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  1. #31
    Händler Avatar von Constantine
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    Der Alte war wirklich kaum auszuhalten. Bei jedem Versuch der Neuen irgendwie Information über ihrer selbst herauszulocken oder in ein freundliches Gespräch zu verwickeln, funkte James ihm dazwischen, was seine Laune nicht gerade förderte. Des Weiteren war die Art wie James das Schiff quer von einer Station zur nächsten flog nicht berauschend. Er und Xenos hatten Mühe, dass Schiff weiterhin funktionstüchtig am Laufen zu halten. Endlich landete James die Soroja. Jack war erleichtert. Leicht erschöpft, ließ der junge Mechaniker seinen Hintern auf den kalten Fußboden nieder, wischte sich den Schweiß von der Stirn und blickte zu seinem Vorgesetzten, der ihm seinen neusten Fundus auch so gleich mitteilte.
    Aufmerksam lauschte Jack den Worten. Irgendwie kam ihm das alles spanisch vor doch hier hörte ja sowieso keiner auf ihn. Egal. Warscheinlich waren es eh alles irgendwelchen verrückten Hirngespinste seiner seits. Nach dem James das Schiff endlich landete, packte Jack seine sieben Sachen, beim Einfliegen in das Dock erstaunte es den jungen Mechaniker immer wieder auf's Neue zu was die verschiedenen Völker fähig waren, zu bauen. Ein beeindruckendes Schauspiel. In einer sanften, fließenden Bewegung legte die Soroja an dem Dock an wofür Jack den Alten seinen tiefsten Respekt entgegenbrachte, was er ihm so natürlich niemals sagen würde. Doch der Mechaniker wusste, was sein Alter von ihm hielt.
    Nach dem er seine Aufgabe erhielt, warf Jack im vorbeigehen nochmal einen letzten Blick auf seinen Kapitän da den jungen Mann ein mulmiges Gefühl in seiner Magengend, dass ihm seine Laune den verdammten, langen Tag schon in den Keller trieb, innehielt.
    Daronier. Überall wo Jack nur hinsah, liefen ihm Daronier entgegen. Ein widerliches Volk die für den richtigen Preis ihre eigenes Fleisch und Blut verkaufen würden. Doch das konnte dem jungen Mechaniker nur recht sein. Es trieb ihn weiter in Richtung Handelsplatz. Sich durch die unzähligen Völker quetschend, blieb Jack plötzlich an einer kleinen Kneipe hängen welche so heruntergekommen wirkte, dass ein normalsterblicher wohl einen weiten Bogen davon machen.

    Ein breites Grinsen huschte über seine Lippen. Sich eine Zigarette anzündend, öffnete sich durch die Eingangstür und Jack war genau da, wo er sein sollte. Das heruntergestellte Licht sollte eine gemütliche Atmosphäre schaffen, in der einen Ecke des Ladens tanzten blutjunge Mädchen an der Eisenstange, räkelten ihre ansehlichen Körper den Gästen entgegen. Ein perfekter Ort um Informationen zu besorgen. Sich an einen kleinen Tisch setztend, kam auch schon die Bedienung, ein junges Ding mit welligem, blondem Haar. Ein wenig missmutig, betrachtete Jack ihren freizügen Körper während er sogleich begrüßt wurde und man ihm einen Dring anbot. "Dieser geht auf's Haus, wenn es ihnen beliebt, kann sie auch jemand anderes bedienen, mein Herr". Hatte Jack sich da gerade verhört? Mein Herr? Mit hervorgehaltener Hand massierte er sich seine Schläfe. Er steckte dem Mädchen eine Münze in ihren Ausschnitt und zog sie sogleich auf seinen Schoß woraufhin sie zwar schokiert wirkte, es aber beruhen ließ. "Sag mal Kleines", begann Jack und setzte sein Pokerface auf. "Wie heißt euer Laden, das letzte Mal als ich auf diesem Loch von einem Planeten war, wart ihr aber noch nicht hier oder?". Etwas irritiert, antwortete ihm das Mädchen. "Nein Sir". "Wir haben erst vor einigen Zyklen geöffnet". Er nahm sich sein Glas in eine Hand während die andere auf den Oberschenkeln des Mädchens ruhte und mit sanften Berührungen ihre straffe Haut entlangfuhr. "Wo sind meine Manieren". "Ich bin Jay-Jay und wie heißt du?". Zögerlich stellte die Blondine sich vor. "Ahh, Branda ein wirklich schöner Name". "Sag mal Branda", begann Jack das Gespräch während sein Blickfeld über das Ambiente wanderte. "Weißt du zufällig etwas über Konrad, dem Barbaren?".

    Das Mädchen bekam es kurz mit der Angst zu tun. Dass sie sich in seiner Nähe etwas unwohl fühlte, war ihr deutlich anzusehen. Aber niemand von den anderen Gästen oder geschweige denn vom Personal störte sich daran. "Nicht direkt, ich habe nur Gerüchte gehört, dass er von einer Bande skrupelloser Kopfgeldjäger gesucht wird aber wer sucht nicht nach ihm". Jack konnte eine Spur Begeisterung heraushören also kitzelte er weitere Informationen aus dem jungen Ding heraus. Da es der Kleinen nach einiger Zeit gefiel, wie Jack sie behandelte. "Konrad soll etwas großes vorhaben". "Genaueres weiß ich leider nicht aber es ist etwas, was die restlichen Völker erzittern wird und sich seinem Kommando anschließt". "Er will also alle Völker vereinen?", erwiederte Jack mit interessiert, gespielter Mimik woraufhin sich Branda etwas näher kam. "Ein wahrer Volksheld". Das überbreite Lächeln der Bedienung war nicht zu übersehen. "Ihr gefallt mir mein Herr", erneut musste Jack ein aufzucken eines kleinen Äderchens unterdrücken. "Nun", vorsichtig umspielten ihre Finger mit ihren langen Haaren. "Es ist zwar nicht meine Art... aber... wollt ihr nicht mit mir auf mein Zimmer gehen?". Ein leichtes Lächeln huschte über Jacks Mundwinkel. Mit einem leichten Kopfnicken ergriff der junge Mechaniker Brandas Hand und sie führte ihn ein Stockwerk höher, diverse Blicke die auf ihn ruhten, ignorierend, wo sie ihn auf ihr Zimmer brachte und mit einem Knarren die Zimmertür zufallen ließ.
    Geändert von Constantine (03.05.2016 um 21:56 Uhr)

  2. #32
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    Auf den Märkten, welche der Waffenmeister während ihres Zwischenstopps aufsuchte, gab es so ziemlich alles was sein Herz begehrte.
    Dies mochte man wohl über viele Märkte sagen, doch auf diese hier traf das wirklich zu.
    Leider waren aber auch die Händler dem entsprechend. Gewieft und verschlagen, war es schon fast ein Knochenjob ihnen auch nur den kleinsten Preisnachlass abzuringen.
    Doch gerade das reizte Berry auch. Das ständige hin und her, das Fachsimpeln und einschätzen der unterschiedlichsten Teile machte ihm Spaß.
    Das erste was er ab arbeitete war der Mindestbestand an Waren wie Munition oder Ersatzteile für die Schiffsbewaffnung.
    Zwar hatten sie faktisch zwei Mechaniker die alles in stand halten konnten, doch das wissen über die Boardwaffen lies der Waffennarr sich nicht nehmen. Auch kaufte er Mittel um gewisse Munitionsarten selbst herzustellen. Das war mitunter billiger als sie zu kaufen.

    Wie er so die Stände und Läden abgraste, kam er zu einem, bei welchem sein Blick an einem bestimmten Gegenstand hängen blieb. Jenes Teil brauchte er für ein Projekt an dem er schon länger arbeitete. Er fing mit dem Händler ein Gespräch an. Dabei bemerkte er gar nicht wie einige Schatten sich hinter ihm zerstreuten und verteilten.
    „Was habt ihr eigentlich mit dem Teil vor?“
    „Ich will es als Ersatzteil verwenden, weil in einem unserer kleineren Geschütze, ist eben dieses nämlich drauf gegangen.“
    „Aber wäre dieses dann nicht besser?“
    „An sich ja, doch nach Rücksprache mit meinem Chef hat er mir zu verstehen gegeben das ich nicht unbedingt das beste nehmen soll. Unsere Techniker an Board meinten das selbe.“
    „Hm, na dann...das macht dann...“
    Berry bekam einen Preis genannt und stellte das Geld bereit, bei diesem Teil wollte er nicht feilschen, es war ihm den Preis wert. Nicht das der Händler es dann doch nicht verkaufen wollte.
    „Was hat euch eigentlich hierher verschlagen...Menschen sind hier eher seltener gesehen.“
    „Wir suchen jemanden, einen von unseres gleichen...einen Mann namens Konrad.“

  3. #33
    Tourist Avatar von hakuryu
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    Einen ganzen Tag hatten sie ans Knie gebunden und leider das flasche System durchsucht. Und wie nicht anders zu erwarten nichts gefunden was auch nur im entferntesten nach Konrad aussah. Am nächsten Tag steuerten sie eine der Raumstationen an die sie öfter besuchten wenn sie hier in der Nähe ware. Immerwieder fühlte sich Yama wie erschlagen wenn er hier war. Diese Masse an Lebewesen und schon allein die Größe. Es war fast wie das sprichwörtliche Mekkar, auch wenn er davon nur einmal in einem sehr alten Buch gelesen hatte. Das was er wollte hoffe er recht schnell und günstig zu finden. Gerade die Sachen für die erste Hilfe waren eigentlich überall gängig, nur hieß das leider nicht das es auch bezahlbar war. Seinen Vierbeiner kurz über den Kopf streichelnd verließen sie das Schiff. Noch einen Blick auf James werfend hob er nur grüßend noch die Hand und verschwand im Gewimmel der Station.
    Es waren Massen die unterwegs waren. Ein riesiges ethnisches Durcheinander und er gehörte eindeutig zu einer der kleinsten Minderheit. Wulf verschaffte ihm allerdings einen taktischen Vorteil. Wenn jemand zu dicht an Yama vorbei ging oder ihn anrempeln wollte, taten seine Zähne wahre Wunder. Zumeist reichte schon ein warnendes Knurren. Selten kamen die Zähne zum Einsatz.
    Schon nach kurzer Zeit kam er in dem Bereich des Marktes an wo Arzneien verkauft und zum Teil eingetascht wurden. Das Wichtigste war der Bioschaum und die Einweglaser. Beides hoffte er ein paar Läden weiter zu bekommen. Bei seinem Eintreten sah der Daronier auf. Ein kurzer Gruß und nur ein fragender Blick. Der junge Arzt fragte nach belangolsen Dingen die er ebenfals brauchen konnte die aber nicht ganz so wichtig waren. Leider hatte Yama nur ein bestimmtes Kontingent zur Verfügung. Ganz zum Schluß ließ er sich noch das Wichtigste mit auf seine geplanten Einkäufe legen. Danach ging es ums Feilschen. Der Ladenbesitzer war ein harter Brocken. Der Doc wußte das er den geforderten Preis nie im Leben zahlen konnte. Nicht ein Mal wenn dieser um ein Viertel gesenkt werden würde. Als auch der Daronier nicht weiter bereit war seinem Kunden entgegen zu kommen, begann der zweite Teil von Yama's Strategie. Aus dem Großen Haufen sortierte er einiges aus und begann das Ganze von vorn. Merhmals zog er das Ganze durch. Am Ende hatte er das was am dringensten brauchte und sogar noch einiges dazu auf dem einen Haufen und das Zusatzmaterial auf dem anderen. Hier wollte er auch nicht den geforderten Preis zahlen. Dieser lag schon deutlich unter dem was er dafür eingeplant hatte und doch setzte er noch einen drauf.
    "150 nicht mehr."
    "200. Mein letztes Wort. Von irgendwas muß ich das ja auch leben."
    "Ich hab aber nur 200 und brauch noch andere Sachen."
    "Mir egal. 200 oder nichts."
    "Wie du willst. Komm Wulf, der Laden die Gasse runter hat ne bessere Qualität und ist auch noch günstiger."
    Der Hund sprang auf, knurrte den Daronier noch mal an und gesellte sich zu seinem Herrn als dieser sich anschickte den Laden zu verlassen. Aus dem Augenwinkel sah Yama wie der Ladenbesitzer mit sich rang. Der Schiffsarzt trat durch die Tür und insgeheim zählte er bis drei.
    "WARTE! 150 und das Johanneskraut noch dazu."
    Ein Grinsen erhellte ganz kurz sein Gesicht bevor er sich umdrehte. Immerhin hatte er das Wichtigste. Leider noch nicht alles, nahm aber das was er bekommen konnte. Mit langsamen Schritt folgte er dem Daronier wieder in den Laden, bezahlte und zog mit seinen Einkäufen ab. In einem ruhigen Winkel sah er sich alles in Ruhe noch einmal durch. Das Schlitzohr hatte ihm einiges an Schund verkauft. Die Kräuter waren zum Teil überlagert oder wiesen eine kränkliche Farbe auf. Die sortierte er gleich aus. Alles im Großen und Ganzen gesehen hatte er zwar deutlich weniger bezahlt als er wollte, aber immer noch nicht alles zusammen. Also machte er sich auf den Weg in eine der Nebengassen, vielleicht bekam er dort noch etwas was er suchte.
    Ein plötzlich einschießender Schmerz in Herzgegend ließ ihn innehalten. Ihm war übel und er wußte nicht warum, ein leicht ungutes Gefühl machte sich in ihm breit. Wulf war der Zustand seines Herrchen nicht entgangen und schmiegte sich an Yama's Beine.
    "Schon gut Kumpel, schon wieder gut. Laß uns weiter, wir haben noch eine Menge zu besorgen."
    Der Schmerz und die Übelkeit waren recht schnell wieder verschwunden, nur das Gefühl blieb etwas länger. Bis sie an den nächsten Stand traten. Dort gab es doch tatsächlich Schmerzmittel von der Erde und auch andere sehr starke Betäubungsmittel. Seine Aufregung verbergend, versuchte er zu feilschen. Doch als ihm die Preise genannt wurden die der Mensch verlangte, fragte er sich nur noch wer das bei den Wucherkosten kaufen sollte. Eine Frage die sich umgehen beantwortete. Ein Wesen das er noch nie in echt gesehen gesehen hatte, kaufte den gesamten Vorrat am Morphium auf und legte noch einiges auf den Preis drauf. Total entgeistert sah Yama dem wookieähnlichen Wesen hinterher. Bevor er jedoch den Standbesitzer fragen konnte um was für ein Lebewesen es sich da handelte, kurrte Wulf mit einem mal drohend und rannte irgendetwas hinterher. Fluchend folgte der junge Mann seinem Haustier.

  4. #34
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    "Klar Captain", hatte Alyson gemeint, als sie nur kurz von ihrem Buch aufgeschaut hatte. Es war eins der wenigen Dinge, die älter waren als ihre neue Schwester - Bücher. Die waren schon alt, da war an Flüge im Raum gar nicht zu denken gewesen. Und sie waren die ersten Dinge, die Menschen dazu gebracht hatten, etwas gemeinsames zu haben - eine Sprache, eine Schrift, eine Identität. Doch das war jetzt schon lange her und ihr Buch, in dem sie schmökerte war zerfleddert, hatte sie es doch schon gefühlte dreihundertvierzehn Mal durch gelesen. Es war ein Buch über eine Space Odyssee. Was für Annahmen ihre Vorfahren über den Raum, die endlosen Weiten gemacht hatten, erstaunte die junge Co-Pilotin immer wieder. Aber auch die Fantastik die sie besessen hatten, die zu wirklichen Maschinen geführt hatten. Die zwar auf eine andere Weise funktionierten, aber den gleichen Effekt brachten. oder auch die Tatsache, dass sie sich mit Tonnen von Sprengstoff, den sie kontrolliert abbrannten ins All katapultierten. Heute kam man leicht von der Oberfläche eines Planeten - man flog bis zur Exosphäre, schaltete die Verbrennungstriebwerke ab und ging auf ionengestützte Triebwerke über. Die waren zwar nur für Unterlichtgeschwindigkeit gut, aber man wollte ja nicht immer in den "Slip" um sehr schnell von hier nach da zu kommen.

    Als sie wieder aufblickte, knurrte sie böse - die neue hatte sich über einen der Bildschirme gebeugt und bediente die Kamera Steuerung, als wenn sie wüsste was sie tat - das war komisch, hatte man ihr doch gar nicht erklärt wie es funktionierte. "He, Maximilia, was machst du da?", fragte Alyson, ihr buch behutsam in das Regal zurückstellend, aus dem sie es sich zur Hand genommen hatte. Auch wenn Maximilia neu und ihre Schwester war, so mochte Alyson es nicht, wenn man ungefragt an diesen herum werkelte, die man noch nicht bedienen konnte - oder können sollte. Immerhin machte man meistens etwas kaputt, wenn man ein System gar nicht kannte. Als sie sich schließlich zu der immer noch in dem Suit eingepackten begab, erkannte sie auch, warum diese nicht reagiert hatte - sie hatte sich knöpfe ins Ohr getan und verfolgte auf den Kameras eine Gestalt, die sich verstohlen um ihr Schiff herum bewegte. - Das gefiel selbst Alyson nicht. Sie drückte die ältere sanft von der Konsole weg, was diese mit einem überraschten „Huch?!“, beantwortete, aber ansonsten keinen Ton von sich gab.
    „Ich mag den Typen da nicht, hast du raus was der macht?“

  5. #35
    Catgirl nyaaa~ Avatar von Yijare
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    Ich schüttle den Kopf. „Er war auf irgendwas am rum tippen, dann ist er die ganze Zeit ums Schiff geschlichen… das hat was von SciFi…“, meine ich verlegen und nehme die Knöpfe aus dem Ohr - die hatte Jack anscheinend in der Messe vergessen, den man konnte sehen das es seine waren. Ich stell mich wieder etwas näher zu Alyson um mit auf den Bildschirm schauen zu können. „Der hat da was am Fahrwerk fest gemacht“, sag ich, als die Gestalt sich an einem der Beine zu schaffen macht - ob er wirklich was getan hat, weiß ich nicht, aber ohne auf Alyson zu warten wetze ich von der Brücke in Richtung Luftschleuse.

  6. #36
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    „Hey nicht so…“, bekam Alyson grade noch raus, ehe ihre Schwester wie ein Wirbelwind schon verschwunden ist ‚Gott ist die Schnell…‘, dachte sie sich noch während sie etwas gemütlich zur Außenbordtür rannte. Immerhin wusste sie, anders als Maximilia, das die Tür ihre Zeit brauchte, da irgendwas daran kaputt war und deswegen der Verifizierungsprozess für den Druckausgleich nicht sofort in Gang kam. Außerdem war die Tür laut. Sehr laut, wenn man bedachte das sie jetzt in einem Luftgefüllten Hangar standen.

    Natürlich hatte der Kerl bemerkt das die beiden aus der Tür heraus gekommen waren und machte auf dem Absatz kehrt, als wenn er nicht erwartet hätte, dass noch jemand an Bord gewesen sei, wo doch eigentlich alle Besatzungsmitglieder irgendwo auf der Station gewesen waren. Doch hatte er die Rechnung ohne Maximilia gemacht, die mit einem Tempo ihm hinterher sprintete, das nicht mal ein Usarin Bolt auf die Strecke gelegt hätte. Das ihr Anzug dazu noch leichte Absätze an den Füßen hatte, machte die Tatsache, dass ihre Schwester so schnell war noch verblüffender. Allerdings war ein Nachteil der Geschwindigkeit, das Maxi einfach an dem Mann vorbei rauschte, als er in einen Korridor abbog, der ins Innere der Station führte. Das war Alysons Chance ihre eigene Kondition mal auf die Probe zu stellen, kam sie doch um die Ecke, als Maxi noch aus lief. In langen Sätzen stieß sich die jüngster der Coopers vom Boden ab, während Maximilia hinter ihr wie eine unaufhaltsame Dampflokomotive herannahte. Der Mann war falsch abgebogen und war in einer Sackgasse, aber er würde nicht ohne Kampf aufgeben. Maxi lief einfach in seine Faust rein und wurde so zu Boden geschickt. „Arschloch!“, knurrte Alyson, die sofort in ihre Kickboxer-Haltung überging und eine Schnelle Links-Rechts-Combo versuchte, die jedoch ins leere lief, da der Mann es anscheinend auch verstand zu kämpfen. Alyson konnte seinen Schlag zwar abwehren, aber es schmerzte Höllisch - als wenn er sehr stark war, oder durch Bionik verstärkt war. Womit beide nicht gerechnet hatten war dann aber die beiden Füße, die in einer Gelben Ummantelung steckten, die ihm die Heels in den Magen trieben und dann mit einem Tritt nach oben den einen Absatz sogar durch den Gaumen trieb.
    „Man bist du brutal, Schwester“

  7. #37
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Xenos summte vor sich hin, während Sie - ein Bild der Unschuld bietend - durch die Gänge der Station schritt. Ihr Weg führte sie schliesslich vor eine Bar, durch deren Türe sie nach kurzer Überlegung hindurch trat. Innen angelangt, wurde sie von einer Lärmwand empfangen - doch das schüchterte sie nicht im Mindesten ein. Ein freundliches Lächeln auf den Lippen tragend, bestellte sie sich einen Drink beim Barkeeper - etwas vergleichsweise schwaches - und setzte sich an einen der freien Tische, um ihren Drink in Ruhe zu sich zu nehmen. Auf die Blicke, die ihr zugeworfen wurden, antwortete sie mit Freundlichkeit, wenn sie sie denn beachtete und nicht beschloss, sie hinter einer Maske der Träumerei zu ignorieren. Es sollte nicht lange dauern, ehe sie das erste Getränk spendiert bekam. 'Interessant.' dachte sich Xenos, als sie sofort schmeckte, dass dem Getränk etwas betäubendes beigemischt worden war. Es war in ihrem Aspekt, dass sie als Jägerin nur zu leicht ein Gefühl des Schwindels und der Mattigkeit vortäuschen konnte - immerhin war sie im Moment die 'Spinne', die ihre Netze nach ihrer 'Beute' auswarf. Und es schien, als wäre ihr das Glück hold - bald schon mischte sich ein Fremder ein, der sich als ihr 'Freund' ausgab und mich aus der Bar heraustrug. Solcherlei Freundlichkeit war dieser Tage selten und so gut wie nie ohne Hintergedanken. Und als wäre das nicht genug, peilte er einen Seitengang an, in dem sich im Moment niemand aufhielt. Sobald sie dort angelangt waren, verschwendete Xenos keine weitere Zeit. Bevor er irgendetwas weiteres tun konnte, wirbelte die vermeintlich ausgeknockte ihn herum und schmetterte ihn gegen die Wand. Mit unschuldig- freundlichem Lächeln hielt sie ihn mit einer Hand am Kragen in die Höhe. "Mein Retter! Wie kann ich mich nur bei dir bedanken? Oh, ich weiss! Ich könnte dir eine Frage schenken! Nämlich die, warum du mich ausschalten und hier her bringen wolltest. Und als mein Retter willst du mir doch sicher eine Antwort schenken, oder?"

  8. #38
    Tourist Avatar von hakuryu
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    Das Tier war unheimlich schnell. Eine Tatsache die Yama immer wieder vergaß, immerhin war auf ihrem Schiff nicht ausreichend Platz das er seine volle Schnelligkeit auspielen konnte. Auch hier war der Umstand das es Massen an Lebewesen gab gut für den jungen Arzt. Immer wieder sah er Leute zur Seite springen oder fluchen, einige traten oder schlugen sogar in die Richtung des Tieres. Offenbar ohne es zu treffen. Zum Glück wie Yama fand. Wulf konnte da sehr schnell überreagieren und da war ein Zahneinsatz praktisch vorprogrammiert.Was auch immer sein tierischer Freund verfolgte, er bekam es nicht zu fassen und nach recht kurzer Zeit befand sich die Nase des Hundes auf dem Boden und er folgte langsam einer ganz bestimmten Spur. Der Einäugige hatte so die Möglichkeit Wulf wieder einzuholen.
    "Mußte das sein? Ich hätte fast meine Einkäufe verloren. Was zum Geier machst du da?"
    Wulf nahm nicht mal die Nase vom Boden. Lediglich ein Ohrenzucken zeigte das er sein Herrchen registriert hatte, ließ aber nicht von seiner Spur ab. Mitlerweile befanden sie sich in einem Bereich den Yama noch nicht kannte.
    "Diese Station ist einfach zu groß. Irgendwann verlauf ich mich mal hier."
    Nach einer Weile begann das Tier Kreise zu ziehen die methodisch immer größer wurden. Yama folge und bekam so einige Gesprächsfetzen mit die sicherlich nicht für seine Ohren bestimmt waren. Mehrfach fiel der Name von Konrad. Der Kerl plante also wieder was, doch was genau war nicht Teil des Gesprächs. Allerdings war die Rede von einem neuen Partner, leider wurde kein Name genannt. Als Wulf ein frustriertes Schnauben von sich gab und die Nase hob, klopfte der junge Mann seinen Rücken und sie machten sich langsam auf den Rückweg. Diesmal achtete er genau auf die Gespräche um ihn herum. Hartnäckig hielt sich das Gerücht das Konrad einen neuen Partner hatte und etwas Großes plante, doch was das genau war wußte wohl keiner.
    Geändert von hakuryu (25.11.2015 um 22:58 Uhr)

  9. #39
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    "Konrad? Diesen meldorianischen Penner?."
    "Ja. Genau den.", gab Bear zur Antwort." Der Händler war jedoch nur wenige beeindruckt von dem stämmigen Menschen, so sehr Bear auch versuchte, bedrohlich zu wirken.
    "Was wollen sie denn von dem? Noch eine Rechnung offen?"
    "So könnte man es sagen."
    "Das kostet aber n Kleinigkeit."

    Während Bear sich was einfallen lassen musste, um möglichst günstig an die Infos zu kommen, hatte Jack schon welche, auch wenn er kaum glaubte, was ihm das Mädchen da erzählte. Das Konrad - noch immer war es ihm ein Rätsel, warum ein Meldorianer sich einen menschlichen Namen gab - etwas so große wagen würde, das sich gerade diesem 'Kleinganoven' alle möglichen Völker anschließen würden, hielt er dann doch für unwahrscheinlich. Doch jetzt wollte er sich keine Gedanken darum machen. Ein paar Ersatzteile wollte er dann doch noch auftreiben, bevor er zum Schiff zurückkehren würde. Wieder in der Bar, sah er aber jemanden, den er hier nicht erwartet hätte.

    Yama musste den Weg erstmal suchen, hatte er es doch geschafft, sich zu verlaufen. Mit all seinem Gepäck wurde es ihm irgendwann zu viel und er legte eine Pause ein. Ihn trieb es in die nächste Bar, die zwar wirkte, als hätte sie die letzten hunderte Jahre keine Farbe mehr gesehen, aber sehr viel anders sahen die anderen Kneipen auch nicht aus. In einer Ecke befand sich ein kleines Podest, in dessen Mitte eine Stange befestigt war, die bis zur Decke ging und dort ebenso verschraubt war. Daran räkeln tat sich irgendein Mädchen, dessen Sachen mehr zeigten, als sie verdeckten. Ein paar 'Gäste' sahen sich nicht satt genug, andere fanden den Inhalt ihrer Gläser viel anziehender. Lange wollte er nicht hier bleiben. Er bestellte sich etwas zu trinken, etwas starkes. An Wasser traute er sich nicht, wer weiß was er sich damit einfangen würde. Ironischer weise war man auf der sicheren Seite, wenn man Alkohol trank. Meistens zumindest. Gerade als er den letzten Schluck austrank, hob Wulf den Kopf, bellte und im selben Moment legte jemand die Hand auf Yamas Schulter.

    Der Schnüffler brach zusammen und verlor das Bewusstsein. Maximilia wusste selbst nicht so recht, wie sie das hinbekommen hatte und konnte Alyson daher keine Antwort geben. Zusammen brachten sie ihre 'Beute' gefesselt zurück zum Schiff und sorgten dafür, das er nicht abhauen konnte. Alyson nahmen ihm alles ab, was er bei sich trug, doch bis auf eine Waffe die ziemlich fortgeschritten aussah, ein paar Credits und einem Pad hatte er aber nichts bei sich. Er war bewusstlos, aber irgendwas stimmt nicht mit ihm. Alyson wusste noch nicht was, musste aber warten, bis der Typ wieder wach war. Auch wenn er aussah wie ein Doranier, er wirkte nicht wie einer. Maximilia hatte das Datenpad an sich genommen und schien sich mehr dafür zu interessieren. Es schien fast so, als könnte sie das lesen, was dort stand. Erst als Alyson sie ansprach, hob sie ihren Kopf. "Hey, ich rede mit dir, Schwester."
    "Ähm, wie bitte?"
    "Du kannst das lesen?"

    Xenos ließ ihren 'Retter' schnell wieder laufen, er wusste nicht viel und war mehr an dem Körper interessiert gewesen, als an allem anderen. Wieder auf den belebten Straßen der gigantischen Raumstation, tat sie das gleiche wie zuvor und nach einem ähnlichen Vorkommnissen, hatte sie endlich jemanden 'gefunden' der ihr etwas über Konrad erzählen konnte. Mehr als ein Gerücht war es nicht. Konrad wurde angeheuert, um irgendetwas großes zu finden, egal mit welchen Mitteln. Doch was das war oder wo er hin wollte, das konnte Xenos nicht in Erfahrung bringen. Schließlich besann er sich darauf, das er noch Ersatzteile brauchte und machte sich daran, als nächstes dieser Aufgabe nachzukommen. Er war auf einem der unzähligen Handelsplätze und versuchte im Moment einen neuen Stabilisator aufzutreiben, die mit ihrem Schiff kompatibel sein würde. Doch irgendwas stimmt nicht, irgendwer verfolgt ihn. Schon zum vierten mal meinte er, jemanden bemerkt zu haben, der sich an seinen Versen geheftet hatte. Xenos beschloss den Spieß umzudrehen. Das Katz-und-Maus Spiel - wie Jack es nennen würde - ging eine ganze Weile so und asl Xenos sich im Vorteil glaubte, drehte er den Spieß um. Irgendwann wurde es zu einer offenen jagd und egal wer oder was ihn beobachtet hatte, es konnte auf jeden Fall mit den Fähigkeiten von Xenos mithalten. Irgendwann verlor Xenos die Spur, hatte nicht mehr als ein paar Blicke aus der Ferne auf seinen Verfolger werfen können, aber mehr als ein schwarzer Mantelmit Kapuze war nicht zuerkennen gewesen. Er beschloss, mit dieser Erkenntnis und den teilen die er hatte besorgen können, zum Schiff zurück zu kehren.


  10. #40
    Händler Avatar von Constantine
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    Ausgeruht und mit einem zufriedenem Lächeln auf den Lippen blieb Jack noch ein Weilchen neben Branda auf dem bequemen Bett liegen. Er ließ sich von dem jungen Ding berieseln, die wie fanatisch sämtliche Informationen über Konrad preisgab. Dabei gefiel es ihr sichtlich, wie der Mechaniker mit seinem Zeigefinder ständig über ihren nackten Rücken fuhr. Nach dem das Geschäftliche abgewickelt war, drückte Jack ihr noch einen Kuss auf ihre Stirn. "Ich werd dich wärmstens empfehlen, Branda, unser kleines Abenteuer hat großen Spaß gemacht du kennst Dinge, Kleine". Sich eine Zigarette anzündend, zog der Mechaniker seine Klamotten über und verabschiedete sich. Die kleine Gebühr auf den Thresen legend, zog nun das Mädchen ebenfalls ihre aufreizenden Dessous über. "Wann werdet ihr unserer Bar mal wieder einen Besuch abstatten?", "wenn sich eine Gelegenheit ergibt". Antwortete Jack neutral, verabschiedete sich bei ihr. Langsamen Schrittes führte ihn sein Weg wieder herunter. Während die Gäste sich amüsierten, wanderten seine Augen durch die in neutrales Licht gehaltene Bar.

    Plötzlich erblickte er jemanden den er nun gar nicht hier erwartet hätte. Ein schelmisches Grinsen huschte über seine Lippen. Sich in normaler Schrittgeschwindigkeit auf den Arzt zubewegend, begann sofort der Kleffer zu bellen. Ob vor Freude oder als Warnung konnte Jack nicht beurteilen. Ihm gefiel es lieber Yama zu ärgern. Eine Hand auf dessen Schulter legend, bließ der Mechaniker den Zigarettenqualm über sein Haupt aus, so dass der junge Mann leicht husten musste. "Na, was treibt eine so unglückliche Seele wie eure hier her?". "Hast du 'ne Wette verloren und bring deinem Vieh mal endlich Benehmen bei, sonst landet es noch in der Pfanne!".

  11. #41
    Tourist Avatar von hakuryu
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    Er hatte sich doch letztlich tatsächlich verlaufen. Bei der Größe der Station einenglich ein Wunder das es ihm vorher noch nie passiert war. Seine Last wurde mit der Zeit immer schwerer und so betrat er die erstbeste Bar die ihm unter kam.
    "Nee, oder? Warum muß ich ausgerechnet mitten in einem Bordel landen."
    Eine Pause brauchte er dringend und so blieb er einfach da wo er war. Seinen Drink bestellte er mehr als widerwillig. Es war ziehmlich hochprozentig und Yama wußte das es ein Fehler war das zu bestellen, leider würde es auffallen wenn er das Zeug nicht trinken würde. Völlig emotionslos beobachtete er die sabbernden Kerle die die Frauen an den Stangen angafften. Als er beschloß zu gehen und er den letzten Schluck runter stürzte bellte Wulf und eine Hand senkte sich kurz darauf auf seine Schulter. Das Bellvokabula des Tieres sagte ihm das es sich um eine wiederkehrende Nervensäge handelte. Das und der bissige Komentar hielten den Arzt davon ab mit gezogener Waffe auf Jay Jay los zu gehen.
    "Ich kann FRauen nichts abgewinnen, genauso wenig Männern. Und leg Hand an meinen Freund und du wirst nie wieder Pennen ohne Angst zu haben das dir am nächsten Morgen nicht was fehlt."
    Beide grinsten sich an und waren doch überrascht den Anderen gefunden zu haben. Das Geplänkel war bei ihnen Standart sein Yama das Tier aufgelesen hatte. Als sich eine kleine weibliche Hand auf die Schultern den Mechanickers legte und der Arzt sie ansah verblaßte sein Grinsen.
    "Verdammt, seit wann hast du interesse an Kindern? Die ist doch höchstens 14 oder 15."
    "Ich muß doch sehr bitten. Ich bin schon lange 18 und werde in ein paar Tagen 19. Bis bald mein Schöner."
    Damit drehte sie sich leicht beleidigt um und steltzte davon, allerdings nicht ohne Jay Jay noch einen Kußmund zugeworfen zu haben. Beide Männer sahen dem Mädchen hinterher. Yama schüttelte nur leicht den Kopf, was er fast sofort bereuhte. Der Alkohol stieg ihm jetzt schon zu Kopf. Nicht das ihm wirr war oder so, was sich da gerade ankündigte waren mordmäßige Kopfschmerzen. Blöderweise verabschiedete sich sein gesamter Körper nach einer gewissen Zeit. Innerlich betet er das die Soronia nicht weit weg war.
    Gemeinsam verließen sie die Spelunke. Yama zog seine Kameraden noch damit auf das er das Ganze Alyson unter die nase reiben würde als kurz von dem Ziel die Beine des Arzte wegsackten. Geistesgegenwärtig griff Jay Jay zu.
    "Alter! Was ist denn mit dir?"
    "Schrei nicht so. Mir platzt fast der Schädel. Scheiß Alk, was haben die da rein gemacht?"
    "Du bist besoffen? Ich glaubs ja nicht. Wieviel hast du denn gesoffen?"
    "Leiser! Und es war nur ein beschissenes kleines Glas."
    Wieder sacken die Beine weg. Beinahe wäre die Einkäufe zu Bruch gegangen. Wulf schnappte sich vorsichtig eine der Taschen und ein paar Minuten später erreichten sie ihr Schiff. Zumindes hofft das der junge Arzt.
    Geändert von hakuryu (15.01.2016 um 00:33 Uhr) Grund: nur dem post von consti angepaßt ;)

  12. #42
    Händler Avatar von Constantine
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    "Du verträgst echt mal gar überhaupt nichts", "sei leise hab ich dir gesagt", erwiderte Yama auf Jacks Kommentar hin. Dabei sich ständig an seine Stirn reibend. "Wie weit ist es noch?", der Mechaniker ließ seine Augen über den Platz schweifen. Sie hatten den Marktplatz erreicht. "Nicht mehr lange", "was hast du vor?". "Hier Opa ruh dich etwas aus, ich habe noch etwas zu erledigen", und schon war der junge Mechaniker verschwunden. Dem Arzt wurde ein provisorischer Hocker, der aus alten verbeulten Kisten bestand hingestellt, so dass Yama darin Platz nehmen konnte.

    Trotz zu so später Stunde war der Marktplatz bis zum bersten voll. Jack brauchte noch diverse Einzelteile, die er bei seinem vorherigen Besuch nicht bekommen hatte. Die Verhandlungen mit den Händlern waren ermüdend. Jeder versuchte einen unterdurchschnittlichen Preis zu erzielen, sogar den jungen Mechaniker ab zu zocken. Doch da hatten diese Bastarde Jay-Jays Verhandlungsgeschick unterschätzt.

    Nach einer guten Stunde kehrte der junge Mann mit einem noch breiteren Grinsen auf den Lippen zu dem Schiffsarzt zurück der in der Zwischenzeit eingenickt war. Der kläffende Köter bellte kurz ob vor Freude oder als Zeichen der Warnung konnte Jack nicht sagen. Dieser legte nur kurz seinen Zeigefinder an die Lippen um dem Tier zu signalisieren, still zu sein. Einen kleinen Streich konnte sich der Junge nicht verkneifen. In aller Vorfreude nach seinem MP3 Player suchend, wollte er Yama mit etwas Entspannungsmusik wachrütteln. Doch er fand ihn nicht. "Scheiße, wo?", fluchte der junge Mann. Nach gut fünf Minuten der verzweifelten Suche gab er es auf. Der Gesichtsausdruck sprach Bände. "Werd ich wohl zu Hause irgendwo rumliegen lassen haben verdammte Scheiße auch". "So ein gutes Stück find ich nie wieder!", der Schiffsarzt wurde unsanft an den Schultern gepackt und wachte auf. Er bemerkte Jacks Blick, der nichts gutes verhieß. "Was'n dir über die Leber gelaufen?", "sei einfach still alter Mann und halt die arbeitende Bevölkerung nicht auf". In einem Ruck wurde Yama hochegzogen und ein Arm über Jacks Schulter gelegt, die erbeuteten Materialien in einer Plastiktüte verstaut. "Ich hoffe du kannst mithalten Opa ich will hier aus diesem Drecksloch so schnell wie möglich raus", flüsterte der Mechaniker. Und so liefen die beiden Männer ohne weitere Zwischenfälle zur Soronja zurück.

  13. #43
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Während Xenos durch die Station schlenderte, fiel ihr ein bekanntes Gesicht auf. Neugierig schlängelte Sie sich durch den Strom der Menschen, die auf den Beinen war, um einen weiteren Blick auf Bear werfen zu können. Mit einem "Hey, Bruderherz. Etwas interessantes gefunden?" kam Sie auf ihn zu, durch ihren natürlichen, eleganten Hüftschwung die Blicke einiger Passanten auf sich ziehend. Mehr Blicke fing jedoch ihr Lächeln ein - unschuldig und freudig wie das Eines Kindes. Sie erreichte den breit gebauten Soldaten, stellte sich auf die Zehenspitzen und beäugte, was er sich besah. "Ich hatte leider keinen Erfolg - aber vielleicht kann ich Dir unter die Arme greifen?"

  14. #44
    Tourist Avatar von hakuryu
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    Das sie doch weitaus später das Schiff erreichten hatte Yama gar nicht gedacht. Zumal ihn der Mechaniker ständig alt nannte und eine mörderische Lautstärke vorlegte. Letztlich wurde er einfach auf eine recht unbequeme Kiste verfrachtet wo der Arzt fast augenblicklich einschlief. Jack weckte ihr nach gefühlten Sekunden. Der Kopf hämmerte Yama immer noch wie verrückt. Wenn er noch mal auf diese bescheuerte Idee kommen sollte in einer Bar auch nur Alk in Erwäung zu ziehen, schwor er sich das er sich lieber erschießen lassen wolle. Leider wußte Yama aus leidlicher Erfahrung das es ihm gar nichts brachte sich ein Schmerzmittel ein zu schmeißen. Die wirkten bei ihm nicht. Irgendwie war sein Metabolismus nicht in der Lage Alkohol zu tolerieren und sei es in Kleinstmengen. Ihm war es sogar zu mühsam sich eine Retourkutsche für seinen Kameraden einfallen zu lassen. Yama hoffte jetzt nur noch das er ein ganz speziellen Öl noch dahaben würde. Diese kleine Mixtur hatte er durch Zufall entdeckt und sie half wunderbar gegen Schmerzen. Als sie dann endlich sie Soronja erreicht hatten, Jay Jay hatte ihn netterweise den Rest des Weges gestützt, bemerkten beide Männer die gespannte Atmosphäre.

  15. #45
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Das sich die neue für das Datenpad mehr interessierte als für den typen war verwunderlich, aber was viel mehr verwunderte war die Tatsache, dass sie die Sprache darauf anscheinend verstand. Für Alyson waren das Hieroglyphen, denen sie keinen einzigen Satz Information entlockt hätte. Doch anscheinend wusste Maxi nicht nur wie man es bediente, sondern sie tippte sogar Wörter in dieser Sprache in das Interface. Das war irgendwie Surreal - eine Frau aus der Vergangenheit, die eine Sprache verstand, die Menschen normalerweise nicht mal ansatzweise zu lernen versuchten.

    „Du bist mir echt ein Rätsel…“, murmelte Alyson, die die Wunde, die Maximillia geschlagen hatte betrachtete - das Loch hatte aufgehört zu Bluten, allerdings auch nur, weil sie ein Wattepad hineingedrückt hatte. um andere Verletzungen würde sie sich nicht kümmern - und da er nicht aufwachte war das einzige was ihr nun Informationen bringen konnte das Datenpad, das Maxi immer noch inspizierte.

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