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  1. #31
    Händler Avatar von Constantine
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    Natzharet von Kühn verneigte sich leicht vor den königlichen Herrschern, welche ihr langsam aber mit stetig misstrauischem Blick folgten. Aufmerksam beobachtete die Kommandantin die Gegend, die wie sie den beiden erklärte, als die größte Gefahrenstufe überhaupt im gesamten Königreich eingestuft wurde. Sie fragte sich insgeheim, warum die beiden überhaupt hier erschienen sind, da die Prophezeiung etwas anderes vorhergesagt hatte. Der Fußmarsch den die Gruppe hinlegte, war lang und nach einer guten Stunde erreichten sie endlich das Hochland. Aus der Ferne konnte man eine gigantische Stadt sehen, umringt von einer großen Stadtmauer. Auf einem Berg hoch oben in den Wolken, stand ein Schloss aus goldenem Stein. Die Banner des Königreiches schwebten an den Turmspitzen und zeigten das Zeichen des Reiches. Ein Halbmond umrundet von einem fünfzackigem Stern, was auf den Ersten Blick nicht zu erkennen war. Marek wollte gerade freudig aufspringen, als Natharet ihre Hand auf seinen Brustkorb legte "übt euch in Geduld mein Prinz" kurz nach diesen Worten bebte der Boden. Ein tiefer Spalt riss die Erde auseinander und plötzlich standen die drei vor einem Klippenrand, der gut einige Kilometer in die Tiefe stürzte. Lavasäulen schossen senkrecht gen Himmel. Die Ritterin pfiff einmal kräftig mit ihren Fingen, als ein ohrenbetäubender Schall entstand. Die Schallwelle ließ die Lavasäulen einfach zerplatzen. Wie aus dem Nichts wurde eine goldene Zugbrücke heruntergelassen. Der Weg war nun endlich frei. Natzharet von Kühn sprang, als Erste auf die Brücke und reichte der zweiten Dame ihre Hand. Szazar sah verwundert in das lächelnde Gesicht der Ritterin "es ist in unserem gelobten Königreich eine Beleidigung, Frauen jeglichen Geschöpfes nicht den Vortritt zu gewähren. Männer spielen nur eine geringfügige Rolle" flüsterte sie ihr leicht zu und lächelte dabei Marek an.

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    "Mein Geheimnis?" wiederholte die kleine Elfe und schaute ihn mit unschuldigen Augen an. "Was glaubst du, warum man Elfen gefangen hält" sie flog auf einen der Gitterstäbe zu und umschloss mit ihrer Hand das Metall. Sofort durchjagte ein Schock ihren Körper. Es roch nach vebranntem Fleisch. Blut tropfte auf den Boden. Die Wunde verschloss sich nach binnen weniger Sekunden "bist du nun zufrieden?". Die Elfe sah ihn fragend an und deutete auf die verschlossene Wunde. "Nicht nur, das wir als fähige Sexualpartnerinnen auserkohren werden, man benutzt uns auch, als unverselle Heilungskräfte". Ein wenig Trauer lag in ihrer Stimme, das dass alles nur gespielt war, war unmöglich für ihn zu erahnen.

  2. #32
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Mikael hob die Augenbrauen an. Er war keine Frau, verdammt noch mal. Dennoch ließ er sich herunter helfen, den es war für ihn immer noch schwierig überhaupt vorwärts zu kommen. Marek oder wie der Typ da hieß, war ihm auch keine Besonders große Hilfe.

    Frauen jeglicher Rasse... Mensch Mensch Mensch, ich bin keine..., dachte er sich als er die Zugbrücke langsam vorwärts gleitend überquerte. Wenn man nicht drüber nachdachte wie man vorwärts kommen sollte ging das ganz gut, so bald er aber einen Gedanken daran verschwendete, stockte er in der ganzen, fließenden Bewegung.

    "Wo sind wir eigentlich?!", fragte er, endlich den Mut findend die Ritterin vor ihm zu fragen. Irgendwie war ihm nicht ganz geheuer, was er hier sah und auch nicht wieso er jetzt eine Prinzessin sein sollte. Leicht genervt wischte er den pony beiseite, der aber sofort wieder zurück fiel. Das war auch sowas was er nicht verstand. Wenn er doch wach war, dann musste er das ganze zeugs hier einfach ausziehen können und, vorallendingen, er müsste zwei Beine spüren. Aber das tat er beim besten willen nicht.

  3. #33
    Siedler Avatar von wanyuudou
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    "Das ist aber nicht die Antwort auf die eigentliche Frage, oder sagen wir sie fällt eher spärlich aus." Joshua wusste, dass er wohl oder übel der kleinen Elfe vertrauen musste, da sie anscheinend die einzige war, die wusste, wie man aus diesem Schlamassel herauskommt. "Unser Vetrauensverhältnis steht auf wackeligen Beinen, nachdem du dieses kleine Detail nicht erwähnt hast." Ärger machte sich in Joshua breit, aber das Wüten des Monsters über ihnen ließ den Ärger nichtig wirken.
    Joshua krabbelte auf allen Vieren zum Käfig zurück. Sein Hinterkopf schmerzte, Blut sickerte in seine Haare. Er richtete sich halb auf und setzte sich auf seine Beine. Einen Moment blickte er stumm auf das Schloss am Käfig und musterte es mit seinen Augen. Dabei neigte er den Kopf immer wieder von links nach rechts und zurück.
    "Du hast gesagt: 'Du musst es dir im Geist vorstellen.'?" fragte Joshua nachdenklich die kleine Elfe. "Hmm..."
    Der Aufbau des Schlosses ist eher einfach. Nach heutigem Standard würde sowas sicher nicht mehr gebaut werden. Er warf die Stirn in Falten und atmete stoßartig aus: "Puh... Also dann... Versuchen wir es."
    Joshua schaute auf seine Hand und stellte sich einen Dietrich vor. Endlich machen sich die Rollenspiele bezahlt, dachte er mit einem leichten Schmunzeln. Das Leuchten in seiner Hand kam wieder, auch wenn es diesmal nicht ganz so hell war. Als es aufhörte, lag in seiner Hand ein Dietrich.
    "Jetzt muss nur noch das Schloss geöffnet werden." Er schielte auf die Elfe. Plötzlich musste er an den vibierenden Tisch denken. "Im Geiste vorstellen? Lass mich was probieren."
    Joshua schaute auf den Dietrich, danach auf das Schloss. Er stellte sich vor, wie der Dietrich ins Schloss gleitet. Das Werkzeug in seiner Hand begann zu zittern. Erstaunen durchfuhr Joshua und der Dietrich fiel wieder zurück in seine Hand.
    "Also noch einmal." Joshua war etwas entnervt wegen der Verzögerung, die seine Freude verursachte. Er stellte sich erneut das Vorgehen vor und der Dietrich bewegte sich auf das Schloss zu. Es kostete ihn einige Mühe das Werkzeug in die richtige Position zu bekommen und es ins Schloss gleiten zu lassen. Schließlich gelang es ihm und er ließ den Dietrich sich im Schloss drehen.

  4. #34
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Was geflüstert wurde, verstand Marcus nicht, aber irgendwie war es ihm aus egal. Marcus folgte den Mädchen auf dem Fusse und hörte die Frage seiner Begleiterin. "Und was für eine Propehzeiung? Es wäre mal schön wenn wir aufgeklärt werden würden und das nicht erst später, sondern sofort."
    Die kurze Freude über das prächtige Schloß hielt nur kurz an, denn sein neugier üder das hier und jetzt war größer.
    Irgendwie aber glaubte er, das er kaum eine Antwort bekommen würde, noch nicht jetzt.
    Er wandte sich daher an die lila Schönheit neben ihm, zu der er inzwischen aufgeschlossen hat.
    "Du... ähm... sag mal, kommt dir das auch vor wie ein schlechter Scherz? Weil eigentlich lauf ich nicht so rum."
    Marcus sah dabei an sich herrunter und irgendwie erinnerte er sich bei dem anblick an Jack Sparow... verzeihung, Captian Jack Sparow, auch wenn seine Kleidung mehr rötliche Töne hatte das Hemd fehlte, was der breühmtberüchtigte und fiktive Pirat in den Filmen an hatte.

  5. #35
    Händler Avatar von Constantine
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    Enttäuscht nahm das kleine Mädchen die Teetasse, welche vor sich stand, führte das Geschirr zu ihrem Mund und trank genüsslich die klare Flüssigkeit, die einen wohlriechenden Geruch versprühte und Andromedas Sinne berauschte. "Ich verstehe, das du Angst hast Andromeda. Aber für unsere Gattung ist es ungemein wichtig, das du erweckt worden bist, deine Fähigkeiten sind legendär. Du hast gesehen, wozu du in der Lage bist, was ausbaufähig ist". Andromeda starrte das Mädchen fassungslos an. Langsam verschwand jegliches Bild von sich, was sie als Claire hatte "was meinst du damit?" das Mädchen grinste. "Du bist eine Wächterin. Eine der mächtigsten Wesen in dieser Welt und kannst folglich alles tun, was dir beliebt, du kannst mich sogar töten, wenn es dir beliebt". Ein Knacken war zu hören, als der Rücken des Mädchens aufbrach und zwei grüne Flügelpaare zu sehen waren, die Schwingen schwangen und eine heftige Windböhe wurde Andromeda entgegengeschleudert. Die Wächterin konnte sich kaum auf den Beinen halten. "Willst du lernen, wie du deine Kräfte benutzt?" ihr Gegenüber hielt ihr die Hand hin. An ihrem Ringfinger materialisierte sich ein pechschwarzer Siegelring mit einer goldenen Krone als Symbol. "Ich heiße Clarice".

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    Als der Dietrich ins Schloss fiel, hörte man nur noch wie der Mechnanismus sich in Gang setzte. Die Tür zum Käfig wurde aufgeschoben, was ein Knarrendes Geräusch von sich gab. Die Kreatur, die über ihnen wütete, raste vor Wut. Der Boden splitterte auf und man sah eine klauenbesetzte Kralle, die nach ihm schlug, dann folgte ein Arm und zum Schluss schaffte es die Bestie schließlich durch das Loch zu stürzen. Es bäumte sich genau vor Joshua auf und feltschte seine gelblichen Zähne. Die blutroten Augen starrten hasserfüllt. Die Bestie setzte zu einem Sprung an, als Joshua plötzlich eine spirituelle Energie spürte, die von der kleinen Elfe ausging. Die Luft vibrierte, Staub wirbelte auf. Das morsche Holz sprang auseinander, ein kleiner Spalt bildete sich bis vor seinen Füßen, als das Biest auf den Wächter zusprang, schoss eine Flammenwand auf diese zu, welche dafür sorgte, dass das Monstrum binnen weniger Sekunden, als Skelett vor dem Jungen liegen blieb. Einzig der aufsteigende Rauch blieb übrig. Nach dem sich die Rauchwolke gelegt hatte, sah man die kleine Elfe, welche sich den Ruß von der Kleidung abklopfte. Sie sah vergnügt zu Joshua und lächelte leicht, als sie mit den Fingern schnippste, begann ihr Körper sich zu verwandeln. Dieser nahm die volle Größe an, so dass sie nun genau gleichgroß mit Joshua war, die Kleidung war zwar etwas knapp aber das war ihm Moment egal. Entsetzt starrte er auf das weibliche Wesen vor ihm. " Bevor du dir Gedanken machst, lass uns erst einmal hier verschwinden, bevor noch mehr von diesen Dingern auftauchen. Schnell. Begleite mich."
    Geändert von Constantine (06.01.2012 um 00:18 Uhr)

  6. #36
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    Claire war noch immer sehr skeptisch, sie wusste weder von welchen Kräften dieses Mädchen da redete, noch von welcher Wächterin und noch viel unglaublicher war für sie, das sie diese Wächterin sein sollte. Irgendwas passierte mit Claire, während sich das Rosenmädchen in die Lüfte erhob und sie fast umwehte. Einen Moment lang überlegte sie, wo sie eigentlich war und was sie hier suchte, dann dämmerte ihr so langsam, wer sie war... angeblich.
    Andromeda stemmte sich gegen den Luftdruck und hielt ihm auch stand. Was das Mädchen konnte, konnte sie auch. Irgendwie wusste sie, wie sie die Flügel bewegen musste und spannte sie erneut völlig auf und schlug ebenfalls zu. Der Windstoß der dabei entstand zeigte dem Mädchen, das sie nicht die einzige war, die viel Luft schlagen konnte. Andromeda folgte einfach ihren Instinkten und sie erhob sich sachte in die Lüfte, auf höhe von Clarice. Ihre Hand ergriff sie immer noch nicht, aber einfach abweisen wollte sie sie auch nicht, erstmal.
    "Was hast du davon, wenn du mir hilfst? Irgendwie denke ich, erwartest du eine Gegenleistung dafür."
    Der Ring war nicht zu übersehen und Andromeda blickte ihn faziniert an, solange das Mädchen ihr die Hand noch hinhielt.
    Sie glaubte das er irgendwas bedeutete aber sie konnte noch nicht einschätzen, was.

  7. #37
    Siedler Avatar von wanyuudou
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    Verdutzt brauchte Joshua einige Momente, um zu realisieren, was gerade passiert war. Diese Monster, dass ihn verfolgt hatte, war von einem Augenblick auf den anderen nur noch ein Haufen Asche und Knochen. Er zitterte am ganzen Körper und konnte keinen klaren Gedanken fassen. Wie ist das möglich? Nach all den Dingen, die ich kann, bin ich dazu auch in der Lage?
    Wie ferngesteuert griff er nach der Hand der Elfe, die gerade noch so klein war im Käfig, auch dieser Umstand war für den Jungen etwas unbegreiflich, sie stürzte sein bisheriges Bild von Elfen. Oder verwechselte er sie mit den Feen?
    Wie in Trance schwebte er hinter der Elfe her. Das Mahlwerk seiner Beine arbeitete ohne sein Zutun. Gedanken jagten durch seinen Kopf, wirre, welche die nicht von ihm stammen konnten. Eigenartige Zeichen und unaussprechliche Worte. Einige jagten ihm einen Schauer über den Rücken.
    Das Haus war nahezu vollständig zerlegt. Überall geborstene Balken. Es fing leicht an zu regnen. Die Gebilde um das Haus waren seltsam verkrüppelte Bäume ohne Zweige. Die Hütte stand auf einer kleinen Lichtung, die diese bildeten. Dahinter ragten Felsen auf.
    Das energische Ziehen, das zur Eile drängte riss Joshua wieder aus den Schleiern des Schocks, der ihm immer noch zusetzte. Fast willenlos folgte er seiner Retterin.

  8. #38
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Mikael wurde es zu bunt. Der komishce Kauz neben ihm war 'verlobt' mit ihm und fand das es selbst ein schlechter Scherz sei weil er normalerweise nicht 'so' herum lief?! Meinte der den, das er, Mikael, normalerweise wie n Freak rum lief, sich Brüste anklöebte und komischerweise keien Beine hatte? glaubte er das etwa, dieser, dieser Piratenverschnitt?

    Sich vor Marek aufbauend wollte er schon seinen Dampf ablassen, doch eine innere Stimme mahnte ihn dazu, dies doch leiber sein zu lassen, also blieb es bei der Cobraartigen Drohgebärde ehe Mikael wieder zurücksank und seine Faust in den nächstbesten gegenstand schleuderte, an dem sie vorbei kamen. Hölle, wie das weh tat, aber bloß keine Mine verziehen. das er die Zähne aber zusammen presste, konnte man wohl doch ganz gut sehen.

  9. #39
    Händler Avatar von Constantine
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    Die Elfe zog Joshua weiter an den Ärmeln bis sie endlich nach etlichen Meilen so kam es ihm vor eine Höhle erreichten. Die Höhle erstreckte sich in vollkommene Dunkelheit. Die junge Elfe hielt ihre Hand gestreckt, aus der Handfläche sprühten kleine Funken und nach wenigen Sekunden brodelte ein kleiner Lichtschein, welcher die Höhle erhellen ließ. In der Dunkelheit konnte man einen tiefen, schwarzen See erkennen. Auf dessen Mitte ragte ein Fels senkrecht in die Höhe. Etwas schimmerte in dem Fels, da ein Lichtblitz aufflackerte "wir müssen über den See" flüsterte die Elfe dabei grinste sie diabolisch, was Joshua nicht sehen konnte. Wie von Geisterhand geleitet, fuhr ein schwarzes Holzboot auf die beiden zu. Das Bott blieb mitten vor dem Jungen stehen, drehte sich knarrend zur Seite. Elegant stieg die junge Elfe ein und reichte Joshua die Hand dabei übten ihre Augen eine Faszination auf ihn aus, der er schwer wiederstehen konnte.



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    "Was ich von dir erwarte?" äffte das Blumenmädchen nach und hielt die Hand immer noch hin, dabei funkelte das Siegel auf dem Ring. "Ich erwarte das du deiner Bestimmung folgst. Ich werde dich lehren deine Fähigkeiten einzusetzen.. für eine gerechte Sache und ich werde dich lehren deine Gabe zu akzeptieren. Andromeda" dabei strich sie der Wächterin sanft mit einem Finger über ihr Kinn "du wurdest auserkohren unser Volk anzuführen, zu beschützen" ihre Münder waren so nahe, das nur Millimeter sie trennten. Ein rosafarbendes Aroma drang aus den Lippen des Mädchens was sich um Andromedas Körper schmiegte in ihre Nasenlöcher eindrang und die Wächterin fast willenlos erscheinen ließ.


  10. #40
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    Ein Gefühl der Vertrautheit machte sich in Joshua breit, welches ihn die Ängste des letztens Erlebnisses und die Anstrengung der Flucht fast vergessen ließ. Wärmend durchfloss es seinen Körper, linderte die Schmerzen seiner Muskeln.
    Der Junge stieg zögernd ins Boot. Das letzte Mal als ein in ein Boot gestiegen war, hatte darin geendet, dass er klatschnass war und eine Woche erkältet mit hohem Fieber im Bett lag. Aber die Elfe leitete ihn sicher beim Einstieg in das Boot. Joshua schaute aber zur Sicherheit trotzdem wohin er seine Füße setzte. Als er endlich im Wassergefährt saß, sah er auf. Sein Blick traf sich mit dem der Elfe und das Gefühl von vorhin begann zu schwinden. Ein Schauer lief ihm über den Rücken.

    Der Kahn setzte sich in Bewegung. Totenstille umgab sie, unregelmäßig unterbrochen vom Geräusch fallender Wassertropfen. Joshua ließ den Blick schweifen. Spiegelglatt ruhte der See ringsum. Schaurig erleuchtet vom Licht der Säule in der Mitte des Saales, den die Höhle formte. Die Helligkeit überlagerte alles um den Jungen, sodass er wenig erkennen konnte. Er versuchte die Augen etwas gegen den Lichtschein abzuschirmen um Wände und Decke betrachten zu können. Stalaktiten hingen herrunter und auch die Wände zeigten keine Besonderheiten.

    Langsam glitt der Nachen auf den Fels in der Mitte zu. Joshua stutzte. Er begann zu horchen. Außer dem "Plitsch" der Tropfen war nichts zu hören. Bleiern ruhte das Wasser um sie herrum. Kein Wellenschlag war zu hören. Kein Schlagen von Wasser gegen den Rumpf des Gefährts. Still durchschnitt das Boot die Fluten.

  11. #41
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    Marek wunderte sich, warum seine "Partnerin" gegen einen Felsen schlug, aber dachte sich nichts weiter dabei. Er wollte sie aber auf die Hand ansprechen, ob alles in Ordnung war, aber beließ es dann dabei. Die Brücke, oder was auch immer es war, zog sich in die Länge. Marek vermied es, runter zu gucken. Ihm war mulmig dabei, hier entlang zu schreiten. Es dauerte eine gefühlte halbe ewigkeit, bis sich die Brücke verbreiterte und sie kurz darauf an ein großes Tor gelangten, was schon offen war. Gesprochen wurde bis hier hin nicht, Marek vermied es auch, weitere Fragen zu stellen. Antworten hatte er ja immer noch nicht bekommen, zumindest nicht alle.
    Kaum das sie durch das Tor durch waren, durchschritten sie eine breite Straße. Die Behausungen die hier standen waren klein, zum Teil zerfallen und marode. Die kleinen Gassen die überall von der großen Starße abgingen waren verdreckt und zugemüllt, es roch ziemlich streng, Marek wollte gar nicht wissen, was er da alles roch.

    "Verschwindet, Gesindel!" hörte Marek die Gardistin rufen und einige Frauen recht barsch wegdrückend. Bei ihrem Gang durch dieses Virtel sahen sie nur arme Menschen und nur Frauen und Mädchen. Marek wunderte sich, warum er hier keine Männer sah, wo die denn seinen fragte er sich innerlich, aber irgendas sagte ihm, das er besser nicht nachfragen sollte. Außerdem machte ihn ein wenig Angst, das es nicht alles Menschen waren, sondern auch Wesen darunter die er höchstens aus Märchen oder Filmen kannte. Und auch unter den Wesen, nur Frauen. Nicht ein Mann war zu sehen, was ihm nur noch etwas mehr verunsicherte. Wobei es ihm auch irgendwie vertraut vorkam, das alles zu sehen.
    "Wo zum Geier sind wir hier nur gelandet? Das gefällt mir nicht...", murmelte Marek vor sich hin.

  12. #42
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    Es war schwer sich dieses Mädchen vom Leib zu halten, aber schnell brachte Andromeda wieder etwas abstand zwischen sich und ihr Gegenüber.
    "Gut, dann lass uns gehen."
    Leicht weiderwillig bedeutede sie dann Clarice, das sie ihr folgen würde. So langsam war es ihr auch egal, wohin es gehen würde. Vor wenigen Momentan war das noch anders. Sie traute dem Mädchen so langsam, warum wusste sie selbst nicht. Aber ihr zu nahe kommen, wollte sie dennoch nicht.
    Clarice also wollte, das sie ihr Volk anführte. Welches Volk und warum gerade sie? Das ganze umnachtete ihre Gedanken, warum sie eine Anführerin sein sollte. Auch fragte sie sich gerade noch, wie diese kleine ihr dabei helfen konnte, ihre Kräfte zu bändigen. Sie spürte in ihrem inneren, das sie mächtig war, aber ob diese Kraft von ihrem Unterbewusstsein gesteurte wurde oder aber ob sie erst in der Lage, war alles zu Kontrollieren wenn sie sich dessen bewusst war.
    Sicher war sie sich, das kleine Inferno was sie den Rosen hatte zukommen lassen, war gerade mal der Anfang von dem was sie eigentlich drauf hatte.
    Aber mehr interessierte sie nun erstmal, was es mit deisem Volk und dergleichen auf sich hatte.
    "Vor wem oder was soll ich euch beschützen und warum soll ich euch anführen? Ich weiß ja nicht einmal, wer oder was ihr seid." Der Tonfall von Andromeda hatte sich inzwischen sehr verändert. Sie sprach nun normal und hatte nichts agressives mehr in ihrer Stimme.

  13. #43
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    Clarice schlenderte mit Andremoda einen blumenbewachsenen Waldweg entlang. Eine leichte Winbriese wehte über sie hinweg, die Sonnenstrahlen wärmten ihre Körper. Plötzlich endete der Weg und beide erreichten eine Küste. Man konnte die Brandung des Meeres deutlich spüren. Die Wellen schlugen unaufhaltsam gegen die Felswände, der Wind fegte hier heftiger hindurch. Plötzlich verfinsterte sich der Gesichtsausdruck des Blumenmädchens, welche ihre Haarfarbe in ein dunkles rot geändert hatte. Diese streckte ihren Arm in Richtung der Wassermassen aus, ehe sie zu sprechen begann. In ihrer Stimmlage lag etwas bedrohliches "du musst uns vor den Kandoreanern beschützen. Um ihre Welt zu errichten, zerstören sie unsere. Sie wissen, was für ein schrecklicher Schaden angerichtet wird, unsere Welt stirb" Clarice deutete mit ihrer Hand in den Abgrunf. Andromead folgte mit den Augen und sah mit Erschrecken wie an dem steinigen Untergrund, Kreaturen verendeten. Nach genauerem Hinsehe, erkannte Andromeda, das es irgendwelche Pflanzen waren, die alle samt einen entsetzten Gesichtsausdruck auflegten.

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    Die Gardristin war damit beschäftigt, das Fußvolk von der königlichen Familie fernzuhalten, als ihre Ohren aufzuckten und sie Mareks Frage vernahm, als würde er neben ihr stehen. Die Kriegerin schloss ein wenig zu ihm auf, ging aber in geneigter Haltung und sah ihn nicht direkt an "ihr seit hier auf dem Königreich, Kandor" entgegnete sie ihm und eine starke Briese fegte über die Gruppe hinweg.
    Der Fußmarsch dauerte noch eine ganze Weile. Dann endlich, erreichten sie das imposante Schloss. Es glitzerte im strahlenden Sonnenlicht und war beeindruckend, groß. Die Fahnen flatterten im Wind, die Außenfassaden waren aus purem Kristall und das bronzerne Tor wurde nach dem die Gardistin ankündigte, das die königlichen Herrschaften angekommen waren, knarrend geöffnet. Marek und Szazar weiteten ihre Augen, als das Tor einen roten Teppich preisgab. Außen standen mit Schwertern bewaffnette Kriegerinnen, die einen Ausdruck in den Augen hatten, den Marek nicht als gut empfand. Die Frauen hielten ihre Arme hoch und legten ihre Klingen aneinander. In der freien Hand brannte jeweils eine Fakel. Sofort wurden die beiden Ankömmlinge von ihnen beggrüßt. Am Ende des Teppiches stand eine weitere Person, eine junge Frau in einem Gewand gehüllt, was man als Nonnentracht bezeichnen konnte. Sie war hübsch, wie Marek feststellte. Doch das waren ja hier alle Frauen. Sie lächelte den beiden leicht zu und verneigte sich vor ihnen. "Eure Hoheit, willkommen auf Kandor. Ich bin Jasmin. Ihrer beiden persönliche Betreuerin, ihr habt doch bestimmt Hunger oder verlangt es euch nach einem Bad?" dabei scheute sich die junge Frau im Gegensatz zu der Gardistin nicht, den beiden in die Augen zu sehen und ihren Blicken stand zu halten.

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    Die Dunkelheit, die sie umgab, entwich, als das Boot auf das Land aufschlug. Die Elfe führte Joschua einen kleinen Felsvorsprung, der mitten aus dem Wasser ragte, hervor. In diesem Vorsprung war offenbahr eine kleine Einbuchtung eingearbeitet worden. Eine schwarze Flüssigkeit war darin deutlich zu sehen, sowie eine Muschel, als Auffanggefäß. Die kleine Elfe setzte sich leichtfüßig an den Rand des Beckens und tunkte die Muschel in die Flüssigkeit, um diese ihrem Gegenüber zu reichen "bitte trink das. Als du in der Hütte warst, konntest du deine Kräfte noch nicht richtig katalysieren, dieses Elexier wird dir dabei helfen, deine Fähigkeiten zu deinem vollen Potenzial zu entfalten, es ist vollkommen ungefährlich". Joshua beschlich wider ein ungutes Gefühl in der Magengegend, als das Mädchen ihn jedoch ansah, verschwamm dieses. Seine Hände reichten fast automatisch zu dem Trinkgefäß.

  14. #44
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    Sie konnte ihren Augen nicht trauen, was dort am Grund vor sich ging. Sie viel auf die Knie, um näher an den Geschehen dran zu sein, um noch besser sehen zu können. Zwar verbesserten sich die Sicht aufgrudn der wenigen Zentimeter nicht sonderlich, aber ihr schien es so.
    Auf wundersame Weise fühlt sie sich den Wesen da unten sehr verbunden, noch ganz anders als eben auf der Wiese, wo sie selbst viele Pflanzen kurzerhand verbrannt hatte.
    "Wie kann das sein? Was machen die... die ... Kandiraner denn?" Adromeda merkte gra nicht, das sie das Wort falsch aussprach, es war ihr auch egal. In Ihr stieg Wut empor. Wie konnte man sowas nur tun, so viele unschuldigen Wesen einfach Niederzumetzeln. Sie spannte ihre Flügel aus, die eine sehr bedrohliche Haltung annahmen und deutlich machten, das sie jede Provokation nun sehr wohl beantworten würde. Ihr Gesichtsausdruck war wütend, als würde sie gleich losschreien, aber sie beherrschte sich wieder.
    Sie richtete sich auf, sah mit einem kalten Gesichtsausdruck zu dem Mädchen und wollte nun mehr wissen. Mit einer kalten und emotionslosen Stimme fragte sie: "Was geht hier genau vor? Erzähl mir, wie ich euch hlefen kann."
    Ihr Flügel legten sich wieder an ihren Körper, aber sie waren jederzeit bereit für den nächsten Flug.

  15. #45
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    Immer noch halb geblendet von der plötzlich enstanden magischen Helligkeit in der Höhle führte Joshua die Hände langsam zur Muschel, die ihm die Elfe hinhielt. Wenn gleich mit einigem inneren Unbehagen, welches aber verschwand, als er sie anblickte. In ihren Augen lag nichts Böses, nur Freundlichkeit. Vertrautheit machte sich in dem Jungen breit. Elfen kannte er als Fabelwesen, die freidlich waren, den Menschen halfen, wenn man sie um Hilfe bat. Wenn sie in ihrem Auftreten auch oft etwas archaisch aufgrund ihrer langen und uralten Ahnenreihen wirkten. Aber solche alten Geschlechter durften dieses Erscheinen haben.

    Als Joshua die Muschel in den Händen hielt und sie zu sich zog, nahm die Aura der Elfe noch weiter zu. Der letzte Zweifel wich aus ihm. Er führte das Gefäß zum Mund und wandte den Blick von der Elfe ab. Etwas schien in ihren Augen aufzublitzen, etwas, das der Junge nicht deuten konnte. Er hob die Muschel an und ließ den Inhalt in seinen Mund gleiten. Bleiern, wie das Wasser, das sie durchfahren hatten.

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