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  1. #1
    Catgirl nyaaa~ Avatar von Yijare
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    Standard Alone in the Desert




    0900 Zulu Time


    "Ladies and Gentlemen, Kameraden.", der blick des grauhaarigen Majors flog über die Gesichter der vor ihm angetretenen Soldaten und Soldatinnin. "Wie sie alle wissen, ist der Delta Zug in Schwierigkeiten. Soweit wir bisher wissen, ist eine IED unter dem Frührungsfahrzeug detoniert. MedEvac konnte nicht statt finden, da unsere Amerikanischen Kameraden den Verlust ihrer Helicopter befürten. Heißt, wir müssen da hin. Klar soweit?", diese Frage war an keinen Gerichtet, aber es gab leises Gemurmel. "Kameraden, das ist jetzt die Wirklichkeit, kein Campalltag mehr. Viel Glück." Der Mann in Wüstentarn stellte sich grade hin und holte tief Luft "Aufsitzen!"


    Das war wie ein Stich in ein Hornissennest, die Männer und Frauen liefen zu den wartenen Fahrzeugen, ließen die Motoren aufheulen und der Konvoi, bestehend aus einem Arzttrupp und zwei Trupps der Feldjäger fuhr aus Camp Marmal.

    Der Konvoi wurde von der Staubigen Hitze Afghanistans begrüßt.

    Sobald man an einem Zivilisten vorbei fuhr, hatte dieser ein Mobiltelefon in der Hand, was immer so war, wenn ein Konvoi fuhr. In Windeseile wusste es die ganze Umgebung. Meistens auch die, die man lieber im Unwissen lassen wollte.

    "Jaguar zwo-sieben, hier Panther, kommen", quäkte das Bordfunkgerät von Hauptfeldwebel Klinner. Er seufzte. Eigentlich hatte er was anderes zu tun. Material in das System einlesen, das war was er eigentlich heute vorgehabt hatte. Aber er hatte sich für das hier gemeldet. "Hier Jaguar zwo-sieben, kommen", Benjamin hasste die Funkdisziplin, aber die gehörte genauso wie die Waffen an Bord zu seinem Beruf dazu.

    Sein Blick ruhte auf dem Hauptgefreiten, der das Fahrzeug fuhr, Sven Jönkenrath. Der junge Mann ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, von dem bohrenden Blick seines Vorgesetzten und Fahrzeugkommandaten. Er kannte das schon. Der Hauptfeld blickte jeden eine Weile so intensiv an. Sven wusste, wie er meinte, auch warum. Blutgruppe, Name, selbst die Morphin Autoinjektoren blieben den Blicken nicht verwehrt.

    QRF, so nannte man dieses Gespann aus drei Zügen, welches inzwischen mit selbstmörderischer Geschwindigkeit über die Staubige Straße schoss. Vorbei an weißen Pick Ups, alle der Marke Toyota oder Volkswagen, an LKW's die Hupen udn Drängelnd halb von der Straße geschoben wurden.
    Etwas weiter Vorne war ein CheckPoint der Franzosen, besser gesagt, einer dieser CheckPoints, die da waren und dann wieder verschwanden. Der Konvoi bretterte einfach durch die bewegliche Straßen sperre, in der hastig die Fahrzeuge verschoben wurden, damit die heranrollenden Dingo II's, Eagle's, Enok's, Fennek's und Füchse hindurch rauschen konnten.



    Etwas weiter vorne, im BAT war Oberfeldarzt Sarah Felchner damit beschäfftigt, den Trupp zusammen mit dem Stabsunteroffizier Franz Ebert aufs schlimmste vor zu bereiten. "Bei dir alles in Ordnung?", das sie das förmliche Sie vergaß, machte Franz nichts, außerdem war es ihm egal, ebsonders jetzt, wo er raus fuhr. Hier waren sie alle gleich, wenn wer Schießen musste, sollte er es tun, und wenn er angeschossen wurde, wurde er das, egal ob er Hauptfeldwebel, Generalmajor oder Grenadier war. "Ja, alles iO hier", bestätigte er ihre frage und luggte durch das kleine fenster nach vorne, wo Obergefreiter Tim von Wilmersheim und Stabsunteroffizier Natalie Dubrovnik saßen. Er hatte es schon gut getroffen, mit seiner OFA und Natalie dachte Franz sich und versank in der Routine des Überprüfens.


    Die landschaft zog an ihnen Vorbei, ohne das sie wirklich darauf achteten, den die letzte Position des Delta Zuges war immernoch Zwanzig Minuten Fahrt entfernt.

    ----------------

    Er wusste nicht, woher die Schüsse kam. Er wusste nicht, wo sie trafen,a ber er wusste, das sie trafen. Seine Kameraden, ihn selbst, ihren Dingo, jedenfalls das was von der Mühle übrig geblieben war.
    "Scheiße, Mann. Erik? Mike?"
    "Hier, komm hier rüber, und bekomm endlich Feuer an den Mann, Jonas!"
    Das ließ sich der hinter einer der Türen kauernde Jonas nicht zwei mal sagen. Er konnte sich nicht daran erinnern, jemals so schnell fertig geladen zu haben, geschweige den den ersten Schuss gesetzt zu haben. Sie hatten sie übel erwischt. IED, RPG, Ak47. Alles Piff, fauchte und trachtete nach ihrem Leben.
    "Wo ist Chris?"
    "Keine Ahnung"
    "SCHEIßE!"
    "Zwölf Uhr!"
    Als Bestätigung kam von dort eine regelrechte Todeswand aus Blei, die auf die drei Soldaten ein prasselte.
    "Wixer!"
    "Bastarde"
    "Schweine!"
    Jede verfluchung, war begleitet von dem zurückgleiten des Verschlusses, Zähne zeigen. verwundete Raubkatzen beißen gern. Das war reines Adrenalin, das grade durch die Adern floss. Alleine das sie es immer geübt hatten, ließ die drei Männer ihre handgriffe beherschen, die Kontrolle über sich behalten. Wie aus dem nichts, raterte plötzliche eine GraMaWa los und deckte die Flanken mit 40 mm Granaten ein. Eine zweite granat Maschinenwaffe fing an zua rbeiten und weiter hinten konnte man ein MG hören. Endlich war der Zug aus der Schockstarre erwacht. Fauchend, rauchend, schlagend, beißend, wurde gegen die Unsichtbaren gegner gekämpft. Doch die gegenwehr war standhaft.

    "Dreck, Verschossen!", Jonas warf ds magazin fluchend neben sich zu Boden. 50 Schuss Pistolen Munition, damit konnte er sich selbst die Kugel geben, mehr aber auch nicht. Und dann hörte er es - den hilferuf, aus dem inneren des Dingos. Wie in Trance stand er auf, zog seine backUp Waffe und schoss. Zeitlupen-Modus. Der Typ da hinten kippte wirklich um. Entgegen aller Vorsichts maßnahmen und auch gegen seinen innerlichen reflex, einfach in der Deckung zu bleiben, arbeitete er sich bis zum abgesprngten Heck vor, was ihn drei Magazine kostete.

    Christian röchelte, es war ein leises "Hilfe...", mehr war es nicht. Aber Jonas hatte es gehört.
    "ich bin da CHris, ich binda, Alter, bin ich froh das ich dich gefunden habe" Ein kurzes Lächeln huschte über das gesicht von Christian. Bevor die einschlagenden geschosse jonas wieder zurück ins gefecht holten. er klingte Christians G36 aus seinem Trageriemen - er würde die Waffe momentan eh nicht gebrauchen können, und lud durch.


    20 Minuten später war es wieder Ruhig. entweder, weil einer mehr übrig war von dennen, die Angegriffen hatten, oder weil sie sich zum Wundenlecken und neu versammeln verzogen hatten.
    Jonas drehte sich herum und legte die beiden G36 neben sich und seinen Untergebenen, seinen Freund, seinen Kameraden.
    "Pass auf, ich zieh dir jetzt den Helm ab, ja?" Christian erwiederte nichts, aber Jonas wartete auch nicht auf eine Antwort. Er machte einfach. "Du schaust doch ganz ok aus... MIKE?"
    "Hier?!"
    "Helf mir, ich hab Chris!"
    Im Laufschritt kam Michael angelaufen und blickte leicht verdattert zwischen Christian und Joans hin und her, bevor ihm einfiel, das sie Christain in eine bessere Deckung bringen mussten. Er hob die beiden G36 auf udn nickte Jonas zu.
    "Chris? Wir bringen dich in Deckung, ja, Kumpel?"


    -------------------------------------------

    Willkommen zu Alone in the Desert - Alleine in der Wüste.

    Hat ja lang genug gedauert das ganze, nich?

    Wenn wer was mit den Abkürzungen nicht anfangen kann, kurze Frage an mich, ich werd sie dann erklären. Aber ich meine ich hab alle erklärt. o.o

    Zum Geschehen. Eure namen sind in fett makiert, damit ihr wisst wo ihr seid. NPC's sind kursiv, die irh Steuern könnt, so lange sie in einem interaktionsbereich sind, aber die Oberfeldarzt ist tabu. Die ist mir ich denke, ich werde doch mit spielen, damit wir auf 4 Leute kommen.

    Ironhide fährt etwas weiter hinten in einem fennek der feldjäger mit/ ist Fahrzeugkommandant

    wir anderen Drei sitzen in einem Fuchs San. Das Ding ist fast so gut wie ne rollende, kugelsichere Intensivstation. Aber nur fast. Das ist ein millitär Fahrzeug, kein Deutsches Maximal-Versorgungs-Krankenhaus. ich würd mich lieber von einer MD-60 abholen lassen :9 geht aber in eurem Fall nicht.

    have Fun.
    Geändert von Yijare (15.04.2012 um 00:46 Uhr)

  2. #2
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Ja das konnte Benjamin gut, ewig mit einem Blick wie aus Stein gemeißelt jemanden anzusehen udn doch gleichzeitig so abzuchecken, das er wusste ob er alles dabei hatte. Sven hatte alles dabei, wie immer. Er wusste schon, warum er sich den HG als seinen Fahrer gesichert hatte. Es gab in der Kompanie keinen besseren, außer den Chefkutscher, aber den würde er soweiso nicht bekommen. Noch zwei andere saßen mit auf dem Auto, Ebenso Mannschafter die sich Benjamin ausgesucht hatte. Seinen Stuffz der eigentlich noch zum Zugführertrupp gehörte, war im Camp geblieben, denn der war wegen irgendeinen Biss oder Stich von so einem komischen Drecks Insekt außer Gefecht gesetzt. Ärgerlich, aber die Gefahr war in dem Land immer präsent.

    Die Fahrt war nicht unbedingt die ruhigste und eine etwas größere Bodenwelle unterbrach das starren von Benjamin auf seinen Untergebenen. Auch weil das Funkgerät keine Ruhe gab.
    "Jaguar zwo-sieben, hier Pahnter, keinerlei Augen verfügbar. Kommen"
    Augen... wer hatte sich das nur ausgedacht, die gesamte Aufklärungseinheit unter das Codewort zusammen zu fassen. Jeder der das hörte, konnte doch zusammenrechnen, was das heißt.
    "Jaguar zwo-sieben, Verstanden. Ende"
    Eigentlich war es unüblich, das er den funkverkehr beendete und das würde wieder n kleinen Aufstand von einem der Lammetaträger geben, was Benjamin aber egal war. Die feldjäger hattenm sicherlich mitgehört, sagten aber noch nichts.

    "Lass die Karre hier so schnell sein wie sie will, mir wäre n Puma oder gar n Leo2 A7 grad etwas lieber... Nicht aml Luftaufklärung bekommen wir? Sonst kreisen dutzende Drohnen und AWACS über uns, ECR Tornados und was weiß ich nicht alles... Man ist doch kacke sowas...! Denk die Amies haben n ganzen Flugzeugträger im arabischen Meer stationiert."
    Der HG ließ seinem Unmut Luft, etwas lauter als sonst. Fürs quängeln war er bekannt wie auch beliebt, komischerweise.
    "Immer schön ruhig dahinten. Mir wäre zwar auch n Kompanie der Grünen lieber, aber nun ja, haben leider nur unsere Schülerlosten mit. Also immer schön artig bleiben und nicht bei rot über die Starßen gehen." Der Zynismuss war nicht zu überhören, gleichzeitig auch der ernst in der Stimme von Benjamin.
    "checkt eure Ausrüstung, sobald wir da sind, seid ihr Gefechtsbereit. HG, sobald du Feind ausmachst, rein mit den Granaten. Dirk, du kommst mit mir und Sven, du weißt ja was du mit der Karre zu tun hast. 15 Minuten noch."
    Solange würde sie zumindest noch fahren, bis sie bei den letzten Koordinaten eintreffen würden, wo der Deltazug unter Beschuss geraten war.

  3. #3
    Siedler Avatar von wanyuudou
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    Franz ging in Gedanken seine Taschen durch: Verbandpäckchen, Wundpulver, Desinfektionsmittel... Klopfte von oben nach unten seine Taschen ab. Ein eiskalter Schauer durchfuhr ihn, als er bei einer Tasche leere fühlte. Zitternd fuhr er mit der Hand in die Tasche. Er atmete auf: Nur verrutscht. Solche Sachen schafften es immer wieder, ihn aus der Ruhe zu bringen.
    Er griff neben sich nach seiner Waffe. 'Wenn ich überhaupt dazu komme, sie zu benutzen.' IEDs ließen immer nicht viel übrig, wenn sie gründlich waren, oder aber brachten sehr viel Arbeit, wenn dem nicht so war. Franz versuchte die Gedanken auf andere Sachen zu lenken, solange sie noch in der Anfahrt waren. Der Sani ließ den Blick durch das Fahrzeug schweifen.
    Langsam kehrte seine Ruhe wieder. Seine Gedanken fokussierten sich auf den Job den er würde zu erledigen haben. Ihn so gut wie immer zu machen. Das war sein Wille.
    Er schaute zu seiner OFA, ihr Blick ging ins Leere, auf ihrem Gesicht war der Ernst zu sehen, mit dem sie immer arbeitete. Sein Blick fiel durch das kleine Fenster nach draußen: Eine Hügelkette kam näher, es konnte nicht mehr weit sein.
    Staub, der von den vorausfahrenden Fahrzeugen aufgewirbelt wurde, legte sich auf die Frontscheibe des BTAs und verdeckte fast die Sicht. 'Staub... Das ganze Land ist eine einzige Staubwolke. Was gibt es hier zu holen?' Franz riss sich wieder aus den Gedanken und ging erneut seine Ausrüstung durch. Aufmunternd blickte er zu den anderen.
    Geändert von wanyuudou (15.04.2012 um 19:19 Uhr)

  4. #4
    Siedler Avatar von plundi
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    Sie mochte es nicht, hier so durch die Gegend zu rasen, kaum etwas zu sehen dank des Staubs von den vorherfahrenden Fahrzeugen. Der Obergefreite neben ihr schien sein Gefährt aber zu beherrschen, hoffte sie zumindest. Für die karge Landschaft hatte sie kaum einen Blick, es gab in diesem Teil eh nicht viel zu sehen außer Sand. Es sollte wohl auch schöne Ecken geben, diese zählte defenitiv nicht dazu. Sie wusste noch gar nicht, was da auf sie zukommen würde. Die kurze aber knappe Besprechung war schneller vorbei, als sie angefangen hatte und ausser der Information, das es eine Detonation gab, hatte sie kaum was erfahren. Natalie schwieg bisher, schaute ernst drein, genau wie alle anderen. Sie überlegte, was sie wohl erwarten würde und hoffte das sie hauptsächlich Blechschäden vorfinden würde, aber sie wusste schon, das dem nicht so sein würde. Sonst wären sie ja auch nicht unterwegs.

    "Wie oft hatten sie solche Einsätze schon?" Die Frage richtete sich an Felchner, die hinten im Fahrzeug saß und wohl schon weitaus mehr Erfahrungen hatte, als alle anderen hier. Dabei musste Natalie an die Ausbildung in Deutschland denken und was sie dort gelernt hatte. Dennoch war ihr nun ziemlich mulmig, hoffte irgendwie das sie nicht so schlimmes sehen würde, wie zum Teil Anschauungsmaterial gezeigt wurde. Schrickliche Bilder. Sie hatte kein Problem damit, wie es aussah, sondern was daran so schlimm fand, waren die Menschen, die es aushalten mussten und wohl schlimmste Schmerzen hatten. Sie versuchte das aber immer bei Seite zu schieben und das klappte sogar ganz gut. "Wie lange haben wir noch, Tim?"
    "Wenns bei dem Tempo weiter geht, sollten wir so in 15 Minuten da sein, schätze ich." Sehr viel länger würde es wohl nicht mehr dauern, Tim hatte ein hervorrgandens Zeitgefühl worauf verlass war. Er war sowas wie eine laufende Uhr, glaubte Natalie. Sie machte sich innerlich bereit, schon aus dem Fuchs zu springen und ihre Pflicht zu tun, was auch immer sie erwarten würde.
    Geändert von plundi (17.04.2012 um 15:16 Uhr)

  5. #5
    Catgirl nyaaa~ Avatar von Yijare
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    Sarah seufzte, War klar, dass irgendjemand das mal fragen musste, besonders bei dieser neugierige Truppe. "Naja... oft genug.", gab sie als wage antwort und verfluchte sich im gleichen Moment dafür. Natalie würde jetzt erstrecht nachbohren, vorallen Dingen jedoch, sie würde auch tiefer bohren. Die OFA seufzte kurz und strich sich eine strähne aus dem Gesicht. "Hophop, Gefechtshelme auf, wenn unser Obergefreiter recht hat wird gleich Bleihaltig. Mir wäre Bleifrei lieber, aber ihr kennt das ja", sie lächelte selber matt über den Insider, den nur wenige Aus der Sanitätskompanie wussten. Worüber sie eigentlich auch ganz froh war.

    Von Wilmersheim
    hatte tatsächlich recht, was die entfernung an ging, Felchner, was die durchsiebte und bleihaltige Luft anging. Gott im Himmel war das eine Hot PickUp Zone. "Gefechtsbereitschaft herstellen", sagte Sarah laut in den innenraum und ließ den verschluss ihrer MP7 nach vorne schnellen.

    --------------

    10 Minuten vorher

    Christian lag im Sterben, das wusste Jonas. Er wusste auch, das jemand den 9-Liner abgesetzt hatte, das die QRF mit dem BAT unterwegs war, aber sein kamerad starb ihm unter den Händen weg.

    Inzwischen war von ihrer patroullie kaum emhr was übrig. 7 der 12 Fahrzeuge waren ausgefallen, würden sich hier keinen Zentimeter mehr weg bewegen. Zu schwer der Beschuss.

    Ein Leutnant trat neben ihn. "Rengenrath, trinken sie was." Jonas schüttelte den Kopf. "Das war keine bitte" Wiederwillig schluckte er, nein würgte er das Wasser herunter. Christian hatte es in der letzten Halben Stunde besser gegangen, viel besser. Er hatte sicha ufsetzen können, etwas getrunken, ein wenig geplänkelt, obwohl er schmerzen hatte. vor Fünf Minuten hatte sich das ganze schlagartig geändert.

    Er hatte doch den Bodycheck drei mal gemacht, er hatte alles verbunden, was er gesehen hatte, was war also das Problem?
    "Christian du Wixxer, du läßt mich hier nicht alleine!", flüsterte er, während er nach Chris Erkennungsmarke suchte. Der OG war zu Hause sein Soldat, in ihr zwei Mann TE. SchirrMeister und Helferlein. Es war kaum eine Woche vergangen, da hatten sich der Stabsfeldwebel und der Flieger geduzt, der bald darauf Gefreiter geworden war und kurz vor dem Flug Obergefreiter.

    -----------

    Der Anblick der völlig desintigierten Patroullie war kein schöner Anblick, doch Benjamin hoffte inständig, das das initialfeuer, welches sie abgegeben hatten, den Fein abhielt, nochmals einen Angriff zu starten. Er musste lächeln, als er Sarah befehle geben sah, sie waren klar formuliert, hören sich aus ihrem Mund aber süßer an, als sie waren. Für ihn gehörte das Mädchen in die heimat. BWK, oder eine SanStaffel, etwa ruhiges, wo sie den Männern den Kopf verdrehen konnte. Das Sie heute im BAT sitzen würde, hatte er nicht gewusst, aber es war ein kleiner Lichtfleck in dem sonst zu düster herkommenden Tag. Eine ganze patroulie, zerschossen. Das gabs noch nie!



    -----------


    So, ihr seid da.
    Sanitätspersonal bestitzt als STAN-Waffe eine MP7A1 - leichter, handlicher, praktibaler für den umgang mit Patienten, nicht so sperrige wie das G36A2
    STan Waffe für alle anderen, die G36A2, mancher wird noch mit der A1 rumlaufen, da die A2 grade erst ausgeliefert wird.

    Zur Lage: Ihr seid mitten in einem Talkessel, die typische "Wer den berg hat, hat die Kontrolle situation", deswegen ist ein Zug der QRF auf den Hügel.

    Es gibt 12 Verletzte, davon 8 leichte (prellungen, quetschungen etc) 3 schwer (Durchschüsse etc) und einen schwerst Verletzten. Um diesen kümmert sich Sarah, in dem Moment, in dem Natalie Jonas langsam von seinem Kameraden fort drängt. Der gute Steht unter polytraumta.

    Benjamin wird Franz helfen, sollten die beiden sich finden, und dürft auch n plüschchen über die beiden Mädels halten (mir istsjetzt egal, welche ihr besser findet)

  6. #6
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Sie waren noch nicht mal richtig angekommen, da hörte man schon die Schüsse. Der Funkverkehr nahm auch rapide zu, die Feldjäger plärten irgendwas durch die Gegend, was Benjamin wenig interessiert, denn es war nicht für ihn gedacht. Das was aber der Charlie Zug auf dem Hügel meldete, stieß schon auf mehr Gegenliebe, je nachdem, was sie zu melden hatten. Noch jedenfalls war nichts von weiteren Feindkräften zu hören, die sich nährten. Doch das konnte sich Blitzartig ändern.

    Benjamin klemmte sich nun ebenso an den Funk, hatte er doch selbst auch ein paar Leutchen zu kommandieren. Er gab nur kurze Order zur Eigensicherung und Versorgung der Verletzten, aber sie hatten es schon dutzende male in der Einsatzvorbereitung geübt und eigentlich sollte jeder Handgriff sitzen. Und immerhin waren auch nicht alle völlige Neulinge, was Einsätze anging. Wer weiß wie das hier sonst ablaufen würde. Der Kampflärm - der trotz der fahrt zu hören war - wurde lauter, eigentlich müssten sie schon direkt mitten drin sein und wie zur Bestätigung feuerten auch schon die ersten Soldaten auf Aufständischen. Wie es ihm befohlen worden war, schoß der Hauptgefreite Rasch mit der Bordwaffe des Fenneks, sobald er Feind ausmachen konnte, auch seine Kameraden auf und in den anderen Fahrzeugen taten es ihm gleich.
    Kaum das der Fennak stand, brüllte Benjamin nur ein "Absitzen!" in das Funkgerät und war auch schon halb draußen. Er war mit dem Bravo Zug für die direkte Nahsicherung verantwortlich, während der Alpha Zug die Umgebung sicherte. die komplette Kampfeinheit des QRF - zu dem er selbst ebenso gehörte - war vor Ort.
    Je mehr Feuer an den Feind gebracht wurde, umso besser. Und es zeigte Wirkung. Schnell war Ruhe und die Sicherung eingenommen. Der Charlie Zug hatte Stellung bezogen und Benjamin war heil froh das die da oben standen. Nur hoffte Benjamin, das die Feinde keine Raketen hatten, die sie nicht nur gerne in die Lager der NATO schoßen. Er hatte schon dutzende der provisorischen Abschussrampen gesehen. Einfach ein paar Steine aufgetürmt und die Rakete dort in einem gewissen Winkel drauf plaziert, mit nehm Hammer auf das ende eingeschlagen und schon flog so eine alte russiche Rakete erschreckend genau dahin, wo sie sollte.

    Wofür andere Nationen hochkomplizierte und teure Technik brauchten, hatten die Afgahnen gelernt, komplett ohne aus zu kommen und dennoch solch gefährlichen Waffen ein zu setzten. Erst nach udn nach konnte er sich ein Bild über die Lage machen. Die angeschossenen Patrolulie war überall verstreut, sammelten sich nur langsam, auch weil es genug Verletzte gab denen erstmal geholfen werden musste. Man sah in den gesichtern einiger Soldaten das sie überglücklich waren, das nun Verstärkung udn Sanitätspersonal vor Ort war. Einige schienen zudem auch kaum noch über Munition zu verfügen. Wohl noch in letzter Minute, dachte sich Benjamin. Dicht gefolgt von seinem Stabsgefreiten Dirk Habermann, ging er sich nun ein Bild der eigen Kräfte machen. Dabei kam er auch nach und nach an den Fahrzeugen der Patroulie vorbei, die zum Teil nur noch Schrottwert hatten. Hauptsächlich DINGO2A2 und TPZ, was anderes hatte die Patroulie auch nicht dabei.

    Irgendwann kam er bei Sarah an, die eben noch einige Befehle gab. Ein leichtes lächen legte sich auf seine Lippen, was er aber auch gleich wieder verschwinden ließ, als er sich dessen bewusst war. Einen lächelnden Soldaten würde man wohl kaum gutheißen im Moment. Na ja, er würde sicher noch mit ihr genug Zeit verbringen und diese schöne Stimmen hören dürfen. Benjamin hatte bereits 9 Verletzte gezählt bisher, wobei die meisten leichte Verletzungen hatten. Glücklicherweise wurde auch allen schon geholfen. Benjamin war eben kein Sanitäter, sondern eigentlich ein Kämpfer, von Grund auf.
    'Meine Fresse... Wo sind die bitte reingefahren?!' , schoß es ihm durch den Kopf, als er das völlig Zerstörte Gebilde sah, was wohl mal ein Dingo gewesen war. Sarah war ganz in der Nähe und kümmerten sich zusammen mit einem anderen Sanitätssoldaten um einen Kameraden den es wohl sehr übel erwischt hatte, während Natalie - einer der wenigen Offiziersanwärterin die er kannte - jemand anderen versuchte zu beruhigen und zu helfen. Sie stellte sich sehr geschickt an, wie Benjamin fand, hatte aber doch ein Augen darauf, denn er wusste auch aus eigener Erfahrung, wie schnell so ein Gemüt umschlagen konnte, wenn es um den eigenen Kameraden ging. Und dann würde Natalien ernste Probleme haben, den Kerl zur Ruhe zu bringen.

    Ihm viel ein anderen Soldat ins Auge, der wohl etwas Hilfe gebrauchen könnte und ganz in der Nähe der war. Benjamin ging zu Franz, während Dirk weiter darauf achtete, das seinem Hauptfeldwebel nicht der Kopf weggeschossen wurde.
    "Kann ich helfen, StUffz?"

  7. #7
    Siedler Avatar von plundi
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    'Ganz dumme Frage, Mädel', schoß es Natalie durch den Kopf, als sie die Antwort von Felchner hörte. Sehr gerne würde sie dennoch mehr erfahren, verzichtete aber an dieser Stelle auf weiteres Nachfragen. Sie folgte lieber den Befehl und machte sich bereit, prüfte nochmal ihre Ausrüstung und Waffe und harrte dann die letzten Minuten aus, bevor sie auf einmal mitten drin waren im Getümmel. Die sonst so gut gelaunte und redefreudige Natalie war ganz still, aber das war sie auch schon, als sie hörte das es raus ins Gefecht ging.

    Kaum das ihr Fahrzeug stand, flogen von Sarah einige Befehle durch den Innenraum, die alle mehr oder weniger automatisch Aufgenommen und verarbeitete wurden. Da draußen war die Hölle, Einschläge von Kugel prallten auf die Panzerung, was ein komisches Geräusch gab. Sowas hatte Natalie noch nie gehört und es war ganz anders, als es im Film zu hören war. Nicht das sie darauf je was gegeben hate, sie mochte sowas eh nicht so gerne sehen, mit wenigen Ausnahmen, aber sowas im realen Leben zu haben, war etwas worauf sie lieben gerne verzichten würde. Aber sie hatte sich das so ausgesucht und musste nun damit leben. Meckern half nichts, es gab Menschen da draußen die sie nun brauchten und das war viel wichtiger.
    Natalie schluckte und als die Einschläge etwas nachließen, schwang sie sich auch aus dem Fahrzeug. Die Maschinengewehre der eigenen Truppen und die Granaten die nun bei den Feinden einschlugen, zwangen diese wohl in die Flucht, vorerst. Sie blieb dicht bei der Ärztin, die Zielstrebig zu einem der zerstörten Fahrzeuge ging. Noch auf dem Weg dahin, stolperten sie über einen anderen Soldaten, der ihnen bereits entgegen kam. Dem fehlte nichts, dessen konnten sich die beiden Frauen bei einem kurzen optischen Check und einigen Fragen überzeugen. Aber er sagte das weiter vorne wohl einer sehr dringend ihre Hilfe benötigete und im Laufschritt ging es auch sofort dahin. Es waren nur wenige Meter aber kaum das der Verletzte in Sicht war, wussten beide das der Mann hier draußen wohl nicht die besten Überlebnschancen hatte. Natalie handelte ohne groß zu denken. Sie wusste das Sarah all ihre Aufmerksamkeit dem Verletzten zuteil kommen lassen würde und das der andere Soldat dabei nur stören würde.
    Glücklicherweise ließ der sich aber fast ohne Wiederstand von dem Schwerstverletzten wegdrängen.
    "Ihrem Kameraden wird geholfen, er ist in ausgezeichneten Händen. Fehlt ihnen irgendwas?"
    "N-nein mir fehlt nichts. Kümmer sie sich um meinen Soldaten, er muss schnellsten in ein Krankenhaus."
    "Wir kümmer uns um ihn. Er ist in ausgezeichneten, fähigen Händen." Während Natalie ihn beruhigte, checkte sie dabei den Mann vor ihr ab, suchte unauffällig nach offensichtlichen Verletzungen und nach Anzeichen von einem Schock oder dergleichen. Aber bisher konnte sie nichts finden, ausser einigen Kratzern. Das war schon mal ein gutes Zeichen. Aber wie es unter der Kugelsicheren Weste und der ganzen Ausrüstung aussah, wusste sie nicht.
    Geändert von plundi (18.04.2012 um 17:30 Uhr) Grund: kleine fehlerchen ausbessern

  8. #8
    Siedler Avatar von wanyuudou
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    Die AKs der Talibankämpfer bellten zu ihnen herrüber, als sie am Ort des Anschlags ankamen. Querschläger schwirrten durch die Luft. 'Tolle Karten...' Franz verdrehte leicht die Augen. Aber wie auf Befehl ließ das Feuer nach. Sarah verteilte grob die Aufgaben. 'Wird wohl einige Rennerei werden...' Angesichts der Situation aber nicht überraschend: Wer dachte nach der Explosion der IED schon an eine Sammelstelle für Verletzte. 'Ach ja...' seufzte er innerlich. 'Auf dem Reißbrett ist immer alles so einfach. Eigentlich schade, dass die Ausbildung trotz alledem immer noch viel zu praxisfern verläuft in der Heimat.'

    Aber erstmal hieß es raus aus dem Fuchs, rein ins Getümmel. Die Sonne war gleißender, als es aus dem Inneren des Panzers erschien. Franz kramte schnell seine kleine taktische Sonnenbrille aus der Tasche und setze sie auf. Er drehte sich um und ging geduckt in Richtung Explosionszentrum. Es erschin ihm noch um einiges schlimmer, als es bisher angedeutet worden war. Zumindest ließ es der Zustand einiger Fahrzeuge vermuten. Sarah war zielstrebig zum Schwerstverletzten geeilt, somit blieb der Rest erstmal für ihn. 'Bei dem wäre meine Kunst wohl auch sehr schnell am Ende gewesen. Außerdem sind solche Sachen nicht meine Aufgaben,' wies sich Franz selbst zurecht. Er fühlte sich etwas alleingelassen.

    Jammernd kam einer der Leichtverletzter auf ihn zu: "Hast du nicht was gegen die Schmerzen?" Franz musterte ihn kurz. "Dir fehlt doch nichts. Medis sind nur für welche die wirlich was haben." "Aber ich halte es nicht aus!" Der Sani überlegte kurz. "Na gut, weil du es bist." Er kramte eine Dose mit medizinische Begriffen beschriftet aus der Tasche. In ihr waren kleine Tabletten. "Na gut, weil du es bist. Aber du musst mir einen Gefallen tun." Franz gab ihm zwei Stück. "Hier hast du etwas Wasser. Spül sie damit runter." Er reichte ihm seine Flasche. Als der Soldat die Flasche ansetzte, konnte Franz sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. 'Wie bei kleinen Kindern... Gerpresster Traubenzucker. Immer noch die beste Medizin.'
    "Also gut," sagte er, als er die Fasche zurücknahm. "Führ mich zu den schwereren Fällen." Er folgte seinem Patienten zu einem Soldaten, der eine blutdurchtränkte Feldbluse trug. Franz schickte den Leichtverletzten auf die Suche nach den anderen Schwerverletzten, um die er sich kümmern werden müsse, sobald er diesen versorgt hatte. Mit seiner Scheere zerschnitt er die Kleidung. Am rechten Schlüsselbein prangte ein dunkler Fleck, aus dem Blut sickerte. Der StUffz untersuchte die Wunde kurz. "Glück gehabt. Glatter Durchschuss und keine Arterie erwischt."
    Er schüttete etwas Wundpulver auf die Verletzung und machte sich daran, einen blutstillenden Verband anzulegen. Wundauflage und Verbandlagen lagen bereit, was ihm fehlte war eine helfende Hand. Der Patienten, den er zu seinem Adjutanten gemacht hatte, war unterwegs die Verletzten suchen.

    "Kann ich helfen, StUffz?", kam es von hinten. Franz zuckte zusammen. Bei dem Kampflärm um ihn herum hatte er den nahenden Hauptfeldwebel nicht bemerkt. 'Es hätte auch einer der Taliban sein können', schoss es ihm glühend durch den Kopf.
    "Sie schickt der Himmel, Herr Hauptfeld. Ich hab' alles da, nur ein zweites Paar Hände fehlt mir. Wenn es Ihnen keine Umstände macht, könnten Sie vielleicht bitte die Wundauflagen von beiden Seiten dagegendrücken?"

  9. #9
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Benjamin drehte sein G36 mit angebautem Granatwerfer auf den Rücken und hockte sich neben den Stabsunteroffizier um ihm dabei zu helfen, den Verletzten zu versorgen. Einach die Wunden dicht halten, das war einfach. Nur wuste er nicht, ob es nun ein Vorteil oder Nachteil war, wieder mal einen Verwundeten Soldaten zu versorgen. Es war für ihn nicht das erste mal, dafür war er schon viel zu oft im Einsatz.
    Während Benjamin, ungeachte des unangenehmen Stöhnens des Soldaten die Wundauflagen auf die Ein- und Austrittsöffung presste, sah er hoch zu Dirk, seinem Stabsgefreiten.
    "Dirk, mach Meldung an den Oberstaber, wie es hier vorne aussieht, er dürfte hinten beim Oberleutnant sein. Und frag ihn nochmals nach Luftunterstützung, ob er da was erreichen kann."
    "Verstanden." Dirk wartete erst gar nicht, sondern ging eiligen Schrittes los.
    Es mag makaber klingen, aber dort wo Benjamin grad war, war er am sichersten. Umgeben von Trümmern aus Panzerstahl und jeder Menge Soldaten die aufpassten das ihnen keiner zu Nahe kommen würde. Aber der Hauptfeldwebel wusste auch, das sie hier wie auf dem Präsentierteller saßen und am liebsten würde er sich alle schnappen, in die Füchse verfrachten und zusehen das er Land gewinnt. Das was zurückbleiben würde, war eh nur Schrott. Höchstens die Funkgeräte würde er noch ausbauen oder unbrauchbar machen, sowie die Frequenzspeicher mitnehmen. Das was an Kartenmaterial da war, würde er auch noch bergen lassen, zu viel Infos sollten die Taliban ja nun nicht bekommen. Aber nun gut, das war nicht seine Entscheidung.
    Nun aber war er erstmal damit beschäftigt, dem Sani zu helfen. Sein Blick wanderte dabei immer mal wieder rüber zu der Frau Oberfeldarzt und der Sanitäterin die sich gar nicht mal so ungeschickt dabei anstellte, den Kameraden auf Abstand zu halten.

  10. #10
    Siedler Avatar von wanyuudou
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    "Reicht dir Zähne zusammenbeißen oder soll ich dir was geben?" fragte Franz den angeschossenen Soldaten. "Es wird gehen.", presste der Soldat aus sich heraus. "Okay. Wenn du was brauchst, dann sag mir Bescheid." Der Sani wandte sich wieder zum HptFw und reichte ihm zwei verschlossene Verbandpäckchen. "Diese auch noch mit draufdrücken, dann kann ich ihn einwickeln." Er öffnete ein weiteres Verbandpäcken und begann die Binde mit leichtem Zug quer über der Brust des Verletzten abzurollen. "Ich nehme dann doch etwas," sagte der Soldat. Franz holte eine vorbereitete Spritze aus der Tasche und setzte sie dem Verwundeten in die Schulter. Dann nahm er das Verbinden wieder auf. Nach der ersten Runde hielt er Kurz inne. "Sie können die Hände jetzt wegnehmen.", sagte er zu Benjamin. Als die Binde zuende war, hakte er zwei Schwiegermütter ins Ende ein und fixierte den Verband.

    Sein "Adjutant" tauchte wieder auf und schilderte ihm kurz die Lage, die er vorgefunden hatte: Ein Soldat mit schweren Schnittverletzungen an beiden Armen und einer mit einer großen Platzwunde am Kopf und einer ordentlichen Gehirnerschütterung, außerdem einige mit eher leichteren Kratzern, Abschürfungen und Einblutungen in die Haut. Franz begann im Kopf zu sortieren. "Mir fehlen wohl noch mehr Hände." sagte er zu Benjamin mit leicht gerunzelter Stirn. "Dieser hier ist soweit transportfähig." Er deutete auf den soeben behandleten Soldaten. "Das Beste wäre, ihn schonmal ind den Krankenwagen zu verfrachten, dann haben wir eine Sorge weniger." Franz holte tief Luft: "Ich bräuchte ein oder zwei Mann, die dem Kameraden hier helfen, zum Fuchs zu kommen", rief er über die Unglücksstelle.
    Geändert von wanyuudou (20.04.2012 um 23:23 Uhr)

  11. #11
    Catgirl nyaaa~ Avatar von Yijare
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    Das war deffinitiv nicht die Antwort die der Schirrmeister hatte hören wollen. Stabsfeldwebel Rengenrat war nicht entwaffnet worden, kleiner Kunstfehler, aber deffinitiv Probleme verursachend. Blitzschnell hatte er die P8 in der Hand und drückte sie Natalie an die Kehle. "Bringt. Ihn. Ins. Krankenhaus!.", presste er wutschnaubend hervor.
    "Wowowowow", Natalie hatte mit allem gerechnet, Zusammenbruch, Heulkrampf, aber nicht damit, das man ihr eine Waffe an die Kehle hielt. Ihr Herz pumpte. Von jetzt auf gleich, 180 Schläge. Sie war doch hier um zu helfen, oder nicht? Vorsichtig hob sie ihre Hände und trat einen Schritt zurück. Der Meter war zwer keine Sicherheit, aber irgendwie musste sie aus dieser Situation entkommen.

    Sarah war ihr keine große Hilfe, die war darin vertieft, Christian transportfähig zu machen. Ihr stand der Schweiß auf der Stirn. Der mann hatte multiple Brüche, seine Lunge war linksseitig kolabiert und wenn sie nicht mal was gegen den niedrigen Blutdruck tat, wars vorbei mit ihm. Fieberhaft tat sie alles was sie konnte, alleine um des rettens Willen.

    Benjamin traute seinen Augen kaum. Tickte der Stabsfeld dahinten grade aus? Das war schlimmer wie jeder Taliban der auf sie schoss. Ohne zu überlegen und Franz alleine lassend, sprinntete er die fast Siebzig Meter auf die beiden zu, das er seine Waffen bei Franz gelassen hatte merkte er erst als er sie ziehen wollte. Wie sollte er der Stabsunteroffizier jetzt helfen? Dirk hatte er grade weg geschickt und in seinem fokusierten Blick nahm er die anderen Kameraden nicht wahr. Alles was er sah war eine Waffe gegen einen Kameraden gerichtet. War das hier eine makabere re-Inszinierung des ANA-Soldaten? Friedly-Fire?!



    --------------

    Ein kurzer, aber ich hoffe es passt.

    So, plundi... jegliche bewegung auf den Stabsfeld zu endet in einem Schuss, verusch dich ganz ganz ganz langsam nach hinten zu bewegen.

    Ironhide, komm zu nahe und er ballert dir das Hirn aus dem Kopf. das wollen wir doch nicht, oder?

    wanyuu... ich denke du wirst dem guten Stabsfeld nicht in die quere kommen, weil der verletzte vor dir mehr aufmerksamkeit erfordert

  12. #12
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    'Das kann doch alles nicht wahr sein!!', dachte Benajmin nur so bei sich. Er war praktisch schon in Schlagreichweite, trotz der wenigen Meter, die ihn noch von den beiden Soldaten trennten. Aber der Stabsfeldwebel hatte ihn bereits bemerket und funkelte ihn an. "Bringt ihn ins Krankenhaus.", prersste er zwischen seine Zähnen leise hervor. "SOFORT!!"
    Was sollte Benjamin nun tun? Sich auf den mann stürzen wäre törricht, das würde ihn oder dem jungen Ding das Leben kosten, wenn es ganz doof laufen würden. Dem Mann nun wiedersprechen, wäre eh eine törrichte Aktion. 'Oh man, wieso muss immer einer dabei sein, der austickt? Beweg dein Arsch von ihm weg, StUffz.' ging es ihm durch den Kopf. Irgendwas musste Benjamin tun. "Okay, wir bringen ihn ins Krankenhaus. Wir werden nur noch schnell eine Trage holen und dafür sorgen das er den Transport auch übersteht, ist das okay für sie? Aber sie müssten mir helfen, ihn ins Auto zu verfrachten." Benjamin ahnte, das der Stabsfeld nicht anders unter Kontrolle zu bringen war, als ihm zuzustimmen. Er hoffte das der Mann so villeicht etwas unaufmerksammer werden würde. Es war nicht mit ihm zu spassen, aber Benjamin hoffte auch, das er so abgelenkt oder verwirrt war durch seinen Vorschlag, das er seine Waffe senkt. Sobald er das tun würde, würde er auch Dreck fressen, das wusste Benjamin jetzt schon.
    Zu blöd das er sein Gewehr doch vom Rücken genommen hatte, während er Franz geholfen hatte. Es störte doch nur dabei. Wenn er es jetzt dabei hätte, dann hätte Natalie schon was zu versorgen, aus dieser entfernungn nämlich daneben schießen, war fast unmöglich. Nun aber war es zu spät dazu und zu seiner Backupwaffe, seiner P8 zu greifen, wurde viel zu lange dauern.
    'Jedes verschissene mal muss einer durchdrehen. Meine Fresse!'

    Aus dem Augenwinkel sah Benajmin dann noch ein paar seiner Truppe, die mit Gewehr im Anschlag Richtung Stabsfeldwebel zielten. 'Jetzt bloß nicht nervös werden.' Ob der Stabsfeldwebel sie gesehen hatte, wusste Benjamin nicht. Zumindest hatte es die Stabsunteroffizier geschafft, ein paar Schritt zurückzuweichen udn sich so zumindest aus der unmittelbaren Reichweite des Soldaten bringen können. Nicht auszudenken, wenn er sie noch als Geisel nehmen würde. Es war ihm zumindest zuzutrauen, so wie der drauf war.

  13. #13
    Siedler Avatar von plundi
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    Zuerst wusste Natalie gar nicht, wie ihr geschah.
    Nicht die Reaktion die sie erwarten würde. Sie ging ein paar Schritte rückwärtes, die Hände dabei leicht nach oben halten. Natalie war nicht in der Lage, was zu sagen. Sie wusste nicht mal sorecht, was sie nun tun sollte. Ihr Instinkt sagte ihr, das sie abbhauen sollte, wegrennen und sich in Sicherheit bringen. Es war schwer sich zusammen zu reißen und dem Instinkt nicht folge zu leisten. Sie wollte was sagen, nur was?
    'Was sag ich nun? Was sol in nur machen?' Es war sehr selten, das sie so verunsichert war. Aber wann zielt schon mal jemand mit der Pistole auf sie? 'Erschossen beim Hilfseinsatz - was eine Grabesaufschrift.' Natalie hatte derwiel schon drei Schritt zurück machen können. Von der Seite hörte sie die Stimme eines anderen Soldaten, sah aber nicht hin. Sie meinte, die Stimme zu erkennen, müsste wohl der Hauptfeldwebel sein, der ab und an bei ihnen reingeschaut hatte.
    Natalie versuchte sich zusammen zu reißen, und einen Ausweg zu finden. Wenn sie noch weiter nach hinten gehen würde, dann stünde sie bald neben dem zerstörten Fahrzeug. Sie überlegte ob sie einfach dann dahinter springen sollte, aber war sie so schnell und war das überhaupt eine gute Idee? Und dann waren da ja noch Sarah und der Schwerverletzte, die sicher nicht einfach bahauen konnten.

    Sie öffnete den Mund, aber schloß ihn auch kurz darauf wieder. Ihr vielen keine Worte ein, die sie hätte sagen können. 'Man, nun nehm dem doch mal einer die Waffe ab, irgendwie...'
    Geändert von plundi (21.04.2012 um 18:25 Uhr)

  14. #14
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    Franz wunderte sich über das plötzliche Verschwinden von Benjamin. Er war so in Gedanken vertieft, dass er nicht wusste, was um ihn herum passierte. Verdutzt schaute er dem HpFw nach, als dieser von ihm wegeilte. Aber schnell hatte er sich wieder gefangen: "Jungs es gibt für euch wichtigere Sachen zu tun, als Bauklötzer zu staunen. Die da drüben haben die Situation im Griff und es gibt noch ausreichend andere Verletzte, die eure und meine Hilfe gebraucen können." Er wies die Freiwilligen für den Transport des Angeschossenen an, eine Trage zu besorgen. "Die Wunde ist zwar erstmal versorgt und ich habe ihm was gegen die Schmerzen gegeben, aber es ist besser, ihn nicht allein gehen zu lassen, wenn auch gestützt", sagte er zu den Beiden. "Es reicht, wenn einer geht. Du wartest hier. Ich muss schon zum nächsten Patienten."

    Im Wegdrehen fiel sein blick auf die Waffe, die Benjamin vergessen hatte. 'Deeskalation ist besser, als Zwang durch Waffengewalt', schoss es ihm durch den Kopf. 'Ich nehm sie wohl erstmal mit, als sie hier stehen zu lassen, wer weiß was noch passiert bei der Stimmung hier.' Der Sani warf sich die Waffe über die Schulter. 'Etwas sperrig.' "Also los junger Mann", sagte er zu seinem Adjutanten. "Auf zum Nächsten, welcher wohl der mit der Kopfverletzung sein wird. " Franz folgte ihm in die Richtung, ihn die dieser eilte.

  15. #15
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    Natalie war schon mit ihrem Leben am Abschließen, immerhin war es alles andere als sicher, das der Stabsfeldwebel nicht schießen würde, auch Benjamin hatte wenig Hoffnungen, das die SOA das überleben würde. Inzwischen hatte auch Sarah mitbekommen, was Sache war und hatte ihre Waffe nach vorne gebracht "Legen Sie die Waffe auf den Boden und treten sie Fünf Schritt nach hinten!", brüllte sie perplex, das jemand ihre Soldatin bedrohte.

    Jonas reagierte nicht. Doch der Anruf der Oberfeldärztin zeigte Wirkung auf die anderen Soldaten, die nun fast ausschließlich zu der bizarren Situation starrten. Genauso bizarr war die Art und weise, wie der Stabsgefreite Michael Pycrocanski den Stabsfeldwebel außer Gefecht setzt, die Pranken des Kerls schlangen sich von hinten um den Mann und er hob ihn locker einen halben Meter vom Boden. "Mensch Jonas! Die helfen Chris doch!", brüllte er dabei und hatte selber Tränen in den Augen. und drückte den Stabsfeldwebel dabei an sich. Da ging eine Erschütterung durch den SFw und und die P8 glitt ihm aus der Hand. "Komm, Jonas, komm...", Mike nahm Jonas und trug ihn aus dem Sichtfeld und nickte Sarah und den anderen zu.

    Natalie blicke zwei Sekunden auf die Stelle, an der die P8 lag, bevor Benjamin Sie aufhob und entlud. Die Stabsunteroffizier warf sich förmlich an ihn, etwas mit dem er nicht gerechnet hatte, aber er fand es dennoch verständlich. Etwas unbeholfen klopfte er ihr auf die Schultern, sein Blick war an Sarah geheftet, die den Kopfschüttelnd ihren Patient verladen ließ. Er konnte der 36 jährigen Ansehen, das sie im Lager definitiv Gesprächsbedarf haben würde. Dafür kannte er sie schon gut genug.

    ------------

    Wer behauptet hatte, das sie aus dem gröbsten raus waren der hatte sich getäuscht. Bis zum Ausgang des Tals lagen sie unter Feuer, doch die GraMaWa's der Fennek's ließen ganze Bergketten in Explosionen erleuchten. Dennoch entkamen aus der Dreck und Staubwolken immer noch Blei und Raketen, die Gott sei dank keinen weiteres Fahrzeug ausfallen ließen. Später würde man das Tal "Todespfad" nennen, aber das interessierte weder Sarah noch Natalie und Franz. Benjamin erst recht nicht, er hatte den Stabsfeld und den Stabsgefreiten eingeladen, und war froh, das der Staber nur ein Häuflein Elend war. Irgendwo konnte er den Mann aber auch verstehen, er hatte sich per Kom Daten geben lassen und er war auch damit beschäftigt Befehle zu erteilen. Die Munition für die GraMaWa wurde langsam knapp.


    ------------


    Ihr wollt zurück? Wirklich? VERGESST ES! Es wird zwar keinen weiteren Ausfall geben, aber aus dem Todespfad entkommt ihr mir erstmal nicht. *irre Kicher* Außer ihr wisst wie man Ne gesprengte Brücke überquert, wenn kein Fluss darunter ist aber 50 Meter steil abfallender Hang. Und nein, es gibt imme rnoch keinen CAS )

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