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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [RPG] Le Voyage d'Ariane - chapitre un



Ironhide
07.08.2011, 00:12
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26. April 1998

Capitaine de Police, Mathéo Chevalier saß vor seinem Schreibtisch, an dem er so viele Jahre, ja Jahrzehnte gearbeitet hatte. Am Ende der Woche würde er in Pension gehen, eigentlich ja erst nächsten Monat, aber er hatte noch genug Urlaub übrig schon jetzt zu gehen.
Er sah keinen Sinn mehr, noch einen Monat länger hier zu verweilen, nach all der Zeit die er hier schon verbracht hatte. Nun mit seinen 64 Jahren war er eh viel zu alte geworden, noch Kriminelle zu jagen, das würde seine jüngeren Kollegen nun übernehmen.

Sorgfältig verräumte er die Akten in einen Karton, jene die ins Archiv wander würden, da sich schon viel zu lange nichts getan hatte und auch nichts mehr tun würde. Es waren fast alle Fälle die nicht abgeschlossen waren, sowas gab es leider auch.
Als Mathéo wieder eine Akte hoch nahm, kam darunter eine zum Vorschein, die er in und Auswendig kannte, wo ihm jedes Detail bekannt war.
La Rosé, so war der Fall jedem Beamten der Polizei bekannt.
Seid den Achtzigern, als er das erste Mal mit dem Fall betraut wurde, jagt er nun schon den unbekannten Mörder. Aber hier hatte er versagt, den Fall konnte er in all den Jahren nicht aufklären.

Nun würden es andere versuchen, irgendwann wenn man die Akte wieder aus dem Archiv holen würde, was irgendwann passieren würde.
Mathéo nahm den Karton, verschloss ihn Sorgfältig und ging damit ins Archiv, übergab gegen eine Unterschrift dem dortigen Beamten, der die dann ablegen würde.
Damit war es für ihn beendet.


03.August 1998

„Notrufzentrale, wie kann ich ihnen helfen?“, sprach eine weibliche Stimme ruhig in das das Mikrofon ihres Headsetts.
Die Stimme am anderen Ende war dagegen alles andere als ruhig, gehört auch zu einer Frau.
„Hier liegt eine Tote, eine Frau, alles ist voller Blut!“
„Wo befinden sie sich gerade? Wir schicken unverzüglich jemanden vorbei.“ Mit störrischer Ruhe Sprach die Frau das aus, tippte aber gleichzeitig schon die Meldung in ihren Arbeitsrechner.
„Ich.. ich bin hier in Le Donjon… ich kenn die Straße nicht.“ Nach einen kurzen Augenblick stammelte die Frau die dann doch durch, nachdem sie ein Straßenschild gefunden hatte.
„Ein Wagen ist bereits auf dem Weg, bitte entfernen sie sich nicht und warten sie auf die Beamten.“

Keine Zwei Minuten später fuhr der Erste Streifenwagen mit Blaulicht von der Nächstgelegenen Polizeidienststelle los…

BlueHusky
08.08.2011, 20:42
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10:15 schreit der Wecker als er Marie mehr als unsanft aus dem Schlaf riss.
„Mhh was ist es schon soweit? Merde !“
Langsam schob sie ein Bein nach dem anderen aus dem Bett um den Oberkörper dann mit Schwung nach zu ziehen.
„Meine Güte brummt mir der Schädel!“ murmelte sie und stützte sich mit den Händen hoch und aus dem Bett.
Sie dreht sich und zupft ihre Bettdecke zu recht die mehr oder weniger kaum verknittert ist da Marie sich so gut wie nicht bewegt im schlaf.
Dabei huscht der Blick rüber auf die andere Betthälfte, die immer noch aufgeschlagen da lag.
Ein Buch mit einem Lesezeichen auf dem Nachttisch und ein Foto von einem jungen Liebespaar. Wäre Luc nicht vor 5 Jahren gestorben könnte man denken er würde jeder Zeit nach Hause kommen.
Marie seufzt und macht sich auf in die Küche welche sich im Erdgeschoss befindet.
Die Sonnenstrahlen die durch die großen mächtigen Fenster scheinen haben das Wohnzimmer schon gut aufgewärmt. Und so stört es sie auch nicht weiter Barfuss durch ihre Wohnung zu laufen.
Eigentlich ist die Wohnung viel zu groß für Marie aber von allein würde sie sich nie von ihr trennen.
Als sie damals mit Luc herzog haben sie eine Familie geplant, Kinderfüße sollten diesen großen Räumen leben einhauchen und sie mit Gelächter füllen.
Im inneren nahm sie es Luc übel das er sie sobald verlassen hatte nachdem sie hierher gezogen wahren.
Aber er hat das Auto nicht kommen hören. Als er an einem lauen Sonntagmorgen los joggte um frische Croissant zu holen. Überraschen wollte er Marie mit einem Frühstück. Es war alles fertig die Kaffeemaschine start bereit, frische rote Rosen auf dem Tisch und die Teller liebevoll an die Plätze gestellt. Nur diese scheiß Croissants fehlten und hätte er nicht so laut Musik gehört dann hätte er wohlmöglich das Hupen hinter sich gehört aber so erfasste ihn das Auto mit voller Wucht von hinten und schleuderte ihn 7 m durch die Luft.
Leise aber sicher dröhnte das Telefonat in Maries Ohr, „ Madame de Gole´? Wir müssen Ihnen einen traurige Mitteilung machen!“
In Gedanken daran schlürfte sie in Richtung Küche und kochte sich einen frischen Kaffee.
Laut stark lässt die Tasse auf den Tisch knallen und zündet sich eine Zigarette an.
Bonjour mon merde France!
Sie machte sich seit dem Vorfall mit Luc kein richtiges Frühstück mehr sondern hockte nur vor ihrem Kaffee. Ein Hemd von Luc trug sie immer und eine von seinen langen Unterhosen. Das gab ihr das Gefühl das etwas von ihm immer noch um sie war.
Doch da war dieser kühle Windzug der um ihre Füße kreiste. Das konnte sie sich nicht erklären. Also beschloss Marie zu ergründen wo dieser herkam.
Sie schob den Stuhl nach hinten der auf den alten Dielenboden mächtig Alarm machte.
Marie ging langsam in den Flur und sah dass die Tür offen stand. Sie schob ihr Haare aus dem Gesicht und sah etwas Rotes auf dem Boden liegen. „Was ist das den?“ dachte sie sich und hob es kurzer Hand auf. Zwischen den Fingern rieb sie das kleine Etwas. „Ist das ein Rosenblütenblatt?“ sagte Marie ganz leise. Dann kam auch schon der Boden immer näher und Marie lag mit einem lauten knall Bewusstlos auf denn harten Dielen.
„Salut mon gamine!“ säuselte es hinter ihr aber das nahm sie schon nicht mehr war.

Janoko
08.08.2011, 23:25
http://s1.directupload.net/images/user/110806/nck7nrvx.png Das hatte ja schon mal gut geklappt. Die Frau hatte nichts gemerkt, bis zu dem Moment wo sie zu geschlagen hatte. Vorsichtig legte sie den Schlagstock beiseite. Sie wusste schon warum sie dieses alte Teil hortete wie ein Schatz. Genauso vorsichtig tastete sie nach dem Puls der Frau die sie grade nieder geschlagen hatte. Ja, der war stabil. Gut, jetzt musste sie die Frau nur noch ins Auto bekommen. Ariane fühlte nochmals nach dem puls der anderen. Ja der war imme rnoch da und auch immer noch stabil. Sie schob sich wie zuvor Marie die Haare hinter die Ohren und roch kurz an der Kleidung der anderen Frau. Es roch nach Mann, unfeminin. Die Frau trat ihr Geschlecht mit den Füßen.

Ariane verzog die Mundwinkel. Aber sie hatte sie schon länger beobachtet, diese kleine Blume, die sich in ihr Haus zurück gezogen hatte. Diese Blume lag grade vor ihr und schlummerte den Schlaf der Gerechten. Ariane stemmte den Körper der anderen hoch, huch war die leicht. Na dann war das ganze ja etwas einfacher als Gedacht. Schnell wurde die schlaffe Gestalt auf den Küchenstuhl zurück gewuchtet. "Non, Amie, non, du bleibst schön sitzen, so lange ich das Auto hole...", säuselte sie der bewusstlosen ins Ohr und veschwund so lautlos wie sie eingebrochen war.

Kaum zehn Minuten später hatte sie ihren alten Audi an das Haus manoviert. Der Kindersitz auf dem Beifahrersitz erinnerte sie daran, das sie was vergssen hatte, so fluchte sie leicht, als sie den Sitz hinten im Wagen verstaute. Naja, immerhin würde neue kleine Freundin auch vorne sitzen. Wozu waren die Waldwege so unbefahren und für den Quattroantrieb des Audi kein Problem. Arianne blickte auf ihre Nummernschilder. Sie mochte sie nicht. Aber gegen die Behörde konnte man nichts machen. Leider.

Ariane seufzte und kehrte in die Küche zurück, in der ihr 'Gast' immer noch sehr weggetreten saß. "Braves Mädchen, jetzt komm!"
Mit genug tuung schleppte sie die bewustlos auf den Beifahrersitz. Leise schloss sie die Tür auf der Beifahrerseite und kehrte zu der haustür zurück. Lächelnd schwang sie den Schlüssel hin und her und schloss ab. Niemand würde denken das hier eingebrochen worden war. Nur die Spuren der Reifen waren vielleicht ein indiz dafür das sie jemals hier war, aber Ihre Reifen waren eh bald fällig. Also würde das Weg fallen.

Die Fahrertür knallte laut zu und Ariane schnallte erst ihren 'Gast', dann sich selbst an. Die fahrt würde etwas länger dauern, aber das würde kein Problem werden. Sie griff in die Seitentasche ihrer Tür und holte eine Ampulle hervor sowie eine Einweg-Einmal-Spritze. Sie schraubte die Metalnadel auf die aus Plastikbestehende Spritze und stach in die vorgesehene stelle der Ampulle. Langsam zog sie die Flüssigkeit in den Hohlkörper und blickte zu der anderen. Sie drückte leicht auf den Kolben, lächelte als die Flüssigkeit herausspritzte und zog den linken Arm von Marie über die Mittelkonsole. "Schlaf gut..., flüsterte Ariane, leise und suchte die Vene in der Armbeuge in die sie kurz danach die Kanüle drückte und den Inhalt in die Blutlaufbahn.

Sorgfälltig verpackte sie die Ampulle wieder und steckte die Kanüle verkehrt herum in die Spritze, damit sie sich selbst nicht verletzte. Sie legte beides zurück in die Seitentasche und fummelte ihren Schlüssel aus der Hosentasche. Sorgfälltig hängte sie den Türschlüssel ihres Gastes daran und steckte den Zündschlüssel ins Zündschloss. Kreischend erwachte der Motor zum Leben, ja ein neuer Keilriemen war wohl mal nötig. Krachend legte Ariane den Ersten Gang ein und fuhr langsam auf die Straße und gab dann Gas. Das radio spielte leise und der Moderator sagte scheußlichen regen Vorraus, was erneut ein lächeln auf die Lippen der braunhaarigen Ariane zauberte. Der nächste Waldweg war ihrer.

Die zierliche Armbanduhr verriet ihr das es grade 15.00 Uhr geworden war. Zufrieden blickte die braunhaarige sich in dem kleinen kellerraum um. Der tisch war nicht zu tief oder zu hoch. Die Stühle waren bequem genug und das Bett hinter ihr war frisch bezogen. Es duftete leicht nach Rosen. Sommerrosen.

"Réveillez-vous, le miel", sagte sie nun bestimmt, dabei fuhr ihre Hand schnell durch das Gesicht ihres 'Gastes'. "Wach auf!", sagte sie nochmal, noch mehr Nachdruck in ihre reizende Stimme legend. Sie blickte nun wie eine Strenge Mutter auf die an den Stuhl gefesselte Marie. Sie hatte der anderen keien Bewegungsfreiheit gelassen, die Beine Waren mit fesseln an die hinteren Stuhlbeine, so das sie sich nicht bewegen konnte. Die Arme hatte sie an die Stuhllehnen getapet, um den bauch hatte sie ein Seil gespannt. Ohne Hilfe würde die andere hier nicht raus kommen.

Elegant ließ sie sich auf den Stuhl auf der anderen Seite fallen und ordnete die Sachen, die auf dem tisch lagen, nochmal neu. Den Aschenbecher schob sie zu ihrer Linken, die Schachtel Zigaretten, zu ihrer rechten. Daneben die zwei Gläser und auch die Flasche mit dem Wasser, ebenso die Flasche mit einem dunkelbraunen Inhalt. Die Bleistiffte lagen vor ihren Block, den sie Aufgeschlagen hatte. Auf der ersten seite war noch die Einkaufsliste für den Morgigen Tag. Immerhin musste sie jetzt eine weitere Person versorgen, die andere sollte nicht sobald an etwas Mangeln. Wasser hatte sie genug gekauft, Essen würde auch schon noch klappen.

Ariane blickte erwartungsvoll auf, als die anderen Stöhnend erwachte. Ihre braunen Augen funkelten im schwachen schein der kleinen Lampe, die den Raum erhellte. "Schlafmütze auch schon wach?"

BlueHusky
10.08.2011, 20:42
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Kalt war der Schweiß der Marie langsam aber sicher den Nacken lang runter rollte.
Ihr stöhnten dröhnte noch eine weile im Kopf nach.
„Was läuft hier für eine Scheiße?“ murmelte sie ganz leise vor sich hin. Schemenhaft kommen die letzten Minuten vor dem Tiefschlaf wider.
„Da war dieses Blütenblatt und dann auf einmal der Boden“ schwirrte es ihr im Kopf rum während sie diesen noch langsam von einer Seite zur nächsten rollte.

Und dann diese klaren Worte „Schlafmütze auch schon wach?“
Sie hob den Kopf, der gefühlte 30 kg wog und blickte in ein ihr völlig unbekanntes Gesicht. Zumindest dachte sie das bis zu diesem Zeitpunkt.
Eine wunderschöne Frau, schlank, volles Haar, volle Lippen, die Brüste schienen unter ihrem Oberteil wohlgeformt und auch ihr Augen wären perfekt wenn, ja wenn sie nicht so leer und kalt zu Marie rüber schauen würden.

Marie begann zu schauen wo sie eigentlich war.
Langsam und unauffällig versuchte sie das was zu sehen war zu erkunden und zu analysieren. Wie sie es beim Studium einmal gelernt hat.
Ein Tisch , Zigarretten und komischer weise genau ihr Lieblingsmarke. Nicht einmal Luc hat es sich über die Jahre merken können was sie am liebsten Raucht.
Und auch ein Block was sie doch leicht stutzig machte, das sagte ihr das sie nicht nur zum abschlachten aus ihrem heim entführt wurde.
Langsam schaute Sie wieder zu der Frau vor ihr und versuchte keine Mine zu verziehen.
Dabei versuchte Marie ihre Arme zu bewegen doch Fehlanzeige die waren gut verschnürrt am Stuhl fest gemacht wie auch der Rest von ihr.

Es war komisch normaler Weise bringt sie die Menschen die vor ihr sitzen immer in dieses Gefühl der Hilflosigkeit aber heute hatte sie ihr Machtposition verloren.
Nachdem das Gefühl der Hilflosigkeit nicht mehr so in ihrem Rücken juckte nahm sie ihren Mut zusammen: „ Das war ja eine nette Begrüßung! Aber wo du mich schon so lieb Bewustlos geschlagen hast, wäre es da nicht gut wenn du mir erzählst was ich hier soll!?“

Janoko
10.08.2011, 21:49
http://s1.directupload.net/images/user/110806/nck7nrvx.png Ariane blickte der anderen in die Augen ohne die Wimper zu zucken. "Nun, was glaubst du denn was das hier wird? ", fragte sie kalt, kippte die Schachtel auf. Langsam zog sie den Glimstängel aus der Verpackung und legte die kleine Nikotinbombe vor Marie hin. Sie zog das Feuerzeug hervor, hielt es kurz hoch, und legte es neben die Zigarette. Sogar so schnell und präzise, als sei diese Bewegung einstudiert - was sie nicht war, aber der anschein war da.

Sie wischte die kleinen Tabakkrümmel von der oberfläche des Tisches und schaute Marie nochmals in die Augen. Sie biss sich kurz auf die Unterlippe, ehe sie erneut anfing zu sprechen, diesmal jedoch nicht schneidend scharf. Eher so als wäre ein gewaltiges Gewicht auf ihren Schultern, das sie versuchte zu stemmen. "Die ist für dich. Ich weiß, das du Sie gerne rauchst. Aber bevor du sie bekommst, reden wir. Für nichts anderes bist du hier. Reden. Über mich.", Ariane stand auf und drehte ihren Rücken zu Marie. Dabei fielen ihr einige Blütenblätter aus den Haaren. Diese waren allesamt Rot, dunkelrot.

"Wo fang ich an... wo mag man anfangen...", murmelte sie, während sie zu der Tür ging, die leicht angelehnt war. Sie öffnete diese und verschwand für einen Augenblick. Man hörte sie durch das Geschoss über dem Keller laufen, aber es waren auch kleinere Füße dabei, die anscheinend aufgeregt hin und her tanzten. Das Französich das gesprochen wurde war schnell, aber liebevoll. Kindergerecht, keineswegs so kalt, wie das ebend an Marie gerichtete. Man hörte wie ein Kaffeevollautomat die Bohnen zerkleinerte und wie eine Kinderstimme die Vorgänge kommentierte.

Ariane kam kaum zehn Minuten später mit zwei dampfenden Kaffeebechern wieder ins Zimmer. Einen stelte sie Marie vor die Nase, den anderen hielt sie in ihrer linken und setzte den Rand an ihre Lippen, ehe das glitzern, das in ihren Augen spielte verschwand und wieder dem kalten, ausdruckslosen Blick zurück bekam, den sie hate als sie das Zimmer verlassen hatte. "Wie ich schon sagte, mon amie, wir reden über mich. Nimm dir einen Bleistifft, HB, nicht wahr?", mit einem leichten Lächeln drehte sie den Block herum und legte den Bleistifft auf diesen drauf. Es war ein leeres Blatt aufgeschlagen.

"Unter einer Bedingung mach ich deine Hände los.", sagte sie dann und stand wieder auf. "Du machst deinen Job und bleibst am Leben, a été clair?", flüsterte sie Marie ins Ohr, dabei nochmal an der Frau riechend, die immer noch nach Mann stank. Etwas abwesend sortierte sie die Haare der Fremden, ob diese es wollte oder nicht. Ariane konnte nicht verstehen, wieso diese Blume sich keinen deut um ihre Schönheit scherrte.

Ironhide
11.08.2011, 20:04
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03.August 1998

Der Wind lag ruhig als die etwas verschlafend wirkende Polizeistation heute einen neuen Mitarbeiter zu begrüßen hatte, Nicolas Cazardieu. Noch ein recht junger Beamter aber hier sollte er seine übereifrige Art los und ruhiger werden, die sein Vorgesetzter schon einige Male anprangerte. So recht verstehen konnte das Nicolas wohl noch nicht , ihm war nicht klar wie man ohne Eifer diesen Job überstehen konnte , aber eine andere Wahl hatte er nun auch nicht mehr. Er war erst vor ein paar Stunden hier angekommen, aber es gefiel ihm nicht. was sollte den schon in so einer Einöde passieren, ein Fußgänger der zu schnell läuft oder gar eine Oma die bei rot über die Strasse geht. Vor allem das er einfach zum Wagen geschickt wurde und dort warten sollte, passte ihm nicht. Warten, schon dieses Wort passte nicht zu ihm. Es würde dort jemand kommen und ihn abholen, mehr wurde ihm nicht gesagt. Und so stand er recht gelangweilt an dem Wagen und lehnte sich ungeduldig dagegen.

Weiteres in der Diskusion

MakubaX
13.08.2011, 02:29
http://s1.directupload.net/images/user/110813/5mp6oewp.png In seiner langeweile macht sich Nicholas so seine Gedanken über das Einrichten seiner kleinen Wohnung, seiner aufgezwungene Wohnung.
Scheissloch! Aber er wusste das es schlimmer sein könnte. Zwar hatte er früher eine stolze 4 1/2 Zimmer Wohnung mit Balkon, auch wenn er diesen kaum benutzt hatte. Es war ein Zeichen von gutem Stand und die Frauen liebten die Aussicht, also war es nur positiv.
Doch nun... nun hat er ein Loch, im dritten Stock eines acht stöckigen Hochauses, zum Glück liegt es in der nähe von der neuen Dienststelle, somit lässt es sich ohne Verkehrsmittel erreichen.
Das Einrichten war sein nächster Gedanke, wie soll er nur all seine Möbeln platzieren können? Das schien ein Ding der unmöglichkeit. So verdrängte er diesen Gedanke auch sehr schnell wieder.
Wo bleibt den der Typ?!
Als plötzlich schritte hört.

wanyuudou
13.08.2011, 14:58
http://s1.directupload.net/images/user/110806/8bqax5sj.pngInspekteur Pinon saß mit den anderen Kollegen im Aufenthaltsraum, als der Capitaine hereinplatzte. Augenblicklich erstarb das Gemurmel, dass bis dahin den Raum erfüllt hatte.

„Kaffeepause abgebrochen!“, rief er mit Nachdruck und ein leichtes Raunen war wieder zu hören. „Ich brauche zwei Einsatzteams sofort für einen Zugriff. Es geht um eine Festnahme eines bekannten Drogendealers. Er hält sich laut den Zivilfahndern im Moment in der Wohnung eines Freundes auf. Straße und Nummer stehen auf dem kurzen Briefing, dass sie gleich noch erhalten werden.“

Pinon meldet sich, nachdem er sich kurz mit seinem Partner abgesprochen hatte. „Pinon, ich wusste es!“, sagte der Capitaine, der sich ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen konnte. „Wer will unseren besten Kollegen dabei noch unterstützen?“

Das Geraune ging wieder los und von irgendwo hörte er seinen Namen. Er hatte es nicht mehr sehr einfach gehabt, nachdem er für einige Auszeichnungen vorgeschlagen wurde. Aber es störte ihn nicht. Die anderen konnten sich ruhig ein Beispiel an ihm nehmen. Wieder hörte er von irgendwo seinen Namen, es könnte aber auch nerven, wenn ständig über einen getuschelt wird.

Pinon lief mit den Kollegen, die sich gemeldet hatten, zur Tiefgarage. Von irgendwo hörte er wieder seinen Namen, aber als er sich umblickte, war da niemand, der sich bemerkbar machte. Er stieg in den Polizeiwagen, in dem sein Partner wartete, startete den Motor und fuhr hinaus, der andere Wagen folgte ihm. Am Ausgang warf er das Blaulicht an und ließ die Sirene losheulen. Er vergewisserte sich kurz, ob auch alle Autos in der Nähe sein Kommen bemerkt hatten und bretterte zu der angegebenen Adresse.

„Inspekteur Pinon!“ „Ich hatte dir doch schon auf unserer ersten Fahrt damals gesagt, dass ich auf dem Weg zu einem Einsatz Reden nicht ausstehen kann“, schnauzte er seinen Partner voll.

Pinon grummelte weiter vor sich hin, als sie in einiger Entfernung zu besagter Adresse anhielten. Die Zivilfahnder warteten bereits und gaben eine kurze Einweisung. Es sollte von zwei Seiten gestürmt werden, weitere Beamte seien schon vor dem Hintereingang. Pinon besprach sich kurz mit seinem Partner und den beiden anderen Kollegen, die aus dem Revier begleitet hatten, dann gingen sie los.

„Inspekteur Pinon!“ „Es war doch alles abgesprochen. Kein Wort mehr ab jetzt!“ zischte er zu seinen Begleitern.

Sie erreichten den unteren Treppenabsatz und begannen die Treppe hinauf zu gehen, indem sie sich gegenseitig deckten.

„Inspekteur Pinon!“ Diesmal war es sogar noch lauter als vorher. Eine leichte Wut stieg in ihm hoch „Ich sagte doch leise! Sie werden uns noch verraten und dem Verdächtigen die Flucht ermöglichen!“ zischte er wieder, jetzt mit etwas mehr Nachdruck in der Stimme.

„Inspekteur Pinon!“ Er fing jetzt innerlich an zu kochen. Er wollte gerade etwas sagen, als er wieder unterbrochen wurde: „Inspekteur Pinon!“ Es machte ihn halb wahnsinnig. Und wieder: „Inspekteur Pinon!“ Er stand kurz davor auszurasten, als er jäh hochschreckte.

Vor ihm stand wie aus dem Nichts der Capitaine, aber nicht der aus Marseille, sondern der aus dem kleinen verschlafenen Ort, in den er strafversetzt wurde. Pinon war verwirrt und begann nur langsam zu realisieren, dass er nicht in Marseille bei jenem für ihn verhängnisvollen Zugriff war, sondern wohl im Büro eingeschlafen sein musste. Der Capitaine sah ihn grimmig an. Und sagte mit seiner grollenden Stimme: „Pinon, sie sollten etwas unternehmen dagegen, es ist nicht das erste Mal. Aber das ist jetzt unwichtig. Wir haben eine Leiche, etwas außerhalb. Sie fahren mit dem neuen Kollegen der heute hierher kam dorthin. Ich will keine Widerrede, das brauchen sie gar nicht erst versuchen.“ Der Capitaine knallte ihm einen Zettel mit der Adresse auf den Tisch.

Ein wenig mürrisch griff sich Pinon zusammen mit dem Zettel die Autoschlüssel und gürtete sich die Dienstwaffe um. Kippte den kalten Kaffee aus seiner Tasse runter und warf dem Capitaine beim Hinausgehen einen feindseligen Blick zu, der in gleicher Weise erwidert wurde.

Als er aus der Tür trat, sah er den neuen Kollegen schon ungeduldig am Auto warten. ‚Na toll‘ dachte er. ‚Ein ganz Frischer! Das kann ja heiter werden. ‘

Aber unhöflich wollte er dennoch nicht sein, zumal er ihm als Partner zugeteilt wurde und er ihn sicher so schnell nicht wieder loswerden wird. Er schritt auf ihn zu und streckte ihm die Hand entgegen: „Inspekteur Pinon“, sagte er mit einigem Widerwillen. „Sie sind also mein neuer Partner. Wenn Sie Fragen haben, dann sollten wir sie vorher klären: Ich mag es nicht mich während der Autofahrt zu unterhalten.“

MakubaX
14.08.2011, 00:41
http://s1.directupload.net/images/user/110813/5mp6oewp.png Endlich... wurde auch zeit. Dachte er sich und erwiederte seinen Händedruck. Nicolas Cazardieu, freut mich sehr euch kennenzulernen. ER musterete kurz sein Gesicht, es wahr grob und sein Kinnbart zeigte nur das er nicht grossen Wert auf Körperpflege setzte.

Um was geht es? Ich wurde leider nicht Informiert es hiess nur ich soll mich hier eintreffen und warten. Falls es aber was dringendes sei, dann sollten Sie mich dort aufklären, ich denke kaum das der Capitaine erfreut wäre wenn wir hier rumstehen. Bei dieser Antwort musste er ein wenig schmunzeln, da er den Kapitän schon getroffen kennengelernt hatte, anscheinend war dieser mitte 50 und schon nahe am Burnout Syndrom, ein sehr gestresster Mann. Solche Menschen lassen ihren Frust immer an ihren Mitmenschen aus.

Inspekteur Pinon war sichtlich nicht erfreut, dennoch wusste er es am besten wie viel Ärger der Kapitän machen kann. Somit öffnete er den Wagen und stieg ein.

Was für ein Kauz... Ohne was dazu zu fügen stieg er ein und sofort fuhr Inspekteur Pinon auch direkt zum Ort des Geschehens.

wanyuudou
14.08.2011, 14:20
http://s1.directupload.net/images/user/110806/8bqax5sj.pngPinon jagte den Discovery unter Blaulicht über die Landstraße. ‚Überflüssig‘, dachte er ‚Ist doch kaum einer auf den Straßen. Aber der Pöbel mag anscheinend diese Illusion von Sicherheit, die Blaulicht und Polizeisirene zu vermitteln scheinen. ‘

‚Wozu eigentlich?‘ Pinons Gedanken kreisten wieder um alle möglichen Sachen, sodass er fast auf den Traktor aufgefahren wäre. Das schwere Schlucken seines Partners war nicht zu überhören. Die Straße war frei, also konnte er ihn mit Leichtigkeit überholen. Im Rückspiegel sah er wie der Bauer zeternd und wild gestikulierend im Führerhaus saß.

Er ging leicht vom Gas, da es sowieso nicht mehr weit bis zum Abzweig auf den Waldweg war. Er kannte die Hütte nur flüchtig. Das erste Mal war es eine Wasserleiche gewesen, die ihn in diese Gegend geführt hatte: Ein Angler der über Bord ging und ertrank. Das zweite Mal hatte er ein paar Tage dienstfrei gehabt und war selber an jenem See angeln gewesen.

Pinon bretterte über den Waldweg, Zweige knallten gegen die Frontscheibe und gekonnt wich er einigen Schlaglöchern aus. Es muss wohl mehr einem Kamelritt geglichen haben, als einer Autofahrt.

Rutschend brachte er den Geländewagen vor dem Haus zum Stehen. Schaltete den Motor aus und wandte sich zu seinem neuen Partner.‚Na wenigstens ist er nicht mehr nur hinter den Ohren grün‘, dachte mit einer leichten inneren Zufriedenheit.

„ Folgende Situation:“, begann er, „Wir hatten einen Anruf von einer Frau, die hier eine Leiche gefunden hat. Sie werden zunächst ihr ein paar Fragen stellen, da sie die einzige Zeugin ist, wird sie auch als erste Verdächtige gehandelt. Sorgen Sie dafür, dass sie ihnen nicht verloren geht. Ich werde mich am Tatort umsehen und alles Weitere veranlassen.“

Mit diesen Worten stellte er das Blaulicht aus, zog die Schlüssel ab und verließ den Wagen. Er streckte sich ausgiebig und schritt auf das Haus zu, eine Hand in der Nähe zur Dienstwaffe. ‚Sicher ist sicher!‘

Ironhide
14.08.2011, 19:52
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03. August 1998

Mit einem dumpfen Geräusch klappten zwei Autotüren ins Schloss. Die Kragen der Jacken wurden hoch gestellt, da der Wind so fein er auch war, in jedes kleine Schlupfloch drang.
Beide sagten kein Wort sondern lauschten ihren Schritten, die tiefe Spuren auf dem nassen Boden hinterließen.

„Inspektor, Inspektor Pinon!“ raunte es ihm schon entgegen, noch bevor er die kleine Hütte erreicht hatte, mit einem zügigen Schritt ging ein Streifenpolizist auf die beiden zu. „Sie werden nicht glauben was sich hier zugetragen hat! Das habe ich noch nie in meiner ganzen Laufbahn erlebt“, der Streifenpolizisten war noch immer fassungslos und redete fast zu schnell, „ Kommen sie ich führe sie zu der Mademoiselle. Dazu müssen wir jedoch ein kleines Stück in den Wald hinein!“ Der Inspektor schaute kurz zu seinem Begleiter der das ganze noch etwas eher skeptisch belächelte.
„Wie weit müssen wir rein?“
„Etwas 10 min zu Fuß von hier!“
Freuen tat er sich darüber nicht, es hatte erst vor kurz vorher stark geregnet, noch immer war der Waldboden sehr feucht und matschig, was es ihnen nicht einfacher machte, voran zu kommen.
Der Inspektor schaute noch einmal hinter sich als er langsam dem Polizisten folgte.
Neben dem Wagen von Pinon standen hier auch schon zwei Streifenwagen und ein Krankenwagen, in dem ein Polizist eine Frau betreute während zwei Sanitäter sich derweilen um ihren Gesundheitszustand kümmerten.
Sie hatten der Damen eine Decke über ihre Schultern gelegt, einen warmen Tee gebracht und maßen ihre Vitalwerte. Aber sonst sah sie soweit ganz gut aus. Abgesehen von ihrem bleichen Gesichtsausdruck. Sie schaute zu den beiden und blickte sie mit leeren Augen an.
Inspektor Pinon deutete zu dem Krankenwagen.
„Also dann, kümmern sie sich um die Dame, Ich hoffe sie ist gesprächig“, sagte Jean zu seinem neuen Partner, bevor er sich zu der Leiche bringen ließ und mit seinen Ermittlungen begann.

Der Weg dorthin war bereits mit allerlei Markierungen versehen, kleine gelbe Nummernkärtchen standen verteilt herum und die Geräusche die die Kameras machten waren allgegenwärtig. Kurz darauf waren sie an ihrem Ziel.
Er blickte auf und deute den anderen einen Schritt beiseite zu machen um sich das Opfer genauer anzusehen.

„Ah mon dieu! C'est l’horreur!“ Mehr brachte er nicht mehr heraus.

Während der Inspektor mit sich kämpfte, kämpfte Marie mit sich selber ….

Sie sagte nichts und die Berührungen an ihrem Haar widerte sie kurz an. Sie will nicht von dieser Frau angefasst werden. Aber dagegen wehren kann sie sich auch nicht, nur den Kopf etwas wegdrehen.
Der Duft des heißen Kaffees vor ihr, steigt ihr in die Nase und dieser ist bei weitem angenehmer als der leicht muffige Geruch ihres derzeitigen Aufenthaltsraumes. Also drehte sie ihre Nase wieder in die angenehmere Aromawolke. Einzig der Drang nach einer Zigarette war noch größer, als das Verlangen nach einem Schluck des schwarzen Inhaltes der Tasse vor ihr. Der Blick glitt immer wieder zu der Schachtel und der davor liegenden Zigarette, neben der das Feuerzeug in einem schon fast perfekten Winkel lag.

Nun hatte sie die Wahl, oder auch nicht. Ihren Job machen und reden, oder wohl scheinbar sterben. Besonders groß waren die Alternativen nicht.

@ Maku und wanyuu, ihr müsst nun erstmal weider warten, blue und janoko sind dran xD

BlueHusky
21.08.2011, 21:56
http://s1.directupload.net/images/user/110806/2iihlju3.png
Der Geruch des Kaffee tat ihr gut, er war das beständige was sie ihr verloren suchte.
Ein Daumen drückte sich von hinten leicht in die Schulter.
Und Marie kniff dabei ein Auge leicht zu um diesem unangehneme Gefühl irgendwie Ausdruck zu verleihen ohne das sie es Aussprach
„Okay, ich will hören was du mir zu sagen hast aber das nicht ohne Kaffee oder Zigaretten!
Also ja mach mir bitte die Hände los!“
Ihre weibliche Zimmergenossin fuhr Marie noch einmal leicht mit den Fingerspitzen durch das Haar und glitt mit den Fingern langsam und sanft an ihren Armen runter um die fesseln zu lösen.

Dabei hauchte sie ihr ins Ohr, „ Aber keine Dummheiten mon pietit!“
Marie nickte leicht, denn ein Schauer huschte ihr dabei über den Rücken und machte sie unfähig sich klar zu artikulieren.
Sie beobachtete wie sich die junge Frau mehr als Damenhaft und sehr elegant auf den Stuhl setzte der ihr gegenüber stand.
Marie war auch sehr angetan von der Frau sie wusste das sie ihr wehgetan hat und auch das sie Marie verschleppt hat aber das konnte nichts daran ändern das sie diese magische fastzienation auf sie ausübte.

Zaghaft legte Marie ihre Hände auf den Tisch und griff zu dem Kaffee.
„Diese herrliche Wärme!“, dachte sie sich und führte den Becher zum Mund. Genussvoll trank sie das Schwarze Getränk und ließ dabei ihr Gegenüber nicht eine Sekunde aus den Augen um ihre Reaktion zu beobachten.
Vorsichtige stellte sie die Tasse zurück und versuchte keinen Laut zu machen.

„Also nun bevor wir hier anfangen möchte ich wissen wie dein Name ist. Ich duze dich jetzt auch einfach mal den wenn du mich schon entführst dann nehme ich mir das Recht nun raus!“
Dabei griff sie sich eine Zigarette und zündete sich diese auch an.
„Ich nehme doch an das dir was auf der Seele brennt! Also immer raus damit, ich habe ja nun genügend Zeit!“
Das lächeln was das jungen Frau über das Gesicht huschte zeigte Marie dass sie damit einverstanden war.

„Und eins noch , wie kann eine Frau , die so liebevoll mit einem Kind redet so grausam eine Fremde Person entführen? Ich meine doch das da mehr ist als das was du mir durch dein Verhalten zeigst!“

Janoko
22.08.2011, 22:07
http://s1.directupload.net/images/user/110806/nck7nrvx.png "Also hast du meine Tochter gehört..., die Lippe verzieht sich kurz und die Augen wandern kurz seitlich, so als würde sie schauen ob die Tür wirklich geschlossen wäre. Die eigene tasse wird an den Mund geführt und ein kleiner schluck genommen. "Namen sind Schall und Rauch, das weißt du genauso gut wie jeder andere, nicht wahr?", Ariane gewann ihr lächeln zurück. Es war wieder überlegen, noch diabolisch. Es drückte irgendwie gar nichts aus. Es scien fast als sei es eine unnatürliche Geste, die nicht in diese Gesicht gehörte. Es dauerte eine kleine Weile ehe die Frau fortfuhr. "Da du aber schon mehr weißt, als ich vorgehabt hatte dir zu verraten, jedenfalls für den jetzigen Zeitpunkt.

Ariane nahm einen der Bleistifte, zog den Block zu sich und schrieb ihren Vornamen in ihrer Schönsten Schreibschrift, die mehr an die eines 8 jährige Schulmädchen erinnerte, drauf. Das A zog sich schwungvoll nach oben, brach jäh ab und fiel sanft in den querstrich. Das r schloss ebenso schwungvoll an und ging ins i über das ab schloss an und das a anschloss und dann gings ohne umschweife in das n über, welches das folgende e fast schluckte. "Mein Name ist Ariane", sagte sie und drehte den Block wieder herum.

"Zeit sagst du.. viel Zeit.", der Blick wurde wieder leer, schwiff durch den Raum und blieb bei Marie hängen. "Zieh dich um!"

BlueHusky
23.08.2011, 22:32
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Marie zog an ihrer Zigarette und beobachtete jedes Detail an der jungen Frau.
War es nun wie sie sich bewegte, ihre Lippen verzog oder auch ihren Namen schrieb. Alles was sie tat war sinnlich und ausdrucksvoll.

„Eine unheimlich starke Persönlichkeit, die sehr auf das feminine bedacht ist! Ich muss sehr aufpassen!“ mit diesen Gedanken drückte sie ihr Zigarette sehr barsch aus und schaute dabei zu Ariane. „So ein Gegenteil von mir, gepflegt und elegant und ich, ich bin eine sehr burschikose Frau.“

Nachdem Ariane ihr gesagt hat sie soll sich um ziehen schaute Marie sehr verdutzt.
Sie drehte sich langsam um und sah einen Rock und eine Bluse. Ohne zum Tisch zu schauen nahm sie den Kaffeebecher und nahm einen kräftigen Schluck. „ So was hatte ich ja schon lange nicht mehr an!“, sagte sie und stellte den Becher zurück.

„Ich weiß!“, flüsterte es leise und warm in Maries Ohr.
Ein Schauer durchfuhr sie. Es ist ihr nicht bewusst gewesen das Ariane sich ihr schnell genährt hatte.

„Und dann? Was bringt es dir wenn ich das trage?“
„Das Gefühl das ich mit der jungen Frau spreche die vor Jahren aus Paris weg gezogen ist.“, die Finger drehten sich wieder in Maries Haare, „Ich will die junge Rose sehen die das Leben geliebt hat!“
Marie Schluckte erneut.

Dann erhob sie sich langsam vom Stuhl und ging auf das Bett zu was hinter ihr Stand. Sie strich mit den Fingern über die Kleidung.
„Ich möchte nicht aber ich muss wissen was diese Frau vorhat!“, schwirrte es in ihrem Kopf.
Dann strich sie langsam ihre Kleidung ab und schaute dabei immer halb zu Ariane.

„Also gut, dann wird ich mal tun was du möchtest! Aber eine Frage, warum ist dir das so wichtig?“, Marie drehte sich dabei ganz zu Ariane. Dabei stellte sie ihr Hand ins die nackte Hüfte und präsentierte Ariane ihren nackten Leib.

Janoko
24.08.2011, 22:24
http://s1.directupload.net/images/user/110806/nck7nrvx.png Ariane kicherte leicht, als sie den nackten Körper der anderen so präsentiert bekam, aber es ließ sie kalt. "Warum sollte es mir nicht wichtig sein, mon Cherie?", wurde die Gegenfrage gestellt, bevor Ariane einen großen Schluck von ihrem Kaffee nahm der mehr beige aussah als das tiefe Schwarz, das der kaffee von marie hatte. Sie ging sehr nahe an die andere Frau heran und hob deren kinn leicht an, drehte den kopf gegen den wiederstand der anderen leicht nach rechts. "Och komm, so schlimm ist das jetzt doch nicht."

Was Ariane damit meinte - ihre Berührung oder die Kleidung, ließ sie offen, sie setzte sich wieder hin und schaute respektvollerweise in die andere Richtung des Raumes. Dabei hatte sie Maries alte Sachen sorgfälltigst vor scih auf den Tisch gelegt und zusammen gefaltet, schob sie in eine Plastiktüte und legte diese auf den Boden neben sich. Das sie Marie so die möglichkeit genommen hatte, scih gegen das Umziehen zu wehren wusste sie nur zu gut. "Wenn du umgezogen bist, möchte ich gerne weiter reden, meinen Namen weißt du ja schon, das ich Mutter einer Tochter bin auch. Produkt einer Unbedachten Ehe, nein, sagen wir, Sie ist das was mir über meine Ehe hinweg geholfen hat, mich hier gehalten hat, mir einen anderen Sinn gibt, als den, der mir zu teil wurde, von meiner Mutter."

Sie seufzte und nahm noch einen großen Schluck von ihrem Kaffee, der wohl mehr Milch enthielt als Koffeinhaltiges Extrakte. Sie schwenkte die Flüssigkeit in ihrer Tasse, die eher ein pot war, als eine tasse. Sie bevorzugte größere tassen als das was man auf ein teeservice zu stellen pflegte. Da Marie immer noch nicht umgezogen war, wie ihr ein Seitenblick verriet, schaute sie auf den Block auf dem sie ihren namen geschrieben hatte. Ihren Vornamen wohl gemerkt. Und irgendwie wusste sie, das dort noch ein paar Namen landen würden, aber sie hatte es ja so gewollt.

BlueHusky
28.08.2011, 21:27
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Marie zog sich langsam an und fühlte sich merklich unwohl in der bereitgelegten Kleidung.
„So nun hast du ja deinen Willen!“, sagte sie etwas mürrisch.
Langsam und bestimmt setzte sich Marie und rückte dabei ihren Rock und Bluse zurecht.

„Gut kommen wir zu dem wahren Grund warum ich hier bin!“, klag es bestimmt aus ihrem lieb reizenden Mund. Dabei nahm sie den Block und zog ihn wieder zu sich, um mit dem Stift schon die ersten Stichpunkte drauf zu kritzeln.

„Weißt du ich habe mir schon die ersten umrisse zu dir gemacht. Du bist eine starke Person aber es muss was passiert sein das du mich zu dir geholt hast! Und das möchte ich nun von dir wissen!“, sie sprach mit ruhiger Stimme und schaute dabei über ihre Brille in Arianes Augen.

Sie beobachtete ein Funkeln was sie zu letzt bei einem Triebtäter gesehen hatte. Stolz auf eine Sache auf die nur jemand stolz sein konnte der aus tiefster Seelischer Pein unmenschliches getan hat.
Dabei nahm sie noch einen großes Schluck Kaffee und leerte so auch ihren Becher.

Janoko
07.09.2011, 12:47
http://s1.directupload.net/images/user/110806/nck7nrvx.png Das Funkeln erlosch aber schnell. Ariane wusste das sie garde das erstemal darüber sprechen würde. Das allererste mal mit wem anderes über die geschehnise, die sie so lange als geheimnis gehütet hatte. Andere kannten sie, wenn gleich auch nur den Spitznamen den die medien ihr damals gaben. Und der Spitzname passte auch heute noch zu ihr. Langsam schob sie ihr Kinn vor, er zeugte so einen unterbiss und leckte sich über die Lippen. Jetzt wo der Moment da war, war es gar nicht so einfach, die Worte über die Lippen zu bringen.

Ariane schluckte kurz. ihr Blick glitt schnell über das Bett, die kahlen Wände, Marie, eine weitere kahle Wand und über die kleine SChiebetür, die sie grade erst eingebaut hatte - damit Marie bei ihrer Notdurft sich nicht wie eine gegangene vorkam. naja, Sie war so oder so ihre Gefangene. Immerhin hatte sie sie vor nicht einmal Neun Stunden aus ihrem Haus entführt und zu sich gebracht. Marie war Psychologin, Ariane brauchte eine, aber warum sie den normalen Weg über die Praxis nicht wählte... "Ich habe jemanden umgebracht.", murmelte sie grade laut genug, das man es wahrnehmen konnte.

So schwer war das doch gar nicht, befand sie und blickte in ihren Kaffeebecher. Die bräunliche, milchige Flüssigkeit spiegelte matt ihr Gesicht und die kleine Deckenlampe wieder. Ariane wartete irgendwie auf den ungläubigen Ausruf der anderen, sie wollte das die andere erstaunt war, oder? Wollte sie eigentlich nur endlich mit ihrer eigenen Vergangenheit abschließen. War es überhaupt Vergangenheit? So recht war das nicht aus der Stimme der Französin heraus zu hören. Einzig und allein der warme, feminine unterton war gänzlich ausgeblieben bei ihrem Geständnis, jemandem das Leben geraubt zu haben, jemanden, den sie, die Mutter eines Kindes, eiskalt, - war sie eiskalt? hingerichtet hatte. hatte sie überhaupt gerichtet? Hatte sie nicht eher einen mordiben Spaß an der ganzen Sache gehabt?

BlueHusky
19.09.2011, 14:30
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Marie unterbrach das schreiben für einen Moment. Der Tod ist etwas was sie nach Luc ´s dahin scheiden immer umgehen wollte.
Mit einem tiefen Atemzug fasste sie wieder Entschlossenheit und führte den Stift weiter über das Blatt Papier. Doch auch Ariane entging nicht das es für sie nicht leicht war.
Marie hob ihren Kopf und Blickte tief und lange in Arianes dunkle Augen. Minuten lang ohne auch nur ein Wort zu sagen.

„Du hast also jemanden umgebracht? Und wie fühlt man sich so nach so etwas? Befreit, ungestüm , wie der König der Welt?“ Marie wurde wütend und starrte Ariane an wie eine Bestie die bereit war zum Kämpfen. Dann wurde ihr wieder bewusst in welcher Lage sie sich eigentlich grade befand.

„War es das erste mal?“ fragte sie während sie weiter auf das Papier schrieb. Die Stille die den Raum durchfuhr machte ihr klar dass es nicht das erste Mal gewesen sein muss.
Marie führte einer Hand an ihre Schläfen und schloss dabei ihr Augen.

„Gut, also bevor du mir von deinem letzten erzählst, erzähle mir lieber wie du zu deinem ersten Opfer gekommen bist! Und ich möchte alles wissen.

„DU willst alles wissen? Du kannst ja nicht mal die Tatsache ertragen das ich jemanden umgebracht habe und du willst jedes Detail Wissen?“, Ariane stütze sich mit beiden Händen auf den Tisch und schrie Marie dabei fast an, „Gut ich erzähle dir alles, jede kleine perverse Kleinigkeit aber wehe du zuckst auch nur einmal mit den Augen oder lässt es zu nah an dich ran!“

Marie schluckte „ Ach du bist also das Opfer hier? Gut ! Aber nun fang an und kläre mich auf wie aus dir eine Bestie wurde die ihre Liebe und Güte für so etwas Dummes verlieren kann! Wie kann jemand der so warmes Blut hat so kalt eine Klinge schwingen?“

Sie beobachtete wie Ariane ihre Tränen zurück hielt um zu beweisen wie stark sie doch sein konnte und dabei wusste Marie genau das nicht mehr viel fehlt um sie zu brechen aber dann könnte sie ihr nicht helfen. Könnte sie ihr nicht zeigen dass das was sie dazu treibt nichts weiter als ein falsches Bild ist. Und für einen Augenblick verlor sie Marie in dem Dunkel was aus ihren Augen schimmerte.

Janoko
19.09.2011, 15:02
http://s1.directupload.net/images/user/110806/nck7nrvx.png Ariane schluckte, der Kloß der sich jetzt wieder in ihren Hals gesetzt hatte wollte und wollte einfach nicht vergehen. Sie kämpfte mit den Tränen, sah Marie den nicht, dass sie das ganze eigentlich gar nicht gewollt hatte? Sie schloss die Augen, zählte langsam bis Zehn, eine Übung die sie schon mehrmals davor bewahrt hatte durch zu drehen.

Als sie die Augen wieder öffnete war ihr Blickfeld verschwommen, klärte aber schnell auf. Ihr Blick war wieder Fest auf Marie gerichtet. "Es war nicht immer der Gärtner, mon Cherrie. Aber es war damals in diesem Eiscafé, gleich hinterm Louvre..."

Ironhide
27.09.2011, 03:43
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Lundi,
18. Oktober 1982
22 Uhr

Schon lange hatte sich der dunkle Nachthimmel über Paris gelegt, wie ein Schleier, der das hübsche Gesicht einer Frau verdecken konnte, so nun das Antlitz dieser sonst so romantischen Stadt. Nur erhellt von den Lichtern Paris und den Mond, war es eine kühle, aber für die Jahreszeit doch angenehme Nacht. Gestern noch hatte es geregnet, ein schwacher Sturm zog über das Land hinweg und hatte dafür gesorgt, dass die Menschen sich schneller bewegten, raus aus dem ungemütlichen Wind und dem Regen, rein ins warme. Nicht so heute. Kalt war es, ja aber nicht so kalt, das man draußen nicht hätte verweilen können um sich den Himmel anzusehen. Dort oben funkelte es, große und kleine Lichtpunkte überzogen das gesamte Himmelszelt, was ansonsten einfach schwarz geblieben wäre. Nur der Mond stach mit seiner leuchtenden Oberfläche deutlich ins Auge, blendete einen schon fast.
Aber kaum einer sah nach oben, um sich an diesem schönen Anblick zu ergötzen, so auch nicht Ariane, die dennoch leicht in Gedanken versunken aus dem Fenster sah. Sie saß im Café Louvre, unweit von dem Weltberühmten Museum. Vieles hatte hier den Beinamen angenommen. Wohl um Touristen mit dem wohlklingenden Wort zu locken.

Es war ein ruhiger Abend, Ariane war das ganz gelegen. Der Tag war schon so nicht einfach gewesen, aber hier fand sie nun fernab aller Hektik einen Moment der Ruhe. Es mag wohl an der Jahreszeit und auch dem Wetter liegen, denn das doch recht Nobel aussehende Café war nur spärlich besucht. Ariane zählte zwei Pärchen, die mehr mit sich selbst beschäftigt waren, Eine Gruppe von drei Mädchen die sich unterhielten, Ariane verstand es aber nicht. Ein einzelner Monsieur saß in einer Ecke und schein auf jemanden zu warten.
Es waren noch andere Gäste hier, das wusste Ariane aber die entzogen sich ihrem Blickfeld. Aber die Tür sah sie sehr gut und jedes Mal wenn jemand durch die Tür trat, hatte sie einen guten Blick darauf, wer eintrat. So auch als diese magnifique Fleur das Café betrat, gefolgt von drei Männern, die sich in ihre Nähe setzten.
Auch schienen die restlichen Männer von der Frau magisch angezogen zu werden, wie die Motten vom Licht. Verwunderlich war es nicht, war die Dame doch eine wirkliche Schönheit. Ein Model, zwar noch keins was Weltberühmt war, aber in Paris kannten sie so einige und wer es hier schon zu einer lokalen Größe brachte, dem war eine Kariere nicht wirklich verwehrt. Aber soweit hatte diese Dame es noch nicht geschafft.

Ariane war ebenso in ihren Bann gezogen, aber wohl aus anderen Gründen wie die Männer. Sie beobachtete das Schauspiel was sich ihr bot. Die Männer schienen wie ausgewechselt, umschwirrten sie. Oh ja, die Dame wusste welche Wirkung sie hatte und spielte mit ihren Reizen. Nach einer ganzen Weile verließ Mademoiselle Modèle wieder das Café. Ariane biss sich leicht auf die Lippe eine ihr noch unbekannte Wut machte sich in ihr breit. Wie das Mädchen mit den Männern spielte und wie diese Männer wie geile Keiler auf das Mädchen starrten und mit ihren Händen versuchten eine Berührung zu erhaschen. Dunkel wurde es um die Gedanken von Ariane, Erinnerungen stiegen auf und ihre Augen füllten sich leicht mit Tränen. Sie fing an an einer Serviette zu spielen und riss nach und nach ein Stück davon ab. Dann beobachtete sie wie diese wunderschöne Frau mit ihren makellosen Händen durch das Haar zu fahren und sich mit Küsschen zu verabschieden. Ariane war wie in Trance und trank schnell ihren Kaffee aus und lies das entsprechende Geld auf dem Tisch. Nur eine kleine Kuchengabel verschwand heimlich in einer ihrer Taschen.

wanyuudou
27.09.2011, 20:54
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Juliette stand auf und verließ das Lokal. Im Hinausgehen warf sie noch eine Kusshand zurück. Es erfüllte sie mit Genugtuung.

Sie hatte mit diesen Männern gespielt, die ihr ins Café gefolgt waren. Sie hasste solche Typen. Jene, die jedem Rock hinterher schauten und noch eifriger bei der Sache waren, sollte er auch nur etwas berühmt sein, so wie in ihrem Fall. Jene die jede Gelegenheit suchten, sich selber zu produzieren. Ein wenig hatte es ihr auch Spaß gemacht, zu sehen, wie diese Bullen immer heißer wurden und versuchten, sich gegenseitig zu überbieten. Sie hatten sich näher gedrängt. Beklemmung war in ihr hochgesteigen.

'Ich muss hier raus', hatte sie innerlich aufgeschrien. 'Zurück ins Hotel, oder auch woanders hin. Nur weg!'



Ein Lächeln huschte über ihre Lippen, ein leicht grimmiges. Sie fühlte sich wie ein Sadist, ein Schläger auf der Straße, dem es Freude bereitet, dem wehrlosen Opfer vor sich auf Boden noch einen letzten Tritt zu versetzen. Sie erschrak vor sich selbst.

Mit eiligen Schritten glitt sie durch die nächtlichen Gassen. Gedankenversunken. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken. Sie beschleunigte ihre Schritte leicht. 'Ist mir einer von diesen Kerlen gefolgt? Habe ich es übertrieben?'. Die Gedanken kreisten durch ihren Kopf. Wallten von einer Seite zur anderen. Schlugen gegen ihr Inneres. Ein Kloß bildete sich in ihrem Hals. Das Schlucken fiel ihr schwerer. Eilig lief sie dem Hotel entgegen, in dem sie eingecheckt hatte.

Janoko
03.10.2011, 04:29
http://s1.directupload.net/images/user/110806/nck7nrvx.png Ariane wusste nicht wieso, nein, sie wusste sehr genau wieso,aber das tat nichts zur Sache. Das Mädchen, nein diese Frau hatte etwas ansich, etwas was sie in Rage versetzte. Die andere hatte einen flotten Schritt drauf, aber sie selbst war nicht minder elegant am laufen. Anders konnte man dieses schwingen der Füße nicht nennen. Das tipeln der Schuhe war für Ariane unnatürlich laut. Sehr unnatürlich, aber jetzt zählte nur noch das einholen, wieso wollte sie die andere überhaupt einholen? Die frage verschwnad genauso schnell wie sie aufgetaucht war.

Der Weg Juliette's war nicht zu überhören, noch weniger zu übersehen. Die Menschen die sich hier noch herumtrieben, allenvoran die Männer hatten ihren Kopf nach hinten gedreht oder blickten der Gestalt hinterher, die so eilig durch die Straßen lief. Niemand schien sie zu bemerken, nimand hatte die Augen für sie, Ariane, den die andere hatte einen verstörenden eindruck, nein, einen begehrenswerten. Und, ariane musste zu geben, sie begehrte auch etwas von dieser Dame, nur was, wusste sie noch nicht so wirklich.

wanyuudou
03.10.2011, 21:25
http://s1.directupload.net/images/user/110806/grwr4cj5.pngJuliette lief durch die Gassen. Es pochte in ihrem Kopf. Es war ein rhythmisches, energisches Pochen. Es hallte in ihrem Kopf und ein leichter Kopfschmerz machte sich bemerkbar. Er wurde stärker und verschmolz mit dem Pochen zu einer Einheit.

Was war diese Pochen? Was machte es so unglaublich schmerzhaft? War es ihr Herz? Das Knallen ihrer Schritte auf dem Pflaster der Pariser Straßen, dass sich über ihren Körper bis hinauf in ihren Kopf übertrug?

Juliette hastete durch die nächtlichen Gassen dem Hotel entgegen. Die wenigen nächtlichen Spaziergänger nahm sie kaum war, auch wenn diese oftmals zur Seite ausweichen mussten. Aus einer kleinen Bar ergoss sich ein Brei aus Musik, Gelächter und dem Reden der Leute auf die Straße. Juliette hatte keine Ohren dafür, auch nicht für die anzüglichen Rufe die ihr hinterher schallten. Sie lief in Angst. Angst davor, was sie womöglich in dem Café provoziert hatte. Sie bereute so leichtsinnig gewesen zu sein. Die leichte Übermüdung durch den schlechten Schlaf im ungewohnten Hotel musste ihre gewohnte Selbstsicherheit übermannt haben.

Sie erreichte den Rand eines kleinen Park inmitten der Häuserschluchten. Juliette stockte in ihrem Marsch. Die Angst in ihr wuchs. 'Verlaufen.' schoss er ihr durch den Kopf. Der Kloß in ihrem Hals wurde größer, sie rang nach Atem. In der in ihr aufsteigenden Panik war sie in eine falsche Gasse gelaufen. Die Sinne hatten ihr einen Streich gespielt.

„Gilbert!“ Es brach aus ihr heraus. Ein Schwall von überkochenden Emotionen. 'Gilbert, warum wollte ich unbedingt allein nach Paris fahren?' Sie taumelte in den Park. 'Warum habe ich nicht auf dich gehört und gewartet mit der Fahrt? Warum musste dieses Shooting alles durcheinander bringen? Warum mussten wir uns im Streit trennen...'

Angst übermannte sie. Sie begann zu zittern. Verstört wankte sie durch den Park.

Janoko
09.10.2011, 20:56
http://s1.directupload.net/images/user/110806/nck7nrvx.png Der Park. Wie waren sie bloß hierher gekommen? Ariane wusste es nicht, aber die Absätze ihrer Schuhe klackten nun fast genauso wie der anderen. Wenn gleich sie Weniger Absatz hatte und es eher Keilpumps waren als Pumps. Sie verlangsamte ihren Schritt, da die andere es auch tat. Das sie hier nicht waren wo sie hin wollten, war Ariane klar. Es war an dem verzweifelten Ausruf der anderen zu vernehmen und irgendwie wurde ihr lächeln zu einem gewinnenden Grinsen. Ihre 'jagd' hatte frucht getragen. Eine Löwin hatte die garzelle von der herde getrennt, ähnlich wie sie Jullitte weit von den belebteren Plätzen der Stadt hatte.

Nur etwas störte Ariane an diesem Gleichnis. Sie war keine Mörderin, war sie doch nicht, oder? Dennoch schien der gedanke, eine Löwin zu sein, befriedigend und sie ließ ihre Vorsicht, wenn sie den überhaupt jemals welche hatte. Ihre handverkrampfte sich um die Träger ihrer handtasche. Ihre Brusthob und senkte sich schwer, es war doch anstrengender gewesen der anderen zu folgen, als sie gedacht hatte, aber der Park war, um ehrlich zu sein, fast zu perfekt. Ruhig, keine Menschenseele außer sie beide... hier konnte sie der anderen ihre Meinung geigen ohne das Männer dazwischen gingen...

Ironhide
14.11.2011, 12:35
http://s1.directupload.net/images/user/110814/u2cqpv4b.png


Juliette lief etwas schneller, hatte schon längste die Orientierung verloren, wollte nur noch raus aus dem Park und auf eine belebtere Straße kommen. Unsicher und hektisch riss sie ihren Kopf immer wieder nach links und rechts, drehte sich um nur um irgendwo einen Ausweg zu finden. So schnell war aber nichts zu finden außer weitere, dunkle und Menschenleere Wege.
Weiter, nicht stehen bleiben, das waren ihre Gedanken.
Unachtsam lief sie weiter was sich aber rächte. Sie stolperte über irgendwas und fiel der Länge nach hin. Der Aufprall war schmerzhaft, denn sie war von dem Sturz so sehr überrascht das sie gar nicht daran dachte, ihre Hände hoch zu nehmen um den Sturz ab zu fangen.
Ariane konnte alles mit ansehen, wusste genau dass dies nun ihre Chance war.

Schnell und mit einer Engelsgleichen Leichtigkeit benötigte sie nur wenige, kaum hörbare Schritte und war bei der gestürzten angelangt, setzte sich auf ihren Oberkörper und fixierte ihre Arme, indem sie sie festhielt. Für Juliette gab es damit kein entkommen mehr. Voller Angst sah sie die dunkle Gestalt über sich an, deren Konturen nur von den sehr schummrigen, wenigen Laternen sichtbar gemacht wurden.
Plötzlich spürte sie etwas n ihrem Gesicht, etwas aus Metall was ihr langsam über die Wange strich. Panik kam in Juliette auf, war das ein Messer? Was wollte die Person von ihr?
„Bitte… Nehmen sie sich was sie wollen. Meine Handtasche, da ist jede Menge Geld drin, bitte, nehmen sie sie, aber lassen sie mich bitte, bitte gehen.“, schluchzte Juliette voller Angst.
„Du … kein Anstand, keine Manieren, benimmst dich wie eine billige Nutte!“, zischte Ariane sie an. Die Gabel hatte sie schon längst aus ihre Handtasche geholt und fuhr der vor ihr liegenden Frau damit übers Gesicht. Jedes Mal drückte sie etwas mehr auf, fest entschlossen ihr das Metall unter die Haut zu treiben um ihr die von Gott gegebene Schönheit zu nehmen die sich nicht verdient hatte.

„Was wollen sie von mir? I-ich habe ihnen nicht getan… Bitte…“, wimmerte die Frau unter Ariane, „bitte lassen sie mich zufrieden.“
Aber Ariane dachte gar nicht daran. Ein heftiger schlag mit der flachen Hand fegte durch das Gesicht von Juliette um sie endlich zum Schweigen zu bringen. Aber die Frau dachte wohl nicht daran. Das schwache Licht hier hüllte das Gesicht von der unter Ariane liegenden Frau so ein, das sie es erkennen konnte, sofern sie nicht selbst vor das Licht begab. Sie meinte erkennen zu können das rote Striemen die Stelle zierten, wo sie der Frau eine runter gehauen hatte.
Aber anstelle der Ruhe, erntete Ariane Gegenwehr und das gefiel ihr nun gar nicht. Es machte sie sauer.
„Halt verflucht nochmal Still, Miststück!“, schrei sie die Frau an, aber die dachte nicht daran und wollte sich befreien. Dagegen hatte Ariane etwas. Sie rammte vor Wut Ihre Knie auf die Arme der Frau, die schmerzhaft aufschrie und fixierte sie damit. Sie saß weiter auf der Brust von Juliette, konnte in ihrem Unterleib spüren wie heftig und schnell die Atmung war.

Ariane war nun noch entschlossener und so wie sich Juliette eben noch wehrte, würde sie nun die Quittung dafür bekommen. Ariane holte aus und rammte ihr die Gabel in die Wange. Ohne zu zögern zog sie das Stumpfe Metall durch das Gesicht der Schönheit. Immer und immer wieder tauchten die Spitze der Gabel mehr oder weniger tief in das zarte Fleisch die wie am Spies schrie. Blut spritze umher, kleine Hautfetzen und auch Fleischstückchen hingen bereits an der Kuchengabel. Ariane störte das nicht das sie davon das meiste abbekam. Wie in einem Rausch, überwältigt von einem rasenden, irgendwie schönen Gefühl machte sie immer weiter. Ihr Gesicht war voller Blutspritzer, aber sie lächelte, starrte der schon entstellten und noch immer schreienden Juliette ins Gesicht. Ein irres Lächeln hatte Ariane und wenn man genau hinhörte, konnte man sogar ein stetiges kichern höheren.
Die Gabel traf dabei auch immer wieder auf die Knochen, wenn sie sie in das Fleisch rammte und einfach nach unten zog oder zur Seite.

Irgendwann wurde sie langsamer, hörte ganz auf. Juliette dagegen wimmerte nur noch, sie war heißer vom vielen schreien und kraftlos von der Gegenwehr. Erfolglos hatte sie versucht ihrer Peinigerin zu entkommen aber bei den ständigen Versuchen hatte sie sich völlig verausgabt. Ariane hatte dabei weitaus mehr Kraft und sie beugte sich nach vorne. Es gab nun keine Stelle mehr in dem Gesicht, wo noch etwas von der ehemals makellosen Haut und der Schönheit zu sehen war. Mit leicht vibrierender Stimme flüsterte sie etwas, was aber die vom schrecklichen Schmerz gepeinigte Frau nicht verstand. Sie wollte noch immer schreien, aber ihre Stimmbänder hatten schon längst den Dienst quittiert, so das nicht mehr als ein ächzen ihre Kehle verließ. Irgendwas tropfte auf sie, was noch zusätzlich in sie brannte und Juliette glaubte, dass es Tränen waren, die von der Frau über ihr stammten. Sie spürte dann die Hände, wie sie sich langsam um ihren Hals legte.
Sie würde nun sterben, den schrecklichen Tod durch ersticken erleben, dessen war sie sich sicher. Ein heftiger Ruck war das letzte was sie spürte.

Ariane hockte noch immer über der Frau. Warum sie ein paar Tränen vergoss wusste sie selbst nicht. Sie erhob ihren Oberkörper wieder, beugte sich sogar etwas nach hinten und streckte ihr Gesicht dem Himmel entgegen. Sie war überwältigt von ihren Gefühlen, genoss es, nur was sie genoss wusste sie nicht. Sie fühlte sich gut, sehr gut und auf eine seltsame Art befriedigt. Nicht so wie nach dem Sex, eine andere, aber ebenso tiefe Befriedigung war es.
Die Gabel hielt sie noch immer fest umschlossen, Blut tropfte von den Spitzen auf den Boden. Nach einem kurzen Moment richtete sie sich wieder zu ihrem Opfer, was regungslos und Tod auf dem Boden lag. Ariane hatte sich bereits gut an das Licht gewöhnt und sah wieder ihr Opfer an. Ihr Blick fiel nun auf die Hände, die wirklich Hübsch aussahen. Wieder keimte dadurch dieses komische Gefühl auf, was gegen ihre Befriedigung arbeitet. Das war nicht gut, das Gefühl war zu schön um es nun herzugeben. Die Hände, wie konnte diese Frau mit solchen Händen rumlaufen? Wer war sie das sie glaubte so schöne Hände haben zu dürfen wenn sie mit ihrer Schönheit umging wie eine Hure mit ihrem Körper?
Schnell jagte die Gabel auch in diese Körperteile und Ariane machte mit den Händen das gleiche, wie mit dem Gesicht. Als sie damit dann auch fertig war, betrachtete sie ihr Werk. Ja das war besser, das war das was diese Schlampe verdient hatte. Ariane erhob sich, schnappte sie die Leiche und zog sie zu einem nahegelegenen Baum, lehnte sie aufrecht dagegen so dass es aussah als wenn sie daran sitzen würde.

„Oh mon Cherri, du hast dich schmutzig gemacht.“
Wie eine liebevolle Mutter sah sie nun die Tote an. Blut war ihr auf die Kleidung getropft und während ihres Abwehrkampfes hatte sie sich ihre Bluse zerrissen. Ariane sah das natürlich, kniete sich vor ihr Opfer und fing an ihr das Blut zwischen den Brüsten mit einem Finger weg zu wischen.
Es dauerte nicht lange und sie hatte das Dekolleté sorgfältig vom Blut befreit. Die Kleidung war dagegen von Blut getränkt, aber das störte sie kaum. Ihr Blick viel auf ein kleines Gewächshaus und sie sah Rosen darin blühen. Dafür mochte sie ihre Landsleute, dass sie auch im Winter nicht darauf verzichten wollten, in einem Park Rosen zu sehen. Zumindest konnte sie sich den Sinn des kleinen Gewachshäuschens nicht anders erklären.
Schnell hatte sie sich daraus eine Rose besorgt, pflückte ein Blatt davon ab und legte es auf die Tote.
„Diese Blumen haben ihre Schönheit verdient, vergiss das nicht, meine Teure.“


Arian erhob sich wieder und entfernte sich langsam. Nach einigen Metern drehte sie sich um, sah nochmal zurück und blickte auf ihr Werk.
„Schlaf gut, mon Cherri.“, sagte sie und leckte dabei genüsslich über die Gabel. Dann verschwand sie in die Dunkle Nacht….

Ironhide
02.12.2011, 18:09
http://s1.directupload.net/images/user/111001/6ahldk6w.png
„Guten Morgen Monsieur.“
„Morgen. Einen Kaffee, schwarz.“
Matheo hatte an diesem Dienstagmorgen, etwas verspätet, nicht mal mehr einen Kaffee trinken können zu Hause, so trieb ihn die leichte Müdigkeit erst mal in das Cafe unweit des Reviers. Es war ein kleines, gemütliches und familiäres Cafe, versteckt in einer der unzähligen Seitengassen und Touristen kaum bekannt. Ein echter Geheimtipp und bei den Leuten die in der Nähe wohnten und arbeiteten sehr beliebt.
Der Morgen war kühl, Nebel lag über der Stadt und dem Umland, was aber die Leute nicht davon abhielt, ihrem treiben nach zu gehen. Auch wenn die Uhr schon halb acht durch war, kam es Matheo so vor, dass die Nacht gar nicht enden wollte. Der Nebel schluckte die grad erwachte morgendliche Sonne so sehr, dass von ihr kaum etwas zu spüren, geschweige denn zu sehen war. Matheo ging trotz dass er schon eine halbe Stunde zu spät dran war, gemütlich die Straße hoch, bog um die Ecke und stand ein paar wenige Schritte weiter vor seinem Arbeitsplatz.

Jeden Tag, seit etlichen Jahren schritt er durch die große, schwere Holztür, die über eine Handvoll breiter Steinstufen erreichbar war und befand sich erst mal in einer Art Windfang. Erst als er durch die zweite Tür ging, war er im eigentlichen Revier angelangt. Eine große Halle empfing jeden Besucher und Polizisten, der so das Gebäude betrat. Das erste was einem ins Auge viel war eine große Tafel die als Wegweiser fungierte und mit allerlei Informationen aufwartete. Sie war an einer Wand angebracht, die eigentlich außer einer zierenden Funktion keine weitere hatte. Links und rechts davon gingen Treppen nach oben, wo man in weitere Bereiche gelangte, hauptsächlich Verwaltungsbüros, Konferenzzimmer und einige Sonderabteilungen der französischen Polizei. Im Erdgeschoss fand man die normale Polizei, Verkehrsaufsicht und Großraumbüros. Auch waren hier die Zellen und Labore untergebracht. Ein Keller hatte das Gebäude zwar auch, aber der war nicht wirklich zu nutzen. Schon lange war das Gebäude Sanierung bedürftig, vor allem das komplette Kellergeschoss. Wasser stand da in einigen Räumen und es Roch muffig. Handwerker waren fast jeden Tag da und hatten alle Hände voll damit zu tun, die Wände trocken zu halten, damit das alte Gemäuer nicht vollends vergammelt und zusammenbricht.

Leider war ein Umzug der kompletten französischen Polizeizentrale alles andere als mal eben schnell gemacht, aber für nächstes Jahr war er geplant. Noch war das neue Gebäude aber reine Baustelle.
Matheo war das erst mal einerlei, denn in seinem Büro, welches im zweiten Stock lag, war davon nicht betroffen. Ihn ärgerte nur, dass eben einige Büros so lange als Archiv für all die alten Akten herhalten mussten, so auch seins. All seine Fälle die über die Jahre zusammen gekommen waren, lagen noch bei ihm, fein säuberlich in Kartons abgelegt. Aber es gab schlimmeres.
Bewaffnet mit seinem Kaffee betrat er sein Büro. Aber noch bevor er seinen Schreibtisch erreicht hatte, klingelte auch schon sein Telefon.
„Herr im Himmel, ich bin noch nicht mal richtig angekommen.“, fluchte er.
Noch nicht einmal seinen Mantel hatte Metheo ausziehen können. Er stellte seinen Kaffee ab und griff zum Hörer.
„Chevalier … ja … wo genau?“ Matheo klemmte den Hörer zwischen Schulter und Kopf ein um sich den genauen Ort aufzuschreiben, den man ihn nun nannte.
„Gut, ich bin auf dem Weg.“
Seinen Groll hatte Matheo schnell vergessen. Eine Frauenleiche war im Park von einem Stadtgärtner entdeckt worden, schrecklich verstümmelt, wie man ihm sagte. Was er aber im Park erwarten würde, das ahnte er noch nicht im geringsten.

BlueHusky
08.12.2011, 19:05
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Mari entglitt nicht nur die Farbe aus dem Gesicht sondern auch die Tasse welche sie in der linken Hand hielt.
In ihrem Bauch entwickelte sich ein Gefühl von Machtlosigkeit. Zu letzt hatte sie so einem Gefühl gegenübergestanden als der Tod an ihrer Tür klingelte.

… Madame de Gole´ wie konnten nichts mehr für ihren Mann tun…..

Immer widersprüchlicher kam ihr Arianes Verhalten vor. So lieb und einfühlsam die Stimme vorhin auch zu dem kleinem Geschöpf über ihrem Kopf wahr , so grausam war auch der Blick der Marie während der Erzählung entgegen Schlug.

„Du bist ein abartiges Miststück!“ , dieser Gedanke kreiste im Kopf von Marie und er pochte wahnsinnig laut. Aber sie drückte ihre Zehen zusammen und notierte fleißig auf ihrem Block was sie noch zusammen bekam.
Ohne sich an dem Finger tippen von Ariane zu stören schrieb sie ein Blatt nach dem anderen.

„Wirst du da nun noch fertig?“ , maulte Ariane
„Warum? Bringst du mich um wenn ich mir Zeit lasse?“ sagte sie schnippisch und hörte im selbem Moment auf zu schreiben. In diesem Moment wusste sie was vor ihr saß. Langsam hob sie den Kopf und schaute Ariane an. Wiedererwartetn traf sie kein harter strenger Blick sondern ein verletzter. Wie bei einem Kind was grade was falsch gemacht hatte und nicht weiß wie es sich Verhalten soll.
Marie war innerlich verwirrt, sie hatte schon so viele Menschen gesehen und war sich ihrer guten Menschenkentniss bewusst. Aber hier stand sie vor Absolutem Neuland. Das machte sie Neugierig die Geschichte dieser undurchschaubaren Person zu erfahren.

„Ariane! Ich bin ehrlich und muss dir sagen dass ich kotzen könnte bei dem was du da von dir gibst! Nun gut aber erzähl mir mehr!“ , sie lehnte sich leicht zu rück und schaute Ariane dabei leicht laszive an.
Ariane hingegen schlug die Hände auf den Tisch, „ Sag mal meinst du es macht mir Spaß? Meinst du ich springe vor Glück das ich das immer und immer wieder durch leben muss?“
„ Ja was erwartest du den jetzt von mir?“ , fragte Marie.
„ Ich erwarte gar nichts. Weder von dir noch von jemand anderem!“ , sprach Ariane und senkte den Blick gen Boden.
„Meine Liebe Ariane, ich denke wir fangen falsch an! Erzähl mir bitte was deine erste Erinnerung ist!“.

Ariane ließ sich zu rück auf den Stuhl gleiten. „Meine Erste Erinnerung?“ murmelte sie und wurde immer leiser während ihr Blick immer abartiger gegen Marie prallte.

Janoko
10.12.2011, 14:27
http://s1.directupload.net/images/user/110806/nck7nrvx.png Ihre Erste Erinnerung. Ihre Erste Erinnerung war keine gute, das wusste sie und ihr Blick suchte eine Stelle in Marie's Defensive um diese Ausnutzen zu können. Doch sie fand keine. Noch nicht. Aber sie würde fündig werden. "Meine Erste Erinnerung ist diese hier.". Blitzschnell war sie aufgesprungen und hatte Marie eine schallende Ohrfeige verpasst. "Stell dir vor, das du das nur dafür bekommen hast, weil du existierst, weil du deine Mutter um etwas gebeten hast." Ariane war um den tisch herum gekommen und hatte sich auf die völlig überraschte Marie gesetzt. "Stell dir vor, das du deine Mutter deswegen hassen gelernt hast und sie dennoch liebst, wie du nur deien Mutter lieben kannst. Sie beugte sich weiter herunter und ihre Gesichter berührten sich fast. "Stell dir vor, du fühlst dich wie in einem Käfig, während du eigentlich frei bist und wenn du eingesperrt bist bist du frei."

Langsam stand sie auf und zog Marie mit sich. "Ich geh kurz was für das da holen", dabei deutete sie auf die leichte schwellung in maries gesicht und bevor sie sich wegdrehte, drückte sie der psychologin einen Kuss auf die Stirn. Wieder mal war marie alleine und konnte Ariane in ihrem Refugium herum laufen hören. Sie hörte Schubläden die aufgezogen wurden, klirrendes Besteck, sich schließende Rollladen, damit war es also schon Abend geworden. Als Ariane wieder in der tür erschien, hate sie ein kleines Verbandspäckchend abei und ein kleines Tablett auf dem Brot und Käse lag. Beides stellte sie vorsichtig auf den Tisch und schaute Marie fragend an. Nun sprach aus ihr eine Gastgeberin und keien Mörderin "Ich denke, wir sollten etwas essen, meinst du nicht auch?", ihr Blick ließ keinen Wiederspruch zu.

Ironhide
24.05.2012, 14:40
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Marie griff mit beiden Händen an ihre Oberschenkel und musste sich auf die Unterlippe beißen.
„Ich finde wir sollten was essen!“, bla bla bla schoss es in ihre Gedanken.
Sie war leicht in rage das Marie so wenig aus ihr lesen konnte. Das passte ihr nicht.
Sie beobachtete wie sich Ariane umdrehte und langsam ihre Schritte richtung Kellertreppe richtete.
Das war er der Moment in Marie kochte es aus unerklärlichen Gründen. Diese Blicke und die Spitze Zunge von Ariane das alles war für diesen Moment zu viel.
Sie zog langsam die leere Tasse über den Tisch zu sich. Beadacht darauf so wenig Geräusche wie möglich zu machen verlangsamte sie auch unbewusst ihre Atmung.
Ariane fing an noch ein paar Sachen zu erwähnen aber Marie hörte sie nur noch wie einen dumpfen Donnerschlag. So sehr war sie getrieben von dem Drang die momentane Situation zu ändern.
Die andere Hand von Marie ging langsam an die Stuhllehne und die Beine drückten den Stuhl langsam und fast Geräuschlos zurück.
Ihr Herz schlug so laut das sie fast dachte Ariane könnte es hören und ihren heimtückischen Anschlag vereiteln.
Die Mörderin mit den Eiskalten Augen hatte nicht aufgehört zu erzählen und Marie antwortete mit einem immer nervöserem „Mhh ja!“
Fast am Ziel erhob Sie den Arm und war bereit zu zuschlagen.
Ariane drehte sich um und schlug mit einem Bein Marie den Boden weg. Dann ließ sie sich langsam und lasziv auf sie nieder und streichelte über Maries Oberkörper. Über einen straffen Bauch bis hin zu den prallen Brüsten.
Ebenso langsam ließ sie ihren Kopf übern den Mackelosen Körper streichen und nahm dabei jeden einzelnen Geruch auf
„Du stinkst an Angst du scheiße Nutte! Meinst du ich merke nicht was du vorhast? Deine Angst hab ich schon gerochen als du die Tasse vom Tisch genommen hast! Du kannst mir nichts vormachen ich habe die Hölle gesehen und da glaubst du ernsthaft mich mit einer Tasse zu schlagen!“ Ariane sprach traurig was aber nicht zu ihren kalten Augen passte, welche Marie wie ein Stück Dreck ansahen. Marie schloss die Augen und war sich sicher dass sie nun ein schreckliches Schicksal erleiden musste. Doch stattdessen spürte sie warme Tropen auf ihrer Haut. Sie öffnete die Augen und erblickte eine starke weinende Frau welche sich auf Marie niederließ und bitterlich weinte.

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Füße stapften in fast gleichen Takt zu einem Auto hin. Der Polizist war über die verübte tat immer noch erschüttert.
„So etwas und dann auch noch in meinem Revier! Merde! Das ist mehr als ärgerlich. Dabei wollte ich eigentlich etwas zu Ruhe kommen“ Pinon war nicht sonderlich glücklich über das was sich ereignet hatte und noch weniger über seinen Zögling.
„Und dann auch noch so ein Frischling! Was soll ich damit?“ schwirrten die Gedanken.
Nach einer kurzen Phase des Unmutes dachte er wieder klar.
Bei so einem kranken Mist brauch ich Hilfe.
Pinon erinnerte sich an einen tragischen Fall den er fast zu Anfang seiner Dienstzeit hier im Revier ereignete. Ein Junger Mann wurde in einen schweren Autounfall verwickelt.
Mit einem zucken in den Augen erinnerte er sich wieder „ De Gole´ so hieß die junge Freundin von dem Toten die war Psychologin! Ich werde sie konsultieren wenn ich wieder am Schreibtisch sitze!“ Pinon erhöhte sein Schritttempo um seine Gedanken schneller in die Tat umzusetzen.

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Schluchzend liegt Ariane an Maries Hals. „ Dein Herz schlägt wie das einer Frau die ich einst kannte!“




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Das Geräusch von hoch hakigen Schuhen und das schnaufen einer verzweifelten Frau waren in einer lauen Nacht in einer engen Gasse zu hören.
Der Blick geht nach hinten und Tränen fließen wie ein Strom aus den Augen. Dumpf Schlägt der Körper gegen ein Hindernis.
„ Mon Cheri´ du bist genau so dämlich wie die letzte! Du musst nach vorne Gucken! Tja du bist halt leider nicht so klug wie du aussiehst!“
Ein Schrei dann kehrte Ruhe ein!

wanyuudou
28.05.2012, 17:50
http://s1.directupload.net/images/user/110806/8bqax5sj.pngSchrecken und Ekel standen Pinon ins Gesicht geschrieben. Die Situation und Art und Weise des Verbrechens hatten ihn zu tiefst erschüttert. Selbst in seiner Zeit in Marseille war ihm soetwas nie unter die Augen gekommen. Aufgewühlt schritt er auf den Discovery zu, mit dem er hierher gelangt war. Nicolas Cazardieu stand immer noch beim Krankenwagen und unterhielt sich mit der Zeugin. Der Polizist schritt auf ihn zu, und fragte nach dem Fortschritt der Befragung. "Noch ein paar Minuten." erhielt er als Antwort. "Gut, sie werden dann mit einem anderen Kollegen zurück auf Revier fahren müssen. Die Spurensicherung hat den Tatort soweit im Griff, dass wir nicht weiter hier zu tun haben. Ich fahe zurück auf das Revier und werde mit dem Capitaine ein Team zur Aufklärung zusammenstellen."

Pinon entriegelte den Wagen mit der Fernbedienung und führte die Hand zum Türgriff, um sie zu öffnen. Er blickte sich um und stockte in der Bewegung "Putain, wer zur Hölle hat meinen Wagen eingeparkt?", rief er aufgebracht, sicher war auch der vorgefundene Tatort daran schuld. Ein Streifenpolizist zuckte zusammen, er war wohl der Fahrer gewesen. Er sprang in das Fahrzeug und setzte ihn zurück.

Ein junger Mann mit roten Haaren schritt auf Pinon zu. Der Inspektor musterte ihn argwöhnisch. Der Rothaarige reichte ihm die Hand entgegen. "Bonjour, meine Name ist Jack Rirémortal. Ich bin gerade hierher versetzt worden. Ich soll hier einen Monsieur Pinon treffen. Er soll mich die nächsten Wochen einarbeiten."

Pinons Züge verhärteten sich. Enttäuschung und Ärger waren ihm anzusehen. ,Na toll... Bin ich hier die Kindergärtnerin? Wird ja immer besser...' "Das bin ich", sagte er, indem er den Händedruck erwiderte. Unhöflich wollte er trotz seines Ärgers nicht sein. "Inspektor Jean-Pierre Pinon. Ich bin gerade auf dem Weg zurück ins Revier, Sie wurden also umsont hier heraus gebracht. Steigen Sie ein. Außer, es gibt noch wichtige Fragen, dann sollten wir sie gleich klären. Wenn ich fahre, habe ich keinen Sinn für Pläuschchen."

Azmaria
28.05.2012, 19:21
http://www.lf-online.de/bild.php/8458,jackriremortal62MAD.png Jack fühlte sich irgendwie angegriffen oder eher überrumpelt. Er hatte nicht mit einen so harschen Ton gerechnet aber ihm sollte es recht sein schließlich war das hier wirklich sehr ernst, er hatte die Leiche wohl nicht selbst gesehen aber am Gesichtsausdruck so manchen Kollegens konnte er sich gut denken das es keine Augenweide war.
"Schrecklich." War sein einziger Gedanke dazu.

"Nein Herr Inspektor, keine weiteren Fragen." Jack wollte nicht wissen was ihn im vorging.
Er schwieg schweigend ins Auto ein holte dabei seinen Notizblock raus und Kritzelte auf Englisch etwas rein bevor er es wieder schloss. Hastig schnallte er sich an und sah aus dem Fenster auf die anderen Polizisten welche noch ihren Aufgaben nachgingen während sie den Schlammigen Pfad folgten und dann raus fuhren.

wanyuudou
03.06.2012, 20:13
http://s1.directupload.net/images/user/110806/8bqax5sj.pngDie Weg, den er mit Nicolas gekommen war, fuhr Pinon wesentlich langsamer zurück, als er es auf der Hinfahrt getan hatte. Der Schock des Tatortes lag ihm noch in den Gliedern, lähmte Gedanken und Bewegungen. Einige Male war er kurz davor in das Bankett, beziehungsweise auf die Gegenspur zu geraten. Der Inspektor musste sich zusammenreißen, den Wagen auf der Straße zu halten. Bilder aus seiner Vergangenheit spukten durch seinen Kopf. Unschöne, umwogt von Trauer und Schmerz. Eine innere Rastlosigkeit machte sich in ihm breit, so wie damals in den ersten Tagen kurz nach seiner Strafversetzung. Unruhe, die er füllen wollte.

Pinon dachte nach. ,Alkohol, ich brauche Alkohol.' Er überlegte, wo er welchen bekommen konnte. In Gedanken ging er die Schränke zuhause durch. Überlegte, ob er noch eine Flasche irgendwo hatte. ,Oder direkt zum Weinbauern ...' Seine Gedanken kreisten um die Wärme, die ihm der Alkohol gab, das Vergessen, das sich auch damals über ihn legte, als er in das tiefe Loch seiner Versetzung gestürzt war.

Der Polizist setze zum Abbiegen in Richtung des örtlichen Weingutes an, als er sich jäh an seinen Begleiter erinnerte. Dieser schien etwas bemerkt zu haben, denn er richtete sich in seinem Sitz auf. ,Nein, du musst das unter Kontrolle bekommen. Das ist es nicht, was meine Mutter sich gewünscht hätte.'

Pinon kam wieder die Psychologin in den Sinn. Marie de Golé war ihr Name. ,Besser ich rede mit ihr, als das ich wieder anfange zu trinken. Der Capitaine schien auch schon etwas bemerkt zu haben beim letzten Mal', dachte der Inspektuer. Er steuerte den Wagen auf den Parkplatz vor der Polizeiwache und brachte ihn zum Stehen. Immer noch in Gedanken machte er sich daran, das Fahrzeug zu verlassen und hielt inne. Er wandte sich an den neuen Kollegen: "Sie kennen sich schon soweit in der Wache aus? Wenn nicht bitten Sie den Pförtner um Hilfe. Warten Sie vor dem Büro des Capitaines auf mich, ich muss noch etwas erledigen."

Ohne sich weiter umzublicken ging er ins Revier. Er erreichte sein Büro und machte sich daran, die Schubladen zu durchsuchen. Der Polizist hatte eine Karte von der Psychologin erhalten, nicht wegen einer Sitzung, sondern für eventuelle Rückfragen nach dem Unfall ihres Mannes. Er ließ sich in seinen Stuhl fallen und dachte nach. Plötzlich durchzuckte ihn die Erinnerung. Er hob die Schreibunterlage an und holte die Karte hervor. Hastig tippte er die Nummer ins Telefon.

Es klingelte. Pinon las sich dir Karte durch. Es stand nur eine Adresse darauf, daneben die Sprechzeiten. Die Adresse war identisch mit ihrer Wohnanschrift. ,Heimpraxis sozusagen ...'. Es klingelte immer noch. ,Wenn sie zuhause arbeitet, muss sie eigentlich auch außerhalb der Sprechzeiten erreichbar sein', ging es ihm durch den Sinn. Ein Knacken in der Leitung durchbrach seine Gedanken. Er setze an, auf die Begrüßung zu antworten, stockte aber, als er merkte, dass der Anrufbeantworter am anderen Ende der Leitung war. ,Merkwürdig, ihre Sprechzeit ist gerade erst 10 Minuten um...'

Azmaria
04.06.2012, 17:20
http://www.lf-online.de/bild.php/8458,jackriremortal62MAD.pngOhne große Worte ließ Der Inspektor ihn am Auto zurück. Er kannte sich hier an der Wach schon aus und all das aber er fand es recht unhöflich, zudem musste er darüber nachdenken warum der Inspektor zum Weingut abbiegen wollte. Schlussendlich machte er sich aber darum keine wirklichen Sorgen. Vielleicht war der Inspektor auch nur so sehr in Gedanken vertieft gewesen das er es schlicht nicht bemerkt hatte das sie da nicht rein mussten und sich schnell noch Korrigiert.
"Arschloch...tze...als wäre ich gar nicht da gewesen, er denkt von sich selbst wohl viel zu hoch." Jack Kratzte sich am Kopf und spielte mit seinen Haar bevor er den gleichen Weg wie der Inspektor ging nur blieb er in den Vorderen Räumlichkeiten wo auch alle anderen Polizisten waren.
Viel los war nicht gerade das musste er zugeben aber so ein ruhiges Örtchen mit vielleicht mal 2 Großen Fällen im Jahr war doch ganz gut und bot seine Vorteile. Er setzte sich in der nähe des Büros vom Chef um sicher zu gehen das er Pionen nicht verpassen würde sein Blick jedoch schweifte ab zu ein paar Polizisten und Polizistinnen welche wohl gerade Informationen austauschten oder etwas nach gingen Er konnte genaues nicht erkennen da im der Hintern einer Polizistin den Blick auf den Pc Monitor dahinter versperrte.
Geistesabwesend kramte er ein Bombom aus seiner Tasche und steckte es sich in den Mund.

Janoko
04.06.2012, 20:49
http://s1.directupload.net/images/user/110806/nck7nrvx.png "So einem dummen Miststück. Konnte nicht laufen, wie es sich gehört.", die Worte die so hasserfüllt aus Arianes Mund gekommen waren, schienen nicht zu ihrer Körpersprache zu passen. Obwohl sie weinte und voller hass auf eine Frau sprach, die nicht mehr existierte, strahlte alles an ihr etwas liebenswürdiges aus. Nein, es war einfach pure Weiblichkeit die ihren Liebreiz nicht nur für's Auge dar bot. "Bu... Bum... BuBum Bubum Bu.. Bum... immer im selben Takt, weißt du?" Bei jedem Mal wie sie den herzschlag anch amchte, erwischte sie mit ihrem Finger genau Maries Puls, was unheimlich wirken musste, doch es war mehr zufall als wirklich präzises Abzähhlen der Herzschläge. "Und dieser Takt... kann schnell enden.", diese Feststellung war wieder grausam hart ihr entgegen gespiehen und Marie meinte etwas Traurigkeit dabei heraus zu hören.

Mit einem Satz war Ariane von ihr herunter gesprungen und hatte beide Arme zur Seite hin ausgebreitet und begann sich im Kreis zu drehen, die Haare herumwirbelnd. Paris, Prais, couronne de fleurs que tu... Ja die Stadt der Blumen... schöne... kränkliche...", sie brach mitten im Satz ab und blickte Marie mit einer Mischung aus Freude und Neugierde an. Sie beugte sich zu ihr her unter und strich ihr über die Wangenhaut, die noch immer geschwollen war, von ihrer Ohrfeige. Mit einer schnellen Bewegung saß die Frau wieder auf ihrem 'Behandlungsplatz' und schien sich diebisch zu freuen, wie ein Kind, das grade erzählen soll, was es den angestellt hat. Etwas ungeduldig schaute sie zu marie, verdrehte kurz die Augen und seufzte. Deux. Ist schon etwas her... also genau genommen... Vier Wochen? nach dem ersten mal... in einer kleinen Dunklen Seitengasse... so ein Süßes Geschöpf... lange braune Haare.. liebliche Augen... und doch verdammt... ich weiß noch genau wie sich unsere Wege zum ersten mal kreuzten... in Biologie... eine der wenigen Schönen Blumen in dem Saal voller Unkraut."

Azmaria
07.06.2012, 22:12
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Jack hatte in der Zeit die er hier saß so einiges Beobachtet zum Beispiel das viele der Kollegen sich wohl auch Privat kannten, zumindest die Gruppe welche Jack die ganze Zeit beobachtete. Er war dabei so in Gedanken das er gar nicht mitbekommen hatte wie sich eine Kollegin aus dem Toten Winkel ihm genähert hatte.
"Huhu Kollegin, wartest du auf wenn?" Die Frau sprach ihn an ohne ihn ins Gesicht geschaut zu haben er war mit einen mal Steifer in seiner Bewegung er brachte ein gequältes "Ja" hervor und nickte mit dem Kopf.
"Willst du einen Kaffee? oder Tee? Wir haben auch Fruchtsäfte, du gehörst anscheinend zu den Neuen die wir bekommen haben, bei uns ist es nicht immer tot ernst wir wissen wohl wann wir es sein müssen aber trotzdem sehen wir das alles hier auch mal, sagen wir Lockerer." Die Kollegin stubste Jack an der Schulter wieder brachte er nur einen gequälten laut von sich. "Tee."
Die Polizistin kam in näher und sah ihn nun ins Gesicht erst blinzelte sie ein paar mal dann lächelte sie verlegen. "Tut mir Leid, ich habe mich wohl versehen aber aus einen anderen Blickwinkel sahst du wirklich aus wie- Nun ich bringe dir mal einen Tee Entschuldigung nochmal."
Die Polizistin verschwand in einen Flur und kam wenig später mit Tee wieder sie entschuldigte sich nochmals bevor sie verlegen verschwand. Jack führte den Becher Tee zum Mund und meckerte gedanklich. "Wenn sie mich einfach in ruhe lässt kommt es auch nicht zu solchen Scheiß. Verdammte und bringt mir auch noch diesen Ekelhaften Tee mit anstatt mal zu Fragen welche Sorte. Nun gut umsonst ist umsonst da sollte man nickt meckern." Jack setzte sich nun etwas bequemer hin und legte die Beine Übereinander. "Wo bleibt Inspektor Pinon? Er sagte mir nur warten er kümmert sich ja um alles andere... "

BlueHusky
11.06.2012, 21:03
http://s1.directupload.net/images/user/110806/2iihlju3.png
Wie in Trance strich Marie durch Arianes Haar während sie ihren Kummer kund tat. Und in dem Moment wo Marie so etwas wie Mitleid empfand sprang Ariane auf.
Verdutzt schaute sie zu ihr hinauf.
Sie riss die Augen auf als ihr der Gedanke einer verkorksten Liebesbeziehung in den Sinn kam.
„Oh mein Gott wo bin ich hier gelandet“ kreiste es in ihrem Kopf. „Und keiner wird mich hier je finden! Keiner interessiert sich für mich! Ich bin an dieses Kaputte Geschöpf gebunden!“ , ihre Gedanken wurden immer trüber.
Als Ariane anfing von einem alten Erlebnis zu erzählen fingen Maries Gedanken wieder an strukturiert zu laufen.

„Was bitte soll der Unschuldige Blick? Du weißt ganz genau was du damals getan hast! Also spiel mir nicht das kleine Unschuldige Kind vor! Ich bin nicht deine Mutter!“ sagte Marie erbost.
Kaum ausgesprochen sah sie den Wandel in den Augen dieser hemmungslosen und undurchschaubaren Frau. Es musste ein Frau sein den immerhin hatte sie vorhin eine Kindliche Stimme war genommen. Aber Marie war sich bei gar nichts mehr sicher. Je mehr Zeit sie mit ihr verbrachte desto verwirrter war sie. Ob das Absicht war oder nicht konnte sie schwer sagen.
Kaum das sie Ariane wieder fokussierte sah sie schon wie die nächste Hand auf sie nieder raste.

„Du dreckige Schlampe wagst es die Fresse aufzureißen und meine Mutter mit in das Spiel zu bringen?! Du hast wohl vergessen wer von uns beiden hier am Boden liegt!“ , schrie Ariane , direkt ins Gesicht der verstörten Psychologin. Dabei landeten feine tropfen ihres Speichels in dem erröteten Haupt.

„Das ist der Wundepunkt! Jetzt muss ich es nur noch schaffen dass sie davon mehr erzählt dann kann ich das Blatt vermutlich wenden!“ , sie war sich sicher das sie damit eine Psychologische Kehrtwendung erreichen kann.
Marie schaute zu Ariane. „ War die schöne Blume im dem Raum voller Unkraut ein Teil von dir?“ , fragte sie und wartete die Reaktion ab. Unbewusste spannte sie dabei ihren Körper an den sie wusste das sie Ariane in eine sehr labile Emotionale Lage gebracht hatte.

Janoko
06.07.2012, 19:00
http://s1.directupload.net/images/user/110806/nck7nrvx.png "Wir sind alle Teil von uns, selbst du bist ein teil von mir und ich eins von dir...", Ariane kicherte und stützte sich ab, blieb jedoch auf Marie liegen. "Also ja... sie war.. nein ist.. ein teil von mir.. von uns." Sie seufzte. marie war entweder schwer von begriff oder sie war mal wieder zu Philosophisch geworden. "Jedenfalls war Sie die schönste, bis dahin... Sie hätte Mutter", das Wort kam wie ein paukenschlag, obwohl der rest sanft gesprochen war und genauso sanft vor sie fort, " bestimmt gefallen... lange, gepflegte Braune Haare, unschuldiger Blick... Intilligent genug um sich gegen Männer zur wehr zu setzen... dumm genug um durch die betten zu tigern... zu langsam... für mich.", bei jedem Absatz den Ariane machte hatte sie Marie die Bluse weiter hoch geschoben, bis sie bem letzten sie rabiat nach unten zog und somit zwei Knöpfe abspringen ließ.

Die Braunhaarige ließ sich auf Marie fallen und ihr ganzen Körpergewicht lagerte auf der anderen, die deutlich das Pafüm richen konnte, das dennoch so dezent verwendet worden war. Fast schon betäubend lag Arianes Geruch auf ihr und die selbige person. Ariane hingegen brauchte einen moment bevor sie ihren Kopf zu Marie drehte. und in ihr Ohr flüsterte. "Kennst du das Deutsche 'Max und Moritz'? Gut, weil dann war das Streich zwei."
Sie rollte sich von Marie, jedoch nicht ohne dieser lasziv über die Brüste zu fahren und kindlich zu lachen. Als hätte sie grade etwas großes entdeckt was sie glücklich stimmte. So lag sie neben Marie und blickte die Keller decke an die grau und Bunkerartig über ihr lag.