Diese Story beruht auf einem RPG
ACHTUNG sie hat einen leichten Gore hauch xD

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~ Last Escape Be on a Ending ~

Die Füße versanken langsam im heißen Sand und nur schwer konnten sie wieder hinaus gezogen werden. Anna war erschöpft und konnte Makoto nicht mehr tragen. Das Körpergewicht von Makoto wurde immer schwerer für sie.
Er wurde zu schwer für sie.
“Nicht auch noch du!“, dieser Gedanke fesselte.
Sie konnte an nichts anderes denken, seit sie auf diesen Planten gelandet war, wurde ihre Welt immer kleiner. Am Anfang gab es sieben Überlebende.

Der warme Wüstenwind wirbelte den Sand auf.
Annas Haar legte sich bei jeder Windböe sanft an Makoto’s Gesicht, auch dies war für ihn kaum noch spürbar. Sein Blutverlust machte ihn müde und schlapp.
“Wenn Christopher noch leben würde“, säuselte er, um zu verhindern, dass er einschlief,
“Und wenn Fio auch noch wäre…wieso musste das passieren? Sie sind gestorben und ich…ich werde auch…“
Anna wollte ermutigende Worte sagen, mehr für sich selbst als für ihn, aber ihre Gedanken waren in den Geschehnissen der letzten Stunde verfangen. Fio’s Schrei ertönte wie ein Tinitus in ihren Ohren.
“Ich will nach Hause!“, keuchte sie leicht.

Das Herz der jungen Frau raste und mit jedem Atmzug wurden ihre Lungenflügel mit immer mehr Dreck belegt. Ihre weiche Haut war von der Hitze ganz trocken und staubig, dennoch blieb ihr ein Teil ihrer Schönheit erhalten. Fio war eine junge hübsche Frau gewesen. Manches mal Schweigsam aber das lag nie daran das sie nichts zusagen hätte sondern daran das sie lieber ein paar Dinge für sich behielt.
“Wartet!!“, schrie Fio, was gar nicht zu ihr passte.
“Lauf Fio, lauf.“, antwortete ein älterer Mann, der mit einer Sanitätstasche vor ihr lief. Der Mann hieß Christopher, ein Sanitäter. Etwas merkwürdig war er aber immer lieb und fair. Seine Vergangenheit hatte ihn einiges gelehrt.
“Christopher, ich kann nicht mehr!“, rief sie mit letzter Kraft, wobei einige Tränen über ihre geröteten Wangen flossen.
“Doch du kannst!“, kommandierte Anna, die den Trupp vorne anführte.
Ihr Trupp bestand nur noch aus ihr, Fio, Makoto und Christopher, der Rest hatte es nicht geschafft.

Ein Schlauch schlängelte sich aus dem Sand, bahnte sich einen Weg durch die Sanddünen zu Fio und umwand ihr Bein wie eine Anakonda.
Mit einem Ruck landete Fio mit dem Gesicht im Sand, sie wurde durch den Sand geschliffen, als sie versucht Luft zu holen, füllte sich ihr Mund mit Dreck und Staub.
Sie konnte sich nicht wehren.
Christopher bemerkte es zu spät. Das Letzte, das er von ihr sah, waren ihre wunden Augen.
Dann sah er wie ein zweiter Metallschlauch aus dem Sand erschien. Dieser suchte sich ebenfalls seinen Weg zu der jungen Frau. Jedoch zielte er nicht den anderen Knöchel an, sondern schlug sich zu ihren Hinter.
Der Bohrkopf des Schlauches verschwand in ihr, sie schrie ein letztes Mal auf und erbrach schließlich ein Schwall aus Blut. Mit letzter Kraft drehte sie sich auf den Rücken, wedelte mit ihren Armen, doch es war sinnlos, denn ihr Feind war in ihr. Hügel des Schmerzes spannten ihre Bauchdecke, zerrten an der Haut bis sie nachgab.
Christopher konnte zwischen den roten Gedärme und Fleischfetzen nicht erkennen, wo sich der schwarze Schlauch festgefressen hatte. Der Anblick erinnerte ihn an einen Teller Spagetti.

“Anna, Anna.“
Jemand schreite ihr in die Ohren, es war Makoto, welcher nun auf ihr lang.
Sie war umgefallen, während sie sich ihren Tagalpträumen hingab, so sehr zerrte alles an ihr.
“Anna, du dehydrierst. Du kannst nicht mehr. Lass mich zurück!“
Seine Worte waren alle sinnentleert und waren ihr keine Hilfe.
Natürlich wusste sie, dass sie dehydrierte, auch war sie sich bewusst, dass sie am Ende ihrer Kräfte angelangt war. Aber ihn zurücklassen?