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  1. #556
    Siedler Avatar von Auren
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    Sieben Zyklen,waren vergangen, davon brauchte Crim zwei um wieder auf die Beine zu kommen. Isenhorn entschied zu Gunsten aller eine Rast einzulegen, was auch höchste Zeit war. Seltsamer weiße bemerkte die Königin etwas plätschern und konnte den König sogar überreden dorthin zu gehen. Natürlich in Begleitung. Darunter war auch der Hauptmann.
    „Ich frag mich immer wieder wie ihr es nur schafft ihn zu überreden. Mich hätte er nicht gehen lassen.“ Die kleine Gruppe samt ein paar Ordensritter marschierte weiter zur Quelle. In der Hoffnung das dies nicht nur ein kleiner Bach war. „Egal, endlich seit Zyklen darf ich wieder Baden. Zum Glück müssen wir uns um die Temperatur keine sorgen machen.“ Da legte der Hauptmann einen Arm um Oboro. „Es sind ja zwei da, die das Wasser erwärmen können. Nicht das unsere kleine Kaja hier noch erfriert.“ Crim wollte etwas die Stimmung aufheizen, aber man merkte deutlich, dass sie wie ein kleines Kind auf dem Badespaß freut.

  2. #557
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Isenhorn konnte selbst etwas Ruhe gebrauchen, auch wenn er sich das nur ungern selbst eingestehen wollte. Aber die Reise hatte auch ihn Kraft gekostet und er war froh, eine Pause zu haben. Nachdem Seine Schwester zusammen mit eine kleinen Wache, Crim und Oboro verschwunden war, delegierte Isenhorn noch die nötigsten Aufgaben und überließ es einen der Offiziere, sie zu überwachen. Es war sicher nicht verkehrt, die Überlebenden der bisherigen Reise mal etwas Luft zum atmen zu lassen, nicht ständig musste er alles im Blick haben. Er wäre da, mit seinen Soldaten, wenn es darauf ankam. Isenhorn schritt durch das sehr provisorische Lager, was im Grunde aus nicht mehr als ein paar eilig errichteten Feuerstellen und Fellen bestand. Dei beiden Ordensritter, die zu seiner Garde gehörten, hielten sich immer drei Schritte hinter ihm auf. Es waren die letzten beiden, die ihm geblieben waren.
    Die meinsten schliefen fast sofort ein, war es ja zum einen mitten in der Nacht zum anderen waren viele einfach nur erschöpft. Hier und da standen Wachen, am Rand des Lagers, einfache Soldaten, Ordensritter und Kleriker, die mit ihre Magie das Umfeld überwachten. Sie suchten unermüdlichen nach dämonischen und generell feindlichen Auren, um wenn nötig gegen sie vor zu gehen. Die Soldaten waren eher dafür da, wilde Tiere oder dergleichen, vom Lager fern zu halten. Angriffe von Orks oder derglkeichen hatte es schon seid Ewigkeiten nicht mehr gegeben, obwohl die Wachen auch dafür ihre Augen ofen zu halten hatten. In drei Stunden würden sie abgelöst, damit jeder ein wenig schlaf finden konnte.

    Ein wenig in Gedanken versunken, über das was hinter sie lag, stoppte Isenhorn erst, als er einen kleinen Bach erreichte, dessen Wasser offensichtlich in einen Fluss oder See mündete, an dem sich grad seine Schwester aufhielt. Er war abseits davon, ausserhalb der Hörweite von Kaja, Fenia, Crim und Oboro. Durch die dunkelheit sah man auch nichts, doch Isenhorn benötigte kein besonderes Licht. Er hatte es inzwischen gelernt, wie er mit der Fähigkeit seiner Augen gut umgehen konnte und so benötigte er kein feuer mehr, um klar zu sehen. Es war ein netter nebeneffekt, das er nicht nur auf eine gewisse Entfernung scheinbar durch alles glasklar hindurchsehen konnte, sondern sah er auch weiter, schärfer und in der Dunkelheit besser als jeder Mensch es jemals konnte. Er war sich sicher, das andere Wesen, dieNachaktiv waren, dies noch um Längen besser konnten und Wesen aus der Unterwelt selbst ihn in den Schatten stellten, aber etwas Besonderes war es schon. Isenhorn legte sein Schwert und den Bogen ab, schritt an das Ufer des Baches und kniete sich dort hin, um sich mit seinen handen etwas Wasser ins Gesicht zu reiben. Die kalte frisches des Wassers tat gut und der König nahm auch einen kräftigen Schluck des Wassers in sich auf. Er ließ sich dann direkt am Ufer nieder, saß da und ließ seinen Gedanken freien lauf, etwas, was er seid Ewigkeiten nicht mehr getan hatte. Es war ein Moment der Ruhe, den Isenhorn sichtlich zu genießen schien.

  3. #558
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    Sadrugh lies dem König seinen Moment der Ruhe. Die Zeit drängte nicht wenn der Tros einen weiteren Halt machen konnte. Auch schaute er zur Prinzessin und Fenia, welche mit dem Hauptmann unterwegs waren. Es schien als wenn alle diese Pause und ihren Schlaf nötig hatten. Nichts destotrotz drängte sich dem Tauren eine Frage auf, welche nur der König selbst beantworten konnte.
    "Ich möchte dir nur ungern deine Ruhe nehmen König, doch ich hätte eine grundlegenede Frage an dich die alle von euch betrifft."
    Die Wachen welche sich in der Nähe befanden schauten sich um. Zwar war die Stimme des Tauren auch für sie zu hören gewesen, doch hatten sie niemanden am Bach wahrgenommen. Die Größe des Tauren machte es fast unmöglich das dieser sich in ihrer Nähe hätte verbergen können. Selbst der König blickte umher, doch obwohl seine Drachenaugen aktiv waren, konnte auch er niemanden erblicken.
    "Ihr sucht am falschen Ort König..."
    Kurz darauf blickte der angesprochene in den Nachthimmel und kniff die Augen zusammen. Die Wachen blickten hinterher, doch sie sahen nichts in all dem Schwarz da oben.
    "Sehr gut König, wie ich es hoffte sucht ihr nicht nur an einem Ort." erklang wieder die Stimme bei ihnen unten am Boden.
    "Majestät...ist er wirklich dort oben?" erstaunen war in der Stimme des Soldaten deutlich hören.
    "Ja, er sitzt dort ganz unbekümmert in der Luft...und blickt auf alles herab..."
    "Ah....bitte. Missversteht mein Handeln nicht als Hochmut. Herab blicke ich in der Tat, doch das nicht weil ich mich überlegen oder dergleichen fühle. Obgleich ich sicher bin das es niemanden unter euch gib der sich in magischen Künsten mit mir messen kann, respektiere ich das Wissen und Können eines jeden in euren Reihen. Mir liegt zum Beispiel der Umgang mit sovielen Leuten nicht, auch ist mir der Kampf mit Waffen nicht sonderlich vertraut. Somit habe also auch ich meine Schwächen. Doch ich schweife ab, ich wollte euch eine Frage stellen König. Auch die Meinung eurer Soldaten würde ich dazu gerne hören da sie wohl zu der Sorte gehören die euch Näher stehen als die übrigen Truppen und Wachen."
    Eine kurze Pause entstand ehe der TAure fragte "Was macht ihr, wenn euer jetziges Ziel, nicht so ist wie ihr es erhofft? Damit meine ich nicht das die Burg oder Stadt zerstört ist, es könnte auch einfach sein das sie diesen eueren Tros schlichtweg nicht aufnehmen kann weil schon zuviele eurer Leute aus anderen Teilen des Landes da sind? Ihr seid gewiss nicht die einzigen die von ihr wissen und sich Sicherheit dort erhoffen."

  4. #559
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Fenia liess ihren Blick über die Umgebung streifen, während Sie ihr Bestes gab, auch weiterhin stoisch und unnahbar dreinzusehen. Meist gelang ihr das ganz gut, aber am heutigen Tage war sie sich nicht allzu sicher, ob es ihr auch wirklich gelang. Aber wie konnte sie auch? Die letzten Wochen waren für sie alle anstrengend gewesen, und obwohl es sicherlich vernünftiger gewesen wäre, den Tag über produktiver zu nutzen, sah sie doch auch die Notwendigkeit ein, sich einfach mal wieder zu entspannen. Als Kaja dann auch noch darum gebeten hatte, währenddessen auf sie aufzupassen, hatte sie einfach nicht nein sagen können – denn somit hatte sie ihr die perfekte Ausrede gegeben, um selbst ein Bad nehmen zu können. Natürlich reichte eine Katzenwäsche wie bisher theoretisch aus – aber es hatte doch durchaus etwas wohltuendes, das ganze richtig anzugehen.

    Durch Oboro und Crim hatten sie alle Möglichkeiten, das Wasser auch passend zu erwärmen - sie selbst würde sich anders einbringen. Während die Anderen sich bereits badefertig gemacht hatten, hatte Sie die Augen geschlossen und sich an die Übungen erinnerte, die sie mit Sardrugh durchgeführt hatte. Mit betont ruhiger Atmung liess sie ihre Kraft fliessen und verdichtete die Pflanzen zwischen den Bäumen um sie herum, bis sie einen Sichtschutz hatten, der sie vor neugierigen Blicken schützte. Zumindest war es so gedacht - doch der 'Schutz' war noch lange nicht so effektiv, wie sie es sich erhofft hatte. Durch Frust gestärkt liess sie ihre Kraft aufwallen, als sich Fels und Erde auftürmten und einen schroffen, klippenähnlichen Wall bildete, der sie vor Wind und lüsternen Augen schützte. Als sie sah, dass sie ihre Magie noch lange nicht unter Kontrolle hatte, stieß sie einen frustrierten Seufzer aus und machte sich ebenfalls daran, sich ihrer Rüstung fürs Baden zu entledigen.

  5. #560
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Es war schon beeindruckend, welche Fähigkeiten dieser Taure hatte, das musste der König ihm lassen. Sie waren nicht gerade Freunde und würden es vielleicht niemals werden, aber das änderte nicht daran, dass er seine Schwester gerettet hatte. Dafür war er ihm zumindest Dankbar, wenngleich sein Verhalten danach die Tat schon fast wieder aufhob. Immerhin hätte es schiefgehen können, dann wäre Isenhorn nun der letzte seiner Familie gewesen. Glücklicherweise war dem nicht so.

    Nachdem Isenhorn seine beiden Wachen beruhigt hatte, wandte er sich an den Tauren selbst.
    „Es ist anstrengend, nach oben zu sehen. Ich habe meine Gesprächspartner lieber vor als über mir.“, gab er als erste Antwort zum Besten. Doch da er nicht davon ausging, das Sadrugh sich herablassen würde, würde er wohl weiter ‚mit der Luft sprechen‘. Ein dumpfes Grollen war von der Wasserstelle aus zu vernehmen, wo sich seine Schwester mit ihren Begleiterinnen aufhielt und fesselte für einen Augenblick die Aufmerksamkeit der beiden Gardisten, des Tauren und auch die des Königs. Doch schnell war klar, dass es sich um keine Bedrohung handelt, sondern das Fenia ihre Kräfte walten ließ. Damit wandte sich Isenhorn wieder Sadrugh zu.
    „Tja… dann ist es ebenso. Ich habe das im Hinterkopf, genauso wie ich das Risiko eingehe, nur noch Ruinen vor zu finden. Es sind alles Möglichkeiten, die durchaus zutreffen können, oder im Falle der Überfülltheit sogar sehr wahrscheinlich sind.“ Der König machte eine kurze Pause, aber nur um sich in das Gras zu setzten und auf den Bach zu schauen. „Ich hoffe, ihr versteht mich auch so, wenn ich nicht nach oben gucke. Nun, es mangelt mir allerdings an Alternativen. Es gibt schlicht keine andere Option. Die Einzige wäre, einfach hier zu bleiben. Was das für alle Anwesenden hier bedeuten würde, dürfte euch klar sein. Was nicht heißt, dass ich nicht Versuche eine Alternative zu finden. Doch gibt es keine mir bekannte. Wohin man auch geht, Dämonen haben offensichtlich fast die gesamte, Welt übernommen und egal wen man auch trifft – wenn man jemanden trifft – hört man das Gleiche. Dämonen hier, Dämonen da oder wie erst kürzlich, Korrumpierte Natur oder Wesen.“

    Es klang niedergeschlagen, nicht sehr zuversichtlich. Eher schon resignierend. In der Tat, hier, ungesehen von alle anderen, hätte man spüren können, wie sehr die Last auf den Schultern Isenhorns ihn zu erdrücken versuchte und wie gering er selbst die Aussichten auf Erfolg einschätzte. Dennoch, aufgeben kam für ihn nie in den Sinn, so wie auch jetzt nicht, selbst bei all der Ungewissheit und den miesen Aussichten.
    „Ihr habt von Orten erzählt, die von all dem schlechten relativ Verschont geblieben sind, doch ist dies leider keine Option. Das Land würde nicht genug bieten um alle zu versorgen, von einem Dach über den Kopf will ich da noch nicht einmal reden. Ihr wisst selbst am besten das karge Berggipfel nicht für uns gemacht sind.
    Doch wenn ihr einen Ort kennt, wo ich den gesamten Tross sicher unterbringen kann, mit genügen Nahrung und Schutz, dann sagt ihn mir.“

  6. #561
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    Fenia ließ unter beindruckender Wirkung ihre Kräfte walten. Ein Grollen war vernehmbar, Steine formten aufeinander, der Erdboden wurde mit einer fließenden Bewegung dem Willen der Walküre unterworfen. Doch dann schien ihr die Kraft verloren. Kaja selbst schloss einen Moment lang ihre Augen und erhob ihre beiden Arme nach vorne. Die Prinzessin verschloss jene Lücken aus purem Eis, das Konstrukt aus Erde und Eis wirkte harmonisch. Das schwere Ausatmen verriet, dass auch Kaja durch den anstrengenden Marsch erschöpft war. Während Fenia eine tiefe Kuhle erschaffen hatte sowie Stufensätze wo man in das Wasser eintauchte, begann nun Crim die Temperatur annehmbar zu erhöhen.

    Kaja konnte nun ein wenig entspannen und ließ den ganzen Stress, die Hektik, all die schlechten Erlebnisse der vergangenen Zyklen einfach abfallen. Eine angenehme Brise wehte über ihr feuerrotes Haar, dass in der Zwischenzeit wieder eine beachtliche Länge hatte. Sie erinnerte sich noch gut daran, dass Haar abzuschneiden entschied sich jedoch es wieder wachsen zu lassen. Ihre Gedanken an das Kommende schweifen lassend, wurden ihre Augenlider immer schwerer ehe man nur noch das leise Heben und Senken ihres Brustkorbes sah der verriet, dass sie eingeschlafen war.

  7. #562
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    Mit einer solchen Antwort des Königs hatte Sadrugh schon gerechnet, doch es betrübte ihn auch ein wenig, dass dem jungen Mann keine Alternativen blieben. Wie schwer musste die Last der Führung auf seinen Schultern sein...und trotzdem ging er weiter vorran. Teils weil es wohl seinem Naturell entsprach nicht einfach wegen Hoffnungslosigkeit stehen zu bleiben, teils aber wohl auch weil er keine andee Wahl hatte, wenn er am Leben bleiben wollte. Allles in Allem war es bewunderntswert dass er trotz dem nicht aufgegeben hatte.
    "Natürlich verstehe ich euch auch wenn ihr nicht direkt zu mit sprecht. Doch nein, ich muss leider gestehen das auch ich keine weitere Hoffnung bringen kann. Für wahr es gibt Gegenden die nicht heimgesucht wurden und auch wenn ihr es nicht glauben wollt sie hätten genug Platz für diesen Tros um unterzukommen. Auch könntet ihr dort Leben, doch ist der Weg hier das Problem. Lange war ich unterwegs und reiste hierbei durch die Luft ungehindert durch Berge, Flüsse und Wälder. Auch vermute ich das die Unberühertheit meines ZUhauses, auch einen anderen Grund haben könnte als ihre Abgeschiedenheit. Lange schon, so vermute ich, gibt es Gegenden die schlimmer sind als die Dämonen. Solch einen Ort in seiner Nähe zuhaben könnte dabei helfen andere Übel fernzuhalten.
    Aber ich schweife ab. Ich hoffe um eurer Aller Willen, das dieses Euer Ziel, zumindest für euer Volk, eine Heimat sein kann. Solange bis dieses Problem mit den Dämonen geklärt ist."
    Stille kam über die Anwesenden und auch Sadrugh wusste zunächst nicht was er zunächst sagen sollte, doch dann kam ihm eine Idee...
    "Ich hätte eine Frage an euch König und auch an die Soldaten. Es klingt vielleicht seltsam, aber habt ihr vielleicht Geschichten, Erzählungen oder Legenden von Burgen oder Anlagen die man neben unserem momentanen Ziel noch aufsuchen könnte? Ich frage deshalb weil man gerade solche Dinge vielleicht außer Acht läst obwohl sie einen Funken Hoffnung bieten. Und wenn später alles finster und dunkel erscheint, könnte dieser Funke es sein, der den Leuten dann Hoffnung gibt..."

  8. #563
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    Die Idee war nicht verkehrt, aber ob sie was bringen würden? Isenhorn kannte so einige Geschichten und Legenden, viele aus geraumer Vorzeit, als die großen sechs, die Kaiserdrachen alles beherrschten. Bis Gaia verschwand. Als die Kaiserdrachen dann auch verschwanden, gab es zwar noch unzählige andere Drachen, kleiner als die großen sechs aber dennoch groß genug, dass sie ganze Städte verdunkeln konnten. Aus dieser Zeit gab es viele Legenden.
    „Als kleines Kind, bei einer Reise, besuchten wir einige Orte, um die sich Legenden und Geschichten ranken, doch waren sie nichts weiter als Ruinen, oft sogar nicht mehr als ein paar Grundmauern, die den Krieg überstanden hatten. Es gibt noch viele solcher Geschichten, doch mir ist im Moment keine bekannt, die eine Hoffnung verspricht und in kürze erreichbar wäre.“

    Das hinter ihnen liegende Hindernis machte zudem viele dieser Orte derzeit unerreichbar und zudem hatte sicher niemand Lust, jetzt umzukehren, wo sie doch schon ihrem Ziel so nahe sind. Einer der Soldaten meldete sich dann zu Wort.
    „Euer Gnaden, die Legende von Gaias Festung… ihr kennt sie doch sicher auch… ich habe gehört, das Mutter Gaia einst eine gigantische Festung gehabt haben soll, im Zentrum der Welt. Riesengroß, Unterkunft und Nahrung für unseren gesamten Tross – er würde wohl eintausend Mal dort reinpassen.“ Der König hörte sich die Ausführungen an, aber auch er kannte diese Geschichte. Jedes Wesen kannte sie, es war eine der Legenden, die jeder schon als Kleinkind zu hören bekam. Vielleicht in einer abgewandelten Form, doch im Grunde erzählte jede Legende von einem Hort des Friedens und der Harmonie, wo alle Rassen und Völker, jederzeit Zuflucht finden könne, beschütz von den Kaiserdrachen und behütet von Gaia selbst. Doch Gaia war fort, die Drachen verschwunden und bisher führte jede Suche, egal wo und von wem zu nichts. Gelehrte wie Abteurer, ja sogar ganze Armeen wurden ausgesandt, aber niemand fand auch nur den Hauch einer Spur von diesem Ort.
    „In der Tat, das wäre ein Ort, wo ich alle nur zu gerne hinbringen würde, doch sagt mir, kennt ihr auch das Ende dieser Legende?“
    Natürlich kannte der Soldat dies. Und es war kein gutes Ende.
    „Ja… angeblich brach die Erde auf und verschluckte tausende Morgen Land und eben jenen Ort. Er soll zerstört worden sein. Ein Ort der nur durch die unendliche Kraft von Gaias Mana erschaffen und erhalten wurde. Als sie verschwand, verschwand auch ihre Festung. Kein anderes Wesen solle die Macht besessen haben, diesen Ort am Leben zu halten, selbst die Kasierdrachen nicht.“

    „Wie ihr seht, Sadrugh, an Geschichten und Legenden mangelt es uns nicht, selbst unter eures gleichen dürfte es zumindest die Legende von Gaias Festung geben, oder wie auch immer ihr sie nennen mögt. Nur Zugern würde ich an eine solche Legende glauben, aber bei dem was ich bisher erfahren habe, dürften wir an keinem dieser Orte sicher sein. Zumal keiner dieser Orte – bis auf eben jene Festung – auch nur Ansatzweise Platz bieten würde. Aber…“, nun schaute der König noch einmal in den Himmel und erspähte Sadrugh wieder, der sich nicht von der Stelle bewegt hatte. „… welche Gefahren meint ihr, wenn ihr von unberühten Orten sprecht, die selbst Dämonen meiden? Denn meines Wissenstandes nach gibt es nur eins was Dämonen wirklich fürchten und wovor sie allesamt Angst haben. Vor einem leibhaftigen Drachen.“

    Denn wenn das so wäre, würde das heißen, das es noch einige Drachen gab. Sicher keinen Kaiserdrachen, aber selbst ein Drache der die Jahrhunderte überstanden hatte, müsste inzwischen so groß wie ein Kaiserdrache selbst sein.

  9. #564
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    Der Sichtschutz aus Eis und Geröll war nun vorhanden, da konnte der Hauptmann gleich das Wasser auf Temperatur bringen. Mit etwas Magie war dieses kleine Unterfangen ein Kinderspiel. Es dauert vielleicht keine fünf Minuten und das Wasser hatte die richtige Badetemperatur, wenn es nach Crim ging. Sie mag es halt etwas wärmer.
    Die anderen Frauen stiegen ebenfalls ins Wasser. Kaja schlief sofort ein als sie sich etwas entspannte hatte. „Sie an, unsere Königin ist doch noch ein kleines Kind. Wie sie gerade schläft. Als wäre dies hier nie wirklich passiert. Sollten wir sie aufwecken, Fenia? Oder seid ihr auch kurz vor dem einschlafen?“ Die Müdigkeit der Walküre war kaum zu übersehen. Entweder hatte der Einsatz von Magie an ihren Kräften gezerrt oder Fenia war wirklich körperlich am Ende, dass sie am liebsten hier im warmen nass einschlafen möchte.

  10. #565
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    Das langsame heben des Brustkorbes verriet den Anwesenden, dass Kaja einen ruhigen Traum hatte. Dann jedoch drehte sich ihr Körper plötzlich und zur Verwunderung des Hauptmannes lag die Rothaarige nun mit ihrem Haupt zwischen ihren Brüsten und fühlte sich offensichtlich sehr wohl.

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    Grässliche Schmatzende Geräusche hallten durch jene erdrückende Stille. Offene Münder zeigten blankes Entsetzen, was sich in den weit aufgerissenen Augenhöhlen widerspiegelte. Der beißende Gestank von verfaulenden Leichen wehte durch das in Blut getränkte Gras. Das lodernde Feuer hinterließ eine Spur aus Chaos, Tot und Angst. Unzählige Kreaturen standen dicht aneinander gereiht, fraßen, plünderten eine ganze Stadt aus. Die Schreie der Opfer waren schon lange verstummt in der Dichte der Dunkelheit. In mitten all dieses Chaos stand eine Gestalt umhüllt in einer Robe in der rechten Hand einen Stab haltend. Das in Blut getränkte Gesicht zierte ein erfüllendes Lächeln, die blutroten Augen warfen ihren Blick über die Stadt die nun ihrer aller Eigentum war. Das Knurren aus dessen Munde ließ sämtliche Kreaturen erstarren. Die Nacht erreichte ihren höchsten Punkt während sämtliches Gemäuer in Schutt und Asche zerfiel, liefen hunderte von Herr Scharren weiter, zogen ihre Bahnen.

    ---------------------



    Noch bevor dem König eine Antwort geschenkt werden konnte, tauchten mitten in der Nacht vor ihrer beider Augen ein magisches Diagramm auf. Erst entstand ein Funke, der immer größer wurde und dutzende Symbole zierten einen magischen Kreis. Eine männliche Stimme hallte an Sadrug's und Isenhorn's Stimme, "Das Königreich des Feuers.. ist gefallen, kommt nicht in unsere Mitte sie vernichten alles, flieht, flieht und hofft das Gaja unser Ehlend erlöst". "Gaja hat uns wahrlich verlassen", dann erlosch jene Stimme doch das Diagramm zeigte den beiden eine seltsame Kreatur umhüllt in einer Robe. In mitten einer monströsen Menge an bösartigen Kreaturen wandernd, ehe dessen Blick Isenhorn erreichte und vor seinen Augen in Asche verfiel.

  11. #566
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    Lautlos fiel Sadrugh vom Himmel Richtung König, ebenso lautlos landete er neben den Dreien am Boden. Die Ritter fuhren herum als der Körper des Tauren sich nieder setzte.
    "Nun gehen wir doch einfach mal davon aus dass die von uns angestrebte Burg nicht die Probleme der Überfüllung hat, was zum einen gut zum anderen schlecht ist. Wir würden zwar Unterschlupf finden, der Rest der Bürger würde es dann aber wohl nicht geschafft haben..."
    Sadrugh wurde durch die Blicke dr beiden Soldaten unterbrochen
    "Was ist?" fragte der Taure überrascht.
    "Eben haben wir einen NAchricht erhalten die uns sagte das Reich des Feuers ist gefallen und wir sollten es vermeiden ihr Zentrum aufzusuchen..."
    "Ach das...ich hattes es oben in der Luft auch vernommen... und?" fragte der Druide fast schon zu gleichgültig. "Seid ihr deswegen jetzt erschüttert? Oder überrascht? Ihr habt euer eigenes Land doch auch verloren, habt gesehen wie euer Heim an den Feind fiel und wahrscheinlich noch schlimmeres..." beide Soldaten starrten ihn an.
    "Kümmert euch dies gar nicht?" fragte einer der Beiden.
    "Ehrlich gesagt?" fragte der Taure
    "Nein...tut es nicht...nicht ein Stück..." die Antwort kam trocken, ehrlich und lies keinen Zweifel daran das der Winddrache sie meinte wie er sie sagte. Die beiden Soldaten schauten sich an und dann wieder zum Tauren.
    "Um es klar und unmissverständlich auszudrücken. Euer König will zu dieser letzten Burg, von der wir hoffen das sie euch helfen kann zu überleben. Ich mache mir also keine Sorgen über Leute die bereits tot oder in den Reihen der Dämonen sind. Nur darüber mache ich mir Gedanken, was uns auf dem Weg von hier bis zur Burg alles passieren kann. Ich löse die Dinge vor Ort, denn damit haben wir, wie bereits kürzlich erlebt, mehr als genug zu tun. Unsere Aufgabe ist dieser Tros dort hinten, mit euren verbliebenen Leuten, Freunden und Familien. Ihr könnt gerne den ein oder anderen Gedanken, an die Leute im Reich des Feuers haben, doch ihr Schicksal ist besiegelt. Unseres ist es nicht, also bleibt mit euren Köpfen hier und nicht dort..."
    Die Worte waren nicht als Predigt gemeint, viel mehr waren sie eine simple Tatsache die der Taure den Soldaten vor Augen rief.
    "Also König Isenhorn..." es war das erste Mal das der Taure den jungen Mann so ansprach.
    "Da die Dämonen mit dem Reich des Feuers fertig sind, werden sie sich nun mehr den anderen Ländern zuwenden. Das bedeutet das wir mit mehr Angriffen rechnen können. Wie lange werden wir noch brauchen bis wir da sind und ist es möglich das ganze ohne weitere Unterbrechung zubewerkstelligen? Notfalls müssen wir hier eben etwas länger rasten, um die Kräft für diesesen einen letzten Marsch aufzubringen."

  12. #567
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    "Es ist für euch vielleicht nicht von belang, für uns schon. Zumindest für mich. Jede Seele die keinen Wiederstand leisten kann, macht die Dämonen nur noch stärker und für alle die wie meine Schwester und ich etwas dagegen unternehmen wollen, macht es das umso schwerer.", warf der König ein, worauf die beiden Gardisten wieder ihre Haltung annahmen, die sie für den moment vergessen hatten. Isenhorn war aber in Gedanken, nachdem er die irritation, die diese sonderbare Erscheinung ausgelöst hatte, wieder abgeschüttelt hatte. Doch die Worte des Tauren und der Soldaten hatte er vernommen. "Aber ihr habt auch recht. Sie werden sich jetzt vermehrt auf andere Ziele konzentrieren. Auf uns zum Beispiel."
    Dies war dem König gar nicht recht und die Zeit drängte. Sie würde sehr bald aufbrechen müssen, möglichst noch vor dem Morgengrauen. Das Argument einer längeren Rast hatte aber durchaus etwas für sich, nur wie lange sollte er sie ausdehnen? Darüber müsste er sich noch mit seiner Schwester, Fenia und Crim beraten.

    "Ein Umstand, der uns aber zugute kommt ist der, das ihr ein so ausgezeichneter FLugkünstler seid. Uns hier ewig zu beraten über das 'was wäre wenn' ist ja schön und gut, doch Fakten aus erster Hand wären mir bei weitem lieber. Was haltet ihr davon, wenn ihr euch mit der Kitsune aufmacht, und uns vorrauseilt, um einen Blick auf das zu werfen, was uns erwarten könnte? Der Tross würde euch alsbald folgen. Ich weiß zwar nicht, wie schnell ihr seid, aber ihr dürftet die Strecke mühelos in einer sehr viel kürzeren zeit zurücklegen können, als wir. Wir haben noch ungefähr ein, vielleicht zwie Tagesmärsche vor uns, maximal. Was haltet ihr davon?"

  13. #568
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    Ganze vier Tagen strichen über den Flüchtlingstross hinweg, als das gleißende Sonnenlicht ihnen allen den Weg wies, war es König Eisenhorn der mit seinen Männern voranschritt. Der restliche Weg führte ihre Gemeinschaft durch diverse Täler, die einst wunderschöne Natur waren. Doch nun herrschte hier der Tot. Alles was das Dämonenherr niedermachte, lag in Trümmern. Kaja, die nun mit klareren Augen durch diesen Kontinent schritt, verkrampfte ihre Hand leicht, als sie an einem ehemaligen Dorf entlang liefen wo leblose Kinderleichen mit abgetrennten Köpfen bereits im Morast vermoderten. Der Wind heulte eisigen Gebrülles über ihrer aller Häupter. Ein Klagelied der Gefallen ließ die Prinzessin sich kurz entfernen, als binnen weniger Augenblicke eine Ruine einstürzte, was einige Flüchtlinge erschrecken ließ. "Entschuldigt die Aufruhr.. lasst uns schnell weiter.. oder ich flippe hier vollständig aus", diese ehrlichen Worte waren ungewöhnlich für Isenhorn zu hören, klang es doch ein bißchen nach seiner kleinen Schwester, die er von früher her kannte. Während der Tross an ihr vorbei schritt, kniete die Prinzessin, Oboro stand jeder Zeit an ihrer Seite nieder. Kaja's Blick ruhte auf jene Gefallenen in diesem Dorf sprach ein leises Gebet und schloss sich dem Wandernden Tross wieder an.

    Nach dem vierten Tag erreichte der Zustrom eine Stadt die den Sturm des Krieges zwar nicht überstanden hatte.. aber noch vollständig war. König Isenhorn blieb vorsichtig, der Frieden wirkte trügerisch. Doch es war Kaja, die nun direkt an seiner Seite stand und beruhigende Worte sprach. "Ihr braucht keine Sorge tragen.. diese Stadt ist noch nicht eingenommen worden", Kaja's Blick glitt ruhend auf jene Festung, die aus dem Zentrum herausragte. "Aber haltet eure Augen offen König.. ich kann den widerlichen Gestank der Korruption fast riechen.. es sind nicht die Dämonen, die eure Feinde sind".

  14. #569
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    „Dämonen als solche erkennt man wenigstens sofort.“, gab Isenhorn seiner Schwester als Antwort, die ihm dahingehend zumindest zustimmte. Dennoch, auch ohne ihren Einwand, wäre Isenhorn vorsichtig gewesen, aber dass etwas anderes ihnen auflauern könnte als Dämonen, war gar nicht mal so abwegig.
    „Crim, zu mir!“, rief er der Frau Hauptmann zu, die auch Pflichtbewusst zu ihm eilte. Sie würde sich sicher schon denken können, was der König wollte. „Stellt mir eilig Spähtrupps zusammen, die Hälfte aller Soldaten. Nicht mehr als fünf Mann pro Trupp und sichert die Stadt, Die Bogenschützen sollen sich schnellstmöglich auf den Mauern einfinden, und das Vorgehen von dort überwachen sowie Ausschau halten. Die Reiterei… na ja, dass was davon übrig ist, bleibt bei Tross, die bringen in den engen Gassen nichts. Sobald ihr die ersten Straßenzüge gesichert habt, sofern das nötig ist, werden wir alle folgen.“, waren seine kurzen, präzisen Anweisungen und Crim wusste genau, was sie zu tun hatte. Wie erwartet, gesellte sich umgehend der Zentaure zu Crim, mit dem zusammen sie inzwischen ein sehr gutes Team gebildet hatte. Die meisten Bogenschützen bestanden inzwischen aus aufgelesenen Elfen, die für derlei Aufgaben einfach ein Talent hatten. Crim würde sie gut einzusetzen wissen.
    Dann wandte er sich an Fenia „Nimm dir einige Ordensritter, Kleriker und Inquisitoren mit und geh ins Stadtzentrum. Sichert die Festung, wenn nötig mit Gewalt. Ich denke aber nicht, das ihr auf Wiederstand stoßen werdet, aber wenn doch, dann mit Sicherheit dort. Achtet auf Hinterhalte und Fallen.“ Fenia nickte.

    Dann wandte er sich seiner Schwester wieder zu. „Ich denke, wir beide bleiben bei den Leuten, damit sie nicht völlig Schutzlos sind.“ Was aber Oboro und Sadrugh machen würden, überlies der König ganz ihnen. Sie wussten ihre Fähigkeiten am besten einzusetzen und obendrein gehörten sie nicht seinem Heer an. Crim setzte ihre Aufgabe schnell um und die ersten Trupps eilten bereits los. „Na dann, auf geht’s.“
    Die Stadt war deutlich von Kampfhandlungen gezeichnet, es hatte gebrannt, nicht mehr jedes Haus stand noch, aber die meisten Behausungen waren noch relativ intakt. Erstaunlich gut schien die Stadt der Inquisition die bisherigen Ereignisse überstanden zu haben. Daher war es verwunderlich, dass es so ruhig war. Die Stadtmauern selbst waren bis auf einige kleinere Schäden völlig unangetastet, was man aber vom dem großen Stadttor, vor welchem Isenhorn den Tross geführt hatte, nicht behaupten konnte. Es war völlig zerstört und nur die Reste eines der Türme des Tores waren noch zu erkennen. Die schweren Eichenholztüren lagen einfach so rum, eine von ihnen halb zerbrochen. Das Fallgitter war verbogen und fand sich einige Meter hinter dem eigentlichen Tor auf dem Boden liegend wieder. Es schein, als hätte irgendetwas mächtiges das Tor einfach zerfetz und dabei gleich mal das ganze Torhaus in eintausend Stücke zerdeppert. Leichen sah man hier allerdings keine. Selbst Isenhorn sah hinter den Mauern der Häuser nichts, jedenfalls nicht hier, so dicht am Stadteingang. Wer weiß was er weiter drinnen noch erspähen würde.

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    Obwohl dies eine eher Freundlich gesinnte Stadt war die weit von der Zerstörung entfernt war, ging der König hier sehr vorsichtig vor. Gut man hatte in den vielen Sonnenwenden zu viel erlebt als dass man auf die letzten paar Meter jetzt noch überstürzen musste. Die Stoßtrupps folgten ihren Anweisungen. Die Bogenschützen die nur aus Elfen bestand, bekamen ebenfalls Begleitschutz. Im Nahkampf waren sie nicht ausgebildet und zudem waren es keine richtige Soldaten. Also brauchten sie schon etwas mehr Führung. Zum Glück benötigte man hierfür nicht allzu viele Worte. Gewisse Zeichen reichten schon und die Elfen wussten was sie zu tun hatten. Die Anspannung war in deren Gesichter deutlich geschrieben.
    Die kleinen Trupps wurden geschickt durch die engen Gassen geführt und trafen zu ihrer Erleichterung auf keinen Widerstand. Jedoch wirkte hier alles sehr gespenstig. Keine Seele war hier aufzufinden. Die Anführer der Stoßtruppen signalisierten dem Hauptmann immer das gleicher. Niemand zu sehen. Es wirkt als hätte man die Stadt bereits aufgegeben. Der Hauptmann eilte darauf zum König.
    „Es gefällt mir hier irgendwie nicht. Die Männer bekommen langsam Angst und die Moral leidet darunter. Niemand scheint mir in den Außenbezirken zu sein und trotzdem lass ich jede Gasse, jeden Weg und jede Straße absuchen. Wenn dies eine Falle sein sollte, sind wir bereits in diese hinein getreten.“

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