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  1. #1
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Standard Le Voyage d'Ariane - chapitre un






    26. April 1998

    Capitaine de Police, Mathéo Chevalier saß vor seinem Schreibtisch, an dem er so viele Jahre, ja Jahrzehnte gearbeitet hatte. Am Ende der Woche würde er in Pension gehen, eigentlich ja erst nächsten Monat, aber er hatte noch genug Urlaub übrig schon jetzt zu gehen.
    Er sah keinen Sinn mehr, noch einen Monat länger hier zu verweilen, nach all der Zeit die er hier schon verbracht hatte. Nun mit seinen 64 Jahren war er eh viel zu alte geworden, noch Kriminelle zu jagen, das würde seine jüngeren Kollegen nun übernehmen.

    Sorgfältig verräumte er die Akten in einen Karton, jene die ins Archiv wander würden, da sich schon viel zu lange nichts getan hatte und auch nichts mehr tun würde. Es waren fast alle Fälle die nicht abgeschlossen waren, sowas gab es leider auch.
    Als Mathéo wieder eine Akte hoch nahm, kam darunter eine zum Vorschein, die er in und Auswendig kannte, wo ihm jedes Detail bekannt war.
    La Rosé, so war der Fall jedem Beamten der Polizei bekannt.
    Seid den Achtzigern, als er das erste Mal mit dem Fall betraut wurde, jagt er nun schon den unbekannten Mörder. Aber hier hatte er versagt, den Fall konnte er in all den Jahren nicht aufklären.

    Nun würden es andere versuchen, irgendwann wenn man die Akte wieder aus dem Archiv holen würde, was irgendwann passieren würde.
    Mathéo nahm den Karton, verschloss ihn Sorgfältig und ging damit ins Archiv, übergab gegen eine Unterschrift dem dortigen Beamten, der die dann ablegen würde.
    Damit war es für ihn beendet.


    03.August 1998

    „Notrufzentrale, wie kann ich ihnen helfen?“, sprach eine weibliche Stimme ruhig in das das Mikrofon ihres Headsetts.
    Die Stimme am anderen Ende war dagegen alles andere als ruhig, gehört auch zu einer Frau.
    „Hier liegt eine Tote, eine Frau, alles ist voller Blut!“
    Wo befinden sie sich gerade? Wir schicken unverzüglich jemanden vorbei.“ Mit störrischer Ruhe Sprach die Frau das aus, tippte aber gleichzeitig schon die Meldung in ihren Arbeitsrechner.
    „Ich.. ich bin hier in Le Donjon… ich kenn die Straße nicht.“ Nach einen kurzen Augenblick stammelte die Frau die dann doch durch, nachdem sie ein Straßenschild gefunden hatte.
    „Ein Wagen ist bereits auf dem Weg, bitte entfernen sie sich nicht und warten sie auf die Beamten.“

    Keine Zwei Minuten später fuhr der Erste Streifenwagen mit Blaulicht von der Nächstgelegenen Polizeidienststelle los…

  2. #2
    Bürger Avatar von BlueHusky
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    10:15 schreit der Wecker als er Marie mehr als unsanft aus dem Schlaf riss.
    „Mhh was ist es schon soweit? Merde !“
    Langsam schob sie ein Bein nach dem anderen aus dem Bett um den Oberkörper dann mit Schwung nach zu ziehen.
    „Meine Güte brummt mir der Schädel!“ murmelte sie und stützte sich mit den Händen hoch und aus dem Bett.
    Sie dreht sich und zupft ihre Bettdecke zu recht die mehr oder weniger kaum verknittert ist da Marie sich so gut wie nicht bewegt im schlaf.
    Dabei huscht der Blick rüber auf die andere Betthälfte, die immer noch aufgeschlagen da lag.
    Ein Buch mit einem Lesezeichen auf dem Nachttisch und ein Foto von einem jungen Liebespaar. Wäre Luc nicht vor 5 Jahren gestorben könnte man denken er würde jeder Zeit nach Hause kommen.
    Marie seufzt und macht sich auf in die Küche welche sich im Erdgeschoss befindet.
    Die Sonnenstrahlen die durch die großen mächtigen Fenster scheinen haben das Wohnzimmer schon gut aufgewärmt. Und so stört es sie auch nicht weiter Barfuss durch ihre Wohnung zu laufen.
    Eigentlich ist die Wohnung viel zu groß für Marie aber von allein würde sie sich nie von ihr trennen.
    Als sie damals mit Luc herzog haben sie eine Familie geplant, Kinderfüße sollten diesen großen Räumen leben einhauchen und sie mit Gelächter füllen.
    Im inneren nahm sie es Luc übel das er sie sobald verlassen hatte nachdem sie hierher gezogen wahren.
    Aber er hat das Auto nicht kommen hören. Als er an einem lauen Sonntagmorgen los joggte um frische Croissant zu holen. Überraschen wollte er Marie mit einem Frühstück. Es war alles fertig die Kaffeemaschine start bereit, frische rote Rosen auf dem Tisch und die Teller liebevoll an die Plätze gestellt. Nur diese scheiß Croissants fehlten und hätte er nicht so laut Musik gehört dann hätte er wohlmöglich das Hupen hinter sich gehört aber so erfasste ihn das Auto mit voller Wucht von hinten und schleuderte ihn 7 m durch die Luft.
    Leise aber sicher dröhnte das Telefonat in Maries Ohr, „ Madame de Gole´? Wir müssen Ihnen einen traurige Mitteilung machen!“
    In Gedanken daran schlürfte sie in Richtung Küche und kochte sich einen frischen Kaffee.
    Laut stark lässt die Tasse auf den Tisch knallen und zündet sich eine Zigarette an.
    Bonjour mon merde France!
    Sie machte sich seit dem Vorfall mit Luc kein richtiges Frühstück mehr sondern hockte nur vor ihrem Kaffee. Ein Hemd von Luc trug sie immer und eine von seinen langen Unterhosen. Das gab ihr das Gefühl das etwas von ihm immer noch um sie war.
    Doch da war dieser kühle Windzug der um ihre Füße kreiste. Das konnte sie sich nicht erklären. Also beschloss Marie zu ergründen wo dieser herkam.
    Sie schob den Stuhl nach hinten der auf den alten Dielenboden mächtig Alarm machte.
    Marie ging langsam in den Flur und sah dass die Tür offen stand. Sie schob ihr Haare aus dem Gesicht und sah etwas Rotes auf dem Boden liegen. „Was ist das den?“ dachte sie sich und hob es kurzer Hand auf. Zwischen den Fingern rieb sie das kleine Etwas. „Ist das ein Rosenblütenblatt?“ sagte Marie ganz leise. Dann kam auch schon der Boden immer näher und Marie lag mit einem lauten knall Bewusstlos auf denn harten Dielen.
    „Salut mon gamine!“ säuselte es hinter ihr aber das nahm sie schon nicht mehr war.
    Geändert von BlueHusky (08.08.2011 um 21:56 Uhr)

  3. #3
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Das hatte ja schon mal gut geklappt. Die Frau hatte nichts gemerkt, bis zu dem Moment wo sie zu geschlagen hatte. Vorsichtig legte sie den Schlagstock beiseite. Sie wusste schon warum sie dieses alte Teil hortete wie ein Schatz. Genauso vorsichtig tastete sie nach dem Puls der Frau die sie grade nieder geschlagen hatte. Ja, der war stabil. Gut, jetzt musste sie die Frau nur noch ins Auto bekommen. Ariane fühlte nochmals nach dem puls der anderen. Ja der war imme rnoch da und auch immer noch stabil. Sie schob sich wie zuvor Marie die Haare hinter die Ohren und roch kurz an der Kleidung der anderen Frau. Es roch nach Mann, unfeminin. Die Frau trat ihr Geschlecht mit den Füßen.

    Ariane verzog die Mundwinkel. Aber sie hatte sie schon länger beobachtet, diese kleine Blume, die sich in ihr Haus zurück gezogen hatte. Diese Blume lag grade vor ihr und schlummerte den Schlaf der Gerechten. Ariane stemmte den Körper der anderen hoch, huch war die leicht. Na dann war das ganze ja etwas einfacher als Gedacht. Schnell wurde die schlaffe Gestalt auf den Küchenstuhl zurück gewuchtet. "Non, Amie, non, du bleibst schön sitzen, so lange ich das Auto hole...", säuselte sie der bewusstlosen ins Ohr und veschwund so lautlos wie sie eingebrochen war.

    Kaum zehn Minuten später hatte sie ihren alten Audi an das Haus manoviert. Der Kindersitz auf dem Beifahrersitz erinnerte sie daran, das sie was vergssen hatte, so fluchte sie leicht, als sie den Sitz hinten im Wagen verstaute. Naja, immerhin würde neue kleine Freundin auch vorne sitzen. Wozu waren die Waldwege so unbefahren und für den Quattroantrieb des Audi kein Problem. Arianne blickte auf ihre Nummernschilder. Sie mochte sie nicht. Aber gegen die Behörde konnte man nichts machen. Leider.

    Ariane seufzte und kehrte in die Küche zurück, in der ihr 'Gast' immer noch sehr weggetreten saß. "Braves Mädchen, jetzt komm!"
    Mit genug tuung schleppte sie die bewustlos auf den Beifahrersitz. Leise schloss sie die Tür auf der Beifahrerseite und kehrte zu der haustür zurück. Lächelnd schwang sie den Schlüssel hin und her und schloss ab. Niemand würde denken das hier eingebrochen worden war. Nur die Spuren der Reifen waren vielleicht ein indiz dafür das sie jemals hier war, aber Ihre Reifen waren eh bald fällig. Also würde das Weg fallen.

    Die Fahrertür knallte laut zu und Ariane schnallte erst ihren 'Gast', dann sich selbst an. Die fahrt würde etwas länger dauern, aber das würde kein Problem werden. Sie griff in die Seitentasche ihrer Tür und holte eine Ampulle hervor sowie eine Einweg-Einmal-Spritze. Sie schraubte die Metalnadel auf die aus Plastikbestehende Spritze und stach in die vorgesehene stelle der Ampulle. Langsam zog sie die Flüssigkeit in den Hohlkörper und blickte zu der anderen. Sie drückte leicht auf den Kolben, lächelte als die Flüssigkeit herausspritzte und zog den linken Arm von Marie über die Mittelkonsole. "Schlaf gut..., flüsterte Ariane, leise und suchte die Vene in der Armbeuge in die sie kurz danach die Kanüle drückte und den Inhalt in die Blutlaufbahn.

    Sorgfälltig verpackte sie die Ampulle wieder und steckte die Kanüle verkehrt herum in die Spritze, damit sie sich selbst nicht verletzte. Sie legte beides zurück in die Seitentasche und fummelte ihren Schlüssel aus der Hosentasche. Sorgfälltig hängte sie den Türschlüssel ihres Gastes daran und steckte den Zündschlüssel ins Zündschloss. Kreischend erwachte der Motor zum Leben, ja ein neuer Keilriemen war wohl mal nötig. Krachend legte Ariane den Ersten Gang ein und fuhr langsam auf die Straße und gab dann Gas. Das radio spielte leise und der Moderator sagte scheußlichen regen Vorraus, was erneut ein lächeln auf die Lippen der braunhaarigen Ariane zauberte. Der nächste Waldweg war ihrer.

    Die zierliche Armbanduhr verriet ihr das es grade 15.00 Uhr geworden war. Zufrieden blickte die braunhaarige sich in dem kleinen kellerraum um. Der tisch war nicht zu tief oder zu hoch. Die Stühle waren bequem genug und das Bett hinter ihr war frisch bezogen. Es duftete leicht nach Rosen. Sommerrosen.

    "Réveillez-vous, le miel", sagte sie nun bestimmt, dabei fuhr ihre Hand schnell durch das Gesicht ihres 'Gastes'. "Wach auf!", sagte sie nochmal, noch mehr Nachdruck in ihre reizende Stimme legend. Sie blickte nun wie eine Strenge Mutter auf die an den Stuhl gefesselte Marie. Sie hatte der anderen keien Bewegungsfreiheit gelassen, die Beine Waren mit fesseln an die hinteren Stuhlbeine, so das sie sich nicht bewegen konnte. Die Arme hatte sie an die Stuhllehnen getapet, um den bauch hatte sie ein Seil gespannt. Ohne Hilfe würde die andere hier nicht raus kommen.

    Elegant ließ sie sich auf den Stuhl auf der anderen Seite fallen und ordnete die Sachen, die auf dem tisch lagen, nochmal neu. Den Aschenbecher schob sie zu ihrer Linken, die Schachtel Zigaretten, zu ihrer rechten. Daneben die zwei Gläser und auch die Flasche mit dem Wasser, ebenso die Flasche mit einem dunkelbraunen Inhalt. Die Bleistiffte lagen vor ihren Block, den sie Aufgeschlagen hatte. Auf der ersten seite war noch die Einkaufsliste für den Morgigen Tag. Immerhin musste sie jetzt eine weitere Person versorgen, die andere sollte nicht sobald an etwas Mangeln. Wasser hatte sie genug gekauft, Essen würde auch schon noch klappen.

    Ariane blickte erwartungsvoll auf, als die anderen Stöhnend erwachte. Ihre braunen Augen funkelten im schwachen schein der kleinen Lampe, die den Raum erhellte. "Schlafmütze auch schon wach?"

  4. #4
    Bürger Avatar von BlueHusky
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    Kalt war der Schweiß der Marie langsam aber sicher den Nacken lang runter rollte.
    Ihr stöhnten dröhnte noch eine weile im Kopf nach.
    „Was läuft hier für eine Scheiße?“ murmelte sie ganz leise vor sich hin. Schemenhaft kommen die letzten Minuten vor dem Tiefschlaf wider.
    „Da war dieses Blütenblatt und dann auf einmal der Boden“ schwirrte es ihr im Kopf rum während sie diesen noch langsam von einer Seite zur nächsten rollte.

    Und dann diese klaren Worte „Schlafmütze auch schon wach?“
    Sie hob den Kopf, der gefühlte 30 kg wog und blickte in ein ihr völlig unbekanntes Gesicht. Zumindest dachte sie das bis zu diesem Zeitpunkt.
    Eine wunderschöne Frau, schlank, volles Haar, volle Lippen, die Brüste schienen unter ihrem Oberteil wohlgeformt und auch ihr Augen wären perfekt wenn, ja wenn sie nicht so leer und kalt zu Marie rüber schauen würden.

    Marie begann zu schauen wo sie eigentlich war.
    Langsam und unauffällig versuchte sie das was zu sehen war zu erkunden und zu analysieren. Wie sie es beim Studium einmal gelernt hat.
    Ein Tisch , Zigarretten und komischer weise genau ihr Lieblingsmarke. Nicht einmal Luc hat es sich über die Jahre merken können was sie am liebsten Raucht.
    Und auch ein Block was sie doch leicht stutzig machte, das sagte ihr das sie nicht nur zum abschlachten aus ihrem heim entführt wurde.
    Langsam schaute Sie wieder zu der Frau vor ihr und versuchte keine Mine zu verziehen.
    Dabei versuchte Marie ihre Arme zu bewegen doch Fehlanzeige die waren gut verschnürrt am Stuhl fest gemacht wie auch der Rest von ihr.

    Es war komisch normaler Weise bringt sie die Menschen die vor ihr sitzen immer in dieses Gefühl der Hilflosigkeit aber heute hatte sie ihr Machtposition verloren.
    Nachdem das Gefühl der Hilflosigkeit nicht mehr so in ihrem Rücken juckte nahm sie ihren Mut zusammen: „ Das war ja eine nette Begrüßung! Aber wo du mich schon so lieb Bewustlos geschlagen hast, wäre es da nicht gut wenn du mir erzählst was ich hier soll!?“

  5. #5
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Ariane blickte der anderen in die Augen ohne die Wimper zu zucken. "Nun, was glaubst du denn was das hier wird? ", fragte sie kalt, kippte die Schachtel auf. Langsam zog sie den Glimstängel aus der Verpackung und legte die kleine Nikotinbombe vor Marie hin. Sie zog das Feuerzeug hervor, hielt es kurz hoch, und legte es neben die Zigarette. Sogar so schnell und präzise, als sei diese Bewegung einstudiert - was sie nicht war, aber der anschein war da.

    Sie wischte die kleinen Tabakkrümmel von der oberfläche des Tisches und schaute Marie nochmals in die Augen. Sie biss sich kurz auf die Unterlippe, ehe sie erneut anfing zu sprechen, diesmal jedoch nicht schneidend scharf. Eher so als wäre ein gewaltiges Gewicht auf ihren Schultern, das sie versuchte zu stemmen. "Die ist für dich. Ich weiß, das du Sie gerne rauchst. Aber bevor du sie bekommst, reden wir. Für nichts anderes bist du hier. Reden. Über mich.", Ariane stand auf und drehte ihren Rücken zu Marie. Dabei fielen ihr einige Blütenblätter aus den Haaren. Diese waren allesamt Rot, dunkelrot.

    "Wo fang ich an... wo mag man anfangen...", murmelte sie, während sie zu der Tür ging, die leicht angelehnt war. Sie öffnete diese und verschwand für einen Augenblick. Man hörte sie durch das Geschoss über dem Keller laufen, aber es waren auch kleinere Füße dabei, die anscheinend aufgeregt hin und her tanzten. Das Französich das gesprochen wurde war schnell, aber liebevoll. Kindergerecht, keineswegs so kalt, wie das ebend an Marie gerichtete. Man hörte wie ein Kaffeevollautomat die Bohnen zerkleinerte und wie eine Kinderstimme die Vorgänge kommentierte.

    Ariane kam kaum zehn Minuten später mit zwei dampfenden Kaffeebechern wieder ins Zimmer. Einen stelte sie Marie vor die Nase, den anderen hielt sie in ihrer linken und setzte den Rand an ihre Lippen, ehe das glitzern, das in ihren Augen spielte verschwand und wieder dem kalten, ausdruckslosen Blick zurück bekam, den sie hate als sie das Zimmer verlassen hatte. "Wie ich schon sagte, mon amie, wir reden über mich. Nimm dir einen Bleistifft, HB, nicht wahr?", mit einem leichten Lächeln drehte sie den Block herum und legte den Bleistifft auf diesen drauf. Es war ein leeres Blatt aufgeschlagen.

    "Unter einer Bedingung mach ich deine Hände los.", sagte sie dann und stand wieder auf. "Du machst deinen Job und bleibst am Leben, a été clair?", flüsterte sie Marie ins Ohr, dabei nochmal an der Frau riechend, die immer noch nach Mann stank. Etwas abwesend sortierte sie die Haare der Fremden, ob diese es wollte oder nicht. Ariane konnte nicht verstehen, wieso diese Blume sich keinen deut um ihre Schönheit scherrte.

  6. #6
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    03.August 1998

    Der Wind lag ruhig als die etwas verschlafend wirkende Polizeistation heute einen neuen Mitarbeiter zu begrüßen hatte, Nicolas Cazardieu. Noch ein recht junger Beamter aber hier sollte er seine übereifrige Art los und ruhiger werden, die sein Vorgesetzter schon einige Male anprangerte. So recht verstehen konnte das Nicolas wohl noch nicht , ihm war nicht klar wie man ohne Eifer diesen Job überstehen konnte , aber eine andere Wahl hatte er nun auch nicht mehr. Er war erst vor ein paar Stunden hier angekommen, aber es gefiel ihm nicht. was sollte den schon in so einer Einöde passieren, ein Fußgänger der zu schnell läuft oder gar eine Oma die bei rot über die Strasse geht. Vor allem das er einfach zum Wagen geschickt wurde und dort warten sollte, passte ihm nicht. Warten, schon dieses Wort passte nicht zu ihm. Es würde dort jemand kommen und ihn abholen, mehr wurde ihm nicht gesagt. Und so stand er recht gelangweilt an dem Wagen und lehnte sich ungeduldig dagegen.

    Weiteres in der Diskusion

  7. #7
    Neuankömmling Avatar von MakubaX
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    In seiner langeweile macht sich Nicholas so seine Gedanken über das Einrichten seiner kleinen Wohnung, seiner aufgezwungene Wohnung.
    Scheissloch! Aber er wusste das es schlimmer sein könnte. Zwar hatte er früher eine stolze 4 1/2 Zimmer Wohnung mit Balkon, auch wenn er diesen kaum benutzt hatte. Es war ein Zeichen von gutem Stand und die Frauen liebten die Aussicht, also war es nur positiv.
    Doch nun... nun hat er ein Loch, im dritten Stock eines acht stöckigen Hochauses, zum Glück liegt es in der nähe von der neuen Dienststelle, somit lässt es sich ohne Verkehrsmittel erreichen.
    Das Einrichten war sein nächster Gedanke, wie soll er nur all seine Möbeln platzieren können? Das schien ein Ding der unmöglichkeit. So verdrängte er diesen Gedanke auch sehr schnell wieder.
    Wo bleibt den der Typ?!
    Als plötzlich schritte hört.
    Geändert von MakubaX (14.08.2011 um 01:20 Uhr)

  8. #8
    Siedler Avatar von wanyuudou
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    Inspekteur Pinon saß mit den anderen Kollegen im Aufenthaltsraum, als der Capitaine hereinplatzte. Augenblicklich erstarb das Gemurmel, dass bis dahin den Raum erfüllt hatte.

    „Kaffeepause abgebrochen!“, rief er mit Nachdruck und ein leichtes Raunen war wieder zu hören. „Ich brauche zwei Einsatzteams sofort für einen Zugriff. Es geht um eine Festnahme eines bekannten Drogendealers. Er hält sich laut den Zivilfahndern im Moment in der Wohnung eines Freundes auf. Straße und Nummer stehen auf dem kurzen Briefing, dass sie gleich noch erhalten werden.“

    Pinon meldet sich, nachdem er sich kurz mit seinem Partner abgesprochen hatte. „Pinon, ich wusste es!“, sagte der Capitaine, der sich ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen konnte. „Wer will unseren besten Kollegen dabei noch unterstützen?“

    Das Geraune ging wieder los und von irgendwo hörte er seinen Namen. Er hatte es nicht mehr sehr einfach gehabt, nachdem er für einige Auszeichnungen vorgeschlagen wurde. Aber es störte ihn nicht. Die anderen konnten sich ruhig ein Beispiel an ihm nehmen. Wieder hörte er von irgendwo seinen Namen, es könnte aber auch nerven, wenn ständig über einen getuschelt wird.

    Pinon lief mit den Kollegen, die sich gemeldet hatten, zur Tiefgarage. Von irgendwo hörte er wieder seinen Namen, aber als er sich umblickte, war da niemand, der sich bemerkbar machte. Er stieg in den Polizeiwagen, in dem sein Partner wartete, startete den Motor und fuhr hinaus, der andere Wagen folgte ihm. Am Ausgang warf er das Blaulicht an und ließ die Sirene losheulen. Er vergewisserte sich kurz, ob auch alle Autos in der Nähe sein Kommen bemerkt hatten und bretterte zu der angegebenen Adresse.

    „Inspekteur Pinon!“ „Ich hatte dir doch schon auf unserer ersten Fahrt damals gesagt, dass ich auf dem Weg zu einem Einsatz Reden nicht ausstehen kann“, schnauzte er seinen Partner voll.

    Pinon grummelte weiter vor sich hin, als sie in einiger Entfernung zu besagter Adresse anhielten. Die Zivilfahnder warteten bereits und gaben eine kurze Einweisung. Es sollte von zwei Seiten gestürmt werden, weitere Beamte seien schon vor dem Hintereingang. Pinon besprach sich kurz mit seinem Partner und den beiden anderen Kollegen, die aus dem Revier begleitet hatten, dann gingen sie los.

    „Inspekteur Pinon!“ „Es war doch alles abgesprochen. Kein Wort mehr ab jetzt!“ zischte er zu seinen Begleitern.

    Sie erreichten den unteren Treppenabsatz und begannen die Treppe hinauf zu gehen, indem sie sich gegenseitig deckten.

    „Inspekteur Pinon!“ Diesmal war es sogar noch lauter als vorher. Eine leichte Wut stieg in ihm hoch „Ich sagte doch leise! Sie werden uns noch verraten und dem Verdächtigen die Flucht ermöglichen!“ zischte er wieder, jetzt mit etwas mehr Nachdruck in der Stimme.

    „Inspekteur Pinon!“ Er fing jetzt innerlich an zu kochen. Er wollte gerade etwas sagen, als er wieder unterbrochen wurde: „Inspekteur Pinon!“ Es machte ihn halb wahnsinnig. Und wieder: „Inspekteur Pinon!“ Er stand kurz davor auszurasten, als er jäh hochschreckte.

    Vor ihm stand wie aus dem Nichts der Capitaine, aber nicht der aus Marseille, sondern der aus dem kleinen verschlafenen Ort, in den er strafversetzt wurde. Pinon war verwirrt und begann nur langsam zu realisieren, dass er nicht in Marseille bei jenem für ihn verhängnisvollen Zugriff war, sondern wohl im Büro eingeschlafen sein musste. Der Capitaine sah ihn grimmig an. Und sagte mit seiner grollenden Stimme: „Pinon, sie sollten etwas unternehmen dagegen, es ist nicht das erste Mal. Aber das ist jetzt unwichtig. Wir haben eine Leiche, etwas außerhalb. Sie fahren mit dem neuen Kollegen der heute hierher kam dorthin. Ich will keine Widerrede, das brauchen sie gar nicht erst versuchen.“ Der Capitaine knallte ihm einen Zettel mit der Adresse auf den Tisch.

    Ein wenig mürrisch griff sich Pinon zusammen mit dem Zettel die Autoschlüssel und gürtete sich die Dienstwaffe um. Kippte den kalten Kaffee aus seiner Tasse runter und warf dem Capitaine beim Hinausgehen einen feindseligen Blick zu, der in gleicher Weise erwidert wurde.

    Als er aus der Tür trat, sah er den neuen Kollegen schon ungeduldig am Auto warten. ‚Na toll‘ dachte er. ‚Ein ganz Frischer! Das kann ja heiter werden. ‘

    Aber unhöflich wollte er dennoch nicht sein, zumal er ihm als Partner zugeteilt wurde und er ihn sicher so schnell nicht wieder loswerden wird. Er schritt auf ihn zu und streckte ihm die Hand entgegen: „Inspekteur Pinon“, sagte er mit einigem Widerwillen. „Sie sind also mein neuer Partner. Wenn Sie Fragen haben, dann sollten wir sie vorher klären: Ich mag es nicht mich während der Autofahrt zu unterhalten.“
    Geändert von wanyuudou (13.08.2011 um 18:01 Uhr) Grund: Dreher^^

  9. #9
    Neuankömmling Avatar von MakubaX
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    Endlich... wurde auch zeit. Dachte er sich und erwiederte seinen Händedruck. Nicolas Cazardieu, freut mich sehr euch kennenzulernen. ER musterete kurz sein Gesicht, es wahr grob und sein Kinnbart zeigte nur das er nicht grossen Wert auf Körperpflege setzte.

    Um was geht es? Ich wurde leider nicht Informiert es hiess nur ich soll mich hier eintreffen und warten. Falls es aber was dringendes sei, dann sollten Sie mich dort aufklären, ich denke kaum das der Capitaine erfreut wäre wenn wir hier rumstehen. Bei dieser Antwort musste er ein wenig schmunzeln, da er den Kapitän schon getroffen kennengelernt hatte, anscheinend war dieser mitte 50 und schon nahe am Burnout Syndrom, ein sehr gestresster Mann. Solche Menschen lassen ihren Frust immer an ihren Mitmenschen aus.

    Inspekteur Pinon war sichtlich nicht erfreut, dennoch wusste er es am besten wie viel Ärger der Kapitän machen kann. Somit öffnete er den Wagen und stieg ein.

    Was für ein Kauz... Ohne was dazu zu fügen stieg er ein und sofort fuhr Inspekteur Pinon auch direkt zum Ort des Geschehens.

  10. #10
    Siedler Avatar von wanyuudou
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    Pinon jagte den Discovery unter Blaulicht über die Landstraße. ‚Überflüssig‘, dachte er ‚Ist doch kaum einer auf den Straßen. Aber der Pöbel mag anscheinend diese Illusion von Sicherheit, die Blaulicht und Polizeisirene zu vermitteln scheinen. ‘

    ‚Wozu eigentlich?‘ Pinons Gedanken kreisten wieder um alle möglichen Sachen, sodass er fast auf den Traktor aufgefahren wäre. Das schwere Schlucken seines Partners war nicht zu überhören. Die Straße war frei, also konnte er ihn mit Leichtigkeit überholen. Im Rückspiegel sah er wie der Bauer zeternd und wild gestikulierend im Führerhaus saß.

    Er ging leicht vom Gas, da es sowieso nicht mehr weit bis zum Abzweig auf den Waldweg war. Er kannte die Hütte nur flüchtig. Das erste Mal war es eine Wasserleiche gewesen, die ihn in diese Gegend geführt hatte: Ein Angler der über Bord ging und ertrank. Das zweite Mal hatte er ein paar Tage dienstfrei gehabt und war selber an jenem See angeln gewesen.

    Pinon bretterte über den Waldweg, Zweige knallten gegen die Frontscheibe und gekonnt wich er einigen Schlaglöchern aus. Es muss wohl mehr einem Kamelritt geglichen haben, als einer Autofahrt.

    Rutschend brachte er den Geländewagen vor dem Haus zum Stehen. Schaltete den Motor aus und wandte sich zu seinem neuen Partner.‚Na wenigstens ist er nicht mehr nur hinter den Ohren grün‘, dachte mit einer leichten inneren Zufriedenheit.

    „ Folgende Situation:“, begann er, „Wir hatten einen Anruf von einer Frau, die hier eine Leiche gefunden hat. Sie werden zunächst ihr ein paar Fragen stellen, da sie die einzige Zeugin ist, wird sie auch als erste Verdächtige gehandelt. Sorgen Sie dafür, dass sie ihnen nicht verloren geht. Ich werde mich am Tatort umsehen und alles Weitere veranlassen.“

    Mit diesen Worten stellte er das Blaulicht aus, zog die Schlüssel ab und verließ den Wagen. Er streckte sich ausgiebig und schritt auf das Haus zu, eine Hand in der Nähe zur Dienstwaffe. ‚Sicher ist sicher!‘

  11. #11
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    03. August 1998

    Mit einem dumpfen Geräusch klappten zwei Autotüren ins Schloss. Die Kragen der Jacken wurden hoch gestellt, da der Wind so fein er auch war, in jedes kleine Schlupfloch drang.
    Beide sagten kein Wort sondern lauschten ihren Schritten, die tiefe Spuren auf dem nassen Boden hinterließen.

    „Inspektor, Inspektor Pinon!“ raunte es ihm schon entgegen, noch bevor er die kleine Hütte erreicht hatte, mit einem zügigen Schritt ging ein Streifenpolizist auf die beiden zu. „Sie werden nicht glauben was sich hier zugetragen hat! Das habe ich noch nie in meiner ganzen Laufbahn erlebt“, der Streifenpolizisten war noch immer fassungslos und redete fast zu schnell, „ Kommen sie ich führe sie zu der Mademoiselle. Dazu müssen wir jedoch ein kleines Stück in den Wald hinein!“ Der Inspektor schaute kurz zu seinem Begleiter der das ganze noch etwas eher skeptisch belächelte.
    „Wie weit müssen wir rein?“
    „Etwas 10 min zu Fuß von hier!“
    Freuen tat er sich darüber nicht, es hatte erst vor kurz vorher stark geregnet, noch immer war der Waldboden sehr feucht und matschig, was es ihnen nicht einfacher machte, voran zu kommen.
    Der Inspektor schaute noch einmal hinter sich als er langsam dem Polizisten folgte.
    Neben dem Wagen von Pinon standen hier auch schon zwei Streifenwagen und ein Krankenwagen, in dem ein Polizist eine Frau betreute während zwei Sanitäter sich derweilen um ihren Gesundheitszustand kümmerten.
    Sie hatten der Damen eine Decke über ihre Schultern gelegt, einen warmen Tee gebracht und maßen ihre Vitalwerte. Aber sonst sah sie soweit ganz gut aus. Abgesehen von ihrem bleichen Gesichtsausdruck. Sie schaute zu den beiden und blickte sie mit leeren Augen an.
    Inspektor Pinon deutete zu dem Krankenwagen.
    „Also dann, kümmern sie sich um die Dame, Ich hoffe sie ist gesprächig“, sagte Jean zu seinem neuen Partner, bevor er sich zu der Leiche bringen ließ und mit seinen Ermittlungen begann.

    Der Weg dorthin war bereits mit allerlei Markierungen versehen, kleine gelbe Nummernkärtchen standen verteilt herum und die Geräusche die die Kameras machten waren allgegenwärtig. Kurz darauf waren sie an ihrem Ziel.
    Er blickte auf und deute den anderen einen Schritt beiseite zu machen um sich das Opfer genauer anzusehen.

    „Ah mon dieu! C'est l’horreur!“ Mehr brachte er nicht mehr heraus.

    Während der Inspektor mit sich kämpfte, kämpfte Marie mit sich selber ….

    Sie sagte nichts und die Berührungen an ihrem Haar widerte sie kurz an. Sie will nicht von dieser Frau angefasst werden. Aber dagegen wehren kann sie sich auch nicht, nur den Kopf etwas wegdrehen.
    Der Duft des heißen Kaffees vor ihr, steigt ihr in die Nase und dieser ist bei weitem angenehmer als der leicht muffige Geruch ihres derzeitigen Aufenthaltsraumes. Also drehte sie ihre Nase wieder in die angenehmere Aromawolke. Einzig der Drang nach einer Zigarette war noch größer, als das Verlangen nach einem Schluck des schwarzen Inhaltes der Tasse vor ihr. Der Blick glitt immer wieder zu der Schachtel und der davor liegenden Zigarette, neben der das Feuerzeug in einem schon fast perfekten Winkel lag.

    Nun hatte sie die Wahl, oder auch nicht. Ihren Job machen und reden, oder wohl scheinbar sterben. Besonders groß waren die Alternativen nicht.


  12. #12
    Bürger Avatar von BlueHusky
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    Der Geruch des Kaffee tat ihr gut, er war das beständige was sie ihr verloren suchte.
    Ein Daumen drückte sich von hinten leicht in die Schulter.
    Und Marie kniff dabei ein Auge leicht zu um diesem unangehneme Gefühl irgendwie Ausdruck zu verleihen ohne das sie es Aussprach
    „Okay, ich will hören was du mir zu sagen hast aber das nicht ohne Kaffee oder Zigaretten!
    Also ja mach mir bitte die Hände los!“

    Ihre weibliche Zimmergenossin fuhr Marie noch einmal leicht mit den Fingerspitzen durch das Haar und glitt mit den Fingern langsam und sanft an ihren Armen runter um die fesseln zu lösen.

    Dabei hauchte sie ihr ins Ohr, „ Aber keine Dummheiten mon pietit!“
    Marie nickte leicht, denn ein Schauer huschte ihr dabei über den Rücken und machte sie unfähig sich klar zu artikulieren.
    Sie beobachtete wie sich die junge Frau mehr als Damenhaft und sehr elegant auf den Stuhl setzte der ihr gegenüber stand.
    Marie war auch sehr angetan von der Frau sie wusste das sie ihr wehgetan hat und auch das sie Marie verschleppt hat aber das konnte nichts daran ändern das sie diese magische fastzienation auf sie ausübte.

    Zaghaft legte Marie ihre Hände auf den Tisch und griff zu dem Kaffee.
    „Diese herrliche Wärme!“, dachte sie sich und führte den Becher zum Mund. Genussvoll trank sie das Schwarze Getränk und ließ dabei ihr Gegenüber nicht eine Sekunde aus den Augen um ihre Reaktion zu beobachten.
    Vorsichtige stellte sie die Tasse zurück und versuchte keinen Laut zu machen.

    „Also nun bevor wir hier anfangen möchte ich wissen wie dein Name ist. Ich duze dich jetzt auch einfach mal den wenn du mich schon entführst dann nehme ich mir das Recht nun raus!“
    Dabei griff sie sich eine Zigarette und zündete sich diese auch an.
    „Ich nehme doch an das dir was auf der Seele brennt! Also immer raus damit, ich habe ja nun genügend Zeit!“
    Das lächeln was das jungen Frau über das Gesicht huschte zeigte Marie dass sie damit einverstanden war.

    „Und eins noch , wie kann eine Frau , die so liebevoll mit einem Kind redet so grausam eine Fremde Person entführen? Ich meine doch das da mehr ist als das was du mir durch dein Verhalten zeigst!“

  13. #13
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    "Also hast du meine Tochter gehört..., die Lippe verzieht sich kurz und die Augen wandern kurz seitlich, so als würde sie schauen ob die Tür wirklich geschlossen wäre. Die eigene tasse wird an den Mund geführt und ein kleiner schluck genommen. "Namen sind Schall und Rauch, das weißt du genauso gut wie jeder andere, nicht wahr?", Ariane gewann ihr lächeln zurück. Es war wieder überlegen, noch diabolisch. Es drückte irgendwie gar nichts aus. Es scien fast als sei es eine unnatürliche Geste, die nicht in diese Gesicht gehörte. Es dauerte eine kleine Weile ehe die Frau fortfuhr. "Da du aber schon mehr weißt, als ich vorgehabt hatte dir zu verraten, jedenfalls für den jetzigen Zeitpunkt.

    Ariane nahm einen der Bleistifte, zog den Block zu sich und schrieb ihren Vornamen in ihrer Schönsten Schreibschrift, die mehr an die eines 8 jährige Schulmädchen erinnerte, drauf. Das A zog sich schwungvoll nach oben, brach jäh ab und fiel sanft in den querstrich. Das r schloss ebenso schwungvoll an und ging ins i über das ab schloss an und das a anschloss und dann gings ohne umschweife in das n über, welches das folgende e fast schluckte. "Mein Name ist Ariane", sagte sie und drehte den Block wieder herum.

    "Zeit sagst du.. viel Zeit.", der Blick wurde wieder leer, schwiff durch den Raum und blieb bei Marie hängen. "Zieh dich um!"

  14. #14
    Bürger Avatar von BlueHusky
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    Marie zog an ihrer Zigarette und beobachtete jedes Detail an der jungen Frau.
    War es nun wie sie sich bewegte, ihre Lippen verzog oder auch ihren Namen schrieb. Alles was sie tat war sinnlich und ausdrucksvoll.

    „Eine unheimlich starke Persönlichkeit, die sehr auf das feminine bedacht ist! Ich muss sehr aufpassen!“ mit diesen Gedanken drückte sie ihr Zigarette sehr barsch aus und schaute dabei zu Ariane. „So ein Gegenteil von mir, gepflegt und elegant und ich, ich bin eine sehr burschikose Frau.“

    Nachdem Ariane ihr gesagt hat sie soll sich um ziehen schaute Marie sehr verdutzt.
    Sie drehte sich langsam um und sah einen Rock und eine Bluse. Ohne zum Tisch zu schauen nahm sie den Kaffeebecher und nahm einen kräftigen Schluck. „ So was hatte ich ja schon lange nicht mehr an!“, sagte sie und stellte den Becher zurück.

    „Ich weiß!“, flüsterte es leise und warm in Maries Ohr.
    Ein Schauer durchfuhr sie. Es ist ihr nicht bewusst gewesen das Ariane sich ihr schnell genährt hatte.

    „Und dann? Was bringt es dir wenn ich das trage?“
    „Das Gefühl das ich mit der jungen Frau spreche die vor Jahren aus Paris weg gezogen ist.“, die Finger drehten sich wieder in Maries Haare, „Ich will die junge Rose sehen die das Leben geliebt hat!“
    Marie Schluckte erneut.

    Dann erhob sie sich langsam vom Stuhl und ging auf das Bett zu was hinter ihr Stand. Sie strich mit den Fingern über die Kleidung.
    „Ich möchte nicht aber ich muss wissen was diese Frau vorhat!“, schwirrte es in ihrem Kopf.
    Dann strich sie langsam ihre Kleidung ab und schaute dabei immer halb zu Ariane.

    „Also gut, dann wird ich mal tun was du möchtest! Aber eine Frage, warum ist dir das so wichtig?“, Marie drehte sich dabei ganz zu Ariane. Dabei stellte sie ihr Hand ins die nackte Hüfte und präsentierte Ariane ihren nackten Leib.
    Geändert von BlueHusky (24.08.2011 um 09:05 Uhr)

  15. #15
    Phöses Mädel Avatar von Janoko
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    Ariane kicherte leicht, als sie den nackten Körper der anderen so präsentiert bekam, aber es ließ sie kalt. "Warum sollte es mir nicht wichtig sein, mon Cherie?", wurde die Gegenfrage gestellt, bevor Ariane einen großen Schluck von ihrem Kaffee nahm der mehr beige aussah als das tiefe Schwarz, das der kaffee von marie hatte. Sie ging sehr nahe an die andere Frau heran und hob deren kinn leicht an, drehte den kopf gegen den wiederstand der anderen leicht nach rechts. "Och komm, so schlimm ist das jetzt doch nicht."

    Was Ariane damit meinte - ihre Berührung oder die Kleidung, ließ sie offen, sie setzte sich wieder hin und schaute respektvollerweise in die andere Richtung des Raumes. Dabei hatte sie Maries alte Sachen sorgfälltigst vor scih auf den Tisch gelegt und zusammen gefaltet, schob sie in eine Plastiktüte und legte diese auf den Boden neben sich. Das sie Marie so die möglichkeit genommen hatte, scih gegen das Umziehen zu wehren wusste sie nur zu gut. "Wenn du umgezogen bist, möchte ich gerne weiter reden, meinen Namen weißt du ja schon, das ich Mutter einer Tochter bin auch. Produkt einer Unbedachten Ehe, nein, sagen wir, Sie ist das was mir über meine Ehe hinweg geholfen hat, mich hier gehalten hat, mir einen anderen Sinn gibt, als den, der mir zu teil wurde, von meiner Mutter."

    Sie seufzte und nahm noch einen großen Schluck von ihrem Kaffee, der wohl mehr Milch enthielt als Koffeinhaltiges Extrakte. Sie schwenkte die Flüssigkeit in ihrer Tasse, die eher ein pot war, als eine tasse. Sie bevorzugte größere tassen als das was man auf ein teeservice zu stellen pflegte. Da Marie immer noch nicht umgezogen war, wie ihr ein Seitenblick verriet, schaute sie auf den Block auf dem sie ihren namen geschrieben hatte. Ihren Vornamen wohl gemerkt. Und irgendwie wusste sie, das dort noch ein paar Namen landen würden, aber sie hatte es ja so gewollt.

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