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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [RPG] Alone in the Desert



Yijare
21.01.2012, 13:55
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0900 Zulu Time


"Ladies and Gentlemen, Kameraden.", der blick des grauhaarigen Majors flog über die Gesichter der vor ihm angetretenen Soldaten und Soldatinnin. "Wie sie alle wissen, ist der Delta Zug in Schwierigkeiten. Soweit wir bisher wissen, ist eine IED unter dem Frührungsfahrzeug detoniert. MedEvac konnte nicht statt finden, da unsere Amerikanischen Kameraden den Verlust ihrer Helicopter befürten. Heißt, wir müssen da hin. Klar soweit?", diese Frage war an keinen Gerichtet, aber es gab leises Gemurmel. "Kameraden, das ist jetzt die Wirklichkeit, kein Campalltag mehr. Viel Glück." Der Mann in Wüstentarn stellte sich grade hin und holte tief Luft "Aufsitzen!"


Das war wie ein Stich in ein Hornissennest, die Männer und Frauen liefen zu den wartenen Fahrzeugen, ließen die Motoren aufheulen und der Konvoi, bestehend aus einem Arzttrupp und zwei Trupps der Feldjäger fuhr aus Camp Marmal.

Der Konvoi wurde von der Staubigen Hitze Afghanistans begrüßt.

Sobald man an einem Zivilisten vorbei fuhr, hatte dieser ein Mobiltelefon in der Hand, was immer so war, wenn ein Konvoi fuhr. In Windeseile wusste es die ganze Umgebung. Meistens auch die, die man lieber im Unwissen lassen wollte.

"Jaguar zwo-sieben, hier Panther, kommen", quäkte das Bordfunkgerät von Hauptfeldwebel Klinner. Er seufzte. Eigentlich hatte er was anderes zu tun. Material in das System einlesen, das war was er eigentlich heute vorgehabt hatte. Aber er hatte sich für das hier gemeldet. "Hier Jaguar zwo-sieben, kommen", Benjamin hasste die Funkdisziplin, aber die gehörte genauso wie die Waffen an Bord zu seinem Beruf dazu.

Sein Blick ruhte auf dem Hauptgefreiten, der das Fahrzeug fuhr, Sven Jönkenrath. Der junge Mann ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, von dem bohrenden Blick seines Vorgesetzten und Fahrzeugkommandaten. Er kannte das schon. Der Hauptfeld blickte jeden eine Weile so intensiv an. Sven wusste, wie er meinte, auch warum. Blutgruppe, Name, selbst die Morphin Autoinjektoren blieben den Blicken nicht verwehrt.

QRF, so nannte man dieses Gespann aus drei Zügen, welches inzwischen mit selbstmörderischer Geschwindigkeit über die Staubige Straße schoss. Vorbei an weißen Pick Ups, alle der Marke Toyota oder Volkswagen, an LKW's die Hupen udn Drängelnd halb von der Straße geschoben wurden.
Etwas weiter Vorne war ein CheckPoint der Franzosen, besser gesagt, einer dieser CheckPoints, die da waren und dann wieder verschwanden. Der Konvoi bretterte einfach durch die bewegliche Straßen sperre, in der hastig die Fahrzeuge verschoben wurden, damit die heranrollenden Dingo II's, Eagle's, Enok's, Fennek's und Füchse hindurch rauschen konnten.



Etwas weiter vorne, im BAT war Oberfeldarzt Sarah Felchner damit beschäfftigt, den Trupp zusammen mit dem Stabsunteroffizier Franz Ebert aufs schlimmste vor zu bereiten. "Bei dir alles in Ordnung?", das sie das förmliche Sie vergaß, machte Franz nichts, außerdem war es ihm egal, ebsonders jetzt, wo er raus fuhr. Hier waren sie alle gleich, wenn wer Schießen musste, sollte er es tun, und wenn er angeschossen wurde, wurde er das, egal ob er Hauptfeldwebel, Generalmajor oder Grenadier war. "Ja, alles iO hier", bestätigte er ihre frage und luggte durch das kleine fenster nach vorne, wo Obergefreiter Tim von Wilmersheim und Stabsunteroffizier Natalie Dubrovnik saßen. Er hatte es schon gut getroffen, mit seiner OFA und Natalie dachte Franz sich und versank in der Routine des Überprüfens.


Die landschaft zog an ihnen Vorbei, ohne das sie wirklich darauf achteten, den die letzte Position des Delta Zuges war immernoch Zwanzig Minuten Fahrt entfernt.

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Er wusste nicht, woher die Schüsse kam. Er wusste nicht, wo sie trafen,a ber er wusste, das sie trafen. Seine Kameraden, ihn selbst, ihren Dingo, jedenfalls das was von der Mühle übrig geblieben war.
"Scheiße, Mann. Erik? Mike?"
"Hier, komm hier rüber, und bekomm endlich Feuer an den Mann, Jonas!"
Das ließ sich der hinter einer der Türen kauernde Jonas nicht zwei mal sagen. Er konnte sich nicht daran erinnern, jemals so schnell fertig geladen zu haben, geschweige den den ersten Schuss gesetzt zu haben. Sie hatten sie übel erwischt. IED, RPG, Ak47. Alles Piff, fauchte und trachtete nach ihrem Leben.
"Wo ist Chris?"
"Keine Ahnung"
"SCHEIßE!"
"Zwölf Uhr!"
Als Bestätigung kam von dort eine regelrechte Todeswand aus Blei, die auf die drei Soldaten ein prasselte.
"Wixer!"
"Bastarde"
"Schweine!"
Jede verfluchung, war begleitet von dem zurückgleiten des Verschlusses, Zähne zeigen. verwundete Raubkatzen beißen gern. Das war reines Adrenalin, das grade durch die Adern floss. Alleine das sie es immer geübt hatten, ließ die drei Männer ihre handgriffe beherschen, die Kontrolle über sich behalten. Wie aus dem nichts, raterte plötzliche eine GraMaWa los und deckte die Flanken mit 40 mm Granaten ein. Eine zweite granat Maschinenwaffe fing an zua rbeiten und weiter hinten konnte man ein MG hören. Endlich war der Zug aus der Schockstarre erwacht. Fauchend, rauchend, schlagend, beißend, wurde gegen die Unsichtbaren gegner gekämpft. Doch die gegenwehr war standhaft.

"Dreck, Verschossen!", Jonas warf ds magazin fluchend neben sich zu Boden. 50 Schuss Pistolen Munition, damit konnte er sich selbst die Kugel geben, mehr aber auch nicht. Und dann hörte er es - den hilferuf, aus dem inneren des Dingos. Wie in Trance stand er auf, zog seine backUp Waffe und schoss. Zeitlupen-Modus. Der Typ da hinten kippte wirklich um. Entgegen aller Vorsichts maßnahmen und auch gegen seinen innerlichen reflex, einfach in der Deckung zu bleiben, arbeitete er sich bis zum abgesprngten Heck vor, was ihn drei Magazine kostete.

Christian röchelte, es war ein leises "Hilfe...", mehr war es nicht. Aber Jonas hatte es gehört.
"ich bin da CHris, ich binda, Alter, bin ich froh das ich dich gefunden habe" Ein kurzes Lächeln huschte über das gesicht von Christian. Bevor die einschlagenden geschosse jonas wieder zurück ins gefecht holten. er klingte Christians G36 aus seinem Trageriemen - er würde die Waffe momentan eh nicht gebrauchen können, und lud durch.


20 Minuten später war es wieder Ruhig. entweder, weil einer mehr übrig war von dennen, die Angegriffen hatten, oder weil sie sich zum Wundenlecken und neu versammeln verzogen hatten.
Jonas drehte sich herum und legte die beiden G36 neben sich und seinen Untergebenen, seinen Freund, seinen Kameraden.
"Pass auf, ich zieh dir jetzt den Helm ab, ja?" Christian erwiederte nichts, aber Jonas wartete auch nicht auf eine Antwort. Er machte einfach. "Du schaust doch ganz ok aus... MIKE?"
"Hier?!"
"Helf mir, ich hab Chris!"
Im Laufschritt kam Michael angelaufen und blickte leicht verdattert zwischen Christian und Joans hin und her, bevor ihm einfiel, das sie Christain in eine bessere Deckung bringen mussten. Er hob die beiden G36 auf udn nickte Jonas zu.
"Chris? Wir bringen dich in Deckung, ja, Kumpel?"


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Willkommen zu Alone in the Desert - Alleine in der Wüste.

Hat ja lang genug gedauert das ganze, nich?

Wenn wer was mit den Abkürzungen nicht anfangen kann, kurze Frage an mich, ich werd sie dann erklären. Aber ich meine ich hab alle erklärt. o.o

Zum Geschehen. Eure namen sind in fett makiert, damit ihr wisst wo ihr seid. NPC's sind kursiv, die irh Steuern könnt, so lange sie in einem interaktionsbereich sind, aber die Oberfeldarzt ist tabu. Die ist mir :) ich denke, ich werde doch mit spielen, damit wir auf 4 Leute kommen.

Ironhide fährt etwas weiter hinten in einem fennek der feldjäger mit/ ist Fahrzeugkommandant

wir anderen Drei sitzen in einem Fuchs San. Das Ding ist fast so gut wie ne rollende, kugelsichere Intensivstation. Aber nur fast. Das ist ein millitär Fahrzeug, kein Deutsches Maximal-Versorgungs-Krankenhaus. ich würd mich lieber von einer MD-60 abholen lassen :9 geht aber in eurem Fall nicht.

have Fun.

Ironhide
15.04.2012, 01:58
http://s7.directupload.net/images/user/110929/sksa5ogo.png
Ja das konnte Benjamin gut, ewig mit einem Blick wie aus Stein gemeißelt jemanden anzusehen udn doch gleichzeitig so abzuchecken, das er wusste ob er alles dabei hatte. Sven hatte alles dabei, wie immer. Er wusste schon, warum er sich den HG als seinen Fahrer gesichert hatte. Es gab in der Kompanie keinen besseren, außer den Chefkutscher, aber den würde er soweiso nicht bekommen. Noch zwei andere saßen mit auf dem Auto, Ebenso Mannschafter die sich Benjamin ausgesucht hatte. Seinen Stuffz der eigentlich noch zum Zugführertrupp gehörte, war im Camp geblieben, denn der war wegen irgendeinen Biss oder Stich von so einem komischen Drecks Insekt außer Gefecht gesetzt. Ärgerlich, aber die Gefahr war in dem Land immer präsent.

Die Fahrt war nicht unbedingt die ruhigste und eine etwas größere Bodenwelle unterbrach das starren von Benjamin auf seinen Untergebenen. Auch weil das Funkgerät keine Ruhe gab.
"Jaguar zwo-sieben, hier Pahnter, keinerlei Augen verfügbar. Kommen"
Augen... wer hatte sich das nur ausgedacht, die gesamte Aufklärungseinheit unter das Codewort zusammen zu fassen. Jeder der das hörte, konnte doch zusammenrechnen, was das heißt.
"Jaguar zwo-sieben, Verstanden. Ende"
Eigentlich war es unüblich, das er den funkverkehr beendete und das würde wieder n kleinen Aufstand von einem der Lammetaträger geben, was Benjamin aber egal war. Die feldjäger hattenm sicherlich mitgehört, sagten aber noch nichts.

"Lass die Karre hier so schnell sein wie sie will, mir wäre n Puma oder gar n Leo2 A7 grad etwas lieber... Nicht aml Luftaufklärung bekommen wir? Sonst kreisen dutzende Drohnen und AWACS über uns, ECR Tornados und was weiß ich nicht alles... Man ist doch kacke sowas...! Denk die Amies haben n ganzen Flugzeugträger im arabischen Meer stationiert."
Der HG ließ seinem Unmut Luft, etwas lauter als sonst. Fürs quängeln war er bekannt wie auch beliebt, komischerweise.
"Immer schön ruhig dahinten. Mir wäre zwar auch n Kompanie der Grünen lieber, aber nun ja, haben leider nur unsere Schülerlosten mit. Also immer schön artig bleiben und nicht bei rot über die Starßen gehen." Der Zynismuss war nicht zu überhören, gleichzeitig auch der ernst in der Stimme von Benjamin.
"checkt eure Ausrüstung, sobald wir da sind, seid ihr Gefechtsbereit. HG, sobald du Feind ausmachst, rein mit den Granaten. Dirk, du kommst mit mir und Sven, du weißt ja was du mit der Karre zu tun hast. 15 Minuten noch."
Solange würde sie zumindest noch fahren, bis sie bei den letzten Koordinaten eintreffen würden, wo der Deltazug unter Beschuss geraten war.

wanyuudou
15.04.2012, 18:17
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.pngFranz ging in Gedanken seine Taschen durch: Verbandpäckchen, Wundpulver, Desinfektionsmittel... Klopfte von oben nach unten seine Taschen ab. Ein eiskalter Schauer durchfuhr ihn, als er bei einer Tasche leere fühlte. Zitternd fuhr er mit der Hand in die Tasche. Er atmete auf: Nur verrutscht. Solche Sachen schafften es immer wieder, ihn aus der Ruhe zu bringen.
Er griff neben sich nach seiner Waffe. 'Wenn ich überhaupt dazu komme, sie zu benutzen.' IEDs ließen immer nicht viel übrig, wenn sie gründlich waren, oder aber brachten sehr viel Arbeit, wenn dem nicht so war. Franz versuchte die Gedanken auf andere Sachen zu lenken, solange sie noch in der Anfahrt waren. Der Sani ließ den Blick durch das Fahrzeug schweifen.
Langsam kehrte seine Ruhe wieder. Seine Gedanken fokussierten sich auf den Job den er würde zu erledigen haben. Ihn so gut wie immer zu machen. Das war sein Wille.
Er schaute zu seiner OFA, ihr Blick ging ins Leere, auf ihrem Gesicht war der Ernst zu sehen, mit dem sie immer arbeitete. Sein Blick fiel durch das kleine Fenster nach draußen: Eine Hügelkette kam näher, es konnte nicht mehr weit sein.
Staub, der von den vorausfahrenden Fahrzeugen aufgewirbelt wurde, legte sich auf die Frontscheibe des BTAs und verdeckte fast die Sicht. 'Staub... Das ganze Land ist eine einzige Staubwolke. Was gibt es hier zu holen?' Franz riss sich wieder aus den Gedanken und ging erneut seine Ausrüstung durch. Aufmunternd blickte er zu den anderen.

plundi
17.04.2012, 12:50
http://s14.directupload.net/images/user/120417/ocqp9znx.png
Sie mochte es nicht, hier so durch die Gegend zu rasen, kaum etwas zu sehen dank des Staubs von den vorherfahrenden Fahrzeugen. Der Obergefreite neben ihr schien sein Gefährt aber zu beherrschen, hoffte sie zumindest. Für die karge Landschaft hatte sie kaum einen Blick, es gab in diesem Teil eh nicht viel zu sehen außer Sand. Es sollte wohl auch schöne Ecken geben, diese zählte defenitiv nicht dazu. Sie wusste noch gar nicht, was da auf sie zukommen würde. Die kurze aber knappe Besprechung war schneller vorbei, als sie angefangen hatte und ausser der Information, das es eine Detonation gab, hatte sie kaum was erfahren. Natalie schwieg bisher, schaute ernst drein, genau wie alle anderen. Sie überlegte, was sie wohl erwarten würde und hoffte das sie hauptsächlich Blechschäden vorfinden würde, aber sie wusste schon, das dem nicht so sein würde. Sonst wären sie ja auch nicht unterwegs.

"Wie oft hatten sie solche Einsätze schon?" Die Frage richtete sich an Felchner, die hinten im Fahrzeug saß und wohl schon weitaus mehr Erfahrungen hatte, als alle anderen hier. Dabei musste Natalie an die Ausbildung in Deutschland denken und was sie dort gelernt hatte. Dennoch war ihr nun ziemlich mulmig, hoffte irgendwie das sie nicht so schlimmes sehen würde, wie zum Teil Anschauungsmaterial gezeigt wurde. Schrickliche Bilder. Sie hatte kein Problem damit, wie es aussah, sondern was daran so schlimm fand, waren die Menschen, die es aushalten mussten und wohl schlimmste Schmerzen hatten. Sie versuchte das aber immer bei Seite zu schieben und das klappte sogar ganz gut. "Wie lange haben wir noch, Tim?"
"Wenns bei dem Tempo weiter geht, sollten wir so in 15 Minuten da sein, schätze ich." Sehr viel länger würde es wohl nicht mehr dauern, Tim hatte ein hervorrgandens Zeitgefühl worauf verlass war. Er war sowas wie eine laufende Uhr, glaubte Natalie. Sie machte sich innerlich bereit, schon aus dem Fuchs zu springen und ihre Pflicht zu tun, was auch immer sie erwarten würde.

Yijare
17.04.2012, 18:57
Sarah seufzte, War klar, dass irgendjemand das mal fragen musste, besonders bei dieser neugierige Truppe. "Naja... oft genug.", gab sie als wage antwort und verfluchte sich im gleichen Moment dafür. Natalie würde jetzt erstrecht nachbohren, vorallen Dingen jedoch, sie würde auch tiefer bohren. Die OFA seufzte kurz und strich sich eine strähne aus dem Gesicht. "Hophop, Gefechtshelme auf, wenn unser Obergefreiter recht hat wird gleich Bleihaltig. Mir wäre Bleifrei lieber, aber ihr kennt das ja", sie lächelte selber matt über den Insider, den nur wenige Aus der Sanitätskompanie wussten. Worüber sie eigentlich auch ganz froh war.

Von Wilmersheim hatte tatsächlich recht, was die entfernung an ging, Felchner, was die durchsiebte und bleihaltige Luft anging. Gott im Himmel war das eine Hot PickUp Zone. "Gefechtsbereitschaft herstellen", sagte Sarah laut in den innenraum und ließ den verschluss ihrer MP7 nach vorne schnellen.

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10 Minuten vorher

Christian lag im Sterben, das wusste Jonas. Er wusste auch, das jemand den 9-Liner abgesetzt hatte, das die QRF mit dem BAT unterwegs war, aber sein kamerad starb ihm unter den Händen weg.

Inzwischen war von ihrer patroullie kaum emhr was übrig. 7 der 12 Fahrzeuge waren ausgefallen, würden sich hier keinen Zentimeter mehr weg bewegen. Zu schwer der Beschuss.

Ein Leutnant trat neben ihn. "Rengenrath, trinken sie was." Jonas schüttelte den Kopf. "Das war keine bitte" Wiederwillig schluckte er, nein würgte er das Wasser herunter. Christian hatte es in der letzten Halben Stunde besser gegangen, viel besser. Er hatte sicha ufsetzen können, etwas getrunken, ein wenig geplänkelt, obwohl er schmerzen hatte. vor Fünf Minuten hatte sich das ganze schlagartig geändert.

Er hatte doch den Bodycheck drei mal gemacht, er hatte alles verbunden, was er gesehen hatte, was war also das Problem?
"Christian du Wixxer, du läßt mich hier nicht alleine!", flüsterte er, während er nach Chris Erkennungsmarke suchte. Der OG war zu Hause sein Soldat, in ihr zwei Mann TE. SchirrMeister und Helferlein. Es war kaum eine Woche vergangen, da hatten sich der Stabsfeldwebel und der Flieger geduzt, der bald darauf Gefreiter geworden war und kurz vor dem Flug Obergefreiter.

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Der Anblick der völlig desintigierten Patroullie war kein schöner Anblick, doch Benjamin hoffte inständig, das das initialfeuer, welches sie abgegeben hatten, den Fein abhielt, nochmals einen Angriff zu starten. Er musste lächeln, als er Sarah befehle geben sah, sie waren klar formuliert, hören sich aus ihrem Mund aber süßer an, als sie waren. Für ihn gehörte das Mädchen in die heimat. BWK, oder eine SanStaffel, etwa ruhiges, wo sie den Männern den Kopf verdrehen konnte. Das Sie heute im BAT sitzen würde, hatte er nicht gewusst, aber es war ein kleiner Lichtfleck in dem sonst zu düster herkommenden Tag. Eine ganze patroulie, zerschossen. Das gabs noch nie!



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So, ihr seid da.
Sanitätspersonal bestitzt als STAN-Waffe eine MP7A1 - leichter, handlicher, praktibaler für den umgang mit Patienten, nicht so sperrige wie das G36A2
STan Waffe für alle anderen, die G36A2, mancher wird noch mit der A1 rumlaufen, da die A2 grade erst ausgeliefert wird.

Zur Lage: Ihr seid mitten in einem Talkessel, die typische "Wer den berg hat, hat die Kontrolle situation", deswegen ist ein Zug der QRF auf den Hügel.

Es gibt 12 Verletzte, davon 8 leichte (prellungen, quetschungen etc) 3 schwer (Durchschüsse etc) und einen schwerst Verletzten. Um diesen kümmert sich Sarah, in dem Moment, in dem Natalie Jonas langsam von seinem Kameraden fort drängt. Der gute Steht unter polytraumta.

Benjamin wird Franz helfen, sollten die beiden sich finden, und dürft auch n plüschchen über die beiden Mädels halten (mir istsjetzt egal, welche ihr besser findet)

Ironhide
18.04.2012, 04:38
http://s7.directupload.net/images/user/110929/sksa5ogo.png
Sie waren noch nicht mal richtig angekommen, da hörte man schon die Schüsse. Der Funkverkehr nahm auch rapide zu, die Feldjäger plärten irgendwas durch die Gegend, was Benjamin wenig interessiert, denn es war nicht für ihn gedacht. Das was aber der Charlie Zug auf dem Hügel meldete, stieß schon auf mehr Gegenliebe, je nachdem, was sie zu melden hatten. Noch jedenfalls war nichts von weiteren Feindkräften zu hören, die sich nährten. Doch das konnte sich Blitzartig ändern.

Benjamin klemmte sich nun ebenso an den Funk, hatte er doch selbst auch ein paar Leutchen zu kommandieren. Er gab nur kurze Order zur Eigensicherung und Versorgung der Verletzten, aber sie hatten es schon dutzende male in der Einsatzvorbereitung geübt und eigentlich sollte jeder Handgriff sitzen. Und immerhin waren auch nicht alle völlige Neulinge, was Einsätze anging. Wer weiß wie das hier sonst ablaufen würde. Der Kampflärm - der trotz der fahrt zu hören war - wurde lauter, eigentlich müssten sie schon direkt mitten drin sein und wie zur Bestätigung feuerten auch schon die ersten Soldaten auf Aufständischen. Wie es ihm befohlen worden war, schoß der Hauptgefreite Rasch mit der Bordwaffe des Fenneks, sobald er Feind ausmachen konnte, auch seine Kameraden auf und in den anderen Fahrzeugen taten es ihm gleich.
Kaum das der Fennak stand, brüllte Benjamin nur ein "Absitzen!" in das Funkgerät und war auch schon halb draußen. Er war mit dem Bravo Zug für die direkte Nahsicherung verantwortlich, während der Alpha Zug die Umgebung sicherte. die komplette Kampfeinheit des QRF - zu dem er selbst ebenso gehörte - war vor Ort.
Je mehr Feuer an den Feind gebracht wurde, umso besser. Und es zeigte Wirkung. Schnell war Ruhe und die Sicherung eingenommen. Der Charlie Zug hatte Stellung bezogen und Benjamin war heil froh das die da oben standen. Nur hoffte Benjamin, das die Feinde keine Raketen hatten, die sie nicht nur gerne in die Lager der NATO schoßen. Er hatte schon dutzende der provisorischen Abschussrampen gesehen. Einfach ein paar Steine aufgetürmt und die Rakete dort in einem gewissen Winkel drauf plaziert, mit nehm Hammer auf das ende eingeschlagen und schon flog so eine alte russiche Rakete erschreckend genau dahin, wo sie sollte.

Wofür andere Nationen hochkomplizierte und teure Technik brauchten, hatten die Afgahnen gelernt, komplett ohne aus zu kommen und dennoch solch gefährlichen Waffen ein zu setzten. Erst nach udn nach konnte er sich ein Bild über die Lage machen. Die angeschossenen Patrolulie war überall verstreut, sammelten sich nur langsam, auch weil es genug Verletzte gab denen erstmal geholfen werden musste. Man sah in den gesichtern einiger Soldaten das sie überglücklich waren, das nun Verstärkung udn Sanitätspersonal vor Ort war. Einige schienen zudem auch kaum noch über Munition zu verfügen. Wohl noch in letzter Minute, dachte sich Benjamin. Dicht gefolgt von seinem Stabsgefreiten Dirk Habermann, ging er sich nun ein Bild der eigen Kräfte machen. Dabei kam er auch nach und nach an den Fahrzeugen der Patroulie vorbei, die zum Teil nur noch Schrottwert hatten. Hauptsächlich DINGO2A2 und TPZ, was anderes hatte die Patroulie auch nicht dabei.

Irgendwann kam er bei Sarah an, die eben noch einige Befehle gab. Ein leichtes lächen legte sich auf seine Lippen, was er aber auch gleich wieder verschwinden ließ, als er sich dessen bewusst war. Einen lächelnden Soldaten würde man wohl kaum gutheißen im Moment. Na ja, er würde sicher noch mit ihr genug Zeit verbringen und diese schöne Stimmen hören dürfen. Benjamin hatte bereits 9 Verletzte gezählt bisher, wobei die meisten leichte Verletzungen hatten. Glücklicherweise wurde auch allen schon geholfen. Benjamin war eben kein Sanitäter, sondern eigentlich ein Kämpfer, von Grund auf.
'Meine Fresse... Wo sind die bitte reingefahren?!' , schoß es ihm durch den Kopf, als er das völlig Zerstörte Gebilde sah, was wohl mal ein Dingo gewesen war. Sarah war ganz in der Nähe und kümmerten sich zusammen mit einem anderen Sanitätssoldaten um einen Kameraden den es wohl sehr übel erwischt hatte, während Natalie - einer der wenigen Offiziersanwärterin die er kannte - jemand anderen versuchte zu beruhigen und zu helfen. Sie stellte sich sehr geschickt an, wie Benjamin fand, hatte aber doch ein Augen darauf, denn er wusste auch aus eigener Erfahrung, wie schnell so ein Gemüt umschlagen konnte, wenn es um den eigenen Kameraden ging. Und dann würde Natalien ernste Probleme haben, den Kerl zur Ruhe zu bringen.

Ihm viel ein anderen Soldat ins Auge, der wohl etwas Hilfe gebrauchen könnte und ganz in der Nähe der war. Benjamin ging zu Franz, während Dirk weiter darauf achtete, das seinem Hauptfeldwebel nicht der Kopf weggeschossen wurde.
"Kann ich helfen, StUffz?"

plundi
18.04.2012, 12:57
http://s14.directupload.net/images/user/120417/ocqp9znx.png
'Ganz dumme Frage, Mädel', schoß es Natalie durch den Kopf, als sie die Antwort von Felchner hörte. Sehr gerne würde sie dennoch mehr erfahren, verzichtete aber an dieser Stelle auf weiteres Nachfragen. Sie folgte lieber den Befehl und machte sich bereit, prüfte nochmal ihre Ausrüstung und Waffe und harrte dann die letzten Minuten aus, bevor sie auf einmal mitten drin waren im Getümmel. Die sonst so gut gelaunte und redefreudige Natalie war ganz still, aber das war sie auch schon, als sie hörte das es raus ins Gefecht ging.

Kaum das ihr Fahrzeug stand, flogen von Sarah einige Befehle durch den Innenraum, die alle mehr oder weniger automatisch Aufgenommen und verarbeitete wurden. Da draußen war die Hölle, Einschläge von Kugel prallten auf die Panzerung, was ein komisches Geräusch gab. Sowas hatte Natalie noch nie gehört und es war ganz anders, als es im Film zu hören war. Nicht das sie darauf je was gegeben hate, sie mochte sowas eh nicht so gerne sehen, mit wenigen Ausnahmen, aber sowas im realen Leben zu haben, war etwas worauf sie lieben gerne verzichten würde. Aber sie hatte sich das so ausgesucht und musste nun damit leben. Meckern half nichts, es gab Menschen da draußen die sie nun brauchten und das war viel wichtiger.
Natalie schluckte und als die Einschläge etwas nachließen, schwang sie sich auch aus dem Fahrzeug. Die Maschinengewehre der eigenen Truppen und die Granaten die nun bei den Feinden einschlugen, zwangen diese wohl in die Flucht, vorerst. Sie blieb dicht bei der Ärztin, die Zielstrebig zu einem der zerstörten Fahrzeuge ging. Noch auf dem Weg dahin, stolperten sie über einen anderen Soldaten, der ihnen bereits entgegen kam. Dem fehlte nichts, dessen konnten sich die beiden Frauen bei einem kurzen optischen Check und einigen Fragen überzeugen. Aber er sagte das weiter vorne wohl einer sehr dringend ihre Hilfe benötigete und im Laufschritt ging es auch sofort dahin. Es waren nur wenige Meter aber kaum das der Verletzte in Sicht war, wussten beide das der Mann hier draußen wohl nicht die besten Überlebnschancen hatte. Natalie handelte ohne groß zu denken. Sie wusste das Sarah all ihre Aufmerksamkeit dem Verletzten zuteil kommen lassen würde und das der andere Soldat dabei nur stören würde.
Glücklicherweise ließ der sich aber fast ohne Wiederstand von dem Schwerstverletzten wegdrängen.
"Ihrem Kameraden wird geholfen, er ist in ausgezeichneten Händen. Fehlt ihnen irgendwas?"
"N-nein mir fehlt nichts. Kümmer sie sich um meinen Soldaten, er muss schnellsten in ein Krankenhaus."
"Wir kümmer uns um ihn. Er ist in ausgezeichneten, fähigen Händen." Während Natalie ihn beruhigte, checkte sie dabei den Mann vor ihr ab, suchte unauffällig nach offensichtlichen Verletzungen und nach Anzeichen von einem Schock oder dergleichen. Aber bisher konnte sie nichts finden, ausser einigen Kratzern. Das war schon mal ein gutes Zeichen. Aber wie es unter der Kugelsicheren Weste und der ganzen Ausrüstung aussah, wusste sie nicht.

wanyuudou
18.04.2012, 22:23
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.pngDie AKs der Talibankämpfer bellten zu ihnen herrüber, als sie am Ort des Anschlags ankamen. Querschläger schwirrten durch die Luft. 'Tolle Karten...' Franz verdrehte leicht die Augen. Aber wie auf Befehl ließ das Feuer nach. Sarah verteilte grob die Aufgaben. 'Wird wohl einige Rennerei werden...' Angesichts der Situation aber nicht überraschend: Wer dachte nach der Explosion der IED schon an eine Sammelstelle für Verletzte. 'Ach ja...' seufzte er innerlich. 'Auf dem Reißbrett ist immer alles so einfach. Eigentlich schade, dass die Ausbildung trotz alledem immer noch viel zu praxisfern verläuft in der Heimat.'

Aber erstmal hieß es raus aus dem Fuchs, rein ins Getümmel. Die Sonne war gleißender, als es aus dem Inneren des Panzers erschien. Franz kramte schnell seine kleine taktische Sonnenbrille aus der Tasche und setze sie auf. Er drehte sich um und ging geduckt in Richtung Explosionszentrum. Es erschin ihm noch um einiges schlimmer, als es bisher angedeutet worden war. Zumindest ließ es der Zustand einiger Fahrzeuge vermuten. Sarah war zielstrebig zum Schwerstverletzten geeilt, somit blieb der Rest erstmal für ihn. 'Bei dem wäre meine Kunst wohl auch sehr schnell am Ende gewesen. Außerdem sind solche Sachen nicht meine Aufgaben,' wies sich Franz selbst zurecht. Er fühlte sich etwas alleingelassen.

Jammernd kam einer der Leichtverletzter auf ihn zu: "Hast du nicht was gegen die Schmerzen?" Franz musterte ihn kurz. "Dir fehlt doch nichts. Medis sind nur für welche die wirlich was haben." "Aber ich halte es nicht aus!" Der Sani überlegte kurz. "Na gut, weil du es bist." Er kramte eine Dose mit medizinische Begriffen beschriftet aus der Tasche. In ihr waren kleine Tabletten. "Na gut, weil du es bist. Aber du musst mir einen Gefallen tun." Franz gab ihm zwei Stück. "Hier hast du etwas Wasser. Spül sie damit runter." Er reichte ihm seine Flasche. Als der Soldat die Flasche ansetzte, konnte Franz sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. 'Wie bei kleinen Kindern... Gerpresster Traubenzucker. Immer noch die beste Medizin.'
"Also gut," sagte er, als er die Fasche zurücknahm. "Führ mich zu den schwereren Fällen." Er folgte seinem Patienten zu einem Soldaten, der eine blutdurchtränkte Feldbluse trug. Franz schickte den Leichtverletzten auf die Suche nach den anderen Schwerverletzten, um die er sich kümmern werden müsse, sobald er diesen versorgt hatte. Mit seiner Scheere zerschnitt er die Kleidung. Am rechten Schlüsselbein prangte ein dunkler Fleck, aus dem Blut sickerte. Der StUffz untersuchte die Wunde kurz. "Glück gehabt. Glatter Durchschuss und keine Arterie erwischt."
Er schüttete etwas Wundpulver auf die Verletzung und machte sich daran, einen blutstillenden Verband anzulegen. Wundauflage und Verbandlagen lagen bereit, was ihm fehlte war eine helfende Hand. Der Patienten, den er zu seinem Adjutanten gemacht hatte, war unterwegs die Verletzten suchen.

"Kann ich helfen, StUffz?", kam es von hinten. Franz zuckte zusammen. Bei dem Kampflärm um ihn herum hatte er den nahenden Hauptfeldwebel nicht bemerkt. 'Es hätte auch einer der Taliban sein können', schoss es ihm glühend durch den Kopf.
"Sie schickt der Himmel, Herr Hauptfeld. Ich hab' alles da, nur ein zweites Paar Hände fehlt mir. Wenn es Ihnen keine Umstände macht, könnten Sie vielleicht bitte die Wundauflagen von beiden Seiten dagegendrücken?"

Ironhide
18.04.2012, 23:17
http://s7.directupload.net/images/user/110929/sksa5ogo.png
Benjamin drehte sein G36 mit angebautem Granatwerfer auf den Rücken und hockte sich neben den Stabsunteroffizier um ihm dabei zu helfen, den Verletzten zu versorgen. Einach die Wunden dicht halten, das war einfach. Nur wuste er nicht, ob es nun ein Vorteil oder Nachteil war, wieder mal einen Verwundeten Soldaten zu versorgen. Es war für ihn nicht das erste mal, dafür war er schon viel zu oft im Einsatz.
Während Benjamin, ungeachte des unangenehmen Stöhnens des Soldaten die Wundauflagen auf die Ein- und Austrittsöffung presste, sah er hoch zu Dirk, seinem Stabsgefreiten.
"Dirk, mach Meldung an den Oberstaber, wie es hier vorne aussieht, er dürfte hinten beim Oberleutnant sein. Und frag ihn nochmals nach Luftunterstützung, ob er da was erreichen kann."
"Verstanden." Dirk wartete erst gar nicht, sondern ging eiligen Schrittes los.
Es mag makaber klingen, aber dort wo Benjamin grad war, war er am sichersten. Umgeben von Trümmern aus Panzerstahl und jeder Menge Soldaten die aufpassten das ihnen keiner zu Nahe kommen würde. Aber der Hauptfeldwebel wusste auch, das sie hier wie auf dem Präsentierteller saßen und am liebsten würde er sich alle schnappen, in die Füchse verfrachten und zusehen das er Land gewinnt. Das was zurückbleiben würde, war eh nur Schrott. Höchstens die Funkgeräte würde er noch ausbauen oder unbrauchbar machen, sowie die Frequenzspeicher mitnehmen. Das was an Kartenmaterial da war, würde er auch noch bergen lassen, zu viel Infos sollten die Taliban ja nun nicht bekommen. Aber nun gut, das war nicht seine Entscheidung.
Nun aber war er erstmal damit beschäftigt, dem Sani zu helfen. Sein Blick wanderte dabei immer mal wieder rüber zu der Frau Oberfeldarzt und der Sanitäterin die sich gar nicht mal so ungeschickt dabei anstellte, den Kameraden auf Abstand zu halten.

wanyuudou
20.04.2012, 22:20
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.png"Reicht dir Zähne zusammenbeißen oder soll ich dir was geben?" fragte Franz den angeschossenen Soldaten. "Es wird gehen.", presste der Soldat aus sich heraus. "Okay. Wenn du was brauchst, dann sag mir Bescheid." Der Sani wandte sich wieder zum HptFw und reichte ihm zwei verschlossene Verbandpäckchen. "Diese auch noch mit draufdrücken, dann kann ich ihn einwickeln." Er öffnete ein weiteres Verbandpäcken und begann die Binde mit leichtem Zug quer über der Brust des Verletzten abzurollen. "Ich nehme dann doch etwas," sagte der Soldat. Franz holte eine vorbereitete Spritze aus der Tasche und setzte sie dem Verwundeten in die Schulter. Dann nahm er das Verbinden wieder auf. Nach der ersten Runde hielt er Kurz inne. "Sie können die Hände jetzt wegnehmen.", sagte er zu Benjamin. Als die Binde zuende war, hakte er zwei Schwiegermütter ins Ende ein und fixierte den Verband.

Sein "Adjutant" tauchte wieder auf und schilderte ihm kurz die Lage, die er vorgefunden hatte: Ein Soldat mit schweren Schnittverletzungen an beiden Armen und einer mit einer großen Platzwunde am Kopf und einer ordentlichen Gehirnerschütterung, außerdem einige mit eher leichteren Kratzern, Abschürfungen und Einblutungen in die Haut. Franz begann im Kopf zu sortieren. "Mir fehlen wohl noch mehr Hände." sagte er zu Benjamin mit leicht gerunzelter Stirn. "Dieser hier ist soweit transportfähig." Er deutete auf den soeben behandleten Soldaten. "Das Beste wäre, ihn schonmal ind den Krankenwagen zu verfrachten, dann haben wir eine Sorge weniger." Franz holte tief Luft: "Ich bräuchte ein oder zwei Mann, die dem Kameraden hier helfen, zum Fuchs zu kommen", rief er über die Unglücksstelle.

Yijare
20.04.2012, 23:48
Das war deffinitiv nicht die Antwort die der Schirrmeister hatte hören wollen. Stabsfeldwebel Rengenrat war nicht entwaffnet worden, kleiner Kunstfehler, aber deffinitiv Probleme verursachend. Blitzschnell hatte er die P8 in der Hand und drückte sie Natalie an die Kehle. "Bringt. Ihn. Ins. Krankenhaus!.", presste er wutschnaubend hervor.
"Wowowowow", Natalie hatte mit allem gerechnet, Zusammenbruch, Heulkrampf, aber nicht damit, das man ihr eine Waffe an die Kehle hielt. Ihr Herz pumpte. Von jetzt auf gleich, 180 Schläge. Sie war doch hier um zu helfen, oder nicht? Vorsichtig hob sie ihre Hände und trat einen Schritt zurück. Der Meter war zwer keine Sicherheit, aber irgendwie musste sie aus dieser Situation entkommen.

Sarah war ihr keine große Hilfe, die war darin vertieft, Christian transportfähig zu machen. Ihr stand der Schweiß auf der Stirn. Der mann hatte multiple Brüche, seine Lunge war linksseitig kolabiert und wenn sie nicht mal was gegen den niedrigen Blutdruck tat, wars vorbei mit ihm. Fieberhaft tat sie alles was sie konnte, alleine um des rettens Willen.

Benjamin traute seinen Augen kaum. Tickte der Stabsfeld dahinten grade aus? Das war schlimmer wie jeder Taliban der auf sie schoss. Ohne zu überlegen und Franz alleine lassend, sprinntete er die fast Siebzig Meter auf die beiden zu, das er seine Waffen bei Franz gelassen hatte merkte er erst als er sie ziehen wollte. Wie sollte er der Stabsunteroffizier jetzt helfen? Dirk hatte er grade weg geschickt und in seinem fokusierten Blick nahm er die anderen Kameraden nicht wahr. Alles was er sah war eine Waffe gegen einen Kameraden gerichtet. War das hier eine makabere re-Inszinierung des ANA-Soldaten? Friedly-Fire?!



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Ein kurzer, aber ich hoffe es passt.

So, plundi... jegliche bewegung auf den Stabsfeld zu endet in einem Schuss, verusch dich ganz ganz ganz langsam nach hinten zu bewegen.

Ironhide, komm zu nahe und er ballert dir das Hirn aus dem Kopf. das wollen wir doch nicht, oder?

wanyuu... ich denke du wirst dem guten Stabsfeld nicht in die quere kommen, weil der verletzte vor dir mehr aufmerksamkeit erfordert

Ironhide
21.04.2012, 12:40
http://s7.directupload.net/images/user/110929/sksa5ogo.png
'Das kann doch alles nicht wahr sein!!', dachte Benajmin nur so bei sich. Er war praktisch schon in Schlagreichweite, trotz der wenigen Meter, die ihn noch von den beiden Soldaten trennten. Aber der Stabsfeldwebel hatte ihn bereits bemerket und funkelte ihn an. "Bringt ihn ins Krankenhaus.", prersste er zwischen seine Zähnen leise hervor. "SOFORT!!"
Was sollte Benjamin nun tun? Sich auf den mann stürzen wäre törricht, das würde ihn oder dem jungen Ding das Leben kosten, wenn es ganz doof laufen würden. Dem Mann nun wiedersprechen, wäre eh eine törrichte Aktion. 'Oh man, wieso muss immer einer dabei sein, der austickt? Beweg dein Arsch von ihm weg, StUffz.' ging es ihm durch den Kopf. Irgendwas musste Benjamin tun. "Okay, wir bringen ihn ins Krankenhaus. Wir werden nur noch schnell eine Trage holen und dafür sorgen das er den Transport auch übersteht, ist das okay für sie? Aber sie müssten mir helfen, ihn ins Auto zu verfrachten." Benjamin ahnte, das der Stabsfeld nicht anders unter Kontrolle zu bringen war, als ihm zuzustimmen. Er hoffte das der Mann so villeicht etwas unaufmerksammer werden würde. Es war nicht mit ihm zu spassen, aber Benjamin hoffte auch, das er so abgelenkt oder verwirrt war durch seinen Vorschlag, das er seine Waffe senkt. Sobald er das tun würde, würde er auch Dreck fressen, das wusste Benjamin jetzt schon.
Zu blöd das er sein Gewehr doch vom Rücken genommen hatte, während er Franz geholfen hatte. Es störte doch nur dabei. Wenn er es jetzt dabei hätte, dann hätte Natalie schon was zu versorgen, aus dieser entfernungn nämlich daneben schießen, war fast unmöglich. Nun aber war es zu spät dazu und zu seiner Backupwaffe, seiner P8 zu greifen, wurde viel zu lange dauern.
'Jedes verschissene mal muss einer durchdrehen. Meine Fresse!'

Aus dem Augenwinkel sah Benajmin dann noch ein paar seiner Truppe, die mit Gewehr im Anschlag Richtung Stabsfeldwebel zielten. 'Jetzt bloß nicht nervös werden.' Ob der Stabsfeldwebel sie gesehen hatte, wusste Benjamin nicht. Zumindest hatte es die Stabsunteroffizier geschafft, ein paar Schritt zurückzuweichen udn sich so zumindest aus der unmittelbaren Reichweite des Soldaten bringen können. Nicht auszudenken, wenn er sie noch als Geisel nehmen würde. Es war ihm zumindest zuzutrauen, so wie der drauf war.

plundi
21.04.2012, 17:03
http://s14.directupload.net/images/user/120417/ocqp9znx.png
Zuerst wusste Natalie gar nicht, wie ihr geschah.
Nicht die Reaktion die sie erwarten würde. Sie ging ein paar Schritte rückwärtes, die Hände dabei leicht nach oben halten. Natalie war nicht in der Lage, was zu sagen. Sie wusste nicht mal sorecht, was sie nun tun sollte. Ihr Instinkt sagte ihr, das sie abbhauen sollte, wegrennen und sich in Sicherheit bringen. Es war schwer sich zusammen zu reißen und dem Instinkt nicht folge zu leisten. Sie wollte was sagen, nur was?
'Was sag ich nun? Was sol in nur machen?' Es war sehr selten, das sie so verunsichert war. Aber wann zielt schon mal jemand mit der Pistole auf sie? 'Erschossen beim Hilfseinsatz - was eine Grabesaufschrift.' Natalie hatte derwiel schon drei Schritt zurück machen können. Von der Seite hörte sie die Stimme eines anderen Soldaten, sah aber nicht hin. Sie meinte, die Stimme zu erkennen, müsste wohl der Hauptfeldwebel sein, der ab und an bei ihnen reingeschaut hatte.
Natalie versuchte sich zusammen zu reißen, und einen Ausweg zu finden. Wenn sie noch weiter nach hinten gehen würde, dann stünde sie bald neben dem zerstörten Fahrzeug. Sie überlegte ob sie einfach dann dahinter springen sollte, aber war sie so schnell und war das überhaupt eine gute Idee? Und dann waren da ja noch Sarah und der Schwerverletzte, die sicher nicht einfach bahauen konnten.

Sie öffnete den Mund, aber schloß ihn auch kurz darauf wieder. Ihr vielen keine Worte ein, die sie hätte sagen können. 'Man, nun nehm dem doch mal einer die Waffe ab, irgendwie...'

wanyuudou
21.04.2012, 22:58
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.pngFranz wunderte sich über das plötzliche Verschwinden von Benjamin. Er war so in Gedanken vertieft, dass er nicht wusste, was um ihn herum passierte. Verdutzt schaute er dem HpFw nach, als dieser von ihm wegeilte. Aber schnell hatte er sich wieder gefangen: "Jungs es gibt für euch wichtigere Sachen zu tun, als Bauklötzer zu staunen. Die da drüben haben die Situation im Griff und es gibt noch ausreichend andere Verletzte, die eure und meine Hilfe gebraucen können." Er wies die Freiwilligen für den Transport des Angeschossenen an, eine Trage zu besorgen. "Die Wunde ist zwar erstmal versorgt und ich habe ihm was gegen die Schmerzen gegeben, aber es ist besser, ihn nicht allein gehen zu lassen, wenn auch gestützt", sagte er zu den Beiden. "Es reicht, wenn einer geht. Du wartest hier. Ich muss schon zum nächsten Patienten."

Im Wegdrehen fiel sein blick auf die Waffe, die Benjamin vergessen hatte. 'Deeskalation ist besser, als Zwang durch Waffengewalt', schoss es ihm durch den Kopf. 'Ich nehm sie wohl erstmal mit, als sie hier stehen zu lassen, wer weiß was noch passiert bei der Stimmung hier.' Der Sani warf sich die Waffe über die Schulter. 'Etwas sperrig.' "Also los junger Mann", sagte er zu seinem Adjutanten. "Auf zum Nächsten, welcher wohl der mit der Kopfverletzung sein wird. " Franz folgte ihm in die Richtung, ihn die dieser eilte.

Yijare
26.04.2012, 19:22
http://s1.directupload.net/images/user/120424/gwatf6ga.jpg Natalie war schon mit ihrem Leben am Abschließen, immerhin war es alles andere als sicher, das der Stabsfeldwebel nicht schießen würde, auch Benjamin hatte wenig Hoffnungen, das die SOA das überleben würde. Inzwischen hatte auch Sarah mitbekommen, was Sache war und hatte ihre Waffe nach vorne gebracht "Legen Sie die Waffe auf den Boden und treten sie Fünf Schritt nach hinten!", brüllte sie perplex, das jemand ihre Soldatin bedrohte.

Jonas reagierte nicht. Doch der Anruf der Oberfeldärztin zeigte Wirkung auf die anderen Soldaten, die nun fast ausschließlich zu der bizarren Situation starrten. Genauso bizarr war die Art und weise, wie der Stabsgefreite Michael Pycrocanski den Stabsfeldwebel außer Gefecht setzt, die Pranken des Kerls schlangen sich von hinten um den Mann und er hob ihn locker einen halben Meter vom Boden. "Mensch Jonas! Die helfen Chris doch!", brüllte er dabei und hatte selber Tränen in den Augen. und drückte den Stabsfeldwebel dabei an sich. Da ging eine Erschütterung durch den SFw und und die P8 glitt ihm aus der Hand. "Komm, Jonas, komm...", Mike nahm Jonas und trug ihn aus dem Sichtfeld und nickte Sarah und den anderen zu.

Natalie blicke zwei Sekunden auf die Stelle, an der die P8 lag, bevor Benjamin Sie aufhob und entlud. Die Stabsunteroffizier warf sich förmlich an ihn, etwas mit dem er nicht gerechnet hatte, aber er fand es dennoch verständlich. Etwas unbeholfen klopfte er ihr auf die Schultern, sein Blick war an Sarah geheftet, die den Kopfschüttelnd ihren Patient verladen ließ. Er konnte der 36 jährigen Ansehen, das sie im Lager definitiv Gesprächsbedarf haben würde. Dafür kannte er sie schon gut genug.

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Wer behauptet hatte, das sie aus dem gröbsten raus waren der hatte sich getäuscht. Bis zum Ausgang des Tals lagen sie unter Feuer, doch die GraMaWa's der Fennek's ließen ganze Bergketten in Explosionen erleuchten. Dennoch entkamen aus der Dreck und Staubwolken immer noch Blei und Raketen, die Gott sei dank keinen weiteres Fahrzeug ausfallen ließen. Später würde man das Tal "Todespfad" nennen, aber das interessierte weder Sarah noch Natalie und Franz. Benjamin erst recht nicht, er hatte den Stabsfeld und den Stabsgefreiten eingeladen, und war froh, das der Staber nur ein Häuflein Elend war. Irgendwo konnte er den Mann aber auch verstehen, er hatte sich per Kom Daten geben lassen und er war auch damit beschäftigt Befehle zu erteilen. Die Munition für die GraMaWa wurde langsam knapp.


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Ihr wollt zurück? Wirklich? VERGESST ES! Es wird zwar keinen weiteren Ausfall geben, aber aus dem Todespfad entkommt ihr mir erstmal nicht. *irre Kicher* Außer ihr wisst wie man Ne gesprengte Brücke überquert, wenn kein Fluss darunter ist aber 50 Meter steil abfallender Hang. Und nein, es gibt imme rnoch keinen CAS :))

Ironhide
27.04.2012, 05:57
http://s7.directupload.net/images/user/110929/sksa5ogo.png
'Absurd...', mehr viel Benjamin nicht mehr ein. Erst dreht ein Soldat durch und wird dann im wahrsten Sinne des Wortes ausgehebelt, Frauen schmeißen sich mitten in einem mehr oder weniger schweren Gefecht an seinen Hals, Sarah war alles andere als hocherfreut und obendrei gaben die Taliban heute gar keine Ruhe mehr. Das Funkgerät qualmte auch schon, so viel Funkverkehr wie es gab. Der Oberleutnant, gleichzeitig der Zugführer des Alphazuges fluchte was das Zeug hielt und brüllte schon fast die Leute in der OPZ an, das es nicht mal möglich sei Kampfjets in die Luft zu bekommen, Helikopter sah er ja noch ein, das die nicht kommen würden, immerhin war die Luft nach seiner eigenen Aussagen "Bleihaltiger als das Benzin von vor 25 Jahren!" Thunderbolts, sowas wäre doch mal was feines. Diese Warzenschweine sind der grauen jeder Bodetruppe, noch besser gleich eine Staffel Hornets oder auch Tomcats, sofern der Träger draußen im Meer noch welche an Bord hatte. Die könnten doch mal eben das gesamte Gelände ein wenig umgestallten, aber irgendwie wollte man die nicht in die Luft bringen. Na ja, sie waren eben Deutsche, keine U.S. Truppen.

Nicht ganz so schlimm wie hier unten, hatte es der Charliezug auf dem Hügel, aber schlimm genug um nicht zur Hilfe kommen zu können. Sie lagen selbst unter beschuss. Es war wohl nicht einfach, da durch zu brechen und so blieb ihnen nichts anderes über, als die Feindkräfte zu umfahren. Das war schlecht, sehr schlecht aber die bessere Lösung, als den ganzen Zug in dem wirwar zu verlieren. Die Feldjäger waren erstaunlicherweise sehr ruhig, oder aber sie hatten es aufgegeben etwas zu sagen. Eigentlich hörte Benjamin nur noch die QRF über Funk, sonst keinen anderen mehr.
Und ihm wurde langsam unwohl, den bei jedem Schuss aus der Granatmaschinenwaffe zählte er Rückwärts. Wenn er bei Null angekommen war, würde sich kein Schuss mehr lösen, weil die Munition alle sein würde. Und viel hatten sie nicht mehr, auch die anderen fahrzeuge waren nicht mehr gut bestückt. Einige TPZ's des Alphazuges hatten schon keine Munition mehr für die laffetierten MG's, aber das lag nicht daran das sie nicht genügend mitgenommen hatten, sondern schlicht daran, das sie seid Ankunft fast ununterbrochen gefeuert hatten. Was dabei an Munition durch ging, war schon nicht mehr normal. Wenigstens waren genug Soldaten so schlau gewesen, die Munition aus den zerstörten Fahrzeugen zu bergen und auf ihre Fahrzeuge zu verteilen. Sonst würden wohl schon jetzt die meisten Waffen schweigen.

Ein weiteres Problem war auch die zusätzliche Besatzung nun im Wagen. Der Fennek war kein Truppentransporter aber das war nun wahrlich sein geringstes Problem, solange keiner zum Pinkel aussteigen wollte. Den Staber konnte er wohl kaum sich selbst überlassen und nach der Sachen eben war es Benjamin lieber, ihm im Auge zu haben. Auch wenn er nun keine Waffe mehr hatte und auch keine für ihn in Reichweite war. Darauf hatte er geachtet. Nun galt es aber hier endlich raus zu kommen. Aber es dämmerte Benjamin langsam, das es kein gutes ende nehmen würde, denn sie sind hier fast schon gemütlich herreingerollt, nun aber schien halb Afgahnistan auf den Beinen zu sein und ihnen das Leben zur Höllen machen zu wollen.

wanyuudou
28.04.2012, 13:00
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.pngFranz folgte seinem "Adjutanten" durch die Gassen, die die zerstörten Fahrzeuge formten. Der Tumult um den durchgedrehten Soldaten verschwand hinter ihm. 'Hat die Vorbereitung auf den Einsatz hier in Afghanistan bei ihm nicht ausgereicht? Oder ist es das, was man als Restrisiko oder Murphy'sches Gesetz bezeichnet? Ich hoffe, dass er der Einzige bleibt, der den Stress nicht aushält. Ansonsten wird es noch mehr zu tun geben, als nur Verletzte zu versorgen...'

Die Patrouille war im wahrsten Sinne des Wortes nur noch ein versprengter Haufen. Überall saßen geschockte Soldaten verstreut, einige mit leichten Verletzungen. Sie erreichten den Verletzten, der mit blutüberströmten Gesicht an einer Mauer eines zerstörten Hauses hockte. Leichte Apathie stand in seinen Augen, wohl durch den Kopfschmerz verursacht.

"Setz dir deine Sonnenbrille auf, das nimmt auch einen Teil des Schmerzes", sagte der Sani aufmunternd zum Verletzten. "Ich gebe dir auch gleich was gegen den Schmerz." Franz kramte eine Spritze aus der Tasche. "Etwas mit geringen Nebenwirkungen. Es sollte auch die Übelkeit etwas nehmen." Mit diesen Worten setzte der StUffz ihm die Spritze in den Oberarm und machte sich danach an die Versorgung der Wunde. Er tupfte vorsichtig die Wunde ab, dann betäubte er sie lokal. Vorsichtig entfernte er mit einem Rasiermesser die Haare rings um die Verletzung. "Eine ordentliche Platzwunde hast du dir da zugezogen."
Franz holte ein kleines Etui aus der Tasche und öffnete es. Es befanden sich Klammern für die Wundversorgung darin. Er desinfizierte die Wunde großzügig und machte sich ans Setzen der Klammern. Anschließend wischte er grob das Blut ab und wickelte einen Verband um den Kopf des Verletzten.

"So, fertig. Ab in den Transporter mit ihm. Jungs, fasst mal mit an." Sein "Adjutant" kam auf ihn zu:
"Es soll losgehen. Wir sollen uns alle bei den Fahrzeugen sammeln."
"Ich bin hier noch nicht fertig! Ich brauche noch etwas!" Ärger stieg in Franz hoch.
"Die anderen Verletzten sind schon im Fuchs, Sie werden sie dort versorgen müssen."

Den soeben versorgten Verletzten stützend ging er zurück zum BAT und stieg in diesen ein. Sogleich machte er sich an die Versorgung, des Soldaten mit den Schnittverletzung an der Armen. Er wischte vorsichtig das Blut von den Wunden und desinfizierte die Stellen. Als er den Verband anlegen wollte, ruckte der Fuchs an. Schmerzhaft verzog der Patient das Gesicht. 'Das ist nicht der Trecker auf dem Hof von deinem Vater... Etwas vorsichtiger wär schön gewesen.'

plundi
29.04.2012, 12:53
http://s14.directupload.net/images/user/120417/ocqp9znx.png
Der Stein der Natalie vom Herzen viel, war groß. Sie war so erleichtert das der Mann sie nicht mehr bedrohte, das sie vor überschwenglicher Freunde und Dankbarkeit darüber Benjamin um den Hals viel. Es vergingen einige Momente, bis sich Natalie wieder löste. Sie wurde sich der Situation wieder vollends bewusst, wurde Rot im Gesicht und stammelte eine leise Entschuldigung in Richtung des Hauptfeldwebels. Dann half sie, den Verletzten ins Auto zu laden und stieg gleich mit ein.
Der Transportpanzer der auf Krankenwagen getrimt war, war jetzt ziemlich voll. Der schwerverletzte Soldat war soweit Versorgt, das man nichts weiter machen konnte als darauf zu achten das er einem nicht wegstarb. Für Natalie war da nichts zu tun. Franz kam mit einem weiteren Patienten dazu.
"Brauchst du Hilfe?", wollte sie von ihm wissen. Aber eine Antwort wartete sie erst gar nicht ab und half beim Einsteigen.
Von aussen wurden dann aber schon die Türen geschlossen und kurz darauf ruckelte es im Fahrzeug. Sie fuhren los.

Davon unbeeindruckt half sie Franz diejenigen zu versorgen, die nicht so schlimm Verletzt waren wie ihr Kamerad. "Ich werde ihnen nun die Wunde desinfizieren und verbinden. Das kann etwas brennen, Soldat.", meinte sie zu einem Soldaten, der eine tiefe Schnittwunde auf dem Oberarm hatte. Das würde man später nähen müssen, aber bei der Fahrt war das kaum möglich. Natalie war nun wieder ganz bei der Sache. Sie lächelte, aber man sah ihr an das es gequält war. Es reicht doch, das die anderen schon ernst und finster drein schauten. Ihr hingen inzwischen schon ein paar Haarsträhnen im Gesicht, die sie nur halbherzig zur Seite strich. Der Soldat vor ihr biss die Zähne zusammen, als sie mit dem Desinfektionsmittel die Wunde abtupfte und verband. "Gleich vorbei."

wanyuudou
06.05.2012, 19:39
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.png"Beim nächsten Mal die Auflage aluminiumbedampft nehmen, die lässt sich später besser entfernen beim Verbandwechseln beziehungsweise bei der Behandlung nachher im Feldlazarett." sagte Franz mit einem aufmunternden Lächeln zu Natalie. 'Ihr sitzt bestimmt noch der Schreck im Nacken von der Sache vorhin.' mutmaßte er in Gedanken. 'Man kann noch so tough sein, so ein Ereignis kann einen ganz schön aus der Bahn werfen. Wenn einer mit zittrigen Händen dir eine Waffe an den Kopf hält, den Finger am Abzug... Eine solche Erfahrung möchte ich nicht unbedingt machen.'

Währenddessen versorgte er weiter kleinere Schnittverletzungen, entfernte kleinere, nicht tiefsitzende Glassplitter aus Wunden und desinfizierte und klammerte Platzwunden am Kopf. Die Soldaten waren wohl ordentlich durchgeschüttelt worden von der IED. Die Enge in den Fahrzeugen ließ auch nicht viel Spielraum für Reaktionen bei ruckartigen Bewegungen des Fahrzeugs. 'Da trifft der Kopf schnell mal auf eine Kante, bevor man reagieren kann.' Kniffelig waren die Wunden unter den Haaren. Weil das Fahrzeug der Straße entsprechend schwankte, war es nahezu unmöglich mit ruhiger Hand die Stellen grob zu rasieren, aber für diese Stellen hatte er Sprühpflaster in der Tasche.

"Den Schrecken schon einigermaßen überstanden?", fragte er Natalie, als er sich um einen Verletzten neben ihr kümmerte.

plundi
07.05.2012, 17:34
http://s14.directupload.net/images/user/120417/ocqp9znx.png
Sie nickte nur, war ihr der Fehler doch mehr als nur peinlich. Sie wusste es doch bei weitem besser, wie man die Auflage anwand. Mit etwas mehr KOnzentration aber, gelangen ihr die restlichen Handgriffe wieder problemlos. Das fahrzeug rumpelte und polterte über die Piste, an das setzten von Infusionen oder Spritzen war keinesfalls zu denken. Glücklicherweise war das derzeit nicht nötig.
"Ja es geht wieder, alles in Ordnung.", antwortete sie Franz auf die Frage hin. 'zum Glück...' hing sie in Gedanken noch dran.
Bald schon waren sie mit den äusserlichen Verletzungen der Soldaten fertig, soweit eine Versorgung möglich war. Natalie hatte sich zusammen mit Franz in die Ecke de Fahrzeugs zurückgezogen, wo sie sicher war, das die anderen sie nicht hören konnten. Die meisten der Verletzten waren soweiso in einer Art Trancezustand, in Gedanken oder sogar dank Medikamenten halb am einschlafen. Sie beugte sich leicht zu Franz und fing an zu flüstern.
"Meinst du, wir kommen hier noch mla raus?" Natalie spielte dabei auf die nicht zu überhörenden Einschläge auf der Außenpanzerung des Fahrzeugs an. Ihr war mulmig bei dem Gefühl und sie ballte die Hände zu Fäausten, mit denen sie sich auf ihre Oberschenkle stützte. "Ich weiß, das wir nicht unendlich Munition mit haben und so viel wie hier geschossen wird... Ich hoffe es reicht."
Es war ihr nicht klar, wie nahe sie mit der Vermutung war. Sie wollte nur rigendwie was anderes hören, als eine bestätigung darauf. Auch wenn Franz es gar nicht wissen konnte.

Yijare
19.05.2012, 14:09
http://s1.directupload.net/images/user/120424/gwatf6ga.jpg Sarah seufzte. Franz und Natalie waren zwar gute Sannitätssoldaten, aber das hier entwickelte sich immer mehr zu einer ambulanten Katastrophe. Von Willmersheim fuhr eine scharfe Kurve und der Fuchs begann sich in schneller Wellenbewegung seinen weg durch unbefestigtes Gelände zu bahnen. Das Prasseln der Kugeln auf die Panzerung ließ dennoch nicht nach.

"In welche Hölle hat man uns hier geschickt?!?", hörte benjamin seinen Fahrer fluichen, der dem Fuchs der Sannitäter fast Stoß´stangennah folgte. Das war zwar eigentlich nicht der beste Beweis seiner Fähigkeiten, aber wer mochte dem jungen Mann übel nehmen, das er mits einem Leben langsam abgeschlossen hatte - die seiten scheiben waren mit Einschusslöchern übersäht, die GraMaWa schwieg und auch sonst war die QRF gespenstisch still. Nur die heulenden Motoren der Fahrzeuge und die geschosse des Feindes pfiffen in der lautstärke um die Wette.

Doch der leicht durchgedrehte Stabsfeld in seinem Wagen richtete seinen Oberkörper plötzlich auf, und drehte seinen Kopf in Richtung, aus der die Kugeln auf das Fahrzeug einschlugen. "Sie kommen."

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Fahrjit saß auf seinem Esel und beobachtete von seiner erhöhten Position aus, was unten im tal geschah. Die Ausländer wurden Beschossen, da untern kämpfte sein Vater gegen die Ungläubigen, die keinerlei gegenwehr mehr zeigten. Ein lächeln schlich sich auf das Gesicht des Jungen, bald würden sie Gefangene haben, oder wenigstens viele Tote der ungläubigen.

Es war das einsame Flap-Flap-Flap das den Jungen aufschreckte es war ein Hubschrauber, aber er tat nichts, sondern flog ohne Notiz zu nehmen richtung Mazar E Sharif, doch das flirren des Abgasstrahl glitzerte sehr stark in der langsam Untergehenden Sonne. Er nahm das alte Handy, welches im sein Vater in die Hand gedrückt hatte und wählte. "Bei Allah, Vater!", brüllte er in das kleine Wunderwerk westlicher Technologie.

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Zirka 15 Kilometer weiter Östlich
"Das wird blutig Enden", hörte man aus dem vermumten Kopf des Fremden. Er war ein seltener gast im Dorf. Einer der wenigen die nie heimisch geworden waren, ihren Besitz auf ihren Esel oder Pferd mit siche herum schleppten. Aber er war geschätzt. Er hatte mehr Ehre angesammelt als die meisten im Dorf. er hatte Dürren vorausgesagt, er hatte auch vorausgesagt das Hussein von ungläubigen gestürzt würde. Doch er hatte sie nie Ungläubig genannt. Er hatte die Ausländer mit "Vor Mohammad" genannt. Sie glaubten an etwas, das sogar im Koran stand, aber für sie unwichtig. Sie glaubten an einen anderen Propheten, aber im Grunde an Allah, auch wenn sie ihn anders nannten. Mit dieser Ansicht stand er recht alleine dar, in diesem Dorf, doch niemand machte ihm einen Vorwurf, denn er war selber so etwas wie ein prophet. Jedenfalls hier.

So war seine Aussage entweder als Verheißung zu verstehen oder als Verdammnis. Natürlich hoffte man, das es nicht das letztere sein würde.

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Ja, es hat ewig gedauert. Aber ein paar sachen sind mir dazwischen gekommen. Zum einen mal mein Miserables Internet das ich momentan habe. Das liegt nicht an mir und anbieter kann man hier sehr schlecht wechseln. Dann ist mir noch mein Laptop geklaut worden, was die Sache noch etwas verschlechtert. Da war auch der beitrag drauf gespeichert, der zugegebener Maßen etwas länger war. Aber er steht ja jetzt :))

Zur Situation selbst.

Ihr seid absolut leer geschossen, nicht mal mehr eine Leuchtspur Rakete habt ihr, nichts, gar nichts. Vielleicht noch ein paar Schuss in euren Waffen, aber die würden gegen den Mob der auf euch feuert tropfen auf den heißen Stein sein und noch etwas mehr Öl ins feuer gießen.

wer oder was da kommt, verate ich nicht. aber gut wirds bestimmt nicht sein.

viel spaß bei eurer gelänmdefahrt unter gefechtsbedingungen.

Ironhide
19.05.2012, 20:39
http://s14.directupload.net/images/user/120519/9eo6oprz.jpg
In all seiner Dienstzeit hatte Benjamin sowas noch nie erlebt. Sie waren hier nicht mehr auf einem Rettungseinsatz, das war ein Gefecht wie es im Lehrbuch stand. Nicht Terroristen die aus ner mieserablen Deckung herraus mit ihren AK's schoßen, sonder ein gut Organisiter, großer Trupp der da nun anrückte. Un das mit Waffen die durchaus in der Lage waren, ihnen die Fahrzeuge zu zerlegen. Einzig hatte Banjamin noch die Hoffung, das sie ihre schweren Geschütze bereits für den Anschlag auf die Patroullie draufgegangen waren. Und wenn sie nicht grad einen alten, russichen Panzer in der Hinterhand hatten, würden sie in den Fahrzeugen relativ sicher sein, sofern der Srpit nicht auch noch ausging.
"Bleib einfach am Arsch dran und sie, Herr Stabsfeldwebel, hinsetzten und Schnauze! Sollen sie doch kommen, ohne Büchsenöffner bekommen die uns hier nicht raus - und wir sind bei weitem schneller."
ja das stimmte, die Geschwindigkeit der Fahrzeuge war hoch genug um zu entkommen und sie waren auch stabil genug, eine strassensperre zu durchbrechen, sofern sie denn nicht vernüftige auf die Starsse gestellt wurde. Die größte Gefahr ging von IED's aus und Benjamin rechnte fest damit, das da noch ein paar auf sie warteten. Das der Staber dennoch wieder nervös auf seinem Sitz hin und her ruckte, interessierte Benjamin grad wenig. Wenn er faxen machen würde, hatten Benjamin kein Problem damit, ihn ins Land der Träume zu schicken. In so einer Situation konnte er einfach ekine Rücksicht auf die Problemchen der Einzelnen nehmen.

Benjamin schnappte sich das Funkgerät. Auf irgendwelche Vorschriften verzichtet er nun gänzlich, es hatte eh keinen Sinn mehr. "Hey ihr da vorne, wie siehts bei euch aus? wie gehts den Patienten?" Er fragte aus gutem Grund, denn irgendwie rechnete er damit, das sie nicht so schnell im Lager ankommen würden. "Wie ihr sicherlich bemerkt haben dürftet, rücken die Typen uns langsam aber sicher auf die Pelle. Also Kopf einziehen und Luken dicht halten!"
Benjamin wusste, das die Patienten kein Headset hatten, sondern nur die Fahrzeugbesatzungen. Einige hatten auch noch die altmodischen Hauben die zur Fahrzeugausrüstung gehörten. Das erlaubte es ihm, mit den Leuten im Fuchs vor ihnen zu reden, ohne die Verletzten weiter zu beunruhigen.

plundi
21.05.2012, 13:43
http://s14.directupload.net/images/user/120417/ocqp9znx.png
Fliegen war schon was schönes, nicht aber durch den Innenraum eines Panzers. Natalie hatte Mühe, festen Halt zu finden bei der Gangart die der Fahrer an den Tag legte. Die Pateineten waren glücklicherweise soweit festgeschnallt, aber sie weiter zu behandeln, war bei dem hin und her, kaum möglich.
Als der Funkspruch kam, schaute sie zuerst Franz an, dann sah sie zu Sarah rüber. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte, ob sie überhaupt sagen sollte was los ist. Nein das stand ihr nicht zu, hier war ganz klar Sarah gefordert. Wieder eine heftige Bodenwelle die sie alle durchschüttelte. Natalie hielt sich in dem Moment nicht richtig fest und fand sich daraufhin mehr auf Franze, als neben ihm wieder.
Sie schaute zuerst etwas verduzt, dann peinlich. Sie spürte das sie etwas rot wurde denn sie war wirklich ungünstig auf ihm gelandet. "Ähm... s-sorry." Natalie hasstete dabei wieder hoch und stieß sich ihren Kopf dabei. Das hatte sie nun davon, das sie einen Moment nicht aufgepasst hatte.
"Ach verflucht! Das gibt n Beule."

wanyuudou
21.05.2012, 20:02
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.pngFranz gefielen Geländefahrten, solange man dabei auch etwas sah ... Durchgeschüttelt werden fand er eigentlich nicht schlimm. Er erinnerte sich an seinen Segelurlaub vor seiner Zeit beim Bund. Hier war es ähnlich: Fehlte die Sicht auf den Horizont, konnte einem schnell schlecht werden. Franz versuchte eine kleine Dose mit Pfefferminzbonbons aus seiner Tasche zu kramen, als Vorsorge. Ihm war zwar bisher nie schlecht geworden, aber einige der Patienten veränderten die Farbe. Vielleicht auch den Medikamenten geschuldet.
Franz wunderte sich etwas, als Natalie erst ihn anblickte und dann Sarah. Sie schien auf etwas zu lauschen. Anscheinend kam etwas über Funk. Sein eigenes Headset hatte er beim Einsteigen ins Fahrzeug in seine Tasche gesteckt. Es stürte ihn immer, gerade wenn man sich viel in der Enge bewegen musste.
Die schweren und mittelschweren Fälle waren soweit versorgt, sodass nur noch die kleineren Sachen zu erledigen waren, was sich beim Stampfen des Fahrzeugs als schwierig erwies. Franz wollte eine kurze Pause einlegen, um etwas Wasser zu trinken. Er streckte die Beine aus und spreizte sie auseinander. Er drückte sie gegen den Kasten vor ihm, was ihn leicht verkeilte und ihm Halt gab. Halt den er brauchte, als plötzlich Natalie auf ihn fiel.
"Hoppla!" Der Sani wurde rot. Er wollte ihr aufhelfen, aber da war sie schon hoch und zuckte wieder nach unten. Sie hatte sich wohl gestoßen.
"Immer vorsichtig," sagte mit einem verständisvollen Lächeln. Er kannte es selbst gut genug. "Zeig mal her die Stelle."

plundi
23.05.2012, 12:42
http://s14.directupload.net/images/user/120417/ocqp9znx.png
Ein verlegene Lächeln lag auf den Lippen von Natalie.
"Ach, schon okay, es ist nichts. Nur eine kleine Beule." Sie hatte sich selbst schon die Stelle abgetaste, aber es war ncihts feuchtes zu spüren und auch war kein Blut auf ihrer Hand zu sehen. Dennoch setzte sich neben Franz. Ihre Beine stütze sie genauso ab wie er, was bei ihr nicht so locker aussah, da sie kleiner war als er. Sie hielt sich noch immer den Kopf, die Stelle tat sehr weh. Sie beugte sich ein kleines Stück vor, nur um Franz dann doch die Stelle zu zeigen. "Da, siehste eh nix, vor lauter Haaren."
Wieder gab es eine Bodenwelle und wieder hatte Natalie nur mittelmäßigen halt. Sie landete wieder halb auf Franz, rutschte aber seitlich weg. "Das nächste mal, setz ich mich gleich auf dich.", sagte sie mit einem schelmischen Grinsen.
Sie versuchte trotz allem irgendwie ein frohes Gemüt zu behalten. Es war schon schlimm genug, obs die richtige Methode war, sich abzulenken war eine andere Frage.

wanyuudou
28.05.2012, 13:53
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.pngFranz wurde rot. Mit Frauen zusammen zu arbeiten war immer noch für ihn nicht einfach. Die Ausbildung war aufgrund der Branche recht frauenarm gewesen. Lediglich ein Mädchen war in seiner Berufsschule gewesen. Aber auch nicht in seinem Zug. Es ging eigentlich schon früher los: Nach Kindergarten und den ersten Jahren der Grundschule, wenn sich Jungs und Mädchen trennen, hatte er nie wieder richtigen Anschluss zu Mädchen gefunden. Sandkastenliebe, das war wohl die letzte enge Berührung mit dem anderen Geschlecht. Auch in der Ausbildung zum Sani war er eher zurückhaltend den Teilnehmerinnen gegenüber gewesen, aber es machte ihm keine Probleme mit ihnen zu arbeiten.

Verlegen kramte Franz in seinen Taschen nach den Pfefferminzbonbons. "Möchtest du auch eins?"

Yijare
28.05.2012, 16:38
http://s1.directupload.net/images/user/120424/gwatf6ga.jpgSarah sah das alte SEM-52 an das Natalie ihr vors Gesicht hielt... na musste auch funktionieren, aber awrum sie es überhaupt dabei hatten war ihr ein Rätsel. "Beschissen wäre geprahlt", meinte sie in dsa Funkgerät und zuckte zusammen als gewaltige Detonationen denn Kugelkagel zerrissen und schluckten. "SCheiße, ich seh nichts, sagt mir was da draußen vor scih geht", brüllte sie fast hysterisch, da sie völlig aus dem Konzept gebracht war.

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"Ich hab doch gesagt sie kommen!", meinte Jonas und wiedersetzte sich schlicht der Anweisung Benjamins und blickte hinaus auf das Spektakel das sich ihnen bot. Benjamin tat nichts dagegen, den seine Kinnlade war auf seine Brust gefallen und er hatte schwierigkeiten sie wieder zu zu bekommen um Sarah zu berichten was hier grade ablief. "Das ist unglaublich" war das einzige was er ins Gerät brabbeln konnte.

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"Firebird, Statusbericht"
"Eigene Truppenteile gesichtet, beginne mit unterstützungsfeuer", Cornnel Matthias Gorrek grinste zufrieden als er die AC-130 in schräglage brchte und die 105 Millimeter Haubitze anfing Feuer zu speihen. Die Gattling fing fast simultan an, ihre achtläufe Feuerspucken zu lassen. Das Bild der kreisenden Spoky II am Himmel, eine AC-130U, das schwerste was die Amerikaner auffuhren wenn die kacke sprichwörtlich, am Dampfen war. Doch das Gunship war für Freund wie Feind gleichermaßen eine erscheinung die sich ein prägte. Dieserr Flugzeugrumpf mit seinen ganzen Geschützen, die den Boden hinter den Fahrzeugen der Deutschen in eine Katerlandschaft verwandelten.

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so, viel Spaß, außer Iron wird keiner Wissen was da grade gespielt wird und, Iron kann nichts dazu sagen, weil er überwältigt ist von dem Anblick :))

wanyuudou
28.05.2012, 18:17
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.pngFranz verstreute vor Schreck die Bonbons im Fahrzeug, als draußen die Hälle loszubrechen schien. Einschläge von Geschützfeuer brachten die Luft zum Vibrieren und das Dröhnen im Fahrzeuginneren, verstärkt durch die Stahlplatten um sie herum, wurde fast unerträglich. Er blickte sich um. Den Patienten schien es ähnlich zu gehen. Franz war schon öfter in Gefechten gewesen, aber soetwas hatte er noch nicht erlebt. Die Einschläge von Gewehrgeschossen wurden weniger. Es schien also Feuer von den eigenen oder verbündeten Truppen zu sein. Der Sani verschloss die Dose mit sichtlich geschrumpftem Inhalt wieder.

Er kroch nach vorn in Richtung Fahrerkabine und rief durch das Dröhnen: "Was zur Hölle geht da draußen vor sich?"

Ironhide
29.05.2012, 13:40
http://s14.directupload.net/images/user/120519/9eo6oprz.jpg
Der Staber hört nicht, gleichzeitig vernahm er Sarahs Stimme aber das alles wurde auch gleich wieder vergessen, als sehr nahe etwas einschlug, was defenitiv was anderes war als eine Gewehrkugel. Für Benjamins Geschmack zu nahe. Er sah sich schnell um, aber durch den ganzen Staub sah er nicht so viel, wie ihm lieb wäre. Zuerst konzentrierte er sich auf den Boden, aber erst als eine gewaltige weitere Detonation den Dreck aufwühlte, kapierte er, das es nicht die Rebellen waren, die da mit so mächtigen Geschossen auf sie ballerten, sondern jemand auf sie 'Mörser? Artellerie? Aber woher....', schoß es ihm den Kopf, aber das tiefe, monotone dröhnen mächtiger Flugzeugmotoren ließ seinen Blick nach oben wander, so gut es in dem Fahrzeug ging. Eine scharfe Kurve die sie fuhren, brachte seinen Fennek dann aber in eine excellente Position zu dem Flugzeug, so das Benjamin es vollends sehen konnte. Er war sprachlos. Dort oben am Himmel lag eine Gunship in heftiger schräglage und ließ die Granaten nur so regnen. Das dumpfe Wummern der 105mm Kanon hatte schon was bedrohliches, das Einschlagen der Granaten erst recht. Aber auch die anderen Waffen hatten es in sich. Schnell musste den Rebellen nun klar werden, das sie sich mit dem Gunship nicht anlegen sollten. Denn wo dies auftauchte, dürften in kürze auch noch Helikopter, im besten fall die Apaches, auftauchen. Benjamin hoffte es inständig. Das war Rettung in letzter Sekunde.
Er hörte derweil weder das Funkgerät, nahm nur beläufig Notiz von dem was im Fahrzeug passierte und blickt weiter auf das Ungetüm am Himmel. Die Einschläge der Gewehre an den Fahrzeugen nahm rapide ab, je länger der Große Vogel da am Himmel blieb.
"... Wahnsinn....", murmelter er vor sich hin.

plundi
30.05.2012, 13:29
http://s14.directupload.net/images/user/120417/ocqp9znx.png
Gerne wollte Natalie sich einen Bonbon nehmen, nur wollte der Fuchs das wohl nicht, oder aber der Fahrer selbigen. Es donnerte gewaltig, das pfeifen der Gewehrkugeln wurde davon völlig übertönt. 'Was ist denn jetzt los?' Natalie guckte genauso ratlos wie Franz. Sarah funkte grad udn wurde genauso jäh unterbrochen in ihrem Tun, wie der Rest. Als Franz nach einer kurzen Weile nach vorne ging, sah Natalie nach den Patienten. "Was ist denn los?" "Sie kommen, nicht wahr?" Doch sie wusste genauso wenig, wie die Patienten, was da vor sich ging, wie also sollte sie sie beruhigen?
"Alles ist okay, bitte beruhigen sie sich. Wir sind schon auf dem Weg zurück und das sind unsere Jungs da draußen die uns zu Hilfe gekommen sind.", log Natalie wie gedruckt. Sie hatte keine Ahnung, aber sie hoffte das sie die Leute hier drin beruhigen konnte. Fachmännisch griff sie hinter sich, kramte in Windeseile eine Spritze herraus, die ein starkes Beruhigungsmittel enthielt. Sie ließ die Schutzkappe noch auf der Nadel, Vielleicht brauchte sie die ja nicht.
"Können sie nicht mal nachsehen? Wen es doch die Terroristen sind?" Natalie seufzte innerlich, ungern wollte sie ihren Kopf da rausstrecken. Davon mal abgesehen, das es eh nicht ging. "Es wird sich bereits erkundigt, wie der genaue stand ist. Machen sie sich bitte keine weiteren Sorgen, ruhen sie sich aus. Wir haben noch eine Weile fahrt vor uns." Dabei lächelte sie so charmant wie nur irgendwie möglich. Sie ließ sich ihre eigene Unsicherheit keinesfalls anmerken udn hoffte, das dies auch reichen würde um die Patienten zu beruhigen. Sie hatte aber Mühe, bei dem Getöse da draußen selbst die Ruhe zu bewahren.
'Lass das hier ja ein Gutes Ende nehmen...'

Yijare
17.06.2012, 16:56
http://s1.directupload.net/images/user/120424/gwatf6ga.jpg "On Standby"
Die mächtige 105 Millimeter haubitze verstummte, benso die Gattlinggeschütze. Doch die AC-130 blieb in schieflage. nichts schien sie aus der bahn zu werfen. Nur das stumme dröhnen der Turboprops war zu hören. Oder eher dachte man es sich, da die Trommelfelle etwas ganza dneres aus zu gleichen hatten.

Als sich der Staublegte war außer den tiefen einschlagskratern und zwei fahrzeugen nichts mehr übrig von der QRF. Der Fuchs, in dem die Sanitäter saßen bretterte mit einem affenzahn die Straße entlang. Der fennek hintend rein. Der rest schien wie vom erdboden verschluckt. Benjamin musste den Kopfschüteln um die wütenende Stimme Sarah#s war zu nehmen, die durch das Funkgerät kam. Es dauerte noch eine Weile bevor er antworten konnte. "beruhig dich"
"BERUHIGEN?!? SAGMAL WAS IST MIT DEINEM KÖRPER NICHT IN ORDNUNG?!", brüllte die Offizierin ins Gerät und Benjamin ließ reflexartig das SEM los. Der Staber, dem er keine beachtung geschenkt hatte fing es auf und begann die aufgebrachte Frau zu ebruhigen, dabei benutzte er kaum mehr wie ein Flüstern, bei dem selbst Benjamin genau hinhören musste um es zu verstehen.

"Ja, Stabsfeldwebel Rengenrat hier. Ich hoffe sie haben da vorne nichts abbekommen. Wie es ausschaut ahben wir unterstützung in Form einer AC130 bekommen." Danach hörte man aus dem Gerät nichts mehr. Nur die Stille nach dem großen knall. Und das dröhnen der Motoren.


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80 Kilometer südwestlich des "Todestals"

Benjamin durfte als Kleiderständer herhalten hatte er das Gefühl, aber er war auch froh, das er wenigsten das überlebt hatte. Helikopter waren keine Gekommen, aber man hatte wenigstens wieder Kontakt mit dem leitstand herstellen können. So schaute er mit diebischen vergnügen zu den beiden Frauen die sich in dem kleinen Bach wuschen. Natürlich nur aus den Augenwinkeln, immerhin hätte Sarah ihn sonst wo hinkatapultieren wenn er sich zu ihnen umdrehen würde. Und so schwiff sein Blick über den Kläglichen Rest, der aus den drei Fahrzeugen - ein weiterer fennek war hinzugestoßen, an Leuten kam um wenigstens die Minimale Wagenburg zu bauen, die möglich war. Was würde er grade für weitere Unterstützung geben und wo der rest von ihnen geblieben war, darüber hatte er auch keine Auskunft bekommen können. Er befürchtete das schlimmste und hätte am liebsten wild um sich geschossen.

Da wurde er von hinten angetippt und fuhr zusammen und holte instinktiv zum Schlag aus. Als er sich grade um die hälfte gedreht hatte, erhaschte er den Blick auf blonde Haare und verschränkte arme. So schnell wie er versuchte den schwung aus dem Schlag zu nhemen,w ar es ein wunder, das er sich auf den beiden hielt. Sarah's lächeln verriet nichts gutes. Gar nichts gutes. Sie nahm ihm die Klamotten ab und warf Natalie die ihren zu.

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so, ihr seid vermutlich die letzten die es noch gibt. die ac-130 is weg, die kan euch keine nacht beschützen.
es ist kurz vor ende der hellen tageszeit, die sonne steht in furriosem rot am himmel.
wenn ihr wollt könnt ihr die wacheinteilungs elber machen, sonst mach ich die.

Ironhide
24.06.2012, 00:46
http://s14.directupload.net/images/user/120519/9eo6oprz.jpg
'ALTER... Klappe da vorne!', dachte Benjamin nur, als er das Funk fallen ließ. Er kannte sich, er würde sie verbal sonstwohin wünschen, wenn er was sagen würde aber besser wart er hielt die KLappen. Ihm kam der Gedanken, ob die Frau schon jemals in einem richtigen Gefecht war, oder ob sie damit einfach nicht richtig umgehen konnte. Brüllen und dergleichen brachte gar nichts, außer nur noch mehr Unruhe rein zu bringen. Er wollte sie darauf noch ansprechen, aber entschied sich dennoch, es nicht zu tun. Streit mit einer Offizieren, auch wenn sie eine Ärztin war, war nicht sondlich hilfreich.
Nachdem sie endlich weit genug weg waren, hielten sie. Benjamin war in der Tat enttäuscht, das keine Helikopter gekommen waren, nur ließ es sich nicht ändern. Dafür war ein weitere Fennek aufgetaucht, aber ebenso ohne Munition für den Granatmaschinenwerfer. Aber die Soldaten hatten wenigstens noch fast volle Munition für ihre Handfeuerwaffen und n Handvoll Granaten. Nicht viel und erst recht nicht ausreichend für so ein Ansturm wie sie ihn im Tal erlebt hatten, aber besser als gar nichts.
während die Soldaten ihre Fahrzeuge checkten und den restlichen Diesel den sie noch in Kanister mitführten in die Tanks der Fahrzeuge füllten, hatte sich Benjamin an den Bach verzogen. Eigentlich wollte er nur seine Feldflasche mit frischen Wasser füllen, die war immerhin schon halb leer, aber zu seinem Pech degradierte ihn Sarah dabei gleich mal zum Kleiderhalter für die Damen.

Ein paar Blicke konnte er sich nicht verkneifen, auch wenn er nicht wirklich viel zu sehen bekam. Als Sarah ihn antippe fuhr er kurz zusammen udn ihr Blick war ihm nicht geheuer. Als er dann aber von den Sachen der Frauen befreit war, ging er schnurstracks zu den Fahrzeugen und stuerte zuerst den Fuchs an. Dort war Franz mit der Überwachung der Patienten beschäftigt. Immerhin brauchten auch sie noch jetzt Aufmerksamkeit.
"Na wie siehts aus, alles okay soweit? Wie gehts dem Rest hier?" Benjamin versuchte dabei so normal und locker zu wirken, wie es ging, so etwas wie Zuversicht auszustrahlen. Er wusste das es ihm nicht sonderlich gelang, auch einen passenden Gesichtsausdruck zu machen, besonders seine Augen verrieten ihn, wenn man ihn gut genug kannte. Aber keienr hier kannte ihn gut genug und da er wieder seine Sonnenbrille aufhatte, konnte man ihm auch nicht in die Augen sehen.

wanyuudou
24.06.2012, 02:47
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.pngFranz richtete den Fuchs für die Übernachtung ein. Der Schwerstverletzte war soweit erstmal stabilisiert worden, wurde aber extra bewacht, also fiel er nicht unmittelbar in seinen Verantwortungsbereich. Auch der Soldat mit dem Nervenzusammenbruch war beruhigt worden und stand unter Beobachtung. Der Sani kontrollierte die Verbände, die Natalie und er den Patienten angelgt hatten. Leider waren sie nicht mehr als ein Provisorium, das eigentlich schnellstmöglich einer ordentlichen Behandlung bedurfte, aber das Feldlazarett war erstmal unerreichbar in die Ferne gerückt. Die Verwundeten, die am wenigsten bewegt werden durften blieben im Fahrzeug auf den Pritschen. Die leichteren Fälle ließ Franz aus dem überfüllten Fahrzeug aussteigen und versorgte sie mit Decken. Die im Fahrzeug verbliebenen würden ausreichen, um die Temperatur im Fuchs oben zu halten. Er blickte zum Himmel, er war wolkenleer. Vorsichtshalber legte er Decken auf die Pritschen und gab einige an die Soldaten im BAT aus.

Er war bei den letzten Handgriffen der Nachtvorbereitung, als sich Benjamin ihm näherte. "Na wie siehts aus, alles okay soweit? Wie gehts dem Rest hier?", wurde er gefragt. Etwas schwang in Benjamins Stimme mit, aber Franz konnte es nicht recht deuten. "Die Patienten sind so gut wie vorbereitet für die Nacht", gab er zur Antwort. "Ein paar Sachen noch, dann kann die Nacht kommen." Der Sanitäter kontrollierte kurz seine Arbeit und stieg aus dem Fuchs aus. "So ... Das hätten wir erstmal." Franz griff nach seiner Wasserflasche um einen Schluck zu trinken. "Ach ja, Ihre Waffe Herr Hauptfeld ... Ich war so frei, sie aufzulesen, als es etwas hektisch wurde vorhin. Ich hoffe, Sie haben sie nicht vermisst." Mit diesen Worten holte er die Waffe aus dem Fuchs und übergab sie Benjamin. "Sie ist noch gesichert." Franz grinste ihn an. "Camping unter freiem Himmel. Auch schon lange nicht mehr gehabt. Fehlt nur ein ordentliches Lagerfeuer und 'nen Kasten Bier." Er wusste, das es nicht unbedingt ankommen würde, aber wenigstens hatte er versucht die Stimmung etwas zu heben.

"Wie schaut es aus mit der Wache für die Nacht? Die Beobachtung der Patienten müssen wir selber einteilen, soweit ist es, denke ich, klar. Wär gut, wenn Sie je nach Aufteilung Ihrer Truppe mir ein paar von Ihren Jungs zur Unterstützung geben könnten."

Ironhide
24.06.2012, 03:32
http://s14.directupload.net/images/user/120519/9eo6oprz.jpg
Nachdem Franz aus dem Fuchs raus war und sie etwas abseits von den Patienten standen und er wegen den Wachen fragte, wollte Benjamin fast laut los lachen. "Männer zur Unterstützung? Wie stellste dir das vor, Bübchen?" Benjamin fasste sich dann und ließ seinen leicht herrablassenden Ton wieder sein. "Sorry, war nicht so gemeint."
Dann aber erklärte er auch, was er meinte.
"Drei Soldaten in meinem Fennek, mit mir vier. In dem der zu uns gestoßen sind, sind wir insgesamt sieben Soldaten, da waren nur drei drin. Je drei Wachen zu zwei Mann die Nacht über. Dem Staber trau ich noch nicht ganz, bis der nicht mal eine Nacht durchgepennt hat. Sie müssen mit den beiden Damen schon alleine klar kommen. Eher ist es so, das sie ebenso Augen und Ohren offen halten sollten, sofern einer von euch wach ist. Ich werde gleich die Wachen einteilen für die Nacht. Die erste wird so bis dreiundzwanzig gehen, die zweite bis zwei oder drei Uhr, je nachdem wann wir los wollen, damit die noch n bissel pennen können und die letzte Wache schließlich bis wir aufbrechen. Die Fahre machen die erste Wache, ich will nicht das die mir am Steuer einpennen, eure Fahrer sollte sich auch so früh wie möglich schlafen legen. Ich werd gleich meine Leute einwiesen und ich Hoffe das es endlich mal gute Nachrichten eintreffen."
Benjamin spielte damit auf den wiedererlangten Kontakt zum Leitstand an, aber er konnte sich schon denken das die nächsten eigenen Kräfte nicht so schnell hier eintreffen würden. Sie waren abgeschnitten vom Rest, wo auch immer die steckten.

"Ach und danke fürs aufbewahren. Und wegen dem Lagerfeuer... wenn du Holz findest, dann tu dir keinen Zwang an.", scherzte Benjamin noch. Er wusste das es hier kaum was zu finden geben würde und auch, das es dumm wäre, sich wegen so etwas vom Platz zu entfernen. Das bisschen Schutz, was die Fahrzeuge ihnen boten, musste reichen. Damit ging er zu den Soldaten an den Fenneks und erklärte sein vorhaben. Er schickte auch gleich die zweite und dritte Wachhrunde schlafen, auch wenn es noch für den ein oder anderen Recht früh war. Aber er wollte auch das sie sich ausruhen, solange die Möglichkeit dazu da war. Und wer wusste schon, wie es morgen werden würde. Die Soldaten meckerten auch nicht, eher im Gegenteil. Sie bereiteten sich auf die Nacht vor und nun war der ein oder andere doch froh, das sie ihre ganze Ausrütung immer griffbereit in den Fahrzeugen hatten. Grad der Schlafsack würde die Nacht das wichtigste sein, bei der Kälte die die Sonnenlosen Stunden bringen konnten.

plundi
24.06.2012, 12:33
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Es war gut, sich waschen zu können und in erster Line das wenige Blut von den Gleidern zu waschen, was sie doch abbekommen hatte. Sie zog sich jedoch nur das Shirt aus, gänzlich entblößen tat sie sich nicht und die Hose erst recht nicht. Sie beachtete die anderen Soldaten nicht. Die Situation war eh eine andere, als wenn man sie im Lager so sehen würde, dann wäre wohl der Teufel los. Natalie hatte keine Scheu, aber lange hier so in der Sonne stehen, wollte sie nicht. Auch wenn der Himmel bereits brannte, wie sie es fand, war die Sonne noch stark genug um einen die Haut zu verbrennen. Zwar nicht in der kurzen Zeit, aber es musste ja nicht sein.
Sie nahm die Sachen von Sarah, die sie ihr gegeben hatte und zog sich wieder an. "Wie machen wir das mit der Nacht? Einer wird wohl wach bleiben müssen um die Patienten zu überwachen.", merkte sie an. Es war besorgnis in ihrer Stimme zu hören, denn bisher wusste sie noch nicht, wie es weitergehen sollte. Als sie zurück zum Fuchs ging, kam sie auch an Franz und Benjamin vorbei, denen sie einen kurzen Blick zuwarf und sie dann weider in Ruhe ließ. Sie verstand nur einen kleinen Teil des Gesprächs, aber irgendwas von Nachtwachen konnte sie aufschnappen.
'Immerhin etwas'

wanyuudou
25.06.2012, 16:01
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.pngMissmutig ging Franz zum Fuchs zurück, die Hände in den Taschen wie ein kleiner schmollender Junge. In Gedanken plante er die Nacht durch. Auch wenn es nicht viel zu planen gab. Mit drei Sanitätern war eigentlich keine ordentlich Krankenwache einzuteilen und eigentlich hieß es sogar noch die Lagerwache zu unterstützen, denn auch bei ihr war mit zwei Mann pro Einteilung nicht alles zu überwachen.

Natalie saß an den hinbteren Türen, als er beim Fuchs ankam. Der Sanitäter rang sich ein müdes Lächeln ab. "Wir werden wohl diese Nacht schlechter schlafen, als sonst." Leichte Verbitterung schwang in seiner Stimme mit, auch wenn die Bemerkung etwas scherzhaft klingen sollte. "Nachdem wir den Rest unseres kleinen Konvois verloren haben, müssen wir etwas stärker schauen, wer welche Aufgaben zu erledigen hat. Wir drei Sanis werden alles hier allein stemmen müssen. Verständlich, Personal ist begrenzt." Franz lächelte. "Vielleicht bekommen wir auch ein paar von den Leichtverletzen eingebunden, aber dazu warten wir besser auf die Chefin. Wo ist sie eigentlich?"

plundi
07.07.2012, 14:00
http://s14.directupload.net/images/user/120417/ocqp9znx.png
"Die müsste auch gleich kommen.", seufzte Natalie. "Die Wache bekommen wir schon hin, soweit sind alle stabil und wenn keiner auf dei Idee kommt, uns wegsterben zu wollen, wird das schon." Sie lächelte bei den Worten und auch, wollte Franz zeigen das es eigentlich kein Grund zur Sorge gab.
"Willste dich nicht auch noch frisch machen? Wer weiß wann du wieder die gelegenheit dazu hast." Natalie zwinkerte ihm dabei zu. "Ich komm dann aber auch gleich nochmal mit, ich will die Wasserkanister nochmal auffüllen. Wer weiß wann es das nächste gibt." Sie nahm sich zwei Kanister und stellte sie neben Franz. "Wir müssen nur noch auf Sarah warten, dann können wir los."
Nachdem die Kanister zu den Füssen von Franz standen, drehte sich Natalie nochmal um, beugte sich in den Panzer und fischte ihre eigene Feldflasche hinaus. Einen Tick zu weit hinten lag die aber, so das sie sich ganz schön strecken musste.
'Blödes Ding, warum liegst du so weit weg!'
Nachdem sie endlich ihre Feldflasche hatte, und sich dabei mehr als eigentlich nötig gewesen wäre, verenkt hatte, kroch sie wieder aus dem Fuchs. "Was meinst du, wie das hier weitergehen wird? Denn davon das jemand kommt und uns endlich abholt, hab ich noch ncihts gehört." Sie war etwas ernster geworden. Ihr Lächeln verschwand aus ihrem Gesicht und der Ton wurde bestimmter, nicht aber besorgter. Sie wischte das einfach weg für den Moment, denn ändern konnte sie es sowieso nicht.

Ihr Blick streifte dabei über das kleine, provisorische Lager, wenn man das überhaupt so nennen konnte. Inzwischen war alles in einen dunkeln Rot gehüllt, die Sonne war nämlich so gut wie verschwunden und das machte sich auch bei den Temperaturen bemerkbar. Es wurde kühler, was erstmal nicht schlecht war. Es war hier heiß genug den Tag über und Natalie war froh nicht gleich wieder in ihrere Uniform gekocht zu werden. Den anderen ging es bestimmt ähnlich.

wanyuudou
14.07.2012, 19:38
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.png"Wie es weitergeht?" Franz schossen die schlimmsten Szenarien durch den Kopf, als er die Kanister hochnahm und über Natalies Frage nachdachte. Er schwieg eine Weile, während er, in Gedanken versunken, gemeinsam mit Natalie zum Wasser ging. Die Ereignisse der letzten Stunden schwirrten ihm immer noch durch den Kopf und machten ein optimistisches Denken nahezu unmöglich. Der Sani hielt inne. "Wie es weitergeht?", begann er. "Wir warten auf die Dunkelheit, wachen abwechselnd die Nacht über und machen uns morgen auf den Weg zum Stützpunkt und versorgen dort die Verletzten." Sein Blick ging starr ins Leere. Eine Weile verharrte er so. Dann ruckte er zum Weitergehen an. "So zumindest die kurze, angenehme Version, Was auf uns zukommen wird ... Na ja wir werden sehen." Ein Seufzen kam über seine Lippen.

Franz versuchte das sich anbahnende Schweigen im Keim zu ersticken. "Wie bist du eigentlich dazu gekommen, hier zu dienen?" Die Frage klang eher unglücklich, aber etwas Besseres zu fragen fiel ihm nicht ein. Sich mit Frauen zu unterhalten, war ihm noch nie leicht gefallen. Außer er kannte sie schon sehr lange und man ließ ihm etwas Zeit.

Yijare
19.08.2012, 16:20
http://s1.directupload.net/images/user/120424/gwatf6ga.jpg Sarah stand nur mit Shirt und Hose bekleidet nach eienr Weile im Truppenpanzer und seufzte. Das ganze hier war nicht nach ihrem Geschmack, ganz und gar nicht. Besorgt schaute sie auf die Patienten, besonders die, die keine Waffe mehr halten konnten und dann zu ihren drei Soldaten. Der mannschafter war schon am schlafen, was sie ihm nicht verübelte und sogar ein wenig als besseren Umstand ansah, so würde er fahren können, ohne das er sie alle in einem Moment der Unachtsamkeit umbrachte.

Der zweite Fenneck der zu ihnen Gestoßen war, war seines Kommandanten Beraubt und die mannschafter die sich in diesem Verschwanzt hatten waren heilfroh andere, freundlich gesinnte Gesichter, zu sehen. Sarah machte sich nicht mal die Mühe, sie auf die Situation ein zu stimmen, den die hatten mehr gesehen wie sie. Resignierend setzte sie sich zu dem haupfeldwebel, den sie ebend noch im Funk angebrüllt hatte. "'schuldigung!", rutschte püber ihre Lippen und sie blickte in die Sternenklare Nacht, die langsam über sie hineinbrach. Das hieß es würde empfindlich klat werden, ein Feuer wäre unausweichlich. Sie würden ihren Standort zwar auf meilen damit makieren, aber hier wusste sowieso schon jeder, das sie hier waren. Das die Aufständischen sie nicht schon abgeknallt hatten war alles.

"Keine Stabile Funkverbindung, dutzende Verletzte, einige schwer... und da sag noch einer wir wären auf alles vorbereitet.", Sarah hieb leicht wütend auf ihr Bein , was sie danach schluckend zurück ließ, da sie von ihrer eigenen Kraft überrascht war, die sie in diesen Schlag gesetzt hatte. Ihr missfiel nicht nur, das sie hier rein gar nichts ausrichten konnte, nein, sie wusste, das sie einen potenziellen selbstmörder dabei hatte, der nur nicht explodiert war, weil sein Mannschafter noch lebte, aber nicht mehr lange wenn sie hier nicht bald weg kamen und auch der rest der verletzten machte ihr mehr sorgen, als gut tat. "Ich geh mit dir im Camp essen, wenn wir hier heile raus sind!" Es war so eine Typische Wette die Sarah mit Benjamin abschloss, wenn sie ihn entweder aus Spaß necken wollte, aber diesmal konnte er den puren Ernst in ihren Augen glimmen sehen. Es war keine Wette, es war ein versprechen und das Versprechen war stumm besiegelt als er seinen Arm um sie legte und leise sagte "du schuldest mir dann was..."

Er stadn auf und ließ die offizierin allein, begab sich zu seinem Fahrzeug und schlug seine Faust gegen die panzerung, er wusste was das ganze heir bedeutete. Sie waren Tod. Sowas von tod. Keiner würde sie jemals finden, oder versuchen zu finden. "Jungs, sucht gemeinsam etwas Feuerholz, wenigsten ein wenig wärme will ich den Wachen doch gönnen." Gesagt, getan. Es war nicht sonderlich schwer Holz zu finden, den obwohl hier alles grau und gelb war, gab es massenweise Vertrocknetes Holz. Glück im Unglück.


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So, Benjamin wird sich mit Sarah danach noch ein wenig unter halten dürfen, ihr anderen dürft auch ans Feuer kommen, die die noch für die Wache eingeteilt sind (den den Sannies denke ich erst Franz, dann Sarah und schlussendlich Natalie), sollten versuchen ein wenig Schlaf zu ergaunern.

hab ich was vergessen?

Ironhide
20.08.2012, 13:29
http://s14.directupload.net/images/user/120519/9eo6oprz.jpg
Schön war was anderes, das stimmte schon. Auch seine untergebenen hatte es nicht mitbekommen, das Benjamin seine Hand an dem fenneck zu demolieren versuchte. Erst als er sie zum Holz holen schickte, nahmen sie ihn war. Es dauerte nicht lange, dann brannte ein kleines Feuerchen. Es war auch gut so, denn es war sau kalt, kaum das die Sonne ganz weg war. Solch doch extremen Temperaturschwankungen war ein Mitteleuropäer nicht unbedingt gewöhnt. Benjamin holte einige Decken, die er finden konnte und nicht gebraucht wurden und begab sich dann zurück zu dem Feuer. Jeder hatte zwar entsprechende Bekleidung dabei, aber nicht mal er selbst hatte nun die Lust, seine Ausrüstung danach zu durchwühlen. Am Feuer saßen jedoch nicht viele, bisher nur noch eine der eingeteilten Wachen die noch nicht schlafen konnte und Sarah, um der er eine Decke legte und sich zu ihr setzte. Er sagte nichts, saß einfach nur da und blickte ins Feuer, wie es auch Sarah tat.
doch die Stille mochte er heute auch nicht sehr.

"Lasagne.", Sarah blickte ihn verwundert an, sich kein reim drauf machen was Benjamin nun meinte. Er selbst musste lächeln, den der Blick auf das völlig perplexe Gesicht ließ nix anderes zu. "Also darauf hätte ich hunger, wen wir wieder da sind." Nun musste auch Sarah lächeln. Sie wusste wieder was er meinte und drehte ihren Kopf wieder zum Feuer. Benjamin musste schmuzeln, wiederstand dem Drang etwas dichter an sie ran zu rücken, nicht hier vor all den Leuten. Innerlich erledigte Benjamin schon alle vorbereitungen für so ein essen. Denn wen schon, denn schon, dachte er sich.
"Und wegen dem Funk, drauf geschissen. Ich bin net viel besser oft genug." Er wollte ihr auch zeigen das er nicht böse wegen dieser Sache war, gab es für ihn auch keinen Grund. "Wir sollten uns mal n Kopf machen, wie wir morgen weiter vorgehen.", sagte Benjamin nun wieder ernst. Zwar wollte er nicht zu der Situation zurückkehren, aber es ging nicht anders. Wer weiß wann sie die gelegenheit hatten, sich nochmal in ner ruhigen Minute einen Plan zurecht zu legen.
"Wir müssen zurück, das steht fest aber wenn ich halbwegs richtig liege, haben wir das Tal zwischen uns und unserem Stützpunkt, es zu umfahren würde dauern, aber da kommen wir nicht drum rum. Zum nächsten Dorf vielleicht noch, aber ob das eine gute Idee ist, bezweifel ich. Unsere Tanks sind schon halb leer, das kommt noch erschwerend hinzu. Und wenn uns nicht zufällig n Tanklaster in die Hände fällt, sehe ich da ein kleines Problem."
Es war nicht schön, das ganze und Benjamin rieb sich wieder seine Fingerknöchel, die von dem Schlag auf den Fenneck noch weh tat. Es war wohl doch etwas zu doll gewesen udn blesuren waren deutlich sichtbar.

wanyuudou
02.09.2012, 18:17
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.pngVerlegen schaute Franz sich um, in dem er den Blick über das notdürftige Lager streifen ließ. Er fühlte sich nach der Frage wie ein kleiner Schuljunge, der nicht so richtig wusste, wohin mit sich selbst. Als Jugendlicher hatte er mehr mit seinen Kumpels abgehange, als mit Mädchen und auch der Gang zur Disko war ihm eigentlich immer ein Gräuel gewesen.
Sein Blick erfasste einen hellen Schein zwischen den Fahrzeugen, die wie eine Wagenburg aufgstellt worden waren. "Wie es scheint, haben sie doch ein Feuer angezündet", sagte er zu Natalie. "Lass uns auch dorthin gehen. Sarah sollte dort sein. Sie wird uns sicher sagen können, wie die Planung für die Nacht aussieht." Der Sani schnappte sich die beiden gefüllten Kanister und ging langsam voraus auf den Feuerschein zu.

plundi
03.09.2012, 00:02
http://s14.directupload.net/images/user/120417/ocqp9znx.png
"Wie ich dazu gekommen bin? Ich will Medezin studieren und die Bundeswehr bietet es an. Der Vorteil ist, das man eine Zeitlang nicht nur Stumpf in einem Hörsaal sitz, sondern schon einige Erfahrungen sammeln kann. Im Zivilen Leben ist das nicht so einfach wie hier." Es musste sich schrecklich anhören, dachte Natalie im selben Moment. Nur hier zu sein, um Erfahrungen zu sammeln. Und das bei den zum Teil Schwerstverletzten.
Aber glücklichwerwesie kam sie nicht weiter dazu, darüber nach zu denken, denn es ging zurück zu den Fahrzeugen. Auf halben Weg aber hielt sie Franz am Arm fest und brachte ihm zum stehen. "Warte mal."
Natalie blickte etwas beschämt zur Seite, da Franz nicht auf ihre Antwort reagiert hatte.
"Hälst du das für Dumm? Ich will nicht das jemand zu schaden kommt, auch wenn es sich so angehört hat." Ihr war ihre Aussage von eben unangenehm und sie wollte nicht das Franz nun schlecht von ihr dachte, was man auch deutlich sah. Sie hatte nie darüber gesprochen, warum sie zur Bundeswehr gegangen ist. Nie hatte aber jemand danach gefragt. Für jeden Menschen gab es einen Grund, den ihrigen wusste Franz nun. Die Wortwahl aber hätte sie vorher überdenken sollen.

Natalie ließ den Arm von Franz nicht los. Man konnte wohl in diesem Moment sehen, wie unsicher und sie sich gerade war, was ihre Motivation anging sich für die Bundeswehr entschiden zu haben. Sie wollte hören das es richtig war, aber ob Franz das sagen würde oder konnte, lag nicht in iherer Macht.

wanyuudou
03.09.2012, 18:58
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.pngFranz schwankte durch den plötzlichen Ruck, den es durch das abrupte Anhalten gab. Auch weil die vollen Kanister weiter zum Lagerplatz wollten.
"Ach was." Franz musste amüsiert schmunzeln. "Besser so, als andersrum. Ich kenn das doch auch so ähnlich. Viele denken, wenn sie nach der Schule direkt ins Studium gehen und dann mit einem eigentlich nichtssagenden Abschluss auf den Arbeitsmarkt gehen, dass sie alles können. In der Theorie vielleicht, aber meistens sind sie praktisch Nullen. Da ist es besser, auch für das Verständnis im Studium dann selbst, etwas Praxis vorher zu haben. Und da ist es dann auch egal, ob man zivil oder eben hier die Erfahrung sammelt." Er wurde wieder ernst. "Es tut mir leid, wenn dich die Frage angegriffen haben sollte." Betreten schaute er zu Boden. Schweigen machte sich breit.
Der Sanitäter schaute in den Himmel. "Lass uns weitergehen", sagte er lächelnd zu Natalie. "Es wird langsam doch etwas frisch. Und bei der Gruppe ist es vielleicht etwas sicherer, als hier draußen zu stehen. Wer weiß, was die Nacht hier so rumstreunt." Franz setzte zum Gehen an. Beruhigend sagte er zu seiner Begleiterin: "Du brauchst meinen Arm nicht ganz so fest drücken." Sie mit der Frage so in Verlegenheit zu bringen, war nicht seine Absicht gewesen.

plundi
03.09.2012, 21:38
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Mit leicht rotem Kopf ließ sie ihn wieder los, schloß dann schnell zu ihm auf und ging ein paar Meter Wortlos neben ihm her. "Danke...", brach sie dann das schweigen. Dabei lächelte sie und hatte ihr fröhliches Gemüt wieder. "Lass uns die Kanister schnell noch verstauen.", merkte Natalie an, und ging mit zwei Kanistern schnurstarcks zum Krankentransporter. Schnell war das erldigt udn so setzte sie sich dann mit Franz ans Feuer, zu den anderen. Es war spärlich, aber spendete zumindest etwas Wärme in der doch kalten Nacht.
Sie rückte etwas näher an Franz ran, der sich neben sie gesetz hatte und guckte etwas schläfrig ins Feuer. Dabei hörte sie nebensächlich dem Gespräch von Sarah und Benjamin zu. Sie versuchte das meisnte davon zu überhören, galng ihr auch ganz gut. Sie wollte nicht jetzt an all das denken oder darüber grübeln. Die Nacht war, trotz der feindlichen Umgebung, irgendwie schön. Der Himmel war von Sternen erfüllt, nur sehr wenige Wolken schoben sich ab und an davor. Dabei war es noch nicht mal wirklich lange dunkel, dennoch sah man schon sehr viel, mehr als sie von zu Hause gewöhnt war. Dort gab es schlicht zu viel Licht, als das man alles sehen konnte. Aber hier gab es nicht so viel Lichtverschmutzung und Nataline blickte immer öfter und länger nach oben.
"Sag mal, glaubst du, das es noch mehr Leben da draußen gibt als nur unseren kleinen Planeten?"
Etwas, was sie schon immer fasziniert hat. Ihre Fantasie konnte dann meist nicht anders, als sich fremde Welten vorzustellen, in all ihrere Schönheit, bunte Farben und Fremdartige Wesen konnte sie dann sehen. Anmutige Tiere, die auf der Erde wohl niemals Lebensfähig wären und absurde Pflanzen, die so schön wie auch gefährlich sein konnten. Sie wusste meist selbst nicht, wie es am besten zu beschreiben sei, daher versuchte Natalie es auch eigentlich nie.
Es war ihre kleine Traumwelt, die so wie sie sich die Vorstellte perfekt war.
"Ich denke das wir gar nicht alleine sein können und find das spannend, darüber nachzudenken. Wie ist das bei dir?"
Nein, Über das hier und jetzt wollte sie auf keinen Fall sprechen oder darüber nachdenken.

wanyuudou
05.09.2012, 23:37
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.png"Uff." Franz ließ sich nach hinten auf seine angewinkelten Arme fallen. Er beugte den Kopf nach hinten und schaute eine Weile in die Sterne. In der klaren Nacht konnte man wesentlich mehr Sterne sehen, als zu Hause in Deutschland. Es war das erste Mal, dass er hier im Einsatz in den Himmel schaute. Die Milchstraße war ein fast weißes Band, das sich von einem Horizont zum anderen spannte.
'Ob wir alleine sind?' Wilde Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Astronomische Erkenntnisse vermischten sich mit Verschwörungstheorien. Das Universum ist groß. Der bekannte Teil lässt sich als Kugel darstellen, bei der nur ein kleiner Bruchteil bisher von den Weltraumteleskopen erfasst wurde. Unzählige Sterne, Galaxien usw. warteten noch darauf, entdeckt zu werden. Und wer weiß, wie weit es hinter unserem derzeitigen technischen Horizont im Universum weitergeht.
"Noch mehr Laben da draußen?", begann Franz. "Bei den Unmengen an Planeten, die es da draußen gibt, könnte es wahrscheinlich noch weitere "Erden" geben. Also Planeten so wie unserer. Solange ähnliche Bedingungen herrschen wie hier kann alles möglich sein. Ob es nun lediglich einfache Organismen sind wie Bakterien oder komplexe - möglicherweise intelligente - Lebewesen sind, dafür reicht unser Verständnis von Möglichkeiten der Entwicklung wohl nicht aus. Vielleicht sind auch die Unstände völlig anders. Wer weiß."
Dann fiel dem Sani wieder ein, was der Physiklehrer in der Schule beim Astronomieexkurs immer wieder gesagt hatte: 'Seid euch der Entfernungen bewusst. Nicht alles ist, wie es die Medien darstellen. Ist die Erde ein Basketball und der Mond ein Tennisball, sind beide etwa 10 Meter voneinander entfernt. Eine Sekunde braucht das Licht von dort bis hierher. 8 Minuten von der Sonne zu uns und 4 Jahre dauert die Reise des Lichts vom nächsten Stern zur Erde.'
"Aber wir werden es wohl nie wirklich erfahren, ob es noch mehr Leben neben uns im Universum gibt. Die Entfernungen sind einfach zu groß, um mal eben ein Forschngsteam loszuschicken. Bis zum Mond waren die Missionen rund drei Tage unterwegs. Somit wird es dann wohl Jarhunderte oder Jahrtausende dauern, bis man zum nächsten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems kommt."
Franz hielt inne. "Entschuldige, wenn ich jetzt mit der etwas hochgestochenen Ausführung deine Stimmung getrübt habe." Er fühlte sich etwas mies. "Aber es ist schön, in den Sternenhimmel zu schauen. Jeder Blick nach oben ist ein Blick in die Vergangenheit. Viele Menschen vor uns haben schon nach oben geblickt und sich auch gefragt, ob es noch mehr da draußen gibt. Vielleicht kommt es ja doch noch ganz anders, als man es sich vorstellen kann, wer weiß."

plundi
06.09.2012, 22:18
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Egal was er sagte und ob es zu Wissenschaftlich war, es war dennoch ablenkung und es war auch irgendwie schön, mit Franz zu reden. "Schon okay. Ob wir das je herrausfinden, steht auf einem ganz anderen Blatt, aber allein die Vorstellung, beflügelt meine Fantasie." Dabei lächelte sie, drehte ihren Kopf und sag Franz an. Wieder rückte sie unmerklich ein kleines Stück näheran ihn. Natalie mochte Franz, bisher hatte sie mit ihm keine Probleme und auch im Lager hatten sie sich bisher gut verstanden.
Aber erst hier draußen kamen sie mal zum reden, ganz in Ruhe. Sie dachte nicht daran, das diese Ruhe jäh unterbrochen werden könnte.
"Für mich ist es aber kein Blick in die Vergangenheit. Die Sterne mögen schon lange weg sein, verschwunden in Supernovas oder von schwarzen Löcher verschluckt, aber das ist mir egal. Für mich ist das ein Blick in die Zukunft, die wir nicht mehr erleben werden." Sie lächelte dabei aber udn sprach weiter. "Aber diese Zukunft beflügelt uns doch auch alle, denn wir werden immer darauf hinarbeiten, uns immer weiter entwickeln dahin zu kommen wovon wir derzeit nur träumen können."
Die Vergangenheit war nicht das an was sie dabei jemals denken würde.

"Würdest du nicht gerne mal auf so eine Reise gehen?" Daei sah sie Franz direkt in die Augen. Ihr Blick war etwas verändert und für einen Moment blitzte etwas in ihr auf, was einen gewissen Verlangen am nächsten kommen würde. Aber so eine Reise, in das unbekannt, daruaf hatte sie nun Lust. Irgendwie wollte sie, das auch Franz das wollte. Nicht wissend warum sie es wollte.
"An einen unbekannten Ort, weit weg von unsere Galaxie und allem uns bekannten. Zu sehen was es da drausen alles gibt? Wäre das nicht mal was?"

wanyuudou
07.09.2012, 23:19
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.png"Hmm ..." Franz richtete sich wieder auf, zog die Beine an den Körper und legte den Kopf auf ein Knie. In dieser Haltung starrte er ins Feuer. Einfach so weg? In eine Welt, die keiner kennt? Weit weg von jeder Zivilisation? "Hmm. Mal abgesehen von der technischen Unmöglichkeit ... Es wäre zumindest eine Erfahrung wert, denke ich. Bei der beschränkten Sicht, die wir haben, ist eine Erweiterung unseres Horizonts vielleicht auch hilfreich, wenn es um unser Leben hier geht. Wie klein wir sind, im Vergleich zum Rest des Universums. Vielleicht sogar etwas, das jeder machen sollte ..." Der Sani lächelte. So groß wie sich der Mensch hier auf der Erde fühlte, so verblassend war dieses Gefühl angesichts der Unendlichkeit des Universums.

'Klein ist doch der Mensch in seinem Geiste. Verschwindend sind seine Taten in den Weiten des Alls. Warum strebt er immer nach mehr? Was bringt es so viel anzuhäufen? Warum sind wir hier in Afghanistan?' Franz wurde melancholisch. Seine Augenlider schwer vor Schläfrigkeit. Die Geschehnisse des Tages zeigten ihre Wirkung. Die Entspannung und die Wärme hier am Feuer trieb die Müdigkeit sogar noch weiter voran.

"Ich sollte mich etwas aufs Ohr legen, solange es noch möglich ist. Mal Sarah fragen, wer nun mit der ersten Wache beginnt." Franz schaute Natalie an. "Ich werde die zwei da drüben mal kurz unterbrechen."

Yijare
10.11.2012, 20:13
http://s1.directupload.net/images/user/120424/gwatf6ga.jpg Sarah blickte Franz an, als dieser sich auf sie zu bewegte und wandte sich leise lächelnd von Benjamin ab. "Was die wache angeht, die erste übernehm ich. Die zweite von Wilmersheim, die dritte Dubrovnik und die letzte sie, Ebert, könnten sie den anderen bescheid sagen, Stuffz?", die Frage wahr eher rhetorisch gemeint, ehe sie ihn mit einem nicken bedeutete das er sich schlafen legen durfte, genauso wie der Rest der Sanitätsmanschaft, außer sie selber.

Seufzend wandte sie sich wieder zu Benjamin und legte ihren Kopf auf seine Schulter, völlig unmillitärisch. Sie wusste das Natalie davon wusste und auch das es ein wohlbehütetes geheimnis in der Sanitätsgruppe war, hieß, jeder der es wissen wollte, wusste es. Doch anscheinend wussten es nicht alle und das fand sie doch noch gut. "Also Tanks halbleer, Dutzende schwerverletzte... und wir sind am Arsch der Welt.. und das beste an das du denken kannst ist Lasange." Sie musste lächeln und riechtete sich wieder auf. "Dann sag mir mal wie du dir denkst das wir weiter vor gehen werden?", die zärtlichkeit war aus ihrer Stimme gewichen. Sarah war wieder dei Offizierin die sie war und die kurze Zeit in der man ihre Gefühle sehen konnte war schon wieder verschwunden.

plundi
13.11.2012, 20:16
http://s14.directupload.net/images/user/120417/ocqp9znx.png
Es kam ihrem Geschmack schon entgegen, was Franz von sich gab, auch wenn er sich auf die technologische Unmöglichkeit stüzte die so eine Reise ins Reich der Fantasie schob.
Sie schwelgte noch ein wenig in Gedanken, als Franz sie kurz verließ und sich erkundigte, hört auch gar nicht hin wie Sarah alles einteilte. Erst als Franz zurück kam, mit deutlicher Müdigkeit in den Augen, schaute sie wieder auf. "Und?" Auch Natalie war anzumerken das sie lieben gerne hier und jetzt ins Land der Träume geleiten würde, aber einfach so im And liegen wäre sicher keine gute Idee. Franz erzählte ihr von der Einteilung. Ihr gefiel es nicht, die dritte Wache zu haben. Es hieß nämlich mitten in der Nacht aufstehen und dann nicht mehr pennen zu können, wenn man denn wieder schlafen konnte.
"Dann sollten wir uns nun schlafen legen. Die Nächte werden wohl kaum länger werden hier draußen." Ein leisen seufzen war dabei zu hören. Aber es ließ sich wohl kaum ändern. "Dann sollten wir mal schlafen gehen, sonst brauchen wir das nicht mehr tun."
Natalie fiel dann aber auf, das sie nicht wusste, wo sie sich hinlegen sollte. Im Panzer war wohl kaum Platz, der war voll mit den Verlezten.
"Sag mal, wo schlagen wir unser Nachtlager nun eigentlich auf?"

wanyuudou
13.11.2012, 22:44
http://s1.directupload.net/images/120107/w2rw8tu4.png"Uff ..." Franz fiel das Denken schwer. Die Anstrengung des Tages machte die Lähmung durch die Müdigkeit noch schlimmer. Bei allen Vorbereitungen für die Verletzten hatte er nicht an das eigene Nachtlager gedacht. Am liebsten wäre er hier schon umgefallen, ohne etwas zu suchen. Das Feuer war warm, aber so ganz unter freiem Himmel, gerade hier, das wollte er dann doch nicht tun.

Träge kamen die grauen Zellen des StUffz' in die Gänge, sie schienen aber eher wie eine zähe Masse die Zahnräder zu verkleben. Franz versuchte sich zu erinnern, was er alles für solche Fälle auch dem Fuchs verstaut hatte und vor allen Dingen, wo es lag. 'Hab ich es überhaupt eingepackt?' Erinnerungen aller Art begannen sich miteinander zu verspinnen und die Müdigkeit ließ ihn langsam in Welt der Träume gleiten. Der Sanitäter musste sich zusammenreißen, nicht im Stehen einzuschlafen.

"Komm," sagte Franz zu Natalie. "Irgendwo im Transporter sollten ein paar Schlafsäcke liegen. Ich weiß aber nocht mehr genau wo. Nur, dass ich sie irgendwo dazwischengeklemmt habe. Wenn wir sie haben, dann schauen wir, ob wir noch außen Platz am Fahrzeug finden." Er ging zum Fuchs und suchte vorsichtig, um die schon schlafenden verletzten nicht zu wecken, nach den Schlafsäcken. Mit wenigen Griffen hatte er sie schließlich gefunden. Er reichte Natalie einen, nahm sich selber einen und stieg wieder aus dem Fahrzeug aus.

"Schau mal," sagt der Sanitäter zu Natalie und deutete gleichzeitig auf eine frei Stelle an den Rädern des Fahrzeugs. Hinlegen war sicher erholsamer, aber mit dem Rücken irgendwo angelehnt sicherer. Er ging mit ihr dorthin, schlüpte in den Schlafsack und setzte sich ans Fahrzeug. "Nicht gerade sehr bequem, aber es wird schon gehen." Der StUffz legte seine Waffe auf die Knie und klemmte seine Hände unter die Arme, um sie warm zu halten in der kühlen Nachtluft.

"Versuch etwas zu schlafen, auch wenn es nicht leicht sein wird," sagte Franz mit einem Lächeln zu Natalie. Die Augenlider wurden ihm schwer und die magere Entspannung, die seine Sitzposition hergab, reichte aus, um ihn eindösen zu lassen. Auch die Erschöpfung des Tages ließ ihn immer tiefer in den Schlaf gleiten.

Ironhide
14.11.2012, 13:39
http://s14.directupload.net/images/user/120519/9eo6oprz.jpg
Wer hier für einen Moment mehr Hitze versprühte, vermag Benjamin nicht zu sagen, aber er würde doch eher auf Sarah tippen, als auf das Feuer. Schnell aber war der kurze Aflug von privater Zweisamkeit, sofern das hier ging, wieder verfolgen. "Ich Mag Lasagne halt gerne.", gab er ebenso zurück, bevor es wieder ernster wurde.
"Aufbrechen beim ersten Sonnenstrahl, Ziel die nächstgelegenden ISAF Basis. Ich werd nachher nochmal genau unsere Koordinaten checken, sofern es möglich ist damit wir auch wissen, wo wir nun sind. Ansonsten müssen wir uns auf die Karten verlassen. Wenn das der Fall ist, wids schwirig mit der Orientierung. Dann sollte das nächste Dorf unser Ziel sein, was mir aber mal so gar nicht gefällt."
Was er sagte gefiel ihm nicht wirklich, aber was hatten sie auch groß an Möglichkeiten. Zwar war ständig jemand am Funk, überwachte ihn, aber das dort etwas kommen würde, war fraglich. Das alles schränkte die Bewegungsfreiheit doch schon sehr ein. Eigentlich sollte es eine Rettungsmission werden, aber nun brauchten sie selbst Rettung. Nicht das was ihm gefiel. Die Sonne war inzwischen untergegangen, Am Reifen des Transportpanzers hatte es sich Nataline und Franz gemütlich gemacht, die anderen Soldaten schliefen in den fenneks, soweit es ging. Es hatten sich noch zwei draußen in ähnlicher Position zum schlafen hingelegt, während zwei Soldaten aufmerksam die Umgebung absuchten. Sie hatten Nachtsichtgeräte mit, was die Wache etwas einfacher machte.

Es war sehr kühl geworden, es stimmte was man über die Nächte sagte. So heiß wie es am Tag war, so kalt war es in der Nacht. Ein wenig würden beide noch wach bleiben müssen, bevor sie sich schlafen legen konnten. "Ach ja, ich hab n Platz für dich in meinem Fennek fereigehalten, da können wir dann in ruhe pennen." Benjamin wusste ja, wer die nächste Wache hatte und auch, das der Fennek dann leer sein Würde. Der Fahrer pennte am Reifen, wie es Franz und Natalie auch taten. Ausserdem hatten die Dinger einen unglaublichen Vorteil. Standheizung.

Eins fiel Benjamin aber noch ein. "Wir werden morgen etwas anders fahren. Dein TPZ kommt in die Mitte, und die ganzen Antennen bauen wir bis auf eine ab. Wir werden sie auf mein Fennek bauen. Sollte etwas mehr Sicherheit geben." Es war bekannt das die Aufständischen gerne das Fahrzeug abschossen, in welchem sie die Kommandanten witterten, meist das Fahrzeug mit den meisten Antennen auf dem Dach. Schon lange waren dagegen die roten Kreuze verschwunden, die sonst die Sanitätsfahrzeuge kennzeichneten. Es hatte sich herrausgestellt das auch darauf keine Rücksicht genommen wurde, eher im Gegenteil.