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Thema: Nightmares

  1. #1
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Beitrag Nightmares

    Hier könnt ihr euch nun darüber auslassen.
    Hier gehts zur Story.

    Danke


    Master of Disaster


  2. #2
    Landstreicher Avatar von Djenalýz
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    Hi Iron,
    so, ich mag erst mal was zum ersten Teil des ersten Kapitels schreiben...
    Erst mal zum Textlichen:

    Ihren Pyjama pappte ihr stellenweise auch am Körper.
    Ließ dir den Satz selbst noch mal laut vor, vllt. fällt dir dann selbst auf, dass das merkwürdig formuliert ist. Besser wäre: Der Pyjama klebte ihr stellenweiße am Körper.
    Pappte würde ich schon weg lassen, da es einfach zu umgangssprachlich klingt.
    solange
    außeinander
    Obwohl er seine Tochter nicht gleich sah, erkannte er sie sofort an der Stimme. Auch was der zwölfjährigen passiert war, hatte er gleich erkannt.
    Hier wechselst du plötzlich die Perspektive. Die ganze Zeit über erzählst du, wie Julia alles erlebt, nun plötzlich aber aus seiner Sicht. Das stört den Lesefluss imens. Hier passt es evtl. besser, wenn du beschreibst, wie Julia das Erwachen erlebt, nicht wie er es tut. Dass er sie zum Beispiel irritiert anblinzelt, aber sofort das Starke, Autoritäre ausstrahlt.
    J
    ulias Eltern machten sich große Sorgen um ihre Tochter. Erst vor zehn Jahren erfüllte sich ihr Glück mit einer Tochter. Als Julia zwei Jahre alt war, hatten sie sie adoptiert. Sie waren glücklich darüber und schlossen die kleine sofort ins Herz und auch Julia war froh über ihre Adoptiveltern. Sie hatte eigentliche ein sehr zufriedenes Leben, gute Freunde und aufopfernde Eltern, die sich immer liebevoll und fürsorglich um sie kümmerten. Sie wusste auch schon sehr früh, dass sie adoptiert war. Das störte Julia aber nicht weiter, verstand sie auch noch nicht so recht, was das hieß.
    Hier kommt eine Menge Infodump. Geschickter fände ich es, wenn du das in einem Gespräch einbauen würdest. Der Leser muss es ja auch nicht sofort erfahren, es langt, wenn du in einer späteren Szene oder einem Kapitel (vorausgesetzt sie kommt denn dann noch mal vor) ein Gespräch zwischen ihr und ihren Eltern das Ganze erwähnst. Oder aber, wenn sie nicht mehr vorkommt (nach dem Ende des ersten Kapitels ausgehend), kannst du das trotzdem geschickter einbauen lassen, in dem du später z. B. Murray ihre Mutter oder ihren Vater treffen lässt, die ihm von ihrem kleinem Mädchen erzählen. Meistens bleibt dass dem Leser dann auch besser in Erinnerung. Außerdem nimmst du hier viel Potential für deine Geschichte weg: Der Leser kann sich quasi ausmalen, dass die Albträume mit ihrem Leben vor der Adoption zu tun haben. Oder möchtest du das sogar?
    Den Rest der Geschichte erzählst du nur, gibst dem Leser aber keine Bilder, so wie du es zuvor getan hast. Warum nicht? Ich finde, hier hast du ebenfalls viel Potential vertan. Zeig uns doch, wie Julia in der Schule sitzt und plötzlich zusammenbricht, beschreibe, wie die Lehrerin den Notarzt ruft, beschreibe, wie die Eltern sich fühlen, als sie am Krankenbett Wache halten, was geht in ihren Köpfen vor? Was machen sie? Halten sie vielleicht die Hand ihrer Tochter? Gehen im Raum auf und ab? Was fühlen sie? Angst? Sorge? Wut?

    Ansonsten habe ich den Prolog trotzdem gerne gelesen, und ich werde mir die nächsten Tage Zeit nehmen, um auch den Rest zu lesen. Ich möchte ja trotz allem wissen, wie es weitergeht Du hast einen sehr angenehmen Stil, grammatikalisch konnte ich jetzt keine wirklichen Fehler entdecken, es liest sich alles sehr flüssig. ^^

    Verzeih den etwas... hmm.. ausführlicheren Kommentar, als es hier üblich ist... aber keine Sorge, Erbsenzählerei spare ich mir nun ^^ (Sorry, ich glaube, man merkt, dass ich mittlerweile nur noch auf einschlägigen Boards unterwegs bin, hm?^^)

    LG
    Lýz

  3. #3
    Landstreicher Avatar von Djenalýz
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    So, nun mal zum ersten Kapitel ^^

    Murry saß an seinem Schreibtisch, die Akten des letzten Falls noch mal durchgehend, als sein Kollege mal wieder unaufgefordert den Raum betrat.
    Die beiden waren schon lange Partner beim FBI.
    Ich finde, die Information, dass sie Partner beim FBI sind, kannst du geschickter einbinden, ohne diesen Satz dazwischen zu schieben und damit die Stimmung kaputt zu machen. Wie wäre es, wenn du im ersten Satz statt Kollege Partner schreibst? Das sie beim FBI sind, bekommst du auch noch irgendwo unter.

    So was Schreckliches hatte er noch nie gesehen.
    So etwas. Und hier kannst du das FBI auch geschickt einbauen. Schreib doch "So etwas Schreckliches hatte er in seiner ganzen Laufbahn beim FBI nicht gesehen." So als Vorschlag ^^
    welches nur mit einem ehemals weißen Sommerkleid bekleidet war
    Ich kenne deinen Plot nicht, aber wer nur ein wenig aufgepasst hat, der kann sich bereits jetzt denken, dass es hier eine direkte Verbindung zu Julia gibt. Vielleicht ihre Zwillingsschwester? Nen kleiner Zwischenschub... du hast geschrieben, dass er nach ihr fragte... aber woher wusste er, dass sie da ist? Vor allem, da du später schreibt, dass Sarah ja für Tod erklärt wurde...

    „Worauf ich hinaus will ist, dass die kleine hier, Julia, immer gespürt und gewusst hat, was ihre Schwester erleiden musste. Und Sarah hat ihr wohl einen Teil der Schmerzen immer zukommen lassen. Andersrum hat Sarah immer die glücklichen Gefühle von Julia bekommen. Für die kleine muss das ein Alptraum gewesen sein wieder aufzuwachen. In ihren Träumen haben sie sich gekannt und haben sich ausgetauscht. So alles wären sie immer unzertrennlich verbunden gewesen…. Durch ihre Träume.“
    Woher weiß er das? Oder mutmaßt er das alles nur? Ich meine, dass sich Julias Albträume daraus ableiten lassen, ershcließt sich mir, aber woher weiß er, dass Sarah die glücklichen Momente mit erleben durfte?
    Es gab ein paar Ungereimtheiten, woher doch diese ganzen Kinder stammten, eventuell können wir dadurch herausfinden, wer diese Mädchen alle überhaupt sind
    Eben hast du doch aber geschrieben, dass die Eltern beim Unfall gestorben seien? Also muss man doch wissen, wer sie sind...
    Der Verlust von Julia hatte sie doch mehr getroffen als sie selber zugab.
    Irgendwie logisch.... schließlich war sie, ob leiblich oder adoptiert, ihre Tochter... du würdest doch auch um dein Kind sehr trauern


    Nicole blieb ruhig, wirkte antriebslos. In ihren Worten steckte kaum Ausdruckskraft, klangen schon fast wie das monotone Geräusche einer gelangweilten Ansage auf einem Bahnhof, wenn ein Zug einfuhr.
    Hier bringst du ihren Zustand wunderbar rüber!

    zumindest für diese Verhältnisse.
    Wie sind denn die Verhältnisse?

    der Zwillingsschwert
    Auch nen interessantes Wort
    „Meine Herren, eins gleich vorweg, sie müssen verstehen, die Daten sind vertraulich. So ohne weiteres kann ich ihnen nichts sagen. Worum genau geht es denn?“
    Es wurde noch gar nichts wirkliches gesagt und er geht gleich in Abwehrposition. Verdächtig *am Kinn reib und Augenbraune hochzieh*
    beim dem Durcheinander hier
    bei dem


    Mein Resumé: Ein sehr interessanter Teil, in dem jedoch auch viel Potential steckt. Vor allem den Heimleiter empfinde ich als sehr verdächtig, der wollte mir die Polizisten zu schnell aus seinem Büro haben. Auf jedenfall gerne gelesen und ich freue mich drauf, bald das Zwischenspiel zu lesen

    LG
    Djenalýz
    Geändert von Djenalýz (18.07.2012 um 02:44 Uhr)

  4. #4
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Danke für die ausführlichen Kommentare.
    Das ich noch ein große Manko hab, was die Zeitformen angeht udn auch die von dir erwähnten Wechsel in der Erzählperspektive, weiß ich und da arbeit ich auch an mir. Klappt net immer, aber denke das wird auch noch.
    Der Prolog ist ein wenig holprig und verrät evtl auch ein Tick zu viel, könnte man meinen aber das ich einiges schon jetzt Preis gebe, hat einen Grund. Das ich es besser hätte verpacken können, ist eine andere Sache und das werde ich mir mal zu Gemüte führen und versuchen beim nächsten mal besser zu machen

    Deine Kritikpunkte zum ersten Kapitel kann ich bei den ersten drei nachvollziehen und es sind gute ansätze, Infos besser und geschickter einzubauen, da geb ich dir recht ^^
    Die nächsten beidn Kritikpunkte haben wir schon per ICQ geklärt ^^
    Beim einen steht es, wenn auch beiläufig inenr Geschichte, wobei ich das hätte besser ausbauen können.
    Woher die Kinder stammen und warum die frage aufkommt, sollte eigentlich aus der Story herraus ersichtlich sein

    andere Punkte muss ich nochmal nachlesen und auch den ein oder anderen fehler ausbügeln (rechtschreibung)
    Mit dem vierten Zitat von unten, kann ich aber nun grad nichts anfangen, kannst du mir da nochmal sagen was genau du meinst?

    ansonsten danke für den sehr ausführlichen kommentar ^^


    Master of Disaster


  5. #5
    Landstreicher Avatar von Djenalýz
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    Hey,

    das vierte Zitat von unten bezieht sich auf die Äußerung, dass das Haus normal für die Verhältnisse eingerichtet wäre. Aber entweder ich habe hier was überlesen oder du hast es vergessen, zu erwähnen: Wie sind die Verhältnisse? Ich konnte jetzt niergends heraus lesen, wie denn die Verhältnisse sind. Sind die Leute arm, reich, mittelständig? Ohne dass ich weiß, wie die Verhältnisse nun sind, kann ich mir darunter auch nichts vorstellen xD

    LG
    Lýz

  6. #6
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Meinte in dem Moment eher auf den Zustand, das die Tochter fehlt und nicht auf das aussehen des hauses, der wohnunge oder der sozialen schicht
    Auch das hätte ich sicher anders machen können, damit klar wird was ich meine, oder evlt weglassen ^^


    Master of Disaster


  7. #7
    Landstreicher Avatar von Djenalýz
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    Hey,

    entschuldige, dass ich erst jetzt wieder was schreibe. Ich weiß, ich hatte versprochen, ein Kommentar pro Tag pro Forum xD Aber ich hatte einfach keine Zeit die Tage...

    Also, dann wll ich mal was Kurzes zu deinem Zwischenspiel los werden. Dieses hast du offensichtlich mit reingebracht, um die Charaktere genauer vorzustellen, aber auch deutlich zu machen, wie wichtig der Fall ist und dass er wohl schon recht lange dauert.

    Einzig dieser Teil hier hat mich gestört:
    Es waren Auszüge aus den Personalunterlagen der beiden Agents, die in Boston tätig waren.
    Special Agent Simpson und Agent Conner.
    Das sieht der Leser nachher selbt, demnach ist die Erklärung überflüssig.

    Ansonstne... super Idee und sehr schöne Gestaltung! Hut ab

    LG
    Lýz

  8. #8
    Siedler Avatar von plundi
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    dort wo der Pfeffer wächst
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    Nachdem hier so viel geschreiben wurde, hab ich auch mal reingeschaut und nun möcht ich wissen, wie es weiter geht ~
    Die Geschichte erinnert entfernt an die TV Serie Fringe, aber das vlt auch nur weil du ansatzweise was Mystisches mit reingebracht hast. Ich hab vielleicht auch nur zu viel Fantasie ~
    Aber sie gefällt mir, ist schön geschrieben und macht Lust auf mehr.
    Los, weiter ~

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