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  1. #16
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Safir runzelte überrascht die Stirn. 'Sagen dem denn noch nicht einmal die Namen Phileasson und Beorn etwas?' Er glättete seine Miene wieder, und räusperte sich kurz. Nachdem Elza ihm mit einem Nicken das Sprechen gestattet hatte, begann er: "Nun - ich kann es wohl nicht so akkurat wie Feanwulf erklären - dafür komme ich aus der falschen Gegend - aber ich werde es versuchen. Von dem, was ich gehört habe, soll bei diesem Wettstreit der 'König der Meere' ermittelt werden. Der 'Foggwulf' und der 'Blender' sind wohl die beiden berühmtesten und begabtesten Seefahrer. Nun, bei den Zwölfen - während Beorn wohl einer der begabtesten... kämpferischen Kapitäne ist, die die Meere besegeln..." (das Wort 'Seeräuber' wollte er vor dem Thorwaler nicht unbedingt in den Mund nehmen, ohnehin traf es nur teilweise zu) "... ist Phileasson ein erwiesener Güldenlandfahrer. Und nun soll zwischen ihnen der beste Seefahrer dieser Zeit ermittelt werden - der 'König der Meere'."

    Der Tulamide lehnte sich zurück und runzelte nachdenklich die Stirn. "Ich muss jedoch gestehen, dass ich vermute, dass ein simpler Wettstreit nicht alles ist, was hinter dieser Wettfahrt steckt. Andererseits bin ich auch eine vollkommen andere Art Mensch gewohnt, daher erscheinen mir Thorwal'sche Sitten und Handlungsweisen eben noch etwas fremd." Seine Worte wurden von tosendem Applaus und Gejohle unterbrochen, als einige Rufe laut wurden. Scheinbar hatte jemand eine Runde ausgegeben, während Torhalla und der Wirt sich daran machten, die Getränke zu bringen. Safir wandte sich mit einem Grinsen zu den Anderen um. "Scheint so, als gäbe es heute Abend einen wohlhabenden Gönner unter uns. Freibier schmeckt eben immer noch am Besten." Aus den Augenwinkeln sah er, wie sie sich schon mit dem Tablett samt Krügen durch die Menge hindurch kämpfte. Kurz bevor sie an ihrem Tisch ankam, bekam sie allerdings den Ellenbogen eines betrunkenen Seemans ab, sodass das Bier verschüttet wurde. Die Krüge landeten auf dem Boden und verschütteten ihren Inhalt überall. Safir beobachtete das Geschehen und wollte gerade aufstehen, um ihr zu helfen, als sie sich schon erneut erhob. Sie fing seinen Blick zu, zuckte die Schultern und antwortete mit einem Blick, der zu bedeuten schien 'das passiert hier häufiger'. Safir runzelte die Stirn, setzte sich jedoch wieder. "Nun ja... dann warten wir eben noch etwas. Aber nach dem Bier werde ich mich wohl zur Ruhe begeben - es war ein langer Tag." meinte er an seine Tischnachbarn gewandt.
    Geändert von Rosered_Strauss (10.10.2013 um 12:31 Uhr)

  2. #17
    Tourist Avatar von K.B.Dwarf
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    Die feucht fröhliche Laune im Schankraum wollte nicht abebben, auch wenn schon einige Trunkenbolde in den Ecken und auf den Tischen zusammengesackt sind, um ihren Rausch auszuschlafen. Es war kein leichtes die zärtlich weiche Stimme der Frau neben ihn zu vernehmen, als diesen ihn eine Frage stellte. Doch anscheinend hatte er sie verstanden, als sie Elza zum trinken aufforderte und ihn mit ihrer schlanken Hand den Krug reicht. Feanwulf folgt mir seinen Augen ihrer Hand bevor er zu ihr blickt. Er beginnt dann mit seinen Lippen eine Antwort zu formen. „Gerade diese merkwürdige Zusammensetzung und das über mäßiger Metgenuss vor einem Tag voller Tatendrang hinderlich sein kann.“ Zum Ende hin hebt er leicht die Schultern und lässt sie dann wieder absacken zulassen, um seine letzte Aussage etwas zu unterstreichen.

    Als Elza seine geweckte Neugier gerne weiter stillen will. Beginnt nun der Tulamide es dem Adligen zu erläutern. Dieses zeigt für Feanwulf geschmack ein erstaunlich gutes Wissen. Was aber vielleicht auch nicht verwunderlich ist. Wenn man bedenkt von welchen Personen man hier redet. Doch als er anmerkt das hinter den Wettstreit mehr steckt. Tut es Feanwulf mit einem spöttischen Lacher ab und antwortet. „Ein Thorwaler ist nicht so kompliziert wie ein Mittelländler.“ Er Thorwaler dreht sich selbst um als das Freibier ausgeschenkt wird und ein erfreutes Lächeln ziert seine Lippen. Selbst einige Leiber die auf den Tischen niedergesunken sind erheben sich wieder, als sie es vernahmen. Feanwulf drehte sich wieder zu seiner Tischgesellschaft wieder. Das klirren der Humpen auf dem Boden vernahm Feanwulf, doch sein Blick richtet sich eher gen seinen über. Er nickt leicht als Safir das baldige Ende für den Abend ankündigt. Daher begann er damit rasch eine Frage in die Runde zustellen. „Aus welchem Winkel kommt ihr von dieser Welt?“ Sein Blick wandert über die Gesichter, während er seinen leeren Hornbecher weiter hält.

  3. #18
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Als Faenwulf seine Frage in die Runde warf, hob Safir erneut seinen Krug und trank einen Schluck. Kurz huschte ihm die Frage durch den Sinn, ob er darauf wahrheitsgemäß antworten sollte. Allerdings erschien es ihm ungefährlich genug, und er wollte sich nicht zu tief in Unwahrheiten verstricken. "Nun, meine Wenigkeit kommt aus der Stadt Fasar. Ich weiss nicht, ob Euch das etwas sagt." meinte er in Richtung des Adligen und des Thorwalers, denn seine Begleiterin hatte selbstverständlich von Fasar gehört. "Es ist, zumindest den Scholaren zufolge, die älteste Stadt der Menschen, die heute noch bewohnt ist. Eine Stadt der Widersprüche - während das einfache Volk am Boden lebt, leben die Mächtigen in den Türmen über dem regen Treiben der Stadt. Zwischen diesen Türmen sind Brücken gebaut worden, sodass sich die hohen Herrschaften nicht mit uns abgeben müssen. Ich befürchte, es wäre eine Stadt, in der du nicht gut zurecht kämest." meinte er in Richtung Faenwulf. "Denn in Fasar ist die Sklaverei immer noch für viele ein lukratives Geschäft - und Geld spielt dort immer eine größere Rolle als Moral. Nichts desto trotz lässt es sich dort leben - wenn man weiss, wem man trauen kann und wo man arbeiten kann. Denn auf den Straßen... da ist das Überleben ein stetiger Kampf." Nach diesen Worten trank er erneut einen tiefen Schluck von seinem Krug und leerte ihn, gerade als Torhalla mit einem Set frisch gefüllter Krüge an ihren Tisch trat. "Verzeiht die Wartepause, die Herren." meinte sie in entschuldigendem Tonfall. "Ein neues Fass musste angebrochen werden, nachdem mir das letzte Tablett entglitten ist." Safir zuckte mit den Schultern und lächelte sie kurz freundlich an. "Keine Ursache - die Leute hier haben eben gerade viel Spaß. Das ist wohl kaum deine Schuld." Sie lächelte als Antwort darauf und stellte die neuen Krüge in die Tischmitte, während sich Safir zurück lehnte und zu den Anderen sah. 'Mal sehen, was die so erzählen.' dachte er sich.

  4. #19
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    "Wenn ihr zugehört hättet, wüsstet ihr bereits woher ich komme. Wiederholen brauch ich mich da wohl nicht, oder ist euer Gedächtnis so schlecht?" Elza kam mit der Art dieses Mannes einfach nicht wirklich zurecht an diesem Abend, sonst hätte er wohl weitaus anders reageirt. Aber Was sollte er auch groß erzählen? Da gab es nichts zu erzählen, sollten sie doch selbst gehen und gucken wie es dort aussah. Das war nun wirklich ncihts eine Aufgabe, Fremdenführer zu spielen, für etwas, was so weit weg lag von diesem Ort.
    "Aber ich denke, bei dem KRach hier, ist das wenigverwunderlich, wenn man etwas mal überhört.", gab Elza dann doch nochmal zu, verzichtete aber dennoch darauf, das nochmal runter zu rattern. Langsam wurde er müde, was weniger am fortschreiten des Tages, als viel mehr an dem langen Marsch bis hier her lag.

    Elza würde sich bald zu Bett begeben, auch weil er nicht den halben Tag verschlafen wollte. Je früher er wach war, desto mehr hatte er von dem Tag. Auch würde er sich morgen mehr Informationen zu der Wettfahrt besorgen, vielleicht wäre das ja doch etwas für ihn. Scheinbar war ja jeder andere genau deswegen hier.

  5. #20
    Tourist Avatar von K.B.Dwarf
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    So schnell auch die Stimmung angestiegen ist im Schankraum, so schnell verflüchtigt sie sich auch wieder. Nur noch die Trinklustigsten hoben voller Eifer ihre Hornbecher. Zu meist waren es thorwalsche Seemänner. Ab und an drangen einige Wortfetzen an das Ohr von Feanwulf. Es hörte sich zuweilen stark nach Seemannsgarn an den sie sich gegenseitig vorsponnen. Doch seine stärkste Aufmerksamkeit hing an dem Tulamiden, als dieser von seiner Heimat berichtet. Seine eigene Vorstellung zeigte ihm eine Stadt mit Türmen, hoch wie Berge und kunstvolle arbeiten an allen Ecken. Während der Südländer seine Ausführungen fortsetzt, nippt Feanwulf mehrmals von seinem Bier. Als Safir das Thema vom Menschenhandel anspricht zuckt er selbst nur mit den Schultern. Es war ihm nichts Neues auf dieser Welt, es ist weit verbreitet und bekümmerte ihn selbst nur wenig.
    „Aber dennoch würde ich diese Stadt gerne in diesen Leben sehen.“ Entgegnet Feanwulf freundlich mit einem seichten Lächeln das deutlich sichtbar ist. Doch rasch wurde es vom Adligen erstochen, als dieser mit einer Dreistigkeit in seinen Wörtern auf die Frage antwortet. Ihm selbst gefiel es wenig, doch er akzeptierte für diesen Augenblick diese Verklemmtheit. Er redet sich ein dass diesem Adligen die wohlige Nähe seines Gefolges fehlt.

    Feanwulf blickte zu der kleine Maga, die anscheinend nicht so recht weiß was sie antworten soll. Es sah für ihn mehr danach auf, als habe sie schon die Müdigkeit eingeholt. Er selbst fühlte sich munter. Daher blickte er gen dem Adligen nochmal kurz –dieser Blick hatte nur wenig gutes an sich, aber auch nicht verwerflich böses- bevor er sich Safir wieder widmete. „Ich bin an einem kleinem Fjord weiter nördlich aufgewachsen. Das höchste sind dort die Steilen klippen an denen die Wellen des Meeres brechen. Es leben nicht so viele Menschen dort wie in den Städten der Mittelländler. Aber es wahrlich schöner dort.“ Gab er dann ehrlich zu verstehen, als wüsste er wie es im Mittelreich aussieht, was auch der Fall ist. Die Mienen seiner Tischgesellschaft wurden immer blasser und schlaffer, als würden sich bald zur nächtlichen Ruhe begeben.

  6. #21
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Cylithia stieß die Luft etwas gequält, ob der Frage, aus. Doch nachdem auch der Thorwaler ein wenig aus seiner Kindheit erzählt hatte gab sie sich geschlagen. "An meine Kindheit erinnere ich mich nicht wirklich, alles was vor dem Besuch der Akademie liegt ist... schwamming." Damit beendete sie diesen Teil ihres Beitrags und Blickte den Hünen abschätzend an. dann glitt ihr Blick zu dem Adligen und sie schenkte ihm ein seltenes, sehr weibliches lächeln, bevor sie Safir anblickte. "Wir beide haben noch eine Unetrredung.", damit stand sie auf, griff ihren Stab, kramte etwas Kupfer hervor und legt die Münzen auf den Tisch. "Die Runde geht auf mich. Und Faenwolf, meine Augen sind hier oben", sagte sie und zog Safir von seinem Stuhl. Wie um zu unterstreichen das sie grade ein Huhn mit den Tuladmiden zu rupfen hätte, legte sie ihren arm auf seine Schulter und drückte ihn vorwärts. Nicht das sie die Kraft dazu gehabt hätte, aber Safir wusste das er besser ging, den ihr Stab tat nicht nur weh, sie führte ihn so meisterhaft das es manchmal schwer war ihren Bewegungen damit zu folgen, das hatte er in ihren kleinen Übungsgefechten mehrmals erleben können. Die maga war anscheinend mehr kraft in ihren Armen gewöhnt, da sie versuchte einige hiebe zu parieren, die schlicht durch sein Kraft ans ziel führten. Auch hatte er oft genug mit bekommen, wie sie beim Waschen an einem der Flüsse oder Bäche ihr eigenes Spielbild im Wasser kaum ansehen konnte.

    Während er noch in Gedanken ging hatte Cyli ihn durch einen Korridor und eine Treppe hoch zu ihrer Schlafstatt gebracht. Es war nicht das bequemste, aber Cyli hatte auch nichte rwartet das sie Federbetten vor gesetzt bekamen. Aus mehreren Betten hörte man schon Schlafgeräusche. Einer der Anwesenden schien die Wälder um Andergast zu sägespäne zu verarbeiten und Cyli setzte eine leicht angewiederte Mine auf. Sie begann damit ihre Kleidung ab zu legen und war schon bei dem einfachen unterkleid angelangt als sie Safir Blick bemerkte. "Was ist?", fragte sie und legte den Kopf leicht schief, was eins ihrer Ohren Entblößte.

  7. #22
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Safir trug ein ergebenes Lächeln zur Schau, als Cyli ihn nach oben schleppte. Er verabschiedete sich von den anderen Gästen mit einem Nicken und einem Nachgerufenen "Boron zum Gruße", aber zu mehr kam er auch nicht mehr. Im Raum angekommen, machte er sich daran, seinen mitgeführten Besitz zu verstauen. Schnell waren die ledernen Armschienen verstaut, die Kette abgehängt und der Mantel über den Hocker gelegt. Anschliessend machte er sich daran, sich für die Nacht bereit zu machen. Ohne große Scham machte er sich daran, sich von seiner Oberbekleidung zu befreien. Unter dieser kam ein muskulöserer Körper zum Vorschein, als man ihm einem Wundheiler zutrauen würde. Es war allerdings auch deutlich zu sehen, dass er im Leben schon einiges hatte durchstehen müssen, denn auch einige Narben konnte er vorweisen - manche davon wohl noch aus Kindestagen, manche jedoch waren ihm wohl "später" zugefügt worden. Auffälliger war jedoch die große Tätowierung, die sich von seiner rechten Schulter den gesamten Arm bis kurz vor seiner Hand bedeckte. Cyli war sich nicht sicher, aber sie glaubte, dass es sich dabei um einige Schriftzeichen handelte - allerdings um keine, die ihr geläufig waren.

    Er streckte sich gerade, als er sich umdrehte und in der Bewegung erstarrte. Sein Blick war auf Cylithia gefallen, die sich ebenfalls ohne Scham zu entkleiden angefangen hatte. Zumindest war dies sein erster Eindruck, denn sobald sie seinen Blick auf ihre weiblichen Attribute bemerkte, lief sie rot an und griff sich schnell ein Kleidungsstück, um sich damit vor seinen Blicken zu schützen. Safir räusperte sich, ihm war die Situation etwas unangenehm. "Verzeih - aber wenn du mir diesen Anblick bietest, kann ich nur schwer widerstehen." Erst nach diesen Worten ging ihm auf, dass das die Sache nicht unbedingt besser machte. "Nein, Moment - was ich eigentlich sagen wollte..." beeilte er sich zu sagen, und trat nun auf sie zu, um einen möglichen Konflikt hoffentlich am Eskalieren zu hindern. "Was ich eigentlich sagen wollte, ist..." begann er erneut, als ihm zwei Dinge gleichzeitig bewusst worden. Zum Einen, dass Cyli ihren Stab nicht gegen das Bett gelehnt hatte, sondern auf den Boden - und zwar genau an die Stelle, auf die er gerade schritt - gelegt hatte. Zum Anderen, dass er sein Gleichgewicht verloren hatte, während er sich noch damit abmühte, eine passable Entschuldigung aus den Fingern zu saugen.

    Als nächstes merkte er nur noch, wie er mit Cyli zusammen stieß, und gemeinsam landeten sie mitten auf dem Bett. Sein Sturz war von etwas weichem abgefangen worden. Er stemmte sich auf beiden Armen nach oben - nur um nicht weit von seinem Gesicht entfernt das Antlitz Cylis zu erblicken, dass ihn mit weit aufgerissenen Augen ansah. Und auch, wenn Safir nur selten aus der Fassung geriet - jetzt war er nicht in der Lage, seine ruhige, gleichmütige Miene beizubehalten.
    Geändert von Rosered_Strauss (18.10.2013 um 12:30 Uhr)

  8. #23
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Cylithia war ebenso unbekümmert ihres Gewandes am entledigen, als Safir sie schließlicha nsprach, näherkam und über ihren Stab stolperte. Im nächsten Moment lagen sie beide auf dem Bett, das für sie gedacht war. Ihr war nicht mal erschreckens Laut entfahren, den sie hatte sich nur instinktiv an das gekrallt, was da mit ihr fiel. So lagen ihre Arme immernoch an seinen Lenden als er sich wieder hochstemmte. Vorsichtig öffnete sie ihre Augen und wurde noch eine Nuance röter, als sie vorher schon gewesen war. Safir hatte genug Gelegenheit gehabt ihre weiblichen Agumente zu sehen - dafür waren sie lange genug gemeinsam unterwegs gewesen, doch seine Maske, die er sonst immer meisterhaft auf seine Gesichtszüge setzte war ihm entglitten. Sie wusste nicht was sie in seinen Zügen lesen konnte, doch es war Sorge dabei und auch etwas was sie nicht einordnen konnte. Sie legte ihre Hände auf seine Schultern und zog sich hoch. Ihre Haare hingen lose von ihren Kopf und waren nicht mehr im Stande ihre Ohren zu verstecken, die spitz aus der Haarpracht hervor stießen. Auch diese leuchteten flammenrot was sie sich zu seinem Ohr vorbeugte und flüsterte: "A... aufpassen!" ALs sie sich zurück zog passierte Zweierlei. Safir beugte sich seiner Seits vor um in ihr Ohr zu sprechen und Cylithia drehte den Kopf zur Seite. Was dann geschah hätte sich weder safir noch die stigmatisierte Maga aus gedacht - ihre Lippen trafen sich und aus der flüchtigen Berührung wurde ein richtiger Kuss. Safir zog sie näher zu sich und Cylithia spürte das verlangen, das in ihr Wuchs, doch etwas schien sich im entscheidenen Moment in ihr quer zu stellen. Mit sanfter Gewalt löste sie den Kuss und holte keuchend Luft. Es dauerte einige Momente bis auf Safir merkte was sie da grade gemacht hatten und er wollte sich schon hastig aus ihren Armen lösen, doch sie hielt ihn fest. Geschlangene Fünf Minuten saßen sie auf ihrem Bett, von dem Vorhang verhüllt, bevor sie sein Gesicht in die Hände nahm und ihn fets anblickte. Bei allen Zwölf Göttern, was acuh immer er erwartet hatte, was da nun kommen würde, das nicht. "Ich ahb einen bei dir gut. Und wir vergessen das ganze einfach, ja?"

  9. #24
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Safirs Verstand setzte aus, als aus ihrer flüchtigen Berührung ein Kuss wurde. Und er hätte niemals gedacht, dass ein einfacher Kuss solcherlei Gefühle in ihm auslösen würde. Als sein Verstand wieder einsetzte, fragte er sich unwillkürlich, ob er schnell in Deckung hechten sollte. Ihm war klar, dass Cylithia wohl lediglich überrumpelt worden war. Er hatte erlebt, wie ihr Temperament sie zu so manch rascher Tat getrieben hatte - und wenn sie etwas als Beleidigung auffasste (und sie hatte definitiv eigene Maßstäbe, was das anging), dann folgte die Vergeltung dafür meist schon auf dem Fuß. Aber sie überraschte ihn als sie die Umarmung nicht löste, in der sie sich befanden. Beinahe zaghaft lies er seine Arme dennoch sinken, um sie nicht zu bedrängen. Nach einigen Minuten - er konnte beim besten Willen nicht sagen, wie viele es waren - löste sie ihre Arme und umfasste sein Gesicht. Er hatte sich in der Zwischenzeit wieder gut genug in den Griff bekommen, um dieses Mal gefasster zu sein. Ihre Augen bohrten sich in die Seinen, und ihm lief ein leichter Schauer über den Rücken, als sie ihn so eindringlich ansah.

    Was sie daraufhin jedoch sagte, hätte er nicht erwartet. Seine Verblüffung verdeutlichte sein Gesicht, indem sein Mund sich öffnete und schloss - und ihn Cyli somit schon das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit durcheinander gebracht hatte. Er blinzelte, als er sich schliesslich erneut in den Griff bekam und nickte. "Wenn es Dir so lieb ist, dann ja. Und keine Sorge - ich stehe zu meinem Wort." meinte er, und erhob sich und ging einige Schritte in den Raum hinein - soweit er es eben vermochte, ohne die Anderen zu stören - und zog einige Vorhänge vor, um ihren Schlafbereich etwas abzugrenzen. Anschliessend setzte er sich - immer noch mit entblösstem Oberkörper - auf seine Bettkante und begann, eine Münze zwischen den Fingern seiner Hand hin- und herzurollen. Eine Übung, die er schon seit je her absolvierte, um sich ein gewisses Geschick zu erhalten. Ausserdem versuchte er sich von den Bildern abzulenken, die in seinem Kopf umher wirbelten. Von Cylithia und ihren vollen Lippen, die immer näher... Er schnippste die Münze in die Luft, fing sie mit der anderen Hand auf und fuhr mit der Übung fort. Unfähig, sich gänzlich darauf zu konzentrieren, sah er stattdessen schweigend zu der Magierin hinüber, die sich inzwischen ebenfalls wieder gefangen hatte.

  10. #25
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Sie seufzte lautlos. Das war ganz und gar nicht ihre Art gewesen. Das wusste sie und sie beide wussten, dass es hätte ganz anders kommen können. Dennoch zog sie nun rasch ihre Nachtgewand über und stellte ihren Stab zwischen die Wand und den Kopfteil ihres Bettes. Flüchtig berührte sie ihre Lippen und erinnerte sich daran was grade passiert war. Auf diese Weise hatte sie noch nie jemanden Geküsst. Es war definitiv kein Begrüßungskuss gewesen, aber auch nichts was sich liebende geteilt hätten (wie falsch sie da lag). Sie zog ein haarband hervor und kämmte ihre Haare mit den Händen nach hinten und sie schließlich in einem zopf zusammen zufassen. Es war die einzige Zeit des tages an der man ihre Stigmata sehen konnte. Wenn man von den etlichen kleinen ungewollten gelegenheiten während dem tag absah. Die Ohrmuschel zog sich weiter nach hinten, als bei Menschen üblich und lief spitz zu - obwohl sie sonst keinerlei Anzeichen einer Halb, Viertel oder Achtelelfe machte. Dennoch waren ihre Ohren etwas das sie zu etwas machte mit dem nicht jeder etwas zu tun haben wollte. Sie erinnerte sich noch gut an Safirs erste Reaktion es war nicht unglaube gewesen, sondern eine Gewisse Angst, die sich erst mit der zeit gelegt hatte. Sie waren da schon einige Monde zusammen am wandern gewesen, als er nicht zuckte wenn er ihre Ohren zufällig erblickte. und ihre Haare hatten sich immer als nützlich erwiesen um sie zu verstecken. Mit haaren konnte man was anderes nicht verstecken und sie sah seufzend auf ihren Busen. Schüttelte sachte den Kopf und blickte zu safir der wiedereinmal mit einer Münze spielte. Sie war sich sicher das sie aus ihrem beutel stammte.

  11. #26
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Nachdem sich Cylithia zum Schlafen bereit gemacht hatte, beugte sich Safir vor und löschte kurzerhand ihre Öllampe. "Boron zum Gruße, Cyli." meinte er noch in seinem gewohnt freundlichen Tonfall. Doch kurz bevor das Licht erlosch, konnte sie noch einen Blick in sein Gesicht werfen - das nachdenklich in ihre Richtung blickte. In diesem Bruchteil einer Sekunde wurde ihr bewusst, dass dies einer jener seltenen Momente war, wo Safir definitiv keine Maske aufgesetzt hatte. Ernst blickten seine dunklen Augen in ihre Richtung, bevor das Licht erlosch und nur noch ein dunkler Schemen an der Stelle zu sehen war, an der er sich befand. Nur noch das etwas entfernte Licht von einem anderen Gast beleuchtete den Raum. Er blieb noch einige Zeit reglos sitzen, hatte sogar mit seiner Übung aufgehört - und schien noch immer in ihre Richtung zu Blicken. Innerlich war er höchst froh darum, dass die Dunkelheit ihn etwas verschleierte. Denn er konnte seinen Blick nicht von ihr lösen, nicht nach dem was gerade geschehen war. Unweigerlich blieb sein Blick auch auf ihrer Brust hängen, die von seiner Position gut zu erspähen war. Erst nach einigen Herzschlägen konnte er sich von dem Anblick losreissen, als er seufzte und sich lautlos erhob. Nahezu lautlos begab er sich zu ihrem Bett hinüber und zog die Decke ein wenig höher. "Es ist zwar ein schöner Anblick - aber ich bin mir sicher, du willst nicht, dass jeder sich daran erfreuen kann, wenn er durch den Vorhang sieht." flüsterte er ihr zu, bevor er sich mit der Andeutung eines Lächelns zu seiner Schlafstatt begab. Er war sich sicher, dass er für diesen Satz büßen würde - aber in diesem Fall hatte er sich definitiv nicht zurück halten können. Er schlüpfte unter die dicke Wolldecke, bevor auch er die Augen schloss und mit dem Bild der Frau langsam einschlief, die ihn gerade derart aus dem Konzept gebracht hatte.

  12. #27
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    Es dauerte nicht lange, das auch Elza sich zu den Schlafgemächern begab. Er verabschiedete sich noch höfflich von Feanwulf, bevor er aufstand und war dann auch schon verschwunden. Er ging jedoch an dem Schlafsaal vorbei und zu einem der wenigen Einzelzimmer am ende des Korridors. Er hatte das Geld um sich sowas ohne Probleme leisten zu können und etwas anderes kam auch gar nicht in Frage. Es war aber wie so vieles einfach normal für ihn und auf die Idee, sich mit einem Bett in so einem Sclafsaal zu begnügen kam er erst gar nicht. Er hatte darüber nicht einmal nachgedacht, es war einfach selbstverständlich. Er hatte schon an der Bar darauf bestanden und mit wenigen Worten klar gemacht, das etwas anderes gar nicht akzeptiert werden würde. Der Wirt hatte dies scheinbar so hingenommen. Immerhin brachte Elza Geld ins Haus und das nicht grad wenig. Während die Leute also tranken und aßen, hatte er sich daraum gekümmert, das eins der wenigen Einzelzimmer frei gemacht wurde. Von dem Troubel den der Wirt dadurch hatte, bekam Elza nichts mit.

    Er ging kurz zur Bar, holte vom Wirt den Schlüssel für das Zimemr ab, ließ sich noch sagen wo es sich befand und war kurz darauf in selbigen verschwunden. Er sah sich um, begutachtete das Zimmer oberflächlich und zuckte dann mit den Schultern. "Es ist halt nicht zu Hause.", stellte Elza fest. Das war es in der Tat nicht. Erwartet hatte er das aber auch nicht, das hatte er schon früh gemerkt auf seiner Resie. Das Zimemr genügte ihm, würde ihm genügen müssen für diese Nacht. Er verschwendete keine Zeit, sondern machte sich eilige fertig für das Bett. Die Kleidung wurde über die Stuhllehne gelegt, die Stiefel daneben. Ausrüstung und Waffen lagen neben dem Bett, in Griffreichweite.
    Es dauerte trotz des für Elza unbequemen Bett nicht sehr lange, bis er einschlief. Er würde am nächsten Morgen in aller frühe aufwachen, asl einer der ersten überhaupt.

  13. #28
    Tourist Avatar von K.B.Dwarf
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    Als sich Cylithia und Safir von der Tischgesellschaft verabschieden, nickt Feanwulf ihnen zum Abschied zu. Frech grinste er dennoch der Maga zu, als sie ihn er mahnte. Es gab keinen Grund dies zu verleugnen. Warum sollte er auch nicht hin blicken? Schweigsam saß er nun da, mit dem Adligen an seiner Seite. Seines Erachtens würde diese ehe auf kein Gespräch eingehen, weshalb er die ruhe nicht unterbrechen würde. Die Feierlaune im Wirtshaus selbst und nun gänzlich abgesagt. An nur noch zwei Tischen saßen kleine Grüppchen die sie leise unterhielten, ab und an drang ein Lacher hervor. Der Rest hat sich nun ebenso verabschiedet wie seine kurze Bekanntschaft oder ist gleich vor Ort eingeschlafen.
    Dann erhob sich nun auch Elza und verabschiedet sich in einen höfflichen Ton. Es verwunderte leicht Feanwulf und er lächelte ihm ehrlich zu, als er zum Abschied nickte.

    Der Rotschopf verweilte noch einige Minuten und ließ sich von Torhalla – die versuchte ein Teil des nächtlichen Chaos zu beseitigen – einem letzten Hornbecher Met bringen. Mit einer nüchternen Miene ließ er den Tag Revue passieren. Selbst den kurzen Abend betrachtete er nochmal kurz und kam leider zu dem Entschluss, dass dabei nicht wirklich viel zu Hören gab. Auch wenn die Bekanntschaft mehr versprach. Außer eine wagen Beschreibung von einer Stadt aus Türmen gab es nicht wirklich will wissenswertes. Vielleicht würde er dorthin reisen wenn er nicht angeheuert wird. Es versprach einen gewissen reizt.
    Mit einem letzten kräftigen Schluck Met spülte er seinen Kopf wieder frei und erhebt sich. Andächtig lauscht er in die Stille. Gemächlich schritt er zum Tresen und nickte Torhalla zu – die sich eine Strähne aus dem Gesicht wischt und für kurze Zeit das Scheuern der Tische unterbricht – sie nickt ihm ebenfalls knapp zum Abschied zu. Händeringend müht sie sich ein Lächeln ab und stürzt sich dann wieder auf ihre Arbeit.
    „Bis Morgen Raskir.“ Meint Feanwulf zum Wirt, als er an ihm und seinen Tresen vorbei Schritt. Müde gähnt er als er die die Küche des Wirtshaues ging zu einer Tür die in einem Verschlag des Hauses führte in denen die Tiere untergebracht waren. Dort hatte Feanwulf voreinigen Tagen hinter einer türftig gezimmerten Wand, getrennt von den Tieren sein Nachtlager aufgeschlagen. Sein Bett war etwas auf einander gebettetes Stroh auf dem zwei alte Felle lagen. Der Thorwaler ließ sich gemächlich auf seinem Schlafplatz fallen. Die Tier und die anliegende Küche strahlten eine angenehme wärme ab - die er gar nicht missen wollte – als er seine Stiefel abstreift. Rasch fiel er in einen leichten Schlummer, nachdem er seine Beine mit einem Fell bedeckt hat und seine Arme verschränkte, um die Hände unter den Achseln warm zu halten.

  14. #29
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    (Zur Stimmung: http://www.youtube.com/watch?v=DwB-NQ25cXY)

    Die Nacht war hereingebrochen. Mit unverminderter Gewalt wütete der Sturm ausserhalb der Mauern des Gasthofes, aber innerhalb war es warm und behaglich. Alle Anwesenden hatten sich zu Bett begeben, und die Geräusche des Schlafens waren in unterschiedlichster Ausprägung und Lautstärke zu hören. Aber allem Gemein war, dass sämtliche Gäste in wohliger Ruhe in Borons Reich versunken waren.
    Allen, bis auf einem Mann.
    Im Dunkel der Nacht war er kaum zu erkennen. Er hatte sich seine Kleidung und seinen Mantel übergeworfen und die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, während er behutsam durch den Schlafsaal schlich und schliesslich in den Flur trat. Nervös warf er immer wieder Blicke hinter sich, denn wenn jemand erwachen würde und mitbekäme, was vor sich ginge... Aber das war nur die Nervosität. Es konnte niemand erwachen - nicht an diesem Abend. Nicht nach all der Vorbereitung. Nicht nach dem teuren Alchemika, mit welchem er den abendlichen Trunk versehen hatte. Es hatte ein genaues Auge und gutes Timing erfordert, um genau dann eine Runde Freibier ausgeben zu lassen, als das neue Fass angebrochen wurde. Doch es hatte sich ausgezahlt - denn aus diesem Schlaf würde heute niemand mehr erwachen.

    Sich mit diesem Gedanken beruhigend, schlich der Mann die Treppe nach unten in den Schankraum. Er war noch gezeichnet von dem Gelage des heutigen Abends - durch das Schlafmittel waren Wirt und Mägde nicht mehr dazu gekommen, alles aufzuräumen. Schliesslich erreichte er das Zimmer des Wirts. Er horchte noch kurz an der Tür - die gebührende Vorsicht liess er nicht ausser Acht - als er von innen lautes Schnarchen hörte und es deshalb wagen konnte, die Tür leise zu öffnen. Der Wirt lag mit ausgestreckten Gliedmaßen am Boden seines Flurs, selig im Reiche Borons verweilend. Leise kniete er sich neben ihm nieder und griff vorsichtig in seine Tasche, um den Schlüssel zur Tür des Gasthofes hinaus zu ziehen. Anschliessend machte er sich auf dem Weg zur Eingangstür, um diese zu öffnen. Mit einem leisen Klicken öffnete sich das Schloss, und er öffnete die Tür einen Spaltbreit. Draussen warteten an der gegenüberliegenden Gasse bereits die Anderen. Als sie die Tür aufgehen sahen, setzten sich die 7 Mann gleichzeitig in Bewegung und schritten auf die Tür zu, die ihnen nun vollständig geöffnet wurde.

    Der letzte der Neuankömmlinge hielt kurz inne und sah die vermummte Gestalt an, die ihm die Tür geöffnet hatte. "Also? Wo sind sie?" - "Der Moha hat sich oben im zweiten Einzelzimmer zur Ruhe begeben. Der Fjarninger liegt im vordersten Bett des Schlafsaales." Sein Gegenüber nickte kurz, und gab ein paar Handzeichen von sich. Die restlichen 6 Männer schritten rasch nach oben. Während sich 2 daran machten, in das Einzelzimmer einzudringen - einer der Beiden hatte einen Satz Dietriche aus seinem Mantel heraus gefischt - begaben sich die restlichen 4 in den Schlafsaal. Schnell fanden sie, was sie suchten - der Fjarninger war mit seinen Zwei Schritt und Dreizehn Halbfingern auch nur schwer zu übersehen, geschweige denn zu überhören. Und während zwei sich daran machten, ihn vorsichtig aufzusetzen und Handfesseln samt Knebel anzulegen, schafften es die anderen schliesslich, in das Einzelzimmer einzudringen.

    Im Schankraum blieben weiterhin nur der vermummte Mann und der scheinbare Anführer der Spießgesellen übrig. "Ich habe meinen Part erfüllt. Kann ich jetzt also meine Belohnung haben?" meinte der Vermummte mit einer nicht unbeträchtlichen Nervosität in der Stimme. "Keine Sorge..." erwiderte sein Gegenüber daraufhin. "Deine Belohnung soll ich dir mit den besten Wünschen unseres Herrn persönlich aushändigen." Mit diesen Worten rammte er ihm den Dolch, den er sich unauffällig aus dem Gürtel gezogen hatte, in die Brust. Dem solcherart Überrumpelten blieb nicht einmal mehr die Zeit, einen Schrei fahren zu lassen - Blut quoll ihm aus dem Mund, als er langsam gen Boden sank.

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------

    Safir hatte einen unruhigen Schlaf. Hatten seine Gedanken und Träume anfangs noch der schönen Maga gegolten, so verzerrten sie sich immer mehr, bis er schliesslich den gleichen Alptraum wie jede Woche erlitt. Unruhig wälzte er sich hin und her, und ein leises Stöhnen entfuhr ihm. Mit einem Mal schlug er die Augen auf, während er in Schweiss gebadet und schwer atmend dalag. Er wollte sich gerade wieder umdrehen, um vielleicht doch noch zu etwas Erholung zu kommen, als er auf einmal erstarrte. Seine Ohren erfassten die Stimmen von mehreren Leuten, die sich hier im Raum aufhielten - und definitiv nicht hier herein gehörten. Langsam drehte er sich um, bis er schliesslich einen Blick in ihre Richtung werfen konnte. In der Dunkelheit konnte er mehrere Schemen ausmachen, die sich um die Schlafstatt eines der Gäste versammelt hatten. Und auch, wenn er keine Einzelheiten erkennen konnte, so war es ihm, als würden sie ihn... "Verdammt!" brummte genau in diesem Moment einer der 'Eindringlinge'. "Wenn du die Fesseln so lasch anziehst, reisst der die doch einfach auf. Mach die gefälligst etwas fester!" - "Und wenn er davon aufwacht? Was dann?" - "Ach was. Unser Mann hat denen einen hübschen Schlaftrunk eingeflösst, die wachen so schnell nicht auf. Und wenn doch, sind wir dafür doch bestens gerüstet! Und nun hab dich nicht so!"

    Spätestens nach dieser mitgehörten Unterhaltung wusste Safir, dass hier etwas ganz und gar nicht mit rechten Dingen zu ging. Langsam bewegte er sich aus dem Bett, um gleich darauf hinter selbigem in Deckung zu gehen. Er dankte den Göttern für die Vorhänge, die ihm einen zusätzlichen Sichtschutz ermöglichten, als er sich schnell die beiden Lederarmschienen umlegte und seinen Mantel anzog. Anschliessend schlich er zu Cyli. Vorsichtig flüsterte er: "Cyli? Bist du wach?"

    Geändert von Rosered_Strauss (18.10.2013 um 21:58 Uhr)

  15. #30
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    Undeutliches Murmeln war ihre Antwort, doch Safirs Hand die ihren Mund dann bedeckte um sie zu beruhigen ließ sie wach werden. Was auch immer er vorgehabt hatte, für Cylithia sah es so aus als wollte er die Situation ausnutzen und die Sache nicht so einfach zu vergessen wie versprochen. Sie hatte schon nach ihren Stab gegriffen, als Safir einen Finger auf seinen Mund legte und dann hinter sich deutete. Etliche Sekunden verstrichen bis Cylithia verstand was er von ihr wollte. Obwohl sie nicht Opfer von Alchemie geworden war, war es etwas, sie aus dem Schlaf zu holen, wenn nichts Triftiges anstand. So driftete sie wieder ab, zurück auf den Weg in das Reich Boron, der ihr einen wirren Traum bescherrt hatte. Es war das erste Mal gewesen das sie so etwas geträumt hatte und zu ihrem Entsetzen war es auch noch...

    "Lass mich schlaf...", murmelte sie durch seine Hand hindurch doch Safir drückte ihr mit der anderen die Schulter, nicht das sie wieder in Borons Arme glitt. Sie hob ihren Arm und wollte ihm eine scheuern, als ihr Hirn die fetzen des Gesprächs das sie mit bekommen hatte endlich verarbeitet hatte. Die allzu familiäre Situation entstand als sie sich zu seinem Ohr vorbeugte und leise sprach: "Was ist los?", jedoch verharrte sie, so dass er in ihres Sprechen konnte und sich keine Gelegenheit ergab für die Wiederholung des kleinen Unfalls

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