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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [RPG] Star Wars - In Our Time...



Janoko
31.08.2015, 06:00
Es war wie immer sehr geschäftig auf den Straßen - was erwartete man den auch anderes von einer Milliarden Metropole? Die Masse der Passanten schob sich träge, wie ein unersättlicher Behemoth immer weiter über den Boulevard. Ab und zu schwebte ein Hoverbike über die Menge oder einer der Droiden verließ den Strom der Zuliefergasse und verschwand in einem der Läden. Allem in allem für den vierzehnten Distrikt ein ganz normales Bild, wenn da nicht der XS-Klasse Frachter gewesen wäre, der hinter einem der Häuser gelandet war. Der nächste Raumhafen war ein gutes Stück entfernt und die Behörden waren eigentlich hinter solchen ‚Falschparkern‘ her, so war es nicht verwunderlich, dass die Coreallierin nervös über die Straße blickte.

Sie versuchte eine bestimmte Person in dem Schwall der Leute zu erblicken, aber es war einfach unmöglich. Das war einer der Gründe warum sie Coruscant nicht sonderlich mochte. Abgesehen davon dass das System den Mittelpunkt und den Regierungssitz der Republik bildete, war es hier gefährlich. Es wimmelte nur so von Kopfgeldjägern, Söldnern, der Armee und allem voran: Jedis. Die Macht Nutzer waren Nisa schon ein paar Mal in die Quere gekommen und hatten ihr lukrative Geschäfte vermasselt. Gott sei Dank hatte Sie aber jedes Mal vorher Wind davon bekommen und war gar nicht erst auf die Angebote eingegangen. Doch ihre Sorge galt derzeit mehr ihrem Schiff und in zweiter Linie ihren Co-Piloten. Doch dieser war für sie unsichtbar irgendwo in dieser Menge unterwegs.


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Kiya knurrte in sich hinein. Er wusste warum Nisa den zentralsten Punkt der Republik eigentlich mied. Hier stand es nach Allem, das man nicht riechen wollte. Aber bei einem so lukrativen Auftrag konnte selbst sie nicht nein sagen. Das wusste der Cathar und ließ sich von der Menge weitertreiben. Die Droiden nicht weiter beachtend schälte er sich aus der Masse und verschwand in einer der Seitengassen, die noch mehr stanken, wie die von unterschiedlichstem Schweiß stinkende Hauptstraße. Doch hier konnte er ungestört dem nachgehen, weshalb er sich überhaupt von seiner Chefin getrennt hatte. Auch wenn er Pilot war, so hatte er auch andere Qualitäten.

Behände hatte er sich mehrere Stockwerke hochgehangelt an all den Rohren und Lüftungsschächten, die es hier gab. Coruscant war zwar immer ein glitzerndes Juwel, doch die unteren Ebenen, oder auch die kleinen Gassen zwischen den Häusern waren alles andere als sauber. Doch der Cathar interessierte sich mehr für den Kommunikationskasten, der sich einen halben Meter über ihm befand, als für die gestalterischen Freiräume, die sich manche erlaubten.


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Attin Tor hatte mit Angesehen wie dutzende seiner Brüder umgekommen waren. Er hatte den Kampf mit einem Sith gesucht und verloren. Er hatte den Kampf mit einer Jedi gesucht - und auch diesen verloren. Jedoch anders als beim Sith hatte sie ihn ganz wissentlich verschont. Seit dem Kampf waren dutzende Standartwochen vergangen und sie hatte sich anscheinend damit abgefunden immer wieder einen Schatten vor zu finden. Ein Wächter für sie war er nicht, nein, er hoffte nur darauf, dass die Twi’lek in etwas verwickelt wurde, das auch für ihn Ruhm bedeuten konnte. Doch auch heute war sie nur mit ihrem Padawan unterwegs.

Er hatte den Knirps schon in Aktion gesehen und wusste, dass er nicht auf die leichte Schulter zu nehmen war, doch Attin war immer noch verwundert darüber, welche Geduld die Jedi Meisterin mit ihrem Schüler hatte. Wobei verwundert das falsche Wort war. Doch erwischte den Gedanken an den kleinen bei Seite als er sie in der Menge erblickte. Sorge schien auf ihrer Stirn zu stehen, den sie passte nicht so sehr auf, wie sie es vielleicht sonst tat. Mehrmals war sie schon stehen geblieben und hatte sich umgeblickt, als um sie einen Feind erwartete, der nur noch nicht anwesend war. Vielleicht war das ja seine Chance…


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„Bleib im Tempel“, hatte sie gesagt, „Ich bin in ein paar Stunden zurück, dann können wir unser Sachspiel beenden.“ Aren hatte gehorcht. Warum auch sollte er seiner Meisterin wiedersprechen? Doch je länger die Zeit sich zog, desto unfähiger wurde der Miraluka. Er versuchte sie mit der Macht zu erspüren, wie immer wenn sie sich in seiner Nähe aufhielt. Sie war ein gigantischer Pfeiler, doch war dennoch klein, im Gegensatz zu anderen Meistern die sich hier aufhielten. Der Tempel war etwas wunderbares… ein Spielplatz, bei dem einem zwar Dinge verboten waren, man aber vieles durfte. Nachdem er bald einen ganzen Tag gewartet hatte und sich seine Meisterin immer noch nicht zurück gemeldet hatte - man sagte ihm nur sie sei noch nicht zurückgekehrt und er solle sich keine Sorgen machen, nahm er sich einen anderen Satz der Twi’lek zu Herzen. „Wenn dein Herz sagt, dass etwas nicht stimmt, gehe dem mit Bedacht auf den Grund, es vermag uns Hoffnung zu geben, wo keine ist und gefahren erkennen lassen, wo sie noch nicht waren, Aren.“

Der Behemoth wälzte sich durch die Straßen, wie klebriger Sirup. Er nahm Schutz auf und gab ihn an anderer Stelle wieder ab. Doch das passierte so schnell, dass man die feinen Fäden, die er hinterließ, immer noch ‚sehen‘ konnte. Aren seufzte. Er hatte seine Meisterin schon ausfindig gemacht, doch anscheinend hatte sie ihn noch nicht bemerkt - oder ihre Aufmerksamkeit war durch etwas anderes, wichtigeres, nicht bei ihm. Um nicht wie ein ungezogenes Kind hinter ihr her zu laufen, hatte er einen langsameren Schritt gewählt, der schnell genug war um zu ihr aufzuschließen, aber langsam genug um nicht auf zu fallen.


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Es war eine Katastrophe. K-A-T-A-S-T-R-O-P-H-E! Wieso hatte man das nicht vorher bemerkt und wieso wurde sie das Gefühl nicht los, dass das nur die Spitze des Eisberges war? Wutentbrannt, was nicht gut für sie war, hatte die Jedimeisterin den Tempel verlassen und war in ihre eigenen Quartiere gegangen. Sie musste ihre Gefühle unter Kontrolle bekommen. In letzter Zeit waren sie ihr zu oft entgleist. „Ef-Two!“, rief sie in ihre Wohnung hinein und ein freudiges piepen war die Antwort. „Mädchen, was hast du schon wieder angestellt?“, fragte die Twi’lek schließlich den R4-Doiden, dessen orangen Teile bereits einige Kratzer aufwiesen - und die der Droide auch partout nicht weg machen lassen wollte. F2 hatte ‚nichts‘ gemacht und genau das war das Problem. „Du bist nicht wirklich zu was anderem als Fliegen zu gebrauchen, kann das sein?“, fragte die Jedi weiter und gab der Blechbüchse, die sie ihr Eigen nannte einen Rüfel. „Hatte ich nicht gesagt, du sollst dich um den Gleiter kümmern?“ - bestätigende Piepstöne - „Und was hast du gemacht?“ - resignierende Piepstöne. „Was heißt das also für uns? Genau, wir bleiben länger hier. Also entweder machst du das noch, oder wir fliegen erst in ein paar Tagen und nicht, wie vorgesehen, heute Abend. Also, husch“

Dia seufzte, als sie das Etablissement betrat. „Willkommen, Willkommen, Ladies and Gentlemen“, konnte man die Droiden am Eingang vernehmen, der darauf achtete das keine Droiden hinein kamen, wenn, mussten sie einen anderen Eingang nutzen. „Du möchtest mir keine Sticks anbieten.“, murmelte sie mit einer Handbewegung zu einer in schwarz gekleideten Frau, die selbige sofort wieder verschwinden ließ und sich etwas anderem zuwendete. Immer das gleiche, dachte Dia und setzte sich an einen der Tische. Ihr war zu Ohren gekommen, dass hier ein größerer Coup stattfinden sollte. Der Club war nicht sonderlich groß, wenn man bedachte, dass es einige Vergnügungsoasen gab, in die man hinein ging und bald einen Monat brauchte um alles gesehen zu haben.

„Meisterin D'uanthia“, der Blick der Jedi schnellte hoch. „Welch Überraschung euch hier zu sehen“, fuhr die Gestalt fort, die die Jedi angesprochen hatte, „ihr seid sicherlich nicht zum Vergnügen hier… also was führt euch in mein bescheidenes Lokal?“
„Geschäftliches, Ed, geschäftliches.“, Dia schloss kurz die Augen um dem Mann nicht zu zeigen dass sie die Augen verdrehte. Man hatte also bemerkt das sie hier war, was wiederum den Schluss zu ließ, das das was sie sehen wollte, nicht passieren würde. „Aber setz dich, wir haben uns schon lange nicht unterhalten. Wie läuft das Geschäft?“
„Nun, die Wirtschaft ist nicht die beste, wisst ihr?“, Ed setzte sich tatsächlich auf den Stuhl ihr gegenüber und kurzerhand hatten beide etwas zu trinken vor sich stehen. „Aber ich mag behaupten, dass ich nicht zu wenig verdiene. Aber nicht so viel, wie ich es gern hätte. Aber das ist nichts Neues.“ Er beugte sich vor und blickte die Twi’lek verschwörerisch an. „Ich glaube, du machst einige meiner Kunden nervös. Ich wäre dir Dankbar, wenn du deine … geschäftlichen Dinge schnell beendest.“
„Nun, Ed, das kommt ganz auf deine Kunden an.“, erwiderte Dia mit einem breiten Grinsen auf den Lippen und hob das Glas zum Wohle.


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E P I S O D E I

Der Rand der Republik, Outer Rim.

Die Bedrohung der Sith ist größer wie je zu vor. Während die Jedi kleinere Gefechte für sich entscheiden konnten, wappnen sich die dunklen Mächte für den alles vernichtenden Schlag gegen die Beschützer der Galaxie.

Im Zentrum der Republik sind Jedimeisterin Dia D'uanthia und ihr junger Padawan Aren Bardak auf der Suche nach einem mysteriösen Gegenstand, während der Mando’ade Attin Tor selbige beschattet um endlich ihre glorreichen Taten aufzeichnen zu können und selber diese Geschichte verfassen zu können.

Währenddessen ist auch die Coreallierin Nisa Reina Faleur mit ihrem Schiff, der Infinity, auf Coruscant um diese zu Reparieren und einem lukrativen Auftrag nach zu gehen.

Der Cathar Kiya Akrastreifos, Co-Pilot der Infinity ist für diesen Auftrag das Kommunikationssystem eines Clubs am Anzapfen.

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Nach mehr als einem Jahr, dutzenden Versprechungen und einem zweifachen Umschreiben ist es endlich da, mein Star Wars Rollenspiel. Doch kürzer Geworden als gedacht der Einleitungspost, aber nichtsdestotrotz sind wir mittendrin im Geschehen anstatt nur dabei. Wir alle befinden uns auf den unteren Ebenen von Coruscant, der zentralen Makropolwelt der Republik. Glücklicherweise befinden wir uns zufälligerweise auch alle in derselben Umgebung, sei es weil wir einen Auftrag erledigen, unsere Meisterin suchen, oder etwas perfider, die Kämpferin in ihr sehen wollen.

Das Etablissement, das Dia betreten hat, heißt „Vrong’dar Lo“ und ist bekannt dafür, dass dort häufiger Mal krumme Dinge gedreht werden. Dass die Jedi also den Besitzer kennt rührt von anderen Zusammenkünften her und nun ja, darauf müssen wir nicht näher eingehen. Attin wird den Laden auch kennen, allerdings aus einem anderen Grund, hier hat er einmal versucht die Schmach zu ersäufen, doch sein Stolz als Mando hat ihn schließlich daran gehindert. Und was einen nicht Umbringt, macht einen nur Stärker.
Nisa kennt den Schuppen wegen der besagten Krummen Dinger. Nachdem ihr Co-Pilot die Kommunikationseinheit angezapft hat, wird sieselbigen betreten um sich dort mit einem Informanten zu treffen. Ob sie den Catharer dann bei sich haben möchte, überlasse ich euch. Der junge Padawan wird mit einigen Schwierigkeiten hinein kommen - vielleicht mit der Hilfe des Mando? Und dann kann die erste Party des Jahrhunderts auch beginnen, meint ihr nicht?
Zur Tageszeit: Es ist früher Abend, die arbeitenden Leute kehren Heim oder beginnen sich ihrer Abendbeschäftigung zu widmen. Und ja, auch auf Coruscant gibt es so etwas wie eine Rush Hour



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Würfeln

Ja, wir werden würfeln. Dazu haben wir im Board die tolle -Funktion. Bedenkt jedoch dass diese Funktion erst in den Beitrag geschrieben werden sollte, wenn ihr damit zufrieden seid, ansonsten Funktioniert das Abspeichern der Würfe nicht.

Ich werde einen extra Würfelthread erstellen und euch da noch genau erklären wie wir würfeln und vor allen Dingen, worauf überhaupt. Ich hab mir lange Gedanken gemacht ob ich euch die Entsprechenden Werte selbst generieren lasse, doch bin zu dem Schluss gekommen, dass ich euch die Werte geben werde. Da diese bisher nur in Kämpfen relevant werden (und der erste wie ein Tutorium gestaltet werden soll), sind diese auch vorerst vollkommen Irrelevant. Bis ich sie euch von hinten um die Ohren haue. Wie den Nebensatzdrachen aus DSA. Das originale SW-P&P basiert auf einem abgewandelten D&D-System. Man kann auch sagen es ist nur ein weiteres D20-System, doch ich denke ich wird ein wenig Spezieller werden, da wir neben den W20 auch W6 und W100 nutzen werden. Letzterer wird allerdings nur von mir, als Spielleiter, genutzt.

[rollv]3d20 - so schaut der Code für einen Wurf mit drei Zwanzigseitigen Würfeln aus. Dieser Code verwandelt sich in [roll0] und ist damit nicht mehr veränderbar (und deswegen auch nicht für die Vorschau geeignet) Bei mehreren Würfen in einem Post kann es auch [roll1], [roll2], […], [roll[n]] geben.
Einen Normalen Sechsseitigen Würfel werft ihr also mit 1d6, wobei man die Anzahl der Würfel (also die 1) bei einem einzigen Würfel auch weglassen kann.

Das Ergebnis wird in Klammern angezeigt.
[<Augenzahl>] [<Augenzahl>] [<Augenzahl>] (<Gesamtaugenzahl>)
Die letzte Zahl interessiert uns nicht, da die drei Werte vorher wichtig sind. Zwei Einsen, auch Doppeleins genannt, sind ein garantierter Erfolg, wohin gegen zwei Zwanziger, auch Doppelzwanzig, einen kritischen Fehlschlagdarstellen.
Für den seltenen Fall einer Dreifach-Eins oder Dreifach-Zwanzig sag ich im entsprechenden Fall etwas.

Das ganze macht also auch Absprachen wichtig, falls eure Würfe nicht dem entsprechen, was ihr braucht. (so eine verpatzte Gewandheitsprobe tut weh, btw) Weil auch ein Machtgriff kann daneben gehen, eine Blasterpistole eine Fehlfunktion haben und der beste Pilot sein Schiff mitten in das Feuer einer Flak lenken. Heißt wir nehmen den Zufall mit ins Game und ich hoffe er wird uns einige haarsträubende Momente liefern.

In diesem Sinne,
Möge die Macht mit euch sein.

Ironhide
31.08.2015, 18:10
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Wieder und wieder gingen Nisa die selben Gedanken durch den Kopf, was sie sich eigentlich dabei gedacht hatte, diesen Auftrag hier anzunehmen. Sicher, die Bezahlung war sehr gut und mit dem Geld wären einige Extras für das Schiff drin, wobei sie vor allem an das Waffenupgrade dachte. Nötig? Das sicherlich nicht, aber mehr Feuerkraft konnte nie schaden. Gerade wenn man im an Orten in der Galaxie unterwegs war, die alles andere als ruhig galten. Coruscant war nicht grad einer ihrer Lieblingsplaneten, sie kannte eigentlich keinen Schmuggler, der hier gerne her kam. Nisa wäre bei weitem nicht die erste, die man hier erwischen würde und sicher auch nicht die letzte. Vor allem die jedi waren eine Gefahr, eine die man nicht unterschätzen sollte.
Doch noch schien alles gut zu laufen, aber das konnte täuschen. Sie war ja gerade erst hier angekommen und hoffte, auch schnell wieder abhauen zu können.
Es war gerade mal zehn Minuten her, das Kiya verschwunden war, doch kam es Nisa vor als würde er sich extra viel Zeit lassen. Angelehnt an eine Häuserecke, beobachtete Nisa die Massen, achtete auf jede Kleinigkeit, die ihr ins Augen fiel, aber sie erkannte weder ihren Co-Piloten noch eine andere Gefahr, vor der sie abhauen sollte. Im Rücken hatte sie nur eine enge Gasse, die nach 20 Meter in den kleinen Hof mündete, wo die Infinity parkte. Für die vorbeigehenden sah sie aus, wie irgendjemand, der hier einfach nur stand und sich die Zeit vertrieb. An alle Ecken stand immer irgendwer, das war nichts besonderes und kaum einer nahm sie war.

Zwei Ecken weiter vertickete irgendeine Dealer sein Zeugs, schräg gegenüber befand sich der Eingang zu einer drittklassigen Bar, wo man nicht nur die Lust nach einem Drink befriedigt bekam. Daneben befand sich gleich die nächste Bar, allerdings ohne extra Service. Dafür waren die Drinks aber besser und vor allem billiger. Es gab auch einen Imbiss, wo aber alleine der Geruch dafür sorgte, das sich Nisa der Magen umdrehte. Nicht das es hier unten besondere angenehm duftete, aber das setzte dem ganzen nochmal einen drauf.
Warten war nicht eine Stärke der Schmugglerin und schon jetzt wusste sie, wenn irgendwas schief gehen würde, wäre sie schneller von hier verschwunden, als man gucken könnte. "So nun mach schon hin, sonst fliegst du an der Außenhülle gekettet wieder mit zurück.", murmelte Nisa vor sich hin.

Rosered_Strauss
03.09.2015, 01:02
http://abload.de/img/attintorntrbr.pngAttin Tor sah auf die Straße unter ihm hinab, die vor Leben nur so wimmelte. Das charakteristische, mandalorianische Visier verdeckte den abfälligen Gesichtsausdruck, mit dem er die wimmelnde Masse dort unten bedachte. Es war nicht so, dass er ihren Lebensstil nicht verstehen konnte - doch er konnte sich nicht vorstellen, sein Leben jemals derart bedeutungslos zu verschwenden. Ohne Sinn, einheitliche Struktur oder ein übergeordnetes Ziel. Wie konnte es also sein, dass eine derartige Kultur Krieger hervor bringen konnten, die den Supercommandos seiner Brüder gewachsen waren? 'Es muss am Chaos liegen.' dachte er, jedoch längst nicht davon überzeugt. 'In diesem Chaos muss es zwangsläufig zu Anomalien kommen. Anomalien... die sich entweder Jedi oder Sith nennen.' Doch das Spekulieren war müßig - es würde ihm nicht weiter helfen. Vielmehr musste er sich nun bewegen, um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Mit Anlauf sprintete er auf den Rand der Dächer zu, als er sich abstieß und sein Jetpack mit einem Ruck zum Leben erwachte. Der Schub katapultierte ihn nach vorn, bis er schliesslich auf dem benachbarten Dach ankam. Die Jedi hatte ihn noch nicht entdeckt - das war ungewöhnlich. Oder verbarg sie es einfach nur, im Gegensatz zu den sonstigen Malen? Er würde es herausfinden müssen.

Er sah ihr noch nach, bis sie in einem Etablissement verschwand, das er schon zuvor einmal bemerkt hatte. Beinahe hätte er sich in einem Moment der Verzweiflung dort betrunken, doch er hatte sich noch einmal zusammen reissen können. Dafür hatte er nahezu sämtliche Türsteher verdroschen, die versucht hatten, ihn hinaus zu werfen. Er hatte es natürlich verlassen, bevor Sicherheitskräfte gerufen wurden oder erscheinen konnten - doch es würde womöglich erneut mandalorianisches Feingefühl erfordern, um dort hinein zu gelangen. Er trat erneut über den Rand hinaus, stieß sich dieses Mal jedoch nicht ab und fiel somit wie ein Stein in die Tiefe. Sein Jetpack sprang an und verlangsamte seinen Fall soweit, bis er mit einem lauten Schlag auf dem Boden ankam. Die umstehenden Gaffer ignorierend, machte er sich daran, auf das Gebäude zuzustreben. Ihm fiel dabei auf, dass einige der Passanten ihm bewusst aus dem Weg gingen, um nicht mit ihm zusammen zu stoßen. 'Feiglinge.' dachte er verärgert. Das war nicht nur simple Vorsicht - das war weitaus schlimmer, war Vorsicht doch im Rahmen der jeweiligen Möglichkeit angemessen. Es gab nichts, was er so sehr verachtete wie Feigheit. Mit diesen Gefühlen kam er vor dem Etablissement zum Stehen. Er sah zu einem grobschlächtigen Türsteher auf, der ihn um mehrere Köpfe überragte - und der dennoch unbehaglich von einem Bein auf das Andere trat, als der gerüstete Mando einfach nur zu ihm hoch starrte. Gerade, als er etwas sagen wollte, sprach Attin Tor. "Ich bin in einer schlechten Stimmung. Ich werde diese nun begiessen wollen, um sie zu ertränken. Ich wünsche keine weiteren Einmischungen."

hakuryu
08.09.2015, 21:28
http://abload.de/img/kiya7ko1h.pngCoruscant. Auch wenn er schon immer mal diesen Stadtplaneten besuchen wollte, jetzt bereuhte er das. Seine Nase würde wahrscheinlich Jahre brauchen um diesen Gestank wieder los zu werden. Wie es weiter oben aussehen würde, oder genau so stank wie hier unten, interessierte ihn mitlerweile nicht mehr. Sobald sie ihren Auftrag erledigt hatten, würde er nicht mehr so schnell hier her kommen. Zumindest hoffte er es. Immerhin hatte sich auch Nisa die Endscheidung nicht gerade leicht gemacht ob sie den Auftrag überhaupt annehmen sollte. Die Bezahlung war schon fürstlich und sie konnen einiges an Credits brauchen, doch irgendetwas sagte ihm das die ganze Sache nicht so einfach sein würde wie sie sich angehört hatte. Und in der Regel konnte er sich auf sein Bauchgefühl verlassen.

Vor eine paar Minuten hatten sich die Beiden getrennt. Der Karte in seinem Kopf folgend bog er in eine kleinere Gasse ab. Der Würgereflex der in ihm aufstieg war fast überwäligend, nur mit Mühe konnte der Cathar dem widerstehen. Aufmerksam sah er sich um. Erwischt zu werden lag nicht in seinem Interesse. Der Weg zum Komunikationskasten sah einfach aus. Viele Vorsprünge, Dellen, Risse, Leitungen. Mit einem Satz, der deutlich über den Fahigkeiten seiner Rasse lag, sprang er einen Teil der Strecke nach oben. Von dort aus kletterte er sehr geschickt bis zu seinem Ziel. Mitlerweile wußte er eine ganze Menge über Technik. Notgedrungen. Nisa nutzte ihn als Mädchen für alles, dabei hatte er allerdings eine ganze Menge gelernt, wofür er ihr dankbar war. Das sie einiges an krummen Dingern drehte schmeckte ihm zwar immer noch nicht wirklich, aber Kiya hatte sich damit abgefunden. Dadurch war sein Leben um einiges interessanter und zum Teil auch gefährlicher geworden.

Diese Gedanken beiseite schiebend, öffnete er den Kasten und klinkte sich in die Überwachungsanlage ein. Es dauerte auch nicht lange bis er die Bestätigung hatte das sich ihre Zielperson in der Lokalität aufhielt. Leider gab es keinen Ton. Aber er wußte was er wissen wollte. Vorsichtig stöpselte er sich wieder aus und machte sich auf den Rückweg nach unten. Dieser gestaltete sich etwas anders als der nach oben. Er war ja nicht unbedingt leicht. Wieder unten schüttelte es den Löwen und er machte das er aus der Gasse kam.
So schnell er konnte drängte er sich durch die Massen ohne den Anschein von Flucht zu erwecken. Seine Chefin stand, für ihn sichtlich ungeduldig und nervös, an der Hausecke wo sie auch die Infinity 'geparkt' hatten. Kurz erwog er sich anzuschleichen, bei der Lautstärke und den Massen mehr als ein leichtes, doch wollte er kein Loch im Bauch riskieren. Einmal verbrannten Pelz reichte ihm. So hob er kurz den Arm als sie in seine Richtung sah und winkte ihr zu.
"Ist sie da?"
"Die Klamotten sind zwar andere, aber es ist die Person wie auf dem Holoprojektor."

Survivor
09.09.2015, 18:40
Schon als Kind hatte Aren seine Heimatwelt verlassen wollen. Ihn zog etwas ins Unbekannt von dem er nicht wusste was es war. Die Jedis die seine Fähigkeiten erkannt hatten waren da eine enorme Hilfe gewesen. Das viele Reisen mit seiner Meisterin, hatte ihn dann an unzählige Ort geführt, manche gefährlich, manche eher langweilig.
Nun waren sie wieder auf Coruscant und seine Meisterin war verschwunden. Nachdem er nun einen Tag gewartet hatte, machte er sich auf die Suche nach ihr.
Die Jedis waren viel zu beschäftigt, als das sie das langsame Verschwinden eines Padawans bemerken würden. Zumal seine Meisterin ebenfalls nicht anwesend war und man so auf die Idee kommen könnte das beide unterwegs waren.
Eine Hoffnung, von der Aren hoffte das sie ihn nicht enttäuschte.
So verließ er also den Tempel und wollte einen Taxistand aufsuchen, welchen die Jedis kostenlos nutzen konnten.
Doch es stellte sich ihm die Frage wo er mit seiner Suche beginnen sollte. Zunächst wollte er noch einmal versuchen sie zu erspüren, doch das brachte wie schon zuvor, kein brauchbares Ergebnis.
So ging der Miraluka einige Dinge durch die er wusste.
„Sie ist schon seid einem Tag verschwunden, sie hätte sich sicher gemeldet wenn etwas passiert wäre...
Voraus gesetzt sie kann sich melden und ist nicht an einem Ort, von dem aus dies nicht immer möglich wäre. Was in der oberen Hälfte des Stadtplaneten fast unmöglich ist. Außerdem war es schwierig in den oberen Bereichen auf Ärger zu stoßen, wenn man ihn nicht gerade suchte.
Also bleiben nur die tieferen Ebenen.“
Doch selbst diese waren alles andere als klein. Selbst wenn sie dort war, würde nicht sicher feststehen, dass er sie auch fand. Doch dieses Risiko wollte er eingehen.
So nahm er ein Taxi in besagte Bereiche und würde dort seine Suche fortsetzen.
Er ließ sich in einen der belebtesten Teile der unteren Sektoren bringen und ließ dort seine Sinne erneut auf Spurensuche gehen.
Es war auch hier nicht wirklich möglich seine Meisterin auf zu spüren, doch der junge Padawan war sich sicher am richtigen Ort zu sein. Er hatte dafür keinen bestimmten Beweis, doch sein Gefühl sagte ihm das er richtig war.
Aren vermiet es alleine über große offene Flächen zu gehen, denn selbst wenn um diese Uhrzeit die Rush Hour war, ein Padawan fiel auf. Erst recht wenn es ein Miraluka ist, so ging Aren immer an den Häusern entlang, nie mitten auf der Straße.
So suchte er mit seinen Sinnen weiter und kam schließlich zu einer Seitenstraße aus der ein Mitglied der Cathar kam. Dieser schien ihn nicht wahr zu nehmen, doch Aren nahm ihn war. Stärker als er es für möglich gehalten hatte.
Für gewöhnlich war die Macht in jedem Wesen präsent, in einigen mehr in anderen weniger.
Dieser Cathar jedoch, gehörte zu denen die mehr als nur das normale Maß der Macht, ihr Eigen nennen durften. Allerdings schien er sich dessen nicht bewusst zu sein. Aren hatte während seiner Lehrzeit vieles von den Jedis erfahren, auch das bei den Cathar Machtanwender mit unter vorkamen.
Die Person verschwand in der Massen und der „Blick“ des Miraluka richtete sich auf eine Person die nicht günstiger hätte erscheinen können.
„Der Mandalorianer...“ flüsterte Aren leise.
Besser hätte es nicht kommen können, auch wenn besagter Krieger, nicht an ihm interessiert war, seine Meisterin wurde von ihm regelrecht verfolgt.
„Wo dieser Mann ist, da kann die Meisterin nicht weit sein.“ freute sich der Padawan, doch der Laden in den welchen der Mando ging, gefiel Aren nicht. Was sollte seine Meisterin dort drinnen wollen. Wieder kam ihm die Weisheit seiner Meisterin in Erinnerung.
Er würde dem nachgehen, egal was es kostete. Doch er wollte nicht den Vordereingang nehmen.
Den selben Weg wie der Cathar nehmend, ging Aren in die Seitengasse neben dem Club.
Dort suchte und fand er den Eingang zu einem Schacht, welcher für die Belüftung gedacht war.
„Viel zu klein für Erwachsene und wer rechnet an solch einem Ort auch schon mit einem Kind.“
Zumal er mit der Dunkelheit im Schacht ja überhaupt keine Probleme hatte.
Mit Hilfe der Macht und seiner Jedifähigkeiten, erklomm Aren, wie schon zuvor der Cathar, die Wand und verschwand dann kurz darauf im Lüftungsschacht. Es dauerte eine Weile, doch irgendwann fand er ein Gitter durch welchen er ins Club Innere schauen konnte.
Doch auch hier waren es viele Menschen, allerdings nicht so viele wie auf der Straße und so sollte er fündig werden, zumal der Mando sich nie irrte was seine Meisterin anbelangte.
So lies er seinen Sinnen wieder freien Lauf und fand wo nach er gesucht hatte.
„Hab ich euch Meister...“ flüsterte der Padawan im Schacht und machte sich im Schacht leise auf den Weg um besser in ihre Nähe zu kommen.

Ironhide
09.09.2015, 19:27
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Nisa hatte ihren Co-Piloten zum Schiff geschickt, was er soweit Startklar machen sollte, wie es möglich war, ohne das es auffiel. "Wenn du damit fertig bist, komm ins Lokal und pass auf, das keiner auf dumme Gedanken kommt, während ich uns reich mache.", hatte sie ihm noch gesagt, bevor sie in der Masse verschwand. Nun, die Bezahlung war fürstlich, das stimmte schon, aber unermesslichen Reichtum würde dieser Auftrag leider nicht bedeuten. Nisa hatte es eilig, aber bewegte sich dennoch mit Bedacht durch die Menge. Ihre Augen waren überall, doch wenn hier wirklich jemand dabei war, der ihr Nachstellte, so konnte sie ihn nicht ausmachen. Irgendein Droide fuhr ihr fast über die Füssen, Nisa stieß mit dem Fuß gegen ihn, was den kleinen Kerl piepsend vertrieb.
Lautstark pries irgendein Schreier die Vorzüge seines Clubs an, doch Nisa interessierte sich nicht dafür.
Nach einigen Minuten stand sie vor dem Etablissement, seufzte und schritt durch den Haupteingang in das belebte Innere. Musik drang an ihr Ohr, mischte sich mit den zahllosen Stimme die von allerlei Individuen ausgingen und zu einem unverständlichen Brei wurde. Es war das übliche. Ein paar drehten ihren Kopf zu ihr, um zu sehen, wer da eingetreten war, aber genauso schnell wandten sie sich wieder ab. Nisa blickte sich um, ging zu einem der Tische in einer der Ecken und setzte sich. Es war ein schattiges Plätzchen, wie sie fand und das war ihr nur recht. Ein Droide trat zu ihrem Tisch, wollte wissen, ob er ihr etwas zu trinken bringen sollte.
"Bring mir einen von denen da." Dabei deutete sie auf ein längliches Glas an einem Nachbartisch, in dem eine dunkelblaue Flüssigkeit dampfend vor sich hin blubberte. Sie wusste nicht, was genau das war, aber sie wusste, das es ihr schmeckte. Nicht zu viel Alkohol, betrinken wollte sie sich hier sicher nicht. Von diesem Drinks konnte sie locker ein gutes Dutzend in sich hineinkippen, aber mehr als zwei würde sie kaum bestellen können, wenn sie denn überhaupt den ersten schaffte.

Inzwischen sollte auch iya wieder vor Ort sein, sehen tat sie ihn allerdings nicht. Das war aber auch nicht nötig, es war besser wenn niemand sah, das sie mit Begleitung hier aufgetaucht war. Leider hielt das aber nicht die Volltrunkenen ab, sich zu ihr zu gesellen und doch eindeutige Angebote los zu werden. Nisa verscheuchte sie aber alle recht schnell, bis auf einen der sich erst mit einem Tritt zwischen seine Beine davon machte. Auch wenn selbiger nicht sonderlich strak war - sie konnte im sitzen und unter dem tisch nicht genau zielen und viel Kraft aufbringen - reichte es aus. Wenn das nicht half, hatte sie ja auch noch immer ihren Blaster, aber wenn sie den hier drinnen nutzten sollte, dann platze ihr Geschäft und sie würde sich obendrein noch mit den Sicherheitskräften herumschlagen müssen.
Nisa hoffte, das sich ihre Kontaktperson bald zu ihr Gesellen würde. Heute war nicht der Tag, wo man sie lange warten lassen sollte.

Janoko
10.09.2015, 20:53
„Auf meine Kunden?“, Ed hob die Augenbrauen, begrub seine weitere Frage jedoch mit dem Getränk, welches er vor sich stehen hatte. Es war nur eine Frage der Zeit bis die Jedi drauf kommen würde, das hier heute ein großes Ding laufen würde, und er würde sie so schnell wie möglich hier raus schaffen. Auch Dia genehmigte sich einen weiteren Schluck und blickte plötzlich nach oben. Hatte sie dem kleinen nicht gesagt, dass er im Tempel bleiben sollte? Sie schüttelte Sachte den Kopf. Manchmal war er zu neugierig. Aber vielleicht war es auch gut, dass er da war. Die Jedimeisterin blickte sich kurz in dem Laden um, immerhin war die Kundschaft keine, die lange an diesem Ort verweilte.

Sofort fiel ihr der Cathar auf, der sich verstohlen um schaute, aber immer wieder einen Blick an ihr vorbei in eine der Nischen warf - wo ein Mensch saß. Wenn man mal von den Augen absah war sie ganz normal, doch etwas an ihrem Gebaren sagt der Jedi, dass sie hier ganz sicher nicht zum Dinieren war.
„Sag Ed, seit wann lässt du eigentlich alles in deinen Laden? Laufen die Geschäfte so schlecht?“, Dia beugte sich vor und eins ihrer Leks rutschte über ihre Schulter nach vorne, die hell blauen Strafen darauf schienen in dem Licht des Etablissements zu leuchten. Doch bevor er antworten konnte, hatte sich ihre Aufmerksamkeit wieder Nisa zu gewandt, denn eine weitere Gestalt, mit weitaus mehr Cyborgteilen, hatte sich zu ihr gesetzt.

„Miss Faleur… wie schön…“, hatte die Gestalt in einer Blechernen Stimme gesagt, klopfte sich zwei Mal gegen die Brust, bevor sie besser verständlich wurde. „ich hoffe, sie haben Verständnis dafür, das wir beobachten werden, wie sie die Ware ans Ziel bringen.“ Es wurde ein größeres Päckchen auf den Tisch gelegt als der Droide grade mit ihren Drink kam, kurz die Gestalt ansah, den Drink absetzte und sofort verschwand. „Gut für dich… Blechbüchse“

Ironhide
12.09.2015, 14:27
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"Vergessen sie den Namen ganz schnell wieder.", knurrte sie fast Augenblicklich, doch der Cyborg fuhr einfach fort.

Das war also der Haken an der Sache, sie stand unter Beobachtung. Schmecken tat ihr das nicht, doch würde diese Pille schlucken, ohne zu murren. Dafür war die Bezahlung einfach zu gut, um sich wegen so einer Lappalie aufzuregen. "Was ist da drin?", wollte sie anschließend wissen, doch der zwielichtige Typ dessen ein oder anderes Körperteil wieder einmal eine Politur nötig hatte, winkte ab. "Das ist brauch sie nicht zu interessieren."
Nisa zog die linke Augenbraue hoch. "Ach, das sehe ich etwas anders. Ich möchte zumindest wissen, ob das was da drin ist, explodiert oder mich vergiftet." Der Cyborg sagte dazu nichts. "Dein Sprachmodul ausgefallen, hum?", spottete sie.
"Machen sie einfach das, wofür sie angeheuert worden sind. Dann erhalten sie ihr Geld." Die Schmugglerin schwieg, nahm das Päckchen vom Tisch und legte es neben sich auf die Sitzbank. Sie nahm einen Schluck von ihren Drink, der vor ihr stand und blickte sich scheinbar gelangweilt um. Sie erkennt ihren Co-Piloten, ohne ihn direkt anzustarren. Sie nahm ihn wahr, wie jeden anderen der Gäste auch, über den ihr Blick ging. Was sie eigentlich suchte, war ein Partner des Cyborgs, oder mehrere aber sie sah niemanden, der auf Anhieb als solcher auszumachen war.
"Ich denke, wir sind hier fertig." Nisa stand auf, ohne ihr fast komplett gefülltes Gals zu beachten, nahm das Päckchen und wandte sich zum gehen.

hakuryu
22.09.2015, 00:04
http://abload.de/img/kiya7ko1h.pngSchnell aber trotzdem gründlich bereitete er die Infinity für einen schnelle Start vor. Wirklich wohl war ihm bei der ganzen Sache nicht. Doch die Kontaktperson befand sich nunmal doch widererwartent vor Ort. Nach einem abschließendem Systemcheck machte er sich auf den Weg in das Lokal. Dort angekommen wünschte er sich nicht so geruchssensibel zu sein. Kneipen dieser Art stanken irgendwie fast alle gleich, nur diese war eine der übeleren. Ein Gemisch aus verschiedenen Körperausdünstungen und -sekreten, billigen Fusel und vergammelten Lebensmitteln, dann noch ranzige Öle. Ihm war übel. Nisa würde er aber nicht allein hier drin lassen, so ließ er aufmerksam seinen Blick immer wieder in der Runde schweifen. Die Twi'lek fiel ihm ins Auge und auch der Mandorianer entging ihm nicht. Diese Beiden paßten hier irgentwie nicht rein, genauso wenig wie Nisa. Als sich ein schmieriger Typ mit vielen Mechateilen an ihren Tisch gesellte den sie nicht sofort vertrieb war dem Cathar klar das der Kontakt erfolgreich hergestellt war. Aufmerksam behielt Kiya alles im Blick um unliebsame Überraschungen zu verhindern. Seine Aufgabe bestand auch darin ihnen beiden den Rücken frei zu halten und der Cyborg gefiel ihm gar nicht. Nisa schien da seine Meinung zu teilen. Ihr unmerklich veränderter Gesichtsausdruck war ihm nicht entgangen und als sie sich zum Gehen wandte, würde er noch ein wenig bleiben um zu sehen wer ihr vielleicht folgen würde und diesen dann klar machen das dies nicht geduldet wurde.

Rosered_Strauss
08.10.2015, 18:59
http://abload.de/img/attintorntrbr.pngDer Türsteher, der sich dem Mando gegenüber sah, war sichtlich mit sich am Ringen. Zwar war die Art des Xenos weit von dem entfernt, was man auf Coruscant - oder generell nach nicht- mandalorianischen Standards - als freundlich gelten konnte, doch den bewaffneten und gerüsteten Söldner daran zu hindern, seinem Willen nachzugehen und in die Bar zu marschieren...? Die Gefahr, dass dieser sich schlicht Zugriff verschaffen würde, schien als zu groß eingeschätzt worden zu sein, denn mit einem Wink wurde er nach innen vorgelassen. Er wurde gleich von 4 Security- Beamten empfangen, die ihn baten, ihnen zu folgen. Amüsiert über die ungleichen Verhältnisse folgte Attin Tor ihnen - entweder sie waren Meister darin, Sicherheit vorzutäuschen, oder sie waren sich des Umstandes nicht gewahr, dass er sie in der zwischenzeit schon längst hätte töten können, wenn er es denn gewollt hätte. "Ihr dürft die Waffen nicht mit 'rein nehmen." grunzte derjenige, der einem Tier noch am ähnlichsten sah. Attin zog eine Augenbraue in die Höhe, was man unter dem Helm freilich nicht wahrnehmen konnte. "Würde ich jemanden erschiessen wollen, hätte ich das getan. Da jedoch die Anwesenden noch am Leben sind, warum also die Umstände? Ihr könntet mich ohnehin nicht daran hindern. Also lasst es einfach sein." Die Schränke warfen sich nervöse Blicke zu, und Attin bemerkte, wie die beiden hinter ihm sich anspannten, ganz so, als wollten sie sich gleich auf ihn stürzen. Doch im Moment hatte er dafür keine Zeit, und diese Primitiven waren es nicht einmal wert, dass sie in einer Parodie dessen, was man 'Kampf' schimpfen mochte, zu Boden gesandt wurden.

Also neigte der Mando leicht den Kopf. "Also gut." spürbare Erleichterung durchflutete die Anwesenden, die sich jedoch schnell verflüchtigte, als er seine beiden Blaster sowie seinen Vibrodolch in den dafür vorgesehenen Halterungen positionierte. Man sah den Waffen an, dass sie nicht zur Zierde gezogen wurden - es waren reine, funktionale Tötungsinstrumente. "Diese hier gehören mir. Ich erkenne sie wieder und werde ihr fehlen bemerken. Sollte dieser Fall eintreten, werde ich mir die Verantwortlichen dafür vornehmen - ganz gleich, wer sich mir in den Weg stellt." stellte der Mando klar, als er seinen Helm abzog und ihn ebenfalls dort ablegte. Als jemand auf seine Rüstung deutete und etwas von 'weitermachen' murmelte, verfinsterte sich das Antlitz des Mandos vor Wut. "Wagt es nie... wieder... diese Forderung zu stellen. Das nächste Mal, wenn mir jemand meine Beskar'gam abnehmen möchte, werde ich denjenigen umbringen." Mit diesen Worten drehte er sich auf der Stelle um und marschierte in voller Rüstung in die Bar hinein. Voll, wie es war, genoss er eine gewisse Anonymität. Das würde er zu seinem Vorteil zu nutzen wissen, dachte er gerade in dem Moment, als ihn jemand anrempelte. "Pass doch auf, wo du hinstiefelst, du Miststück!" wurde er von der Seite angepöbelt. "Was biste überhaupt hier? Der Kostümball für die Kinder is' woanners!" Alkohol wehte ihm ins Gesicht, welches er vor Abscheu leicht verzog. Ohne weitere Worte zu verlieren, rammte er ihm den Ellbogen in den Magen, packte im Moment der darauf folgenden Schwäche seinen rechten Arm und hebelte den Körper des Remplers über ihn hinweg zu Boden. Mit einem schnellen Tritt auf die Schulter stellte er sicher, dass er dort liegen blieb - und mit einem raschen Kraftaufwand stellte er weiterhin sicher, dass der Arm so bald nicht mehr viel tun würde." Ohne das erstickte Schreien und Jammern weiter zu beachten, lief er über den Mann hinweg in Richtung der Tanzfläche, während die Laute sich in der Musik verloren.

Janoko
10.10.2015, 14:27
Dia seufzte. Sie hatte jemanden in dem gewusel der Disco erkannt, den sie inzwischen überall erkennen würde. 'Manchmal macht er mir mehr Probleme, als er glaubt', dachte sie bitter und ihr Blick glitt zu Nisa. Langsam formte sie einige Worte mit ihren Lippen, die diese nicht verließen, aber dennoch wirkung zeigten - das Cyborg machte sich daran schnurstracks auf den mando zu zu gehen, als hätte er noch eine Rechnung mit diesem offen und Nisa setzte sich wieder hin, legte das Paket neben sich auf die Bank und schlürfte an ihrem Drink immerhin hatte sie dafür bezahlt. "Entschuldigung Ed, aber ich glaube, ich habe ein Gespräch zu führen und das nächste Mal, solltest du aufpassen in welches Glass du die Schlafmittel kippst. Ich wünsche dir eine Angenehme Nachtruhe." Galant stand sie auf, nahm ihr eigenes Glass und schlenderte an der Bar vorbei zu Nisa. Sie setzte sich ohne dass die andere etwas dagegen sagen konnte - oder gar tat. "Manchmal bewundere ich euche Lebensweise, wisst ihr?", fing die Jedi an und blickte kurz nach oben, da sie das gefühl hatte, verfolgt zu werden und ind er tat erspähte sie den Kopf eines Kindes in den Lüftungsschächten. - hatte sie ihm nicht gesagt im Tempel zu bleiben? Ihre Mundwinkel zuckten kurz ehe sich sich das Lek, welches immer noch nach vorne hing, wieder zurück auf den Rücken warf.

Ironhide
10.10.2015, 22:17
http://abload.de/img/nisa99pj8.png
Erneut zog Nisa eine Augenbraue nach oben. Wollte sie nicht eben noch gehen? Warum hatte sie es sich nun doch anders überlegt? Und vor allem: "Wer bist du?" Nisa nipte erneut an ihrem Drink und war schon jetzt genervt von diesem Planeten. Sie war nicht sonderlich erpicht darauf, ein weiteres Gespräch zu führen, aber die Twi’lek schien das nicht wirklich zu stören. "Irgendwie verlaufen oder nur auf der Suche nach etwas? Wenn ja, dann biste bei mir so falsch wie nur irgendwie Möglich." Nisa zog das Pakt etwas dichter an sich und legte ihre Hand auf ihren Blaster. Sie rechnete zwar nicht damit, das diese Frau ihr irgendetwas tun wolle, sie machte immerhin keinerlei Anstallten irgendwas anzuzettlen aber man wusste ja nie, wer sich so zu einem gesellte. Und Ausserdem war es Nisa lieber, wenn sie die Waffe an der Hand hatte. Zumindest hier, in dieser Umgebung. Nisa sah sich dabei erenut unauffällig um, sah nach, ob nicht noch mehr hier waren, die sie beobachteten oder auf ein Gespräch aus waren. Ihre 'Gesellchaft' nahm das durchaus wahr, dessen war sich die Schmugglerin bewusst. Aber entweder ließ sie Nisa gewähren und wartete darauf, das sie ihren Check abgeschlossen hatte, oder aber es interessierte sich schlicht nicht.

Rosered_Strauss
25.10.2015, 01:45
http://abload.de/img/attintorntrbr.pngAttin hatte sich kaum in Position begeben, um einen guten Blickwinkel auf die Jedi zu haben, als auch schon jemand in sein Blickfeld trat. Oder präziser gesagt - etwas. Für ein paar Augenblicke starrte der Mando nur den Cyborg an, und der Cyborg starrte nur zurück. Weitere Augenblicke verstrichen, während sich der Söldner tatsächlich ein Blickduell mit einem Kontrahenten zu liefern schien, gegen den er nur verlieren konnte. "Du bist mir im Weg." sagte er um Freundlichkeit bemüht - ein Unterfangen, das ähnlich sinnvoll wie Seefahrt auf Tatooine anmutete. Einige binäre Laute erschollen, was den Mando genervt den Kopf schütteln liess. "Ich habe keine Ahnung, was du mir gerade gesagt hast, ich verstehe es nicht. Aber du bist mir immer noch im Weg. Geh zur Seite." Doch auch das brachte nicht die gewünschte Reaktion mit sich - im Gegenteil. Der Droide kam auf ihn zu, verringerte die körperliche Distanz auf ein in jedem Kulturkreis beleidigendes Minimum und gab wieder Laute von sich. "Du hast genau zwei Optionen." fuhr der Mando äusserlich ungerührt fort, während sein Geduldsfaden jedoch schon stark strapaziert war. "Entweder du gehst mir aus dem Weg, oder ich werfe deine Einzelteile hinter mich, um ungetrübte Sicht haben zu können. Aber da du ein Droide bist, würde ich einen Kampf gerne vermeiden - er bringt mir weder Ruhm noch sonst irgendwas. Im Prinzip nicht schlecht für dich - wärest du organisch, hätte ich dir schon Arme oder Beine genommen. So aber möchte ich meine Zeit nicht mit Belanglosigkeiten vergeuden. Und das bist du für mich in jedem Falle." Er sah auf die Maschine, erhoffte sich eine Reaktion - doch keine kam. Er seufzte, während ein paar Umstehende schon zu kichern begannen, hielten sie es doch scheinbar für Bravado. Sie schienen nicht gesehen zu haben, was er ein paar Minuten zuvor angestellt hatte. Nun, sie würden eines besseren belehrt werden. Seine Hände schnellten vor, packten den Droiden und schmetterte ihn in einen Tisch, der unter dem Gewicht des Synthetischen zusammen brach.

hakuryu
05.11.2015, 22:04
http://abload.de/img/kiya7ko1h.pngNisa wurde noch bevor sie wirklich aufgestanden war schon aufgehalten. Die Twi'lek hatte sie einfach angesprochen doch der Cathar würde einen Teufel tun ihre Verbindung zueinander offensichtlich werden zu lassen. Der Cyborg allerdings hatte einen gefährilchen Weg eingeschlagen. Er rannte praktisch in den Mando hinein. Kiya war nicht die Szene am Eingang entgangen und auch nicht das mit dem Besoffenen. Der Blechkasten hatte jetzt wohl offensichtlich die Sprache verloren und gab nur noch Piepslaute von sich. Das fand die riesige Raubkatze schon etwas seltsam. Keiner der auch nur noch einen Funken Verstand im Kopf, oder den Schlatkreisen, hatte, würde sich freiwillig einem Mandorianer in den Weg stellen oder ihn gar blöd kommen. Der Monolog den der Humanoide führte amüsierte selbst Kiya, doch beging er nicht den Fehler zu lachen wie einige der anderen Gäste. Mit einem schnellen Griff hebelte der Mann den Cyborg aus und pfefferte ihn auf den Tisch auf dem das Getränk des Cathar stand und der daraufhin unter dem Gewicht von so viel Metal zusammenbrach. Kiya fand das nicht lustig. Seine Barschaft war nicht gerade groß und er leistete sich nicht oft etwas. Hier hatte er es nur getan um nicht aufzufallen.
"Ich hoffe das du mir meinen Drink bezahlst. Das war das einzige was man hier trinken kann ohne sich gleich zu vergiften und leider ist das noch verdammt teuer. Und mit Cyborgs zu schmeißen gehört nicht gerade zum feinen Ton."
Kiya gab sich Mühe so wenig bedrohlich zu wirken wie nur irgend möglich, ob ihm das gelang konnte er nicht sagen, immerhin war er ein geborener Jäger.

Rosered_Strauss
06.11.2015, 19:06
http://abload.de/img/attintorntrbr.pngAttin besah sich den Xenos, als er ihn einzuschätzen versuchte. Er schien sich große Mühe zu geben, um unauffällig zu bleiben - und definitiv nicht aggressiv. Blieb nur abzuwarten, ob er auf eine günstige Gelegenheit wartete - oder tatsächlich kein Rückgrad besaß. Nach einer kurzen Weile, in dem der Taung ihn einfach nur angesehen hatte, beugte er sich etwas vor. "Wenn du etwas willst, musst du bereit sein, dafür zu kämpfen. Oder denkst du, dass sich ein Raubtier darum kümmert, wie gut du mit Worten bist?" meinte er mit Blick auf seine wohl utrümliche Heimwelt. Mit diesen Worten wandte er sich ab, um mit dem Blick nach der Jedi zu suchen. Mittlerweile musste sie ihn bestimmt schon gesehen haben - aber warum gab es auch genügend Idioten, die sich quasi auf ihn zu stürzen schienen. Unterdessen hatte sich der Cyborg wieder aufgerichtet. Fair wäre es nun, zu warten, bis er sich aufgerichtet hatte, um ihn seiner Wege ziehen zu lassen. Fair wäre es womöglich auch gewesen, ihn sich zumindest sammeln zu lassen, bevor man weitere Schritte gegen ihn unternahm.

Aber Fairness hatte in Kämpfen keinen Platz. Bevor der Cyborg sich vollständig aufrichten konnte, wirbelte der Mando herum und schmetterte ihn mit einem Fußtritt wieder zu Boden. Mit durch seine Beskar'gam erhöhten Kraft presste er er ihn zu Boden, als er seine Arme hinter den Rücken zog und sie weiter und weiter aufeinander zupresste. Funken sprühten, und sein Werk war getan - er hatte die Gelenke beschädigt, sodass er in der nächsten Zeit erst einmal nicht auf seine Arme zugreifen können würde. Ihm keinen weiteren Blick zukommen lassend, zog er sich wieder zurück und setzte sich neben dem Cathar an die Bar, nachdem er den Barkeeper- Droiden nach einem schnellen Blick als keine Gefahr eingeschätzt hatte. Mit dem Rücken zum Thresen liess er seinen Blick durch den Raum schweifen.

Survivor
10.11.2015, 00:25
Die Geschehnisse in der Bar waren mehr als unterhaltsam, interessant dürfte es eher beschreiben.
Und trotz dessen das er sich recht lautlos ins Innere gestohlen hatte, war er sich doch sicher, das seine Meisterin, wusste das er da war. Sie wusste es eigentlich immer...er hatte noch nie erlebt das er sie einmal hätte überraschen können...zumindest nicht was das verstecken anging.
Doch nach wie vor wusste Aren nicht was seine Meisterin an diesen Ort getrieben hatte. Sie unterhielt sich nun mit einer Person, das war das offensichtlichste, doch für ein Gespräch musste man nun nicht unbedingt einen solchen Ort aufsuchen.

Um weiter in ihre Nähe zu kommen, rutschte der Padawan im Lüftungsschacht langsam weiter.
Er wollte gerade vorsichtig über ein Gitter klettern, als dieses wie von selbst unter ihm nachgab.
Mit einem erschrockenen Keuchen ,fiel er aus dem Schacht und krachte nach einer kurzen Rolle in der Luft, mit seinen Vier Buchstaben, zwischen den Mandalorianer und dem Cathar.
Er saß mit ihnen nun an einem Tisch und das ganze auch noch zwischen ihnen. Hatten sie sich noch kurz zuvor beäugt, hatte Aren nun ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.
„Au...“ war zunächst alles was er hervor zu bringen vermochte, denn sein Hintern tat mehr als nur weh. Er hoffte das er sich nicht den Steiß geprellt hatte.
Als nächstes schloss er mit einem schwenken seiner Hand das Gitter über sich.
Was dem Mandalorianer durch den Kopf ging konnte Aren sich denken, doch was den Cathar betraf, war er nun gespannt.
Nicht das er sich eines Angriffes nicht erwehren konnte, doch es darauf anlegen wollte er es eben so wenig.
„Bevor nun beide Herren ihre versteckten Waffen zücken und auf mich richten, weil sie denken ich sei ein Attentäter oder dergleichen...ich bin keiner. Dieser freundliche Herr dort wird mir sicherlich zustimmen nicht wahr.“
Damit schaute der Padawan zum Mandalorianer.

Janoko
10.11.2015, 14:09
Noch bevor der Mando dem Miraluka antworten konnte brach die Hölle los. Zwei Blasterschüsse fanden ihren Weg in den Torso des Taung, wurden jedoch von seiner Rüstung weg gesteckt als sei es nichts gewesen. Doch das brachte die ganze Bar dazu sich auf einander zu stürzen. Wie ein Pulverfass in das man ein Streichholz geworfen hatte. Überall wurden Waffen gezückt, ein jeder, selbst die Droiden, die nun wahrlich nicht wie Kampfdrohnen aussahen, hatte auch glatt jemanden, mit dem er eine Rechnung offen hatte. Und wer keine offen hatte, der suchte sich einen Gegner.

So wurden auch Dia und Nisa von gleich drei Männern unter Beschuss genommen. „Zur Hölle mit den Förmlichkeiten“, knurrte Nisa und zückte ihrerseits eine Waffe, während die Jedi anscheinend viel gemächlicher auf den Aufstand reagierte.
„Meine Herren, wir müssen doch nicht wirklich…“ - ein Schuss schnitt ihr das Wort ab, doch war er nicht in sie eingeschlagen, sondern schlicht in ihrer Hand verschwunden. „ … zu gewaltsamen Mitteln greifen.“ Beendete die Twi’lek unbekümmert ihren Satz, ehe sie leichtfüßig zu dem Kerl sprang und ihm die Faust in die Magengrube schlug. Unter dem nächsten Angreifer duckte sie sich nach hinten weg, ohne dabei hin zu fallen und schickte ihn mit seinem eigenen Gewicht in Richtung Nisa - er würde ihr direkt in die Arme laufen.

Aufgeschreckt durch den Tumult, den Aren verursacht hatte, sah der Cathar seinen Gegner nicht kommen und fand sich Sekundenbruchteile später am Boden wieder. Die Welt von hier unten sah sehr viel größer als und es war der Padawan, der der Katze wieder hoch half.


Ich hab gehört ihr mögt Kämpfe? Ich hoffe ihr könnt was mit Würfeln anfangen *gg* Den dazu gehörigen Thread werde ich nacher eröffnen und euch genau erklären, wie geworfen wird. Wenn ihr keine Werte für die jeweiligen Stati aufgeschrieben habt werde ich sie euch zu weisen. Und auch Patzer sind drin - immerhin benutzen wir den Board-Würfel. Das einzige was ich euch mit diesem Bitten muss ist folgendes: Fügt den Code fürs Würfeln erst ein, wenn ihr postet, in keiner Vorschau, da sonst der Code nicht mehr funktioniert.

Zum geschehen selber:
Nisa sieht sich drei Gegnern gegenüber, wobei einer davon auf sie zu taumelt.
Attin, Aren und Kiya dürfen sich mit einem guten Dutzend rumschlagen.
Dia selber wird auch mit einem Dutzend zu tun haben.
Um euch herum findet eine typische Kneipenschlägerei, nur in Futuristischer Form statt.

Ironhide
30.11.2015, 23:33
http://abload.de/img/nisa99pj8.png
Nisa schaffte es zwar, ihren Blaster zu ziehen und gab ein paar Schüsse ab in jene Richtung, aus der sie glaubte, selbst beschossen worden zu sein. "Neues Unterhaltungsprogramm, was? Irgendwie nicht-"
Weiter kam Nisa aber nicht, denn irgendwer flog ihr regelrecht in die Arme. Aus den Augenwinkel sah sie noch, das jener Schläger aus Richtung ihrer Gesprächspartnerin kam. Leider riss der Mann ihr den Blaster aus der Hand, bevor er weiter stolperte und irgendwo in der Menge verschwand. "Himmel Arsch und Zwirn noch eins.", fluchte Nisa und wollte ihrer Waffe hinterher. Doch weit kam sie nicht, denn drei der Schläger versperrten ihr den Weg. Die Blicke, die ihr zugeworfen wurden, die Gesichter, in denen sich ein fieses Grinsen geschlichen hatte, sagten alles. Diese Männer hatten nicht nur vor, sie einfach ein wenig zu vermöbeln. Sie war aber immerhin froh, das die Typen keine Wookies oder gar schlimmeres waren. Ob sie wollte oder nicht, die musste sie sich so irgendwie vom Leib halten - und sie wollte nicht. Ihr war schon jetzt klar, das sie das hier mindestens mit einigen blauen Flecken bezahlen würde, wenn sie Glück hatte. Nisa entschied sich daher, den ersten der ihr am nächsten Stand, zu attackieren, bevor die drei sich gemeinsam auf sie stürzen würden.
Nisa stürmte drauf los, wollte ihren Wiedersacher möglichst mit einem gezielten Schlag an die Schläfe ausnocken, aber noch bevor sie bei ihm war, verhedderten sich ihre Füße in irgendetwas auf dem Boden und Nisa stürzte selbigen entgegen. Sie konnte zwar ein schmerzhaftes aufkommen noch halbwegs verhindern, aber ihr Vorhaben, den ersten Schritt zumachen war damit hinüber. Obendrein war ihre Lage nun noch schlimmer geworden, denn sie musste erstmal auf die Füße kommen, wenn sie nicht einfach zusammengetreten werden wollte.

Survivor
02.12.2015, 23:01
http://abload.de/img/arenfspbm.png
Eine Schlägerei. Arens Herz machte einen kurzen Sprung, nicht vor Freude, sondern eher vor Aufregung. Er hatte das ganze gar nicht kommen sehen.
Viel zu schnell ging das ganze los, als das Er und seine Tischnachbarn noch groß reagieren konnten.
Mit einem Mal flog ihr Tisch weg, mit gerissen von einigen der Tobenden und so hatten der junge Padawan freies Feld. Das brauchte er auch denn ein gutes Dutzend an Gegnern stellten sich ihm und den anderen Beiden in den Weg. Sein erster Gedanke war seiner Meisterin zu helfen, auch wenn er sich sicher war das diese keine Hilfe brauchen würde.
So pickte sich der kleine Jedi einen Gegner heraus und dieser stellte sich ihm doch wirklich zum Kampf. Ein Erwachsener gegen ein Kind, was machte Alkohol doch nur aus den meisten Lebewesen.
Innerlich schüttelte er mit dem Kopf, doch er war sogleich wieder bei der Sache. Er näherte sich seinem Gegner, dieser schien ihn zu unterschätzen den sein Schlag ging an der Deckung seines Gegners vorbei und landete gut plaziert im Magen des Mannes. Dieser war überrascht was für eine kraft der Knirps aufbringen konnte, doch er sackte noch nicht zusammen. "Zu schade..." dachte sich der Padawan. Aber er war halt immer noch ein Kind. Sofort machte er sich bereit für die Antwort des Mannes, denn wer lässt sich schon von einem Kind verhauen.

Rosered_Strauss
28.01.2016, 00:23
http://abload.de/img/attintorntrbr.pngAttin sah sich gleich 3 Männern gegenüber, die zu jeder Tat fähig schienen. Es waren muskulöse, schon stark angetrunkene Haudraufs, die allesamt den Eindruck erweckten, bereits mehrmsals in Kneipenschlägereien gesteckt zu haben. Mit anderen Worten: womöglich durch ihre Anzahl eine Herausforderung, aber in keinster Weise eine Gefahr. Ein kurzes, hochnäsiges 'Grinsen' huschte über seine Züge, was sich in einem Heben der Mundwinkel äusserte, ehe er wieder ausdruckslos auf sie starrte. Nicht den Gegner unterschätzen. Hochmut macht einen Mando schwach und führt zu vermeidbaren Niederlagen. Die Zeit schien um ihn herum langsamer zu werden, als er tief einatmete - und auf den ersten Gegner zuschoss. Er legte seine gesamte Masse und sein nicht unerhebliches Gewicht in einen Schlag mit der flachen Hand, die den ihm am nächsten stehenden auf die Brust traf. Die Luft entwich der Lunge seines Kontrahenten, als der Mando jedoch nicht inne hielt, sondern den Schwung nutzte und den Gegner rechts von ihn mit seinem Ellenbogen zur Seite rammte. In der gleichen Bewegung trat er in die Gegenrichtung aus, um seinem dortigen Kontrahenten gegen die Kniescheibe zu treten. Ein Unterfangen, das jedoch zu viel des guten war, denn derjenige packte sein Bein und versuchte, ihn damit zu Boden zu ringen. Aller Kraft zum Trotz gelang es ihm - auf einem Bein konnte er keine Balance halten.

Doch auch sein Gegner nahm sich zu viel vor - denn anstatt gemeinsam mit seinen Kameraden anzugreifen, stürzte er sich alleine auf ihn. Gerade, als er sich hinunter beugte, schlug ihm Attin beide Panzerhandschuhe gegen die Ohren, ehe er seinen Körper mit aller ihm zur Verfügung stehenden, unmenschlichen Kraft nach oben katapultierte und ihm seinen Schädel gegen den seinen rammte. Ein unangenehmes Geräusch erklang, als dessen Nase brach, während die Stirnplatte des Taung keine sichtbaren Blessuren aufwies.
Mit einem Satz warf er sich wieder in aufrechte Position, gerade rechtzeitig, um sich seinen beiden verbliebenen Kontrahenten gegenüber zu sehen, die sich als schlauer erwiesen hatten und sich ihm gemeinsam stellte. Stahl blitzte in den Augen des Mandos auf - auch sie würden nicht ungeschoren davon kommen.

hakuryu
25.02.2016, 22:16
http://abload.de/img/kiya7ko1h.pngErst purzelt ein Kind aus dem Luftschacht über ihnen und dann Wird er auch noch nieder geschlagen. Die Gefühle des Cathar waren deutlich auf seinem Gesicht abzulesen. Allerdings war bei der derzeitigen Situation wohl keiner in der Lage auf jemand bestimmten zu achten. Vor sich hinfluchend erhob er sich schnell wieder. Eine Schlägerei hatte Kiya schon eine ganze Weile nicht mehr erlebt. Der Mando kassierte zwei Blasterschüsse die ihn nicht weiter juckten und der Knirps fegte wie ein Derwisch um einen der Gegner. Auch ihm stellte sich einer der Kerle entgegen. Nach kurzem Taxieren gingen die Beiden auf einander los. Doch der Löwe traf nicht. Ein paar Schritte vor dem Kontakt rammte ihn ein anderes ineinander verkeiltes Paar kämpfender, welches ihn aus den Tritt brachte. Wie in Zeitlupe sah Kiya die geballte,mit Mechateilen verstärkte, Faust auf sein Gesicht zurasen. Doch erreichte sie ihn nicht. Sein Gegner war auf irgendetwas ausgerutscht. Der Pelzige wollte gar nicht wissen was es war. Ganz der Jäger der er war Duckte er sich, die Klauen an den FIngern ausgefahren, bereit zum Sprung.

Janoko
06.09.2016, 12:32
Die Kneipenkeilerei schien gerade richtig in fahrt zu kommen. Jeder jegen jeden und vor allendingen gegen die jedi, die Schmugglerin und den Mando, der sich mehr Genern erwhren musste, als so ma.nch anderer. Dennoch schien es auch nach mehreren KO geschlagenen barbesuchern kein Ende des Spiels zu geben.

"Aren, was zum teufel machst du hier?", fragte seine Meisterin plötzlich und wherte einen gut platzierten Fußfeger ab. "Hatte ich nicht gesagt, du sollst warten?", doch mehr konnte sie nicht sagen, den ihre gener beanspruchten mehr Aufmerksamkeit und so war sie damit beschäftigt, die vielen hnde in die Schranken zu weisen. Doch auch der Kampf der anderen ging weiter.


Kurz, ja ich weiß, aber wir sind immernoch mitten in einer Schlägerei... und ihr habt noch gener :D

Rosered_Strauss
06.09.2016, 13:08
http://abload.de/img/attintorntrbr.pngAttin arbeitete sich methodisch vor. Ein kräftiger Schwinger traf seinen aktuellen Kontrahenten am Kinn und liess diesen benommen taumeln, ein nachfolgender, gepanzerter Fußtritt liess diesen in den nächsten Tisch fliegen und ihn unter seinem Gewicht begraben lassen. Innerlich lächelte er. Wieder einmal hatte sich seine Intuition als richtig erwiesen - wo die Jedi war, gab es Kämpfe. Und auch, wenn diese Männer weniger taugten als der Dreck unter seinen Stiefeln zum arbeiten, liess doch ihre schiere Anzahl sie zu einer Art Herausforderung werden. Oder zumindest zu einer guten Aufwärmübung. Mit einer Drehung tauchte er kurzerhand unter der Geraden eines Türstehers durch, der versuchte, sich den Taung zu schnappen. Doch dieses vorhaben bereute er sehr schnell, als besagter Mando ihm gegen die Kniescheiben trat, seine Schultern ergriff und ihm mit seinem flachen Schädel eine Kopfnuss verpasste, deren Laute die Umstehenden das Gesicht verziehen liess. Attin nickte zufrieden. Nun hatte der Mann endlich einmal eine Narbe, mit der er sich seiner Tätigkeit wegen rühmen konnte, hatte er sie doch im Kampf mit einem überlegenen Gegner erhalten. Dass seine Nase dafür beinahe vollständig gebrochen war, war ein geringer Preis - wozu brauchte ein Krieger denn unversehrte Gesichtszüge?

Doch seine scheinbar sorglosen Bewegungen waren die eines lauernden Raubtieres, als er sich mal hierhin, mal dorthin prügelte, stets auf der Suche nach dem Schützen, der bereits einmal auf ihn angelegt hatte. Seine Augen zuckten hierhin und dorthin und blieben schliesslich an einem Schemen hängen, der auf einer Terasse über ihm ganz in der Nähe herum lungerte. Hatte er es dort blitzen sehen? Erneut beschloss er, seinem Instinkt zu folgen, als er sich kurzerhand einen Schläger schnappte und sich mit diesem als Schutzschild einem Rammbock gleich durch die Menge bewegte, vorbei an dem Padawan und seiner Meisterin, vorbei an dem Cathar, vorbei an einem weiteren Mann des Sicherheitspersonals. Er stieß seinen 'Schild' gegen die Wand, sprang aus dem Stand auf einen naheliegenden Tisch, von diesem auf den gerade zu Boden sinkenden Bewusstlosen und dann mit einem Satz zur Wand, an der sich besagter Balkon befand. Er federte sich ab und schaffte es so, den unteren Teil mit seiner Hand zu erwischen. Gleich machte er sich daran, einige kräftige Klimmzüge nach oben zu machen, und befand sich so nun bei der zuvor nur schattenhaft zu sehenden Gestalt.

Janoko
13.05.2017, 15:49
Dia knurrte etwas unverständliches, während sie ihr Lichtschwert endlich zog. Kurz pausierte der Kampf. Doch das aufflammen der Klinge hielt keinen davon ab, seine alkoholgeschwängerten Kampfkünste weiter zu benutzen. Wem hatte Dia die entwicklung jetzt zu verdanken? Aren? Attin? oder sich selbst? Sie wusste es nicht und inzwischen sah es so aus, als sei die ganze Bar gegen den mando, Nisa, ihren Co-Piloten und die beiden Jedi. "Wenn wer von euch einen Fluchtplan hat, wäre das Hilfreich, rief Dia den adneren zu und ließ mehrere blasterschüsse in der Decke verschwinden. "Weil ich glaube nicht, das wir hier noch lange Durchhalten." - auch Jedi waren nur in der Lage es mit so vielen Gegnern gleichzeitig auf zu nehmen. "Also falls wer eine Idee hat... ich bin ganz Ohr!"


Weiter geht's :D

Ironhide
14.05.2017, 01:17
http://abload.de/img/nisa99pj8.png
Wie sie wieder auf die Beine gekommen war, wusste Nisa nicht so richtig, doch sie stand wieder. Aber ihr Blaster war immer noch irgendwo in den weiten der Bar verschollen. „Wie wäre es damit, wenn ihr einfach mal mit eurem Säbel einen Weg freimacht?“, meinte Nisa schnippisch, denn wenn so ein Machtnutzer keine Idee hatte, woher sollte sie dann eine haben? So ganz Planlos war sie dann aber doch nicht, wie sie es hinstellte. Doch warum sollte sie denen nun helfen? Das sah sie irgendwie so gar nicht ein. Nisa hechtete hinter die Bar, da sie derzeit nur ihr Messer hatte und mitten im Raum eigentlich keinen Schutz fand. „Was seid ihr eigentlich? Jedi oder irgendeine Irre die das Ding nur gefunden hat?“, brüllte sie über den Kampflärm hinweg, während sie geduckt hinterm dem Tresen halbwegs sicher war. Sie suchte einen Ausweg aus der Miesere, aber vielleicht war es auch besser, einfach abzuwarten, bis die Behörden hier eintreffen würden?
‚Ne ne, das lass mal lieber sein, die nehmen dich nur Hops, Süße‘, dachte sich Nisa und lag damit gar nicht so falsch. Sie war eine Kriminelle und wer wusste schon, wie man reagieren würde, wenn man sie hier nun mitten in einer Schießerei erwischen würde. Sie musste hier also raus. Irgendwie. Ihre Situation war nicht die beste und wer wusste schon, wo sich Kiya grad aufhielt? Sie brauchte ihn und es wäre ein sehr schmerzlicher Verlust, wenn er hier draufgehen würde. Und zu allem Überfluss war auch noch das Päckchen verschwunden, was sie von ihrem Auftraggeber bekommen hatte und Ausliefern sollte.
„War ja klar…“

Nisa wagte einen Blick über den Tresen und offensichtlich schien sich niemand für sie zu interessieren. Sie nutze das aus, um sich so gut es ging um zu sehen und erspähte dabei doch tatsächlich das Päckchen. Es lag noch immer auf der Bank auf der sie Platz genommen hatte. „Na immerhin. So, und wer hat nun meinen Blaster?“, murmelte Nisa vor sich hin, musste aber wieder in Deckung gehen.

Rosered_Strauss
14.05.2017, 22:33
http://abload.de/img/attintorntrbr.png Als noch mehr Blaster gezückt wurden und noch mehr Schüsse fielen, änderte der Mando sein Verhalten. Spätestens jetzt war das keine 'Schlägerei' mehr, sondern ein 'Kampf'. Und hätten die Trunkenbolde gewusst, was sie herauf beschworen hatten, sie hätten stattdessen Schreiend das Weite gesucht. So jedoch war es ein anderer Schrei, der den bisherigen Kampf übertönte. Der gellende Schrei eines Mannes, der bei lebendigem Leib verbrannte. Als der brennende von der Terrasse hinab stürzte, schien der Lärm für einen kurzen Moment zu ersterben, als sich alle Blicke nach oben richteten. Doch diese währte nur einen Moment, bevor das erneute Röhren eines Flammenwerfers wie ein Hammerschlag die Stille durchdrang und weitere panische und schmerzerfüllte Schreie mit sich brachte. Mit ausgestrecktem Arm hatte der Mando'ade begonnen, seine Gegenüber als 'Feinde' anzusehen, was bedeutete, dass ihr Ende seine oberste Priorität geworden war. Mit einem Dröhnen ertönte sein Jetpack, als er sich in die Lüfte begab und nun mit beiden Armen begann, todbringendes Feuer auf die oberen Ränge zu versprühen, von denen Blasterfeuer auf ihn gedrungen war. War der Kampf schon zuvor chaotisch gewesen, so schlug die Stimmung jetzt vollends in geistlose Panik und Aggression um. Während die Einen nun mit Hieben und Tritten versuchten, die vor ihnen niederzutrampeln, um aus dem Etablissement zu kommen, ergriff der andere Teil wie in tiefem Grimm und voller Wut erneut die Offensive und schoss auf alles, was sich bewegte.

Attin hatte aus den Augenwinkeln noch wahrgenommen, in welche Richtung sich sein Ziel mit ihren Gefährten bewegte, als er sich erneut in Bewegung setzte. Ohne Helm war er zu verwundbar, als das er lange hier verbleiben konnte. Er liess sich auf einen überraschten Bargast fallen, rollte sich ab und bahnte sich mit unmenschlicher Kraft den Weg in Richtung der Schliessfächer, in denen er seine Ausrüstung abgegeben hatte. Ein Türsteher, der ihn aufhalten wollte - ob geplant oder aus Reflex wusste er nicht - wurde mit einem schnellen Schlag gegen den Kehlkopf ausgeschaltet, als jetzt auch das restliche Personal zu den Waffen griff. Doch der Taung war bereits zwischen ihnen hindurch gestürmt und hatte die Tür aus den Angeln gerissen, um an sein Hab und Gut zu kommen. Als sie aus der Deckung zu ihm herein lugten, hatte er bereits seinen Helm aufgesetzt und griff gerade zu seinen beiden Blastern, deren vertrautes Gewicht in seinen Händen seine Zuversicht stärkten, um aus diesem Chaos erfolgreich zu entfliehen. Mit präzisen Schüssen zwang er sie zurück in Deckung und bahnte sich Schritt für Schritt, Schuss um Schuss einen Weg in Richtung Ausgang vor.

hakuryu
01.06.2017, 23:03
http://abload.de/img/kiya7ko1h.pngAls wenn das Ganze nicht schon chaotisch genug war das eine ausgewachsene Kneipenschlägerei im gange war, nein, jetzt mußte die auch noch mit Blastern um sich ballern. Dazu kam das Kiya nicht wirklich einen konkreten Gegner hatte. Jeder kämpfte gegen jeden und das war schon irgendwie schräg. Das aufflammen des Lichtschwertes brachte zwar alles zum stocken, nur wirklich beenden tat es das Ganze auch nicht. Eine humanoide Fackel hatte auch keine andere Wirkung. Langsam machte sich der Cathar Gedanken um Nisa. In dem ganzen Gewühle hatte er sie aus den Augen verloren. Klauen und Fäuste ließ er fliegen und er traf oft genug, steckte aber auch einiges an Tritten ein. Einem Blasterschuß konnte er gerade noch so ausweichen. Kassierte dabei allerdings einen schmerzhaften Kick in die Nieren ein. Mit einem Fauchen schlug er zu und diesmal traf er richtig. Vor ihm tauchte der Minijedi auf. Aus einem Reflex herraus griff er zu und zog ihn einen Sekundenbruchteil bevor ein verirrter Blasterschuß ihn erwischen konnte aus dem Weg.
"Paß besser auf, Kurzer."
Damit ließ er ihn aber auch schon wieder los und drosch die geballte Faust einem Cyborg ins Gesicht. Dabei schrammte er sich allerdings die Knöchel auf weil der Typ wohl auf Nieten stand die auch noch verdammt spitz waren.
"Scheiße! Wenn ich jetzt nicht fliegen kann bekomm ich was zu hören."
Ein ineinander gekeiltes Kampfpaar rammte ihn von hinten und brachte den Löwe zu fall. Langsam wurde ihm das echt zu bunt. So oft wie in dieser verdammten Kaschemme war er schon sehr lange nicht zu Boden gegangen. Ein vertrauter Geruch ließ ihn aufsehen. Vor ihm lag doch Nisa's Blaster. Bevor der weggekickt werden konnte schnappte sich Kiya das Teil und richtete sich wieder auf.
"Nee oder? Warum immer wir. Muß sich denn echt immer alles auf uns konzentrieren?"
So viel Gewühle auch war, irgendwie richteten sich mitlerweile alle Aktionen gegen die beiden Jedi, den Mando, Nisa und seine Person. Ein Szenario was ihm nur all zu bekannt vorkam, nur das sonst keine anderen mit dabei waren.

Survivor
02.06.2017, 01:05
http://abload.de/img/arenfspbm.pngEtwas perplex durch die plötzliche Aktion des Katzenmenschens, stand Aren nun etwas verwirrt im Raum rum.
Das war wärend einer Schlägerei jedoch nicht sehr ratsam und so rissen ihn zwei sich raufende Gäste mit zu Boden. Sein leichter Kinderkörper wurde dabei unter eine festverschraubte Sitzbank geschleudert.
Nun unter den Sitzflächen liegend, konnte der Padawan erst einmal kopfschüttelnd seine Gedanken neu ordnen.
Die Schlägerei...gut, wo war seine Meisterin? Dort, auch gut. Der Mando war...weg. Aren war sich aber sicher auch ihn gleich finden zu können. Davor jedoch, fielen ihm die Worte seiner Meisterin wieder ein. Sie hatte zwar nun ihr Lichtschwert gezogen, aber trozdessen nach einer Idee für einen Fluchtweg gefragt. Das führte ihm wieder vor Augen das auch sie die Situation, als nicht gerade einfach einstufte. Neben ihr nahm der Miraluka aber nun auch die andere Frau war mit welcher seine Meisterin gesprochen hatte.
Sie war hinter den Tresen geflüchtet, keine allzuschlechte Idee, immerhin war der Tresen in solchen Fällen wie eine Schlägerei eine gute Barikade. Und selbst bei einem Feuergefecht bot er noch guten Schutz.
Als Aren aber nun seine Sicht der Macht etwas auf die Bar ausweitete, entdeckte er dort einen Gang, nicht sehr auffällig und versteckt, aber er bot wohl dem Bakeeper die Möglichkeit zur Flucht. Und wenn er von dort fliehen konnte, warum sollten sie das nicht auch können. Mit dieser Idee machte der Junge sich auf den Weg zu seiner Lehrerin.
Als er bei ihr anrief er über den Lärm der Schlägerei hin weg
"Meister, die Bar ist die Lösung für unser Problem. Sie bringt uns hier raus und auf die Frage was ich hier mache, möchbte ich lieber später als jetzt eine Antwort geben."
Gleich darauf musste Aren sich jedoch wieder mit einem der Betrunkenen Schläger beschäftigen. Waren hier gerade nur noch Tiere am toben, konnte hier keiner einen kleinen einfachen Jedi in Ruhe lassen.

Ironhide
04.06.2017, 23:23
http://abload.de/img/nisa99pj8.png
Ganz so uninteressant für die prügelnde Meute war sie dann doch nicht. Zwei Schläger hatte es ebenbso hinter die Bar gezogen, was Nisa gar nicht gut fnd. Den ersten konnte sie noch überraschen, indem sie ihm einfach eine Falsche über den Schädel zog. Das Glas zersprang nicht, was die Wucht des Schlages sonst vielleicht etwas abgemindert hätte und der Typ ging zu Boden. "Sorry Hübscher, ich muss unser Date verschieben.", sagte Nisa in richtung des zweiten Mannes und hüpfte auf den Tresen. Sie rannte selbigen entlang, wobei sie immer wieder irgendetwas oder jemanden ausweichen musste.
"Treff dich mit dem Kontaktmann." Nisa zog den Kopf ein, um einer Flasche aus zu weichen, bevor sie weiter konnte. "Eine ganz simple Übergabe, da unten wird euch keiner beheligen.", knurrte Nisa vor sich her, als sie am Ende der Bar angekommen war und herunter sprang. Es dauerte nur Sekunden, bis sie einem zuiemlich angetrunkenen Iktotchi gegenüberstand. Nur mit ihren Fäusten würde sie es kaum mit ihm aufnehmen können, der Alkohol würde ihn die schläge kaum spüren lassen. Anderesseits war er dadruch langsam und bewegte sich recht unkoordiniert, so das Nisa ganz gut ausweichen konnte. Es war gar nicht so einfach, aber irgendwie schaffte sie es dabei, zu ihrem Usprünglichen Tisch zu kommen und sich ihr kleines päkchen zu schnappen. "Von wegen einfache Übergabe... nun aber weg hier." Leider hatte sie sich in eien Ecke manövriert, von der es so schnell keinen Ausweg gab. "Das ist jetzt blöd." Ohne umschweife, stürzte sich der Iktotchi auf Nisa, bekamm sie aber erneut nicht zu fassen und hämmerte seine Faust in die Wand. Das die Wand stärker war als seine Faust, spürte er dann doch und Nisa nutze die gelegenheit, um sich aus dem Staub zu machen. Allerdings kam sie nicht sehr weit, aber weniger weil sie jemand aufhielt, sonder aus dem Grund, das dicht vor ihre Nase ein Lichtschwert vorbeigezogen wurde, was mit dem typischen Brumme einherkam. Sie Erkannte die Twi'lek mit der sie eben noch am Tisch gesessen hatte und nun mit dem Rücken zu ihr Stand. "Hey, pass auf wo du damit hinschlägst!"

Rosered_Strauss
07.06.2017, 17:12
http://abload.de/img/attintorntrbr.pngAttin zog sich in den Schankraum zurück, wo mit unverminderter Heftigkeit gekämpft wurde. Aus der anfänglichen Schlägerei hatte sich ein chaotischer, brodelnder Katastrophenherd gebildet. Beinahe gestattete er sich ein kleines Lächeln, als ihn die Situation an frühere Schlachtfelder erinnerte und ihn mit Nostalgie erfüllte, während er mit seinen schweren Blastern einen Schützen erschoss, der versucht hatte, auf ihn anzulegen. Während sein Körper reagierte, hatte sein Geist Zeit dafür, sich einen Ausweg für die Situation zu überlegen. Diese würde bald zwangsläufig von Aussenstehenden beendet werden, denn der Obrigkeit würde nichts anderes übrig bleiben. Und so, wie die Gesetze lagen, würde er selbst kaum glimpflich davon kommen. Schwächliche Bürokraten! Bei dem Gedanken daran, wie wenig diese von Kriegerehre und dergleichen verstanden, wallte sein Zorn auf, den er jedoch nicht sein Handeln bestimmen liess. Zorn war ein Mittel, für das er sich frei entscheiden konnte, keine obligatorische Handlung. Mit einem Zischen feuerte er einige Mikroraketen in Richtung des Haupteinganges, die gleich darauf in die Ränge darüber einschlugen und detonierten. Trümmer brachen heraus und regneten herab, was jedem, der hier hinein wollte, erst einmal den Weg versperren würde.

Mit einem Aufheulen seines Jetpacks begab er sich in einem großen Satz in die Lüfte, um in Richtung der Jedi zu fliegen, deren Lichtschwert er hier ohne weiteres erfassen konnte. Er landete jedoch einige Meter zuvor auf dem Boden, um sich gleich darauf vor neuerlichem Beschuss in Deckung zu begeben und einige Schüsse in Richtung seiner vielzähligen Aggressoren abzugeben. Er begann, sich stetig rückwärts zu bewegen, als er auf einmal einen Schlag von hinten ausmachen konnte. Ein Angreifer! Glücklicherweise schien dieser genauso überrascht wie er, denn obwohl sich ein kräftiger Arm um seinen Hals legte, war die Bewegung doch nicht schnell genug, um den Wurf zu vollenden, den sie initiiert hatte. Er rammte einen Ellbogen in den Magen seines aktuellen Feindes, nur um gleich darauf einen seiner Blaster auf diesen zu richten. Bevor er jedoch abdrücken konnte, fiel ihm auf, wer derjenige war. Es war der Cathar, mit dem er einige Worte gewechselt hatte, und der nicht so wirkte, als wäre er einer derjenigen, die er töten sollte. Vielmehr stand ihm ins Gesicht geschrieben, wie unwohl ihm hier war, und womöglich hatte dieser bloss reflexartig gehandelt, als er den feuernden Mando gesehen hatte. Eine Reflexhandlung, die dazu gedacht war, ihn auszuschalten, konnte er respektieren. Für einen langen Augenblick sah er ihn nur durch das undurchsichtige Visier seines Helmes an, ehe er sich von dem Fremdweltler abwandte und erneut seinen Flammenwerfer zündete, um sich etwas Deckung zu verschaffen. "Weg hier." knurrte er an den Cathar gerichtet.

hakuryu
15.06.2017, 01:13
http://abload.de/img/kiya7ko1h.pngMitlerweile hatte der Cathar keinen Bock mehr in dieser vermaledeiten Kaschemme zu bleiben. Leider zeigte ihm ein Blick Richtung Ausgang das dieser, warum auch immer, zusammen gebrochen war. Langsam immer wütender werdend drosch er jetzt auf jeden Gegner ein der ihm mit deutlicher Absicht zu nahe kam. Verständlich das er instinktiv sofort reagierte als er etwas in seinem Rücken spürte. Etwas vertrautes ließ ihn den Wurf aber nicht ausführen und dafür kassierte er auch noch einen recht schmerzhaften Rippenstüber. Offensichtlich wollte auch der Mando ihn nicht töten. Der Flammenwerfer war ein guten Argument das ihnen beiden Platz verschaffte. Rücken an Rücken bewegten sich die beiden weiter auf die Lichtschwert schwingende Jedi zu wobei auch Kiya ausgiebig von Nisas Blaster gebrauch machte. Seine Klauen wären ihm lieber gewesen, nur wollte und konnte der Löwe keine weiteren Verletzung der Hände riskieren. Aus dem Augenwinkel nahm der Cathar eine Bewegung auf der rechten Seite war und wagte sich einen Schritt in diese Richtung vor. Nur um dabei verdammt nah an den Flammenwerfer zu kommen der seine effektive Arbeit tat und ihm nebenbei einen verkohlten Fellstreifen im Gesicht verpaßte. Super, jetzt war er auch noch leichter zu erkennen, glücklicherweise war die Haut nicht betroffen. Das zeigte ihm das auch der Mando mehr als aufmerksam war und kein leichter Gegner sein würde falls etwas schief gehen sollte.
Der Ruf des Jungen richtete seine Aufmerksamkeit auf selbigen und als Kiya die Bedeutung der Worte klar wurde, wandte er sich an den Mando.
"Der Minijedi hat wohl nen Weg hier raus gefunden. Verschwinden wir?"
Nebenbei suchten seine Augen Nisa die er dann auch unweit von seiner Person ausmachen konnte. Komischerweise in Begleitung der Jedi und auch diese beiden kämpften Rücken an Rücken. Was für Kampfpaarungen. Und wirklich alles gegen uns. Sollte das nicht eigentlich ein ganz einfacher Job sein? Ich hoffe wir bekommen eine ordentliche Gefahrenzulage.

Janoko
21.10.2017, 18:03
Dia seufzte und blickte sich um. Überall das gleiceh Bild. keilereien, Prügelleien und mitten drin die Schmugglerin, ihr Fellkneuel, der Mando, ihr Padawan und sie selber. Das war nicht etwas, das sie so gerne hatte. "Attin, mach dich wenigstens einmal nützlich!", brüllte sie durch die halbe Bar und mit zwei Blasterschüssen kam eine ganze Lichtinstallation kam herunter geknallt. Sie packte die Schmugglerin und warf dieser hinter den Thresen, schnappte sich ihren Padawan und hechtete selber über die Absperrung. Ob Kiya mitbekam das sie gerade die Fluchtantraten, schien die Jedi genau so zweit Rangig zu interessieren, wie die tatsache das Attin sich diesen kurzerhand geschnappt hatte und selbst zu dem vermeintlichen Fluchtweg der Jedi kam.

Mit zwei gezielten hieben ihres Lichtschwertes war die Bodenluke, von der sie wusste, das sie nach draußen führte, auf gemacht und als erstes wurde Aren herunter gelassen ehe sie der Schmugglerin bedeutete selber herunter zu springen. "Ich weiß nicht was für ein krummes Ding du gedreht hast, aber anscheinend, ist das jetzt unser aller Boot.", Dia zog die Luke hinter ihnen zu und sie fanden sich alle in einem Gang wieder, in dem die ganzen leitungen für die Bar lagen. Nur Aren konnte wirklich gerade stehen. "Also, ich wäre dafür, das wir uns aus dem Staub..." - weiter kam sie nicht den die Luke hinter ihnen wurde von einer Explosion zerrissen. "LAUFT!", rief sie und whrte ein dutzend Schüsse schlicht mit einer Hand bewegung ab, ehe sie selber die Flucht ergriff.

Rosered_Strauss
23.10.2017, 19:36
http://abload.de/img/attintorntrbr.pngDass der Mando das Schlusslicht bildete, ging ihm selbst zwar gehörig auf den Geist – aber was wollte man von schwächlichen Stadtbewohnern auch anderes erwarten. Mit Ausnahme der Jedi waren sie alle keine Krieger, und in seinen Augen war nur sie es wert, dass man ihre taktischen Vorschläge auch wirklich befolgte. Er vermutete immer mehr, dass seine Wachsamkeit und Beharrlichkeit, mit der er die Twi'lek verfolgt hatte, sich nun endlich bezahlt machte – denn offenkundig hatte man ihr aufgelauert und trachtete ihr nach dem Leben. Der Kampf, wenn man das Geplänkel denn als solches bezeichnen konnte, war der beste Beweis, das er gut daran getan hatte, mitzukommen. Denn all jene, die gegen ihn angetreten waren und noch lebten, würden sich an ihn erinnern. Sie würden sich daran erinnern, dass ein Mando'ade sie besiegt hatte, ohne Zeichen von Erschöpfung zu zeigen.

Ihren Rückzug deckte er, indem er gezielte Schüsse in Richtung des Deckenlichts jagte und dies herunter hageln liess, um Verwirrung zu stiften. Anschliessend nutzte er erneut Miniraketen, die er dieses Mal in die Decke jagte, um eventuelle Verfolger noch weiter zu behindern. Mit einem lauten Knall explodierten diese und liessen frisches Neonlicht der umliegenden Bauten durch die verschwundene Decke hinein strahlen, als er sich hinter den Anderen herbegab und vordrängte. „Vorwärts!“ knurrte er in grobem Basic, das im Vergleich zum klanghaften Mando'a schlicht primitiv klang. Aber irgendwie musste er sich ja verständigen, selbst wenn es ihm missfiel, nicht seine angestammte Sprache verwenden zu können. Der Gang, in den sie flüchteten, war so niedrig und eng, dass er sich erst auf die Knie und schliesslich ganz hinlegen musste, um durchzupassen – sein massiger Leib geriet ihm hier eindeutig zum Nachteil. Er gab sich jedoch nicht die Blöße, erneut vorwärts zu drängen – zumindest nicht durch Worte. Wer das Pech hatte, direkt vor ihm zu kriechen, hatte den muskulösen Mando hinter sich, der mit aller Kraft nach vorne drängte, war er hier doch eine leichte Zielscheibe.

Ironhide
25.10.2017, 03:57
http://abload.de/img/nisa99pj8.png
„Unser aller Boot? Na das wüsste ich aber.“, konterte Nisa, sah aber zu, dass sie den Kampf schnellstmöglich hinter sich ließ. Hinter sich erspähte sie auch Kiya, was sie kurz aufatmen ließ. Ihr Copilot war also wohlauf und hoffentlich hatte er das Schiff soweit Startklar gemacht, denn sonst würde es unter Umständen eine sehr kurze Flucht werden.
Der Gang war alles andere als komfortabel und schon bald musste sich selbst Aren ducken und der Rest fast schon auf allen vieren gehen und kriechen. Obendrein machten ganz hinten irgendein großer Kerl noch Druck, den Nisa nicht so recht einordnen konnte. Aber ihr war es auch irgendwie egal. Erstmal wollte sie hier weg und je schneller sie bei ihrem Schiff war, desto schneller würde sie auchvon diesem Planeten verschwunden sein. Es dauerte nicht lange, und der Gang fand ein jähes Ende, doch es war unschwer zu erkennen, dass es hier einen Weg nach draußen gab.
„Ich hoffe, es gibt da draußen kein Empfangskomitee.“, Gab sie zum Besten, aber wollte auch nicht hier drinnen warten, bis man sie eingeholt hatte. „Raus hier und dann nichts wie runter von diesem stinkenden Brocken.