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  1. #31
    Tourist Avatar von K.B.Dwarf
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    Die Notdurft riss Feanwulf aus dem leichten Schlaf. Etwas widerstrebend richtete er sich auf und begab sich auf den Weg in die Ställe und sich von dem getrunkenen Honigwein zu entledigen. Mit müdem Blick schaute ihr Durch die offene Tür und sah dort zwei Gestalten in einem fahlen Licht stehen. Nur ein unverständliches Schnattern drang an sein Ohr. Doch er konnte nicht das Gefühl in ihm leugnen, denn irgendwas scheint hier nicht zustimmen. Es ist die allgemeine Nachtruhe eingekehrt. Das war meistens nun die Zeit der Schurken und Halunken.
    Sein unwohles Gefühl wurde nun auch unterstrichen, als der eine Mann zu Boden sackte und das Licht den Dolch unheilvoll aufblitzen ließ. Das Bedürfnis sich von dem Met zu befreien schwante nun plötzlich und Feanwulf eilte zurück zu seinem Nachtlager. Bedacht darauf nicht die Tiere auf zu schrecken. Rasch streifte er sich seine Stiefel über und wappnete sich mit seinem Kettenhemd und ledernen Brustharnisch. Seine Axt steckte er sich in eine Schlaufe am Gürtel und griff nach seinem Speer und Schild.
    Er wusste immer noch nicht was los war, doch das Interesse es heraus zu finden hatte er auch nicht. Allein das jemand ermordet wurde verhieß nichts Gutes, da der Mörder aus was zuwarten scheint. Feanwulf stand nun in der Tür zum Verschlag und würde nicht die Zeit verstreichen lassen seinen Speer zuschleudern.

  2. #32
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    "Ich weiss es nicht." flüsterte Safir ihr ins Ohr. Auch wenn ihm immer noch der Zauber des gestern erlebten Moments vor Augen war, hatte er jetzt ganz klar andere Prioritäten. Er beugte sich etwas näher an sie heran und flüsterte weiter: "Aber diese Männer sprachen etwas von einem Schlaftrunk und davon, dass sie jemanden fesseln wollen. Und ich bin mir nicht sicher, ob sie den Rest von uns einfach so ignorieren werden..." Er hielt inne und warf wieder einen Blick in Richtung der Gestalten, die durch die Vorhänge und die Dunkelheit kaum zu sehen waren. Leise wehten Wortfetzen hinüber, jedoch bemühten sich die Söldner scheinbar damit, etwas leiser zu sein. "Ich meine, wir sollten sie aufhalten. Das wird allerdings nicht leicht werden... ich meine gesehen zu haben, dass sie bewaffnet sind..." meinte Safir immer noch mit gesenkter Stimme. Er nestelte kurz an seinen Armschienen herum, als auf einmal ein Blitz die Umgebung erhelle. Die Anwesenden schraken zusammen, als auch der Donner nicht lange auf sich warten liess. Safir duckte sich schnell und verbarg seine Arme hinter seinem Rücken. "Verflucht!" ertönte die Stimme eines Söldners, als die anderen spöttisch auflachten. "Oooh, nicht so schreckhaft." zog ihn ein anderer auf. "Genau." mischte sich ein Dritter ein. "Mach dir mal nicht in die Hose. Sehen wir uns lieber noch ein wenig um - wäre doch eine Schande, all das schöne Zeug hier einfach nur herumliegen zu lassen." "Na gut, aber wehe, Ihr behaltet alles für Euch. Immerhin schleppen wir beide den Kerl hier." murrte der erste wieder. Safir fluchte innerlich. Das die Söldner sich aufteilten, war zwar einerseits gut, andererseits würden sie so wohl früher oder später entdeckt werden. "Wir müssen schnell handeln, befürchte ich." raunte er Cyli zu. "Schaffst du es, einen auszuschalten? Ich versuche, den anderen Suchenden als Geisel zu nehmen."

    Geändert von Rosered_Strauss (19.10.2013 um 14:54 Uhr)

  3. #33
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    Cylithia wusste das es aussehen musste wie zwei Liebende, aber da sie grade dazu gezwungen waren so zu verharren, verdrängte sie den Gedanken an ihre Situation. Als der Donner über sie herein grollte fischte sie nach ihren Stab, der mit einem leisen Klock neben Safir zum stehen kam. "Ich hoffe es für dich", murmelte sie und löste sich aus ihrer Umarmung, rieb sich die Augen und trat langsam zu dem Vorhang, der ihre beiden Betten vom rest der Stube abtrennte. Vorsichtig zog sie den stoff eine kleines Stück zur Seite. Wa sie erblickte war eder im Halbdunkel der nachtliegende Raum, der von einer einzelnen Öl Lampe weiter hinten schwach erhellt wurde. Die Tür stand offen und der schwere Regen trommelte gegen das Dach und die kleinen Fenster. Immer wieder drang durch diese das typische Blaue Licht von Blitzen, die augenblicklich von Donner ferner und näher, begleitet wurden.

    Sie lies den Stoff fallen und blickte zu Safir, der sich neben sie gestellt hatte, seine Ausrüstung schon fast gänzlich angelegt. "Zwei Mittelreicher... als keine Schränke, wie Faenwolf.", flüsterte sie erleichtert, den Thorwaler waren ein Kaliber an das man sich auch bei einem Überraschungsangriff nicht von vorne heranwagen sollte. "Der rechts gehört mir, den anderen nimmst du", Nicken als Antwort, dröhnendes Donnergrollen von draußen. Das brachte Cylithia auf eine Idee. Es blickte nochmals durch den Vorhang und stellte sicher, da beide Söldner immer noch langsam, darauf achtend nicht zu viel Lärm zu machen, den Raum durchquerend auf sie zu kamen. "Beim nächsten Donner, Phex möge es gelingen lassen" Der Gott der Diebe schien sie entweder erhört zu haben oder aber das Wetter ließ seiner brachialgewalt freien Lauf. Zwei Blitze zuckten über den Wolkenverhangenen Himmel und der doppelte Donnerschlag folgte auf dem Fuße.

    Cylithia zog den Vorhang zurück und schlug safir auf die Schulter, ein Zeichen das er gar nicht brauchte, da er sich inzwishen auf in den Raum stürzte. Ihren Stab erhoben schnellte die Maga auf den rechten der beiden Söldner zu, der etwas verduzt auf seine Angreiferin starrte. Immerhin waren sie der Meinung gewesen, das alle per Alchemika bei Boron zu gast waren. Dennoch besaß er genug expertise die Kurze Axt, die in seinem Gürtel steckte grade rechtzeitig zu hben, um den Schlag, den Cyli ausführte ab zu wehren. Dennoch traf die krone des Stabes seine linke Schulter. Die Magerin wurde durch ihren eigenen Schwung an ihm vorbei gezogen, doch nutzte sie ihn auch um ihren Stab in einem geschwungenen Kreis wieder auf den mann zu kommen zu lasen. Auch diesen Hieb wehrte er ab, doch die Maga ließ nicht locker. und diesmal nutzte sie nicht die Krone, die etwas dicker war und kunstvoller gearbeitet, sondern den Teil des Tabes, der normalerweise auf dem Boden aufschlug. Sie durchbrach die Deckung des mannes und er kassierte einen Stechenden Schlag am Brustkorb. Blind vor Schmerz schlug er nun mit der Axt nach seiner Gegnerin und erwischte sie auch - jedoch nur ihr Gewand, welches reicsend einen Schlitz bekam und ihr Bein entblößte, und vermutlich auch mehr, wenn sich das Kleidungsstück weiter aufribbeln würde.

    Cyli merkte erst das etwas mit ihrer Gewandung nicht stimmte als sie herum wirbelte und ihr rechtes Bein ohne schützenden Stoff zum stand kam. Doch der kurze Moment der sie diese realisation gekostet hatte, brachte ihren gegner dazu, nach zu setzen. sein Axthieb traf mit all seiner Kraft auf den Stab, doch dadurch das es ihr Stab war, ein Stab der Magie, konnte das Heft ihn nicht wie einen Zweig zerteilen, sondern bekam eine Scharte. "Mir reichts!", knurrte sie und schob in einer weiteren drehbewegung seine Waffe und seinen arm zur seite. Mit einem ekligen Krachen landete ihr Stab auf seinem Kopf. Wie ein Sack Rüben fiel der Mann zu Boden. Jetzt erst merkend wie schwer sie keuchte blickte sie sich nach Safir und seinem gegner um.

  4. #34
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    Als der nächste Donnerschlag ertönte, setzte sich Safir schon in Bewegung. Cylis Zeichen brauchte er gar nicht mehr, seine Reflexe und sein Gespür übernahmen ganz die Kontrolle über ihn. So weit es ging, nutzte er den Sichtschutz, den ihm ein anderes Bett bot - da war er auch schon an dem Mann angelangt. Er ballte die Faust so, dass sein Mittelfinger sich etwas erhoben hatte, und schlug dem Söldner gegen die Schläfe. Der geriet ins Taumeln, doch verlor er nicht das Bewusstsein. Safir fluchte leise, er war wirklich ausser Übung geraten. Aber daran liess sich jetzt nichts mehr ändern. Er umschlang den Mann mit dem noch freien, linken Arm, als dieser gerade seine Axt aus dem Gürtel gezogen hatte. Mit der anderen Hand packte er den Waffenarm des Söldners, um ihm selbigen hinter den Rücken zu drehen und zu verdrehen. Er keuchte aus - der Schrei löste sich mangels Atem nicht aus seiner Kehle - und liess die Waffe fallen, jedoch rammte er Safir seinen Ellenbogen in den Magen. Er blieb jedoch tödlich still und trat ihm von hinten in die Kniekehle. Das Bein des Mannes knickte ein, und er fiel mit dem Gesicht voran zu Boden, Safir mit sich ziehend.

    Normalerweise hätten die präzisen Manöver ausgereicht, um den Mann ausser Gefecht zu setzen, aber leider war er kräftiger und ausdauernder, als es den Anschein hatte. Im letzten Moment drehte er sich zur Seite, um auf der rechten Schulter aufzukommen - womit Safirs Arm ebenfalls auf den Boden schlug. Sein Griff lockerte sich, und im nächsten Moment fing er sich einen wilden Schwinger ein. Doch der brachte ihn nur kurz aus dem Gleichgewicht, im nächsten versetzte er seinem Kontrahenten eine präzise Handkante auf dessen Handgelenk, mit seiner linken schlug er ihm erneut gegen die Schläfe. Wortlos erschlaffte er in seinen Armen, als Safir sich erhob. Das war zwar nicht so gelaufen, wie geplant, aber immerhin war er ausser Gefecht gesetzt. Jetzt blieb nur noch... "SAFIR!" erschallte auf einmal Cylis Stimme. Er wirbelte herum, um einen Söldner zu sehen, der die Axt gerade erhoben hatte, um auf ihn einzuschlagen.

    Es blieb keine Zeit mehr zum Handeln - sein Körper reagierte instinktiv. Zu oft hatte er diese Bewegungen bereits durchgeführt. Er wirbelte herum, sodass die Axt neben ihm zu Boden raste und ihn nur an der Schulter schnitt. Mit einem vernehmlichen Klacken schoss die Klinge aus seiner Armschiene, als er die Hand anspannte und erhob. Mit einem einzigen Stoß versenkte er sie tief seitlich im Hals des Söldners, während sich eine zweite Klinge aus seiner anderen Armschiene löste. Diese drang mit einem kräftigen Stich in die Brust des Mannes, der noch nicht einmal mehr Röcheln konnte. Zu guter Letzt trat er in einer fliessenden Bewegung gegen das Knie des Angreifers, sodass er zu Boden stürzte. Seine beiden Klingen lösten sich mit einem leisen Schmatzen aus dem Fleisch des Mannes, als er sich sofort nach unten beugte und beide Klingen erneut im Hals des Mannes versenkte. Erst da wurde ihm bewusst, was er getan hatte. Das er sich nicht hatte zurückhalten können. Ein erneuter Donner erschütterte das Geschehen, und ein Blitz erhellte das Zimmer. Safirs Gesicht drückte vieles aus - Unglauben, Wut, Verzweiflung, Angst - bevor er all die Gefühle hinter der Maske tödlicher Ruhe verschloss. Er erhob sich langsam und sah in Richtung des verbleibenden Söldners, der nun ebenfalls seine Waffe gezogen hatte, aber noch mit weit geöffnetem Mund dastand.

  5. #35
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    Der Schlaf war nur mäßig, das aufgezogene Unwetter wollte Elza einfach keinen guten Schlaf finden lassen. Es machte mehr Krach als er es gewohnt war. Wie schön war es doch zu Hause, wo ein solches Getöse hinter dicken Steinmauern verstummte. Doch hier war es, als wäre er mitten drin. Das Donnern ließ ihn sogar zusammenzucken. Nicht aus Angst, sondern wegen der ungewohnten Lautstärke für ihn. Elza Versuchte dennoch einen festen Schlaf zu finden, doch das Wetter ließ ihn nicht. Wieder ein Blitz und der darauffolgende Donner, doch etwas stimmte diesmal nicht. Es war ein anderes Geräusch zu hören, was sich fast mit dem Donner deckte. Es klang aber Hölzern und schien auch nicht von draußen, sondern von drinnen zu kommen. Elza horchte auf, und glaubte kurz darauf durch das heftige prasseln des Regens Stimmen zu hören, dumpf und kaum wahr zu nehmen, wenn man sich nicht auf sowas konzentrierte. Auch die schienen aus dem nachbarzimmer zu kommen. Elza stand auf, ging zu der Holzwand gegenüber von seinem Bett und versuchte genauer zu horchen, was da drüben vor sich ging. Er war schwer etwas zu verstehen, aber die wenigen Wortfetzten die er verstand, gefielen ihm nicht sehr gut. Irgendwas von Fesseln wurde geredet und einiges anderes was Elza darauf schließen lies, das es nicht mit rechten Dingen zugehen konnte. Er überlegte kurz, doch eigentlich gab es für ihn nichts anderes, als der Sache auf den Grund zu gehen. Elza zog sich das Nötigste an, um für den Fall der Fälle gewapnet zu sein. Sein Schwert durfte dabei natürlich nicht fehlen. So leise wie er konnte, schlich er zur Tür. Er konnte trotz des Gewitters deutlich hören, wie die Tür nebenan aufgemacht wurde. Nicht so leise, wie sie den Raum wohl betreten hatte, denn es war wirklich laut.

    Elza wartete einen Moment, bevor er leise die Tür öffnete und lauschte. Stimmen waren zu hören, wie sie sich über das Gewicht des Mannes beschwerten. Elza zählte zwei verschiedene an den Stimmen. Er steckte vorsichtige den Kopf durch die Tür und spähte den Korridor entlang. Wie er es erwartet hatte, hatten die Männer ihm den Rücken zugedreht und ihr Opfer in der Mitte. Ganz klar, sie entführten den Mann gerade. Das aber konnte Elza nicht zulassen. Er schlüpfte durch seine Tür, das Schwert fest umschlossen und schlich sich an. Zumindest war das sein Plan. Er würde den ersten ausschalten, ohne das dieser wusste wie ihm geschah, dann würde er sich um den zwieten kümmern. So zumindest war es seine Absicht. Doch es kam anders, als er es sich gedacht hatte. Elza hatte gerade mal die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht, als er im schummrigen Korridor gegen einen Eimer stieß. Elza fluchte innerlich. Das hatten die Männer gehört, da brauchte Elza gar nicht erst anfangen zu hoffen.
    "Was war..."
    Doch den Satz bekam der Mann gar nicht mehr zu ende, als er sich im gleichen Atemzug umdrehte und Elza auch schon erspähte. Dieser hatte nun nicht mehr versucht sich ruhig zu verhalten sondern hatte eilige Schritte angelegt. Dem Söldner dämmerte es, sie hatten ein problem und nun war reagieren angesagt. Er ließ die Beine des Mannes einfach los, die zu Boden krachten und seinen Kameraden dabei fast mitrissen. Er griff nach seiner Waffen, einem Knüppel um sich gegen den herrannahenden Elza zu verteidigen, doch dieser war bereits in Schlagreichweite. Gerade noch rechtzeitig konnte er mit dem Knüppel den ersten Schlag abwehren, doch so unglücklich, das die Klinge an dem Knüppel entlangfuhr und erst durch die Finger die ihn umschlossen gebremst, jedoch nicht gestoppt wurden. Ein gellender Schrei durchflutete den Korridor, gemischt mit dem nächsten, heftigen Donnerschlag. Die unnatürlich abgetrennten Finger landeten auf dem Boden, genau wie der Knüppel. Blut floß aus den Wunden und tränke das Holz zu seinen Füssen. Elza jedoch nutze die Chance und stieß mit seinem Schwert zu. Der kräftige Stoß überwand die Rüstung seines Gegners, wenn auch mit Mühe aber einmal durch, bot das menschliche Fleisch nur wenig Wiederstand. Elza zog die Klinge wieder zurück, die von Blut getränkt war und sah noch, wie der Mann vor ihm zusammensackte. Wenn er nicht schon tot war, so würde er bald verbluten. Elza musste ihn unterhalb der Rippen erwischt haben, eine tödliche Wunde.

    Nun galt es den zweiten Mann zu bekämpfen, doch der war nun auf Elza vorbereitet. Ihn so einfach überrumpeln konnte er also nicht mehr. Das Opfer, welches sich die beiden Männer auserkoren hatten lag derweil am Boden, wie ein Kleidungsstück was man achtlos zu Boden geworfen hatte. Der Mann stand nur wenige Schritte von der Tür zum Schlafsaal entfernt, in dem auch Safir und Cylithia nächtigten. Das die dort drinnen ebenfalls mit dubiosen Gestalten kämpften, ahnte Elza nicht im Geringsten. Er wusste ja nicht mal, das die beiden in eben jenem Saal lagen. Aber den lauten Schrei des Söldners der nun in einer Blutlache lag, musste man eigentlich deutlich gehört haben

  6. #36
    Tourist Avatar von K.B.Dwarf
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    Mit geschickten Fingern drehte ihr den Speer und bereit sich zum Wurf von. Mit dem anderthalb Schritt langem Holz in seiner Hand holte er so weit aus wie es nur möglich war in diesen beengten Räumlichkeiten. Innerlich rechnete er nicht mit einem Treffe und hoffte dass ihm Swafnir gnädig sein würde. Da das spärliche Licht nicht wirklich beitrug seinen gegenüber zu töten, gar zu treffen.
    Doch er selbst wusste, dass er nicht hoffen musste das Praios die Schenke erhellt und daher schleuderte er seinen Speer mit der ihm gegeben Kraft. Surrend flog der Speer der Gestalt entgegen, während Feanwulf seine Axt zieht. Etwas Glück verhalf dem Speer zu einem Treffer, als sich die Person drehte und somit die Schneide sich in einem Spitzenwinkel in die Schulter bohrte. Ein grausiges Knacken durch fuhr die Stille im Raum – was nur durch ein Poltern und Lärm von Oben unterbrochen wurde – mit einem Schrei des Schmerzes wurde der Mann durch die wuchte des Speeres von den Beinen geholt. Doch rasch sammelte sie der Recke und zog die Spitze aus seiner Schulter, während Feanwulf mit einem Kampfesschrei auf ihn zu stürmte. Schmatzend und klebrig fiel der Speer zu Boden und der Halunke drehte sich zur Seite weg, um das Interieur zwischen ihm und den Thorwaler zu bekommen. Er richtete sie angeschlagen auf und zog eine Klinge hervor. Feanwulf musste seinen Sturm kurzzeitig unterbrechen, um sich seinen Widersacher zu nähern. Dabei bewegte er sich um die Tischer herum Richtung Tür, somit stand für den Mörder fest, dass der Kampf mit einem Toten enden musste, sei es er oder der Hüne.
    Mit dem Schild zum Feind näherte sich Feanwulf ohne zögern, ein wölfisches Grinsen ziert seine Lippen. Sein Widersacher wusste, dass er früher oder später seiner Wunde erliegen würde. Schlaf hing der Arm an dem Mann herab, dieser versuchte ihn immer wieder zubewegen unterschmerzen, um somit seine Balance zu finden für einen Kampf. Als sich nun der Rotschopf sich dem Halunken nun auf wenige Meter genähert hat, stürmte er nun wieder auf diesen ein. Brüllend hob er die Axt in einen wuchtvollen Bogen über Schild. Schwer tat sich der von schmerzen gepeinigte und parierte den Angriff und versuchte sie an einem Counter, dieser wurde aber mit der Schildkante. Leicht taumelte der Kerl vor Feanwulf weg. Dies gab ihm die Gelegenheit für einen weiteren Streit. Mit der Wucht seines linken Armes rammte er das Schild gegen seinen Widersacher. Dieser schöpfte aus seinen letzen Kraftreserven und milderte die Wucht in dem er von Feanwulf weg wich. Mit blitzender Klinge schlug der Mann gegen Feanwulf Rücken. Doch ihm fehlte die Kraft und der feste Stand, um mehr als das Leder von Feanwulfs Harnisch anzukratzen. Der Krieger drehte sie zu seinen Gegenstreiter und schlug dabei mit der Schildkante gegen den Kiefer. Der verzweifelte Kämpfer fiel links weg zur Seite, geraubt von seinem Gleichgewicht. Mit der funkelnden Schneide hackt Feanwulf auf das Knie seines Opfers ein. Dieser versuchte einen letzten Hieb, worauf ihn sein Henker den Schwertarm völlig zertrümmert mit der Axt. Keuchend dem Tode nahe lag nun der Halunke unter Feanwulf. Der überließ ihn seinen Wunden und wendete sich ab um einen Stuhl an sich heran zu ziehen. „Rede du elendiger Bastard und ich werde dich erlösen.“ Es herrschte bereits wieder Ruhe ihm Wirtshaus. Doch Feanwulf blickte immer wieder zur Treppe. Der kaltherzige Thorwaler trat den Halunken sachte gegen seine Wunde am Bein, dies reichte schon aus damit dieser anfing zu jammern. „Was machst du hier?“ Das klagen des Mannes nahm kein Ende, doch Feanwulf wartete kaltherzig ab.

  7. #37
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Nicht nur der Söldner stand mit offener Kinnlade da. Cylithia traute ihren Augen kaum. Safir hatte sich mit solcher Eleganz durch diesen Gegner bewegt, die ganz und gar nicht zu ihm passen wollte. auch sein Faustkampf vorher war anders als sie aus den Trainingskämpfen in Erinnerung hatte. So war es erst der Schrei von Elzas Opfer, der beide aus ihrer Starre riss. Den Söldner, in dem er die Beine in die Hand nahm und die Treppe hinunter polterte. Cylithia bemerkte dies und sprang ihm im Laufschritt hinterher. Um den Schwung nicht zu verlieren griff sie den Türrahmen und leitete ihre Richtung somit um, ließ den ersten Treppen Absatz hinter sich und fand sich wenig später im Schankraum wieder, in dem der Thorwaler vom Vorabend einen weiteren Mann an der Fluch gehindert hatte. "Faen!", rief sie aus, denn so schnell sie auch sein mochte, einen Mann holte sie nicht ohne weiteres ein.

    Sie hoffte dass der Thorwaler erkannte dass sich jemand vor ihr auf der Flucht befand. "Vermaledeiter Körper!", knurrte die Maga, denn obwohl ihr Stab viel sperriger war, war es ihr Körper, den sie keuchend hinter dem Flüchtigen hertrieb. Sie würde einen Zauber wirken müssen, da war sie sich sicher und sie ging im Kopf durch welchen der kleineren sie mit wenig Astralmacht verwenden konnte - sie wollte die Taverne nicht grade abfackeln. Da sie versuchte einen Zauber zu wirken, stolperte sie über einen der Stühle und legte sich auf die Nase. "Autsch..."

  8. #38
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Safir warf noch Cyli einen Blick zu. Ungläubig starrte sie in seine Richtung - als auf einmal ein markerschütternder Schrei durch den Gasthof hallte. Dies löste die Starre, die die Anwesenden befallen hatte - und ungünstigerweise reagierte der Söldner am schnellsten. Er liess den Fjarninger einfach liegen, wo er war, und rannte auf die Treppe zu, dicht gefolgt von Cylithia. Auch er setzte sich nun in Bewegung und rannte hinter dem Flüchtenden her. Draussen waren bereits andere Kämpfe ausgebrochen - aus den Augenwinkeln meinte er ihre Tischpartner von gestern zu erkennen - als der Söldner auch schon die Treppe hinab raste. Der Mann, gegen den der Adlige gerade focht, schien 'Flucht' auch für eine sehr gute Lösung zu halten, doch war Elza ein zu geschickter Schwertkämpfer, als dass er sich so einfach aus dem Kampf hätte lösen können. Der fliehende Söldner jedoch hatte dieses Hindernis genau wie die Maga überwunden, während die beiden Kämpfenden nun Safir im Weg standen. Geistesgegenwärtig hatte er seine Klingen wieder eingefahren, bevor er aus dem Schlafsaal gerannt war - aber jetzt wünschte er sich, er hätte irgend eine Waffe, mit der er kämpfen konnte. Er zögerte noch, als er schliesslich die Zähne zusammen biss und einen günstigen Augenblick abwartete. Als Elza und der Söldner endlich in einer für ihn günstigen Lage waren, sprintete er los, um an Beiden vorbei zu kommen. Der Söldner jedoch hieb reflexartig nach ihm und zog ihm seine Waffe quer über den Rücken, was Safir dann doch aufbrüllen lies. 'Zumindest...' dachte er sich, als die Treppe hinunter eilte, '... hat er seine Deckung für den Schlag öffnen müssen...' Das er dadurch jedoch nicht unbedingt gut dastand - der Angriff hatte zwar keine bleibenden Schäden angerichtet, aber Schmerzen tat es dennoch höllisch - war eben seine Schuld.

  9. #39
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    Das quälende Keuchen was stätig an das Ohr von Feanwulf kratze wurde von einem Ruf unterbrochen. Ohne zögern blickte er gen der Treppe und sah wie die Frau vom Vorabend hinter jemanden her eilte bis sie stolperte und fiel. Rasch stand er auf und Schleuderte einen Stuhl gegen den Flüchtling. Dieser zerschellte knapp vor ihm und ließ ihn stoppen. Bereits während der Stuhl flog hat sich Feanwulf seine Axt wieder gegriffen und rannte den Flüchtigen entgegen. Dieser versuchte als Feanwulf in der Nähe war mit seiner Waffe nach ihm zu hieben. Der Hüne parierte den Angriff knapp vor seiner Schulter ab und lenkte den Angriff nach rechts weg. Das gab den Krieger die Möglichkeit mit einem kräftigen Fausthieb gegen das Schulterblatt zu schlagen. Der Mann taumelte zur Seite weg gegen die hölzerne Wand und stütze sich an dieser um sich wieder auf zu richten. Die Angst stand den Halunken ins Gesicht geschrieben. Instinktiv wollte dieser immer noch fliehen und visiert nun erneut die Tür. Doch Feanwulfs brüllen riss ihn aus den Gedanken, gerade noch rechtzeitig um den Angriff zu parieren und den Gegenschlag durch zu führen. Dabei musst Feanwulf zurückweichen und sein Gegenüber mehr Raum gewähren. Nur knapp konnte er sich dem Knüppel entziehen. Aber der zweite Schlag war unerwartet und traf sein Schildarm, was Feanwulf mit einem schmerzhaften keuchen signierte. Er wurde weiter zurückgedrängt und sein Widersacher versuchte nachzusetzten mit den gewonnen Mut. Feanwulf trat dem Kerl dann aber einen Hocker vor die Füße und ließ ihn somit den weiteren Angriff abbrechen. Dies ermöglichte ihm den endgültigen Schlag aus zu führen. Pfeil schnell sauste seine Axt von unten heran und Schnitt sich durch die dünne Lederkleidung in den Bauch hin zum Brustbein. Röchelnd hauchte der Mann sein letztes bisschen Leben aus, als er seine Waffe aus den Leib rückartig herauszog. Mit ruhigen Schritten ging er nun auf die Maga zu. Ausdruckslos blickte er zu ihr, als sie sich wieder aufgerappelt hat und nun vor ihm Stand.

  10. #40
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    Während sich unten alle gegenüber standen, grad den letzten Söldner erledigt, kam von der Treppe ein gequälter, stumpfer Schrei und dann polterte der letzte Söldner die Treppe herrunter. Elza folgte ihm. Blut tropfte von dem Schwertspitze, was sich dort sammelte. Er schritt langsam die Treppe runter, er wusste das der Mann an deren ende bereits tot war. Elza hatte ihn am Hals erwischt. So schlimm das er binnen kürzester Zeit verbluten war. Elza schritt gänzlich zu den anderen herrunter und sah sich alle mit ernster Mine an, bevor er sprach. Auf Höfflichkeit erzichtete er an dieser Stelle. "Also gut... ich weiß zwar nichtw as der da" - Elza zeigte mit dem Schwert auf den Toten zu Feanwulf's Füssen lag - "hier wollte, aber der dort und der Tote oben haben versucht einen zu entführen. Er liegt noch oben und schläft seltsamerweise wie ein Stein."
    Elza ließ das Schwert locker herunter hängen. Er sah ernst aus, ganz anders als an dem Abend. Sein Gesichtsausdruck hatte etwas bestimmendes, ohne das er es darauf anlegte. Das er selbst einen Hieb hatte einstecken müssen, war aber eher nebensache. Er war dadurch nicht verletzt worden. "Jemand eine Idee was hier los ist?"

  11. #41
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    Als die Situation beruhigt hatte, standen sie alle - gemeint war, wie durch einen Scherz der Götter, die Tischgemeinschaft vom vorigen Abend - um den Anführer der Söldner herum. Als der Adlige fragte, was es damit auf sich hatte, war es Safir, der als Erster antwortete. "Wie es scheint, wollten diese Männer nicht nur Euren Zimmernachbarn entführen, sondern auch jemanden aus dem Schlafsaal. Adepta Minor Cylithia und ich konnten sie ausserdem dabei belauschen, wie sie davon redeten, dass den Gästen ein Schlafmittel in das Getränk gemischt wurde. Warum wir nicht davon betroffen sind, kann ich nicht genau sagen." Sein Blick wanderte vom Adligen zu dem vor Schmerz immer noch keuchenden Söldner auf den Boden. Dieser hatte versucht, sich langsam und leise zurück zu ziehen, aber Faenwulf wog nur demonstrativ die Axt in der Hand; und der Mann blieb, wo er war. "Aber ich weiss, wer es uns sagen kann. Und ich bin mir sicher, er wird es uns erzählen, wenn wir nur... 'nett genug' danach fragen." Er ging vor dem Mann in die Knie und sah ihm in die Augen. Sein Gesicht hatte nach wie vor einen freundlichen Ausdruck inne - doch dieser erreichte nicht seine Augen. Hart und Kalt musterten sie ihn, während er mit ruhiger Stimme fortfuhr: "Also? Wer gab Dir den Auftrag, dies hier zu tun - und was hattet ihr hier genau vor? Ich würde dich bitten zu reden - das dürfte das leichteste für dich sein..." Doch der Söldner spuckte ihm nur ins Gesicht, nicht im Mindesten von dem Wundheiler eingeschüchtert. "Pah! Wenn du glaubst, ich würde meinen Herrn und meine Einheit verraten, dann hast du dich geschnitten! Ich werde gar nichts sagen!" erwiderte dieser leise.

  12. #42
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    Cylithia rieb sich die Stirn. Das hatte weh getan. Aber warum war sie überhaupt gestolpert? Sie blickte sich um und fand den Verursacher - ein umgekippterstuhl lag hinter ihr. Sie schüttelte den KOpf und setzte sich nun vollendens hin. Als sie aufblickte, blickte sie in das Gesicht des Thorwalers vom vorabend. Grimmig und still blickte er sie an. Der offensichtlichste Blick war auf ihre erscheinung gelegt, immerhin rannte nicht jede Frau in ihrem Nachthemd irgendwelcehn fremden Männern hinterher, der zweite glitt zu ihren Ohren. Da sie immernoch die Haare im Zopf trug hatte sie keine Möglichkeit ihr Stigma zu verbergen. Schnell richtete sie sich auf und löste das Haarband um ihre Haare schützend über den makel zu legen. Es war ihr unangenehm, das es für den Thorwaler gereicht hatte einen Blick darauf zu werfen - sie selbst hatte in ihrer hast gänzlich vergessen, das sie sie entblößt hatte.

    "Deinen Herrn nicht verraten? Oh, damit hast du uns mehr verraten, als du brauchtest", sagte Cylithia fast so kalt wie Safir, auch wenn bei ihr noch etwas anderes Mitshwang, etwas wärmeres, weibliches. "Aber bei Praois, wir könnten etwas Licht gebrauchen, meint ihr nicht?", damit wandte sie sich eher an die umstehenden, als an den im Sterben lichenden Mann.

  13. #43
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    Safir lächelte innerlich, als Cylithia die grimmige Miene des Mannes vor ihm zum Erstarren brachte. "Natürlich." meinte er, erhob sich und ging zum Thresen, um dort die Öllampe zu entzünden und mir ihr zurück zu kommen. Der Söldner unterdessen wurde zunehmend bleicher, das Blut, dass aus seinen Wunden quoll, setzte ihm offensichtlich zu. Ein größer werdender Lichtschein sagte allen, dass Safir zurück kehrte - und wenige Sekunden später stand er wieder zwischen ihnen. Seine Schritte hatte man kaum gehört - vielleicht lag es an dem stürmischen Gewitter, das draussen tobte, aber er bewegte sich dennoch auffällig leise. Er stellte die Lampe auf einen Tisch und massierte sich die Handgelenke, unter denen seine ledernen Armschienen aus seinen Ärmeln ragten. "Also." meinte er erneut. "Ich denke, es wäre das Beste für dich, wenn du zu reden anfingest. Je mehr du dich sträubst, desto länger wird es dir nicht gut ergehen..."

    Er kniete sich vor dem Mann nieder, und umfasste dessen Gesicht mit beiden Händen. "Weisst du..." begann er in anfänglich freundlichem Tonfall, "... ich bin ausgebildeter Wundheiler. Ich weiss genau, welche Schmerzen man mit so einer Wunde erleidet. Ich würde dir sie gerne verbinden und dir so das Leben schenken - aber es geht nun einmal nicht nur nach mir. Und ich bin mir sicher, die Herrschaften hinter mir werden mich erst lassen, wenn du ihnen etwas gegeben hast, dass sie als 'Bezahlung' für diesen Dienst akzeptieren können." Der Söldner spuckte Safir erneut ins Gesicht. Anders als zuvor machte dieser sich jedoch nicht die Mühe, die Spucke wegzuwischen, sondern strich ihm nur sanft über das Gesicht. "Es ist bedauerlich... Ich hätte wirklich nicht gerne darauf zurückgegriffen, aber es scheint keine andere Wahl zu geben..." Er löste seine linke Hand vom Gesicht des Mannes, um sie zur Wunde fahren zu lassen. "Weisst du was? Ich mag nicht so aussehen, aber ich habe in meinem Leben schon viele Verletzungen gesehen. Ich habe mehr vom menschlichen Körper gelernt, als so manch anderer. Mit anderen Worten: ich weiss genau, wie ich jemanden heilen kann... und wo es wirklich schmerzt."

    Mit diesen Worten griff er hart in die Wunde des Mannes, der des Schmerzes wegen aufbrüllte. Blut besudelte Safirs Hand, doch es schien ihm nichts auszumachen. Mit einem immer noch freundlichen Lächeln auf dem Gesicht, doch mit einem Tonfall in dem nun schneidende Kälte mitschwang - Cylithia hatte ihn in den Monden ihrer Reise noch nie so reden gehört - wandte er sich wieder an den Mann. "Ich weiss genau, wie viel Blut ein Mann wie du verlieren kann, ohne dass er stirbt. Ich weiss genau, an welchen Stellen jemand zustechen muss, ohne das der Betroffene stirbt... und ich kann dafür sorgen, dass du das alles überlebst. So lange, bis du uns gesagt hast, was wir wissen wollen..." Erst mit diesen Worten liess er von dem Mann ab - er zog seine rechte Hand von der nun zitternden Wange seines 'Opfers' zurück und entfernte die blutende Hand von der Wunde, als er sich an die Anderen wandte. "Wer möchte ihm die erste Frage stellen? Ich bin sicher, dass er nun etwas mehr Vernunft angenommen hat..." meinte er mit einem freundlichen Lächeln auf dem Gesicht, das so gar nicht zu seiner Handlungsweise von gerade eben passen wollte.


  14. #44
    Tourist Avatar von K.B.Dwarf
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    Mit kritischem Blick musterte er die Frau vor sich. Nur schwer ließ sich erahnen, was sein nächster Schritt wäre. Doch allmählich kehrte etwas Wärme in sein Gesicht zurück, diese würde aber durch den nächtlichen Schleier verdeckt. Als er sie dort erblickt hafteten seine Augen kurz an ihrem Gesicht, um genauer zu sein an ihren Ohren. Leicht legt er seinen Kopf nachdenklich zur Seite und man konnte ein kurzes Lächeln auf seinen Lippen erkennen, bevor er sich weg drehte und zu den keuchenden Überresten seines Opfers ging.

    Kurzerhand kam auch der Rest von der Trinkgesellschaft in den Schankraum. Feanwulf konnte sich das Grinsen nicht verkneifen und empfand es als einen Scherz der Zwölf, dass nun ausgerechnet die vier vom Vorabend hier versammelt haben. Zügig versammelten sich alle um den sich Windenden der mit Schmerzen seinem Ende entgegensehnt.
    Mit Bedacht verfolgte er das Verhörspiel von Safir und Cylithia. Widerstrebend verweigerte der Mann sich seinen gegenüber und verteufelte sie. Feanwulf selbst war diesem Spiel überdrüssig. Doch erwartete ab und verfolgte missmutig das Geschehen. Doch als sich nun beide von ihm lösten, drängte sich er an den Tulamiden vorbei und hockte sich über sein Opfer. Ohne ein zögern machte er sich auf den Mann zu durchsuchen. Außer einigen Münzen, einen Blutgetränkten Zettel und einem Medaillon um dessen Hals fand er nichts. Er ging dabei nicht zimperlich vor, was vom keuchen und stöhnen seines Opfer signiert wurde. „Rede oder ich werde dir dein restliches Leben zur Qual machen, dass du dir wünschtest bei Boron zu sein!“ Verheißungsvoll wiegte er seine Axt in der Rechten. Sichtlich eingeschüchtert über die Gestalt die ihm droht und nun bestialischer im Halblicht zu ihm blickt. „Rede hab ich dir gesagt! Wer ist dein Anführer, was ist dein Auftrag! Dann wird es dir bald besser gehen.“ Zögerlich blickte sich der Mann an ihm vorbei in die anderen Gesichter die er nur mit trübem Blick vernehmen konnte. „Nichts werde…“ Feanwulf ließ die Axt auf die Hand von dem Mann niederfahren und trennte ein sauberes Stück davon ab, sowie den Kleinenfinger und Ringfinger. Sein Opfer schrie schmerzerfühlt auf und versuchte seine Hand zu sich zu ziehen. Aber Feanwulf verwerte dies ihm und packte dessen Hand am Gelenk, damit er diese unter seinem Fuß legte. „Wenn du nicht redest zerhack ich dich Stückchen für Stückchen und lass dich verenden, du Made!“ Der Mann schien nun gebrochen zu sein. Er zitterte und ein wimmern begleitet seine Stimme. „Ich arbeite… fü… für eine Gruppe namens Ignis Hand. Wir werden von Darj… Darjin Garalor geführt.“ Aber das war anscheinend Feanwulf nicht genug, weshalb er sich ihm am Mantelkragen packte und zu sich hoch zog. „Das war doch nicht alles! Was hab ihr hier gemacht? Sag es besser!“ Bedrängte er ihn weiterhin. „Argh,… Wir sollten zwei Kerle entführen und sie zu einem Gehöft beringen, einen halben Tag von hier. Bitte ich weiß nicht mehr!” Wehend flehte er Feanwulf an auf zu hören und ihm zu helfen. Bedächtig schätze er seine nächste Handlung ab und kam zu dem Entschluss, dass niemand mehr dem Mann helfen kann. Er ließ ihn langsam und bedächtig hinunter und erhebte sich von ihm, um dann mit einem kräftigen Ruck seiner Axt gegen den Hals zu zulangen. Es knackte kurz und der Mann, als die Axt das Genick brach und zum stoppen kam. Schlaff lag nun der Mann dort, auf dem Weg zu Boronsreich. „Ihm hätte man eh nicht mehr helfen können.“ Gab er kalt zu verstehen und ließ seine Axt in die Schlaufe seines Gürtels gleiten und blickte dabei zu den drei Gestalten vor ihm.

  15. #45
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    "Warum in Rondas Namen habt ihr das jetzt gemacht?", fauchte Elza nachdem der Thorwalrer sein Opfer halb geköpft hatte. "Nur weil er sagt, das er nichts mehr weiß, glaubt ihr das auch noch? Törricht!" Elza war sauer über dies Aktion. Auch wie sich Safir verhalten hatte, war nicht so ganz das was er sich vorstellte bei einem Verhör, aber das behielt er für sich. "Nun wissen wir, zwar was sie vor hatten, aber nicht ob noch mehr hier sind, wann sie sich treffen wollten oder warum sie diese Männer entführen wollten. Ich glaube er hat noch mehr gewusst, nur gehofft das wir uns damit zufrieden geben. Wie dem auch sei... was nun?"
    Elza war an die drei Verhörspezialisten rangetreten, hatte sich das ganze zuvor aus wenigen Metern entfernug mit angesehen. Die zuvor entblößten Ohren von Cyl hatte er nicht gesehen gehabt und auch gar nicht darauf geachtet. Nicht zuletzt wegen den schumrigen Sichtverhältnissen.

    Elza war zudem nicht sehr begeißtert, der Sache auf den Grund zu gehen, sollten die anderen das Vorschlagen wollen. Zumindest nicht um diese Uhrzeit. Er war müde, das Gewitter nervte ihn und nun stand er in einem Raum mit noch recht unbekannten Leuten und einigen Toten die nichts gutes im Schilde geführt hatten. Eigentlich wollte Elza wieder ins Bett, sollten sich doch andere darum kümmern, die Leichen zu beseitigen. Doch da keiner der dreien Antwort gab, sprach er weietr: "Es missfällt mir zwar, das die Nachtruhe hiermit vorbei ist, aber wir sollten uns umsehen, ob nicht doch noch mehr hier sind und uns auch um die anderen kümmern. Zumindest um den, der im Flur liegt. Ich werde mal den Wirt aufsuchen und ihm die unerfreuliche Nachricht bringen, das man an sein Bier vergiftet hat und was hier passiert ist." Elza drhete sah wartete gar nicht großartig auf eine Antwort, er war es gewhont das man seinen Worten folge leistete, ausser er richtete sie an seinem Vater.

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