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  1. #16
    Dauerbesucher Avatar von Survivor
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    Die Geschehnisse in der Bar waren mehr als unterhaltsam, interessant dürfte es eher beschreiben.
    Und trotz dessen das er sich recht lautlos ins Innere gestohlen hatte, war er sich doch sicher, das seine Meisterin, wusste das er da war. Sie wusste es eigentlich immer...er hatte noch nie erlebt das er sie einmal hätte überraschen können...zumindest nicht was das verstecken anging.
    Doch nach wie vor wusste Aren nicht was seine Meisterin an diesen Ort getrieben hatte. Sie unterhielt sich nun mit einer Person, das war das offensichtlichste, doch für ein Gespräch musste man nun nicht unbedingt einen solchen Ort aufsuchen.

    Um weiter in ihre Nähe zu kommen, rutschte der Padawan im Lüftungsschacht langsam weiter.
    Er wollte gerade vorsichtig über ein Gitter klettern, als dieses wie von selbst unter ihm nachgab.
    Mit einem erschrockenen Keuchen ,fiel er aus dem Schacht und krachte nach einer kurzen Rolle in der Luft, mit seinen Vier Buchstaben, zwischen den Mandalorianer und dem Cathar.
    Er saß mit ihnen nun an einem Tisch und das ganze auch noch zwischen ihnen. Hatten sie sich noch kurz zuvor beäugt, hatte Aren nun ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.
    „Au...“ war zunächst alles was er hervor zu bringen vermochte, denn sein Hintern tat mehr als nur weh. Er hoffte das er sich nicht den Steiß geprellt hatte.
    Als nächstes schloss er mit einem schwenken seiner Hand das Gitter über sich.
    Was dem Mandalorianer durch den Kopf ging konnte Aren sich denken, doch was den Cathar betraf, war er nun gespannt.
    Nicht das er sich eines Angriffes nicht erwehren konnte, doch es darauf anlegen wollte er es eben so wenig.
    „Bevor nun beide Herren ihre versteckten Waffen zücken und auf mich richten, weil sie denken ich sei ein Attentäter oder dergleichen...ich bin keiner. Dieser freundliche Herr dort wird mir sicherlich zustimmen nicht wahr.“
    Damit schaute der Padawan zum Mandalorianer.

  2. #17
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Noch bevor der Mando dem Miraluka antworten konnte brach die Hölle los. Zwei Blasterschüsse fanden ihren Weg in den Torso des Taung, wurden jedoch von seiner Rüstung weg gesteckt als sei es nichts gewesen. Doch das brachte die ganze Bar dazu sich auf einander zu stürzen. Wie ein Pulverfass in das man ein Streichholz geworfen hatte. Überall wurden Waffen gezückt, ein jeder, selbst die Droiden, die nun wahrlich nicht wie Kampfdrohnen aussahen, hatte auch glatt jemanden, mit dem er eine Rechnung offen hatte. Und wer keine offen hatte, der suchte sich einen Gegner.

    So wurden auch Dia und Nisa von gleich drei Männern unter Beschuss genommen. „Zur Hölle mit den Förmlichkeiten“, knurrte Nisa und zückte ihrerseits eine Waffe, während die Jedi anscheinend viel gemächlicher auf den Aufstand reagierte.
    „Meine Herren, wir müssen doch nicht wirklich…“ - ein Schuss schnitt ihr das Wort ab, doch war er nicht in sie eingeschlagen, sondern schlicht in ihrer Hand verschwunden. „ … zu gewaltsamen Mitteln greifen.“ Beendete die Twi’lek unbekümmert ihren Satz, ehe sie leichtfüßig zu dem Kerl sprang und ihm die Faust in die Magengrube schlug. Unter dem nächsten Angreifer duckte sie sich nach hinten weg, ohne dabei hin zu fallen und schickte ihn mit seinem eigenen Gewicht in Richtung Nisa - er würde ihr direkt in die Arme laufen.

    Aufgeschreckt durch den Tumult, den Aren verursacht hatte, sah der Cathar seinen Gegner nicht kommen und fand sich Sekundenbruchteile später am Boden wieder. Die Welt von hier unten sah sehr viel größer als und es war der Padawan, der der Katze wieder hoch half.


  3. #18
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Nisa schaffte es zwar, ihren Blaster zu ziehen und gab ein paar Schüsse ab in jene Richtung, aus der sie glaubte, selbst beschossen worden zu sein. "Neues Unterhaltungsprogramm, was? Irgendwie nicht-"
    Weiter kam Nisa aber nicht, denn irgendwer flog ihr regelrecht in die Arme. Aus den Augenwinkel sah sie noch, das jener Schläger aus Richtung ihrer Gesprächspartnerin kam. Leider riss der Mann ihr den Blaster aus der Hand, bevor er weiter stolperte und irgendwo in der Menge verschwand. "Himmel Arsch und Zwirn noch eins.", fluchte Nisa und wollte ihrer Waffe hinterher. Doch weit kam sie nicht, denn drei der Schläger versperrten ihr den Weg. Die Blicke, die ihr zugeworfen wurden, die Gesichter, in denen sich ein fieses Grinsen geschlichen hatte, sagten alles. Diese Männer hatten nicht nur vor, sie einfach ein wenig zu vermöbeln. Sie war aber immerhin froh, das die Typen keine Wookies oder gar schlimmeres waren. Ob sie wollte oder nicht, die musste sie sich so irgendwie vom Leib halten - und sie wollte nicht. Ihr war schon jetzt klar, das sie das hier mindestens mit einigen blauen Flecken bezahlen würde, wenn sie Glück hatte. Nisa entschied sich daher, den ersten der ihr am nächsten Stand, zu attackieren, bevor die drei sich gemeinsam auf sie stürzen würden.
    Nisa stürmte drauf los, wollte ihren Wiedersacher möglichst mit einem gezielten Schlag an die Schläfe ausnocken, aber noch bevor sie bei ihm war, verhedderten sich ihre Füße in irgendetwas auf dem Boden und Nisa stürzte selbigen entgegen. Sie konnte zwar ein schmerzhaftes aufkommen noch halbwegs verhindern, aber ihr Vorhaben, den ersten Schritt zumachen war damit hinüber. Obendrein war ihre Lage nun noch schlimmer geworden, denn sie musste erstmal auf die Füße kommen, wenn sie nicht einfach zusammengetreten werden wollte.

  4. #19
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    Eine Schlägerei. Arens Herz machte einen kurzen Sprung, nicht vor Freude, sondern eher vor Aufregung. Er hatte das ganze gar nicht kommen sehen.
    Viel zu schnell ging das ganze los, als das Er und seine Tischnachbarn noch groß reagieren konnten.
    Mit einem Mal flog ihr Tisch weg, mit gerissen von einigen der Tobenden und so hatten der junge Padawan freies Feld. Das brauchte er auch denn ein gutes Dutzend an Gegnern stellten sich ihm und den anderen Beiden in den Weg. Sein erster Gedanke war seiner Meisterin zu helfen, auch wenn er sich sicher war das diese keine Hilfe brauchen würde.
    So pickte sich der kleine Jedi einen Gegner heraus und dieser stellte sich ihm doch wirklich zum Kampf. Ein Erwachsener gegen ein Kind, was machte Alkohol doch nur aus den meisten Lebewesen.
    Innerlich schüttelte er mit dem Kopf, doch er war sogleich wieder bei der Sache. Er näherte sich seinem Gegner, dieser schien ihn zu unterschätzen den sein Schlag ging an der Deckung seines Gegners vorbei und landete gut plaziert im Magen des Mannes. Dieser war überrascht was für eine kraft der Knirps aufbringen konnte, doch er sackte noch nicht zusammen. "Zu schade..." dachte sich der Padawan. Aber er war halt immer noch ein Kind. Sofort machte er sich bereit für die Antwort des Mannes, denn wer lässt sich schon von einem Kind verhauen.
    Geändert von Ironhide (03.12.2015 um 00:06 Uhr)

  5. #20
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Attin sah sich gleich 3 Männern gegenüber, die zu jeder Tat fähig schienen. Es waren muskulöse, schon stark angetrunkene Haudraufs, die allesamt den Eindruck erweckten, bereits mehrmsals in Kneipenschlägereien gesteckt zu haben. Mit anderen Worten: womöglich durch ihre Anzahl eine Herausforderung, aber in keinster Weise eine Gefahr. Ein kurzes, hochnäsiges 'Grinsen' huschte über seine Züge, was sich in einem Heben der Mundwinkel äusserte, ehe er wieder ausdruckslos auf sie starrte. Nicht den Gegner unterschätzen. Hochmut macht einen Mando schwach und führt zu vermeidbaren Niederlagen. Die Zeit schien um ihn herum langsamer zu werden, als er tief einatmete - und auf den ersten Gegner zuschoss. Er legte seine gesamte Masse und sein nicht unerhebliches Gewicht in einen Schlag mit der flachen Hand, die den ihm am nächsten stehenden auf die Brust traf. Die Luft entwich der Lunge seines Kontrahenten, als der Mando jedoch nicht inne hielt, sondern den Schwung nutzte und den Gegner rechts von ihn mit seinem Ellenbogen zur Seite rammte. In der gleichen Bewegung trat er in die Gegenrichtung aus, um seinem dortigen Kontrahenten gegen die Kniescheibe zu treten. Ein Unterfangen, das jedoch zu viel des guten war, denn derjenige packte sein Bein und versuchte, ihn damit zu Boden zu ringen. Aller Kraft zum Trotz gelang es ihm - auf einem Bein konnte er keine Balance halten.

    Doch auch sein Gegner nahm sich zu viel vor - denn anstatt gemeinsam mit seinen Kameraden anzugreifen, stürzte er sich alleine auf ihn. Gerade, als er sich hinunter beugte, schlug ihm Attin beide Panzerhandschuhe gegen die Ohren, ehe er seinen Körper mit aller ihm zur Verfügung stehenden, unmenschlichen Kraft nach oben katapultierte und ihm seinen Schädel gegen den seinen rammte. Ein unangenehmes Geräusch erklang, als dessen Nase brach, während die Stirnplatte des Taung keine sichtbaren Blessuren aufwies.
    Mit einem Satz warf er sich wieder in aufrechte Position, gerade rechtzeitig, um sich seinen beiden verbliebenen Kontrahenten gegenüber zu sehen, die sich als schlauer erwiesen hatten und sich ihm gemeinsam stellte. Stahl blitzte in den Augen des Mandos auf - auch sie würden nicht ungeschoren davon kommen.

  6. #21
    Tourist Avatar von hakuryu
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    Erst purzelt ein Kind aus dem Luftschacht über ihnen und dann Wird er auch noch nieder geschlagen. Die Gefühle des Cathar waren deutlich auf seinem Gesicht abzulesen. Allerdings war bei der derzeitigen Situation wohl keiner in der Lage auf jemand bestimmten zu achten. Vor sich hinfluchend erhob er sich schnell wieder. Eine Schlägerei hatte Kiya schon eine ganze Weile nicht mehr erlebt. Der Mando kassierte zwei Blasterschüsse die ihn nicht weiter juckten und der Knirps fegte wie ein Derwisch um einen der Gegner. Auch ihm stellte sich einer der Kerle entgegen. Nach kurzem Taxieren gingen die Beiden auf einander los. Doch der Löwe traf nicht. Ein paar Schritte vor dem Kontakt rammte ihn ein anderes ineinander verkeiltes Paar kämpfender, welches ihn aus den Tritt brachte. Wie in Zeitlupe sah Kiya die geballte,mit Mechateilen verstärkte, Faust auf sein Gesicht zurasen. Doch erreichte sie ihn nicht. Sein Gegner war auf irgendetwas ausgerutscht. Der Pelzige wollte gar nicht wissen was es war. Ganz der Jäger der er war Duckte er sich, die Klauen an den FIngern ausgefahren, bereit zum Sprung.

  7. #22
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Die Kneipenkeilerei schien gerade richtig in fahrt zu kommen. Jeder jegen jeden und vor allendingen gegen die jedi, die Schmugglerin und den Mando, der sich mehr Genern erwhren musste, als so ma.nch anderer. Dennoch schien es auch nach mehreren KO geschlagenen barbesuchern kein Ende des Spiels zu geben.

    "Aren, was zum teufel machst du hier?", fragte seine Meisterin plötzlich und wherte einen gut platzierten Fußfeger ab. "Hatte ich nicht gesagt, du sollst warten?", doch mehr konnte sie nicht sagen, den ihre gener beanspruchten mehr Aufmerksamkeit und so war sie damit beschäftigt, die vielen hnde in die Schranken zu weisen. Doch auch der Kampf der anderen ging weiter.


  8. #23
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Attin arbeitete sich methodisch vor. Ein kräftiger Schwinger traf seinen aktuellen Kontrahenten am Kinn und liess diesen benommen taumeln, ein nachfolgender, gepanzerter Fußtritt liess diesen in den nächsten Tisch fliegen und ihn unter seinem Gewicht begraben lassen. Innerlich lächelte er. Wieder einmal hatte sich seine Intuition als richtig erwiesen - wo die Jedi war, gab es Kämpfe. Und auch, wenn diese Männer weniger taugten als der Dreck unter seinen Stiefeln zum arbeiten, liess doch ihre schiere Anzahl sie zu einer Art Herausforderung werden. Oder zumindest zu einer guten Aufwärmübung. Mit einer Drehung tauchte er kurzerhand unter der Geraden eines Türstehers durch, der versuchte, sich den Taung zu schnappen. Doch dieses vorhaben bereute er sehr schnell, als besagter Mando ihm gegen die Kniescheiben trat, seine Schultern ergriff und ihm mit seinem flachen Schädel eine Kopfnuss verpasste, deren Laute die Umstehenden das Gesicht verziehen liess. Attin nickte zufrieden. Nun hatte der Mann endlich einmal eine Narbe, mit der er sich seiner Tätigkeit wegen rühmen konnte, hatte er sie doch im Kampf mit einem überlegenen Gegner erhalten. Dass seine Nase dafür beinahe vollständig gebrochen war, war ein geringer Preis - wozu brauchte ein Krieger denn unversehrte Gesichtszüge?

    Doch seine scheinbar sorglosen Bewegungen waren die eines lauernden Raubtieres, als er sich mal hierhin, mal dorthin prügelte, stets auf der Suche nach dem Schützen, der bereits einmal auf ihn angelegt hatte. Seine Augen zuckten hierhin und dorthin und blieben schliesslich an einem Schemen hängen, der auf einer Terasse über ihm ganz in der Nähe herum lungerte. Hatte er es dort blitzen sehen? Erneut beschloss er, seinem Instinkt zu folgen, als er sich kurzerhand einen Schläger schnappte und sich mit diesem als Schutzschild einem Rammbock gleich durch die Menge bewegte, vorbei an dem Padawan und seiner Meisterin, vorbei an dem Cathar, vorbei an einem weiteren Mann des Sicherheitspersonals. Er stieß seinen 'Schild' gegen die Wand, sprang aus dem Stand auf einen naheliegenden Tisch, von diesem auf den gerade zu Boden sinkenden Bewusstlosen und dann mit einem Satz zur Wand, an der sich besagter Balkon befand. Er federte sich ab und schaffte es so, den unteren Teil mit seiner Hand zu erwischen. Gleich machte er sich daran, einige kräftige Klimmzüge nach oben zu machen, und befand sich so nun bei der zuvor nur schattenhaft zu sehenden Gestalt.

  9. #24
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Dia knurrte etwas unverständliches, während sie ihr Lichtschwert endlich zog. Kurz pausierte der Kampf. Doch das aufflammen der Klinge hielt keinen davon ab, seine alkoholgeschwängerten Kampfkünste weiter zu benutzen. Wem hatte Dia die entwicklung jetzt zu verdanken? Aren? Attin? oder sich selbst? Sie wusste es nicht und inzwischen sah es so aus, als sei die ganze Bar gegen den mando, Nisa, ihren Co-Piloten und die beiden Jedi. "Wenn wer von euch einen Fluchtplan hat, wäre das Hilfreich, rief Dia den adneren zu und ließ mehrere blasterschüsse in der Decke verschwinden. "Weil ich glaube nicht, das wir hier noch lange Durchhalten." - auch Jedi waren nur in der Lage es mit so vielen Gegnern gleichzeitig auf zu nehmen. "Also falls wer eine Idee hat... ich bin ganz Ohr!"


  10. #25
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Wie sie wieder auf die Beine gekommen war, wusste Nisa nicht so richtig, doch sie stand wieder. Aber ihr Blaster war immer noch irgendwo in den weiten der Bar verschollen. „Wie wäre es damit, wenn ihr einfach mal mit eurem Säbel einen Weg freimacht?“, meinte Nisa schnippisch, denn wenn so ein Machtnutzer keine Idee hatte, woher sollte sie dann eine haben? So ganz Planlos war sie dann aber doch nicht, wie sie es hinstellte. Doch warum sollte sie denen nun helfen? Das sah sie irgendwie so gar nicht ein. Nisa hechtete hinter die Bar, da sie derzeit nur ihr Messer hatte und mitten im Raum eigentlich keinen Schutz fand. „Was seid ihr eigentlich? Jedi oder irgendeine Irre die das Ding nur gefunden hat?“, brüllte sie über den Kampflärm hinweg, während sie geduckt hinterm dem Tresen halbwegs sicher war. Sie suchte einen Ausweg aus der Miesere, aber vielleicht war es auch besser, einfach abzuwarten, bis die Behörden hier eintreffen würden?
    ‚Ne ne, das lass mal lieber sein, die nehmen dich nur Hops, Süße‘, dachte sich Nisa und lag damit gar nicht so falsch. Sie war eine Kriminelle und wer wusste schon, wie man reagieren würde, wenn man sie hier nun mitten in einer Schießerei erwischen würde. Sie musste hier also raus. Irgendwie. Ihre Situation war nicht die beste und wer wusste schon, wo sich Kiya grad aufhielt? Sie brauchte ihn und es wäre ein sehr schmerzlicher Verlust, wenn er hier draufgehen würde. Und zu allem Überfluss war auch noch das Päckchen verschwunden, was sie von ihrem Auftraggeber bekommen hatte und Ausliefern sollte.
    „War ja klar…“

    Nisa wagte einen Blick über den Tresen und offensichtlich schien sich niemand für sie zu interessieren. Sie nutze das aus, um sich so gut es ging um zu sehen und erspähte dabei doch tatsächlich das Päckchen. Es lag noch immer auf der Bank auf der sie Platz genommen hatte. „Na immerhin. So, und wer hat nun meinen Blaster?“, murmelte Nisa vor sich hin, musste aber wieder in Deckung gehen.

  11. #26
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Als noch mehr Blaster gezückt wurden und noch mehr Schüsse fielen, änderte der Mando sein Verhalten. Spätestens jetzt war das keine 'Schlägerei' mehr, sondern ein 'Kampf'. Und hätten die Trunkenbolde gewusst, was sie herauf beschworen hatten, sie hätten stattdessen Schreiend das Weite gesucht. So jedoch war es ein anderer Schrei, der den bisherigen Kampf übertönte. Der gellende Schrei eines Mannes, der bei lebendigem Leib verbrannte. Als der brennende von der Terrasse hinab stürzte, schien der Lärm für einen kurzen Moment zu ersterben, als sich alle Blicke nach oben richteten. Doch diese währte nur einen Moment, bevor das erneute Röhren eines Flammenwerfers wie ein Hammerschlag die Stille durchdrang und weitere panische und schmerzerfüllte Schreie mit sich brachte. Mit ausgestrecktem Arm hatte der Mando'ade begonnen, seine Gegenüber als 'Feinde' anzusehen, was bedeutete, dass ihr Ende seine oberste Priorität geworden war. Mit einem Dröhnen ertönte sein Jetpack, als er sich in die Lüfte begab und nun mit beiden Armen begann, todbringendes Feuer auf die oberen Ränge zu versprühen, von denen Blasterfeuer auf ihn gedrungen war. War der Kampf schon zuvor chaotisch gewesen, so schlug die Stimmung jetzt vollends in geistlose Panik und Aggression um. Während die Einen nun mit Hieben und Tritten versuchten, die vor ihnen niederzutrampeln, um aus dem Etablissement zu kommen, ergriff der andere Teil wie in tiefem Grimm und voller Wut erneut die Offensive und schoss auf alles, was sich bewegte.

    Attin hatte aus den Augenwinkeln noch wahrgenommen, in welche Richtung sich sein Ziel mit ihren Gefährten bewegte, als er sich erneut in Bewegung setzte. Ohne Helm war er zu verwundbar, als das er lange hier verbleiben konnte. Er liess sich auf einen überraschten Bargast fallen, rollte sich ab und bahnte sich mit unmenschlicher Kraft den Weg in Richtung der Schliessfächer, in denen er seine Ausrüstung abgegeben hatte. Ein Türsteher, der ihn aufhalten wollte - ob geplant oder aus Reflex wusste er nicht - wurde mit einem schnellen Schlag gegen den Kehlkopf ausgeschaltet, als jetzt auch das restliche Personal zu den Waffen griff. Doch der Taung war bereits zwischen ihnen hindurch gestürmt und hatte die Tür aus den Angeln gerissen, um an sein Hab und Gut zu kommen. Als sie aus der Deckung zu ihm herein lugten, hatte er bereits seinen Helm aufgesetzt und griff gerade zu seinen beiden Blastern, deren vertrautes Gewicht in seinen Händen seine Zuversicht stärkten, um aus diesem Chaos erfolgreich zu entfliehen. Mit präzisen Schüssen zwang er sie zurück in Deckung und bahnte sich Schritt für Schritt, Schuss um Schuss einen Weg in Richtung Ausgang vor.

  12. #27
    Tourist Avatar von hakuryu
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    Als wenn das Ganze nicht schon chaotisch genug war das eine ausgewachsene Kneipenschlägerei im gange war, nein, jetzt mußte die auch noch mit Blastern um sich ballern. Dazu kam das Kiya nicht wirklich einen konkreten Gegner hatte. Jeder kämpfte gegen jeden und das war schon irgendwie schräg. Das aufflammen des Lichtschwertes brachte zwar alles zum stocken, nur wirklich beenden tat es das Ganze auch nicht. Eine humanoide Fackel hatte auch keine andere Wirkung. Langsam machte sich der Cathar Gedanken um Nisa. In dem ganzen Gewühle hatte er sie aus den Augen verloren. Klauen und Fäuste ließ er fliegen und er traf oft genug, steckte aber auch einiges an Tritten ein. Einem Blasterschuß konnte er gerade noch so ausweichen. Kassierte dabei allerdings einen schmerzhaften Kick in die Nieren ein. Mit einem Fauchen schlug er zu und diesmal traf er richtig. Vor ihm tauchte der Minijedi auf. Aus einem Reflex herraus griff er zu und zog ihn einen Sekundenbruchteil bevor ein verirrter Blasterschuß ihn erwischen konnte aus dem Weg.
    "Paß besser auf, Kurzer."
    Damit ließ er ihn aber auch schon wieder los und drosch die geballte Faust einem Cyborg ins Gesicht. Dabei schrammte er sich allerdings die Knöchel auf weil der Typ wohl auf Nieten stand die auch noch verdammt spitz waren.
    "Scheiße! Wenn ich jetzt nicht fliegen kann bekomm ich was zu hören."
    Ein ineinander gekeiltes Kampfpaar rammte ihn von hinten und brachte den Löwe zu fall. Langsam wurde ihm das echt zu bunt. So oft wie in dieser verdammten Kaschemme war er schon sehr lange nicht zu Boden gegangen. Ein vertrauter Geruch ließ ihn aufsehen. Vor ihm lag doch Nisa's Blaster. Bevor der weggekickt werden konnte schnappte sich Kiya das Teil und richtete sich wieder auf.
    "Nee oder? Warum immer wir. Muß sich denn echt immer alles auf uns konzentrieren?"
    So viel Gewühle auch war, irgendwie richteten sich mitlerweile alle Aktionen gegen die beiden Jedi, den Mando, Nisa und seine Person. Ein Szenario was ihm nur all zu bekannt vorkam, nur das sonst keine anderen mit dabei waren.
    Geändert von hakuryu (02.06.2017 um 00:06 Uhr)

  13. #28
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    Etwas perplex durch die plötzliche Aktion des Katzenmenschens, stand Aren nun etwas verwirrt im Raum rum.
    Das war wärend einer Schlägerei jedoch nicht sehr ratsam und so rissen ihn zwei sich raufende Gäste mit zu Boden. Sein leichter Kinderkörper wurde dabei unter eine festverschraubte Sitzbank geschleudert.
    Nun unter den Sitzflächen liegend, konnte der Padawan erst einmal kopfschüttelnd seine Gedanken neu ordnen.
    Die Schlägerei...gut, wo war seine Meisterin? Dort, auch gut. Der Mando war...weg. Aren war sich aber sicher auch ihn gleich finden zu können. Davor jedoch, fielen ihm die Worte seiner Meisterin wieder ein. Sie hatte zwar nun ihr Lichtschwert gezogen, aber trozdessen nach einer Idee für einen Fluchtweg gefragt. Das führte ihm wieder vor Augen das auch sie die Situation, als nicht gerade einfach einstufte. Neben ihr nahm der Miraluka aber nun auch die andere Frau war mit welcher seine Meisterin gesprochen hatte.
    Sie war hinter den Tresen geflüchtet, keine allzuschlechte Idee, immerhin war der Tresen in solchen Fällen wie eine Schlägerei eine gute Barikade. Und selbst bei einem Feuergefecht bot er noch guten Schutz.
    Als Aren aber nun seine Sicht der Macht etwas auf die Bar ausweitete, entdeckte er dort einen Gang, nicht sehr auffällig und versteckt, aber er bot wohl dem Bakeeper die Möglichkeit zur Flucht. Und wenn er von dort fliehen konnte, warum sollten sie das nicht auch können. Mit dieser Idee machte der Junge sich auf den Weg zu seiner Lehrerin.
    Als er bei ihr anrief er über den Lärm der Schlägerei hin weg
    "Meister, die Bar ist die Lösung für unser Problem. Sie bringt uns hier raus und auf die Frage was ich hier mache, möchbte ich lieber später als jetzt eine Antwort geben."
    Gleich darauf musste Aren sich jedoch wieder mit einem der Betrunkenen Schläger beschäftigen. Waren hier gerade nur noch Tiere am toben, konnte hier keiner einen kleinen einfachen Jedi in Ruhe lassen.

  14. #29
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    Ganz so uninteressant für die prügelnde Meute war sie dann doch nicht. Zwei Schläger hatte es ebenbso hinter die Bar gezogen, was Nisa gar nicht gut fnd. Den ersten konnte sie noch überraschen, indem sie ihm einfach eine Falsche über den Schädel zog. Das Glas zersprang nicht, was die Wucht des Schlages sonst vielleicht etwas abgemindert hätte und der Typ ging zu Boden. "Sorry Hübscher, ich muss unser Date verschieben.", sagte Nisa in richtung des zweiten Mannes und hüpfte auf den Tresen. Sie rannte selbigen entlang, wobei sie immer wieder irgendetwas oder jemanden ausweichen musste.
    "Treff dich mit dem Kontaktmann." Nisa zog den Kopf ein, um einer Flasche aus zu weichen, bevor sie weiter konnte. "Eine ganz simple Übergabe, da unten wird euch keiner beheligen.", knurrte Nisa vor sich her, als sie am Ende der Bar angekommen war und herunter sprang. Es dauerte nur Sekunden, bis sie einem zuiemlich angetrunkenen Iktotchi gegenüberstand. Nur mit ihren Fäusten würde sie es kaum mit ihm aufnehmen können, der Alkohol würde ihn die schläge kaum spüren lassen. Anderesseits war er dadruch langsam und bewegte sich recht unkoordiniert, so das Nisa ganz gut ausweichen konnte. Es war gar nicht so einfach, aber irgendwie schaffte sie es dabei, zu ihrem Usprünglichen Tisch zu kommen und sich ihr kleines päkchen zu schnappen. "Von wegen einfache Übergabe... nun aber weg hier." Leider hatte sie sich in eien Ecke manövriert, von der es so schnell keinen Ausweg gab. "Das ist jetzt blöd." Ohne umschweife, stürzte sich der Iktotchi auf Nisa, bekamm sie aber erneut nicht zu fassen und hämmerte seine Faust in die Wand. Das die Wand stärker war als seine Faust, spürte er dann doch und Nisa nutze die gelegenheit, um sich aus dem Staub zu machen. Allerdings kam sie nicht sehr weit, aber weniger weil sie jemand aufhielt, sonder aus dem Grund, das dicht vor ihre Nase ein Lichtschwert vorbeigezogen wurde, was mit dem typischen Brumme einherkam. Sie Erkannte die Twi'lek mit der sie eben noch am Tisch gesessen hatte und nun mit dem Rücken zu ihr Stand. "Hey, pass auf wo du damit hinschlägst!"

  15. #30
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    Attin zog sich in den Schankraum zurück, wo mit unverminderter Heftigkeit gekämpft wurde. Aus der anfänglichen Schlägerei hatte sich ein chaotischer, brodelnder Katastrophenherd gebildet. Beinahe gestattete er sich ein kleines Lächeln, als ihn die Situation an frühere Schlachtfelder erinnerte und ihn mit Nostalgie erfüllte, während er mit seinen schweren Blastern einen Schützen erschoss, der versucht hatte, auf ihn anzulegen. Während sein Körper reagierte, hatte sein Geist Zeit dafür, sich einen Ausweg für die Situation zu überlegen. Diese würde bald zwangsläufig von Aussenstehenden beendet werden, denn der Obrigkeit würde nichts anderes übrig bleiben. Und so, wie die Gesetze lagen, würde er selbst kaum glimpflich davon kommen. Schwächliche Bürokraten! Bei dem Gedanken daran, wie wenig diese von Kriegerehre und dergleichen verstanden, wallte sein Zorn auf, den er jedoch nicht sein Handeln bestimmen liess. Zorn war ein Mittel, für das er sich frei entscheiden konnte, keine obligatorische Handlung. Mit einem Zischen feuerte er einige Mikroraketen in Richtung des Haupteinganges, die gleich darauf in die Ränge darüber einschlugen und detonierten. Trümmer brachen heraus und regneten herab, was jedem, der hier hinein wollte, erst einmal den Weg versperren würde.

    Mit einem Aufheulen seines Jetpacks begab er sich in einem großen Satz in die Lüfte, um in Richtung der Jedi zu fliegen, deren Lichtschwert er hier ohne weiteres erfassen konnte. Er landete jedoch einige Meter zuvor auf dem Boden, um sich gleich darauf vor neuerlichem Beschuss in Deckung zu begeben und einige Schüsse in Richtung seiner vielzähligen Aggressoren abzugeben. Er begann, sich stetig rückwärts zu bewegen, als er auf einmal einen Schlag von hinten ausmachen konnte. Ein Angreifer! Glücklicherweise schien dieser genauso überrascht wie er, denn obwohl sich ein kräftiger Arm um seinen Hals legte, war die Bewegung doch nicht schnell genug, um den Wurf zu vollenden, den sie initiiert hatte. Er rammte einen Ellbogen in den Magen seines aktuellen Feindes, nur um gleich darauf einen seiner Blaster auf diesen zu richten. Bevor er jedoch abdrücken konnte, fiel ihm auf, wer derjenige war. Es war der Cathar, mit dem er einige Worte gewechselt hatte, und der nicht so wirkte, als wäre er einer derjenigen, die er töten sollte. Vielmehr stand ihm ins Gesicht geschrieben, wie unwohl ihm hier war, und womöglich hatte dieser bloss reflexartig gehandelt, als er den feuernden Mando gesehen hatte. Eine Reflexhandlung, die dazu gedacht war, ihn auszuschalten, konnte er respektieren. Für einen langen Augenblick sah er ihn nur durch das undurchsichtige Visier seines Helmes an, ehe er sich von dem Fremdweltler abwandte und erneut seinen Flammenwerfer zündete, um sich etwas Deckung zu verschaffen. "Weg hier." knurrte er an den Cathar gerichtet.

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