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Auren
02.12.2020, 23:30
Projekt Guardian New Ära

Geschichte:


Vorgeschichte:

Sie redeten viel, sie redeten Ausführlich, legten ihre Analysen und Fakten vor, die ihre Prognosen untermauern sollten, aber niemand hörte auf sie. So sehr wie die Wissenschaftler darum kämpften, dass man sie anhörte und endlich eine Kehrtwende machen müssen, um die Ressourcen unseres Planeten nicht vollends aufzubrauchen, die globale Gesellschaft an die Wand zu fahren und die Umwelt nicht noch mehr zu zerstören, so sehr wurden sie auch ignoriert. Macht und Geld, das war es was die Menschheit antrieb, der daraus resultierende Energiebedarf konnte nicht ewig von den fossilen Ressourcen gedeckt werden. Es kam wie es kommen musste.

Als Öl und Gas in den USA immer knapper wurden und die Preise stiegen, wurde der Unmut der Menschen immer größer. Seit Jahrzehnten hatten die USA schon mit politischen Unruhen zwischen Demokraten und Republikanern zu kämpfen, Rassenunruhen kamen hinzu, Korruption wuchs an, Gefängnisse liefen über. Die Außenpolitik wurde zunehmend aggressiver und rücksichtloser, um den enormen Energiebedarf einer der größten Volkswirtschaften sicherzustellen.
2084 geriet alles aus den Fugen. Steigende Benzin und Lebensmittelpreise, die daraus rasant ansteigende Armut aufgrund fehlender sozialer Absicherungsmechanismen ließen die Lage eskalieren. Es kam zu Aufständen an der Westküste. Von Los Angeles über San Francisco bis hin nach San Diego und Seattle formierten sich eine Front gegen die Regierung. Was zuerst als lokale Unruhen begann, wuchs bald zu einer regelrechten Rebellion heran. Von der Westküste ausgehen verbreitete sich die Unruhen über Nevada, Utah, New Mexico nach Texas, bis das Weiße Haus nach Monatelangen Debatten mit Senat und Kongress und dem öffentlichen Druck den Einsatz von Militär anordnete. Das Kriegsrecht wurde verhängt, doch das Land war bereits tief gespalten. Nicht jeder hochrangiger Militärangehöriger folgte dem Befehl aus Washington und was als Rebellion begann, mündete schlussendlich in einen Bürgerkrieg. Einem der blutigsten und brutalsten den die Menschheit bis dahin miterlebt hatte und er kostete die USA weit mehr als nur Geld und Menschenleben.

Europa schaute mit großer Sorge auf diese Entwicklung, denn nach dem scheitern der EU und eigenen Ausschreitungen in vielen Staaten, brach nun auch der Verbündete USA weg, ein Garant in diesen Unruhigen Zeiten der immer aggressiveren Politik Russlands. Wie auch in den USA, so war auch der Rest der Welt betroffen von Umweltkatastrophen und mangelnden Ressourcen. Zwar war man in Europa schon lange daran, das Energieproblem zu lösen und mithilfe der ersten, funktionierenden Fusionsreaktoren in den späten 2070 kam man dem Schritt näher, doch war es bereits zu spät um dem globalen Problem entgegen zu wirken. Ein Jahr nach dem Beginn des Bürgerkriegs in den USA marschierten russische Truppe – nur 30 Minuten nach Austritt Russlands aus der eh schon Handlungsunfähigen UN – in Lettland, Estland, Finnland, Georgien, Belarus, Aserbeidschan und der Ukraine ein. Der russisch – europäische Krieg hatte begonnen. Die NATO, einst die Garantie für die Sicherheit Europas, war aufgrund der fehlenden US-Streitkräfte nicht in der Lage diesen massiven Angriff aufzuhalten.

Schlussendlich führten die Kriege in den USA und Europa zu einem globalen Flächenbrand in dem es am Ende nur noch darum ging, wer die letzten Ressourcen der Erde kontrollieren würde. Der 3. Weltkrieg war ausgebrochen, später würde man sie die Ressourcenkriege nennen.
Ironischerweise verbrauchte der Krieg so viel Ressourcen, dass sich die hochtechnisierten Armeen nicht mehr bewegen konnten und die Fronten sich dadurch verhärteten. Neue Waffensysteme wurden unter Hochdruck entwickelt, brachten aber keine nennenswerten, Taktischen und strategischen Vorteile. Es dauerte fast 13 Jahre, bis zum Jahr 2098, als die ersten Friedensgespräche fruchteten. Dennoch dauerte es weitere zwei Jahre, bis es im Jahr 2100 ein globaler Waffenstillstand und schlussendlich Friedensverträge gab.

Doch die Bilanz war erschütternd. Viele Staaten gab es nicht mehr. Die menschlichen Verluste betrugen gut ein drittel der Erdbevölkerung. Ganze Landstriche wurden mit biologischen oder chemischen Kampfstoffen so verseucht, dass sie auf Jahrzehnte unbewohnt bleiben würden. Öl und Gas waren restlos aufgebraucht, der globale Handel war nur noch ein schatten seiner selbst. Ganze Industriezweige hörten auf zu existieren und wo eins das Leben blühte herrschte nun verbrannte Erde. Die politischen Entscheidungsträger büßten ihre Macht ein, Grenzen verschwanden einfach, denn kein Staat konnten den Menschen Arbeit, Sicherheit und Wohlstand geben oder garantieren. UN und NATO lösten sich auf, Staatliche Grundstruckturen hörten auf zu exestieren und Nationen wurden bedeutungslos. Die Gesellschaft, angetrieben von ihrem unersättlichen Durts nach Geld und Macht war gescheitert und hinterließ nun nichts als Ruinen.

Die Menschheit rottet sich in gigantischen Metropolen zusammen, die wenigen die alles hatten leben in den sogenannten High-Citiies, den Zentren dieser Metropolen. Uneinnehmbare Bastionen der letzten Mächtigen der Erde, unanstasbar geben sie den wenigen die es sich leisten können alles was man für ein luxuriösen Leben braucht. Hier herrschte Wohlstand und eine Dekadenz die ihresgleichen suchte. Der Rest lebte vor den Toren dieser Städte, in den Metroplen die sich drum herum entwickelt hatten. Doch der Frieden war brüchig und während es in den Slums vor den Toren der High-Cities für die Bevölkerung ums nackte Überleben ging, lebte man innerhalb dieser Mauern in Saus und Braus, als hätte es die Ressourcenkriege nie gegeben. Zum Teil kontrollierten Warlords die Slums, legale Arbeit gab es so gut wie keine und selbst wenn, reichte der Lohn grad so fürs Überleben. Die Sicherheitsbehörde taten wenig bis gar nichts um der Kriminalität Einhalt zu gewähren, waren sie ohnehin Machtlos gegen die schiere Masse an Verbrechen.

Einer dieser Städte war High-City Kujitsu, die größte von allen mit mehr als 20 Millionen Einwohnern. Davon lebten nur rund 550.000 in der High-City selbst, der Rest in der Slummetropole drum herum. Strom kam von Fusionsreaktor, tief unter Kjitsu selbst und die Versorgung der Stadt mit Lebensmittel war eher unzureichend und reichte oftmals nicht für alle.
Zunehmenden Unruhen in der Stadt würden früher oder später zum Problem werden. Zwar gabs es Polizei aber diese war größtenteils unterfinanziert und zu schlecht ausgebildet, um der Lage bei einer Eskalation Herr zu werden. Die 3500 Stadtsoldten waren zwar exzellent ausgebildet, galten als Elite der Sicherheitstruppen, aber waren Zahlenmäßig Unterlegen. Auch ihre hochentwickelte Ausrüstung und Waffensysteme würden einem Aufstand irgendwann nachgeben. Daher trat der Präsident der Stadt an Psycorp heran, einer Firma die selbst unter den Mitwissenden höchst umstritten war. Gegründet lange vor dem Krieg, war es seit jeher Ziel dieser Firma, den perfekten Soldaten zu erschaffen. Zuerst im Auftrag einer, oder vielleicht auch mehreren Regierungen – so genau weiß das niemand mehr – forschten und entwickelten sie Präparate zu Kampfwertsteigerung des Menschen. Körperliche Kraft, taktisches Denken, Ausdauer und Reflex sollten gesteigert werden. Doch was die Firma kurz vor ende der Ressourcenkriege schaffte, überstieg die Erwartung bei weitem.

Sie brachte die Arbitratoren hervor, Menschen die über Fähigkeiten verfügten, die man sonst nur von Superhelden in Comics, als Außerirdische in Sciencefiction- oder Magierin Fantasyfilmen kannte. Gedankenlesen, Telepathie oder Zukunftsvorhersage waren nur einige der Fähigkeiten dieser Menschen. Wie genau Psycorp dies erreichten war ein streng gehütetes Geheimnis. Auf Druck des Stadtrates und weil man befürchtete, die Arbitatoren könnten sich gegen einen selbst richten, verpflanzte man diesen Menschen RFID Chips irgendwo in den Körper, um sie kontrollieren zu können. Außerdem erließ man Verhaltensregeln für die Arbitratoren, Hauptsächlich um die Bevölkerung zu beruhigen. Diese Regeln besagten das Gewalteinsätze jedes Mal erst abgesegnet werden müssen, sie anderen Menschen nur schaden durften wenn das eigene Leben oder das andere akkut bedroht würde und das sie ihre Fähigkeiten zum wohle der Menschen einsetzten müssten.
Viele der Slumbewohner waren dennoch skeptisch, da diese Regeln mehr als schwammig formuliert wurden und einiges jederzeit Auslegungssache war.


Odysseus


Mithilfe der Arbitratoren gelang es dem Stadtpräsidenten von Kujitsu viele Unruhen schon im Keim zu ersticken, dennoch eskalierte die Lage. Viele Aspekte dieses Vorfalls blieben im Dunkeln, Daten wurden der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht und was in den Akten später als Fall Odysseus in den Stadtchroniken eingehen würde, waren allgemein nur als Arbitatorengemetzel bekannt. Psycorp gab dem massiven öffentlichen Druck nach und ließ die Arbitatoren fallen. Die, die nicht starben wurden festgenommen oder stellten sich selbst. Einige schafften es zu entkommen und tauchten unter.

Die Ereignisse brachte eine Kehrtwende im Denken der Obrigkeit. Einen solchen Vorfall galt es für die Zukunft zu verhindern und um die Lage zu beruhigen, entschloss man sich die in teilen zerstörte Mauer nicht wiederaufzubauen. Es wurden Programme gestartet, um den Slumbewohner Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung, Lebensmittel und Arbeit zu ermöglichen. Kriminalität wurde bekämpft und man ging sogar gegen die Warlords vor die sich nach und nach in die Enge treiben lassen mussten. Man wusste, es wäre ein sehr langer und beschwerlicher Weg, doch galt es den brüchigen Frieden in der Stadt aufrecht zu erhalten.


3 Jahre später…


Wie erwartet waren die Hürden für ein vertrauensvolles Miteinander immens groß und während man versuchte, Struktur in die Slums zu bekommen, bekriegten sich einzelne Warlords noch immer um die wenige Macht die ihnen geblieben ist, erneut auszubauen.
Die neuen Außenbezirke, wie viele der Slumvirtel nun genannt wurde, wurden Mühsam und Stück für Stück aufgebaut. Es wurde saubere und sichere, doch ging es sehr langsam voran. Sehr viele Verhandlungen galt es zu führen, wollte und konnte man die Bewohner ja nicht einfach vertreiben. Misstrauen musste überwunden werden und was über Jahrzehnte an Feindseligkeiten aufgebaut worden war, ließ sich nicht einfach binnen weniger Minuten, einigen Gesten und guten Taten wegwischen.

Psycorp löste sich wenige Wochen nach dem Fall Odysseus auf und mit ihnen auch die Möglichkeit, Arbiratoren zu kontrollieren, die noch zu hunderten in den Gefängnissen saßen. Mit dem Untergang Psycorps verlor man auch das Wissen der Firma, denn viele Wissenschaftler und Manager – die genau wussten das sie Prozesse zu erwarten hatten – machten sich im allgemeinen Chaos aus dem Staub und verließen Kujitsu so schnell es ging.
Zurück blieben Gefängnisse voller Menschen mit Fähigkeiten, die ein erneutes Chaos anrichten könnten. Nach unzähligen Debatten wurde eine neue Abteilung gegründet, in denen diese Menschen nun wieder eingegliedert werden sollten. Als eine Art Polizeibehörde sollten sie nun tatsächlich dem wohle der Stadtbewohner dienen, zumal es immer noch etliche Arbiratoren gab, die nicht gefasst wurden und deren Verbleib bisher ungeklärt ist. Wie gefährlich diese Menschen werden konnten, war jedem bewusst, weswegen der Versuch mit dieser Behörde entstand um ein geeignetes Mittel zu haben, selbige aufzuspüren und gegeben falls unschädlich zu machen. Nicht nur Arbiratoren arbeitet in dieser Behörde, auch Menschen ohne besondere Fähigkeiten verrichteten ihren Dienst dort.

Die Bewohner von High-City selbst sträubten sich gegen all diese Veränderungen, da sie um den Verlust ihres Statutes fürchtetet. Sehr viele Einflussreiche Bewohner von High-City protestierten daher immer wieder Erfolgreich gegen den kompletten Rückbau der Mauer und konnten auch durchsetzen das der Zugang zu High-City nur unter strengen Kontrollen stattfand. Viele von ihnen brauchte die Stadt aber, um ihre Aufbauprogramme in den Slummvirteln durchzuführen, weswegen sie dem Drängen der Bewohner nachgab.

Viele Kompromisse regelten seither den Ablauf in Kujitsu, doch wahren sie nötig um den fragilen Frieden zu gewährleisten.

[Vielen Dank noch mal, Ironhide, für die verbesserte Version]



Arbitratoren:
Menschen mit parapsychologischen Fähigkeiten. Sie werden durch die Abteilung für solche registriert und geschult. Früher war dies Psycorp´s Aufgabe. Heute wird diese Aufgabe den älteren und Erfahrenen Arbitratoren bewältigt.
Alle Arbitratoren müssen sich den Sondergesetzen des Sicherheitsrates beugen, nur dieser kann bei Antrag oder bei besonderen Fällen diese aufheben.

Sondergesetze:
- Arbitratoren dürfen mit ihren Fähigkeiten/Handlung keinen verletzen oder gar Töten.
- Unnötiger Einsatz ihrer Fähigkeiten ist verboten. Nur in der Dienstzeit dürfen sie diese nutzen, aber auch da nur eingeschränkt um die mitmenschem zu schützen.
- Einzig die Führungsregie der Abteilung darf die Freigabe von Gewalt genehmigen, jedoch darf dennoch keine Person getötet werden. Zudem sollten sich keine weiteren in der Nähe des Einsatzortes befinden.
- Der Sicherheitsrat und sein gewählter Vertreter darf alle Gesetze außer Kraft setzen.
- Jeder Arbitrator muss sich registrieren lassen, sowie eine besondere Schulung teilnehmen.
- Fähigkeiten dürfen bei Notwehr oder Selbstverteidigung eingesetzt werden, jedoch nur wenn das eigene Leben im Gefahr sein sollte. Ansonsten ist dies nicht gestattet.

Die parapsychologischen Fähigkeiten:

Telepathie:
Übertragung von Gefühlen, Gedanken und andere Informationen zwischen zwei oder mehr Personen ohne auf irgendwelche Hilfsmittel zurückgreifen zu müssen.

Novize: Haben nur eine geringe Reichweite von fünf Metern um andere Personen mit ihrer Fähigkeit zu erreichen.

Begabter: Können mit hilfe der Telepathie den Geist einer Person gezielt nach einer Erinnerung absuchen. Zudem können Sie diese Fähigkeit bis zu einem Radius von 15 Metern einsetzen.

Meister: Die es soweit geschafft haben, können ihre Fähigkeit bis zu 300 Meter einsetzen. Außerdem ist es ihnen möglich einer anderen Personen die gespeicherten Erinnerung nach belieben zu verändern.


Präkognition:
Empfangen oder Wahrnehmen von Informationen zukünftige Erreignisse, bevor diese eintreten und ohne dass sie aus den Möglichkeiten der Vergangenheit, der Gegenwart extrapoliert werden.

Novize: Können bis zu eine Minute in der Zukunft schauen.

Begabter: Unter großen Anstrengungen ist es ihnen möglich bis zu drei Tage in die Zukunft zu blicken. Dies sollte man jedoch nicht öfters tun.

Meister: Sie können bis zu einem halben Jahr in die Zukunft schauen. Jedoch sind solche Information sehr sensibel und dürfen nur in Notfällen preisgegeben werden. Hierfür müssen alle Meister dieser Fähigkeit einen Eid ablegen.


Hellsehen:
Das Erhalten von Informationen über Begebenheiten oder Ereignissen an entfernten Orten mithilfe unbekannter Mitteln.

Novize: Das Bild, welches im Kopf erscheint ist leichtverschwommen und selbst die Entfernung bleibt auf sieben Meter.

Begabter: Das Bild ist so scharf als würden sie selbst mitten im geschehen stehen. Auch die Reichweite erhöht sich auf 16 Meter.

Meister: Diese Stufe erlaubt es, diese Fähigkeit so zu benutzen, um andere Arbitratoren ihre Fähigkeit an jegliche Stelle im umkries von 30 Metern zu nutzen. Selbst normale Menschen könnten mit entsprechenden Hilfsmitteln im Kopf übertragende Orte eingreifen. Um dies zu bewirken ist Körperkontakt von nöten.

Psychokinise:
Die Fähigkeit, materielle oder physikalische Prozesse mithilfe bisher unbekannter Mitteln zu beeinflussen.

Novize: Ist es mögliche ihre Fähigkeit im Umkreis von drei Meter zu nutzen. Jedoch können sie nur Gegenstände beeinflusst, die leichter vom Gewicht des Nutzers sind.

Begabter: Die Reichweite beträgt nun acht Meter und das Gewicht der Gegenstände die Beeinflusst werden können liegt gleich wie dem vom Anwender.

Meister: Das maximale Gewicht der Gegenstände die beeinflusst werden können, liegt nun bei fünf Tonnen und bei einer Reichweite von 20 Metern.

Geistererscheinungen:
Als Arbitrator dieser Sektion ist es euch möglich, aufgrund eurer psychischen Energie Geister in verschienden Formen zu erschaffen. Je Größer die Form ist, desto kürzer kann die Geistererscheinung aufrecht erhalten werden. Zudem kann der Geist nur eine bestimmte Entfernung von euch wegbewegen.

Novize: Der von euch erschaffene Geiste kann eure Körpergröße nicht überschreiten. Auch die Dauer dieser Erscheinung beträgt nur drei Minuten und kann sich nur vier Meter von euch entfernen.

Begabter: Ist es möglich einen Geist zu erschaffen, welches die doppelte Körpergröße, des Anwenders erreichen kann. Bei dieser Größe kann der Geist fünf Minuten lang aufrecht erhalten werden.

Meister: Der Meister der Geistererscheinung kann eine Erscheinung von bis zu fünf Meter erschaffen und diese dreizehn Minuten im Diesseits halten. Außerdem ist es ihm möglich den kompletten Geist zu materalisieren.

(Es dürfen nur maximal zwei Fähigkeiten ausgesucht werden. Bedenkt aber, dass ihr ihr beide Fähigkeiten niemals zum Meister Rang bewälten werdet.)

High City Kujitsu:
Vor dem Fall Odysseus war die riesige und wohlhabende Stadt von den Slums durch eine Mauer getrennt. Heute befindet sich diese Mauer im Rückbau und die ehemaligen Slumbewohner haben nun die Möglichkeit die High City zu betreten. Die High City ist im gegensatz zu den Außenbezirken sehr modern und wirkt auch sehr gepflegt. Hier wurde nicht gespart. Jeder hat ein angenehmes leben. Frei von Terror und Gewalt.


Außenbezirke (ehemals als Slumgebite bezeichnet):
Dort herrscht seit dem die Mauer steht, Anarchie. Nur wer mehr Waffen, Geld und das richtige Viertel in seiner Gewalt hatte, hatte auch das sagen. Die Regierun von Kujitsu konnte und wollte damals nichts unternehmen.
Heute, sowie damals, sah man den Unterschied zwischen der High City und den Außenbezirken deutlich. Halb verlfallene Gebäude, Überbevölkerung, Angst, sowie jede menge Dreck. Strom war fast schon Luxus und meist klaute man diesen von irgendwoher.
Geschäfte gab es nur wenige und der Schwarzmarkt blühte hier vollkommen auf.
Trotz den drei Jahren die Vergangen waren, hat sich kaum etwas geändert, nur dass die Versorgung mit Lebenswichtigem stark verbesserte und das die Bewohner, auch wenn nur ein kleiner Teil, einer richtigen Arbeit nach gingen konnten.

Charakterbogen

Name: Wie lautet er??? Ist halt nur für die Akten.

Alter: Na Kinder haben hier nichts zu suchen. Was du bist ein Arbitrator, dann darfst du auch etwas jünger sein (Ab 18 bis 45jahren).

Geschlecht: Männlein, Weiblein oder bist du einer von denen die Beides haben???

Parapsychologische Fähigkeit: Habt ihr eine solche Fähigkeit??? Wenn ja, welche und auf welche Stufe??? Und habt ihr nur eine oder sogar zwei???

Kampftechnik: na was habt ihr drauf, um im Notfall eine Person zu überwältigen (auch Waffen sind erlaubt).

Charakter: Na wie seit ihr so drauf???

Geschichte: Was habt ihr alles in euren Leben alles durchmachen müssen???
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Hier noch die Links zum Vorgänger:
Anmeldung: https://board.world-of-hentai.to/threads/projekt-guardian.120568/
Spielthread: https://board.world-of-hentai.to/threads/projekt-guardian.121038/

hakuryu
03.12.2020, 00:12
Psycorpakte

https://abload.de/thumb/tegang7jmv.jpg (https://abload.de/image.php?img=tegang7jmv.jpg)

Name: Tegan RyukenTakahiro

Alter: 25 28

Geschlecht: männlich

Parapsychologische Fähigkeit: Geistererscheinung; Begabter fraglich, da katzengroßer Drache immer aktiv, nur bei Kontakt stofflich

Kampftechnik: Aikido 5.Dan im Trainig sehr guter Pistolenschütze mit der Baretta

Status: gesund derzeit unbekannt

Wohnort: Arbitratorenwohnbereich Haus 3, Ebene 2, Apartment 13 derzeit unbekannt

Charakter: eigenbrötlerisch, wortkarg, wissbegierig, ruhig, eher Einzelgänger Autoritätsprobleme, aufmüpfig, unzuverlässig

Trainingsprogram Eintritt: mit 15 Jahren nach Testung

Teampartner: Shinru Ryusai, Telepath

Besonderheiten: bei den Großeltern aufgewachsen verstorben vor 2 Jahren
beide Eltern Arbitratoren (bein Einsatz in den Slums verstorben)
nicht Teamfähig, ignorriert Befehle bewußt, aktive Mitwirkung am Fall Odysseus, quitierte danach den Dienst

Empfehlung:nur mit starker Bewachung im Außendienst und nur im Notfall einzusetzen; wenn möglich eher als Lehrer für nichtpraktische Fächer



https://abload.de/thumb/hc7dgklbdyjhm.jpg (https://abload.de/image.php?img=hc7dgklbdyjhm.jpg)

Name: Shinru Ryusai

Alter: 25 28

Geschlecht: männlich

Parapsychologische Fähigkeiten: Telepathie, Begabter

Kampftechnik: Aikido 4. Dan, Wurfmesser

Status: gesund derzeit unbekannt

Wohnort: Arbitratorenwohnbereich Haus 3, Ebene 5, Apartment 7 derzeit unbekannt

Charakter: freundlich, aufgeschlossen, hilfsbereit, wissbegierig

Trainingsprogramm Eintritt: mit 8 Jahren, zuvor Beobachtungszeitraum von 3 Jahren

Teampartner: Tegan RyukenTakahiro, Geistererscheinung

Besonderheiten: wird als Überwachung von Mr. Takahiro eingesetzt, im Einsatz perfektes Team, Großvater Arbitrator hellsichtig aktive Mitwirkung am Fall Odysseus, quitierte danach den Dienst


nachgetragen von Esty Herlay

hakuryu
03.12.2020, 01:47
wichtige NPC


https://abload.de/thumb/estyherlayz5jsh.jpg (https://abload.de/image.php?img=estyherlayz5jsh.jpg)

Name: Esty Herlay, wird sehr gern mit Miss Herlay angesprochen

Alter: 38

Geschlecht: Weiblich

Parapsychologische Fähigkeit: Hellsichtig Stufe Meister

Kampftechnik:

Charakter: Eine Zielstrebende Frau mit einem drang andere ständig daran zu erinnern, ihre Pflicht zu erfüllen. Mit unter kann sie sehr streng zu ihren Untergebenen sein wodurch sie recht schnell unbeliebt wird, aber dies stört Miss Harley überhaupt nicht.

Geschichte: Miss Harley war im Fall Odysseus die Oberste Vorgesetzte im Arbitartorenbüro und Verbindungsglied zu Psycorp. Auch sie überlebte den Einsturz des Psycorp Hauptgebäube in Kijutsu.
Zwar wurde ihr wegen dem Fall viel Kritik an den Kopf geworfen, aber man konnte auf Miss Herlay nicht verzichten. Heute dient sie als Verbindungsglied der Arbitartorenabteilung und dem Sicherheitsrat. Nur selten sieht man sie zusammen mit Luca Cross oder anderen Arbitratoren und wenn dieser Fall doch eintreten sollte, ist die Kacke mehr als nur am Dampfen.
Zum Glück war dies in den drei Jahren nicht der Fall.






Name: Seyrah Menigton

Alter: 20

Geschlecht: ungeschlechtlich, besitzt aber sekundäre weibliche Geschlechtsmerkmale

Parapsychologische Fähigkeit: Psychokinese Stufe Begabter

Kampftechnik: Jiu Jitsu, teilweise Stabkampf

Charakter: Sie ist eine stille zurück gezogene Person mit einer gewissen Abneigung gegenüber andere Arbitratoren, gerade der neue Generation gegenüber.

Geschichte: Seyrah ist eine der wenigen Überlebende des Odysseus Falles. Ansonsten ist alles unter verschluß gehalten.
Über Seyrah weiß man recht wenig. Nur ihren beiden Vorgesetzten Miss Herlay und ihrem Chef Cross kennen sie besser. Wie auch einige alte Kameraden die ebenfalls an diesem brutalen Kampf teilgenommen hatten.
Jetzt in der Abteilung dient Seyrah als Sekretärin und ist auch manchmal im Außendienst aktiv, aufgrund von Personalmangel.



https://abload.de/thumb/lucacross1sjlk.jpg (https://abload.de/image.php?img=lucacross1sjlk.jpg)

Name: Luca Cross

Alter: 40 (auch wenn er nicht so aussieht)

Geschlecht: männlich

Parapsychologische Fähigkeiten: Telekinese Stufe Meister

Kampftechnik: errichten von Schilden, nutzt eher Schußwaffen wobei er die Projektile telekinetisch beschleunigen und lenken kann (quasi um die Ecke schießn)

Charakter: Luca ist eine recht ausgeglichene Persönlichkeit. Er hört immer beide Seiten an bevor er Entscheidungen fällt. Durch sein freundliches und aufgeschlossenes Wesen wird er von seinen Untergebenen gemocht, auch wenn er mal streng sein muß wenn etwas nicht so läuft wie es soll.

Geschichte: Luca war zum Odysseusvorfall in einer anderen Mission unterwegs und bekam deshalb nicht viel davon mit. Da er aber von seinen Kollegen sehr gemocht wurde und jedesmal den Teamleiter aufgedrückt bekam und ein Mangel an Leuten herrschte, übernahm er den Posten der Leitung der Arbitratoren. Zeitgleich bietet im seine Arbeit die Möglichkeit nach seinem jüngeren Bruder zu suchen der vor Jahren nach einem Krankenhausbesuch verschwand.



https://s12.directupload.net/images/201203/temp/kzim4mau.png (https://www.directupload.net/file/d/6021/kzim4mau_png.htm)

Name: Zack Hunter, allgemein aber nur "Der Beobachter" genannt

Alter: 73

Geschlecht: männlich

Parapsychlogische Fähigkeiten: Telepathie Stufe Meister

Charakter: er ist sehr schwer einzuschätzen da er zumeist nur beobachtet und nur etwas sagt wenn es nötig ist

Geschichte: Auch hier ist nichts weiter bekannt. Lediglich das er bereits im alten Aufsichtsrat Mitglied war. Beim Odysseusfall sollte er über einige Arbitratoren richten. Nur anders als vermutet wurden diese für ihre Eigenständigkeit belohnt, nur dies ist nur den Personen selbst bekannt und selbst Miss Herlay weiß bis heute nichts davon.

Ironhide
03.12.2020, 23:38
https://abload.de/img/png-clipart-anime-filoljt1.png (https://abload.de/image.php?img=png-clipart-anime-filoljt1.png)



Name:
Douglas Simmons
Allgemein nur Doug oder Simmons geruffen

Alter:
38

Geschlecht:
männlich

Parapsychologische Fähigkeit:
keine

Kampftechnik:
Keine gelernten Kampfsportarten, weiß sich aber zu verteidigen. Kann mit allerlei Waffen umgehen, ist sogar in der Lage, selbst welche zu bauen.

Charakter:
Douglas ist ein vorsichtiger Mensch, der sich genau überlegt, wann er wem gegenüber was äußert. Er wägt Entscheidungen stets ab, handelt so gut wie nie impulsiv. Ist eher Misstrauischer Natur und versucht immer zu ergründen, welche Motiv die Menschen um ihn herum für ihre Taten haben.


Geschichte:
Als er vor 38 Jahren geboren wurde, zog seine Familie wie Tausende andere Ziellos durch die verbrannten Überreste der einstigen Zivilisation. Der Krieg hatte ihnen alles genommen und auch wenn Douglas als Kleinkind so gut wie keine Erinnerungen an die Schrecken des Krieges hatte, so lernte er dennoch sehr früh, was es hieß, ums Überleben zu kämpfen. Seine Eltern konnten ihm nie wirklich sagen wann sie in Kujitsu ankamen, aber der Krieg war da schon gut ein Jahr vorbei. Doug selbst war gerade mal sechs Jahre alt und hatte in dieser kurzen Zeit seines Lebens schon mehr schreckliche Sachen gesehen und miterlebt, als viele Generationen vor ihm. Sein Vater sagte einst nur, dass er nun wüsste, wie sich die Menschen in den 1940ziger Jahren in Europa gefühlt haben müssten. Nur diesmal war es schlimmer. Viel schlimmer. Erst Jahre später verstand Douglas das.

Mit 8 Jahren streifte er durch die dreckigen, engen und stickigen Gassen seines Slumviertels, klaute Nahrungsmittel und Wasser oder jagte Ratten, Katzen oder anderes Getier durch die Abwasserrohre und Kanäle der Stadt. Es war der tägliche Kampf ums Überleben und nur das Recht des stärkeren zählte. Dennoch versuchte sein Vater ihm die Tugenden der alten Zivilisation so gut es geht beizubringen. Ein Mühsames unterfangen von dem sich sein Vater nicht sicher war, ob es auf fruchtbaren Boden traf.
Mit den Jahren wurde aus dem Kind Douglas ein junger Mann. Schule gab es keine, andere bildende Einrichtungen ebenso wenig. Lesen, rechnen und schrieben lernte er von seiner Mutter, die einst Lehrerin in einer Großstand Namens Bosten war. Dennoch drehte sich immer alles nur um eines, dem Überleben. Douglas wusste, dass viele seiner Handlungen falsch waren, sich eigentlich nicht gehörten, aber um sich und seine Eltern zu ernähren, blieb ihm keine andere Möglichkeit. Auf der Straße lernte er das kämpfen, bei einem der wenigen Freund der Familie wie man Waffen benutzt und sich sogar aus Schrott selbst etwas baut.

Da er lesen konnte, verschlang er alles was er in die Finger bekam, was irgendwie nach einem Buch oder Zeitung aussah. Er fand in einer mehr oder weniger verlassenen Ruine sogar ein ganzes Regal voller Bücher, Hauptsächlich Geschichtsbücher. Er lernte viel daraus, von den alten Philosophen der Griechen, dem Aufstieg und Fall des römischen Reiches, dem Verlust des Wissens im Mittelalter bis hin zur Industriellen Revolution, den beiden Weltkriegen bis kurz vor beginn der Ressourcenkriege. Vieles blieb ihm dabei verborgen, immerhin zeigten die Entdeckten Bücher nur eine grobe Übersicht über die verschiedenen Epochen der Erde, aber um richtig ins Detail zu gehen, reichten sie nicht.
Und außerdem hatte er viel dringendere Probleme, als sich die Weltgeschichte einzuverleiben, so gern er dies auch tat. Also weiter stehlen wo und was nur ging.

So kam wie es kommen musste und mit 17 Jahren war er zusammen mit seiner Freundin Mia, die er ein Jahr früher kennengelernt hatte, im Knast. Mia und Doug hatten sich durch Abwasserrohre tief unter die Stadt von High City schleichen können. Eigentlich wollten sie durch die zentrale Abfallentsorgung in die Stadt selbst um Nahrung, Medikamente und sauberes Wasser zu stehlen. Unwissentlich drangen sie aber in den Sicherheitsbereich des Fusionskraftwerkes ein, wurden erwischt und verhaftet. Man bezichtigte sie der versuchten Sabotage (wohlwissend das sie nichts dergleichen vorhatten) und wollte sie öffentlich Hinrichten um ein Exempel an ihnen zu statuieren. Die Hinrichtung wurde aber aufgrund der eh schon brodelnden Lage in den Slums ausgesetzt und auf später verschoben. Einige Monate später entkamen beide bei einem Gefängnissaufstand. Niemand interessierte sich wirklich für ihre Flucht.

Kurz darauf hörte man in den Slums zu ersten Mal etwas von Psycorp und deren Arbitratoren, doch Doug und Mia kümmerte das wenig. Beide gingen weiter ihren Geschäften nach, versuchten aber dabei immer ihre Werte beizubehalten, die sie von ihren Eltern mit auf den Weg bekommen hatten. Erstaunlicherweise klappte das besser, als sie selbst für möglich gehalten hatten. Zwar würde in der alten Welt ihr Vorstrafenregister inzwischen mit allem gefüllt sein, was die Gesetzbücher damals so hergaben, aber da sie sich dem lukrativen, aber extrem gefährlichen Drogen-, Waffen- u. Menschenhandel fernhielten lebten sie sogar einigermaßen sicher. Mia fand sogar einen Job in einer illegalen Bar und eine Woche später fing auch Doug dort an zu arbeiten, als Türsteher und Rausschmeißer. Für ihre Umstände war es das beste was sie kriegen konnten und das Geld reichte sogar, um sich mit 20 gegenseitig das Ja-Wort zu geben. Douglas brachte mit der Zeit und der Hilfe seiner Mutter sogar Mia das Lesen und schrieben bei und später profitierten sogar ihr beiden Kinder davon, dass ihr Oma einst Lehrerin war.
Trotz all der widrigen Umstände ging Doug mit seiner Frau seinen Weg und beide waren sogar glücklich. Sie besaßen so gut wie nichts, musste sich immer mal wieder gegen andere durchsetzen, ab und an sogar mit Gewalt, aber es ging ihnen dabei immer noch besser als sehr vielen anderen.

Das alles änderte sich schlagartig als wie aus dem nichts die Höhle über die Slums hereinbrach. Douglas hatte sich nie für dieses ganze Zeug um irgendeinen Odysseus geschert, seine Frau ebenso wenig. Immerhin hatten beide ein für ihre Verhältnisse gutes Leben und ihren 10 und 8 Jahre alten Kindern ging es auch nicht so schlecht. Was genau an jenem Tag passierte, verstand Douglas bis heute nicht und nur nach und kamen Details ans Licht. So schöne niedergeschriebene Aufzeichnungen wie er sie damals als Kind fand (die Bücher hatte er bis zu jenem Tag zum Großteil bei sich zu Hause), gab es in dem Fall nicht. Am Tag des Arbitratorengemetzel verlor er seine Frau und sein 10 Jahre alten Sohn. Auch seine Eltern überlebten den Tag nicht und auch der Vater von Mia wurde getötet. Nur seine Tochter Luna, seine Schwiegermutter Isabell und er selbst überlebten.

Wie so viele andere war Douglas wütend und stand – seiner Existenz beraubt – täglich vor den Toren von Kijutsu um zu erfahren was passiert war. Eine wirkliche Auskunft gab es nicht und nachdem sich Psycorp aufgelöst hatte, stand es mit weiteren Informationen auch eher schlecht. Douglas wusste nicht weiter und erst mit der Eröffnung dieser neuen Arbitratorenabteilung witterte er seine Chance, herauszufinden, wer für den Tod seiner Familie genau verantwortlich war.

Er bewarb sich.

Wie viele hundert andere wurde er kurz darauf zu Eignungstest eingeladen und hätte ihm seine Mutter damals nicht lesen und schreiben beigebracht, wäre er nicht angenommen worden. Außerdem war es unerlässlich für die Behörde, Menschen aus den Slums einzustellen, wollte und musste man doch dafür sorgen, nicht wieder die gleichen Fehler zu begehen. Zum ersten Mal in seinem Leben hatte Douglas einen wirklich legalen und für ihn sehr gut bezahlten Job. Sein Motiv – die Aufklärung der Umstände die zum Tod seiner Familie geführt hatten blieb dabei ungebrochen und war auch kein großes Geheimnis. Mit dem Geld was er nun verdiente, konnte er seiner Schwiegermutter und sich selbst eine kleine Wohnung in einem der neuen Wohnkomplexe am Rande der zerstörten Aussenmauer – direkt vor den Toren von High-City – besorgen.

Douglas musste aber erstmal viel lernen, zeigte aber schnell, das er durchaus mehr auf dem Kasten hatte, als man ihm zugetraut hatte. Er war fähig Zusammenhänge zu erkennen, wobei er niemals irgendwelche Fakten oder Meinungen unter den Tisch fallen ließ. Er hörte sich immer alle Versionen einer Geschichte an um am ende den bestmöglichen Überblick über die Sachlage zu haben. Mit Waffen konnte er sehr gut umgehen, aber das war für jemanden aus den Slums auch nicht wirklich verwunderlich. Sein Kampfstill hingegen hatte aber ehr etwas von Straßenkampf. Im Grunde galt nur die eine Regel: Egal wie, der Gegner muss zuerst am Boden liegen. Zwar konnte er mit gut ausgebildeten Kampfsportlern nicht mithalten, aber davon gab es eh kaum welche. Vor einem Jahr versetzte man ihn dann in den Außendienst, nachdem man festgestellt hatte, dass es sinniger war, als jemanden der aus den Slums stammte, ihn auch da wieder einzusetzen, auch wenn der ein oder andre Auftrag ihn in die High-City selbst führte.

Inzwischen sind drei Jahre vergangen und über die Umstände die zum Tod seiner Familie führten, weiß er immer noch nichts. Nur das es irgendwas mit dem Fall Odysseus zu tun hat. Aber Unterlagen zu dem Fall standen allesamt unter Verschluss.

Auren
06.12.2020, 11:07
Name: Versuchsobjekt 729 (später einach nur "Yuma" genannt)

Alter: Damals 19 heute 22

Geschlecht: weiblich

Aussehen während ihres Einsatzes bei dem Odysseus Fall:
https://abload.de/img/yuma729r2kve.jpg (https://abload.de/image.php?img=yuma729r2kve.jpg)

Ihr jetziges Aussehen:
https://abload.de/img/yuma22pxkny.jpg (https://abload.de/image.php?img=yuma22pxkny.jpg)

Parapsychologische Fähigkeit: Telepathie und Psychokinese, beide Fähigkeiten auf der Stufe eines wahren Meisters.

Kampftechnik: Keine wirkliche speziefischen, wurde in alles Arten Trainiert, benutzt aber gerne Messer in Kombination mit ihren Fähigkeiten.

Charakter: Ruhig und gelassen. Selbst bei Krisensituationen. Sie ist in der lage selbst Entscheidungen zu treffen, aber dennoch abhängig von Anderen.

Geschichte:
Ihre Kindheit steht noch unter Verscluss, Psycorp Akte 729-E

Als 729 achtzehn jahre alt wurde, gab man ihr den Rang eines Elitearbitrators.
Sie erfühlte dazu alle erforderlichen Bedingungen dazu.
Danach ging es zu Kujitsu. Mit dem Flugzeug. Als leblose Fracht getarnt wurden sie nach und nach eingeflogen.
Sie hatten weder Nahrungsmittel noch Wasser in ihren Transportboxen. Hände und Füße waren gefesselt. Ihre Münder geknebelt und damit sie ihre Fähigkeiten nicht einsetzen konnten, standen sie alle noch zusätzlich unter Drogen mit schrecklichen Nebenwirkungen und da war Abhängigkeit das kleinste Übel.
In Kujitsu wurden alle darauf getrimmt die Stadtpläne auswendig zu lernen. Ausrüstung wurden ihnen ausgehändigt. Angepasst für jeden einzelnen. So bekamm auch 729 ihre eher merkwürdige Kampfbekleidung, sowie genug Messer um zwanzig Menschen gleichzeitig töten zu können.

Es dauerte auch nicht lange bis der Präsident den Einsatzbefehl und die Aufhebung der Psycorpgesetzte verkündete. Jeder Elitearbtrator hatte sein Einsatzgebiet. In Paaren wurden sie zusammengestellt um die Verluste so gering wie möglich zu halten.
729 ging zusammen mit 385 einem Hellseher zu ihren Einsatzort. Ihr Ziel war es einen Warlord zu töten, sowie alle Slumbewohner die sie entdeckten.
Der Erfolg war Garantiert. 385 nutzte seine Fähigkeit und zeigte 729 alle Lebewesen in der Umgebung. Mit ihrer Telepathie sorgte 729, dass all ihre Opfer in den Wahn verfielen, sie gegenseitig abschlachteten oder sorgte selbst dafür, dass sie sich das Leben nahmen. So war es einfach.
Beide erreichten ih Auftragsziel. Der Warlorld Tod. Ihre Hand steckte in seinem Brustkorb. Hunderte hatten die Zwei getötet ohne mit der Wimper zu zucken.

Doch dann kam alles anders. Das Hauptgebäude stürzte ein. Die Befehlsgewalt kam zum stillstand. Viele wussten nicht, was sie tun sollten. So schlugen die Slumbewohner zurück.
385 wurde angeschossen, mehrmals. Ohne Befehle waren sie wie Puppen. Jedoch nicht 729.
Sie brachte jeden einzelnen Angreifer um, um ihren Partner zu retten, der jedoch an Ort und Stelle verblutet.
Nun war sie allein, verwundet und erschöpft. Funkverbindung gab es keine mehr. Chaos brach bei den Elitearbitratoren aus. Weshalb viele die Flucht ergriffen oder sich versteckten.
729 allerdings wurde allein gelassen. Sie schleppte sich durch die dreckigen Straßen der Slums. Bis sie eine Stimme hörte oder war es ein weinen?
Zum ersten Mal, traf 729 eine Entscheidung von sich aus. Sie verfolgte die Stimmen und fand eine junge Mutter mit ihrem Neugeborenen. Die erste Frage die sie sich stellte, warum dieses Objekt schreite. Das Kind sollte doch nicht schreien. Sie tat es ja auch nie.
Sie fragte sich, warum dieses Kind anders war als sie selbst oder der anderen mit denen sie ihre Zeit verbrachte.
Die junge Mutter antwortete folgendes auf die Frage von 729.
"Dies ist ein Zeichen, dass man am Leben ist."
Zu dieser Zeit verstand sie die Bedeutung dieser Worte nicht.
Als die Polizei und die Armee für Ruhe auf den Straßen sorgte, auch wenn es nur vorüber gehend war, trennten sich ihre Wege. Die Mutter und ihr Neugeborenes ließ sie am Leben.
Es gab keinen Grund mehr alle Menschen umzubringen.

Danach irrte 729 in den dunklen Gassen umher. Sie hatte kein Ziel und kein Zufluchtsort mehr. Also wo sollte sie noch hin? Schlussendlich brach sie zusammen.
Hunger und Durst forderten ihren Tribut.
Stunden später lag sie auf einem alten Bett. Um sie herum standen schwerbewaffnete Männer und die Frau mit dem Kind.
Einer trat an 729 heran.
"Warum hast du sie am Leben gelassen, obwohl du zuvor so viele von meinen Leuten getötet hast."
Ihre Antwort darauf war. "Ich weiß es nicht, vielleicht war es dieses schreien." Sie kannte die Antwort wirklich nicht. Man nahm sie auf, trotz den protesten vieler Kämpfer.

Drei Jahre Später...
729 musste sich vielen Herausforderungen stellen die das tägliche Leben mit sich brachte. Sei es kochen oder putzen. Beides war für sie neu. Daher passierten auch viele Mistgeschicke, aber dafür wurde sie nie bestraft. Man lachte nur darüber und ehe man es sich versah, war die Welt für sie doch nicht nur in Blut gedrängt.
Der Warlord dieses Haufens nutzte die neue Gelegenheit und legte die Waffen nieder. Naja fast alle.
Ihm bot sie ein ehrliches Leben an. Für sich, seine Familie und die seiner Untergebenen.
Selbst 729 profitierte davon. Einer der vielen Untergebenen gab ihr den Namen "Yuma". Ein Anderer hielt ihr die Hand an. Auch wenn 729 anfangs nichts damit anfangen zu wusste, sagte sie ja. Nach der Heirat, folgten zwei Kinder. Etwas was für sie unmöglich schien und nun doch in ihren Händen hielt. An Arbeit war für sie nicht zu denken. Dazu war sie zu ungeschickt. Niemand brachte ihn ihrer Kindheit bei gewisse Geräte zu bedienen. Slebst ein einfaches Handy war Yuma schon zu viel. Anstatt dinge zu tun, wo sie beim Ansatz scheitern würde, kümmert sie sich mehr um die ihre zwei Töchter. Auch wenn dies nicht ganz so einfach ist.

Survivor
09.12.2020, 18:39
https://abload.de/img/ketelavatar80kmi.jpg (https://abload.de/image.php?img=ketelavatar80kmi.jpg)

Name: Ketel Eisen

Alter: 32 Jahre

Geschlecht: männlich

Parapsychologische Fähigkeit: Telekinese (Begabter)

Kampftechnik: abseits seiner mentalen Fähigkeiten, besitzt Ketel fortgeschrittene Kenntnisse und Fähigkeiten im Wing Chun. Diese nutzt er aber meist nicht um sich zu verteidigen, sondern eher um seinen Geist zu entspannen.

Charakter: Ketel ist, wenn es um seine Arbeit oder seine Hobbys geht, immer konzentriert. Das geht soweit, dass er manches Mal, alles andere in seiner Umgebung vergisst oder gar ignoriert.
Zur schweigsamen Sorte gehört Ketel deswegen nicht, wenn gleich er nicht oft redet. Meist versinkt er nämlich in Überlegungen und Gedanken bezüglich seiner Aufgaben oder Hobbys. Ketel ist meist hilfsbereit, wenn er Probleme oder Dinge sofort lösen kann. Bei langfristigen Aufgaben, muss man sich aber nicht wundern, wenn er zwischendurch, einfach Mal das Interesse verliert.

Geschichte: Ketel wurde innerhalb der Mauern Kujitsus geboren und groß gezogen. Seine Eltern sind halbwegs gewöhnliche Menschen. Denn sowohl auf Seiten seines Vaters, als auch bei seiner Mutter, fanden sich Familienteile, welche an den Gen-Modifikationen von Psycorp teilgenommen hatten. Doch bei den meisten blieb es erfolglos. Somit hatte Ketel, bis zu seinem 6 Lebensjahr eine relativ unbeschwerte Kindheit. Bis...in seiner Umgebung plötzlich die Gegenstände ein Eigenleben zu entwickeln schien. Man testete Ihn erfolgreich auf Telekinese und begann seine Ausbildung. Er schaffte es bis zum Begabten und ging darüber aber nicht hinaus. Als er einmal darauf angesprochen wurde, sagte er nur er sehe keinen Großen Sinn darin, die Stärke seiner Kraft weiter zu erhöhen. Er beschäftigte sich ab diesen Zeitpunkt eher damit, wie er seine Fähigkeit allgemein steigern konnte. Ein Fehler denn er später bereuen sollte.

Während einer Mission kam es zu einem Zwischenfall bei dem sein Partner getötet und er schwerst verletzt wurde. Durch einen Sturz in die Tiefe entkam er seinen Angreifern, war jedoch auch für darauf folgende Unterstützer nicht zu erreichen oder gar aufzufinden. Man erklärte Ihn offiziell für tot. Inoffiziell als verschollen, da man seine Leiche nie gefunden hatte.
Wie durch ein Wunder, hatte Ketel sowohl die Kugeln, als auch den Sturz überlebt und konnte sich ins „Freie“ schleppen. Ins Freie bedeutete er war in den Slums gelandet. Er hatte keine Ahnung, wie er vom Untergrund hier her geschafft hatte. Zu seinem Unglück oder vielleicht auch späteren Glück,wurde er von einigen Slum-Bewohnen aufgelesen. Unter Ihnen war ein Arzt der seine Wunden versorgte so gut es ging. Für eine ganze Weile war Ketel ans Bett gefesselt, denn wirkliche Heilung war in den Slums nur schwer zu finden und wenn, dann auch sehr teuer.
So verbrachte Ketel etliche Wochen damit wieder richtig auf die Beine zu kommen. In dieser Zeit bemerkte er, dass so schwierig das Leben in den Slums auch war, es doch eine gewisse Freiheit mit sich brachte, die es innerhalb Kujitsus nicht gab...zumindest nicht für Ihn.

Am Anfangs seiner Zeit in den Slums, half er dem Arzt und einigen anderen Bewohnern, so gut er es in seinem Zustand eben konnte, um sich für seine Rettung zu bedanken. Dass einzige, was Ihn wieder in die Stadt zurück gezogen hätte, wären seine Eltern gewesen. Doch denen hatte man höchstwahrscheinlich gesagt, dass er tot war. Seinen Dienst hatte er nie als erfüllend betrachtet und er war für Ihn mehr Zwang als Ehre. So konnte er seine „Freiheit“ nutzen, einen Platz für sich selbst und ein Auskommen zu finden. Bei seinem Interesse für Waffen und Munition, war dass natürlich nicht schwierig. Diese waren in den Slums immer irgendwie im Umlauf oder in Benutzung. Folglich verlegte Ketel sich darauf diese zu reparieren oder zu säubern, wobei säubern mehrdeutig ist.

Als dann der Odysseus-Vorfall kam, verriet Ketel seine Vergangenheit, in dem er den Slum-Bewohnern dabei half zu überleben.
Er setzte dabei nicht selten seine Fähigkeiten ein und gab auch Informationen weiter die er noch aus seiner Zeit als Arbitrator wusste. Aufgrund sein Kooperation, seiner Hilfe und dem guten Wort einiger wichtiger Slum-Bewohnen, blieb es nach der ganze Sache nur bei einigem Misstrauen.
In den folgenden Jahre ging das Leben für Ketel, fast in gewohnten Bahnen weiter, auch wenn nun einige Leute vorsichtiger waren, er konnte noch immer seinen Leidenschaften nachgehen und leben.

Gosti
10.12.2020, 20:04
https://i.imgur.com/blWNwg5.png
- Größe: 1,64m

Name: Juri Ayashi
Alter: 27
Geschlecht: weiblich
Parapsychologische Fertigkeit: Präkognition (untrainiert / Novize)
Kampftechnik:
- sehr flink und große Ausdauer
- sehr schnelle Reflexe aufgrund ihre Präkognition
- Bevorzugt Dolche, aber auch geübt mit Kleinkaliberwaffen und was sich in der Umgebung findet

Charakter:
Ehemalige Diebin und Einzelgängerin welche die alten Gewohnheiten nur schwer los wird. Wenn möglich scheut sie jede Konfrontation, aber aufgrund ihrer zwanghaften Kleptomanie überschätzt sie gerne ihre Fähigkeiten und reitet sie sich immer wieder in Situationen, mit denen sie nur knapp entwischen kann. Sie hat aber auch einen sehr hohen Gerechtigkeits-Sinn, was sie in den Außenbezirken von Kujitsu mehr als nur manchmal in unnötige Konflikte zieht.
Obwohl sie 27 Jahre alt ist, sieht sie aus wie ein Teenager und verhält sich auch ganz gerne wie einer, was sie auch gerne ausnutzt um andere für ihren Vorteil zu täuschen.
Was ihr an Kraft fehlt macht sie mit ihrer Flinkheit und extremen Reflexe wett.


Geschichte:
Juri ist in der Slum Metropole, welche heute als Außenbezirke bekannt sind, als Waise aufgewachsen, und hatte sich recht erfolgreich als Diebin durchgeschlagen, wo sie hauptsächlich von denen stahl die bereits zu viel hatten. Sie war bekannt für extreme Reflexe, doch wie sich später während des Odysseus Vorfalles heraus stellte, waren ihre Reflexe darauf zurück zu führen dass sie selbst ein Arbitrator war. Ihre Mutter hatte sie kurz nach der Geburt entwendet und ist in die Slums geflüchtet, wo sie ohne Ausbildung ihrer Fähigkeiten aufwuchs, ihre Präkognition aber unbewusst einsetzte um den hauch einer Sekunde in die Zukunft zu sehen. Während des Odysseus Vorfalles wurde Juris Gehirn allerdings schwerstens unter Mitleidenschaft gezogen, wodurch sie Monate im Koma lag, und es über eine Jahr dauerte bis, dank der medizinischen Technik von Kujitsu sie wieder völlig genesen war, jedoch fehlten ihre jegliche Erinnerungen an den Konflikt und fast alles zuvor, bis auf ein paar Kleinigkeiten... Auch ihre Fähigkeiten schienen durch den Hirnschaden verloren gegangen zu sein.

Für Juri und Yumiko, ihrer Freundin, war das allerdings sogar etwas gutes, da es so keinen Grund gab sie weiterhin zu beaufsichtigen. Sie war ein normaler Mensch und konnte somit tun was sie wollte ohne dass PsyCorp, oder was davon übrig war, ein Auge auf sie haben würde, was nicht von den Arbitratoren gesagt werden konnte.
Die zwei Mädchen zogen sich somit wieder, nachdem verkündet wurde dass die Mauer entfernt, und die Außenbezirke verstärkt gefördert werden sollten, wieder dorthin zurück wo sie versuchten ein Normales Leben zu führen, für Juri neue Erinnerungen schaffend, und dabei auch etwas als Kontakt- und Hilfspersonen für diverse Hilfsorganisationen, welche versuchten die Lage der Außenbezirke zu verbessern, auszuhelfen.

Jedoch alte Gewohnheiten sterben nur langsam, das traf sowohl für die Bevölkerung der Außenbezirke zu, als auch für Juri selbst. Sie bemerkte schnell dass ihre Versuche den Leuten zu helfen meistgehend davon behindert wurden dass Räuber und Banden immer wieder diese Versorgungs-Konvois überfielen um mehr von allem zu haben, oder aber beim Weiterverkauf einen Profit daraus zu schlagen… Das war der Grund wieso sie wieder anfing solche Banden auszuspionieren, zu bestehlen oder zumindest auszubremsen wo es nur ging, natürlich ohne ihrer Freundin, mit welcher sie nun inoffiziell verheiratet war, davon wissen zu lassen. Yumiko würde es sicherlich nicht gut heißen zu wissen dass sie sich wieder solchen Gefahren aussetzt, vor allem nach all dem was sie zusammen durchgestanden hatten… Zumindest hat sich ihre Vorgehensweise soweit verändert dass sie sich nicht mehr so einfach zu erkennen gibt wie früher, einfach um die Person zu schützen die sie liebt, und sonst gefährdet werden könnte. Auch ihre Kampfweise hatte sich angepasst, da sie ohne ihre Präkognition nicht mehr die Reflexe wie damals hatte, und daher mehr auf Kleinkaliberwaffen zurückgriff, welche sie von Yumiko bekommen hatte, und auch regelmäßig mit ihr trainierte. Dennoch waren ihre Dolche immer noch ihre Zweitliebste Waffe, immerhin konnte man die besser im Schuhwerk und Kleidung verstecken, vor allem wenn man nicht bedrohlich wirken will.
Zu alle dem stellte sich dann auch heraus dass die Annahme dass sie ihre Fähigkeiten verloren hätte etwas voreilig war. Ja, sie lebte fast zwei Jahre ohne ihnen, doch dann bemerkte sie wie sich auch diese langsam wieder zurückzukommen schienen, etwas was sie für sich behielt, nicht mal Yumiko ließ sie etwas davon wissen… Sie hatte einfach Angst dass wenn das bekannt wird, man sie womöglich holen kommt… Nichtsdestotrotz, da sie ja inzwischen wusste dass das eine unnatürliche Fähigkeit war welche sie aufgrund der Situation ihrer Geburt hatte, und diese auch wesentlich stärker sein konnte, versuchte sie diese Fähigkeit selbst zu trainieren und verbessern, und in den letzten Monaten erlernte sie die Möglichkeit bewusst sogar ein bis zwei Sekunden die Zukunft zu erkennen. Das half vielleicht nicht im großen Stil, war aber genug um herauszufinden ob sie eine Dummheit begehen sollte oder nicht^^

Rosered_Strauss
16.12.2020, 13:11
Charakterbogen

https://abload.de/img/viktorllkon.jpg (https://abload.de/image.php?img=viktorllkon.jpg)

Name:
Viktor Jurij Smirnow

Alter:
34 Jahre, sieht älter aus als er ist

Geschlecht:
männlich

Parapsychologische Fähigkeit:
Viktor ist untrainierter Telepath, der seine Fähigkeit nicht unter Kontrolle hat - Emotionen und Gedanken bestürmen ihn mit grausamer, ohrenbetäubender Intensität, die ihn oft genug entweder in die Flucht oder sogar die Ohnmacht treiben. Emotionen 'sieht' er mit seinen purpurnen Augen wie ein farbiges Gespinst, das die Gesichter seiner Mitmenschen bedeckt; während er Gedanken in unterschiedlicher Intensität 'hört'. Während er bei wenigen Anwesenden noch in der Lage ist, diese Gedanken den jeweiligen Individuen zuzuordnen, überwältigen ihn diese bei größerer Anzahl immer mehr - man stelle sich einfach vor, von mehreren Menschen gleichzeitig angeredet oder gar angeschrien zu werden. Die schiere Reichweite und Bandbreite seiner Fähigkeit könnte ihn auf der Skala zwischen 'Begabter' oder gar 'Meister' einordnen - doch die mangelnde Kontrolle lässt ihn eher als Novize dastehen.

Kampftechnik:
Obgleich man es ihm nicht ansieht ist Viktor nicht wehrlos. Er hat in seinem Leben gleich mehrere Kampfsportarten trainiert - Sambo, Silat und Muay Thai. Keine der Kampfsportarten hat er jedoch ansatzweise zur Meisterschaft getrieben, für ihn sollten sie schlichtweg zweierlei Zweck erfüllen: zum Einen musste man sich seiner Haut erwehren können, wollte man in dieser schlimmen Zeit überleben. Weitaus wichtiger war für ihn jedoch der Fokus, den ihm das Training selbst verschaffte. Meisterschaft war nie sein Ziel, vielmehr genoss er es einfach, seinen Geist mit der Routine der Übungen zu beschäftigen, anstatt ihn von den Eindrücken die ihn bestürmten zerbrechen zu lassen. Oft konnte er nur dann wirklich einschlafen und die lauteren Gedanken und Emotionen von ausserhalb ignorieren, indem er seinen Körper bis an den Rand der Belastbarkeit erschöpfte - denn für Medikamente fehlte ihm schlicht das Geld.

Charakter:
Viktor ist ein introvertierter Mensch, der den Kontakt mit anderen Menschen nach Möglichkeit meidet. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass er sich einen Schutz schaffen musste um bei Verstand zu bleiben. Da ihm kein Gegenüber bislang lange verschlossen bleiben konnte brauchte er etwas, um nicht die Hoffnung auf das Gute im Menschen zu verlieren - denn gerade die negativen, selbstsüchtigen Gedanken Anderer waren für ihn besonders laut wahrzunehmen. Dennoch treibt es ihn immer wieder aus seiner Isolation nach draussen, aus dem einfachen Grund dass er es muss. Er weiss, dass er alleine auf Dauer nicht überleben kann; dass sein Leben ohne jemand Anderes nicht nur schwer, sondern gar sinnlos wird. Freunde - das ist es, nach dem er sich sehnt. Bislang allerdings erfolglos. Denn wer mag schon den verschrobenen Einsiedler, der einen lesen kann wie ein Buch; eine Fertigkeit, die auf Dauer nicht verborgen bleibt?

Denn durch die mangelnde Kontrolle seiner Fertigkeit kann er gar nicht anders als im Umgang einige Besonderheiten aufzuweisen. So antwortet er oft auf Fragen, die (noch) nicht gestellt wurden; kann Gedanken vom gesprochenen Wort nicht unterschätzen und spricht andere auf die 'schöne Farbe ihrer Freude' an - allesamt Umstände, die sehr schnell sehr alamierend wirken. Längst hat Viktor es aufgegeben seine Fertigkeiten groß zu verbergen, denn 'normale' Interaktionen hat er nie wirklich kennen gelernt - er wüsste gar nicht, wie dies funktioniert.

Geschichte:
Viktor war das Kind von Nadia und Fjodor Smirnow, einem Künstler- Ehepaar, welches seinen Lebensunterhalt aus gut geplanten Ausstellungen finanzierte. Sie war Malerin, er war Sänger - und gemeinsam verwoben sie ihre Künste in Werken, die mehrere Sinne auf einmal ansprachen. So war es nicht verwunderlich, dass auch Viktor bereits früh künstlerisch aktiv wurde, ein Umstand, der von seinen Eltern kräftig gefördert wurde. Natürlich sahen sie ihn als begabten Künstler an - welche Eltern sind nicht stolz auf die Zeichnungen ihrer Kinder? - doch sie bemerkten schnell, dass etwas an seinen Werken anders war. Das etwas an ihm anders war. Denn Viktor hatte stets gerne andere Menschen gezeichnet. Und auch wenn seine Kunstfertigkeit natürlich noch einiges an Übung benötigte waren seine Porträts doch von einer Genauigkeit, die einen klaren Eindruck auf das Innenleben der Gezeichneten ermöglichten. Und schnell stellte sich heraus, dass Viktor noch zu so viel mehr in der Lage war. Keine Emotion schien ihm zu entgehen - und während sie ihn am Anfang noch liebevoll 'unseren kleinen Empathen' nannten bekamen sie es bald darauf mit der Angst zu tun, als er ohne nachzudenken ihre tieferen Ängste oder anderweitig verschwiegenen Gedanken aussprach.

Und so kam es, dass er sich immer mehr zurück zog - denn er konnte es schier nicht ertragen, von seinen eigenen Eltern gefürchtet und mitunter sogar verabscheut zu werden. Und so kam es, dass er sich bereits mit 15 Jahren von seinen Eltern verabschiedete und sich mit ihrer finanziellen Unterstützung eine neue Bleibe suchte. Seit jenen Tagen hat er sie nicht mehr als ein paar Mal besucht, aus Angst, dass ihr Verhältnis wieder schlechter werden könnte, nachdem es sich bei der Begrenzung auf Anrufe und Mails gebessert hatte - denn über diese Distanz und ohne visuelle Informationen wirkte sein 'Fluch'/ seine Parapsychologie nicht. So war es beinahe ironisch, dass er sich seinen Lebensunterhalt von seinen Eltern abgeschaut hatte - denn auch er war mit Leib und Seele Künstler, der in seinen Werken versuchte, das von ihm wahrgenommene zu verarbeiten. Doch leider nur mit mäßigem Erfolg. Denn je älter er wurde, desto stärker wurden seine Fähigkeiten - oder vielleicht verlor er auch einfach nur zunehmend seine Kontrolle. Was davon der Wahrheit entsprach weiss er nicht, denn nie hat er von einem Kundigen lernen können.

Der Kontakt mit anderen Menschen ermüdete ihn mehr und mehr, was dazu führte, dass er sich mehr und mehr zurück zog. Er schloss Freundschaften, die schnell aufgrund seiner sozialen Kompetenz zerbrachen. Er gab sich Mühe, sehr sogar - doch stets entschlüpften ihm Dinge, die er nicht wissen sollte und deren Verschweigen er entweder vergas oder als unnötig erachtete. Und reden musste er, denn welche Beziehung fußte schon auf Schweigen? Glücklicherweise sicherte ihm sein Talent in Sachen Kunst ein einigermaßen sicheres Einkommen, da einige seiner Werke gerade online schockierten und Diskussionen erzeugten, die ihm einen zweifelhaften Ruhm einbrachten. Da er jedoch nie selbst in Erscheinung trat blieb er weitgehend anonym; denn er fürchtet darum, dass mehr Menschen mitbekommen, wozu er in der Lage ist.

Seine andauernden Versuche, sich Beziehungen gleich welcher Art aufzubauen, sind in unterschiedlicher Intensität gescheitert. In schlimmeren Fällen erhielt er Drohungen, wurde verprügelt, ausgeraubt oder beinahe getötet. Unter Menschen zu gehen wurde für ihn immer anstrengender - denn wollte er wirklich wissen, dass der Schläger, der gerade Schutzgeld eintrieb, sich unheimlich um seinen Sohn sorgte und nur wegen diesem einen solchen Job angenommen hatte? Wollte er wissen, dass sich hinter dem Lächeln dieser attraktiven Frau kaltes Kalkül befand, welches nur darauf aus war, sich an seinen Finanzen zu erfreuen, während sie ihn verabscheute? Und beinahe noch schlimmer als die Emotionen und Gedanken einzelner war die schiere Masse an Eindrücken, die ihn unter sich begrub. Es war, als würde er in einem Konzert in der ersten Reihe stehen, unfähig, sich vor dem Lärm zu schützen, der ihn aus den monumentalen Lautsprechern entgegen strömte.

So ist es kein Wunder, dass der erste Eindruck, den man dieser Tage von ihm bekommt, auch ein eher mitleidiger ist. Zwar ist er mit beinahe 1,90 Metern hoch gewachsen aber dafür recht dürr und schlacksig. Seine Haltung ist etwas gebeugt, seine Augen huschen stets unruhig umher. Sein Verhalten ist mitunter etwas absonderlich, ganz so, als würde er Stimmen hören. Der Blick aus seinen purpurnen Augen ist stechend scharf und manch einer bekam schon alleine durch diese den Eindruck, dass er sie lesen konnte wie ein offenes Buch. Er macht einen schwachen, erschöpften Eindruck und man könnte sich wundern, warum er sich immer wieder in die Gesellschaft anderer Menschen begibt. Doch letzten Endes weiss er genau, dass er auf diese angewiesen ist. Denn es treibt ihn nicht nur die Sehnsucht nach Beziehungen - Freundschaften, Liebschaften, Kameradschaft - zu jenen Menschen, die er liebt und doch fürchtet. Es treibt ihn auch die Hoffnung zu ihnen - die Hoffnung auf ein Heilmittel, das es ihm ermöglicht, endlich Stille einkehren zu lassen, diesen 'Fluch' zu beenden, unter dem er leidet.

Constantine
01.01.2021, 14:36
https://www.google.com/search?q=walk%C3%BCre+anime+girl&rlz=1C9BKJA_enDE913DE913&hl=de&prmd=ivsn&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwitusu1yfbtAhUOjaQKHeWDC9cQ_AUoAXoECA0QA Q&biw=1112&bih=719&dpr=2#imgrc=ZV0LDbMy3CkASM

Name:
Diamond Constantine

Alter:
28

Geschlecht:
Weiblich

Parapsychologische Fähigkeit:
Psychokinese (Untrainiert/Novize)

Kampftechnik:
- Ju Jutsu 2.Dan
- ausdauernd
- trainiert im Umgang mit Schusswaffen

Charakter:
- kühl, berechnend, sich den größten Vorteil verschaffen
- gleichzeitig loyal ihrem Clan gegenüber
- kaltblütig aber auch einfühlsam bei Kindern
- von Drogen hält sie sich fern, ist aber dem Alkohol nicht abgeneigt

Geschichte:

Diamond wuchs in den Tiefen der Slums auf, der Vater, ein Trunkenbold sowie ein Taugenichts wurde bei einem Überfall auf einen Schnappsladen von einer Diebesbande die gerade ihr Schutzgeld einholte, kaltblütig erschossen.

Auf den Straßen gibt es eben kein Mitleid für niemanden. Den Gedanken nicht ertragend nun ein Kleinkind alleine großziehen zu müssen, wählte ihre Mutter mit der Diamond ein relativ gutes Verhältnis hatte den Freitot.

Vollkommen allein gelassen, musste das junge Mädchen nun selbständig lernen was es heißt zu überleben. Früh erkannte sie, dass sich Verbrechen lohnen gerade in den Slums. Als Diebin machte sie sich mit 16 Jahren einen Namen doch ein Auftrag ging furchtbar schief. Hier zeigte sich das erste Mal ihre Begabung in der Psychokinese doch bis mehr als zur Novize schaffte sie es nicht diese Fähigkeit weiter auszubauen und so geriet dieses Talent in den Hintergrund.

Nicht, weil sich Diamond nicht vorbereitet hatte, nein, ein ehemaliger Kontakt hatte sie verpfiffen und so kam, dass sie geschnappt wurde und einer Verbrecherbande beitreten musste. Ein Brandzeichen wurde an ihrem rechtem Arm aufgelegt, ein Zeichen der Unterwürfigkeit und Treue gleichermaßen.

Es vergingen weitere Jahre, das Geschäft expandierte und die Bande machte sich in den Slums einen großen Namen, „the Golden Deer“ nannten sie sich und kontrollierten mittlerweile 40 Prozent der Außenbezirke. Drogen, Prostitution, Einbrüche,Schmugglergeschäfte, Kinderarbeit alles war im Gleichgewicht bis Odysseus auf den Plan trat und ein gewaltiges Chaos verursachte.

Doch dieses Chaos machten sich „the Golden Deer“ zunutze, um ihre Macht weiter auszubauen, werden ehemalige Geschäftspartner von Odysseus bestochen, Deals ausgehandelt oder kaltblütig umgebracht.

Nun ist Diamond 28 Jahre alt geworden, ihr Geburtstag wurde von den Clan Mitgliedern groß gefeiert, während andere Bewohner das wenige, was sie hatten zusätzlich abgeben mussten. Sie hatte sich „hoch“ gearbeitet, der Erfolg in ihren Missionen sorgte dafür, dass der Clanführer Takashi Yuzuro sie als seine Nachfolgerin vorgeschlagen und sämtliche Clanmitglieder diese Entscheidung anerkennen mussten, da er selbst keine Nachkommen hat. Über seine Frau weiß man nur wenig. Hier und da durfte Diamond mal ein wenig Zeit mit ihr verbringen aber nichts außergewöhnliches. Natürlich waren nicht alle damit einverstanden.. schon gar nicht, dass eine Frau in die Erbreihenfolge aufsteigt, eine ehemalige Diebin ganz zu schweigen.

Um sich erfolgreich in der Welt der Kriminalität zu beweisen, wird Diamond persönlich von dem Oberhaupt der „Golden Deers“ trainiert, der ein erfahrener Kampfsportmeister in Ju Jutsu ist. Es sei wichtig sich in der Hierachie der Männerwelt zu behaupten nach seinen Worten. Jeden Tag stählest sie ihren Körper durch das eisenharte Training.

Auren
09.01.2021, 18:08
Name: Yumiko

Alter: 20

Geschlecht: Weiblich

https://abload.de/img/avayumikoroht6jr8.jpg (https://abload.de/image.php?img=avayumikoroht6jr8.jpg)

Parapsychologische Fähigkeiten: Keine
Kampftechnik: An sich keine. Bedient sich an einer Vielzahl von Schusswaffen. Meistens Handfeuerwaffen, die gern an den Beinen getragen werden. Gut versteckt unter dem weißen Kleid, ihr kleines Markenzeichen. Zudem ist sie auch eine extrem gute Kletterin, die ohne Ausrüstung Fassaden hoch klettern kann. Es findet sich alt immer eine Stelle dafür.

Charakter: Sie kann schon sehr eigensinnig sein. Gerade wenn es um ihre Beziehung mit Juri geht. Doch der Odysseus Fall hat sie verändert. Yumiko wurde vorsichtiger. Nur nicht bei ihrem Hobby, ballern, klettern und irgendwo auf einem Dach liegend in den Himmel schauend.
Sie hasst alle Motorräder jeder Bauart, sowie Schmerzen. Deswegen geht sie jeder Schlägerrei aus dem Weg.

Geschichte: Vor dem Odysseus Fall war Yumiko so etwas wie ein Kurier. Sie erledigte dabei verschiedene Tätigkeiten. Dazu gehörte auch Mord dazu. Oder als Begleitschutz. Sie war gut bei dem was sie tat. Damals lebte sie mit drei anderen Frauen zusammen die nach dem Mauerfall ein neues Leben begannen.
Yumiko überlebte dieses Ereignis nur knapp. Eigentlich war sie ja mit schuld daran. Immerhin hatte sie an Odsseus Ideale geglaubt. Auch wenn es am Anfang eine echt fragwürdige Person war. So war er doch zum Schluss jemand, auf dem man sich verlassen konnte.
Sie selbst brauchte drei Monate bis sie auf den Beinen war. Eigentlich sollte Yumiko danach direkt ins Gefängnis, aber man stufte sie als Opfer dieses Mannes ein. So kam sie mit einer Narbe davon.
Nach Juri´s Genesung, der Heirat zogen die Beiden wieder zu den Außenbezirken, wobei Yumiko es eigentlich nicht wollte, aber sie gab wegen ihrer Freundin nach. Dort richteten sie ein Haus neu ein.
Später arbeitete Yumiko so eine Art Vermittler zwischen den Hilforganisationen und den Bewohnern der Außenbezirke. Wobei sie den Organisationen des öfteren bei der Wegbeschreibung unterstützen musste. Karten gab es damals nicht wirklich. Diese Arbeit machte sie gern, auch wenn es immer weniger wurde. Grund waren die positiven Veränderungen.

hakuryu
27.03.2021, 22:25
https://wallpapercave.com/wp/wp5082196.jpg

Name: Ayano Grigori

Alter: 26

Geschlecht: weiblich

Parapsychologische Fähigkeit: keine

Kampftechnik: Aikido 1. Dan

Charakter: resolut, freundlich, aufgeschlossen und hilfbereich, mag keine dunklen Orte, geht Männern eher aus dem Weg

Geschichte: Ayano wurde in der High City als Tochter der hoch angesehen Familie Grigori geboren. Diese hatten mit an der Errichtung der Stadt gearbeitet und viel Forschungsarbeit und den Durchbruch für die Fusionsreaktoren geleistet. Sie hat einen älteren Bruder der später die Geschäfte ihrer Eltern übernehmen soll. Die ganze Familie arbeitet ihm technischen Bereich der Fusionsreaktoren und so wurde auch von ihr erwartet hervorragende schulische Leistungen zu erbringen und später ein entsprechendes Studium aufzunehmen.
Die Schule schloß sie auch mit Bestnoten ab. Zuzätzlich hatte sie mehrere Zeichenkurse belegt und zeichnet und malt heute noch unheimlich gern. Kurz nach Studienbeginn mit 21, besuchte sie mit Freunden ein Party von der sie eher nach hause aufbrach. Das sie verfolgt wurde bekam sie erst gar nicht mit. In einer dunklen Gasse wurde ihr dann ein Tuch vor Mund und Nase gehalten. Den chemischen Geruch wird sie ihr Lebtag nicht vergessen. Die Droge die das Tuch enthielt, lähmte lediglich den Körper, machte aber nicht bewußtlos. Sie bekam alles mit was die Männer mit ihr machten. Später wurden sie alle zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.
Nur war sie jetzt nicht mehr gut genug für ihre Familie. An Studium war vorerst nicht zu denken. Zuviele Menschen an einem Ort und hinter jedem Kommilitonen vermutete sie einen weiteren Peiniger. Nur langsam faßte sie wieder Vertrauen und ging eine zwanglose Beziehung ein.
Die Unterstützung ihrer Familie endete mit ihrem 22 Geburtstag. Seit dem versorgt sie sich selbst. Kleinere Reparaturen und Make Up bei Bekannten und den wenigen Freunden hielten sie bei Verstand. Ayano wechselte ihr Studienfach in Medizin und brach nun endgültig mit ihrer Familie. Ein Jahr später wurde sie Überfallen und von Tegan und Shinru gerettet. Beide Männer boten ihr nicht nur Hilfe an, sie zogen das auch durch. Ihr Trainig in Aikido begann und langsam wurde Ayano wieder sie selbst. Gerade der schweigsame und zurückhaltende Tegan faszinierte sie immer wieder. Von ihm kamen keinerlei annäherungsversuche oder ähnliches. Lediglich der kleine blaue Drache der immer dabei war zeigte eine niedliche Anhänglichkeit. Vor allem immer im Kuschelmodus wie sie es nannte. Shinru brachte sie darauf mehr auf den Drachen zu achten wenn es um sie ging, immerhin sei der sowas wie Tegans Stimmungsbarometer.
Als die Großeltern des Arbitrators verstarben war sie für den Mann da der ihr nie im Leben etwas antun würde. Er hatte sie vor ihrem Exfreund beschützt als dem der Kontakt zu Tegan auf die Eier ging und er meinte das alleinige Anrecht auf sie zu haben. Ohne viele Worte hatte Tegan eine andere Unterkunft besorgt und bezahlte diese auch. Ayano weiß das beide Männer Arbitratoren sind und nicht gefunden werden wollen. Nach dem Grund hatte sie nie gefragt. Sie hilft ihnen immer wieder in dem sie ihren Caravan mit neuen Mustern und Bildern versieht bei der sie immer frei Hand hat. Mit Tegan ist sie seit knapp zwei Jahren liiert, auch wenn ihre Kommilitonen sie aufziehen weil sie ihn noch nie gesehen haben.