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    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Standard VCHS - Virtual Combat High School

    VCHS – Virtual Combat High School

    Wir schreiben das Jahr 2125. Es gibt schon seit langem keine Nationen mehr, ebenso wenig wie Natur. Die gesamte Erde ist zu einer einzigen Stadt geworden, während Nahrung synthetisch hergestellt wird (oder die Reichen eigene Zuchttiere besitzen) und das Wasser in großen Aufbereitungsstationen mit etlichen Nährstoffen versehen wird, um der hohen Wiederverwertungsrate zum trotz trinkbar zu bleiben. Das Auflösen der Nationen hat zu einer neuen Art von Konflikten geführt – denn da Kriege mittlerweile zu kostspielig und auch zu gefährlich sind, hat man sich auf ein besonderes Konzept geeinigt. Gibt es einen Disput, wird dieser virtuell ausgetragen. Sei es eine große politische Idee, die auf Gegenwehr stößt; oder eben die Verteilung der verbliebenen Ressourcen – man lässt nun unter Aufbietung aller Kräfte virtuell darum kämpfen. Um zu verhindern, das eine Fraktion die Vorherrschaft erlangt, hat man dafür gesorgt, dass die Kombattanten in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden.

    Dies ist die VCHS - die Virtual Combat High School. Jede Fraktion (sei es ein Konzern oder eine Partei der Weltregierung) sponsort eine eigene Klassenstufe, in der 75 Schüler ab 16 Jahren gemeinsam dafür Sorge tragen sollen, dass die Wünsche ihres Sponsors erfüllt werden. Die VHCS ist in allen Belangen eine 'richtige' Schule – es gibt ein Schulgebäude, es gibt Lehrstunden, Lehrer und Aktivitäten nach dem Schulalltag. Doch das besondere daran ist, dass all dies virtuell geschieht. Und zwar vollständig. Die Schüler der VHCS werden in MedCaps eingeschlossen, die ihre Psyche in den virtuellen Raum projizieren, während die Maschine dafür sorgt, dass der Körper während der 7 Schuljahre bei optimaler Verfassung bleibt. Die Schüler verbringen diese 7 Jahre vollständig online. Zu diesem Zweck ist um die Schule eine kleine Stadt entstanden, die gerne einfach CC – Cyber City – genannt wird. Dort gibt es nicht nur Möglichkeit für die verschiedenen Freizeitaktivitäten, Sportplätze und dergleichen – auch Restaurants und Läden erfreuen sich größter Beliebtheit. Doch nichts ist eine größere Errungenschaft als EVE, das zentrale Steuermodul dieser virtuellen Welt. EVE sorgt dafür, dass die virtuellen Persönlichkeiten, hinter denen kein menschliches Bewusstsein steckt, völlig autonom ist und somit eine künstliche Intelligenz besitzt. Des weiteren ist sie dafür verantwortlich, die Gesetze des virtuellen Raumes zu entwerfen und aufrecht zu erhalten – denn selbst jetzt entwickelt sie sich stetig weiter. Um CC herum erstreckt sich mehr und mehr eine ganze, eigenständige Welt, die an frühere MMORPGs erinnert. Zum Einen haben die Schüler (auch 'Kadetten' genannt), somit einmal eine grüne, 'natürliche' Welt bereisen können. Zum Anderen dient diese Welt dem Training der Kadetten, denn ihre Anwesenheit ist immer noch dem Umstand geschuldet, dass sie Konflikte austragen. In diesen Matches ('Gefecht' genannt) kämpfen zwei Klassen in einem großen Areal, SCT ('Specific Combat Terrain') genannt (oder unter Schülern: 'Dungeons' genannt), gegeneinander – und der Sponsor des Siegers entscheidet den jeweiligen Wettstreit um einen Konfliktgrund um sich. Je wichtiger der Konflikt, desto höher die Klassenstufe, die gegeneinander antritt – so ist es stets ein ungeheures Spektakel, wenn ein Match zwischen Angehörigen der Klassenstufe 7 stattfindet.


    Struktur der Schule

    Jeder Kadett verbringt genau 7 Jahre in der Schule. In diesen 7 Jahren ist der Teil einer Klasse, die von (Jahr) 'A' bis 'G' gegliedert ist. Es existieren also zu jedem Zeitpunkt genau 49 verschiedene Klassenverbände, ein jeder von ihnen 75 Schüler/innen stark. Jede Klasse repräsentiert dabei eine bestimmte politische Fraktion bzw. einen bestimmten Konzern, der auf die Durchsetzung eines bestimmten Zieles drängt. Oberstes Organ ist das Rektorat/ der 'Generalsstab' (Board of Decicions) – dieses legt die Ausbildung, Regeln u.ä. fest. Anschliessend kommt der Senat, geteilt in Ober- und Unterhaus. Während die Lehrer im Oberhaus zu finden sind, bilden bestimmte Schüler das Unterhaus. Um als Schüler dort hinein zu gelangen, ist entweder viel Geld, Einfluss oder Beliebtheit nötig – man kann auch dorthin gewählt werden, wenngleich dies nicht so sicher ist wie sich einzukaufen. Was die Örtlichkeiten angeht, so besitzt jede Klasse ihr eigenes Gebäude, die über die gesamte Stadt verteilt sind. Lediglich zentrale Knotenpunkte sind von allen begehbar, die zur Mensa/ Aula etc. führen. Auch hat jede Klasse die gleiche Uniform, die sich jedoch je Klasse nach ihrem Wappen unterscheidet. Dieses variiert, je nachdem in welchem Haus man sich befindet (unterschiedliches Wappentier). Die Häuser werden vom jeweiligen Sponsor finanziert und gestellt.

    Innerhalb der Klassen gibt es 2 nennenswerte Strukturen:

    1. die Gilden
    Die Gilden (von denen es wenigstens 3 pro Klasse geben muss) teilen die Eleven in verschiedene Kampfverbände auf, die gemeinsam Einsätze und Trainingseinheiten absolvieren und auch bei Prüfungen als Team agieren. Die Gilden (auch 'Einheiten' genannt) sind von den jeweiligen Schülern verwaltet und strukturiert, während die Lehrer nur ein waches Auge auf sie haben und dafür Sorgen, dass niemand über die Strenge schläft. Die Einheiten bestehen zu dem Zweck, dass die Konkurrenz innerhalb der Klasse gefördert wird, um schliesslich bessere Leistungen zu erbringen.

    2. Das Schülerkomitee
    Das Schülerkomitee besteht aus den 5 besten Schüler/innen einer Klasse. Diese haben die Oberaufsicht über die Einheiten und passen auf, dass die Belange der Schüler gegenüber den Lehrern repräsentiert werden. Viel wichtiger ist jedoch, dass die Schülerverwaltung im Rahmen der Gefechte das Kommando über die gesamte Klasse übernimmt, um Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Einheiten zu vermeiden. Es ist weiterhin üblich, der Beste einer jeden Position in der Schülerverwaltung vertreten ist, sodass auch hier Gleichheit besteht.

    Die Kadetten werden in regelmäßigen Abständen geprüft – Klassenarbeiten, Vorträge bzw. Vorführungen und dergleichen. Es gibt jedoch keine Noten, sondern eine bestimmte Anzahl von EP (ErfolgsPunkte) – und sobald eine gewisse Anzahl angehäuft wurde (man 'steigt ein Level'), erhält man die Autorisierung, bessere und komplexere Programme zu benutzen.


    Die Positionen

    Die Rolle des jeweiligen Kadetten in einem Gefecht hängt von der Position ab, die er bekleidet. Folgende Positionen gibt es, die im Unterricht behandelt, unterstützt und gefördert werden:

    1. Teamleader ('Head of Party') – behält das Kampfgeschehen im Auge und koordiniert die einzelnen Individuen. Der Stratege der Gruppe, meist mit guten Kommunikationsfähigkeiten sowie der Möglichkeit, kurzzeitige Boosts ('Buffs') der Leistungen zu wirken. Das Amt kann von jeder Position ausgeführt werden, erhält jedoch die 'Leader' – Fertigkeiten dazu (auf welche schliesslich größerer Wert gelegt wird).

    2. Scout ('Observator') – spioniert die feindliche Formation und deren Vorangehen aus und besitzt die Möglichkeit, sich in deren Kommunikation zu hacken. Weiterhin sind die meisten Observatoren kompetent in 'Stealth'- und 'Sense'- Fertigkeiten. Diese Position ist meist mit einer Waffe für weite Distanzen ausgestattet. Im Gegensatz zu den Buffs des Leaders kann der Scout negative Boosts ('Debuffs') hervorrufen, um die Programme seiner Kontrahenten durcheinander zu bringen. Die Vorbereitungszeit für diese sind jedoch recht lang und ermöglichen den Betroffenen die Rückverfolgung zur letzten Position des Scouts, sodass diese mit Vorsicht gewirkt werden müssen.

    3. Tank ('Scapegoat') – das Frontschwein der Einheit, das über die besten Verteidigungsprogramme verfügt und deshalb den meisten feindlichen Angriffen trotzen kann. Die Programme bewirken ausserdem, dass alle Angriffsprogramme in einem gewissen Umkreis auf den Scapegoat statt auf das eigentliche Ziel gezogen werden. Lediglich Programme mit kürzester Reichweite sind Ausnahme dieser Funktion, sodass nahezu alle Scapegoats zum Nahkampf und passender Ausrüstung tendieren.

    4. Artillery ('Mage') – der 'Damage Dealer' der Einheit. Verfügt zwar über keine so komplexen Schilde wie die meisten anderen der Einheit, dafür jedoch über die mächtigsten Angriffsprogramme. Egal, ob diese gegen Einzelne, Mehrere oder gar das ganze Terrain gerichtet sind – es erfordert enorme Konzentration, die benötigten Parameter an jegliche Umstände anzupassen, was effektiv heisst, dass die Vorbereitungsdauer je nach Stärke des Angriffs steigt.

    5. Medic ('Priest') – der Heiler der Einheit sorgt dafür, dass Strukturschwächen in den virtuellen Körpern wie auch der Schilde wieder behoben werden. Der Priest ist daher eine nahezu rein unterstützende Klasse, auch wenn es schon einzelne Individuen gab, die sich ihre Parameter so konfiguriert haben, um primär sich selbst zu stärken und daher famose Einzelkämpfer waren. Die Programme des Priests sind weiterhin in der Lage, Debuffs aufzuheben, wozu sie jedoch ebenso eine recht lange Zeit benötigen.


    Allgemeine Programme/ Fertigkeiten:

    - 'Trap'- Programme – Programme zur Terrain- Veränderung
    - 'Morphing'- Programme – Programme zur Veränderung des Avatars
    - 'Teamspeak'- Programme
    - 'Security'- Programme (Schilde)
    - und schliesslich dürfen (nach Überprüfung durch den Lehrkörper) jegliche eigens programmierte Programme, die nicht die Positionsbeschreibungen ignorieren, verwendet werden. Dies führte bereits zu den illustresten Überraschungen, die manche Einheiten auf dem Schlachtfeld erleben durften.


    Omnitool

    Das 'Omnitool' (wohl von einem Fan des Spieleklassikers 'Mass Effect Remastered' benannt) ist das digitale Werkzeug, dass einem Kadetten alles ermöglicht. Mit dem Omnitool programmiert man, man kommuniziert über größere Distanzen, ruft sein Inventar auf, verwaltet seine Friendlist sowie seine einsetzbaren Programme etc.. Auch dient das Omnitool als Authorisierungsmöglichkeit in der Stadt – damit weisst man Klassenstufe, Level und dergleichen nach.


    CC – Cyber City

    Cyber City ist eine Stadt, die wohl tausende von 'Menschen' umfasst – oder eben tausende von 'Non- Personal Computers', kurz NPCs. In der Stadt gibt es alle möglichen und unmöglichen Geschäfte und Institutionen – wie auch die Möglichkeit, eigene Wohnungen zu haben. Sind Schüler der ersten beiden Klassenstufen dazu verpflichtet, in den Schlafsälen der Schule zu nächtigen und dort ihr Quartier zu beziehen, haben Schüler ab dem 3. Jahrgang die Möglichkeit, durch Erfolge & Verdienste (wie auch durch den Einsatz virtuellen Geldes, verdient durch Nebenjobs oder das ausschalten von Gegner- KIs ('Monster' genannt)) in eine eigene Wohnung zu ziehen. Ist das Grundstück erst einmal gekauft, kann es gemäß den Programmierfähigkeiten des Käufers verändert werden. Diese Grundstücke sind jedoch sehr teuer, und so geschieht es meist, dass sich eine Gilde ein gemeinsames Grundstück kauft und sich ein gemeinsames Heim programmiert. Beliebt sind weiterhin die Item- und Programmier- Shops, um vorgefertigte Ware zu kaufen und einzusetzen; sowie etliche Möglichkeiten zur Vergnügung.

    Peace is a lie, there is only passion.
    Through passion, I gain strength.
    Through strength, I gain power.
    Through power, I gain victory.
    Through victory, my chains are broken.
    The Force shall free me.

  2. #2
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Name/ Nickname
    Philipp Strauss / Rubicante - „der rote Harlekin“

    Alter
    19 Jahre

    Bild (real/ Avatar)


    Geschlecht
    männlich

    Klassenstufe/ Fraktion
    Rubicante ist ein Kadett der Klasse 3 F und Teil des dortigen Schülerkomitees.

    Einheit (Gilde)
    Rubicante ist Teil der Gilde 'Titan', die von einem anderem Komiteemitglied (Atlas) geleitet wird. Die Gilde umfasst gerade einmal 10 Mitglieder und ist die kleinste der Einheiten der Klasse, kann jedoch ungeachtet dessen alleine der Schlagkraft her jeder anderen Gilde Paroli bieten.

    Level
    Rubicante ist momentan auf dem Level 67.

    Position
    Rubicante bekleidet die Position der 'Artillery'. Seine Spezialität sind daher seine Angriffsprogramme auf jedwede Reichweite – er hat jedoch nur wenige Programme, die eine größere Angriffsfläche attackieren. Was ihm jedoch seinen Spitznamen eingebracht hat ist eines seiner Signatur- Programme: er ist wohl die einzige 'Artillery', die sich im Nahkampf mehr als behaupten kann, hat er sich doch ein spezifisches, schnell anwendbares Programm für kürzeste Distanz erstellt.

    Signatur- Programme
    1. - scornful Laugther -
    Scornful laughter ist einer der wenigen Angriffsprogramme, die Rubicante verwendet und die eine flächendeckende Wirkung haben. Das Programm erfasst den Standort eines jeden anwesenden Individuums und greift in regelmäßigen Abständen eine zufällige Anzahl von ihnen an. Bevor das Programm angewandt wird, kann noch eine „Blacklist“ erstellt werden – eine Anzahl von Personen, die nicht erfasst werden sollen.

    2. - blazing Dance -
    Blazing Dance ist – wie alle von Rubicantes Signatur- Programme – selbstprogrammiert. Es erlaubt ihm, auf kürzeste Distanz verheerende Schäden zu verursachen, indem er einen 'Keil' (in Gestalt einer Druckwelle aus scharlachrotem Feuer) aussendet, dass alles auf seinem Weg durchdringt – so auch die Deckung, die Terrain bieten kann.

    3. - vanishing Jump -
    Vanishing Jump ist eine der Kreationen, die er mithilfe der NOVA entwickelte. Diese erlaubt ihm die begrenzte Manipulation seines Avatars – spezifischer gesagt, dem Standort seines Avatares. In Sekundenschnelle kann er sich so innerhalb seiner Sichtreichweite bewegen, indem er seine Position an anderer Stelle lädt.

    4. - FFA ('Faked Frontal Assault', nicht der Standard 'Full Frontal Assault') -
    Der FFA ist eine der Kreationen, die er mithilfe der NOVA entwickelte, die jedoch nur der Artillery- Position zugängig ist. Das Programm besitzt eine nahezu identische Wirkung wie die Standart- Fertigkeit anderer Mages – doch tatsächlich dient das nur der Tarnung. Zwar werden auch hierbei mehrere Offensiven in einer geraden Linie in Richtung Ziel gestartet, um die gegnerischen Schilde etc. zu dezimieren, doch das Programm startet nach einigen Sekunden einige weitere, schwächere Angriffe aus zusätzlichen, anderen Richtungen. Dies ist die Reaktion der NOVA auf die unleidliche Tatsache, dass manche Kadetten ihre Schilde nur in eine Richtung konzentrieren können und somit einen Vorteil gegenüber denen haben, die dazu nicht in der Lage sind.

    5. - MoS – My other Self -
    Der letzte seiner Signaturprogramme ist nicht als solches bekannt – es etablierte jedoch seinen Ruf, unvorhersehbar agieren zu können, weiter. MoS erstellt einen 'Doppelgänger', der in der Lage ist, eigenständig eigene Programme anwenden zu können. Natürlich sind diese nicht auf dem Niveau seiner anderen Möglichkeiten – aber da sein Doppelgänger scheinbar eine andere Position als er besitzt (es agiert als 'Tank'- Nahkämpfer) und optisch völlig identisch mit ihm ist, führt dies zu einiger Verwirrung über seine tatsächlichen Fertigkeiten. Das Programm ist jedoch nur die Alphaversion – die Mitglieder der NOVA arbeiten gemeinsam daran, es zu vervollkommnen (und natürlich hat jedes NOVA- Mitglied seinen eigenen Doppelgänger.)


    Hobbies
    - leidenschaftlicher Wanderer
    - Mitglied des Kunstclubs
    - engagiertes (Gründungs-) Mitglied der NOVA (Novelty- Obsessed Volunteer Assossiation)

    Beste Fächer/ Schlechteste Fächer (Stärken & Schwächen)
    Rubicantes Stärken liegen in...
    - seiner Begabung fürs Programmieren (Fächer 'Programmieren' und 'Mathematik')
    - seiner schnellen Auffassungsgabe
    - seiner charakterlichen Offenheit
    - seinem Ruf (der bisweilen die Arbeit für ihn erledigt)

    Rubicantes Schwächen liegen in...
    - seiner Ignoranz, was 'weltliches Wissen' angeht (Fächer 'Geschichte' und 'Linguistik')
    - seiner Unstetigkeit
    - seiner Arroganz
    - seinem Ruf (dem Fakt, dass er als NOVA- Mitglied auch anderen Klassen hilft)

    Biografie
    Philipp wuchs im Zentrum des Bezirks Neo- Berlin auf. Schon als kleiner Junge liebte er nichts mehr, als herum zu tollen und strafte Computer oder die virtuelle Welt allgemein daher eher mit Ignoranz. Doch in seinem 10. Lebensjahr geriet er in einen Unfall, der ihn fortan an den Rollstuhl fesselte. Seiner Leidenschaft beraubt, wurde aus dem fröhlichen ein in sich gekehrter Junge. Erst als er schliesslich von den Möglichkeiten des virtuellen Raumes erfuhr – dort wieder laufen zu können – fasste er endlich wieder Hoffnung für die Zukunft. Er begann, sich intensiv mit den Möglichkeiten des digitalen Zeitalters auseinanderzusetzen. Beschäftigte er sich anfangs noch aus 'Notwendigkeit' mit dem Lesen (und schliesslich entwickeln) von Programmiersprache, so entdeckte er bald, dass es ihm sogar Spaß machte – und er sich seitdem sogar als talentiert darin erwies. Im Alter von 16 Jahren war es dann schliesslich soweit – er wurde ausgewählt, an der VCHS teilzunehmen. Zu diesem Zweck hatte er sich bei einem Konzern für Cyberprothesen beworben und hatte das Glück, für sie streiten zu dürfen. Würde er sich als nützlich für sie erweisen, so hoffte er, sich die kostspieligen Prothesen leisten zu können, um selbst wieder laufen zu können.

    Und schliesslich war er da, der große Tag – und er betrat CC. Es war seltsam – in einem Moment hatte er sich gerade noch in einer MedCap befunden, im nächsten Moment befand er sich an einem völlig neuen Ort. Und er konnte wieder laufen. Das erste Jahr verging wie im Flug. Seine Leistungen in der Klasse 1 F waren eher mittelmäßig, da ihn der simple Fakt, wieder laufen zu können, beschäftigt hielt. Durch diese Tatsache konnte er es nicht verhindern, beinahe jeden Tag mit einem breiten Grinsen zu beginnen. Bald schon wurde er als Clown bezeichnet und oftmals als solcher gehänselt. Dies – und der Fakt, dass er sich wieder am Riemen riss – sorgte dafür, dass er sich zu Beginn des zweiten Jahres stark wandelte. Auf einmal explodierten seine Leistungen förmlich, und in Gefechten brachte er ein enormes Talent mit sich, hatte er sich doch zur Genüge mit den Gesetzen und Bewegungsabläufen im virtuellen Raum vertraut gemacht. Nach einer Siegessträhne in Duellen wie Gefechten war sein 'Clown'- Ruf Vergangenheit – und geboren war der 'Harlekin', der mit einem breiten Lächeln links und rechts anderen Kadetten die Hölle heiß machte. Schnell befand er sich auf einem aufsteigenden Ast und war schliesslich sogar erfahren genug, um Teil der Schülerverwaltung zu werden.

    Doch im Gegensatz zu vielen anderen Kadetten war er nicht wirklich zufrieden damit. Die Gilden- Struktur war ihm zu streng und die erzwungene Konkurrenz zwischen jeder Klasse zuwider. Sicherlich mussten sie gegeneinander kämpfen, und er wollte siegen – aber abseits der Gefechte sah er keinen Grund, nicht auf freundlicher Basis mit ihnen zu interagieren. Zumindest mit denen, die ähnlich dachten wie er. Es kostete ihn nahezu ein halbes Jahr – aber schliesslich hatte er Gleichgesinnte gefunden, was diese Einstellung anging. Und so wurde NOVA ins Leben gerufen – die „Novelty- Obsessed Volunteer Assossiation“. Eine Gilde, die keine Gilde war, waren doch Angehörige ihrer gesamten Klassenstufe darin vertreten. Sie hatten sich zweierlei Ziele gesetzt, die sie in ihrer gemeinsamen Zeit verwirklichen wollten. Zum Einen wollten sie die jeden Tag größer werdende virtuelle Welt erkunden und gemeinsam die Konkurrenz der Klassenkämpfe hinter sich lassen. Zu diesem Zweck – was ihr zweites Ziel ist – entwickeln sie gemeinsam bessere/ kreativere/ effizientere Programme, um den Gefahren der Erkundung (denn die virtuelle Welt bietet auch feindselige KIs – 'Monster') zu trotzen. Atlas, ebenfalls Gründungsmitglied und Leiter von Rubicante's 'anderer' Einheit, hat es sich zu seinem persönlichen Ziel gemacht, die virtuelle Welt zu kartographieren. Der begeisterte Hobby- Geograph versucht seit je her, die anderen Mitglieder der NOVA damit anzustecken, hat aber durch seinen übermäßigen Enthusiasmus die Anderen bisher eher abgeschreckt als angetan.

    Das dritte Lehrjahr begann für Rubicante mit mehr Arbeit als jemals zuvor – denn nicht nur seine Einheit begann damit, sich genügend Geld für ein Gildenhaus zusammenzuklauben – nein, auch NOVA spielt mit dem Gedanken, sich ein Gebäude zuzulegen.
    Geändert von Rosered_Strauss (22.04.2014 um 04:23 Uhr)

  3. #3
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Name/ Nickname
    Dimitry Karchinov / Xasay
    Alter
    19 Jahre
    Geschlecht
    weiblich
    Klassenstufe
    3 F
    Einheit (Gilde)
    Xasay ist Mitglied der „Children of Enya“, eine ca. 25 Mann starke Einheit, deren Ziel es ist, den Frieden innerhalb der Klasse zu wahren – weshalb sie fast ausschließlich aus der ‚priest‘ Klasse besteht und so meist anderen Einheiten im Kampf beisteht.
    Level
    Xasay ist derzeit auf Level 56, ihr fehlen nur wenige EP zum nächsten Level
    Position
    Als ‚Priest‘, oder ‚Healing Angel‘, wie sie sich selber bezeichnet, ist es ihre Aufgabe Mitschüler wieder auf zu päppeln.
    Signatur- Programme
    • - The Voice of Healing -
      Ein selbstgeschriebenes Programm, das umliegenden Charakteren über 15 Sekunden alle 3 Sekunden 3% der gesamt HP wiederherstellt.
    • - Protection Symphony -
      Gibt befreundeten Charakteren im Umkreis von 60 Metern einen Rüstungsbonus (Buff) von + 60, Dauer 45 Minuten.
    • - Ballade der Grausamkeit –
      Gibt feindlichen Charakteren einen Debuff von 30 Sekunden alle 2 Sekunden 45 Schaden

    Hobbies
    - NOVA Mitglied
    - Jobbt nebenbei im „StarCoffee“
    - spielt gerne Tennis

    Beste Fächer/ Schlechteste Fächer (Stärken & Schwächen)

    Xasay Stärken liegen in…
    Biologie
    Linguistik
    Beharrlichkeit
    Xasay Schwächen liegen in...
    Mathematik
    Programmierung
    Beharrlichkeit
    Ihrem Ruf (NOVA)

    Biografie
    Dimitry ist das vierte Kind einer Familie aus den ehemaligen Sibirern. Er kam früh in den Ruf ein Weichei zu sein, so dass sein Vater ihn dazu brachte mit dem Krafttraining anzufangen. Dennoch schien er immer noch einen weichen Kern zu besitzen, den er wehrte sich kaum gegen die Hänseleien, die er in der Schule erfuhr. Je länger dies andauerte, desto mehr schien er sich an der Idee fest zu nageln, das er als Mädchen es viel einfacher gehabte hätte - er wäre nicht das Opfer des Mobbings das ihn immer wieder traf, er wäre auch bei den anderen beliebter und seine Eltern würden ihn mehr lieben - immerhin war er als der vierte Sohn für secondhand Klamotten und anderweitig weiter gereichte Sachen prädestiniert.

    Schließlich erfuhr er von der VCHS, einer virtuellen Schule, in der man sein konnte was man wollte. Allerdings war das Schulgeld von einer einfachen Familie wie der seinigen nicht aufbringbar. So hängte er den Wunsch auf diese Schule gehen zu können nicht einmal auf den Tisch sondern Träume heimlich davon an dieser Schule aufgenommen zu werden. Als er schließlich bei einer Apotheke die Medikamente für seine erneut Schwangere Mutter besorgte, sah er das Werbeschreiben eines Pharmakonzerns der junge Menschen suchte, die für das wissenschaftliche Wohl (eher dem des Konzerns) sich in die Virtuellen Kämpfe um die Vorherschafft auf dem Markt zu kämpfen. Ohne zu zögern schrieb er sich ein.

    Etliche Wochen später wurde er zu einer MedCap geführt - wie dutzende andere junge Menschen auch und wurde mit größter Sorgfalt in die geleeartige Substanz getaucht, die die Innenseite bedeckte. Dies würde für die nächsten Jahre das zu Hause seines Körpers sein, während er in einer virtuellen Welt leben und lernen würde. Fast schon mit kindlicher Vorfreude wartete er darauf, dass die Krankenschwestern ihn an die Lebenserhaltungssysteme anschlossen.
    Als sich die Kapsel schließlich verschloss und zu den anderen gesellte - etwa 524 für diesen Jahrgang, mit ihm 525, war er schon mit seinem virtuellen Abbild beschäftigt.

    Als er die Augen schließlich öffnete hatte er Probleme sich zu bewegen, den alleine das Gefühl, dass dieser ‚neue‘ Körper ihm vermittelte war atemberaubend. Nicht nur spürte er den leichten Luftzug, der in dem #aufwachraum‘ herrschte, sondern auch den durchdringenden Blick einer omnipotenten Figur, die ihm später als EVE bekannt sein würde.

    Er musste sich, wie auch jeder andere Student, einer gründlichen Inspektion durch diese, unterziehen. Dabei wurde die Empfindlichkeit des Körpers überprüft und das kalibrieren einiger Einstellungen vorgenommen. Als er schließlich seine eigene Stimme hörte war er hin und weg von dieser. Er hörte sich so, wie er sich selber hören wollte und das schon seit Jahren. Auch sonst passte das etwas exotisch anmutende Haar und die ungewöhnlichen Augen zu seinem Selbstbild, das er schon lange von sich gehabt hatte.

    Das erste Jahr war voller Neuigkeiten, das Lernen von Verhaltensweisen und auch von einigen Sachen, die weniger schön waren. Xasay, wie er ab jetzt angeredet wurde, war eine Mittelmäßige Schülerin, die nur bei Sport und Sprache hervor stieß, auch wenn sie am Anfang einen sehr kehligen Dialekt hatte, der ihr den beinahmen „Backlicker“ einbrachte.

    Im zweiten Jahr gründete sich eine Gruppe um einen der arroganteren Kerle der Klasse, jedoch war seine Auffassung - das sie alle im Grunde Freunde sein könnten, etwas was sie verstand und im geheimen auch unterstützte. Irgendwie schaffte sie es in ein Treffen dieser kleinen Gruppe hinein zu platzen.

Berechtigungen

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