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    Tourist Avatar von K.B.Dwarf
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    Standard A matter of Life and Death - Die Rebellen

    Das ist ist ein Teil der Vorgeschichte von Alison und Adam aus dem RPG A matter of Life and Death. Das traurigerweise vorzeitig beendet wurde.

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    Kapitel 1 - Die Begegnung


    Es ist nun der 2. Tag in der doch leicht unsicheren Freiheit. Ich zweifle immer noch dran, ob ich es überhaupt schaffe hier heraus zu kommen. Oder zu mindestens hinter der Kontrolle zukommen. Aber meine Identität hat mir gute Dienste geleistet und hoffentlich wird sie dies auch weiter tun.

    Schrieb Adam mit nervöser, unruhiger Hand in sein Tagebuch. Als er in einer wartenden Schlange von Menschen stand.
    Lautsprecher gaben immer wieder nach einen Gong Informationen über das Wetter preis und kündigten den nächsten Flug an. Doch Adam selbst vernahm nur ein unverständliches schnattern.
    Alles lief monoton wie in einem Film auf und ab.
    Während Adam konzentriert die letzten geschriebenen Zeilen lies wurde er von hinten an gestupst.
    Ohne es im ersten Augenblick wahr zu nehmen stand er vor einem großen, breiten Mann mit kantigen Gesichtszügen. Die Uniform war gestärkt und wirkte dabei wie ein festgenageltes Brett.
    Alles in ihm verstummt als er einen Union vor sich sah. Jedes Mal musste er mit seiner Fassung ringen.
    Sofort schlug Adam sein Buch zu um jeden flüchtigen Blick seines Gegenübers zu verhindern.
    So Schorf und rau auch der Ton des Mannes war holte Adam seine Papier mit der Lochkarte und das Ticket aus seiner Manteltasche. Nachdem er sorgfältig das Buch in sein Tasche legte.
    Der Union schien gelangweilt und vom eintönigen Dienst gekennzeichnet zu sein.
    Nach einem kurzen ermüdenden Blick in die Papier wollte er nun mit Hilfe einer klobigen Maschine die Lochkarte überprüfen.
    Adams Herz geriet ins stocken als die rote Lampe aufleuchtete und der mit Messing verzierte Kasten einen einseitig anhaltenden Ton von sich gab.
    Dennoch blieb der Mann vor ihm ruhig und schaltete den Alarm aus.
    Ängste huschten durch seinen Kopf. Er wollte nur noch fliehen und weg.
    Der Mann steckte Adams Karte erneut rein und der Mann riss ihn aus seiner Angststarre als er sagt.
    "Gehen sie weiter, bitte!"
    Und reichte ihn dabei seine Papiere.
    Der Schock saß noch tief in ihm und er verstand gerade nicht die Zusammenhänge.
    Was ist passiert? Ein Fehler der Maschine oder wollte er mir helfen?
    Er schüttelte nur den Kopf, als wolle er die Angst von ihren Platz schuppsen, um dort der Hoffnung einen Ort in seinen Gedanken zu geben.
    Durch einen sich verjüngenden Gang gelangte er anschließend nun endlich zum Flugfeld.
    Dort wartet nun seine Fahrkarte in die Freiheit.
    Ein Zeppelin. Er war geformt wie ein Fisch und mit weißem Lein überzogen.
    Unten am Rumpf befanden sich die Abteile die bis in den Zeppelin hinein gehen. Oberhalb, mittig platziert befand sich die Kommandobrück und die dahinter liegenden Maschinenräume der die zwei riesigen Propeller antreiben.
    Über der Nase ragte das Hoheitswappen der Flotte. Ein Adler mit ausgebreiteten Flügeln.
    Die Messing verzierten Aluminium Aufbauten reflektieren das Sonnenlicht und erhellten den Boden rund um das Schiff.
    Mit jeden Schritt in der Richtung des Zeppelins wurde es auch immer wärmer.
    Als ihn ein Lichtstrahl streifte zog er seinen Zylinder tiefer und tupfte sich die Stirn mit einem seidenen Taschentuch ab. Als die ersten Schweißtropfen von seiner Augenbrau in die Augen lief.
    Schwitzend beim Einlass angekommen zeigte er sein Ticket vor. Die Boardcrew die zum Empfang draußen bereit Stand war nach mehreren Stunden des Wartens durchgeschwitzt und ein fettiger öliger Geruch hin schwer in der Luft.
    Adam rümpfte kurz seine Nase in der Hoffnung etwas frisch Luft in der Nähe der beiden zu erhaschen. Doch die blieb ihm verwehrt. Mit einem kurzen nicken des Dankes stieg er nun endlich ein.
    Ein Gefühl der Selbstsicherheit übermannte ihn. Das nur noch vom Abheben der Schiffes übertroffen werden kann.
    Mit einen Lächeln der Zufriedenheit und Sorglosigkeit ging er in seine Kabine.
    Er setzte sich auf die Lederbezogende Bank links von ihm und packte seine Tasche rechts auf die Bank auf der er sich niederlies. Doch nun dort angekommen begann wieder das warten.
    Das Warten darauf dass irgendwas passiert. Sei es der Start oder das im letzten Augenblick ein Trupp Union vor der Tür stehen würde und ihn abführt.
    Bei den Gedanken wie mit Deserteur umgegangen wird sträuben sich ihm die Nackenhaare.
    Aus Angst tastete er mit seiner Zunge seine Zähne ab, um die Erinnerung wenigsten zu haben wie sich Zähne anfühlen.
    Minuten verstrichen wie Stunden und Adam konnte nicht abwarten endlich in die Lüfte auf zu steigen.
    Bei seiner Nervosität fiel ihm ein dass es wieder Zeit war. Zeit wieder vorzubeugen.
    Mit einem Griff in seine Hemdtasche holte er eine Taschenuhr hervor.
    Der silberne Deckel der Uhr war mit Goldenen Ranken und Blättern verziert. Als er sie öffnet zeigte sich ein weißes Ziffernblatt mit hervorgehobenen römischen Zahlen.
    Die Messingzeiger bewegen sich nahezu sanft über die Zahlen und gaben die Zeit preis.
    Mit einem innerlichen murmeln steckte er die Uhr wieder in seine Hemdtasche.
    Ein kurzer überlegender Blick schweifte über seine Tasche.
    Sein Gesicht war nüchtern und seine karge Mimik verriet keinerlei Gefühlsregung und ließ nur schwer erahnen was in ihn vorgeht.

    Erschrocken zuckte Adam zusammen als die Tür zur Seite aufgeschoben wurde.
    Er wollte sich erst gar nicht hindrehen. Doch seine Augen waren neugierig auf das was dort stand.
    Eine Stewardess stand schnauben in den aus Blech verkleideten Türrahmen und prüfte mit missgünstiger Miene den Raum.
    Adam dachte sie sei hier um sein Ticket zu kontrollieren, um dann nur wieder zu verschwinden.
    Während er das Ticket aus seiner Tasche kramte setzte sich die Stewardess ihm gegen über.
    Ihre graue Uniform war zerknittert und die Stiefel waren bereits Matt.
    Stöhnend nahm sie ihr Schiffchen vom Kopf, um es auf ihre zusammengeschlagenen Beine zulegen.
    Um dann einzelne Strähnen aus ihrem Gesicht zu streichen. Dabei sah sie den verwunderten Adam der sein Ticket bereit in der Hand hielt.
    Lächelnd winkte sie ab und ließ ihren Kopf nach hinten fallen und schloss kurz die Augen.
    Mit einem kurzen räuspern machte sich Adam wieder bemerkbar.
    Ein leicht entnervtes Geräusch stieg in ihren Kehlkopf auf, als wolle sagen sie Möchte der Herr allein gelassen werden.
    Doch zu ihrer Verwunderung hielt Adam eine kleine klare Flasche mit Wasser hin, um es ihr an zu bieten.
    Mit beiden Händen nahm sie die Flasche entgegen und nickte leicht mit eine verwunderten Lächeln, was sein Herz spürbar schneller schlagen ließ.
    Er versuchte seine Blicke im Zaum zu halten.
    Doch es schien als habe er die Kontrolle in den Augenblick verloren, schon als sie rein kam.
    Leider malte er sich keine großen Hoffnungen wie jeder Mann aus der so eine bezaubernde Frau sah.
    Doch bevor er noch weiter den Gedanken verfolgen konnte tauchte auch schon eine Flasche vor seinem Blickfeld auf. Er schreckte kaum spürbar zusammen und lächelte dann.
    Wie blöd habe ich wohl gerade ausgesehen.
    Adam merkte wie etwas Lippenstift auf dem Rand der Flasche abgefärbt ist, als er dies in seine Tasche packte und verschloss.
    "Alison."
    Kam kurz und schüchtern aus ihrem Mund.
    "Adam, mein Name. Es freut mich sehr."
    Minuten der ruhe hielten wieder ein. Beide wollten den Augenkontakt gering halten.
    Doch immer wieder berührten sich ihre schütternden Blicke.
    Ein leichter Ruck ging durch das Schiff. Beide wussten das sie jetzt gestartet sind und sich im Steigflug befinden. So wie allen Anschein nach auch ihre Gefühle.
    Adam war erleichtert. Das Gefühl der Angst aufgespürt zu werden schien, als würde es auf dem festen Boden der Erde zurückbleiben und ihn nun nicht mehr verfolgen.
    Mit dem so neu gewonnen Mut versuchte er wieder ein Gespräch mit der Stewardess an zu stupsen.
    "Wie kommt es denn das ich ein so bezaubernde Dame in meiner Kabine habe."
    Sie gluckste leicht, als sie die Schmeichelei von Adam hörte. Doch seine innerliche Verlegenheit machte es ihm schwer, wie er dies deuten soll.
    "Die anderen Besatzungsmitglieder sind mir zu anstrengend. Ich habe mir einfachmal meine Pause genommen."
    "Ach so ist das." Meinte Adam mit einem Lächeln, als würde er verstehen was sie meint.
    Letzten Endes wusste er auch was sie meint. Er wollte nie Soldat werden und konnte nie die anderen verstehen warum sie so sehr darauf erpicht waren. So das er sich damit irgendwann abfindet genauere Motive zu finden. Beide unterhielten sich prächtig mit einander und erzählten Sachen die selten manch anderer gehört hat. Er vernahm ihre Stimme wie das morgendliche Zwitschern der Singvogel am Sommer.
    Während des Gespräch schob Alison Adams Tasche beiseite, um sich neben ihm hinzusetzten.
    Sie schmiegte sich immer weiter an seinem Arm an, während er über ihre Wange mit dem Spitzen seiner Finger strich. Beiden schien es egal zu sein, dass dies was einmaliges bleibt.
    Stundenverstrichen und sie lösten sich nicht ein Augenblick von einander.
    Bis zu jenen verhängnisvollen Augenblick, als Adam krampfartig vom Sitz sackt und sich vor Schmerzen auf dem Boden windet.
    Alison war erschüttert. Ihre Haut wurde bleich wie die Leinenummantelung des Schiffes.
    Sie ging auf die Knie und sah wie Adam Gale spuckte und von krampfhaften stöhnen zu schreien wechselte.
    Adam bekam von dem ganzen nichts mit ein farbenfrohes Lichterspiel tanzte vor sein inneren Auge.
    Er hörte den verzerrten Klang von Musik. Akrobaten führten Kunststücke auf während sie mit einer Kolonne von Umzugswagen und Ballons mit liefen.
    Doch dann hielt plötzliche stille und Dunkelheit ein. Es war kalt und unerträglich warm zugleich.
    Äußerlich war Adam ruhig. Alison nahm das schlimmste an.
    Doch dann schreckte sie wieder zusammen.
    Adam schreite aus vollem Hals bis zur Heiserkeit.
    In seinem Traum brach er in Panik aus er stand in Flammen. Seine Haut löste sich von ihm und er hörte Explosionen.
    Ein stechender Schmerz fuhr durch seinen Kopf und er sah ein in Schatten gehülltes Licht, kurz bevor er seine Augen aufriss.
    Mit erweiterten Pupillen und heiser Stimmer sagte er in Alison mit Tränen überlaufendes Gesicht.
    "Ich muss weg." Und griff nach seiner Tasche und schuppste die Passanten an seiner Tür beiseite. Die das Specktakel angezogen hat.
    Alison sprang auf und rennte ihm auf dem Flur hinterher. Bis sie ihm am Arm packen konnte.
    Begierig wollte sie wissen was da drin passiert ist und krallte sich förmlich in seinen Arm.
    Doch Adam schüttelte nur den Kopf als kenne er die Antwort selber nicht.
    Sie zog ihn durch den Gang an allen möglichen Fahrgästen vorbei, die verwundert und mit mies günstigen Blicken hinterher schauten. Bis sie endlich vor einen Stahlschott standen. Hinter dieser Tür wurden die Koffer der Passagiere und so wie die Facht lagerte.
    Die Luft war dünn aber ertragbar. Leichte Luftzüge pfeifen durch das Lager an den Koffern und Kisten entlang.
    Wackelig auf den Beinen und Schwindelig konnte er das kommende Ereignis nicht verhindern.
    Er hätte es auch wohl nicht verhindern wollen.
    Alison küsste ihn. Die Zeit blieb stehen. Er spürt ihren Herzschlag wie er im gleichen Takt mit seinem ging.
    Ihre Lippen lösten sich und das Zeitgefühl kehrt zurück. Der süßliche Geschmack haftete aber weiterhin an seinen Lippen. Unglaubwürdig, als wäre das gerade nur ein kurzer Tagtraum gewesen schaute er zu Alison.
    Sie wischte sich die Tränen von der Wange, während Adam sie mit beiden Händen an der Taille hielt und sie besorg anschaute. Leise, beinahe flüsternd sagte sie. "Ich komme gleich wieder."
    Dabei merkte sie erst jetzt das sie ihre Mütze in der Kabine vergessen hat.
    Doch sie ließ es sich nicht anmerken und verließ den Laderaum.
    Nun war Adam allein. Alles war in einem dunklen Schatten eingehüllt. Er könnte nicht viel erkennen nur die geordneten Reihen der Fracht.
    Während er sich umschaute fasste er den Gedanken nach seinem Koffer zu suchen und auf Alison zu warten.
    Mit einem Feuerzeug machte er sich auf die suchen nach seinem grünen mit Leder überzogen Koffer.
    Bei seiner Suche störten ihn zwei Männer.
    Sie bemerkten ihn nicht, während er sie beobachtete. Sie rauchten ein widerlich riechendes Zeug das Adam kannte.
    Eine weit verbreitete Droge die für wenig Geld zu bekommen ist auf dem ganzen Kontinent.
    Das rauchen dieses Zeugs förderte Lungen- und Kehlkopfkrebs so wie die Tumorbildung am Kleinhirn.
    Adam drehte sich weg bevor er niesen musste und wartete in der Dunkelheit darauf bis die beiden weg gingen.
    Nach weiterem lesen von Namensschildern im Lichte seines Feuerzeugs fand er nun endlich seinen Koffer.
    Erwartete ein oder zwei Stunden auf die Rückkehr von Alison.
    Manchmal stellte er sich die Frage, ob sie überhaupt wieder kommt. Doch er konnte sie nicht beantworten. Aus Angst er wählt die falsche Antwort.
    Es scheint als wäre meine Flucht noch nicht beendet. Nun sitze ich in einem Laderaum eines Luftschiffes und verstecke mich zwischen Koffern und Kisten. Manchmal hört man das jaulen der rostigen Nieten die mich zusammenzucken lassen. Ich hoffe das findet irgendwann ein Ende.
    Ein Lichtstrahl bricht in die Dunkelheit. Adam packt sein Tagebuch zur Seite und schaut heimlich herum wer das sein könnte. Langsam und mit Bedacht Schloss die schemenhafte Person die Tür und ging in die Mitte des Raumes.
    "Adam... Adam..." flüsterte sie leise. Sie sah nichts. Alles war dunkel und undeutlich.
    Sie ging weiter und ruft immer wieder seinen Namen.
    Bis sie die drei erhofften Worten von der einen Stimme hörte die sie innerlich Verlangte.
    "Hier bin ich."
    Dabei sah sie das leuchten einer Flamme verborgen hinter den Kisten.
    Adam hat seinen Mantel auf den Boden ausgebreitet und hielt sein schwächelndes Feuerzeug in der Hand.
    Alison hatte einige Decken mit gebrach, so wie etwas zum essen das in Papier eingewickelt war.
    Beide haben es sich soweit es möglich war gemütlich gemacht.
    Die kalte Abendluft rauschte durch das Lager.
    Alison und Adam wechselten keinerlei Worte oder Berührungen.
    Das Bedürfnis was mit Alison ist und dieses bedrückende Gefühl des Schweigens zu brechen. Ließ Adam ein Frage stellen.
    "Was ist los mit dir? Stimmt was nicht?"
    Tränen laufen an ihren Wangen hinunter. Sie versuchte es zu verstecken und seine Frage zu ignorieren.
    Aus dem innerlichen Bedürfnis ihre Trauer doch etwas zu mildern formulierte er seine frage vom neuem. "Was ist den Alison, sag schon."
    Ein wütender Blick starrte ihn an. Hart und durchbohrend.
    Leise fauchte sie ihn an. "Was ist mit dir Adam. Was ist mit dir da geschehen."
    "Ich weiß es nicht genau, Alison. Und das möchte ich auch nicht. Schon seit ich klein bin habe ich diese Anfälle. Ich nehme dagegen Medikamente doch die Helfen nicht wirklich."
    Antworte Adam mit reue. Als sei das was geschehen ist vermeidbar gewesen.
    Vielleicht hätte er es auch vermeiden können. Er weiß es nicht.
    Bis dahin wusste er auch nicht das sie, auf ihrer zweiten Fahrt, nun auch ihre Arbeit verloren hat.
    Die Nacht Schritt weiter voran und beide verbrachten diese Nacht festumschlungen zusammen. Als sei das was Passierte nun ein untrennbares Bindungsstück.
    In den frühen Morgenstunden ruckte und vibrierte das gesamte Schiff.
    "Wir landen." Sagte Alison nüchtern, während sie sich entblößt aufrichtete.
    Adam nickte stumm und zog sich an, während er seinen Koffer packte meinte Alison das sie ihre Sachen holt und sie sich dann später in der Lunch treffen würden.

    In der Lunch schaute er aus dem Fenster, um dabei zu zuschauen wie das Schiff vertäut wurde.
    Viele kleine Punkte huschten hin und her und die Taue die vom Schiff herabgelassen wurden aufzufangen.
    Meter für Meter kam er dem Erdboden näher.
    Alison setzte sich vor Adam und stupste hin mit ihren Füssen aus seinen Träumen.
    Sie trug ein blaues Kleid mit rot silbernen Verzierungen und Lächelte. Adam erwiderte ihr lächeln und hielt ihre Hand auf dem Tisch, während sein Daumen ihren Handrücken streichelte.
    Ein Ruck ließ die Gläser beim Tresen schellen und durch die Lautsprecheranlagen ertönte blechern die Stimme des Kapitäns und verabschiedete die Gäste.
    Beide standen auf und nahmen ihre Taschen und gingen gemeinsam Richtung Ausgang.
    Ein lauer Wind fegte über das Landefeld.
    Zwei Besatzungsmitglieder verabschiedeten die Gäste bei Adam und Alison kamen sie kurz ins stocken. Als wollen sie ihr zynisch was ins Ohr flüstern.
    Ein riesiger Glockentürm erhebt sich über dem Flughafen und deutet auf 11 Uhr 34 hin.
    Alison kannte den Türm. Sie lebte hier und hat hier auch gelernt.
    Die riesige Eingangshalle war von einer phänomenalen Glaskuppel überdacht. Man sah mehre Luftschiffe die über sie hinweg flogen eins war sogar nur wenige hundert Meter entfernt. So das man den Namen lesen konnte, Astrum.
    Vor dem Flughafen standen unzählige rote Taxen aufgereiht und wartend auf zahlende Kundschaft.
    Die Luft war schwer und aufgeheizt durch die Abgase. Geschnatter von den Unzähligen Menschen um sie herum lag in den Ohren. Adam öffnete Alison die Tür, während der Taxifahrer das Gepäck im Kofferraum verstaute. Nun war auch das Gerede der Münder außerhalb der Kabine gedämpft, als sich die Türen schlossen.
    Im Taxi roch es nicht anders als vor dem Flughafen.
    Dreck und krümel lagen zu Hauf auf dem Boden im Fahrgastraum. Der Beifahrer sitzt war mit alten Zeitungen und Verpackungen von Essen bedeckt.
    Der Taxifahrer sah so aus wie der Innenraum. Dick, unrasiert und mit einer Halbglatze die Halb von einer Baskenmütze bedeckt war.
    Mit fragendem Gesicht wollte er das Ziel erfahren.
    Alison nannte ihm emotionslos und mit routinemäßigem Unterton ihre Straße wo ihr Apartment ist.
    Der Fahrer nickte bloß und schaltet den Kilometerzähler an.

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    Das ist der zu seiner Zeit der Gegenpart gewesen, zum Anfang von A matter of Life and Death. Hier begegneten sich damals die Protagonisten indirekt das erste Mal im RPG.
    Es ist ein kleiner zufall gewesen, dass ich dieses Dokument noch auf meinen Rechner gefunden habe.





    Kapitel 2 - Rettung?

    Adam sah gerade noch wie Alison den schockierten Zugführer niederschlug. In einem Atemzug riss sie den Hebel der Bremse zu sich und sorgte dafür dass der Zug rapide an Geschwindigkeit verlor.
    Der Bremsweg war gut zwei oder sogar drei hundert Meter lang bevor der Zug endgültig zum stehen kam. Adams Anteil schien in Angesicht der Ereignisse unbedeutend zu sein und er meinte lachhaft.
    Wenn ich nicht so Zeitversessen wäre hätten wir den Zug verpasste.
    Alison lächelte schmal und machte sich bereits Gedanken über die Flucht. Beiden fiel eine doch sehr mitgenommene alte Stiege auf. Diese ist durch die unregelmäßige Wartung geschwächt und schien ihre besten Tage bereits schon hinter sich zu haben.
    Du willst doch da nicht runter, oder doch? Schaudernd schaute Adam nach unten wo sich Reihen von gaffenden Menschen gebildet haben.
    Oh, doch! Oder hast du eine andere Idee, mein Liebster. Meinte Alison lächelnd.
    Um ihre Überredungskunst nachdruck zu verleihen küsste sie ihn.
    Adam wusste jetzt hat er verloren und konnte auch nicht anders.
    Beide eilten zur Treppe. Das morsche, mit einem dünnen Moos überzogene Holz knirschte unter jeden Schritt der beiden.
    An einigen Stellen fehlte sogar das Geländer was Adam leicht beunruhigt. Doch Alison machte die Höhe nichts aus. Sie genoss es sogar würde er behaupten.
    Die Wendeltreppe nach unten schien sogar noch gefährlicher zu sein. Bei jeder Bewegung schwang sie leicht mit und das Metall geknirschte ununterbrochen.
    Der Weg nach unten führte in eine dreckige Seitengasse. Der klebrige Geruch von Abfällen vermischt mit Fäkalien hing in der Nase und ließ beide räuspern.
    Ab dem Augenblick wo sie aus der Gasse waren mischten sich beide unter die Menschenmenge. Alison zog einige Blicke auf sich in ihrer engen Lederkleidung.
    Adam missfielt dies, doch er ließ es sich nicht anmerken und legte ihr seinen den Mantel über die Schultern.
    Beide liefen so nahe wie möglich am Straßenrand. Der Verkehr auf der Straße war sehr ruhig. Denn nur wenige konnten sich hier ein Autoleisten. Selbst Fleisch war in diesen herunterbekommenden Viertel beinahe unbezahlbar. Unterwegs wurden sie von mehreren Bettlern angesprochen. Doch sie wurden ignoriert und missachtet sie.
    Nach gut hundert Metern hielt ein langer schwarzer Wagen mit getönten Scheiben an. Die vorbei gehenden Menschen schauten sich das Auto an und fragten sich wohl, ob sie selbst nur ein Teil davon in bare Münze sehen würden.
    Adam öffnete Wort los die Tür und ließ Alison den Vortritt. Im Wagen lag fein säuberlich ein Kleid mit Korsett, so wie dem passenden Schuhwerk für Alison Rolle bereit.
    Am Steuer saß ein Mann gekleidet in einer schwarzen Uniform. Es war Henry ihr Chauffeure und einer der Mechaniker auf der Saisor. Ihrem Luftschiff.
    Während mürrisch Alison ihre Kleidung ablegte bellte Adam.
    Zum Flughafen wir müssen weg. Ach und Henry schau auf die Straße. Worauf Adam die zwischen Scheibe hochkurbelt.
    Während Alison noch das ein oder andere Kleidungsstück auszog lehnte sich Adam entspannt nachhinten.
    Und wieder ein paar Doin mehr auf der Welt. Stöhnte er.
    Wäre es dir lieber wenn sie tot sind. Meinte Alison leicht spöttisch, während sie sich ihren Korsett entgegen streckte.
    Nein natürlich nicht. Warte ich helf dir.
    Alison dreht ihren Rücken zu ihm, während sie ihre Haare hochhielt, um nicht mit den Schnurren des Korsetts in Konflikt zukommen.
    Oh, wie ich das ha... . Sie kam gar nicht dazu ihren Satz völlig zu beenden, als Adam die Schnurren des Korsetts zusammen zog.
    Ich mag es aber. Und küsste ihren Nacken.
    Toll dann hat wenigstens einer Spaß hier.
    Mit einem schmalen lächeln zog sie ihr Kleid an.
    Genau rechtzeitig als sich Alison umgezogen hat kamen sie am Flughafen an.
    Henry stieg als erster aus und öffnet die Tür.
    Nun traten beide als das Händlerpaar Robert und Sophie Morrison aus dem Auto.
    Als sie durch die Haupthalle zum Hangar ihres Schiffes wollten wurden sie von Bodenpersonal aufgefordert ihre Papiere zu zeigen. Überall standen Soldaten. Eine junge Frau streckt ihre Hand aus, um ihre Papiere und Lochkarten entgegen zu nehmen.
    Alles ging Formlos über den Tisch ihre Identität und somit auch ihre Sicherheit war nun nicht mehr Gefährdet, als sie auf dem Weg über den Aufgang zu ihrem Schiff waren.
    Doch Adam überfiel ein Schwindelgefühl. Er stützte sich auf seine Knie ab, um nicht um zu fallen.
    Seine Pupillen erweiterten sich. Alison wusste was los war.
    Doch zweimal am gleichen Tag war selten.
    In Adams Kopf spielte sich ein Gewitter aus Bildern und Lichtern ab. Er nahm Gerüche war. Es roch beinahe so wie in der Gasse von der sie zuvor gekommen sind.
    Doch Adam fing sich und nickte kurz Alison zu, während sie ihn am Oberarm hielt und besorgt zu ihm runter schaut.
    Trotz der Menge an Visionen die sie erlebt hat nimmt es sie immer noch mit. Es ist einfach ein Gefühl der Hilflosigkeit.
    Adam tat sich schwer auf seinen Beinen zustehen, da ihn die beiden heutigen Vision völlig ausgelaugt haben.
    Im Schiff angekommen waren bereits die Vorbereitungen in Gange zum nächsten Ziel.
    Alison ruft einen vorbei eilenden Arbeiter heran und sagte ihm das er dafür sorge trägt, das Adam in ihrer Kabine kommt und ihr dann Auskunft gibt, wenn etwas passiert ist.
    Der Mann nickte stumm und nahm Alison Adam ab. Sie entgegen beeilt sich um die Brücke zu erreichen und endlich zu starten.
    Nachdem sie nun gestartet sind und in Richtung Gandel sind ging Alison zu Adam.
    Der saß in seinem Sessel und schreibt wieder in seinem Tagebuch. Das nahm zu mindestens Alison an. Als sie in der Tür stand und ihn sehnsüchtig beobachtet. Sie wusste nicht was drin steht und will es eigentlich auch nicht wissen. Sie möchte keinen Einblick in die Visionen von Adam. Den Schmerz den er manchmal erleidet reicht ihr völlig.
    Dann erzähl mir mal was du gesehen hast. Sagte sie spielerisch als wolle sie ihn wiedermal um ihren Finger wickeln.
    Adam der in seinem Buch vertieft war legt den Schreiber beiseite und auch das geschlossene Buch.
    Er wartete bis sich Alison vor ihm gesetzt hat.
    Wir müssen unsere Ziele überdenken.
    Wie? Stimmt denn was nicht? Entgegnet Alison leicht verwundert.
    Nein, aber meine, naja, ... meine Vision hat das nächste Ziel gezeigt. Ich nehme an es ist Astal. Du weißt diese Stadt ist riesig und beherbergt unzählige Menschen.
    Ja, und was ist mit dieser Stadt.
    Sie wird von einem Riesen angegriffen.
    Die Verteidigung von Astel schafft es auch ohne uns, Adam.
    Eine kurze Pause ließ die Zeit still stehen. Also ob etwas fehlte. Eine leere lag in diesen Raum auf einmal. Um dieser Leere entgegen zutreten sagte Alison. Ich nehme aber an, dass das noch nicht alles ist, oder?
    Genau, du kennst mich. Adam nahm ein schlug aus dem Wasserglas neben ihm und schildert weiter seine Vision. Die Verteidigungsanlagen werden nicht feuern. Warum weiß ich auch nicht. Irgendwas stimmte da nicht.
    Und was sollen wir tun?
    Nach Astel fliegen! Verlangte Adam in einen vorsichtig ruhigen Tonfall.
    Protestierend hielt Alison dagegen. Wir fliegen aber bereits nach Gandel. Die Menschen brauchen dort ebenfalls unsere Hilfe.
    Die Wachen werden dort mit ein paar Nasallen fertig. Aber für einen Riesen würden sie Wochen brauchen bis er nun endlich fällt. Und denk doch mal an die abertausenden Menschen die dort leben.

    Mürrisch dachte Alison nach und stimmte mit Adam völlig überein.
    Eigentlich irgendwer muss mir noch beim Korsett helfen. Worauf sich Alison nach vorn beugt.

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