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  1. #16
    Händler Avatar von Constantine
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    "Würdet ihr Volks mich mal in Ruhe machen lassen, wäre ich schon einen Schritt weiter ihr Affen", fluchte Jay Jay über das Com zurück. Nachdem die Abdeckung entfernt war, dabei stand dem jungen Mechaniker der Schweiß ins Gesicht geschrieben, tauchte Berry auf. Offenbar als Unterstützung. Jay sah seinen Kameraden nicht direkt an, sondern grinste nur auf seinen Kommentar hin. "Achja, wenn du schon von Beteubung sprichst", erwiederte er und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. Sein Blick ruhte weiterhin auf den ersten von sechs Stabilisatoren wo es nun hieß jedes einzelne zu überprüfen. In seine Hosenstachs greifend, fischte Jay sein kleines Werkzeugtool heraus. Den kleinen Schraubenschlüssel herausgeklappt, öffnete der Mechaniker das erste metallene Gehäuse um so an das Innere heranzukommen. Dabei auf den Boden knieend. "Scheiße nochmal", fluchte er wieder. "Dazu brauche ich den passenden beat", murmelte dieser und stellte vor Arbeit einen anderen Song ein, der Bass der aus dem Lautsprecher dröhnte, erreichte sogar Berry.

    "Jetzt keinen Fehler machen, sonst schwebt unser Baby für einige Sekunden in den Tiefen des Nichts und wir könnten durch irgendwelche Gravitationen auf den Boden klatschen", murmelte dieser mehr zu sich selbst, als zu Berry. "Hey, Großer", rief Jay Jay etwas lauter.
    "Lass mal den Kleinkram liegen und hilf mir die einzelnen Kompenenten auszutauschen". "Da ich den Fehler nicht auf anhieb finde, tauschen wir sicherheitsalber die alten Relais aus, ich kann mir gut vorstellen das eines mindestens durchgeschmort ist". "Schnapp dir 'n Schlüssel ich halt die Abdeckung es ist bißchen schwierig da ranzukommen, hätte unser Captain jedoch etwas mehr Bares investiert, hätte man das sicher besser lösen können... aber nein!", fluchte dieser erneut. Man merkte ihm seine miese Stimmung über Alysons Glanzleistung eindeutig an. "Oh, wenn du schon dabei bist, reich mir doch bitte meine Wasserflasche, oberes Fach von dir aus!".
    Geändert von Constantine (26.08.2015 um 23:14 Uhr)

  2. #17
    Catgirl nyaaa~ Avatar von Yijare
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    Essen war eine gute Idee, eine sehr gute Idee. Mein Magen fühlt sich an als da eine halbe Ewigkeit nichts Essbares mehr drin gewesen war. Was auch so stimmte, nur konnte ich das nicht wissen. Die Braunhaarige an meiner Seite, die mich den Gang entlang stützt, scheint nur schwer ihre Neugierde zurück halten zu können, den ihre Blicke gleiten immer wieder zu mir herüber, so da sie fast die Tür verpasst, bei der es zur Messe ging - ein Raum, der nicht sehr viel anders aussah wie der Rest des Schiffes, den ich bisher gesehen habe. Alt, heruntergekommen, aber doch instand gehalten.
    Irgendwie verfrachtet mich die andere, die wohl Alyson heißt, auf eine der Bänke und verschwindet in den Teil der Messe, der wohl die Kombüse war.

  3. #18
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    Berry nahm die Art und Weise des Technikers einfach so hin. Doch die Tatsache das er den Schraubendreher nehmen sollte, ging dann doch nicht.
    „Du lässt mich das halten und nimmst den Dreher. Erkläre mir mal wie ich unter die Abdeckung kommen soll, geschweige denn das ich mich mit diesen Relais aus kenne.
    Also lass mich das schwere Zeug schleppen und du holst dir die Stromschläge und Sprühfunken ab.“
    Gesagt getan, Berry räumte die Sachen bei Seite die Jack daran hinderten ihr Raumschiff wieder zum laufen zu bekommen oder hob etwaige Abdeckungen der Relais an.
    Es dauerte eine Weile und der Waffenmeister war froh das der junge Mann seinen Frust mit Musik auszugleichen wusste. Sie kamen gut voran und so fragte Berry
    „Sag mal, haben wir hier auf dem Schiff irgendwo einen ganz kleinen Motor oder etwas anderes das mit Hilfe einer Batterie Schwingungen erzeugen kann? Es müsste so klein sein das ich es in einen Messergriff unter bringen könnte.“

  4. #19
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Xen schleppte sich durch das Schiffsinnere in Richtung des Reaktors. Seine Züge waren noch die einer Maschiene - doch das würde sich schon bald wieder ändern. Es sollte nicht lange dauern, dass er am Reaktor ankam. Seinen linken Arm modifizierend, verband er sich mit der Energiequelle - und spürte gleich darauf wohlige Erleichterung. Mit einem knistern wanderte Energie durch ihn hindurch, in ihn hinein und wurde dort zu etwas... anderem. Egal, wie oft er sich den Vorgang besah - er wurde nie schlau aus ihm. "Muss am Modell liegen... ne andere Serienausstattung wäre schön gewesen..." murmelte er in sich hinein, als seine Züge wieder zum passenden Aspekt geworden waren. Als er sich wieder kräftig genug fühlte, um seine Aufmerksamkeit zuwenden zu können, meldete er sich per Funk. "Statusmeldung, Junior - ich meine, Jay Jay. Wie siehts bei dir aus? Und tu mir den Gefallen, schieb dir die Flüche dahin wo die Sonne nicht scheint und machs einfach kurz und knackig, ok? Ich hab gerade unser Loch wieder gestopft und habe gerade nur einen einzigen Grund zum Freuen: dass sich mein Muskelkater nach dem Aufladen schon wieder verflüchtigt hat."

  5. #20
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    Bevor er Berrys Frage antworten konnte, knisterte das Com. "Danke, dass du dich in meinem Gespräch einmischst", erwiederte Jay Jay zünisch und setzte vorsichtig das letzte der vorhandenen Relais ein. Nach dem seine Arbeit endlich abgeschlossen war, wischte sich der Techniker den Schweiß von der Stirn um nach der auf dem Boden stehenden Wasserflasche zu greifen, trank mehrere Schlucke. "Nun, Senior", begann Jay genervt das Gespräch. "Zwei der Relais waren durchgeschmort, so dass ich alle samt ausgetauscht hatte". "Die Kerne sind soweit wieder stabilisiert, halten aber nicht mehr lange durch wir müssen unbedingt", dabei legte er die Betonung besonders auf das Wort, "Ersatz beschaffen". Er trank einen weiteren Schluck. "Es sei denn ihr wollt hier draußen verschimmeln". "Naja, das tust du ja eh schon irgendwie?", Jay Jay hörte nur noch das bissige Lächeln seines Vorgesetzten.

    Jetzt endlich wandte er sich Berrys Frage zu. Schaute den Waffenmeister dabei direkt an. "Hmm", murmelte Jay Jay nur. "Lass mich mal suchen...", gesagt getan. In mehreren Schubladen wühelnd, warf Jay Jay seinem Kollegen dann mehrere kleinere Einzelteile herüber. "Das kleine Ding was du da in der Hand hälst, ist zwar ein wenig out of date aber es dürfte seine Arbeit machen". "Ich kann dir den Chip in dein Messer einbauen, den Motor müsste ich unterhalb des Griffes befestigen, so dass der nicht gleich bei erster Benutzung kaputt geht". Man konnte sehen, dass Jay Jay richtig Spaß an der Sache hatte. Mit langsamen Schritten sich in seine Gürteltasche greifend, holte er eine Zigarettenschachtel heraus, steckte diesen in seinen Mund und ließ die Glut seines Feuerzeuges an dabei den Rauch genüsslichlich ausatmend. "Wo wir gerade von Schwingungen sprechen", begann Jay Jay und war wieder in seinen Schubladen am Wühlen.

    Ein prüfender Blick nach vorne, signalisierte ihm, dass keine neugierigen Blicke in den Maschinenraum waren. Er holte eine kleine metallene Aparatur heraus. "Wie wäre es denn, wenn dein hübsches Messerchen ein schickes EMP besitzen würde, einen Knopfdruck und dann BOOOOM", dabei klatschte er vergnügt in seine Hände. "Aber erzähl das bloß nicht dem Captain, dass ich so'n Ding hab mitgehen lassen, mann kann nieeeeee genug EMP's auf einem Schiff haben", flüsterte er so leise wie möglich. "OK Großer, genug geflirtet, drück mal den Schalter dahinten runter, unser Baby sollte wieder am laufen sein".

  6. #21
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Die neue war zwar noch unsicher auf den Beinen, aber Alyson interessierte das so gar nicht. Sie holte etwas zu essen aus der Kombüse, wie zuvor auch und stellte es sich und Maxi hin.
    „Jetzt erzähl mal… wo kommst du her, warum warst du eingefroren? Ich hab so eine Maschine noch nie gesehen, ehrlich gesagt. Und du schaust in dem Teil da auch … sexy aus.“ Man hörte förmlich die Vorfreude der zweiten Offizierin, als sie ihre ‚große‘ Schwester mit diesen Fragen überhäufte. „Bist du wie Xen? Eine KI mit Körper? Oder wirklich ein Mensch? Wie alt bist du? Weißt du wie lange du eingefroren warst? Onkel meinte du musst da mindestens hundert Jahre drin gesteckt haben. Weißt du was mit eurem Schiff passiert ist?“, die Braunhaarige fuhr in ihrem Redeschwall fort ohne Maximilia auch nur einmal zu Wort kommen zu lassen. „Und das wir dich gefunden haben, haben wir alles nur einem kleinen Malheur zu verdanken… ich hab einen Asteroiden mit genommen… deswegen hängen wir auch noch hier…“
    Alyson nahm einen Schluck von dem Tee, den sie sich mitgebracht hatte und starrte Maxi neugierig an. Nicht erwartend das diese von der Wortflut überfordert sein könnte.

  7. #22
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Maximilia wusste gar nicht, worauf sie zuerst reagieren sollte, das war einfach zu viel und auf einmal. Ein paar Fragen wollte sie aber auch beantworten. Sie erzählte Alyson, das sie weder eine KI war, noch wusste wer Xen sei. Sie war genau wie sie, ein Mensch. Doch noch war sie zu sehr mitgenommen von der langen Zeit im Kälteschlaf, das sie gar nicht realisierte, was sie alles gefragt wurde. Alyson musste erstmal damit vorlieb nehmen. Ihre Neugier war kaum befriedigt, doch sah sie irgendwann ein, das sie die wohl zügeln müsste. Passen tat ihr das natürlich nicht. Maximilia dagegen war froh und dankbar über das Essen. Es dauerte einige Zeit, bis Maximilia sich etwas besser fühlte. Und auch sie hatte Fragen, wo sie eigentlich war, war nur eine davon. Und auch wollte sie wissen, was Alyson meinte, als sie davon sprach, das sie ein gutes Jahrhundert einfach 'verschlafen' haben soll. Für die blonde war das ein schlechter Scherz. Alle Fragen würde Alyson nicht so schnell beantwortet bekommen, denn auch Maximilia wollte das ein oder andere wissen.
    Während Alyson weiter mit Fragen löcherte, hatte es Jack mit Hilfe von Berry hinbekommen, die durchgebrannten Relais der Stabilisatoren auszuwechseln. Wie üblich war wieder einmal Improvisation gefordert, aber das war für den Sohn des Captians nichts neues. Xen musste sich dagegen erstmal erholen und war für die nächste Zeit nicht aus dem Maschinenraum zu bekommen.

    James startete die Systeme des Hyperantriebs, nachdem ihn Jack per Com sagte, das er alles repariert hatte. Er lief Problemlos wieder an. Auch das Leck war einwandfrei verschlossen, Xen hatte ganze Arbeit geleistet. "Sehr gute Arbeit Jay Jay. Alyson, komm auf die Brücke.", waren seine kurzen Anweisungen per Com. James war entschlossen, Konrad erneut aufzuspüren und endlich in seine Finger zu bekommen. Allein das Kopfgeld für ihn, würde ihm die Kosten für die Teile, die er kaufen müsste, mehr als nur dreifach wieder einbringen. Wenn er aber oben drauf noch seine Handlanger mit abliefern könnte, würde sich das Kopfgeld nochmal verdoppeln. Er hatte die letzte Stunde bereits damit verbracht, irgendwie wieder die Spur von Konrad auf zu nehmen, doch das war nicht so einfach, wie man es glauben mochte. Es dauerte nicht lange, da stand Alyson neben ihm und konnte sich kaum halten vor Aufregung, ihrem Onkel all diese Neuigkeiten zu erzählen, doch dieser winkte ab. Maximilia war ihr gefolgt, wusste sie sonst ja nicht, wo sie sonst hin sollte und es wäre sicher nicht verkehrt, mit dem Kommandanten zu reden.

    Derweil fanden sich Berry, Jack und Yama in der Messe ein, wo sie nun auch etwas essen wollten. Auch bei ihnen war das Thema 'die neue'. Yama kümmerte sich wie gewohnt auch um seinen Hund, der neben seinem Platz auf dem Boden hockte und wartete, das er etwas zu essen bekommen würde.
    Xen genoss die Ruhe. Er saß angelehnt vor dem Reaktor und erinnerte sich daran, das er doch etwas auf dem Wrack eingesteckt hatte. Er kramte es wieder hervor, wollte es einschalten, aber es reagierte nicht. Um sich ein wenige die Zeit zu vertreiben, beschloss Xen es irgendwie zum Laufen zu bringen.

    Auf der Brücke erklärte James seiner Stellvertreterin derweil, was er vor hatte. "Wenn ich mich nicht gehörig verrechnet hab, dürfte ihn sein Kurs in etwa hier lang geführt haben." Alyson hörte zu und sah sich an, welchen ungefähren Kurs ihm ihr Onkel zeigte. Dabei musste sie sich aber zusammenreißen, denn noch war Maximilia weit aus interessanter als irgendjemanden zu verfolgen. Aber sie wusste auch, das ihr Onkel sie zu Hause vom Schiff schmeißen würde, wenn sie ihren Aufgaben nicht nachkommen sollte. "Hier gibt es einen Außenposten der Janosianer, dorthin wird er nicht abgehauen sein, die scannen jedes Schiff was in das System eintritt. Also bleiben noch diese zwei Systeme." Alyson zeigte ihm die angesprochenen Systeme, die sie meinte und fragte ob sie auch einen Kurs setzten sollte. "Mach das, wir klappern beide ab und schauen mal, ob ihn irgendwer gesehen hat." Keiner der beiden achtete dabei auf die blonde, die sich bis zur kleinen Kuppel vorgewagt hatte, von der aus sie ins All sehen konnte. Die Soroja hatte sich nur aus dem Trümmerfeld manövriert und hielt sich gerade mal 200 Meter davon entfernt auf.

    Geändert von Ironhide (29.08.2015 um 21:04 Uhr)

  8. #23
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    "Endlich Futter", fluchte Jay Jay lauthals und schaute leicht missmutig in die Behälter der Essensausgabe woraufhin sich seine Laune wieder verschlechterte. Eine dicke Ader pulsierte auf seiner Stirn woraufhin der Mechnaiker eine weitere Zigarette herausnahm. Diese anzündete und den Qualm in seltsamen Formen ausstieß. "Ach verdammt noch mal, das darf ja wohl nicht wahr sein!", ohne den Rest zu beachten, schwang sich der Operator über den Thresen der Mensa und öffnete in sekundenschnelle sämtliche Schränke. Schneidegeräte wurden auf der Kochecke plaziert. Das Messer glitt gleichmäßig durch die frischen Zutaten und es vergingen etliche Minuten bis der erste Kochtopf zu köcheln begann, darauf achtend, dass das Wasser nicht überkochte. Sein Blick blieb stets bei der Zubereitung der Mahlzeit doch seine Stimme war an den Rest der beiden Anwesenden gerichtet. Die Neue ging ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf. Wen die Kleine wieder zusammengeflickt war, würde er sie sicherlich nach einem Date fragen. "Also ich muss ja schon zugeben", begann Jay Jay das Gespräch und zerhackte gerade ein halbes Dutzend Zwibeln um diese in einem kleinen Topf anzubraten.

    "Die Neue sieht ja mal echt lecker aus, zugegeben Alyson hat auch so ihre Rundungen", ein Schauer lief ihm über den Rücken als er den stechenden Blick des Schiffsarztes bemerkte. "Was denn man wird ja wohl noch schauen dürfen?", "ich hab Captains Liebling noch nie mit irgendjemandem ausgehen sehen von daher wird es sie sicherlich nicht gleich umbringen, wenn ich ihr schöne Augen mache". Er begann gerade das vorbereitete Fleisch mit einem Hammer weichzuklopfen. "Wo die Neue wohl genau herkommt und die wichtigere Frage die ich mir gerade stelle, wenn sie uns nun feindlich gesonnen ist und es nicht mal selbst weiß?". Eine durchaus berechtigte Frage wie der Mechaniker fand. Sein Misstrauen in alles und jeden der ihnen neu über den Weg lief war den anderen Besatzungsmitlgiedern wohl bekannt. Doch das grenzte schon fast an Paranoia. "Ich meine wir verfolgen einen durchgeknallten Freak", setzte er an und begann nun das Fleisch in kleine Würfel zu schneiden. "Dann bringt uns Alyson fast um, der Freak entkommt und gaaaanz zufällig, finden wir eine wunderschöne, blutjunge Frau die genau meinem Typ entspricht".


  9. #24
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    „Und sie Wird dir heute Nacht um den Hals fallen und dich beißen. Dann wird sie dich aussaugen und nur eine vertrocknete Hülle zurück lassen. Mensch jetzt steigere dich nicht schon wieder in eines deiner Hirngespinste hinein Jay-Jay. Sie ist ein Mensch der offensichtlich, nicht aus dieser Zeit kommt. Wenn ich durch euch nicht wüsste das sie eingefroren war, würde ich glatt meinen die gute sei mit einer Zeitkapsel hier hergekommen. Und selbst wenn sie irgend welche unlauteren Absichten hat, sie kam mir viel zu verwirrt vor, als das sie in absehbarer Zeit irgend welche Dinger drehen würde. Lass sie erst mal zu Sinnen kommen. Dann wird sie uns auch sagen können woher sie überhaupt kommt. Weil die Sache mit der Kryostase finde ich schon bemerkenswert. Wenn sie wirklich so alt ist wie unser Kapitän vermutet, kann sie uns vielleicht etwas über die Erde sagen.“

    Ein Gedanke der Berry durchaus beschäftigte. Doch sein Hauptaugenmerk lag immer noch auf den kleinen Teilen die ihm Jay-Jay gegeben hat. Die Idee die vibrierenden Komponenten am Griff an zu bringen fand er nicht gut. Der Griff an sich war der richtige Platz, nur fand der Waffenmeister das es lieber „im“ Griff unter gebracht werden müsste. Eine Sache die knifflig werden könnte, aber er liebte es knifflige Waffen zu bauen.

  10. #25
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Xen hatte sich mit dem Reaktor verbunden und lud gerade seine Energiequelle wieder auf, während er sich einen nahen Stuhl heran gezogen und sich darauf nieder gelassen hatte. Er hatte ein schlechtes Gewissen dabei, sich hin zu setzen, während der Rest seiner Familie auf den Beinen und hart am arbeiten war. Er hatte somit noch nicht einmal jemanden zum reden, während er nur da sitzen und warten konnte - denn solange er an diesen Ort gebunden war, konnte er nicht viel tun. Da war es schon wesentlich entspannender, sich in die Überwachung des Schiffes zu klinken und sich so zu besehen, was der Rest gerade trieb. Er hörte gerade, was 'Jackiboy' von sich gab, und schüttelte nur amüsiert den Kopf - der Junge hatte wirklich seine Libido als primären Motivation. Mit einem Auge auf die Konversation achtend, wandte er seine Aufmerksamkeit seinem Fund zu - einem Datenpad, das er aus den Trümmern geborgen hatte. Vielleicht konnte er sich ja damit die Zeit nehmen, und es wieder zum laufen bekommen? Er begann, mit seinen Fingern über das beschädigte Gerät zu fahren, um eine Anschlussmöglichkeit zu finden. Das er auf Anhieb keine fand, machte er sich daran, die Struktur des Tablets zu analysieren - und fand schliesslich eine Möglichkeit, wie er an sein Innenleben kommen konnte. "Na also - dann wollen wir mal sehen, was du verbirgst." murmelte Xen vergnügt und machte sich daran, Zugang zu verschaffen. Wie zu erwarten gewesen war, war es nahezu zerstört - aber nichts, was er nicht mit etwas Zeit und Kunstfertigkeit wieder in Ordnung bringen konnte. Fröhlich vor sich hin summend, begann er die langwierige Arbeit, die Daten wiederherzustellen.

  11. #26
    Tourist Avatar von hakuryu
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    Jay-Jay's Phantasie ging mal wieder mit ihm durch, was diesem auch einen eisigen Blick von Yama einbrachte. Netterweise machte er sich ans kochen. Der Arzt inspizierte ebenfals kurz den Inhalt der Behälter und verstand den Jungen sofort. Wortlos nahm er aus einem der Schänke die Wulf vorbehaltene Schüssel und kippte die Rest hinein. Sein vierbeiniger Freund saß an seinem üblichen Plaz und ließ Yama nicht aus den Augen. Jeder normale Hund hätte die Schüssel fixiert. Nach einem ermunternden Nicken und eingehendem beschnüffeln verschlang das Tier die Lebensmittel.

    "Eingefroren war sie auf alle Fälle. Nur wird das schon seit Jahrzehnten nicht mehr gemacht weil es zu viele Risiken birgt. Ich weiß nicht mal ob ich sie richtig behandeln könnte wenn sie irgendwelche Nachwirkungen der Kryostase bekommt. Und sie sollte aus diesem Anzug raus."
    "Was denn, Yama, Interesse an der Kleinen?"
    "Nur beruflich Jay Jay."
    "Klar. Wann hattest du das letzte Mal ... Alter hör auf mit Skalpellen durch die Gegend zu schmeißen."
    Ein Zweites rotierte zwischen den Fingern den jungen Arztes und sein Blick war mehr als eisig. Wenn es möglich wäre, würde der Operator bereits in einer meterdicken Eiswand stecken.
    "Denk nach bevor irgendwelche Themen anschneidest."
    Wortlos war Yama mit wenigen Schritten hinter dem Tresen und zog das Skalpel aus der Schranktür direkt neben dem Kopf von Jay Jay. Dabei fiel sein Blick auf die Massen an Zwiebeln. Das würde Blähungen geben wenn er nichts dagegen tat. Aus seinem Gürtel zog er ein kleines Beutelchen und schüttete eine kleine Menge an Kümmel auf einen der Teller.
    "Wenn du noch was brauchst sag es, noch hab ich genug das wir es zum würzen nutzen können."
    Zurück am Tisch kraulte er ausgiebig seinen besten Freund.
    "Wenn sie Wirklich jemand ist der die Erde noch gesehen hat, dann müßte sie ja wissen wo sie liegt, oder wohin ihre Reise eigentlich hingehen sollte. Warum Konrad sie nicht vor uns gefunden hatte ist mir ein Rätzel. Wer sich so gut in einem Trümmerfeld auskennt, der hat es nach allem Brauchbaren durchsucht. So ein großes Wrakteil sollte doch auffallen."
    Geändert von hakuryu (09.09.2015 um 11:45 Uhr) Grund: rechtschreibung

  12. #27
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    Den Einschüchterungsversuch des Arztes ignorierend, schnitt Jay-Jay die Zwiebeln weiterhin klein. Nun wurde sein Blick leicht finster, als er den Kümmel rüberstreute. "Wenn DU noch einmal unaufgefordert an meinen Sachen rumdokterst, skalpiere ich dich höchstpersönlich und verfrachte dein Kleinhirn in Xens Software, ich weiß sehr wohl was ich hier tue und wo meine Vorräte sind, kapisch?!", leicht angesäuert, wühlte der junge Mechaniker in einem Schrank herum, um weitere passende Gewürze herauszuholen. "Immerhin fummel ich euch auch nicht dazwischen, verdammt ich frag die Kleine einfach mal nach 'nem Date". Die neue Schönheit ging dem Operator einfach nicht mehr aus dem Kopf heraus, was ihn erneut böse Blicke einbrachte. Diese wurden allerdings ignoriert.

    Weitere Minuten verstrichen. Während Jay-Jay zu dem Beat seines MP3-Players die letzten Zutaten fertigstellte, begann er gleichzeitig den Inhalt auf drei Tellern zu servieren. Dabei genüsslich den weißen Zigarettenqualm ausatmend kurz in die Hände klatschend. "Herdplatten abschalten", erwiederte der junge Mann kurz woraufhin das künstliche System seinem Befehl folgte und sämtliche Kochtöpfe von der Platte nahm. Einen Teller auf den linken, die übrigen auf den rechten Arm schritt der Operator zu seinen beiden Kamaraden und legte ihnen die Teller recht lieblos vor ihre Nasen. Der leichte Aufprall ließ sogar das Essen verutschen. "Da habt ihr, undankbares Pack!", witzelte dieser. "Das Fleisch gibt euch wieder Energie und ihr fühlt euch wie neu geboren, haut rein!".

  13. #28
    Tourist Avatar von hakuryu
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    Wer fummelte jetzt wem in seinen Job? Das Jack unbedingt die Neue daten wollte behagte ihm nicht. Sie wußten ja nichts über sie. Lediglich ein Nicken bekam der junge Koch als er das Essen regelrecht auf den Tisch pfefferte. Nicht desto Trotz schmeckte es herforragend. Berry hatte seins noch nicht einmal angerührt. Wulf hatte das spitz gekriegt und näherte sich Millimeterweise an. Ihr Waffenexperte war so in sein Messer vertieft das er das scheinbar nicht mitbeam. Kurz bevor der Hund das Fleisch erreichte rammte Berry das Messer unmittelbar vor der Nase des Tieres in den Tisch. Ein erschrockenes Jaulen und dann ein sehr ärgerliches Knurren folgten auf diese Aktion. Yama konnte sich ein Grinsen nicht verwehren.Der Mensch hatte Glück gehabt und das Tier war einen Tick zu langam gewesen. Wie oft er das jetzt schon erlebt hatte wußte er nicht, aber oft genug war Wulf schneller gewesen und hatte sich das Fleisch geholt.
    "Leg dein Vieh an die Leine Doc. Ich schwör dir, wenn der das noch ein mal macht zieh ich im die Haut ab."
    "Was denn? Wenn du nicht ißt und dich mit anderen Dingen beschäftigt bist ist doch klar das er sich das holt was übrig bleibt."
    "Und warum immer nur bei mir?"
    "Weil du immer das Essen vergißt. An was arbeitest du?"

  14. #29
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    Berry zog sich seinen Teller heran und starrte auf sein Essen. Dann schob er ihn rüber zu Jack.
    Auch wenn ich weiß das du gut kochen kannst, ich brauche im Moment nichts. Was nicht bedeutet das irgend ein Vierbeiner etwas ab haben kann. Der Waffenmeister zog das Messer wieder aus der Tisch platte und starrte dabei zum Hund hinüber.
    Du solltest es lieber unserer Gast geben. Keine Ahnung was unser kleiner Wildfang der Eisprinzessin zu essen gibt, aber etwas warmes sollte schon dabei sein.“

    Nun wandte sich Berry ihrem Schiffsarzt zu.
    „Was es werden soll ist einfach gesagt. Es wird ein Messer das mit unglaublicher Intensität vibriert.
    Ob das dann überhaupt einen Nutzen hat weiß ich noch nicht. Aber an sich dürfte ein derartiges Messer, so es, sagen wir einen Säge oder Wellenschliff bekommt,durch so ziemlich alles schneiden was schwächer ist als die Klinge. Ist aber nur eine Idee, muss ich mir noch überlegen. Wenn das ganze funktioniert, überlege ich mir das ganze vielleicht an einer größeren Klinge zu versuchen.

  15. #30
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    Maximilia saß alleine in einer kleinen Kammer, die ihr als Quartier diente. Es sah zwar runter gekommen aus, aber es war sauber und das Bettzeug hatte sie frisch von Yama bekommen. Sie lag auf ihrem Bett und ging ihren Gedanken nach. Die Erde wahr nicht mehr, alle die sie kannte wohl tot, die wenigen Menschen, die das überlebt hatten, kämpften um ihren Platz in diesem Universum. James hatte ihr grob erzählt, was passiert war, nachdem Maximilia ihm und Alyson erzählt hatte, wann sie auf das Schiff gegangen war. Warum wusste sie nicht mehr und auch was das Ziel war, entzog sich ihren Erinnerungen, wie einige andere Sachen, an die sie sich nicht mehr erinnerte. Yama schob das auf die lange Zeit in der Kapsel zurück, was alle für logisch hielten.
    Maximilia war erschüttert und bleib die meiste Zeit für sich, aber auf dem Schiff war es schwer, allen aus den Weg zu gehen. Wenn sie Zeit mit der Crew verbrachte, dann mit Alyson. Jack hatte ein paar kleine Annährungsversuche unternommen, aber nachdem Sein Vater ihm den Kopf gewaschen hatte, hielt er sich zurück.

    Xenos hatte es schnell geschafft, das Pad wieder zum Laufen zu bringen, nur fehlte ihm dann die Zeit, sich selbiges auch zu Gemüte zu führen. Kaum das sie wieder flogen, hatten er und Jack genug zu tun, die kleinen Wehwehchen der Soroja zu kurieren, denn James jagte das Schiff unter Volldampf von einem Ort zum nächsten. Das erste System welches sie Anflogen, war ein Reinfall sondergleichen und dafür hatten sie einen ganzen Tag geopfert. Es hatte einen weiteren Tag gedauert, bis sie im zweiten System waren, in welchem sich die Soroja inzwischen einige Stunden aufhielt.
    Das System bestand aus sieben Planeten, die alle um einen Stern kreisten, der Maximilia sehr an die Sonne erinnerte. Doch die Planeten erkannte sie nicht, keiner sah aus wie die Erde, oder ähnelte dem Mars oder sonst ein Planeten, der ihr bekannt war. James erklärte ihr, das zwei der Planeten von einer Rasse Namens Daronier bewohnt seien, die mit so gut wie jedem regen Handel trieben. Sie würden ihr System kaum verlassen, erläuterte er und sie kaufen und verkaufen so gut wie alles. "Sie interessieren sich nicht sonderlich für andere und wenn du nichts zu verkaufen hast, dann bist du sowieso uninteressant." Im Orbit um den Planeten Daronien befand sich zudem eine sehr große Station, auf der, in der Regel, alle Schiffe landeten oder, wenn sie zu groß waren, andockten. Die Soroja flog in einen der großen Hangars und landete dort inmitten etlicher anderer Schiffe. James fand es immer wieder beeindruckend, wie sein Schiff von solchen Stationen 'verschluckt' wurde.

    Während der Kapitän seinen Respekt vor der Größe hatte, erschlug diese Maximilia einfach. Auf der Erde war das größte, was sie gesehen hatte, die Wolkenkratzer, die sich inzwischen etliche Kilometer in die Lüfte erhoben hatten, doch diese wurden von diesem Hangar schon zu Zwergen. Selbst die Soroja sah klein aus im Gegensatz zu einigen Schiffen, die hier geparkt waren.

    Nachdem sie gelandet waren, wies James seine Crew an, was zu tun war. Sein Sohn Jack hatte die Aufgabe, kleinere Ersatzteile zu besorgen, in erster Line alles was sie dringend benötigten, um das Schiff am Laufen zu halten. Berry wollte sich nach neuen Waffenteilen umsehen und Yama brauchte Nachschub an medizinischen Material und hoffte hier fündig zu werden.
    Auch Xenos, der die Zeit gefunden hatte, die Daten auf dem alten Taschencomputer zu analysieren, verließ das Schiff, jedoch erzählte er vorher James von seinen Funden, die er so für recht interessant gehalten hatte. Auch waren Informationen für den Zustand der insgesamt sieben Kapseln darauf gefunden worden, doch nur noch die Eine, in der sie Maximilia gefunden hatten, schien den Crash, den das Schiff hatte - anders konnte er sich die verängstigten Einträge auf dem persönlichen Logbuch nicht erklären, überlebt zu haben. Irgendwo bedauerte er den armen Schlucker, der aufgrund der fehlenden Energieversorgung langsam erfroren war.
    Nur Maximilia und Alyson blieben zurück, letztere sollte die Sensoren im Blick behalten, um Konrad zu folgen, wenn er so unvorsichtig sein sollte, sich hier blicken zu lassen. Sie hatte auch ein Ohr auf die Kommunikation gerichtet, doch viel zu hören was sie irgendwie interessieren könnte, tat sie nicht.

    James überließ das Schiff letztendlich Alyson und begab sich selbst ins Innere der Station. Auf seine Crew traf er dabei nicht, die hatte sich bereits überall verstreut. Sie konnten durchaus auf sich selbst aufpassen, das wusste er und hatte daher wenig Sorgen um sie. Wenn er sich so umsah, überkam ihn der Gedanken, das es gar nicht so verkehrt war, Maximilia auf dem Schiff zu lassen. Wenn sie die Soroja schon unaufgeräumt fand, dann würde sie die Station als einzige Müllhalde bezeichnen. Mit jedem Schritt den James hier tat, traf er auf eine andere Rasse, einige kannte er, andere waren ihm Fremd. Die meisten gehörten den Daronier an, die in kleinen Shops ihre Waren anboten, oder zur Besatzung der Station gehörten und sie Stand hielten. Sein Ziel war eine der unteren Ebenen, wo es meist die Infos gab, die er brauchte, um seine Zielperson ausfindig zu machen. Es kostete ihn aber fast dreißig Minuten, bis er endlich dort angekommen war. Hier unten war nicht so viel los, wie auf den etlichen Handelsdecks, James war das nur recht, es musste ja nicht jeder wissen, was er eigentlich suchte. Hier kannte er sich aus, hier kannte man auch ihn und hier würde er sicher die wertvollsten Informationen bekommen. Nebenbei gab es hier aber auch die Wertvollsten Teile, aber man konnte sich sicher sein, das so gut wie nichts davon legal war. Daran war er aber nicht interessiert. James betrat eine Bar, wenn man es denn so nennen wollte. Der Laden sah so aus, wie die schäbigen Gänge über die James hier her gelangt war, rotbraun schimmerte überall da durch, wo einst mal Lack oder sonst was an den Wänden gehaftet hatte. James wollte sich hier nicht sehr lange aufhalten, nur gerade solange, wie er benötigte um etwas neues zu erfahren. die Bar war nicht sonderlich gut besucht. In einer Ecken saßen zwei Daronier, die ihn aber nicht beachteten. An der Bar selbst hockte ein Meldorianer und ein weitere Mensch. Der Kapitän der Soroja begab sich ebenso an die Bar und orderte einen Drink für sich. Die wenigen Gäste beachtete ihn nicht weiter, hatten sie doch alle ihre eigenen Sorgen, die sie hier ertränkten. Doch James war nicht danach, sich hier zu besaufen, er war auf etwas anderes aus. "Hey.", sprach er den Barmann an, als dieser ihm seinen Drink brachte. James verwickelte ihn in ein Gespräch, was beim ersten hinhören belanglos klang. Aber nach und nach wurde er etwas spezieller und schon bald war er an dem Punkt, wo es interessant wurde. "Warum sollte ich dir das verraten?"
    "Weil ich ihn suche. Ich hab ein Geschäft zu erledigen."
    "Von solcherlei Geschäft will ich nichts wissen. Aber wenn du dein Glück versuchen willst, geh die Gasse runter." James nickt nur zu Bestätigung, leerte sein Glas und verließ den Laden.

    Er ging in die enge Gasse, die ihm der Wirt genannt hatte. Er war erst wenige Schritte gegangen, doch etwas stimmte nicht. James merkte, das er verfolgt wurde. Er ging tiefer in die Gasse, machte unbemerkt seine Waffe klar und als dies erledigt war, bog er in eine weitere Gasse und verschwand durch die nächst beste Tür, die nicht mehr als eine Luke war die zu einem Versorgungsschacht gehörte. Er wartete, bis er die Schritte hörte, die sich schnell nährten, stoppten und kurz darauf vernahm er Gerede, was er aber nicht verstand. Das war seine Möglichkeit. Er stieß die Luke auf, wollte seinem Verfolger überraschen, aber dieser war nicht, wie er erwartet hatte alleine. Neben seiner Luke hatte sich jemand weiteres versteckt, dunkel genug das man ihn nicht sah, aber nun kam er hervor. James nahm aus den Augenwinkel etwas glitzerndes wahr. Noch bevor er reagieren konnte, war die Klinge an seinem Hals und die Hand die sie führte, zog sie über seinen Kehle. James schmeckte noch sein eigenes Blut, wollte schreien aber außer einem Röcheln kam nichts aus ihm raus. Blut ergoss sich auf den Boden, James brach zusammen, konnte noch einen Blick auf seinen Angreifer erhaschen, bevor er endgültig zusammenbrach. Das letzte was er wahrnahm, waren die Schuhe seines Mörders und seine Worte: "Ihr hättet nicht herkommen sollen."



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