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    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Standard Die Sage des Königs der Meere - Akt 1: Aufbruch

    Mit einem kräftigen Ruck wurde die Tür schliesslich geöffnet. Draussen prasselte der Regen hinab, während Sturmböen über die menschenleeren Straßen peitschten und einem so das Wasser ins Gesicht spritzten. Doch sobald die Türschwelle übertreten war, hatte man das Gefühl, man befand sich in einer anderen Welt. Die Lachen von Flüssigkeit auf dem Boden waren nicht aus Wasser, sondern aus Bier; und es war – nicht zuletzt der vielen Leute wegen – mollig warm. Den nassen Mantel immer noch eng um den Körper gelegt, trat der Neuankömmling schliesslich in den Innenraum der Schenke und schloss spätestens nach einem unwirschen „TÜR ZU; ES PISST REIN!“ die Tür. Er nahm sich Zeit um sich umzusehen und musste feststellen, dass der Name „Rumpfbrecher“ äusserst passend für die Bar war. Denn die Schenke war früher einmal wohl tatsächlich der Rumpf eines größeren Schiffes, das jedoch nun einem gänzlich anderen Zweck als der Seefahrt diente, wenngleich man sich überall an diesen erinnert fühlte. Sei es das eingerollte Segeltuch, das an einer Wand nur darauf wartete, entrollt zu werden; seien es die Taue, die über die ganze Decke verteilt hingen; sei es, dass wohl wenigstens die Hälfte der Gäste thorwal'sche Seefahrer zu sein schienen (und als solche groß, bärtig, muskulös und sehr betrunken waren) oder schlichtweg der Geruch von Salz, Fisch und Bier – es gab hier sehr vieles, was einem das Gefühl geben konnte, hier tatsächlich in einem Schiff und nicht in einer Taverne zu sein.

    Jedoch schien den Gast die Hoffnung nach letzterem zu beflügeln, und so zeichnete sich Erleichterung in seinem Gesicht ab, als er nach einigen Momenten den Wirt erspähte. Der selbst für einen Thorwaler sehr große und stämmige Mann, welcher ein Hüne von über 2 Schritt war, stand hinter dem Tresen und war gerade dabei, ein paar Krüge zu säubern. Hin und wieder strich er sich durch den Bart und warf ein bedeutungsschweres Nicken in Richtung eines Matrosen, der am Tresen lehnte und ihm mit vom Alkohol leichter Zunge so einiges zu erzählen schien. Er kämpfte sich durch die Tische hindurch – was gar nicht so einfach war, saßen dort doch kräftige Gestalten, die einen Gesprächspunkt gerne einmal mit weit ausholenden Gesten unterstützten – bis er schliesslich beim Wirt ankam. Dieser verdrehte die Augen, als der Betrunkene gerade erneut damit anfing, 'weise Worte' von sich zu geben. „P'ssauf: 's isch' doch sho: entweder man sechelt frei, oder man sechelt nicht. Daswischen gibs nix, un' beim Barte Swfnirs, daswischen sollts auch nix geb'n.“ Der Wirt schien sichtlich erleichtert, als jemand Neues ankam und ihm somit eine Gelegenheit gab, sich abzuwenden. „Swafnir zum Gruße. Was kann ich für Euch tun?“

    Der Besucher zog sich gerade die Kapuze aus dem Gesicht und enthüllte damit ein wettergegerbtes, hageres Antlitz, das schon einmal bessere Tage gesehen hatte. Auffallend war jedoch eher, dass es sich um keinen Thorwaler, sondern um einen Mittelreicher handelte. Den Wirt schien es jedoch nicht zu überraschen, einen Fremdländer hier zu sehen. Ganz im Gegenteil sogar – er schien sogar Besucher aus anderen Regionen erwartet zu haben. „Lass mich raten – auch auf der Suche nach Ruhm und Abenteuer? Was ist deine Geschichte? Gestandener Kämpfer, der von weit her kommt? Tugendhafter Streiter der Götter? Glücksritter in Phexens Gunst? Nein, sag nichts – ich habe noch zu viel zu tun, um mir jede Geschichte anzuhören und so zu tun, als ob sie mich interessiert.“ Die Worte waren verblüffend grob dafür, dass der Mann eigentlich erfreut darüber sein sollte, dass viel Kundschaft anwesend war. Tatsächlich schien er jedoch eher genervt zu sein, meinte jedoch beschwichtigend: „Na, aber zumindest kann ich mit einer warmen Schlafstatt dienen. Du hast Glück – das hier dürfte wohl das einzige Gasthaus innerhalb der Stadt sein, in dem du noch Plätze bekommst. Wulfgrimms Mannschaft ist noch auf See, daher ist einiges frei. Was darf's also sein?“ Der Gast, der sich bisher nicht zu Wort geäussert hatte – oder nicht zu Wort hatte äussern können – lächelte schwächlich, während er den Blick über den Schankraum schweifen liess. „'Schlafen' ist eine gute Idee – aber 'Essen und Trinken' eine noch bessere.“ Er kramte kurz in seiner Börse und zog ein Silberstück daraus hervor. „Was mit Fleisch wäre gut – und natürlich Bier.“ meinte er und ging bereits auf einen Platz in der Ecke zu. Der Wirt rief ihm nur noch etwas bestätigendes nach, aber der Neuankömmling blendete ihn bereits aus und setzte sich an den Ecktisch. Nervös faltete er die Hände unter dem Tisch, während er sich im Raum nach seinem Kontaktmann umsah. 'Hoffentlich geht das nur gut...' dachte er sich. 'Hoffentlich geht das nur gut.' War es ein Fehler gewesen, den Auftrag anzunehmen? Ja. Es war ein Fehler gewesen. Aber jetzt kam er aus dieser Sache nicht mehr heraus. Er brauchte das Geld, aber noch viel mehr fürchtete er sich vor den Konsequenzen. Sich gegen diesen Mann zu stellen... gegen ihn und seine... Der Gedanke wurde jedoch jäh unterbrochen, als sich die Tür zum Gasthaus erneut öffnete und der Regen von draussen hinein prasselte.

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    „...es egal, ob der Regen Teil des örtlichen Klimas ist – es gibt meiner Meinung nach entschieden zu viel davon.“ meinte Safir gerade, als er mit seiner Begleiterin aus dem Regen in das Innere des Gasthauses trat. Er wartete noch einen Moment, bis sie auch herein gekommen war, als er schliesslich die Tür hinter sich schloss. Er zog die Kapuze seines schweren Mantels ab und genoss für einen Augenblick einfach nur die Wärme und Behaglichkeit, die die Gaststätte ausstrahlte. Bevor er jedoch irgend etwas weiteres denken oder tun konnte, meldete sich sein Magen lautstark zu Wort und bat ihn, doch eine Mahlzeit zu organisieren. Etwas peinlich berührt ob des lauten Knurrens, aber dennoch äusserlich gelassen, machte er sich auf, um hoffentlich von diesem Wirt eine Zusage zu bekommen.

    Sie beide hatten es schon in anderen Gasthäusern ausprobiert, aber überall berichteten die Besitzer, dass das Haus hoffnungslos überfüllt war. Der Grund dafür war die angekündigte Wettfahrt des Seefahrers Phileasson. Safir konnte nicht verhindern, dass ein Grinsen sich auf seine Lippen stahl, während er daran dachte. Asleif 'Foggwulf' Phileasson. Ein Name, der in etlichen Geschichten auftauchte. Einer der größten Seefahrer Aventuriens. Und ausgerechnet dieser suchte für eine Wettfahrt eine Mannschaft. Allerdings machte sich Safir keine Illusionen – zwar konnte er nicht bestreiten, dass eine solche Wettfahrt (mit einer Legende als Kapitän, wohlgemerkt) mehr als reizvoll klang. Aber bei dem Ansturm von Bewerbern würde er als ein Niemand es schwer haben, sich hervorzuheben. 'Na ja...' dachte er sich, '… ich kann ja wenigstens dabei zusehen, wie sein Schiff aufbricht.'

    Die Gedanken an Abenteuer, Ruhm und Reichtum wichen allerdings schnell wieder der Realität, als er schliesslich am Tresen ankam. „Amchalla.“ begrüßte er den breitschultrigen Mann, und fügte auf dessen misstrauischen Blick hinzu: „Die Zwölfe zum Gruße. Sagt, guter Mann, ihr habt nicht noch ein paar Schlafplätze für ein paar Reisende übrig? Wir hatten bisher leider noch kein Glück, Speis, Trank und Unterkunft in dieser Stadt zu bekommen.“ Der Wirt musterte ihn und die Frau, mit der er herein gekommen war, bevor er schliesslich nickte. „Dann hat das Pech für Euch jetzt ein Ende. Eine Mahlzeit wird euch Torhalla dort...“ meinte er mit einem Nicken in Richtung der Schankmagd, „... gerne an den Tisch bringen. Und ich habe sogar noch ein paar Plätze im Schlafsaal frei.“ - „Shokran!“ entfuhr es dem erleichterten Safir, bevor er hinzufügte: „Ich danke Euch.“ Er kramte in seiner Börse herum, um für ihre Schlafstätten zu bezahlen, bevor er sich mit seiner Begleiterin an einen freien Tisch aufmachte. Besser gesagt, den einzigen freien Tisch. „Wir haben es tatsächlich geschafft.“ wandte er sich an seine Reisegefährtin. „Ein trockenes Dach über dem Kopf und eine warme Mahlzeit! Nach all der Zeit unter freiem Himmel eine willkommene Abwechslung, muss ich sagen."



  2. #2
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    "Deine vorletzte mahlzeit war auch warm.", kam als Antwort. Cylithia schaute sich in dem vollen Schankraum um und seufzte. Nicht unbedingt die Art von Schlafplatz, die sie sich gedacht hatte, aber ja, in einem Punkt hatte Safir recht - ein trockenes Bett war ihr grade lieber , wie draußen zu verweilen. Dennoch fing sie dort an, wo Safir die unterhaltung unterbrochen hatte, als sie zur Tür herein kamen. "Auch wenn dir der regen zu viel ist, so gehört er nicht nur hier dazu. Das Wetter ist doch noch recht freundlich, kein Unwetter für dieses gebiet wenn du mich fragst", wie um ihre Worte Lügen zu strafen grollte und polterte ein mächtiger Donner über sie und den Rest der Schenke hinweg. Ihr lächeln fiel der Frau aus dem Gesicht. Man konnte sehen wie sie versuchte ein weiteres Agument aus ihrem Kopf zu entwirren, das sie ihm entgegenschleudern konnte. Durch das halbe, wenn nicht gar mehr,Mittelreich hatte sie irgendwie immer wieder die selbe Route mit deisem... Kerl. Sie wusste nichts anderes was sie zu ihm sagen konnte. Das er Wundarzt war, hatte ihr so manches mal die galle in den Rachen getrieben. er war nicht jemand, der schonend mit seinen 'Partienten' umging. aber es war immer wieder ein Interessantes ereignis gewesen wenn sie beide irgendwo aufgetaucht waren, um proviant oder etwas anderes zu besorgen - mehrmals hatte man sie als 'liebenswertes Paar' bezeichnet und jedes mal war sie mit dem Kopf durch die Decke, sofern eine Vorhanden war, gegangen. Safir hatte dann mit all seiner Überzeugungskunst sie dazu bewegen müssen, dem armen Etwas das es gewagt hatte, sie als 'Paar' zu bezeichnen, keinen Todesfluch auf den Hals zu jagen. Natürlich konnte sie keine Todesflüche, aber ein Feuer konnte sie ganz gut erzeugen und nach ihrem Willen formen.

    Daher war es nicht verwunderlich das sie ihren fast zweieinhalb Schritt langen 'Wander'-Stab in den Stuhl stecke der neben dem Stand, auf den sie sich zu setzen gedachte. Sie streifte den Mantel ab, der über ihrem Haupt gelegen hatte und eine wahre kasade von rostigbraunem Haar kam darunter zum vorschein. Sie schüttelte sich erneut. Es war zwar mollig warm, aber der Frau schien es noch zu kalt zu sein. Cylithia setzte sich und machte eine untypische nbewegung - sie stzrich sich ihre Haare kurz aus dem gesicht und Safir konnte kurz ihre Ohren betrachten, die sie schnell weider verdeckte, als sie seinen interessierten Blick bemerkte. Ihr Blick wurde nun hart. Er wusste ziemlich genau warum sie, sie versteckt hielt. es war einer der wenigen Punkte, der sie an sich selber störte. "Also, was warmes zu essen sagtest du, Safir? Travia zum Danke", fügte sie mit einem augenzwinkern hinzu. Rahja wählte sie absichtlich nicht. Zwar war es vielleicht angebracht des zu erwartenen Trunkes ihr zu Danken, aber Cylithia hatte so ihre Zweifel ob der Tulamide das nicht falsch auffassen würde. Und sie hatte nicht grade Lust ihn mit seinen eigenen Waffen zu erschlagen. Doch bevor sie sich weitere Gedanken darüber amchen konnte kam die Schankmaid, die der Wirt Thorhalla genannt hatte, und setzte ihnen jeweils eine Schüssel vor. Der dampfende Inhalt roch köstlich und für einen Moment vergas Cyli, das Safir überhaupt anwesend war, oder irgendwer. Sie legte ihre Hände an die SChüssel und die Hitze, die durch das Holz drang erfüllte sie mit einer Gewissen Freude, wie es immer war, wenn sie die AUswirkungen von Feuer spürrte.

    Doch dieser Moment währte nur kurz, den Thorhalla legte ihnen beiden Löffel hin. "Guten Appetit!" - Cyli würde es sich sicherlich schmecken lassen. Safir hatte recht - warmes Essen, was man nicht selber bereiten musste war schon etwas - noch dazu in einer trockenen Unterkunft.

  3. #3
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    Eigentlich hatte der Tag recht gut angefangen, doch mit je später es geworden war, desto schlechter wurde er - zumindest vom Wetter her. Es regnete nicht nur einfach, nein ein Sturm hatte sich zusammengebraut udn Elza war mitten rein geraten. "Na Großartig...", seufzte er. Das eben ertönte Donnern bedeute, das dieser Platzregen nur noch stärker werden würde. Er war nicht unbedingt ein Freund des Regens. Umso besser wurde seine Laune, als er das Wirtshaus erblickte. Hier solle er sein Glück nach eienr Schlafstätte versuchen, hatte man ihm gesagt. Woanders war alles belegt. Man hatte ihm gesagt aus welchem Grund, aber da hörte er meistens schon nicht mehr wirklich zu, denn ein Bett war seine einzige Sorge und nicht der Grund weswegen er keins in den gasthäusern fand.
    Elza sputete sich die wenigen Meter zwischen ihm und dem Wirtshaus schnell hinter sich zu bringen, denn der Regen war wirklich nervig.
    Angekommen an der Tür, trat Elza rein - nur um fast wieder durch die Welle der warmen, ja schon fast stickigen Luft, wie er fand, wieder hinaus zu purzeln. Gut, angenehm war was anderes, aber das sollte nun nicht das Problem sein. Sein erster Schritt auf dem Boden erzeugte ein leises 'Platsch', was aber durch die teils grölenden Leute völlig übertönt wurde. Dafür aber spürte Elza es umso deutlicher. Ein Blick nach unten und er sah das es nicht nur eine kleine Pfütze am Eingang war, sondern der ganze Boden solche Nassen Flecken hatte. Er schaute nach oben, aber Regen der irgendwo eindrang, sah er nicht. "Na wird ja immer besser...", murmelte er unhörbar vor sich hin. Elza sah sich um und aber einen freien Platz erspähte er nicht. Alle Tische waren belegt, hauptsächlich von Thorwaler. Die Laune von Elza wurde nicht wirklich besser, denn er mochte Thorwaler nicht unbedingt. Warum? Das wusste er selber nicht, da war er wohl von seinem Vater geprägt worden. Wie dem auch sei, begab sich Elza zur Bar. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Wirt, hatte er sienen Schlafplatz und bezahlte ihn auch sogleich. Vorerst blieb Elza am Tresen, denn kein Tisch war mehr frei, an den er sich hätte setzten können.
    Lieber beobachtete er ein wenig die Leute, die sich hier eingefunden hatte.

    Elza suchte nach Gesichtern, die nicht dem typischen Thorwaler entsprachen und fand auch bald daruaf welche. Eine Frau, deren rotbraunes Haar in langen Mähnen auf den Rücken viel, und einen Mann, der schwarzes Haar auf seinem Haupt trug. Elza überlegte kurz, aob er sich dazu setzten könnte. Seine Beine würde es ihm sicherlich danken, denn er war nun wirklich schon dan gazen Tag unterwegs gewesen. Also bewegte er sich in deren Richtung.

  4. #4
    Tourist Avatar von K.B.Dwarf
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    Mit einem Ruck wurde der Riegel der Schanktür zurückgezogen, um die Tür dann soweit zu öffnen damit man eintreten konnte in das Zwielicht des Gasthaues und nicht den Regen durch die Räumlichkeiten Peitschen zulassen. Der durchdringende Geruch von Bier, Met und über Feuer gebratenen Fleisch füllte sofort seine Nüstern, als der Ankömmling die dick beplankte Tür schloss. Es prasselten die Gischt von außen gegen das Holz und ließ den Ort dank seiner wärme wohliger erscheinen. Wasser tropfte von der Kapuze in den roten Bart, um von dort dann auf den hölzernen Boden entgegenzufallen, der mit Sand bestreut worden ist, damit niemand auf dem glitschigen Holzboden ausrutscht.

    Als dann der Mann sein Gesicht lichtet, während er die Kapuze seines Umhangs nachhinten schlug und sein nasses Haupt zeigt. Drängte er sich gemächlich durch den Gastraum und fuhr mit einer Hand durch sein Bart, um diesen etwas vom dem Regenwasser zu befreien. Doch rasch lief das Wasser direkt nach, da sein Haar und Gesicht ebenfalls gänzlich vom Regen gezeichnet und durchnässt sind. Während er sich an einigen Landsleuten vorbeidrängt fielen ihm ebenso die ganzen Fremdländler aus dem Mittelreich und anderswo auf. Dabei drängte er sich an einen edlen Herrn vorbei der nicht wirklich hierher passen wollte und fasste dem Mann auf die Schulter, als er an ihm vorbei ging. Kurz darauf rief er spöttisch dem Wirt zu. „Wer hat denn hier seine Bälger vergessen?“ Der Wirt lächelt nur nickend, während er einen Hornbecher mit einem Tuch auswischte. „Swafnir zum Gruße, Raskir. Gibst du mir ein Met.“ Bereits wo Faenwulf seinen Satz beendet hat war sein Hornbecher bereits voll und bereit seinen Durst zu stillen. Dabei ließ er selbst flink ein paar Münzen auf den Tisch rollen. „Mein Zimmer ist noch frei?“ Fragte er kurz bei Wirt der nur nickte und sich bereits anderen Gästen zuwendete und ihre Becher gefüllt.

    Genüsslich trank er etwas vom Met, um anschließend mit seinen Handrücken über den Mund zu wischen. „Viele von außerhalb hier.“ Sagte er mit bedacht und schaute sich nach einer interessanten Tischgesellschaft um, an der es hier nicht mangelte. Man hatte das Gefühl die gesamte bekannte Welt sei hier vertreten mit jeden einzelnen Berufszweig, dabei dominierten Stark die Ottajaskos mit ihren Mannen. Doch an diesen Abend hat man die Möglichkeit mehr von der Welt zu erfahren, als Seemannsgarn, weshalb er nach einer doch interessanten Gruppe von ‘Gästen‘ sucht und auch so eine fand. Sein Blick fing sich an den Edlen von vorhin, der nun an einen Tisch saß mit einer Frau und einem Mann mit einem dunklen Teng und somit aus einen deutlich wärmeren Land anscheinend kommt. Diese Tatsache und das die Gruppe eine Merkwürdige Zusammensetzung hat, erlaubte ihn dorthin zu gehen.

  5. #5
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Auch Safir murmelte nur noch ein "Lass es dir schmecken.", bevor er sich über seine Mahlzeit hermachte. Er war nicht ausgehungert - aber die Strapazen des Tages liessen ihn das Essen in sich hineinschaufeln, sodass er sich bewusst dazu ermahnen musste, seine guten Manieren auch weiterhin an den Tag zu legen, um nicht in alte Gewohnheiten zu verfallen. Während auch sein Gegenüber aß, wanderte sein Blick unbemerkt zu der Mähne ihres braunen Haares, welches nun ihre Ohren verdeckte. Ohren, wie er sie noch nie zuvor gesehen hatte. Sie erschienen ihm fast ein wenig zu fremdartig, wenngleich sie im Gesamtbild nur zu dem exotischen Charme passten, der Cylithia zu Eigen war. Doch seine bisherige Reise mit ihr hatte ihn gelehrt, auf der Hut zu sein, und jedwedes Kompliment so subtil wie möglich zu äussern. Aber die Überlegungen verblassten bald, ausgeblendet vom Geschmack des Eintopfes. "Ah, hervorragend. Nichts geht über eine warme Mahlzeit am Ende eines anstrengenden Tages." meinte er mit einem Schmunzeln auf den Lippen, als er sich zurücklehnte. Sein Blick fiel auf Torhalla, die ihm immer wieder verstohlen Blicke zuwarf. Er lächelte ihr zu und zeigte auf die nunmehr leere Schüssel - sie nickte, griff sie sich und eilte davon, um sie wieder aufzufüllen.

    In der Zwischenzeit hatte sich ein anderer Mann zu ihnen begeben. Schon alleine am Wuchs und seiner Bekleidung war heraus zu lesen, dass er nicht von hier stammte und wohl aus besserem Hause war. Kurz verhärtete sich seine Miene, bevor er einen freundlichen, unterwürfigen Gesichtsausdruck zur Schau trug. Selbst auf den dritten Blick hin würde die nach aussen getragene Höflichkeit und Freundlichkeit ehrlich wirken - für alle, bis auf Cylithia, die das Zucken in seiner Miene gesehen hatte, bevor er sich seine 'Maske' aufsetzte. "Amchalla, hoher Herr. Ihr seht nicht so aus, als kämet Ihr von hier. Wie kann Ich bescheidener Mann Euch behilflich sein?" meinte er, als der Edle an ihrem Tisch ankam. Aus den Augenwinkeln bemerkte er, dass auch ein weiterer Mann auf sie zugesteuert kam, wenngleich dieser eher nach einem Ortsansässigen aussah. Er schüttelte sich die Ärmel kurz aus und faltete die Hände vor sich auf dem Tisch zusammen, während er den Kopf leicht zur Seite neigte, um beide Neuankömmlinge im Blick zu behalten.
    Geändert von Rosered_Strauss (26.09.2013 um 19:08 Uhr)

  6. #6
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Das hatte ihr irgendwie noch gefehlt. Leute die sich einfach zu einem setzen wollten. Den Edelmann würde man nicht so einfach abschütteln können, den er stand auch über ihr, obwohl sie ausgebildete Magierin war. Den thorwaler, der sich auf sie zu bewegte sah sie gar nicht. Das es Safir auch nicht gefiel, das jemand zu viel Intresse an ihnen zeigte, hatte sie nur ganz kurz gesehen. Er war ein Meister im verstecken seiner wahren Gefühle, worum sie ihn manchmal beneidete. Bevor sie nun als auch dem Edelmann freundlich zu nickte, warf sie Safir einen warnenden Blick zu, nur um sich wieder ihrer Suppe zu widmen, die asbald auch leer war und sie wartete sehnsüchtig auf Thorhalla, damit sie auch ihr einen weitere Schüssel bringen konnte. Ungeduldig wartete sie auf die Schankmaid die sich durch die gut gefüllte Stube boxte. Den einen oder anderen Thorwaler Seefahrer stieß sie bei seite - wobei es immer so aussah als wenn sie ihn nur vor einen Sturz bewahrte. Sie drängte sich auch an dem Edelmann vorbei und stellte Safir seine zweite Portion vor die Nase. "Wenn ihr so freundlich währt?", meinte Cylithia mit blick auf ihre eigene Schüssel und Thorhalla nickte und nahm das Gefäß um sich erneut durch den Schankraum zu manovieren wie ein Fischerboot bei stürmischer See.

    "Wenn ich so frei sein darf, ihr seht nicht so aus, als kämt ihr von hier. Mit Verlaub, dürfte man erfahren, was ihr hier treibt?", sie schenkte Elza ein flüchtiges Lächeln, bevor sie sich bewusst wurde das sie lächelte und stellte dieses sofort ein. Nun fiel ihr doch der Thorwaler auf, der sich ihnen stetig nährte. Hatte jemand anderes ihre Ohren gesehen? Wollten sie sie alle Branntmarken, weil sie anders aussah als sie sollte? Cylithia seufzte und man hätte die Steinbroken rollen hören, wenn sie denn nicht nur imanigär wären. Es waren sicherlich dutzende Fremdländer hier, die für jeden Thorwaler interessant sein konnten, warum waren sie ausgerechnet das Zentrum dieser Aufmerksamkeit? Man merkte, das es Cylithia ganz und gar nicht gefiel. Safir wusste aus erfahrung das sie bei dem erst besten Kompliment ihre gute Laune verlieren konnte. Er hatte es schon öfters gespürt, jedes Mal wenn er ein sehr offenes Kompliment hatte fallen lassen, hatte er glück gehabt das sie wirklich keinen Todesfluch beherschte. Allerdings hatte sie ihm einem Flim auf den hals gehetzt der obwohl keine Hitze verbreitend ihm den Schlaf geraubt hatte. MAn konnte ihr ansehen da sie sich mental auf solche Höflichkeitsfloskeln einstellte, die sie nicht hören wollte.

  7. #7
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    "Was ich hier mache? Nun, das weiß ich slebst nicht so genau.", erwiederte Elza mit einem ehrlichen, leicht verlegenden Lächeln der Frau. Dann wandte er sich an den Herren. "Ihr könnt mir in der Tat behilflich sein. Ich würde mich gerne setzten wollen, sofern die Plätze hier noch frei sind, guter Mann." Auch ihn blickte Elza freundlich an. Er wusste von zu Hause, das nicht unbedingt jeder ihm wohlgesonnen war. Adel verpflichtet, hatte sein Vater ihm immer gesagt. Freundlichkeit gegenüber seinen Untergebenen war stets das A udn O für ihn gewesen. Aber Elza hatte am eigenen Leib schon erfahren müssen, noch als Kind, das einige Leute den Adel auch nur mit einer aufgesetzten Maske begeneten. Dennoch, das hieß nicht das jeder ihm gleich ans Leder wollte. Elza Wartete höfflich, bis man ihm antwort gab. Er hoffte einfach, das sie ihn nicht abwesien würde. Natürlich konnten sie sagen, das die Plätze für ihre Gefährten reserviert waren, Elza würde sich dann freundlich verabschieden und wieder zur Bar gehen. Es gab noch den ein oder anderen freien Platz, aber nun zu jedem Tisch gehen, nur um seine Beine auszuruhen war sicher nicht seine Art. Er würde sich selbst lächerlich vorkommen dabei.
    Das sich hinter ihm der Mann auf sie zubewegte, der ihn eben schon so 'unsanft' begrüßt ahtte, sah Elza natürlich nicht. Er hatte das von eben ignoriert. so gut es ging. Es gab immer mal wieder solche Sprüche, doch er ließ sich nie darauf ein. Es gehörte sich schlicht nicht. Er hatte aber auch schon andere Menschen erlebt, die seines Standes waren und solche Sachen zum anlass nahmen um sich aufzuführen wie möchtergern Könige. Es war daher auch verständlich, das die Leute zwar fast immer höfflich reagierten, aber das nicht unbedingt ein Ausdruck von Freude war, wenn man ihn sah.

  8. #8
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    Zielstrebig und selbstsicher schritt er durch den Schankraum, vorbei an jolenden Bärtigen und den zum Teil einschüchtern wirkenden Fremdlingen. Einige waren aber erpicht sich mit den Thorwalern zu messen. Sei es in der Stärke, beim Armdrücken oder an dem verkraften von Alkohol. Ab und an nickte er einigen Mienen zu die ihn erblickten und hob kurz seinen Hornbecher zum Gruß oder grüßte einige brüderlich bevor er weiter ging. Es war wohl nicht seine erste Nacht hier, während er sich den Fremdlingen nähert.

    Er grübelte in zwischen in was für einer Gesellschaft er sich begibt. Es stand auf jeden Fall fest, dass der elegant Gewandte Recke aus hohem Hause stammt, sein Rüstzeug und Kleidung entsprach in gewissen Teilen dem eines Mittelländers, doch sicher war er sich nicht, da die Mode des Adels bekanntlich keine Grenzen kannte. Die anderen beiden waren deutlich schwerer ein zu ordnen. Der Mann kam aber dem Anschein nach aus den südlichen Gefilden und erweckte den Eindruck eines Gebildeten, eine Art Berater vielleicht. Die Frau wiederum passte nur im Bild als eine Dienerin oder als das Weib des edlen Herrn. Und somit dachte er einen Zusammenhang zwischen den drei Gefunden zu haben. Denn welcher Adlige würde ohne Gefolge reisen?

    Seine Gedankengänge endeten in den Augenblick als er an den Tisch heran getreten war. Er nickte den feinen Herrn zu. „Zum Gruße.“ Bevor er sich an die anderen beiden mit einen nicken zu wandte. „Wäre es genehm, wenn ich mich zu euch setzten dürfte und meinen Beinen ein ruhe vergönnen?“ So fein zureden gefiel ihn nicht. Zu mindestens dachte er das die Mittelländer, das ‘fein‘ nennen würden. Auch wenn er weiß das sein Garethi weit entfernt ist von dem des Adels. Er wusste nicht, ob er dort eine gewisse Unsicherheit erblickte, als er zu dem Herrn und seinem eventuellen Gefolge schaut.
    Während dessen brachte die Schankmaid eine weitere Schüssel mit dem deftig duftenden Eintopf für die Frau am Tisch. Torhalla blickte dann kurz in die Runde bevor sie Fragte. „Kann ich sonst wem noch was bringen?“ Feanwulf selbst winkte mit einem Lächeln ab.

  9. #9
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    "Nun, der Platz steht euch frei, Euer Wohlgeboren." meinte Safir mit immer noch freundlichem Lächeln, bevor er sich wieder daran machte, sein Mahl zu verzehren. Während des Essens betrachtete er den Adligen unauffällig aus den Augenwinkeln heraus. Dieser hatte sich ebenfalls etwas zu essen bestellt und sah sich nun im Gasthaus um. Man brauchte kein besonderer Menschenkenner zu sein, um zu erkennen, dass er sich hier nicht unbedingt wohl fühlte. Woran das lag, war allerdings auf die Schnelle nicht festzustellen. Weiterhin sah er nicht gerade wie ein verhätscheltes Söhnchen eines Adligen aus, sondern eher wie jemand, der die Klinge an seiner Seite durchaus zu führen wusste. Generell war er eher kriegerisch gewandt, was ihm ein etwas unbehagliches Gefühl in der Magengrube verursachte. Mit einem Räuspern lenkte er sich jedoch von diesen Gedanken ab und die Aufmerksamkeit des Mittelländers auf sich.

    "Verzeiht, Euer Wohlgeboren, aber ich habe Euren Namen noch nicht erfahren. Es wäre mir eine Ehre, euch korrekt ansprechen zu dürfen. Und weiterhin wäre es interessant zu wissen, was Euch wie uns in diese Gegend verschlägt. Seid Ihr denn auch der Wettfahrt wegen hier?" Nur ein Amateur hätte jetzt einen verschwörerischen Blick in Richtung derjenigen geworfen, die diese Unwahrheit auffliegen lassen könnte. Stattdessen vertraute er darauf, dass seine kluge Gefährtin es besser wusste. Er öffnete gerade den Mund, um fortzufahren, als sich eine weitere Gestalt an ihren Tisch begeben hatte. Es war der Thorwaler, den er schon zuvor bemerkt hatte. Nur durch langjährige Übung gelang es ihm, seine Maske der Freundlichkeit ohne das geringste Entgleiten aufrecht zu halten. Ob es allerdings gut oder schlecht war, dass ihm das Lügen und Vortäuschen von Gefühlen so leicht fiel - nun, das war eine Frage, die er sich später noch einmal stellen würde. "Aber selbstverständlich darfst Du. Sofern es Dich nicht stört, mit ein paar Fremdlingen zu sitzen." meinte Safir mit einem Nicken. Immerhin war der Neuankömmling nicht adlig, sodass er sich all die förmlichen Floskeln sparen konnte - das höfliche 'Ihr' samt Titel wurde ohnehin nur bei Leuten von Stand verwendet. Auch ihn fasste Safir kurz ins Auge. Er hatte sich selbst immer für gut trainiert und hoch gewachsen gehalten, aber in diesem Land wurde er von nahezu jedem zweiten eines besseren belehrt. So überragte ihn der Thorwaler auch, während seine breiten Schultern ihm auch eine große Kraft bescheinigten.

    Mit einem kurzen Kopfschütteln in Richtung Torhalla hatte er sich erneut gesammelt und wandte sich erneut an den Adligen. "Aber ich vergesse meine Manieren - immerhin sollte ich mich auch vorstellen. Mein Name ist Safir, und ich bin Wundheiler auf Reisen. Ich bin hier, da ich von der anstehenden Wettfahrt gehört habe und es mir nicht entgehen lassen will, einen Blick auf die Seefahrer zu werfen, von denen ich selbst in meiner Heimat Geschichten gehört habe." Er blickte kurz zu Cylithia. Normalerweise hätte er den Kavalier gegeben und sie vorgestellt - aber als Maga stand sie vom Stand her weit über ihm. Ausserdem schien sie das als bevormundung aufzufassen und hatte bisher nie gut darauf reagiert, weswegen er ihr selbst die Initiative dazu überliess - sofern sie sich überhaupt vorstellen wollte.

  10. #10
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    "Danke, THorhalla", sagte Cylithia und schenkte den Thorwaler keine Beachtung, selbst als Safir aufblickte und sie eigentlich dazu aufforderte sich vorzustellen, auch wenn er wusste, das sie seine Unterschwelligen Anregzngen dazu hasste, ließ es es dabei bestehen und wandte sich ihrem Eintopf zu. Sie wusste ziemlich gut, dass sie sich das ganze eigentlich nicht vor einem Adelsmann erlauben konnte, aber er schien nicht die Art von Adel zu sein, die sehr viel auf so etwas legte, immerhin saß er an einem Tisch mit ihnen. Sie hatte den Eintopf fast geleert als sie endlich ihren Stab aus dem Stuhl neben sich zog und dem Thorwaler damit die möglichkeit gab sich endlich zu setzen.

    "Travia hat merkwürdige Vorlieben in diesen Breitengraden.", sagte sie dann, an niemanden bestimmtes Gewand. "Aber man sollte nicht abschlagen, was sie einem bietet.", ein kurzes Lächeln huschte über ihre Züge und schließlich fixierten ihre Augen Elza. "Um es etwas fürnehmer Auszudrücken, eure Exellenz, es wäre eine Freude euren Namen zu kennen.", die Ironie, die darin mitschwang war kaum vernehmbar, aber die Maga schien nicht sehr erpicht auf diese Unterhaltung, oder gar Gesellschaft. Sie wendete den Blick ab und ein unhörbarer seufzer entglitt ihr. "Setzt du dich nun oder hab ich meinen Stab umsonst seines Standes beraubt?", Cyli aß einen weiteren Löffel, ehe sie fortfuhr. "Wenns nichts ausmacht, ich würde nun gern etwas trinken, Safir, so war doch euer Name? Seid so nett und sagt der SChankmaid, sie solle ein Krug vorbei bringen, für euch auch?", dabei sah sie den Tulamiden und den Adelsmann fragend an. Den Thorwaler brauchte sie nicht fragen, da er ein Trinkhorn in der Handhielt und offensichtlich noch genügend Kehlenbefeuchter in diesem war.

    Leicht belustigt stellte sie fest, das der große Nordländer sie einen Moment verduzt anstarrte. Fremdlinge, besonders ihre Frauen, waren nicht mit den Männern gleich gestellt, das wusste jeder Thorwaler und so war es verwunderlich das diese eine hier nun anscheinend keinen Heller darauf gab. Mit einer fließenden Bewegung hatte sie ihre Hand inihren Rock verschwinden lassen und sie wiederhervor geholt, zwei Silberstücke wurden zu Safir geschnippst. Der warme Blick der folgte war für den Hünen indiez genug, das die Frau Safir besser kannte als sie vorgab.

  11. #11
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Safirs Lächeln nahm einen gespielt gequälten Ausdruck an, als er Torhalla herbeiwinkte und die gewünschten Getränke bestellte. "Und um dem Anstand genüge zu tun..." meinte er, als ob nach ihm niemand etwas gesagt hätte, "... die scharfzüngige schöne Dame hier ist Adepta Minor Cylithia." Den funkensprühenden Blick, den sie ihm zuwarf, ignorierte er gekonnt - den Schmerz, der ihn durchzuckte, jedoch nicht. Wie es schien, hatte sie ihn gegen das Schienbein getreten. Er hatte es kommen sehen, dass ihr sein Satz nicht ganz gefallen würde, dennoch war er nicht ganz auf die heftige Reaktion vorbereitet gewesen. Aus den Augenwinkeln bemerkte er ihr grimmiges Lächeln, während sie mit Genugtuung beobachtete, dass sein Lächeln weitaus angestrengter war. Seine Maske hatte einige Risse bekommen, und so trank er schnell einige Schlucke des kühlen Bieres, um sich wieder zu sammeln. "Ich hoffe, ich habe Euch nicht beleidigt?" meinte er zu Cylithia, als er den Krug wieder abgesetzt und sich wieder gefangen hatte. Das leichte lächeln, dass um seine Lippen spielte, zeigte dass er seine Worte nicht aus einer Laune heraus gewählt hatte.

  12. #12
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Elza war froh, dass er sich setzten konnte. Vor allem seine müden Deine dankten es ihm und zwar so sehr, das er befürchtete das sie jeden weiteren Schritt heute einfach verweigern würden.
    Er selbst hatte seine Manieren wohl auch ganz vergessen, denn Safir stellte sich vor doch noch bevor er antworten konnte – und einige für Elza komisch anmutende Blicke zwischen den beiden bereits sitzenden Personen – machte ihm der eben schon auffällige Thorwaler einen Strich durch die Rechnung. Er kam zu demselben Tisch und fragte nach einen ebenso freiem Platz. Die Frau gewährte ihm den auch nach etwas zögern. Elza wollt erneut zu reden ansetzte, auch wenn es ihm nicht sonderlich gefiel wer da neben ihm Platz genommen hatte, doch man hatte ihn schon immer gelehrt, das persönliche Abneigung nie offen zu zeigen. Und er kannte den Mann ja nun auch nicht, als das er nur wegen eines für ihn unangenehmen Momentes verurteilen könnte.

    Kurz darauf hörte er auch ihren Namen. Etwas irritiert von der ganzen Szene, denn Es war deutlich dass ihr das so gar nicht gelegen kam, fasste nun Elza endlich die Gelegenheit beim Schopfe und stellte sich ebenso vor.
    „Auch meine Manieren lassen wohl zu wünschen über. Nun, ich bin Baronett Elza du Metuant zu Arivor. Aber ich bitte euch, nennt mich einfach nur Elza.“ Wieder ein ehrliches, freundliches Lächeln, als er seinen Namen nannte. Nicht ohne einen gewissen Stolz sprach er aber alles aus. Es war einfach etwas, was ihn ausmachte. Es war für ihn nicht nur einfach ein Name, es war einfach alles was ihn ausmachte. Nicht nur seine Herkunft und seine Zugehörigkeit zeigte er damit, nein auch was seine Zukunft war, sagte er mit dem Namen aus. „Und ja, auch mir wäre etwas zu trinken ganz recht.“, erwiderte er auf die fragenden Worte von Cylithia.
    Aber das war genug der Formalitäten. Etwas anderes hatte Elza viel neugieriger gemacht.
    „Ihr sagte eben etwas von einer Wettfahrt? Was hat es denn damit auf sich?“ Er hatte sich dabei an Safir gewandt, aber blickte ebenso fragend zu seiner Begleiterin. Deutliche Neugier hörte man in der Stimme herraus, als Elza die Worte sprach. Ebenso gespannt wartete er nun auch auf Antwort.

  13. #13
    Tourist Avatar von K.B.Dwarf
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    Es gefiel ihm das diese mittelländische Frau mumm besaß und sich nicht einfach so unterbuttern ließ von den Männern. Selten sah man dieses Spiel, da eher die Männer in den südlichen Regionen das letzte Wort hatten, als im Gegenzug in Thorwal. Doch rasch schien es ihm klar zu sein warum sie nicht das Wort scheute gegen das andere Geschlecht. Sie beherrschte Dinge die mit dem einfachen Geiste nicht erfassbar waren.
    Feanwulf hat bei seinen Reisen vernommen, dass die Könige und Fürsten häufig solche Wesen als Berater und Höhergestellte in dienste hatten. Doch was macht so eine begabte Frau hier? Die Gesellschaft schien immer interessanter zu werden, da seine vorherigen Überlegungen komplett ins Leere gegangen sind. Auch wenn es im groben danach aussah, dass der Wundheiler und sie sich kannten, doch mit Sicherheit konnte er davon nicht ausgehen. Doch sicher war er sich, dass dieser Elza auch ein Gast an diesem Tisch war wie er.

    Als Feanwulf sich nun endlich den Platz am Tisch genehmigt hat und das kurze treiben der beiden neugierig verfolgt hat, ziert ein schwaches Lächeln seine Mundwinkel, versteckt unter den roten Schimmer seines Bartes. Seine Faszination hing vornehmenden an den beiden fest, weniger an den Adligen selbst. Er wirkte bekannt und wenig Neues war für ihn zu vernehmen an ihm. Das die Atmosphäre der Taverne mit ihren grölenden Besucher - die stetig ihre Hornbecher aneinander schlugen - ihm wenig gefallen zu schein, war deutlich an dem hin und her huschen seiner Augen zu vernehmen.

    Doch als der junge Adlige seine Unwissenheit kund tut, blickt er zu ihm und meint mit guter Schanklaune. „Junge, du hast davon nichts gehört? Seit Tagen wird über nichts anderes in diesen Land gesprochen. Die wohl beiden größten Seefahrer aller Zeiten treten gegeneinander an.“ Mit einen kräftigen Schluck trinkt er aus seinem Hornbecher bevor eifrig fortfuhr. „Warum wären sonst alle Tavernen hier und im Umland überfüllt. Alle die hierherkommen vollen ein Teil der Crew werden.“ Feanwulf musste seine kräftige Stimme nun Einsetzten, da nun ein Thorwaler zwei Tische weiter auf den Tisch gesprungen ist und versuchte ein kleineres Fass zu leeren. Dabei ließ dieser sich durch die anderen anspornen, während der Gerstensaft an ihm herunterlief. „Asleif Phileasson und Beorn der Blender wollen sich messen. Beide sind sehr erfahren, ich selbst will daran teilnehmen. Nach langer Zeit reizt mich nun mal wieder eine Fahrt auf dem kalten Wasser. Das letzte Mal war noch in meinen jüngeren Jahren, als ich…“ Der Mann ist nun vom Tisch gefallen samt Fass in der Hand, in die Menge. Außer einer Prellung am Kopf ging es ihm weitestgehend gut, während er von den anderen bejubelt wird. Er selbst hat bei dem Rumpel dort hingeschaut und blickt dann wieder in die kleine Runde. Die ebenfalls dort hin geschaut haben und mit nun ihre Augen zurück zu ihrer Gesellschaft ausrichteten. „Aber bevor ich groß weiterrede. Man nennt mich Feanwulf, ich bin der Sohn Torlif.“

  14. #14
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Das Elza anscheinend keine Ahnung hatte, warum es hier an Unterkunftsmangel herrschte verblüffte die Maga nun doch etwas. Was tat er dann in diesen Breitengraden, denn was sonst hatte ihn hergeführt? Sie selber war nicht wirklich an der Wettfahrt interessiert gewesen, eher daran zu sehen wer sich alles mit den Beiden Draufgängern auf See wagen wollte. Sie gführte den Krug, den Thorhalla gebracht hatte zu ihrem Mund und nahm einen kräftigen Schluck. Es schmeckte scheußlich. Wie immer. Aber sie musste niemanden unterbreiten das sie das Gesöff, was die meisten Bier nannten, nicht mochte. Da war ihr das Wasser aus den Trinkschläuchen weitaus lieber. "Nun denn, Torlifson, nein, Faenwulf, was treibt dich an einen Tisch mit einem Unwissenden Adligen, und zwei einfachen Menschen auf der Durchreise?"
    Sie wartete nicht auf die Antwort ehe sie sich Elza zu wandte und ihm einen weiteren Krug vor die Nase schob. "Trinkt!", es war mehr Befehl wie Aufforderung.

  15. #15
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Eigentlich war Elza nicht der Freund, vom übermäßigen Alkohlgenuß, aber das hieß nicht das er einiges vertragen konte. Bei weitem nicht so viel, wie es die meisten anderen hier taten, aber das lagauch nicht in seiner Absicht. Es war ungewohnt für in, so eine basrche Aufforderung zu bekommen, denn so hatte bisher nur sein Vater mit ihm geredet. Der Blick war etwas fragend an Cyl gerichtet, als er dann leicht mit den Schultern zuckte und ansetzte. Er trank, schmecken tat es ihm nicht sonderlich. Doch das störte Elza nicht so sehr, wie die stickige Luft.
    Er setzt den Krug wieder ab, sprach dann ohne groß auf den Thorwaler zu achten. Seien Art gefile Elza nicht, bisher zumindest. "Eine Wettfahrt also... das klingt interessant, erzähltmir mehr davon." Dabei sah er vornehmlich Safir und Cyl an, wechselte mit neugierigem Blick hin und her.

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