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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [RPG] Serenity - Die Jagd (Prolog)



Ironhide
02.08.2015, 01:58
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Es war der vierte Tag den sie nun schon unterwegs waren und diesmal schien es schnell zu gehen. Konrad, ein meldorianischer Bandit und seine Bande hatten einen Fehler gemacht und für James war es einfach gewesen, sie zu finden. Die Soroja hatte sie bald eingeholt und jagte sie nun durch die Ringe eines unbekannten Planeten. Die Ringe bestanden aus Felsbrocken, teilweise so groß wie ganze Häuser. Das System kannte niemand von ihnen, bewohnt war es nicht, Raumstationen gab es nicht, Schiffe kamen hier wohl niemals vorbei. Ideal als Basis für einen Banditenbande wie die von Konrad. Alyson hatte aber alle Hände voll zu tun, nicht in den Ringen zu zerschellen, während ihr Onkel James Kommandos bellte.
"Pass auf, wohin du fliegst, mein Bruder reißt mir den Kopf ab, wenn dir was passiert.", meckerte James seine Nichte an, meinte es aber nicht so ernst, wie es sich vielleicht anhörte. So gut wie sie navigieren konnte, so wild flog sie auch und hatte dabei sichtlich Spaß.
James gefiel das nicht immer, aber es gab keine bessere als Alyson, die mit der Soroja zurecht kam. "Sie fliegen auf ein Trümmerfeld zu, direkt oberhalb der Ringe... Sieht aus, als wenn da irgendwer nicht aufgepasst hat."
"Oder nach einem Kampf.", warf James auf Jay Jays Bemerkung ein. Der Techniker stand mit auf der Brücke und sah zu, wie Alyson durch die Trümmer jagte, immer knapp hinter dem Schiff von Konrad. Dieser kannte sich hier aber aus, wusste wie er fliegen musste, um seinen Häschern zu entkommen. Die Soroja jagte gerade erneut durch einen der Ringe, stieß durch ihn hindurch, sackte nach rechts weg und schien als wenn sie auf den Ring zurückfiel, rollte sich um die eigene Achse bis Alyson die Triebwerke voll aufdrehte, das Schiff abfing und wenige Meter über den Ring dem Schiff von Konrad hinterherjagte.

Konrad tauchte erneut ab in einen der Ringe, flog waghalsige Manöver aber die siebzehnjährige Navigatorin blieb dran, ließ sich einfach nicht abschütteln. "Warum schießen wir nicht einfach?"
"Weil wir sie kaum treffen würden hier drin.", meinte James auf die Frage von Jack. Damit hatte er recht. Konrad wusste das und flog so, das er sich sicher sein konnte, das Schüsse auf ihn sinnlos waren.
Konrad flog weiter auf das Trümmerfeld zu, dabei eine Schleife und einen Haken nach dem anderen machend, die Soroja im Nacken. Erneut stieß Konrad durch den Ring, dicht vorbei an einem großen Felsbrocken der um sich selbst rotierte, flog in einer dichten Kurve und sank sofort wieder ab und verschwand hinter dem Brocken. Alyson folgte ihm, aber Konrad wusste etwas, was Alyson nicht wusste. Direkt hinter dem Felsbrocken, schwebte ein anderer, sehr viel kleinerer. Eine kleine Kurskorrektur reichte aus, und man verfehlte ihn. Wusste man aber nicht, dass dort ein weiterer Brocken war, so hatte man keine Zeit, diesem auszuweichen. Hastig versuchte die siebzehnjährige noch das Steuer rum zu reißen, doch schaffte es nicht. Die Soroja kollidierte mit dem Felsbrocken, der einen Durchmesser von zwei Metern hatte. Der Aufprall verursachte ein gequältes Stöhnen der Außenhülle, bevor sie aufriss und etliche Alarmsignale und das dumpfe Pochen von schließenden Sicherheitsschotts an ihre Ohren drangen. Die Wucht des Aufpralls und die Entweichenden gase ließen die Soroja aus dem Felsenmeer heraus trudelte, zurück in den offenen Raum. Auch Konrad tauchte aus dem Ring auf und verschwand mit seinem Hyperantrieb.
"Los, hinterher!"
Alyson folgte dem Befehl, hatte das zumindest vor doch als sie in den Hyperraum wollte, reagierte das Schiff einfach nicht. "Ausgefallen!"
"Nicht dein ernst."
"Doch, geht nicht.", meinte Alyson nur trocken, war es ja nicht ihre Schuld.
"Xen, Jay Jay, was ist mit meinem Schiff?"Jack, der sich noch auf der Brücke befand begab sich an eins der Terminals, von welchem er den Status des Hyperraumantriebs überprüfen konnte, während Xen im Maschinenraum am Antrieb selber herum werkelte.
"Der Antrieb selbst ist okay, Captian.", kam es per Kom aus dem Maschinenraum. "Aber die Stabilisatoren Backbord reagieren nicht.", erklärte Xen James. Selbiger sank genervt in seinen Kommandostuhl zurück. "Bestimmt bei dem Zusammenstoß drauf gegangen." Damit dürfte Jack recht haben, das wusste James und auch Alyson, die ein wenige Fluchte, diesem Konrad in seine kleine Falle gegangen zu sein. "Wie lange dauert die Reparatur?"
"Wir müssen uns das erstmal ansehen.", meinte Jack und verschwand von der Brücke.

"Sublicht haben wir noch, aber der bringt uns nicht viel. Scan das System, nicht das noch mehr Überraschungen auf uns warten."
Wortlos tat Alyson was ihr Onkel von ihr verlangte. Sie fand außer dem Trümmerfeld nichts, was der Rede wert war. "Also wenn sie hier eine Basis haben, dann ist sie sehr gut getarnt, oder das war nur Ablenkung.", meinte sie zu James. "Der wollte uns hier haben, damit wir nicht wissen, wohin er ist. Hier ist nichts, außer Steine und Schrott." Im selben Moment meldete sich Xen erneut über das Kom. "Captian, die Stabilisatoren sind hinüber, und wir haben ein ordentliches Loch im Rumpf. Aber die Schotts halten. Die Reparatur dauert allerdings, Jagger und ich müssen erst den defekten ausbauen und sehen wie groß der Schaden ist, oder einen neuen Stabilisator finden, wir haben keinen Ersatz mit."
Den Frust, den James bei dieser Nachricht empfand, konnte Alyson förmlich spüren. Eine Verfolgung war damit hinfällig und somit auch das satte Kopfgeld. Zumindest fürs erste. "Wie lange wird das dauern?"
"Ich schätze einen halben Tag. Außer sie finden einen neuen Stabilisator."
Der Frust wuchs. James ließ Xen und seinen Sohn mit den Reparaturen anfangen, denn vorerst kamen sie hier nicht weg. Er gab Alyson den Befehl, zu dem Trümmerfeld zu fliegen, um sich dort umzusehen. Erhoffen tat er sich davon nichts, aber vielleicht gab es ja noch etwas, das für die Reparatur hilfreich war.

Das Trümmerfeld war größer, als es den Anschein gehabt hatte. Dutzende kleine Teile waren darin, die sich durch Ionenwinde oder ähnliche kosmische Gegebenheiten drehten oder gegeneinander stießen. Es war Yama, der von seiner Krankenstation zur Brücke gekommen war, der ein größeres Trümmerstück als Wrackteil identifizierte. Nur die Tatsache das man ein Schott erkennen konnte, ließ die Vermutung zu.
"Was besseres können wir nicht erwarten. Alyson, flieg einmal drum rum und schau mal, ob wir irgendwo da ran können."
"Ey, Captian." Alyson lenkte die Soroja geschickt um das Wrackteil, aber fand nichts wo sie das Schiff sicher hätte andocken lassen können. "Neben dem Schott ist die einzige Stelle, die genug Platz bietet für den Gleiter." James stimmte seiner Nichte zu. Er stand auf und begab sich zum kleinen Hangar, in dem die Soroja einen kleinen Gleiter mitführte.
"Lass mir das Schiff heile, solange ich da drüben schaue, was wir gebrauchen könnten.", meinte er über das Kom zu Alyson.

Der Gleiter flog vorsichtig, gesteuert von James, an das Wrackteil heran. Den Teil der Außenhülle, den sie erkennen konnten, wies das Schiff als Sol-Klasse aus. James sog merklich die Luft durch die Zähne, denn das hieß, das er hier eine richtige Antiquität vor sich hatte. Xen, der auch an Bord war, schien ebenso überrascht, über die Reaktion des Captians. "James, was ist so besonderes an dem Ding?"
"Das stammt noch von der Erde.", meinte der Captian ehrfürchtig. "Und wie es ausschaut ist es uralt. Mindestens 130 Jahre. Das hat den Krieg noch nicht einmal miterlebt."
Mit Neugierde steuerte James den Gleiter näher an das Wrackteil heran, auf der Suche nach einer genaueren Schiffsbezeichnung. Doch auch nach knapp einer Viertelstunde wurde er nicht fündig, so das er seine Aufmerksamkeit dem Schott widmete.

Das Schott selber war zu massiv, als das sie sich hindurch schneiden hätten können. Aber die Wand achtern vom Gleiter bot genug Platz, damit sie die kleine Luft- und Arbeitsschleuse auf die Wand drücken konnten. Xen setzte den Helm seines Schutzanzuges auf und machte sich an die Arbeit. Zuerst fuhr er die Schleuse aus, verankerte sie an der Wand und stieg in selbige. Xen schnappte sich den Plasmabrenner und fing an, ein Loch in das Wrackteil zu schneiden. Kaum das er das erste Loch in der Wand hatte, merkte Xen wie die der Druck aus der Schleuse entwich, während er sich am Gleiter festhielt. "Gott, das hat mir einen Schrecken eingejagt.", hörte Xen seinen Capitan über Kom sagen, der den Druckausgleich bemerkt hatte. Nachdem sich der Druck endlich angeglichen hat, schnitt Xen weiter. Nach einigen Minuten war er durch und der Teil der Wand kippte einfach mit lautem Krachen nach innen. "Ich bin durch. Wir können rein."

"Gut, ich komme.", meinte James und setzte auch seinen Helm auf. Zusammen begaben sie sich in das Innere des Wrackteils, was stock finster war. Licht kam nur von der Schleuse und den Taschenlampen, die Xen und James bei sich hatten. Das erste was James erkannte, war ein großer Träger, der quer von der Decke hing. Gefahr das er herabfiel bestand nicht, fehlte doch die Schwerkraft. Ein Becher stand einfach in der Luft, als wenn ihn dort jemand abgestellt hätte. Rechts vom Schott befanden sich einige Kontrollpulte, aber allesamt mangels Energie ohne Funktion. Die Lichtkegel der Taschenlampen glitten durch den Raum, und fanden neben den Kontrollpulten Staekapseln. Erneut war James überrascht. "Sowas kenne ich nur von den Erzählungen meines Vaters. Solch alte Kapseln hab ich noch nie gesehen, nur die neueren Modelle." Xen schaute ihn fragend an, aber sein Blick fiel dann auf etwas anderes. "Captian, hinter dir." James drehte sich um und es verschlug ihm fast die Sprache. Hinter ihm war noch eine Stasekapsel. Eigentlich keine große Überraschung, doch das rechts an der Kapsel ein kleines rotes Lämpchen schwach blinkte, war dann mehr als ungewöhnlich. "Was zum Geier..." James schob sich an Xen vorbei, sein Blick fest auf die Kapsel gerichtet. Eine dicke Staubschicht hatte sich auf dem Deckel gelegt, wie überall in dem Wrackteil.

Als erstes Untersuchte er das Bedienfeld, was blinkte. Erstaunt stellte er fest, das die Kapsel noch völlig Intakt war, die Lampe zeigte an, das die interne Energiequelle blad ihren Geist aufgeben würde. "Das kann doch gar nicht...", James wischte die Staubschicht vom Deckel und traute seinen Augen nicht. Da war jemand drin. Und dieser jemand lebte noch. In der Kapsel lag eine junge Frau, nichts weiter als ihren gelben Skinsuit an, typisch für Menschen in Kryostase. James hatte davon schon gehört, früher, als die Hyperraumtechnologie noch in ihren Kinderschuhen steckte, waren diese Kapsel weit verbreitet und konnten einen Menschen theoretisch für 150 Jahre in kälteschlaf halten. Aber das jemals jemand so lange in so einer Kapsellag und das überlebte, war selbst für James etwas neues. Erneut kontrollierte James die Kontrolltafel neben der Kapsel und wischte den Staub von ihr. Er erkannte die Vitalwerte, die angezeigt wurden und nach denen zu urteilen, war sie noch am Leben und bei bester Gesundheit.
"Das...das ist unmöglich. Xen, sieh dir das an."
Xen trat näher, stolperte dabei aber über irgendwas und ging zu Boden. "Verdammt, was liegt hier denn rum.", fluchte er und suchte mit der Taschenlampe nach der Ursache. Als er sie fand, wurde ihm anders. Ein Besatzungsmitglied, oder das, was davon übrig war. Erfroren. Xen sagte nichts und wollte sich grade erheben, als ein Blick auf ein altes Datenpad fiel, was neben dem Toten lag. Er hob es auf, betrachtete es kurz und beschloss es mitzunehmen.
James hatte inzwischen auch einen Entschluss gefasst. "Wir nehmen die Kapsel mit. Hilf mir mal!"

Der Plan wurde auch in die Tat umgesetzt - unter Zuhilfenahme der Soroja. In dem Lagerraum der Soroja hatte man die Kapsel untergebracht, mitsamt dem Teil der Wand, an dem sie verankert war. Inzwischen standen alle im Halbkreis um die Kapsel herum und berieten was sie nun machen sollten. Yama war derjenige, für den schon jetzt feststand, das sie die Kapsel unbedingt öffnen sollten, Xen untersuchte sie auf ihre Technik hin, hatte sich auch mit dem kleinen Bedienpult verbunden, aber dort gab es nichts weiter zu erfahren, als das was das Pult auch so schon ausgab. Alyson war sehr interessiert an dem, was da drin war. Besser gesagt wer es war und warum sie dort drin war. Jack war der erste, der eine Anspielung auf das äußere machte, was ihm einen bösen Blick von Alyson einbrachte und einen Seitenhieb von James. Der Captian selbst war skeptisch, obwohl es ja seine Idee war, sie hierrüber zu schaffen.
"Also Leute, was machen wir?"
"Rausholen. Wer weiß wie lange sie da drin noch überlebt. Und wer weiß was für Schäden sie vielleicht schon davon getragen hat. Ich hab noch niemals gehört, das jemand überhaupt so lange in einer Kapsel überlebt hat." Yama wiederholte diese Argumente bereits zum dritten mal. Jack sah das etwas anders, denn auch wenn die Frau darin sehr ansehnlich war, wie er fand, konnte man ja nie wissen, was sie sich da einfangen könnten. Vielleicht war sie krank. Zwar stand er mit seiner Meinung nicht alleine da, alle anderen wollten die Kapsel öffnen, aber solange James ihm zustimmte, reichte das schon. "Egal was wir tun, lange hält die Energiequelle der Kapsel nicht mehr. Ich geb ihr noch zwanzig Minuten, dann schaltet sie ab und die Frau stirbt.", meldete sich Xen zu Wort.
"Also gut, machen wir sie auf."

Sobald sie sich dazu entschieden hatten hatte Yama, als Arzt, das Kommando übernommen. Obwohl die Technik vor ihm uralt war und einige Tasten nicht richtig funktionierten, bekam er die Maschine dazu, die Enteisung ein zu leiten, was nach wenigen Sekunden dann automatisch von statten ging. Allerdings war der Rot über die Röhre huschende Schriftzug "Emergency Ejection" nicht so wirklich das, was man unter sanften Aufwachen verstehen würde. Die Röhre wurde mit einem gas geflutet, das die Eiskristalle, die sich an der Scheib gebildet hatten auflöste und auch die Atemmaske der Frau begann wieder Sauerstoff zu pumpen. Die vier Schläuche an ihrem Hals begannen auch zu vibrieren und die hellblaue Flüssigkeit, die aus ihr herausgepumpt wurde, wurde durch eine rote, vermutlich ihr Blut, ersetzt. Danach begann ein pulsierendes Zittern der Ganzen Röhre und bei jedem erzittern bäumte die Frau im inneren sich auf, als würde sie zwangsreanimiert.

Als man das im Herzschlag fiepende Signal bekam das sie wieder 'wach' war, wurde der Deckel schlicht abgesprengt - mit einem lauten Knall landete er an der anderen Seite des Raums. Die Frau sackte aus der Kapsel und wurde nur vor einem Fall bewahrt weil Xen beherzt zugriff. "Helft mir mal", meinte er und legte sie auf den Boden. "Wir sollten sie auf die Krankenstation bringen..."


Wörtliche rede bitte in Anführungszeichen, wenn ihr denkt, schriebt es kursiv ^^
Soooooo und los gehts.
Survis Chara fehlt zwar noch, aber er meinte wir können auch ohne ihn anfangen. Er wird aber noch defenitiv folgen :)
Ihr habt damit Maximila gefunden. Selbige wird nicht mehr viel wissen, ihr unfreiwilliger Dornröschenschlaf zeigt sich zum Glück nur in Gedächtnisschwund. Die Soroja ist noch immer nicht in der Lage, in den Hyperraum zu gelangen, insofern werden sich Xen und Jack schnell wieder um das Problem kümmern.
Ihr könnt einen Funkspruch absetzten, um den Clan zu erreichen, aber Mike oder Josh werden mindestens zwei Tage benötigen um zu euch zu gelangen. Ihr schafft die Reparatur aber auch ohne sie. Eure Auftrag steht noch immer, aber mit dem Schiff und einer mehr an Bord wäre es vlt klüger umzudrehen.

Doch zunächst werdet ihr alle in der Krankenstation sein, um zu sehen ob die Frau erwacht und was sie zu erzählen hat ^^

@haku:
Du wirst die neue sicher erstmal untersuchen wollen. Du wirst ihr, sofern sie das mit sich machen lässt, eine sehr gute Gesundheit bescheinigen. Vielleicht ein wenig schwach aufgrund des langen schlafes.
@Rose:
Du hast noch das gefundene Datenpad, bekommst du noch eine PM von mir, was darauf zu finden sein wird, aber erstmal hast du eh mit der Reparatur zu tun.
@Janoko:
Alyson wird wohl großes Interesse an 'der neuen' hegen, ansonsten hilft sie vlt hier und da oder versucht trotz allem den Kurs von Konrad zu berechnen
@Constantin:
Gleiches wie bei Rose, du bist mit der Reparatur beschäftigt ^^
@Yijare:
Werd wach xD

Rosered_Strauss
02.08.2015, 11:44
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Xen hob die Bewusstlose behutsam vom Boden auf, vorsichtig darauf achtend, sie nicht aufzuwecken. Der blonde Mann warf einen Blick in die Runde. "Wir sollten diese Kapsel definitiv in näheren Augenschein nehmen. Sie verrät uns sicherlich so einiges mehr, als wir jetzt heraus finden können. Zuvor aber sollten wir eine Trage holen - wir wissen noch nichts über ihren Gesundheitszustand." Sein Blick wanderte über die Frau hinüber, suchte nach Blessuren oder größeren Auffälligkeiten, fand aber Glücklicherweise nichts. Es sollte auch nicht mehr lange dauern, ehe eine Bahre heran gerollt wurde, auf der Adoptivsohn der Coopers sie vorsichtig ablegte. "Aber ich sollte wieder an die Arbeit gehen - wir sollten wieder an die Arbeit gehen. Jack, Stöpsel aus den Ohren und Werkzeug in die Hand. Wir haben zu tun." Noch während er sprach, veränderte sich seine Stimme, von seinem Äusseren ganz zu schweigen. Aus dem blonden Mann mit Dreitagebart wurde ein etwas kleinerer, muskulöserer Braunhaariger, indem seine Züge einfach zerflossen und schliesslich wieder im neuen Antlitz fest wurden. "Ich werde mir das Loch im Rumpf einmal näher inspizieren und sehen, ob ich es nicht schliessen kann. Jackie- Boy, Du widmest dich den Stabilisatoren - langsam und vorsichtig. Sieh dir die Schäden an und halte mich auf dem Laufenden, wir brauchen das Teil, wenn wir in den nächsten Jahrzenten hier wieder weg kommen wollen." Mit diesen Worten nickte er den Anderen zu und lief raschen Schrittes zum Mannschaftsraum, in dem er seine Raumkleidung aus seinem Spind fischte.
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Anschliessend begab er sich zur Luftschleuse, an der er sich per Kabel sicherte, während Alyson die Prozedur übernahm, mit der er langsam ins All über gleiten konnte. Sobald alles bereit und der Sauerstoff vollständig aus dem Raum verschwunden war, öffnete sich die Äussere Schleuse, und vorsichtig glitt er hinaus ins Weltall. Sofort umfing ihn die absolute Stille des Weltalls, unterbrochen einzig und allein von kurzen Funksprüchen aus dem Inneren. Er setzte seine Füße auf den Boden, strengte seine Energiezelle etwas an und fand sich kurz darauf wieder, wie er magnetisiert an der Außenhülle des Schiffes entlang lief. Nach einiger Zeit hatte er sich schliesslich zum Rumpf vorgetastet, als er sich per Funk an Jack wandte. "Xen hier. Das Loch ist nicht gerade klein - ich schau mal, wie's drinnen aussieht." Er kletterte durch das Loch hinein, um sich die Schäden zu besehen. Seine Augen huschten fiebrig umher, während er alle Details in sich aufnahm und schliesslich als Nachricht mit Bildanhang an die Brücke sandte. "Ich habe mir die Schäden mal angesehen." meldete er sich erneut. "Ich denke, ich könnte das Loch etwas schneller schliessen als mit herkömmlichen Mitteln - allerdings bin ich dann erst einmal für ein paar Stunden ausgeknockt. So ne' Anstrengung halte auch ich nicht allzu lange durch." meinte er, während er mit der Hand langsam über eine der Metallplatten fuhr, die sich nach innen gebogen hatten.

Janoko
02.08.2015, 13:44
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"Du bist wahnsinnig!", knurrte Alyson über das KOm während sie ihre Nase am fenster plattdrückte und sehen zu können, was Xen da machte. "Aber nur zu, hab ich mehr Zeit zu sehen was du eigentlich... bist", leise Kichernd ließ sie den KOm Kanal offen und warf sich auf ihren Stuhl auf der Brücke, ihre langen, braunen haare hinten drein flatternd. "Mich wurmt das er mich in die Falle gelockt hat...", seufzte sie schließlich in sich hinein, schüttelte den Kopf und streckte sich, "Aer wir haben ja was anderes gefunden.", fügte Alyson an, stand wieder auf und ging zurück zur Krankenstation, auf der Yama die 'neue' immernoch nicht aus ihrer Kleidung gepult hatte. "Angst davor eine Frau nackt zu sehen?", stichelte sie, war sich aber bewusst, das der Anzug wohlmöglich mehr als nur Kleidung war und der Frau half ihren Körper zusammen zu halten - wer wusste schon wie viele Jahre... jahrzehnte sie eigentlich schon lebte, wobei ein großteil davon vermutlich in diesem Eisfach von Kryostastekapsel gewesenw ar - weil alt sah sie nicht aus.
Akyson setzte sich rittlings auf einen der beiden Hocker mit Lehnte und schaute dem lebnden Relikt einer anderen Zeit zu. "Konrad müsste die doch eigentlich längst gefunden haben... alle Trümmerfelder sind durchsucht... kann nicht sein das wir so zufällig Glück haben...", murmelte sie nach denklich oder jemand wollte das ich endlich eine Schwester bekomme...

Constantine
02.08.2015, 17:09
http://abload.de/img/jack22hr4x.png Offensichtlich war der Rest der Mannschaft so von der Neugierde gepackt worden, dass ihnen tatsächlich nichts besseres einfiel, als jene - zugegeben - hübsche, junge Frau aus dem Tank zu befreien. "Macht doch was ihr wollt", fluchte der zweite Mechaniker. Auf Xens Kommentar hin, knurrte dieser seinen Vorgesetzten ebenfalls zu, "wie alt bin ich dreizehn?", und verschwand nun an der Stelle der künstlichen KI in den Maschinenraum. Vorsichtig über die zerstörten Trümmerteile klettern, suchte seine Augen ersteinmal das Lichtpuld woraufhin bei Betätigung ein lauter Knall zu hören war, sogar Funken wurden durch die Luft geschleudert. "Scheiße noch mal!", fluchte der junge Mann ein weiteres Mal und verteufelte Alysons Mannövrierfähigkeit. "Verdammt, Alyson, wenn du schon wie geisteskrank fliegst dann denke, denke bitte auch mal an das Schiff, du hast im übrigen super Arbeit geleistet!", seine Laune wendete sich nicht gerade zum besseren, als Xen seine vorzeitige Diagnose preisgab.

"Klar, dann fällt mein zuständiger Ingenieur aus und ich hab doppelt und dreifache Arbeit, gott du bist doch vollkommen übergeschnappt, du setzt dich gefälligst nicht auf volle Leistung, sondern nimmst die sichere Variante", während dessen fummelte Jack an der Elektrik herum. Zufrieden nickend, dass es nur eine Sicherung war, begab er sich nun zu den Stabilisatoren. Er gab einen Funkspruch durch das Com zum Captain ab. "Captain, das wird eine Weile dauern". "Alsyon hat SUPER Arbeit geleistet", der Saraksmus war deutlich herauszuhören. "Ich will im übrigen ja nicht sagen Xen, dass ich's dir gesagt habe ein Ersatzteil vor Aufbruch der Mission zu besorgen, aber bei Jupiter, ich hab's dir gesagt!".

Sich seine Sonnenbrille auf die Nase setzend, begann der Mechaniker vorsichtig den Schutz zu entfernen, um an das Innenleben heranzukommen. Sicherheitshalber die Sicherung ausschaltend um nicht noch einen Stromschlag zu kassieren. "Ok, Wunderkind", sprach Jack nun direkt an seinen Ingeneur gerichtet. "Rotes oder Grünes Kabel?", witzelte er nach dem der Mechaniker seinen Unmut Luft gemacht hatte, stöpselte er sich einen seiner zwei In-Ear Stecker in das rechte Ohr und drehte die Lautstärke ordentlich auf, so dass es sogar Xen hören konnte. "Xen, das sieht nicht gut aus", erwiederte Jack durch das Com. "Mit einem Ersatzteil könnte ich das Ding wieder zum Laufen bringen aber ohne könnten wir sogar einen Tag länger hier vergammeln". "Es wäre durchaus ratsam den Clan um Hilfe zu bitten", "völlig egal ob unsere stolze Pilotin dann ihren Fehler zugeben muss oder nicht", knurrte dieser noch anschließend.

Yijare
02.08.2015, 18:44
http://abload.de/img/maximilia2mpzd.png Der Kopf tat mir weh, der Hals tat mir weh, eigentlich tat mir mein ganzer Körper weh. Als ich meine Augen öffnete grinsten mich ein Arzt und eine ihm nicht wirklich ähnlich sehende, junge Dame an, die sich rittlings auf einem Stuhl gesetzt hatte.

„Sind wir da?“, fragte ich und blickte mich um - es sah nicht aus wie eins der Schiffe der Sol-Klasse, eher wie ein ramponierter Müllhaufen, der irgendwie am Fliegen gehalten wurde. Erst jetzt fiel mir auch der etwas ältere Mann an der Tür aus dem Raum heraus auf, der eine gewisse Ähnlichkeit mit den beiden anderen hatte - war das hier ein Familientreffen?! Eine Antwort darauf bekam ich so schnell nicht, denn ich wurde mir bewusst, dass ich immer noch in dem Ding steckte mit dem man mich in die Kryostase geschickt hatte.

Etwas an der ganzen Situation gefiel mir nicht im Geringsten. Es war weder die Tatsache das hier anscheinend eine Familie stand oder dass ich in einer Schrottbeule von Schiff aufgewacht bin, sondern etwas anderes… etwas auf das ich meinen Finger nicht legen konnte. Etwas fehlte und ich wusste nicht was - es bereitete mir Kopfschmerzen daran zu denken, danach zu forschen in den Tiefen meines sein, es tat so weh… das ich es nach einigen Momenten sein ließ. Ich griff mir an den Kopf und setzte mich auf - wohl zum Missfallen des Arztes, der irgendwas sagte, aber ich verstand ihn nicht, wollte ihn nicht verstehen. Und dann meldete sich mein Magen, knurrend wie ein ausgehungerter Bär.

hakuryu
03.08.2015, 12:02
http://abload.de/img/yamaswpzc.pngWas sie da im Trümmerfeld gefunden hatten konnte er nicht wirklich glauben. Selbst wenn sie dort nachträglich hingebracht worden sein sollte, was Yama stark bezweifelte, müßte die Frau weit über 100 Jahre alt sein. Ihm war nicht bekannt das irgendjemand eine so lange Zeit in Kryostase unbeschadet überstanden hatte. Selbst mit den neueren Geräten, die jetzt hoffnungslos veraltet waren und eh nicht mehr gebraucht wurden, war das Höchste was ihm, oder dem Alten, bekannt war gerade mal knappe 50 Jahre gewesen. Ob sie sie wach bekommen würden stand auch in den Sternen. Ein Wunder das die Energiezelle überhaupt so lange durchgehalten hatte. Xeno's Diagnose glaubte der junge Arzt sofort. Glücklicherweisse schaffte er es die Kapsel zum auftauen zu bewegen, nur das Wie gefiel ihm nicht. Sanft war wirklich etwas anderes. Xen fing die junge Frau dann auch auf und schon ein paar Minuten später hatte er sie in seinem Refugium. Oberflächlich fand er keinerlei Schäden wie Frostbeulen oder Verletzungen. Wie es innerlich aussah, bzw. unter dem Anzug, konnte er noch nicht sagen. Ihre Vitalzeichen waren zumindest schon mal gut und zeigten das sie wohl bei bester Gesundheit war. Vorsichtig versuchte er sie aus diesem Anzug zu bekommen. Gar nicht so leicht wie er dachte. Das verdammte Ding saß hauteng und er suchte immer noch nach einem Reißverschluß oder ähnlichem als Alyson sich zu ihm gesellte.
"Angst davor eine Frau nackt zu sehen?"
Yama sah nicht einmal hoch. Nur ihre nächsten Worte brachten auch ihm zum nachdenken. An ihren geflüsterten Worten war eindeutig was dran. James hatte sich auch mitlerweile zu ihnen gesellt, blieb aber im Türrahmen gelehnt stehen. Yama setzte der jungen Frau eine kreislaufstabilisierende und mit Vitaminen angereicherte Spritze.

"Was meinst du, könnten Schäden im Hirn sein?"
"Möglich ist Alles. Wenn es ganz schlimm ist, dann hält der Anzug sie zusammen und drunter hat sich die gesamte Haut abgelöst. Sowas hat es schon gegeben. Nur derjenige hatte damals auf das Material allergisch reagiert. Sie kann gar nicht, völlig plemplem oder auch gesund und ohne irgendwelche Schäden aufwachen."
Dann brachte ihn ein Stirnrunzeln seiner Patientin seine volle Aufmerksamkeit zu ihr zurück. Offensichtlich hatte sie Schmerzen. Mit den Händen am Kopf öffnete sich die Augen und sie fragte ob sie schon angekommen wären. Yama lächelte sie an und schnappte sich eine zweite Spritze mit einem leichten Schmerzmittel. Die junge Frau sah sich etwas irritiert um und musterte jeden einzelnen der drei Anwesenden. Das sie sich aufsetzte, konnte Yama nicht gutheißen. Ihr Kreislauf war mit Sicherheit noch nicht wieder soweit auf dem Damm das sie sich groß bewegen konnte. Aus diesem Grund hatte er ihr vorsorglich das Mittel gespritzt.
"Leg dich bitte wieder hin. Du wurdest nicht gerade sanft geweckt und bist noch nicht soweit das du aufstehen könntest."
Noch bevor sie etwas sagen, oder auch nur seinen Anweisungen folgen konnte, knurrte lautstark ihr Magen. Das wurde aus einer der hinteren Ecken des Raumes wiederholt. Wulf kam mit gespitzten Ohren aufmerksam und vorsichtig näher. An der Liege schob er vorsichtig den Kopf nach oben ließ ein überraschtes Winseln hören als sich ein weiteres Knurren vernehmen ließ. Der Ausdruck im Gesicht des Hundes war so urkomisch, daß Yama und Alyson lachen mußten. Beschwichtigend streichelte Yama seinem Freund über den Kopf.
"Laß sie, Wulf. Sie tut keinem etwas und du machst ihr bestimmt Angst."
Zu James gewand meinte er nur das sie wohl erst was essen müsse bevor sie weiter kamen. Und das sie bestimmt ein paar andere Klamotten anziehen würde wenn sie sein ok zum aufstehn und rumlaufen bekam. So wie er die Sache gerade sah sprach bis jetzt nichts dagegen.
"Könntest du bitte was zu essen holen Alyson? Und nun zu dir. Wie heißt du, wie alt bist du, wann wurdest du eingefroren und was war das Ziel der Reise. Und wie bekommt man dieses verdammte Ding auf?"
Ihm war schon klar das das viele Fragen mit einmal waren, trotzdem war Yama zuversichtlich das sie in der Lage war diese zu beantworten.

Ironhide
03.08.2015, 19:08
"Nun mal immer mit der Ruhe.", bremste James seinen Schiffsarzt. "Lass sie erstmal wach werden." James kam nun ganz in den nleinen Raum und stellte sich neben die Liege auf der die Frau lag. "Deine Frage ob wir angekommen sind, kann ich dir nicht sagen, da ich das Ziel deiner Reise nicht kenne." James hatte sein freundlichstes Lächeln aufgesetzt, was er hatte. Auch er hatte viele Fragen, aber sicher auch sie. "Aber bevor wir das alles in Ruhe klären, solltest du was essen." Alyson, die noch immer keine anstallten gemacht hatte sich zu bewegen sah interessiert von ihrem Stuhl zu, bis James sie aus ihren Gedanken riss. "Hey... bring unsdrem Gast bitte eine kleinigkeit zu Essen und etwas Wasser." Alyson spfang auf und flitzte los, wollte sie doch schnell wieder hier sein.
Dann wandte er sich wieder an die Überlebende. "Mein Name ist im übrigen James Cooper, Captain der Soroja. Die junge Dame die dir gleich was zu essen gibt, ist Alyson und das ist mein Schiffsdoktor, Yama. Wenn du un nun deinen Namen verraten würdest, dann wäre das schon mal ein guter Anfang."

In jenem Moment bog Berry um die Ecke, dem man ansah das er die ganze Aktion verschlafen hatte. Nicht freiwillig, wie man gestehen musste. Auf der letzten Handelstation, auf der sie Konrads Spur aufgenommen hatten, wollte Berry eigentlich ein paar neue Ersatzteile für seine Waffen kaufen, nur wurde aus einer Preisverhandlung irgendwie ein kleiner Streit und als der Waffenmeister dem Händler damit drohte im den Laden unterm Arsch wegzublasen, schoss dieser ihn einfach mit einem Gewehr, gefüllt mit kleinen Ampullen Betäubungsmitteln für die nächsten 24 Stunden ins Reich der Träume. Xen war es der ihn auf die Soroja gebracht hatte. Nun stand er in der Tür und auch sein Schädel brummte. Was bisher alles passiert war, wusste er noch gar nicht

Damit wäre dann auch survis chara im spiel.
Entschuldigt den kleinen kunstgriff ^^
Sein bogen wird noch folgen, abgesegnet ist er aber bereits.
@Survi:
Wie schon geschrieben lief nicht alles glatt beim letzten händler und du bist grad eben erst wieder erwacht. Ausser kopfschmerzen wird dir nichts fehlen.
@alle: ihr habt noch ein bisschen zeit um maximilia näher kennen zu lernen, die reparaturen zu erledigen und euch n kopf zu machen, ob ihr konrad folgen wollt, oder zurückfliegt.

Janoko
03.08.2015, 23:39
http://abload.de/img/alyson8gp5v.png Wasser und etwas zu essen - da sollte kein problem sein. Schnell wie ein blitz hatte sie auf dem Weg zur Kombüse Berry um gerannt, der noch etwas... angeschlagen ausschaute. "Wir haben ne neue...", kommentierte sie im vorbei laufen und war schon um die nächste Ecke verschwunden. Ein Glas zu finden war gar nicht so einfach, aber essen war kein problem. Immerhin gab es genügend davon. So lange die Energie zellen es hergaben in diesem Konvekto-Schrott. Alyson konnte es nicht aussprechen, entschied sich dann für ein paar Brotscheiben mit Schmierzeug drauf. War wohl das beste für die Neue. Sie stellte das Glas in den Dispenser und ging nun, bedeutend langsamer, zurück zur Krankenstation.
"Essen auf Rädern~", trällerte sie belustigt und bekam sofort einen ernsten Blick verpasst - "Was denn, darf man nicht mal mehr?!", leicht eingeschnappt stellte sie das tablett auf den nächst besten Tisch und pflanzte sich wieder auf den Hocker.

Survivor
04.08.2015, 21:25
http://abload.de/img/beark5ok9.png
Das erste was Berry war nahm als er durch das Schiff ging, war das jemand dicht an ihm vorbei lief.
Auf den ersten Blick hatte er die Person nicht erkannt, doch als er ihr nach schaute erkannte er Alyson.
„Was haben wir?“ fragte er noch, denn so wirklich aufnahmefähig war er noch nicht.
Als er dann auf der Krankenstation an kam und sich umblickte, erkannte er was Alyson gemeint hatte.
„Ah...ok, das ist also das Neue.“
Mehr konnte Berry erst einmal nicht von sich geben, dafür dröhnte sein Kopf einfach zu sehr.
Er lehnte sich an eine der Wände.
„Yama, hast du mal ne Kopf-Aua-Tablette? Dieser scheiß Bastard von einem Händler, nächstes Mal jage ich seinen Laden gleich hoch und nehme mir die Ersatzteile einfach die ich haben will.“
Der Gedanke an die Explosion hob seine Stimmung etwas, doch die Schmerzen vertreiben konnte sie nicht. So wartete er bis Yama sich um ihn kümmerte.
In der Zwischenzeit kehrte auch Alyson wieder mit etwas zu essen zurück und wurde für etwas Spaß getadelt.
„Nun zieh nicht gleich wieder so ein Gesicht Chef, sie will doch nur die Stimmung heben.
Außerdem, wer ist das da eigentlich? Sieht uns gar nicht ähnlich wildfremde Leute aufzugabeln...“

hakuryu
04.08.2015, 22:10
http://abload.de/img/yamaswpzc.png"Alter, wenn du das machst bist du tot noch bevor du auch nur ein Ersatzteil hast. Setz dich."
Yama drückte ihren Explosionexperte einfach auf den nächst besten Hocker.
"Lehn dich bloß nicht an, du hast keine Lehne."
Damit drehte er sich um und stiefelte zu einem der Schränke die Medikamente enthielten. Nach einigem Suchen fand er die entsprechenden Pillen. Kurzerhand schnappte er sich das Glas das für seine Patientin bestimmt war und reichte es Berry. Der stürzte in einem Zug alles hinunter. Der Doc nahm ihm das Glas wieder ab, wischte es aus und füllte es aus der Flasche wieder neu. Netterweise hatte Alyson gleich eine ganze gebracht.
"Was soll sie jetzt zuerst machen? Essen oder doch Fragen beantworten?"
"Erst essen. Wie ist ihr Zustand?"
"Wenn ich das so genau wüßte wäre mir wohler. Auf dem ersten Blick ist sie ok, zumindest Blutdruck und Puls, nur wie es unter diesem Anzug aussieht weiß ich nicht. Reden kann sie auch, also denke ich nicht das sie allzu große Schäden im Kopf davon getragen hat. Wie bekommt man dieses Teil überhaupt auf?"
Irgendwie schaffte es Yama nicht die Frau aus diesem Anzug zu bekommen. Das Wulf immer wieder versuchte an ihr zu schnuppern erleichterte das Ganze auch nicht gerade. Zumal er auch nicht wußte wie sie darauf reagierte und ob sein vierbeiniger Freund nicht nur einfach scharf auf das Essen war.
"Komm Großer, ab mit dir. Nachher beißt sie dich noch."
Die junge Frau hatte mitlerweile angefangen zu essen, oder eher versuchte sie alles mit einmal in sich rein zu stopfen. Yama griff ihr praktisch sofort in die Hände.
"Langsam, langsam. Wenn du zu schnell ißt, behältst du nichts drin und ich bin nicht scharf drauf alles wieder aufwischen zu müssen. Also mach in Ruhe und alles gut kauen. Jeden Bissen mit etwas Wasser nachspühlen. Ganz genau so."
Ein untypisch leichter Fluch war von Berry zu vernehmen. Als sich Yama dann zu ihm umdrehte, sah er noch das ihr Waffenexperte gerade so noch sein Gleichgewicht halten konne um nicht vom Hocker zu fallen.
Und ich sag's ihm auch noch.
Kopfschüttelnd wandte er sich seiner Patientin und James wieder zu.

Yijare
05.08.2015, 08:23
http://abload.de/img/maximilia2mpzd.png Was ein Trouble hier herrschte. Nicht nur das die Leute alle wild durcheinander fragten und Mutmaßungen anstellten, nein da war auch dieses…. Vierbeinige Vieh. Ich hatte noch nie mit Haustieren gekonnt - seit wann waren die auf Schiffen der Sol überhaupt erlaubt? Eine Frage die die hier mir bestimmt beantworten konnten. Wirklich wissen wusste ich das natürlich nicht, wie denn auch. Wer den Mund nicht aufmachte um Fragen zu stellen oder Antworten zu geben, würde selber keine Antworten bekommen. Doch das Essen sah sehr viel interessanter aus, als das ganze Gefrage.

Den Hund ignorierend begann ich das was eigentlich so spartanisch war in mich hinein zu schlingen, nur um vom Doc unterbrochen zu werden - immer diese Mediziner, ließen einen nie machen, was man gerade wirklich wollte. Dass er sich so schwer tat den Kälteanzug auf zu bekommen verstand ich nicht, immerhin hatte man uns doch darin unterrichtet, das man den nur aus bekam, wenn man ihn zerschnitt - mit einer Speziellen Klinge, den ansonsten war er gut gegen Spitze Gegenstände und hielt auch sonst den Körper zusammen. Einzig die Toilette war ein Problem … bis mir einfiel das es da ja einen Reisverschluss gab.

„Maximilia“, antwortete ich schließlich zwischen zwei Bissen und dem obligatorischen Schluck Wasser, den der Doc verlangte. „Könnt mich aber Maxi nennen“, fuhr ich fort und stellte das inzwischen leere Tablett beiseite. So hatte ich mir das Ganze nicht vorgestellt. Da sich hier alle duzten ließ die Vermutung weiteraufkommen, dass es sich um eine Familie handelte - also war ich nicht auf einem der konföderierten Schiffe. Wo aber dann? Es gab doch keine Freien Schiffe… alle mussten gemeldet sein und selbst die Händler waren im Handelszweig der Konföderation aufgehangen… Die Entwicklungen in Sachen Schiffsantriebe hatte so einen Gewaltigen Fortschritt gemacht.

Das Yama immer noch versuchte den Suit auf zu bekommen und dabei eigentlich überall nach dem Reisverschluss suchte „Finger weg!“, knurrte ich ihn schließlich an. „Ich weiß nicht wo er aufgeht, ich hab ihn mir nicht selber angezogen. Das wurde gemacht. Noch bevor wir los sind“, fügte ich noch erklärend an und versuchte mich vor den Händen des Arztes zu schützen - was ein sinnloses Unterfangen war, aber dennoch - er war ein Mann.

Ironhide
05.08.2015, 13:06
"Sie kann also aufstehen.", sagte James ruhig und schob Yama einfach zur Seite. Dann wandte er sich an Maximilia: "Ich denke, du hast noch mehr hunger. Am besten bringt dich Alyson erstmal in die Messe. Dort ist es auch ruhiger als hier und sie wird dir sicher deine Fragen beantworte. Davon wirst du sicher einige haben." Und bald noch eine ganze Menge mehr, fürchte ich. James verhichtete darauf ihr zu sagen wo er sie gefunden hatte, das würde Alyson aber vielleicht tun.
Dabei ließ er Yama mit einem Blick wissen, das er keine Wiederworte duldete.
"Bear, hilf Jay Jay bitte, wenn du hier fertig bist. Er sollte im Maschienenraum sein. Ich werd mal hören wie Xen vorrankommt."

James verließ die Krankenstation und begab sich auf die Brücke. Dort war er alleine, tippte auf einen Bildschirm auf das Symbol für die Comanlage und meldete sich kurz darauf bei Xenos. "Xen, wie schauts aus?"

Rosered_Strauss
06.08.2015, 00:42
http://abload.de/img/xenos2peqww.png"Halt dein Loses Mundwerk im Zaum, Jay. Wenn du schon einen Schwanzvergleich anstellen musst, denk daran, dass du gegen mich in jeder Hinsicht den Kürzeren ziehst. Also weniger fluchen und mehr arbeiten - das Schiff repariert sich nicht von Alleine." erwiederte Xenos trocken, als er seine Arme probeweise herum schwang, ganz so, als würde er sich entspannen. "Ach, verdammt." murmelte er. Er bewegte sich vorsichtig um das Leck herum. Es sollte gehen - aber es würde anstrengend werden. Aber es war die logische Vorgehensweise. Sollten Sie ihre Zielperson weiter verfolgen, mussten sie damit rechnen, dass die Soroja in ein Gefecht geriet. Und wenn diese mit einem Leck herum flog... Er seufzte und verlor sich für einen Moment in der Betrachtung des Alls, das er durch die Lücke sehen konnte. Mit einem Ruck wandte er sich davon ab und machte sich an die Arbeit.

http://abload.de/img/xenos7ngqhh.pngDas Erste, was James über die Verbindung hören konnte, war ein grausiges Biegen und brechen. Als dieser die Kamera zuschaltete, konnte er sehen, wie Xen mit brachialer Gewalt den Riss verschloss, indem er das nach innen gebogene Metall zurück stemmte. Es dauerte einige weitere Sekunden, ehe er das Stück, das er im Moment bearbeitete, zurück in Position gebogen hatte. "Verzeih, James - ich habe dich gerade akustisch nicht verstanden. Was gibt es?" Durch das Visier seines Anzuges war zu sehen, dass er sein menschliches Äusseres abgelegt hatte und nun klar als künstlich zu erkennen war. Als die Frage nach kurzem Zögern wiederholt wurde, brummte Xen mürrisch. "Beschissen. Ich werde wieder eine ganze Weile am Reaktor herum hängen müssen - du willst nicht wissen, wie meine Arme schmerzen. Aber das Leck kann ich schliessen. Ich funke dich dann an, sobald du den Druckausgleich starten kannst - dann kann ich mich zurück ziehen." Es dauerte noch eine kurze weitere Weile, bis Xen das Loch tatsächlich wieder zugebogen hatte. Mit dem Schweißbrenner, den er mitgeführt hatte, begann er, die Risse zuzulöten - und als dies schliesslich getan war, seufzte er erleichtert auf, mittlerweile wieder in seinem Aspekt der Hilfsbereitschaft. "Xen hier... das Leck ist verarztet. Und ich bin am Ar... am Ende. Ich werde beim Reaktor nach dem rechten sehen und mir ein wenig Auszeit gönnen. Jay, wenn du jetzt etwas anstellst, während ich mich nicht rühren kann, setzt es anale Erniedrigung - also streng dich an."

hakuryu
06.08.2015, 17:23
http://abload.de/img/yamaswpzc.pngDie Frau knurrte ihn doch echt an. Als wenn er Interesse an ihrem Körper hätte. Naja, das schon, nur eben nicht so wie sich sicher vermutete. Als sein Skipper ihr dann sagte das sie aufstehen dürfte, wollte Yama sofort widersprechen. Der Blick seines Chefs sprach Bände. Das schmeckte dem Doc nicht wirklich. Er kannte diesen Blick zur genüge. Wenn er intervenieren würde gäbe es stundenlange Debatten. Er selbst wäre zwar rein medizinisch gesehen immer noch im Recht, nur war er zu jung und der Frau schien es recht gut zu gehen. Etwas wackelig stand sie dann auch auf und ging mit Alyson's Hilfe in Richtung Messe. Auch James verschwand. Zurück blieb Berry. Der war mitlerweile etwas nach hinten gerutscht um sich an der Wand anlehnen zu können. Der Mann sah immer noch schrecklich aus. Yama sammelte das was er in der Eile einfach nur hatte fallen lassen wieder auf und entsorgte das was ging. Da heut zu Tage schlecht an medizinisches Gerät zu kommen war, bestanden die Spritzenkolben aus Glas und diese stellte er in den kleinen Sterilisator. Alles was sie nicht selber herstellen konnten mußte eingetauscht werde. Nicht immer eine gerechte Sache wie er wußte. Also wurde alles was ging von ihm penibel gereinigt und mit Vorsicht behandelt. Amliebsten hätte er eine gesamten Notaufnahme wie im 21sten Jahrhundert gehabt, nur das war utopisch und das wußte er.
"Läßt dein Kopfaua nach? Beim nächsten mal hältst du dich zurück. Wir haben kaum noch was. Die Mittel um neues herzustellen hab ich nicht alle und nen Apotheker bin ich nicht. Die Pflanzen zu hause brauchen noch ein wenig. Also halt dich zurück ja?"

Survivor
06.08.2015, 22:15
http://abload.de/img/beark5ok9.png
„Es geht schon...“
Berry erhob sich vom Hocker „Selbst wenn du davon nicht mehr viele hast, werde ich mich von solch windigen Wichten nicht über den Tisch ziehen lassen. Und das nächste Mal ziehe ich schneller, dann ist er der erste der liegt. Ob er dann aber wieder aufwacht kann ich nicht garantieren...kommt auf ihn selber an.“
Das lies Berry erst einmal so im Raum stehen. Yama wusste das Berry sich unter Kontrolle hatte. Und das schon etwas passieren musste das er zur Waffe griff.
„Ich gehe dann mal zu Jay-Jay um ihm zu helfen. Scheinbar ist ja einiges passiert.
Lass uns später darüber mal reden, weil ich habe das Gefühl unser neuer Gast kommt mit unserem Küken besser klar.“
Damit griff Berry Yama noch einmal freundlich auf die Schulter und ging dann zu ihrem Elektriker.
Das Wort Operator fand Berry immer seltsam, in seinen Augen beschrieb es nicht was Jay-Jay alles Tat. Auch wenn es ihm nicht gefiel, Mädchen für alles, traf es echt zur genüge.
Nachdem er ein paar Flure entlang gegangen war kam er bei der gesuchten Person an.
„Na, kann man dir irgendwie beim aufräumen helfen?“
Jay erklärte ihm kurz was er vorhatte und schon packte Berry an. Die schweren Teile schob oder hob er beiseite. „Das ist gut, das bringt den Kreislauf wieder in Gange. Scheiß Betäubungsmittel...“

Constantine
06.08.2015, 22:35
http://abload.de/img/jack22hr4x.png "Würdet ihr Volks mich mal in Ruhe machen lassen, wäre ich schon einen Schritt weiter ihr Affen", fluchte Jay Jay über das Com zurück. Nachdem die Abdeckung entfernt war, dabei stand dem jungen Mechaniker der Schweiß ins Gesicht geschrieben, tauchte Berry auf. Offenbar als Unterstützung. Jay sah seinen Kameraden nicht direkt an, sondern grinste nur auf seinen Kommentar hin. "Achja, wenn du schon von Beteubung sprichst", erwiederte er und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. Sein Blick ruhte weiterhin auf den ersten von sechs Stabilisatoren wo es nun hieß jedes einzelne zu überprüfen. In seine Hosenstachs greifend, fischte Jay sein kleines Werkzeugtool heraus. Den kleinen Schraubenschlüssel herausgeklappt, öffnete der Mechaniker das erste metallene Gehäuse um so an das Innere heranzukommen. Dabei auf den Boden knieend. "Scheiße nochmal", fluchte er wieder. "Dazu brauche ich den passenden beat", murmelte dieser und stellte vor Arbeit einen anderen Song ein, der Bass der aus dem Lautsprecher dröhnte, erreichte sogar Berry.

"Jetzt keinen Fehler machen, sonst schwebt unser Baby für einige Sekunden in den Tiefen des Nichts und wir könnten durch irgendwelche Gravitationen auf den Boden klatschen", murmelte dieser mehr zu sich selbst, als zu Berry. "Hey, Großer", rief Jay Jay etwas lauter.
"Lass mal den Kleinkram liegen und hilf mir die einzelnen Kompenenten auszutauschen". "Da ich den Fehler nicht auf anhieb finde, tauschen wir sicherheitsalber die alten Relais aus, ich kann mir gut vorstellen das eines mindestens durchgeschmort ist". "Schnapp dir 'n Schlüssel ich halt die Abdeckung es ist bißchen schwierig da ranzukommen, hätte unser Captain jedoch etwas mehr Bares investiert, hätte man das sicher besser lösen können... aber nein!", fluchte dieser erneut. Man merkte ihm seine miese Stimmung über Alysons Glanzleistung eindeutig an. "Oh, wenn du schon dabei bist, reich mir doch bitte meine Wasserflasche, oberes Fach von dir aus!".

Yijare
19.08.2015, 20:05
http://abload.de/img/maximilia2mpzd.png Essen war eine gute Idee, eine sehr gute Idee. Mein Magen fühlt sich an als da eine halbe Ewigkeit nichts Essbares mehr drin gewesen war. Was auch so stimmte, nur konnte ich das nicht wissen. Die Braunhaarige an meiner Seite, die mich den Gang entlang stützt, scheint nur schwer ihre Neugierde zurück halten zu können, den ihre Blicke gleiten immer wieder zu mir herüber, so da sie fast die Tür verpasst, bei der es zur Messe ging - ein Raum, der nicht sehr viel anders aussah wie der Rest des Schiffes, den ich bisher gesehen habe. Alt, heruntergekommen, aber doch instand gehalten.
Irgendwie verfrachtet mich die andere, die wohl Alyson heißt, auf eine der Bänke und verschwindet in den Teil der Messe, der wohl die Kombüse war.

Survivor
26.08.2015, 00:34
http://abload.de/img/beark5ok9.png
Berry nahm die Art und Weise des Technikers einfach so hin. Doch die Tatsache das er den Schraubendreher nehmen sollte, ging dann doch nicht.
„Du lässt mich das halten und nimmst den Dreher. Erkläre mir mal wie ich unter die Abdeckung kommen soll, geschweige denn das ich mich mit diesen Relais aus kenne.
Also lass mich das schwere Zeug schleppen und du holst dir die Stromschläge und Sprühfunken ab.“
Gesagt getan, Berry räumte die Sachen bei Seite die Jack daran hinderten ihr Raumschiff wieder zum laufen zu bekommen oder hob etwaige Abdeckungen der Relais an.
Es dauerte eine Weile und der Waffenmeister war froh das der junge Mann seinen Frust mit Musik auszugleichen wusste. Sie kamen gut voran und so fragte Berry
„Sag mal, haben wir hier auf dem Schiff irgendwo einen ganz kleinen Motor oder etwas anderes das mit Hilfe einer Batterie Schwingungen erzeugen kann? Es müsste so klein sein das ich es in einen Messergriff unter bringen könnte.“

Rosered_Strauss
26.08.2015, 02:04
http://abload.de/img/xenos2peqww.pngXen schleppte sich durch das Schiffsinnere in Richtung des Reaktors. Seine Züge waren noch die einer Maschiene - doch das würde sich schon bald wieder ändern. Es sollte nicht lange dauern, dass er am Reaktor ankam. Seinen linken Arm modifizierend, verband er sich mit der Energiequelle - und spürte gleich darauf wohlige Erleichterung. Mit einem knistern wanderte Energie durch ihn hindurch, in ihn hinein und wurde dort zu etwas... anderem. Egal, wie oft er sich den Vorgang besah - er wurde nie schlau aus ihm. "Muss am Modell liegen... ne andere Serienausstattung wäre schön gewesen..." murmelte er in sich hinein, als seine Züge wieder zum passenden Aspekt geworden waren. Als er sich wieder kräftig genug fühlte, um seine Aufmerksamkeit zuwenden zu können, meldete er sich per Funk. "Statusmeldung, Junior - ich meine, Jay Jay. Wie siehts bei dir aus? Und tu mir den Gefallen, schieb dir die Flüche dahin wo die Sonne nicht scheint und machs einfach kurz und knackig, ok? Ich hab gerade unser Loch wieder gestopft und habe gerade nur einen einzigen Grund zum Freuen: dass sich mein Muskelkater nach dem Aufladen schon wieder verflüchtigt hat."

Constantine
26.08.2015, 22:14
http://abload.de/img/jack22hr4x.png Bevor er Berrys Frage antworten konnte, knisterte das Com. "Danke, dass du dich in meinem Gespräch einmischst", erwiederte Jay Jay zünisch und setzte vorsichtig das letzte der vorhandenen Relais ein. Nach dem seine Arbeit endlich abgeschlossen war, wischte sich der Techniker den Schweiß von der Stirn um nach der auf dem Boden stehenden Wasserflasche zu greifen, trank mehrere Schlucke. "Nun, Senior", begann Jay genervt das Gespräch. "Zwei der Relais waren durchgeschmort, so dass ich alle samt ausgetauscht hatte". "Die Kerne sind soweit wieder stabilisiert, halten aber nicht mehr lange durch wir müssen unbedingt", dabei legte er die Betonung besonders auf das Wort, "Ersatz beschaffen". Er trank einen weiteren Schluck. "Es sei denn ihr wollt hier draußen verschimmeln". "Naja, das tust du ja eh schon irgendwie?", Jay Jay hörte nur noch das bissige Lächeln seines Vorgesetzten.

Jetzt endlich wandte er sich Berrys Frage zu. Schaute den Waffenmeister dabei direkt an. "Hmm", murmelte Jay Jay nur. "Lass mich mal suchen...", gesagt getan. In mehreren Schubladen wühelnd, warf Jay Jay seinem Kollegen dann mehrere kleinere Einzelteile herüber. "Das kleine Ding was du da in der Hand hälst, ist zwar ein wenig out of date aber es dürfte seine Arbeit machen". "Ich kann dir den Chip in dein Messer einbauen, den Motor müsste ich unterhalb des Griffes befestigen, so dass der nicht gleich bei erster Benutzung kaputt geht". Man konnte sehen, dass Jay Jay richtig Spaß an der Sache hatte. Mit langsamen Schritten sich in seine Gürteltasche greifend, holte er eine Zigarettenschachtel heraus, steckte diesen in seinen Mund und ließ die Glut seines Feuerzeuges an dabei den Rauch genüsslichlich ausatmend. "Wo wir gerade von Schwingungen sprechen", begann Jay Jay und war wieder in seinen Schubladen am Wühlen.

Ein prüfender Blick nach vorne, signalisierte ihm, dass keine neugierigen Blicke in den Maschinenraum waren. Er holte eine kleine metallene Aparatur heraus. "Wie wäre es denn, wenn dein hübsches Messerchen ein schickes EMP besitzen würde, einen Knopfdruck und dann BOOOOM", dabei klatschte er vergnügt in seine Hände. "Aber erzähl das bloß nicht dem Captain, dass ich so'n Ding hab mitgehen lassen, mann kann nieeeeee genug EMP's auf einem Schiff haben", flüsterte er so leise wie möglich. "OK Großer, genug geflirtet, drück mal den Schalter dahinten runter, unser Baby sollte wieder am laufen sein".

Janoko
26.08.2015, 23:43
http://abload.de/img/alyson8gp5v.png Die neue war zwar noch unsicher auf den Beinen, aber Alyson interessierte das so gar nicht. Sie holte etwas zu essen aus der Kombüse, wie zuvor auch und stellte es sich und Maxi hin.
„Jetzt erzähl mal… wo kommst du her, warum warst du eingefroren? Ich hab so eine Maschine noch nie gesehen, ehrlich gesagt. Und du schaust in dem Teil da auch … sexy aus.“ Man hörte förmlich die Vorfreude der zweiten Offizierin, als sie ihre ‚große‘ Schwester mit diesen Fragen überhäufte. „Bist du wie Xen? Eine KI mit Körper? Oder wirklich ein Mensch? Wie alt bist du? Weißt du wie lange du eingefroren warst? Onkel meinte du musst da mindestens hundert Jahre drin gesteckt haben. Weißt du was mit eurem Schiff passiert ist?“, die Braunhaarige fuhr in ihrem Redeschwall fort ohne Maximilia auch nur einmal zu Wort kommen zu lassen. „Und das wir dich gefunden haben, haben wir alles nur einem kleinen Malheur zu verdanken… ich hab einen Asteroiden mit genommen… deswegen hängen wir auch noch hier…“
Alyson nahm einen Schluck von dem Tee, den sie sich mitgebracht hatte und starrte Maxi neugierig an. Nicht erwartend das diese von der Wortflut überfordert sein könnte.

Ironhide
29.08.2015, 19:37
Maximilia wusste gar nicht, worauf sie zuerst reagieren sollte, das war einfach zu viel und auf einmal. Ein paar Fragen wollte sie aber auch beantworten. Sie erzählte Alyson, das sie weder eine KI war, noch wusste wer Xen sei. Sie war genau wie sie, ein Mensch. Doch noch war sie zu sehr mitgenommen von der langen Zeit im Kälteschlaf, das sie gar nicht realisierte, was sie alles gefragt wurde. Alyson musste erstmal damit vorlieb nehmen. Ihre Neugier war kaum befriedigt, doch sah sie irgendwann ein, das sie die wohl zügeln müsste. Passen tat ihr das natürlich nicht. Maximilia dagegen war froh und dankbar über das Essen. Es dauerte einige Zeit, bis Maximilia sich etwas besser fühlte. Und auch sie hatte Fragen, wo sie eigentlich war, war nur eine davon. Und auch wollte sie wissen, was Alyson meinte, als sie davon sprach, das sie ein gutes Jahrhundert einfach 'verschlafen' haben soll. Für die blonde war das ein schlechter Scherz. Alle Fragen würde Alyson nicht so schnell beantwortet bekommen, denn auch Maximilia wollte das ein oder andere wissen.
Während Alyson weiter mit Fragen löcherte, hatte es Jack mit Hilfe von Berry hinbekommen, die durchgebrannten Relais der Stabilisatoren auszuwechseln. Wie üblich war wieder einmal Improvisation gefordert, aber das war für den Sohn des Captians nichts neues. Xen musste sich dagegen erstmal erholen und war für die nächste Zeit nicht aus dem Maschinenraum zu bekommen.

James startete die Systeme des Hyperantriebs, nachdem ihn Jack per Com sagte, das er alles repariert hatte. Er lief Problemlos wieder an. Auch das Leck war einwandfrei verschlossen, Xen hatte ganze Arbeit geleistet. "Sehr gute Arbeit Jay Jay. Alyson, komm auf die Brücke.", waren seine kurzen Anweisungen per Com. James war entschlossen, Konrad erneut aufzuspüren und endlich in seine Finger zu bekommen. Allein das Kopfgeld für ihn, würde ihm die Kosten für die Teile, die er kaufen müsste, mehr als nur dreifach wieder einbringen. Wenn er aber oben drauf noch seine Handlanger mit abliefern könnte, würde sich das Kopfgeld nochmal verdoppeln. Er hatte die letzte Stunde bereits damit verbracht, irgendwie wieder die Spur von Konrad auf zu nehmen, doch das war nicht so einfach, wie man es glauben mochte. Es dauerte nicht lange, da stand Alyson neben ihm und konnte sich kaum halten vor Aufregung, ihrem Onkel all diese Neuigkeiten zu erzählen, doch dieser winkte ab. Maximilia war ihr gefolgt, wusste sie sonst ja nicht, wo sie sonst hin sollte und es wäre sicher nicht verkehrt, mit dem Kommandanten zu reden.

Derweil fanden sich Berry, Jack und Yama in der Messe ein, wo sie nun auch etwas essen wollten. Auch bei ihnen war das Thema 'die neue'. Yama kümmerte sich wie gewohnt auch um seinen Hund, der neben seinem Platz auf dem Boden hockte und wartete, das er etwas zu essen bekommen würde.
Xen genoss die Ruhe. Er saß angelehnt vor dem Reaktor und erinnerte sich daran, das er doch etwas auf dem Wrack eingesteckt hatte. Er kramte es wieder hervor, wollte es einschalten, aber es reagierte nicht. Um sich ein wenige die Zeit zu vertreiben, beschloss Xen es irgendwie zum Laufen zu bringen.

Auf der Brücke erklärte James seiner Stellvertreterin derweil, was er vor hatte. "Wenn ich mich nicht gehörig verrechnet hab, dürfte ihn sein Kurs in etwa hier lang geführt haben." Alyson hörte zu und sah sich an, welchen ungefähren Kurs ihm ihr Onkel zeigte. Dabei musste sie sich aber zusammenreißen, denn noch war Maximilia weit aus interessanter als irgendjemanden zu verfolgen. Aber sie wusste auch, das ihr Onkel sie zu Hause vom Schiff schmeißen würde, wenn sie ihren Aufgaben nicht nachkommen sollte. "Hier gibt es einen Außenposten der Janosianer, dorthin wird er nicht abgehauen sein, die scannen jedes Schiff was in das System eintritt. Also bleiben noch diese zwei Systeme." Alyson zeigte ihm die angesprochenen Systeme, die sie meinte und fragte ob sie auch einen Kurs setzten sollte. "Mach das, wir klappern beide ab und schauen mal, ob ihn irgendwer gesehen hat." Keiner der beiden achtete dabei auf die blonde, die sich bis zur kleinen Kuppel vorgewagt hatte, von der aus sie ins All sehen konnte. Die Soroja hatte sich nur aus dem Trümmerfeld manövriert und hielt sich gerade mal 200 Meter davon entfernt auf.


@Rose:
du hast ein klein wenige Zeit für dich und vertreibst dir die Zeit mit der Reparatur von dem Pad was du auf dem Schrotthaufen aufgelesen hast xD Wenn er es hinbekommen hat, bekommst du weiter Infos ^^

@Constantine, Haku und Survi:
Unterhaltet euch, stellt Mutmaßungen woher Maximilia ist oder was euch grad in den Sinn kommt. Ihr werdet bald nicht mehr so viele Gelegenheiten haben, so ungezwungen zusammen zu sitzen :P

@Janoko:
Info folgt ^^

Constantine
05.09.2015, 00:43
http://abload.de/img/jack22hr4x.png "Endlich Futter", fluchte Jay Jay lauthals und schaute leicht missmutig in die Behälter der Essensausgabe woraufhin sich seine Laune wieder verschlechterte. Eine dicke Ader pulsierte auf seiner Stirn woraufhin der Mechnaiker eine weitere Zigarette herausnahm. Diese anzündete und den Qualm in seltsamen Formen ausstieß. "Ach verdammt noch mal, das darf ja wohl nicht wahr sein!", ohne den Rest zu beachten, schwang sich der Operator über den Thresen der Mensa und öffnete in sekundenschnelle sämtliche Schränke. Schneidegeräte wurden auf der Kochecke plaziert. Das Messer glitt gleichmäßig durch die frischen Zutaten und es vergingen etliche Minuten bis der erste Kochtopf zu köcheln begann, darauf achtend, dass das Wasser nicht überkochte. Sein Blick blieb stets bei der Zubereitung der Mahlzeit doch seine Stimme war an den Rest der beiden Anwesenden gerichtet. Die Neue ging ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf. Wen die Kleine wieder zusammengeflickt war, würde er sie sicherlich nach einem Date fragen. "Also ich muss ja schon zugeben", begann Jay Jay das Gespräch und zerhackte gerade ein halbes Dutzend Zwibeln um diese in einem kleinen Topf anzubraten.

"Die Neue sieht ja mal echt lecker aus, zugegeben Alyson hat auch so ihre Rundungen", ein Schauer lief ihm über den Rücken als er den stechenden Blick des Schiffsarztes bemerkte. "Was denn man wird ja wohl noch schauen dürfen?", "ich hab Captains Liebling noch nie mit irgendjemandem ausgehen sehen von daher wird es sie sicherlich nicht gleich umbringen, wenn ich ihr schöne Augen mache". Er begann gerade das vorbereitete Fleisch mit einem Hammer weichzuklopfen. "Wo die Neue wohl genau herkommt und die wichtigere Frage die ich mir gerade stelle, wenn sie uns nun feindlich gesonnen ist und es nicht mal selbst weiß?". Eine durchaus berechtigte Frage wie der Mechaniker fand. Sein Misstrauen in alles und jeden der ihnen neu über den Weg lief war den anderen Besatzungsmitlgiedern wohl bekannt. Doch das grenzte schon fast an Paranoia. "Ich meine wir verfolgen einen durchgeknallten Freak", setzte er an und begann nun das Fleisch in kleine Würfel zu schneiden. "Dann bringt uns Alyson fast um, der Freak entkommt und gaaaanz zufällig, finden wir eine wunderschöne, blutjunge Frau die genau meinem Typ entspricht".


Jay Jay ist halt nicht umsonst Mädchen für alles ! :P

Survivor
08.09.2015, 20:46
http://abload.de/img/beark5ok9.png
„Und sie Wird dir heute Nacht um den Hals fallen und dich beißen. Dann wird sie dich aussaugen und nur eine vertrocknete Hülle zurück lassen. Mensch jetzt steigere dich nicht schon wieder in eines deiner Hirngespinste hinein Jay-Jay. Sie ist ein Mensch der offensichtlich, nicht aus dieser Zeit kommt. Wenn ich durch euch nicht wüsste das sie eingefroren war, würde ich glatt meinen die gute sei mit einer Zeitkapsel hier hergekommen. Und selbst wenn sie irgend welche unlauteren Absichten hat, sie kam mir viel zu verwirrt vor, als das sie in absehbarer Zeit irgend welche Dinger drehen würde. Lass sie erst mal zu Sinnen kommen. Dann wird sie uns auch sagen können woher sie überhaupt kommt. Weil die Sache mit der Kryostase finde ich schon bemerkenswert. Wenn sie wirklich so alt ist wie unser Kapitän vermutet, kann sie uns vielleicht etwas über die Erde sagen.“

Ein Gedanke der Berry durchaus beschäftigte. Doch sein Hauptaugenmerk lag immer noch auf den kleinen Teilen die ihm Jay-Jay gegeben hat. Die Idee die vibrierenden Komponenten am Griff an zu bringen fand er nicht gut. Der Griff an sich war der richtige Platz, nur fand der Waffenmeister das es lieber „im“ Griff unter gebracht werden müsste. Eine Sache die knifflig werden könnte, aber er liebte es knifflige Waffen zu bauen.

Rosered_Strauss
08.09.2015, 21:53
http://abload.de/img/xenos2peqww.pngXen hatte sich mit dem Reaktor verbunden und lud gerade seine Energiequelle wieder auf, während er sich einen nahen Stuhl heran gezogen und sich darauf nieder gelassen hatte. Er hatte ein schlechtes Gewissen dabei, sich hin zu setzen, während der Rest seiner Familie auf den Beinen und hart am arbeiten war. Er hatte somit noch nicht einmal jemanden zum reden, während er nur da sitzen und warten konnte - denn solange er an diesen Ort gebunden war, konnte er nicht viel tun. Da war es schon wesentlich entspannender, sich in die Überwachung des Schiffes zu klinken und sich so zu besehen, was der Rest gerade trieb. Er hörte gerade, was 'Jackiboy' von sich gab, und schüttelte nur amüsiert den Kopf - der Junge hatte wirklich seine Libido als primären Motivation. Mit einem Auge auf die Konversation achtend, wandte er seine Aufmerksamkeit seinem Fund zu - einem Datenpad, das er aus den Trümmern geborgen hatte. Vielleicht konnte er sich ja damit die Zeit nehmen, und es wieder zum laufen bekommen? Er begann, mit seinen Fingern über das beschädigte Gerät zu fahren, um eine Anschlussmöglichkeit zu finden. Das er auf Anhieb keine fand, machte er sich daran, die Struktur des Tablets zu analysieren - und fand schliesslich eine Möglichkeit, wie er an sein Innenleben kommen konnte. "Na also - dann wollen wir mal sehen, was du verbirgst." murmelte Xen vergnügt und machte sich daran, Zugang zu verschaffen. Wie zu erwarten gewesen war, war es nahezu zerstört - aber nichts, was er nicht mit etwas Zeit und Kunstfertigkeit wieder in Ordnung bringen konnte. Fröhlich vor sich hin summend, begann er die langwierige Arbeit, die Daten wiederherzustellen.

hakuryu
08.09.2015, 22:16
http://abload.de/img/yamaswpzc.pngJay-Jay's Phantasie ging mal wieder mit ihm durch, was diesem auch einen eisigen Blick von Yama einbrachte. Netterweise machte er sich ans kochen. Der Arzt inspizierte ebenfals kurz den Inhalt der Behälter und verstand den Jungen sofort. Wortlos nahm er aus einem der Schänke die Wulf vorbehaltene Schüssel und kippte die Rest hinein. Sein vierbeiniger Freund saß an seinem üblichen Plaz und ließ Yama nicht aus den Augen. Jeder normale Hund hätte die Schüssel fixiert. Nach einem ermunternden Nicken und eingehendem beschnüffeln verschlang das Tier die Lebensmittel.

"Eingefroren war sie auf alle Fälle. Nur wird das schon seit Jahrzehnten nicht mehr gemacht weil es zu viele Risiken birgt. Ich weiß nicht mal ob ich sie richtig behandeln könnte wenn sie irgendwelche Nachwirkungen der Kryostase bekommt. Und sie sollte aus diesem Anzug raus."
"Was denn, Yama, Interesse an der Kleinen?"
"Nur beruflich Jay Jay."
"Klar. Wann hattest du das letzte Mal ... Alter hör auf mit Skalpellen durch die Gegend zu schmeißen."
Ein Zweites rotierte zwischen den Fingern den jungen Arztes und sein Blick war mehr als eisig. Wenn es möglich wäre, würde der Operator bereits in einer meterdicken Eiswand stecken.
"Denk nach bevor irgendwelche Themen anschneidest."
Wortlos war Yama mit wenigen Schritten hinter dem Tresen und zog das Skalpel aus der Schranktür direkt neben dem Kopf von Jay Jay. Dabei fiel sein Blick auf die Massen an Zwiebeln. Das würde Blähungen geben wenn er nichts dagegen tat. Aus seinem Gürtel zog er ein kleines Beutelchen und schüttete eine kleine Menge an Kümmel auf einen der Teller.
"Wenn du noch was brauchst sag es, noch hab ich genug das wir es zum würzen nutzen können."
Zurück am Tisch kraulte er ausgiebig seinen besten Freund.
"Wenn sie Wirklich jemand ist der die Erde noch gesehen hat, dann müßte sie ja wissen wo sie liegt, oder wohin ihre Reise eigentlich hingehen sollte. Warum Konrad sie nicht vor uns gefunden hatte ist mir ein Rätzel. Wer sich so gut in einem Trümmerfeld auskennt, der hat es nach allem Brauchbaren durchsucht. So ein großes Wrakteil sollte doch auffallen."

Constantine
08.09.2015, 23:43
http://abload.de/img/jack22hr4x.png Den Einschüchterungsversuch des Arztes ignorierend, schnitt Jay-Jay die Zwiebeln weiterhin klein. Nun wurde sein Blick leicht finster, als er den Kümmel rüberstreute. "Wenn DU noch einmal unaufgefordert an meinen Sachen rumdokterst, skalpiere ich dich höchstpersönlich und verfrachte dein Kleinhirn in Xens Software, ich weiß sehr wohl was ich hier tue und wo meine Vorräte sind, kapisch?!", leicht angesäuert, wühlte der junge Mechaniker in einem Schrank herum, um weitere passende Gewürze herauszuholen. "Immerhin fummel ich euch auch nicht dazwischen, verdammt ich frag die Kleine einfach mal nach 'nem Date". Die neue Schönheit ging dem Operator einfach nicht mehr aus dem Kopf heraus, was ihn erneut böse Blicke einbrachte. Diese wurden allerdings ignoriert.

Weitere Minuten verstrichen. Während Jay-Jay zu dem Beat seines MP3-Players die letzten Zutaten fertigstellte, begann er gleichzeitig den Inhalt auf drei Tellern zu servieren. Dabei genüsslich den weißen Zigarettenqualm ausatmend kurz in die Hände klatschend. "Herdplatten abschalten", erwiederte der junge Mann kurz woraufhin das künstliche System seinem Befehl folgte und sämtliche Kochtöpfe von der Platte nahm. Einen Teller auf den linken, die übrigen auf den rechten Arm schritt der Operator zu seinen beiden Kamaraden und legte ihnen die Teller recht lieblos vor ihre Nasen. Der leichte Aufprall ließ sogar das Essen verutschen. "Da habt ihr, undankbares Pack!", witzelte dieser. "Das Fleisch gibt euch wieder Energie und ihr fühlt euch wie neu geboren, haut rein!".

hakuryu
09.09.2015, 11:08
http://abload.de/img/yamaswpzc.pngWer fummelte jetzt wem in seinen Job? Das Jack unbedingt die Neue daten wollte behagte ihm nicht. Sie wußten ja nichts über sie. Lediglich ein Nicken bekam der junge Koch als er das Essen regelrecht auf den Tisch pfefferte. Nicht desto Trotz schmeckte es herforragend. Berry hatte seins noch nicht einmal angerührt. Wulf hatte das spitz gekriegt und näherte sich Millimeterweise an. Ihr Waffenexperte war so in sein Messer vertieft das er das scheinbar nicht mitbeam. Kurz bevor der Hund das Fleisch erreichte rammte Berry das Messer unmittelbar vor der Nase des Tieres in den Tisch. Ein erschrockenes Jaulen und dann ein sehr ärgerliches Knurren folgten auf diese Aktion. Yama konnte sich ein Grinsen nicht verwehren.Der Mensch hatte Glück gehabt und das Tier war einen Tick zu langam gewesen. Wie oft er das jetzt schon erlebt hatte wußte er nicht, aber oft genug war Wulf schneller gewesen und hatte sich das Fleisch geholt.
"Leg dein Vieh an die Leine Doc. Ich schwör dir, wenn der das noch ein mal macht zieh ich im die Haut ab."
"Was denn? Wenn du nicht ißt und dich mit anderen Dingen beschäftigt bist ist doch klar das er sich das holt was übrig bleibt."
"Und warum immer nur bei mir?"
"Weil du immer das Essen vergißt. An was arbeitest du?"

Survivor
09.10.2015, 20:25
http://abload.de/img/beark5ok9.png
Berry zog sich seinen Teller heran und starrte auf sein Essen. Dann schob er ihn rüber zu Jack.
Auch wenn ich weiß das du gut kochen kannst, ich brauche im Moment nichts. Was nicht bedeutet das irgend ein Vierbeiner etwas ab haben kann. Der Waffenmeister zog das Messer wieder aus der Tisch platte und starrte dabei zum Hund hinüber.
Du solltest es lieber unserer Gast geben. Keine Ahnung was unser kleiner Wildfang der Eisprinzessin zu essen gibt, aber etwas warmes sollte schon dabei sein.“

Nun wandte sich Berry ihrem Schiffsarzt zu.
„Was es werden soll ist einfach gesagt. Es wird ein Messer das mit unglaublicher Intensität vibriert.
Ob das dann überhaupt einen Nutzen hat weiß ich noch nicht. Aber an sich dürfte ein derartiges Messer, so es, sagen wir einen Säge oder Wellenschliff bekommt,durch so ziemlich alles schneiden was schwächer ist als die Klinge. Ist aber nur eine Idee, muss ich mir noch überlegen. Wenn das ganze funktioniert, überlege ich mir das ganze vielleicht an einer größeren Klinge zu versuchen.

Ironhide
11.10.2015, 15:19
Maximilia saß alleine in einer kleinen Kammer, die ihr als Quartier diente. Es sah zwar runter gekommen aus, aber es war sauber und das Bettzeug hatte sie frisch von Yama bekommen. Sie lag auf ihrem Bett und ging ihren Gedanken nach. Die Erde wahr nicht mehr, alle die sie kannte wohl tot, die wenigen Menschen, die das überlebt hatten, kämpften um ihren Platz in diesem Universum. James hatte ihr grob erzählt, was passiert war, nachdem Maximilia ihm und Alyson erzählt hatte, wann sie auf das Schiff gegangen war. Warum wusste sie nicht mehr und auch was das Ziel war, entzog sich ihren Erinnerungen, wie einige andere Sachen, an die sie sich nicht mehr erinnerte. Yama schob das auf die lange Zeit in der Kapsel zurück, was alle für logisch hielten.
Maximilia war erschüttert und bleib die meiste Zeit für sich, aber auf dem Schiff war es schwer, allen aus den Weg zu gehen. Wenn sie Zeit mit der Crew verbrachte, dann mit Alyson. Jack hatte ein paar kleine Annährungsversuche unternommen, aber nachdem Sein Vater ihm den Kopf gewaschen hatte, hielt er sich zurück.

Xenos hatte es schnell geschafft, das Pad wieder zum Laufen zu bringen, nur fehlte ihm dann die Zeit, sich selbiges auch zu Gemüte zu führen. Kaum das sie wieder flogen, hatten er und Jack genug zu tun, die kleinen Wehwehchen der Soroja zu kurieren, denn James jagte das Schiff unter Volldampf von einem Ort zum nächsten. Das erste System welches sie Anflogen, war ein Reinfall sondergleichen und dafür hatten sie einen ganzen Tag geopfert. Es hatte einen weiteren Tag gedauert, bis sie im zweiten System waren, in welchem sich die Soroja inzwischen einige Stunden aufhielt.
Das System bestand aus sieben Planeten, die alle um einen Stern kreisten, der Maximilia sehr an die Sonne erinnerte. Doch die Planeten erkannte sie nicht, keiner sah aus wie die Erde, oder ähnelte dem Mars oder sonst ein Planeten, der ihr bekannt war. James erklärte ihr, das zwei der Planeten von einer Rasse Namens Daronier bewohnt seien, die mit so gut wie jedem regen Handel trieben. Sie würden ihr System kaum verlassen, erläuterte er und sie kaufen und verkaufen so gut wie alles. "Sie interessieren sich nicht sonderlich für andere und wenn du nichts zu verkaufen hast, dann bist du sowieso uninteressant." Im Orbit um den Planeten Daronien befand sich zudem eine sehr große Station, auf der, in der Regel, alle Schiffe landeten oder, wenn sie zu groß waren, andockten. Die Soroja flog in einen der großen Hangars und landete dort inmitten etlicher anderer Schiffe. James fand es immer wieder beeindruckend, wie sein Schiff von solchen Stationen 'verschluckt' wurde.

Während der Kapitän seinen Respekt vor der Größe hatte, erschlug diese Maximilia einfach. Auf der Erde war das größte, was sie gesehen hatte, die Wolkenkratzer, die sich inzwischen etliche Kilometer in die Lüfte erhoben hatten, doch diese wurden von diesem Hangar schon zu Zwergen. Selbst die Soroja sah klein aus im Gegensatz zu einigen Schiffen, die hier geparkt waren.

Nachdem sie gelandet waren, wies James seine Crew an, was zu tun war. Sein Sohn Jack hatte die Aufgabe, kleinere Ersatzteile zu besorgen, in erster Line alles was sie dringend benötigten, um das Schiff am Laufen zu halten. Berry wollte sich nach neuen Waffenteilen umsehen und Yama brauchte Nachschub an medizinischen Material und hoffte hier fündig zu werden.
Auch Xenos, der die Zeit gefunden hatte, die Daten auf dem alten Taschencomputer zu analysieren, verließ das Schiff, jedoch erzählte er vorher James von seinen Funden, die er so für recht interessant gehalten hatte. Auch waren Informationen für den Zustand der insgesamt sieben Kapseln darauf gefunden worden, doch nur noch die Eine, in der sie Maximilia gefunden hatten, schien den Crash, den das Schiff hatte - anders konnte er sich die verängstigten Einträge auf dem persönlichen Logbuch nicht erklären, überlebt zu haben. Irgendwo bedauerte er den armen Schlucker, der aufgrund der fehlenden Energieversorgung langsam erfroren war.
Nur Maximilia und Alyson blieben zurück, letztere sollte die Sensoren im Blick behalten, um Konrad zu folgen, wenn er so unvorsichtig sein sollte, sich hier blicken zu lassen. Sie hatte auch ein Ohr auf die Kommunikation gerichtet, doch viel zu hören was sie irgendwie interessieren könnte, tat sie nicht.

James überließ das Schiff letztendlich Alyson und begab sich selbst ins Innere der Station. Auf seine Crew traf er dabei nicht, die hatte sich bereits überall verstreut. Sie konnten durchaus auf sich selbst aufpassen, das wusste er und hatte daher wenig Sorgen um sie. Wenn er sich so umsah, überkam ihn der Gedanken, das es gar nicht so verkehrt war, Maximilia auf dem Schiff zu lassen. Wenn sie die Soroja schon unaufgeräumt fand, dann würde sie die Station als einzige Müllhalde bezeichnen. Mit jedem Schritt den James hier tat, traf er auf eine andere Rasse, einige kannte er, andere waren ihm Fremd. Die meisten gehörten den Daronier an, die in kleinen Shops ihre Waren anboten, oder zur Besatzung der Station gehörten und sie Stand hielten. Sein Ziel war eine der unteren Ebenen, wo es meist die Infos gab, die er brauchte, um seine Zielperson ausfindig zu machen. Es kostete ihn aber fast dreißig Minuten, bis er endlich dort angekommen war. Hier unten war nicht so viel los, wie auf den etlichen Handelsdecks, James war das nur recht, es musste ja nicht jeder wissen, was er eigentlich suchte. Hier kannte er sich aus, hier kannte man auch ihn und hier würde er sicher die wertvollsten Informationen bekommen. Nebenbei gab es hier aber auch die Wertvollsten Teile, aber man konnte sich sicher sein, das so gut wie nichts davon legal war. Daran war er aber nicht interessiert. James betrat eine Bar, wenn man es denn so nennen wollte. Der Laden sah so aus, wie die schäbigen Gänge über die James hier her gelangt war, rotbraun schimmerte überall da durch, wo einst mal Lack oder sonst was an den Wänden gehaftet hatte. James wollte sich hier nicht sehr lange aufhalten, nur gerade solange, wie er benötigte um etwas neues zu erfahren. die Bar war nicht sonderlich gut besucht. In einer Ecken saßen zwei Daronier, die ihn aber nicht beachteten. An der Bar selbst hockte ein Meldorianer und ein weitere Mensch. Der Kapitän der Soroja begab sich ebenso an die Bar und orderte einen Drink für sich. Die wenigen Gäste beachtete ihn nicht weiter, hatten sie doch alle ihre eigenen Sorgen, die sie hier ertränkten. Doch James war nicht danach, sich hier zu besaufen, er war auf etwas anderes aus. "Hey.", sprach er den Barmann an, als dieser ihm seinen Drink brachte. James verwickelte ihn in ein Gespräch, was beim ersten hinhören belanglos klang. Aber nach und nach wurde er etwas spezieller und schon bald war er an dem Punkt, wo es interessant wurde. "Warum sollte ich dir das verraten?"
"Weil ich ihn suche. Ich hab ein Geschäft zu erledigen."
"Von solcherlei Geschäft will ich nichts wissen. Aber wenn du dein Glück versuchen willst, geh die Gasse runter." James nickt nur zu Bestätigung, leerte sein Glas und verließ den Laden.

Er ging in die enge Gasse, die ihm der Wirt genannt hatte. Er war erst wenige Schritte gegangen, doch etwas stimmte nicht. James merkte, das er verfolgt wurde. Er ging tiefer in die Gasse, machte unbemerkt seine Waffe klar und als dies erledigt war, bog er in eine weitere Gasse und verschwand durch die nächst beste Tür, die nicht mehr als eine Luke war die zu einem Versorgungsschacht gehörte. Er wartete, bis er die Schritte hörte, die sich schnell nährten, stoppten und kurz darauf vernahm er Gerede, was er aber nicht verstand. Das war seine Möglichkeit. Er stieß die Luke auf, wollte seinem Verfolger überraschen, aber dieser war nicht, wie er erwartet hatte alleine. Neben seiner Luke hatte sich jemand weiteres versteckt, dunkel genug das man ihn nicht sah, aber nun kam er hervor. James nahm aus den Augenwinkel etwas glitzerndes wahr. Noch bevor er reagieren konnte, war die Klinge an seinem Hals und die Hand die sie führte, zog sie über seinen Kehle. James schmeckte noch sein eigenes Blut, wollte schreien aber außer einem Röcheln kam nichts aus ihm raus. Blut ergoss sich auf den Boden, James brach zusammen, konnte noch einen Blick auf seinen Angreifer erhaschen, bevor er endgültig zusammenbrach. Das letzte was er wahrnahm, waren die Schuhe seines Mörders und seine Worte: "Ihr hättet nicht herkommen sollen."


Euer Kapitän ist tot, aber ob ihr je die Leiche findet, steht auf einem anderen Blatt. Keiner von euch ist so weit unten in der Station und keiner von euch hat einen Grund, dahin zu gehen. Nur Alyson weiß, wo er ungefähr hin wollte.
Aber auch alle anderen werden inzwischen verfolgt, selbst die Soroja wird beobachtet.

Constantine
12.10.2015, 23:16
http://abload.de/img/jack22hr4x.png Der Alte war wirklich kaum auszuhalten. Bei jedem Versuch der Neuen irgendwie Information über ihrer selbst herauszulocken oder in ein freundliches Gespräch zu verwickeln, funkte James ihm dazwischen, was seine Laune nicht gerade förderte. Des Weiteren war die Art wie James das Schiff quer von einer Station zur nächsten flog nicht berauschend. Er und Xenos hatten Mühe, dass Schiff weiterhin funktionstüchtig am Laufen zu halten. Endlich landete James die Soroja. Jack war erleichtert. Leicht erschöpft, ließ der junge Mechaniker seinen Hintern auf den kalten Fußboden nieder, wischte sich den Schweiß von der Stirn und blickte zu seinem Vorgesetzten, der ihm seinen neusten Fundus auch so gleich mitteilte.
Aufmerksam lauschte Jack den Worten. Irgendwie kam ihm das alles spanisch vor doch hier hörte ja sowieso keiner auf ihn. Egal. Warscheinlich waren es eh alles irgendwelchen verrückten Hirngespinste seiner seits. Nach dem James das Schiff endlich landete, packte Jack seine sieben Sachen, beim Einfliegen in das Dock erstaunte es den jungen Mechaniker immer wieder auf's Neue zu was die verschiedenen Völker fähig waren, zu bauen. Ein beeindruckendes Schauspiel. In einer sanften, fließenden Bewegung legte die Soroja an dem Dock an wofür Jack den Alten seinen tiefsten Respekt entgegenbrachte, was er ihm so natürlich niemals sagen würde. Doch der Mechaniker wusste, was sein Alter von ihm hielt.
Nach dem er seine Aufgabe erhielt, warf Jack im vorbeigehen nochmal einen letzten Blick auf seinen Kapitän da den jungen Mann ein mulmiges Gefühl in seiner Magengend, dass ihm seine Laune den verdammten, langen Tag schon in den Keller trieb, innehielt.
Daronier. Überall wo Jack nur hinsah, liefen ihm Daronier entgegen. Ein widerliches Volk die für den richtigen Preis ihre eigenes Fleisch und Blut verkaufen würden. Doch das konnte dem jungen Mechaniker nur recht sein. Es trieb ihn weiter in Richtung Handelsplatz. Sich durch die unzähligen Völker quetschend, blieb Jack plötzlich an einer kleinen Kneipe hängen welche so heruntergekommen wirkte, dass ein normalsterblicher wohl einen weiten Bogen davon machen.

Ein breites Grinsen huschte über seine Lippen. Sich eine Zigarette anzündend, öffnete sich durch die Eingangstür und Jack war genau da, wo er sein sollte. Das heruntergestellte Licht sollte eine gemütliche Atmosphäre schaffen, in der einen Ecke des Ladens tanzten blutjunge Mädchen an der Eisenstange, räkelten ihre ansehlichen Körper den Gästen entgegen. Ein perfekter Ort um Informationen zu besorgen. Sich an einen kleinen Tisch setztend, kam auch schon die Bedienung, ein junges Ding mit welligem, blondem Haar. Ein wenig missmutig, betrachtete Jack ihren freizügen Körper während er sogleich begrüßt wurde und man ihm einen Dring anbot. "Dieser geht auf's Haus, wenn es ihnen beliebt, kann sie auch jemand anderes bedienen, mein Herr". Hatte Jack sich da gerade verhört? Mein Herr? Mit hervorgehaltener Hand massierte er sich seine Schläfe. Er steckte dem Mädchen eine Münze in ihren Ausschnitt und zog sie sogleich auf seinen Schoß woraufhin sie zwar schokiert wirkte, es aber beruhen ließ. "Sag mal Kleines", begann Jack und setzte sein Pokerface auf. "Wie heißt euer Laden, das letzte Mal als ich auf diesem Loch von einem Planeten war, wart ihr aber noch nicht hier oder?". Etwas irritiert, antwortete ihm das Mädchen. "Nein Sir". "Wir haben erst vor einigen Zyklen geöffnet". Er nahm sich sein Glas in eine Hand während die andere auf den Oberschenkeln des Mädchens ruhte und mit sanften Berührungen ihre straffe Haut entlangfuhr. "Wo sind meine Manieren". "Ich bin Jay-Jay und wie heißt du?". Zögerlich stellte die Blondine sich vor. "Ahh, Branda ein wirklich schöner Name". "Sag mal Branda", begann Jack das Gespräch während sein Blickfeld über das Ambiente wanderte. "Weißt du zufällig etwas über Konrad, dem Barbaren?".

Das Mädchen bekam es kurz mit der Angst zu tun. Dass sie sich in seiner Nähe etwas unwohl fühlte, war ihr deutlich anzusehen. Aber niemand von den anderen Gästen oder geschweige denn vom Personal störte sich daran. "Nicht direkt, ich habe nur Gerüchte gehört, dass er von einer Bande skrupelloser Kopfgeldjäger gesucht wird aber wer sucht nicht nach ihm". Jack konnte eine Spur Begeisterung heraushören also kitzelte er weitere Informationen aus dem jungen Ding heraus. Da es der Kleinen nach einiger Zeit gefiel, wie Jack sie behandelte. "Konrad soll etwas großes vorhaben". "Genaueres weiß ich leider nicht aber es ist etwas, was die restlichen Völker erzittern wird und sich seinem Kommando anschließt". "Er will also alle Völker vereinen?", erwiederte Jack mit interessiert, gespielter Mimik woraufhin sich Branda etwas näher kam. "Ein wahrer Volksheld". Das überbreite Lächeln der Bedienung war nicht zu übersehen. "Ihr gefallt mir mein Herr", erneut musste Jack ein aufzucken eines kleinen Äderchens unterdrücken. "Nun", vorsichtig umspielten ihre Finger mit ihren langen Haaren. "Es ist zwar nicht meine Art... aber... wollt ihr nicht mit mir auf mein Zimmer gehen?". Ein leichtes Lächeln huschte über Jacks Mundwinkel. Mit einem leichten Kopfnicken ergriff der junge Mechaniker Brandas Hand und sie führte ihn ein Stockwerk höher, diverse Blicke die auf ihn ruhten, ignorierend, wo sie ihn auf ihr Zimmer brachte und mit einem Knarren die Zimmertür zufallen ließ.

Survivor
27.10.2015, 00:08
http://abload.de/img/beark5ok9.png
Auf den Märkten, welche der Waffenmeister während ihres Zwischenstopps aufsuchte, gab es so ziemlich alles was sein Herz begehrte.
Dies mochte man wohl über viele Märkte sagen, doch auf diese hier traf das wirklich zu.
Leider waren aber auch die Händler dem entsprechend. Gewieft und verschlagen, war es schon fast ein Knochenjob ihnen auch nur den kleinsten Preisnachlass abzuringen.
Doch gerade das reizte Berry auch. Das ständige hin und her, das Fachsimpeln und einschätzen der unterschiedlichsten Teile machte ihm Spaß.
Das erste was er ab arbeitete war der Mindestbestand an Waren wie Munition oder Ersatzteile für die Schiffsbewaffnung.
Zwar hatten sie faktisch zwei Mechaniker die alles in stand halten konnten, doch das wissen über die Boardwaffen lies der Waffennarr sich nicht nehmen. Auch kaufte er Mittel um gewisse Munitionsarten selbst herzustellen. Das war mitunter billiger als sie zu kaufen.

Wie er so die Stände und Läden abgraste, kam er zu einem, bei welchem sein Blick an einem bestimmten Gegenstand hängen blieb. Jenes Teil brauchte er für ein Projekt an dem er schon länger arbeitete. Er fing mit dem Händler ein Gespräch an. Dabei bemerkte er gar nicht wie einige Schatten sich hinter ihm zerstreuten und verteilten.
„Was habt ihr eigentlich mit dem Teil vor?“
„Ich will es als Ersatzteil verwenden, weil in einem unserer kleineren Geschütze, ist eben dieses nämlich drauf gegangen.“
„Aber wäre dieses dann nicht besser?“
„An sich ja, doch nach Rücksprache mit meinem Chef hat er mir zu verstehen gegeben das ich nicht unbedingt das beste nehmen soll. Unsere Techniker an Board meinten das selbe.“
„Hm, na dann...das macht dann...“
Berry bekam einen Preis genannt und stellte das Geld bereit, bei diesem Teil wollte er nicht feilschen, es war ihm den Preis wert. Nicht das der Händler es dann doch nicht verkaufen wollte.
„Was hat euch eigentlich hierher verschlagen...Menschen sind hier eher seltener gesehen.“
„Wir suchen jemanden, einen von unseres gleichen...einen Mann namens Konrad.“

hakuryu
05.11.2015, 16:26
http://abload.de/img/yamaswpzc.pngEinen ganzen Tag hatten sie ans Knie gebunden und leider das flasche System durchsucht. Und wie nicht anders zu erwarten nichts gefunden was auch nur im entferntesten nach Konrad aussah. Am nächsten Tag steuerten sie eine der Raumstationen an die sie öfter besuchten wenn sie hier in der Nähe ware. Immerwieder fühlte sich Yama wie erschlagen wenn er hier war. Diese Masse an Lebewesen und schon allein die Größe. Es war fast wie das sprichwörtliche Mekkar, auch wenn er davon nur einmal in einem sehr alten Buch gelesen hatte. Das was er wollte hoffe er recht schnell und günstig zu finden. Gerade die Sachen für die erste Hilfe waren eigentlich überall gängig, nur hieß das leider nicht das es auch bezahlbar war. Seinen Vierbeiner kurz über den Kopf streichelnd verließen sie das Schiff. Noch einen Blick auf James werfend hob er nur grüßend noch die Hand und verschwand im Gewimmel der Station.
Es waren Massen die unterwegs waren. Ein riesiges ethnisches Durcheinander und er gehörte eindeutig zu einer der kleinsten Minderheit. Wulf verschaffte ihm allerdings einen taktischen Vorteil. Wenn jemand zu dicht an Yama vorbei ging oder ihn anrempeln wollte, taten seine Zähne wahre Wunder. Zumeist reichte schon ein warnendes Knurren. Selten kamen die Zähne zum Einsatz.
Schon nach kurzer Zeit kam er in dem Bereich des Marktes an wo Arzneien verkauft und zum Teil eingetascht wurden. Das Wichtigste war der Bioschaum und die Einweglaser. Beides hoffte er ein paar Läden weiter zu bekommen. Bei seinem Eintreten sah der Daronier auf. Ein kurzer Gruß und nur ein fragender Blick. Der junge Arzt fragte nach belangolsen Dingen die er ebenfals brauchen konnte die aber nicht ganz so wichtig waren. Leider hatte Yama nur ein bestimmtes Kontingent zur Verfügung. Ganz zum Schluß ließ er sich noch das Wichtigste mit auf seine geplanten Einkäufe legen. Danach ging es ums Feilschen. Der Ladenbesitzer war ein harter Brocken. Der Doc wußte das er den geforderten Preis nie im Leben zahlen konnte. Nicht ein Mal wenn dieser um ein Viertel gesenkt werden würde. Als auch der Daronier nicht weiter bereit war seinem Kunden entgegen zu kommen, begann der zweite Teil von Yama's Strategie. Aus dem Großen Haufen sortierte er einiges aus und begann das Ganze von vorn. Merhmals zog er das Ganze durch. Am Ende hatte er das was am dringensten brauchte und sogar noch einiges dazu auf dem einen Haufen und das Zusatzmaterial auf dem anderen. Hier wollte er auch nicht den geforderten Preis zahlen. Dieser lag schon deutlich unter dem was er dafür eingeplant hatte und doch setzte er noch einen drauf.
"150 nicht mehr."
"200. Mein letztes Wort. Von irgendwas muß ich das ja auch leben."
"Ich hab aber nur 200 und brauch noch andere Sachen."
"Mir egal. 200 oder nichts."
"Wie du willst. Komm Wulf, der Laden die Gasse runter hat ne bessere Qualität und ist auch noch günstiger."
Der Hund sprang auf, knurrte den Daronier noch mal an und gesellte sich zu seinem Herrn als dieser sich anschickte den Laden zu verlassen. Aus dem Augenwinkel sah Yama wie der Ladenbesitzer mit sich rang. Der Schiffsarzt trat durch die Tür und insgeheim zählte er bis drei.
"WARTE! 150 und das Johanneskraut noch dazu."
Ein Grinsen erhellte ganz kurz sein Gesicht bevor er sich umdrehte. Immerhin hatte er das Wichtigste. Leider noch nicht alles, nahm aber das was er bekommen konnte. Mit langsamen Schritt folgte er dem Daronier wieder in den Laden, bezahlte und zog mit seinen Einkäufen ab. In einem ruhigen Winkel sah er sich alles in Ruhe noch einmal durch. Das Schlitzohr hatte ihm einiges an Schund verkauft. Die Kräuter waren zum Teil überlagert oder wiesen eine kränkliche Farbe auf. Die sortierte er gleich aus. Alles im Großen und Ganzen gesehen hatte er zwar deutlich weniger bezahlt als er wollte, aber immer noch nicht alles zusammen. Also machte er sich auf den Weg in eine der Nebengassen, vielleicht bekam er dort noch etwas was er suchte.
Ein plötzlich einschießender Schmerz in Herzgegend ließ ihn innehalten. Ihm war übel und er wußte nicht warum, ein leicht ungutes Gefühl machte sich in ihm breit. Wulf war der Zustand seines Herrchen nicht entgangen und schmiegte sich an Yama's Beine.
"Schon gut Kumpel, schon wieder gut. Laß uns weiter, wir haben noch eine Menge zu besorgen."
Der Schmerz und die Übelkeit waren recht schnell wieder verschwunden, nur das Gefühl blieb etwas länger. Bis sie an den nächsten Stand traten. Dort gab es doch tatsächlich Schmerzmittel von der Erde und auch andere sehr starke Betäubungsmittel. Seine Aufregung verbergend, versuchte er zu feilschen. Doch als ihm die Preise genannt wurden die der Mensch verlangte, fragte er sich nur noch wer das bei den Wucherkosten kaufen sollte. Eine Frage die sich umgehen beantwortete. Ein Wesen das er noch nie in echt gesehen gesehen hatte, kaufte den gesamten Vorrat am Morphium auf und legte noch einiges auf den Preis drauf. Total entgeistert sah Yama dem wookieähnlichen Wesen hinterher. Bevor er jedoch den Standbesitzer fragen konnte um was für ein Lebewesen es sich da handelte, kurrte Wulf mit einem mal drohend und rannte irgendetwas hinterher. Fluchend folgte der junge Mann seinem Haustier.

Janoko
06.11.2015, 13:49
http://abload.de/img/alyson8gp5v.png "Klar Captain", hatte Alyson gemeint, als sie nur kurz von ihrem Buch aufgeschaut hatte. Es war eins der wenigen Dinge, die älter waren als ihre neue Schwester - Bücher. Die waren schon alt, da war an Flüge im Raum gar nicht zu denken gewesen. Und sie waren die ersten Dinge, die Menschen dazu gebracht hatten, etwas gemeinsames zu haben - eine Sprache, eine Schrift, eine Identität. Doch das war jetzt schon lange her und ihr Buch, in dem sie schmökerte war zerfleddert, hatte sie es doch schon gefühlte dreihundertvierzehn Mal durch gelesen. Es war ein Buch über eine Space Odyssee. Was für Annahmen ihre Vorfahren über den Raum, die endlosen Weiten gemacht hatten, erstaunte die junge Co-Pilotin immer wieder. Aber auch die Fantastik die sie besessen hatten, die zu wirklichen Maschinen geführt hatten. Die zwar auf eine andere Weise funktionierten, aber den gleichen Effekt brachten. oder auch die Tatsache, dass sie sich mit Tonnen von Sprengstoff, den sie kontrolliert abbrannten ins All katapultierten. Heute kam man leicht von der Oberfläche eines Planeten - man flog bis zur Exosphäre, schaltete die Verbrennungstriebwerke ab und ging auf ionengestützte Triebwerke über. Die waren zwar nur für Unterlichtgeschwindigkeit gut, aber man wollte ja nicht immer in den "Slip" um sehr schnell von hier nach da zu kommen.

Als sie wieder aufblickte, knurrte sie böse - die neue hatte sich über einen der Bildschirme gebeugt und bediente die Kamera Steuerung, als wenn sie wüsste was sie tat - das war komisch, hatte man ihr doch gar nicht erklärt wie es funktionierte. "He, Maximilia, was machst du da?", fragte Alyson, ihr buch behutsam in das Regal zurückstellend, aus dem sie es sich zur Hand genommen hatte. Auch wenn Maximilia neu und ihre Schwester war, so mochte Alyson es nicht, wenn man ungefragt an diesen herum werkelte, die man noch nicht bedienen konnte - oder können sollte. Immerhin machte man meistens etwas kaputt, wenn man ein System gar nicht kannte. Als sie sich schließlich zu der immer noch in dem Suit eingepackten begab, erkannte sie auch, warum diese nicht reagiert hatte - sie hatte sich knöpfe ins Ohr getan und verfolgte auf den Kameras eine Gestalt, die sich verstohlen um ihr Schiff herum bewegte. - Das gefiel selbst Alyson nicht. Sie drückte die ältere sanft von der Konsole weg, was diese mit einem überraschten „Huch?!“, beantwortete, aber ansonsten keinen Ton von sich gab.
„Ich mag den Typen da nicht, hast du raus was der macht?“

Yijare
06.11.2015, 13:50
http://abload.de/img/maximilia2mpzd.png Ich schüttle den Kopf. „Er war auf irgendwas am rum tippen, dann ist er die ganze Zeit ums Schiff geschlichen… das hat was von SciFi…“, meine ich verlegen und nehme die Knöpfe aus dem Ohr - die hatte Jack anscheinend in der Messe vergessen, den man konnte sehen das es seine waren. Ich stell mich wieder etwas näher zu Alyson um mit auf den Bildschirm schauen zu können. „Der hat da was am Fahrwerk fest gemacht“, sag ich, als die Gestalt sich an einem der Beine zu schaffen macht - ob er wirklich was getan hat, weiß ich nicht, aber ohne auf Alyson zu warten wetze ich von der Brücke in Richtung Luftschleuse.

Janoko
06.11.2015, 13:50
http://abload.de/img/alyson8gp5v.png „Hey nicht so…“, bekam Alyson grade noch raus, ehe ihre Schwester wie ein Wirbelwind schon verschwunden ist ‚Gott ist die Schnell…‘, dachte sie sich noch während sie etwas gemütlich zur Außenbordtür rannte. Immerhin wusste sie, anders als Maximilia, das die Tür ihre Zeit brauchte, da irgendwas daran kaputt war und deswegen der Verifizierungsprozess für den Druckausgleich nicht sofort in Gang kam. Außerdem war die Tür laut. Sehr laut, wenn man bedachte das sie jetzt in einem Luftgefüllten Hangar standen.

Natürlich hatte der Kerl bemerkt das die beiden aus der Tür heraus gekommen waren und machte auf dem Absatz kehrt, als wenn er nicht erwartet hätte, dass noch jemand an Bord gewesen sei, wo doch eigentlich alle Besatzungsmitglieder irgendwo auf der Station gewesen waren. Doch hatte er die Rechnung ohne Maximilia gemacht, die mit einem Tempo ihm hinterher sprintete, das nicht mal ein Usarin Bolt auf die Strecke gelegt hätte. Das ihr Anzug dazu noch leichte Absätze an den Füßen hatte, machte die Tatsache, dass ihre Schwester so schnell war noch verblüffender. Allerdings war ein Nachteil der Geschwindigkeit, das Maxi einfach an dem Mann vorbei rauschte, als er in einen Korridor abbog, der ins Innere der Station führte. Das war Alysons Chance ihre eigene Kondition mal auf die Probe zu stellen, kam sie doch um die Ecke, als Maxi noch aus lief. In langen Sätzen stieß sich die jüngster der Coopers vom Boden ab, während Maximilia hinter ihr wie eine unaufhaltsame Dampflokomotive herannahte. Der Mann war falsch abgebogen und war in einer Sackgasse, aber er würde nicht ohne Kampf aufgeben. Maxi lief einfach in seine Faust rein und wurde so zu Boden geschickt. „Arschloch!“, knurrte Alyson, die sofort in ihre Kickboxer-Haltung überging und eine Schnelle Links-Rechts-Combo versuchte, die jedoch ins leere lief, da der Mann es anscheinend auch verstand zu kämpfen. Alyson konnte seinen Schlag zwar abwehren, aber es schmerzte Höllisch - als wenn er sehr stark war, oder durch Bionik verstärkt war. Womit beide nicht gerechnet hatten war dann aber die beiden Füße, die in einer Gelben Ummantelung steckten, die ihm die Heels in den Magen trieben und dann mit einem Tritt nach oben den einen Absatz sogar durch den Gaumen trieb.
„Man bist du brutal, Schwester“

Rosered_Strauss
06.11.2015, 23:49
http://abload.de/img/xenos4pjq6y.pngXenos summte vor sich hin, während Sie - ein Bild der Unschuld bietend - durch die Gänge der Station schritt. Ihr Weg führte sie schliesslich vor eine Bar, durch deren Türe sie nach kurzer Überlegung hindurch trat. Innen angelangt, wurde sie von einer Lärmwand empfangen - doch das schüchterte sie nicht im Mindesten ein. Ein freundliches Lächeln auf den Lippen tragend, bestellte sie sich einen Drink beim Barkeeper - etwas vergleichsweise schwaches - und setzte sich an einen der freien Tische, um ihren Drink in Ruhe zu sich zu nehmen. Auf die Blicke, die ihr zugeworfen wurden, antwortete sie mit Freundlichkeit, wenn sie sie denn beachtete und nicht beschloss, sie hinter einer Maske der Träumerei zu ignorieren. Es sollte nicht lange dauern, ehe sie das erste Getränk spendiert bekam. 'Interessant.' dachte sich Xenos, als sie sofort schmeckte, dass dem Getränk etwas betäubendes beigemischt worden war. Es war in ihrem Aspekt, dass sie als Jägerin nur zu leicht ein Gefühl des Schwindels und der Mattigkeit vortäuschen konnte - immerhin war sie im Moment die 'Spinne', die ihre Netze nach ihrer 'Beute' auswarf. Und es schien, als wäre ihr das Glück hold - bald schon mischte sich ein Fremder ein, der sich als ihr 'Freund' ausgab und mich aus der Bar heraustrug. Solcherlei Freundlichkeit war dieser Tage selten und so gut wie nie ohne Hintergedanken. Und als wäre das nicht genug, peilte er einen Seitengang an, in dem sich im Moment niemand aufhielt. Sobald sie dort angelangt waren, verschwendete Xenos keine weitere Zeit. Bevor er irgendetwas weiteres tun konnte, wirbelte die vermeintlich ausgeknockte ihn herum und schmetterte ihn gegen die Wand. Mit unschuldig- freundlichem Lächeln hielt sie ihn mit einer Hand am Kragen in die Höhe. "Mein Retter! Wie kann ich mich nur bei dir bedanken? Oh, ich weiss! Ich könnte dir eine Frage schenken! Nämlich die, warum du mich ausschalten und hier her bringen wolltest. Und als mein Retter willst du mir doch sicher eine Antwort schenken, oder?"

hakuryu
23.11.2015, 23:01
http://abload.de/img/yamaswpzc.pngDas Tier war unheimlich schnell. Eine Tatsache die Yama immer wieder vergaß, immerhin war auf ihrem Schiff nicht ausreichend Platz das er seine volle Schnelligkeit auspielen konnte. Auch hier war der Umstand das es Massen an Lebewesen gab gut für den jungen Arzt. Immer wieder sah er Leute zur Seite springen oder fluchen, einige traten oder schlugen sogar in die Richtung des Tieres. Offenbar ohne es zu treffen. Zum Glück wie Yama fand. Wulf konnte da sehr schnell überreagieren und da war ein Zahneinsatz praktisch vorprogrammiert.Was auch immer sein tierischer Freund verfolgte, er bekam es nicht zu fassen und nach recht kurzer Zeit befand sich die Nase des Hundes auf dem Boden und er folgte langsam einer ganz bestimmten Spur. Der Einäugige hatte so die Möglichkeit Wulf wieder einzuholen.
"Mußte das sein? Ich hätte fast meine Einkäufe verloren. Was zum Geier machst du da?"
Wulf nahm nicht mal die Nase vom Boden. Lediglich ein Ohrenzucken zeigte das er sein Herrchen registriert hatte, ließ aber nicht von seiner Spur ab. Mitlerweile befanden sie sich in einem Bereich den Yama noch nicht kannte.
"Diese Station ist einfach zu groß. Irgendwann verlauf ich mich mal hier."
Nach einer Weile begann das Tier Kreise zu ziehen die methodisch immer größer wurden. Yama folge und bekam so einige Gesprächsfetzen mit die sicherlich nicht für seine Ohren bestimmt waren. Mehrfach fiel der Name von Konrad. Der Kerl plante also wieder was, doch was genau war nicht Teil des Gesprächs. Allerdings war die Rede von einem neuen Partner, leider wurde kein Name genannt. Als Wulf ein frustriertes Schnauben von sich gab und die Nase hob, klopfte der junge Mann seinen Rücken und sie machten sich langsam auf den Rückweg. Diesmal achtete er genau auf die Gespräche um ihn herum. Hartnäckig hielt sich das Gerücht das Konrad einen neuen Partner hatte und etwas Großes plante, doch was das genau war wußte wohl keiner.

Ironhide
24.11.2015, 20:47
"Konrad? Diesen meldorianischen Penner?."
"Ja. Genau den.", gab Bear zur Antwort." Der Händler war jedoch nur wenige beeindruckt von dem stämmigen Menschen, so sehr Bear auch versuchte, bedrohlich zu wirken.
"Was wollen sie denn von dem? Noch eine Rechnung offen?"
"So könnte man es sagen."
"Das kostet aber n Kleinigkeit."

Während Bear sich was einfallen lassen musste, um möglichst günstig an die Infos zu kommen, hatte Jack schon welche, auch wenn er kaum glaubte, was ihm das Mädchen da erzählte. Das Konrad - noch immer war es ihm ein Rätsel, warum ein Meldorianer sich einen menschlichen Namen gab - etwas so große wagen würde, das sich gerade diesem 'Kleinganoven' alle möglichen Völker anschließen würden, hielt er dann doch für unwahrscheinlich. Doch jetzt wollte er sich keine Gedanken darum machen. Ein paar Ersatzteile wollte er dann doch noch auftreiben, bevor er zum Schiff zurückkehren würde. Wieder in der Bar, sah er aber jemanden, den er hier nicht erwartet hätte.

Yama musste den Weg erstmal suchen, hatte er es doch geschafft, sich zu verlaufen. Mit all seinem Gepäck wurde es ihm irgendwann zu viel und er legte eine Pause ein. Ihn trieb es in die nächste Bar, die zwar wirkte, als hätte sie die letzten hunderte Jahre keine Farbe mehr gesehen, aber sehr viel anders sahen die anderen Kneipen auch nicht aus. In einer Ecke befand sich ein kleines Podest, in dessen Mitte eine Stange befestigt war, die bis zur Decke ging und dort ebenso verschraubt war. Daran räkeln tat sich irgendein Mädchen, dessen Sachen mehr zeigten, als sie verdeckten. Ein paar 'Gäste' sahen sich nicht satt genug, andere fanden den Inhalt ihrer Gläser viel anziehender. Lange wollte er nicht hier bleiben. Er bestellte sich etwas zu trinken, etwas starkes. An Wasser traute er sich nicht, wer weiß was er sich damit einfangen würde. Ironischer weise war man auf der sicheren Seite, wenn man Alkohol trank. Meistens zumindest. Gerade als er den letzten Schluck austrank, hob Wulf den Kopf, bellte und im selben Moment legte jemand die Hand auf Yamas Schulter.

Der Schnüffler brach zusammen und verlor das Bewusstsein. Maximilia wusste selbst nicht so recht, wie sie das hinbekommen hatte und konnte Alyson daher keine Antwort geben. Zusammen brachten sie ihre 'Beute' gefesselt zurück zum Schiff und sorgten dafür, das er nicht abhauen konnte. Alyson nahmen ihm alles ab, was er bei sich trug, doch bis auf eine Waffe die ziemlich fortgeschritten aussah, ein paar Credits und einem Pad hatte er aber nichts bei sich. Er war bewusstlos, aber irgendwas stimmt nicht mit ihm. Alyson wusste noch nicht was, musste aber warten, bis der Typ wieder wach war. Auch wenn er aussah wie ein Doranier, er wirkte nicht wie einer. Maximilia hatte das Datenpad an sich genommen und schien sich mehr dafür zu interessieren. Es schien fast so, als könnte sie das lesen, was dort stand. Erst als Alyson sie ansprach, hob sie ihren Kopf. "Hey, ich rede mit dir, Schwester."
"Ähm, wie bitte?"
"Du kannst das lesen?"

Xenos ließ ihren 'Retter' schnell wieder laufen, er wusste nicht viel und war mehr an dem Körper interessiert gewesen, als an allem anderen. Wieder auf den belebten Straßen der gigantischen Raumstation, tat sie das gleiche wie zuvor und nach einem ähnlichen Vorkommnissen, hatte sie endlich jemanden 'gefunden' der ihr etwas über Konrad erzählen konnte. Mehr als ein Gerücht war es nicht. Konrad wurde angeheuert, um irgendetwas großes zu finden, egal mit welchen Mitteln. Doch was das war oder wo er hin wollte, das konnte Xenos nicht in Erfahrung bringen. Schließlich besann er sich darauf, das er noch Ersatzteile brauchte und machte sich daran, als nächstes dieser Aufgabe nachzukommen. Er war auf einem der unzähligen Handelsplätze und versuchte im Moment einen neuen Stabilisator aufzutreiben, die mit ihrem Schiff kompatibel sein würde. Doch irgendwas stimmt nicht, irgendwer verfolgt ihn. Schon zum vierten mal meinte er, jemanden bemerkt zu haben, der sich an seinen Versen geheftet hatte. Xenos beschloss den Spieß umzudrehen. Das Katz-und-Maus Spiel - wie Jack es nennen würde - ging eine ganze Weile so und asl Xenos sich im Vorteil glaubte, drehte er den Spieß um. Irgendwann wurde es zu einer offenen jagd und egal wer oder was ihn beobachtet hatte, es konnte auf jeden Fall mit den Fähigkeiten von Xenos mithalten. Irgendwann verlor Xenos die Spur, hatte nicht mehr als ein paar Blicke aus der Ferne auf seinen Verfolger werfen können, aber mehr als ein schwarzer Mantelmit Kapuze war nicht zuerkennen gewesen. Er beschloss, mit dieser Erkenntnis und den teilen die er hatte besorgen können, zum Schiff zurück zu kehren.


@Survi und Rose:
Beery wird noch etwas 'verhandel' müssen, aber wenn es geht, ohne die halbe Nachbarschaft in Schutt und Asche zu legen ;). Und Xen wird auftauchen, während du verhandelst. Die Infos wird er aber bekommen.
Ihr könnt dann zusammen zurück zum Schiff, vlt verheddert ihr euch noch in irgendwelche kleine Schwierigkeiten, das mir egal. Nichts was ihr nicht problemlos hinbekommt ^^ Aber lasst euch nicht zu viel Zeit, solltet auch zurück zum Schiff gehen.

@haku und Constantine:
Ihr trefft in der Bar aufeinander, wie ich schon angedeutet hab. Ihr könnt eure Infos austauschen, noch weiter 'shoppen' und dann wieder zum Schiff zurück. Auf die anderen trefft ihr dabei nicht. Erst am Schiff seht ihr alle wieder.

@Janoko und Yijare:
Ja, Maxi kann die Sprache lesen, vlt nicht perfekt, aber sie wirds können. Allerdings weiß sie nicht, welche Sprache das ist und so sehr sie sich anstreng, sie wird nicht drauf kommen, auch nicht, warum sie das lesen kann. In der Datenbank findet ihr die Sprache auch nicht, aber dort stehen auch nicht alle drin, die es gibt. Die Infos sind sehr militärisch gehalten und bis auf Maximilia selbst, ist jedes Crewmitglied aufgelistet. Ebenso ihr Schiff mitsamt Bewaffnung. Die Befehle selbst lauten nur beschatten und Bericht erstatten. An wen und von wem die Befehle sind, lässt sich nicht ableiten daraus.

@All:
Sobald alle wieder zusammen im Schiff sind und Infos ausgetauscht haben, gibt's den nächsten SL.

Constantine
24.11.2015, 22:43
http://abload.de/img/jack22hr4x.png

Ausgeruht und mit einem zufriedenem Lächeln auf den Lippen blieb Jack noch ein Weilchen neben Branda auf dem bequemen Bett liegen. Er ließ sich von dem jungen Ding berieseln, die wie fanatisch sämtliche Informationen über Konrad preisgab. Dabei gefiel es ihr sichtlich, wie der Mechaniker mit seinem Zeigefinder ständig über ihren nackten Rücken fuhr. Nach dem das Geschäftliche abgewickelt war, drückte Jack ihr noch einen Kuss auf ihre Stirn. "Ich werd dich wärmstens empfehlen, Branda, unser kleines Abenteuer hat großen Spaß gemacht du kennst Dinge, Kleine". Sich eine Zigarette anzündend, zog der Mechaniker seine Klamotten über und verabschiedete sich. Die kleine Gebühr auf den Thresen legend, zog nun das Mädchen ebenfalls ihre aufreizenden Dessous über. "Wann werdet ihr unserer Bar mal wieder einen Besuch abstatten?", "wenn sich eine Gelegenheit ergibt". Antwortete Jack neutral, verabschiedete sich bei ihr. Langsamen Schrittes führte ihn sein Weg wieder herunter. Während die Gäste sich amüsierten, wanderten seine Augen durch die in neutrales Licht gehaltene Bar.

Plötzlich erblickte er jemanden den er nun gar nicht hier erwartet hätte. Ein schelmisches Grinsen huschte über seine Lippen. Sich in normaler Schrittgeschwindigkeit auf den Arzt zubewegend, begann sofort der Kleffer zu bellen. Ob vor Freude oder als Warnung konnte Jack nicht beurteilen. Ihm gefiel es lieber Yama zu ärgern. Eine Hand auf dessen Schulter legend, bließ der Mechaniker den Zigarettenqualm über sein Haupt aus, so dass der junge Mann leicht husten musste. "Na, was treibt eine so unglückliche Seele wie eure hier her?". "Hast du 'ne Wette verloren und bring deinem Vieh mal endlich Benehmen bei, sonst landet es noch in der Pfanne!".

hakuryu
25.11.2015, 23:07
http://abload.de/img/yamaswpzc.pngEr hatte sich doch letztlich tatsächlich verlaufen. Bei der Größe der Station einenglich ein Wunder das es ihm vorher noch nie passiert war. Seine Last wurde mit der Zeit immer schwerer und so betrat er die erstbeste Bar die ihm unter kam.
"Nee, oder? Warum muß ich ausgerechnet mitten in einem Bordel landen."
Eine Pause brauchte er dringend und so blieb er einfach da wo er war. Seinen Drink bestellte er mehr als widerwillig. Es war ziehmlich hochprozentig und Yama wußte das es ein Fehler war das zu bestellen, leider würde es auffallen wenn er das Zeug nicht trinken würde. Völlig emotionslos beobachtete er die sabbernden Kerle die die Frauen an den Stangen angafften. Als er beschloß zu gehen und er den letzten Schluck runter stürzte bellte Wulf und eine Hand senkte sich kurz darauf auf seine Schulter. Das Bellvokabula des Tieres sagte ihm das es sich um eine wiederkehrende Nervensäge handelte. Das und der bissige Komentar hielten den Arzt davon ab mit gezogener Waffe auf Jay Jay los zu gehen.
"Ich kann FRauen nichts abgewinnen, genauso wenig Männern. Und leg Hand an meinen Freund und du wirst nie wieder Pennen ohne Angst zu haben das dir am nächsten Morgen nicht was fehlt."
Beide grinsten sich an und waren doch überrascht den Anderen gefunden zu haben. Das Geplänkel war bei ihnen Standart sein Yama das Tier aufgelesen hatte. Als sich eine kleine weibliche Hand auf die Schultern den Mechanickers legte und der Arzt sie ansah verblaßte sein Grinsen.
"Verdammt, seit wann hast du interesse an Kindern? Die ist doch höchstens 14 oder 15."
"Ich muß doch sehr bitten. Ich bin schon lange 18 und werde in ein paar Tagen 19. Bis bald mein Schöner."
Damit drehte sie sich leicht beleidigt um und steltzte davon, allerdings nicht ohne Jay Jay noch einen Kußmund zugeworfen zu haben. Beide Männer sahen dem Mädchen hinterher. Yama schüttelte nur leicht den Kopf, was er fast sofort bereuhte. Der Alkohol stieg ihm jetzt schon zu Kopf. Nicht das ihm wirr war oder so, was sich da gerade ankündigte waren mordmäßige Kopfschmerzen. Blöderweise verabschiedete sich sein gesamter Körper nach einer gewissen Zeit. Innerlich betet er das die Soronia nicht weit weg war.
Gemeinsam verließen sie die Spelunke. Yama zog seine Kameraden noch damit auf das er das Ganze Alyson unter die nase reiben würde als kurz von dem Ziel die Beine des Arzte wegsackten. Geistesgegenwärtig griff Jay Jay zu.
"Alter! Was ist denn mit dir?"
"Schrei nicht so. Mir platzt fast der Schädel. Scheiß Alk, was haben die da rein gemacht?"
"Du bist besoffen? Ich glaubs ja nicht. Wieviel hast du denn gesoffen?"
"Leiser! Und es war nur ein beschissenes kleines Glas."
Wieder sacken die Beine weg. Beinahe wäre die Einkäufe zu Bruch gegangen. Wulf schnappte sich vorsichtig eine der Taschen und ein paar Minuten später erreichten sie ihr Schiff. Zumindes hofft das der junge Arzt.

Constantine
02.01.2016, 20:03
http://abload.de/img/jack22hr4x.png"Du verträgst echt mal gar überhaupt nichts", "sei leise hab ich dir gesagt", erwiderte Yama auf Jacks Kommentar hin. Dabei sich ständig an seine Stirn reibend. "Wie weit ist es noch?", der Mechaniker ließ seine Augen über den Platz schweifen. Sie hatten den Marktplatz erreicht. "Nicht mehr lange", "was hast du vor?". "Hier Opa ruh dich etwas aus, ich habe noch etwas zu erledigen", und schon war der junge Mechaniker verschwunden. Dem Arzt wurde ein provisorischer Hocker, der aus alten verbeulten Kisten bestand hingestellt, so dass Yama darin Platz nehmen konnte.

Trotz zu so später Stunde war der Marktplatz bis zum bersten voll. Jack brauchte noch diverse Einzelteile, die er bei seinem vorherigen Besuch nicht bekommen hatte. Die Verhandlungen mit den Händlern waren ermüdend. Jeder versuchte einen unterdurchschnittlichen Preis zu erzielen, sogar den jungen Mechaniker ab zu zocken. Doch da hatten diese Bastarde Jay-Jays Verhandlungsgeschick unterschätzt.

Nach einer guten Stunde kehrte der junge Mann mit einem noch breiteren Grinsen auf den Lippen zu dem Schiffsarzt zurück der in der Zwischenzeit eingenickt war. Der kläffende Köter bellte kurz ob vor Freude oder als Zeichen der Warnung konnte Jack nicht sagen. Dieser legte nur kurz seinen Zeigefinder an die Lippen um dem Tier zu signalisieren, still zu sein. Einen kleinen Streich konnte sich der Junge nicht verkneifen. In aller Vorfreude nach seinem MP3 Player suchend, wollte er Yama mit etwas Entspannungsmusik wachrütteln. Doch er fand ihn nicht. "Scheiße, wo?", fluchte der junge Mann. Nach gut fünf Minuten der verzweifelten Suche gab er es auf. Der Gesichtsausdruck sprach Bände. "Werd ich wohl zu Hause irgendwo rumliegen lassen haben verdammte Scheiße auch". "So ein gutes Stück find ich nie wieder!", der Schiffsarzt wurde unsanft an den Schultern gepackt und wachte auf. Er bemerkte Jacks Blick, der nichts gutes verhieß. "Was'n dir über die Leber gelaufen?", "sei einfach still alter Mann und halt die arbeitende Bevölkerung nicht auf". In einem Ruck wurde Yama hochegzogen und ein Arm über Jacks Schulter gelegt, die erbeuteten Materialien in einer Plastiktüte verstaut. "Ich hoffe du kannst mithalten Opa ich will hier aus diesem Drecksloch so schnell wie möglich raus", flüsterte der Mechaniker. Und so liefen die beiden Männer ohne weitere Zwischenfälle zur Soronja zurück.

Rosered_Strauss
13.01.2016, 02:17
http://abload.de/img/xenos4pjq6y.pngWährend Xenos durch die Station schlenderte, fiel ihr ein bekanntes Gesicht auf. Neugierig schlängelte Sie sich durch den Strom der Menschen, die auf den Beinen war, um einen weiteren Blick auf Bear werfen zu können. Mit einem "Hey, Bruderherz. Etwas interessantes gefunden?" kam Sie auf ihn zu, durch ihren natürlichen, eleganten Hüftschwung die Blicke einiger Passanten auf sich ziehend. Mehr Blicke fing jedoch ihr Lächeln ein - unschuldig und freudig wie das Eines Kindes. Sie erreichte den breit gebauten Soldaten, stellte sich auf die Zehenspitzen und beäugte, was er sich besah. "Ich hatte leider keinen Erfolg - aber vielleicht kann ich Dir unter die Arme greifen?"

hakuryu
15.01.2016, 00:48
http://abload.de/img/yamaswpzc.pngDas sie doch weitaus später das Schiff erreichten hatte Yama gar nicht gedacht. Zumal ihn der Mechaniker ständig alt nannte und eine mörderische Lautstärke vorlegte. Letztlich wurde er einfach auf eine recht unbequeme Kiste verfrachtet wo der Arzt fast augenblicklich einschlief. Jack weckte ihr nach gefühlten Sekunden. Der Kopf hämmerte Yama immer noch wie verrückt. Wenn er noch mal auf diese bescheuerte Idee kommen sollte in einer Bar auch nur Alk in Erwäung zu ziehen, schwor er sich das er sich lieber erschießen lassen wolle. Leider wußte Yama aus leidlicher Erfahrung das es ihm gar nichts brachte sich ein Schmerzmittel ein zu schmeißen. Die wirkten bei ihm nicht. Irgendwie war sein Metabolismus nicht in der Lage Alkohol zu tolerieren und sei es in Kleinstmengen. Ihm war es sogar zu mühsam sich eine Retourkutsche für seinen Kameraden einfallen zu lassen. Yama hoffte jetzt nur noch das er ein ganz speziellen Öl noch dahaben würde. Diese kleine Mixtur hatte er durch Zufall entdeckt und sie half wunderbar gegen Schmerzen. Als sie dann endlich sie Soronja erreicht hatten, Jay Jay hatte ihn netterweise den Rest des Weges gestützt, bemerkten beide Männer die gespannte Atmosphäre.

Janoko
23.02.2016, 23:54
http://abload.de/img/alyson8gp5v.png Das sich die neue für das Datenpad mehr interessierte als für den typen war verwunderlich, aber was viel mehr verwunderte war die Tatsache, dass sie die Sprache darauf anscheinend verstand. Für Alyson waren das Hieroglyphen, denen sie keinen einzigen Satz Information entlockt hätte. Doch anscheinend wusste Maxi nicht nur wie man es bediente, sondern sie tippte sogar Wörter in dieser Sprache in das Interface. Das war irgendwie Surreal - eine Frau aus der Vergangenheit, die eine Sprache verstand, die Menschen normalerweise nicht mal ansatzweise zu lernen versuchten.

„Du bist mir echt ein Rätsel…“, murmelte Alyson, die die Wunde, die Maximillia geschlagen hatte betrachtete - das Loch hatte aufgehört zu Bluten, allerdings auch nur, weil sie ein Wattepad hineingedrückt hatte. um andere Verletzungen würde sie sich nicht kümmern - und da er nicht aufwachte war das einzige was ihr nun Informationen bringen konnte das Datenpad, das Maxi immer noch inspizierte.

Survivor
16.03.2016, 22:29
http://abload.de/img/beark5ok9.png
Berry war zunächst erstaunt und dann erleichtert. Xenos seine Wandelbarkeit war ihm eigentlich bekannt, doch nach wie vor gab es einige Persönlichkeiten die ihm nicht ganz vertraut waren.
„In der Tat, das kannst du...“ meinte der Waffenmeister. Berry drehte sich zu Xenaos um wandte so dem Ladenbesitzer den Rücken zu. Er formte mit den Lippen den Satz
„Er hat Infos über Konrad, will sie aber nicht so einfach rausrücken...“
„Weißt du zufällig wo die anderen sind?“ fragte er nun. „Immerhin haben wir nicht mehr soviel Zeit.“
Xenos seine Antwort reichte Berry und er wandte sich wieder dem Händler zu.
Das nun folgende Gespräch war eine Mischung aus „Guter Cop, böser Cop“, ein bisschen Verführung seitens Xenos, ein bisschen Muskelspielen von Berry und einiges an Feilscherei.
Schlussendlich hatte sie aber ihre Information die sie brauchten und machten sich wieder zurück aufs Schiff.
Plötzlich beschlich den Waffenmeister ein seltsames Gefühl. Er konnte es nicht zu ordnen, etwas sagte ihm das mit ihrem Kapitän nicht alles stimmte. Es war als hätte jemand eine Verbindung getrennt.
„Wir sollten uns beeilen, ich habe mittlerweile ein ungutes Gefühl was unseren Besuch hier auf dieser Station angeht.“

Yijare
22.03.2016, 06:18
http://abload.de/img/maximilia2mpzd.png Auf dem Datenpad war nichts sehr wichtiges, wie ich finde, aber vielleicht war meine Wahrnehmung von Wichtig und Unwichtig nicht so richtig funktionstüchtig. Immerhinw ar ich ja laut den anderen für über Hundert Jahre eingefroeren. Irgendwie eine ziemlich beklemmende Vorstellung. "Warum bin ich dir ein Rätsel?", frage ich das braunhaarige Mädchen neben mir, die dem Typen tatsächlich noch verarztet hatte. "Ich hatte nie Probleme damit..." Ich deute auf das Pad. "Zu meiner Zeit haben wir auch schon Smartphones und sowas gehabt", meine ich, da ich die Frage auf den Umgang mit der Technik münze. "Aber wie heißt das Schiff nochmal?", frage ich und deute auf den Metalkasten in dem wir sitzen. "Weil hier sind... alle aufgelistet, die hier sind. Also du, Bear?, Xenos, Jack, Yama und auch was die Soroja so alles kann... schau doch mal!", sage ich und deute auf die kryptischen Glyphen, die mir diese Information gegeben haben. "Nur ich bin nicht dabei... war aber zu erwarten, denke ich."

Constantine
03.05.2016, 21:01
http://abload.de/img/jack22hr4x.png Endlich trafen beide auf dem Schiff ein. Es war mehr wie nur anstrengend gewesen den Arzt zu schleppen.
"Meine Fresse Doc, dafür schuldest mir was!", fluchte der junge Mechaniker.
Das Erste, was er bemerkte, war, dass etwas ganz und gar nicht stimmte. Die Soroja wirkte menschenleer.
"Wo zum Geier sind die denn alle?", fragte sich Jay-Jay. Zusammen betraten beide das hintere Ladedock. "Bevor du mir hier umkippst, bring ich dich erst mal auf die Krankenstation".
An einer kleinen Vorrichtung befand sich ein Schalter, den der Mechaniker betätigte. "Hey, hey, hört mich hier jemand?", fragte Jay-Jay, da er sich sicher war, dass Allison und die Neue Schnecke an Board geblieben waren.
"Ich könnte hier unten was an Hilfe gebrauchen, over!". "Herr Gott, wo zum Geier seit ihr schon wieder?!".

hakuryu
06.05.2016, 23:25
http://abload.de/img/yamaswpzc.pngIrgendetwas war seltsam. Die Stimmung war geladen und ihr Schiff wirkte unbemannt. Eine Tatsache die nicht sein sollte. Allein das keiner auf den Ruf den Mechanikers reagierte brachte den Arzt in Alarmbereitschaft. Eine große Hilfe würde er zwar in seinem Zustand nicht sein können, aber lieber so als ganz außer Gefecht zu sein. Das war allerdings nur noch eine Frage der Zeit. Auch Wulf verhielt sich seltsam. Seine Nase nahm das Tier nicht vom Boden und er folgte einer Spur mit einem Knurren das sehr ungehalten klang. Selbst im Schiff regte sich nichts. Die beiden Männer sahen sich verdutzt an und zogen dann zeitgleich die Waffen. Jay Jay schlich sich vorsichtig rein. Auch wenn das nach der Rufaktion vielleicht unnötig war, sein Ruf war laut genug gewesen um eventuelle ungebetenen Gäste zu warnen. Yama war sich allerdings ziehmlich sicher das sich im Inneren des Schiffen keine ungebetenen Gäste befanden, WUlf würde sonst gazt anders reagieren. Das Tier blieb draußen und verschwand gerade hinter der Soronia als ein erschreckter Ruf erklang. Sofort drehten sich die beiden Männer auf dem Absatz um und folgten eiligen Schrittes dem Tier. Gestesgegenwärtig verschloß der Mechaniker den Zugang vom Schiff wieder, man konnte nie wissen was sich für Gesochs hier nicht noch alles aufhielt. Sie staunten nicht schlecht als sie Alyson und die neue neben einer gefesselten Person stehen sahen. Die Blonde verkroch sich fast hinter ihrer neuen Freundin nur um Abstand zu Wulf zu haben. Dieser widerum hatte null Interesse an der Frau. Die Zähne bedrohlich gebleckt und das Fell wild im Nacken gesträubt, stackste das Tier mit festem Blick auf die Person am Boden zu. Dieses Verhalten hatte Yama nur zwei Mal bis jetzt gesehen. Bei ihrem ersten zusammentreffen und bei einem Besuch einer anderen Station. Beim zweiten Mal gab es einen Schwerverletzten der den Rest seines Lebens an Maschinen verbringen muß. WUlf hatte den Hals desjenigen so zerbissen das dieser nur um ein Haar dem Tod entronnen war. Der Kerl hätte eben nicht mit gezogener Waffe auf den Doc losgehen sollen. Doch jetzt betrachtete das Tier die gesamte Manschafft der Soronia als sein Rudel. Selbst Jay Jay würde er mit seinem Leben verteidigen und dieser Mann dort am Boden hatte wohl was mit den Frauen vorgehabt. Ein scharfer Befehl von seinem Herrn hielt Wulf davon ab zuzubeißen. Sichtlich zerkirscht und sehr widerwillig macht der Hund ein paar Schritte von dem Mann weg, würde aber mit einem schnellen Sprung wieder zur Stelle sein falls der eine falsche Bewegung machen würde.
"Was war denn hier los? Bei euch alles in Ordnung?"

Janoko
07.07.2016, 21:35
http://abload.de/img/alyson8gp5v.png Langsam wanderten Alysons Augenbrauen zusammen, als sie auf die Schriftzeichen blickte, die Maxi ihr hinhielt. Sie konnte nichts lesen, aber anscheinend standen da ihre namen. Erst bei der Zeichnung des Schiffes wurde sie stutzig. Niemand hatte einen bauplan für dieses Schiff. Wirklich niemand, woher hatten sie also das Grundriss Modell in diesem Datenpad. "Ich glaub, wir müssen hier weg, egal ob Konrad hier ist oder nicht. Wo zur Hölle bleibt mein Onkel eigentlich?", knurrte sie nach einem Blick auf die Uhr über der Luftschleuse. "Okay, mir wird das hier zu heiß!", entschied sie und versenkte ihren Fuß in den weichteilen des mannes, den sie gefangen genommen hatten. "He du, was wird das hier?", fragte sie und ließ die Knöchel ihrer Hand gefährlich knacken.

Ironhide
18.07.2016, 17:53
https://abload.de/img/serenityslh0s79.png

Auf der Soroja
Maximilia hatte ganze Arbeit geleistet, denn der Mann wachte erst eine Stunde später auf, lag gefesselt auf einem Bett in der Krankenstation der Soroja. Es dauerte einen Moment, bis er sich orientieren konnte und seine Augen sich ans Licht gewöhnten. Erst dann versuchte er sich aufzusetzen, aber sein Kopf die Schmerzen in seinem Kopf – und seine Fessel verhinderten das. Durch seine Bewegungen wurde noch jemand anders in dem Raum aktiv, den der Mann bis eben gar nicht wahrgenommen hatte. Erst das Knurren machte ihn auf Wulff aufmerksam, der ihn böse ansah und die Zähne fletschte. Der eben noch Bewusstlose bekam es langsam mit der Angst zu tun, denn festgeschnallt und so gut wie Bewegungsunfähig, würde er nichts tun können, wenn dieses – was war das eigentlich – ihn anfallen würde.


Irgendwo in den tiefen der Station
„Malcom war das nicht! Malcom war das nicht!“
„Ja ja, Malcom war das nicht. Sei ruhig!“, schallte der Offizier den Betterl an, der sich wie ein geschlagener Hund zurück in seine Ecke zog und so klein machte, wie er nur konnte. „Aber die Finger hast du auch nicht bei dir halten können, hum?“
Ein weiteres Mitglied der Stationssicherheit betrat die Zelle und wandte sich an den Offizier, ohne den Bettler zu beachten. Er übergab seinem Vorgesetzten ein Datapad, aber gab ihm sofort alle wichtigen Informationen auch so.
„Keine der Waffen die er bei sich hatte, ist registriert. Aber wir haben ihn in der Datenbank. James Cooper, Kopfgeldjäger aus dem Cooper Clan, Captian der Soroja. Gelandet vor drei Stunden Stationszeit.“
Der Offizier blickte leicht irritiert, seufzte dann aber, ohne von dem Datapad auf zu schauen. „Drei Stunden hier und davon eineinhalb schon tot. Wem auch immer er in die Quere gekommen ist, muss sehr angepisst sein. Wo liegt ihr Schiff?“
„Hangerdeck C, Bucht 17.“
„Schick einen Trupp hin, mal sehen was die Crew dazu zu sagen hat. Und wenn sie Murren machen, schmeiß sie raus.“
„Verstanden.“
„Kann Malcom nun gehen?“
„Nein!“, blaffte er den Bettler an und ging aus der Zelle. Malcom blieb alleine zurück, was dieser nicht fair fand. Der Mann war schon tot, er hatte sich nur seine Stiefel genommen, die waren viel besser als seine zertretenen Fetzen, die er an den Füssen getragen hatte. Nun hatte er die aber auch nicht mehr, die Sicherheit hatte sie einkassiert. Als Beweisstück.





Irgendwo im All, in der nähe eines Trümmerfelds
Ein Schiff hatte vor wenigen Minuten den Hyperraum verlassen und suchte seitdem das Gebiet mit seinen Sensoren ab. Allerdings suchte die Mannschaft vergebens, was dem Kommandanten des Schiffes gar nicht gefiel. Niemand der nicht unbedingt musste, hatte sich schleunigst aus dem Einflussbereich des Befehlshabenden verzogen, um nicht in einer seiner berühmten Tobsuchtsanfälle etwas ab zu bekommen. Dafür war ihr Vorgesetzter berühmt und es wäre nicht das erste mal, dass irgendwer würde bluten müssen, sollte er nicht das bekommen, was er wollte.
„Es muss hier sein!?“
„Die Scanner empfangen nichts, keiner Signatur. Nur einen Haufen Schrott.“
„Findet es! Oder ihr könnt euch zu dem Trümmerhaufen dazugesellen.“
Es dauerte auch nicht lange, und einer seiner Untergebenen hatte tatsächlich etwas entdeckt.
„Plasmarückstände, Kommandant. Zwei Schiffe. Eine Signatur ist von Konrad, die andere unbekannt. Wie er gesagt hatte, er wird gejagt von irgendwelchen Kopfgeldjägern.“
„Das interessiert mich einen feuchten Scheiß! Wo führt die zweite Signatur hin?“
Der Angesprochene sah auf seine Konsole und gab seinem Kommandanten die gewünschte Informationen. Sofort ließ dieser einen Verfolgungskurs setzten und keine Minute später sprang das Schiff erneut in den Hyperraum und war wieder verschwunden.



Auf der Soroja
Wukf hatte sein Herrchen mit dem Knurren und bellen alarmiert, Yama dann den rest der Crew. Noch immer fehlte jede Spur von James, was so gar nicht seine Art war. Jack wurde langsam nervös und Alison war anzusehen das sie in so einer Situation eher ungern das Kommando hatte. Dennoch hatten sich alle versammelt und wollten endlich Antworten haben. Der Gefangene war sichtlich eingeschüchtert, aber er wollte einfach nicht mit der Sprache rausrücken. Weder Wulf seine Rasiermesserscharfen Zähne noch Bear seine starken Arme waren ihm Drohung genug. Derweilen war Maximilia weiter mit dem Datapad beschäftigt und Xenos brauchte eigentlich erstmal wieder einen saftigen Schub aus der Steckdose.


Soooo endlich mal n SL von mir. Glkeich vorweg, all diese Aktionen passieren mehr oder weniger Zeitgleich.
Was ihr auch tut, der Mann hat mehr Schiss vor den Konsequenzen seiner 'Freunde', als vor euch. Er wird nicht reden. Iuhr könnt ihn mitnehmen und es später versuchen, ob ihr ihn nun unter Drogen setzt, foltert oder einfach zeigt das ihr die netten seid und er nichts zu befürchten hat, überlasse ich euch. Besprecht euer vorgehen, ich denke jeder von euch, bzw den Charas wird etwas dazu in die Runde werfen wollen. Immerhin wisst ihr noch nichts von James.

Zu euch unterwegs ist die Sicherheitstruppe der Station, die wenige mit euch zu tun haben will und nur ihrer Pflicht nachgehen wird. Gefällt ihr was nicht – und ihr wird mit Sicherheit irgendwas nicht gefallen! - fliegt ihr im besten Fall nur von der Station, im schlimmsten Fall machen sie aus euch ein schönes Sieb.
Da aber schon James mit unregistrierten Waffen umgelaufen ist, werden sie euch genau unter die Lupe nehmen. Ihr sollte das irgendwie vermeiden, den Gnade euch sonst was, finden sie die Geisel. Der Trupp wird ungefähr in 20 Minuten bei euch sein und definitiv eintreffen, bevor ihr auch nur auf die Idee kommt, ab zu hauen. Der Trupp ist euch Waffentechnisch überlegen, aber es sind 'nur' vier Sicherheitsbeamte. ZUdem werden sie euch erzählen, das euer Captian tot ist. Euch wird schon was einfallen, aber macht es euch nicht zu einfach. Ach und sollte es zu einem Schusswechsel kommen, sollte einer von euch mehr als eine leichte Verletzung davon tragen. Sobald ihr die Situation gemeistert hab, kommt der nächste, kleine SL.

Rosered_Strauss
19.08.2016, 11:14
http://abload.de/img/xenos4pjq6y.pngXenos befand sich im Reaktorraum, um sich seine Energie wieder aufzufrischen. Zuvor hatte sie nur einen Teil seiner Leistung wiederhergestellt, doch jetzt, da sie etwas mehr Zeit hatte, konnte sie dieses Versäumnis nachholen. Aber natürlich gab es immer noch genügend zu tun - mehr als genügend sogar. Indem er sich auf eine der Konsolen im Mannschaftsraum projizierte, konnte er an der dort geführten Diskussion teilnehmen. "Ich bin die Letzte, die etwas dagegen einwenden würde, diesen Mann zu verhören und dem Wissen, über das er verfügt, habhaft zu werden." meinte sie gerade mit der ihrer momentanen Form eigenen, sanften Stimme. "Aber ich betone noch einmal, das so etwas Zeit braucht. Seine psychische Verfassung spielt im Übrigen dabei eine große Rolle, ob er antworten wird oder nicht. Ich schlage vor, dass wir ihn bestmöglich verstecken und dort eine Weile bewusstlos lassen. Er wird sich weder orientieren können noch sagen können, wie viel Zeit vergangen ist. Und nicht zuletzt gibt es immer die Chance, dass er Freunde hat, die ihn vermissen - oder zumindest das, was er weiss." Sie schürzte die lieblichen Lippen, als sie nachdachte. "Was die Extraktion der Erinnerungen selbst angeht... ich würde mich in der Lage sehen, sowohl den 'guten Cop' wie auch den 'schlechten Cop' zu übernehmen. Es kommt ganz darauf an, wer mir dabei helfen will - und welcher Part dann präferiert wird."

Survivor
24.08.2016, 23:07
http://abload.de/img/beark5ok9.png
Die Zeit saß ihnen im Nacken, in Form von Sicherheitsbeamten, welche auf dem Weg zu ihnen waren und dass war das letzte was Berry nun gebrauchen konnte. Sollten diese Leute das Schiff durchsuchen und seine kleine, nicht ganz legale, Waffenkammer finden, waren sie am Arsch.
Von dem „Gefangenen“ den die beiden Damen mitgebracht hatten mal ganz zu schweigen.
„Ein Vorschlag meinerseits, der Gefangene bleibt hier, den bekommen wir im Leben nicht schnell genug von den Docks weg, ohne das die Sicherheit was davon mitbekommt.“
„Yama...leg ihn schlafen. Geb ihm irgendwas das schnell wirkt und sagen wir mindestens eine halbe, wenn nicht gar eine ganze Stunde anhält. Dann versteckst du ihn.“
„Und wo? Auf diesem Schiff ist nicht genug Platz um einen Menschen zu verstecken, wenn es durchsucht wird.“
Frag Xeno ob er dir helfen kann, oder Jack. Stopft ihn wenn es nicht anders geht in den Lauf eines der Raketengeschütze, oder ins Triebwerk, wir fliegen ja erst mal nirgends wohin.
Ich geh der Weil meine Schatzkammer verstecken, mal sehen ob das so klappt wie ich mir das mit unseren beiden Technikern ausgedacht habe...“
Mitten in der Bewegung zum gehen hielt Bear aber noch einmal inne und drehte sich zurück.
Wobei er einen fragenden Gesichtsausdruck hatte „Oder hat jemand einen anderen Vorschlag, die Zeit drängt aber...“

Janoko
06.09.2016, 12:09
http://abload.de/img/alyson8gp5v.png Alysons Laune war rapide am sinken. Wo zur Hölle steckte ihr Onkel? Als Yamal sie alle zurück zur Krankenstation beorderte war ihr mulmig zu Mute. Aber dennoch war da immer noch der Typ, den sie gerade aufgesammelt hatten... oder besser gesagt dem Maxi mit übermenschlicher Kraft den Fuß durchs Gesicht gezogen hatte. "Was ists Yamal? Wir haben gerade andere Sorgen als den da", dabei zeigte sie auf den Gefangenen und ignorierte den fragenden Blick des Hundes, der nimmer noch im Raum saß. "Bear, falls es dir nicht aufgefallen ist, James fehlt. Und ich glaube nicht, das er nicht an seinen Kommunikator dran geht. Weil ich hab schon versucht ihn mehrmals zu erreichen. - Und was hast du mit den Technikern ausgemacht?"

hakuryu
24.09.2016, 22:11
http://abload.de/img/yamaswpzc.pngDer Typ den die Neue schlafen gelegt hatte wachte dann doch irgendwann auf. Auch wenn der fast panische Blick des Mannes an Wulf klebte und der sich viel Mühe gab ihm noch mehr Angst einzujagen, schafften sie es nicht den Kerl zum reden zu bringen. James war immer noch nicht aufgetaucht und nicht mal Alyson konnte ihn erreichen. Mitlerweile machten sich alle Sorgen was los war. Keiner hatte es geschafft den Kapitän zu erreichen und das war mehr als besorgniserregend. Bear hatte allerdings ebeso Recht. Und was er mit den Technikern ausklambüsert hatte konnte Yama schon fast erraten. Ein Kurren ließ den Doc aufblicken. Wulf sah jetzt nicht mehr den Gefangenen an. Eine kurze Meldung versammelte alle außer Xeno auf der Krankenstation. Alyson war da recht ungehalten und Bear halb in Gedanken. Das Verhalten seines vierbeinigen Freundes macht Yama stutzig. Normalerweise ließ das Tier Fremde nicht aus den Augen wenn sie sich in unmittelabrer Umgebung von seinem Herrchen oder der Crew befand, doch diesmal sah er starr Richtung Schott.
"Offenbar werden wir Besuch bekommen. Wann weiß ich nicht, aber ein paar Vorbereitungen wären nicht schlecht. Maxi? Laß dir mal von Alyson ein paar andere Klamotten geben, sowas trägt heute keiner mehr und schon allein die Farbe fällt auf."
"Seit wann bist du denn der Kapitän?"
"Reg dich ab Jay Jay. Als wenn ich das sein will. Trotzdem fällt sie auf.
Wollten die ne Crewliste haben als wir eingeflogen sind, Alyson?"
"Ja, die wissen genau wie viel Leute wir waren, warum?"
"Bis auf James sind wie alle hier und dann noch der da."
Damit wies der Arzt auf den Gefangenen. Alysons Gesicht hellte sich verstehend auf. Sie waren damit eindeutig einer zu viel auf der Soronya. Und der Kapitän war bekannt, also mußten sie den Kerl irgendwie loswerden oder eher behalten ohne das er auffallen würde. Nach kurzem hin und her wurder der Mann von Yama medikamentös ins Land der Träume geschickt. Dem jungen Doc tat es nur um die Medis leid, er würden einen Eingriff weniger vornehmen können, oder derjenige müßte ohne Betäubung auskommen müssen. Mit ein paar Kabelbindern und einem Knebel versehenversehen verfrachtete Yama gemeinsam mit den murrenden Jay Jay den Mann zu einer der Wartungsluken.
"Hey Xeno, der Kerl liegt jetzt im dritten Geschützlauf, nicht das du über den Typen stolperst."

Yijare
17.05.2017, 23:12
http://abload.de/img/maximilia2mpzd.png Anscheinend war Alyson doch mehr um die Sicherheit der anderen Besorgt, als es mir vorher aufgefallen war. Immerhin könnte sie, wenn man ihrem Alter Glauben schenken durfte, in so jungen Jahren besser mit dieser schweren Maschine umgehen, als andere mit einem Bus… oder einem Schiff. „Also… ähm.. auf dem Datenpad… stehen alle Spezifikationen von.. dem Schiff… die einzige die darauf fehlt bin ich.“, sage ich in die Runde und zeige noch mal auf das pad mit den für mich lesbaren Schreiftzeichen.

Auch schaue ich zu dem ‚Hund‘ des Arztes, der gefährlich knurrt, verstecke mich jedoch lieber hinter Alyson, als das ich diese Untier und wen anderes konfrontiere.

hakuryu
02.06.2017, 00:44
http://abload.de/img/yamaswpzc.pngMaxi hatte wohl doch mehr Schiß vor Wulf als Yama vermutet hatte.
"Der tut dir nichts. Du bist Teil der Crew und damit seinem Rudel. Eher würde Wulf den Kerl da killen als dir was zu tun und jetzt hop in andere Klamotten. Wäre praktisch wenn du mir bei Gelegenheit diese Sprache da beibringen könntest und wie das zu lesen ist. Das könnte uns noch von nutzen sein."
Jack machte sich auf den Weg zu Xenos oder Bear, verpaßte es aber nicht Wulf als Flozirkus zu betiteln, wohlwissend das der Doc es hören konnte. Yama waren seine Skalpelle einfach zu schade um eines davon dem jungen Mann hinterher zu werfen.
"Hast Glück das die Teile so verdammt teuer sind Jack."
Mitlerweile war das Knurren von Wulf immer lauter geworden und sein Fell hatte sich geträubt. Der junge Arzt hatte gerade noch genug Zeit um zu gucken das alles versteckt war und nichts auf unbefugte in seinem Bereich hindeutete als ein Hämmern am Außenschott Besuch ankündigte. Für ihn war es klar das das nicht James sein konnte, der wäre einfach mit nem lockeren Spruch auf das Schiff spaziert. Abgesehen vom Verhalten den Tieres hätte keiner mit Besuch gerechnet und abgesprochen war auch nichts das noch einer von ihnen etwas liefern lassen wollte.
"Wer macht jetzt auf?"

Ironhide
05.06.2017, 17:23
https://abload.de/img/serenityslh0s79.png
Hangerdeck C, Bucht 17
"Aufmachen, Sicherheitskontrolle!" Ohne der Crew genug Zeit zu geben, hämmerte der Sicherheitsbeamte erneut an die Luke der Soroja. Er konnte sich denke, das er bereits auf den Monitoren des Schiffes zu sehen war und forderte weiterhin wehement zutritt. Seine drei Kollegen standen um ihn herrum, machten aber keine Anstallten ihren Anführer irgendwie zu unterstützen. "Ich sagte: AUFMACHEN!"













Sie sind da, wenn ihr wissen wollt wie ihr vorgehen sollt, seht im vorherigen SL nach, dort stehen noch immer Anweisungen, die auch noch gelten ^^

Rosered_Strauss
07.06.2017, 16:48
http://abload.de/img/xenos4pjq6y.pngXenos, die immer noch mit dem Reaktor verbunden war, fluchte leise, als sie der Situation gewahr wurde, in der sie sich befand. "Jungs, ich wäre euch dankbar, wenn ihr nach dem Rechten seht. Ich werde derweil unsere Besucher etwas herumführen und dafür sorgen, dass sie nicht zu aufmerksam sind." In Windeseile hatte sie sich vom Reaktor gelöst und sprintete durch die Gänge, während ihre Gedanken in alle Richtungen jagten. Das eine Sicherheitskontrolle ausgerechnet jetzt stattfand, war entweder eine üble Laune des Schicksals oder ganz und gar kein Zufall. Und solange nicht klar geworden war, was von beidem hier zutraf, mussten sie alle vorsichtig sein. Glücklicherweise war sie nicht ausser Atem, als sie schliesslich an der Luke ankam - wie hätte sie auch ausser Atem sein können, fragte sie sich mit einem leichten lächeln - und diese öffnete. "Ich wünsche den Herren einen guten Tag." Ihre Stimme, warm, geschmeidig und von natürlichem Sanftmut durchdrungen, umwaberte die drei Kontrolleure wie ein dezentes, wohlduftendes Parfum. "Im Namen der Mannschaft entschuldige ich mich dafür, dass wir nicht sofort zur Stelle sein konnten - ein jüngster Vorfall hat uns zugesetzt und zwingt uns dazu, das Schiff zu reparieren." Sie trat einen Schritt zur Seite, um die Männer mit einer Geste und einem warmen Lächeln herein zu bitten. "Wenn Sie mir also folgen würden? Ich bin ihnen gerne behilflich."

Survivor
17.06.2017, 20:28
http://abload.de/img/beark5ok9.png
Wie er Alyson das ganze nun im Detail erklären konnte wusste Bear nicht, so schilderte er ihr nur wie es nun seiner Meinung nach sein sollte.
"Einfach ausgedrück wird für jeden der unser Schiff durchleuchtet, keine Waffenkammer da sein. Es ist einfach ein massiver Teil des Schiffes denn man wohl mit etwas Umbauzeit nutzen könnte, für die jenigen die das Schiff durchsuchen, ist da dann nur eine Wand. Stell es dir wie so einen Geheimraum in einer privaten Bibliothek vor, solche wie sie in den uralten Schinken beschrieben sind die man ab und an noch finden kann. Ich muss jetzt schnell die "Wand" noch herstellen, falls wir ungebetenen Besuch bekommen. Mit einem geübten Griff bekommt man das ganze auch wieder auf, doch um das zu zeigen fehlt mir jetzt die Zeit. Vertrau mir, ich habe auch kein Intresse daran das sie unser gesamtes Waffenarsenal finden."
Damit verschwand der Waffenmeister nun und machte sich ans Werk. Zügig verschob er das Schott zur Kammer etwas in sie hinein und ersetzte das nun entstandene Loch mit einem eigents dafür angefertigten Wandteil. Noch ein paar letzte Einstellungen auf einer kleinen versteckten Schaltfläche und die Verriegelung für die Tür, verriegelte nun das Wandstück.
"Geschafft..." plötzlich hämmerte es auch schon am Schiffsschott "...und keine Sekunde zu spät wie es scheint." Eilig ging er zu den Anderen zurück.
Xenos meldete sich "Jungs, ich wäre euch dankbar, wenn ihr nach dem Rechten seht. Ich werde derweil unsere Besucher etwas herumführen und dafür sorgen, dass sie nicht zu aufmerksam sind."
Berry dachte nach, sollte er sich um ihre Geisel kümmern? Nein, vor erst nicht, Yama war ein guter Arzt und Bear wusste das die NAkose halten würde. Er ging zurück zu Alyson und deutete ihr mit einem Handzeichen das mit der Kammer nun alles in Ordnung war. Im selben Zug beobachtete er jedoch auch die Wachleute die nun das Schiff betreten hatten.

Janoko
18.06.2017, 13:55
http://abload.de/img/alyson8gp5v.png "Was auch immer Bear", knurrte Alyson, die, in ihrer Eigenschaft als erste Offizierin in Abwesenheit des Kapitäns dessen Stelle einnahm. Ihr war das gerade etwas viel. james musste wieder kommen. Sie konnte das Schiff fliegen, nicht aber die Entscheidungen über alle hier treffen. Das ihre neue Schwester sich ängstlich hinter ihr versteckte, machte die Sache nicht besser. Alyson legteder anderen eine Hand auf die Schulter und hoffte, das es sie berühigte. "Lass diesen Typen verschwinden. Mir egal wohin, nur brauchen wir ihn hier nicht, wenn die Sicherheitskontrolle hier vorbei kommt. Es reicht, dass die überhaupt hier sind.", Sie schloss kurz die Augen. "Xeno", Aylson sprach in den Raum hinein, wusste aber, dass der Formwandler sie hörte, "geb uns ein update über die leute. Ich werde auf die brücke gehen, damit wir nicht alle an einem Platz sind."
Entsprechend ging das Mädchen los und begann ihre Haare in einen Zopf zu binden um etwas professioneller zu wirken.