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  1. #16
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Safir schmunzelte kurz über die für ihn unverblümte Art des Zwergen - aber amüsieren tat sie ihn durchaus. "Soweit ich weiss, ist die Schwärze ins Metall mit eingearbeitet - doch mit welchem Verfahren kann ich nicht sagen, ist dies doch nicht mein Feld der Expertise. Und nein, dies ist kein Kunchomer - nicht wirklich. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, welchen Namen diese Waffengattung trägt - aber es sind trotz ihrer leicht geschwungenen Klinge keine Säbel, sondern eher Schwerter. Ich meine mich aber daran zu erinnern, dass mein Sahib sie... 'Nachtstürme'? ... oder ähnlich nannte. Ob dies jedoch ein Eigenname oder etwas anderes ist, ist mir nicht klar." Er liess die Schwertscheide wieder zum Heft zurückgleiten, sodass jeder weitere Blick auf das Metall verwehrt wurde. Verstohlen sah er zu den Thorwalern um sie herum - egal, wie harmlos er das Ganze hatte aussehen lassen wollen, hatte er immer noch Anstalten gemacht, die Waffe zu ziehen. Etwas, was an Bord sicherlich nicht optimal war. Doch zu seinem Glück schien keiner der Ruderer etwas bemerkt zu haben, und die massige Gestalt des Zwergen hatte sein übriges getan, die Blicke von ihm fernzuhalten. "Men fadlek - ich befürchte, ich konnte Dir in diesen Belangen nicht wirklich weiter helfen. Aber ich kenne mich nun einmal eher mit dem Führen dieser Waffen als mit ihren spezifischen Eigenschaften aus."

  2. #17
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    "Tieren? Nein nein, ich hab von den Schiffen gesprochen. Seeschlange und Seeadler. Sie sind als Tiere genau so Feinde wie unsere Kaptitäne hier...", erwiederte sie und gab ihn ein aufrichtiges Lächeln. "Nicht das eine persönliche Fede nicht anders gelöst werden könnte...", dabei tätchelte sie ihren Stab, der zwar am mast angebunden war, damit er nicht weg rollte, aber dennoch immer in ihrer Reichweite zu sein schieb - das sie mit diesem durchaus austeilen konnte wusste der Adlige. "Aber die Tierwelt ist nicht so interessant wie eine Thorwalische Wettfahrt, und, wir sind bestandteil einer solchen, für wahr, wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, das Swafnir vielleicht noch einen kleinen Schubser braucht, damit die Segel vollends gebläht sind... und wir diese Ruderschuffterei lassen können - ich will nicht wissen ob sie mich da hoch schicken", dabei deutete sie nach oben und meinte einen fahrigen Blick des adligen zu erkennen, ganz so, als wolle er da ganz bestimmt nicht hoch

  3. #18
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Elzas Blick blieb an dem Mast gefangen, als er zu der Maga sprach. "Oh da geb ich euch recht, da hoch zu müssen ist kein Geschenk. Ich beneiden keinen um die Aufgabe, sofern er sie denn bekommt." Der Adlige vermied es laut auszusprechen, das er Angst hatte vor solch luftigen Höhen. Lieber stellte er sich den Männer auf diesem Schiff einem Kampf, als sich da hoch schicken zu lassen. Sicherlich, war der Gedanke nicht sehr intelligent, hatte Elza doch gegen die Kampfkraft der Besatzung kaum ein effektives Gegenmittel, doch traf es die Aussichten auf ein schnelles Ende seinerseits sehr. Zumindest aus seiner Sicht. Daher schob Elza den Gedanken schnell wieder zur Seite und löste seinen Blick um ihn auf die Maga zu richten.
    "Aber gegen eine Briese die unsere Segel erfassen, hätte auch ich nichts." Es war ersichtlich, das Elza versuchte, sich abzulenken, um nicht mehr an den Ausguck zu denken. "Sagt, Cylithia, wäre es euch möglich, das Schiff zu beschleunigen? Natürlich ist diese Frage nur der Neugier geschuldet." Dabei versuchte Elza ein aufrichtigen Gesichtsausdruck zu machen, obwohl ihm noch immer mulmig in der Magengegend war.

  4. #19
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    „Oh mit Nichten, ihr konntet mir weiter helfen und sei es auch nur das befriedigen meiner unverschämten Neugier. Ich verstehe mich aufs Kämpfen nur in zweiter Hinsicht aber anders als ihr kenne ich mich dafür mit dem Fertigen solcher Waffen aus. Und auch wenn ich nicht die ganze Klinge sehen konnte, so vermag ich mir doch seine Form anhand der Scheide vorzustellen. Eine Idee wie sie wohl geschmiedet worden sein könnten, habe ich auch schon, aber ich müsste es selber testen es selber ausprobieren, nur darüber zu grübeln bringt mir nichts.“
    Doch eben genau das tat er nun für eine Sekunde, ehe er wieder ansetzte
    „Was die Färbung des Metalls angeht, so kann ich euch sagen das es wenn dann nur beim Formen der Klinge oder danach passiert sein muss. Davor ist nicht möglich, es sei den das Metall selbst wäre schwarz...ein solches Metall...nunja sagen wir euer Meister hätte diese Schwerter, bestünden sie aus dem von mir vermuteten Material, definitiv nicht bezahlen können. Ich denke eher, die Schmiede bei euch gebrauchen einen Zusatz und eine Art der Schmiedekunst die eben diesen in die Klinge, ins Metall bringt ohne ihn dabei zu zerstören. Aber ich mutmaße hier nur schon wieder, ich tat es als überflüssig ab und so höre ich jetzt auf.“
    Mit einem mal packte der Zwerg mit der Hand den Unterarm des Tulamiden und hielt diesen fest.
    „Ich danke euch Safir, diese kleine Unterhaltung war gut, sie lenkt mich ab und gibt mir die Möglichkeit das auf und ab des Meeres zu vergessen. Oh und...“ der Zwerg zog den Tulamiden etwas weiter zu sich heran ehe er ihm etwas leiser zu flüsterte „Macht euch keine Gedanken darüber ob jemand das ziehen eures Schwertes beobachtet hat, es wurde gesehen, aber genauso braucht ihr auch keine Konsequenzen fürchten, die Mannschaft hier und sei sie auch eher „neu“ kennt mich und meine Vorlieben für Klingen aller Art. Sie wissen das in meiner Gegenwart das eine oder andere Schwert gezogen wird. Es kommt darauf an was ihr danach macht mein Freund und ihr habt es nicht erhoben, sondern mich nur darüber schauen lassen. Somit habt ihr hier keinen Fehler begangen, zweifelt also nicht daran. Auch wenn eure Miene verschlossen ist, man sie nicht zu deuten vermag, so blickt ihr doch manches Mal ein bis zwei Sekunden auf einen Punkt, gerade so als dächtet ihr nach.“
    Der Zwerg erhob und lies den Arm des Tulamiden nun wieder los. „Gleich eurer Begleitung, will ich unsere Geweihte aufsuchen, den auch mir brennt ein wenig der Durst im Hals, obwohl ich nicht sagen kann ob er nun vom Salz, oder aber gar von einer kleinen netten Unterhaltung kommt.“
    Mit einem Zwinkern wandte er sich vom Tulamiden ab und ging zur Geweihten.
    Sie reichte ihm einen Becher und er fragte „War es falsch ihn dazu zubringen das er mir sein Schwert zeigt? Ich meine ihr kennt mich, genauso wie der Rest der Bande das ich eine gute Klinge zu schätzen weiß. Ich habe ihm gesagt er brauche sich keine Sorgen zu machen aber...so wie unser Capitän schaut und nachdenkt, komme ich nicht umhin daran zu denken ob er solch ein Verhalten doch nicht gut heißt.“
    Geändert von Survivor (09.06.2014 um 04:12 Uhr)

  5. #20
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    "Ich werde mich hüten, auch nur etwas in dieser Richtung zu versuchen...", murmelte sie zu ich selber, den Blick kurz zu dem Thorwaler neben sich gewandt. "Es gibt viele Sachen die ich nicht kann und auch nicht können will.", as sie dabei nicht ganz ehrlich war, musste Elza nicht wissen - immerhin war der Wind-Dschinn, den sie rufen würde - immerhin war diese Entität recht mächtig - und beleidigt wenn man eine andere der selben Klasse rief, und Cylithia hatte recht wenig Lust auf das Abfälle lachen, das ihr Dschinn über sie brachte. - ganz zu schweigen davon, dass der Zwerg sie zu Levthan schicken würde für solch Drachenwerk. "Ich habe mich dem Feuer verschrieben, es ist ein mächtiges Werkzeug... und manchmal reicht auch nur ein kleiner Stoß um... für den richtigen Weg zu sorgen.", dabei musste sie unwillkürlich an den ersten Ignifaxius denken, den sie Safir entgegen geschleudert hatte. "Und manchmal beginnt so eine wundersame Freundschaft...", meinte sie dann, ohne auf ihren eigenen, vorigen Satz wirklich ein zu gehen.
    Swafnir schien es wirklich gut mit ihnen zu Meinen, den das Segel blähte sich nun doch ein wenig mehr als vorher "Ich hoffe bei Effered, das wir keinen Sturm bekommen..."

  6. #21
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    "Ich wollte euch nicht beleidigen, verzeiht wenn ich euch zu Nahe getreten bin." Elza hob beschwichtigten die Hände, während er die Worte sprach. Aber Cylithia schien ihm nicht böse zu sein, was sie wohl - so hoffte er - seiner Unwissenheit zuschrieb. Doch die Maga redete weiter, was Elza seine befürchtungen beraubte. "Ich kenne mich mit der Magie nicht mal grundlegend so gut aus, wie ihr. Ich kenne nur sehr wenige eurer Proffesion, aber noch nie war jemand darunter, der sich dem Feuer verschrieben hat."
    Es faszinierte und interessierte Elza doch mehr, als er selbst gedacht hätte. Feuer war ein mächtiges Element, wenn nicht gr das mächtigste in ganz Aventurien. Ganze Wälder fielen ihm zu Opfer, wenn es unkontrolliert wütete, oder aber man konnte nicht nur Waffen und Rüstungen damit erzeugen.
    Aber den letzten teil verstand Elza nicht so recht, denn er konnte sich keinen wirklichen Reim daruaf machen. "Sagt, wie meint ihr das? Ichkenne ja viele Eigenschaften des feuers, aber Freundschaften schmieden, gehört nicht so sher dazu. Oder aber mir entgeht gerade ein zusammenhang, den ich gerade nicht erkennen mag. Ich hoffe ihr mögt es mir nachsehen." Auch Elza entging nicht, das sie aufgrund des aufkommenden Windes an fahrt zunahmen. Er sah auf die Segel, als die Adeptin es ansprach und teilte ihre Meinung bezüglich des Sturms. "Ja, das hoffe ich ebenso. Gleich in einen Sturm zu fahren war nicht das, was ich mir erhofft hatte."
    Unbewusst legte sich Elzas griff um sein Schwert, nicht um es zu ziehen, war es doch mehr eine Reaktion die seine Sorge dem Sturm gegenüber etwas Ausdruck verschaffte.

  7. #22
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    Safir sah dem Zwerg mit erhobenen Augenbrauen nach. Das kurze Gespräch mit ihm hatte gezeigt, dass dieser weitaus aufmerksamer war, als er bisher angenommen hatte. Und es zeigte, dass seine Miene nicht so beherrscht war, wie er es sich erhoffte. Er lächelte leicht und zuckte demonstrativ die Schultern, wie um sich zu zeigen, dass es immer etwas gab, was man falsch machte und ausbessern konnte. Während der Zwerg sich zur Geweihten Shaya begab, spitzte er seine Ohren, um dem Gespräch zwischen Elza und Cyli zu lauschen. Seine Klinge hatte er unterdessen wieder in die Schwertscheide zurück gleiten lassen und sich über den Rücken gehängt. Auch hatte er währenddessen einen Entschluss gefasst. Er würde nicht mehr halbherzig an die Angelegenheit heran gehen - und subtilität war zumindest unter den jetzigen Umständen ohnehin nicht mehr nötig oder gar angebracht. Es wäre also am Besten, wenn er alle Karten auf den Tisch legen würde, zumindest seinen zukünftigen Kameraden gegenüber - und natürlich ganz besonders Ihr gegenüber. Somit förderte er aus seiner Tasche nach und nach sein ganzes 'Arsenal' zutage: um seine Brust legte er sich den Gürtel mit seinen Wurfdolchen, die beiden Kurzschwerter wanderten an seine Hüfte und seine beiden Schwerter auf den Rücken, nachdem er seine Brigantina in Mantelform wieder angezogen hatte. Anschliessend richtete er den Blick gen Himmel - denn er konnte nicht umhin, seiner Intuition zu trauen. Und die rief ihm gerade zu, dass im Himmel noch Gefahr auf sie lauerte...

    Unterdessen hatte Shaya bei den Worten des Zwergen herzlich aufgelacht. "Nein, ich befürchte, da verstehst du Asleif falsch. Der 'Foggwulf' bedauert nur, dass er am Steuer stehen muss und euch alle nicht selbst mit Fragen in die Mangel nehmen kann. Nein, es gibt keine Probleme. Er ist ein ausgezeichneter Menschenkenner - wenn es irgend ein Problem mit irgend jemandem hier an Bord gäbe, wäre dieser jemand gar nicht erst hier herauf gelassen worden."

  8. #23
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Cylithia seufzte. Und deutete auf Safir, als sie weiter sprach: "Er hielt mich für einen Dschinn... und ich habe ihm etwas... eingeheizt.", sagte sie ausweichend und drehte sich nun doch zu dem SChwert gesellen um, da er sich an seinem Rucksack zu schaffen gemacht hatte und hob die Augenbrauen ein gutes stück höher. Hätte sie nicht gewusst was Safir mit schleppte - vorher hatte sie nie in frage gestellt warum er dies tat und nun sah sie auch warum und würde es noch weniger in frage stellen können, dennoch entglitt ihr ein weiterer seufzer, als sie Safir völligangekleidet sah. "Bei Levthan ich werd ihm noch einen Ignifaxius auf den Hals jagen... !!", murmelte sie und rappelte sich auf, dabei ihre Robe von ihren Konturen ziehend. "Ich hätte mir andere Kleidung mit nehmen sollen...", meinte sie dann und blickte zu Shaya die sich grade mit dem Zwergen unterhielt. "ICh würde es hier tun!", wiederholte sie, diesmal lauter und hielt sich bei der nächsten Welle am Mast fest.

  9. #24
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    Auch Elza erhob sich, jedoch nur um die Maga wieder zu beruhigen, sofern er es denn schaffen würde. Das wäre hier alles andere als ein idealer Ort, für solch eine Maßnahme, meint ihr nicht?" Dabei lächelte Elza sie freundlich an, konnte aber auch aus den Augenwinkel herraus sehen, was Safir tat. Aber der Adlige ging erst gar nicht darauf ein, was hätte er denn auch tun oder machen sollen? Safir war Erwachsen und auch erfahren genug, zu wissen was er tat. Das er seine Waffen zur Schau stellte, in solchem Ausmaße, war angesehen der vorherigen Tage, etwas ungewöhnlich, aber bei der Umgebung wo sie sich nun befanden nicht weiter auffallend. Zwar hatte die meistennicht so viele Waffen bei sich, aber einen Dolch oder etwas derartiges fand er bei allen Besatzungsmitglieder, wenn Elza genau hinsah.
    Elza schloss wohl richtig aus den Worten der Maga, das sie ihn einst einmal Wortwörtlich Feuer unter dem Hinter gemacht hatte, wissen konnte er es aber nicht. Er wusste noch nicht, wie ernst es die Maga meinte, dafür kannte er sie leider noch nicht so gut, alsdas er sie jederzeit problemlos einschätzen konnte. Das traff auch auf die anderen zu, aber mit jedem Tag und jedem Wort lernte er sie immer mehr kennen.

    "Ich denke, ich werde mir nun auch mal etwas gegen meine trockene Kehle tun. Und ihr, werte Cylithia legt bitte nicht das Schiff in Brand." Elza sprach es so leise, das es kaum einer hören konnte, ausser die Maga und Safir. Dann wandte er sich ab und ging zu der geweihten.

  10. #25
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Safir hörte, wie Cyli näher kam - und das ihre Laune nicht die Beste war. Das war nicht weiter verwunderlich, wenn er bedachte, dass er sich gerade in seine volle Montur geworfen hatte. Den Blick hielt er immer noch gen Himmel gerichtet, während er die letzten Riemen festzurrte. "Es gefällt mir nicht." meinte er, als er merkte, wie die Maga neben ihm zum Stehen kam. "Ich habe ein mulmiges Gefühl... ich vermute fast, das wir immer noch verfolgt werden..." Er liess den Blick von den Wolken ab - er hatte bisher dort nichts erspähen können - und sah Cyli direkt an. "Ich dachte mir, dass es nicht schaden kann." meinte er und deutete auf sich. "Ausserdem... soll es eine Geste sein. Ich will nicht noch mehr verschweigen. Ich will mich bessern - zumindest Dir zuliebe." Er musterte sie abwartend und mit einer gewissen Vorsicht - denn er hatte das dumpfe Gefühl, dass sie ungeachtet seiner an sich guten Intention nicht mit seiner Aufmachung einverstanden war. Oder besser damit, dass er sie erst jetzt zum Ersten Mal anhatte und ihr zuvor so einiges verschwiegen hatte.

  11. #26
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    "Das wäre noch eine angenehmere Art, Borons Hallen zu betreten", knurrte Cylithia ungehalten und hatte blitzschnell zum Schlag angesetzt, doch safir hatte ihre Hand mühelos abgefangen. Das darauß resultierende Blickduell wollte keiner der beiden Aufgeben, doch: "Brecher!", rief Ynu von vorne und jeder der bei genügend bewusst sein war, wusste, das der waldmensch eine Welle meinte, die das Schiff aus dem Wasser heben würde und dann wieder zurück werfen. Sekunden später lag Cylithia unter Safir begraben. "Das war nur eine Welle, kein Angriff von nivisischen Walfängern", brüllte sie ihn schon fast an, wie um ihrer Wut, die sich seit dem badehaus angestaut hatte, Luft zu machen. "Sag doch endlich dass ich dir als Freund nichts bedeute, dass du mich nur genutzt hast um her zu kommen!", Tränen flossen heiß über ihr Gesicht, als sie versuchte den tulamieden endlich von sich zu schieben.

  12. #27
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Die Worte der Maga unter ihm trafen ihn mit beinahe physischer Gewalt - und es lag nicht nur an den Wellen, dass er für einen Moment ins Taumeln geriet. Fassungslos sah er die Tränen, die ihre Wangen hinunter flossen, und verfluchte die ganze Situation innerlich. Wie hatte es soweit kommen können? Aber als Reaktion auf ihre Angst konnte es nur eine einzige Antwort geben, mit er er sich begnügen konnte. Blitzschnell beugte er sich hinunter und schloss sie so fest in seine Arme, wie er es vermochte, ohne ihr weh zu tun - was sich mit seiner Ausrüstung sicherlich nicht leicht anstellte. "Verzeih mir." bat er sie mit brüchiger Stimme, jetzt, wo er ihr so nah war. "Ich... wollte niemals, das du das denkst. Ja, ich habe Dinge über mich verschwiegen. Aber NIEMALS habe ich dich benutzt! Die Zeit, die ich mit dir auf Reisen verbracht hatte, bedeutet mir mehr, als du dir vorstellen kannst!" Er liess sie aus seiner Umarmung frei, um ihr fest in die Augen zu sehen. Tränen schimmerten nun auch in den seinigen, fürchtete er doch um die Reaktion, die auf seine Worte folgen könnten. Fürchtete darum, sie endgültig zu verlieren. "Cyli - nein, Cylithia Heifast - du bedeutest mir mehr, als ich mit Worten jemals zu sagen imstande wäre! Ich würde dich in dieser Hinsicht niemals belügen! Ich... ich..." stammelte er und brachte es gerade jetzt, in diesem entscheidenden Moment, nicht über sich, die Worte folgen zu lassen, die er eigentlich sagen wollte. Es fehlte nur noch ein kleiner Schubs... Doch hatte die Angst in seinem Geist die Vorherrschaft inne, die Angst, dass alles unwiederbringlich verloren wäre.

  13. #28
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Obwohl der Wind tobte und auch sonst geschäftiges Treiben auf dem Drachenboot, konnte Cylithia nicht anders als zu schweigen. Dennoch schien sie selbst das Atmen von jedem der Männer hören zu können - es waren Shayas Hände die ihre Fassungslosigkeit eindämmten - oder besser sie sanft von Safir hinfort zogen, zum anderen Ende des Drachenbootes. "Adepta, gleich am Anfang der Reise solch einen Aufstand...", meinte die dennoch noch gut gelaunte Geweihte "... aber ich denke ihr solltet ihm bald antworten" - Cylithia blickte sie verwirrt an. "Worauf?", fragte sie während sie das Grinsen des Kapitäns nicht übersehen konnte - entweder weil er es belustigend fand, dass seine Vermutungen richtig gewesen waren - oder aber weil er dem delitantischen versuch Safir's Spott zollte. Oder einfach nur in sich hinein lächelte.

    Sie wischte sich die Tränen aus den Augen und blickte hinaus aufs Meer - auf was hatte sie sich hier nur ein gelassen? Aber wenigstens hatte Safir ehrlich gesagt, das ihm etwas an ihrer Gesellschaft lag und das schien die Maga schon fast vergessen zu lassen, das er noch nicht fertig gesprochen hatte. Dennoch war es erst Elza dem sie einen Blick zu warf, der besorgt zwischen ihr und Safir hin und her blickte. Den Zwerg schien das ganze nicht sonderlich zu interessieren udn Faenwolf saß immernoch lachend am Mast. "Ich mach mich zum Gespött des Schiffes!", meinte Cylithia schließlich als sie aufstand und zu ihrem Rucksack begab, aus dem sie eine leinen Hose und ein hemd befreite - anscheinend wollte sie sich umziehen.

  14. #29
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Es war nicht so gelaufen, wie Safir es sich erhofft hatte - aber es war wohl auch vom schlimmsten Fall entfernt. Ungeachtet dessen sah er sich jedoch der derben Kameradschaft der Thorwaler ausgesetzt - um ihn herum wurde gegrinst, vereinzelt gelacht und allgemein solidarisches Schulterklopfen verteilt. Asleif war dabei auch nicht die größte Hilfe - aber zumindest machte er die Sache nicht schlimmer und animierte eher dazu, sich wieder auf die Fahrt zu konzentrieren. Die 'kleinen Späße' liess er die Mannen aber durchführen, und so hatte der Schwertgeselle wenig Alternativen übrig, als die Schultern zu straffen, eine gelassene Miene aufzusetzen und auf die Antwort der 'Mitschuldigen' zu warten. Und sich solange möglichst nicht weiter ins Rampenlicht drängen. Dieser Vorsatz wurde jedoch schnell vergessen, als er sah, dass Cyli gerade dabei war, eine recht gedankenlose Tat zu begehen. Und unglücklicherweise hatte Shaya sich gerade jemand anderem zugewandt - und auf die Hilfe der Männer wollte der Tulamide nun nicht unbedingt vertrauen, denn diese hätten sicherlich nicht allzu viel dagegen einzuwenden, wenn sie mehr von der schönen Frau sahen als bislang. "Yêh!" rief er, als er gerade sah, wie sie ihre frischen Kleidungsstücke heraus gezogen hatte. Schnellen Schrittes ging er auf dem wankenden Untergrund auf sie zu - und war noch nie im Leben so froh darüber, dass ihn sein Lehrmeister über die schiefsten Dächer hatte rennen lassen. "Châra, Cyli! Du musst mehr auf dich Acht geben!" sprach er sie eindringlich auf Tulamidya an. "Und wenn du dich schon unbedingt hier und jetzt umziehen musst, dann sage mir doch wenigstens Bescheid - ich kann sicherlich einen kleinen Sichtschutz organisieren!" meinte er zuversichtlich, während seine Gedanken fieberhaft daran arbeiteten, eben dieses zu organisieren.

  15. #30
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    Plötzlich stand auch ELza neben den Beiden, der sich nicht sicher war, ob er sich da einmischen sollte, oder nicht. Er tat es dennoch. Einem aber war er sich sicher, die beiden liefen grad neben der Spur und das war nicht sehr gut. Er sah besorgt aber auch ernst drein, als er sie ansprach. "Es ist sicher nicht mein Willen, mich in eure persönlichen Angelegenheiten einzumischen, Rat zu geben wo ich keinen Rat geben kann, Regeln vorzugeben wo es nichts vorzugeben gibt, aber dennoch möchte ich euch zumindest eines Sagen. Was auch immer in euren Köpfen vorgeht, was auch immer eure Herzen belastet und was auch immer zwischen euch eigentlich ist - klärt es. Schnell. Mögt ihr von mir halten was ihr wollt und mich für diese einmischung verfluchen, aber ich gebe euch die Sicherheit, es wird kein Vorteil daraus entstehen, wenn ihr diese Offensichtlichkeit nicht klärt." dabei ließ er offen, was genau er meinte, war es ja ersichtlich genug für alle. Ihr kleines Drma würde noch in einigen Geschichten verwendet werden, sicher zu belustigung vieler, aber nicht um für Ruhm oder Ehre die bestätigung zu geben.
    Dann trat Elza einfach wieder von den beiden weg - was aufgrund des Seegangs sich schwere gestalltete als dem Adligen lieb war. Wie Safir behandelt wurde von der Besatzung, wie Cyli im Geiste abwesend war und was die beiden grad taten, würde sicher nicht lange für belustigung Sorgen. Elza war aber wohl auch der einzige, der es derzeit anders sah, als der rest.

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