch würde er, da er nun einmal nach seinen Waffen gegriffen hatte, keine Gnade zeigen. Rücksichtnahme im Kampfe mochte dazu führen, einen Treffer aus ungeahnter Richtung zu kassieren - etwas, was ihm sein Meister oft genug eingeschärft hatte. So stürzte er sich - anders als der große Rest - nicht gleich ins Gefecht, sondern eilte neben die Tür, die zu den unteren Decks führte. Wie er vermutet hatte, stürmten weitere Walfänger nach oben, mit allem bewaffnet, was sie nun einmal zur Hand hatten. Sie taten ihm Leid, aber das tat nun nichts zur Sache. Als der letzte die Tür verlassen hatte - niemand hatte bemerkt, wie er in einem nahen Schatten abgewartet hatte - griff er an. Mit einem schnellen Schritt führte er einen Doppelangriff auf den Rücken seines nichts ahnenden Gegners aus.

Dieser brüllte auf, als die beiden Kurzschwerter sich in seinen Rücken bohrten, und stürzte schwer zu Boden. Der Rest der Verstärkung - zumindest der kleine Teil, der sich nicht bereits von Thorwalern in Empfang genommen sah - wandte sich erschrocken zu ihm um. Doch der Schwertgeselle wartete nicht ab, bis sie ihre Überraschung überwanden. Vielmehr nutze er sie aus. Mit einem Sprung nach vorne rammte er seine Schulter dem Einen gegen die Brust, was ihn die Luft ausfahren und zurück taumeln liess. Ein hoher, nachfolgender Tritt sorgte dafür, dass er gegen seinen Kameraden fiel, der ihm gerade zur Hilfe eilen wollte. Deren Taumeln ausnutzend, eilte er erneut vor, um in nächster Nähe zwei präzise Schnitte zu führen, die quer über ihre Hälse fuhren. Gurgelnd stürzten beide zu Boden, unfähig, sich noch länger auf den Beinen zu halten. Safir wischte sich etwas Blut aus dem Gesicht, welches er von einem seiner 'Opfer' abbekommen hatte. "Eine unschöne Sache..." murmelte er, als er seine beiden Klingen kurz kreisen lies und sich mit dem Rest der Thorwaler ins Gefecht stürzte. Nun galt es, sich einfach nur sehen zu lassen - und zu zeigen, was ein Schwertgeselle nach Asir al'Kamal vermochte.

In eurem nächsten Post könnt ihr dieses kleine Scharmützel auch beenden. Ungefähr die Hälfte der Walfänger wird tot sein, der Rest durch den Kampf leicht angeschlagen - dieser Teil ihrer Mannschaft wird aber auch kaum zu den Waffen gegriffen haben. Phileasson wird anordnen, dass ihnen eine Chance gelassen wird - sie haben ihr Vergehen mit Blut gezahlt, und wenn sie es mit der restlichen Mannschaft in den nächsten Hafen schaffen (was schwieriger, aber noch lange nicht unmöglich ist), dann haben sie sich eine zweite Chance verdient. Die Thorwaler werden diesen Schritt akzeptieren - sehen sie es doch als eine Prüfung Swafnirs - und sich auf die Seeadler zurück ziehen, wo sie von den beiden Geweihten wie auch von Safir (der ja nominell Schiffsarzt ist) verarztet werden.

Ironhide
24.07.2014, 17:22
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza ging mit Bedacht vor. Er achtete stets darauf, immer einen seiner 'Waffenbrüder' im Rücken zu haben, um nicht Opfer eines unerwartete Angriff zu werden. Dabei ging er immer weiter in Richtung des Hecks. Es stellte sich ihm dabei nur ein Mann in den Weg, der aber ein schnelles, unrühmliches Ende fand. Elza taten die Männer schon fast leid, denn sie hatten nichts als den Mut der Verzweiflung mit dem sie kämpften. Lange hielt sich Elza nicht mit ihnen auf, ein schneller Tot war das beste was er ihnen noch geben konnte. Am Heck angekommen, fand Elza das Steuer verlassen vor, das sich wohl selbiger auch in den Kampf gestürzt hatte. Aber hinter einem Fass was dort stand - der Adlige wunderte sich, was es hier zu suchen hatte - kauerte ein junger Mann, eher noch ein Bursche der nur halb so alt war wie Elza selbst. Erschrocken über seiner Entdeckung sah er Elza mit weit aufgerissenen Augen an. Die Gedanken des Schiffsjungen mussten panisch sein, dessen war sich Elza sicher. Was hatte der Junge hier zu suchen? Warum hatte man ihn auf so eine Fahrt mitgenommen? Der Adlige konnte sich darauf keine wirklichen Reim machen, aber ein Kind würde er sicher nicht töten. "Bleib wo du bist und rühr dich nicht.", sagte er dem Jungen und entfernte sich dann wieder.
Sein Blick ging nun erneut über das Schiff wo er feststellte das der Kampf schon annähernd vorbei war. Die meisten der kämpfenden Walfänger waren bereits tot oder Kampfunfähig. Dennoch stürzte sich ein weitere Mann dem Adligen entgegen. Mit einer Art Speer ging er auf ihn los. Genau benennen konnte der Wohlgeborene es nicht, wollte es aber auch nicht. Mit seinem Schwert wehrte er den ersten Hieb zur Seite ab, wollte das nutzen doch der Mann war schneller. Ein zweiter Stich nach ihm folgte, welchem Elza erneut auswich. Doch der Speerträger war gerissener, als Elza gedacht hätte. Anstatt zurück zu ziehen, schlug der Mann zur Seite und traf den Adligen in die Rippen. Der schmerze lehrte Elza augenblicklich, das man mit so einer Waffe nicht nur zustechen konnte, um jemanden zu verletzten.
Nun wurde Elza Aufmerksammer, packte nach dem Stab und bekam ihn im letzten Moment zu fassen. So nahm er den Stab aus dem Kampf und konnte selbst zum Angriff über gehen. Der überraschte Gegner wusste gar nicht wie ihm geschah, als sich das blanke Metall zwischen seine Rippen bohrte.
Kurz darauf sackte der Mann zusammen und war kurz darauf nicht mehr am Leben. Elza ließ den Stab nun los und merkte erst dann, das er sich dabei verletzt hatte. Seinen Handinnenfläche war aufgeschlitzt. Nicht weiter schlimm, aber das nervte ihn schon jetzt. Elza ging zurück zu den anderen, denn der Kampf ebbte immer mehr ab. An der Seite der anderen drängte er dann die restlichen der kämpfenden Besatzung immer weiter zum Bug und schon bald saßen sie in der Falle.

Janoko
24.07.2014, 17:56
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia fing ihren Stab stirnrunzelnd auf. "Dir schon klar das ich ihn extra nicht mit genommen hatte?" - doch Safir konzentrierte sich schon auf die gegner vor ihnen und schlich sich katzengleich bis zur Kajüte davon. Cylithia war nicht so 'brutal' wie die meisten Thorwaler, hieb sie doch nun vornehmlich mit dem Stab zu und er knockte die Leute nur aus, wenn sie nicht all zu feste schlug. mit gut platzierten tritten erwehrte sie sich etlicher der in den nahkampf aufrückenden Walfänger und fand ein Schwert, das über ihre Hüfte schnitt. "Beim Barte...", weiter sprach sie gar nicht, als ihr dolch ihren Angreifer in der lenden gegend erwischte und sie sich darauf hin so schnell wie möhlich verzog - nahkampf war nicht ihre stärke.

Als es schließlich zu ende ging und der Foggwulf den Angriff abbrach war Cylithia froh darüber - den sie sah schon schwarze Punkte und das war nie ein gutes Zeichen. Sich den Schnitt nicht anmerken lassend (wie sie hoffte) begab sie sich von selber in Richtung der Seeadler und wartete gar nicht darauf, dass der Foggwulf selbiges Verlangte. Cylithia merkte gar nicht, das sie eine Spur aus blut hinter sich her zog.

Rosered_Strauss
25.07.2014, 00:35
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls Phileasson schliesslich das Deck des Walfängers erklomm und lautstark das Ende des Kampfes verkündete, hatte Safir bereits 7 Leben genommen. Würde man ihn fragen, würde er es noch nicht einmal als 'Kampf' bezeichnen - denn in einem Kampf hatten beide Seiten die Chance auf den Sieg. Doch hier, umgeben von einem Haufen immer noch erzürnter Thorwaler, war diese Chance ausgesprochen gering, nahezu nicht existent. Mit einem Seufzer liess er seine beiden Kurzschwerter wieder unter seinem Mantel in den dafür vorgesehenen Scheiden verschwinden, nachdem er das Blut von ihnen gewischt hatte. Er sah sich um und sah, wie Raluf durch seine schiere Anwesenheit dafür sorgte, dass die verbleibenden Swafnir- Frevler nicht auf dumme Gedanken kamen. Ohm war mit der Minimalbesatzung wie auch den beiden Geweihten an Bord der Seeadler geblieben, während Crottet sich ebenfalls dem 'Mob' angeschlossen hatte - wie auch Ynu, der jedoch immer noch schwer mit der Kälte zu kämpfen hatte. Bei dem, was er über seine Heimat erzählt hatte, wunderte es den Schwertgesellen jedoch auch nicht sonderlich.

Als er Cyli suchte und schliesslich fand, atmete er erleichtert aus - bis er die Blutspur bemerkte, die sie hinterliess. Dies führte dazu, dass sich ein eisiger Klumpen (selbst gemessen an der sie umgebenden Temperatur) in seinem Magen bildete. Er rannte los und kam gerade rechtzeitig an, als sie an der Reling angekommen war. "Ich mache das." meinte er bestimmt, als sie gerade nach unten klettern wollte. Sie blickte ihn an und öffnete gerade den Mund - wohl um zu protestieren - als er ihr ihr mit einer knappen Geste das Wort abschnitt. "Ich mache das. Wir schaffen dich nach unten und ich sehe mir das einmal an!" Mit der Hilfe Crottets schaffte er es schliesslich, Cyli per Seil nach unten zu lassen, während er kurzerhand nachkletterte. Dort angekommen, wandte er sich an die beiden Geweihten. "Euer Gnaden - Eure Hilfe wäre mir sehr recht." Mit diesen Worten drückte er Cyli mit sanfter Gewalt zu Boden, als er ihr die Robe öffnete - zumindest um die Wunde herum - um sich ihre Verletzung näher zu besehen. Bei dem Anblick, der sich ihm bot, fluchte er. "Bei allen Ifritiim! Was hast du dir eigentlich dabei gedacht?" Mit Hilfe der Geweihten verband er die Tulamidin, nachdem er zuvor die Wunde gesäubert hatte. Ihr Blick war unterdessen etwas fahrig geworden und irrte umher - die Verletzung war definitiv tiefer, als sie es sich gedacht hatte. Der Schwertgeselle legte ihr beide Hände an die Wangen, um ihren Blick auf den seinigen zu richten. "Jag mir nicht so einen Schrecken ein... bitte..." meinte er leise.

Yijare
25.07.2014, 15:34
http://yijare.lemrith.net/ilra.png "Sie hat nur das getan, was sie für richtig hielt. Dass sie sich dabei verletzt hat ist nicht eure Schuld, Safir.", versuche ich den Wundheiler zu beruhigen und blicke zu dem Rest der langsam wieder über die Reling klettert und etliche kleinere und Größere verletzungen dabei sind. "Sie hat Blut verloren, aber es wurde nichts Wichtiges verletzt.", erkläre ich ihm weiter - er war anscheinend durch seine Gefühle nicht in der Lage, sein Wissen an zu wenden. Vorsichtig lege ich ihm die Hand auf die Schulter und kümmere mich dann um zwei Thorwaler - einer hat einen hässlichen Schnitt im gesicht, der andere Hielt sich die Nase, aus der Blut tropfte, wie nichts gutes - vermutlich hatte ihm jemand eine Kopfnuss verpasst und ihm dabei die Nase gebrochen. "Manchmal seid ihr mir ein Haufen...", murmle ich, ohne dabei diese Thorwaler zu meinen als viel mehr das ganze Volk zu dem ich gehöre - dennoch tut das wissen um die Beseitigung der Swafnirs-Frevler gut - beruhigend, das die Geschöpfe des Gottwales nicht weiter von diesen Menschen bedroht werden. Seufzend denke ich an die Pferde in den Ställen der Rahja - dort würde man für das schlechte behandeln eines Pferdes ungefähr das gleiche Erfahren, aber ich war grade nicht hier um in Erinnerungen zu schwelgen. Der zwerg war wie ein Stein der von dem einen Schiff au das andere fiel - die Seeadler sank um etliche Finger bis sie wieder hoch ploppte. Die Elfe hörte man gar nicht an Bord kommen - und den Rest, davon brauchte man nicht reden.

Survivor
25.07.2014, 18:27
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Mit einem Sprung der das große Boot etwas zum Schaukeln brachte, kehrte der Zwerg wieder zur Seeadler zurück. Der Foggwulf hatte dem blutigem Treiben ein Ende gesetzt, noch bevor die andere Besatzung vollends Tot war. Balrog fand solche Sachen schon seid beginn seines Söldner Lebens an seltsam. Zum einen schienen die Anführer die ihm begegneten, das Leben von anderen zu fordern, zum anderen, da es an die völlige Vernichtung des Feindes ging, ziehen sie ihre Angreifer zurück. Das war ihm schon auf Reisen mit manchen Händler aufgefallen, von den niedern Adelsleuten mal zu schweigen. Er fragte sich warum sie das Schiff nicht einfach versenkten, mit samt den Leichen und allem was auf diesen Kampf hindeutete. So würden diese Leute zwar zu ihren Familien heimkehren, das aber ohne Nahrung und mit Toten. Klar würden sie sich freuen am Leben zu sein, doch wie schnell schlug diese Freude im Angesicht des Hungers in Wut und Zorn auf diejenigen um, die ihnen dieses Leid angetan hatten. Es gab ein Führ und Wieder in den Gedanken des Zwerges, zu solchem Handeln. doch lange konnte er sich damit nicht beschäftigen. Der Blick des Angroscho ging in Richtung Safir und einer Person die vor ihm lag, welche er aber aus diesem Winkel nicht erkannte. Als nächstes viel ihm die leichte Blutspur auf die zu dem Platz mit dem Tulamiden führte. Allem Anschein nach kümmerte er sich bereits um die Verletzten.
„Er ist ja Wundarzt, fast hätte ich das vergessen...naja, lassen wir ihn mal in Ruhe, uns fehlt ja nichts...“ dachte sich noch der Zwerg und kehrte wieder an seinen Platz zurück.

Da er nun wusste, wo sich das Wasserfass zum trinken befand, ging er so gleich in dessen Richtung.
Auch wenn sie von Wasser umgeben waren, so konnte er den Großteil davon nicht für seine trockene Kehle benutzen. Außer er wollte sterben und vorher noch Halluzinieren. So jedenfalls hatte ihm Shaya das ganze erklärt. Eben diese Frau tauchte bei ihm auf und meinte „Herr Zwerg, seid doch so gut und bringt etwas Wasser zu Cylithia.“
„Wo finde ich sie?“
„Dort drüben bei Safir. Ich muss mich noch um einige andere Verletzte kümmern.“ damit verschwand sie wieder zu den anderen Thorwalern.
Mit einer gefüllten Trinkschüssel in der Hand trat der Angroscho zu dem Tulamiden. Er sagte nichts, blickte nur kurz zu der Wunde und schwieg. Im lag ein Spruch von wegen Magie und hilfreich auf der Zunge, doch das wäre in dieser Situation nicht angemessen.
„Hier nehmt, gebt ihr was zu trinken und dann sollten wie sie so dick einpacken wie Ynu es gerade ist...“

Ironhide
25.07.2014, 19:35
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Phileasson ließ die restliche Crew am Leben, aber warnte sie auch eindringlich davor, sich nochmal an so einem Unterfangen zu beteiligen. Elza hörte sich das nicht groß mit an, denn für ihn war es nicht weiter von Belang, was mit diesem Schiff und seiner Crew geschehen würde. Der Foggwulf lies sie laufen. Er gab ihnen noch einen Rat mit auf den Weg, sich etwas anderes zu suchen, sofern sie es denn in den nächsten Hafen schaffen würden. Elza hatten sich inzwischen an den Abstieg gemacht, was mit der erheblich verletzten Hand doch nicht so einfach war. Der Schnitt war ziemlich tief und ging über die gesamte Handinnenfläche und blutete entsprechend stark. Zum Glück für Elza war es nicht seine rechte Hand, mit der er sein Schwert führte. Dennoch konnte sich diese Verletzung in einem Kampf mit einem ebenbürtigen Gegner als hinderlich erweisen.

Auf dem Schiff angekommen - Balrog schlug mehr oder minder direkt neben ihm auf - wandte sich Elza den beiden Geweihten und Safir zu. Letztere war mit Cylithia beschäftigt doch sah er nicht genau, was ihr fehlte. Sahya hatte grad einen Thorwaler zum verarzten bei sich, der eine lange Wunde am rechten Arm hatte. Grad als sich der Adlige nach Ilra Ausschau halten wollte, wurde er von der Seite schon angesprochen. "Zeig mal her."
Elza drehte sich um blickte in das Gesicht von Ilra, die sich aber schon seiner Hand widmete. Elza betrachtete sie dabei, wie sie sich Konzentriert um seine verletzte Hand kümmerte."Das haben wir schnell im Griff." Zuerst säuberte sie die Wunde, wischte das meiste Blut weg, auch wenn sofort neues aus der Wunde quoll. Dann legte sie ihm einen Verband an, welche die Wunde verschloss und die Blutung somit stoppte. Nachdem sie damit fertig war, begab sie sich umgehend zum nächsten Verletzten. Elza besah sich den Verband und musst feststellen das es die Kunst der Ärzte seiner Heimat in nichts nachstand. Es war ja nicht seine erste Verletzung. "Danke.", sagte er noch was sie mit einem freundlichen Lächeln quittierte, bevor sie sich ihrem nächsten Patienten zuwandte.

Am Rande bekam Elza mit, Das Balrog der Maga Wasser brachte, weil ihn Shaya ihn darum bat. Nun besah auch er sich das ganze etwas genauer. Die Wunde die sich die Maga zugezogen hatte war schon um einiges schlimmer als die seinige, aber Safir schein sein Handwerk zu verstehen und tat was er tun musste. Ihm war aber anzusehen, das er in Sorge um sie war. Elza beschloss, das es besser war sich nun nicht mit Worten an ihn zu richten, er wollte ihn nicht stören. Aber so ganz unnütz wollte er dann doch nicht nur rumstehen. Daher wandet er sich an Ilra und Shaya, die gerade günstig nebeneinander standen. "Sagt, benötigt ihr Hilfe?"

Janoko
25.07.2014, 20:45
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Sie lächelte schwach auf Safir's Sorgensbekundungen. Aber so schlimm war es doch gar nicht, wie sie fand - wenn man von den schwarzen Punkten absah, die sie sah, fühlte sie sich gut. Allerdings hatte sie sich Safir geschlagen gegeben, der mehr von Wunden verstand als sie und so war die Kraft die sie noch zum gehen hatte verschwunden sobald sie auf der Seeadler angekommen war - Das Adrenalin hatte ihren Körper verlassen. Als schließlich Balrog ihr Wasser reichte konnte sie kaum den Becher halten. "Danke...", murmelte sie und ließ die Luft aus ihrer Lunge weichen. "Schwerter waren doch um einiges gefährlicher, als sie in Erinnerung hatte. Sie dachte kurz daran einen Balsam Salabunde zu wirken, aber das wäre in ihrer jetzigen Lage viel zu schwer. Und dann war es als würde Boron sie sanft in sein Reich ziehen - allerdings nur zum Ausruhen.

Rosered_Strauss
25.07.2014, 21:44
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls Cyli in die Ohnmacht hinüber glitt, glaubte Safir für einen Moment, sein Herz würde aufhören zu schlagen. Erst nach einigen Momenten schalteten sich Vernunft und Expertise wieder ein - und mit großer Erleichterung stellte der Schwertgeselle fest, dass es ihr vergleichsweise gut ging. Die Müdigkeit und die Erschöpfung der Schlacht hatten sie schlicht überwältigt. Er trug sie behutsam an ihren Platz und wandte sich dann der Aufgabe zu, den Rest der Thorwaler zu untersuchen. Dabei liess er sich von Shaya wie auch von Ilra zur Hand gehen, wenn die Situation danach verlangte - seine Heilkünste waren nun einmal am ausgeprägtesten, wenngleich die Travia- Geweihte mehr von Krankheiten verstand als er. Als sich die Seeadler schliesslich wieder in Bewegung setzte, herrschte eine gute Stimmung auf dem Boot. Einige Thorwaler - und vor Allem die Travia- Geweihte - würdigten Elzas Verdienste, hatte dieser doch nicht nur an vorderster Front gekämpft sondern auch bei der anschliessenden Pflege seine Hilfe angeboten. Dem Zwerg, der hinter vorgehaltenem Mund mittlerweile 'der Unaufhaltsame Kleine' genannt wurde, wurde ebenfalls mit neuem Respekt betrachtet. Was die Meinungen er Nordländer zu den beiden Tulamiden anging, so hatte sich die Ansicht der Allgemeinheit nicht groß verändert - nur die wenigsten hatten bemerkt, was sie im Einzelnen getan hatten oder was ihnen zugestoßen war.

Doch schnell fror die Euphorie des Sieges wieder ein - denn je näher sie ihrem Zielort kamen, desto kälter wurde es. Am deutlichsten bemerkte man dies aber an der vorüberziehenden Landschaft: mehr und mehr Eisberge türmten sich auf, zwischen denen sich die Otta durchzwängen musste. Die Nerven der Anwesen lagen mit der Zeit Blank, denn immer wieder konnte man hören, wie Eis am Rumpf des Drachenbootes entlang schrammte. Seinen Höhepunkt fand das Schauerspiel schliesslich am Nachmittag: die Seeadler war gerade dabei, zwischen zwei Tafeleisbergen hindurch zu gleiten, als plötzlich der Wind auffrischte. Mit einem drohenden, unheilvollen Ächzen begann sich der rechte der beiden Berge, auf den anderen zuzubewegen. Phileasson fluchte und trieb die Ruderer zu größerer Eile an - doch vergebens: zwar entgingen sie mit letzter Anstrengung, zwischen den Beiden Eismassen gefangen zu werden, doch waren sie nun in einem kleinen 'Tümpel' eingeschlossen. Höchstens 5 Schritt konnte die Seeadler in jedwede Richtung treiben, bevor sie an die Eismassen stieß - sie war gefangen. Zwischen den beiden sie umringenden, nahezu senkrecht verlaufenden Eiswänden sah sich Phileasson ruhig um.

"Es hat keinen Zweck - wir müssen erneut Muskelschmalz sprechen lassen!" rief er, während er seinen Pelzmantel enger um sich zog. Zwischen den beiden eisigen Massen herrschte nun eine Grimmfrostartige Kälte - eine Kälte, in der das Überleben auf Dauer nicht möglich war. "Greift Euch Beil und Axt - und dann frisch ans Werk. Wir wollen hier nicht verweilen." Stöhnend erhob sich der einsatzbereite Teil der Mannschaft und tat, wie ihm geheissen. Nachdem Alari die Vermutung ihres Kapitäns bestätigt hatte - eine Eiswand von circa 4 Schritt dicke trennte die Seeadler von der 'offenen' See. Vorsichtig an die Stelle treibend, begann die eine Hälfte der Mannschaft den Mast nieder zu legen, während die andere Begann, mit ihren Utensilien auf das Eis einzuklopfen. Safir beteiligte sich vorerst nicht an der Arbeit - seine Schicht würde später folgen. Zuvor blieb er bei Cyli, um auf sie acht zu geben.

Ihr könnt nun je einen Post verfassen, in dem ihr beschreibt, wie ihr mit der unmenschlichen Kälte zurecht kommt (ihr seid zwischen zwei Eisbergen bei ca. - 50° C gefangen!) und wie ihr ans Werk geht. Einen Vorteil habt ihr darin, dass Asleif die Mannschaft zusammen zu halten versteht, Raluf als Muskelprotz natürlich prädestiniert für die grobe Arbeit ist und sowohl Crottet wie auch v.a. Alari über große Expertise in dieser lebensfeindlichen Umgebung besitzen. Viel Spaß.

Janoko
25.07.2014, 22:19
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Brrrr...", meinte Cylithia und blickte sich um und seufzte - waren sie doch von einem Schlamassel direkt ins nächste unterwegs. Sie stemmte sich von ihrer Ruhestätte noch und bemerkte den dicken verband, den sie um ihre Hüfte trug. So brauchte sie einige Momente um zu realisieren wo sie waren - oder nicht. Die Eisberge versperrten die Sicht in alle vier Richtungen und die Kälte, die von ihnen Ausging kroch ohne auf viel gegenwehr zu stoßen bei jeden von ihnen bis unter die Haut. "Wo sind wir den jetzt hinein geraten?", fragte die Maga schließlich etwas besorgt und besah sich die Männer die grade den Mast geschickt Umlegten, als sei er ein Erkennungszeichen für Feinde, oder Jäger jeglicher Art das hier jemand gefangen war.

Survivor
26.07.2014, 00:14
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Der Zwerg konnte nur mit dem Kopf schütteln. Erst der Kampf und nun Eisberge.
„Dieser Götterwal hat sie doch nicht mehr alle beisammen, erst retten wir seine Kinder und Schützlinge und nun sperrt er uns ein.“ das ganze grummelte Balrog jedoch in seiner Sprache und in seinen langen Bart, war er sich doch fast sicher das diese Worte nicht gut aufgefasst werden würden. Diese Kälte machte ihm mehr und mehr zu schaffen. Er hatte sogar schon ernsthaft überlegt sein Kettenhemd abzulegen, da es sich nur immer wieder versteifte und zufror. Diese Temperaturen würden ihm wohl irgendwann aufs Gemüt schlagen, doch noch ging es.
Ähnlich wie auch ihr Arzt, schaute der Zwerg erst einmal nur den Arbeiten zu, ehe er sich seinen Lindwurmschläger griff und zu den wartenden gesellte.
„Herr Zwerg...ihr hier und nicht in dicken Pelze eingewickelt?“ scherzte Ralof der selber mit der Kälte zu kämpfen hatte.
„Das frage ich euch Raluf, ihr macht ja sogar Espenlaub Konkurrenz.“ Die eisigen Temperaturen konnten den beiden scheinbar nicht ihren Humor verleiden.
„Bei Angroschs Barte von so einem eisigen Ort habe ich wahrlich noch nie gehört...“
„Allerdings und es geht noch etwas kälter, nicht sehr viel aber es geht...“
Balrog zog fragend und erstaunt die Brauen hoch „Nun lasst uns jedoch nicht über die Kälte reden. Wollt ihr stattdessen nicht lieber eine Wette annehmen?“
„Darauf wer das meiste Eis beiseite schafft? Aber gern... meinte der Zwerg mit feuriger Inbrunst.
„Der Verlierer muss im nächsten Schankhaus einen ausgeben...oder auch zwei.“
„So sei es...lasst uns beginnen.“ antwortete der Hüne erfreut.
„Beiseite Männer, wir haben zu tun...“
Und so drängten sich der „Kühne“ und der Zwerg nach vorne und hieben wie besessen auf das Eis ein.

Natürlich war der Zwerg nicht so kräftig wie sein Thorwalscher Konkurrent, doch das bisschen was ihm noch an Kraft fehlte, machte er durch größeres Können weg. Bald wurde schnell klar dass das beseitigen des Eises, ähnlich dem Bergbau durch Gestein war. So kam der Zwerg natürlich schneller voran als der Rest und mit unter wurden sogar Fragen gestellt. Während er weiter hieb, erklärte der Angroscho warum er manch Stelle weniger bearbeitete als andere. Das Ergebnis war meist ein großes Stück Eis das mit lautem Klatschen dann in Wasser fiel.
Auch sein Gegner staunte nicht schlecht und schaute sich natürlich das ein oder andere von dem Zwerg ab. Seine größere Ausdauer und Kraft brachten ihm dann schlussendlich den Sieg der ersten Runde ein. Völlig durch gefroren zogen sich die beiden zurück um sich für später wieder auf zu wärmen, so gut man das bei dieser Kälte eben konnte und denn anderen Mannen die Arbeit zu überlassen.
„Für wahr ihr habt schnell gelernt wie man beim Bergbau zuschlägt Ralof. Währt ihr nicht so groß ihr könntet wahrscheinlich so gar bei uns mit Tunnel und Stollen graben...“

Yijare
26.07.2014, 23:13
http://yijare.lemrith.net/ilra.png "Cylithia, habt ihr etwas wärmeres zum anziehen? Ich denke nicht, das euch eure normale Robe warm genug halten wird.", meine ich zu der Maga bevor ich mich nach vorne zu den hackenden und Schlagenden Riesen und zwerg begebe "Wettren? Ihr seid doch beide im Hirn geforen", meine ich scherzhaft und lege den Zwerg kurz eine Hand auf die kalte Eisenschulter - die ich schnell zurück ziehe. Raluf kann ich keine Hand auf die Schulter legen, da er schlicht zu groß ist.

Doch die beiden legten schon los das Eis vor ihnen zu zerschlagen und so hatte ich keine Zeit ihnen noch etwas aufheiterndes zu sagen - Shaya schien auch mehr um das wohl der anderen bekümmert als um ihr eigenes "Shaya, Warme Kleidung für andere schön und gut, aber du solltest dir auch was wärmeres überziehen", meine ich und lächle sie verschmilzt an ehe ich mich dann dem Horasier zu wende, der wie espenlaub zittert "He, Elza, still herum sitzen bringt macht es für dich nicht einfacher, beweg dich, aber hop. hop", meine ich zu ihm und zieh ihn auf die Beine, seine kleinen Flüche einfach ignorierend, das seine hand dabei weh tun würde.

Ironhide
26.07.2014, 23:22
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Zähneknirschend nimmt Elza es hin das sie ihm auf die Beine hilft. Aber einige Flüche kann er sicht nicht verkneifen, doch war es seine eigene Schuld. Er hatte es nicht verhindert das sie die Hand nahm. Es war wirklich bitter kalt und der Adlige hatte schon so viel ab das er sich bald nicht mehr bewegen konnte. So zumindest fühlte er sich und doch kroch die Kälte in jede Pore seines Körpers. Aber Ilra hatte schon recht, bewegung würde ihn aufwärmen. Trotzdem würde er erst bei der zweiten Schicht am Eis mitmachen denn es war da vorne grad kein Platz für ihn. "Was ist mit euch? Ist euch denn warm genug?, erkundigte sich Elza bei Ilra.

Rosered_Strauss
27.07.2014, 15:54
Die Männer und Frauen der Seeadler verloren jegliches Zeitgefühl, während sie sich mit schierer Muskelkraft langsam durch das Eis arbeiteten. Als die erste Schicht nach einigen Stunden zu Ende ging, hatten Raluf und Balrog ihre Wette jedoch immer noch nicht eindeutig entschieden - denn die technische Expertise des letzteren machte ersterer mit Kraft, Einsatz und größerer Reichweite wieder wett. Die beiden Kraftprotze hatten sogar noch genügend Ausdauer, um auch in der zweiten Schicht noch zu arbeiten - wer als erster schlapp machen würde, hätte die Wette verloren. Safir konnte mit solcherlei Wettstreiten nur bedingt etwas anfangen, waren sie doch nicht sein Stil. Auch Elza war nun an der Reihe, und Seite an Seite schwangen sie ihre Arbeitsgeräte, um das Eis zu bearbeiten, während die meisten aus der ersten Schicht mit ihrer Kleidung rangen - sie hatten Wasser abbekommen, dass schon sehr bald darauf gefroren war, was ihre Kleidung nicht gerade wärmer werden liess. Die beiden Geweihten schliesslich waren mit vollem Einsatz dabei, das Wohlbefinden der Mannschaft zu sichern - und sei es nur durch einige dankbare, aufmunternde Worte; die teils auch schon Balsam für die Seele waren. Als Praios' Antlitz sich langsam anschickte, hinter dem Horizont zu verschwinden, erzielten sie endlich ihren Durchbruch: das Eis brach, und der Durchgang zur anderen Seite war geschaffen. Das Loch wurde mit neuem Elan vergrößert, bis die Seeadler schliesslich mit Vorsicht und der Hilfe einiger Stangen hindurch passte. Phileasson koordinierte und meisterte diese letzte Anstrengung mit Bravour - und die Otta befand sich endlich wieder auf 'freier' See. Sofort kam wieder Leben auf Deck - der Mast wurde wieder aufgerichtet, die Segel gestrafft und man legte sich in die Ruder, um so viel Abstand wie nur irgend möglich zwischen sich und die Eiskolosse zu bekommen. Als sie die Todesfalle hinter sich gelassen hatten, brach Jubel aus. Und als schon bald darauf die Sonne nieder ging, gingen sie auch schon vor Anker - die Temperaturen waren nun nicht mehr ganz so kalt, war man doch nicht mehr zwischen zwei Eisblöcken eingesperrt.

http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngDer nächste Tag drohte schon so wie die letzten zu werden - eine Fahrt durch neblige, eiskalte Gewässer, nahezu ohne Lebenszeichen und fern von allen Menschen. Doch wie sehr sie sich irrten, sollte schon zur Mittagsstunde offenbar werden - Alari war die Erste, die ein Signalfeuer sichtete. Es war das vereinbarte Zeichen mit den Knorren, die sie erwarteten. Nur zwei Stunden später trafen sie bei den beiden Schiffen ein: sie hatten es endlich zu den Versorgungsschiffen geschafft. Doch nun würde das Abenteuer erst richtig beginnen. Phileasson liess die Seeadler an Land gehen, unweit einer anderen Otta: die Seeschlange lag bereits vor Ort, es hatte sich sogar schon eine leichte Eisschicht über ihr gebildet, war die übrige Mannschaft doch auf einer der Knorren. Während Phileasson sich mit einem der anwesenden Kapitäne besprach, wurde das Schiff geräumt, die Güter an Land gebracht - und man vertrat sich endlich wieder einmal die Beine. Ohne Umschweife begab sich Safir nach Erfüllung seiner Aufgaben wieder zu Cylithia und drückte sie an sich. Auf ihren Blick hin erwiderte: "Du wirst es überstehen - aber ich werde nicht zulassen, dass dir neben der Wunde die Kälte übermässig zu schaffen macht." Mit Blick an seine übrigen Gefährten deutete er in Richtung der Knorren. "Ich vermute einmal, dass wir nun eine andere Art der Fahrt vor uns haben..." Und tatsächlich: gerade in diesem Moment begann die Mannschaft damit, mehrere Eissegler von Bord an Land zu bringen.

Ihr habt jetzt noch einmal die Gelegenheit, euch ein wenig die Beine zu vertreten und miteinander zu sprechen, dann geht es auch schon zeitnah weiter: Ihr werdet richtige Winterkleidung bekommen und Werkzeug wie auch Proviant auf die Eissegler laden, mit denen ihr schon bald in Richtung 'Landesinnere' aufbrechen werdet. Asleif wird mit Raluf, Crottet, Ynu und Ohm auf den einen gehen, die Spielerhelden samt Alari auf einen anderen. Feanwulf wird mit Shaya zusammen einen dritten Eissegler übernehmen, auf dem die meisten Vorräte gelagert werden. So zumindest zur groben Verteilung - denn es muss auch noch ausgekundschaftet werden. Zu diesem Zwecke dienen 3 Hundeschlitten, von denen Crottet auf jeden Fall einen übernehmen wird - die anderen 2 werden bitte von Spielern belegt. Wie diese funktionieren, wird Euch der Nivese im Laufe des heutigen Tages erklären. Was nun also zu tun ist: sprecht darüber, was ihr erwartet; was ihr von der Reise ins ewige Eis erwartet - und stellt die Fragen, die euch auf der Zunge liegen. Ich werde mich mühen, sie in Gestalt von Crottet oder Alari zu beantworten ^^.

Janoko
27.07.2014, 19:03
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia bemerkte ihre Wunde kaum - sie behinderte sie nicht wirklich beim laufen, nur beim hin knieen oder hocken, war es schwerer für sie und es ziebte und tat gelegentlich richtig weh, aber sie versuchte sich das nicht anmerken zu lassen - immerhin war sie schon ein großes Mädchen. Die richtige Winterkleidung war warm und Cylithia verstand warum Alari gemeint hatte, dass das Eis ein ewiger Überlebenskampf war, egal wie klein oder unscheinbar der Fehler war, er konnte einem das Leben kosten - oder das der ganzen Gruppe. "Was sind das den für Geräte?", meinte sie erstaunt als sie die Eissegler sah - Schiffe, die keine Schiffe waren, sondern mit Kufen ausgestattet waren und anscheinen genauso bedient wurden wie ein kleines Segelboot, das von einem Mann bedient werden konnte.
Safirs Umarmung nahm sie sie mit gemischten Gefühlen auf - einerseits wollte sie ihn von sich drücken, andererseits die Umarmung erwidern. Sie blickte zu Ilra, die anscheinend gefallen daran gefunden hatte die Mütze leicht schief zu tragen, als wenn sie damit mehr 'chique' aussehen würde.

Ironhide
27.07.2014, 19:51
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Wieder gab es etwas neues zu sehen. Erst ihr eisiges Gefängnis, was auf seine Weise irgendwie faszinierend war und nun diese seltsam anmutende Geräte. Elzas Gedanken waren ähnlich wie die von Cylithia, doch konnte er das wohl kaum ahnen. Diese Dinger hatte er auch noch nie gesehen und er rätselte über ihre Funktion. Zwar hatte er schon mitbekommen, das diese Gefährte für ihr weiterkommen unablässlich waren, doch erst als die Segle aufgestellt wurden, glaubte Elza zu erkennen, wie sie funktionierten. Trotzdem war er verblüfft darüber, das ein Schiff auch an Land fahren sollte. Auch waren die Kufen etwas, was er zum ersten mal sah und entsprechend skeptisch war er. Elza glaubte nicht wirklich daran, das die sie alle tragen würden, schon gar nicht mit alle der Ausrüstung und dem Proviant.
Mitten in Elzas Überlegung legte man ihm noch ans Herz, das er sich der Winterkleidung annehmen sollte. Man versicherte ihm, das es noch kälter werden würde und diese Winterkleidung ihn sehr gut vor den eisigen Temperaturen schützen würde, auch bei einem Sturm. Als der Adlige das Wort Sturm hörte, zuckte er unwillkürlich zusammen. Der letzte war ihm schon einer zu viel gewesen. Das gleiche nun nochmal erleben im Eis mochte er sich gar nicht vorstellen. Zwar würde er hier wohl kaum ertrinken, aber dafür erfrieren. Auch eine Art abzutreten, die er niemals erleben wollte.

Elza wurde wieder kalt. Beim entladen des Schiffes hatte er noch geholfen und die Bewegung hatte ihm gut getan, wärmte es doch seinen Körper. Doch nun kroch die Kälte wieder überall hin. "Man könnte meinen, Firun selbst würde hier sein winterliches Reich geschaffen haben... was wohl auch so scheint. Es ist immerhin seine Zeit.", murmelte Elza vor sich hin. Erst dann sprach er etwas lauter. "Die Seeschlange scheint schon einige Tage hier zu sein, was meint ihr, werden wir ihn im Eis noch einholen?", fragte Elza in Richtung seiner Gefährten. Dabei achtete er darauf, das keiner der Crew seine Bedenken hörte, wollte er doch sein jüngst gewonnen Respekt nicht wieder auf Spiel setzten, indem man ihm seine Gedanken als Kritik an den Fähigkeiten des Foggwulfs auslegte. Die einzigen die es hörten standen unmittelbar neben ihm. "Es scheint, ihn hat der Zusammenstoß nicht so sehr getroffen wie uns." Die letzten Wortesprach Elza mit Anflug von Frust, denn es hieß das sie deutlich zurück lagen und wer weiß, ob das wieder auf zu holen war. Denn er selbst hatte keine Ahnung davon, wie das zu machen sei, was wohl an der mangelnden Erfahrung lag.

Yijare
27.07.2014, 22:06
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Ich seufze ob der dicken 'verpackung' die ich verpasst bekommen habe - aber ohne Murren behalte ich sie an, war das ew'ge Eis doch ein Feind, dem man nicht auch nur einen Fitzel Möglichkeit lassen sollte, einen zu holen. "Meistens trägt nur einer Verletzungen davon, Elza", sage ich in Richtung des Horasiers, dessen Fragen mich schon ein wenig Nerven, aber irgendwo auch zeigen das er nicht nur ein schnösel - sondern auch nur ein Kind der Götter. Als schließlich die Eissegler heraus geholt werden, muss ich grinsen, war mir einer der Hunde schlitten doch lieber als diese... Geräte. So begebe ich mich zu Crottet um mir zeigen zu lassen wie ich mit den Hunden um zu gehen habe. Immerhin bin ich nicht geschult in solchen Dingen - ein Schiff segeln war einfacher, als Tieren anweisungen zu geben, besonders, wenn sie keine Pferde sind.

"Wir sind durch den Schuld zweier Berge ge ritten, da wird ein wenig Rückstand doch auch zu schaffen sein?!", rufe ich nun Elza entgegen, so das es alle höhren können und rücke meine Mütze zurecht, die doch etwas zu schief auf meinem Kopf lag.

Survivor
28.07.2014, 00:40
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Wieder Land unter den Füßen zu haben und sei es noch so dick mit Schnee bedeckt, war ein gutes Gefühl. Endlich stand der Boden wieder still und war nicht ständig in Bewegung. Nicht das den Zwerg die Seekrankheit plagte, aber für jedes bisschen Landgang das sie hatten war er froh.
Hier bekamen sie nun auch endlich die richtige Winterkleidung für ihr Unterfangen und ehe man sich es versah hatte der Zwerg sich darin eingepackt. Alles war gut gepolstert und wärmte ungemein, zumindest solange man sie ein wenig in Bewegung hielt. Ähnlich wie auch Safir, ging der Angroscho einigen Arbeiten nach, unter anderem das Verladen ihrer Ausrüstung und das Helfen beim Vorbereiten der Eissegler.
So etwas hatte auch der Zwerg noch nie gesehen und man sah ihm sein Interesse an. Er umrundete einen dieser Segler mehrmals und obwohl ihm sein Verstand das ein oder andere schon selbst verstehen lies, blieb einiges doch ein Rätsel. Wie lenkt man solch ein Gefährt bei solchen kalten Winden. „Das Herr Zwerg werdet ihr noch früh genug sehen...oder ihr geht zu Crottet und den Hundeschlitten...“
„Na das muss ich mir noch überlegen...“

Der Zwerg entfernte sich ein Stück von den Seglern und blickte in die Runde. Neben den eben erwähnten Hundeschlitten, fiel ihm auch Alari auf. Sie hielt sich ebenfalls etwas abseits der einzelnen Leute und war wieder in ein Gespräch mit Asleif vertieft. Die Szene erinnerte ihn an den Aufenthalt in Olport und an ein Gespräch das er und die anderen beiden geführt hatten und welches ihn dazu gebracht hatte, doch weiterhin mit auf diese Fahrt zu gehen...
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Balrog saß auf einem großen Stein, umringt von Tannen und Kiefern konnte er aufs offene Meer hinaus blicken und sah zu wie die Brandung die Steine die glatt schliff auf die sie traf.
Er wirkte nachdenklich und tatsächlich dachte er über diese seine Reise nach. Es knackte, nur leicht, doch er drehte sich nicht um. Er spürte keine böse Absicht und auch seine Instinkte trieben ihn nicht auf die Beine. Dazu wusste keiner der ihnen etwas böses wollte das sie hier waren, war ihr Aufenthalt in Olport doch unbeabsichtigt. So blieb er, seinem Gefühl vertrauend, einfach sitzen.
„Hey da...wer schleicht sich an? Ist da jemand seiner Größe überdrüssig geworden und will sich mit mir auf Augenhöhe unterhalten?“

Rosered_Strauss
28.07.2014, 15:54
"'Anschleichen' ist das falsche Wort - ich trample nur nicht so sehr." kam darauf die spitze Erwiderung von Alari, die sich wie immer wie auf Katzenpfoten zu bewegen schien. Doch sie war nicht alleine gekommen - auch Asleif kam (weitaus deutlicher hörbar als die Firnelfe) hintendrein. "Balrog - ich denke, es ist an der Zeit, dass wir uns tatsächlich einmal auf Augenhöhe austauschen." meinte der Hetmann und setzte sich ihm gegenüber, während Alari sich in der Nähe der beiden positionierte. "Mir ist bewusst, dass es zwischen Euren Völkern manches Mal zu Missverständnissen kommt - immerhin könnten Eure Kulturen verschiedener kaum sein - doch soll dies vorerst irrelevant sein. Du, Balrog, hast also Bedenken, was die Reise angeht. Wegen einzelner Teilnehmer, die sie begleiten." Asleif seufzte und massierte sich die Stirn - dass er den ganzen Tag auf den Beinen gewesen war und dies wohl nicht das erste Gespräch zur Problembewältigung war, das er heute hatte führen müssen, war ihm deutlich anzusehen. Nichts desto trotz bewahrte er sich eine bemerkenswerte Ruhe. "Gehen wir also einmal die Fakten durch: Ich will das Wettrennen gewinnen und suche daher nach vertrauenswürdigen, kompetenten Experten für diverse Fachgebiete. Du hast mir angeboten, einer dieser Experten zu sein - im Gegenzug erhoffst du dir von mir, dass ich dir anvertraue, wo ein Zyklop sich aufhält."

Er beugte sich vor, um Balrog nun tatsächlich 'auf Augenhöhe' zu begegnen, während sich der Blick seiner Augen in die seines Gegenübers bohrte und diesen unverwandt hielt. "Ich würde niemandem einen Gefallen einfach so verweigern oder zu solchen Mitteln greifen, jemand kompetentes in meine Crew zu bekommen. In diesem Falle überschneiden sich jedoch zwei Interessen: ich möchte Dich in meiner Mannschaft, und ich muss sicherstellen, dass ich dir vertrauen kann. Ich unterstelle dir nicht, dass du böswilliges im Sinne hättest - sonst hätte ich dich überhaupt nicht an Bord gelassen - sondern ich habe einen Eid zu wahren. Einen Eid, nur denen von Ihm zu erzählen, die dieses Wissens würdig sind. Jenen, deren Kraft, Geduld und Hingabe groß genug sind, um vor einen der Auserwählten Ingerimms zu treten." Er legte eine kurze Pause ein, in der Alari einige Schritte näher kam - scheinbar wollte sie gleich auch noch ihren Teil zum Gespräch beitragen. "Daher bin ich überrascht, dass die momentane Situation ein derartiges Problem für dich darzustellen scheint, Sohn des Balrox. Das erste Hindernis auf der Reise - und du gibst schon auf? Überdies es ein Problem ist, dass sich mit der Zeit lösen könnte? Du selbst bist bewanderter in der Geschichte deines Volkes, als ich es bin. Und selbst ich kenne einige Fälle, in denen Angehörige eurer alten Völker nicht nur Friede, sondern Freundschaft geschlossen haben. Auch zu Krieg kam es überdies nie - dazu lebt ihr zu weit entfernt voneinander, zumal die Fey ohnehin nie den Anspruch hatten, über etwas oder jemanden zu herrschen. Liegt es also wirklich daran, dass sie eine Fey ist? Oder daran, dass sie Magie wirken kann? Auch dies kann ich mir nicht vorstellen, weisst du doch ebenso gut wie ich, dass Magie sowohl für schlechte wie auch für gute Zwecke verwendet werden kann. Und ohne auch nur zu überprüfen, zu welcher Kategorie Alari gehört, kommst du schon ins Schaudern? Würde ich nicht ein recht gutes Bild von dir besitzen, würde ich meinen, du fürchtest dich. Erlaube mir schliesslich zu sagen, dass ich etwas enttäuscht bin, Balrog. Als Kapitän obliegt es mir, sicherzustellen, dass wir guten Gewinn machen und alle möglichst unbeschadet aus jedweder Fahrt heraus kommen. Indem du anzweifelst, dass du ohne Schaden zu nehmen auf meinem Schiff mitsegeln zu können, zweifelst du mich an."

Alari räusperte sich, als Asleif kurz aufsah. "Aber wie es scheint, möchte die andere... Konfliktpartei auch noch einige Worte verlieren. Ich lasse Euch beiden kurz eure Ruhe - wir setzen die Unterhaltung gleich fort." Mit diesen Worten stand er auf und entfernte sich einige Schritte, während Alari sich ebenso fliessend wie anmutig auf den Platz setzte, auf dem der Thorwaler gerade gesessen hatte. "Ich werde mir im Gegenzug zu Asleif die schönen Worte sparen - immerhin würdest du sie mir ohnehin nicht glauben wollen, ganz gleich, ob ich sie ernst meinte oder nicht. Daher erlaube ich mir folgendes zu sagen: Es ist mir gleich, ob du ein Problem mit mir hast. Wenn eines besteht, dann rede mit mir darüber oder lass es bleiben. Ich bin nicht daran interessiert, den Streit zu suchen - doch ich lasse mir auch nicht verbieten, so zu handeln, wie ich es für richtig halte. Ein Leitsatz für Handlungsfreiheit, der du eigentlich zustimmen dürftest, würde ich meinen. Doch lass es mich noch einmal klarer formulieren: Streite dich mit mir, so oft du willst - die meisten von Euch scheren mich keinen Deut, da werden wir also kein Problem haben. Doch wenn du die Wettfahrt durch dein späteres Fortgehen sabotieren solltest - wenn du Asleif damit verletzen solltest - dann werde Ich ein Problem damit haben. Ein Mann, der immer sein Wort hält, sollte dies auch von seiner Mannschaft erwarten dürfen! Und wie mir scheint, hattest du deines bereits gegeben - und anders als der Rest sogar noch eine Belohnung dafür versprochen bekommen, auf die nur die wenigsten selbst unserer Völker zu hoffen wagen. Ist dir dieser Preis nun nicht mehr genug? Ist die Gier, die man Euch Zwergen zuschreibt, tatsächlich so groß, wie man es sich erzählt? Ich bin ja skeptisch, was Gerüchte angeht - aber es scheint, als wäre dies nicht völlig unbegründet..."

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http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.png"Wenn nicht hier, dann andernorts - Asleif hat ja bereits gezeigt, was er zu tun vermag. Und das Wettrennen dürfte noch eine ganze Weile dauern." erwiderte der Schwertgeselle auf den Kommentar Elzas hin. Safir war überdies genau wie seine Reisegefährtin recht verblüfft, was die Eissegler anging - nie hatte er gedacht, mal ein Boot zu sehen, das über Land zu fahren vermochte. Er verstand es jedoch, seine Verblüffung besser zu verbergen. "Die Welt ist groß - und uns Menschen fällt es schwer, hinter den nächsten Hügel zu sehen..." murmelte er, als er daran zurück dachte, wie er nach seinem Fortgang aus Fasar gedacht hatte, die Welt würde für ihn keine allzu großen Überraschungen mehr bereit halten. Noch nie hatte er sich derart geirrt - doch sein Horizont hatte sich seit jenen Tagen kontinuierlich erweitert. "Komm - sehen wir uns diese Gefährte doch einmal näher an. Immerhin werden wir wohl die nächste Zeit in ihnen verbringen." meinte er zu Cyli, als er sich mit ihr zusammen auf den Eissegler zubewegte. Unterwegs kamen sie an Crottet vorbei, der ihn kurz aufhielt. "Safir, auf ein Wort. Was hältst du davon, einen der Schlitten zu lenken? Von der Ausrüstung und dem Geschick her scheinst du mir mit am besten geeignet hierfür." - "Ich weiss nicht so recht..." erwiderte er vage, während er zu Cyli hinüber sah. In seinem Gesicht malte sich Sorge ab - ob er es riskieren konnte, sie auf dem Eissegler mit den anderen alleine zu lassen? Was, wenn sich ihre Wunde verschlimmerte? Er schalt sich einen Toren - das ihre Wunde nicht derartig tief war, hatte er selbst festgestellt und von den Geweihten bestätigt bekommen. Doch rationales Denken schien ihm in dieser Situation schwerer zu fallen, als es sollte...

Ironhide
28.07.2014, 17:31
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
"Ja da werdet ihr beide schon rechte haben.", meinte er. Elza folgte den beiden, war doch auch Ilra schon in die Richtung entschwunden und hatte ihm übers ganze Eis hinweg eine Antwort gegeben. Innerlich seufzte Elza, denn sie tat es lauter als es nötig gewesen war. Als Crottet dann Safir ansprach, beäugte Auch Elza diese Hundeschlitten und weckten seine Neugier, wie schon die Eissegler. Die Hunde waren aber zur Abwechslung mal nichts neues. Sie aber als Zugtiere zu benutze dann schon. Elza besah sich die Tiere und war erstaunt darüber, das sie der Kälte zu trotzen schienen. Sie musste das gewohnt sein und sei jeher hier leben. Der Adlige ging zu einem der Tiere und ging in die Hocke. Das Tier schaute nur kurz auf und fing dann an, an der Hand zu schnuppern die ihm hingehalten wurde. Etwas, was Elza schon als Kind gelernt hatte. Einem Hund sollte man zumindest einmal kurz die Gelegenheit geben, an etwas neuem zu reichen, denn etwas was sie nicht kennen, beißen sie eher als etwas, was ihrer Nase bekannt ist. Damals hatte ihm das einer der Jäger erzählt, mit denen sein Vater auf die Jagd ging. Er erinnerte sich, das sein Vater davon wenig hielt, er sah Hunde nur als nützliche Tiere an, sofern sie denn etwas aufspürten, eine Schafherde in Schach hielten oder als Wachhunde abgerichtet waren.
Wie schon beim letzten mal, wischte Elza die Gedanken an seinen Vater und sein zu Hause fort. Nachdem sich Elza mit einem der Tiere etwas 'vertraut' gemacht hatte, erhob er sich wieder und merkte erst dann, das ihn alle etwas verwundert ansahen. Scheinbar hatte wohl keiner damit gerechnet, das sich Elza mit Hunden auskannte. Oder zumindest so schnell mit ihnen zurecht kam.
"Hey, wie wär's mit dir? Wenn Safir nicht möchte, dann schwing du dich doch hier rauf, scheinst ja ein Händchen für die Tiere zu haben!", lachte Crottet ihm entgegen, der seine Erklärungen an Ilra unterbrochen hatte, als er Safir angesprochen hatte.
"Ähm... wie jetzt? Ich soll so ein Ding fahren?", fragte er doch etwas verblüfft. Ilra schien das zu amüsieren, Safir aber wusste noch nicht so ganz, wie er nun reagieren sollte. Und Cylithia stand erstmal nur wortlos da, doch sicher nicht mehr lange.

Survivor
28.07.2014, 23:19
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
„Hah...führ war ist dieses Gerücht nicht unbegründet. Natürlich gibt es Zwerge die für ihr Können einen noch höheren Preis verlangen würden, aber ich bin kein solcher. Ich bin nicht so vermessen mich über Wert zu verkaufen. Ich...“ Balrog überlegte, er wollte nicht einfach darauf los plappern und sich heraus reden.
„Die Sache ist die werte Elfe, ich stehe zu meinem Wort und es ist nicht so das ich nicht selbst mit der momentanen Situation hadere. Ich gab mein Wort in der Tat und ich will es auch nicht zurück nehmen. Wie der Kapitän schon sagt bin ich keiner der davon läuft aber...“
„Aber?“ hakte die Fey ruhig nach.
„Aber es ist schwierig, schwierig mit noch jemanden der Magie nutzt. Schwierig für mich.
Nicht ihr in Persona seid es, Alari, die mir Probleme bereitet, nicht ihr und eures Gleichen oder die Magier in ihren Türmen. Ihr habt euch viel zulange aus der Welt zurück gezogen, als das außer Gerüchte und Geschichten, noch groß etwas über euch bekannt ist. Natürlich ist es für Zwerge keine all zu große Zeitspanne, aber es reicht um auch das ein oder andere Gerücht langsam zur Ruhe kommen zu lassen.“
"Bilde dir doch dein eigenes Urteil, anstatt anderen einfach nach dem Mund zu reden! Oder hast du etwa Angst, dass tatsächlich etwas falsches an mir ist?"
"Ihr bezieht euch schon wieder auf eure Person, ich sagte doch das ich mit EUCH kein Problem habe... passt auf, ich glaube ich kann verdeutlichen was ich meine und wo mein Problem liegt.
Ihr seid eine Lehrerin, für Magie und der gleichen wenn ich das in der Schänke alles noch richtig mit bekommen habe. Das heißt für mich ihr könnte willentlich so etwas wie Feuerbälle erschaffen und damit Unheil anrichten wenn ihr wollt. Wärt ihr aber nur ein einfacher Soldat, so würde ich euch wohl nie Zaubern sehen. Ich hätte meine Vermutung und vielleicht auch Vorurteile aber ich könnte mir auch zu einem gewissen Grad sicher sein das bei euch keine Feuerbälle kommen.“

Janoko
01.08.2014, 01:33
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Balrog, Feuerbälle gehen nicht.. wenn sind es kleine Flammen, die nur Licht spenden", meinte Cylithia kichernd - wohl wissend die Feuersträhle und Feuersbrunsten verschweigend, und begab sich an bord des Seglers, der für die Gruppe bestimmt war - ihre Wunde tat ihr jetzt doch mehr weh, als ihr lieb war und sie brauchte einen Sitzplatz um sich zu beruhigen. "Auch glaube ich, das ich grade einen Sitzplatz brauche... diese Walfänger haben mir doch schon etwas mehr abverlangt als es gut für mich wahr." Sie kletterte unbeholfen in eines der Landsegelboote und setzte sich auf die Backbordseite - sie hoffte, dass sich die Wunde schnell schließen würde

Yijare
04.08.2014, 16:30
http://yijare.lemrith.net/ilra.png "Der und Hundeschlitten fahren? Das kann ja nur schief gehen", lache ich und klettere der Maga hinterher, die der kleine Übergriff auf die Walfänger doch schwerer erwischt hat, als man es glauben wollte. Seufzend setze ich mich auf die andere Seite der Bord wand und schaue in das ewige Eis, in dessen Wildniss wir hinaus fahren wollen. "Nun denn, auf in die Gefilde, die den kleinsten Fehler mit dem Tod belohnen...", murmle ich und versinke in meine Erinnerungen - die Erzählungen meiner Mutter über meinen vater haben mich das ganze als sehr exotisch ansehen lassen, doch Alari - die genauso wie mein alter Herr eine Elfe ist,s cheint so ganz und gar nicht in die Worte meiner Mutter zu passen - und auch mein halbbruder hat anders ausgesehen als die recht abweisend Wirkende Fey, die mit uns reißt. Langsam schließe ich die Augen und denke über den Tag nach... es war schon über einen halben Mond her, das wir Olport verlassen hatten und nun waren wir im ewigen Eis.

Rosered_Strauss
05.08.2014, 00:02
Der Kommentar des Zwergen brachte Alari erst dazu, verdutzt dreinzusehen und anschliessend die feinen Augenbrauen zu einem zornigen V zusammen zu ziehen. "Wenn ich mir nicht sicher wäre, dass Du es nicht besser wüsstest, Balrog, würde Ich dich für diese Anmaßung zur Rechenschaft ziehen." meinte sie mit kalter Wut in der Stimme, während ihre Augen anfingen, wie von einem inneren Feuer erfüllt noch stärker als je zuvor zu glühen zu scheinen - ein eisiger, kalter Glanz. Jedoch entspannte sie sich bereits wenige Augenblicke darauf wieder sichtbar, während ihre Augen wieder die normale Leuchtkraft annahmen. "Doch da du dich gesittet erklärt hast, will ich das selbe tun. Das, was die Menschen 'Magie' nennen und wirken, ist uns Fey als taubra bekannt und verachtet. Während unser mandra - Ihr anderen Völker nennt es Magie, für uns bedeutet es hingegen etwas wie 'Seelenkraft' - die natürlichste aller Formen annimmt und harmonisch mit der Welt um uns herum agiert; so 'zwingen' aus unserer Sicht andere Zaubermächtige Wesen die eigentlich harmonische, natürliche Kraft in Formen, die sie sonst nie annehmen würde. Es ist wie der Unterschied zwischen einem Freien und einem Leibeigenen, zwischen Musik und Krach, zwischen Liebe und Vergewaltigung."

"Aber warum..." - "Warum ich an einer Akademie bin, deren Wirken ich eigentlich als schlecht ansehe? Weil die dortigen Eleven wie Dozenten daran interessiert sind zu verstehen. Weil dort ein Dialog zu Stande kommt. Als mein Stamm hier in den Süden kam, mussten wir als erstes feststellen, dass wir wohl nur im ewigen Eis keine Menschen antreffen würden - und das noch nicht einmal mit völliger Sicherheit. Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als miteinander zu leben, einander zu verstehen. Und so helfe ich den tala zu verstehen, was es bedeutet, die Dinge wie ein Fey zu sehen, zu erleben und zu tun. Ich werde mein mandra nicht damit verunreinigen, es in Formen wie Feuerstrahlen oder dergleichen zu zwingen. Oder würdest du etwa versuchen wollen, unreines, beschmutztes Metall zu schmieden?" Sie schüttelte den Kopf, wie um seine Antwort vorweg zu nehmen.

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http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls Safir sah, wie ungelenk Cyli im Gegensatz zu sonst in den Segler kletterte, war seine Entscheidung getroffen. "Tut mir leid, Crottet - ich sollte in den Eisseglern bleiben. Ich muss dort nach dem Rechten sehen." meinte er zu dem Nivesen und nickte diesem zu. "Aber je nachdem, wie lange wir hier brauchen, könnte ich ja dennoch mal einen Schlitten lenken - so eine Gelegenheit bekommt man immerhin nicht alle Tage." Mit diesen Worten kletterte er der Maga nach und kam an Bord direkt auf sie zu. "Lass mich mal sehen." meinte er in einem Tonfall, der keine Widerworte zuliess. Da er ihre Kleidung in dieser Kälte nur schwerlich abnehmen konnte, musste er sich auf seine Erfahrung und sein Gespür vertrauen. Nachdem er ihre Wunde betastet hatte - Cylithia musste unterdessen die Zähne vor Schmerz einmal aufeinander beissen, ein sicheres Zeichen, dass die Verletzung noch längst nicht verheilt war - erhob er sich wieder. "So geht das nicht. Warte kurz - und bleib um der Götter Willen sitzen!" Er sprang kurzerhand von Bord, um sich schleunigst zu den Vorräten zu begeben, die er durchstöberte, bis er schliesslich fand wonach er suchte. Mit einem breiten Ledergürtel kehrte er zurück, stieg erneut auf den Eissegler und machte sich an seinem Gepäck zu schaffen. Daraufhin schob er der Maga eine Art sauberen Lappen unter den Mantel, den sie an Ort und Stelle über der Wunde hielt, als Safir mit dem Gürtel einen Druckverband anfertigte - er legte ihn um sie und zog ihn so eng zusammen, wie es der Sache dienlich war. "Es wird etwas weh tun - aber schon bald wird die Verletzung verheilen, das verspreche ich dir!" meinte er und legte ihr die Hand an die Wange, bevor er sich dieser Geste überhaupt bewusst war - obwohl andere Leute anwesend waren und zusahen. Er blinzelte kurz, bevor er die Hand hastig wieder zurück zog - befürchtete er doch, dass sie sie einfach fortschlagen würde.

Survivor
06.08.2014, 00:57
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
„Ob ich das würde? Nun natürlich würde ich. Sollte man mir für meine Arbeit, nur solches von euch beschriebenes Metall zur Verfügung stellen, so ist es nicht meine Aufgabe zu hadern und zu zettern wie schlecht mein Material doch sei und wie unbrauchbar. Meine Aufgabe ist es aus gerade diesem „schlechten“ und „dreckigem“ Metall, ein brauchbares zu machen und dann meine eigentliche Aufgabe zu verrichten. Für wahr ich nenne eine solches Können mein eigen. Euch dieses nun zu erklären liegt mir fern werte Elfe, doch sei gesagt das der Vergleich von Magie und Handwerk ein wenig hinkt. Es sei den ihr würdet ebenfalls sagen, das ihr die Magie der Menschen zwar als „schlecht“ anseht, jedoch versucht ihnen bei zu bringen, wie sie die von ihnen getanen Dinge „harmonischer“ machen können. Ich weiß nicht ob man einen Feuerball auf verschiedene Arten hervor bringen kann und ich will mich mit euch jetzt auch nicht in einer solchen Diskussion ereifern, ein andern Mal vielleicht, doch ich sage euch, das dieses Gespräch....nun es hat mir einen Grund geliefert bei euch zu bleiben, bei euch, dem Kapitän und auch bei dieser Reise.
Obwohl mir dieser Teil noch immer nicht behagt und er mich zögern lässt, so ist mir doch ein passender Gedanke für ein Bleiben gekommen. Ich werde ihn vorerst für mich behalten, doch zu nächst einmal etwas das ich in der Schänke ansprach...“ der Zwerg sprang vom Felsen und verbeugte sich vor der Elfe.
„Mein Name ist Balrog, Sohn des Balrox. Ich bin wie ihr seht ein Angroschim und gehöre zu denen die die Menschen Ambosszwerge nennen. Meines Zeichens bin ich Schmied, sowohl für Waffen, als auch für Rüstungen. Den Grund für meine Reise mögt ihr bereits kennen, wenn nicht...nun, dann ist es auch nicht wichtig. Ich werde versuchen gut mit euch Alari Lauriel Kristallkind auszukommen.“
Er brach sich beim aussprechen ihres vollen Namens fast die Zunge, doch es gelang ihm ohne Fehl und Tadel. Nach der Vorstellung, verabschiedete sich der Zwerg von der Elfe und dem Kapitän und ging zurück zur Stadt.
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Aus seinen Erinnerungen wieder zurück kehrend, richtete der Zwerg seinen Blick zu den Anderen.
Mit Ausnahme des jungen Adeligen, schienen sich alle bereits auf einem dieser neuen seltsamen Gefährte eingefunden zu haben. Da er den jungen Mann nicht alleine mit dem Nivesen lassen wollte, gesellte sich auch der Zwerg zu den Hundeschlitten.
„Nun, da hier scheinbar keine mir bekannten Gespanne oder Gerätschaften verwendet werden, nehme ich doch lieber mit einem einfachen Schlitten vorlieb. Auch wenn ich die Sache mit den Hunden als Zugtier höchst interessant finde. Was gilt es den hier zu beachten?“

Rosered_Strauss
09.08.2014, 23:51
Das der massige Zwerg sich dazu bereit erklärte, einen der Schlitten zu übernehmen, verblüffte Crottet etwas. Doch nachdem er sich davon überzeugen konnte, dass der kleine bärtige Mann sich trotz der eigentlich zu geringen Größe behaupten und sein Gleichgewicht wahren konnte, gab er Balrog wie auch Elza eine kurze Einführung in das Lenken des Schlittens. Der Rest der Mannschaft, die mit ins ewige Eis aufbrechen sollte, hatte sich bereits in die Eissegler begeben, während der Rest der Thorwalschen Mannschaft sich damit begnügt hatte, die notwendigen Vorräte in Kisten und Fässern auf einen der Segler zu tragen. Anschliessend, so teilte ihnen Phileasson später mit, würden die Schiffe anschliessend wieder zurück nach Thorwal segeln, hatten doch die Umstände eine relative Nahrungsknappheit ergeben, sodass ihre Vorräte wieder aufgefrischt werden mussten. Die restlichen Seefahrer der 'Seeschlange' wie auch der 'Seeadler' würden sie begleiten, konnten sie hier doch nicht ausharren. Und schliesslich war es endlich soweit.

http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls alle Vorräte verladen waren und sämtliche Eissegler bemannt waren, gab der Kapitän das Zeichen für den Aufbruch. Crottet, Elza und Balrog liessen die Zügel knallen, was die Schlittenhunde voran trieb, während die 'Boote' ihre Segel öffneten und dank dem Wind langsam ebenfalls an Fahrt aufnahmen. Die Schiffe unterdessen lichteten ihre Anker und hissten die Segel, um ihre Vorräte schnellstmöglich wieder aufzufüllen - doch es würde wohl noch einige Tage dauern, bis sie wieder hier ankommen können würden. Safir, obgleich immer noch in Sorge um Cylithia, konnte nicht anders, als den sich ihm bald bietenden Anblick zu bewundern: vor ihnen erstreckte sich die Eiswüste, soweit das Auge reichte. In der Sonne glitzerten und funkelten Schnee wie Eis, während sie von Alari eingeschärft bekamen, den Blick gerade bei hellem Licht nicht direkt auf den Boden zu richten. Sein Blick wanderte von seinen Gefährten aus Thorwal zu der Firnelfe, die aufrecht am Bug stand und wachsam in die eisigen Weiten spähte, wohl um Gefahren frühzeitig zu erspähen. Von dort wanderte sein Blick weiter zu den drei Schlittenfahrern, die ihrer kleinen Reisegruppe voran fuhren. Während man Crottet seine langjährige Erfahrung ansah, waren die Bewegungen Elzas auf dem Schlitten weit nicht so effektiv - was kein Wunder war, bedachte man, dass er zum ersten Mal in seinem Leben ein solches Gefährt steuerte. Einen weitaus seltsameren Anblick bot jedoch der Zwerg: obwohl seine Statur für das Gefährt sehr hinderlich war - der Schlitten war auf menschliche Größenverhältnisse ausgelegt - schien er sich durch schiere Masse das Gleichgewicht zu bewahren und 'zwang' den Schlitten regelrecht, bei Bedarf in die Kurven zu gehen. Etwas erleichtert stellte der Schwertgeselle fest, dass seine Gefährten sich ganz gut schlugen, auch wenn sie sich in ungewohnter Umgebung aufhielten.


So, erneut ein eher kurzer SL - aber die Fahrt hat nun begonnen. Vor Euch erstreckt sich die Eiswüste - eine scheinbar ewige Landschaft aus Eis und Schnee. Die Schlittenfahrer werden als Späher dienen, gibt es doch auch hier Raubtiere, undurchlässige Wegbarrieren und weitaus schlimmere Gefahren. Doch bis zum Abend (an dem der nächste SL folgt) wird Euch glücklicherweise keine dieser Eventualitäten begegnen. Beschreibt einfach, wie eure Charaktere in der eisigen Kälte und ungewohnten Landschaft (NIEMAND von Euch hat eine solche zuvor gesehen oder gar bereist!) agieren, was sie von ihr halten und wie sie sich dabei fühlen, nun völlig auf sich angewiesen zu sein - denn von den Schiffen ist vorerst keine Hilfe mehr zu erwarten. Gespräche können angefangen werden, günstiger würden sich diese aber im anschliessenden, nächtlichen Lager führen lassen.

Ironhide
10.08.2014, 13:52
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
So viel Kleidung hatte er noch nie in seinem Leben angehabt, aber nun wo die Fahrt los ging, war er froh darüber, diese zu haben. Es könnten auch ruhig ein paar Schichten mehr sein, aber dann würde er sich nicht mehr bewegen können, dessen war er sich sicher. Kalt war ihm nicht, nur sein Gesicht fröstelte aufgrund der eisigen Luft die ihm entgegen wehte. Elza konnte die Worte von Alari freilich nicht hören, dennoch tat er das richtig. Von selbst aus, sah er nicht zu sehr auf den Schnee. Er hielt sich immer hinter Crottet, der vor ihm fuhr. Einmal diente er ihm als Orientierung und zum anderen war er ein guter Blickfang, um nicht ständig das Eis vor Augen zu haben. Die Hunde zu führen war gar nicht so leicht, Elza hatte so seine Probleme und wäre ein ums andere mal auch fast vom Schlitten geworfen worden. Aber er hielt sich tapfer und es machte ihm sogar Spaß, irgendwie. Er beschloss dennoch, beim nächsten Mal in einem der Segler Platz zu nehmen, konnte man da doch sicher besser Schutz finden vor dem eisige Fahrtwind, der ihm ständig ins Gesicht blies.
Doch nun musste er erstmal diese fahrt überstehen. Elza hatte wenig für die karge Landschaft über, natürlich war er beeindruckt von dem vielen Eis und dem Schnee, hätte er es doch nicht für möglich gehalten, solche Massen jemals zu Gesicht zu bekommen, geschweige denn, das es einen solchen Ort überhaupt gäbe. Er dachte daran, was es hier eigentlich geben sollte, glaubte er nicht wirklich daran, das sich hier ein Mensch niederlassen würde oder gar konnte. Wo sollte die Nahrung her kommen, wo das Holz für ein Feuer und was würde man hier nur tun? Es gab hier nichts. Nur Schnee und Eis. Zumindest hatte Elza noch nichts erblickt. Und er war sich nicht mal mehr sicher, wohin sie eigentlich fuhren. Er selbst, so war er sich sicher, würde es nicht mal merken, wenn er im Kreis laufen würde. Und zurück zu den Schiffen würde er alleine nie mehr finden. Außerdem waren selbige schon weg und würden erst in Tagen wieder zurück sein. Daher passte Elza umso mehr auf, wohin es ging um Crottet nicht aus den Augen zu verlieren.

Survivor
14.08.2014, 22:48
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Trotz der genauen Anleitung und Erklärung des Nivesen, war es immer noch schwierig für den Zwerg ein Solches Gefährt, einen Hundeschlitten, zu lenken. Nicht das die Hunde nicht wussten was sie tun sollten oder das sie ihm den Gehorsam verweigerten. Es war schlicht seine Größe die ein Problem darstellte. Mit unter sah er kaum etwas, zumindest erkannte er kaum was vor ihm war.
Mit bloßer Kraft brach er sich dann ein Stück Holz aus dem Schlitten das im direkt vor den Augen hing. Es war nur eine kleine Strebe und wäre er größer gewesen, hätte er sich jetzt bestimmt kaum noch richtig auf dem Schlitten halten können. Doch sein Gleichgewicht und seine Standfestigkeit hielten ihn auf dem Gefährt. Nun nachdem die Sicht freier war, konnte der Zwerg auch ein wenig die Umgebung beurteilen, ohne am Schlitten immer links oder rechts vorbei schauen zu müssen.

Es war eine Einöde, anders konnte man diese sogenannte „Wüste“ nicht bezeichnen. Auch wenn die Wüsten von denen Balrog bisher als Söldner gehört hatte eher warm, oder gar heiß, gewesen sein sollen, so konnte er doch auch hier einiges sehen das mit den Erzählungen übereinstimmte. Auch hier wuchs nichts, jedenfalls nicht was man als große Vegetation bezeichnen konnte. Es war alles einfach nur weiß und bläulich, eine Tatsache die sprichwörtlich ins Auge sprang. So vermied es der Angroscho auch ohne die warnenden Worte der Elfe den direkten Blick gen Boden. Er würde sich dafür etwas einfallen lassen müssen, sollten sie länger und öfters in solch vereisten Landschaften wandeln und unterwegs sein. Denn diese Helligkeit von Eis und Schnee, behagte ihm gar nicht, sie machte ihn fast schon nervös. Doch das sollte einen Außenstehenden nicht wundern, mochten Zwerge doch die Dunkelheit ihrer Höllen und Stollen.
Neben den ausbleibenden Pflanzen, waren auch Tiere eine Seltenheit. Ab und an meinte der Zwerg in der Ferne etwas umher wandern zu sehen, doch das konnte eine Täuschung seiner Augen sein.
Alles in allem war ihm nicht wirklich wohl, nun wo sie die Schiffe hinter sich gelassen hatten.
„Wenigstens spürt man hier die Kälte nicht so, scheint so als sei die Luft hier anders...irgendwie kommt sie mir trockener vor. Seltsam, wo wir doch von soviel Wasser umgeben sind...oder bilde ich mir das auch ein?“
Neben diesen Sachen gingen Balrog auch andere Dinge durch den Kopf, doch sie waren die Späher und Augen für den Rest. So richtete der Zwerg seinen Blick wieder auf den Nivesen und die Umgebung. Gedanken an seine Begleiter mussten warten.

Janoko
31.10.2014, 22:22
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia blickte seiner Hand nach und machte anstalten, diese zu greifen, doch die Wunde machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Die ruckartige Bewegung hatte ihr einen Schmerzenslaut entlockt, den sie sich nicht eingestehen wollte und daher beschämt wegschaute. Die Eiswüste war befremddend. Konnte man in der Khôm noch auf den Boden schauen ohne Blind zu werden, so war auch nur ein kurzer Blick zum eisigen Grund blenden und man musst etliche Minuten aufs Deck starren, damit man wieder hell von dunkel unterscheiden konnte. Cylithia bewegte sich so vorsichtig wie es ihr möglich war - um die Schmerzen zu vermeiden, die der Gürtel verursachte. "Wenn ich nicht wüsste, dass wir uns vorwärts bewegen, wüde ich behaupten wir stehen..."

Das der Zwerg den Schlitten lenkte fand sie belustigend, aber auch nicht so ungewöhnlich wie überhaupt die Tatsache, das es gefährte dieser Art gab. Nicht nur Schife, die über das Land segelten, nein auch Hunde bespannte Schlitten. Sie hatte Hunde immer für Jagdtiere oder Wachtiere gehalten, aber nicht als Lasten ziehende Arbeitstiere, den die Schlitten waren nicht leicht. Cylithia hatte sich gegen den mast gelehnt - aufrecht stehen war grade angenehmer als sitzen, ihr tat der Steiß davon schon weh. "Was sollen wir eigentlich in dieser Einöde nochmal tun?!"

Rosered_Strauss
05.11.2014, 00:24
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir, der besorgt zu ihrer Wunde sah, konnte nur mit den Schultern zucken. "Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher. Aber ich glaube, Asleif wird es uns bald mitteilen. Denn man braucht in so einer Gegend ein festes Ziel, auf das man all seine Kräfte verwenden kann - ansonsten dürfte es sehr unangenehm werden." Er warf Alari, die sich am Bug des Eisseglers befand und voraus spähte, einen raschen Blick zu. 'Und sie lebt mit ihrem Stamm hier draussen? In einer derart ungastlichen Gegend? Kein Wunder, dass sie so brüsk ist; hier draussen dürfe für Floskeln wahrlich kein Platz sein...' Er biss die Zähne fest zusammen, um sie am Klappern zu hindern, und setzte sich neben die Maga. Das war ein anderes Problem neben den Sichteinschränkungen - die schneidende Kälte. Für ihn war schon die Temperatur in Thorwal sehr gering gewesen - und diese war kein Vergleich zu der hiesigen. Selbst in dieser dicken Kleidungsschicht fror er noch erbärmlich, und er konnte seinen Gefährten ansehen, dass es ihnen ebenso ging - einzig die Firnelfe schien sich gut behaupten zu können.

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Die Stunden flogen nur so an der Gemeinschaft vorbei, während sie tiefer in die Region des ewigen Eises vordrangen. Dafür, dass sich die Schlittenfahrer neben Crottet zum ersten Mal auf einem Schlitten befanden, schlugen sie sich tapfer - es war jedoch offenkundig, dass sie niemals mit ihrer jetzigen Übung zu schwereren Manövern in der Lage sein würden, fehlte ihnen doch schlicht die Praxis. Auch das Fahren der Eissegler gestaltete sich als schwieriger als Anfangs gedacht - hatten doch längst nicht alle ausreichend Erfahrung auf See gesammelt, um ein reibungsloses Manövrieren zu ermöglichen. So hatten sie den Tag für eine Aufbesserung ihrer Fertigkeiten genutzt, auch wenn dies ein Lernprozess werden würde, den sie noch für eine längere Zeit nicht würden abgeschlossen haben. Als die Sonne sich langsam dem Horizont entgegen neigte - und Alari ihm von einem geeigneten Rastplatz berichtet hatte - liess Phileasson die Eissegler anhalten und die Schlitten zurückrufen. Etwas missmutig - und gleichzeitig sehr beruhigt - dass sie nichts nennenswertes gesehen hatten, kehrten sie zurück. Am Rande einer Erhöhung angekommen, machten sich die Eiskundigen unter ihnen gleich daran, Iglus für sie aufzubauen. Alle - bis auf die verletzte Cyli sowie die beiden Geweihten - machten sich schliesslich daran, Blöcke aus festem, erstarrten Schnee aus dem Boden zu schneiden (oder vielmehr zu hacken) und diese entsprechend zu präparieren. Nach und nach fertigten sie so unter den Argusaugen der selbst eifrig mit anpackenden Alari mehrere Iglus an, in denen sie die Nacht über zur Ruhe kommen wollten.

Als nächstes mussten sie sich um die Eissegler kümmern und diese für die Nacht bereit machen. Die Segel waren zwar schon eingeholt worden, aber die Boote wurden dennoch mit Haken am Boden befestigt, während Proviant und andere lebensnotwendige Utensilien überprüft wurden. Gerade in dieser Situation ertönte ein Ruf, den man hier niemals erwartet hatte. "Ein... Ein blinder Passagier! Käpt'n, wir haben einen blinden Passagier!" Die unmittelbare Antwort auf diese Aussage waren einige Sekunden völligen Schweigens, bevor sich der Angesprochene im Eilschritt daran machen, die Behauptung zu überprüfen. "Wie bitte? Wie kann das..." begann er, als er in eine der geöffneten Kisten hinein sah - und dort zwischen den Decken, die gerade heraus geholt werden sollten, einen jungen Thorwaler erblickte, der sich hinein geschmuggelt hatte. Dieser war in dicke Winterkleidung gehüllt, die er wohl schon einige Tage am Leib tragen musste, und sah derart entkräftet aus, dass er dem Tode näher als dem Leben schien. "Bei allen Winden! Euer Gnaden - Schiffsarzt - hierher! Der Junge ist am erfrieren! Sorgt dafür, dass Firun ihn noch nicht erstarren lässt - und anschliessend dafür, dass er uns erzählt, was zum Namenlosen er hier treibt!" Seinem Blick verriet dem aufmerksamen Beobachter, dass er weniger verärgert über den blinden Passagier als vielmehr über die gefährliche Verfassung des Jungen war.

Auftakt neuer Char - der sich gleich auch selbst vorstellen darf. Der Junge ist nun schon seid einiger Zeit als blinder Passagier auf einem der Versorgungsschiffe gewesen (und dort dank eigenem Geschick und unachtsam machender Kälte nicht weiter aufgefallen) und hatte sich in einer der Kisten versteckt - und dort auch geschlafen - als diese verladen wurde. DIe Kälte hat ihm zunehmend die Kräfte geraubt, sodass er erst wieder ein wenig aufgepäppelt werden muss - denn an eine Umkehr ist nicht zu denken, hat man dafür doch weder die Zeit, noch würde es Sinn machen - die Versorgungsschiffe werden wie angekündigt wohl erst in etlichen Tagen wieder zurück sein.

hakuryu
07.11.2014, 22:34
http://abload.de/img/thorfin2efri.png
Sie waren doch tatsächlich versenkt worde. Und das auch noch auf seiner ersten richtigen Fahrt. Das Gesicht des Piraten der seinen Vater ermordet hatte würde er nie im Leben vergessen. Nur jetzt hatte er andere Sorgen. Auch wenn ein Handelsschiff ihn aus dem Wasser gefischt hatte, trockene und vor allem warme Kleidung hatte er nicht bekommen. Auch war die Ladung nicht gerade vertrauenserweckend. Bei der erstbesten Gelegenheit machte sich der Junge aus dem Staub. Ohne Geld und in nassen Kleidern wurde er überall abgewiesen. An eine Schenke war gar nicht erst zu denken. Trotzdem trieb er sich eine ganze Weile an deren Türen rum um ab und an einen warmen Hauch ergattern zu können. Dabei belauschte er so einige Gespräche. Dadurch bekam er mit das ein Schiff bald den Hafer verlassen würde und gerade beladen wurde. Dem weiteren Gespräch folgte er nicht mehr. Schnell hatte er das Gesuchte gefunden. In einer der hinteren Kisten fand er nicht nur trockene, sondern sogar richtige warme Winterkleidung. Schnell wechselte er in die trockenen Sachen, verschnürte die noch feuchten und grub sich in die Decken der Kiste praktisch ein.
Als er aufwachte zeigte ihm das Schwanken das sie sich bereits auf See befanden. Wohin die Reise gehen sollte wußte er nicht. Zu diesem Zeitpunkt war es ihm auch völlig egal. Er hatte es warm. Als der Hunger sich langsam bemerkbar machte, zog er in Erwägung sich etwas aus der Kombüse zu besorgen oder an die Vorräte zu gehen. Nur war ständig Betrieb in der unmittelbaren Umgebung seiner Kiste. ALso wagte er nicht sich bemerkbar zu machen. Er wußte praktisch gar nichts über die Leute an Bord. Das änderte sich im Laufe der nächsten paar Tage. Die Besatzung und Passergiere des Schiffes schienen auf einer Art Wettfahrt zu sein. Doch wirklich sicher war sich Thorfin nicht. Immer wieder entglitten ihm seine Gedanken. Der Hunger war zu einem beständigen leichten Krampfen im Magen geworden das mitlerweile gar nicht mehr groß störte. Zu schaffen machte sich da weitaus schlimmer der Durst. Immer wieder glitt er in einen Dämmerzustand ab der ihn nicht sicher sein ließ ob er das Erlebte nur träumte oder es Wirklichkeit war.
Das Verladen auf einen der Eissegler hatte er wohl verschlafen. Auch war es deutlich kälter geworden und trotz der Decken und der Kleidung fror er mitlerweile erbärmlich. Groß bewegen war in seiner Kiste nicht drin, was die Muskeln steif werden ließ und dadurch auch keine Wärme lieferte.

Ein Ruf ließ ihn aufschrecken. Irgendwas mit einem blinden Passergier. Auch war es merkwürdig hell um ihn herum und ein eisiger Wind wehte ihm um die Nase. Erst als Hände nach ihm griffen und ihn aus seiner Kauerstellung befreiten, begriff sein halb gefrorenes Hirn das er entdeckt worden war. Schwach versuchte er sich gegen die Hände zu wehren, doch Hunger, Durst und Kälte hatten ihren Tribut gefordert. Recht schnell hatte er weitere Decken um die Schultern, war aus dem Wind und hielt einen Becher mit etwas warmen in Händen. Was es genau war interessierte ihn nicht. ES WAR WARM!!! Nach und nach bemerkte er die Blicke der verschiedensten Menschen die ihn anstarrten. Gut, nicht alles waren Menschen. Da war ein Zwerg, etwas anderes ließ weder die Größe noch Statur zu. Einige Geistliche murmelten leise Gebete vor sich hin. Dann wohl auch die ein oder andere Elfe. Einer der Geweihten funkelte ihn böse an.
"Wer bist du? Woher kommst du? Was machst du in dieser Kiste? Hast du ne Ahnung wie gefährlich das hier ist? Bist du noch ganz bei Trost? ..."
Weite hörte Thorfin gar nicht hin. Sie mußte nur knapp unter dem Käpitän stehen. Ihre Stimme hatte er oft genug gehört und war von ihr wach gehalten worden, weil sie neben seiner Kiste gestanden und Befehle gebrüllt hatte.
"Ich bin Thorfin von den Moriganten. Morigan liegt an einem der Fjörde im Norden von Aventurien. Die Tyggvason meines Vaters wurde geentert und alle getötet. Mir gelang die Flucht ins Wasser, wurde aufgelesen und brauchte warme Kleidung. Die war in dieser Kiste zusammen mit vielen Decken. Um warm zu werden hab ich mich reingelegt und bin erst auf See wieder wachgeworden.
Kann ich hiervon noch was haben?"
Damit streckte er der verdutzten Alari den Becher hin.

Yijare
08.11.2014, 17:32
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Ich blicke verwirrt zum Ausruf des Matrosen, der doch perplex klingt - ein Blinder Passagier war etwas, was man nicht erwartete. Ich war ja selber schon ein Eiszapfen, aber dieser Junge, der da zum Vorschein kam, war wohl noch mehr gefroren als ich. "Bei Firun", murmle ich, auch wenn die Schöne eigentlich meine Herrin ist, doch das Gebaren des jungen Mannes war, wohl der Kälte geschuldet, etwas seltsam. Elfen sah man nicht jeden Tag, aber der junge Mann schien sie nicht mal als solche zu erkennen. Doch eine andere Frage drängt sich mir auf - wo hatte der Junge es geschafft an Bord zu kommen? Immerhin war auf einer Otta nicht grade so viel Platz, das man ungesehen herauskommen konnte, sich was zu Essen klauen konnte und dann wieder zu verschwinden. "Erwähnt nicht den Gottlosen, Asleif", meine ich schließlich und muss mir selbsteinen Ruck geben um mich zum laufen zu bringen - als wäre ich an der Stelle, an der ich gestanden hatte angefroren.

Ironhide
08.11.2014, 20:07
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Eine Unterkunft aus Schnee und Eis, wie konnte das nur einen vor der Kälte schützen? Elza war da doch sehr skeptisch, fast schon voreingenommen, das überhaupt jemand in diesen Behausngen schlafen könne, ohne zu erfireren. Vor dem eisigen Wind wäre man sicher geschützt, das gestand sich Elza ein, aber alles andere war ihm ein Rätsel. Gerade als sich Elza zu den Eisseglern begeben wollte, ertönte auch schon der Ruf eines der Matrosen. Elza horchte auf und erst im zweiten Gedankengang erfasste er wasda vor sich ging. Wie auch alle anderen, beeilte sich Elza, zu dem Segler zu kommen.
Der Junge sah jämmerlich aus, doch dafür plapperte er nach wenigen Minuten einfach drauf los, als sei nichts gewesen. Das verwunderte den Adligen mehr, als das er es geschafft hatte, so lange bei der Kälte in der Kiste zu überleben. Ihm ging es wohl doch besser, als alle dachten. dennoch war Elza nun gespannt, wie es mit dem weiter gehen würde. Thorfin, so also ist der Name des Jungen, der tagelang mitgereist war. Elza beobachtete Thorfin nun bei seinen zweiten Becher schlürfte. es tat ihm sichtlich gut, etwas heiße in den Magen zu bekommen. Derweil war der Schiffsarzt dabei, ihn in Decken einzuwickeln und seiner Arbeit soweit nachzugehen, das Thorfin nicht noch irgendwas abfrohr. Geeignete Kleidung hatten sie ausreichend dabei, so das der Junge sich bald entsprechend anziehen könnte, sobald er aufgewärmt genug sein würde.
"Es scheint ihm recht gut zu gehen, dafür das er sich lange in der Kiste aufgehalten hat.", murmelte Elza mehr vor sich selbst hin, als es gezielt an jemanden zu richten. Bei dem was ihm zugestoßen war, konnte er wohl von Glück reden, noch am leben zu sein. Erst ein kampf auf See - nicht der, den sie mit den Wahlfängern hatten, immerhin hatte sie kein Schiff versenkt - dann fast ertrunken und letztendlich fast erfroren in einer Kiste bei dieser Eiseskälte. 'Ich frag mich, was bei allen Zwölfen dich am Leben gehalten hat.', dachte Elza so bei sich, je länger er den jungen ansah. Letzendlich würde er aber nun keine Antwort darauf bekommen. Ausserdem brach die Nacht herrein und schon bald würde es dunkel sein. Wie es mit Thorfin weitergehen würde, konnte man auch noch morgen sehen.

Rosered_Strauss
13.11.2014, 01:13
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir kam nach den Anderen bei dem blinden Passagier an, der sich gerade mit zitternder Stimme an Shaya gewandt hatte. Der Tulamide musste den Jungen nicht erst untersuchen, um festzustellen, dass er Wärme dringend nötig hatte - genau wie Ynu. "Junge - du musst dich aufwärmen. Am besten gehst du schon einmal in eines der Iglus. Ynu, pass du auf ihn auf - und wärme dich bei der Gelegenheit selbst ein wenig." Der Waldmensch nickte, nachdem Phileasson mit einem knappen Nicken seine Zustimmung signalisiert hatte. "Kapitän, ich würde vorschlagen, dass die Befragung des Jungen auf morgen verschoben werden sollte. In seinem momentanen Zustand..." - "Ich verstehe schon." erwiderte der Thorwaler und sah in die Runde. "Wir genehmigen uns jetzt noch ein Abendmahl, und begeben uns dann zur Ruhe - morgen haben wir einen langen, anstrengenden Tag vor uns." Mit diesen Worten machte sich die versammelte Mannschaft daran, ihren Proviant zu organisieren - und damit auch Thorfins Frage zu beantworten, bekam er doch auch einen Anteil - und sich möglichst rasch in die Iglus zu begeben. Safir und Raluf machten es sich draussen möglichst bequem, da sie sich für die erste Wache bereit erklärt hatten - ein Umstand, den der Schwertgeselle mit dem ersten leichten Windhauch verfluchte. Die übrigen Mannschaftsmitglieder zogen sich nach und nach in ihre Iglus zurück bzw. nahmen sie sich in Beschlag, während der Tulamide den klaren Sternenhimmel in Augenschein nahm. Nur aus den Augenwinkeln bemerkte er, dass sich die Firnelfe ebenfalls noch draussen aufhielt - er vermutete, dass sie auf die Wachhabenden ein Auge werfen würde, um ihnen so eine Art 'Rettungsleine' zu sein.

Janoko
15.11.2014, 22:33
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia hatte sich schon in ihren Schlafsack gelegt und zur Verwunderung der anderen, hatte sie sich doch fast gänzlich ausgezogen - nur noch ihre Unterkleidung behielt sie an, was, im vergleich zu dem, was sie vorher getragen hatte nicht viel war. Dennoch schien sie es ihrem Sack mollig warm zu sein. Denn wenn sie eins wusste - das hatten sie schon in der Khôm gelernt - die Nacht war noch um einiges kälter als der Tag - und die Leibeswärme konnte besser wärmen, wenn sie nicht durch die Kleidung am leibe gehalten wurde. Ein angenehmer nebeneffekt war, dass man beim anlegen seiner Kleidung am Morgen gleich viel viel wärmer sich fühlte, als wenn amn mit ihr geschlafen hätte.

Doch obwohl ihr warm war, lag die Maga noch wach. Gingen ihr doch noch einige Dinge durch den Kopf - die tatsache das sie eine Last für die anderen war, immerhin war sie verwundet oder die gefühle, derrer sie nicht Herr werden konnte - betrafen sie Safir oder sich selber. So verging Stunde um Stunde, bis sie merkte wie sich ein Körper in ihrer Nähe zu betten gesuchte. Es waren nicht die klapperteden Zähne, die ihr verrieten wer es war, sondern die Art wie sich der Schemen neben ihr bewegte. Langsam streckte sie ihren Arm nach ihm aus und bekam Safir an seinem Hosenbund zu fassen. Sie erwartete schon fast das Safor ihr den Arm rechen würde - so schnell war er herum gedreht und hatte ihre hand in die seine genommen. "So.. soll ich dir Licht machen?", fragte sie etwas zaghafter als sie es gewollt hatte.

Rosered_Strauss
15.11.2014, 23:13
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafirs Wache sollte nicht so lange dauern, wie er gedacht hatte - die Kälte setzte ihn zu, während er schläfrig wurde. Es wäre so einfach, schlicht die Augen zu schliessen und... Eine Hand, die ihn mit eisernem Griff an der Schulter gepackt hatte und ihn rüttelte, liess ihn aufschrecken. "Ich übernehme. Schlaf." meinte Alari knapp, aber nachdrücklich zu ihm. Dem Blick ihrer glühenden Augen nicht lange standhalten könnend, machte er sich daran, in eines der Iglus zu krabbeln - und musste feststellen, dass er wie durch göttliche Fügung bei Cylithia gelandet war. Es war eine Tatsache, die ihm ein leichtes Lächeln auf den Mund zauberte - auch wenn seine Zähne gerade noch klapperten, als würden sie ein Eigenleben entwickeln. Wäre ihm nicht so kalt gewesen, wäre er wohl auch nicht so erschrocken zusammen gefahren, als eine Hand an seinen Hosenbund legte. Er fuhr herum und griff nach ihrer Hand - glücklicherweise jedoch nicht in festem Griff, sondern in beinahe zärtlicher Art und Weise.

Als sie ihn des Lichtes wegen fragte, nickte er. "Wenn es dir nichts ausmacht. Ich... würde es dir danken." Cylithia begann daraufhin etwas zu murmeln, als eine Kugel magischen Lichtes sich knapp unter der Decke ihres Iglus manifestierte und das Innere des Quartiers in gedämpftes Licht tauchte. Er konnte nicht vermeiden, einige Sekunden auf ihre Aufmachung zu starren, ehe er sich hastig umdrehte und damit begann, sich seinerseits für die Nacht zu entkleiden. Als er damit fertig war - wobei er sich die ganze Zeit einbildete, ihre Augen in seinem Rücken zu spüren - schlüpfte er ebenfalls in den Schlafsack. "Dank dir." meinte er, als er sich auf den Rücken legte und gen Decke starrte. Eine Weile lagen sie stumm nebeneinander, sich jeweils der Gegenwart des Anderen überaus bewusst seiend. Schliesslich meinte der Schwertgeselle: "... wir haben einen ganz schönen Weg hinter uns gebracht, nicht wahr?"

Janoko
15.11.2014, 23:29
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Einen Weg der uns in die klirrende Kälte gebracht hat...", meinte sie seufzend als sie ihren Arm ein weitres mal in seine Richtung streckte, nach ihm tastete und schließlich seine Brust durch seinen Schlafsack erfühlen konnte. "..und mir vor Augen geführt hat, dass es Dinge gibt, die ich weder Kontrolliere kann...", dabei dachte sie an die unheimliche Kreatur, die sie in thorwal selbst nieder gestreckt hatten und wer dahinter steckte, "oder will. Fürwahr, man kann nicht ewig weg rennen...", murmelte sie, wissend das sie dabei auf ihre erste begegnung auf einem Flusssegler zurück deutete -es hatte alles so weit weg von hier begonnen. Wahrlich, eine lange Reise, die sie durch halb Aventurieren geführt hatte. "Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich behaupten wir währen in der Khôm.. die ist unter Phex genauso biter kalt..."

Rosered_Strauss
16.11.2014, 00:37
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.png"Laut Asleif ist das hier ja auch eine 'Wüste' - die Ähnlichkeit ist also durchaus vorhanden." meinte der Schwertgeselle träge, während er weiter zur Decke starrte. "Aber um ehrlich zu sein... mache ich mir Sorgen. Ich komme mit der Kälte hier nicht so gut zurecht - und dennoch kann ich mit ihr noch besser umgehen als Ynu. Seine Lippen waren schon blau! Und als wäre das nicht genug, ist jetzt auch noch ein Kind bei uns. Ein Kind! Ich weiss zwar, dass man schneller reifen kann - ich war auch dazu gezwungen - aber hier... in dieser... lebensfeindlichen Umgebung..." Sie spürte, wie er kurz erzitterte, scheinbar in Gedanken bei der Vorstellung, was alles passieren könnte. "Wir können nur darauf hoffen, dass Crottet, Asleif und Alari wissen, was zu tun ist - auch wenn mir letztere immer noch ein wenig unheimlich ist..." meinte er, als er nach ihrer Hand auf seinem Brustkorb griff und sie in die Seinige schloss. "Weisst du... ich bin froh, dass du hier bist. Alleine würde ich das nicht durchstehen. Ich würde weiter Mauern zwischen mir und anderen aufbauen, und niemand hätte die Möglichkeiten, diese nieder zu reissen. Niemand - ausser dir, wie es scheint..."

Ironhide
16.11.2014, 14:31
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza hatte Glück an diesem Abend, denn er wurde zu keiner Wache eingeteilt. Die Wache war wohl rein profilaktisch, denn mit irgendetwas unverhergesehenem rechnete niemand wirklich. Zum einen wusste keiner, wo genau sie waren und zum anderen gabs es hier keine Tiere wie Bären oder Wölfe. Der Ansicht war der Adlige zumindest und es müsste schon so ein Tier persönlich vor ihm auftauchen, damit er es glauben würde. So begab sich auch Elza alsbald in eins der Iglus und bereiutete sich auf die Nacht vor. In weiser Vorraussicht hatte er sich eine der Öllampen mitgenommen, die mit ihrem schwachen Licht nun das innere erhellte.
Allerdings schlief Elza nicht gleich ein, sondern kramte in seiner Tasche noch Schreibutensilien herraus. Er war zwar erschöpft, aber wollte die kurze Pause doch noch nutzen, um ein paar Zeilen an seine Mutter zu schreiben. Ihm war bewusst, das er den Brief hier nicht los werden würde, das aber hinderte ihn nicht daran, zu schreiben.

Elza ging die letzte Zeit, seid seiner Abreise in Thorwal nochmal in Gedanken durch. Er würde nicht alles niederschreiben, aber einen kurzen Abriss schireb er dann doch nieder. Viele Zeilen brachte Elza aber nicht zu Papier, denn sehr viel war nicht passiert. Elza verstaute die Sachen wieder und blickte zur anderen Seite, wo sich bereits jemand anderes aufhielt.

Yijare
23.11.2014, 23:11
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Die Segler waren schnell vertaut und die Hunde von den Schlitten genommen, nur ein junger Thorwaler kam aus einer der Versorgungskisten hervor - wie auch immer das allen Entgangen war. Er musste irgendwo in Olport an Bord gekommen sein, aber erstmal musste der junge mann aufgewärmt werden, denke ich mir, doch da ist Shaya um einiges schneller als ich. Schulterzuckend lasse ich die andere Geweihte machen und blicke in die langsam aufkommende Nacht - Phex hat seine Sterne wieder verteilt und vertreibt Praios vom Himmel. Der Tulamide und Raluf werden für die Wache eingeteilt, doch auch die Elfe bleibt wach. Etwas, dasss mir nichts neues ist, auch wenn ich das beim besten Willen nicht kann. Gähnend strecke ich mich und schaue die Iglus an, die die anderen gefertigt haben - wärmer als in dieser endlosen Wüste wird es darin alle mal sein. Verdutzt blicke ich auf die kleine Öllampe, die in der Kuppel brennt. Das der Horasier überhaupt zeit für so einen Firlefanz wie schreiben findet. Ich lege meine Sachen an die andere Wand und beginne damit meine Bettstatt zu bauen. Der kleine Rucksack kommt unter das Kissen, welches im Schlafsack verschwindet - wie auch ich. Nur einige Kleidung lasse ich vorher zu Boden gleiten, da sie nicht zusammen mit mir in den Sack passen würde.

Janoko
23.11.2014, 23:25
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Es ist normal Mauern zu bauen, wenn man die Menschen... und Zwerge, Elfen und", Cylithia muss leicht kichern, "Dinge dazwischen, nicht kennt." Sie rückte etwas näher an Safir heran, wobei sie sich auf die Seite drehte. So sah sie ihren Weggefährten in der Dunkelheit, die im Iglu herrschte lange an, ehe sie mit einem Danke auf dem Lippen an ihn gelehnt langsam in Borons Reich entshlummerte.

Doch es war kein guter Traum in den sie sank - etliche Gesichtslose gestalten verfolgten sie über eine weite Steppe, einen kampf den sie nicht gewinnen konnte, war sie doch zu Fuß und ihre Verfolger auf hohem Ross. Dennoch hielt sie einen vorsprung, wohl durch die Magie die sie nutzen konnte, doch lange hielt man so etwas nicht durch. Sie wurde nach dutzenden Meilen Kraftlos auf eines der pferde geladen und wie Gepäck verzurrt.
Sie fand sich schließlich Gefesselt und entblößt in der Mitte von einer kleinen Menge wieder, die sie auslachte. Ein kräftiger Zwerg trat aus dieser hervor und dieser hatte ein gesicht - es war ein vertrautes gesicht, doch er sah sie voll abscheu an. "Seh an, was du mit deinem Drachenwerk verursacht hast. Du bist eine Schande!", polterte dieser zornig los und schlug mit dem Grif seiner Axt in ihren Bauch. "Schande sage ich!", wiederholte er sich und achtete nicht darauf, wie Cylithia röchelnd zu Boden ging. "Und...", der Zwerg hielt inne, "eine Schande beseitigt man!" Das Blatt seiner Axt zurrte durch die Luft.

Schweiß gebadet schreckte Cylithia hoch.

Ironhide
24.11.2014, 00:00
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza war ziemlich müde und auch in das schreiben vertrieft, das er nicht mitbekamm, wer da in den Iglu kam, um sich zur Nachtruhe zur betten. Erst als er geendet und seine Sachen wieder verstaut und das Licht löschen wolle, erblickte er Ilra, wie sie sich gerade in ihren Schlafsack begab. Erneut sah Elza wieder etwas zu lange hin, doch mehr als ihren Rücken, sah er auch nicht. Elza überlegte, ob er etwas sagen soltle, als sich Ilra umdrehte und nun auch ihn ansah. Ihr Blick wurde fragend, als Elza ncihts sagte. Der Adlige bemerkte dies natürlich. "Ich wollte nur das Licht löschen.", gab er zu Wort und griff nach der Lampe um seinen Worten auch taten folgen zu lassen.

Survivor
24.11.2014, 21:32
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Die Gemeinschaft kamen endlich zur Rast, konnten sich in diesem endlosen Weiß etwas Ruhe gönnen und Kraft tanken. Nach dem eine passende Stelle ausgewählt wurde um ihre Fortbewegungsmittel abzustellen, seien es nun die Hunde und ihre Schlitten oder die großen Gleiter,
machten sich einige gleich ans ausheben und aufbauen von Unterkünften. Sie konnten nur aus Eis sein, denn etwas anderes zum bauen sah der Angrosch nicht. Trotz dessen waren die Unterkünfte erstaunlich. Viel mehr noch als die Bauweise und das Materíal, erstaunte es den Zwerg wer das Bauvorhaben leitete. Die Firn-Elfe schien wirklich zu wissen was sie da tat.
Im Nu waren mehrere Hütten errichtet und bereit fürs beziehen, doch vor der Nachtruhe sollten sie noch etwas warmes zu sich nehmen. Sich schon auf die warme Suppe freuend und in Gedanken schon bei der Nacht, kam der Ausruf eines blinden Passagiers auch für den Schmied überraschend.
Schnell stellte sich heraus wer und was es war. Zunächst an ein kleines Tier denkend, staunte der Zwerg nicht schlecht als man ein Kind in dicke Decken wickelte. Kopf schüttelnd wendete sich der Angroscho ab und wartete bis man den Jungen versorgt hatte. Dem Gespräch folgte er nur halb, viel mehr fesselte ihn die riesige Weite der Eiswüste.

Später war alles wieder Ruhig, das Kind schien versorgt und auch der Rest der Mannschaft hatte gegessen.
Man legte sich zur Ruh und die erste Wache nahm ihren Platz ein. Doch der Zwerg dachte noch nicht ans schlafen gehen. Solange die Elfe nicht schlief und über sie wachte, wollte er noch nicht ruhen. Zu dem interessierten ihn auch die kleinen Eishütten. Er ging den gesamten Aufbau noch einmal durch und schaute sich auch die Fugen an die sie gearbeitet hatten. Mittlerweile war das Eis sogar wieder zusammen gefroren. In den Hütten selbst war es gerade zu windstill und daher füllte es sich auch weit angenehmer an als draußen. Hier ging immer noch eisiger Wind und er sah die Wache zittern. Im selbst ging es dabei nicht anders, wann immer ein Luftzug kam schien er dem Zwerg gerade zu ins Gesicht zu beißen.
„Was würde ich jetzt nicht alles für ein gutes Bier, ein ordentliches Stückfleisch und eine Esse voller glühender Eisen geben.
Er stellte sich vor wie die Wärme seinen Körper wieder auftaute, doch der nächste Windzug zerstörte die Erinnerung und brachte wieder nur tödliche Kälte.
Balrog wickelte sich fester in seine Kleidung und ging dann doch zu einem der Iglus.
Er war zunächst allein, so suchte er sich eine Schlafstädte aus und legte die Unterlage, die für einen Menschen gedacht war, zusammen so das sie doppelt so dick war wie vorher. Es hatte Vorteile klein zu sein. Es sich bequem machend starrte der Zwerg dann zur dunklen Decke empor.

hakuryu
04.12.2014, 00:13
http://abload.de/img/thorfin2efri.png Thorfin kam es wie ein Wunder vor das er wirklich noch eine weitere Schale Suppe bekam. Eingemummelt in vier dicke Decken wurde dem Jungen auch langsam warm. Fünf, sechs recht kleine kugelförmige Gebilde aus Eis waren wohl innerhalb kürzester Zeit auf dieser eisigen und windgepeitschten Ebene entstanden. Sie hatten Ähnlichkeit mit den Schwitzhütten in Morigan die sie zuweilen benutzten. Nur diese waren aus pelzbedekten Weidenruten gebaut. Doch das interessierte ihn im Moment überhaupt nicht. Mit einem riesenhaften Waldmenschen wurde er in eines der Iglus geschickt. Thorfin hatte nicht schlecht zu staunen als er den stark tätowierten Mann sah der sich wie ein wildes Tier lautlos bewegte. Das war ihm nicht geheuer. Ohne ein weiteres Wort zu sagen, rollte er sich dann auf einem weiteren Deckenstapel zusammen. Der Moha blieb auch nicht lange wach, schon nach kürzester Zeit war ein deutliches Schnarchen zu vernehmen. Eigentlich war der Junge müde und doch zeitgleich aufgekratzt das er nu doch nicht schlafen konnte. Nach und nach bekam er mit das sich auch die Anderen in die Iglus begaben. Leise stand er auf und steckte seine Nase in den eisigen Wind dieser sternenklaren Nacht. Die Bewegung tat seinen Muskeln und Gelenken gut nach dem tagelangen Kauern in der beengten Kiste. Ungeachtet der eisigen Kälte, die Thorfin dank der dicken Pelzschichten nicht wirklich mitbekam, wanderte er ein paar Runden um das Iglu. Recht bald wurde er zurückgescheucht. Allein mit dem riesigen Moha war ihm mulmig zumute. So steuerte er wahllos eins der anderen an. Hier fand er den Zwerg allein vor. Ohne ein Wort zu sagen verkroch er sich auf eine Matte auf der gegenüberliegenden Seite und schlief ein.

Rosered_Strauss
18.01.2015, 01:14
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls Safir am nächsten Morgen erwachte, war sein erster Gedanke der, wie glücklich er sein konnte, noch am Leben zu sein. Trotz aller Vorkehrungen, die sie getroffen hatten; trotz all der Ausrüstung, die sie einzig und allein fürs überleben gekauft hatten, fror er erbärmlich. Er mochte sich gar nicht erst ausmalen, wie die Expedition ohne die Hilfe von Alari und Crottet verlaufen wäre - ganz zu schweigen davon, wenn sie nicht unter dem berühmten Foggwulf segeln würden. Ein Räuspern zog seine Aufmerksamkeit jedoch aus seinen Gedanken in die Wirklichkeit zurück - besagte Firnelfe sah herein, fixierte ihn mit ihren großen Augen und nickte ihm zu - es war an der Zeit, sich wieder reisefertig zu machen. Er gähnte noch ein letztes Mal herzhaft, bevor er den Rücken katzenhaft durchbog und anschliessend die noch schlafende Cyli weckte. "Guten Morgen." begrüßte er sie, während seine Mundwinkel zuckten. Er wusste, dass sie nicht allzu gut aus den Federn kam, und im Moment sah sie etwas zerzaust aus. "... zumindest hoffe ich, dass es einer wird." fügte er an, während er sich schnellstmöglich anzog. Die Kälte war eben allgegenwärtig. "Immerhin haben wir noch ein ganzes Stück Weg vor uns. Und die Gegend wird nicht gerade freundlicher..."

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Schon bald hatte Alari alle Teilnehmer der Expedition geweckt, und nach einigen Minuten - niemandem wurde allzu viel Zeit gelassen - fanden sie sich draussen in der eisigen Kälte ein. Ihr Atem gefror, sobald er Nasen und Münder verliess, und jeder einzelne von ihnen war von Herzen froh, dass Crottet einen Rastplatz gefunden hatte, der windgeschützt war. Die Böen, die ab und an über sie streiften, waren in etwa so kalt, als würden sie direkt in das Wasser hier springen - vorrausgesetzt natürlich, sie hätten es geschafft, die dicke Eisschicht darüber zu beseitigen. "Für die Meisten war dies die erste Nacht, die Ihr im hohen Norden er- und überlebt habt. Alleine hierdurch habt Ihr alle bewiesen, dass ihr etlichen Anderen etwas vorraus seid - in Sachen Mut, in Sachen Geschick, in Sachen Glück. Doch jeder weitere Tag, den wir hier verbringen werden, wird die Gefahren wachsen lassen. Der Proviant wird schwinden, das Wasser knapper, die Füße müder. Ihr habt Großes geleistet, bis hierher zu kommen - aber noch Größeres werdet Ihr leisten müssen, um diese tödlichste aller Landschaften zu überleben. Doch ich weiss, dass Ihr es schaffen werdet! Ich habe Euch zwar noch nicht halb so gut kennen gelernt, wie ich es noch will, aber eines weiss ich: Niemand von Euch wird so schnell klein bei geben! Und jetzt auf! Zeigen wir dieser Eiswüste, dass sie niemanden von uns in die Knie zwingen kann! Nicht Thorwaler, nicht Tulamide, nicht Mittelländer - noch nicht einmal unseren Moha, geschweige denn unsere Firnelfe oder unseren Nivesen!" Je länger er gesprochen hatte - seine Worte waren ihm völlig ernst gewesen - desto stärker hatte sich ein enthusiastisches Grinsen auf seinem Gesicht abgezeichnet, dass auch noch in Stunden nicht verschwunden sein würde. Und vielen würde das Bild dieses Thorwaler Kapitäns lange in Erinnerung bleiben: die schwere Winterkleidung teils vereist und teils verschneit, die Nase rot angelaufen und der unter dem Schal hervorkommende Bart mit Schnee und Eis verziert - doch mit einem Grinsen auf den Lippen und einem Feuer in den Augen, dass die Eiseskälte zurückzudringen schien.

Das Lager wurde abgebaut, als nicht viele weitere Worte verloren wurden. Die Tagesration würde gegen Mittag verteilt werden; und Thorfin würde in dem Eissegler sitzen, der von Alari gelenkt wurde. So wurden die unterschiedlichen Fahrzeuge bestiegen - die meisten nahmen in den Eisseglern platz, während Balrog und Elza wieder unter der Führung Crottets die Hundeschlitten übernahmen. Und im Laufe des Vormittags wurden sie darauf vorbereitet, was sie zur Mittagsstunde - zur Rast - erfahren sollten: die erste Aufgabe würde eine Jagd sein. Die Jagd nach einem der größten Tiere, die es hier zu finden gab: einem zweizahnigen Kopfschwänzler. Die Elfen, so erklärte es Alari, nannten das Geschöpf auch 'Mammuth', und es war ein Zeichen großen Geschicks, ein solches Tier zu erlegen. Aber das war nur gerecht: denn ein solches Tier musste man erst einmal erlegen...


So, es geht endlich weiter. Und gleich seid ihr gefragt: Die reise wird noch einige Tage dauern... die IHR füllen werdet. Es werden noch einige Tage vergehen (wie viele, werde ich nachträglich reineditieren, ich hab das Buch gerade nicht zur Hand), an denen ihr kleinere Situationen und Gespräche beschreiben könnt - es werden aber keine 'Abenteuer' - und natürlich sollt. Wichtig wäre es, a) die Lebensfeindlichkeit der Umgebung darzustellen, b) miteinander (Spielerchars wie die von mir im Gespräch übernommenen NPCs) zu sprechen, und zwar über c), die Aufgabe: ihr müsst einen Mammut erlegen und seid eben auf der Jagd nach einem bzw. auf dem Weg zu dem Gebiet, in dem sich eine Herde aufhält. Wie wollt ihr das anstellen?

Ironhide
18.01.2015, 11:27
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Nur langsam wich die Traumwelt der Realität und Elzas Bewusstsein realisierte wieder, wo er eigentlich war. Die erste Reaktion darauf war, das er sich noch tiefer in sein Schlafgemach zurückzog, denn trotz des warmen Schlafsacks kroch die Kälte in jede nur erdenkliche Ritze. Nur langsam kam Elza in Schwung und am liebsten wäre er gar nicht aufgestanden. Irgendwann aber, das wusste er, würde er sich erheben müssen und es wäre besser, es früher als später zu tun. Also zog Elza sich an und wollte sich gerade aus dem Iglo begeben, um sich etwas Wasser und etwas zu essen zu genehmigen, da lag er auch schon wieder. Er hatte völlig vergessen das er hier nicht alleine war und prompt am Schlafsack von Ilra hängen geblieben.
Die Geweihte war auch schon wach und blickte ihn nur an als wenn sie sagen wolle, was er denn dort eigentlich tue. Elza verschwand kurz darauf aus dem Iglo.

Später befand er sich dann wieder auf seinem Schlitten. Er kam damit nun schon etwas besser zurecht, als noch gestern. Crottet war ein guter Führer und zeigte ihnen im Laufe des Vormittags einige weitere Kniffe die Elza schnell verstand und auch Balrog umsetzten konnte - soweit es der Adlige sah. Es war noch kälter als am ersten Tag, glaubte Elza, aber dafür war es auch nicht so hell. Eine Wolkendecke war über sie gezogen, aber es sah nicht nach einem Unwetter oder dergleichen aus. Nur die Sonne wurde etwas abgeschirmt, was den Blick auf Schnee und Eis erträglicher machte. Dafür war es wiederum windiger, was einem das Gefühl gab, das es noch kälter war als am Vortag. Das war es auch, was Elza glauben ließ das es ständig eisiger wurde mit jedem Meter die sie weiter richtig Norden fuhren. Crottet führte sie irgendwann zu einer durch Schnee und Eis bedeckte Felsen geschützte stelle, der sie alle vor dem Wind etwas abschirmte und laut Crottet ein guter Platz war, um eine Pause zu machen. Elza stieg von seinem Schlitten ab und versorgte zuerst die Hunde, so wie er es sich bei Crottet abgeschaut hatte. Kurz darauf wurden aber alle zusammen gerufen. Elza schnappte Worte auf, die irgendetwas von einer Jagd beinhalteten, aber wo er hier in dieser unwirklichen Welt etwas jagen sollte, war ihm dann doch nur ein Rätsel.
"Ich bin gespannt, was nun kommt.", murmelte er neben Balrog gehen vor sich hin.

Rosered_Strauss
07.02.2015, 00:58
- Szenen und Gespräche der nächsten 3 Tage -


http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls Cyli schweißgebadet aus dem Schlaf - aus dem Alptraum - hochschreckte, wurde schnell deutlich, dass auch ihr Begleiter keineswegs einen tiefen Schlaf hatte. Zwar war er in der Dunkelheit nicht zu sehen, aber sie spürte auf einmal wie eine Hand ihren Arm streifte. "Was ist los? Was hast du?" ertönte leise, aber hörbar die Stimme Safirs. Verstohlen spitzte dieser gerade die Ohren, doch es erschien ihm unwahrscheinlich, dass ihnen hier draussen eine Gefahr drohte - zumindest eine Gefahr, die durch einen Verfolger bedingt war. Eher setzte ihnen die Umwelt zu - und das erheblich. Er tastete nach ihr, wollte beruhigend ihren Arm ergreifen, ertastete jedoch ihre Wange. "Ist mit dir alles in Ordnung?" fragte er und gestattete sich, dass sich ehrliche Besorgnis in seine Stimme schlich. "Ist es die Wunde?" Unwillkürlich erinnerte ihn die Situation, so anders die Umstände auch waren, an eine Forsthütte in regnerischen Tagen. In jener Zeit hatten Cyli und er beschlossen, dass sie Freunde wären - aber nichts weiter. Aufgekommen war diese Thematik, nachdem sie in den Armen des jeweils anderen erwacht waren - und nur seiner Selbstbeherrschung war es zu verdanken, dass man es ihm nicht anmerkte, wenn sich die Bilder von damals wieder einmal in seinen Sinn schlichen.





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Am Abend des 1. Reisetages blieb Safir noch mit einigen seiner Gefährten - namentlich Cyli, Elza, Balrog, Ilra und Thorfin - am Lagerfeuer sitzen, während der Rest sich bereits zu Bett begab. Nach einer Weile der Stille - neben dem ab und an wehenden Wind war nur das leise Prasseln des Feuers zu vernehmen - räusperte sich Safir, um die Blicke der Anderen auf sich zu ziehen. "Wir reisen jetzt zwar erst ein paar Tage miteinander - aber wir werden wohl noch Monde in Gesellschaft von einander verbringen. Daher würde ich vorschlagen, dass wir uns einmal ein wenig näher kennen lernen. Man muss ja jetzt nicht unbedingt seine Lebensgeschichte erzählen, aber ein paar Worte kann man ja über sich verlieren. Und da ich derjenige bin, der das Ganze vorbringt, werde ich wohl auch einmal den Anfang machen, wenn Ihr gestattet." Der Schwertgeselle lehnte sich etwas zurück, um in den Sternenhimmel hinauf zu sehen; bereute seine Entscheidung jedoch schnell, da er sich damit von den Flammen und damit von der einzigen Wärmequelle entfernte. Betont gelassen lehnte er sich gleich darauf wieder nach vorne; um jeden der Anwesenden anzublicken, während er zu sprechen begann. "Denjenigen unter Euch, die des Tulamidya mächtig sind, mag bereits aufgefallen sein, dass das Anhängsel meines Namens - 'al- yeshinnah' - weniger ein Familienname als vielmehr eine Ehrenbezeichnung ist. Ich erwarb mir meinen Beinamen als 'der Tapfere' in meiner Ausbildung zum Schwertgesellen. Es war im Jahr, bevor ich mir die Gesellenwürde verdiente... mein Auftrag bestand darin, einen Händler zu eskortieren und zu schützen, denn der Ort, an dem wir uns befanden - Fasar - kann ebenso ein Pfuhl der Sünde sein wie ein Diamant, der in der Sonne strahlt. Und seine Vorraussicht erwies sich als begründet - aus einem Hinterhalt schoss man mit einer Armbrust auf ihn. Ich hatte den Heckenschützen erst zu spät entdeckt und konnte den Schuss nicht mehr verhindern; wohl aber konnte ich den Ausgang dieses Zusammentreffens ändern. Also warf ich mich in die Schussbahn, sodass der Bolzen mich und nicht ihn traf. Der Hinterhalt scheiterte, der Schütze entkam - doch mein Klient war am Leben. Er lobte mich vor meinem..."

An dieser Stelle hielt Safir kurz inne, wie um zu überlegen, wie er das Wort am besten in die ihm eigentlich fremde Sprache übersetzen konnte, "... vor meinem Meister in den höchsten Tönen, der mir daraufhin die Ehre erwies, mir meinen Namen zu verleihen. Und bis heute bemühe ich mich, ihm gerecht zu werden. Es gelingt dann und wann mehr und mal weniger; aber so ist das nun einmal. Damals wie heute gilt für mich, das das Ziel wichtiger als mein eigenes Wohlergehen - wichtiger als nahezu alles andere - ist. Mir wurde beigebracht, dass diese Ehre das größte Gut ist, dass ich besitze. Ich denke, auf was ich mit all dem hinauswill, ist, dass ich nicht unbedingt distanziert bin, weil ich etwas gegen Euch habe - vielmehr habe ich mich bis vor ein paar Monden in einem gänzlich anderen Umfeld befunden, mit Gleichgesinnten anderer Werte zusammen gelebt. Eine solche Gemeinschaft ist für mich etwas Neues, ebenso zu verstehen, was sich für euch schickt und was nicht. Aber ich würde vermuten, dass dies stets so ist, wenn mehrere Kulturen zusammen treffen und miteinader interagieren müssen."

Ihr könnt ebenso wie ich einfach einige beispielhafte Situationen/ Gespräche in der Zeit der nächsten 3 Tage führen, an denen wieder etwas mehr Leben herein kommt. Es wäre nur schön, wenn bis dahin irgend jemand das Thema 'wie erlegen wir einen Mammut' anspricht =P

Janoko
07.02.2015, 02:35
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png „Alles gut... alles gut...“, erwiderte sie immer noch atemlos - ein Zeichen das nicht alles gut war. Sie wischte sich den Schweiß von der Stirn und blickte zu Safir. Seine Sorge berührte sie und irgendwie war er grade eine Art Rettungsanker. Sie legt ihre Arme um ihn und zog ihn zu sich. Safir konnte merken das sie zitterte - ob es wegen der Kälte war, die herrschte oder des Traumes wegen. Das Safir ihr nicht abkaufte, das alles gut war, zeigte er ihr, aber sagte nichts in dieser Richtung, da er wusste das man Träume nicht aus einer Person heraus kitzeln sollte, wenn sie zu dieser Art gehörten, die ihn selber oft genug plagten. Behutsam strich er über ihren Kopf. „Ich...“, begann Cylithia und drückte enger an ihn, „... ich hab von ihnen geträumt... wie... wie sie sich an mir Rächen...“ Sie rang mit sich um nicht zu schluchzen - so was tat man nicht. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit (die Safir insgeheim genoss) bis sie sich von ihm löste und leicht beschämt wieder halb unter dem Schlafsack verschwunden war. Mit sanfteren Worten als sonst hatte sie ihn schließlich vor die Tür gesetzt um sich an zu ziehen.
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Das Lagerfeuer brannte schon eine Weile und die Sonne war weder aufgegangen - jedenfalls hatte sie sich nicht über den Horizont getraut, als wenn Praios Scheibe nicht gegen Phex ankam. Etwas, was Cylithia verunsichert hatte, aber die Thorwaler hatten ihr versichert, das Praios selbst die Ingrimmskälte verabscheute und daher nur kurz schaute ob er gebraucht werde. So saß sie trotz der dicken Felle in die sie gekleidet war zitternd neben Safir, der ihnen von Fasar, der Stadt aus der er kam, erzählte. Es war auch für sie eine neue Geschichte, hatte er vorher nie offen davon erzählt, weil er sich selbst für sie als Wundarzt ausgegeben hatte. Daher blickte sie neugierig zu ihm, war sie doch genauso wissbegierig wie der Rest.

Als er geendet hatte fing sie, ohne auf etwaige Bevorzugungen zu achten - sie nahm sich heraus als seine längste Gefährtin reden zu können. „Ich komme nicht wie dieser Hund aus den Straßen eines Molochs aber auch ich komme aus den Sultanaten, und ich habe mir das Recht verdient ein Mensch zu sein.“ Was sie genau damit meinte ließ sie offen, musste doch nicht jeder wissen, dass sie das Kind von Sklaven war.

Yijare
07.02.2015, 16:45
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Der letzte Tag war wenig ereignisreich. Nur die Sonne ließ sich höchsten kurz blicken. Safir fängt an von seiner Heimat, einer Stadt namens Fasar zu erzählen. Wie er zu der 'Ehre' kam, der Tapfere genannt zu werden. Doch Cylithia spricht für mich in Rätseln. Sie hat es sich verdient ein Mensch zu sein? War sie nicht eine bildhübsche Frau - etwa Dämonenen Werk? Leicht verinsichert lächle ich beiden zu. "Wie meint ihr das? Ich meine das ihr es euch verdient habt, ein Mensch zu sein? Wart ihr das vorher nicht?", spreche ich aus, was ich grade noch gedacht hatte. Dabei liegt mein Arm um Thotfin, der immernoch fremd wirkt aber dennoch zu unserer kleinen Runde gehört. Ich hab durch mein dasein als Geweihte keine Berührungsängste, aber ich weiß nicht einmal ob er den Arm um sich gelegt haben möchte.

Ironhide
07.02.2015, 22:16
http://abload.de/img/elza0yu70.png
Die Pause am Mittag war nur kurz. Dennoch schnitt Crottet da gegenüber Elza das thema jagd schon mal an.
"Uhm? Nein, ein großes Tier hab ich noch nie erlegt. Auf der Jagd war ich allerdingsschon, wenn auch unter anderen Umständen." Weiter ging Elza nicht darauf ein, musste er ja nicht gleich jedem erzählen, das sein Vater ihn und seinen Bruder mitauf die Jagd nahm - und das nicht weil sie dringend etwas zu essen brauchten. Die kurze Pause war erwartungsgemäß schnell vorbei und Elza konnte das Gespräch nicht weiter fortsetzten. Balrog, der dem kurzen Gespräch gelauscht hatte, kam nicht wirklich dazu, etwas zu sagen. Es ging aber schon wieder weiter.

Abends.
Das Nachtlager stand und alle hatten sich an einer der Feuerstellen versammelt. Der Himmel war diese Nacht klar, keine Wolke weit und breit so das man Phex sein Werk am Himmel genau betrachten konnte. Auch Elza nahm die Erklärung hin, die man Cylithia gegeben hatte. Aber dafür war es kälter, glaubte der Adlige zumindest. Den Vorschlag von Safir fand Elza zwar nicht schlecht, aber für diesen Abend war er nicht sonderlich in Redelaune. Daher lauschte er einfach den Worten seiner Gefährten fürs erste und lernte mit jedem Satz etwas neues. Safir gab nicht unbedingt wenig Preis, wenn auch noch einiges dem Adligen nicht ganz erschloss. Selbst wenn Elza aber nachfragen wollte, so kam er gar nicht mehr dazu, denn schon hatte die Maga das Wort ergriffen. Aber mehr als einen Satz brachte sie nicht raus fürs erste.
Ilra, die den Knaben im Arm hatte, wollte das nun genauer wissen und auch Elzas Neugier war geweckt. Er saß neben Ilra und dem Zwerg, der auch noch nichts weiter von sich gegeben hat. So ernst die Frage von Ilra auch klang, so konnte sich Elza doch ein Lächeln nicht verkneifen.

Für ihn war es nur schwer vorstellbar das Cylithia, einst kein Mensch, sonder irgend etwas anderes war. In seinem Kopf entstanden einige lustige Bilder, aber er wischte sie schnell beiseite um den anderen weiter zuzuhören. Die Maga hatte sicher noch nicht geendet, und verpassen wollte er das sicher nicht.

Rosered_Strauss
13.02.2015, 22:21
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngMit einem schiefen Lächeln deutete Safir eine Verbeugung in Richtung Cylithia an. "Meine ausdrückliche Dankbarkeit, al-Azila - Hunde sind die besten Freunde des Menschen. Treu, ehrlich und hilfsbereit. Ich werde mich bemühen, diese Qualitäten noch stärker nach aussen zu kehren." Als sowohl die Geweihte als auch der Adlige nicht ganz zu verstehen schienen, was seine Gefährtin ihnen mitgeteilt hatte, musste sich der Schwertgeselle wieder vor Augen führen, wie verschieden ihre Kulturen und Blickwinkel doch waren. Als die Maga weiterhin nicht gleich darauf Antwort gab, ergriff er erneut das Wort. "Es gibt so vieles, was ich von Euch gerne erfahren würde! Ihr, Euer Gnaden, habt ja einmal berichtet, dass ihr aus Thorwal stammen würdet. Es mag sein, dass ich unaufmerksam war, aber ich habe eben nicht viele Frauen gesehen, die euer ansprechendes Äusseres aufwiesen. Auch waren die meisten eher etwas... robuster gebaut. Liegt es vielleicht an Eurer Priesterwürde? Das würde zu dem passen, ich von der Hochgeweihten der Radschah aus Fasar kenne... sie ist auch nicht mit 'normalen' Maßstäben zu bewerten. Und was Euch angeht, Sahib - Ihr seid doch ein Krieger, nicht wahr? Habt Ihr schon viele Duelle bestritten? Wenn möglich, würde ich eines Tages gerne meine Waffenkünste mit den Euren messen."

hakuryu
15.02.2015, 23:36
http://abload.de/img/thorfin2efri.pngDie Nacht verging ohne das er auch nur ein Mal erwachte, doch schon kurz nach Morgengrauen wurden alle geweckt. Außerhalb des Iglus war es bitterkalt, doch nichts im Gegensatz zu dem Wind der gelegentlich um ihre Nachtlager pfiff. Zu essen gab es nichts, Thorfin bekam aber noch die Reste der Suppe vom Vorabend, wenn auch nur körperwarm. Schnell wurde das Lager abgebaut und die Hunde wieder vor die Schlitten gesetzt. Hierbei half der Junge, war es doch eine Arbeit die er kannte und auch immer gern gemacht hatte, zudem mochte er Hunde. Zu seiner Verwunderung übernahm der Zwerg bei dem er geschlafen hatte genau diesen Schlitten und der Kapitän den andern. Er selbst wurde auf einen der Eissegler verfrachtet. Auf Grund des scharfen Windes kam keine Unterhaltung zustande. Zur Mittagspause, bei der die Sonne sehr tief und schwach am Himmel stand, kam eine kurze Diskusion zwegs einer Jagd auf. Von den Mammuth hatte er bis jetzt nur in Geschichten gehört. Riesige stoßzahnbewehrt Geschöpfe die Massen an Fell in Fett hatten. Innerlich fragte sich Thorfin wie sie solch ein Tier hier finden sollten. Es gab nichts außer Eis, Felsen und Wind. Wie sollte solch ein Tier denn genug Nahrung finden wenn selbst der Boden zerfrohren war?

Am Abend saßen alle gemeinsam beim Feuer. Dann fing Safir an von seiner Heimat zu erzählen und woher sein Name kam. Thorfin verstand gerade mal die Hälfte von dem was gemeint war. Eine der Geweihten hatte ihren Arm um ihn gelegt. Ihm war das peinlich, war er doch fast erwachsen und kein Kind mehr. Trotzdem schüttelte er den Arm nicht ab. Die Berührung hatte für ihn etwas tröstliches. Nach und nach fielen ihm die Augen zu, die Unterhaltungen waren Hintergrundgeplätscher und so dauerte es nicht lang und der junge Thorwaller schlief tief und fest an die Geweihte gelehnt.

Janoko
16.02.2015, 02:08
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia seufzte kaum hörbar. "Rede doch in Zungen, die jeder hier versteht.", erwiederte Cylithia auf Safir's Kommentar zu ihrer Schönheit hin - mehr um davon abzulenken, das ihr keine bissige Antwort einfiel, als das sie sich seltsam geschmeichelt fühlte. "Ich meine nicht im körperlichen Sinne, Ilra.", meinte sie langsam, "eher im... kulturellen Sinne..." Sie schob sich eine der wiederspenstigen Haarsträhnen zurück unter die kaputze und rückte etwas näher zu Safir,w ar ihr doch kälter als sie zu geben wollte. Doch bevor sie in "arm-um-leg"-Reichweite gekommen war, fiel ihr auf, das der Junge thorwaler, um den die Priesterin ihren Arm gelegt hatte weg schlief. "Ilra? Ich glaube unser Freund...", sie stockte und sprang auf, sprang über das Feuer und schüttelte kam kurz vor den beiden zum Stehen. "He, nicht einschlafen hier!"

Ironhide
16.02.2015, 12:36
http://abload.de/img/elza0yu70.png
Elza fand es belustigend, welches gesicht der junge machte, als er von Cylithia einfach wieder aus den Träumen gerissen wurde. Das Gesicht was er machte, war etwas, was er ungern hätte verpassen wollen. "Es gehört sich nicht, einfach sein haupt zur Ruhe zu betten, wenn man doch so angeregt unterhalten wird. Und es ist doch noch viel zu früh, ihr wärt die ganze Nacht wach und der nächste Morgen ist noch weit.", lachte Elza. Nun gut, er wusste selbst nicht so genau, wie spät es war denn Parios schaute nur kurz vorbei, wie schon vorhin erklärt wurde. Der junge Thorwaler erhob sich und es war ersichtlich, das es ihm unangenehm war. Elza lächelte weiter, war es doch ein kurzer Moment der erheiterung wie man sie auf solchen Reisen gerne sah. Aber er war sich auch sicher, das es niht gut wäre, hier draußen ein zu schlafen. Ohne Schutz einer Behausung würde man vielleicht nie mehr aufwachen. So etwas hatte Crotte schon angedeutet, als sie heute Morgen aufgebrochen waren. Aber mehr Gedanken wollte er daran nun nicht mehr verschwenden.
"Ihr habt es euch also kulturell verdient? Oh das klingt interessant, wehrte Cylithia. Erzählt uns mehr davon, bevor sich Safir noch mit ein jedem von uns duellieren möchte.", fügte er noch an. Weiter ging er nicht auf die Frage von Safir ein, vorerst. Es wäre sonst auch ein zu großes durcheinander geben, wenn jeder über etwas anderes sprechen würde. Gewillt war er durchaus, mehr von sich preis zu geben, aber zuerst wollte er seine Neugier stillen.

Survivor
25.02.2015, 00:43
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
An dem Feuer lauschte Balrog den Erzählungen der Einzelnen. Aufschlussreich waren sie alle Mal und auch das ein oder andere Verhalten lies gewisse Dinge zum Vorschein kommen die der Zwerg so bis jetzt noch nicht gesehen hatte.
Am Interessantesten schien jedoch die Erzählung der Maga zu sein, ihre Bemerkung bezüglich ihres Status lies den Zwerg nachdenklich werden. Balrog war sich sicher zu wissen was sie damit meinte, doch er kam nicht sofort darauf. Eine Erinnerung die schon etliche Jahre zurück lag entschwand immer wieder je mehr er sich versuchte zu erinnern. So lies er es sein und konzentrierte sich wieder auf die eisige Kälte in seinem Rücken. Diese stand in einem Kontrast zu der Wärme des Feuers in seinem Gesicht. Plötzlich kam die Erinnerung, wie ein Hammerschlag und dem Angroscho wurde wieder bewusst, wie heiß eine Wüste sein konnte...und wie kalt doch ihre Nächte waren.

„Wenn das was ihr sagt wahr ist werte Maga, so vermute ich mal das euer Leben...nicht immer so „selbstbestimmt“ war wie es jetzt ist...hab ich recht.“
Safir und Cylithia sahen den Zwerg mit einem Mal an. Seinen Worten und seiner Stimme konnte man entnehmen, das er wusste über was die Frau gesprochen hatte. Die alten Augen des Zwerges ruhten auf der Frau welche den Jungen davor bewahrt hatte einzuschlafen. Die Blicke der anderen auf sich spürend, erzählte der Zwerg weiter.
„Sicher man findet Zwerge nur selten an weit entfernten Orten, schon gar nicht würde man sie in einem Land suchen in dem der Wind die Haut und das Fleisch von den Toten frisst. Die Sonne nicht nur dem Land das Wasser raubt sondern am liebsten einem selbst. Man sucht sie nicht in Gegenden die nur aus Luft bestehen und die Ahnungslose in die Irre führen. Doch trotzdem...war einer von ihnen da.“
Balrog schwieg für den Moment, doch nur um einen weiteren Scheit zu ergreifen und dem Feuer gegen die tödliche Kälte neue Nahrung zu geben.

„Im allgemeinen hört man das wir Zwerge hervorragende Krieger seien und das ist auch nicht falsch. So mag es den ein oder anderen hier nicht verwundern, wenn sich unsereins als Söldner verdingt. Es ist ein Zeitvertreib und neben dem Schmieden ein Nebenerwerb der mir auf meiner Suche nach gewissen Leuten, schon den ein oder anderen Ort gezeigt hat. Darunter fällt auch das Land der Sultanate.
Ich begleitete zu nächst einen Händler welchen ich in diese eure Ländereien brachte damit er dort seine Waren veräußern konnte. Nachdem ich meine Aufgabe nun also erfüllt hatte, entschied sich jener Mann zu bleiben und so war ich gezwungen mir einen neuen „Herrn“ für meine Dienste zu suchen. Als bald fand ich solch einen Mann und auch wenn es etwas an der Verständigung haperte, so konnte ich ihn doch begleiten.
Auch er war ein Händler, doch mir erschloss sich nicht sofort was seine Ware war. Erst als wir an unserem Ziel an kamen verstand ich mit Hilfe seiner Erklärung wofür er so viele Arbeiter und Wachen brauchte.
Wobei...“ der Zwerg blickte langsam nach diesem Wort ins Feuer „...“Arbeiter“ ist vielleicht nicht das richtige Wort...“
Er blickte nun fest Safir in die Augen „Meint ihr nicht auch...werter Schwertgeselle.“

hakuryu
25.02.2015, 22:00
http://abload.de/img/thorfin2efri.pngUnsanft wurde er aus seinem kurzen Schlummer gerissen. Zunächst wußte er nicht wo er war und wie er in diese eisige Kälte gekommen war, noch dazu an eine Fremde gekuschelt und eine andere die ihn wütend anfunkelte. Dann auch noch die Ermahnung des Mannes. Thorfin sah es dem Mann an der der etwas amüsiert wegen seiner Reaktion war und dem Jungen fiel alles wieder ein. Unbehaglich rückte er von der Geweihten ab und murmelte etwas unverständliches in seinen Schal. Da er von vorher nicht wirklich viel mitbekommen hatte, entging ihm der Zusammenhang der Diskusionen. So nahm er sich einens der kleinen Holzscheite und begann daran herum zu schnitzen. Sein Rücken wurde langsam kalt, doch das störte ihn nicht wirklich, war er das doch von zu hause gewöhnt. Die Stimme des Zwerges zu überhören war unmöglich und so wurde ihm klar das alle etwas von ihrer Vergangenheit erzählten. Geschichten mochte er eigentlich schon immer, nur wirklich verstehen tat er nicht was sie sich erzählten.
Also konzentrierte er sich auf seine Schnitzarbeit. Die groben Züge hatte er recht schnell fertig, die feine Ausarbeitung brauchte da eine ruhige Hand und Geschick. Beides wurde schon durch die Kälte okupiert, doch Thorfin war stur, er war nicht gewillt seine Arbeit einzustellen. Wenn er das nicht tat, dann könnte er wirder einschlafen und das war wirklich nicht ratsam bei der schneidenden Kälte die immer weiter in seine Knochen drang.

Rosered_Strauss
04.03.2015, 00:05
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir lauschte mit unverändert freundlichem Lächeln den Worten des Adligen - aber Cylithia, die in dem Moment, als der Krieger endete in sein Gesicht blickte, konnte sehen, wie das echte in seinem Lächeln dem falschen wich. Scheinbar schien Elzas Erwiderung ihm zu missfallen, wenngleich er es nicht offen zeigte. Als Balrog mit seiner tiefen Stimme sprach, war die Aufmerksamkeit aller jedoch schnell auf ihn gerichtet - und Safir erwiderte Balrogs Blick, als dieser endete. Sein Lächeln war nun nicht mehr zu sehen, dafür war die angesprochene Thematik zu ernst. "Ich werde deine Vermutung weder bestätigen noch verneinen, Balrog. Aber du hast in einem Recht: unsere Heimat hat solche... 'Arbeiter' und wird sie auch weiter nutzen. Dort zählt nur Macht, wenn man ein ruhiges Leben führen will - und besitzt man nicht ein Minimum davon, kann es sehr schnell geschehen, dass man ein Teil der Macht eines Anderen wird. Man muss der Wahrheit zuliebe hinzufügen, dass es stark auf die Person ankommt, die die Zügel in der Hand hält - manch einer hat so schon ein besseres Leben geführt als mancher Leibeigener, den wir auf dem Weg nach Thorwal erblickt haben. Doch es gibt genügend Personen, die ihre 'Arbeiter' nicht einmal mehr als Menschen ansehen, sondern nur noch als Besitz. Es ist ihnen egal, welche Leben sie so zerstören - wenn sie mit ihren 'Spielzeugen' fertig sind, werden sie oftmals weggeworfen wie Puppen, denen ein Kind den Kopf abgedreht hat. Solche... 'Menschen' verdienen nicht die Gnade eines langen, geruhsamen Lebens!" sprach er mit leiser, aber zunehmender Intensität und Feuer in seinen Augen - bis er sich zurück lehnte und sich wieder fester im Griff hatte. "Aber glücklicherweise müssen wir uns hier im hohen Norden nicht mit solchen Problemen herum schlagen. Hier gibt es keine Grausamkeit - nur die härtenden Lektionen des Firun. Wenngleich ich einige seiner Lektionen als für zu schwierig halte." meinte er und rückte wieder etwas näher ans Feuer, um sich demonstrativ zu wärmen.

Ironhide
04.03.2015, 20:16
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Inzwischen war auch Elza bewusst, das es um Sklaverei ging. Seine Laune ging in den Keller, hielt er doch von Sklaverei nicht sehr viel. Personen die sich Sklaven hielten, hatten kein großes Ansehen bei ihm und er wollte auch nichts mit ihnen zu tun haben. Ihm war bekannt das es in einigen Regionen normal war, das hielt ihn aber nicht davon ab, es zu verurteilen. So auch jetzt.
"Es ist doch egal, wer die Zügel in der Hand hält.", warf Elza mit ernsten Ton ein. "Menschen sind keine Gegenstände die man einfach besitzen kann. Sie sind eines niemanden Eigentum und die einzigen die über sie entscheiden sollten, sind sie selbst." Elza war klar, das dieser Satz auch auf ihn zutreffen könnte, immerhin lenkte sein Vater seine Geschicke auch lange genug, aber war das dann doch etwas anderes, als Sklaverei. Außerdem passte das nun nicht hier her und darüber könnte man auch ein andermal reden, vielleicht sogar später am Abend, nicht jedoch zum jetzigen Zeitpunkt.

Safir bestätigte zwar nicht, das Cylithia eine Sklavin gewesen war, aber es passte dann doch einfach alles zusammen. Elza blickte bei seinen Worten ins Feuer, so als wenn er mit selbigen redete und nicht mit den anderen. Dennoch waren seine Worte sehr wohl an alle gerichtet. Er sprach seine Worte leise, aber so das sie alle am Feuer noch deutlich hören konnten. "Ich kann nicht behaupten das ich jede Kultur verstehe, oder mir anmaßen die Gesetzte eines jeden Landes zu kennen, aber sowas sollte nirgendwo mehr geduldet werden. Aber das einige Menschen für andere nicht mehr wert sind als Vieh, ist wohl die bittere Wahrheit."
Zu sehr erinnerte ihn das an das ein oder andere Gespräch mit seinem Vater, was zwar nichts mit Sklaverei zu tun hatte, aber in dem er ähnliche Wesenszüge an den Tag legte, wenn er wieder einmal meinte, zu wissen, was das beste für ihn und seinen Bruder ist. Elza ließ sich diese Gedanken aber nicht anmerken. Sein Blick ging zu der Maga, immerhin ging es ja mehr oder weniger um sie, aber der Adlige fügte seiner Aussage nichts hinzu.

Janoko
07.03.2015, 02:05
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia sagte nichts zu der fast Wahrheitsgetreuen wiedergabe der Dinge in ihrem Heimatland, dann docht aber zu dem kleinen Ausbruch von Elza "Sklaverei sindet auch im Horasreich statt, ihr könnt euch nicht nicht frei reden. Und in Al'Anfa sehen die Dinge viel düsterer aus. Den Göttern sei dank war grade seineSpektabillität Hasrabal, möge er lange Leben", sie machte eine blitz schnelle bewegung, während sie dies sagte, " zu geben, als ich... die Magie entdeckte." Sie seufzte kurz und rückte näher an Safir, da ihr doch kält war, als sie zugeben wollte, "Aber erzählt doch von euch, Elza, ich finde die Geschichte eines Adligen zu hören ist weit aus interessanter als die meinige."

Ironhide
07.03.2015, 19:37
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"Sicherlich ist der Umgang mit den Leibeigenen in unserem Reich bei einigen der feinen Gesellschaft nicht unbedingt besser, aber zumindest ich kann für das Wappen meiner Familie versichern, das wir jederzeit Fair und Gerecht mit ihnen umgehen. Sie müssen keine horrenden Steuer zahlen oder ihre ganze Ernte an uns abtreten." Elza seufzte, war das doch kein leichtes Thema und er musste zugeben, das die Maga ihn doch kalt erwischt hatte. "Das Haus meiner Familie stand schon immer für Rechtschaffenheit. Und so streng mein Vater auch sein mag, so ist seine Gerechtigkeit mindestens ebenso hoch angesehen."
Elza hielt kurz inne, erkannte er doch auch schnell, das es wenig Sinn hätte, sich nun herausreden zu wollen. "Ich denke, das wäre für einen anderen Abend ein Thema, was man erörtern kann. Es scheint mir nicht er geeignete Zeitpunkt, ein solch schweres Thema mit all seinen für und wieder zu diskutieren, meint ihr nicht auch?" Elza sah dabei in die Runde und meinte, trotz des schummrigen Lichts, Zustimmung bei allen zu erkennen. "Nun denn, ich wurde nach meiner Geschichte gefragt, so will ich euch auch eine Antwort nicht schuldig bleiben."

Zwar sah Elza es etwas anders als Cylithia, das sein Leben interessanter sein solle, als das Ihrige, aber darüber zu streiten war nicht sein Ziel. "Nun, was kann ich euch erzählen? Ich denke, ein jeder weiß inzwischen, dass das Horasreich meine Heimat ist. Und auch ist den meisten bekannt, das ich die Künste eines Kriegers auf der Akademie zu Arivor gelernt hab.
Mein Vater hielt das wohl für das beste und ließ da kein Wiederspruch zu. Da mein Bruder die Nachfolge unseres Hauses in die Wiege gelegt worden ist, meinte mein Vater, das ich als Offizier beim Militär unser Wappen führen solle." Elza blickte erneut aufs Feuer und besann sich auf die Zeit in der Akademie, bevor er fortfuhr. "Auch wenn ich nicht weit von meinem Hause entfernt war, so verbrachte ich doch die meiste Zeit in der Akademie und lernte dort viel über die Kriegskunst. Es dürfte sehr von dem Abweichen, was ihr in eure Ausbildung gelernt habt, Safir. Es dürfte sogar das Gegenteil gewesen sein."
Natürlich war sich Elza dessen nicht sicher, wusste er doch nur das was Safir bisher über seine Künste berichtet hatte. Ein Vergleich war daher doch sehr schwer für ihn. "Aber wenn wir alle das gleiche gelernt hätten, wäre es doch sehr langweilig, meine ich." Dabei sah er Safir an und glaubte zu erkennen, das er wohl die Meinung von Elza teilte. Also für der Adlige fort. "Man lehrte mich dort Strategien und Taktiken für große Schlachten auf Regimentsebene wie auch für kleine Einheiten wie Einer Corazza oder Terzio. Der Kampf zu Pferde wurde ebenso gelehrt wie zu Fuße. Das ganze ging über Jahre und da mein Vater zwei Eskadronen befehligt, war ihm sehr daran gelegen, das ich herausragende Ergebnisse vorweise. Es war daher nicht immer leicht, aber irgendwie habe ich es doch geschafft, meinen Vater nicht vollends zu enttäuschen." Ein seufzen war zu vernehmen, bevor Elza weiter sprach.
"Das Leben zu Hause, nach der Akademie, war allerdings nicht mehr das gleiche. Vieles hatte sich in meiner Abwesenheit geändert." Erneut hielt Elza inne. Er überlegte, ob er weiter erzählen sollte. Immerhin ging es um seine Familie, seinen Bruder und natürlich ihn selbst und wie sein Vater der Ansicht war, wer was wie und wo zu tun hatte in der Familie. Und das er da andere Meinung war als sein Vater.
"Mein Bruder hatte mehr Pflichten, als einem lieb sein konnte. Immerhin sollte er irgendwann die Geschicke unsere Familie leiten. Für mich war da kaum noch Platz, nur noch als Leibwächter mit Offizierspatent, sobald ich es denn haben würde."

Es war ihm anzusehen, das dieser Teil ihm doch zu schaffen machte und Elza nicht gerne darüber sprach. Der Adlige würde aber wohl kaum seine ganze Lebensgeschichte hier ausbreiten, dafür war es ihm eine doch zu persönliche Angelegenheit. "Eins führte zum anderen und auch wenn es nur mit Hilfe meiner Mutter geschah, ließ mein Vater mich ziehen. So sehr mir das Wohl meines Bruder am Herzen lag, so sehr konnte ich nicht dort bleiben und mich selbst verrotten sehen, als Fußnote im Stammbaum der Familie."
Elza nahm seinen Krug in die Hand, lehrte ihn mit einem Zug und stellte ihn wieder neben sich. Er war eh so gut wie leer gewesen. "Und hätte ich das nicht getan, so wäre ein Platz an diesem Feuer wohl unbesetzt gebleiben."

Rosered_Strauss
08.03.2015, 21:36
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir lauschte dem Adelsspross ebenso interessiert wie distanziert, sein Gesicht ausdruckslos - was aber zu einem guten Teil auch der Kälte zuzuschreiben war. Während er Elza zuhörte, bemerkte er, wie Cyli näher an ihn heranrutschte. Für einen Moment gestattete er sich das warme Gefühl, es wäre wegen ihm - aber die Realität der Situation und ihrer Beziehung sagte ihm, dass es wohl eher die Kälte war, die zu bekämpfen war. Nichtsdestotrotz wäre er ein Narr, würde er diese Gelegenheit nicht nutzen. Er schlang einen Arm um die zierliche Maga und zog sie näher an sich, während er gleichzeitig ein klein wenig näher ans Feuer rückte. "Ihr tut mir unrecht, euer Wohlgeboren." meinte er schliesslich, als Elza geendet hatte. "Ihr scheint anzunehmen, dass Ich entweder wahllos Leute herausfordern müsste, um mich daran zu bereichern - oder dass meine Ausbildung der Euren entgegengesetzt war. In beiden Fällen würde Ich Euch bitten, Eure Meinung zu überdenken. Die Aufforderung zum Duell war von Mann zu Mann - ich nahm an, dass auch ihr Euer Leben der Vervollkommnung der Waffenkunst und des Kriegerhandwerks gewidmet hat, wie es bei Akademiekriegern oder Schwertgesellen üblich ist. Weiterhin stimmt es zwar, dass sich Eure und meine Ausbildung voneinander unterscheiden - aber wohl nicht so sehr, wie Ihr es annehmt. Die Unterschiede sind vor allem in kulturellen Einflüssen zu finden - so zählten für mich klassische Künste wie die Sternendeutung oder Kalligraphie in meinen Lehrplan; tulamidische Wissenschaften, die hier im Norden wohl keine solche Verbreitung geniessen." Er lächelte freundlich, als er nachfügte: "Aber ich vergesse erneut meine Manieren - habt Dank, dass Ihr Eure Geschichte mit uns geteilt habt."

Yijare
12.03.2015, 11:04
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Die Maga hatte gemerkt das Thorfin am einschlafen war und war wie eine Besorgte Mutter auf ihn gestürzt. Das ganze hatte den jungen Knaben erschreckt und er war aus meinem Arm geflohen. Kurzes Schulterzucken war meine Reaktion darauf, denn der Zwerg berichtete bereits von fernen Ländern. Was den horasischen Adligen einen hitzigen Einwurf tätigen ließ, war seine Meinung über Sklaverei doch die, das sie sich nicht gehört. Aber war er nicht selbst Sklave seines Vaters? Hatte dieser nicht von Anfang an geplant, was er mit seinem Sprössling tun würde? Langsam schüttle ich den Kopf, bevor ich mich Safir zu wende, der mich etwas gefragt hatte - aber alleine schon des Anstands wegen komme ich erst jetzt zu Wort. "Es freut mich, das du der Göttin Werk bei mir sehen magst, Safir, aber sie ist nicht die alleinige Urheberin. Du magst recht haben, das sie ihre Hirten... mitgestaltet, aber ich bin so thorwalisch, wie Asleif. Nicht jeder ist so kräftig gebaut, was mir schon in jungen Jahren... ich hör mich an wie eine der alten Fischerinnin... in meiner Kindheit war mein Körper nicht immer das beste, was mir passiert ist." Ich seufze kurz, da ich mir nicht sicher bin, ob ich erzählen soll, wer meine Eltern sind. Ich erschaudere als ich an die Firnelfe denke und schließlich an meinen Vater und Halbbruder, der nichts von unseren Geschwisterbande wusste. "In dem Dorf aus dem ich komme, gab es jemanden, der unserer..." Ich stocke, da mir ihr Name entfallen ist, " ... Elfe ähnlich war. Das er wirklich ein Mann war, hat man nicht sofort gewusst, aber man fand es raus... " Wie um zu bestrafen, das ich nicht alles erzählt habe, wird mir etwas schwindlig und ich kipp nach hinten, weg vom Feuer. Als ich wieder aufblicke scheint der 'Schaden' angerichtet - Cylithia wirkt weitaus charismatischer, als sie mir noch gerade ebend erschienen war. - Wieso musste sowas ausgerechnet jetzt passieren?

Janoko
12.03.2015, 20:58
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Etwas war merkwürdig - Cylithia meinte etwas so spüren als die Priesterin wie vom Blitzgetroffen nach hinten um fiel und sich dann mühsam wieder aufrappelte. Das Ilra grade gezaubert hatte, kam der maga allerdings nicht in den Sinn, wie den auch? "Ilra? Alles okay bei euch?", fragte sie stattdessen und wollte sich erheben um zu der Frau zu gehen, der der Schnee nun in den haaren klebte. Doch Safir schien sie nun nicht gehen lassen zu wollen und als sie ihren Kopf ruckartig zu ihm herum drehte, bemerkte sie auch, wie der Zwerg einen fragenden Blick ihr entgegen warf, als wenn sich etwas an ihr verändert hätte. Schnell dachte sie an ihre Ohren, doch da sie eine Kaputze trug war es kaum Möglich, dass diese sichtbar waren, außer sie währen länger geworden und würden die der Firnelfe gar noch übertreffen.

Safir schien sie nun noch mehr für 'seine' al-Azila zu halten, den sein zweiter arm hatte sich um sie geschlungen und sie merkte deutlich, dass er sich nur durch seine Disziplin zurück halten konnte. Was zum Levthan war hier los? Das sie damit eigentlich den Kopf auf den nagel gehauen hatte, war ihr erst bewusst, als Safirs hand über ihren hintern strich und das nicht unabsichtlich, sondern als wollte er diesen vermessen. Sie hatte fast schon einen Zauber auf den Lippen, als ihr einfiel, dass sie seine kleidung besser nicht verbrannte - aber er würde dafür zahlen, das schwor sie sich.

Rosered_Strauss
12.03.2015, 21:38
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls Ilra während ihrer Worte kurz inne hielt und wie in Ohnmacht für einen Moment die Besinnung verlor, geschah etwas. Es war kein Donnerschlag, der seinen Geist erfüllte, kein Wasserfall, der seine Adern tosend mit etwas zu füllen begann. Es war mehr ein sanftes Zupfen, dass ihn darauf aufmerksam machte, wie schön Cylithia eigentlich war. Es kam ihm nicht mehr in den Sinn, sich auf die anderen Teilnehmer in der Runde zu konzentrieren, im Moment war einzig und allein Cyli seine ungeteilte Aufmerksamkeit wert. Natürlich gab es auch andere schöne Frauen, mehrere sogar auf dieser Reise - während der Charme der Firnelfe etwas sehr exotisches und fremdhaftes anhaftete; war Ilras Charme neben ihrem Aussehen sinnlicher Natur - immerhin war sie eine Rahjani. Doch bei der Maga... da war es etwas tiefer greifendes. Es war nicht nur ihr Äusseres; es waren die liebenswerten Details, die sich auf ihrer langen Reise unwiderruflich in sein Gedächtnis gebrannt hatten. Die Art, wie sie ihr Haar zurückstrich, wenn sie nachdenklich war. Das massieren ihrer Unterarme bei der Kälte. Das ihr eigene Feuer in den Augen, wenn sie kurz davor stand, mit direkten Worten einen Umstand anzuprangern, der sie störte. Ehe er es sich versah, füllte ihr Bild seine gesamte Wahrnehmung aus. So bemerkte er nicht einmal, dass er ihr über das wohlgeformte Hinterteil strich. Wohl aber entging es seiner Aufmerksamkeit nicht, dass er anschliessend beide Arme um sie geschlungen hatte. Nur seiner eisernen Selbstbeherrschung, der jahrelangen Disziplin war es zu verdanken, dass dies das 'offensivste' war, das er unternahm. Denn selbst jetzt war sein Schwur in seinem Kopf vorhanden, schlang sich wie eine Kette um seinen Körper und hinderte ihn daran, weiter zu gehen. Doch sie zu halten war in Ordnung. Sie zu halten war angenehm. Nur noch ein wenig länger... Mit sanfter Gewalt und großem Geschick brachte er sie dazu, dass sie sich zurück lehnte und nun auf seinem Schoß saß. "Bleib doch noch ein wenig - wir haben so selten Gelegenheit dazu. Die letzte Zeit war immer so hektisch." meinte er zu ihr, sein Kopf dem ihren näher als seit langem.

Ironhide
12.03.2015, 21:55
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png Elza wollte Safir noch Antwort geben, aber Ilras 'kleine Einlage' verhinderte das. Da er neben Ilra saß, hatte er sich Augenblicklich zu ihr gedreht und bot ihr auch Umgehend seine Hilfe an.
"Lasst mich euch aufhelfen."
Sie direkt wieder hochziehen konnte Elza nicht, das verbat ihm seine Erziehung. Was derweilen in seinem Rücken geschah, den nun vor allem Safir und Cyhlitia zu sahen, entging dem Adligen natürlich.
Ilra wirkte selbst jetzt, wo sie im Schnee lag noch Anziehend. Das mochte vielleicht auch daran liegen das die Geweihte trotz der kälte mehr Haut zeigte als angebracht war. Es war nicht sehr viel aber doch genug.
"Ihr könnt dort nicht ewig luegen bleiben. Für die Nacht sollten wir uns in ein Iglo zurück ziehen, meint ihr nicht auch?"
Das man diesen Satz durchaus anders verstehen konnte als eigentlich gemeint, erkannte Elza erst zu spät.

Um seinen Satz aber zu entschärfen, wollte er noch etwas zu der Gruppe sagen aber ließ es dann sein
Die Maga wirkte irgendwie noch viel atraktiver auf ihn als ohne hin schon.
Doch besann sich Elza schnell wieder auf das eigentliche, als er spürte wie seine Hand ergriffen wurde

Janoko
12.03.2015, 22:29
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia blickte in sein Gesicht und hatte schon eine giftige Bemerkung auf den Lippen, als ihr auffiel das Elza das tat, was sie vorgehabt hatte - der Mann schien sich an die rahjani ran machen zu wollen, doch schnell wurde ihre Aufmerksamkeit wieder von Safir eingefangen, der sich nun gegen sie drückte, während ihn etwas davon abhielt noch weiter zu gehen. Dennoch hielt er sie so fest, dass er sie deutlich als sein Eigentum makierte und Cylithia hatte, zu ihrer eigenen Verwirrung nichts gegen diese Art, wie er sie fest hielt. "Hektisch?", fragte sie grummelnd, war sie doch immernoch nicht ganz davon überzeugt, das sie ihm vergeben sollte für all die Dinge, die er ihr verschwiegen hatte.

Dennoch war Elza's frage, ob sie sich nicht zur Ruhe begeben sollten nicht von der hand zu Weisen - Thorfin war bereits wieder am einnicken und der zwerg sah auch nicht so aus, als wolle er hier draußen Wurzeln schlagen. Ilra war wohl das Iglu eine willkommene Abwechslung zu dieser ins Mark gehenden Kälte. "Was meinst du, al'Ankhra?", das sie dabei auf das zu bett gehen anspielte, war offensichtlich.

Rosered_Strauss
12.03.2015, 22:52
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngZur Antwort auf Cylis Frage - oder vielmehr auf den Namen, mit dem sie ihn bedachte - lächelte Safir. Es war der Situation, dem Umfeld und vor allem der Gesellschaft Cylis geschuldet - aber sein Lächeln war so offen, wie es nur selten war. Obwohl der Tulamide häufig lächelte oder Freundlichkeit zur Schau trug, war es oftmals mehr Höflichkeit und manchmal auch nur Fassade. Dieses jedoch war ein entwaffnend ehrliches Lächeln. "Ich denke, wir können alle ein wenig Ruhe vertragen. Der Tag war lang und die Nacht wird kalt." meinte der Tulamide, als er sich erhob. Er zögerte einen Moment, erwägte er doch, ihr die Hand hinzustrecken - doch aus Erfahrung wusste er, dass sie diese Gesten meist nicht annehmen wollte. Gerade, als er dennoch Anstalten dazu machte, hatte sich die Maga auch schon eigens erhoben. "Ich wünsche Euch allen eine geruhsame Nacht - möge Boron Euch angenehme Träume bescheren." wandte er sich galant an die Anderen, während auch Cyli sich von den Anderen verabschiedete. Zusammen gingen sie zurück zum Iglu, während sich der Schwertgeselle stets in ihrer Nähe aufhielt - nicht aufdringlich, doch stets präsent. Im Iglu angekommen, setzte sich Safir auf seinen Schlafplatz und sah seine Gefährtin an. "Es gibt Momente, die sind... besonders." meinte er. "Du kennst sie doch sicherlich auch: wenn man manches stets vor Augen hat, gewöhnt man sich daran - selbst, wenn es eigentlich nichts gewöhnliches ist. Aber hier und jetzt habe ich erneut einen solchen Moment erlebt, Cyli. Einen Moment, in dem mir das Besondere; das Außergewöhnliche aufgefallen ist - und ich nicht weiß, womit ich es verdient habe, so viel Glück zu haben. Beinahe wie ein Traum - ein ferner Traum, der einem zum greifen nah und doch entfernt genug ist, dass man ihn nicht erreichen kann. Doch ich bin ein Tagträumer: ich werde nicht aufhören, nach dem zu streben, was ich ersehene. Das scheinbar unmögliche wahr gemacht zu haben. Immerhin sind herausforderungen da, um sie zu bewältigen." Mit diesen Worten drehte er sich um, um ihr größtmögliche Privatsphäre zu überlassen und nicht zu spannen; und machte sich seinerseits daran, sich auf die Schlafenszeit vorzubereiten.

Survivor
12.03.2015, 23:04
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Die offensichtliche Veränderung in der kleinen Runde entging dem Zwerg nicht, doch er konnte sich das wie nicht erklären. Sein fragende Blick in Richtung Maga blieb unbeantwortet, war sie doch die letzte die mit der Geweihten Blickkontakt hatte, ehe diese plötzlich umkippte.
Balrogs Augen wanderten zu jedem einzelnen der Gruppe und sowohl Safir als auch Elza schienen sich etwas anders zu verhalten als sonst. Wo die Tage zuvor noch eine Art Zurückhaltung angelegt wurde, ging es nun etwas direkter zu. Den Tulamiden hatte er jedenfalls noch nicht dabei beobachtet, wie er so die Maga umarmte.
Er hielt sich zunächst aus der Sache heraus, war ihm das ganze doch etwas...zu seltsam.
Allerdings konnte er dem Gedanken des zu Bett gehen, durch aus etwas abgewinnen.

Die Kälte behagte ihm ganz und gar nicht und je langer sie hier in dieser „Wüste“ blieben, desto mehr würde sie ihm zu setzen. Noch reichten ihre Reserven, doch Balrog kannte solch lange Reisen.
Nicht zum ersten Mal war er mit einer Gruppe unterwegs und er hatte das ein oder andere Mal erlebt wie sich die Dinge veränderten, wenn die ein oder andere Annehmlichkeit fehlte.
Noch war aber alles in Ordnung und die Gruppenmitglieder erhoben sich nun um zu ihren Schlafstätten zu gehen.
Er selbst würde noch warten, so sehr ihm das auch missfiel, aber Balrog hatte die erste Wache.
So wünschte er den Anderen eine ruhige Nacht und vertrieb sich die nächsten Stunden mit Gedanken an eine warme Esse und glühendem Stahl den er schmieden würde.
Das Feuer ihm gegenüber half dabei ungemein und unbewusst rutschte der Zwerg im laufe seiner Wache immer weiter heran.
„Was nur hast du dir nur bei alle dem Gedacht liebstes Väterchen...“ murmelte Balrog ins Feuer.

Janoko
12.03.2015, 23:13
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia konnte mit seinem langen Satz, der eigentlich eine Liebeserklärung an sie war nicht viel anfangen - war es weil sie immernoch von der ganzen Situation etwas überfordert war, oder weil sie sich auf ihren Schlafsack freute. Als sie schließlich den Block Eis, der die tür Darstellte wieder in seine Öffnung gesetzt hatte, war es recht Dunkel im inneren. Nur die kleine Öllampe, die Safir mit rein gebracht hatte flackerte stumm vor sich hin. "Ich hoffe wir sehen bald mehr, als nur ewiges Weiß. Es brennt mir bereits in den Augen...", meinte sie als sie sich langsam entkleidete. Erst wurde die kapuze aufgeknotet und dann der wärmende Wams. Sie hatte sich den tag nicht einmal darum bemüht ihre Robe darüber zu tragen - wer würde es ihr hier vorhalten? Die beiden geweihten waren selbst froh, überhaupt Kleidung zu ahben die warm genug war und ynu schien vier lagen mehr Kleidung zu tragen wie noch in Thorwal.

Schließlich war auch ihre Hose dran, die wiederspänstig einfach in ihren Waden hängen blieb - sie bekam sie nicht weiter runter gezogen. Cylithia grummelte etwas, beließ ihre 'Fesseln' aber erst einmal wo sie waren und zog sich das Hemd aus und schließlich das Unterhemd, bis nur noch Belhanker Waren übrig waren und auch diese wurden mit einem Erleichtertem seufzens auf den kleinen wäscheberg vor sich geworfen. Die Luft war kalt genug das sie fröstelte, aber warm genug um als warm empfunden zuw erden - im gegensatz zu der Eiseskälte von draußen. so ließ sie sich auf den kleinen Schemel sinken, der an einer Wand stand und eigenlich dazu diente, eine Karaffe zu tragen, wenn sie nicht auf dem kleinen Ofen stand, der noch nicht angefeuert war. Wiederspenstig wie die Hose war rutschte sie nicht weiter und Cylithia mühte sich ein gutes dutzend Minuten damit ab, das Kleidungsstück endlich über die Knie zu schieben - bis Safir ihr die Schuhe auszog und damit quasi die Hose gleich mit. Die maga errötete schlag artig und legte einen Arm über ihre Brust - was eigentlich nur zeigte das ihr inzwischen bewusst war, welche wirkung sie haben konnte.

Rosered_Strauss
12.03.2015, 23:53
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir sah sie mit ernster Miene an, während er Hose und Schuhe behutsam beiseite legte. "Ich weiss, dass du selbstständig und mehr als in der Lage bist, dich um deine Probleme zu kümmern. Das weiss ich. Aber es ist kein Zeichen von Stärke, gut gemeinte Hilfe auszuschlagen - und gerade in so einer Situation ist ein helfendes paar Hände nun einmal Gold wert. Wir Menschen sind einfach nicht dazu geschaffen, alles alleine zu bewältigen. Ich bitte dich: ich werde für dich da sein, wenn du mich brauchst. Ab und an kannst du das auch wahrnehmen." Ein schiefes Grinsen flackerte über sein Gesicht. "Im Gegenzug hoffe ich natürlich darauf, dass mir einmal das gleiche vergönnt sein wird - aber das wäre lediglich das Sahnehäubchen." Wie immer, wenn sie alleine waren, hatte er in ihrer beider Muttersprache gewechselt - ihm war seine eigene Zunge doch weitaus lieber als die ihm rau anmutende, nördliche Sprache. Der erröteten Cylithia noch einen kurzen Blick zuwerfend, drehte der ebenfalls völlig entkleidete Safir sich um und machte sich daran, in seinen Schlafsack zu steigen. Bevor er jedoch darin verschwand, blickte er noch einmal über die Schulter zu der Maga herüber. "Übrigens - die Röte steht dir ausgezeichnet." meinte er in neckendem Tonfall, ehe er sich schnell daran machte, nun doch endlich ins Warme zu kommen.

Während Balrog gerade einen Holzscheit ins Feuer legte und sich murmelnd an Angrosch wandte, ertönte auf einmal eine helle Stimme neben ihm. "Die Götter - gleich, welche es auch sein mögen - lassen Sterbliche nicht an ihren Gedanken teilhaben. Verweile nicht dabei, hier in dieser Eiswüste auf Hilfe von Oben zu hoffen. Hier können dich nur deine eigenen Hände und dein eigenes Geschick retten." Alari war vollkommen ohne jeglichen Laut und ohne bemerkt zu werden in seine Nähe geraten und hatte sich an den ehemaligen Platz Ilras niedergelassen, um ins Feuer zu sehen. Ihre Augen glühten in selbiger Helligkeit, während sie fortfuhr: "Ich werde dich nicht von deinem Glauben abhalten, Sohn des Steins - aber wisse, dass die Götter den Sterblichen hier an diesem Ort nicht zu helfen geneigt sind. Dein Schicksal musst du dir selbst schmieden."

Survivor
13.03.2015, 00:23
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Statt zusammen zu zucken, schlossen sich nur ruckartig seine Lider, ehe der Zwerg nach den Worten der Elfe tief einatmete. Der neue Scheit brauchte eine Weile um Feuer zu fangen, angesichts dieser Kälte und Dunkelheit jedoch...war das für den Angroscho nicht verwunderlich.
„Ja in der Tat...“ begann der Zwerg und drehte sein Haupt in Richtung der Elfe um sie mit einem Nicken zu grüßen.
„Beistehen tut uns hier kaum jemand, doch ganz ohne Hilfe sind wir nicht. Immerhin geht auch hier an diesem Ort die Sonne auf, wenn auch nur für kurze Zeit, lässt sie uns doch sehen was vor uns liegt.“ Balrog vermied es das ganze gezielt auf Angrosch zu beziehen, schienen die anderen Völker doch lieber an mehreren Göttern fest zu halten.
Wieder atmete er tief durch und spürte dabei einen warmen Luftzug vom Feuer.
„Ihr missversteht meine Worte, werte Frau Alari. Ich maße mir nicht an meinen Vater Angrosch um Hilfe zu bitten. Ich bin mir durchaus bewusst das dies hier nur eine weitere Prüfung auf dem Weg zu meinem Ziel ist. Was ich gerne wissen würde ist...warum der Herr Asleif. Warum erst diese Reise, um die eigentliche Reise anzutreten? Hätte es nicht jemand anderes sein können?“
Der Zwerg blickte nun ins Feuer „ Versteht mich nicht falsch, der Grund dieser Reise und meine Überzeugung dafür stehen nun außer Frage, doch ich versteh noch nicht meine Aufgabe bei dem ganze. Denn immerhin ist mein Handwerk nun nicht gerade das was wir hier brauchen...in dieser...Einöde des Todes.“

Janoko
13.03.2015, 11:37
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Ich... was?!", brach es aus ihr heraus, als sie ihren Arm ener um sich schlang und nach irgendwas suchte das sie nach ihm werfen konnte. Einen Ignifaxius wollte sie zwar in erwägung ziehen, aber alleine die tatsache das sie damit das Iglu mehr oder weniger zerstören würde, ließ sie davon absehen. So hockte sie sich vor den kleinen Ofen und legte etwas von dem getrockneten Dung nach, der als Brennstoff genutzt wurde. Das leichte glimmen das von der tür ausging als sie offenw ar, erleuchtete das Iglu schwach und Cylithia achtete wieder einmal nicht darauf, dass sie recht aufreizend da saß.

Nachdem der Ofen wieder geschlossen war, begab sie sich in ihren Schlafsack, immernoch rot werdend als sie an seine Worte dachte. Er war heute auffallend anhänglich gewesen - etwas was ihr sonst verbal und auch physisch eine reaktion hervor gebracht hatte, aber die endlose Weite dieser Eiswüste schien selbst ihrem temperament zu schaffen zu machen. Grade als sie sich umdrehen wollte, merkte sie das Safir mit ihren Haaren spielte - und dass sie diese eigentlich noch Bürsten musste, aber irgendwie hatte seine Spielerei etwas beruhigendes, auch wenn sie sehr viel lieber mit solchen haaren gespielt hätte. Sie musste aber zugeben, dass sie inzwischen weitaus weniger aggresiv reagierte, wenn er ihr Komplimente machte, oder wenn es jemand anderes tat. hieß dass das sie sich damit abgefunden hatte? oder war es einfach inzwischen schon so lange her, dass sie es inzwischen als normal empfand?

Rosered_Strauss
13.03.2015, 12:00
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls Cyli sich scheinbar immer noch verlegen hingelegt hatte, drehte sich Safir in seinem Schlafsack in ihre Richtung um. Er streckte seine rechte Hand aus, um eine ihrer Locken in die Hand zu nehmen, langsam durch die Hand gleiten zu lassen und zu bewundern. An ihrer Körperhaltung merkte er, dass sie es bemerkte - aber sie liess es geschehen, was bei dem Schwertgesellen ein wohliges Gefühl auslöste. In der aktuellen Situation schienen ihm Worte -noch- fehl am Platze, und so genügte es ihm vollkommen, ihr langes Haar einer kleinen Entdeckungsreise zu unterziehen. Er hatte es schon häufiger gebürstet, aber dies war wohl das erste Mal, dass er es in solch einer Situation und mit dieser Stimmung tat - noch dazu mit bloßen Händen, was wesentlich intimer war als mit einer Bürste. Es gefiel ihm. Er war sich selbst nicht sicher, was ihn dazu brachte, sein Verhalten ihr gegenüber so drastisch geändert zu haben - aber es war, als wären ihm die Augen geöffnet worden. Als ob er einen kleinen Schubs bekommen hätte, der ihn Schritte auf einem Weg gehen liess, der sich schon lange vor ihm ausgebreitet hatte. Er hatte sich endlich zu einer Entscheidung durchgerungen - und die Konsequenzen waren ihm im Moment einerlei. Er wusste nicht, für wie lange er sich in diesem Spiel verloren hatte - doch als er sich wieder mehr auf die Realität konzentrierte, bemerkte er, dass er zum Einen immer noch eine ihrer Haarlocken in der Hand hatte, zum Anderen hatte sie sich umgedreht und betrachtete ihn mit einem Gesichtsausdruck, den er aufgrund der Dunkelheit nicht sehen konnte. Safir liess ein lächeln auf seine Züge treten, während er sein 'Spiel' immer noch nicht unterbrach.

Alari unterdessen betrachtete nun Balrog das erste Mal, seitdem sie ans Feuer gekommen war. Forschend sah sie ihn an, während ihr Blick in sein Innerstes vorzudringen begann. "Sage mir, Sohn des Balrox - ist das Metall wertvoller, das häufig vorkommt und verarbeitet werden kann? Oder das Metall, dass selten ist und deshalb als glücklicher Fund gilt? Dein Handwerk - die Fertigkeit, der du dein Leben geweiht hast - ist genauso. Sie wird noch wertvoll werden, für eine Aufgabe, die nur du erfüllen kannst. Wir werden nicht ewig in dieser Umgebung bleiben - und somit wird Crottet in die gleiche Lage wie Du geraten." Die Elfe streckte sich, wobei ihre Bewegungen geschmeidiger als die einer Katze waren und genauso urtümlich anmuteten. "Begreife dies nicht als Prüfung, Balrog; sondern als Chance. All diese Erfahrungen werden dich stärker machen, so du sie überstehst. Und diese Stärke wird sich in den Werken wiederfinden, die du anfertigst. So ist es bei uns fey - jeder Bogen; den wir ersingen, jeder Speer, der gefertigt wird - sie alle sind Unikate, Stücke, die einmalig sind und es so nie wieder geben wird. Jedes Stück ist durch die Persönlichkeit dessen geprägt, der es anfertigte - und ich bin mir sicher, dass du es ähnlich siehst. Schliesslich hast auch du dein Leben einer Kunst geweiht, die nur durch Geduld und Geschick zur Blüte kommt."

Yijare
13.03.2015, 12:20
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Ich blicke zu dem Adligen und ergreife seine Hand um mich hoch zu ziehen. "Ja, die Nachtstatt ist eine willkommene Abwechslung.", meine ich und mein herz pocht in meiner Brust, den elza schien es auf eine Art zu meinen, die ich ihm als priesterin der rahjani zwar verwehren kann, doch nach der letzten rüge der Göttin bin ich mir nicht so sicher ob ich sie an einem Abend ein zweites mal vor den Kopf stoßen sollte. "Wir sollten den kleinen", sie spielte dabei nicht auf seine größe an, war sie selbst nicht die größte, "auch mit rein nehmen, sonst erfriert er uns wirklich noch", meine ich mit Blick auf Thorfin. Als Safir Cylithia davon führt muss ich grinsen, er schien wohl die Stimme der Göttin gehört zu haben, was mich einerseits freut, aber auch neugierig macht - waren die beiden so fromme Rahja Gläubige?
Es hieß immer, dass die Südländer eher an Rahja glaubten als an andere Götter - so glaubte hier im norden doch einjeder eher an Swafnir, als an die Pferdegöttin. In dem iglu angekommen bin ich recht schnell, was das entkleiden angeht und lächle den adligen etwas schief an.

Janoko
13.03.2015, 13:23
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Sind meine Haare heute so interessant?", murmelte sie und schien ihren üblichen Schalk verloren zu haben, den sie zog Safir eigentlich gerne auf, wenn er versuchte, ihre Schönheit mit Komplimenten zu überhäufen - waren sie durch Gestik oder Verbal, doch sie schien auf all das zu verzichten - was meist ein schlechtes omen gewesen war. Ihre augen suchten nach seinen, konnten nur den winzigen Schimmer ausmachen, in dem sich das Weiß der Wände spiegelte und mit einem seufzer legte sie ihre Hand auf die seine, die grade in ihrem Haar spielte. "Ich möchte dir keinen Zauber auf den hals hetzen...", murmelte sie, aber Safir konnte spüren wie ihrehand sichtlich wärmer wurde, dann aber wieder zu ihrer normalen temperatur abschwoll. "Aber wärst du so nett und... würdest es lassen?" Da sie kleiner war als er und mit ihrem Schlafsack herum gerollt war, konnte safir an ihrem Körper herunter blicken, ohne dafür groß etwas zu tun. Das meiste blieb seiner Imagination überlassen, aber das sie den Schlafsack besonders eng gezogen hatte, das konnte er sehen.

Rosered_Strauss
13.03.2015, 14:09
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.png"Ist es dir unangenehm?" fragte er, während seine Hand aufhörte, mit ihrem Haar zu spielen - hatte sie doch ihre eigene Hand auf die seine gelegt. Die Haarsträhne hatte er dennoch noch in ihr, doch sie würde sie ohne Mühe oder Gegenwehr daraus hervorziehen zu können. "Aber um deine vorige Frage zu beantworten: mit deinen Haaren - oder auch mit dir - ist heute an sich nichts anders, als es gestern und die Tage zuvor war. Der Wandel ist in mir begründet, denn ich sehe die Dinge nun ein wenig... anders." erwiderte er. "Es ist, als ob die Angst, die ich lange genug mit mir herum getragen habe, das erste Mal in den Hintergrund getreten ist. Diese Angst hält mich nicht länger zurück - stattdessen fürchte ich, was passieren würde, würde ich nichts tun." Er schwieg einen Moment, als er erneut ansetzte. Seine stimme war leiser als sonst, ein Flüstern sogar, dass jedoch in der Stille des Iglus noch gut zu vernehmen war. "Ich habe dir nie erzählt, warum ich aus Fasar fortgegangen bin, nicht wahr? Der Grund dafür ist nicht, dass ich darüber Stillschweigen bewahren sollte - wie über meine Berufung - sondern weil diese Erinnerungen das Schmerzlichste sind, das ich mit mir herum trage. Aber jetzt würde ich gerne davon erzählen - ich würde wollen, dass du mich verstehst, mich kennen lernst, wie noch nie jemand zuvor mich kennen lernen durfte. Wirst du mir zuhören?" fragte er. Unsicherheit, Angst und Schmerz schwangen in dem Tonfall des Schwertgesellen mit - ein Eingeständnis der Schwäche, dass er noch nie zugelassen hatte.

Survivor
13.03.2015, 18:48
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
"Hmmmm...." brummte der Zwerg aus seinem Bart heraus. "Über eure Art Dinge zu fertigen weiß ich nichts, daher maße ich mir als Handwerker diesbezüglich kein Urteil an. Ich weiß nicht ob es gut oder schlecht ist..."
Das die Elfen bei ihrem Schaffen Magie wirkten stand außer Frage. Daher behielt der Zwerg seine persönliche Meinung für sich. Sicher konnte die Elfe das erkennen, doch er hatte auch keine Lust auf ein Wortgefecht. Balrog zog im Moment eine solch ruhige Unterhaltung einer hitzigen Diskussion vor. Einen tiefen Atemzug nehment fuhr der Zwerg ruhig fort
"Allerdings... ist euer "Handwerk" schwerlich mit dem unseren zu vergleichen. Das Leben gibt euch keine Anleitung für mein Handwerk, das Handwerk selbst tut es...und euer Verstand. Es bringt euch nichts wenn ihr Kälte durchstanden habt, Leute kennen lernt und wilde Dinge fangt. Nichts davon lehrt euch, wann das Feuer dem Metall seine richtige Farbe gegeben hat. Auch sagt euch keine Emotionen wie hart ihr zu schlagen müsst damit sich das weiche Metall so formt wie ihr es braucht."
Die Flammen tanzten schwach, ließen sich aber nicht lumpen das Holz zum knacken zu bringen. "Jedoch..." Balrog schwieg kurz und legte den Kopf nachdenkend schief. "Ihr habt recht das diese Reise insofern wertvoll ist als das sie Inspiration sein kann. Auf oder aus ihr kann man Ideen sammeln und völlig neues lernen was für das Handwerk dann nützlich sein könnte."
Der Zwerg fuhr sich mit der Hand durch den Bart und strich mehrmals durch ihn hindurch.
"Was eure Beispiel mit dem Metall betrifft...so ist das was weniger oft vorkommt selten, aber das macht es nicht unbedingt in allen belangen wertvoll. Nehmt Gold zum Beispiel. Es glänzt und sieht schön aus ist selten und von vielen begehrt, aber könnt ihr daraus ein Schwert schmieden oder einen Harnisch? Wohl kaum...natürlich lässt sich derlei damit kaufen aber ihr versteht sicher was ich meine. Und bevor ihr etwas sagt, ja ich bin ein praktisch denkendes Wesen. Ich verstehe jedoch auch eure Worte und danke euch für die Gedanken und Überlegungen."

Ironhide
13.03.2015, 21:08
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza war noch nicht mal richtig im Iglu angekommen da saß die Geweihte schon mehr oder weniger entkleidet da.
Er selbst war erst noch Ilras Vorschlag nachgekommen und hatte sich um den schläfrigen Thorfin gekümmert. Erst als er sicher war das dieser auch für die Nacht ein Schlafgemach hatte wollte er sich selbst zur Ruhe begeben. Nun aber hatter er eine der schönsten Frauen vor sich, die er bisher kennen gelernt hatte. Zumindest empfand er es so. Er ertappte sich selbst dabei, sie erneut zu lange an zu starren und vergaß darüber hinaus sich selbst zu entkleiden. Ilra selbst war das wohl weniger peinlich, immerhin war sie eine Geweihte der Göttin Rahja. Elza war das aber nicht gewohnt.
"Ich..." Eigenglich wusste Elza nicht so recht was er sagen sollte aber dafür umso besser was zu tun war. Nachdem er sich selbst von einigen Kleidungsschichten befreit hatte, nahm er eins der Felle zu Hand von denen es hier reichlich gab und wollte es Ilra zumindest um die Schultern legen. "Nun, wenn ihr noch nicht schlafen wollt so bin ich einer Unterhaltung nicht abgeneigt. Aber zumindest sollte ihr euch etwas bedecken um der Kälte zu trotzen."
Der Adluge hatte das lächeln schon längst erwiedert aber wie schin am morgen blieb er erneut irgendwo hängen und stolperte einmal quer durch die kleine Eisbehausung. Dabei riss er die Geweithe mit um fie zwar weich landete aber nun den Adligen so halb auf sich liegen hatte.

Elza bekamm einen Hochroten Kopf und stammelte nur vor sich hin da ihm keine passende Worte einfielen. Schlussendlich lächelte er sie etwas verlegen an, bevor er doch ein paar Worte fand. "Nun... vielleicht sollte ich etwas besser aufpassen. Aber so seid ihr auch ein wenig vor der Kälte geschützt, auch wenn ich mich wohl kaum als geeignetes Wärmekissen herausstellen werde."

Dabei sah Elza ihr in die Augen und vergass dabei schon fast, die halb 'begrabene' wieder frei zu geben.

Janoko
14.03.2015, 20:11
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Unangenehm ist das falsche Wort... Ungewohnt, trifft ess eher...", meinte sie und öffnete die Augen einen schmalen Spalt breit. "Ich habe dich auch nie gefragt.", erwiederte sie auf seine Frage hin, "genauso wie du mich nie gefragt hast, warum ich in dieser kleinen Stadt am großen Mhanadi, an Bord des Flusssegler gegangen bin... aber Erzähl, ich denke, wenn du sie mir erzählen möchtest, werde ich die letzte sein, die dir nicht zu hört", sie spielte dabei auf ihre Lange gemeinsame reise an, die sie schon durch ganz Aventurien geführt hatte - wenn auch nur die westliche Seite hinauf und nun schließlich an einem der unwirklichsten orte angekommen waren. "also, Löw, erzähl mehr von dir, deinem leben bevor du dich mit mir auf Reisen begeben hast. "

Rosered_Strauss
15.03.2015, 01:57
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngDer Schwertgeselle lächelt gequält. "Du bist die erste Person, der ich mich derart öffne. Zuvor hat mir Offenheit... keine guten Dienste geleistet..." meinte er, schloss die Augen und unterdrückte den Drang, nach ihrer Hand zu greifen und sie für den Rest der Erzählung zu halten - der Untergrund war nicht unbedingt angenehm. "Einiges über mich weisst du ja schon. Ich bin auf den Straßen Fasars aufgewachsen und später als Schwertgeselle ausgebildet worden. Ein Grund, warum ich die Ausbildung mit solch offenkundiger Begeisterung verfolgte, war das Versprechen meines Vaters... Meisters. Denn er gab mir genügend Geld, dass ich den anderen Teil meiner Familie, meine Brüder und Schwestern der Bande, unterstützen konnte. Den Älteren konnte ich sogar eine Ausbildung verschaffen. Sie hatten endlich ein richtiges Leben, ohne Angst vor dem nächsten Tag." Er gab ein glückseliges Lächeln von sich, während Erinnerungen vor seinen geschlossenen Augen vorbei huschten. "Allerdings brachte das Älter werden Probleme mit sich. Kinder übersieht man leicht, Erwachsene... nicht. Du warst nie in Fasar - während es Andernorts 'Arme', 'Bürger' und 'Reiche' gibt; gab es in Fasar noch die nächsthöhere Stufe auf er gesellschaftlichen Leiter: 'Mächtige'. Ihnen gehören die höchsten Türme; und zwischen Ihren Türmen sind Brücken gebaut, damit sie nicht den gleichen Boden wie normale Sterbliche begehen müssen.

Und ausgerechnet ein Angehöriger einer Familie, die den Status der 'Mächtigen' inne hatten, erblickte meine Schwester Sefira. Er fand Gefallen an ihr, also nahm er sie sich für ein 'wenig Spaß' mit in seinen Turm. Ich weiss nicht, was genau geschah - ich weiss nur, dass er ihrer nach ein paar Runden überdrüssig wurde und sie anschliessend seinen Wachen überließ, die sie schliesslich entsorgen sollten. Immerhin war sie nur eine Gemeine und hatte es gewagt, mit einem der Ihren zu verkehren." Jegliche Emotion war aus Safirs Stimme gewichen, während er seine Augen geschlossen hatte. Cyli konnte klar erkennen, dass seine Lieder flatterten - es war, als drangen die Bilder der Erlebnisse mit aller Macht auf ihn ein. "Ich fand die Wachen, als sie sie wie ein kaputtes Spielzeug in den Müll warfen. Keiner von ihnen sollte die Nacht überleben - aber einem von ihnen gelang es, Alarm zu schlagen. Und irgend jemand aus der Verstärkung musste meinen Kampfstil erkannt haben. Ich tauchte die Nacht unter, während die Wachen dieses... Monsters die Stadt nach mir durchkämmten. Es wurde nicht an die große Glocke gehängt, immerhin hatte ein Jüngling wie ich ihrem Stolz einen Stich versetzt. Als ich am nächsten Tag zu meinem Meister zurück kehrte, fand ich heraus, dass er meine Schulden zahlte. Er hatte kein Wort über mich verloren, daher brannten sie sein Anwesen nieder - mit ihm darin. Meine beiden Klingen - die langen - gehörten ihm. Er hat sie nie benutzt, doch sie waren ihm wichtig. Ich konnte nicht zulassen, dass sie jemand anderem in die Hände fielen. Und sicherlich konnte ich nicht in Fasar bleiben - je mehr Leute mit mir in Verbindung gebracht werden konnten, je mehr Leute von mir wussten, desto größer war die Gefahr, der sie ausgesetzt waren. Ich floh - mein einziger Vorteil bestand darin, dass der Vorfall nicht an die große Glocke gehängt wurde. Kein Mächtiger würde sich die Blöße geben wollen, einen Eindringling in ihrem eigenen Turm nicht erwischen zu können." Safir schwieg nach diesen Worten, und im geringen Licht der Lampe konnte die Maga erkennen, dass der Tulamide nur mit äusserster Mühe Tränen zurück hielt.

Janoko
15.03.2015, 23:23
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia steckte ihre Arme aus und zog Safir an sich. "Auch wenn du dir ein paar heiße Ohren verdient hast, so bin ich froh, das du es mir erzählst.", meinte sie und strich ihm nun ihrerseits durch die Haare. "Rache zu üben ist ein edles Motiv, besonders wenn es wegen der eigenen Familie ist. Auch wenn es das opfer deines... Meisters gefordert hat. Er hat hinter dir gestanden, sonst hätte er sicherlich etwas über dein versteck gesagt... und ich hätte dich damals nicht getroffen.", sie lufte Luft und mit einer leiserem Tonfall fuhr sie fort. "Aber auch ich war damals in trauer. ich... ich habe Freude durch Schwarzpelze verloren... und wir sind auf meinen vorschlag los gezogen..." sie legte ihren Kopf nach hinten und wischte sich die eigenen tränen aus deni Augen. "Aber behalt deine Schwester nicht als Spielzeug der Reichen in deinen gedanken, sondern als das hübsche Mädchen, das sie gewesen ist."

Rosered_Strauss
15.03.2015, 23:40
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir schluckte schwer, während er die Augen immer noch geschlossen hielt. Still rannen ihm Tränen aus den Augen, als ihre Worte seiner Seele eine Linderung verschaffen, wie er sie niemals für möglich gehalten hatte. Es dauerte einige Minuten, ehe er sich die Tränen aus dem Gesicht wischte und die Augen öffnete, um die Maga anzusehen. "Wir haben beide mehr verloren, als uns lieb ist..." meinte er mit einem schwächlichen lächeln - dass aber ungleich wärmer wurde, als er anfügte: "Aber dafür haben wir uns gefunden. Und bei allen Zwölfen - ich bin trotz der Umstände, die dazu führten, unendlich dankbar dafür." Während sie ihn ansah, legte er ihr seine rechte Hand an die Wange und strich sanft darüber. Anschliessend zog er ihren Kopf leicht in seine Richtung, als er sich selbst nach vorne beugte und sie auf den leicht erstaunt geöffneten Mund küsste. Er liess den Kuss einige Augenblicke andauern, ehe er sich wieder zurück zog und sie anlächelte. "Danke." hauchte er, während er die Hand zögerlich wieder zurück zu nehmen begann.

Janoko
16.03.2015, 01:06
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Was bei allen...", weiter kam sie gar nicht, als Safir auch schon Danke sagte. Sie schluckte mehrere male und schien zu unterdrücken was sie garde sagen wollte, aber sie war sich alzu bewusst, dass Safir gerade mehr getan hatte, als er eigentlich durfte, als das was sie zu ließ, als das was er versprochen hatte zu tun. Sie erinnerte sich an den Kuss, den er ihr ausversehen in der taverne in Thorwal gegeben hatte, sie erinnerte sich auch daran, das sie nicht das erstemal eng bei einander schliefen. und doch war sie erschrocken darüber, wie leichtfertig sie seinen Dankbarkeitskuss nicht vergolt, wie sie hinnahm das er eine so... weibliche Reaktion von ihr bekam. Was machte sie hier eigentlich? Eine Frage die sie sich nicht beantworten konnte, außer mit "Ich helfe einem Freund... einem guten Freund" Als sie spürrte, das Safir immer noch seinen gefühlen freien lauf ließ - ihr Arm war nass vor tränen, strich sie ihm weiter durch sein Haar. Blieb kurz an seinen Ohren hängen und fing wieder von oben An zu streichen. "Erinnerst du dich noch, wie du das erstmal meine gesehen hastß", dabei sprich sie über sein rundes ohr, ehe sie sich bewusst wurde was sie da grade tat und ihre hand fort zog.

Rosered_Strauss
16.03.2015, 01:17
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir konnte sich ein schiefes Lächeln trotz der Situation nicht verkneifen, während sich seine Ohren leicht röteten - scheinbar war ihm die Erinnerung etwas peinlich. "Wie könnte ich das vergessen? Ich habe dich für einen Djinn gehalten und dafür Feuer unter dem Hintern gemacht bekommen - wortwörtlich." Er blickte zu ihr hinüber und versank tief in ihren Augen, während er mit Wohlwollen ihre zaghafte Berührung registrierte. Er streckte seine eigene Hand aus und strich ihr sanft über eines ihrer fremdartigen Ohren, die denen Alaris ähnelten und doch wieder nicht. "Ich weiss, dass sie ein heikles Thema für dich sind. Und ich ahne, dass eine große, für dich schwierige Geschichte dahinter steckt. Und ich werde dich nicht drängen, sie mir zu erzählen. Ich biete dir nur meine Ohren an, so du Ihrer bedarfst - genau wie meine Schulter, wenn du einmal erschöpft bist. Du hast mir mehr gegeben und mehr geholfen, als du dir vorstellen kannst - und ich bin nicht sicher, ob ich dir jemals all das vergelten kann. Aber ich will und werde mich bemühen - dir zuliebe." Einmal mehr strich er über ihr rechtes Ohr, ehe er seine Hand zurückzog und seine Finger mit denen ihrer rechten verband. "Ausserdem glaube ich, dass du zu hart über sie urteilst. Du magst sie als Makel sehen - aber ich kenne sie bislang nur als Teil von dir. Und daran kann ich keinen Fehl erkennen."

Yijare
16.03.2015, 01:31
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Ich blicke den Adligen etwas verwirrt an - eine solche Stürmische Art, über mich herzufallen, hatte ich dem mann nicht zugetraut. "Ihr benutzt mich als Kissen, Elza", antworte ich ihn und wälze ihn von Mir - wobei ich nun auf ihm liege. "Aber ich würde doch gerne meine eigene Schlafstatt benutzen, wenn gleich ihr sie wohl gerne mit mir teilen würdet. Heute muss euch der Anblick genügen.", ich stehe auf und schaue mich kurz um - meine Sachen waren immernoch nur bei seite gelegt und nicht zu einer Nachtstatt gebaut, so mache ich mich daran die wenigen Dinge - ein zwei Felle als Untergrund, sowie meinen Schlafsack aufzubauen beziehunsgweise auszurollen. "Ich lösche das Licht, wenn's genehm ist." Sage ich und tue es ohne das der Adlige überhaupt ein Wort sagen kann - so schlüpfe in in der Göttin' Gewand in meine kleine Schlafstatt.

Janoko
16.03.2015, 02:17
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Sie zuckte zusammen, als er ihr Ohr berührte, die gleiche Bewegung die sie bei ihm gemacht hatte, löste in ihr etwas anderes aus - angst und vorallendingen Scharm. "Bitte... berühre sie nicht, es erinnert mich zu sehr... an das was sie formte.", sie schluckte und schloss die Augen für einen langen Moment, ehe sie ihn wieder anblickte. "Magie ist nicht jedem menschen gegeben. Doch die die sie wirken können, tun dies nicht immer gut. Ich... ich habe es auch nicht immer gut getan und damit einen echten Dschinn - einen solechn den ich auch herbeirufen kann, nicht die sagengestalt für die du mich gehalten hast, verärgert. In seiner unendlichen Astralen Macht hat er mich bestraft...", sie seufzte, war auch dies etwas was sie nicht jedem erzählte, oder überhaupt erzählen wollte, steckte da doch noch weit aus mehr hinter - der Tod ihrer Freunde, der Verratden sie fühlte, wenn sie an ihre Flucht von deren krankenbett dachte und vorallendingen ihre exotischen Merkmale, die sie durch diesen zauberunfall ihr eigen nannte.

Rosered_Strauss
16.03.2015, 02:31
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir zögerte kurz, während er vage registrierte, dass sie ihre Hand nicht von der seinen gelöst hatte. "Ich kenne diese Art von Narben - Merkmale, die dich an Situationen erinnern, die du lieber vergessen würdest. Und doch sind sie ebenso ein Teil von uns, so sehr wir sie auch fürchten oder verabscheuen mögen. Erfolge wie Fehler prägen uns, formen uns wie der Schmied sein Gesellenstück. Letzten Endes liegt es an dir, wie du mit dem umgehst, was du selbst als Makel siehst - ich kann dir lediglich versprechen dich zu unterstützen, ganz gleich, wie dein Entscheidung ausfallen mag." Mit einem gewissen Widerwillen löste er seine Hand aus der Cylis - hatte er die Berührung doch trotz der Kälte als sehr angenehm empfunden - und sah sie an. "Heute abend haben wir vieles voneinader erfahren. Wir sollten uns Zeit geben, dieses Wissen zu verarbeiten - und uns etwas Ruhe gönnen. Der morgige Tag wird sicherlich genauso anstrengend wie der heutige, und ich möchte nicht, dass du dich zu sehr verausgabst. Ich mache mir schon genügend Sorgen über andere unserer Mannschaft, und die Sorge um dich würde all das in den Schatten stellen." Mit diesen Worten beugte er sich über die Maga, um das Licht abzudunkeln - und in der Finsternis und Stille der Nacht hörte man nur noch das Rascheln, als Safir sich zurück in seine Schlafstatt begab. "Schlaf gut - al'Azila." murmelte er, bevor ihm die Augen zufielen.

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Alari sah Balrog nur mit unergründlichen Augen an, während dieser sprach. "Ich denke weiterhin, dass du etwas sehr einfaches vergisst." fügte Sie an, ganz so, als hätte niemand nach ihren Worten etwas gesagt. "Der Großteil dieser Gemeinschaft besteht aus talas - aus Menschen. Du und Ich, wir sind Angehörige von alten Völkern, deren Blütezeit bereits vorbei ist. Doch noch immer haben wir den Kurzlebigen Erfahrung und Expertise in so manchen Gebieten vorraus - es mag in manchem Fall noch nicht völlig ersichtlich sein, doch vielleicht solltest du schon alleine damit anfangen, wie dein Körper sich von dem Ihren unterscheidet." Sie lachte leise - ein Laut, der einem melodischen Vogelzwitschern mehr als ähnlich war - während Ihre Augen in einem warmen Marineblau leuchteten. "Oh Balrog, ich vermute, diese Reise wird uns beide sehr verändern. Wir alle werden noch Dinge zu sehen bekommen, die wir uns nie zu träumen wagten - doch für uns wird es noch ein wenig... spezieller."

Ironhide
16.03.2015, 19:27
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Seine Absicht war es gar nicht gewesen, sich mit Ilra zu vergnügen, doch musste er zugeben das der Eindruck durchaus entstehen konnte. Elza fehlten die Worte, zum einem weil er etwas überrumpelt war von der Situation und zum anderen weil ihm das Bild dieser Frau nicht aus dem Kopf gehen wollte.

Als auch er sich endlich in sein Schlafgemach begeben hatte, war es ruhig in dem Iglu. Nur das atmen der Geweihten und sein eigenes vernahm Elza. Schlafen konnte er allerdings nicht.
"Verzeiht wenn ich euch bedrängt hab. Es war nicht meine Absicht euch zu in verlegenheit zu bringen." Elza seufzte ungewollt, wusste nicht recht ob er noch etwas sagen sollte oder sie damit lieber in Ruhe ließ. Aber auch weil es doch schon so einige 'Nächte' her war, das er mit einer Frau zusamnen lag. Dabei hatte er die richtige noch nicht gefunden, was sein Seufzer wohl er ausdrücken sollte. Aber wissen konnte Ilra das gewiss nicht. Zugeben musste er allerdings, das es die Geweihte ihm angetan hatte. Zwar hatten auch die Maga und ebenso die Elfe ihre nicht zu verachtenden Reize aber gefiehl ihm Ilra doch einen Tick mehr.
Trotz der dunkelheit meinte er zu glauben, sie genau sehen zu können. Aber da mochte sein Verstand ihm wohl einen streich spielen.

Survivor
17.03.2015, 21:26
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
„Spezieller?“ wiederholte der Zwerg leise. Er war sich sicher das die Elfin es hörte, doch nicht sicher war er was sie damit meinte. Vieles konnte es sein doch einige seiner Gedanken sollten sich lieber nicht bewahrheiten. Ihm fiel der Glanz ihrer Augen auf und ihm entging nicht das er nun nicht stechend und eiskalt war. Auch ihr Lachen schien so gar nicht zu der Frau zu passen die sie sonst war. Er sah nun also eine Seite die wohl nur wenige sehen würden. Sollte er sich darüber freuen? Nun in gewisser Weise war es beruhigend auch andere Eigenheiten an ihr zu sehen...aber warum? Eine Frage für die er noch den Großteil der Nacht hatte denn so schnell würde seine Wache nicht enden.
In wie weit ich mich vom Rest diese illustren Runde unterscheide ist mir wohl bekannt, doch bitte vergleicht uns nicht mit den Menschen. Sie leben zu schnell, zu kurz und sind allgemein in dem was sie tun viel zu hektisch. Vielleicht ist das ein Grund warum sich unsere Völker zurück zogen. Wie schauen auf das was wir erreicht haben und selbst wenn die Menschen nun ihre Blütezeit haben sollten...so reicht sie doch nie an die unseren heran. Für wahr, es wird Ewigkeiten dauern bis die Menschen mit uns auf einer Stufe stehen...zumindest was das Wissen und die Fähigkeiten anbelangt.“
Balrog schwieg kurz, denn er musste einen neuen Holzscheit aufwerfen.
Doch er sprach nicht sofort weiter, eher blickte er erneut in das Gesicht der Elfe und schien nun auch sie zu mustern...ehe er wieder in die Flammen blickte.

„Ich glaube nicht das wir uns sehr verändern, dafür ist diese Reise...zu kurz. Zumindest für unsere Maßstäbe ist das kaum eine lange Zeit. Das wir aber Dinge sehen werden die wir noch nie zuvor gesehen haben...daran glaube ich gern.“
Wie um das ganze noch zu untermalen kam dem Zwerg die Erinnerung an seine Weihe wieder. Er holte mit Bedacht den Drachenzahn den er selbst geschmiedet hatte hervor und drehte ihm langsam im Schein der Flammen. „Wenn nicht auf dieser Reise...so doch wenigstens auf einer anderen...“
Balrog blickte dann in die Kalte Weite des Ewigen Eises
„Glaubt ihr wir finden das was wir hier suchen bald?“

Rosered_Strauss
18.03.2015, 18:35
Alari hatte immer noch ein Lächeln auf ihren Lippen, während sie den Kopf nach oben wandte, um den Himmel einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Als sie wieder sprach, antwortete sie nicht direkt auf seine Frage. "Unterschätze diese Reise nicht, Balrog - genauso wenig, wie du das Kurzlebige Völkchen unterschätzen solltest. Gerade Asleif ist ein Mann, dessen Größe durch Geist und Hingabe bestimmt bestimmt ist - nicht umsonst kann er sich Erfolge und Entdeckungen rühmen, die selbst bei unseren Völkern nur schwerlich zu finden sind. Aber ich denke, damit betone ich nur das offensichtliche." Ihr Lächeln verblasste, während sich der Schein ihrer Augen erneut veränderte - die Wärme wurde gedämpft, ihr Blick wieder kälter und distanzierter. "Und um auf diese Reise zurück zu kommen... wir beide werden sie, so wir sie überstehen, mit Anderen Maßstäben beurteilen. Doch auch wir werden durch sie geprägt werden, womöglich sogar noch stärker als die talas, mit denen wir reisen. Denn wir werden wohl nicht nur Dinge sehen, die wir noch nicht gesehen haben - wir werden Zeuge erweckter Vergangenheit werden. Gerade wir langlebigeren Völker sollten wissen, dass die Hand der Götter subtil, aber erkennbar für jene ist, die sie bereits einmal erlebt haben." Während sie sprach, kehrte die Wärme langsam in ihre Augen zurück. "Aber ich rede und antworte doch nicht auf deine Frage. Finden wir das, was wir hier suchen, bald? Sicherlich. Aber eben nur das, was wir 'hier' suchen." Sie legte den Kopf schräg, während ihr Haar über ihre Schulter gen Boden wallte. "Ich werde mich nun für die Nacht bereit machen, mein bärtiger Gefährte. Die Nacht ist nicht so lang, wie wir es gerne hätten - und ich möchte mich im Umfeld noch umsehen. Ich werde dich zur Nächsten Wache ablösen." Mit diesen Worten erhob sie sich geschmeidig und bewegte sich in die Dunkelheit, ohne auf eine Antwort oder eine weitere Frage zu warten.

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Die nächsten Tage verliefen ereignislos, waren sie doch geprägt von dem Umfahren einer großen Eisspalte, die sie nicht den direkten Weg gen Norden nehmen liess - nicht zu dem Ort, an dem die Kopfschwänzler vermutet wurden. Auch von Beorns Mannschaft gab es keine Spur - bis zum Abend des Tages, der das Ende ihrer bis Dato friedlichen Reise bedeuten sollte. Doch noch konnte niemand vorhersehen, wie sich die Geschehnisse entwickeln würden - wer hätte es auch für möglich gehalten?

Als sie ihr Lager aufschlugen und ihre Iglus aufbauten, machten sie sich wie stets rasch daran, ein wenig Ruhe zu bekommen - war der Aufenthalt am Feuer oder im Iglu doch eine der wenigen Gelegenheiten, nciht ganz so erbärmlich zu frieren. Gerade für die empfindlicheren unter ihnen, allen voran der Moha Ynu, war dies sogar überlebenswichtig. Jeden Tag überprüften Safir und Shaya ihn, denn da er die Hitze des Südens gewohnt war, war diese Landschaft die schwerste Prüfung seines bisherigen Lebens. WIe jeden zweiten Tag verabschiedete sich Alari, um Streifzüge durch die Umgebung zu unternehmen - doch dieses Mal kam sie bereits nach einer guten Stunde wieder zurück. "Macht Euch reisefertig." meinte sie in knappem Befehlston, während sie Phileasson ansah. "Wir müssen uns etwas näher besehen - aber nicht alle. Wir sollten Wachen zurück lassen. Kampfbereite Wachen. Es kann gut sein, dass wir in nächster Zeit mit Problemen zu kämpfen haben." - "Sollten wir dann nicht lieber alle gemeinsam gehen? Vielleicht sogar erst morgen?" warf Raluf ein. Die Elfe schüttelte nur knapp den Kopf - es war eine ruckartige Geste, ganz so, als ob sie diese menschliche Reaktion noch nicht zur Gänze beherrschte. "Geschwindigkeit ist unsere beste Verteidigung - zumindest befürchte ich das. Und jetzt macht Euch bereit." Phileasson behielt den Blickkontakt mit ihr noch eine Weile bei, ehe er nickte. "Ihr habt sie gehört - wir sehen uns das einmal an. Alari, führe Elza, Ilra, Safir, Cylithia und Balrog dorthin - der Rest von Euch bleibt bei mir und sieht zu, dass wir hier keine unangenehmen Überraschungen erleiden müssen. Und ihr - seht euch dort gewissenhaft um. Wir sollten so viele Informationen wie möglich sammeln."

http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir runzelte die Stirn, schien ihm das doch alles ein wenig hektisch. Doch scheinbar war das Vertrauen, das Phileasson in die Firnelfe setzte, groß genug, dass sie keine Zeit mit weiteren Nachfragen verschwendeten. Schnell hatte die Gruppe ihr Gepäck zusammen gestellt und wurde von der Firnelfe gleich darauf in die Dunkelheit geführt. Mehrere Fackeln wurden entzündet, und sie alle hielten mehrere Meter Abstand voneinander. Die Anweisungen verwirrten den Schwertgesellen, doch schweigend befolgte er sie. Ohnehin war der Weg nicht allzu weit - sie brauchten noch nicht einmal den Dritten Teil einer Stunde, um an ihren Bestimmungsort zu kommen. Und sobald das Licht ihrer Fackeln auf die sich ihnen bietende Szenerie fiel, verstand Safir die Dringlichkeit und die Art des Vorgehens schon etwas besser. Sie waren in ein Lager des Blenders gekommen - ein Lager, dass jedoch scheinbar schon seit einigen Tagen verlassen war. Der Grund dafür war schnell ersichtlich - sie waren angegriffen worden. Große Brocken aus Eis waren überall über das Lager verstreut zu finden - die Geschosse hatten sogar einem Eissegler schwer zugesetzt, denn Segelfetzen und Holzsplitter lagen dort herum, wo das Gefährt wohl einmal gestanden hatte. Doch am Auffälligsten waren die 'Statuen' - die Leichen von vier Thorwalern, die auf Eisblöcke gesetzt wurden und dort zu eisigen Mahnmahlen wurden. Es schien, als hätte sich der Blender nicht einmal die Zeit genommen - oder nicht nehmen können - seine Gefallenen anders zu bestatten. "Es ist offenkundig, dass sie angegriffen wurden." liess Alari vernehmen. "Wir sollten sehen, mit wem Beorn zu kämpfen hatte - oder mit was."

Ironhide
18.03.2015, 19:45
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Ein solchen Anblick hatte Elza noch nicht gesehen. Zu Eis gefrorene Männer, die aber nicht der Kälte erlagen. Soviel war sicher. Elza verstand die Elfa nun auch, warum sie so druck gemacht hatte. "Was auch immer es war, es hat vier von Beorns Männer das Leben gekostet. Aber die Angreifer haben keinen Verlust erlitten, oder hat jemand noch andere Leichen gesehen? Die Spuren des kampfes sind deutlich. Hier muss es einen von ihnen erwischt haben." Elza kniete sich an eine Stelle, wo noch ein großer roter Blutfelck durch das Eis schimmerte. "Der Wind hat die Spuren vielleicht schon weggeweht.", kommentierte der Adlige die Worte Alaris. Zwar war er der gleichen Meinung, das es gut ist, zu wissen, wer hierfür verantwortlich war, aber einfach auf gut Glück herumzulaufen würde sicher keinem helfen.

Elza besah sich eine der Leichen genauer, versucht irgendwelche Hinweise an ihnen zu finden, ie im irgenetwas sagen könnten. Aber viel war nicht zu finden, da die dicke Kleidung fast den gesamten Körper bedeckte. "Kann irgendwer die Wunden erkennen? Das könnte uns sagen, womit sie angegriffen worden sind." In der rechten Hand hilet er die Fackel vor den Toten, während seine linke Hand den Griff um sein Schwert festigte. Es war eine intinktive Geste, da er für den Moment nicht mit einem erneuten Angriff rechnete. In Gedanken rätselte er schon, wie hier draußen noch jemand außer ihnen noch jemand sein konnte. Das sie hier entlang reisten, war das eine, aber Wegelagerer oder größere Tiere vermutete Eza hier nicht, auch wenn Crottet vor einigen Tagen etwas von einer Jagd erzählte. Dem Adligen war auch das noch ein Rätsel, wo Crottet hier etwas jagen wollte, aber die Gedanken schob er beiseite. "So ein Schlachtfeld hab ich noch nie gesehen."

Janoko
18.03.2015, 21:01
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png "Bei Swafnirs Bart", entfuhr es Cylithia, als sie sich die vier Staturen anschaute - es wa ersichtlich das selbst ihre Feuermagie diesen Männern nicht mehr helfen konnte. "Was in allen Teufelsnamen ist hier passiert?", Ihren Stab nun in beiden Händen haltend blickte sie sich in der weißen Einöde in der sie sich immernoch befanden um - sie hatte nicht einmal gewusst wie Alari hier her gefunden hatte, oder wie sie so schnell die fährten hatte lesen können, die sie wieder hier her gebracht hatte. "Was für ein Monstrum bringt vier gestandene Männer um?", fragte sie schlißlich leise und mehr an Safir gewand, an den sie herangerückt war, wie um einerseits Schutz zu suchen andererseits ihm aber auch Schutz zu geben. Es schien als sei der Wind noch schneidender als er vorher schon gewesen war. Sie frösstelte unablässig, während ihr Blick gehetzt wirkte, als wenn sie erwartete dass das Tier, welches dies angerichtet hatte - es konnte nichts anderes sein, noch immer hier in der Gegend war.

Survivor
19.03.2015, 00:52
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Der Zwerg blieb zunächst auf einer kleinen Anhöhe stehen. Er wollte nicht gleich wie der Rest in das Lager um sich um zu sehen. Dabei störte ihn die Fackel in seiner Hand und er steckte sie in den Schnee neben sich. Das Licht nun in seinem Rücken betrachtete er die Szene.
Es war ein wüstes Chaos, auf der einen Seite ein zerstörter Segler, auf der anderen Seite verfallenen Iglus, teilweise eingestürzt da sie von Geschossen getroffen worden waren. Was nur hatte dieses Lager heim gesucht?
Der Zwerg machte sich nun daran, ebenfalls das Lager zu untersuchen. Seine Fackel dabei auf der Anhöhe hinter lassend, leisteten seine Augen ihm gute Dienste in der Nacht.
Ohne das er gut im Spuren lesen war, genau genommen verstand er kaum etwas davon, konnte der Zwerg erkennen das die Iglus leer waren. Das Hab und Gut ihrer Besitzer war weg.
„Entweder die Angreifer haben alle Sachen mit genommen, oder Beor und seine Männer waren es.
Was auch immer zu trifft, es lässt nur zwei Schlüsse für mich zu. Sollten es Beor und seine Männer gewesen sein, so konnten sie den oder die Angreifer unter Verlusten zurück schlagen und sind danach aufgebrochen, wenn dann aber sicher in ziemlicher Eile. Oder aber...und das wäre viel schlimmer, die Angreifer haben alles zusammen geraft. Das wiederum würde bedeuten sie hätten auch den Rest der Gruppe verschleppt oder gar zerschlagen...was den sicheren Tot für diese armen Teufel bedeuten würde.“
Balrog kam nach diesen Worten ebenfalls bei den Leichen an und musterte diese.
Er sah wie Elza sie untersuchte, sicher wollte er wissen was sie getötet haben könnte.
Der junge Adlige antwortete dem Zwerg auf seine Ausführung hin
„Ich stimme euch in der ersten Vermutung zu, denn wenn sie zerschlagen worden wären, wer hat dann diese Toten hier zur Wache zurück gelassen?“
„Ihr habt recht, sie werden wohl den Angriff abgewehrt und dann alles zusammen gesucht haben um zu verschwinden. Allerdings...wenn eine ganze Mannschaft aus Thorwalern weiter zieht oder sein Heil in der Flucht sucht...weiß ich nicht ob mich das im Hinblick auf den Angreifer beruhigt.“
Auch Balrog trat nun zu einer der Leichen, doch anders als Elza zückte er seine Axt.
So schnell konnte keiner reagieren wie er schon den ersten leichten Schlag gegen das Eis ausgeführt hatte.
„BALROG...was tut ihr da?“
„Nun werte Maga, wenn ihr mich so fragt...in euren Augen wohl die Totenruhe stören. In meinen Augen jedoch, versuche ich die armen Krieger von ihrem eisigen Panzer zu befreien um heraus zu finden was sie getötet hat. Ich kann mir nur schwer vorstellen das diese Männer so bestattet werden wollten. Zumal ich schände nicht ihre Leichen, denn diese rühre ich nicht. Ich will das Eis auf ihren Kleidern entfernen um sehen zu können ob und welche Wunden sie haben. Also haltet euch bitte zurück und lasst mich machen.“
Ohne sich aus der Ruhe bringen zu lassen, machte sich der Zwerg vorsichtig an Werk.
Er war dabei äußert umsichtig und nutzte den Rücken der Axt nur wenn er unbedingt musste. Großteils nutzte er seine Kraft und seine geschickten Finger um das Eis, zumindest jenes was an der Kleidung der Toten haftete, zu entfernen.
Das ganze führte er so lange fort bis der Großteil des kalten Panzers an einer der Leichen entfernt war. Von der dicken Kleidung lies es sich lösen, aber am Gesicht oder andere Stellen wo die blanke Haut zu sehen war lies er es dran. Zu groß war seine Sorge dabei den Körper zu beschädigen oder gar zu zerbrechen. Der Zwerg achtete sorgfältig darauf das er die Arme und Beine nicht zu stark belastete, nicht das diese abbrachen.
So lange die Leiche ganz blieb, würde keiner etwas sagen können.

Als er dann endlich fertig war, konnten sie sich daran machen die dicke Kleidung vom Körper zu lösen. Brechen war das das passendere Wort, doch das galt in diesem Fall nur für die erste Schicht.
Darunter waren einige Lagen Leinentuch, welches nicht durch geschwitzt oder anderweitig getränkt war und so noch eine gewisse Flexibilität aufwies.
„So, nun sollte jemand mit entsprechenden Kenntnissen den Armen untersuchen können. Ich hoffe er kann uns sagen, was oder wer ihn getötet hat.“

hakuryu
19.03.2015, 22:13
http://abload.de/img/thorfin2efri.pngIrgendwann verstand Thorfin dann doch das es zum Teil um Sklaverei ging. Bei ihm im Ort hatte es sowas nicht gegeben. Doch mischte er sich nicht in die Gespräche der Erwachsenen ein. Als die Geweihte dann irgendwie umkippte und alles eine seltsame Stimmung bekam, stellte er seine Schnitzarbeit ein. Doch viel beobachten konnte er dann nicht mehr. Immer wieder fielen ihm die Augen zu und er gähnte herzhaft. Die Geweihte und Elza brachten ihn in das Iglu wo schon der Moha dick eingemummelt schnarchend schlief. Der Mann hatte wohl massive Probleme mit der Kälte. Thorfin war selbst schon einiges gewohnt, nur diese schneidene Kälte war dann doch ganz anders als er es aus seiner Heimat kannte, dabei lag sie schon sehr weit nördlich.
Am nächsten Morgen brachen sie wieder zeitig auf. Thorfin hatte weiter keine Beschaftigung, also half er einfach wieder bei den Hunden mit. Bei jedem Stop kontrollierte er die Ballen auf Verletzungen und ob die Riehmen richtig saßen und sich nichts durchscheuern würde, auch das Füttern übernahm er ungefragt. So wurde ihm nicht langweilig.
Am Abend des dritten Tages nach dem Lagerfeuergespräch, kehrt die Elfe schneller als gewöhnlich zurück. Selbst dem Jungen war das aufgefallen. Was auch immer sie gefunden hatte, er sollte die kleine Gruppe nicht begleiten. Was ihm zwar nicht unbedingt recht war, ihm aber die Möglichkeit gab, die Pfote eines der Hunde zu versorgen. Ein scharfer Eissplitter hatte zwischen den Zehen einen kleinen Schnitt gesetzt, der den Hund nach einiger Zeit humpeln ließ. Mit einem Kleinen Stoffstreifen verband er ihn und bastelte eine Art Schuh.
"Was machst du da?"
Die dunkle Stimme des Moha klang hinter ihm recht interessiert. Dem jungen Thorwaller war der Hühne auch nach den vielen Tagen noch nicht ganz geheuer.
"Sturm hat sich die Pfote am Eis aufgeschnitten. Ich haben ihn jetzt gesäubert, etwas dazwischen gepackt das es nicht scheuert und die Pfote gegen weitere Verletzungen geschützt. Wenn wir das offen ließen, hätten wir spätestens morgen Abend ein Tier weniger."
"Woher weißt du das?"
"Bei uns in Morigan sind die Winter auch hart. Wir sind zum Teil auf die Hundeschlitten angeweisen. Hier ist es noch viel kälter als zu hause. Die Wunde würde vereisen und er würde sie ganze Pfote verlieren. Das will ich nicht. Sturm ist eines der zugkräftigsten und ausdauernstenTiere die wir haben. Es wäre eine Schande ihn zu verlieren. Und ich hab ihn gern."
Den letzten Satz hatte Thorfin sehr leise gesagt. Jeden Abend saß er eine zeitlang mit am Feuer, hörte den Unterhaltungen zu und schnitzte dabei immer noch an der kleinen Hundefigur. Vielleicht hatte er sie in ein-zwei Tagen fertig. Er hatte versucht die stolze Haltung des Hundes einzufangen den er einfach den Namen Sturm verpaßt hatte.

Janoko
19.03.2015, 23:18
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Die maga funkelte den Zwerg böse an - so sehr sie ihm recht gab, dass man die Thorwaler bestimmt nicht so hätte bestatten wollen, so war es Wille der Götter gewesen, das diese so als Mahnmal da standen. "Hat dich der Namenlose gerittenß", zischte sie sauer, "der Mannmuss nicht als weiterer... #Spender' enden, nur weil du wissen willst, welche Kraft ihn um gelegt hat.", sie knurrte noch einige Worte in tulamidya, bevor sie sich ab wandte. "Safir, deine Fähigkeiten werden hier verlangt, du bist der 'Wundheiler' nicht ich.", meinte sie und blickte sich wieder um, hatte sie doch das gefühl,dasss sie beobachtet wurden - nur wer konnte das bei dieser weißen einöde sagen? Hier hatte jeder fetzen, der anders aussah oder nur einen Schatten warf Augen. Langsam aber sicher war ihr Unmut den sie gegen Safir hatte zum Unmut gegenüber ihrer Umgebung geworden. Hatte sie am Anfang noch gedacht dass die Bezeichnung 'Ewiges Eis' eine übertreibung der Thorwaler war, so verstand sie spätestens jetzt, was Alari mit der nicht vergebenden Umgebung meinte.

Rosered_Strauss
20.03.2015, 00:01
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir hatte die meiste Zeit schweigend verbracht - zum Einen, da er sich etwas von den Anderen entfernt hatte, um nach Spuren zu suchen. Zum Anderen, da ihm so kalt war, dass ihm die Lust am Sprechen verging. Seine Suche sollte allerdings nicht lange währen - schon bald hörte er, wie angeregt Meinungen ausgetauscht werden und er kurz darauf gerufen wurde. Er kämpfte sich durch eine Windböe, die seine Körpertemperatur bedenklich weit senkte; bis er schliesslich bei den Anderen ankam. Schnell sah er den Grund des 'Konflikts': der Zwerg hatte scheinbar ungerührt die Eisschicht von einem der Thorwaler entfernt, auch wenn er darauf Acht gegeben hatte, keine Gliedmaßen zu beschädigen. Der Schwertgeselle warf einen kurzen Blick in die Runde, als er sich wortlos herunter beugte und sich daran machte, den Mann zu untersuchen. Es dauerte nicht lange, bis er schliesslich die Todesursache ausmachte. Mit angespanntem Gesichtsausdruck wandte er sich an seine umstehenden Gefährten. "Grund seines frühzeitigen Ablebens ist hauptsächlich ein eingedrückter Brustkorb - und so wie ich es sehe, dürfte er auch Brüche und Prellungen an anderen Stellen seines Körpers aufweisen, auch wenn ich dies im Moment nur vermuten und nicht überprüfen kann. Es scheint, als hätte er einen dieser Eisbrocken abbekommen - und zwar mit genügend Kraft, dass es ihm den Brustkorb zerschmetterte." Er wandte seinen Blick von der Leiche ab und sah zu einem der Eisbrocken hinüber - dieser war größer als sein eigener Schädel. Ein Frösteln, das nur zum Teil mit der Kälte zu tun hatte, durchfuhr ihn. "Was auch immer hier geschehen ist, ich bezweifle, dass die Angreifer menschlich waren. Denn so viel Kraft können selbst Thorwaler nicht aufbringen, einen Brocken dieser Größe mit derart viel Kraft zu werfen."

Janoko
24.03.2015, 22:24
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia schien warm zu werden, denn obwohl sie wusste das Safir nur seinen Job tat zog sie ihn regelrecht von dem Toten weg. "Bei Boron, lasse die, die sein Reich betreten haben, auch bei ihm. Sonst lasse ich Golgaries Schwing..." - ise brach mitten im Satz ab, da sie meinte brechendes Eis zu hören - und unmenschliches Gröhlen. "Nicht schon wieder eines dieser Viecher...", keuchte sie und starrte angestrengt in die Richtung aus der das Geräusch gekommen war. Völlig vergessend das Safir eigentlich ihre Wut abbekommen sollte über die totenschändung, nichts anderes war es in ihren Augen, ging sie einige Schritte in die Richtung aus der sie das Geräuisch vermutete

Yijare
26.03.2015, 18:52
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Erschrecken. Mehr ist es nicht, was ich fühle, als ich die gefohrenen Leiber meiner Landsmänner sehe. Das die maga das ganze als Störrung der Totenruhe empfindet kann ich nachvollziehen, doch auch kann ich den Dra.ng anch dem Warum des zwerges verstehen. Dennoch, das mulmige Gefühl, das nun an mir nagt wird nur stärker, als Cylithia sich wachsam umblickt, als ob sie etwas gesehen oder gehört hätte. "Was für Viecher?", frage ich verduzt, da diei magierin anscheinend etwas erwartet, das mir jedoch fremd zu sein scheint. Ich blicke zu Safir, der auch angespannt wirkt - sofern man überhaupt eine andere Gefühlsregung außer das Milde Lächeln bei ihm fest stellen kann. Der Zwerg schien noch mit der Information zu kämpfen, durch was die Männer gestorben waren. "Wir sollten die toten dennoch zu dem Herren der Unterwelt schicken, den er wacht über ihre Seelen.", höre ich mich sagen, obwohl mir übel wird bei dem gedanken, das man nicht weiß, was diese Männer umgebracht hat.

Ironhide
26.03.2015, 20:10
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
"Nicht schon wieder?", fragte Elza die Maga, als wenn sie wüsste was da kommen würde. Dem Adligen war das nicht ganz geheuer und sein Alarmsinn war geweckt. Um vorbereitet zu sein, zog er sein Schwert, aber er nahm keine Kampfstellung ein. "Ich bin ebenso dafür, die Toten demjenigen zu übergeben, zu dem sie nun gehören. Aber das sollte schnell passieren."
Ihm war nicht sonderlich wohl und diese Geräusche ließen Elza schon fast die Untat des Zwerges vergessen. Doch würde er ihn darauf sowieso nicht ansprechen, das tat der Rest schon und ausserdem war er selbst recht neugierig gewesen. Nun aber hatte er ganz andere Sorgen, oder aber er war nur zu schreckhaft. Elza war nicht wohl bei dem Gedanken, das ihnen schon wieder so ein Monstrum auflauern würde, wie einst in dem Gasthaus.

Rosered_Strauss
27.04.2015, 23:52
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAls das Heulen erklang, war Alari sofort in Deckung gehechtet - kurz darauf hatte sie die Ohren gespitzt und verharrte regungslos. "Es ist in Ordnung - niemand ist in unmittelbarer Umgebung." meinte sie, als sie sich wieder erhob, Pfeil und Bogen senkend. "Aber Ihr scheint eine genauere Idee davon zu haben, mit was wir es zu tun haben? Oder zumindest eine Vermutung?" - "Eine unangenehme Möglichkeit - oder eher eine Befürchtung." erwiderte Safir nach einigen Momenten, während er mit rasch gezogenen Schwertern neben Cyli stand, um notfalls mit ihr gegen Aggressoren zu kämpfen. "Aber bevor wir voreilige Schlüsse ziehen oder Zeit mit dieser Geschichte verschwenden - die so schnell nicht erzählt ist - sollten wir die Umgebung weiter erkunden. Bislang waren wir nur im Lager - aber es könnten um uns noch irgend welche Spuren sein. Hoffentlich." Alari schnaubte kurz, während Safir fortfuhr. "Das ist zwar sehr unwahrscheinlich - aber es bleibt uns wohl nichts
anderes übrig. Bei diesem Schneefall ist die Chance, etwas wie Spuren zu finden, jedoch nicht gerade die größte." - "Wir werden sehen..." meinte die Elfe darauf lediglich, als ihre Augen noch einmal aufzuglühen schienen. Mit einigen leichten, schnellen Schritten - man hörte sie nicht, noch schienen sie Schnee und Eis in irgend einer Art zu behindern - entfernte sie sich vom Lager, um sich dort umzusehen. Der Schwertgeselle wandte sich von ihrer Shilouette ab und schritt zu den Eisbrocken hinüber. "Wir müssen mehrere Dinge folgern." begann er, während er sich bückte, um den Brocken näher zu besehen - beinahe, als erwartete er, dort auch wirklich etwas zu finden. "Zum Einen haben wir es wohl mit mehreren Wesen zu tun, bemerkt man die schiere Anzahl dieser 'Geschosse'. Zum Zweiten sind sie kräftig genug, um so etwas nicht nur zu heben, sondern auch zu werfen - und zwar weit. Und zu guter Letzt sind sie auch nicht völlig ohne Verstand, denn indem sie geworfen haben, haben sie die Situation eingeschätzt und sich ein passendes 'Werkzeug' ersonnen." Als er erneut fröstelte, war es nicht nur wegen der eisigen Kälte. "Aber Euer Gnaden - was die Gefallenen angeht, so seid Ihr als Geweihte vor allen anderen die örtliche Autorität. Wie sollen wir sie Boron übergeben?"

Bevor die Angesprochene darauf antworten konnte, erschien Alari ungesehen in ihrer Mitte - man hatte sie erneut nicht kommen hören. "Ich habe etwas gefunden - und ich denke, dass Ihr Euch das ansehen solltet. Immerhin scheint ihr ja eine Vermutung zu haben." Ohne auf eine Antwort zu warten - oder darauf, ob ihr wirklich jemand folgte - drehte sie sich wieder um und marschierte davon. Safir missfiel zwar die Art der Elfe, dennoch erhob er sich nebst den Anderen, um ihr zu folgen - und von makaberer Neugierde erfüllt interessierte ihn tatsächlich jeder Hinweis auf die Gefahr, der sie sich gegenüber sahen. Sie brauchten einige Minuten, um an die Stelle zu gelangen, die Alari in kürzester Zeit gefunden hatte, denn es war nicht zu leugnen, dass sie alleine wesentlich schneller voran zu kommen schien wie jeder Andere hier. Doch schliesslich sahen sie, was die Firnelfe entdeckt hatte - einen Fußabdruck, der sich deutlich abzeichnete. "Ich musste ihn aus dem Eis heraus ziehen, um ihn auch Euch zeigen zu können." meinte sie, um die Fragen ihrer Gefährten schon im Vorraus zu beantworten. Aber ihre Aufmerksamkeit wurde ohnehin schnell genug von dem Fußabdruck gebannt - vor ihnen zeichnete sich ein Abdruck ab, der grob menschliche Form hatte - doch beinahe dreimal so groß war. "Was bei allen Zwölfen..." murmelte Safir, der seinen Augen schier nicht trauen wollte.

Survivor
09.05.2015, 23:25
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Der Zwerg lauschte den Ausführungen des Tulamiden, sowohl was die Leiche anging, als auch was seine Vermutungen über den Rest der Situation im aufgegebenen Lager betraf. Einen Reim konnte der Zwerg sich darauf aber kaum machen. Wie schon bemerkt wurde mussten ihr Gegner außerordentlich stark sein. Die Trümmer der Unterkünfte und der Brustkorb sprachen für sich.
Ein Umstand dem der Zwerg mit gemischten Gefühlen gegenüberstand.
Zum einen würde ein starker Gegner wenn er denn besiegt würde, größeren Ruhm einbringen, andererseits konnte er auch ebenso ihr aller Verderben sein. Die Elfe verschwand, genauso laut los wie sie zu kommen schien. Kein knarzender Schnee, kein tiefes einsinken erschwerten oder verrieten die Bewegungen der Frau. Das dafür die Magie der Elfen zuständigt sein musste war für Balrog keine Vermutung, sondern eine Tatsache. Und er mochte es nicht. Sollte ihr Feind sie jetzt angreifen, wäre sie wohl die einzige die sich frei bewegen können würde, zumal der Wind ihr nichts anzuhaben schien. Die Elfe führte sie zu einer Stelle an welcher sie einen Abdruck im Schnee gefunden hatte.
Die Form war seltsam, zwar ähnelte sie der eines Menschen, doch war Balrog noch nie einem begegnet der solch große Füße besaß.
„Es heißt zwar ,am könne auf großem Fuße leben...aber das ist schon übertrieben. Welches Wesen es auch sein mag, wenn einer von euch auch nur die leiseste Ahnung hat was es sein könnte, so sagt es mir. Ich möchte nur ungern unvorbereitet auf etwas treffen das mir nicht freundlich gesonnen ist. Und Frau Alari...was meintet ihr eigentlich damit das ihr den Abdruck aus dem Schnee heraus ziehen musstet?“

Rosered_Strauss
24.05.2015, 23:53
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAlari hielt kurz inne, ganz so, als wäre sie von der Frage des Zwergen überrascht worden. "Ich vergesse immer wieder, wie unterschiedlich wir doch sein können..." murmelte sie leise - es schien bewusst zu geschehen, verwendete sie doch Garethi anstelle ihrer Muttersprache. "Was ich meine ist folgendes: Der Fußabdruck war eigentlich schon vom Schnee verweht und vom Eis überwuchert - doch durch gutes zureden und bestimmtes Auftreten lässt sich selbst das Eis erweichen, seine einstigen Geheimnisse und Formen preiszugeben. Ich habe es gebeten, den Abdruck auch für diejenigen unter uns sichtbar zu machen, die mit schlechterem Augenlicht geschlagen sind." Ihr Blick verdeutlichte, dass es in ihren Augen alle waren. Nach einer kurzen Stille räusperte sich Safir. "Nun... was das Wesen angeht, so habe ich - ehrlich gesagt - keine Ahnung, was es ist. Ich habe so etwas noch nie gesehen. Ich habe lediglich befürchtungen, die jedoch noch auf keinen fruchtbaren Boden gefallen sind - den Zwölfen sei Dank." Den Blick Alaris auffangend, schüttelte er den Kopf. "Nein, ich werde davon nicht erzählen. Glaubt mir - ihr schlaft ruhiger, wenn ich euch nicht die Bilder in den Kopf pflanzen würde, die durch meine Schilderung zwangsläufig herbei beschworen würden." Er richtete sich wieder auf und liess den Blick umher schweifen. "Ich denke weiterhin, dass wir hier fertig sind - wir haben Spuren und Beweise für die Anwesenheit des 'Blenders' gefunden. Meiner Ansicht nach sollten wir uns baldmöglichst wieder mit den Anderen zusammen treffen. Was auch immer diesen Angriff durchgeführt hat... ich denke, wir sollten ihm am besten in einer möglichst großen Gruppe begegnen. Und wer weiss? Vielleicht weiss ja jemand, der so weitgereist ist wie der 'Foggwulf', etwas über diese Spuren. Oder auch ein Skalde wie Ohm."

Yijare
25.05.2015, 21:11
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Da melde ich mich zu Wort "Ich bin vielleicht nicht so weit gereist wie der Foggwulf", ich räusper mich kurz, "Aber auch in mir fließt Blut der nördlichen Völker.", das ich es bewusst vermeide auf meine elfische abstimmung ein zu gehen, kann wohl nur die Elfe selber erkennen, "auch in Olport gibt es die Geschichte von dem mann, der drei meter groß ist und in den Bergen wohnt. Doch ich weiß von meinem Vater", ein kurzer Blick fliegt zur Elfe, "das es sie wirklich gibt. Er selber hat schon einer Gruppe dieser Kreaturen gegen übergestanden, doch mehr hat er nicht gesagt, außer dass sie ihre beine in die hand genommen haben. Er nannte sie twel'fira", das ich die Worte falsch betone ist mir klar, aber ich glaube auch nicht so ganz, das wir es mit einem Yeti - oder gar mehreren davon zu tun haben. "Schrecken des Eises, wenn ich es richtig im Kopf habe.", füge ich an und spürre den bohrenden Blick der Fey auf mir. Und plötzlich ist mir als würde sie in meinen Kopf blicken wollen. "Aber wir können Ohm fragen, ich glaube die Skalden wissen besser über die gefahren bescheid wie eine einfache Thorwalerin..." damit versuche ich die Elfe davon abzubringen ihren Blick auf mich fest zu brennen.

Janoko
25.05.2015, 21:28
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia schluckte, das konnte ja heiter werden, wenn hier solche Kreaturen herum liefen. Und sie hatten wohl mehr als nur einen von Beorns Männern das Leben gekostet. Das die Elfe jedoch sie alle als unfähig betitelte stieß auf einen Nerv. "Was auch immer diese telf ira sind, sie höhren sich nicht nahc etwas an, dem ich grade begegnen möchte!", sagte sie und blickte die priesterin an, die so unschuldig wie möglich da stand - sie versteckte sich fast hinter dem Adligen der zur Elfe geblickt hatte, immerhin hatte sie ihm offenkundig erklärt das sie grade etwas magisches getan hatte. "Elza, sie hat nur getan was jeder mit solchen Fähigkeiten getan hätte - sie hat uns geholfen zu vertsehen was hier passiert ist, wpbei ich der Meinung bin das sie mehr weiß, als sie sagt. Das gleiche gilt für unsere Rahjageweihte!", setzte sie nach und rammte ihren Stab in den Schnee. Cylithia ignorierte die behutsam auf ihre Schulter gelegte Hand Safir#s, der wohl schon einen kleinen Wutanfall kommen sah.

Ironhide
25.05.2015, 21:37
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Dem musste Elza zustimmen, je größer die Gruppe, die einem Gegner wie jenem in dem Gasthaus gegenüber traten, desto besser war das und hier in ideser eisigen Umgebung zählte das nur noch mehr. Entgegen den Bermerkungen der Elfa, spielten sich nun noch mehr Bilder im Kopf des Adligen ab, was sie wohl schon so alles gesehen haben könnte und unter diesen Vorraussetzungen waren das keine Guten. Innerlich dankte er der Elfa daher etwas abschätzig, aber behielt das für sich. Es wäre dem wohl nicht dienlich gewesen. Die Maga sprach, vor ihr noch Ilra und Elza war etwas verwundert über die Aussage der Maga. Konnte die nun auch noch Gedanken lesen? Elza war sichtlich verwundert. "Aber ich hab doch gar nichts gesagt ... noch nicht.", erwiederte Elza der Maga nur etwas ratlos. dann aber fasste er sich wieder. "Nun denn, ich denke trotz allem, sollten wir zu unserem Lager zurückkehren, wie es schon angesprochen worden ist. Ich möchte solchen - wie nannte ihr sie noch - twel'fira nicht Begegnen. Wenn ich auch nicht weiß, was es genau sein soll. Aber darüber sollten wir nun nicht hier diskutieren."

Survivor
27.05.2015, 23:01
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
„Nun was warten wir dann hier noch. Der Kapitän wird sicher auch wissen wollen was wir alles gefunden haben. Immerhin liegt die Entscheidung was nun zu tun ist bei ihm.“
Damit drehte sich der Zwerg von der Gruppe weg und stampfte die Spuren im Schnee zurück, die sie hinterlassen hatten. Immerhin würde er so sicher wieder zurück finden.
Doch schnell übernahm die Elfe wieder die Führung und brachte sie auf dem kürzesten Weg zurück zum Lager. Dort angekommen konnte der Zwerg erkennen das die anderen froh waren sie unversehrt zu sehen, doch ebenso standen ihnen ihre Fragen ins Gesicht geschrieben.
„Was habt ihr heraus gefunden?“
„Kurz um? Ein verlassenes Lager des Blenders, welches offensichtlich angegriffen wurde...“ brummte der Zwerg. „Die Unterkünfte waren zerstört, regelrecht mit Eisbrocken bombardiert. Dort fanden wir auch drei Gefallene, sonst aber nichts besonderes. Keine Spuren der Angreifer oder derartiges. In einiger Entfernung fanden wir mit Hilfe von Frau Alari dann noch Spuren eines Wesens, das einen Fußabdruck wie ein Mensch zu haben scheint. Scheinbar ahnen einige worum es sich dabei handelt, doch ob jenes oder jene Wesen für den Angriff verantwortlich sind...keine Ahnung.
Damit endete der Angroscho und setzte sich ans Feuer um sich so gut es ging wieder auf zu wärmen. Mittlerweile hatte er das Gefühl das nicht einmal mehr diese Flammen ihn noch wärmen konnten.
„Wahrhaft ein von Angrosch verlassener Ort...“ murmelte ehe er dann verstummte.

Rosered_Strauss
31.05.2015, 01:46
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.png"Ihre Gnaden meinte, das es twel'fira sein könnten. Ansonsten hat Meister Balrog bereits alles zusammen gefasst." Phileasson wurde nachdenklich, als er den Lagebericht gehört hatte. Am Rande ihres Sichtfeldes trat Alari aus der Dunkelheit, ohne dass sie sie hörten - und ohne das sie Spuren im Schnee hinterließ. Abwartend betrachtete sie den Thorwaler, der langsam nickte. "Es wäre... möglich." meinte dieser schließlich. "Ungewöhnlich, aber möglich. Denn nach allem, was ich weiß, sind Sie eher friedfertig...Aber das ist ein Rätsel, auf das wir jetzt keine Antwort erhalten werden. Für den Augenblick sollten wir uns damit begnügen, mehr Wachen aufzustellen. Ich werde heute Wache halten." - "Ich ebenfalls." schloss sich die Elfe an, was dem Kapitän ein Stirnrunzeln entlockte. Beide starrten sich eine Weile an, bis er schliesslich die Schultern zuckte. "Nun... ihr habt es gehört. Ich danke Euch für Eure Arbeit, Ihr habt Euch eine geruhsame Nacht verdient." Abwesend nickte er ihnen zu, als er in Richtung des Feuers ging und sich in der Nähe des Zwergen niederließ, um in die Flammen zu starren. Die Firnelfe folgte ihm wie ein Schatten - schweigsam, doch stets in der Nähe. Safir sah ihnen nachdenklich nach, schüttelte seine Gedanken jedoch aus dem Kopf. "Kann mir irgend jemand sagen, was diese... egal. Ich denke, dass ich mir ebenfalls etwas Ruhe genehmigen werde. Boron schenke Euch süße Träume - wir sehen uns morgen."

Mit diesen Worten verabschiedete er sich und verzog sich schnellen Schrittes zurück in ihr Iglu, um sich für die Nacht bereit zu machen. Wenig später fand er sich geistesabwesend in seinem Schlafsack wieder, während er zur Decke starrte. Diese Wendung der Dinge hatte eine beinahe urtümliche Furcht in ihm wach gerufen. Er war zuversichtlich, sich gegen jeden humanoiden Gegner behaupten zu können. Aber war er bereit für so etwas? Für ein weiteres Monster? Er wusste es nicht. Gegen die Chimäre hatte er mehr aus Instinkt reagiert - aber wenn ihm jetzt erneut so etwas bevor stand... Er fröstelte bei der Erinnerung, seufzte und wandte sich um. Aus der Eiswüste kam er nicht mehr fort - also musste er sich darauf einstellen, dass es zum schlimmsten kommen könnte. Zumindest hatte er Gefährten an seiner Seite, auf die er sich verlassen konnte.

Janoko
01.06.2015, 23:28
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia starrte nicht nur der Elfe nach, nein auch der Rahjagewihten, die sie beide gefliessenlich ignoreiert hatten. Auch das Safir es einfach hingenommen hatte ließ ihren groll wachsen, aber das nachdenkliche gesicht des Thorwalers, der ihr Kapitän war, ließ sie doch weider neugierig werden. "Verzeih die Frage, aber was sind diese .. Wesen? Ich kann ihren Namen nicht aussprechen", dabei stellte sie sich dem deutlich größeren mann in den Weg, nicht aus respektlosigkeit, sondern mehr um eine Antwort von ihm zu bekommen, weil sie physisch in seinem Weg stand, Das Safir sich schon verdrückt hatte sagte ihr nur, das ihm etwas so sehr nicht passte, dass er seine Fassung nicht wahren konnte - und das nicht in der Runde zeigen wollte. Balrogs aussage dass der Ort Götterverlassen war, teilte sie auf gewisse Weise, auch wenn es vermutlich anders herum war. Die Götter hatten sie sicherlich mit einem Argusauge im Blick.

Doch auch Cylithia blickte kurz an Phillaeson vorbei - die Elfe war ihr ein wenig zu sehr an dem mann interessiert. Und auch ihre Aussage das sie den abdruck dem Eis wieder entlocken musste machte sie stutzig. Sie hatte die zwar draußen verteidigt, aber jetzt wo sie in der Relativen sicherheit des Lagers war, machte Cylithia sich doch gedanken darüber, was die Elfe eigentlich an Magie konnte. Vorallendingen was für Magie. Und irgendwie gefiel ihr nicht, dass sie kaum etwasüber die Fey wusste.

Ironhide
02.06.2015, 08:22
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza war genauso neugierig, aber mindestens genauso verunsichert. Er konnte getrost auf so eine Begegnung verzichten. Nicht das er ein Feigling war, doch von einem Monster zum nächsten war nicht das was er sich ausmalte. "Auch ich wäre sehr daran interessiert, mehr zu erfahren. Es ist sicherlich von Vorteil, zu wissen, was uns erwarten könnte.", pflichtete Elza der Maga bei. Safir war bereits verschwunden. Am Feuer saß der Junge der mit neugierigen Blicken zuhörte, was gesprochen wurde. Auch der Zwerg wärmte sich bereits, was Elza nun auch am liebsten ans Feuer gegangen oder direkt zur Nachtruhe aber erst wollte er Antworten haben, die ihm halfen das zu verstehen.

Yijare
15.07.2015, 03:34
http://yijare.lemrith.net/ilra.png "entweder setzt ihr euch - oder legt euch hin", sage ich bestimmt zum Adligen. "Dumm herum stehen lässt nur die Kälte an euren Körper lecken... " Das ich das etwas zweideutig meine scheint nicht so klar zu sein. Dennoch strecke ich dem adligen kurz die Zunge raus bevor ich much mit ans Feuer setze - das wir überhaupt eines haben ist schon Luxus. Die Elfe und der Käptn stehn etwas abseits. Ihre Unterhaltung ist leise, aber man kann spüren das sie ernst ist. Ich zucke mit den Schultern. "Etwas Met wäre jetzt was"

Ironhide
19.07.2015, 21:55
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Nach einem kurzen Augenblick des Nachdenkesn, setzte sich Elza dann doch ans Feuer, versuchte aber den wichtigen Gesprächen weiterhin mit einem Ohr zu lauschen. Die Doppeldeutigkeit ihrer Worte ließ er auf sich beruhen, auch wenn ihm kurz ganz andere Bilder im Kopf umherspuckten. Doch tadelte er sich selbt, nun Gedanken zu haben die sich nicht mit dem befassten, was hier gerade vor sich ging. trotz der späten Stunde. Er wusste, das er aber sehr bald sein Haupt zur nachtruhe betten würde udn als Ilra von Met sprach, stimmte er ihr zu.
"Ja da habt ihr recht.", gab Elza wieder, denn auch er wäre an einem kleinen Trunk interessiert. Er erhob sich wieder, verschwand kurz aus dem Blickfeld der Rahjageweihten und war kurz darauf mit zwei Holzbechern zurück. Einen hielt er auch sofort Ilra hin. "Bitte sehr." Lächelnd setzte sich Elza wiederneben Ilra und betrachtete sie kurz,als sie den becher entgegennahm und blickte dann ins Feuer.

Rosered_Strauss
22.07.2015, 23:44
Die Nacht verstrich weiterhin ereignislos - was den Teilnehmern der Expedition um Phileasson herum nur recht war, hatte doch bis auf den Kapitän niemand größere Lust, sich mit einem Yeti herum zu schlagen. Demzufolge erntete der Thorwaler recht kritische Blicke, als er am nächsten Morgen sein Bedauern darüber ausdrückte, eine dieser Kreaturen nicht selbst gesehen haben zu können.Einzig Raluf schloss sich dem an - den ganzen nächsten Morgen redete er ununterbrochen davon, welche Ehre es bedeuten würde, eine Bestie
wie diese zu Fall bringen zu können. Es war schliesslich Alari, die seinen Redefluss stoppte, indem sie ihm androhte, ihn durch einen Eiszapfen zu entmannen, sollte er sich weiterhin derartig stur stellen. Safir war die meiste Zeit über wortkarg, während er den Blick pausenlos auf die Eiswüste gerichtet hatte, die sich an ihren Blicken vorbei schob. Nur dann und wann, wenn er sich unbeobachtet fühlte, ruhten seine Blicke auf Cylithia und offenbarten dann, was gerade vordringlich sein Denken in Anspruch nahm.

Die nächsten Tage flogen förmlich dahin, ähnlich wie die Landschaft vor ihren Augen. Sie nahmen keinerlei Lebenszeichen wahr - nur die erfahrenen Eiskundigen unter ihnen (Alari und Crottet) konnten feststellen, dass die Eiswüste nicht ganz so verlassen war, wie es den Anschein hatte. Die Firnelfe untermauerte diese Feststellung damit, dass sie am Abend mit erlegten Beutetieren ins Lager kam - und das erste Mal seit Beginn der Fahrt hatten sie wieder frisches, gebratenes Fleisch zur Mahlzeit, was die Moral merklich anhob. Doch die Stimmung unterlag Schwankungen. Denn an den nachfolgenden beiden Tagen fanden sie zwei weitere Lagerplätze des Blenders - und beide wiesen die selben Kampfspuren auf wie die erste Raststätte, die sie entdeckt hatten. Beide Male war die Schlussfolgerung dieselbe: Kreaturen - wohl 'Yetis' - hatten Beorn des Nachts überfallen und ihn zur Flucht gezwungen. Selbst der Firnelfe fiel es schwer, nähere Informationen aus den Plätzen heraus zu lesen - sie konnte jedoch eingrenzen, dass es nicht mehr als ein gutes Dutzend Angreifer gegeben haben konnte, wenngleich auch nicht weniger als fünf. Auch fanden sie ingesamt weitere 6 Leichen aus Beorns Mannschaft, wie auch die ersten im Sitzen
bestattet und von Eis überzogen.


http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngAm Tag nach dem letzten Lager, das sie gefunden hatten, hatte Safir ein ungutes Gefühl. Es hatte schon um die Mittagsstunde herum begonnen, und er konnte das Gefühl nicht abschütteln, das etwas sich zusammen braute. Doch er konnte nicht erkennen, was genau los war - oder woher die Gefahr drohte. Er konnte sich auch nicht dazu durch ringen, eine ominöse Warnung auszusprechen - was hätte er sagen sollen? 'Ich habe ein schlechtes Gefühl - wir sollten aufpassen.'? Er versuchte sich selbst zu beruhigen, doch es sollte nicht gelingen.

Es war schliesslich Abends, als das nagende Gefühl seinen Höhepunkt erreichte. Sie saßen um das entzündete Lagerfeuer herum, während Ohm gerade eine alte Fabel zum Besten gab. Nachdem er geendet hatte, räusperte sich Safir. Er wollte gerade etwas sagen, als Alari's Kopf in die Höhe ruckte. In diesem Moment wusste Safir, dass höchste Zeit war. "Kapitän - wir sollten uns zum Gefecht bereit machen. Ich habe das dringende Gefühl, als ob diese Wesen sich nun uns zuwenden." Er hatte die Worte kaum ausgesprochen, als in der Ferne ein dumpfes, dröhnendes Geheul ertönte. Es war nicht nahe - aber längst nicht so fern, das man sich keine Sorgen machen müsste.

Ironhide
25.07.2015, 16:15
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Das ungute Gefühl was Safir hatte, das zeigte sich auch bei Elza, wenn es der Adlige doch auch deutlicher zur Schau stellte. Doch das was der Tulamide für sich behielt, sprach Elza ein paar mal aus, wenn auch nur für sich, da er die meiste Zeit auf seinen Hundeschlitten verbrachte. Nur einmal konnte einige der Gefährten sein Murmel vernehmen, das ihm irgendwas hier nicht passte. An einem der letzten Abenden hatte er von seinen Erfahrungen erzählt, die seine Gefährten und ihn widerfahren sind, kurz bevor sie diese Reise angetreten hatten. Zwar hörte nur Ilra ihm zu, aber es konnte auch gut sein, das sie dabei eingeschlafen war, nach einem der vielen Anstrengenden Tage hier im ewigen Eis. Die Kälte zerrte nämlich doch mehr an den Kräften der reisenden als einige wohl gedacht hätten. Daher wusste er nun nicht, ob sie alles vernommen hatte und er stellte auch keine Fragen ob dem so war.

Safir räusperte sich, Alari zeigte ein sehr deutliche Reaktion und noch während der Wundheiler sprach zog Elza bereits sein Schwert. Das heulen war ihm persönlich schon viel zu nahe, gemessen an den Lagern die sie gefunden hatte war höchste Vorsicht geboten. Elza wartete daher auch nicht erst auf das Wort von Phileasson, auch wenn selbiger ja eigentlich das Kommando hatte. Wenige Schritte waren es bis zu seinem Schlitten, dort hatte er seinen Schild verstau und er war sich sicher, den würde er sehr bald brauchen. "Bei allen Zwölfen, was immer das sein mag, ich denke wir haben nur sehr wenig Zeit, um uns zu entscheiden, ob wir das Lager schnellstmöglich abbrechen oder ob wir kämpfen. Doch wie mir scheint, aus den bisherigen Funden, werden wir Zeit zum entscheiden gar nicht haben."
Es war das eine, gegen einen gestandenen Mann in den Kampf zu ziehen, oder in einer Schlacht den Tod zu finden aber hier, mitten im ewigen Eis, im nirgendwo, von diesem schon fast von den Götter verlassenen Ort war nicht der Platz für den Tod. Und Elza hatte nicht vor, seinen letzten Atemzug in dieser kältesten aller kalten ihm bekannten Gebieten zu machen. Kampfbereit, mit scharfem Schwert und starken Schild wartete Elza nun auf das, was da kommen möge um sein Leben und das seiner Gefährten zu verteidigen. "Stehe mir bei, Rondra.", sagte Elza, ohne es an jemanden bestimmten zu richten.

hakuryu
03.08.2015, 16:06
http://abload.de/img/thorfin2efri.pngDie Stimmung war nach der Rückkehr der Anderen gedrückt und immer wieder warfen sie Blicke in die Richtung aus der sie gekommen waren. Das Heulen was dann erklang machte ihm Angst. Es klang wild und nicht gerade freundlich. Auch die Hunde merkten das es scheinbar nicht gerade freundlich gesinnt war was da so lautstark auf sich aufmerksam machte. Sturm war aufmerksamer als sonst, jedoch nicht nervös. Sie starteten immer in der Früh und machte rechtzeitig Halt um Iglus zu bauen. Auch hierbei half Thorfin zunehmend mit. Nach ein paar Tagen konnten sich seine Eisblöcke auch sehen lassen. Immer wieder fanden sie unterwegs auch Überreste von Lagerplätzen die eindeutig angegriffen worden waren. Das der junge Thorwaller die riesigen Spuren sah ließ sich jetzt nicht mehr verhindern. Thorfin malte sich im Geiste aus wie groß so ein Wesen sein mußte um solche Zerstörung und Fußabdrücke zu hinterlassen.
Einen Tag nach dem letzten Fund, fiel Thorfin zur Mittagsstunde eine Veränderung im Verhalten der Hunde auf. Sie reagierten langsamer und zögerlich wenn sie in die angestrebte Richtung korrigiert wurden. Als sie zum Abend hielten, war die Nervosität der Tiere offensichtlich. Sie schlangen ihr Futter noch schneller als sonst hinunter und alle blickten in die selbe Richtung. Sturm stand leicht zitternd und mit gesträubten Fell ganz vorn. Die Rute nicht imponierend aufgerichtet sondern eher im Gegeteil fast zwischen die Hinterbeine geklemmt. Noch bevor der Junge etwas sagen konnte tat das Safir und Sekunden später erscholl wieder dieses gespenstische Heulen, zwar eine Ecke weg aber nicht soweit wie er es gern hätte. Alle machten sich fertig zum Kampf. Bei ihm war das eher schwierig. Er beeilte sich die Hunde wieder in die Geschirre zu packen und vor die Schlitten zu spannen. Falls sie flüchten mußten, dann würde das so viel schneller von statten gehen. Der Moha nickte ihm nur zu und überließ Thorfin die Hunde. Da sich diese in den letzten Tagen an ihn gewöhnt hatten und er sie gut behandelt hatte, gehorchten sie nach nur kurzem Zögern. Als das erledigt war, zückte der Junge seine Zwillingsdolche und harrte der Dinge die da auf sie zukamen. Ihm war klar das er gegen solch riesige Kreaturen wohl nichts ausrichten konnte, aber vielleicht konnte er dann anderweitig nützlich sein. Einerseits war er faziniert von solch Kreaturen die nicht nur riesig waren, sondern auch noch in einer scheinbar leblosen Eiswüste zu überleben wußten, andererseits hatte er einfach nur Angst. Es gehörte schon einiges an Können und Spezialisierung dazu um solche Ausmaße anzunehmen. Sehen wollte er auf jeden Fall eines der Viecher die da auf sie zukamen, nur auf Tuchfühlung wollte er doch lieber nicht. Dafür hatte er zu viel gesehen um sie für sich als freundlich zu sehen und die Reaktion der Hunde bestärkte ihn in seiner Annahme. Sturm behielt er bei sich und das Tier rührte sich auch nicht von dem Jungen weg. Dank Thorfin's Pflege war die Pfote geheilt und der Hund wußte das. Auf diese Art dankte das Tier ihm die Hilfe. Mit einem Mal knurrte Sturm fürchterlich in eine ganz bestimmte Richtung, legte die Ohren an und fletschte die Zähne.

Janoko
09.08.2015, 00:13
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia knurrte etwas Unverständliches als sie nach ihrem Stabgriff und sich zu Safir gesellte. „Manchmal bewundere ich ja deinen Gefahreninstinkt… aber hätte er wenigstens etwas später reagieren können?“, meinte sie während sie sich immer noch in den Harnisch zwängte, den sie abgelegt hatte um etwas mehr Luft zu haben. Die Magierin war am Packen gewesen, da sie die Nacht etwas gesucht hatte und nicht auf Anhieb gefunden - entsprechend war ihr Temperament mit ihr durch gegangen, welches dazu geführt hatte, dass sie die Rucksäcke mit ihrem und Safirs hab und gut durch das Iglu geschleudert hatte.

Dass sie die Tage Beorns Lager immer wieder angegriffen vorgefunden hatten, gefiel ihr nicht, dass sie diesmal dran waren… und wohlmöglich hastig verschwinden mussten. „Mir gefällt das nicht… absolut nicht.“, murmelte sie, sich selbst hastig in die, vor Kälte schützende, Kleidung zwängend, dabei den Blick stur auf den Punkt gerichtet, an dem sie vermutete wo das Brüllen hergekommen war. Das sie Safir damit eigentlich zeigte das sie ihm genug vertraute um seinen helfenden griffen nicht einmal nähere Beachtung zu schenken, war ihr weder bewusst, noch achtete sie darauf. Einzig und alleine die Tatsache, dass sie vermutlich Kreaturen gegenüber stehen würde, die nicht nur zu Mord fähig waren, sondern es auch immer wieder versuchen würden, bis sie die Gruppe vernichtete hatten, hatte ihre Aufmerksamkeit in die Richtung der Yetis gelenkt.

„Sie greifen aus dem Licht an… dumm sind sie also nicht“, murmelte sie dann und schirmte sich die Augen mit der flachen Hand ab, damit sie genügend sehen konnte - einfach die Sonne Ausknipsen, das ging nicht und wäre auch Blasphemie an Praios‘ Selbst gewesen. Und sie hatte nicht vor einen der Zwölf Götter im Beisein von zwei Geweihten zu denunzieren - allgemein hatte sie nicht vor einen der Götter zu verunglimpflichen, mehr war ihr der Beistand selbiger wichtiger.

Yijare
12.08.2015, 23:19
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Ein Angriff? Wie in Rahajs Namen soll man gegen so etwas gewappnet sein? Wenn es nicht einmal Menschen sind, die einem da in den Weg kommen. „Rahja, behüte uns“, murmle ich leise, bevor ich in freie trete und mich zu den anderen geselle. „Ich glaube, wir werden jeglichen Beistand, den wir kriegen können gebrauchen… ich hab schreckliche Dinge über diese… Wesen gehört… und was wir gesehen haben stimmt mich nicht freudiger auf eines von ihnen zu treffen.“, füge ich an und suche in meiner Kleidung nach dem Dolch, den ich mein eigenen nenne, eine wirkliche Waffe, die gegen solch ein Ungetüm wirkungsvoll wäre habe ich keine.

Rosered_Strauss
20.08.2015, 16:32
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngEs sollte nicht allzu lange dauern - für Safirs Geschmack ohnehin viel zu kurz - bis der Kampf ausbrechen sollte. Immer wieder erklang vereinzelt das Gebrüll, und dieses Mal waren sogar Worte in einer gutturalen Sprache auszumachen, die sie nicht identifizieren konnten. "Euer Wohlgeboren, versucht am Besten nicht, ihre Wurfgeschosse mit dem Schild zu blocken - ihr werdet wohl umge..." begann der Schwertgeselle nervös, als ihn eine Ahnung im letzten Moment rettete. Aus den Augenwinkeln etwas großes heran rauschen sehend, warf er sich zur Seite - und dort, wo er gerade eben noch gestanden hatte, prallte ein Block aus Eis und Schnee auf den Boden. Ein nahes Heulen animierte ihn dazu, sich im Rekordtempo wieder aufzurappeln, als sie alle zum Ersten Mal in ihrem Leben Yetis sahen. Es waren große, ungeschlachte, weiss bepelzte Wesen mit Oberarmen, gegen die Ralufs regelrecht zerbrechlich wirkten. Hier und da war ihr Pelz mit etwas bedeckt, das an gegerbte Tier- oder Echsenhaut, womöglich sogar Leder, erinnerte. Am ehesten zogen jedoch ihre Waffen Blicke auf sich - große, grobe Keulen, die gefrorene Zacken aus Eis aufwiesen. Er hatte kaum die Zeit, sich zu Fragen, wo diese Wesen denn bitte Holz hatten auftreiben können (denn die Ausmaße liessen Beute aus Beorns Lager ausschliessen), als er sich bereits einem gegenüber sah. Mit einem tiefen, durchdringenden Röhren schwang es seine Keule und liess sie von oben auf ihn herab sausen. Er wirbelte in einer Pirouette zur Seite, wodurch er sich noch in Reichweite für seine beiden Schwerter befand, die er gleich darauf kreisen liess und seinem Kontrahenten zwei Schnitte beibrachte, die es weiter in Rage und Schmerz versetzten. Aus den Augenwinkeln sah er, wie sich gut 8 der Wesen auf sie stürzten, während sich weitere hinter den Schneedünen verbargen und sie dann und wann mit Wurfgeschossen malträtierten. Mit einem grimmigen Aufschrei warfen sich die Thorwaler den Bestien mit gezogenen Äxten entgegen, während sich Ohm und Shaya zurück zogen und ersterer eine Wurfaxt aus seinem Mantel hervorzauberte. Alari verschoss einen Pfeil auf den nächsten Yeti, ehe sie ihn beiseite warf und ihre schlanke, elfische Klinge zog. Mit einem Aufglühen ihrer eisigen, blauen Augen raste sie in übermenschlicher Geschwindigkeit auf eine der Bestien zu, wich dessen Keule um Haaresbreite aus und versetzte ihm einen Stich in den Arm.

Ironhide
22.08.2015, 13:45
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Nicht im geringsten hatte Elza nur daran gedacht, einen solchen weißblauen Brocken mit dem Schild abzuwehren. Aber er nahm sich die Worte doch zu Herzen. Einen Faustgroßen Stein, oder vielleicht etwas von der Größe eines menschlichen Kopfes, konnte er Problemlos mit dem Schild von sich halten, Pfeile, Sperre, Schwerter, Morgensterne und Äxte, dafür war das alles sehr gut, aber Brocken so groß wie Findlinge - nein, die würden ihn einfach zermahlen. Einer flog über ihn hinweg und landete krachend hinter ihn in eins der gebauten Iglus und zerstörte es. Glücklicherweise war es leer. Aber davon konnte sich der Adlige nicht vollends von Überzeugen, denn schon rannte unter donnerdem Getöse eins der Wesen auf ihn zu. Das Fell weiß, die Köpfe riesig und alles andere als freundlich dreinblickend, kamen sie angerannt. Einer direkt in die Richtung des Adligen, der unweit von Balrog und Safir stand. Die Keule die der Yeti schwang, würde auch ihm Schaden, wenn sie nur den Schild träfe. Elza aber hatte nicht vor, einen solchen Treffer einzustecken. Der erste Hieb ging daneben, Elza konnte ihm ohne große Mühe ausweichen. Die Keule war hoch über den Kopf des Ungetüms erhoben und es war abzusehen wohin der Schlag gehen sollte. Doch unterschätze Elza den Yeti, denn selbiger riss seine Waffe einfach rum, in die Richtung der Beine des Adligen. Geistesgegenwärtig sprang Elza über den wuchtigen Schlag hinweg, kam wieder auf den Boden auf und hieb mit seinem Schwert zu. Doch er traf nicht richtig, und schlitze dem Yeti nur den Arm auf, nicht mal besonders tief. Der Schrei Beinhaltete mehr Wut als Schmerz, wie Elza glaubte. Der Yeti schlug mit seiner freien Hand nach ihm, fand jedoch nur den Schild des Adligen, dennoch rutschte Elza fast einen Meter nach hinten und konnte es dem glatten Untergrund verdanken, das ihn die Wucht nicht von den Beinen gerissen hatte. Dabei, so war sich Elza sicher, war das nicht mal die volle Kraft des Tiers.

Er reagierte blitzschnell, dachte nicht sonderlich nach über das was er tat, wandte an was er gelernt hatte. In seinem Kopf wurde die Keule zu einem Streithammer eine Waffe die er kannte, wusste wie er ihr ausweichen konnte, dennoch war der Gegner größer und stärker. Elza gelang es erneut einen Angriff zu platzieren. Seine Klinge ritzte dem Yeti unter der linken Schulter quer über die Brust die haut auf, tiefer als sein erster Treffer, dennoch würde auch das dieses Schneeungeheuer nicht stoppen. Blut floss dem Yeti aus der Wunde, ein schmerzerfüllender Schrei durchfuhr Elza, der wütende Blick der auf ihn lag sprach Bände und erneut flog die Keule durch die Luft. Im letzten Moment wich Elza mit einem Sprung zur Seite aus, leider vor die Füße eines weiteren Yetis der mittlerweile in die Kämpfe verwickelt war. Dieser Schlug einfach nach Elza, der Adlige konnte im letzten Moment noch sein Schild hochreißen, doch die Wucht des Angriff war so heftig das es ihn von den Beinen riss. Elza landete schlitternd auf seiner linken Schulter, glücklicherweise ein paar Schritte abseits vom Kampfgeschehen, aber Zeit blieb ihn nicht sich darüber zu freuen, denn der Yeti den er verletzte hatte, war schon auf den Weg zu ihm.

Janoko
01.09.2015, 23:37
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia war auch aus dem Weg gesprungen, hatte das Geschoss doch auch auf sie gezielt. „Ich glaub mein Schwein pfeift!“, rief sie aus und rollte sich mehr schlecht als recht ab. Instinktiv hatte sie ihren Stab hoch gerissen und schon die ersten Silben des Ignifaxius auf den Lippen, verschluckte sich aber an dem Schnee der in ihren Rachen gekommen war. Ein gleisend heller Blitz entfuhr ihrem Körper, der auch wie eine Sichel in den gefroren Boden dran und sie explosionsartig zurück schmetterte. „Bei Mada!“, rief sie überrascht aus und rappelte sich hoch - etwa zwanzig Schritt hinter den anderen. Sie konnte Raluf und Faenwulf erkennen, die zu den anderen rannten um ihnen im kampf bei zu stehen, nur Ynu war noch nicht unter den kämpfenden, jedenfalls konnte sie ihn nicht erkennen. So machte sie sich daran zurück zu kommen und ihren Freunden gegen diese Biester, sechs an der Zahl, an zu kommen.

Survivor
02.09.2015, 01:15
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
Da waren sie nun, die Wesen die dem „Blender“ so zugesetzt hatten. Eine Herausforderung waren sie, für wahr. Nicht etwa um Ruhm zu erlangen, sondern schlicht weg alleine nur um am Leben zu bleiben.
Die Anderen hatten sich nie klar ausgedrückt was diese Wesen waren, nur das es schrecklich wäre auf sie zu treffen. Nun konnte sich der Angroscho selbst ein Bild davon machen und...er musste ihnen zu stimmen.
Einem solchen Gegner hielt man nicht stand, allein der Versuch wäre bereits tödlich. Das folgerte der Zwerg schon aus der Kraft mit der diese Yetis ihre Keulen schwangen. Die Tatsache, das sie scheinbar nicht über Technik verfügten, sondern eben Pelze trugen und Keulen schwangen, lies den Zwerg schaudern. Denn das bedeutete für ihn das die anderen Yetis die Eisbrocken wirklich warfen. Was ihre Kraft nur noch mehr zur Schau stellte.
Noch während diese Gedanken durch seinen Kopf jagten, stand der Angroscho selber einem dieser Ungeheuer gegenüber. Zu nächst wusste der Zwerg nicht wie er solch einem Ungetüm bei kommen sollte. Er war nicht so schnell wie die Elfe oder so gewandt wie Safir. Ihm blieb nur die zwergentypische Art zu kämpfen. Und das hieß auf die Beine einschlagen damit der Gegner zu Fall kam. Doch das war wahrlich einfacher gesagt als getan. Denn nicht nur die Arme der Biester waren dick, ihre Beine waren auch nicht gerade das was man Stelzen nannte.
Auch wenn seine Axt eine Zwergenarbeit war, mit dieser Einhandwaffe würde er nicht siegen, da brauchte er schon mindestens eine Streitaxt. Und selbst da hatte er seine Zweifel.
Selbst das blocken mit seinem Holzschild, war keine Option. So blieb nur das ausweichen.
Was aber auch keine Lösung für ihr Problem war, diese Monster würden ihr Lager dadurch auch nicht in Ruhe lassen.
Plötzlich verlor der Zwerg den Halt, die Keule seines Gegners hatte ihn nicht erwischt, nur leicht gestriffen, bevor sie im Boden eingeschlagen war, doch das hatte gereicht um ihn aus den Tritt zu bringen.
Nun lag er da auf dem Eis, über sich einen Mannshohen Gegner, der schon wieder seine Keule hob um seinen kleinen lästigen Gegner zu zerquetschen.
Balrog ging im Kopf schon durch was gleich mit ihm geschehen würde, wie die riesige Keule seine Rippen und Knochen zerbrach, wie sie sein Inneres zerriss und wie sein Lebensfunke, zu Angroschs Esse zurück kehrt. Doch es kam anders.
Zwar lief wie erwartet alles in Zeitlupe vor seinen Augen ab, doch in diesen Geschehnissen, mischte sich plötzlich eine Idee.
„Wenn du seine Beine nicht erreichen kannst, dann nimm halt seinen Kopf.“
„Seinen Kopf...wie bei Angroschs Bart soll ich das denn machen.“
Doch Szene endete, die Geschehnisse nahmen wieder ihre normale Geschwindigkeit auf und ehe sich der Zwerg versah, drehte er sich Geistesgegenwärtig, in letzter Sekunde, zur Seite.
Und dann auch noch wieder zurück.
Der Yeti hob wieder seine Keule...und nun war der Zwerg verschwunden. Nichts ahnend wohin sein Opfer verschwunden war, suchte das Monster, fand jedoch nichts. Scheinbar viel ihm auch nicht auf, das die erhobene Keule schwerer war als sie es sein sollte.
Plötzlich viel etwas größeres auf den Kopf des Yetis und gerade als dieser danach greifen wollte, stach ihm etwas ins Auge. Es blitzte kurz hell auf und schon im nächsten Augenblick jagte ein höllischer Schmerz durch den Kopf des Ungeheuers.
Mit aller Kraft hielt Balrog seinen Dolch umklammert und drehte diesen in der Augenhöhle herum, ehe er von dem wütenden Monster gepackt und von dessen Kopf herunter gerissen wurde.
Der Yeti schleuderte ihn durch die Luft und der Zwerg krachte auf das Dach eines der Iglus. Doch er prallte daran ab und flog weiter in den Schnee, wo er zunächst verschwand.

hakuryu
09.09.2015, 10:40
http://abload.de/img/thorfin2efri.pngAngst. Einfache niederschmetternde Angst. Sie wurden angegriffen. Die Yetis waren riesig und es war nicht nur einer. Nein, gleich ganze acht mußte sie angreifen, weitere hielten sich hinter Schneedünen halb versteckt und bewarfen sie aus der Ferne mit Felsbrocken. Ein Entkommen war in Thorfin's Augen gerade nicht möglich. Mit einem Mal kam etwas an ihm regelrecht vorbeigeflogen. Bis ihm aufging das es eigentlich nur der Zwerg sein konnte verging etwas Zeit. Zu seinem Glück wurde er nicht direkt angegriffen. Scheinbar sahen sie ihn nicht als Gegner an. Doch der eine dem Blut aus einem Auge lief schien das jetzt nicht weiter zu interessieren. Wie ein durchgedrehter Yeti eben rannte er auf den jungen Thorwaller zu. Wie erstarrt stand Thorfin da und das Wunder geschah. das Biest rannte einfach an ihm vorbei, seinen Fuß nur wenige Zentimeter neben dem Jungen in den Schnee grabend. Seine Hände bewegten sich jetzt allerdings wie von selbst. Thorfin stand praktisch zwischne den Beinen des Ungetüms. Blitzartig streckte er seine Arme aus, in jeder Hand einen seiner Dolche. Die scharfen Schneiden gruben sin in den Spann des Angreifers der ein weiteres schmerzhaftes Grunzen von sich gab. Fast schon komisch stolperte das Wesen über die eigenen Füße, nicht mehr in der Lage diese zu heben. Der Hund verbellte jetzt lautstark den Yeti, wagte sich aber immer noch nicht an ihn ran. Schnell wie ein Wiesel rannte Thorfin zu einem der Gespanne und befreite die angebundenen Hunde. Dem Schlitten hatte es unter einem der Eisgeschosse zertrümmert. Sturm hinderte sie daran das weite zu suchen. Wenigstens die Tiere waren vorläufig in Sicherheit. In anbetracht der Masse an Angreifern standen ihre Chancen mehr als schlecht zu überleben. Mitlerweile fragte er sich warum sie angegriffen wurden.
Dumpfe Flüche erschollen schräg hinter ihm aus einen Loch in der Schneedecke. Sturm trat winseld an das Loch und sah hinen.
"Na toll, wenigstens hat das keiner gesehen."
Das klang doch wie der Zwerg. Thorfin trat jetzt ebenso zu dem Loch. Balrog lag nicht gerade zwergenlike auf dem Rücken halb im Schnee vergraben und konnte sich nicht selbst befreien. Wäre die Lage nicht so erst gewesen hätte Thorfin jetzt gelacht. Hinter ihm tobte der Yeti. Er schaffte es nicht auf die Füße weil diese ihn nicht trugen und doch schlug er immer wieder mit der Keule nach dem Jungen. Es würde nich lange dauern bis dem Biest aufgehen würde das er ja auf Knien genauso gut vorwärts kommen würde. Bis jetzt blieb ihm das noch verschlossen.
"Ich helf dir."
Thorfin sprang in das nicht unbedingt tiefe Loch und buddelte mit Händen soweit runter das der Zwerg in der Lage war aufzustehen. Mit den Dolchen hackte er kleine Stufen in den Schnee und kletterte zuerst aus dem Loch. Ein rasender Schatten aus dem Augenwinkel ließ ihn sich Ducken. Gerade rechtzeitig. Dem Yeti war das mit den Knien wohl doch noch aufgegangen.

Rosered_Strauss
14.09.2015, 22:58
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir liess seine Klingen wirbeln, doch es schien ihm, als ob er dem Ungetüm nur leichte Schnitte zufügen konnte. Überdies war mit dem Kampf ein Nervenkitzel sondergleichen verbunden - denn seine Schwerter würden eine Parade niemals überstehen, weswegen er sich auf seine Gewandheit verlassen musste. Doch jedes Ausweichen hörte er Golgaris Schwingen rauschen, war er sich doch sicher, dass die Gewalt des Hiebes ihn sofort zu Rethon senden würde. Mit jedem Streich, jedem Sprung, verschwanden Angst und Unsicherheit - ja, jeder störende Gedanke - aus seinen Gedanken, während die Kampfesmentalität alles auszufüllen begann. Er begann, seine Hiebe auf das linke Bein seines Kontrahenten zu fokussieren - wenn er die zähe Haut nicht mit normalen Mitteln überwinden konnte, musste er sich eben so behelfen. Irgendwann würden die Verletzungen am Bein das Biest in die Knie zwingen - sofern er nicht zuvor ausgeschaltet wurde. Aber da der Tod in bislang jedem Kampf sein Begleiter gewesen war, konnte ihm das keinen allzu großen Schrecken mehr einjagen. Einzig Cylis plötzliches Ausscheiden aus dem Kampf warf ihn etwas aus der Bahn - aber da auch die Yetis davon abgelenkt worden waren, fiel dies nicht weiter ins Gewicht.

Kleine Hintergrundinformation: Keiner der Yetis wird bis zum Tode kämpfen. Wenn die Mehrheit der großen Viecher stärker verletzt ist, werden sie sich gemeinsam zurück ziehen - und dabei ein Zusammenspiel an den Tag legen, das erneut klar macht, dass das keine tumben Bestien sind, sondern durchaus zu intelligentem Handeln fähige Wesen.

Ironhide
03.10.2015, 16:25
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Elza hatte durchaus im Blick, was um ihn rum geschah, auch wenn er selbst aufpassen musste, nicht von so einem Ungetüm zerfetz zu werden. Elza hatte sich schnell wieder auf die Beine gekämpft, grad noch rechtzeitig denn der Yeti hatte die Entfernung zu ihm schnell überbrückt. Kaum auf den Beinen, musste Elza erneut zur Seite springen und kaum das er dies getan hatte, krachte die Keule auf die Stelle, wo er sich eben noch befunden hatte. Elza nutze die Gelegenheit um seinerseits wieder anzugreifen. Grad als der Yeti seine Keule wieder erhob, schlug Elza auf den Arm ein. Elza war schnell, zu schnell für den Yeti und der Hieb saß. Brüllend ließ der Yeti seine Keule los, und packte sich mit der anderen Pranke an die tiefe Wunde, die der scharfe Stahl von Elza dort hinterlassen hatte. Wütendes Brüllen erfüllt die Luft erneut, doch diesmal gab es keinen Gegenangriff, wie es Elza erwartet hatte. Es schein eher, das das Ungeheuer vor ihm zurückwich. Seine Waffe lag im Schnee und Elza hatte sich schnell zwischen ihr und dem Yeti positioniert. So einfach würde er dem Feind sicher nicht Zugang zu seiner Waffe gewähren. Sicherlich brauchte der Yeti diese nicht unbedingt, denn seien Pranken waren stark genug um den Adligen zu töten.

Doch die Wunden die Elza dem Yeti zugefügt hatten, schienen so langsam Wirkung zu zeigen. Elza glaubt, das der Yeti nicht mehr ganz so schnell war wie noch zu Beginn des Kampfes. Das war seine Chance, die Möglichkeit zumindest dieses Scharmützel zu seinen Gunsten zu drehen. Elza ging zum Angriff über, immer darauf achtend, einen gewissen Abstand zu wahren. Er sprang vor, schlug mit seinem Schwert zu und setzte kleinere Stiche, ging wieder auf Abstand und bereitete seinen nächsten Angriff vor. Zu ungestüm durfte er nicht sein, sonst wäre das sichersein tot. Drei Schritte trieb er den Yeti vor sich her, musste zwei zurückmachen und ging wieder drei vor. Das trieb er soweit, bis er sich auf eine Line mit Safir vorgekämpft hatte. In seinem Rücken befanden sich irgendwo Balrog, Cylithia, Thorfin, Ilra und all die anderen. Ob es schon jemanden erwischt hatte, konnte Elza nicht erkennen, hoffte aber, das sich ihre eigenen Verluste in Grenzen halten würden. Das sie hier unbeschadet rauskam, war eine Illusion, dessen war sich Elza durchaus bewusst.
Elza war aber nicht der einzige, der sich seinen Angreifer gekonnt vom Leib hielt. Der Adlige war also nicht der einzige, der sich dieser Taktik bediente. Kleine, schnelle Hiebe waren kein schlechtes Mittel. Wenn man nicht darauf aus war, den Gegner schnell mit einem Schlag zu töten, war das was man tat nicht so verkehrt. Ermüdete einen aber auch sehr. Doch würden sie ihren Feinden nur lange genug stand halten und ihnen genügen kleinere Verletzungen zufügen, hatten sie vielleicht eine Chance.
"ACHTUNG!!!", kam es plötzlich von der Seite und instinktiv sah Elza dorthin, wo der Ruf her kam. Der Mann deutete nach oben und der Adlige begriff sofort, blickte hoch und machte einen Satz nach Hinten. Kaum das er davon gesprungen war, schlug einer dieser großen Eisbrocken ein und zerbrach in zwei Hälften. Sein Gegner kümmerte sich allerdings nicht groß um ihn, war selbst einige Schritte zurückgewichen und achtete nicht mehr groß auf den Adligen, sondern wandte sich einem anderen Verteidiger zu, der den Platz des Adligen eingenommen hatte. Blut floss dem Ungetüm über die Brust, tropfte vom Arm, den er zweimal getroffen hatte. Die Wunden schienen tief genug zu sein, aber noch hatte stand der Koloss. Elza ging noch einige Schritte zurück, soweit, bis er genug Anlauf hatte. Er rannte los, nahm Fahrt auf so gut es bei dem rutschigen Untergrund ging, wurde schneller und schneller, rannte auf den Eisbrocken zu, stieß sich in vollem Lauf von ihm ab und segelte mit einen Kampfschrei durch die Luft. Sein Schwertarm weit über seinen Kopf erhoben, den Schild halb vor sich halten, kam er dem Yeti gefährlich nahe, der soeben einen anderen Mann gepackt hatte. Mit all seiner Kraft die er aufbringen konnte, ließ er das Schwert niederfahren und trieb seinen Stahl tief in den Unterarm des Yetis, knapp hinter seinem Handgelenk. Elza landete auf den Füssen, zog sein Schwert zurück und begab sich sofort in eine Verteidigungsstellung, einen erwartete er doch umgehende Vergeltung. Doch die folgte nicht. Noch war die Hand dran, aber der Adlige hatte dem Yeti den Arm bis zu dem Knochen aufgeschlitzt. Sehen und Muskeln waren gleichermaßen durchtrennt und die Hand somit nicht mehr zu gebrauchen.

Janoko
05.11.2015, 20:59
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia schüttelte sich. So ein Patzer war ihr schon lange nicht mehr passiert. Mit einem Satz landete sie wieder auf den Füßen und wünschte sich die schnelligkeit der Elfen, die so übermenschlich war - doch weer wusste sie, dass dazu ein zauber von nöten war, noch das die Fey diese ohne eine Formel wirken konnten. Mürrisch, aber im angesicht der Gefahr auch zügig schritt sie durch den Schnee. Sie hatte schon den nächsten Spruch auf den Lippen, als sie ihre Hände nach vorne Streckte und einen der Yetis davon abhielt sich gegen Safir zu werfen - er prallte einfach an etwas unsichtbarem in der Luft ab, allerdings tat dies auch safirs gegen angriff, dessen Klingen blitzend zurück geworfen wurden.

Die Maga hatte sich jedoch selber eines Yetis zu erwehren, der kurzerhand einen kleineren Broken auf sie geworfen hatte, und sie damit in die defensive gezwungen hatte. knurrend hatte sie das Geschoss grade noch mit ihrem Stab ablenken können, wurde dabei jedoch zu Boden gerissen. Dem folgenden Tritt entkam sie nur durch die gewandheit die sie an den Tag legte. Sie hatte sich förmlich um den Fuß hervor gebogen . ihren Rücken durch gestreckt und hatte damit zum Leidwesen des Yetis frei Schuss bahn auf eine Stelle, die besser kein feuer fangen sollte. Sie riss ihren Stab nach oben und rammte die in flammen Stehende Spitze in die lenden gegend des ungetüms über ihr. Da die Flamme magischer natur war, griff sie fast sofort auf das Fell des ungetüms über.

Rosered_Strauss
18.01.2016, 02:59
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngDie Flamme war der letzte Tropfen, der das Fass für die Yetis zum Überlaufen brachte. Die Yetis Mit einstimmigem Ruf, der von unartikuliertem Geheul kaum zu unterscheiden war, machten sie einen Satz zurück und ergriffen die Flucht, während ihre 'Fernkämpfer' Schnee zwischen die Menschen und die fliehenden Yetis warfen, um erstere aufzuhalten. Niemand der Expeditionsteilnehmer verfolgte Sie - noch nicht einmal Raluf machte sich daran, obwohl in ihm die Kampfeslust brannte. Doch alle bewahrten einen kühlen Kopf, waren zu erschöpft, um den Kampf nun zu ihnen zu tragen. Und noch weniger bereit zu weiteren Kämpfen waren Sie, als ein eisig kalter Windstoß ihnen Schnee entgegen blies. Es war Phileasson, der als Erstes die 'Stille' des einsetzenden Schneegestöbers brach. "Eine Verfolgung hat keinen Sinn. Ziehen wir uns zum Lager zurück und stellen heute Nacht Wachen auf - mehr als üblich." Als die Versammelten noch nicht reagierten, schlug er Waffe und Schild laut gegeneinander. "AUFWACHEN! Ziehen wir uns zurück, ehe Sie mit noch mehr von ihresgleichen anrücken! Zum Lager. Sofort!"

Der Befehlston seiner Stimme erlöste Sie aus ihrer Starre, und mit immer noch bereit gehaltenen Waffen machte sich der Rest der Mannschaft daran, dem Kapitän zu folgen, während Alari ihre Augen offen hielt. Raluf klopfte Elza auf die Schulter und raunte etwas von einem 'Guten Streich', der den 'Arm des Ungetüms ordentlich aufgeschlitzt hätte'; die Travia- Geweihte hatte unterdess Balrog aufgegriffen, dessen Kontrahent als erster das Weite gesucht hatte, war ihm doch die Wunde im Auge nicht gut bekommen. Crottet sah nach Ilra und Thorfin - gerade den Mut des letzteren Lobte er, hatte dieser doch ebenfalls die Waffe gegen eine der Bestien erhoben. Und Safir schliesslich war als erstes zu Cyli geeilt, die ihm wohl das Leben gerettet hatte. "Danke, Azila." meinte er nur aufrichtig, während ihm der Kosename wie selbstverständlich über die Lippen floss. Bevor jedoch weitere Worte gewechselt werden konnten, machte sich Phileasson wieder bemerkbar. "Ja, wir haben gute Arbeit geleistet. Ich werde einem jeden von Euch einen Met spendieren. Aber jetzt zurück zum Lager!"

Dort angekommen, sandte er sie unverzüglich in die Iglus, um ein wenig Schlaf zu bekommen. "Morgen, wenn sich unsere Gemüter beruhigt und wir von wacherem Geiste sind, reden wir darüber, was passiert ist und was es für unsere weitere Reise bedeutet. Alari und ich werden die Nacht über Wache halten, also schlaft durch." Niemand beschwerte sich (bis auf Raluf, der enttäuscht etwas von einem 'versprochenen Met' brummte), sie alle konnten Schlaf gebrauchen. Und den fanden Sie - die Anstrengungen des Kampfes gegen die Kälte am Tag und des Kampfes gegen die Yeti in der Nacht sorgten dafür, dass sie alle erschöpft waren.

Am nächsten Morgen weckte Sie Crottet auf, der wohl dem Kapitän eine Wache abgenommen hatte. Schnell waren alle um das Feuer versammelt, das in ihrer Mitte entzündet worden war. "Also..." eröffnete Phileasson das Gespräch, "... die Situation hat sich gestern geändert. Und da das Unterfangen gerade um einiges riskanter geworden ist, habt ihr mehr denn je das Recht, mit zu entscheiden. Also frage ich Euch: was denkt Ihr, wie wir weiter verfahren sollten? Meiner Meinung nach machen wir so weiter wie bisher - wir suchen nach dem Tier, das unsere Aufgabe ist, und suchen Beorn nicht weiter. Er mag ein Hund sein, der mit seinem Schwertarm denkt, aber er ist gerissen genug, dass er unsere Hilfe nicht braucht."

Ironhide
18.01.2016, 16:08
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Der Kampf war ihm noch gut in Erinnerung, aber nicht mehr wie er in den Iglu gekommen war und ob er sich überhaupt für die Nacht von seiner Kleidung befreit hatte. Scheinbar aber hatte er das getan, lag er doch nur mit seiner Unterkleidung in seinem Schlafsack, Ilra in ihrem tief schlafend daneben. Elza war nur wenige Momente vor Crottet wach, als dieser den Kopf durch den Eingang steckte und die beiden weckte. Dieser Morgen war aber einer der hektischen, wenn man die letzte Nacht bedachte, war das nicht weiter verwunderlich. Elzas Begrüßung war höfflich, als er zu den anderen dazu stieß, aber auch knapp und wurde ebenso erwidert. Das Feuer tat gut und nachdem der Kapitän das Wort an sie gerichtet hatte, wartete Elza nicht lange und fand als erster das Wort.

"Wir hatten letzte Nacht wohlwollenden, göttlichen Beistand, denn wie mir scheint sind wir allesamt mit heiler Haut davongekommen... mehr oder weniger." Elza sah kurz in die Runde, aber niemand machte Anstalten, ihm dahingehend zu wiedersprechen. Also für er fort.
"Eine Suche nach unserem Kontrahenten halte ich für vergebene Mühe aus folgendem Grund. Er hat ja das gleiche Ziel und bisher sind wir des öfteren auf seine Lager gestoßen. Ich denke das wird auch weiterhin so sein. Bleiben wir also weiter bei unserem Zielweg, werden wir sicher auf ihn stoßen." Elza sprach nicht aus, was er sich noch dachte. Jene Gedanken waren nicht sehr Ehrenhaft für einen Mann seines Standes. Doch konnte er sie auch nicht einfach aus seinem Kopf verbannen. Bisher hat Beorn mehr Blutzoll zahlen müssen, als sie und das kam ihnen vielleicht zu gute, das diese Kreaturen sie in Ruhe ließen und die vermeidlich leichtere Beute jagen würden.
Auf diesem Weg gewinnen war aber nicht das, was Elza sich wünschte. Erneut blickte er in die Runde, sah ernste Gesichter, auch ängstliche, aber eben auch jene, die scheinbar nichts erschüttern konnte. Nur beim Zwerg war er sich nicht sicher, da Haarpracht den größten Teil des Gesichtes verdeckten, war die Mine die der Zwerg warf, nicht so recht zu deuten. Noch viel weniger war es bei Safir der Fall. Seinen Gemütszustand anhand seinem Gesichtsausdruck festzustellen war kaum möglich. Chylithia schaute vor ihre Füße, so zumindest sah es für den Adligen aus. Thorfin war kalt, das sah man, trotz Feuer und sicher auch einer der, die ängstlicher waren. Das war wenig verwunderlich, mit solch jungen Jahren. Ilra saß neben ihm und wirkte mit ihren Gedanken etwas abwesend, aber so genau konnte er das gar nicht sagen.

Janoko
19.01.2016, 16:56
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Es war noch früh. Jedenfalls fühlte es sich so an als sie aufwachte. Ihre Glieder schmerzten höllisch und die Tatsache das sie an Safir geschmiegt lag, machte das Ganze nicht einfacher. Aber es schien fast so als sei ihr Zorn ihm gegenüber verraucht - oder aber nur durch die Erschöpfung des Tages gedämpft gewesen. So war es der nivesische Jäger, der sie gemeinsam mit dem Schwertkämpfer weckte. Sie hinterfragte die nicht einmal, das sie fast im Rahjasgewand neben ihm im Schlafsack gelegen hatte, sondern zog sich fröstelnd an. Der Wärmestau, den man durch das Entblößen im Sack hervorrief, war mehr wert in dieser Gegend, als ein paar mickrige Dukaten.

So war ihr Blick hinter halbverschlossenen Liedern verborgen, als sie sich endlich zu den anderen an das wärmende Feuer gesellte, das man nach der Nacht neu entfacht hatte. Sie achtete zu Anfang mehr darauf den genauen Abstand zwischen sich und dem Feuer zu justieren, als dem Gespräch zu folgen. So rutschte sie immer wieder ein Stückchen vor und wieder zurück, bis sie schließlich doch das Wort ergriff: „Beorn nach zu jagen - ich hab keine Lust mich noch einmal mit diesen Kreaturen auseinander zu setzen, wenn man es vermeiden kann - und ich bin der Meinung, dass wir, wenn wir unseren Kontrahenten verfolgen sollten, definitiv auf mehr von diesen pelzigen Dingern treffen werden.“

Cylithia holte Luft und wischte sich dabei das sich bildende Eis von ihrer Oberlippe, „daher kann ich dem wohlgeborenen Sohn nur zustimmen, das wir uns auf die Suche nach dem anderen Tier machen sollten, was uns überhaupt erst in diese Einöde gebracht hat. Dass wir uns unserer Haut erwehren können, haben wir glaube ich gezeigt, auch wenn wir nicht ohne Kratzer davon gekommen sind. Und da wir mehr als eine kompetente Schwerthand hier haben,“, dabei kniff sie Safir durch den Mantel in die Seite, „sollte es uns auch in Zukunft nicht schwer fallen sich unsere Haut teuer zu verkaufen.“

Yijare
04.02.2016, 15:32
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Ich seh seufzend auf. "Dein Mann", dabei deute ich auf Safir "ist nicht ganz bei der Sache... wenn er kämpft sollte er dies richtig tun. Mache etwas mit inbrunst, wie die Herrin es zu pflegen sagt", ich schüttel den Kopf leicht und schaue zur Elfe, die beunruhigt ausschaut. Zwar nicht beunruhigter wie der Foggwolf, aber dennoch eine Emotion, welche nicht wirklich in ihr Gesicht passt. "Beorn wird schon Wissen, was er tut, daher denke ich, sollten wir das Tier finden, wegen dem wir hier sind und uns wieder in Freundlcihere Gefilde auf machen. Ich denke, das viele, farblose Eis tut meinen Augen langsam nicht mehr gut."

Survivor
14.02.2016, 18:30
http://s7.directupload.net/images/140621/cj77hmzu.png
"So lange es nur eure Augen sind denen diese Gegend nicht gut tut..." raunte der Zwerg missmutig "...könnt ihr euch noch glücklich schätzen. Mir soll jedes Ziel recht sein, welches mich dem Ende dieser Eishölle näher bringt.
Bezüglich unseres Gegenspielers wurde meiner Meinung nach alles gesagt, ich stimme dem zu ihn seiner Wege gehen zu lassen. Aber ich hätte ein weiteres Anliegen. Die welche die Schlitten zur Erkundung lenken, sollten wissen wie dieses Tier aussieht. Nicht das hier viele Lebewesen durch die Gegend stampfen, aber sicher ist sicher."
Balrog schwieg kurz, ehe er Luft holte und stöhnent seine Sitzposition änderte.
"Ich für meinen Teil werde nämlich die nächsten Tage, keines dieser Dinger lenken können. Der Freiflug durch dieses Biest ist nicht ganz spurlos an mir vorrüber gegangen."
Anders als die Maga, konnte Balrog gar nicht dicht genug am Feuer sitzen. Für ihn war das Brennen auf der Haut gerade mal ausrichend genug, damit er da durch die Kälte vergessen konnte.
"Falls nun die Frage aufkommt, wer dafür geeignet ist, so gibt es jemanden unter uns der noch keine wirkliche Aufgabe hat und sich nun seine warme Mahlzeit verdienen kann."
Balrog sprach nicht aus wen er meinte, doch die Wahl war schon offensichtlich.
"Darüber hinaus hat er auch seinen Mut im Kampf bewiesen und wollte mir dabei zur Seite stehen, ich würde also auch für ihn bürgen."

hakuryu
25.02.2016, 21:43
http://abload.de/img/thorfin2efri.png Als sich die Yetis zurückzogen atmete Thorfin tief durch. Das ihm dadurch wieder eiskalte Luft in die Lungen strömte war ihm mehr als egal. Hatte der Junge doch in voller Überzeugung seinem letzten Tag entgegen gesehen und das wundersamer Weise auch noch überlebt. Nicht nur das, er hatte widersinniger Weise eines der Viecher angegriffen. Ein Umstand den er selbst immer noch nicht ganz fassen konnte. Die Nacht schlief er traumlos und tief. Erschöpfung und Kälte taten ihr Übriges.
Als am Morgen einen Besprechung anberaumt wurde, hielt sich der Junge etwas abseits. Erwachsenegespräche zu belauschen hatte ihm so manche Tracht Prügel eingebracht als er noch klein war. Als er sich den Pfotenverband von Sturm ansah wurde er mit ams Feuer gerufen um an der Besprechung Teil zu haben. Wirkliches Mitspracherecht würde er nicht haben, immerhin war er ja nicht offizieller Teil der Reise. Ein Anflug von Angst schlich sich auf sein Gesicht als die Sprache auf die Yetis kam. Und diese verdammte Kälte. Am liebsten wäre er sofort umgekehrt nur um wieder ins Warme zu kommen. Das sagte er allerdings nicht laut. Er würde sich der Mehrheit amschließen und die sah so aus das sie ein bestimmtes Tier immer noch jagten.
Die Bemerkung des Zwerges über den Freiflug ließ Thorfin nicken. Ein Bild was der junge Thorwaller nie vergessen würde. Ein fliegender Zwerg war einzigartig. Das er sich verletzt zu haben schien war bei dem Krater den Balrog geschlagen hatte nur verständlich.
"Falls nun die Frage aufkommt, wer dafür geeignet ist, so gibt es jemanden unter uns der noch keine wirkliche Aufgabe hat und sich nun seine warme Mahlzeit verdienen kann."
Überrascht sah Thorfin den Zwerg an. Ihm war sofort klar das es sich nur um ihn selbst handeln konnte. Alle Anderen hatte eindeutig eine Aufgabe. Und nur das Füttern der Hunde reichte selbst in seinen Augen nicht um durchgefüttert zu werden.
"Darüber hinaus hat er auch seinen Mut im Kampf bewiesen und wollte mir dabei zur Seite stehen, ich würde also auch für ihn bürgen."
Fassungslos starrte der Junge den Bärtigen an. Stolz regte sich in ihm. Deutlich errötend neigte er den Kopf zum Dank.
"Wenn du mir zeigen könntest wie man ein Gespann lenkt, würde ich diese Aufgabe gern übernehmen."
Sturm kam gerade schwanzwedelnd zu ihm und schmiegte sich an, einige der anderen Tiere folgten seinem Beispiel und Thorfin kraulte geistesabwesend zwei der Tiere.
"Offensichtlich mögen dich meine Hunde Kleiner. Wenn du dich traust, sollte nichts dagegen sprechen. Hier kannst du noch eine Menge lernen. Dein Angriff zeigt das wir dich wieder gut auf die Beine gebracht haben. Deine Schonzeit ist vorbei."

Rosered_Strauss
13.05.2016, 12:17
Raluf wirkte unüblich nachdenklich, was ihm bereits einige spitze Bemerkungen von Seiten der Anderen eingebracht hatte, schwieg noch vorerst, als sich Ynu zu Wort meldete. "Ich... denke, wir... sollten... schnell fertig werden." Der Kommentar zog ein verständnisvolles Nicken ihres Kapitäns nach sich - jeder konnte sehen, wie sehr dem Waldmenschen die Kälte zu schaffen machte, nämlich mehr noch als jedem Anderen Teilnehmer. Crottet, dessen ruhige Stimme nur durch die momentane Stille gut zu hören war, zuckte lediglich mit den Schultern und meinte: "Ich enthalte meine Stimme. Ihr habt mich hierfür angeheuert, ich bleibe also bei Euch, egal, wie Ihr Euch entscheidet." Shaya war als Nächstes an der Reihe. "Wenn ich ehrlich bin, finde ich, wir sollten nach Beorn suchen. Er mag auf dieser Fahrt Euer Rivale sein, doch er ist auch ein Landsmann. Natürlich dient der Wettstreit auch dazu, den Umgang mit jedweder Gefahr zu zeigen; doch..." Ihre Stimme verlor sich, und ging schliesslich im Knistern des Feuers unter. Unterdessen hatte Raluf seine Gedanken scheinbar gesammelt. "Ich bin ebenfalls dafür, dass wir Beorn aufsuchen. Wer sagt uns, dass diese Biester nicht jeden Mensch, der in ihr Land kommt, vertreiben wollen? Beorn haben sie schon geschwächt, mit ihm werden Sie beginnen. Schliessen wir uns für diesen Kampf mit seiner Otta zusammen und vertreiben Sie, ehe wir das alleine und gegen eine Übermacht tun müssen!" Safir runzelte die Stirn - einen solchen Vorschlag von Raluf zu hören, einen Vorschlag, der beinahe schon vernünftig klang, überraschte ihn. Gleich im Nächsten Moment schalt er sich jedoch dafür, dass er den Mann nur nach seinem tumben Äusseren beurteilt hatte. "Ich bin dagegen, Beorn nach zu reisen." meinte der Tulamide in die darauf folgende Stille. "Nach allem, was ich gehört habe, ist der 'Blender' ein fähiger Krieger. Er wird wissen, wie er am besten mit dieser Bedrohung umgehen muss. Ausserdem werden wir auf unserer Reise noch auf eine Vielzahl weiterer Gefahren treffen, und diese zu meistern ist Teil der Aufgabe." Anschliessend liess Alari ihre melodische Zweistimme erklingen. "Ich schliesse mich der Meinung des Jünglings an. Wenn er alleine wäre, würde ich mich wohl überzeugen lassen können, ihm zu helfen - nicht aber, wenn er eine ganze Mannschaft unter sich hat. Folgen wir den Gesetzen des Nordens. Soll er alleine mit diesem Problem fertig werden."

Phileasson hörte seinen Mannschaftsmitgliedern und Expeditionsteilnehmern aufmerksam zu. Als alle geendet hatten, warf er Crottet einen schnellen, fragenden Blick mit undeutbarem Kopfrucken zu; den dieser mit einem langsamen Nicken beantwortete. "Gut, dann soll es so sein. Crottet - zeigt Thorfinn, wie er mit dem Gefährt umzugehen hat. Achte darauf, dass er nichts überstürzt. Thorfinn - tu, was er dir sagt, und höre auf sein Urteil, als wäre es das Meine. Solltest du heute zeigen, dass du diese Aufgabe gut übernehmen kannst, sollst du ab morgen der neue Fahrer dieses Schlittens sein." Er klatschte in die Hände. "So! Der Rest verstaut alles, während die Eissegler bereit gemacht werden. Ich habe Eure Worte vernommen und werde darüber nachdenken. Sobald mein Entschluss feststeht, teile ich Euch das mit." Mit diesen Worten erhob sich die Mannschaft und machte sich daran, die Reise fortzusetzen.

Yijare
17.05.2016, 21:28
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Ich schaue dem Foggwolf nach, ehe mir etwas an der Bewegung der Elfe sagt, das ich eigentlich nur wegen ihr auf diese Reise gegangen bin. Nur wie erkläre ich einer Fey das sie Grund der Teilnahme an einer solchen Überfahrt war ohne das ich mit meinem Grundsatz, dem Grundsatz meiner Herrin ins Gehege komme? Einerseits Interessierte mich die Firnelfe als das was sie war - eine 'reine' des Volkes, welchem mein Vater angehört und dann interessierte sie mich in meiner Tätigkeit als Geweihe. Immerhin hatte die schöne Herrin mich höchstpersönlich auf den Weg in dieses Nichts geschickt.

Ein jäher Windstoß riss mich aus dem Zwiespalt und führte mir vor Augen, das ich wohl doch nicht so acht und sorglos mit meiner Kleidung umgehen sollte. Denn auch wenn es schleichend war, Väterchen Frost zog durch jede Ritze, die er finden konnte um die Körperwärme zu stehlen. Meine dicke Felljacke um mich schlingend werfe ich einen kurzen Blick zu dem Moha, dem es augenscheinlich nicht gut geht. Doch ich gebe mir einen Ruck, ich hatte den Entschluss gewusst mit der Elfe zu reden, also sollte ich es auch tun. Wenn du etwas tust, tue es richtig.

Als ich endlich zu der Fey aufgeschlossen habe, peitschtd er Wind uns beiden die Haare aus dem Gesicht, unverkennbar unsere Entfernte Verwandschaft entblößend. WOhlgleich ihre Ohren Spitzer sind, als die, die ich mein eigen nennen darf. "Sagt, warum haben uns die Eisbewohner angegriffen? Doch nicht, weil er Blender hier durch gekommen ist", eröffne ich das Gespräch - irgendwie musste man ja anfangen. Und direkt darauf zu sprechen kommen das eine Gottheit mich geschickt hat. Ich kannte Elfen und ihre Denkweise zur Genüge damit ich mir diesen Fauxpas nicht leisten brauchte. Wenn musste man das ganze behutsamer angehen. Aber man musste es angehen.

Rosered_Strauss
17.05.2016, 21:42
Alari gab Ilra lediglich durch einen kurzen Blick zu verstehen, dass Sie sie überhaupt gehört hatte. Die Momente verstrichen, in Denen sich das Schweigen hinzog. Gerade, als es so aussah, als würde die Firnelfe der Geweihten überhaupt nicht antworten, meinte Sie leise: "Ich weiss es nicht." Nun wandte Sie sich Ihr ganz zu, während Sie ihre Worte wiederholte - es hatte beinahe den Anschein, als würde Sie es sich selbst eingestehen. "Ich weiss es nicht. Das ärgert mich, das ärgert mich sogar sehr. Ich bin mitgekommen, um Asleif eine Hilfe zu sein, und jetzt... jetzt geschieht etwas, was ich wissen müsste, es aber nur ahnen kann." Ihre kristallblauen Augen hatten die Wärme von Eiskristallen, die mit Ihrem Frost auch Ilra zu überziehen drohten - ehe die Firnelfe einen Seufzer fahren liess und sich entspannte. "Das frustriert mich sehr. Es ist schon immer so gewesen - immer, wenn ich mit Ihm auf Reisen bin, passiert etwas derart unvorhergesehenes, dass ein Kurswechsel nötig wird. Und das schlimmste ist, dass er es noch zu geniessen scheint."

Ein undeutbares Funkeln schlich in Ihre Augen, als Sie die Rahjani nachdenklich betrachtete. "Sag einmal, Kind - die Frau, der Du dich verschrieben hast, beschäftigt sich doch mehr als viele andere dieser sogenannten 'Hohen Herren' mit den Menschen, nicht wahr? Was es auch zu deinem Spezialgebiet machen müsste. Sage mir - was soll ich tun, wenn Er und Ich doch so unterschiedlich sind? Bei einem Angehörigen meines Volkes wüsste ich, wie ich zu werben habe - aber bei Ihm bin ich mir nie sicher, dass der Sinn meiner Worte und Taten auch als der erkannt wird, den ich Ihnen gebe." Sie seufzte erneut und schüttelte den Kopf. "Warum müssen Menschen auch so kompliziert sein? Man sollte meinen, dass die Male, die wir das Lager geteilt haben, Zeichen genug waren..."

Yijare
17.05.2016, 22:10
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Ich brauche einige Augenblicke, bevor mir die Bedeutung der Worte klar wird, die Alari gesprochen hat. So verstreichen einige Momente, bevor mir ein schwarmes, ehrliches Lächeln ins Gesicht rutscht. "Weißt du, es gibt bei den Tala ein Sprichwort, und glaub mir das habe ich oft genug gehört. 'Für jeden ist das jeweils andere Geschlecht ein Rätsel' - ich glaube nicht das es daran liegt, das er ein Mensch ist, sondern daran, wer er, als Persönlichkeit ist. Ich habe ihn jetzt erst seit Olport selber in Aktion sehen können, aber ich glaube, er ist besonnen, Abenteuerlustig, Risikobereit und mag es auch, das unbekannte zu suchen", ich lege einen Arm um die Hüfte der anderen und führe sie etwas näher zurück zum Feuer. "Du kennst ihn länger, als ich, du hast bestimmt schon oft gespürt, was sein Herz bewegt - was er in dir bewegt. Vielleicht sind dir unsere beiden Turteltauben aus dem Süden aufgefallen - ich denke, sie sind auch noch nicht so weit, sich das ein zu gestehen,w as Asleif sofort gesehen hat. Schau dir Cylithia an, wie sie sich um Safpr sorgt - oder er um sie, sie aber das ganze auf die Lange Reise schieben, die sie hinter sich haben. Ich glaube, bei dir uns dem Foggwolf ist ist ähnlich gestrickt. Nur das euch beide etwas mehr Trennt, als nur die tatsache das du eine Frau und er ein Mann ist."

ich mache eine kleine Kunstpause, während ich gegen meine Ohren tippe, die rot glühen. "Ich denke, er weiß einfach nicht, wie er dein werben verstehen soll. Du bist eine Gefährtin für ihn. Die Steuerfrau, wenn sein Boot in den Sturm kommt, sein erste Maat, wenn er Rat braucht. Er schätzt dich. Ob auch Rahja ihre Finger im Spiel hat weißt du doch selber. Sonst würdest du nicht auf dieses Thema kommen." Ich seufze kurz und setze mich wieder hin.

"Ich hab aber auch eine Frage an dich, wenn ich sie denn stellen darf.", ich halte inne und hoffe das Alari nickt. "Ich würde gerne mehr über dich... über das Volk erfahren, dessen Blut auch in meinen Adern fließt..."

Rosered_Strauss
17.05.2016, 22:49
Alari, die die Berührung zwar zugelassen hat, an deren Gebaren aber nicht abzulesen ist, ob sie diese Geste lediglich tolieriert oder Sie ihr genehm ist; wird wieder einige Augenblicke brauchen, ehe Sie antwortet - und erneut scheinbar auf den eigenen Gesprächsfaden fokussiert denn auf ihr Gegenüber. "Er ist ein intelligenter Mann. Sehr erfahren. Er ist weiter gereist als jeder Andere, den ich kenne - doch in meinem Falle gereicht ihm das zum Nachteil. Ich denke, er deutet meine Worte seinem Verständnis meines Volkes nach um. Ich habe ihm gesagt, dass ich unsere Beziehung gerne dauerhaft gestalten würde. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn nicht nur spontan in mein Lager geholt habe, weil ich neugierig war. Doch er hat davon gehört, dass bei meinem Volk zumindest körperliche Liebe freier gegeben wird." Sie wird dir einen strafenden Blick zuwerfen, beinahe so, als würde Sie dir daran die Schuld geben, dass Phileasson nicht wie gewünscht reagiert. "Vielleicht könntest du ja den beiden Dunkelhäuten Rat geben. Wenn Sie unter deiner Anweisung zueinander finden, kann ich mir sicher sein, dass er wirkungsvoll ist."

Anschliessend wird sie aus dem Stand heraus herumwirbeln, dich an beiden Wangen fassen und dir tief in die Augen blicken. Warme, saphirblaue Augen bohren sich in die Deinen, bannen deinen Blick mit dem Ihren. "Du bist neugierig. Weniger noch auf das Blut, von dem du sagst, dass es in unser beider Adern fliesst; als wegen etwas anderem. Dein Körper verrät es - wenngleich jedoch nicht was. Und du hast Angst. Du hast von meinem Volk gehört, davon, dass wir durch das Eis geprägt sind. Das wir hart sind, um überleben zu können." Ein sanftes Lächeln wird sich auf ihre Lippen schleichen. "Fürchte dich nicht. Letzten Endes ist es nicht das Blut, das entscheidet, wer du bist. Wenn es eines gibt, dass wir aus jeder Geschichte lernen können; ist es der Umstand, dass ein starker Wille jedwede Barriere überwindet." Ihr lächeln schwindet, und macht einem Ausdruck Platz, der... ist es Mitleid? ... für dich schwer zu deuten ist. "Aber Angst lässt sich nicht durch ein paar wohl meinende Worte überwinden. Angst kann Gift für die Seele sein - sie frisst sich hinein, lähmt dich, füllt dich aus. Doch höre, mein Kind - Angst kann überwunden werden. Sie ist nichts, dem Du alleine gegenüber treten musst. Du kannst dir Hilfe holen."

Ironhide
18.05.2016, 02:12
http://s7.directupload.net/images/user/130918/pvysvu9b.png
Die wenigen Habseligkeiten zusammen zu suchen, die er hatte, war einfach, die Ausrüstung wieder zu verstauen ebenso. Trotz der Schmerzen in den Gliedern, packte Elza dort mit an, wo Hilfe gebraucht wurde. Ob es an der Kälte lag, die ihm in die Knochen gefahren war, oder von dem Kampf, vermochte der Adlige nicht mit Sicherheit zu sagen, aber er tippte bei seinen Schmerzen doch eher auf den Kampf. Ein paar blaue Flecke hatte er sich zugezogen, aber auch wieder Erfahrung dazu gewonnen. In seiner Heimat würde so etwas jedenfalls noch niemand erlebt haben, dessen war er sich sicher. Etwas abseits von ihm redeten Ilra und Alari, also beschloss Elza, auch die Sachen von Ilra zusammen zu packen. Viel wear es auch bei ihr nicht. Das wenige was sie noch im Iglu hatte, packte er behutsam in ihren Schlafsack und rollte ihn zusammen, verschnürte das ganze und legte es auf einen der Eisgleiter, auf den sie immer mitgefahren war. Dann gab es nichts mehr zu tun und bis sie abfahren würden, war wohl noch etwas Zeit. Die Hunde waren versorgt, die Eissegler weitestgehend bereit zur Abfahrt, aber noch machte die Mannschaft keinerlei Anstalten, von hier los zu fahren.

Die Zeit nutzte Elza, um sich zurück ans Feuer zu begeben und seine Klinge aus der Scheide zu nehmen. Das Blut war inzwischen getrocknet, oder gefroren, Elza hatte es nach dem Kampf nur halbherzig abgewischt. Er nahm einen Becher den er mit Schnee füllte und vom der wärme des Feuers schmelzen ließ. Damit säuberte er sein Schwert und wischte es wieder trocken. Als nächstes nahm, er sich seinen Wetzstein und fing an seine Klinge wieder zu schärfen. Es war ein gutes Schwert, seine Lebensversicherung. Scharf müsse es sein, jederzeit. Das hatte man ihn seid jeher eingebläut und somit war dieser Prozess ihm schon ins Blut übergegangen. Doch mehr sorgen machte ihm die Kälte. Kälte war nicht gut für Stahl, es hieß, wenn es zu kalt ist, bricht Stahl wie Glas. Aber er schien Glück zu haben. Seine Klinge war wohl aus gutem Stahl, nichts billigem. Die Schmieden in seiner Heimat rühmte sich damit, die besten Klingen im ganzen Land her zu stellen. Gut, das behaupten alle Schmieden, so wie alle Fischer behaupten, den besten Fisch zu verkaufen und alle Kerzenzieher behaupteten, das ihre Kerzen die besten seien. Jeder behauptete stets, das beste vom besten zum verkaufen. Wenn man dumm war, glaubte man diesen Leuten einfach. Wer schlussendlich gute Ware verkaufte, sagte einem meist schon ein Blick, Noch viel besser war es, wenn man den Ruf der Händler kannte, das war noch die beste Art, die guten von den schlechten zu trennen.
Streich um Streich ließ Elza den Wetzstein gleichmäßig und sorgsam über die Klinge wandern, prüfte es mit seinem Blick und strich mit seinem Finger sanft über den scharfen Stahl, bis er der Meinung war, das er kein besseres Ergebnis hier erreichen könne.

Janoko
07.06.2016, 22:11
http://s14.directupload.net/images/130921/adxcw37q.png Cylithia hatte sich dem Moha zugewendet und seinen zitternden Leib betrachtet. Er war hier am falschen Ort. Ihm war es nicht nur kalt wie ihr selbst, ihm schien die Kälte die Lebensgeister förmlich aus den Sohlen seiner Füße zu ziehen. Stirnrunzelnd wollte sie ihn gerade auf sein gebibber und gezitter ansprechen, als er auch schon die Stimme erhob – er wollte hier weg. Eine Sichtweise die Cylithia inzwischen teilte – das Eis war nicht nur rau und gefährlich. Mit den Yeties war das ganze noch eine Ecke gefährlicher geworden. So war es Raluf, der sie genauso verwunderte sie die Rahjageweihte, die sich der Fey zu wendete. Raluf, weil er ungewöhnlich tiefe Gedanken der Welt mitteilte und die beiden anderen Spitzohren der Gruppe, weil sie so einvernehmlich miteinander etwas abseits standen und sich angeregt über etwas unterhielten. Sie erhob sich schließlich selbst, stand die Abreise nun – zu Beorn, oder zu den Mammuts doch unmittelbar bevor. „Safir, wir sollten unsere Habseligkeiten verstauen!“, rief sie und verschwand in der Behausung, die sie gebaut hatten um der Nacht zu trotzen.

Der Unterschied zu draußen war schnell spürbar. Obwohl das Iglu aus Eis gebaut war, war es im Innen wärmer, vor allem weil der stetige Wind fehlte, der einem die Kälte ins Gesicht peitschte. Fast Dankbar dafür, das sie ihren Schlafsack noch nicht zusammen gerollt hatte, ließ sie sich darauf fallen und schloss die Augen. Sie ließ den Zauberpatzer Revue passieren, kam zu dem Schluss das sie selber nicht Schuld war und konzentrierte sich auf den Rest des Angriffs, jedenfalls das was sie davon Mitbekommen hatte. Diese Wesen – Tiere wollte sie sie nicht nennen, waren zu mehr Taktik fähig, als ihr plumpes Aussehen vermuten lassen hatte. Etwas schien sie an zu treiben. Etwas wollte nicht, das die Menschen weiter vordrangen. Aber was? Eine Entität? Ein Gott höchst selbst? Sie schüttelte den Kopf. Nein, die Götter waren ihnen bisher wohl gesonnen und die Maga hatte nicht das Bedürfnis, hier, am Ende der Welt, das ganze auf die Probe zu stellen.

Sie zuckte zusammen als sie eine Hand an ihrer Hüfte spürte. Sie blickte verdutzt in Safirs Gesicht als sie ihm die Hand schon halb verdreht hatte. Zaghaft ließ sie seine Handlos und musste zur Seite schauen um ihre Röte im Gesicht zu verstecken. „Ich habe nicht Geschlafen, Sahib“, meinte sie viel zu sanft und begann dann damit ihre Habseligkeiten – derer nur wenige noch herum lagen, zusammen zu suchen. Mehr um ihn nicht ansehen zu müssen, als um die Zusammenpackenswillen.

Yijare
09.06.2016, 00:54
http://yijare.lemrith.net/ilra.png Geschockt starre ich die andere an. Nicht fähig ein Wiederwort zu geben, verwirrt über die Tatsache, dass Alari so völlig anders reagiert hat, als ich erwartet habe. So ist es wirklich ein Akt, der etwas Hilfe benötigt, die in Form der Maga und ihren Spitzen Aufschrei gefunden ist, mich von Alari abzuwenden. Doch als ich meinen Kopf durch den Eingang des Iglus stecke, in dem die beiden Tulamiden verschwunden waren, bietet sich mir kurz ein Bild, welches mir nicht ganz klar erscheint, aber in keinem Fall Richtig. Ich schließe die Augen und hebe die Stimme. „Was glaubt ihr eigentlich was ihr da tut?“, fahre ich den Tulamiden an, durchschreite das rund der Unterkunft und baue mich vor zwischen ihm und der Frau auf, die seltsam neben der Spur scheint.

Obwohl ich den Mann sicherlich nicht mit meiner Körperkraft davon Abhalten kann, die Maga als seinen Besitz zu beanspruchen, so kann ich es mit der Autorität, die mir als Vertreterin einer Göttin innewohnt. Ich funkel Safir böse an, bevor sich einen Blick auf Cylithia werfe, die anscheinend fahrig Dinge zusammen sucht.

Rosered_Strauss
11.06.2016, 01:26
http://s7.directupload.net/images/130915/2ajn6328.pngSafir war - gelinde gesagt - verwirrt. Er hatte vorgebracht, Cyli auf andere Gedanken zu bringen; indem er absichtlich etwas tat, was Ihr feuriges Temperament anfachen würde. Doch das Einzige, was sich erhitzte, waren Ihre Wangen - und so sah er sich nicht in der Lage, wie geplant einen Kommentar anzufügen, war er doch stark aus dem Konzept gebracht worden. Und bevor er sich fangen konnte, wandte sich die Rahja- Geweihte an Sie. Nun, verbesserte er sich gedanklich, das war nicht ganz korrekt. Zum Einen sprach Sie nur Ihn an, und zum anderen 'fuhr' sie ihn an. Es schien, als hätte irgend etwas an Ihm Ihr missfallen erregt - doch er hatte keinen blassen Schimmer, was dies sein konnte. "Euer Gnaden?" meinte er vorsichtig, um Sie nicht durch eine unbedachte Äusserung anzustacheln. "Ich gestehe, Ich bin mir nicht sicher, was Ihr meint. Ich packe mein Gepäck, doch dies kann wohl kaum der Umstand sein, von dem Ihr hören wollt. Dürfte Ich Euch daher bitten, mir die Frage zu präzisieren?" Noch bevor die Rahjani jedoch darauf antworten konnte, erschien Raluf hinter besagter Geistlichen. "Macht Euch bereit - wir beladen die Eissegler um. Auf gehts!"

Solcherart unterbrochen hatten Sie keine Wahl, als auf das Gefährt umzuziehen; während die Hundeschlitten sich daran machten, bereits Fahrt aufzunehmen. Auf dem Eissegler fand sich Safir erneut Ilra gegenüber, die sich kurzerhand zwischen Ihm und Cyli platziert hatte und demonstrativ zu ihm sah. Safir erwiederte den Blick mit hoch gezogenen Augenbrauen, als er sich allmählich wieder fing und glaubte, eine Herausforderung in Ihrer Miene wahrnehmen zu können. "Euer Gnaden - wir wurden vorhin unterbochen." meinte er vorsichtig.