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  1. #16
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    'Absurd...', mehr viel Benjamin nicht mehr ein. Erst dreht ein Soldat durch und wird dann im wahrsten Sinne des Wortes ausgehebelt, Frauen schmeißen sich mitten in einem mehr oder weniger schweren Gefecht an seinen Hals, Sarah war alles andere als hocherfreut und obendrei gaben die Taliban heute gar keine Ruhe mehr. Das Funkgerät qualmte auch schon, so viel Funkverkehr wie es gab. Der Oberleutnant, gleichzeitig der Zugführer des Alphazuges fluchte was das Zeug hielt und brüllte schon fast die Leute in der OPZ an, das es nicht mal möglich sei Kampfjets in die Luft zu bekommen, Helikopter sah er ja noch ein, das die nicht kommen würden, immerhin war die Luft nach seiner eigenen Aussagen "Bleihaltiger als das Benzin von vor 25 Jahren!" Thunderbolts, sowas wäre doch mal was feines. Diese Warzenschweine sind der grauen jeder Bodetruppe, noch besser gleich eine Staffel Hornets oder auch Tomcats, sofern der Träger draußen im Meer noch welche an Bord hatte. Die könnten doch mal eben das gesamte Gelände ein wenig umgestallten, aber irgendwie wollte man die nicht in die Luft bringen. Na ja, sie waren eben Deutsche, keine U.S. Truppen.

    Nicht ganz so schlimm wie hier unten, hatte es der Charliezug auf dem Hügel, aber schlimm genug um nicht zur Hilfe kommen zu können. Sie lagen selbst unter beschuss. Es war wohl nicht einfach, da durch zu brechen und so blieb ihnen nichts anderes über, als die Feindkräfte zu umfahren. Das war schlecht, sehr schlecht aber die bessere Lösung, als den ganzen Zug in dem wirwar zu verlieren. Die Feldjäger waren erstaunlicherweise sehr ruhig, oder aber sie hatten es aufgegeben etwas zu sagen. Eigentlich hörte Benjamin nur noch die QRF über Funk, sonst keinen anderen mehr.
    Und ihm wurde langsam unwohl, den bei jedem Schuss aus der Granatmaschinenwaffe zählte er Rückwärts. Wenn er bei Null angekommen war, würde sich kein Schuss mehr lösen, weil die Munition alle sein würde. Und viel hatten sie nicht mehr, auch die anderen fahrzeuge waren nicht mehr gut bestückt. Einige TPZ's des Alphazuges hatten schon keine Munition mehr für die laffetierten MG's, aber das lag nicht daran das sie nicht genügend mitgenommen hatten, sondern schlicht daran, das sie seid Ankunft fast ununterbrochen gefeuert hatten. Was dabei an Munition durch ging, war schon nicht mehr normal. Wenigstens waren genug Soldaten so schlau gewesen, die Munition aus den zerstörten Fahrzeugen zu bergen und auf ihre Fahrzeuge zu verteilen. Sonst würden wohl schon jetzt die meisten Waffen schweigen.

    Ein weiteres Problem war auch die zusätzliche Besatzung nun im Wagen. Der Fennek war kein Truppentransporter aber das war nun wahrlich sein geringstes Problem, solange keiner zum Pinkel aussteigen wollte. Den Staber konnte er wohl kaum sich selbst überlassen und nach der Sachen eben war es Benjamin lieber, ihm im Auge zu haben. Auch wenn er nun keine Waffe mehr hatte und auch keine für ihn in Reichweite war. Darauf hatte er geachtet. Nun galt es aber hier endlich raus zu kommen. Aber es dämmerte Benjamin langsam, das es kein gutes ende nehmen würde, denn sie sind hier fast schon gemütlich herreingerollt, nun aber schien halb Afgahnistan auf den Beinen zu sein und ihnen das Leben zur Höllen machen zu wollen.

  2. #17
    Siedler Avatar von wanyuudou
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    Franz folgte seinem "Adjutanten" durch die Gassen, die die zerstörten Fahrzeuge formten. Der Tumult um den durchgedrehten Soldaten verschwand hinter ihm. 'Hat die Vorbereitung auf den Einsatz hier in Afghanistan bei ihm nicht ausgereicht? Oder ist es das, was man als Restrisiko oder Murphy'sches Gesetz bezeichnet? Ich hoffe, dass er der Einzige bleibt, der den Stress nicht aushält. Ansonsten wird es noch mehr zu tun geben, als nur Verletzte zu versorgen...'

    Die Patrouille war im wahrsten Sinne des Wortes nur noch ein versprengter Haufen. Überall saßen geschockte Soldaten verstreut, einige mit leichten Verletzungen. Sie erreichten den Verletzten, der mit blutüberströmten Gesicht an einer Mauer eines zerstörten Hauses hockte. Leichte Apathie stand in seinen Augen, wohl durch den Kopfschmerz verursacht.

    "Setz dir deine Sonnenbrille auf, das nimmt auch einen Teil des Schmerzes", sagte der Sani aufmunternd zum Verletzten. "Ich gebe dir auch gleich was gegen den Schmerz." Franz kramte eine Spritze aus der Tasche. "Etwas mit geringen Nebenwirkungen. Es sollte auch die Übelkeit etwas nehmen." Mit diesen Worten setzte der StUffz ihm die Spritze in den Oberarm und machte sich danach an die Versorgung der Wunde. Er tupfte vorsichtig die Wunde ab, dann betäubte er sie lokal. Vorsichtig entfernte er mit einem Rasiermesser die Haare rings um die Verletzung. "Eine ordentliche Platzwunde hast du dir da zugezogen."
    Franz holte ein kleines Etui aus der Tasche und öffnete es. Es befanden sich Klammern für die Wundversorgung darin. Er desinfizierte die Wunde großzügig und machte sich ans Setzen der Klammern. Anschließend wischte er grob das Blut ab und wickelte einen Verband um den Kopf des Verletzten.

    "So, fertig. Ab in den Transporter mit ihm. Jungs, fasst mal mit an." Sein "Adjutant" kam auf ihn zu:
    "Es soll losgehen. Wir sollen uns alle bei den Fahrzeugen sammeln."
    "Ich bin hier noch nicht fertig! Ich brauche noch etwas!" Ärger stieg in Franz hoch.
    "Die anderen Verletzten sind schon im Fuchs, Sie werden sie dort versorgen müssen."

    Den soeben versorgten Verletzten stützend ging er zurück zum BAT und stieg in diesen ein. Sogleich machte er sich an die Versorgung, des Soldaten mit den Schnittverletzung an der Armen. Er wischte vorsichtig das Blut von den Wunden und desinfizierte die Stellen. Als er den Verband anlegen wollte, ruckte der Fuchs an. Schmerzhaft verzog der Patient das Gesicht. 'Das ist nicht der Trecker auf dem Hof von deinem Vater... Etwas vorsichtiger wär schön gewesen.'
    Geändert von wanyuudou (28.04.2012 um 14:35 Uhr)

  3. #18
    Siedler Avatar von plundi
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    Der Stein der Natalie vom Herzen viel, war groß. Sie war so erleichtert das der Mann sie nicht mehr bedrohte, das sie vor überschwenglicher Freunde und Dankbarkeit darüber Benjamin um den Hals viel. Es vergingen einige Momente, bis sich Natalie wieder löste. Sie wurde sich der Situation wieder vollends bewusst, wurde Rot im Gesicht und stammelte eine leise Entschuldigung in Richtung des Hauptfeldwebels. Dann half sie, den Verletzten ins Auto zu laden und stieg gleich mit ein.
    Der Transportpanzer der auf Krankenwagen getrimt war, war jetzt ziemlich voll. Der schwerverletzte Soldat war soweit Versorgt, das man nichts weiter machen konnte als darauf zu achten das er einem nicht wegstarb. Für Natalie war da nichts zu tun. Franz kam mit einem weiteren Patienten dazu.
    "Brauchst du Hilfe?", wollte sie von ihm wissen. Aber eine Antwort wartete sie erst gar nicht ab und half beim Einsteigen.
    Von aussen wurden dann aber schon die Türen geschlossen und kurz darauf ruckelte es im Fahrzeug. Sie fuhren los.

    Davon unbeeindruckt half sie Franz diejenigen zu versorgen, die nicht so schlimm Verletzt waren wie ihr Kamerad. "Ich werde ihnen nun die Wunde desinfizieren und verbinden. Das kann etwas brennen, Soldat.", meinte sie zu einem Soldaten, der eine tiefe Schnittwunde auf dem Oberarm hatte. Das würde man später nähen müssen, aber bei der Fahrt war das kaum möglich. Natalie war nun wieder ganz bei der Sache. Sie lächelte, aber man sah ihr an das es gequält war. Es reicht doch, das die anderen schon ernst und finster drein schauten. Ihr hingen inzwischen schon ein paar Haarsträhnen im Gesicht, die sie nur halbherzig zur Seite strich. Der Soldat vor ihr biss die Zähne zusammen, als sie mit dem Desinfektionsmittel die Wunde abtupfte und verband. "Gleich vorbei."

  4. #19
    Siedler Avatar von wanyuudou
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    "Beim nächsten Mal die Auflage aluminiumbedampft nehmen, die lässt sich später besser entfernen beim Verbandwechseln beziehungsweise bei der Behandlung nachher im Feldlazarett." sagte Franz mit einem aufmunternden Lächeln zu Natalie. 'Ihr sitzt bestimmt noch der Schreck im Nacken von der Sache vorhin.' mutmaßte er in Gedanken. 'Man kann noch so tough sein, so ein Ereignis kann einen ganz schön aus der Bahn werfen. Wenn einer mit zittrigen Händen dir eine Waffe an den Kopf hält, den Finger am Abzug... Eine solche Erfahrung möchte ich nicht unbedingt machen.'

    Währenddessen versorgte er weiter kleinere Schnittverletzungen, entfernte kleinere, nicht tiefsitzende Glassplitter aus Wunden und desinfizierte und klammerte Platzwunden am Kopf. Die Soldaten waren wohl ordentlich durchgeschüttelt worden von der IED. Die Enge in den Fahrzeugen ließ auch nicht viel Spielraum für Reaktionen bei ruckartigen Bewegungen des Fahrzeugs. 'Da trifft der Kopf schnell mal auf eine Kante, bevor man reagieren kann.' Kniffelig waren die Wunden unter den Haaren. Weil das Fahrzeug der Straße entsprechend schwankte, war es nahezu unmöglich mit ruhiger Hand die Stellen grob zu rasieren, aber für diese Stellen hatte er Sprühpflaster in der Tasche.

    "Den Schrecken schon einigermaßen überstanden?", fragte er Natalie, als er sich um einen Verletzten neben ihr kümmerte.

  5. #20
    Siedler Avatar von plundi
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    Sie nickte nur, war ihr der Fehler doch mehr als nur peinlich. Sie wusste es doch bei weitem besser, wie man die Auflage anwand. Mit etwas mehr KOnzentration aber, gelangen ihr die restlichen Handgriffe wieder problemlos. Das fahrzeug rumpelte und polterte über die Piste, an das setzten von Infusionen oder Spritzen war keinesfalls zu denken. Glücklicherweise war das derzeit nicht nötig.
    "Ja es geht wieder, alles in Ordnung.", antwortete sie Franz auf die Frage hin. 'zum Glück...' hing sie in Gedanken noch dran.
    Bald schon waren sie mit den äusserlichen Verletzungen der Soldaten fertig, soweit eine Versorgung möglich war. Natalie hatte sich zusammen mit Franz in die Ecke de Fahrzeugs zurückgezogen, wo sie sicher war, das die anderen sie nicht hören konnten. Die meisten der Verletzten waren soweiso in einer Art Trancezustand, in Gedanken oder sogar dank Medikamenten halb am einschlafen. Sie beugte sich leicht zu Franz und fing an zu flüstern.
    "Meinst du, wir kommen hier noch mla raus?" Natalie spielte dabei auf die nicht zu überhörenden Einschläge auf der Außenpanzerung des Fahrzeugs an. Ihr war mulmig bei dem Gefühl und sie ballte die Hände zu Fäausten, mit denen sie sich auf ihre Oberschenkle stützte. "Ich weiß, das wir nicht unendlich Munition mit haben und so viel wie hier geschossen wird... Ich hoffe es reicht."
    Es war ihr nicht klar, wie nahe sie mit der Vermutung war. Sie wollte nur rigendwie was anderes hören, als eine bestätigung darauf. Auch wenn Franz es gar nicht wissen konnte.

  6. #21
    Catgirl nyaaa~ Avatar von Yijare
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    Sarah seufzte. Franz und Natalie waren zwar gute Sannitätssoldaten, aber das hier entwickelte sich immer mehr zu einer ambulanten Katastrophe. Von Willmersheim fuhr eine scharfe Kurve und der Fuchs begann sich in schneller Wellenbewegung seinen weg durch unbefestigtes Gelände zu bahnen. Das Prasseln der Kugeln auf die Panzerung ließ dennoch nicht nach.

    "In welche Hölle hat man uns hier geschickt?!?", hörte benjamin seinen Fahrer fluichen, der dem Fuchs der Sannitäter fast Stoß´stangennah folgte. Das war zwar eigentlich nicht der beste Beweis seiner Fähigkeiten, aber wer mochte dem jungen Mann übel nehmen, das er mits einem Leben langsam abgeschlossen hatte - die seiten scheiben waren mit Einschusslöchern übersäht, die GraMaWa schwieg und auch sonst war die QRF gespenstisch still. Nur die heulenden Motoren der Fahrzeuge und die geschosse des Feindes pfiffen in der lautstärke um die Wette.

    Doch der leicht durchgedrehte Stabsfeld in seinem Wagen richtete seinen Oberkörper plötzlich auf, und drehte seinen Kopf in Richtung, aus der die Kugeln auf das Fahrzeug einschlugen. "Sie kommen."

    ---------

    Fahrjit saß auf seinem Esel und beobachtete von seiner erhöhten Position aus, was unten im tal geschah. Die Ausländer wurden Beschossen, da untern kämpfte sein Vater gegen die Ungläubigen, die keinerlei gegenwehr mehr zeigten. Ein lächeln schlich sich auf das Gesicht des Jungen, bald würden sie Gefangene haben, oder wenigstens viele Tote der ungläubigen.

    Es war das einsame Flap-Flap-Flap das den Jungen aufschreckte es war ein Hubschrauber, aber er tat nichts, sondern flog ohne Notiz zu nehmen richtung Mazar E Sharif, doch das flirren des Abgasstrahl glitzerte sehr stark in der langsam Untergehenden Sonne. Er nahm das alte Handy, welches im sein Vater in die Hand gedrückt hatte und wählte. "Bei Allah, Vater!", brüllte er in das kleine Wunderwerk westlicher Technologie.

    --------

    Zirka 15 Kilometer weiter Östlich

    "Das wird blutig Enden", hörte man aus dem vermumten Kopf des Fremden. Er war ein seltener gast im Dorf. Einer der wenigen die nie heimisch geworden waren, ihren Besitz auf ihren Esel oder Pferd mit siche herum schleppten. Aber er war geschätzt. Er hatte mehr Ehre angesammelt als die meisten im Dorf. er hatte Dürren vorausgesagt, er hatte auch vorausgesagt das Hussein von ungläubigen gestürzt würde. Doch er hatte sie nie Ungläubig genannt. Er hatte die Ausländer mit "Vor Mohammad" genannt. Sie glaubten an etwas, das sogar im Koran stand, aber für sie unwichtig. Sie glaubten an einen anderen Propheten, aber im Grunde an Allah, auch wenn sie ihn anders nannten. Mit dieser Ansicht stand er recht alleine dar, in diesem Dorf, doch niemand machte ihm einen Vorwurf, denn er war selber so etwas wie ein prophet. Jedenfalls hier.

    So war seine Aussage entweder als Verheißung zu verstehen oder als Verdammnis. Natürlich hoffte man, das es nicht das letztere sein würde.

    --------------

    Ja, es hat ewig gedauert. Aber ein paar sachen sind mir dazwischen gekommen. Zum einen mal mein Miserables Internet das ich momentan habe. Das liegt nicht an mir und anbieter kann man hier sehr schlecht wechseln. Dann ist mir noch mein Laptop geklaut worden, was die Sache noch etwas verschlechtert. Da war auch der beitrag drauf gespeichert, der zugegebener Maßen etwas länger war. Aber er steht ja jetzt )

    Zur Situation selbst.

    Ihr seid absolut leer geschossen, nicht mal mehr eine Leuchtspur Rakete habt ihr, nichts, gar nichts. Vielleicht noch ein paar Schuss in euren Waffen, aber die würden gegen den Mob der auf euch feuert tropfen auf den heißen Stein sein und noch etwas mehr Öl ins feuer gießen.

    wer oder was da kommt, verate ich nicht. aber gut wirds bestimmt nicht sein.

    viel spaß bei eurer gelänmdefahrt unter gefechtsbedingungen.

  7. #22
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    In all seiner Dienstzeit hatte Benjamin sowas noch nie erlebt. Sie waren hier nicht mehr auf einem Rettungseinsatz, das war ein Gefecht wie es im Lehrbuch stand. Nicht Terroristen die aus ner mieserablen Deckung herraus mit ihren AK's schoßen, sonder ein gut Organisiter, großer Trupp der da nun anrückte. Un das mit Waffen die durchaus in der Lage waren, ihnen die Fahrzeuge zu zerlegen. Einzig hatte Banjamin noch die Hoffung, das sie ihre schweren Geschütze bereits für den Anschlag auf die Patroullie draufgegangen waren. Und wenn sie nicht grad einen alten, russichen Panzer in der Hinterhand hatten, würden sie in den Fahrzeugen relativ sicher sein, sofern der Srpit nicht auch noch ausging.
    "Bleib einfach am Arsch dran und sie, Herr Stabsfeldwebel, hinsetzten und Schnauze! Sollen sie doch kommen, ohne Büchsenöffner bekommen die uns hier nicht raus - und wir sind bei weitem schneller."
    ja das stimmte, die Geschwindigkeit der Fahrzeuge war hoch genug um zu entkommen und sie waren auch stabil genug, eine strassensperre zu durchbrechen, sofern sie denn nicht vernüftige auf die Starsse gestellt wurde. Die größte Gefahr ging von IED's aus und Benjamin rechnte fest damit, das da noch ein paar auf sie warteten. Das der Staber dennoch wieder nervös auf seinem Sitz hin und her ruckte, interessierte Benjamin grad wenig. Wenn er faxen machen würde, hatten Benjamin kein Problem damit, ihn ins Land der Träume zu schicken. In so einer Situation konnte er einfach ekine Rücksicht auf die Problemchen der Einzelnen nehmen.

    Benjamin schnappte sich das Funkgerät. Auf irgendwelche Vorschriften verzichtet er nun gänzlich, es hatte eh keinen Sinn mehr. "Hey ihr da vorne, wie siehts bei euch aus? wie gehts den Patienten?" Er fragte aus gutem Grund, denn irgendwie rechnete er damit, das sie nicht so schnell im Lager ankommen würden. "Wie ihr sicherlich bemerkt haben dürftet, rücken die Typen uns langsam aber sicher auf die Pelle. Also Kopf einziehen und Luken dicht halten!"
    Benjamin wusste, das die Patienten kein Headset hatten, sondern nur die Fahrzeugbesatzungen. Einige hatten auch noch die altmodischen Hauben die zur Fahrzeugausrüstung gehörten. Das erlaubte es ihm, mit den Leuten im Fuchs vor ihnen zu reden, ohne die Verletzten weiter zu beunruhigen.

  8. #23
    Siedler Avatar von plundi
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    Fliegen war schon was schönes, nicht aber durch den Innenraum eines Panzers. Natalie hatte Mühe, festen Halt zu finden bei der Gangart die der Fahrer an den Tag legte. Die Pateineten waren glücklicherweise soweit festgeschnallt, aber sie weiter zu behandeln, war bei dem hin und her, kaum möglich.
    Als der Funkspruch kam, schaute sie zuerst Franz an, dann sah sie zu Sarah rüber. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte, ob sie überhaupt sagen sollte was los ist. Nein das stand ihr nicht zu, hier war ganz klar Sarah gefordert. Wieder eine heftige Bodenwelle die sie alle durchschüttelte. Natalie hielt sich in dem Moment nicht richtig fest und fand sich daraufhin mehr auf Franze, als neben ihm wieder.
    Sie schaute zuerst etwas verduzt, dann peinlich. Sie spürte das sie etwas rot wurde denn sie war wirklich ungünstig auf ihm gelandet. "Ähm... s-sorry." Natalie hasstete dabei wieder hoch und stieß sich ihren Kopf dabei. Das hatte sie nun davon, das sie einen Moment nicht aufgepasst hatte.
    "Ach verflucht! Das gibt n Beule."

  9. #24
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    Franz gefielen Geländefahrten, solange man dabei auch etwas sah ... Durchgeschüttelt werden fand er eigentlich nicht schlimm. Er erinnerte sich an seinen Segelurlaub vor seiner Zeit beim Bund. Hier war es ähnlich: Fehlte die Sicht auf den Horizont, konnte einem schnell schlecht werden. Franz versuchte eine kleine Dose mit Pfefferminzbonbons aus seiner Tasche zu kramen, als Vorsorge. Ihm war zwar bisher nie schlecht geworden, aber einige der Patienten veränderten die Farbe. Vielleicht auch den Medikamenten geschuldet.
    Franz wunderte sich etwas, als Natalie erst ihn anblickte und dann Sarah. Sie schien auf etwas zu lauschen. Anscheinend kam etwas über Funk. Sein eigenes Headset hatte er beim Einsteigen ins Fahrzeug in seine Tasche gesteckt. Es stürte ihn immer, gerade wenn man sich viel in der Enge bewegen musste.
    Die schweren und mittelschweren Fälle waren soweit versorgt, sodass nur noch die kleineren Sachen zu erledigen waren, was sich beim Stampfen des Fahrzeugs als schwierig erwies. Franz wollte eine kurze Pause einlegen, um etwas Wasser zu trinken. Er streckte die Beine aus und spreizte sie auseinander. Er drückte sie gegen den Kasten vor ihm, was ihn leicht verkeilte und ihm Halt gab. Halt den er brauchte, als plötzlich Natalie auf ihn fiel.
    "Hoppla!" Der Sani wurde rot. Er wollte ihr aufhelfen, aber da war sie schon hoch und zuckte wieder nach unten. Sie hatte sich wohl gestoßen.
    "Immer vorsichtig," sagte mit einem verständisvollen Lächeln. Er kannte es selbst gut genug. "Zeig mal her die Stelle."

  10. #25
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    Ein verlegene Lächeln lag auf den Lippen von Natalie.
    "Ach, schon okay, es ist nichts. Nur eine kleine Beule." Sie hatte sich selbst schon die Stelle abgetaste, aber es war ncihts feuchtes zu spüren und auch war kein Blut auf ihrer Hand zu sehen. Dennoch setzte sich neben Franz. Ihre Beine stütze sie genauso ab wie er, was bei ihr nicht so locker aussah, da sie kleiner war als er. Sie hielt sich noch immer den Kopf, die Stelle tat sehr weh. Sie beugte sich ein kleines Stück vor, nur um Franz dann doch die Stelle zu zeigen. "Da, siehste eh nix, vor lauter Haaren."
    Wieder gab es eine Bodenwelle und wieder hatte Natalie nur mittelmäßigen halt. Sie landete wieder halb auf Franz, rutschte aber seitlich weg. "Das nächste mal, setz ich mich gleich auf dich.", sagte sie mit einem schelmischen Grinsen.
    Sie versuchte trotz allem irgendwie ein frohes Gemüt zu behalten. Es war schon schlimm genug, obs die richtige Methode war, sich abzulenken war eine andere Frage.

  11. #26
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    Franz wurde rot. Mit Frauen zusammen zu arbeiten war immer noch für ihn nicht einfach. Die Ausbildung war aufgrund der Branche recht frauenarm gewesen. Lediglich ein Mädchen war in seiner Berufsschule gewesen. Aber auch nicht in seinem Zug. Es ging eigentlich schon früher los: Nach Kindergarten und den ersten Jahren der Grundschule, wenn sich Jungs und Mädchen trennen, hatte er nie wieder richtigen Anschluss zu Mädchen gefunden. Sandkastenliebe, das war wohl die letzte enge Berührung mit dem anderen Geschlecht. Auch in der Ausbildung zum Sani war er eher zurückhaltend den Teilnehmerinnen gegenüber gewesen, aber es machte ihm keine Probleme mit ihnen zu arbeiten.

    Verlegen kramte Franz in seinen Taschen nach den Pfefferminzbonbons. "Möchtest du auch eins?"

  12. #27
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    Sarah sah das alte SEM-52 an das Natalie ihr vors Gesicht hielt... na musste auch funktionieren, aber awrum sie es überhaupt dabei hatten war ihr ein Rätsel. "Beschissen wäre geprahlt", meinte sie in dsa Funkgerät und zuckte zusammen als gewaltige Detonationen denn Kugelkagel zerrissen und schluckten. "SCheiße, ich seh nichts, sagt mir was da draußen vor scih geht", brüllte sie fast hysterisch, da sie völlig aus dem Konzept gebracht war.

    --------

    "Ich hab doch gesagt sie kommen!", meinte Jonas und wiedersetzte sich schlicht der Anweisung Benjamins und blickte hinaus auf das Spektakel das sich ihnen bot. Benjamin tat nichts dagegen, den seine Kinnlade war auf seine Brust gefallen und er hatte schwierigkeiten sie wieder zu zu bekommen um Sarah zu berichten was hier grade ablief. "Das ist unglaublich" war das einzige was er ins Gerät brabbeln konnte.

    --------

    "Firebird, Statusbericht"
    "Eigene Truppenteile gesichtet, beginne mit unterstützungsfeuer", Cornnel Matthias Gorrek grinste zufrieden als er die AC-130 in schräglage brchte und die 105 Millimeter Haubitze anfing Feuer zu speihen. Die Gattling fing fast simultan an, ihre achtläufe Feuerspucken zu lassen. Das Bild der kreisenden Spoky II am Himmel, eine AC-130U, das schwerste was die Amerikaner auffuhren wenn die kacke sprichwörtlich, am Dampfen war. Doch das Gunship war für Freund wie Feind gleichermaßen eine erscheinung die sich ein prägte. Dieserr Flugzeugrumpf mit seinen ganzen Geschützen, die den Boden hinter den Fahrzeugen der Deutschen in eine Katerlandschaft verwandelten.

    --------

    so, viel Spaß, außer Iron wird keiner Wissen was da grade gespielt wird und, Iron kann nichts dazu sagen, weil er überwältigt ist von dem Anblick )

  13. #28
    Siedler Avatar von wanyuudou
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    Franz verstreute vor Schreck die Bonbons im Fahrzeug, als draußen die Hälle loszubrechen schien. Einschläge von Geschützfeuer brachten die Luft zum Vibrieren und das Dröhnen im Fahrzeuginneren, verstärkt durch die Stahlplatten um sie herum, wurde fast unerträglich. Er blickte sich um. Den Patienten schien es ähnlich zu gehen. Franz war schon öfter in Gefechten gewesen, aber soetwas hatte er noch nicht erlebt. Die Einschläge von Gewehrgeschossen wurden weniger. Es schien also Feuer von den eigenen oder verbündeten Truppen zu sein. Der Sani verschloss die Dose mit sichtlich geschrumpftem Inhalt wieder.

    Er kroch nach vorn in Richtung Fahrerkabine und rief durch das Dröhnen: "Was zur Hölle geht da draußen vor sich?"

  14. #29
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    Der Staber hört nicht, gleichzeitig vernahm er Sarahs Stimme aber das alles wurde auch gleich wieder vergessen, als sehr nahe etwas einschlug, was defenitiv was anderes war als eine Gewehrkugel. Für Benjamins Geschmack zu nahe. Er sah sich schnell um, aber durch den ganzen Staub sah er nicht so viel, wie ihm lieb wäre. Zuerst konzentrierte er sich auf den Boden, aber erst als eine gewaltige weitere Detonation den Dreck aufwühlte, kapierte er, das es nicht die Rebellen waren, die da mit so mächtigen Geschossen auf sie ballerten, sondern jemand auf sie 'Mörser? Artellerie? Aber woher....', schoß es ihm den Kopf, aber das tiefe, monotone dröhnen mächtiger Flugzeugmotoren ließ seinen Blick nach oben wander, so gut es in dem Fahrzeug ging. Eine scharfe Kurve die sie fuhren, brachte seinen Fennek dann aber in eine excellente Position zu dem Flugzeug, so das Benjamin es vollends sehen konnte. Er war sprachlos. Dort oben am Himmel lag eine Gunship in heftiger schräglage und ließ die Granaten nur so regnen. Das dumpfe Wummern der 105mm Kanon hatte schon was bedrohliches, das Einschlagen der Granaten erst recht. Aber auch die anderen Waffen hatten es in sich. Schnell musste den Rebellen nun klar werden, das sie sich mit dem Gunship nicht anlegen sollten. Denn wo dies auftauchte, dürften in kürze auch noch Helikopter, im besten fall die Apaches, auftauchen. Benjamin hoffte es inständig. Das war Rettung in letzter Sekunde.
    Er hörte derweil weder das Funkgerät, nahm nur beläufig Notiz von dem was im Fahrzeug passierte und blickt weiter auf das Ungetüm am Himmel. Die Einschläge der Gewehre an den Fahrzeugen nahm rapide ab, je länger der Große Vogel da am Himmel blieb.
    "... Wahnsinn....", murmelter er vor sich hin.

  15. #30
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    Gerne wollte Natalie sich einen Bonbon nehmen, nur wollte der Fuchs das wohl nicht, oder aber der Fahrer selbigen. Es donnerte gewaltig, das pfeifen der Gewehrkugeln wurde davon völlig übertönt. 'Was ist denn jetzt los?' Natalie guckte genauso ratlos wie Franz. Sarah funkte grad udn wurde genauso jäh unterbrochen in ihrem Tun, wie der Rest. Als Franz nach einer kurzen Weile nach vorne ging, sah Natalie nach den Patienten. "Was ist denn los?" "Sie kommen, nicht wahr?" Doch sie wusste genauso wenig, wie die Patienten, was da vor sich ging, wie also sollte sie sie beruhigen?
    "Alles ist okay, bitte beruhigen sie sich. Wir sind schon auf dem Weg zurück und das sind unsere Jungs da draußen die uns zu Hilfe gekommen sind.", log Natalie wie gedruckt. Sie hatte keine Ahnung, aber sie hoffte das sie die Leute hier drin beruhigen konnte. Fachmännisch griff sie hinter sich, kramte in Windeseile eine Spritze herraus, die ein starkes Beruhigungsmittel enthielt. Sie ließ die Schutzkappe noch auf der Nadel, Vielleicht brauchte sie die ja nicht.
    "Können sie nicht mal nachsehen? Wen es doch die Terroristen sind?" Natalie seufzte innerlich, ungern wollte sie ihren Kopf da rausstrecken. Davon mal abgesehen, das es eh nicht ging. "Es wird sich bereits erkundigt, wie der genaue stand ist. Machen sie sich bitte keine weiteren Sorgen, ruhen sie sich aus. Wir haben noch eine Weile fahrt vor uns." Dabei lächelte sie so charmant wie nur irgendwie möglich. Sie ließ sich ihre eigene Unsicherheit keinesfalls anmerken udn hoffte, das dies auch reichen würde um die Patienten zu beruhigen. Sie hatte aber Mühe, bei dem Getöse da draußen selbst die Ruhe zu bewahren.
    'Lass das hier ja ein Gutes Ende nehmen...'

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